DE1980590U - Aus durchschusssicheren waenden bestehende einlage- und entnahmevorrichtung fuer wertsachen. - Google Patents
Aus durchschusssicheren waenden bestehende einlage- und entnahmevorrichtung fuer wertsachen.Info
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-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F19/00—Complete banking systems; Coded card-freed arrangements adapted for dispensing or receiving monies or the like and posting such transactions to existing accounts, e.g. automatic teller machines
- G07F19/20—Automatic teller machines [ATMs]
- G07F19/205—Housing aspects of ATMs
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Description
P.Ä.702 073*-9.1287
7700 o/üb.
Walter Wurster KG Apparatebau u. Metallwaren
Echterdingen Eosenstr. 38
Aus durchschuß&icheren Wänden bestehende
Einlage- und Entnahmevorrichtung für Wertsachen
Durchschußsichere Bank- oder Kassenschalter weisen bisher
einen verhältnismäßig verwickelten Aufbau auf, durch welchen beträchtliche Herstellungskosten entstehen. Weitere
Nachteile bekannter Vorrichtungen bestehen in ihrem
— 2 —
Platzbedarf und in der Notwendigkeit, den sogenannten
Banktresen entweder ersetzen oder umbauen zu müssen.
Es liegt die Aufgabe vor, eine sich durch ihre Einfachheit auszeichnende, durchschußsichere Einlage- und Entnahmevorrichtung
für Wertsachen zu schaffen, welche die eingangs erwähnten Nachteile nicht aufweist.
Die den Gegenstand des Gebrauchsmusters bildende Aufgabenlösung geht von einer aus durchschußsicheren Wänden
bestehenden Einlage- und Entnahmevorrichtung für Wertsachen mit einer auf dem Banktresen senkrecht stehenden,
zwischen dem Beamten und oiem Kunden angeordneten Wand aus und ist neuerungsgemäß durch eine sich an die Wand
auf einer Seite'fest anschließende, auf dem Tresen oder
einer sonstigen Unterlage ruhenden kanalartigen Führung für einen die Wertsachen aufnehmenden, parallel der Wand
verschiebbaren Schieber gekennzeichnet, welcher in einer
Endstellung durch eine Öffnung in der Wand für den Kunden zugänglich ist und dessen andere für den Beamten zugängliche
Endstellung mindestens um die doppelte Schieberbreite seitlich versetzt zur Kunden^öffnung liegt.
Weitere Merkmale der Vorrichtung bestehen darin, daß der Schieber beamtenseitig bis auf eine Wanddicke aus
der Führung bewegbar ist, daß die Führung im Querschnitt gesehen allseitig, also auch oben geschlossen ist und
daß sie bis auf ein Bewegungsspiel von dem Umfang des
Schiebers ausgefüllt ist. Vorzugsweise besitzt der Schieber einen U-förmigen Querschnitt, was den Vorteil hat,
daß der Schieber für den Beamten nicht nur seitlich, sondern auch von oben bequem zugänglich ist. Die Führung
könnte natürlich auch so lang sein, daß sich der Schieber in seinen beiden Endstellungen innerhalb der Führung befindet.
Man kann aber mit einer kürzeren Führung auskommen, wenn der Schieber bis auf eine Wanddicke aus der
Führung herausbewegbar ist. Die innerhalb der Führung verbleibende,
natürlich gleichfalls durchschußsichere Wandung des Schiebers verhindert, daß ein Räuber die Führung in
der Längsrichtung durchschießen kann.
Die neue, einfachere Vorrichtung besteht also im wesentlichen
nur aus drei Teilen, der senkrechten Wandung auf dem Tresen und der dahinter befindlichen Führung nebst
Schieber. Für die Bewegung des Schiebers genügt ein einfacher
Handgriff, der auf einer Seite des Schiebers an seiner senkrechten Wandung angebracht sein kann. Bs ist
also keine Bewegungseinrichtung erforderlich, die sich
durch den Tresen nach unten erstreckt und infolgedessen eine Umarbeitung des Tresens verlangt.
In der Zeichnung- ist ein Aus führungs bei spiel der neuen Vorrichtung verhältnismäßig schematisch angegeben.
Figur 1 zeigt die auf einem Tresen befindliche Vorrichtung von Seiten des Kunden gesehen in einem Schaubild.
Figuren 2 und 3 zeigen die Vorrichtung in einer Ansicht
und einer Draufsicht.
Die Vorrichtung besteht aus der auf einem Tresen 1 senkrecht stehenden Wand 2, die zwischen dem Kunden und dem
Beamten oder Kassierer liegt. In dieser Wand 2 befindet
— 5 —
sich eine quadratische oder rechteckige öffnung 3 in
Höhenübereinstimmung mit dem Tresen 1. Hinter der Wand 2 und auf 4-ea? dem Tresen 1 liegt eine Führung 4, die mit
der Wand 2 und dem Tresen fest verbunden ist. Die Führung 4 weist neben der Öffnung 3 eine senkrecht stehende Abschlußwandung
4' auf. Am gegenüberliegenden Ende ist die Führung offen.
Da die Wand 2 und die Tresenoberfläche für die Führung mit
verwendet werden können, ist für letztere nur die bereits erwähnte Stirnwandung 41 und eine hintere Wandung 4·' ' erforderlich;
hinzu kommt noch die obere waagrechtIiegende Führungsfläche, auf welche in Figur 1 die Bezugszahl 4 hinweist.
Die Kundenöffnung 3- ist also mit Ausnahme einer Seite allseitig abgeschlossen.
In der Führung 4 ist im gezeichneten Beispiel ein Schieber 5
schiebbar angeordnet, der im gezeichneten Beispiel nur aus der Bodenfläche 5 und- den beiden seitlichen senkrechten Wandungen
5' und 51 ' besteht, also im Querschnitt eine U-Form
aufweist. Der Schieber 5 ist innerhalb der Führung 4 verschiebbar
angeordnet, es ist nur ein. geringer Zwischenraum
zwischen dem Schieber und der Führung vorhanden, damit
für das Durchschießen kein Spalt vorhanden ist.
Aus Pig. 1 ist ersichtlich, daß die Wand .4-', durch
welche die eine Endlage des Schiebers bestimmt ist und der in der anderen Endlage eingezeichnete Schieber 5 seitlich
zueinander versetzt sind, wobei es sich um eine Versetzung von mindestens einer Schieberbreite handelt. In
der gezeichneten Endstellung in den Figuren 2 und J liegt die Schieberwandung 5'' noch innerhalb der Führung 4, sodaß
die kundens eiti ge Öffnung allseitig abgeschlossen ist. Für diese Schieberstellung kann ein in der Zeichnung nicht
dargesteller Anschlag vorhanden sein. Auch kann mit dem Schieber beispielsweise seiner Wandung 5' ein Handgriff
verbunden sein, damit der Beamte den Schieber leicht von Hand verschieben kann.
Natürlich könnte die Führung 4 auch länger ausgebildet sein,
in welchem Fall in der hinteren Führungswandung 41· eine
Öffnung vorgesehen ist, um dem Beamten den Eingriff in den Schieber zu ermöglichen.
7 -
In den Figuren 1 und 3 ist der Gang einer Wertsache vom Kunden zum Beamten durch Pfeile angegeben.
Im Kassen- oder Bankbetrieb legt der Kunde beispielsweise einen auszuzahlenden Scheck durch die öffnung 3
in den dahinter befindlichen Schieber. Der Beamte bewegt nunmehr den Schieber in den Figuren von links nach
rechts, wobei der Kassenraum für den Kunden vollständig abgeschlossen bleibt, Umgekehrt legt der Beamte das Geld
in den Schieber, verschiebt letzteren von rechts nach links, worauf der Kunde durch die Öffnung 3 das Geld
entnehmen kann.
Alle erwähnten Wände bestehen aus schußfestem Werkstoff, wobei es sich um Stahl oder um ein Panzerglas handeln
kann.
Claims (3)
1. Aus durchschußsicheren Wänden bestehende Einlage-
und Entnahmevorrichtung für Wertsachen mit einer auf dem Banktresen senkrecht stehenden, zwischen
dem Beamten und dein Kunden angeordneten Wand, gekennzeichnet durch eine sich an die Wand (2) auf
einer Seite fest anschließende, auf dem Tresen (1) oder einer sonstigen Unterlage ruhende, kanalartige
Führung (4-) für einen die Wertsachen aufnehmenden,
parallel der Wand (2) verschiebbaren Schieber (5)? der in einer Endstellung durch eine öffnung (3) in
der Wand (2) für den Kunden zugänglich ist, und dessen andere für den Beamten zugängliche Endstellung
mindestens um die doppelte Schieberbreite seitlich
versetzt zur Öffnung (3) liegt.
2. Yorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schieber (5» 51') beamtenseitig bis
auf eine Wanddicke aus der Führung bewegbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führung (4) im Querschnitt gesehen
allseitig, also auch oben geschlossen ist, und daß sie bis auf ein Bewegungsspiel von dem Schieberumfang
ausgefüllt ist.
9 -
4·. Vorriclitung nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schieber C3i3' » 5'1) einen !I-förmigen
Querschnitt besitzt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW41191U DE1980590U (de) | 1967-12-09 | 1967-12-09 | Aus durchschusssicheren waenden bestehende einlage- und entnahmevorrichtung fuer wertsachen. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW41191U DE1980590U (de) | 1967-12-09 | 1967-12-09 | Aus durchschusssicheren waenden bestehende einlage- und entnahmevorrichtung fuer wertsachen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1980590U true DE1980590U (de) | 1968-03-07 |
Family
ID=33392176
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW41191U Expired DE1980590U (de) | 1967-12-09 | 1967-12-09 | Aus durchschusssicheren waenden bestehende einlage- und entnahmevorrichtung fuer wertsachen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1980590U (de) |
-
1967
- 1967-12-09 DE DEW41191U patent/DE1980590U/de not_active Expired
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