DE19804597A1 - Antriebssteuereinrichtung für einen bürstenlosen Motor - Google Patents
Antriebssteuereinrichtung für einen bürstenlosen MotorInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Antriebssteuereinrichtung für einen bürsten
losen Motor, die eine Tastverhältnissteuerung des bürstenlosen Motors durch Modu
lieren der Impulsbreite eines Antriebsimpulses in Übereinstimmung mit der Einstellung
für die Drehgeschwindigkeit steuert. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung
eine Antriebssteuereinrichtung für einen bürstenlosen Motor gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1, einen bürstenlosen Motor und ein Verfahren zum Betreiben eines
bürstenlosen Motors.
Die JP-A-H5-34781 offenbart ein Verfahren zur Steuerung der Geschwindigkeit ei
nes bürstenlosen Motors, das eine Geschwindigkeitsteuerung durch Ändern der Im
pulsbreite eines Antriebsimpulses, der den Erregerspulen zur Erzeugung eines ma
gnetisches Drehfeldes für den Rotor zugeführt wird, zum Beispiel durch Impulsbrei
tenmodulation (PWM) ausführt. Bei dieser Impulsbreitenmodulation werden eine
Dreieckwelle mit einer bestimmten Frequenz und ein Schwellenwert, welcher der ein
gestellten Drehgeschwindigkeit entspricht, miteinander verglichen und wenn die
Drehgeschwindigkeitseinstellung kleiner ist, wird die Impulsbreite (das Tastverhält
nis) des Antriebsimpulses zur Senkung der Drehgeschwindigkeit des Rotors verrin
gert, während wenn die Drehgeschwindigkeitseinstellung größer ist, die Impulsbreite
(das Tastverhältnis) des Antriebsimpulses zur Erhöhung der Drehgeschwindigkeit des
Rotors vergrößert wird.
Der zuvor beschriebene Aufbau weist jedoch ein Problem auf, daß, wenn der bürsten
lose Motor mit einer bestimmten Drehgeschwindigkeitseinstellung angetrieben wird
und die Quellenspannung aus irgendeinem Grund schwankt, folglich auch die
tatsächliche Drehgeschwindigkeit schwankt. Wenn zum Beispiel die Quellenspan
nung steigt, wird die Höchstspannung des Antriebsimpulses höher, selbst wenn keine
Änderung im Tastverhältnis vorliegt, und die Drehung wird aufgrund einer Erhöhung
des Stromes, der den Erregerspulen zugeführt wird, schneller. Wenn im Gegensatz
dazu die Quellenspannung sinkt, verlangsamt sich die Drehung aufgrund einer Ver
ringerung des Stromes, der den Erregerspulen zugeführt wird, da die Höchstspan
nung des Antriebsimpulses niedriger wird.
Im niedertourigen Drehbereich und mitteltourigen Drehbereich führen solchen
Schwankungen der Quellenspannung nur zu einem weniger stabilen Antrieb des Mo
tors, aber wenn der Motor hochtourig dreht und die Quellenspannung nach oben
verschoben wird, wird eine übermäßige Spannung angelegt, die zu einem Schmelzen
der Sicherung oder einem Motorschaden führen kann.
Daher besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine Antriebssteuer
einrichtung für einen bürstenlosen Motor zu schaffen, die eine stabile Drehung des
bürstenlosen Motors über den gesamten Drehgeschwindigkeitsbereich aufrechterhal
ten und ein Schmelzen der Sicherung und einen Motorschaden, die durch Schwan
kungen in der Quellenspannung verursacht werden, verhindern kann, selbst wenn
die dem bürstenlosen Motor zugeführte Quellenspannung schwankt.
Die obige Aufgabe wird durch eine Antriebssteuerung gemäß Anspruch 1, einen bür
stenlosen Motor gemäß Anspruch 6 bzw. ein Verfahren gemäß Anspruch 7 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
Insbesondere stellt die vorliegende Erfindung eine Antriebssteuereinrichtung für
einen bürstenlosen Motor bereit, umfassend einen Rotor, der mit Permanentmagneten
versehen ist, einen Stator, der mit Erregerspulen versehen ist, die um ihn zur Erzeu
gung eines magnetischen Drehfeldes gewickelt sind, so daß der Rotor in Drehung
versetzt wird, Hallelemente zum Erfassen der Position des Rotors, ein Schaltmittel, das
die Richtung des Stroms, der den Erregerspulen zugeführt wird, umschaltet, ein Mittel
zur Antriebssteuerung, das die Schaltsteuerung für das Schaltmittel unter Verwen
dung von Ausgangssignalen von den Hallelementen steuert und auch die Strom
menge, die den Erregerspulen zugeführt wird, unter Verwendung eines Antriebsim
pulses steuert, ein Mittel zur Impulsbreitenmodulation, das die Impulsbreite des An
triebsimpulses mit einem Einstellsignal zur Einstellung der Drehgeschwindigkeit des
Rotors bestimmt und die Impulsbreite durch Ändern des Einstellsignals moduliert, und
ein Mittel zur Impulsbreitenkorrektur, das bei einer Schwankung der Quellenspan
nung die Impulsbreite des Antriebsimpulses korrigiert, um die Durchschnittsspannung
des Antriebsimpulses bei einem konstanten Wert zu halten.
Zur Aufrechterhalten der Durchschnittsspannung pro Einheitszyklus bei einem kon
stanten Wert, kann ein Aufbau verwendet werden, bei dem die Impulsbreite des An
triebsimpulses korrigiert wird, so daß sie die Breite wird, die durch Multiplizieren der
Impulsbreite, die dem Einstellsignal entspricht, mit dem Reziprokwert der Schwan
kungsrate der Quellenspannung erhalten wird.
Wenn sich daher die Quellenspannung nach oben verschiebt, wird die Amplitude des
Antriebsimpulses erhöht und die Impulsbreite des Antriebsimpulses wird durch das
Mittel zur Impulsbreitenkorrektur verringert, und wenn sich die Quellenspannung
nach unten verschiebt, wird die Amplitude des Antriebsimpulses gesenkt, und die Im
pulsbreite des Antriebsimpulses wird durch das Mittel zur Impulsbreitenkorrektur er
höht. Dies führt dazu, daß das Produkt der Impulsbreite und der Amplitude konstant
ist, unabhängig von Schwankungen in der Quellenspannung, und die Durchschnitts
spannung jederzeit bei einem konstanten Wert gehalten wird, um eine stabile Dre
hung zu garantieren.
Eine spezifischere Konstruktion, die zum Erhalten der zuvor beschriebenen Steuer
einrichtung bzw. Verwirklichung der vorgenannten Steuerung verwendet werden
kann, könnte ein Mittel zur Impulsbreitenmodulation enthalten, das eine Dreieckwelle
mit einer spezifischen Frequenz mit einem Schwellenwert, der dem Einstellsignal ent
spricht, vergleicht und die Impulsbreite des Antriebsimpulses unter Verwendung einer
Periode bzw. Zeitdauer der Dreieckwelle, in der sie den Schwellenwert übersteigt, als
Impulsbreite und durch Verschieben des Schwellenwerts moduliert, sowie ein Mittel
zur Impulsbreitenänderung, das die Schwankungen in der Quellenspannung erfaßt,
um eine Korrekturgröße zu bilden, die der Größe der Schwankung entspricht, und
eine Korrektur des Schwellenwerts unter Verwendung der Korrekturgröße zum Ver
schieben der Impulsbreite durchführt.
So wird, wenn die Spannung fällt, da die Höchstspannung des Antriebsimpulses ge
ringer wird, die Periode der Dreieckwelle, in der sie den Schwellenwert übersteigt
ausgeweitet, indem der Schwellenwert um die Größe, die der Verringerung in der
Höchstspannung entspricht, nach unten korrigiert wird, wodurch die Impulsbreite des
Antriebsimpulses erhöht wird, um die Durchschnittsspannung der Durchschnitts
spannung vor der Schwankung anzugleichen. Wenn die Spannung steigt, da die
Höchstspannung des Antriebsimpulses zunimmt, wird ferner die Periode der Dreieck
welle, in der sie den Schwellenwert übersteigt, verschmälert, indem der Schwellenwert
um die Größe, die der Steigung in der Höchstspannung entspricht, nach oben korri
giert wird, wodurch die Impulsbreite des Antriebsimpulses verringert wird, um die
Durchschnittsspannung der Durchschnittsspannung vor der Schwankung anzuglei
chen.
Bei diesem Aufbau können Schwankungen in der Quellenspannung erfaßt werden,
indem ein Schaltkreis bereitgestellt wird, der eine konstante Spannung erzeugt, und
indem eine Spannung, die durch Teilen der Quellenspannung mit einem bekannten
Verhältnis erhalten wird, mit der konstanten Spannung verglichen wird.
Es muß festgehalten werden, daß die zuvor beschriebene Steuereinrichtung durch Er
fassen von Schwankungen in der Quellenspannung und Berechnen der Korrektur
größe für den Schwellenwert in Übereinstimmung mit der Schwankungsgröße auf der
Basis eines Programms, das in einem Mikrocomputer bereitgestellt ist, ausgeführt
werden kann, oder nur aus dem elektrischen Schaltkreis ohne Verwendung eines Mi
krocomputers bestehen kann.
Die vorangehenden und andere Merkmale der Erfindung und begleitende Vorteile
werden für den Fachmann angesichts der folgenden Beschreibung in Verbindung mit
der beiliegenden Zeichnung, die ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel darstellt, ver
ständlicher und offensichtlicher. Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels des bürstenlo
sen Motors gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 ein elektrisches Schaltungsdiagramm, das einen Teil einer Steuereinrich
tung des bürstenlosen Motors gemäß dem Ausführungsbeispiel der vorlie
genden Erfindung zeigt;
Fig. 3 ein elektrisches Schaltungsdiagramm einer Quellenspannungskorrektur
schaltung;
Fig. 4 Ablaufdiagramme, welche die Verhältnisse zwischen einer Ausgangstast
verhältnisreferenzspannung Vd, einem Dreieckwellensignal Pt, einem Aus
gangstastverhältnissignal Pd und einer Spannung VF, die an die einzelnen
Spulen oder einzelnen Feldeffekttransistoren angelegt wird, illustriert, wo
bei Fig. 4a jene zeigt, wenn die Quellenspannung eine Nennspannung ist,
Fig. 4b jene zeigt, wenn die Quellenspannung nach oben verschoben ist,
und Fig. 4c jene zeigt, wenn die Quellenspannung nach unten verschoben
ist; und
Fig. 5 ein Flußdiagramm, das die Quellenspannungskorrektursteuerung zeigt.
Es folgt eine Erklärung eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung mit
Bezugnahme auf die Zeichnung.
Fig. 1 zeigt einen dreiphasigen bürstenlosen Elektro-Motor 1, der von einer Steuer
einrichtung für einen bürstenlosen Motor gemäß der vorliegenden Erfindung gesteu
ert wird. Dieser bürstenlose Motor 1 umfaßt einen Rotor 3 und einen Stator 4, wobei
der Rotor 3 durch ein magnetisches Drehfeld in Drehung versetzt wird, das an dem
Stator 4 für den Rotor 3 erzeugt wird, der mit Permanentmagneten 2 versehen ist, die
so angeordnet sind, daß ihre N-Pole und S-Pole abwechselnd entlang der Richtung, in
die der Rotor 3 dreht, an seiner inneren Umfangsfläche angeordnet sind, die der äuße
ren Umfangsfläche des Stators 4 gegenüberliegt. Zusätzlich sind Rotormagneten 6
zum Erfassen der Position des Rotors 3 an einem Ende einer drehbaren Welle 5 befe
stigt, die ihrerseits an dem Rotor 3 befestigt ist bzw. diesen trägt, und Hallelemente 7,
die Änderungen der magnetischen Pole der Rotormagnete 6 erfassen, sind in der
Nähe der Rotormagneten 6 vorgesehen. Erregerspulen 8, die um die einzelnen Arme
des Stators 4 gewickelt sind, umfassen drei Erregerspulen U, V und W, und in diesem
Ausführungsbeispiel sind die drei Erregerspulen U, V und W in Dreieckschaltung ge
schaltet. Es muß festgehalten werden, daß die Erregerspulen U, V und W statt dessen
auch in Sternschaltung geschaltet sein können.
Die Steuereinrichtung, die den bürstenlosen Motor 1, der insbesondere wie zuvor be
schrieben aufgebaut ist, steuert, kann zum Beispiel wie in Fig. 2 dargestellt aufgebaut
sein, umfassend eine Hall-Detektionsschaltung 10, die Signale von den Hallelementen
7 erfaßt, eine Dreiphasen-Logikschaltung 11, welche die Reihenfolge, in der den Er
regerspulen U, V und W Strom zugeführt wird, auf der Basis eines Signals, das von
der Hall-Detektionsschaltung 10 empfangen wird, einstellt, und eine Ausgangssignal
schaltung 12, die ein Schaltmittel steuert, das die Richtung, in der den Erregerspulen
U, V und W Strom zugeführt wird, unter Verwendung eines Stromversorgungszeit
steuersignals, das von der logischen Dreiphasenschaltung 11 bereitgestellt wird, und
eines Ausgangstastverhältnissignals Pd, das von einer Ausgangstastverhältniseinstell
schaltung 13 bereitgestellt wird, die in der Folge beschrieben wird, umschaltet. Das
Schaltmittel wird hier durch Bereitstellung von drei parallelen Sätzen von Feldef
fekttransistoren zwischen einer Sourceleitung 30, die an ein Stromversorgungsmittel,
wie eine Batterie, angeschlossen ist, und der Erde gebildet, wobei jeder Satz zwei
Feldeffekttransistoren umfaßt, die zwischen der Sourceleitung 30 und der Erde hin
tereinandergeschaltet sind, und wobei die einzelnen Anschlüsse der Erregerspulen U,
V und W, die hier in Dreieckschaltung sind, jeweils zwischen den hintereinanderge
schalteten Feldeffekttransistoren angeschlossen sind, das heißt, zwischen FET1 und
2, zwischen FET3 und 4, zwischen FET5 und 6.
Die Ausgangstastverhältniseinstellschaltung 13 kann zum Beispiel wie in Fig. 3 dar
gestellt aufgebaut sein, wobei eine Quellenspannung VB (eine 12 V Nennspannung)
der Sourceleitung 30 zugeführt wird, die an eine Batterie angeschlossen ist. Zusätz
lich ist eine Konstantspannungsschaltung 14 an die Sourceleitung 30 angeschlossen,
so daß selbst bei einer Schwankung der Quellenspannung VB eine konstante Span
nung Vs mit einem konstanten Wert (vorzugsweise etwa 5 V unter normalen Bedin
gungen) an eine Konstantspannungsleitung 31 ausgegeben wird.
Eine Ausgangseinstellspannung VN, die zu einer Drehgeschwindigkeitseinstellung N
proportional ist, die von einem Schiebewiderstand oder dergleichen eingestellt wird,
der ein Mittel zur Drehgeschwindigkeitseinstellung darstellt, das die Drehgeschwin
digkeit des bürstenlosen Motors einstellt, wird einem Nicht-Inversionseingangsan
schluß eines Operationsverstärkers OP2 eingegeben, und der Ausgang von dem Ope
rationsverstärker OP2, der als Puffer dient, wird einem Nicht-Inversionseingangsan
schluß eines Operationsverstärkers OP3 eingegeben.
Der Operationsverstärker OP3, mit Widerständen R3 und R4, die an seinen Inversi
onseingangsanschluß angeschlossen sind, stellt eine Nicht-Inversionsverstärkungs
schaltung dar, und sein Ausgang, der invertiert und verstärkt wurde, wird einem In
versionseingangsanschluß eines Operationsverstärkers OP4 eingegeben, der, verbun
den mit Widerständen R5 und R6, einen Nicht-Inversionsverstärker darstellt. Ferner
wird ein Quellenspannungskorrektursignal VC, das von einer Quellenspannungskor
rekturschaltung 16 ausgegeben wird, einem Nicht-Inversionseingangsanschluß des
Operationsverstärkers OP4 eingegeben.
In der Quellenspannungskorrekturschaltung 16 wird eine Spannung Vca, die durch
Teilung der Quellenspannung VB an den Widerständen R1 und R2 erhalten wird, ei
nem Operationsverstärker OP1 eingegeben, der als Puffer dient, und der Ausgang des
Operationsverstärkers OP1 läuft zu einer Ladungs/Entladungsschaltung, die aus
Transistoren TR1, TR2, TR3 und TR4 und Widerständen R7-R12 besteht. Diese La
dungs/Entladungsschaltung wird durch das Ausgangstastverhältnissignal Pd, das in
der Folge ausführlich beschrieben wird, ein- und ausgeschaltet und wenn die Transi
storen TR1-TR4 ein- und ausgeschaltet werden, wird ein Kondensator C in einer In
tegrierschaltung, die aus einem Widerstand R13 und dem Kondensator C besteht,
geladen und entladen, um das Quellenkorrektursignal VC am Kondensator C zu er
zeugen.
Genauer gesagt, wenn das Ausgangstastverhältnissignal Pd, das von einem Operati
onsverstärker OP5 ausgegeben wird, auf EIN gestellt wird, sind die Transistoren TR1
und TR2 in einem leitenden Zustand zwischen ihren jeweiligen Kollektoren und
Emittern. Dies bringt den Transistor TR3 in einen leitenden Zustand und den Transi
stor TR4 in einen nichtleitenden Zustand, was dazu führt, daß die Spannung Vca, die
proportional zu der Quellenspannung VB ist, den Kondensator C lädt, wobei die
Spannung am Kondensator C in Übereinstimmung mit einer Zeitkonstante, die durch
den Widerstand R13 und den Kondensator C bestimmt wird, von 0 V zu Vca (V) all
mählich zunimmt. Wenn ferner das Ausgangstastverhältnissignal Pd auf AUS gestellt
wird, sind die Transistoren TR1 und TR2 in einem nichtleitenden Zustand, wodurch
der Transistor TR3 in einen nichtleitenden Zustand und der Transistor TR4 in einen
leitenden Zustand gebracht wird. Folglich wird die elektrische Ladung am Kondensa
tor C über den Transistor TR4 zu der Erde bzw. Masse entladen, und die Spannung
am Kondensator C (die Quellenspannungskorrekturspannung VC) wird in Überein
stimmung mit der Zeitkonstante, die durch die Kapazitäten beim Widerstand R13 und
Kondensator C bestimmt ist, allmählich verringert. Während diese Quellenspan
nungskorrekturspannung VC in Übereinstimmung mit dem EIN/AUS des Aus
gangstastverhältnissignals Pd ein- und ausgeschaltet wird, da die geteilte Spannung
Vca in Übereinstimmung mit den Schwankungen in der Quellenspannung VB
schwankt, wird die Spannung, die von dem Operationsverstärker OP1 ausgegeben
wird, nach oben verschoben, wenn die Quellenspannung VB hoch wird, und nach
unten verschoben, wenn die Quellenspannung VB nieder wird.
Der Operationsverstärker OP4, der als Inversionsverstärkungsschaltung dient, gibt
eine Ausgangstastverhältnisreferenzspannung Vd aus, die durch das Ausgangsein
stellsignal VN, das seinem Nicht-Inversionseingangsanschluß eingegeben wird, und
die Quellenspannungskorrekturspannung VC, die seinem Inversionseingangsan
schluß eingegeben wird, invertiert und verstärkt wird. Diese Ausgangstastverhältnis
referenzspannung Vd wird dem Operationsverstärker OP5 eingegeben, der einen
Komparator darstellt, wo sie mit einem Dreieckwellensignal Pt verglichen wird, das
von einem Schwingkreis 20 ausgegeben und seinem Nicht-Inversionseingangsan
schluß eingegeben wird. Nur wenn der Wert des Dreieckwellensignals Pt größer als
jener der Ausgangstastverhältnisreferenzspannung Vd ist, wird ein Ausgangssignal
(ein Ausgangstastverhältnissignal Pd) ausgegeben.
Da die Ausgangstastverhältnisreferenzspannung Vd um die Korrekturgröße M erhöht
wird, die durch die Quellenspannungskorrekturspannung VC erhalten wird, wenn die
Quellenspannung VB nach oben verschoben ist, wie in Fig. 4B dargestellt, wird somit
die Impulsbreite th des Ausgangstastverhältnissignals Pd verringert, und da die Aus
gangstastverhältnisreferenzspannung Vd um die Korrekturgröße M verringert wird,
die durch die Quellenspannungskorrekturspannung VC erhalten wird, wenn die
Quellenspannung VB nach unten verschoben ist, wie in Fig. 4C dargestellt, kann die
Impulsbreite tL des Ausgangstastverhältnissignals Pd breiter eingestellt werden.
Daher enthalten die Spannungen VF, die den einzelnen Spulen U, V und W der ein
zelnen Feldeffekttransistoren FET 1-6 angelegt werden, Ausgangsspannungen (Vm,
Vh, VL), die in Übereinstimmung mit der Quellenspannung VB bestimmt sind, und ha
ben Impulsbreiten (tm, th, tL), die in Übereinstimmung mit dem Ausgangstastverhält
nissignal Pd bestimmt sind. Die Impulsbreiten werden in Übereinstimmung mit
Schwankungen in der Quellenspannung VB geändert, so daß die Ausgangsspannun
gen (Vm, Vh, VL) und die Impulsbreiten (tm, th, tL), die durch das Ausgangstastver
hältnissignal Pd bestimmt werden, ein Verhältnis beibehalten, wodurch die Produkte
der Ausgangsspannungen (Vm, Vh, VL) und der Impulsbreiten (tm, th, tL) jederzeit
konstant sind (Vm×tm = Vh×th = VL×tL = konstant). Folglich kann die Durch
schnittsspannung an den einzelnen Spulen U, V und W oder den einzelnen Feldef
fekttransistoren FET1-6 jederzeit bei einem konstanten Wert gehalten werden, wo
durch es möglich ist, eine stabile Drehung des Rotors 3 zu erhalten. Es muß festgehal
ten werden, daß Fig. 4a eine Situation zeigt, in der die Quellenspannung VB eine
Nennspannung (12 V) ist, wobei die Ausgangsspannungen (Vm, Vh, VL) der Span
nungen VF, die in Übereinstimmung mit den Schwankungen in der Quellenspannung
VB schwanken, ein Verhältnis aufweisen, das als Vh < Vm < VL dargestellt ist.
Wenn eine gleiche Funktion wie jene, die durch die Quellenspannungskorrektur
schaltung 16 bereitgestellt wird, mit einem Mikrocomputer erreicht wird, kann zum
Beispiel die Quellenspannungskorrektursteuerung, wie in dem Flußdiagramm in Fig. 5
dargestellt, ausgeführt werden. Bei dieser Quellenspannungskorrektursteuerung wird
zunächst die Quellenspannung VB in Schritt 110 gelesen. Dann wird in Schritt 120
der Spannungsunterschied (die Schwankungsgröße) V zwischen der Quellenspan
nung VB und der Nennspannung VR (12 V) bestimmt. In Schritt 130 wird eine Kor
rekturgröße (Korrekturspannung) M durch Multiplizieren der Schwankungsgröße V
mit einer bestimmten Umwandlungskonstante K berechnet. Es muß festgehalten wer
den, daß die Umwandlungskonstante K im voraus berechnet wird, um sicherzustellen,
daß die Produkte der Ausgangsspannungen (Vm, Vh, VL) und der Impulsbreiten (tm,
th, tL) jederzeit konstant sind (Vm×tm = Vh×th = VL×tL = konstant).
Danach wird in Schritt 140 durch Addition der Korrekturgröße für die Ausgangstast
verhältnisreferenzspannung Vd die Impulsbreite des Ausgangstastverhältnissignals
Pd auf eine geringere Breite korrigiert, wenn die Quellenspannung VB nach oben
verschoben ist, und auf eine größere Breite korrigiert, wenn die Quellenspannung VB
nach unten verschoben ist, wodurch eine gleiche Steuerung wie jene, die durch die
zuvor beschriebenen Schaltungen erhalten wird, erreicht wird.
Wie zuvor erklärt wurde, kann gemäß der vorliegenden Erfindung trotz Schwankun
gen in der Amplitude des Antriebsimpulses, die durch Schwankungen in der Quellen
spannung verursacht werden, die Drehgeschwindigkeit des Motors auf einem kon
stanten, im voraus eingestellten Wert im gesamten Drehbereich gehalten werden, da
die Impulsbreite eines Antriebsimpulses korrigiert wird, so daß die Durchschnitts
spannung pro Einheitszyklus des Antriebsimpulses konstant bleibt, während die
Quellenspannung schwankt.
Zusätzlich wird selbst wenn die Quellenspannung nach oben verschoben wird, wäh
rend der Motor hochtourig dreht, keine übermäßige Spannung angelegt, wodurch
das Problem einer geschmolzenen Sicherung und eines Motorschadens beseitigt wird,
das durch schwankende Spannungen verursacht wird, so daß ein bürstenlosen Motor
mit einem hohen Maß an Zuverlässigkeit bereitgestellt werden kann.
Claims (7)
1. Antriebssteuereinrichtung für einen bürstenlosen Motor (1) mit einem Mittel zur
Antriebssteuerung, das die Strommenge, die Erregerspulen (U, V, W) des Motors
(1) zugeführt wird, unter Verwendung eines Antriebsimpulses steuert,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Mittel zur Impulsbreitenmodulation vorgesehen ist, das eine Impulsbreite des Antriebsimpulses unter Verwendung eines Einstellsignals, das eine Drehge schwindigkeit eines Rotors (3) des Motors (1) einstellt, bestimmt und die Im pulsbreite durch Ändern des Einstellsignals moduliert, und
daß ein Mittel zur Impulsbreitenkorrektur vorgesehen ist, das bei einer Schwan kung einer Quellenspannung die Impulsbreite des Antriebsimpulses korrigiert, um sicherzustellen, daß die Durchschnittsspannung des Antriebsimpulses auf ei nem konstanten Wert gehalten wird, insbesondere bei einer eingestellten Dreh geschwindigkeit.
daß ein Mittel zur Impulsbreitenmodulation vorgesehen ist, das eine Impulsbreite des Antriebsimpulses unter Verwendung eines Einstellsignals, das eine Drehge schwindigkeit eines Rotors (3) des Motors (1) einstellt, bestimmt und die Im pulsbreite durch Ändern des Einstellsignals moduliert, und
daß ein Mittel zur Impulsbreitenkorrektur vorgesehen ist, das bei einer Schwan kung einer Quellenspannung die Impulsbreite des Antriebsimpulses korrigiert, um sicherzustellen, daß die Durchschnittsspannung des Antriebsimpulses auf ei nem konstanten Wert gehalten wird, insbesondere bei einer eingestellten Dreh geschwindigkeit.
2. Antriebssteuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Motor (1) einen Rotor (3), der mit Permanentmagneten (2) versehen ist, und
einen Stator (4) aufweist, der mit den Erregerspulen (U, V, W) versehen ist, die
um den Stator (4) zur Erzeugung eines magnetischen Drehfeldes gewickelt sind,
um den Rotor (3) in Drehung zu versetzen, und daß die Antriebssteuerung Sen
sormittel, insbesondere Hallelemente (7), die eine Position des Rotors (3) erfas
sen, und ein Schaltmittel aufweist, das die Richtung des Stroms umschaltet, der
den Erregerspulen (U, V, W) zugeführt wird, wobei das Mittel zur Antriebssteue
rung die Schaltsteuerung für das Schaltmittel unter Verwendung eines Aus
gangssignals von den Sensormitteln oder Hallelementen (7) steuert.
3. Antriebssteuereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Mittel zur Impulsbreitenkorrektur die Impulsbreite des Antriebsimpulses
auf eine Breite korrigiert, die durch Multiplizieren einer Impulsbreite, die dem
Einstellsignal entspricht, mit einem Reziprokwert der Schwankungsrate der
Quellenspannung erhalten wird, wenn die Quellenspannung schwankt.
4. Antriebssteuereinrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Mittel zur Impulsbreitenmodulation eine Dreieckwelle
mit einer bestimmten Frequenz mit einem Schwellenwert vergleicht, der dem
Einstellsignal entspricht, eine Periode der Dreieckwelle, in welcher deren Wert
größer als der Schwellenwert ist, als Impulsbreite wählt und die Impulsbreite des
Antriebsimpulses durch Variieren des Schwellenwerts moduliert, und daß das
Mittel zur Impulsbreitenkorrektur eine Schwankung in der Quellenspannung er
faßt, eine Korrekturgröße bildet, die der Schwankungsgröße entspricht, und eine
Korrektur des Schwellenwerts unter Verwendung der Korrekturgröße zum Än
dern der Impulsbreite ausführt.
5. Antriebssteuereinrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Erfassen der Schwankung der Quellenspannung durch
Bereitstellen einer Schaltung zum Erzeugen einer konstanten Spannung und
Vergleichen einer konstanten Spannung, die durch Teilung der Quellenspan
nung bei einem bekannten Verhältnis erhalten wird, mit der konstanten Span
nung ausgeführt wird.
6. Bürstenloser Motor, gekennzeichnet durch eine Antriebssteuereinrichtung nach
einem der voranstehenden Ansprüche.
7. Verfahren zum Betreiben eines bürstenlosen Motors, wobei dem Motor in Ab
hängigkeit von einer vorgegebenen Drehzahl breitenmodulierte Antriebsstrom
impulse zugeführt werden und bei Schwankungen der Quellenspannung bzw.
der Impulsspannung die Impulsbreite der Antriebsstromsimpulse derart korrigiert
wird, daß die Durchschnittsspannung der Antriebsstromimpulse bei einer ge
wünschten Drehzahl zumindest im wesentlichen konstant gehalten wird.
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| DE29823746U DE29823746U1 (de) | 1997-02-06 | 1998-02-06 | Antriebssteuereinrichtung für einen bürstenlosen Motor |
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