DE19803957C1 - Metallsuchgerät und Verfahren zur Detektion eines metallischen Gegenstandes - Google Patents
Metallsuchgerät und Verfahren zur Detektion eines metallischen GegenstandesInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Metallsuchgerät zum Suchen von verborgenen metallischen Gegenständen in einer nicht-metallischen Umgebung mit: einer Suchspule in einem Schwingkreis, einer elektrischen Schaltung zur Detektion von Induktivitätsänderungen und einer Anzeigevorrichtung. DOLLAR A Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingkreis (L01, 1) über einen regelbaren Widerstand (R02) verfügt, wodurch die Rückkopplung des Schwingkreises mit der Suchspule (L01) so variiert werden kann, daß der Schwingkreis sich in einem Zustand gerade kurz nach dem Schwingungseinsatz befindet. DOLLAR A Weiterhin betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Detektion eines metallischen Gegenstandes in einer nicht-metallischen Umgebung mit den folgenden Verfahrensschritten: DOLLAR A - Abstimmung eines Schwingkreises mit einer Suchspule auf eine Rückkopplung, bei der der Schwingkreis kurz nach dem Schwingungseinsatz eingestellt wird, DOLLAR A - Bestimmung des Referenzwertes der Schwingungsamplitude, DOLLAR A - Bestimmung der Amplitudendifferenz zwischen Referenzamplitude und aktueller Amplitude und DOLLAR A - Anzeige der Amplitudendifferenz.
Description
Die Erfindung betrifft ein Metallsuchgerät zum Suchen
von verborgenen metallischen Gegenständen in einer
nichtmetallischen Umgebung und weiterhin ein
Meßverfahren zur Detektion metallischer Gegenstände.
Zum Aufspüren von verborgenen Metallgegenständen im
Erdreich, in Wänden oder ähnlichen Umgebungen kennt man
Geräte, welche die physikalische Tatsache nutzen, daß
ein metallisches Teil in der Nähe einer Spule deren
Induktivität beeinflußt beziehungsweise ändert. Um
kleinere metallische Gegenstände aufzuspüren ist es
notwendig, auch sehr geringe Änderungen in der
Induktivität auswerten zu können. Hier werden zwei
unterschiedliche Verfahren genutzt, nämlich das
Interferenzverfahren mit zwei Oszillatoren und das
Kompensationsverfahren mit zwei identischen Suchspulen.
Beim Differenzverfahren arbeiten im Gerät zwei
Oszillatoren, deren Frequenzen sehr dicht beieinander
liegen, so daß sich bei der Überlagerung der beiden
Frequenzen ein Überlagerungston einer bestimmten
hörbaren Frequenz, zum Beispiel 1000 Hz ergibt. Hierbei
arbeitet der eine Oszillator, zum Beispiel ein
Quarzoszillator, auf einer festen Frequenz. