[go: up one dir, main page]

DE19805969C1 - Diebstahlschutzsystem für ein Kraftfahrzeug und Verfahren zum Initialisieren des Diebstahlschutzsystems - Google Patents

Diebstahlschutzsystem für ein Kraftfahrzeug und Verfahren zum Initialisieren des Diebstahlschutzsystems

Info

Publication number
DE19805969C1
DE19805969C1 DE19805969A DE19805969A DE19805969C1 DE 19805969 C1 DE19805969 C1 DE 19805969C1 DE 19805969 A DE19805969 A DE 19805969A DE 19805969 A DE19805969 A DE 19805969A DE 19805969 C1 DE19805969 C1 DE 19805969C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
central control
control unit
control device
vehicle
theft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE19805969A
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter Fest
Markus Edsperger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Continental Automotive GmbH
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE19805969A priority Critical patent/DE19805969C1/de
Priority to GB9902882A priority patent/GB2334360B/en
Priority to FR9901566A priority patent/FR2774960B1/fr
Priority to US09/250,878 priority patent/US6870459B1/en
Application granted granted Critical
Publication of DE19805969C1 publication Critical patent/DE19805969C1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R25/00Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles
    • B60R25/01Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens
    • B60R25/04Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the propulsion system, e.g. engine or drive motor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)
  • Burglar Alarm Systems (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Diebstahlschutzsystem für ein Kraftfahrzeug, insbesondere eine Wegfahrsperre, bei dem Steu­ ergeräte erst dann freigegeben werden, wenn ein Codesignal als berechtigt erkannt wird.
Ein bekanntes Diebstahlschutzsystem (DE 43 33 474 C2) weist einen oder mehrere Codegeber auf, die ihr Codesignal zu einer Prüfeinheit im Kraftfahrzeug senden. Die Prüfeinheit ist über eine Datenleitung mit mehreren Steuergeräten verbunden. Nach Empfang des Codesignals fordert die Prüfeinheit alle an die Datenleitung angeschlossenen Steuergeräte auf, ihre Kennung zurückzusenden. Die Kennungen werden in der Prüfeinheit auf ihre Berechtigung überprüft und wenn eine vorbestimmte Anzahl der Steuergeräte richtig antwortet, so wird das Starten des Kraftfahrzeuges freigegeben.
Die Prüfeinheit eines solchen Diebstahlschutzsystems muß von Anfang an kennen, welche Steuergeräte in das Diebstahlschutz­ system eingebunden sind. Da die Kraftfahrzeuge häufig unter­ schiedlich ausgestattet sind, muß jede Prüfeinheit bei dem bekannten Diebstahlschutzsystem per voreingestellter Software auf den Ausstattungsgrad vorbereitet sein, bevor die Prüfein­ heit einen Authentifikationsvorgang durchführen kann.
Aus der Patentschrift DE 195 26 530 C1 ist ebenfalls ein Diebstahlschutzsystem für ein Kraftfahrzeug und ein Verfahren zum Initialisieren des Diebstahlschutzsystems bekannt. Dabei sind mehrere Steuergeräte in das System eingebunden, die alle ihr Kennungscodewort korrekt zurückmelden müssen, bevor das Fahrzeug gestartet werden kann. Falls ein Steuergerät ausge­ tauscht wird, so muß das neue Steuergerät zunächst initiali­ siert werden. Hierzu werden die Schlüsselcodes von zwei Schlüsseln benötigt. Außerdem werden die Kennungen von Steu­ ergeräten von einer Prüfeinheit abgefragt. Wenn dann beide Schlüssel von der Prüfeinheit akzeptiert werden und eine Freigabe über ein Diagnosegerät an die Prüfeinheit gegeben wird, so werden die neuen Codeworte in dem ausgetauschten Steuergerät gespeichert.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, ein Diebstahl­ schutzsystem zu schaffen, das einfach aufgebaut ist und das leicht an jeden Fahrzeugtyp anpaßbar ist.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren mit den Merkmalen von Patentanspruch 1 und durch ein Diebstahl­ schutzsystem mit den Merkmalen von Patentanspruch 3 gelöst. Beim Initialisieren wird ein Startsignal an ein Zentralsteu­ ergerät gesendet, wodurch die Initialisierung eingeleitet wird. Daraufhin wird ein Anforderungssignal von dem Zentral­ steuergerät über eine Datenleitung ausgesendet, damit alle an die Datenleitung angeschlossenen Steuergeräte mit ihrer Ken­ nung antworten. Alle empfangenen Kennungen werden in dem Zen­ tralsteuergerät gespeichert und bei zukünftigen Authentifika­ tionsvorgängen jeweils überprüft.
Mit diesem Verfahren werden Kennungen aller an eine Datenlei­ tung angeschlossener Steuergeräte vorteilhafterweise erst während eines Initialisierungsvorganges erfaßt und dauerhaft gespeichert.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Un­ teransprüchen gekennzeichnet. So kann das Startsignal von ei­ nem fahrzeugexternen Diagnosegerät zu dem Zentralsteuergerät gesendet werden. Ebenso kann das Startsignal durch eine Unüb­ liche Betätigung eine Schalters im Kraftfahrzeug erzeugt wer­ den.
Eines der Steuergeräte kann ein elektronisch codiertes Stec­ kerteil sein, das lösbar mit der Datenleitung verbunden ist. Hierdurch kann der Benutzer oder der Fahrzeughersteller sel­ ber entscheiden, ob bei der Authentifikation ein solches Steckerteil mit einbezogen sein soll.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der schematischen Figuren näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1: eine Teilansicht eines erfindungsgemäßen Diebstahl­ schutzsystems,
Fig. 2: ein Blockdiagramm des Diebstahlschutzsystems und
Fig. 3: ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens zum Initialisie­ ren des Diebstahlschutzsystems.
Ein Diebstahlschutzsystem eines Kraftfahrzeugs, insbesondere eine Wegfahrsperre, kann das bestimmungsgemäße Benutzen eines Kraftfahrzeugs durch einen unberechtigten Benutzer verhin­ dern. Hierzu weist das Diebstahlschutzsystem ein Zentralsteu­ ergerät 1 (Fig. 1) auf, das beispielsweise in einem Gehäuse am Zündschloß 2 des Kraftfahrzeugs angeordnet ist. Ein trag­ barer Codegeber 3 ist beispielsweise auf einem Zündschlüssel 4 angeordnet. Sobald der Zündschlüssel 4 mit dem Codegeber 3 in das Zündschloß 2 eingesteckt und verdreht wird, wird ein Codesignal zu einer Antenne 5 am Zündschloß 2 gesendet, die das Codesignal an das Zentralsteuergerät 1 weiterleitet.
Im Zentralsteuergerät 1 wird das Codesignal auf seine Berech­ tigung geprüft und bei Berechtigung wird ein Anforderungs­ signal über eine Datenleitung 6 (Fig. 2) oder Bus an Steuer­ geräte 7 gesendet, die mit der Datenleitung 6 verbunden sind. Die angeschlossenen Steuergeräte 7 senden nach Empfang des Anforderungssignals binär codierte Kennungscodeworte (im fol­ genden als Kennungen bezeichnet) zu dem Zentralsteuergerät 1 zurück. In dem Zentralsteuergerät 1 werden die Kennungen mit gespeicherten Kennungen verglichen. Bei Übereinstimmung wird ein Freigabesignal erzeugt, das alle Steuergeräte 7 frei­ schaltet, damit das Fahrzeug benutzt (Motor starten und weg­ fahren) werden kann. Wenn keine Übereinstimmung besteht, so bleiben die Steuergeräte 7 gesperrt und das Kraftfahrzeug kann nicht benutzt werden.
Der Vorgang dieser sogenannten Authentifikation ist bereits in der eingangs zitierten Patentschrift DE 43 33 474 C2 (= US 5,675,490) beispielhaft erläutert. Daher wird auf den Vorgang der Authentifikation hier nicht mehr näher eingegangen.
