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DE19804197C2 - Verfahren zum Aufsuchen von Informationen in Datenverarbeitungsanlagen abhängig von der Telefonnummer eines anfrufenden Teilnehmers - Google Patents

Verfahren zum Aufsuchen von Informationen in Datenverarbeitungsanlagen abhängig von der Telefonnummer eines anfrufenden Teilnehmers

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Publication number
DE19804197C2
DE19804197C2 DE1998104197 DE19804197A DE19804197C2 DE 19804197 C2 DE19804197 C2 DE 19804197C2 DE 1998104197 DE1998104197 DE 1998104197 DE 19804197 A DE19804197 A DE 19804197A DE 19804197 C2 DE19804197 C2 DE 19804197C2
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DE
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Application number
DE1998104197
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DE19804197A1 (de
Inventor
Siegfried Feller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens Nixdorf Informationssysteme AG
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Publication date
Application filed by Siemens Nixdorf Informationssysteme AG filed Critical Siemens Nixdorf Informationssysteme AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE19804197C2 publication Critical patent/DE19804197C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/76Translation from the called subscriber's number to the outgoing or incoming control information

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufsuchen von Informationen in Datenverarbei­ tungsanlagen, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Auf der sogenannten "Computer Telephony Integration" (CTI) beruhende Anwendungen lösen unter anderem das Problem, zu ei­ ner Telefonnummer entsprechende Informationen in einer Daten­ verarbeitungsanlage zu finden, die für die gewünschte Anwen­ dung relevant sind. Diese Informationen bilden Informa­ tionsobjekte, die für die automatische oder manuelle Bearbei­ tung von Telefongesprächen verwendet werden, z. B. für das automatische Erzeugen von Telefonnotizen oder von Rückruf­ listen, für den Aufbau von Telefonverbindungen, sowie für das Bearbeiten von Auftragsdaten, Versicherungspolicen oder Be­ stellinformationen usw.. Für die Akzeptanz der Anwendung durch den Benutzer ist dabei entscheidend, wie schnell diese Informationsobjekte nach dem Klingeln des Telefons bereit­ stehen.
Bestehende CTI-Anwendungen sind darauf optimiert, die Tele­ fonnummer eines Teilnehmers aufgrund von Teilinformationen wie z. B. Name und Ort zu finden. Dementsprechend sind die In­ formationsobjekte eines Datenhaltungssystems angelegt und mit Indizes versehen. Für das Auffinden von Informationsob­ jekten aufgrund einer Telefonnummer ist deshalb gegebenen­ falls der gesamte Datenbestand sequentiell zu durchsuchen oder aber es sind bei gezielter Abfrage nur der Informations­ felder, die eine Telefonnummer enthalten, mehrere Abfragen erforderlich. Das führt vielfach zu nicht erwünschten Warte­ zeiten.
Die Aufgabe der Erfindung besteht daher in der Schaffung eines Verfahrens der angegebenen Art, das das Auffinden von Informationsobjekten in einer Datenverarbei­ tungsanlage abhängig von der jeweils bereitgestellten Tele­ fonnummer eines Anrufers in für den Benutzer akzeptabler Ant­ wortzeit sicherstellt.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst. Danach wird für das Aufsuchen eines Informmationsobjek­ tes eine zusätzliche Indextabelle verwendet, in der alle Tele­ fonnummern der Informationsobjekte in einem an Strukturmerkmalen der Telefonnummern orientierten Index­ format in Verbindung mit einem Kennzeichen für das jeweils zugehörige Informationsobjekt gespeichert sind. Bei jedem Anruf wird die bereitgestellte Telefonnummer unmittelbar in das In­ dexformat umgewandelt und damit anhand der Indextabelle das gewünschte Informationsobjekt aufgesucht.
Das Indexformat stellt dabei sicher, daß die jeweils bereitge­ stellten Telefonnummern unabhängig vom Ursprung des Anrufes immer dasselbe Format aufweisen. Denn die Telefonnummer, die vom Telefonsystem bereitgestellt wird, ist abhängig von den Orten, an denen sich die beiden Teilnehmer einer Telefonverbin­ dung befinden, sehr unterschiedlich aufgebaut. So kann die Telefonnummer lediglich aus einer Teilnehmernummer bestehen oder aber zusätzlich auch ein Nebenstellenkennzeichen, ein Ortskennzeichen und ein Länderkennzeichen aufweisen. Hinzukom­ men führende Nullen, die den Ursprung kennzeichnen. Bei einem Anruf in einer Nebenstellenanlage wird z. B. mit drei Nullen ein Anruf aus dem Ausland, mit zwei Nullen ein Anruf aus dem Inland und mit einer Null ein Anruf aus dem Ortsnetz angezeigt, wäh­ rend die bereitgestellte Telefonnummer bei einem Anruf aus der Nebenstellenanlage keine führende Null aufweist.
Um die unterschiedlich langen Telefonnummern auf ein einheitli­ ches Format, nämlich das Indexformat, zu bringen, sind die einzelnen Telefonnummern gegebenenfalls um fehlende Bestandtei­ le zu ergänzen. Diese Ergänzung ist standortabhängig. Das Index­ format wird zweckmäßig aus den aufeinanderfolgend aneinander gereihten Ziffern von Länderkennzeichen, Ortskennzeichen und Nebenstellenkennzeichen mit Teilnehmerkennzeichen gebildet.
Eine Abspeicherung der das Indexformat bildenden Ziffernfolgen in invertierter Reihenfolge kann gegebenenfalls das Auffinden eines Informationsobjektes beschleunigen, da die Anzahl der Telefonnummern mit übereinstimmenden Anfangsziffernfolgen, wie z. B. bei gleichem Länder- und Ortskennzeichen verringert wird.
Die Umwandlung in das Indexformat erfolgt also abhängig vom Ursprung des Anrufes, wobei fehlende Kennzeichen durch die für den Standort des angerufenen Teilnehmers geltenden Kennzeichen ergänzt werden. Für die Steuerung der Ergänzung wird zweckmäßig die Anzahl der führenden Nullen genutzt, in­ dem zur Bildung des Indexformates die bereitgestellte Tele­ fonnummer bei Anrufen innerhalb derselben Nebenstelle durch das Länderkennzeichen, das Ortskennzeichen und das Nebenstel­ lenkennzeichen, bei Anrufen aus demselben Ort durch das Län­ derkennzeichen und das Ortskennzeichen, sowie bei Anrufen aus demselben Land durch das Länderkennzeichen unter Weglassen der jeweils führenden Nullen ergänzt wird, während bei einem Anruf aus einem anderen Land die bereitgestellte Telefonnum­ mer vollständig ohne die führenden Nullen als Indexformat übernommen wird.
Andere Weiterbildungen der Erfindung beziehen sich auf die Art der Speicherung der Indextabelle abhängig von der Art des Da­ tenhaltungssystems, das offen oder geschlossen ausgebildet sein kann.
Einzelheiten der Erfindung seien nachfolgend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläu­ tert. Im einzelnen zeigen
Fig. 1 ein Blockschaltbild zur Erläuterung des Verfahrensab­ laufes,
Fig. 2A, Fig. 2B verschiedene Strukturen der Datenhaltung,
Fig. 3 den Aufbau der Indextabelle mit Bezug auf die ver­ schiedenen Feldeintragungen eines Informationsobjek­ tes und
Fig. 4 das Umwandlungsschema für eine bereitgestellte Tele­ fonnummer zur der Erzeugung zugehörigen Indexinfor­ mation.
Eine Telefonverbindung wird in der Regel zwischen zwei Teil­ nehmern hergestellt. Einer davon initiiert den Anruf, der an­ dere nimmt den Anruf entgegen. Die Teilnehmer müssen nicht immer Personen sein. Beim angerufenen Teilnehmer wird in vie­ len Telefonsystemen, das öffentliche Telefonnetz eingeschlos­ sen, auch die Telefonnummer des anrufenden Teilnehmers ange­ zeigt, die dann für CTI-Anwendungen genutzt werden kann.
Fig. 1 veranschaulicht den Übergang vom Telefonsystem zu einer Datenverarbeitungsanlage. Das Telefonsystem T stellt eine Te­ lefonnummer an der Schnittstelle S bereit. Die CTI-Anwendung P übernimmt die Telefonnummer. Zusammen mit den Standortpara­ metern SP wandelt die CTI-Anwendung P die Telefonnummer in die Indexinformation IT um. Danach wird in den Datenhaltungs­ systemen, z. B. D1 und D2, der Datenverarbeitungsanlage mit der ermittelten Indexinformation IT als Suchkriterium ge­ sucht. Falls ein Eintrag gefunden wird, kann über das jeweils einem Informationsobjekt IO zugeordnete Kennzeichen ID das Informationsobjekt in den Datenhaltungen D1 bzw. D2 gelesen und für den Benutzer bereitgestellt werden.
Die vorhandenen Datenhaltungen D1/D2 können in zwei Kategori­ en eingeteilt werden, nämlich in geschlossene und offene Da­ tenhaltungen. Beide Arten von Datenhaltungen unterscheiden sich dadurch, daß bei den offenen Datenhaltungen für die Auf­ gabe der CTI-Anwendung zusätzliche Informationsobjekte er­ zeugt werden können. Die Informationsobjekte werden über Schnittstellen gelesen und geschrieben.
Fig. 2 beschreibt wie die Informationsobjekte IO und die Daten der Indextabelle IDX gespeichert werden können. Beim ge­ schlossenen System, z. B. D1, gemäß Fig. 2A befinden sich die Informationsobjekte IO in einem unveränderlichen Format. Die Indextabelle IDX wird deshalb in einer externen Datenhaltung DE gespeichert. Beim offenen System, z. B. D2, gemäß Fig. 2B wird die Indextabelle IDX in einer zusätzlichen Tabelle des Datenhaltungssystems D2 abgelegt.
Fig. 3 zeigt den Aufbau der Indextabelle IDX mit Bezug auf die verschiedenen Feldeintragungen eines Informationsobjektes IO in den Datenhaltungen D.... Die Informationsobjekte IO beste­ hen aus einem Feld mit einem eindeutigen Kennzeichen ID zur Identifizierung des zugehörigen Informationsobjektes und wei­ tere Felder, in denen die einzelnen Informationen gespeichert sind. Im Rahmen der Erfindung sind von diesen weiteren Fel­ dern nur die mit Telefonnummern belegten Felder relevant, die mit T1, T2 und TN bezeichnet sind. Die Telefonnummern all dieser Felder T... werden in das vorgegebene Indexformat IT... umgewandelt und in der Indextabelle IDX für die Suche gespeichert.
Die Einträge der Indextabelle IDX bestehen aus jeweils zwei Feldern, in denen das Kennzeichen ID und die Indexinformation IT... gespeichert werden. Da zwischen Telefonnummer und In­ formationsobjekt oft keine 1 : 1-Beziehung besteht, weil zuneh­ mend mehrere Telefonnummern in einem Informationsobjekt ge­ speichert werden (private Telefonnummer, Büro- und Handy- Telefonnummer, usw.), wird für jede Telefonnummer T... eines Informationsobjektes IO ein gesonderter Eintrag in der In­ dextabelle IDX angelegt, also beim gewählten Beispiel die Einträge ID/IT1, ID/IT2 und ID/ITN.
Fig. 4 zeigt die Umwandlung der Telefonnummer in das Indexfor­ mat IT.... Abhängig vom Ort eines anrufenden Teilnehmers A erscheint die Telefonnummer in den Ausprägungen Ta, Tb, Tc und Td an der Schnittstelle S. Ta bedeutet, daß der Teilneh­ mer A sich innerhalb der gleichen Nebenstelle wie der angeru­ fene Teilnehmer B befindet. Bei Tb befinden sich die beiden Teilnehmer im gleichen Ortsnetz und bei Tc in verschiedenen Ortsnetzen, während bei Td Teilnehmer A aus dem Ausland an­ ruft. Mittels der Standortparameter wandelt die CTI-Anwendung P die Telefonnummern Ta bzw. Tb bzw. Tc bzw. Td in das Index­ format IT um. Dabei bezeichnet A das Zeichen für die Amtsho­ lung, V das Zeichen für die Verkehrsausscheidung, L das Lan­ deskennzeichen, O das Ortskennzeichen und S die Nebenstelle.
Wie aus der vorstehenden Tabelle ersichtlich, unterscheiden sich die verschiedenen Typen von Telefonnummern vor allem durch die führenden Nullen, die damit in einfacher Weise zur Steuerung der Umwandlung herangezogen werden können. Ohne führende Null sind mit Bezug aud Fig. 4 die Kennzeichen L, O und S, bei einer Null die Kennzeichen L und O und bei zwei Nullen das Kennzeichen L des eigenen Standortes zu ergänzen, während beim Anruf aus dem Ausland die ganze bereitgestellte Telefonnummer übernommen wird. Bei allen Typen aber werden die führenden Nullen nicht in das Indexformat übernommen.
Die das Indexformat bildenden Ziffernfolgen können entsprechend der sich normalerweise ergebenden Ziffernfolge gespeichert und für die Suche des jeweils zugehörigen Informationsobjektes heran­ gezogen werden. Zweckmäßiger ist es aber die Ziffernfolgen in invertierter Reihenfolge zu verwenden, da die Anzahl der Suchnum­ mern mit übereinstimmenden Anfangsziffernfolgen, z. B. bei glei­ chem Länder- und Ortskennzeichen, gegebenenfalls wesentlich verringert und der Suchvorgang entsprechend beschleunigt werden kann.

Claims (6)

1. Verfahren zum Aufsuchen von Informationen in Datenverar­ beitungsanlagen abhängig von der Telefonnummer eines anrufen­ den Teilnehmers, wobei die die einzelnen Datenhaltungen bil­ denden Informationsobjekte jeweils wenigstens ein Feld für eine zugehörige Telefonnummer aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß eine zusätzliche Indextabelle (IDX) verwendet wird, in der alle Telefonnummern der Informationsobjekte (IO) in einem an Strukturmerkmalen der Telefonnummern orientierten Indexformat in Verbindung mit einem Kennzeichen (ID) für das jeweils zuge­ hörige Informationsobjekt (IO) gespeichert sind und daß jede bei einem Anruf bereitgestellte Telefonnummer des Anrufers abhängig vom Ursprung des Anrufes und abhängig vom Standort des angerufenen Teilnehmers unmittelbar in das Indexformat umgewandelt und dieses für das Aufsuchen in der Indextabelle (IDX) verwendet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Indexformat aus den aufeinanderfolgend aneinanderge­ reihten Ziffern von Länderkennzeichen, Ortskennzeichen, Ne­ benstellenkennzeichen mit Teilnehmerkennzeichen besteht.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die das Indexformat bildenden Ziffernfolgen in invertier­ ter Reihenfolge gespeichert wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung des Indexformates die bereitgestellte Tele­ fonnummer bei Anrufen innerhalb derselben Nebenstelle durch das Länderkennzeichen, das Ortskennzeichen und das Nebenstel­ lenkennzeichen, bei Anrufen aus demselben Ort durch das Län­ derkennzeichen und das Ortskennzeichen, sowie bei Anrufen aus demselben Land durch das Länderkennzeichen unter Weglassen der jeweils führenden Nullen ergänzt wird, während bei einem Anruf aus einem anderen Land die bereitgestellte Telefonnum­ mer vollständig ohne die führenden Nullen als Indexformat übernommen wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Indextabelle (IDX) bei einem geschlossenen Datenhal­ tungssystem (D1) in einer gesonderten externen Datenhaltung (DE) gespeichert wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Indextabelle (IDX) bei einem offenen Datenhaltungssy­ stem (D2) in zusätzlichen Tabellen des Datenhaltungssystems gespeichert wird.
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