[go: up one dir, main page]

DE19804442C2 - Schaltungsanordnung - Google Patents

Schaltungsanordnung

Info

Publication number
DE19804442C2
DE19804442C2 DE1998104442 DE19804442A DE19804442C2 DE 19804442 C2 DE19804442 C2 DE 19804442C2 DE 1998104442 DE1998104442 DE 1998104442 DE 19804442 A DE19804442 A DE 19804442A DE 19804442 C2 DE19804442 C2 DE 19804442C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit arrangement
arrangement according
actuator
max
switching
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE1998104442
Other languages
English (en)
Other versions
DE19804442A1 (de
Inventor
Werner Lehner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Leuze Electronic GmbH and Co KG
Original Assignee
Leuze Electronic GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Leuze Electronic GmbH and Co KG filed Critical Leuze Electronic GmbH and Co KG
Priority to DE1998104442 priority Critical patent/DE19804442C2/de
Publication of DE19804442A1 publication Critical patent/DE19804442A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19804442C2 publication Critical patent/DE19804442C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C3/00Registering or indicating the condition or the working of machines or other apparatus, other than vehicles

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Electric Properties And Detecting Electric Faults (AREA)
  • Testing And Monitoring For Control Systems (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine derartige Schaltungsanordnung ist aus der DE 44 41 070 C2 bekannt. Die­ se Schaltungsanordnung dient zum Ein- und Ausschalten der Stromversorgung eines Arbeitsgeräts. Sie weist zwei Auswertekanäle mit jeweils einer Rech­ nereinheit und einem nachgeschalteten über zwei bidirektionale Zuleitungen verbundenen Aktor mit einem Schaltelement auf. Die Rechnereinheiten sind über zwei weitere bidirektionale Zuleitungen verbunden. Von jeder Rechner­ einheit aus werden an den angeschlossenen Aktor zu dessen Funktionsüberprü­ fung die Schaltzustände des Schaltelements so kurzzeitig geändert, dass sich der Betriebszustand des Arbeitsmittels aufgrund seiner Trägheit nicht ändert. Die dabei entstehenden Signale werden in die Rechnereinheit zurückgelesen und dort ausgewertet. Zur weiteren Funktionskontrolle werden die von den jeweiligen Aktoren stammenden Signale über die bidirektionale Zuleitung zwi­ schen den Rechnereinheiten ausgetauscht und in den Rechnereinheiten mitein­ ander verglichen. Diese Funktionsüberprüfung erfolgt zyklisch.
Damit können im Inneren der Schaltungsanordnung und insbesondere an den Aktoren auftretende Fehlfunktionen sofort erkannt werden. Ist eine solche Fehl­ funktion erkannt, wird aus Sicherheitsgründen das Arbeitsgerät sofort abge­ schaltet.
Nachteilig hierbei ist, dass durch ein derartiges Abschalten des Arbeitsgerätes während des Betriebes ein erheblicher Produktionsausfall entsteht.
Aus der DE 32 46 268 C3 ist ein Verfahren zur Steuerung eines Bearbeitungs­ automaten mit mehreren Werkzeugen zur Bearbeitung von Werkstücken nach einem Bearbeitungsprogramm bekannt. Gemäß diesem Verfahren ist jedem Werkzeug ein Werkzeugauswahlbefehl zugeordnet, wobei in einer Verarbei­ tungseinrichtung die für jedes Werkzeug aufsummierte tatsächliche Betriebs­ zeit mit dessen zulässiger Betriebszeit verglichen und das Überschreiten dieser zulässigen Betriebszeit signalisiert wird. Dabei sind mehrere Gruppen von je­ weils unter sich austauschbaren Werkzeugen vorgesehen. Beim Ausführen ei­ nes Werkzeugauswahlbefehls wird aus der jeweiligen Gruppe ein Werkzeug mit einer zulässigen Restbetriebszeit ausgewählt.