Damit das Zentralsteuergerät 1 alle Kennungen aller ange­ schlossenen Steuergeräte 7 kennt, muß zunächst das gesamte Diebstahlschutzsystem initialisiert werden. Der Vorgang der Initialisierung wird anhand des Ablaufdiagramms von Fig. 3 näher erläutert.
Zunächst wird ein Startsignal ausgesendet. Dieses Startsignal kann von einem fahrzeugexternen Diagnosegerät 8 stammen, das beispielsweise in einer autorisierten Werkstatt zur Verfügung steht. Dort wird das Diagnosegerät 8 über eine Diagnose­ schnittstelle 9 im Fahrzeug an die Datenleitung 6 angesteckt. Das Startsignal wird nur bei Nachweis einer Berechtigung zu dem Zentralsteuergerät 1 gesendet. Das Startsignal hat eine vorgegebene Codierung, durch die in dem Zentralsteuergerät 1 die Initialisierung eingeleitet wird (vgl. Fig. 3).
Nach Empfang des Startsignals sendet das Zentralsteuergerät 1 ein Anforderungssignal über die Datenleitung 6 an alle ange­ schlossenen Steuergeräte 7, damit diese ihre Kennungen zu­ rücksenden.
In jedem Steuergerät 7 ist eine codierte Kennung gespeichert oder wird mit Hilfe eines gespeicherten, mathematischen Algo­ rithmus dort erzeugt. Die Kennungen werden nach Empfang des Anforderungssignals zurück zu dem Zentralsteuergerät 1 gesen­ det. Das Zentralsteuergerät 1 speichert dann alle Kennungen als zu dem Diebstahlschutzsystem zugehörig ab. Die gespei­ cherten Kennungen können sicherheitshalber von außen weder aus der Zentralsteuergerät 1 noch aus einem Steuergerät 7 ausgelesen werden.
Mit den Kennungen sind dem Zentralsteuergerät 1 alle Steuer­ geräte 7 bekannt, die bei dem gerade initialisierten Dieb­ stahlschutzsystem zum Vorgang der Authentifikation nach ihren Kennungen abgefragt und auf ihre Berechtigung geprüft werden.
Wenn nun ein Dieb ein Fahrzeug entwendet, so benötigt er ei­ nerseits einen berechtigten Codegeber 3 und andererseits alle ursprünglich beim Initialisierungsvorgang vorhandenen Steuer­ geräte 7. Falls er den Codegeber 3 nicht besitzt, so genügt es ihm nicht, wenn er ein Steuergerät 7 austauscht, um das Diebstahlschutzsystem zu umgehen. Er müßte schon alle Steuer­ geräte 7 austauschen, was allerdings sehr aufwendig und kost­ spielig ist. Es wird ihm also erschwert, das Fahrzeug zu nut­ zen.
Falls ein Steuergerät 7 nicht initialisiert ist (da es bei­ spielsweise ausgetauscht wurde) und somit zunächst nicht zu dem Diebstahlschutzsystem gehört, so kann der Benutzer das Diebstahlschutzsystem erneut initialisieren, wenn er die be­ rechtigten Codegeber 3 besitzt. Durch eine unübliche Betäti­ gung des Zündschlüssels 4 im Zündschloß 2 (beispielsweise durch mehrfaches Hin- und Herdrehen) kann das Codesignal zum Teil mehrfach ausgesendet werden, was dann wie ein Startsi­ gnal zum Initialisieren des Diebstahlschutzsystem wirkt.
Nachträglich eingebaute Steuergeräte müssen nicht in das Diebstahlschutzsystem eingebunden werden. Der rechtmäßige Be­ nutzer kann also seine Ausstattung des Fahrzeugs erweitern, ohne daß dies Einfluß auf das Diebstahlschutzsystem hat. Er braucht also auch nicht zu einer autorisierten Werkstatt, um seine Ausstattung zu ändern.
Vorteilhafterweise ist eines der Steuergerät 7 als elektro­ nisch codiertes Steckerteil 10 (im folgenden auch als "Dongle" bezeichnet) ausgebildet, das steckbar und damit lös­ bar mit der Datenleitung 6 verbunden ist. Der Fahrzeugher­ steller kann bei einer Initialisierung am Bandende bestimmen, ob ein solcher Dongle 10 bei der Initialisierung verwendet wird oder nicht. Wenn er verwendet wird, so muß der Dongle 10 bei zukünftigen Authentifikationsvorgängen vorhanden sein, um das Fahrzeug benutzen zu können. Auch bei späteren Initiali­ sierungen kann der berechtigte Benutzer entscheiden, ob er den Dongle 10 verwendet oder nicht.
Ein Dongle 10 hat den Vorteil, daß er sehr klein sein kann, da er nur eine kleine Elektronik mit einer elektronischen Co­ dierung beinhalten muß. Somit ist der Dongle 10 gut im Kraft­ fahrzeug zu verstecken, damit ein Unberechtigter diesen nicht findet. Für Außenstehende ist folglich nicht bekannt, ob und wo der Dongle 10 angeordnet ist. Dadurch wird die Sicherheit vor Diebstahl erhöht.
Das Zentralsteuergerät 1 kann ein eigenes Gehäuse - wie in Fig. 1 dargestellt - aufweisen oder es kann in ein Steuerge­ rät 7, wie dem Motorsteuergerät, integriert angeordnet sein. Es kann auch zusammen mit einem Steuergerät 7 in einem Si­ cherheitsgehäuse 11 untergebracht sein. Als weitere Steuerge­ räte 7 können ein Getriebesteuergerät, ein Airbagsteuergerät, ein Zündsteuergerät, ein zentrales Schalt- und Sicherungs­ steuergerät, usw. mit der Datenleitung 6 verbunden sein.
Nur diejenigen Steuergeräte 7, die bei der Initialisierung des Diebstahlschutzsystems vorhanden sind und ihre Kennung zurücksenden, sind auch später in einen Authentifikationsvor­ gang eingeschlossen und müssen ihre Kennung korrekt zurück­ senden, damit das Fahrzeug ordnungsgemäß benutzt werden kann. Somit ist ein solches Diebstahlschutzsystem universell bei verschiedenen Fahrzeugtypen mit verschiedenen Ausstattungs­ graden verwendbar. So kann ein Fahrzeug ein Getriebesteuerge­ rät für eine Getriebeautomatik aufweisen, während ein anderes Fahrzeug ein Schaltgetriebe ohne Getriebesteuergerät auf­ weist. Das Zentralsteuergerät 1 muß nicht auf den Ausstat­ tungsgrad vorprogrammiert sein. Der Ausstattungsgrad wird bei der Initialisierung durch die zurückgemeldeten Kennungen er­ kannt. Alle erkannten Steuergeräte 7 sind dann in das Dieb­ stahlschutzsystem mit eingebunden.
Zumindest ein Steuergerät 7 und das codierte Steckerteil 10 müssen in das Diebstahlschutzsystem eingebunden sein, damit die Sicherheit genügend groß ist. Je mehr Steuergerät 7 ein­ gebunden sind, desto höher ist die Sicherheit vor unbefugter Benutzung des Kraftfahrzeugs.
Der Codegeber 3 kann ein Transponder sein, der nach Empfang eines Fragesignal (Challenge) ein Antwortsignal (Response) aussendet. Ein Transponder ist ein kleines Bauteil, das so­ wohl auf einem Griff eines Schlüssels als auch auf einer scheckkartengroßen Karte angeordnet sein kann. Der Transpon­ der weist seinerseits eine Antenne auf, die Signale empfängt oder zu der Antenne 5 am Zündschloß 2 sendet. Vorteilhafter­ weise sind die Antennen als Spulen ausgebildet, durch die die Signale induktiv übertragen werden.
Der Codegeber 3 kann auch einen Schalter oder eine Taste 12 aufweisen, bei deren Betätigung das Codesignal drahtlos zu der Antenne 5 des Zentralsteuergeräts 1 gesendet wird.
Vorteilhafterweise ändern sich das Codesignal und das Anfor­ derungssignal nach jedem Aussenden nach einem vorgegebenen, geheimen Algorithmus, so daß ein Abhören der Signale zwecklos ist. Die Kennungen werden nur dann von den Steuergeräten zu­ rückgesendet, wenn zuvor das Anforderungssignal korrekt emp­ fangen wurde. Somit können die Kennungen auch nicht unberech­ tigterweise ausgelesen werden.
Die Kennungen der verschiedenen Steuergeräte 7 müssen sich unterscheiden. Die Kennungen sind binär codierte Codeworte, deren Bitlänge die Komplexität des Codes bestimmt. Somit kann das Diebstahlschutzsystem nur schwer und sehr aufwendig durch systematisches Durchspielen aller Codemöglichkeiten überli­ stet werden.

Claims (6)

1. Verfahren zum Initialisieren eines Diebstahlschutzsystems eines Kraftfahrzeugs, dadurch gekennzeichnet,
  • 1. daß ein Startsignal an ein Zentralsteuergerät (1) gesendet wird, wodurch die Initialisierung eingeleitet wird,
  • 2. daß ein Anforderungssignal von dem Zentralsteuergerät (1) über eine Datenleitung (6) ausgesendet wird,
  • 3. daß von dem Zentralsteuergerät (1) Kennungscodesignale von an die Datenleitung (6) angeschlossenen Steuergeräten (7, 10) empfangen werden und
  • 4. daß alle Kennungscodesignale oder alle antwortenden Steuer­ geräte (7, 10) als zu dem Diebstahlschutzsystem zugehörig von dem Zentralsteuergerät (1) gespeichert werden, um bei zukünftigen Authentifikationsvorgängen Kennungscodesignale von all diesen Steuergeräten anzufordern und auf ihre Be­ rechtigung zu überprüfen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Startsignal von einem fahrzeugexternen Diagnosegerät (8) über eine Diagnoseschnittstelle (9) zu dem Zentralsteuergerät (1) gesendet wird.
3. Diebstahlschutzsystem für ein Kraftfahrzeug, das mit einem Verfahren nach Anspruch 1 initialisiert ist, das aufweist:
  • 1. ein Zentralsteuergerät (1), das über eine Datenleitung (6) mit mehreren Steuergeräten (7, 10) verbunden ist,
  • 2. eine Eingabeeinheit (4, 8), über die ein Startsignal zum Starten der Initialisierung zu dem Zentralsteuergerät (1) gesendet wird,
  • 3. einen tragbaren Codegeber (3), der auf Anforderung ein Codesignal zu einer Antenne (5) des Zentralsteuergeräts (1) sendet, woraufhin eine Authentifikation zwischen dem Zen­ tralsteuergerät (1) und den Steuergeräten (7, 10) stattfin­ det, nach deren erfolgreichem Verlauf das Kraftfahrzeug be­ nutzt werden kann.
4. Diebstahlschutzsystem nach Anspruch 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß ein Steuergerät (7, 10) ein elektronisch co­ diertes Steckerteil (10) ist, das lösbar mit der Datenleitung (6) verbunden ist.
5. Diebstahlschutzsystem nach Anspruch 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Eingabeeinheit ein fahrzeugexternes Diagno­ segerät (8) ist, das ein Startsignal über eine Diagnose­ schnittstelle (9) zu dem Zentralsteuergerät (1) zum Einleiten der Initialisierung sendet.
6. Diebstahlschutzsystem nach Anspruch 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Eingabeeinheit eine fahrzeuginterne Einga­ beeinheit (2, 4) ist, die das Startsignal bei vorgegebener Betätigung erzeugt und zu dem Zentralsteuergerät (1) zum Ein­ leiten der Initialisierung sendet.
DE19805969A 1998-02-13 1998-02-13 Diebstahlschutzsystem für ein Kraftfahrzeug und Verfahren zum Initialisieren des Diebstahlschutzsystems Expired - Fee Related DE19805969C1 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19805969A DE19805969C1 (de) 1998-02-13 1998-02-13 Diebstahlschutzsystem für ein Kraftfahrzeug und Verfahren zum Initialisieren des Diebstahlschutzsystems
GB9902882A GB2334360B (en) 1998-02-13 1999-02-09 Anti-theft system for a motor vehicle and method for initializing the anti-theft system
FR9901566A FR2774960B1 (fr) 1998-02-13 1999-02-10 Systeme antivol pour vehicule automobile et procede d'initialisation de ce systeme antivol
US09/250,878 US6870459B1 (en) 1998-02-13 1999-02-16 Theft protection system for an automobile and method for initializing the theft protection system

