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DE19805638A1 - Tragbare Schutzschildwandung - Google Patents

Tragbare Schutzschildwandung

Info

Publication number
DE19805638A1
DE19805638A1 DE1998105638 DE19805638A DE19805638A1 DE 19805638 A1 DE19805638 A1 DE 19805638A1 DE 1998105638 DE1998105638 DE 1998105638 DE 19805638 A DE19805638 A DE 19805638A DE 19805638 A1 DE19805638 A1 DE 19805638A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
protective shield
shield wall
wall
protective
portable protective
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1998105638
Other languages
English (en)
Inventor
Hauser
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1998105638 priority Critical patent/DE19805638A1/de
Publication of DE19805638A1 publication Critical patent/DE19805638A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H5/00Armour; Armour plates
    • F41H5/06Shields
    • F41H5/08Shields for personal use, i.e. hand held shields

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine tragbare Schutzschildwand gemäß dem Oberbe­ griff des Patentanspruchs 1.
Aus der DE OS 29 20 455 ist ein Aktenkoffer bekannt, der einzelne Wan­ dungen aufweist, die bodenseitig teleskopartig als Schutzschildwandung ausziehbar ist. Die Wandungen bestehen aus einem durchschußsicheren Kunststoffgewebematerial. Bei Bedarf wird ein Auslöseknopf getätigt und eine Person kann sich mit den überlappend nach unten hängenden Wan­ dungen besser schützen.
Nachteilig bei der bekannten Schutzschildwand ist, daß der Koffer immer in der Hand gehalten werden muß.
Daher ist es Aufgabe der Erfindung, eine tragbare Schutzschildwand zu schaffen, die im geöffneten Zustand besser handhabbar ist.
Die Aufgabe der Erfindung wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Erfindungsgemäß weist die tragbare Schutzschildwand Halte- und Verriege­ lungselemente auf, die die Schutzschildwand selbsttätig ausgezogen halten. Die Schutzschildwand bildet so zusätzlich ein stabiles Gestell, insbesondere Fußgestell.
Aufgrund der Erfindung hat ein Benutzer die Hände frei und muß nicht zu­ sätzlich zur Abwehr die Schutzvorrichtung bzw. Geschoßschutzschild in die Höhe halten. Der Benutzer kann so mit einem Handy Hilfe rufen oder sich mit einer eigenen Waffe besser verteidigen.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 2 eine zweite Ausführungsform der Erfindung; und
Fig. 3 eine dritte Ausführungsform der Erfindung.
Fig 1 zeigt eine tragbare Schutzschildwand 2, die aus einem Gehäuse 1 nach oben ausziehbar ist. Hierzu ist in der Oberseite 11 des Gehäuses 1 eine Öffnung 9 vorgesehen. Das Gehäuse 1 ist mit einem Deckel 8 ver­ schließbar, der einen Griff 22 aufweist. Die Schutzschildwand 2 besteht aus mehreren Einzelwänden 3, 4, 5, 6 die lamellenartig bzw. teleskopartig über­ einander schiebbar sind.
Die Schutzschildwand 2 bildet ein Geschoßschutzschild. Die Schutzschild­ wand 2 besteht aus durchschußsicherem Material. Derartiges Material ist beispielsweise unter dem Markennamen Twaron bekannt, das als Gewebe­ material aus Hochleistungsaramidfasern besteht.
In den Überlappungsbereichen 18, 19 der Einzelwände 3, 4, 5, 6 können Halte- und Verriegelungselemente vorgesehen sein, die die Schutzschild­ wand 2 in der Höhe aufgespannt halten. Die anderen Überlappungsbereiche zwischen den anderen Wandungen 4, 5, 6 sind zu besseren Übersichtlich­ keit nicht mit Bezugszeichen versehen, weisen aber gleichfalls Halte- und Verriegelungselemente auf.
Zur weiteren Erhöhung der Steifigkeit der Schutzschildwand 2 können Ge­ lenkarme 12, 13 mit Zwischengelenken 14, 15 und Gelenken 16, 17 an dem Deckel 8 vorgesehen sein. Mit einem Freigabeknopf 20 kann die Verriege­ lung der Einzelwände 3, 4, 5, 6 wieder aufgehoben werden. Wird die Verrie­ gelung aufgehoben, lassen sich die Einzelwände 3, 4, 5, 6 übereinander ge­ schichtet über die Öffnung 9 wieder in das Gehäuse 1 zurückschieben.
Ein Fenster 7 mit Panzerglas dient zu Durchsicht, um die Umgebung kontrol­ lieren zu können.
Die tragbare Schutzschildwand 2 nach Fig. 1 dient insbesondere dazu, be­ stimmte Sicherheitsbereiche dauerhaft aufzubauen. Der Griff 22 oder ähnli­ che Ösen können dazu dienen, die ausgezogene Schutzschildwand 2 an einem Deckenhaken, einem Geländer, einem Baum usw. aufzuhängen. Die randseitigen Bohrungen 21 in den Einzelwänden 3, 4, 5, 6 sind vorgesehen, um z. B. mittels Kabelbindern, Schnüren oder Stäben eine Verbindung zu einer benachbarten Schutzwand 2 herzustellen. Auf diese Weise lassen sich mehrere Schutzschildwände 2 zu einem großen Rundumschild zusammen­ stellen, das eine beliebige Form aufweisen kann.
Wesentlich ist, daß das Gehäuse 1 mit seinem Boden 10 sicher und wackel­ frei aufstellbar ist. Das Gehäuse 1 bildet selbst einen gewissen Schutz, damit niemand von außen einen Gegenstand durchrollen kann. Außerdem ist der Fußbereich geschützt, was gleichfalls nicht zu unterschätzen ist, damit ein Benutzer notfalls noch lauffähig ist und die Flucht ergreifen kann, wenn sich eine Gelegenheit ergibt. Die Schutzschildwand 2 bildet auch eine Splitterschutzwand. Bezogen auf die Seite eines Benutzers ist die Schutz­ schildwand 2 mit gepolstert.
Darüber hinaus ist die Schutzschildwand 2 sehr gut in dem Gehäuse 1 zu transportieren und läßt sich gut staubfrei lagern. Zusätzlich ist die Schutz­ schildwand 2 bei Nichtgebrauch gut gegen Witterungseinflüsse geschützt.
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform, die sich von Fig. 1 darin unterscheidet, daß anstelle der Halte- und Verriegelungselemente in den Übergangsberei­ chen 18, 19 der Einzelwände 3, 4, 5, 6 ein Scherengitter 23 vorgesehen ist. Das Scherengitter 23 wird in dem Gehäuse 1 mit einem Mechanismus je nach gewünschter Höhe der Schutzschildwand 2 verriegelt. Über den Frei­ gabeknopf 20 ist die Verriegelung wieder aufhebbar.
In Fig. 2 kann die Schutzschildwand 2 auch aus einem Rollo und einer durchgehenden Bahn von schußfestem Gewebematerial bestehen. Ebenso aus einem Balgschild, das aus einer gefalteten Schutzmatte besteht. Eine faltenbalgartige Schutzschildmatte kann mit Druckluft oder einer Kohlensäu­ repatrone sehr schnell aufgeblasen werden. In diesem Fall kann das Sche­ rengitter 23 vorgesehen sein, um die Stabilität und Windbelastbarkeit der Schutzschildwand 2 zu erhöhen.
Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform, bei der die Schutzschildwand 2 in einem Gehäuse 1 in Form eines Handkoffers untergebracht ist. Die aus mehreren Einzelwänden bestehende Schutzschildwand 2 ist nach unten ausziehbar. Nach dem Verriegeln der Einzelwände der Schutzschildwand 2 kann ein Benutzer die Schutzvorrichtung am Boden abstellen.
Bodenseitig kann ein Niederhalter 27 vorgesehen sein, den der Benutzer mit seinem Fuß am Boden anpreßt. Zusätzlich können an der untersten Einzel­ wand der Schutzschildwand 2 seitlich Rollen 28, 29 vorgesehen sein, um die Schutzvorrichtung leichter an einen anderen Ort rollen zu können.
Weiter können Teleskopbeine 30, 31 automatisch mit der Schutzschildwand 2 aus dem Koffer ausfahren. Auf diese Weise läßt sich die Schutzvorrichtung an drei Punkten, den Rollen 28, 29 bzw. dem Niederhalter 27 und den Tele­ skopbeinen 30, 31 selbsttragend aufstellen. Damit hat ein Benutzer alle Hände frei, kann eine Klappe 24 öffnen, um dem Fach 25 in dem Koffer ein Verteidigungsmittel zu entnehmen.
Mit dem bodenseitigen Ausfahren der Schutzschildwand 2 kann gleichzeitig deckseitig an dem Koffer ein weitere Schutzwandung 32 für das Gesichtsfeld ausfahren. Die Schutzwandung 32 weist wiederum ein Fenster 7 aus Pan­ zerglas auf. Zusätzlich kann die Schutzwandung 32 ein kleine Öffnung auf­ weisen, um mit einem Abwehrmittel zum Gegenangriff übergehen zu kön­ nen.
Die Schutzschildwand 2 ist in den Fig. 1 bis 2 als plane Wandung dargestellt. Jedoch kann die Schutzschildwandung 2 auch konkave gekrümmt sein oder abgewinkelte Seitenflügel aufweisen, um die Gesamtschutzfläche zu vergrö­ ßern.
Bezugszeichenliste
1
Gehäuse
2
Schutzschildwand
3
Einzelwand
4
Einzelwand
5
Einzelwand
6
Einzelwand
7
Fenster
8
Deckel
9
Öffnung
10
Boden
11
Oberseite
12
Gelenkarm
13
Gelenkarm
14
Zwischengelenk
15
Zwischengelenk
16
Gelenk
17
Gelenk
18
Übergangsbereich
19
Übergangsbereich
20
Freigabeknopf
21
Bohrung
22
Griff
23
Scherengitter
24
Klappe
25
Fach
26
Öffnung
27
Niederhalter
28
Rolle
29
Rolle
30
Teleskopbein
31
Teleskopbein
32
Schutzwandung