Hierzu ist im Bearbeitungsprogramm neben jedem Werkzeugauswahlbefehl jeweils ein Kennzeichen vorhanden, das anzeigt, ob das vom in der Reihenfol­ ge nächsten Werkzeugauswahlbefehl ausgewählte Werkzeug ein Werkzeug einer gleichen oder anderen Gruppe ist.
Bei Abarbeitung des Bearbeitungsprogramms wird mit dem als nächsten auszu­ führenden Werkzeugauswahlbefehl beginnend entsprechend der Reihenfolge der Werkzeugauswahlbefehle im Bearbeitungsprogramm nacheinander geprüft, ob das durch den jeweiligen Werkzeugauswahlbefehl ausgewählte Werkzeug noch über eine zulässige Restbetriebszeit verfügt. Es wird eine Signalisierungs­ einrichtung eingeschaltet, wenn das zuletzt geprüfte Werkzeug keine zulässige Restbetriebszeit aufweist und das Kennzeichen anzeigt, dass das vom nächsten Werkzeugauswahlbefehl ausgewählte Werkzeug zu einer anderen Werkzeug­ gruppe gehört.
Andernfalls wird bei Ermittlung eines Werkzeugs mit zulässiger Restbetriebs­ zeit bei Abarbeitung des Bearbeitungsprogramms die Weiterschaltung auf die diesem ermittelten Werkzeug entsprechend der Reihenfolge der Werkzeugaus­ wahlbefehle folgenden Werkzeuge unterbunden, solange die folgenden Werk­ zeuge zur gleichen Gruppe von Werkzeugen gehören.
Erst dann, wenn der als nächster auszuführende Werkzeugauswahlbefehl ein Werkzeug einer anderen Gruppe auswählt, wird das Verfahren mit einem Prüfen des neuen Werkzeugs der anderen Gruppe auf zulässige Restbetriebszeit fortgesetzt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art so auszubilden, dass drohende Fehlfunktionen be­ reits im Vorfeld erkannt werden können.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des Anspruchs 1 vorgesehen. Vorteilhafte Ausführungsformen und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfin­ dung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Erfindungsgemäß wird die Anzahl Nmax der Schaltvorgänge, die der Aktor während seiner gesamten Lebensdauer durchführt, in einem Speicherelement abgespeichert. Aus diesem Zahlenwert wird in einer an das Speicherelement angeschlossenen Auswerteeinheit ein Zahlenwert N0 gewonnen, der unterhalb von Nmax liegt. Zweckmäßigerweise liegt N0 nur geringfügig unterhalb von Nmax.
In der Auswerteeinheit werden die während des Betriebs der Schaltungsanord­ nung erfolgenden Schaltvorgänge gezählt. Sobald die Zahl N dieser Schaltvor­ gänge dem Zahlenwert N0 entspricht, erfolgt ein Warnsignalabgabe.
Da der Zahlenwert N0 unterhalb des Zahlenwerts Nmax liegt, ist bei der Warn­ signalabgabe die Lebensdauer des Aktors noch nicht abgelaufen, der Aktor also noch voll funktionsfähig. Die Differenz zwischen N0 und Nmax ist zweckmäßig so gewählt, daß dem Bedienpersonal bei Auftreten einer Warnsignalabgabe noch genügend Zeit bleibt, das nächste Wartungsintervall oder das nächste routinemäßige Stillsetzen des Arbeitsgeräts abzuwarten, um dann ohne den Produktionsbetrieb des Arbeitsgerätes zu unterbrechen den alternden Aktor durch einen neuen zu ersetzen.
Bei der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung ist der Aktor das verschleiß­ anfälligste Bauteil. Bei Aktoren, die insbesondere als Relais ausgebildet sein können, handelt es sich um elektromechanische Bauteile mit mechanisch be­ wegten Teilen, die erhöhtem Verschleiß unterworfen sind. Zudem kann bei­ spielsweise ein Relais durch Abbrand an seinen Schaltkontakten vorzeitig zer­ stört werden. Die Auswerteeinheit und die angeschlossenen Sensoren, die typi­ scherweise als optoelektronische Sensoren ausgebildet sind, arbeiten berüh­ rungslos und weitestgehend verschleißfrei.
Somit stellt der Aktor das Bauelement mit der kürzesten Lebensdauer innerhalb der gesamten Schaltungsanordnung dar. Da dieses Bauelement durch die erfin­ dungsgemäße Vorwarneinrichtung überwacht wird, kann durch geeignetes Reagieren auf die Warnsignalabgabe die Gefahr einer Fehlfunktion der Schal­ tungsanordnung während des Betriebs des Arbeitsgeräts drastisch reduziert werden. Dadurch kann die Produktivität des Arbeitsgerätes erheblich gesteigert werden.
Die Erfindung wird im nachstehenden anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1: Schematische Darstellung eines mittels eines Sensors überwachten und mittels einer Schaltungsanordnung in Betrieb setzbaren Arbeits­ geräts.
Fig. 2: Blockschaltbild der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 1.
In Fig. 1 ist schematisch ein Arbeitsgerät 1 dargestellt, dessen Vorfeld mittels eines Sensors 2 überwacht wird. Das Arbeitsgerät 1 kann von einer Werk­ zeugmaschine, einer Abkantmaschine oder dergleichen gebildet sein. Tritt eine Person während des Betriebs des Arbeitsgeräts 1 in dessen Vorfeld und greift in den Arbeitsbereich so kann dies zu Verletzungen führen.
Daher ist als Zugangskontrolle der Sensor 2 vorgesehen, der zweckmäßiger­ weise als optoelektronischer Sensor 2 ausgebildet ist. Im vorliegenden Beispiel ist der optoelektronische Sensor 2 als Lichtschranke ausgebildet. Die Licht­ schranke weist einen Sender 3 und einen Empfänger 4 auf. Bei freiem Strah­ lengang treffen die vom Sender 3 emittierten Sendelichtstrahlen 5 ungehindert auf den Empfänger 4, die Lichtschranke nimmt dann den Schaltzustand "Lichtweg frei" an. Dieser Fall ist in Fig. 1 dargestellt.
Befindet sich eine Person oder ein Objekt im Strahlengang der Lichtschranke, so gelangen die Sendelichtstrahlen 5 nicht mehr zum Empfänger 4, die Licht­ schranke befindet sich im Schaltzustand "Lichtweg nicht frei".
Prinzipiell kann der optoelektronische Sensor 2 auch von einem Lichtgitter oder einer Reflexionslichtschranke gebildet sein. Ebenso kann auch eine Mehr­ fachanordnung von Sensoren 2 vorgesehen sein. In diesem Fall nimmt die Sen­ soranordnung als Ganzes nur den Schaltzustand "Lichtweg frei" an, wenn die Lichtwege aller einzelnen Sensoren 2 frei sind. In allen anderen Fällen befindet sich die Sensoranordnung im Schaltzustand "Lichtweg nicht frei".
Der Sensor 2 ist an eine Schaltungsanordnung 6 angeschlossen, in welche die Sensorsignale mit den jeweiligen Schaltzuständen eingelesen werden. Die Schaltungsanordnung 6 weist wenigstens einen Aktor 7 auf, mit welchem das Arbeitsgerät 1 in Abhängigkeit der Schaltsignale des Sensors 2 (Sensorschaltsignale) in Betrieb gesetzt wird. Das Arbeitsgerät 1 befindet sich nur dann in Betrieb, wenn sich der Sensor 2 im Schaltzustand "Lichtweg frei" befindet. Andernfalls bleibt das Arbeitsgerät 1 abgeschaltet.
Der Aufbau der Schaltungsanordnung 6 ist in Fig. 2 detaillierter dargestellt. Die Schaltungsanordnung 6 weist eine Auswerteeinheit 8 auf, an welche der Aktor 7 angeschlossen ist.
Zur Erhöhung der Funktionssicherheit ist die Auswerteeinheit 8 zweckmäßi­ gerweise redundant aufgebaut. Sie kann beispielsweise von zwei identischen, sich gegenseitig überwachenden Rechnereinheiten gebildet sein. Die Rech­ nereinheiten können jeweils als Microcontroller ausgebildet sein. In der Aus­ werteeinheit 8 werden die Sensorsignale sowie die Funktion des Aktors 7 zy­ klisch überprüft. Zur weiteren Erhöhung der Funktionssicherheit können zwei Aktoren 7 zum Anschluß an das Arbeitsgerät 1 vorgesehen sein, die unabhän­ gig voneinander zyklisch überprüft werden.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist lediglich ein Aktor 7 vorgesehen, der von einem Relais gebildet ist.
Die von der Auswerteeinheit 8 gesteuerten Überwachungsfunktionen sorgen dafür, daß bei einem plötzlichen Funktionsausfall des Sensors 2, der Schal­ tungsanordnung 6 und/oder des Aktors 7 das Arbeitsgerät 1 abgeschaltet wird und damit in einen sicheren Zustand übergeht.
Dies führt im Fehlerfall zu einer plötzlichen Unterbrechung des Produktions­ prozesses. Um einem derartigen Produktionsausfall zu verhindern weist die Schaltungsanordnung 6 zusätzlich eine Vorwarneinrichtung auf.
Diese Vorwarneinrichtung überwacht die Funktionsfähigkeit des Relais, wel­ ches aufgrund seiner Verschleißanfälligkeit das Bauteil mit der kürzesten Le­ bensdauer innerhalb der Schaltungsanordnung 6 darstellt und daher mit der größten Wahrscheinlichkeit zu einem Betriebsausfall des Arbeitsgeräts 1 führt.
Das Grundprinzip der Vorwarneinrichtung besteht darin, möglichst kurz vor Ablauf der Lebensdauer über die Schaltungsanordnung 6 eine Warnsignalabga­ be zu aktivieren. Diese Warnsignalabgabe signalisiert dem Bedienpersonal, daß das Relais ausgetauscht werden muß, um einen Notstop des Arbeitsgeräts 1 aufgrund des Ausfalls des Relais zu verhindern.
Dabei soll die Warnsignalabgabe rechtzeitig genug erfolgen, damit innerhalb eines routinemäßigen Stillstands des Arbeitsgeräts 1, beispielsweise zu Zwec­ ken der Wartung, das Relais ausgetauscht werden kann.
Das Relais weist eine mechanische Lebensdauer aufgrund der Verschleißanfäl­ ligkeit der bewegten Teile auf. Zudem weist das Relais eine elektrische Le­ bensdauer auf, die üblicherweise kleiner als die mechanische Lebensdauer ist. Innerhalb der elektrischen Lebensdauer führt ein Relais eine maximale Anzahl von Nmax Schaltvorgängen durch.
Erfindungsgemäß ist der Zahlenwert Nmax in einem Speicherelement 9 der Schaltungsanordnung 6 nichtflüchtig gespeichert. Das Speicherelement 9 ist zweckmäßigerweise von einem EEPROM gebildet. Prinzipiell kann das Spei­ cherelement 9 in der Auswerteeinheit 8 integriert sein. Im vorliegenden Aus­ führungsbeispiel ist das Speicherelement 9 außerhalb der Auswerteeinheit 8 angeordnet und bildet mit dem Relais eine Baueinheit 10 in Form einer Relais­ baugruppe.
In der Auswerteeinheit 8 wird aus der Anzahl Nmax ein Zahlenwert N0 mit N0 < Nmax gewonnen. Zweckmäßigerweise liegt N0 geringfügig unterhalb von Nmax. Aufgrund höherer Verfügbarkeitsanforderungen des Betreibers kann N0 auch erheblich unter Nmax gewählt werden. Typischerweise liegt N0 im Bereich von 0,5 Nmax < N0 <= 0,99 Nmax und beträgt vorzugsweise etwa 0,9 Nmax.
Während des Betriebs der Schaltungsanordnung 6 werden in der Auswerteein­ heit 8 fortlaufend die Schaltvorgänge des Relais registriert. Die Anzahl N der insgesamt vom Relais durchgeführten Schaltvorgänge wird fortlaufend mit dem Zahlenwert N0 verglichen. Sobald die Anzahl N der aktuellen Schaltvorgänge dem Wert N0 entspricht erfolgt eine Warnsignalabgabe. Die Warnsignalabgabe erfolgt über einen Meldeausgang 11, der an die Auswerteeinheit 8 angeschlos­ sen ist. Der Meldeausgang 11 kann beispielsweise an eine übergeordnete Steue­ rung angeschlossen sein, welche die Warnsignalabgabe in geeigneter Weise visualisiert. Alternativ kann an den Meldeausgang 11 ein optischen oder ak­ tustischer Warnsignalgeber angeschlossen sein.
Die elektrische Lebensdauer hängt von applikationsspezifischen Betriebsgrö­ ßen ab. Diese Betriebsgrößen sind der Schaltstrom des Relais, die anliegende Spannung sowie die Phasenverschiebung zwischen Schaltstrom und Spannung. Entsprechend ist die im Speicherelement 9 abgespeicherte maximale Anzahl von Schaltvorgängen Nmax ebenfalls applikationsspezifisch gewählt und insbe­ sondere von den an das Relais angeschlossenen Bauteilen abhängig.
Zur Bestimmung von Nmax ist dem Relais ein elektromagnetischer Sensor 12 zugeordnet, dessen Ausgang auf die Auswerteeinheit 8 geführt ist. Der elek­ tromagnetische Sensor 12 kann beispielsweise von einer Feldplatte oder der­ gleichen gebildet sein.
Die Betriebsgrößen des Relais werden mit dem elektromagnetischen Sensor 12 rückwirkungsfrei erfaßt und in die Auswerteeinheit 8 eingelesen. In der Aus­ werteeinheit 8 wird aus diesen Betriebsgrößen die maximale Anzahl Nmax der Schaltvorgänge berechnet und in das Speicherelement 9 eingelesen.
An die Auswerteeinheit 8 ist die Eingabeeinheit 13 angeschlossen, die zweck­ mäßigerweise von einem Dip-Schalter gebildet sein kann. Über diese Eingabe­ einheit 13 kann beispielsweise das Verhältnis N0/Nmax eingegeben werden. Aus dem abgespeicherten Wert Nmax und dem über die Eingabeeinheit 13 ein­ gegebenen Verhältnis N0/Nmax wird der Wert von N0 berechnet.
In einer weiteren, nicht dargestellten Ausführungsform ist in der Schaltungsan­ ordnung 6 kein elektromagnetischer Sensor 12 vorgesehen. Dann können über die Eingabeeinheit 13 die Betriebsgrößen des Relais in die Auswerteeinheit 8 eingelesen werden, woraus dort der Wert von Nmax berechnet wird. Alternativ kann der Wert von Nmax direkt über die Eingabeeinheit 13 in die Auswerteein­ heit 8 eingelesen werden.
In diesem Fall werden die Betriebsgrößen des Relais oder der Wert von Nmax bereits während des Fertigungsprozesses der Schaltungsanordnung 6 ermittelt, beispielsweise im Rahmen der Prüfmessungen für die Schaltungsanordnung 6 und deren Bauteile.
Das Speicherelement 9 weist einen Ausgang 14 auf, über welchen der Inhalt des Speicherelements 9 auslesbar ist. Das Auslesen kann beispielsweise mittels eines Diagnosegeräts oder eines Rechners erfolgen. Das Auslesen des Speicher­ elements 9 ist insbesondere zu Nachweiszwecken bei Fehlerfällen von Bedeu­ tung. Zweckmäßigerweise ist im Speicherelement 9 nicht nur der Wert Nmax abgelegt, sondern auch die Anzahl N der bisher aufgetretenen Schaltvorgänge. Die aktuell aufgetretenen Schaltvorgänge N können fortlaufend von der Aus­ werteeinheit 8 in das Speicherelement 9 eingelesen werden oder innerhalb vor­ gegebener Zyklen.
Für den Fall, daß die Schaltungsanordnung 6 mehrere Aktoren 7 aufweist, wird für jeden einzelnen Aktor 7 eine Vorausfall-Überprüfung durchgeführt. In der Auswerteeinheit 8 der Schaltungsanordnung 6 werden dann für jeden Aktor 7 die durchgeführten Schaltvorgänge N gezählt und jeweils mit einem individuel­ len Wert N0, der jeweils aus dem für den einzelnen Aktor 7 ermittelten Wert Nmax erhalten wird, verglichen. Zur Meldung des Vorausfalls eines oder mehre­ rer Aktoren 7 kann ein gemeinsamer Warnsignalgeber vorgesehen sein. Alter­ nativ kann der Vorausfall einzelner Relais individuell angezeigt werden.

Claims (22)

1. Schaltungsanordnung zum Inbetriebsetzen eines Arbeitsgeräts mittels wenigstens eines Aktors, dessen binäre Schaltzustände durch Schaltsignale wenigstens eines Sensors vorgebbar sind, dadurch ge­ kennzeichnet, dass in einem Speicherelement (9) eine die Lebensdauer des Aktors (7) definierende Anzahl Nmax von Schaltvorgängen ab­ speicherbar ist, dass in einer an das Speicherelement (9) und den Aktor (7) angeschlossenen Auswerteeinheit (8) die Schaltvorgänge N des Aktors (7) gezählt werden, und dass bei Erreichen einer vorgegebenen Anzahl N0 von Schaltvorgängen, wobei N0 < Nmax, eine Warnsignalabgabe er­ folgt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wert der vorgegebenen Anzahl N0 im Bereich von 0,5 Nmax < N0 < 0,99 Nmax liegt.
3. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Speicherelement (9) und der Aktor (7) eine Bau­ einheit (10) bilden.
4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Aktor (7) von einem Relais gebildet ist.
5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Speicherelement (9) von einem EEPROM gebildet ist.
6. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die die Lebensdauer des Aktors (7) definierende Anzahl Nmax von Schaltvorgängen applikationsspezifisch gewählt ist.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die die Lebensdauer des Aktors (7) definierende Anzahl Nmax von Schaltvorgängen aus den von dem Schaltstrom, der Spannung und der Phasenver­ schiebung zwischen Schaltstrom und Spannung gebildeten Betriebsgrö­ ßen des Aktors (7) berechnet wird.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Betriebsgrößen des Aktors (7) mittels eines elektromagnetischen Sensors (12) erfaßbar sind.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der elektromagnetische Sensor (12) von einer Feldplatte gebildet ist.
10. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der elektromagnetische Sensor (12) zwischen die Auswerteeinheit (8) und den Aktor (7) geschaltet ist.
11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Betriebsgrößen über eine Eingabeeinheit (13) in die Auswerteeinheit (8) eingebbar sind.
12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die die Lebensdauer des Aktors (7) definierende Anzahl Nmax von Schaltvor­ gängen über eine Eingabeeinheit (13) in das Speicherelement (9) eingeb­ bar ist.
13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeich­ net, daß die Eingabeeinheit (13) von einem Dip-Schalter gebildet ist.
14. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Speicherelement (9) einen Ausgang (14) aufweist, über welchen der Inhalt des Speicherelements (9) auslesbar ist.
15. Schaltungsanordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die aktuelle Anzahl der Schaltvorgänge N des Aktors (7) im Speichere­ lement (9) abspeicherbar ist.
16. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Warnsignalabgabe über einen an die Auswerteeinheit (8) angeschlossenen Meldeausgang (11) erfolgt.
17. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Schaltsignale des wenigstens einen Sensors von einem optoelektronischen Sen­ sor (2) erzeugt werden.
18. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Schaltsignale des wenigstens einen Sensors von einer Anordnung von optoelek­ tronischen Sensoren (2) erzeugt werden.
19. Schaltungsanordnung nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeich­ net, daß die optoelektronischen Sensoren (2) von Lichtschranken, Refle­ xionslichtschranken und/oder Lichtgittern gebildet sind.
20. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Funktionsfähigkeit der Schaltungsanordnung (6) selbst und die der angeschlossenen Sensoren (2) zyklisch überprüfbar ist.
21. Schaltungsanordnung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteeinheit (8) redundant aufgebaut ist.
22. Schaltungsanordnung nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeich­ net, daß zwei Aktoren (7) vorgesehen sind, deren Schaltzustände zyklisch überprüfbar sind.
DE1998104442 1998-02-05 1998-02-05 Schaltungsanordnung Expired - Fee Related DE19804442C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1998104442 DE19804442C2 (de) 1998-02-05 1998-02-05 Schaltungsanordnung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1998104442 DE19804442C2 (de) 1998-02-05 1998-02-05 Schaltungsanordnung

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE19804442A1 DE19804442A1 (de) 1999-08-19
DE19804442C2 true DE19804442C2 (de) 2003-01-09

Family

ID=7856664

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1998104442 Expired - Fee Related DE19804442C2 (de) 1998-02-05 1998-02-05 Schaltungsanordnung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19804442C2 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2239752B2 (de) 2009-04-08 2022-03-30 Pilz GmbH & Co. KG Sichere Schalteinrichtung und modulares fehlersicheres Steuerungssystem

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102014211065B4 (de) * 2014-06-11 2024-01-18 Siemens Aktiengesellschaft Funktions- und Verschleißüberwachung bei einer Ladevorrichtung für ein Elektrofahrzeug
DE102017221793A1 (de) * 2017-12-04 2019-06-06 Siemens Mobility GmbH Sicherungstechnische Einrichtung für eine sicherungstechnische Anlage

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3246268C3 (de) * 1981-12-14 1997-07-24 Mitsubishi Electric Corp Verfahren zur Steuerung eines Bearbeitungsautomaten mit mehreren Werkzeugen
DE4441070C2 (de) * 1994-11-18 1997-12-11 Leuze Electronic Gmbh & Co Sicherheitsschalteranordnung

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3246268C3 (de) * 1981-12-14 1997-07-24 Mitsubishi Electric Corp Verfahren zur Steuerung eines Bearbeitungsautomaten mit mehreren Werkzeugen
DE4441070C2 (de) * 1994-11-18 1997-12-11 Leuze Electronic Gmbh & Co Sicherheitsschalteranordnung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2239752B2 (de) 2009-04-08 2022-03-30 Pilz GmbH & Co. KG Sichere Schalteinrichtung und modulares fehlersicheres Steuerungssystem

Also Published As

Publication number Publication date
DE19804442A1 (de) 1999-08-19

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4441070C2 (de) Sicherheitsschalteranordnung
EP3356273B1 (de) Verfahren und vorrichtung zur steuerung einer aufzugsanlage
AT407983B (de) Vorrichtung zum erfassen der positionen von schwenkbaren teilen einer weiche
DE4242792C2 (de) Sicherheitsschalteranordnung
EP0676055B1 (de) Schaltungsanordnung zur überwachung einer vielzahl von spulen
EP2587512B1 (de) Sicherheitsgerichtetes Schaltgerät
WO1996028769A1 (de) Sicherheitsschalteranordnung
EP3465898B1 (de) Sanftstarter, betriebsverfahren und schaltsystem
EP2887163A1 (de) Überwachungsvorrichtung, Sicherheitssystem und Verfahren zum Betreiben eines Sicherheitssystems
DE19804442C2 (de) Schaltungsanordnung
EP1594021B1 (de) Schaltungsanordnung sowie Verfahren zum Testen von Relaisschaltkontakten einer digitalen Ausgangsschaltung
DE3837218C2 (de)
EP2239752B2 (de) Sichere Schalteinrichtung und modulares fehlersicheres Steuerungssystem
DE19601660C2 (de) Sicherheitsschaltungsanordnung
DE4239609C2 (de) Schaltungsanordnung für die Überwachung eines bewegten Gegenstandes
EP0809361B1 (de) Elektronisches Schaltgerät und Schaltungsanordnung zur Überwachung einer Anlage
EP3465720B1 (de) Vorrichtung zum fehlersicheren abschalten eines verbrauchers
DE4438039A1 (de) Elektronisches Schaltgerät für die Erfassung des Betätigungszustandes von taktilen Sensoren
EP1594206B1 (de) Vorrichtung zur Ermittlung von Informationen über den Zustand eines elektrischen Verbrauchers
DE19825733B4 (de) Verfahren zur Verarbeitung von Prozeßsignalen einer technischen Anlage
DE69118749T2 (de) Sicherheitsschaltung für, zum Beispiel numerische Steuereinheit
DE102021111416A1 (de) Verfahren zum Betreiben einer Sicherheitssteuerung an einer mobilen Arbeitsmaschine
DE4319750C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Funktionsüberwachung von Schalteinrichtungen einer Brückenschaltung sowie deren Verwendung
EP2988419A1 (de) Verfahren zur ermittlung des zustands eines kurzschlussbildenden meldeelements
EP0602452A1 (de) Sicherheitseinrichtung mit Mikroprozessor

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee