DE1980456U - Spannvorrichtung zum befestigen von rueckblickspiegeln, signallampen, sirenen, lautsprechern od. dgl. auf der aussenhaut von land-, wasser- oder luftfahrzeugen, insbesondere an der karosserie von kraftfahrzeugen. - Google Patents
Spannvorrichtung zum befestigen von rueckblickspiegeln, signallampen, sirenen, lautsprechern od. dgl. auf der aussenhaut von land-, wasser- oder luftfahrzeugen, insbesondere an der karosserie von kraftfahrzeugen.Info
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Spannvorrichtung zum
Befestigen von Rückblickspiegeln, Signallampen, Sirenen, Lautsprechern oder dergleichen auf der Außenhaut von Lahd~,
Wasser- oder Luftfahrzeugen, insbesondere an der Karosserie von Kraftfahrzeugen, und betrifft insbesondere eine solche
Spannvorrichtung mit einem die Außenhaut untergreifenden Spannelement mit mindestens einem G-ewindeloch, in dem eine
das, oberhalb der Außenhaut angeordnete zu befestigende Teil
mit ,älft: unterhalb der Außenhaut angeordneten Spannelement.
!elide, durch ein Loch-in der Außenhaut hindurchgreiii-ipannsQhraube
versehraubbar ist. "-'""■
11 JkI III1 ■ «ι.,.,» ■!■■,;,; ι. ..,;»:■ ;.,,.■:
NR. 28Ο55Ο
Die bisher bekannten Spannvorrichtungen dieser Art weisen Spannelemente auf, die unterhalb der Fahrzeugaußenhaut mit
mehr oder weniger großer langgestreckter Anlagefläche an der Fahrzeugaußenhaut zur Anlage gebracht werden. Dies geschieht
durch von oben durch löcher in der Fahrzeugaußenhaut
hindurchgreifende Spannschrauben, die das auf der Fahrzeugaußenhaut zu befestigende Teil - meist unter
Zwischenschaltung eines DichtsLementes - gegen die Fahrzeuga.ußenhaut
und gleichzeitig gegen diese von unten das Spannelement ziehen, so daß die Fahrzeugaußenhaut zwischen dem
zu befestigenden Teil bzw. der zwischengeschalteten Dichtung und dem Spannelement zu liegen kommt. Da die Spannelemente
bei diesen bekannten Spannvorrichtungen als etwa streifenförmige Bleehteile*sind, ist die Anwendbarkeit
dieser bekannten Spannvorrichtungen in^-soweit begrenzt, als
überall dort, wo die Breite des Spannelementes größer ist als der Zwischenraum einer profilierten Fahrzeugaußenhaut,
das Spannelement nicht eingesetzt werden kahn. Dies ist insbesondere dann von Nachteil, wenn es gilt, beispielsweise
einen Rückblickspiegel- an der Karosserie eines Kraftfahrzeuges
an solchen Stellen zu montieren, an denen die Karosserie einen scharfen Knick aufweist. In diesem Knick kann
häufig das Spannelement der bekannten Spannvorrichtungen ;
nicht untergebracht werden.
Für den Fall, daß das zu befestigende Teil durch schräg
verlaufende Spannschrauben mit der Fahrzeugaußenhaut über
ein diese untergreifendes Spannelement verspannt werden
soll, ist es bekannt, den das Spannelement bildenden Blechstreifen derart zu stanzen, daß Abkröpfungen entstehen,
deren eine Schrägfläche senkrecht zur Achse der Spannschrauben liegt, und anschließend in diese Schrägfläche die Gewindelöcher
für diese Spannschraube(m) einzubringen«
Is ist ferner eine Spannvorrichtung bekannt, die dafür aus-
*ausgebildet
gelegt ist, einen Rückblickspiegel mittels eines die Fahrzeugaußenhaut untergreifenden Spannelementes auch, a n
Stellen zu befestigen, an denen die Fahrzeugaußenhaut lediglich einen geringen Raum für das Spannelement bietet.
Dieses Spannelement ist bei dieser bekannten Spannvorrichtung als hakenförmiges Teil aus Rundstabmaterial ausgebildet, das von Hand von der Unterseite der Fahrzeugaußenhaut
mit seinem Haken durch ein loch iJa der Fahrzeugaußenhaut
hindurch- und in eine entsprechende Höhlung des auf der Oberseite der Jahrzeugaußenhaut angeordneten zu befestigenden
Teiles eingesteckt und mittels einer durch ein weiteres Loch in der Fahrzeugaußenhaut von oben hindurch-
und in ein entsprechendes Gewindeloch des Spannhakens eingreif ende« Spannschraube verschraubt wird. Diese bekannte
Spannvorrichtung bietet zwar die Möglichkeit, den Rückblickspiegel
auch an scharfkehligen Karosseriestellen zu befestigen, ihre Anwendung ist aber überall dort ausgeschlossen,
wo es unmöglich ist, an die Karosserie mit Werkzeugen -.oder von Hand von unten heranzukommen, Is ist bei
dieser bekannten Spannvorrichtung nämlich immer erforderlich, daß die Stelle der Karosserie, an der der Rückblickspiegel
angebracht werden soll, für die Montage von unten zugänglich ist, da der Spannhakn]e nur von unterhalb der Karosserie
nach oben hindurchgesteckt wer da kann.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die Nachteile der bekannten Spannvorrichtungen zu beseitigen und eine
Spannvorrichtung zu schaffen, welche an jeder beliebigen Stelle -der Fahrzeugaußena|hut auch dann, wenn diese Stelle
scharfkantig nach außen gewölbt sein sollte, zum Einsatz kommen kann, wobei es nicht erforderlich ist, daß diese
Stelle von unterhalb der Fahrzeugaußenhaut her von Hand oder für Werkzeuge zugänglich sein muß.
Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß bei einer
Spannvorrichtung zum Befestigen von Rückblickspiegeln,
Signallampen, Sirenen, Lautsprechern oder dergleichen auf der Außenhaut τοη land-, Wasser- oder luftfahrzeugen,
insbesondere an der Karosserie von Kraftfahrzeugen, mit einem die Außenhaut untergreifenden Spannelement mit mindestens einem Gewindeloch, in dem eine das oberhalb der
Außenhaut angeordnete zu befestigende Teil mit dem unter« halb der Außenhaut angeordneten Spannelement verspannende,
durch ein loch in der Außenhaut hindurchgreifende Spannsehraube
verschraubbar ist, das Spannelement als Spann— bolzen aus Profilstabmaterial ausgebildet ist und nahe
seinem einen Ende eine zusätzliche Gewindebohrung aufweist, und daß dabei eine zusätzliche Schraube vorgesehen ist,
die in das zusätzliche G-ewindeloch derart einschraubbar
ist, daß der Spannbolzen von oberhalb der fahrzeugaußenhaut
durch ein Loch in dieser von größerem Radius als der Abstand der Mittelachse der zusätzlichen Gewindebohrung
vom Ende des Spannbolzens unter die Pahrzeugaußenhaut schiebbar und unter Zwischeschaltung einer dieses Loch in
der !Fahrzeugaußenhaut von oben abdeckenden Unterlegscheibe mit dieser verspannbar und gegenüber der Fahrzeugaußenhaut
justierbar ist.
Durch die Erfindung wird es möglich, Teile wie Rückblickspiegel, Signallampen, Sirenen, Lautsprecher oder dergleichen
beispielsweise auf der Karosserie eine Kraftfahrzeuges
auch an Stellen anzubringen, die scharfkantig nach außen gewölbt sind, ohne daß dabei diese Stellen von unterhalb
der Karosseriehaut her zugänglich zu sein brauchen« Es ist nach der Erfindung lediglich erforderlich, in die
Karosseriehaut ein Loch zu bohren, dessen Radius etwas größer ist als der Abstand der Mittelachse der zusätzlichen
Gewiηdebohrung im Spannbolzen vom benachbarten Ende des
Spannbolzens. !Ferner ist es selbstverständlich erforderlich,
in bekannter Weise in die Karosserieaußenhaut das
Loch bzw, die löcher für die durch das Karosserieblech hindurchgehende(η) Spannschraube(η) zu bohren. Die Montage
auf nichtzugänglichen, sogenannten "geschlossenen"
Karosseriestellen erfolgt nach der Erfindung folgendermaßen! Es wird der Umriß des von der Oberseite an der
Karosserie zur Anlage .kommenden Teils, beispielsweise eines Spiegelfußes, an der Befestigungsstelle markiert.
An den für den Durchstoß der Spannsehraube(n) vorgesehenen
Steile(n) wird bzw· werden die Spannsohrauben-Durchgangslöcher
in die Karosserie gebohrt. Die als Hilfsschraubedienende zusätzliche Schraube wird in das zusätzliche,.
dafür vorgesehene G-ewindeloch am Ende des Spannbolzens
unter Zwischenschaltung der als Hilfslasche-dienenden Unterlegscheibe ober eines entsprechenden anderen Blechteils
eingeschraubt. Bunmehr wird der Spannbolzen mit seinem
freien Ende durch das vorher in die Karosserie eingebrachte Loch größeren Durchmessers hindurchgesteckt und
hängt an der zusätzlichen Hilfsschraube, da diese dieses
Loch nicht passieren kann, weil ihr Kopf durch die Hilfslasche am Durchtritt durch das Loch gehindert ist. Mittels
der Hilfsschraube wird jetzt unter !.Zuhilfenahme einer
Spannschraube der Spannbolzen so justiert, daß sich diese Spannschraube in das ihr zugeordnete G-ewindeloch im Spannbolzen
einschrauben läßt. In dieser Stellung wird der Spannbolzen an der Unterseite des Karosseriebleches mittels
der Hilfsschraube festgelegt. Nunmehr wird die Spannschraube aus dem Spannbolzen entfernt, das zu befestigende Teil
auf der Außenseite der Karosserie aufgesetzt und mittels der Spannschraube(n) endgültig unverrückbar festgespannt.
Durch die neuartige Ausbildung des Spannelementes als Spannbolzen aus Profilstabmaterial wird dabei gewährleistet,
daß infolge der geringen Breitenanmessungeh das Spann--element
unterhalb der Karosseriehaut auch dort noch Platz findet, wo diese infolge eines scharfkantigen Knicks bzw.
6 -
β -
einer nach innenWeisenden scharfen Kehlung für ein Spannelement
der bekannten Art keinen Raum mehr bieten würde.
Der Spannbolzen nach der Erfindung kann aus Stabmaterial beliebigen Querschnittes hergestellt sein, beispielsweise
aus Vierkant- oder Sechskantmaterial oder Kreisstabmaterial. Als besonders zweckmäßig hat sich die Verwendung
von Material kreisförmigen Querschnitts für den Spannbolzen erwiesen. Ein Spannbolzen dieses Querschnitts legt
sich nämlich auch in einer sehr spitzen Karosseriekehlung ganz automatisch so zurecht, daß er an zumindest zwei etwa
parallel laufenden Mantellinien seiner Mantelfläche an der Karosserie^^unterseite zur Anlage kommt.
In manchen Einsatzfällen kann es aber zweckmäßig sein, daß
der Spannbolzen eine Anlagefläche aufweist, mittels derer er von unterhalb der Pahrzeugaußenhaut an dieser zur Anlage
bringbar ist. In einem solchen Fall würde sich beispielsweise ein Sechskantprofil, wie es beispielsweise zur Herstellung
von Schraubenschlüsseln zur Herstellung von Innen-Sechskantschrauben
eingesetzt wird, eignen. Auch hier bietet jedoch die Wahl eines im wesentlichen kreisförmigen Profils
für den Spannbolzen Vorteile. Indem nämlich beispielsweise ein Kreisprofil einseitig abgeflacht wird, vorzugsweise
nur wenig abgeflacht, erhält dadurch der Spannbol-.zen
eine universelle Verwendbarkeit, An Stellen der Karosseriehaut nämlich, an denen die Möglichkeit gegeben ist,
daß sich der Spannbolzen von der Unterseite her flächig anlegen kann, wird er dies mittels seiner Anlagefläche tun,
an Stellen jedoch^an denen diese Möglichkeit nicht gegeben
ist, wird er sich längs zweier auf gegenüberliegenden Seiten der Anlagefläche gelegener Mantellinien seiner Mantelfläche
an der Karosseriehaut anlegen. In jedem Falle ist jedoch gewährleistet, daß der Spannbolzen eine sichere und
gegen Verschiebung gesicherte Anlage an der Karosserieunterseite erhält.
rt 7 wm
lach einem weiteren Erfindu.ngsgedi.nken kann der Spannbolzen
mindestens eine an sich bekannte Abkröpfung aufweisen, in der ein schräges Gewindeloch zum Einführen
einer schräg angeordneten Spannschraube vorgesehen ist. Wie bereits dargelegt, ist es zwar bekannt, bei Spannelementen
streifenförmiger Ausführung in Blechmaterial solche Äbkröpfungen vorzusehen, um die Spannschrauben
mit dem Spannelement auch dann verschrauben zu können,
wenn diese schräg durch das Karosserieblech hindurchgehen. Dieser konstruktive G-edanke ließ sich jedoch bei
der weiteren bekannten Spannvorrichtung mit einem Spannelement aus Rundstabmaterial, das an einem Ende hakenförmig
ausgebildet ist, nicht verwirklichen, da bei dieser bekannten Konstruktion die Spannschraube aus Gründen der
Standsicherheit etwa senkrecht zur Achse des Hauptschenkels des Spannelementes, der unter der Karosseriehaut zu
liegen kommt, angeordnet ist, Die Zugwirkung, die in Richtung des.Hakenschenkels dieses bekannten Spannelementes
auszuüben ist, um den Haken fest in dem für ihn bestimmten loch der Karosserie zu halten und ihn in das
dafür vorgesehene Gegenstück des auf der Karosserie zu befestigenden Rückblickspiegels zu ziehen, wird auf das
Spannelement dadurch aufgebracht, daß die Spannschraube eine in entsprechender Richtung 1engende Abkröpfung erhält,
mittels derer sie am Spiegelfuß festgezogen werden :
kann. Infolge der für das Anliegen des Hakenschenkels des
bekannten Spannelementes erforderlichen erheblichen Anzugskräfte, deren Hauptkomponente in Richtung des Hauptschenkels
des Spannelementes verläuft, stellte sich bei diesem bekannten kpajanelement lediglich die Aufgabe, diese
verhältnismäßig großen Kräfte so in das Spannelement einzuleiten, daß eine möglichst geringe Beanspruchung des
Gewindes der Verschraubung von Spannschraube und Spannelement auftritt. Zu diesem Zwecke muß bei der bekannten
Konstruktion diese Verschraubung senkrecht zur Achse des
Hauptschenkels des Spannelementes erfolgen.
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Die Erfindung geht hingegen den weder durch die bekannten Konstruktionen mit streifenförmigem Spannelement mit Abkröpfungen
noch durch die weitere bekannte Konstruktion mit hakenförmigem Spannelement aus Rundstabmaterial angedeuteten Weg, an einem Spannbolzen aus Profilstabmaterial
Abkröpfungen etwa in der Art vorzusehen, wie sie bei Spannelementen aus Blechmaterial bekannt sind. Es wurde
bisher nämlich nicht für möglich gehalten, solche Abkröpfungen zu diesem Zweck in einen Spannbolzen aus Profil-»
stabmaterial einzubringen. Durch die Erfindung wird damit
ein neuartiger Weg aufgezeigt, Spannelemente in Profil« stabmaterial auszuführen, ohne dabei auf die Halterungsart
mittels schrägstehender Spannschrauben verzichten zu müssen.
Torteilhafterweise kann die Anlagefläche und/oder die Abkröpf
ung( en) in einem Arbeitsgang durch gleichzeitige Schlageinwirkung erzeugt sein. Dadurch läßt sich die Fertigung
der Spannbolzen nach der Erfindung erheblich vereinfachen und verbilligen. Beispielsweise kann das Profilstabmaterial,
vorzugsweise Rundstabmaterial, in einer geeigneten Presse, beispielsweise einer G-esenkpresse, durch kurzes Anstauchen
derart verformt werden, daß sich auf einer Seite eine Abflachung des Rundstabmaterials und an vorbestimmten Stellen
eine Ausstauchung bzw. Abkröpfung mit in gewünschter Richtung liegenden etwa ebenen'Schrägflächen ergibt. Gegebenenfalls können diese durch einen anschließenden Schleifbzw.
Feil-Arbeitsgang nachgearbeitet werden, um eine saubere
Ansatzfläche für die anschließend einzubringende Schrägbohrung zu erzeugen. Bei Einsatz einer entsprechend
ausgebildeten baw. eingerichteten Abkantpresse läßt sich im gleichen Arbeitsgang auch noch der Torgang des Abseherens
des Profilstabmaterials auf die gewünschte Länge bewirken. Es ist ferner möglich, gleichzeitig mehrere Spannbolzen-Rohlinge
in einer Presse in Bearbeitung zu nehmen
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und dadurch in kostensparender Serienproduktion zu fertigen, bei der zudem noch der Vorteil völliger Gleichmäßigkeit
der so erzeugten Rohlinge auftritt.
lach der Erfindung ist es möglich, daß die Achse des
Zusatzloches für die Hilfsschraube in einer anderen Ebene liegt als die Achse bzw. Achsen des Gewindeloches bzw.
der Gewindelöcher für die Spannschraube(n). Ss kann in
manchen Einsatzfällen nämlich zweckmäßig sein, das- Durchsteckloch
für den Spannbolzen in der Karosseriehaut so versetzt anzuordnet^ daß seine Achse in einer anderen Ibene
liegt als die Achse des für deja Durchgang der Spannschraube durch die Karosseriehaut vorgesehenen Ioehes in dieser.
Andererseits kann es zweckmäßig sein, den Spannbolzen in bzw. durch ein vorhandenes Einführungsloch unter die Karosseriehaut
zu schieben und dananch unter Verschiebung der Hilfsschraube etwa in einem sich an das Durchsteckloch
anschließenden Schlitz geringerer Breite so zu verschieben, daß das loch für die Spannschraube in die ordnungsgemäße
vorgesehene Stellung gelangt. Eine besonders zweckmäßige ■ und in der Herstellung einfache und billige Ausführungsform der Erfindung ergibt sich jedoch dadurch, daß die
Achse des Zusatzloches und die des G-ewindeloches bzw. der
G-ewindelöcher für die Spannschraube (n) in einer Ebene
liegen.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand/eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben.
Dabei zeigen;
Mgur 1 einen längsschnitt durch den Fuß eines Rückblickspiegels,
einen !Peil der Karosseriehaut eines Kraftfahrzeuges
und die Spannvorrichtung nach der Erfindung, und
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Figur 2 eine Schnittdarstellung längs der linie II-II
gemäß Figur 1.
In Figur 1 ist das Karosseriebleeh mit 4 bezeichnet. Dieses
weist drei Löcher 11,11',5 auf, von denen die Löcher
11 und 11' als Durchgangslöcher für zwei Spannschrauben 10,
10' bestimmt sind. Das dritte Loch ist das Durchsteckloch
für den unter dem Karosseriebleeh 4 angeordneten Spannbolzen 1 und ist mit 5 bezeichnet. Das oberhalb der Karosserie
4 zu befestigende Teil ist als Fuß 12 eines Rückblickspiegels
dargestellt. Zwischen diesem Spiegelfuß 12 und der Karosseriehaut 4 ist eine Dichtung 13 angeordnet.
SpJegelfuß und Spannvorrichtung sind in -^'igur 1 in lockerem
nicht festgezogenem Zustand dargestellt.
Die Spannvorrichtung nach der Erfindung weist einen Spannbolzen 1 auf, der seinerseits, da er für die Verwendung
mit zwei schrägjangreifenden Spannschrauben 10,10' ausgelegt
ist, an den entsprechenden Stellen zwei Abkröpfungen 8, 8' aufweist, in denen je ein Gewindeloch 9» 9' als Aufnahmelement
für die zugeordneten Spannschrauben 10,10' angeordnet
ist. Die Achse dieser Gewindelöcher 959' verläuft
senkrecht zu einer Schrägfläche der jeweiligen Abkröpfung.
Mit einem Achsabstand a von dem einen Ende des Spannbolzena ist in diesem ein weiteres Gewindeloch 2 vorgesehen, in
welches die Hilfsschraube bzw. Zusatzschraube 3 derart eingeschraubt
ist, daß zwischen ihrem Kopf und dem Spannbolzeni eine Hilfslasehe 6 zu liegen kommt, die vorteilhafterweise
durch eine Unterlegscheibe bekannter Art gebildet sein kann. Diese Einheit von Spannbolzen 1, Unterlegscheibe|6 und Hilfsschraube
3 wird bei Montage von oberhalb der Karosseriehaut 4 durch das in dieser befindliche Loch 5 geschoben, das
einen Eadius aufweist, der größer ist als der Abstand a der Achse der Schraube 3 vom zugeordneten Ende des Spannbolzens 1,
Nach dem Durschieben des Spannbolzens 1 durch das Loch 5
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legt sich, die Unterlegscheibe 6 von oben an die Karosseriehaut
und hindert die Schraube 3 am Durchrutschen durch das loch 5. Der Spannbolzen ninmiJnunmehr die in Figur 1 dargestellte
Stellung ein. Durch Einschrauben lediglich der Spannschraube 10 bzw. der Spannschraube 10' nach deren Durchstecken
durch das zugeordnete Durchgangsloch 11 bzw. 11' in der Karosseriehaut 4 läßt sich, der Spannbolzen in seiner
■vorbestimmten Lage dadurch, justieren und festlegen, daß die
Schraube 3 von oberhalb des Karosseriebleches 4 her stramm
angezogen wird. Im dargestellten Beispiel verläuft die Bohrung für die Hilfsschraube 3 senkrecht zur Achse des_
Spannbolzens 1. In anderen Anwendungsfällen kann es zweckmäßig sein, auch diese Hilfsbohrung mit Schrägneigung gegenüber
der Achse des Spannbolzens 1 anzuordnen. In einem solchen Pail wird man ein entsprechend dieser Neigung ab~
geschrägtes Unterlagprisma statt der Unterlegscheibe 6 verwenden, damit der Kopf der Schraube 3 eine satte Anlagefläche.,hat.
lach der Festlegung des Spannbolzens 1 an der Unterseite
der Karosseriehaut 4 wird die als Justierungshilfsmittel verwandte Spannschraube 10 bzw. 10' wieder entfernt, der
Spiegelfuß 12 aufgesetzt und nunmehr beide Spannschrauben 10,10' nach Durchstecken durch die..dafür vorgesehenen
Aufnahmebohrungen im Spiegelfuß 12 und durch die zugeordneten
Durchgangslöcher 11, 11' im Karosserieblech 4 fest und endgültig angezogen. Dadurch wird der Spiegelfuß unter
Zwischeschaltung der Dichtung 13 satt gegen die Außenoberfläche der Karosseriehaut 4 gedrückt.
Aus Pigur 2 ist ersichtlich, daß der Querschnitt des Spannbolzens 1 etwa kreisförmig ist. Der Spannbolzen 1 ist aus
Rundstabmaterial hergestellt. Durch im gleichen Arbeitsgang erfolgtes Pressen bzw. Stauchen sind auf der einen
Seite des Spannbolzens 1 die als spätere Anlagfläche dienende Abplattung 7 und die Abkröpfungen 8 und 8' angeformt.
; - 12 -
.-..12
Die Achsen der Bohrungen 9 und 9' für die Spannschrauben
10, 10' sowie die Achse 2' der Bohrung 2 für die Hilfsschraube
3 liegen in der gemeinsamen Ebene b, die zur Zeichenebene senkrecht steht und durch eine strichpunktierte
linie angedeutet ist.
Claims (6)
1.) Spannvorrichtung zum Befestigen von Rückblickspiegeln,
Signallampen, Sirenen, lautSprechern oder dergleichen
auf der Außenhaut von Land-, Wasser- oder Luftfahrzeugen, insbesondere an der Karosserie von. Kraftfahrzeugen, mit
einem die Außenhaut untergreifenden Spannelement mit
mindestens einem Gewindeloch, in dem eine das oberhalb der Außenhaut angeordnete zu befestigende Teil mit dem
unterhalb der Außenhaut angeordneten Spannelement verspannende , durch ein Loch in der Außenhaut hindurchgrei~
fende Spannschraube verschraubbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß
das Spannelement als Spannbolzen (1) aus Profilstabmaterial ausgebildet ist und nahe seinem einen
Ende eine zusätzliche G-ewindebohrung (2) aufweist, und daß
eine zusätzliche Schraube (3) vorgesehen ist, die in das zusätzliche Gewindeloch (2) derart einschraubbar ist, daß
der Spannbolzen (1) von oberhalb der lahrzeugaußenhaut (4)
durch ein Loch (5) in dieser von größerem Radius als der
Abstand (a) der Mittelachse (21) der zusätzlichen Gewindebohrung
(2) vom Inde des Spannbolzens (I) unter die Pahr-
Bankkonto Dresdner Bank AG, Frankfurt am Main Nr. zeo sso
Postscheckkonto Nr. 235500 Frankfurt
zeugaußenhaut (4) schiebbar und unter Zwischenschaltung einer dieses loch (5) in der Pahrzeugaußenhaut (4) von
oben abdeckenden Unterlegscheibe (6) mit dieser verspannbar und gegenüber der Fahrzeugaußenhaut (4) justierbar
ist.
2.) Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Spannbolzen (1) einen etwa kreisförmigen Querschnitt
aufweist«
3.) Spannvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannbolzen (1) eine Anlagefläche (7)
aufweist, mittels derer er von unterhalb der !Fahrzeugaußenhaut
(4) an dieser zur Anlage bringbar ist.
4.) Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Spannbolzen (1) mindestens
eine an sich bekannte Abkröpfung (8) aufweist, in der ein schräges Gewindeloch (9,9') zmi Einführen einer schräg
angeordneten Spannschraube (10,10') vorgesehen ist.
5.) Spannvorrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekenn-
- ζelchnet, daß die Anlagefläche (7) und/oder die Abkröpfung
(8) bzw. Abkröpfungen (8,8') in einem Arbeitsgang durch gleichzeitige Schlageinwirkung erzeugt sind,
6.) Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (21) des Zusatz-
*die loches (2) und*des G-ewindeloch.es (9) bzw» der Gewindelöeher
(9,9') für die Spannschraube(n) (10 bzw.10,10') in
einer Ebene (b) liegen.
Patentanwalt Hans-Joachim Kantner
Diplom-Ingenieur 6000 Frankfurt am Main
GEORB-VOIGT-STRASSE 17
Telephon.· (0βιΐ)-774β04
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967B0073065 DE1980456U (de) | 1967-10-13 | 1967-10-13 | Spannvorrichtung zum befestigen von rueckblickspiegeln, signallampen, sirenen, lautsprechern od. dgl. auf der aussenhaut von land-, wasser- oder luftfahrzeugen, insbesondere an der karosserie von kraftfahrzeugen. |
| GB4749467A GB1217516A (en) | 1967-10-13 | 1967-10-18 | Improvements in or relating to the mounting of equipment on vehicles |
| CH318668A CH478005A (de) | 1967-10-13 | 1968-03-04 | Rückblickspiegel zur Montage auf der Aussenhaut von Land-, Wasser- oder Luftfahrzeugen, insbesondere an der Karosserie von Kraftfahrzeugen |
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE1980456U true DE1980456U (de) | 1968-03-07 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|---|
| JPS51105970U (de) * | 1975-02-22 | 1976-08-25 | ||
| FR2958235A1 (fr) * | 2010-03-30 | 2011-10-07 | Peugeot Citroen Automobiles Sa | Vehicule automobile adapte pour transporter des objets encombrants et objet transportable par un tel vehicule. |
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1967
- 1967-10-13 DE DE1967B0073065 patent/DE1980456U/de not_active Expired
- 1967-10-18 GB GB4749467A patent/GB1217516A/en not_active Expired
Also Published As
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|---|---|
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