Claims (7)

1. Tragbare Schutzschildwand, die ausziehbar in einem Koffer oder Gehäu­ se untergebracht ist und die aus schußsicherem Material besteht, dadurch gekennzeichnet, daß Halte- und Verriegelungselemente vorgesehen sind, die die Schutzschildwand (2) aufgespannt halten.
2. Tragbare Schutzschildwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Halte- und Verriegelungselement ein Scherengitter (23) ist.
3. Tragbare Schutzschildwand nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Schutzschildwand (2) an der Unterseite des Gehäuses (1) ausziehbar ist und an ihrer vordersten Kante einen Niederhalter (27) auf­ weist.
4. Tragbare Schutzschildwand nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzschildwand (2) an ihrer vordersten Kante zusätzlich seitliche Rollen aufweist.
5. Tragbare Schutzschildwand nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß an der Unterseite des Gehäuses (1) zusätzlich Teleskopbeine (30, 31) ausfahrbar sind.
6. Tragbare Schutzschildwand nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Schutzschildwand (2) konkav gekrümmt ist und/oder Sei­ tenflügel aufweist.
7. Tragbare Schutzschildwand nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Schutzschildwand (2) aus Hochleistungsaramidfasern be­ steht.
DE1998105638 1998-02-12 1998-02-12 Tragbare Schutzschildwandung Withdrawn DE19805638A1 (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE20013852U1 (de) 2000-08-11 2000-10-12 Winkler, Kurt, 91413 Neustadt Ballistisches Schutzschild
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US12013217B2 (en) 2020-02-27 2024-06-18 Bonowi International Police Equipment GmbH Protective shield
US12196531B2 (en) 2020-07-17 2025-01-14 ProtectEd Solutions LLC Protective cabinet

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