DE19804413A1 - Spulmaschine - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H67/00—Replacing or removing cores, receptacles, or completed packages at paying-out, winding, or depositing stations
- B65H67/02—Arrangements for removing spent cores or receptacles and replacing by supply packages at paying-out stations
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- B65H2701/30—Handled filamentary material
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Description
Die Erfindung betrifft eine Spulmaschine mit einer entlang
von mehreren in einer Reihe angeordneten Spulstellen laufen
den Zuführbahn für Transportelemente mit jeweils einer abzu
spulenden Spinnspule, mit einer auf der gegenüberliegenden
Seite entlang der Spulstellen verlaufenden Abtransportbahn
für Transportelemente mit jeweils einer abgespulten Spinnspu
le und mit Quertransportbahnen, die die Zuführtransportbahn
mit der Abtransportbahn verbinden und dabei jeweils eine
Spulstelle durchlaufen, welche jeweils ein Positionierelement
enthält, das zum Positionieren eines Transportelementes an
einer Abspulposition in die zugehörige Quertransportbahn hin
einbewegbar und zum Freigeben dieses Transportelementes aus
der Quertransportbahn herausbewegbar ist.
Eine Spulmaschine der eingangs genannten Art ist aus der DE 196 17 469 A
bekannt. Bei einer derartigen Spulmaschine kann
es beim Zusammentreffen ungünstiger Umstände dazu kommen, daß
sich Transportelemente im Mündungsbereich einer Quertrans
portbahn stauen und somit zu einer Blockage auch auf der Ab
transportbahn führen, die nur durch Eingriff einer Bedie
nungsperson beseitigt werden kann. Wenn auf der Abtransport
bahn Transportelemente an einer Einmündung einer Quertrans
portbahn vorbeitransportiert werden, so kann ein Transport
element mit abgespulter Hülse aus der Quertransportbahn bei
spielsweise nur zum Teil herausragen. Wenn es nicht in die
Quertransportbahn zurückgedrückt werden kann, weil dort be
reits ein weiteres Transportelement vorhanden ist, so besteht
die Gefahr, daß es im Mündungsbereich eingeklemmt wird und
dann den Transport auf der Abtransportbahn blockiert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Spulmaschine
der eingangs genannten Art so auszubilden, daß die Gefahr ei
nes Blockierens weitgehend ausgeschlossen ist.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß ein in die Quertrans
portbahn hineinbewegbares und herausbewegbares Mittel vorge
sehen ist, das den Transportelementen zugeordnet ist, und das
die Aufnahmekapazität der Quertransportbahn zwischen dem Po
sitionierelement und der Abtransportbahn auf die Aufnahme nur
eines Transportelementes begrenzt.
Durch diese Ausbildung ist sichergestellt, daß nur ein Trans
portelement zwischen dem Positionierelement und der Abtrans
portbahn Platz findet, so daß dieses, falls es beim Austreten
aus der Mündung gegen ein auf der Abtransportbahn vorbeilau
fendes Transportelement anläuft, vollständig in die Quer
transportbahn zurückgedrückt werden kann und deshalb den
Transport auf der Abtransportbahn nicht blockiert.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß
das Mittel zum Begrenzen der Aufnahmekapazität mit dem jewei
ligen Positionierelement kombiniert ist. Damit wird der not
wendige Aufwand relativ gering gehalten, da hierzu das jewei
lige Positionierelement mit dem zugehörigen Antrieb mit ver
wendet wird. Der zusätzliche Aufwand ist daher klein.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus
den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung des in
der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht einer einzelnen Spulstelle
einer erfindungsgemäßen Spulmaschine und
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II der Fig. 1.
Die Spulmaschine enthält eine Zuführbahn 10, auf welcher
Transportelemente 11 mit Spinnspulen 12 zugeführt werden. Die
Transportelemente bestehen aus einer zylindrischen Grundplat
te oder einem Ring mit Speichen und einer mittleren erhöhten
Nabe, von der zunächst ein Hals und dann ein Zapfen abragen,
auf den die Spinnspulen 12 mit ihren Spulenhülsen 15 aufge
steckt sind.
Auf der bezüglich der Spulstellen 13 gegenüberliegenden Seite
ist eine Abtransportbahn 14 vorgesehen, auf der die Trans
portelemente 11 mit den abgespulten Spinnspulen abtranspor
tiert werden, d. h. in der Regel mit leeren Spulenhülsen 15.
Es sei angemerkt, daß es aus verschiedenen Gründen dazu kom
men kann, daß eine Spinnspule 12 in einer Spulstelle 13 nicht
vollständig abgespult wird, beispielsweise wenn ein Garnbruch
auftritt, der in der Spulstelle 13 nicht automatisch behebbar
ist, so daß dann auch nur teilweise abgespulte Spinnspulen zu
der Abtransportbahn 14 gelangen.
Die Zuführbahn 10 und die Abtransportbahn 14 sind mittels
Quertransportbahnen 16 miteinander verbunden, die so angeord
net sind, daß die Transportelemente 11 mit vollen Spinnspulen
12 jeweils eine Spulstelle 13 durchlaufen.
Die Spulstellen 13 enthalten jeweils eine Abspulposition 17,
in der ein Transportelement 11' mittels eines Positionierele
mentes 18 während des Abspulens der Spinnspule 12 positio
niert ist. Das Positionierelement 18 hat die Gestalt einer
Platte, die um eine vertikale Achse 27 verschwenkbar ist. Die
Achse 27 ist neben der Quertransportbahn 16 und so vor der
Abspulposition 17 positioniert, daß sich das Positionierele
ment 18 mit einem eine Aufnahmekerbe 28 aufweisenden Teil im
wesentlichen quer zur Quertransportbahn 16 bewegt. Die Auf
nahmekerbe 28 hält das Transportelement 11' an dem Hals 29.
Das Positionierelement 18 ist mittels eines Antriebes aus der
dargestellten eingeschwenkten, die Abspulposition 17 bestim
menden Position mittels eines Antriebes herausschwenkbar und
wieder in die Abspulposition 17 zurückschwenkbar. Der Antrieb
des Positionierelementes enthält einen Antriebsmotor 19, der
über ein Untersetzungsgetriebe 20 ein Steuernockenpaket 21
antreibt. Einer der Steuernocken treibt einen Nockenhebel 22
an, der über eine Betätigungsstange 23 mit einem Betätigungs
hebel 24 verbunden ist, der mittels einer Zugfeder 25 in der
dargestellten Position gehalten wird, in welcher das Positio
nierelement 18 eingeschwenkt ist. Der Betätigungshebel 24
greift mit einem Ansatz zwischen zwei Anschläge 26 des Posi
tionierelementes. Das Steuernockenpaket 21 treibt weitere
Elemente der Spulstelle an, die nicht im einzelnen darge
stellt sind. Beispielsweise treibt es auch eine Einrichtung
30 zum Aufnehmen eines Fadenendes von einer neu der Abspulpo
sition 17 zugestellten Spinnspule 12 an.
Nach Abspulen der Spinnspule 12 verbleibt auf dem Transporte
lement 11 nur noch die leere Spulenhülse 15 (oder ggf. bei
einem Garnbruch eine Restwicklung) . Durch Ausschwenken des
Positionierelementes 18 wird dann das Transportelement 11'
freigegeben, so daß dieses von einem Transportmittel der
Quertransportbahn 16 in Richtung zu der Abtransportbahn 14
transportiert wird. Die Quertransportbahn 16 ist mit von der
Zuführbahn 10 zur Abtransportbahn 14 laufenden Transportmit
teln versehen, beispielsweise zwei in Abstand zueinander pa
rallel verlaufenden Transportbändern, die das von dem ausge
schwenkten Positionierelement freigegebene Transportelement
11' zur Abtransportbahn 4 transportieren und an diese überge
ben, sowie die in Reserve vor der Abspulposition 17 befindli
chen Transportelemente so weiter transportiert, daß das näch
ste Transportelement 11' mit der abzuspulenden Spinnspule
in den Bereich der Abspulposition 17 gelangt und dort von dem
wieder einschwenkenden Positionierelement 18 gehalten wird.
Das plattenförmige Positionierelement 18 ist in Richtung zu
der Abtransportbahn 14 verlängert und mit einem Bolzen 31
versehen, der nach unten abragt und - in der eingeschwenkten
Positionierstellung des Positionierelementes 18 - in der
Quertransportbahn im Bereich der Rundplatten der Transport
elemente 11 ragt. Das Positionierelement 18 begrenzt mit sei
nem Bolzen 31 die Aufnahmekapazität der Quertransportbahn 16
im Mündungsbereich zu der Abtransportbahn 14 derart, daß nur
ein Transportelement 11'' Platz findet. Damit wird sicherge
stellt, daß dann, wenn dieses Transportelement 11'' in die
Quertransportbahn 16 zurückgedrückt werden kann, wenn es beim
Verlassen der Quertransportbahn auf ein auf der Abtransport
bahn 14 laufendes Transportelement auftritt. Damit wird mit
relativ hoher Sicherheit ausgeschlossen, daß ein Transport
element 11 im Mündungsbereich der Quertransportbahn 16 einge
klemmt wird, das diese Quertransportbahn 16 teilweise verlas
sen hat und gegen ein auf der Abtransportbahn 14 transpor
tiertes Transportelement 11 anstößt.
Die Zuführbahn 10, die Quertransportbahnen 16 und die Ab
transportbahn 14 sind im wesentlichen nur schematisch darge
stellt, da es auf deren Gestaltung für die Erfindung nicht
ankommt. Die Zuführbahn 10 und die Quertransportbahn 16 kön
nen im Prinzip entsprechend der DE 41 42 790 A1 gestaltet
sein. Die Quertransportbahnen 16 können als Transportmittel
insbesondere zwei parallel verlaufende Quertransportbänder
aufweisen, die ständig umlaufen, oder die nur dann angetrie
ben werden, wenn in der Quertransportbahn 16 eine Leerstelle
zur Aufnahme eines Transportelementes 11 vorhanden ist, und
wenn ein Wechsel an der Abspulposition durchgeführt wird.
Claims (5)
1. Spulmaschine mit einer entlang von mehreren in einer
Reihe angeordneten Spulstellen laufenden Zuführbahn für
Transportelemente mit jeweils einer abzuspulenden Spinnspule,
mit einer auf der gegenüberliegenden Seite entlang der Spul
stellen verlaufenden Abtransportbahn für Transportelemente
mit jeweils einer abgespulten Spinnspule und mit Quertrans
portbahnen, die die Zuführtransportbahn mit der Abtransport
bahn verbinden und dabei jeweils eine Spulstelle durchlaufen,
welche jeweils ein Positionierelement enthält, das zum Posi
tionieren eines Transportelementes an einer Abspulposition in
die zugehörige Quertransportbahn hineinbewegbar und zum Frei
geben dieses Transportelementes aus der Quertransportbahn
herausbewegbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
ein in die Quertransportbahn 16 hineinbewegbares und heraus
bewegbares Mittel 31 vorgesehen ist, das den Transportelemen
ten 11 zugeordnet ist, und das die Aufnahmekapazität der
Quertransportbahn 16 zwischen dem Positionierelement 18 und
der Abtransportbahn 14 auf die Aufnahme nur eines Transport
elementes 11 begrenzt.
2. Spulmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Mittel (31) zum Begrenzen mit dem jeweiligen Positio
nierelement (18) kombiniert ist.
3. Spulmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Positionierelement (18) auf seiner der Abtransport
bahn (14) zugewandten Seite mit einem in die Quertransport
bahn (16) hineinragenden Anschlag für ein Transportelement
(11) versehen ist.
4. Spulmaschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Positionierelement (18) und der Anschlag
(31) im wesentlichen quer in die Quertransportbahn (16) hin
einbewegbar sind.
5. Spulmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Positionierelement (18) mit einem nach unten abragen
den Bolzen (31) versehen ist, der einem Rand einer Grundplat
te eines Transportelementes (11) zugeordnet ist.
Priority Applications (5)
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