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19805969A DE19805969C1 (de) 1998-02-13 1998-02-13 Diebstahlschutzsystem für ein Kraftfahrzeug und Verfahren zum Initialisieren des Diebstahlschutzsystems

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19805969C1 true DE19805969C1 (de) 1999-08-19

Family

ID=7857651

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19805969A Expired - Fee Related DE19805969C1 (de) 1998-02-13 1998-02-13 Diebstahlschutzsystem für ein Kraftfahrzeug und Verfahren zum Initialisieren des Diebstahlschutzsystems

Country Status (4)

Country Link
US (1) US6870459B1 (de)
DE (1) DE19805969C1 (de)
FR (1) FR2774960B1 (de)
GB (1) GB2334360B (de)

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19955545A1 (de) * 1999-11-18 2001-05-23 Volkswagen Ag Steuersystem für ein Kraftfahrzeug
DE10109128C1 (de) * 2001-02-24 2002-06-20 Saint Gobain Sekurit D Gmbh Betätigungseinrichtung für eine Verriegelung
DE10157110A1 (de) * 2001-11-21 2003-06-05 Conti Temic Microelectronic Fahrzeug
DE10162740A1 (de) * 2001-12-20 2003-07-17 Opel Adam Ag Vorrichtung zur Prüfung der Nutzungsberechtigung einer Zugangskontrolleinrichtung eines Kraftfahrzeuges
DE10203462A1 (de) * 2002-01-28 2003-07-31 Kostal Leopold Gmbh & Co Kg Elektronische Steuereinrichtung
DE102007006714A1 (de) * 2007-02-10 2008-08-14 Volkswagen Ag Verfahren zum Anlernen eines Funk-Schlüssels an ein Fahrzeug sowie entsprechender Funk-Schlüssel und entsprechendes Fahrzeug
DE102009003431A1 (de) * 2008-02-06 2009-08-20 Ford Global Technologies, LLC, Dearborn System und Verfahren zum Steuern des Status einer Rückhaltesicherung auf der Basis des Fahrerstatus

Families Citing this family (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19839349C1 (de) * 1998-08-28 2000-04-13 Daimler Chrysler Ag Wegfahrsperreinrichtung für ein Kraftfahrzeug
DE10036623A1 (de) 2000-07-27 2002-02-07 Francotyp Postalia Gmbh Postmaschine und Verfahren zu deren Initialisierung
US8132236B2 (en) * 2001-11-12 2012-03-06 Hewlett-Packard Development Company, L.P. System and method for providing secured access to mobile devices
US20080148350A1 (en) * 2006-12-14 2008-06-19 Jeffrey Hawkins System and method for implementing security features and policies between paired computing devices
US7561691B2 (en) * 2001-11-12 2009-07-14 Palm, Inc. System and method for providing secured access to mobile devices
US7757803B2 (en) 2006-07-14 2010-07-20 Richard Fiske Motor vehicle operator identification and maximum speed limiter
US8258939B2 (en) 2008-02-06 2012-09-04 Ford Global Technologies, Llc System and method for controlling one or more vehicle features based on driver status
FR3007875B1 (fr) 2013-06-28 2015-07-17 Continental Automotive France Procede de protection d'un systeme d'acces et/ou de demarrage main libre d'un vehicule en modifiant la vitesse de reception de signaux
WO2016046775A1 (en) * 2014-09-23 2016-03-31 Bombardier Recreational Products Inc. Passenger seat for a vehicle
DE102014223739A1 (de) * 2014-11-20 2016-05-25 Zf Friedrichshafen Ag Sicherung eines Kraftfahrzeugs

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4333474C2 (de) * 1993-08-20 1995-09-21 Siemens Ag Wegfahrsperre für ein Kraftfahrzeug
DE19526530C1 (de) * 1995-07-20 1996-08-14 Siemens Ag Verfahren zum Initialisieren einer Wegfahrsperre und Wegfahrsperre

Family Cites Families (14)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2027126B (en) * 1978-08-03 1982-11-17 Carter P F Vehicle antitheft device
EP0055532B1 (de) 1980-12-20 1984-09-26 Thorn Emi Plc Verfahren zur Herstellung von Bogenentladungslampen und mittels dieses Verfahrens hergestellte Bogenentladungslampe
US5229648A (en) * 1989-08-10 1993-07-20 Autosafe International, Inc. Multi element security system
US5254842A (en) * 1990-01-08 1993-10-19 Posner Edward C System for preventing unauthorized operation of an automotive vehicle
DE4203704C3 (de) * 1992-02-08 1999-06-10 Daimler Chrysler Ag Verfahren zur Initialisierung eines elektronischen Regelsystems insbesondere in einem Kraftfahrzeug
GB9215683D0 (en) * 1992-07-23 1992-09-09 Ab Electronic Components Ltd A motor vehicle security system
US5675490A (en) * 1993-08-20 1997-10-07 Siemens Aktiengesellschaft Immobilizer for preventing unauthorized starting of a motor vehicle and method for operating the same
DE19530720B4 (de) * 1995-08-18 2004-07-22 Kiekert Ag Zentralverriegelungsanlage
JPH09177397A (ja) * 1995-12-25 1997-07-08 Nippon Soken Inc ローリングコード生成方法及び該ローリングコード生成方法を用いた盗難防止システム
EP0888940B1 (de) * 1996-04-16 2005-08-17 Toyota Jidosha Kabushiki Kaisha Startsteuerungsvorrichtung
US5939975A (en) * 1996-09-19 1999-08-17 Nds Ltd. Theft prevention system and method
SE512330C2 (sv) 1996-09-24 2000-02-28 Hans Thiger Anordning vid vattenfarkost med ventilerad propeller
US6512461B1 (en) * 1996-09-26 2003-01-28 Lear Automotive Dearborn, Inc. Method of teaching transmitter codes to remote receivers
JP3405095B2 (ja) * 1996-10-22 2003-05-12 日産自動車株式会社 車両用防盗装置

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4333474C2 (de) * 1993-08-20 1995-09-21 Siemens Ag Wegfahrsperre für ein Kraftfahrzeug
DE19526530C1 (de) * 1995-07-20 1996-08-14 Siemens Ag Verfahren zum Initialisieren einer Wegfahrsperre und Wegfahrsperre

Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19955545A1 (de) * 1999-11-18 2001-05-23 Volkswagen Ag Steuersystem für ein Kraftfahrzeug
DE10109128C1 (de) * 2001-02-24 2002-06-20 Saint Gobain Sekurit D Gmbh Betätigungseinrichtung für eine Verriegelung
DE10157110A1 (de) * 2001-11-21 2003-06-05 Conti Temic Microelectronic Fahrzeug
DE10162740A1 (de) * 2001-12-20 2003-07-17 Opel Adam Ag Vorrichtung zur Prüfung der Nutzungsberechtigung einer Zugangskontrolleinrichtung eines Kraftfahrzeuges
DE10203462A1 (de) * 2002-01-28 2003-07-31 Kostal Leopold Gmbh & Co Kg Elektronische Steuereinrichtung
DE102007006714A1 (de) * 2007-02-10 2008-08-14 Volkswagen Ag Verfahren zum Anlernen eines Funk-Schlüssels an ein Fahrzeug sowie entsprechender Funk-Schlüssel und entsprechendes Fahrzeug
DE102007006714B4 (de) * 2007-02-10 2018-01-25 Volkswagen Ag Verfahren zum Anlernen eines Funk-Schlüssels an ein Fahrzeug sowie entsprechender Funk-Schlüssel und entsprechendes Fahrzeug
DE102009003431A1 (de) * 2008-02-06 2009-08-20 Ford Global Technologies, LLC, Dearborn System und Verfahren zum Steuern des Status einer Rückhaltesicherung auf der Basis des Fahrerstatus
DE102009003431B4 (de) * 2008-02-06 2010-05-12 Ford Global Technologies, LLC, Dearborn System und Verfahren zum Steuern des Status einer Rückhaltesicherung auf der Basis des Fahrerstatus

Also Published As

Publication number Publication date
FR2774960B1 (fr) 2004-05-28
FR2774960A1 (fr) 1999-08-20
GB2334360B (en) 2001-10-03
US6870459B1 (en) 2005-03-22
GB2334360A (en) 1999-08-18
GB9902882D0 (en) 1999-03-31

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19805969C1 (de) Diebstahlschutzsystem für ein Kraftfahrzeug und Verfahren zum Initialisieren des Diebstahlschutzsystems
EP0723896B1 (de) Verfahren zur Diebstahlsicherung motorangetriebener Kraftfahrzeuge
EP3292027B1 (de) Schliesssystem mit notbetrieb für ein kraftfahrzeug
EP0980800A2 (de) Diebstahlschutzeinrichtung für ein Kraftfahrzeug und Verfahren zum Betreiben der Diebstahlschutzeinrichtung
EP3496978B1 (de) Steuervorrichtung und verfahren zum entriegeln eines kraftfahrzeugs mit integriertem nfc-steuergerät
DE4240596C2 (de) Verfahren zur Verhinderung eines Kraftfahrzeugdiebstahls
EP0925209B1 (de) Fahrzeugsicherungsanordnung
EP1302374A2 (de) Verfahren zum Initialisieren eines Zugangskontrollsystems mit mehreren elektronischen Schlüsseln und mehreren Objekten
DE19526530C1 (de) Verfahren zum Initialisieren einer Wegfahrsperre und Wegfahrsperre
DE10143727B4 (de) Im Fahrzeug mitgeführtes Schlüsselprüfsystem mit Prüfungshistorienspeicher
DE19523009C2 (de) Authentifizierungssystem
DE102016215022B4 (de) Verfahren zum Betreiben eines Zugangssystems eines Kraftfahrzeugs und Zugangssystem für ein Kraftfahrzeug
WO2021023465A1 (de) SCHLIEßSYSTEM, INSBESONDERE FÜR EIN FAHRZEUG
DE4433499C2 (de) Elektronisches Diebstahlschutzsystem für ein Kraftfahrzeug
DE10112573C2 (de) Verfahren zum Initialisieren eines Diebstahlschutzsystems für ein Kraftfahrzeug
DE102018004074A1 (de) Schließsystem, insbesondere für ein Kraftfahrzeug
DE4427267C2 (de) Diebstahlsicherung für ein Kraftfahrzeug
EP0923054B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Prüfung der Nutzungsberechtigung für Zugangskontrolleinrichtungen
DE19960958B4 (de) Vorrichtung zum Diebstahlschutz
DE10360120B3 (de) Rolling-Code basiertes Verfahren
DE19623660B4 (de) Vorrichtung zur Ermöglichung berechtigter Benutzung und Verhinderung unberechtigter Benutzung eines Fahrzeuges mit einem Motor
EP0999103A2 (de) Benutzeridentifikationsvorrichtung
DE19836973B4 (de) Zugangs- und Start-/Fahrberechtigungssystem für ein Fahrzeug
DE112020000635T5 (de) Authentifizierungssystem und Authentifizierungsverfahren
DE102007005068B3 (de) Diebstahlsicherungssystem

Legal Events

Date Code Title Description
8100 Publication of the examined application without publication of unexamined application
D1 Grant (no unexamined application published) patent law 81
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: CONTINENTAL AUTOMOTIVE GMBH, 30165 HANNOVER, DE

R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee