DE19804567C2 - Flächenabsorber für Schallwellen und Verwendung - Google Patents
Flächenabsorber für Schallwellen und VerwendungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Flächenabsorber für Schallwellen in Fluiden mit Frequenzen im
akustischen Bereich, insbesondere in Gasen, speziell in Luft, mit einer schallseitigen Loch
platte, einem rückwärtig dahinterliegenden, mit der Lochplatte in Verbindung stehenden ge
schlossenen Hohlraum.
Aus den verschiedensten Bereichen der Technik ist die Verwendung von Helmholtz-
Resonatoren unterschiedlichster Abmessungen zur Dämpfung von Luftschall bekannt, so bei
spielsweise für den Hochbau aus der deutschen Offenlegungsschrift DE 195 22 363 A1 und für
den Bereich des Kraftfahrzeugbaus aus den deutschen Offenlegungsschriften DE 196 15 917 A1,
DE 196 13 875 A1 oder DE 37 29 765 A1.
Diesen bekannten Helmholtz-Absorbern, die auch bereits teils zielgerichtet, teils mehr oder
minder empirisch, teils unerkannt und unbeabsichtigt als Breitbandabsorber wirken, ist der
Nachteil einer großen und sperrigen Bauweise gemeinsam.
Die DE 196 52 527 A1 offenbart einen Schallabsorber, der aus einer Lochplatte sowie einem
vorgeformten Drahtkörper mit einem unregelmäßigen Steggitterwerk besteht. Die Steggitter
weisen zusätzlich unterschiedliche Längen auf und sind schallseitig mit der Lochplatte ver
bunden.
In der DE 36 15 360 C2 wird ein Wandelement zur Schalldämpfung offenbart, das aus einem
Foliensystem und einer Schale mit einem als Waben ausgeformten Steggitterwerk besteht.
Durch das Steggitterwerk und das Foliensystem werden Kammern mit unterschiedlichen Vo
lumina ausgebildet. Ferner weist das Foliensystem linsenförmige Lufteinschlüsse auf, die
über die Gesamtfläche desselben verteilt sind. Durch Luftabsorption werden insbesondere
besagte Lufteinschlüsse zu Schwingungen angeregt, deren Eigenfrequenz und Dämpfungs
grad von dem jeweiligen Kammervolumen abhängig ist.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen
gezielt abstimmbaren Flächenabsorber für Schallwellen, insbesondere Luftschallwellen, zu
schaffen, der universeller und flexibler für die verschiedensten Anwendungszwecke, insbe
sondere jedoch im Kraftfahrzeugbau, eingesetzt werden kann, ohne zuvor an vorgegebene
Einbausituationen angepaßt sein zu müssen.
Diese Aufgabe löst die Erfindung durch einen Flächenabsorber mit den im Anspruch 1 ge
nannten Merkmalen.
Die Unteransprüche 2 bis 6 beschreiben bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemä
ßen Flächenabsorbers.
Anspruch 7 beschreibt eine bevorzugte Verwendung des erfindungsgemäßen Flächenabsor
bers.
Der wesentliche Gedanke der Erfindung beruht zunächst darauf, einen großflächigen Schall
absorber, insbesondere Luftschallabsorber, zu schaffen, der in einem einstellbar abstimmba
ren breiten Frequenzbereich Schallwellen aus dem ihn umgebenden Raum durch Helmholtz-
Resonanz zu dämpfen vermag, ohne dabei von vornherein auf geometrische Konfigurationen
oder Dimensionen festgelegt zu sein,
die von der Anwendung vorgegeben werden. Genauer gesagt, schafft
die Erfindung also einen Breitband-Flächenabsorber, dessen
Schallabsorptionskenndaten gewissermaßen eine einstellbare
Oberflächeneigenschaft sind, die sowohl unabhängig vom
Anwendungszweck des Absorbers als insbesondere auch unabhängig
von der Außenkontur und Außendimension des Absorbers ist.
Hinsichtlich der Unabhängigkeit der Außendimension des
Flächenabsorbers ist dabei selbstverständlich jedoch zu beachten, daß
es einer kleinsten Gesamtoberfläche des Absorbers bedarf, um
überhaupt in einem vorgegebenen breiten Frequenzband anzusprechen.
Diese Minimaloberfläche muß zumindest so groß sein, daß sie eine
solche Anzahl in der Weise abgestimmter Resonatoren umfaßt, die
erforderlich ist, um das vorgegebene Frequenzband bei zumindest
minimaler Überlappung der Bänder der einzelnen Resonatoren
abdecken zu können.
Der Breitband-Flächenabsorber ist, wie vorstehend bereits erwähnt,
weiterhin wesentlich durch seinen modularen Aufbau gekennzeichnet.
Eine bestimmte Teil-Frequenz des breiten zu absorbierenden Bandes,
genauer gesagt, ein bestimmtes schmales Frequenzband mit einer
Breite von vorzugsweise im Bereich zwischen ungefähr 100 Hz und 300 Hz,
speziell mit einer Breite im Bereich von 200 Hz bis 300 Hz, ist also
nicht jeweils durch nur eine einzige Resonatorkammer wie
beispielsweise in den aus den deutschen Offenlegungsschriften DE 196 13 875 A1
oder DE 196 15 917 A1 bekannten Anwendungen
verwirklicht, sondern aus einer Mehrzahl oder Vielzahl kleinerer gleicher
Resonatorkammern realisiert, die über die Gesamtfläche des Breitband-
Flächenabsorbers verteilt sind.
Am einfachsten ist ein solcher Flächenabsorber dadurch zu
verwirklichen, daß auf einer durch ein Steggitterwerk kammrig
strukturierten flächigen Wanne, genauer gesagt auf deren zumindest im
wesentlichen in einer Ebene liegenden Oberkanten, eine Lochplatte
fluiddicht angebracht, vorzugsweise aufgeschweißt oder aufgeklebt, ist,
wobei die durch das Steggitterwerk in der Wanne gebildete Folge von
napfartigen Vertiefungen den in der Lochplatte ausgebildeten Löchern
so zugeordnet sind, daß jede der Kammern genau einer vorberechneten
Anzahl und Verteilung von Löchern, d. h. Resonanzöffnungen,
zugeordnet ist, die ihrerseits eine Öffnungsfläche, vorzugsweise
kreisförmige Öffnungsfläche, und eine Höhe haben, die jeweils der
Absorptionsverteilungskurve der zugeordneten Resonatorkammer
entsprechend gestaltet sind, bzw. den Verlauf dieser
Absorptionskennlinien der einzelnen Resonatorkammern bestimmen und
erzeugen.
Die Verteilung der jeweils gleich abgestimmten Resonatorkammern auf
der Oberfläche des Breitbandflächenabsorbers entspricht vorzugsweise
einer möglichst homogenen statistischen Verteilung, wobei die Bildung
sequenzieller Verteilungen vorzugsweise ganz zu vermeiden ist. Dies
kann und soll jedoch in der Praxis nicht die Ausbildung größerer
Rapporte bei Absorbern mit größeren Gesamtflächen unbedingt
ausschließen. Insgesamt ist vorzugsweise jedoch darauf zu achten, daß
die einzelnen jeweils gleich abgestimmten Kammerresonatoren in der
Hauptebene des Flächenabsorbers keine Abstände voneinander
aufweisen, die größer als λ/2 sind, wobei λ die Schwerpunktwellenlänge
oder die "Nennwellenlänge" der Resonanzabsorption des jeweiligen
Kammerresonators ist. Durch diese Maßnahme kann die Ausbildung
stehender Wellen dieses schmalen Frequenzbandes bzw. dieser
Störwelle auf der Oberfläche des Breitband-Flächenabsorbers verhindert
werden.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist die Gesamtstruktur
des Breitband-Flächenabsorbers nicht starr, sondern biegeelastisch oder
flexibel ausgebildet, um auf diese Weise auch nicht-ebenen
Anwendungsflächen flächig anpaßbar zu sein. Dies wird durch die Wahl
geeigneter Kunststoffe zur Herstellung des Flächenabsorbers realisiert.
Bei Ausbildung des Breitbandflächenabsorbers in dieser Weise ist
jedoch darauf zu achten, daß die Kammerstruktur nicht so weich wird,
daß sie keine stabile Resonanzfrequenz mehr ausbildet, also nicht mehr
an die zu absorbierenden Störwellen ankoppeln kann.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Abstimmung
der einzelnen Kammerresonatoren im Hinblick auf die Vorgabe der
Kammervolumina nicht nur durch eine Änderung der Grundfläche der
Kammer in Richtung der Hauptebene des Flächenabsorbers
vorgenommen wird, sondern auch durch eine abstimmende Einstellung
der Kammertiefe, gerechnet von der die Kammer schallwärts
abschließenden Unterseite der Lochplatte bis zur schallabwärts
liegenden Bodenfläche. Bei dieser Ausgestaltung der Anpassung des
Kammervolumens wird für die Rückwand des Flächenabsorbers eine
entsprechend der Gitterwerkstruktur segmentierte sprungartig
wechselnde Bodenstärke und damit eine erhöhte Festigkeit erreicht.
Zudem wird durch dieses Merkmal eine flexiblere Konfiguration der
einzelnen Kammerfolgen im Flächenabsorber möglich.
Bei einem in der vorstehend beschriebenen Weise aufgebauten
Flächenabsorber sind die Absorptionsfrequenzen bzw. die schmalen
Absorptionsfrequenzbänder der einzelnen Gruppen von
Kammerresonatoren vorzugsweise so abgestimmt, daß sie, wenn sie
benachbarte Frequenzbereiche absorbieren, einander auf einer Breite
von rund 50 Hz überlappen. Wie die an Versuchsabsorbern gemessenen
Absorptionskurven zeigen, reicht eine solche Bandbreite der
Überlappung im Bereich von rund 50 Hz bis zu 10 kHz aus, um das
breite Band eines solcherart aufgebauten Flächenabsorbers als
geschlossenes breites Band ohne Absorptionslücken erscheinen zu
lassen. Dies bedeutet jedoch nicht, daß der Flächenabsorber stets in
dieser Weise aufgebaut sein muß. Wenn es, beispielsweise zum
Bedämpfen eines Kraftfahrzeugs, darauf ankommt, gezielt zum einen
einen Frequenzbereich um die 50 Hz und zum anderen einen
Frequenzbereich zwischen ungefähr 600 und 1 kHz zu bedämpfen, so
brauchen keine Resonatoren im Flächenabsorber vorgesehen zu sein,
die auch den Zwischenbereich, in dem hier gewählten Beispiel also,
zwischen 100 Hz und 600 Hz, bedämpfen. Dies ermöglicht wahlweise
sowohl eine Verkleinerung der Gesamtfläche des Flächenabsorbers als
auch, alternativ, bei Beibehaltung gleicher Gesamtflächen eine hörbare
Leistungsverbesserung des Absorbers unter vergleichbaren
Versuchsbedingungen.
Für eine Serienfertigung der Breitbandflächenabsorber der Erfindung
bestehen das Steggitterwerk und der rückwärtige Hohlraumboden,
vorzugsweise einstückig ausgebildet, insbesondere aus einem
thermoplastischen Elastomer oder einem flexiblen Kunststoff, die
Lochplatte aus einem ebenfalls federelastisch oder plastisch flexiblen
Kunststoff-Schichtstoff mit einer Dicke im Bereich zwischen 0,5,
insbesondere 1,5 mm, und bis zu 5 mm, insbesondere bis zu 3 mm.
Dabei sind das napfwannenförmige Rückteil und die Lochplatte
vorzugsweise durch Stoffschluß miteinander verbunden.
Ein Flächenabsorber mit einem solchen Aufbau kann ohne weiteres
auch als zuschneidbare Meterware hergestellt und sowohl für
gewerbliche Zwecke als auch für den Heimbedarf konfektioniert
vertrieben werden.
Speziell werden solche Breitbandflächenabsorber in sorgfältiger
Abstimmung jedoch als Dämmwerkstoff für den Serienkraftfahrzeugbau
eingesetzt. Hier insbesondere zur Kraftfahrzeuginnenauskleidung,
insbesondere als innere Verkleidung eines Stahldachs als sogenannter
"Himmel", zur Motorraumverkleidung oder als aeroakustische
Kraftfahrzeugunterbodenverkleidung.
Auch als Flächenabsorber für Wände und Decken im Hochbau sowie in
Verbindung mit Schallschutzwänden zum Emissionsschutz sind
Flächenabsorber gemäß der Erfindung aufgrund ihrer flexiblen
Anpaßbarkeit an die unterschiedlichsten Anwendungssituationen
geeignet.
Die Erfindung ist im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels in
Verbindung mit den Figuren näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 in Draufsicht auf die Lochplatte ein Ausführungsbeispiel
eines Breitbandflächenabsorbers mit den Merkmalen der
Erfindung;
Fig. 2 in vergrößerter schematischer Teildarstellung und in
einem Schnitt senkrecht zu der in Fig. 1 gezeigten Ebene
des Flächenabsorbers ein variiertes Ausführungsbeispiel
eines Flächenabsorbers mit den Merkmalen der
Erfindung; und
Fig. 3 ebenfalls in schematischer Darstellung die Verwendung
des Flächenabsorbers als Dachinnenverkleidung in der
Fahrgastzelle eines Personenkraftwagens.
Das in den Fig. 1 bis 3 gezeigte Ausführungsbeispiel eines
Breitbandflächenabsorbers 1 mit den Merkmalen der Erfindung besteht
in der am besten aus Fig. 2 ersichtlichen Weise aus einem
Steggitterwerk 2, einer Lochplatte 3 und einer dieser auf der anderen
Seite des Steggitterwerks rückwärtigen flächigen Hohlraumbegrenzung
4. Das Steggitterwerk 2 und die rückwärtige Hohlraumbegrenzung 4 sind
einstückig aus einem vergleichsweise steifen, flexiblen
thermoplastischen Elastomer hergestellt und bilden im großen und
ganzen eine gekammterte wannenförmige oder auch setzkastenähnliche
Struktur. Die flächigen Oberkanten 5 der einzelnen Stege des
Steggitterwerks 2 definieren geometrisch eine stetige Fläche,
vorzugsweise eine Ebene oder eine nur schwach gekrümmte Fläche. In
dieser Fläche ist die als starke Kunststoffolie ausgebildete Lochplatte 3
stoffschlüssig mit den Oberkanten 5 des Steggitterwerks 2 fluiddicht und
schalldruckfest verbunden. Im einzelnen erfolgt dieser Verbund der dem
zu dämpfenden Schallraum abgewandten Rückseite 6 der Lochplatte 3
durch Verschweißen oder, wie bei dem hier beschriebenen
Ausführungsbeispiel, durch Verkleben.
Während in dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel auf die
rückwärtige Wannenstruktur 2,4 eine einstückig ausgebildete Lochplatte
3 aufgeklebt ist, kann in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise die
Lochplatte auch aus Einzelteilen zusammengesetzt sein, die jeweils
separat, ggf. auch in Form von Rapportgruppen, auf die einzelnen
Resonatorkammern 7 (Fig. 2) aufgebracht sind.
Ob die Lochplatte nun einstückig wie in Fig. 2 dargestellt, oder aus
mehreren Einzelteilen zusammengesetzt, wie in Fig. 1 gezeigt,
aufgebaut ist, durchsetzen diese Lochplatte in jedem Fall durchgehende
Öffnungen 8. Das Volumen dieser Öffnungen 8 ist mit dem Fluid gefüllt,
das den Flächenabsorber umgibt und in dem sich die zu dämpfenden
Schallwellen ausbreiten. Die Masse des in dem Lochvolumen
umfangenen Fluids, in aller Regel Luft, entspricht der Schwingmasse,
die mit dem in den Resonatorkammern 7 eingeschlossenen
Fluidvolumen, das als Feder wirkt, den Helmholtz-Resonanzschwinger
bildet.
In Fig. 2 sind exemplarisch drei verschieden abgestimmte
Helmholtz'sche Kammerresonatoren 7 schematisch dargestellt. Diese
Figur zeigt, wie die Abstimmung im einzelnen vorgenommen werden
kann. So kann das Kammervolumen bei einstückiger Ausbildung der
rückwärtigen Hohlraumbegrenzung 4 mit dem Steggitterwerk 2 sowohl
über eine Querschnittsveränderung der einzelnen Resonatorkammern 7
als auch über deren unterschiedliche Tiefe, gemessen von der
Unterseite 6 der Lochplatte 3 bis zu der bodenseitige Fläche 9 der
Kammern, erfolgen, wobei die bodenseitige Fläche 9 der einzelnen
Resonatorkammern 7 der schallwärts weisenden Innenfläche der
rückwärtigen Hohlraumbegrenzung 4 des Flächenabsorbers entspricht.
Die unterschiedliche Tiefe der einzelnen Resonatorkammern 7 wird
dabei durch eine von Kammer zu Kammer verschiedene Dicke der
rückwärtigen Hohlraumbegrenzung 4 erzeugt.
Jeder einzelnen der Resonatorkammern 7 können in der schematisch
dargestellten Weise ein, zwei oder mehrere, auch eine Vielzahl von
Öffnungen 8 zugeordnet werden. Während in den in Fig. 2 gezeigten
Ausführungsbeispiel die axiale Höhe der einzelnen Öffnungen 8 durch
die verwendete Folienstärke der Lochplatte für alle Resonatorkammern 7
einheitlich vorgegeben ist, weist die zusammengesetzte Lochplatte der
in Fig. 1 gezeigten Art den Vorteil auf, daß auch die axiale Höhe der
einzelnen Öffnungen 8 von Kammer zu Kammer verschieden ausgebildet
sein kann, so daß für eine differenzierte Abstimmung der
Flächenabsorption auch die dritte räumliche Dimension, sozusagen die
Z-Achse, für eine Abstimmung der Schwingmasse verfügbar ist.
Während sich die in Fig. 1 gezeigte Struktur des
Breitbandflächenabsorbers in ersichtlicher Weise insbesondere für
experimentelle Zwecke oder für Spezialanfertigungen eignet, ist die in
Fig. 2 gezeigte Ausführung speziell für die Serienfertigung geeignet.
Bei Ausbildung des Flächenabsorbers gemäß der Erfindung als
Meterware für den Heim- und Handwerkerbedarf kann auch eine
einheitlich oder statistisch mit durchgehenden Öffnungen versehene
Lochplattenfolie eingesetzt und in kontinuierlichen Herstellungsverfahren
mehr oder minder zufällig auf die Bodenstruktur aufgeführt und mit
dieser verbunden werden. Im Ergebnis wird dabei eine gute Verteilung
der Resonanzabsorptionen bei guter bis durchschnittlicher
Absorptionsleistung erhältlich. Ein solcherart, insbesondere nach
kontinuierlichen Verfahren hergestellter Breitbandflächenabsorber
zeichnet sich durch eine breite und vielfältige Einsetzbarkeit ebenso wie
eine Zuschneidbarkeit aus.
In Anwendungsbereichen, bei denen sowohl an die Absorptionsleistung
als auch an die spektrale Verteilung der Absorptionskenndaten erhöhte
Anforderungen gestellt werden, beispielsweise zum akustischen Styling
der Innengeräusche von Fahrgastzellen von Kraftfahrzeugen, ist
dagegen eine sehr sorgfältige konstruktive Festlegung der
Absorptionskenndaten des Flächenabsorbers erforderlich.
Für solche Anwendungen, an die höhere Anforderungen gestellt werden
erfolgt eine sehr genaue Zuordnung der Lochplatten oder
Lochplattenabschnitte zu den einzelnen präformierten
Resonatorkammervolumen. Dabei ist die wannenartige Struktur mit einer
vorgegebenen Anzahl von Gruppen von Resonatorkammern 7 mit jeweils
untereinander gleichen Kammervolumen so ausgebildet, daß diese
Resonatorkammern über die Fläche des Flächenabsorbers statistisch
und möglichst homogen und soweit möglich ohne Ausbildung
sequentieller Muster verteilt angeordnet sind, und zwar mit der
Maßgabe, daß die einzelnen Resonatorkammern jeder Gruppen
untereinander in Richtung der Hauptoberfläche des Flächenabsorbers
von einer zur nächst-benachbarten Resonatorkammer einen Abstand
aufweisen, der kleiner als λ/2 ist; "λ" ist dabei die Wellenlänge der
Hauptresonanzfrequenz, genauer gesagt der Mittelresonanzfrequenz,
des, bezogen auf die Breitbandabsorption des gesamten
Flächenabsorbers schmalen Resonanzbandes der jeweiligen
Resonatorkammer. Durch eine solche Verteilung der einzelnen
Resonatorkammern, die schematisch in der Fig. 1 angedeutet ist, wird
die Ausbildung stehender Wellen im gesamten Breitband der Absorption
des Flächenabsorbers auf der gesamten Oberfläche des
Flächenabsorbers, wie immer diese konfiguriert sein mag,
ausgeschlossen.
Bei einem solcherart aufgebauten Breitband-Flächenabsorber weisen
die einzelnen Kammern jeweils einer Gruppe vorzugsweise eine
Absorptionsbandbreite im Bereich von ungefähr 100 Hz bis 300 Hz,
vorzugsweise eine Bandbreite von 200 Hz bis 300 Hz, auf und
überlappen sich mit diesen Bandbreiten zu den jeweils zu höheren und
zu niedrigeren Frequenzen benachbarten Gruppen von
Resonatorkammern mit einer Frequenzbreite von vorzugsweise
größenordnungsmäßig ungefähr 50 Hz. Solcherart feinabgestimmte
Breitband-Flächenabsorber ermöglichen beispielsweise im
Kraftfahrzeugbau nicht nur eine umfassende generelle
Störschallabsorption, sondern auch ein "akustisches Styling" für die
einzelnen Kraftfahrzeugtypen, wie es im Kraftfahrzeugbau zunehmend
an Bedeutung gewinnt. Die im Einzelfall zu realisierenden
Absorptionsprofile lassen sich dabei mit hoher Genauigkeit durch eine
computergestützte Simulation realisieren, ohne daß es empirischer
Versuchsreihen bedarf.
Eine solcherart flexible Auslegung und Einstellbarkeit der
Absorptionskenndaten des Breitbandflächenabsorbers der Erfindung in
Verbindung mit der mechanisch-strukturellen Flexibilität, mit der diese
Flächenabsorber herstellbar sind, eröffnet den
Breitbandflächenabsorbern der Erfindung neue Einsatzbereiche in vielen
Bereichen der Anwendungstechnik, so insbesondere im Bereich des
Kraftfahrzeugbaus, des Hochbaus sowie generell des Umwelt-
Schallschutzes. Im Bereich des Kraftfahrzeugbaus sei die Anwendung
der Flächenabsorber zur Dämmung von Körperschallabstrahlungen in
den Innenraum der Fahrgastzellen von Personenkraftwagen sowie als
aeroakustische Fahrzeugunterbodenverkleidung hervorgehoben.
Als Beispiel für eine Anwendung des Breitbandflächenabsorbers gemäß
der Erfindung ist die Verwendung des Absorbers zur
Dachinnenverkleidung von Personenkraftwagen in der Fig. 3
schematisch dargestellt.
In der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise ist ein strukturell flexibler
Breitbandflächenabsorber gemäß der Erfindung vollflächig mit der
innenliegenden Oberfläche des Dachblechs eines Kraftfahrzeugs
verbunden, vorzugsweise verschweißt oder verklebt. Durch eine solche
Anbindung an die Stahldachkonstruktion des Kraftfahrzeugs wird trotz
der flexiblen Auslegung der Gesamtstruktur des Flächenabsorbers eine
hochgradige Versteifung und Stabilisierung der
Resonatorkammerstruktur und des Steggitterwerks erreicht. Die zum
Inneren der Fahrgastzelle des Kraftfahrzeugs weisende Lochplatte des
Breitbandflächenabsorbers mit Öffnungsdurchmessern von maximal 1
bis 3 mm bietet sich dabei der designerischen Gestaltung als "Himmel"
frei an, ohne daß eine solche Gestaltung die technische Funktionalität
des Breitbandflächenabsorbers beeinflußt. Hier können also technische
und künstlerische Gestaltung am selben Konstruktionselement
unabhängig und frei voneinander verwirklicht werden. Im technischen
Ergebnis wird dabei in jedem Fall eine akustische Beruhigung der
Fahrgastzelle erzielt, wie sie beispielsweise mit dem aus der bereits
eingangs zitierten deutschen Offenlegungsschrift DE 37 29 765 A1
bekannten Stand der Technik nicht erhältlich ist.
Auch bei der Unterbodendämmung im Personenkraftfahrzeugbau werden
mit dem Breitbandflächenabsorber deutlich bessere Ergebnisse
erhalten, als sie mit der gebräuchlichen Unterbodengummierung derzeit
erhältlich sind.
Claims (7)
1. Flächenabsorber für Schallwellen in Fluiden mit Frequenzen im
akustischen Bereich, insbesondere in Gasen, speziell in Luft, mit
einer schallseitigen Lochplatte, einem rückwärtig
dahinterliegenden, mit der Lochplatte in Verbindung stehenden
geschlossenen Hohlraum,
gekennzeichnet durch,
ein unregelmässiges Steggitterwerk, dessen Stege mit ihren
Schmalseiten senkrecht zur Hauptfläche der Lochplatte (3)
ausgerichtet sind, und deren lange Seitenkanten (5) schallseitig
mit der Rückseite der Lochplatte und rückseitig mit einer eine
gleichsinnig zur Lochplatte (3) ausgerichteten flächigen
Hohlraumbegrenzung (4) unter Bildung von Kammerresonatoren
unterschiedlicher Volumina schalldruckfest und fluiddicht
verbunden sind, und eine dergestalt eingestellte
Flächenflexibilität (3, 2, 4), dass dieser auch unebenen oder
gekrümmten Trägerflächen oder Begrenzungsflächen flächig
anpaßbar ist.
2. Flächenabsorber nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
eine einteilige Ausbildung des Steggitterwerks (2) mit der
rückwärtigen Hohlraumbegrenzung (4) unter Bildung einer
separaten, wannenartigen und napfartig gekammerten
flächigen Struktureinheit (2, 4), auf der schallseitig die
Lochplatte (3) fixiert ist.
3. Flächenabsorber nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
gekennzeichnet durch
eine Verteilung mehrerer voneinander verschieden
abgestimmter Gruppen von untereinander jeweils gleich
abgestimmter Kammerresonatoren (3, 8, 7) über die gesamte
Fläche des Flächenabsorbers (1) dergestalt, dass die
einzelnen Kammerresonatoren jeweils jeder Gruppe eine
möglichst homogene statistische, nicht aber sequentielle
Verteilung aufweisen, wobei die einzelnen Abstände der
einzelnen jeweils gleich abgestimmten Kammerresonatoren
jeweils einer Gruppe voneinander in der Hauptebene des
Flächenabsorbers (1) nicht grösser als λ/2 sind, wobei λ die
Wellenlänge der zu dämpfenden Störschallwellenlänge ist.
4. Flächenabsorber nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
gekennzeichnet durch
eine zumindest im wesentlichen einheitliche Dicke des
Flächenabsorbers (1).
5. Flächenabsorber nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
gekennzeichnet durch
Kammerresonatoren, die jeweils auf eine Schallabsorptions-
Frequenzbandbreite im Bereich von ungefähr 100 Hz bis 300 Hz
abgestimmt sind.
6. Flächenabsorber nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
gekennzeichnet durch
mehrere Gruppen voneinander verschieden abgestimmter
Kammerresonatoren (3, 8, 7), die sich jeweils von Gruppe zu
Gruppe zur Herstellung einer geschlossen wirkenden
Breitbandigkeit des Flächenabsorbers (1) mit einem
Frequenzband von grössenordnungsmässig ungefähr 50 Hz
überlappen.
7. Verwendung eines breitbandige Flächenabsorbers (1) gemäss
einem der Ansprüche 1 bis 6 als Schallschutzmaterial zur
Kraftfahrzeuginnenauskleidung, als aeroakustische
Kraftfahrzeugunterbodenverkleidung, als oder zum Aufbau von
Motorraumkapseln in Kraftfahrzeugen oder als Wand- und
Decken-Flächenabsorber im Hochbau sowie in Verbindung mit
Schallschutzwänden zum Emissionsschutz.
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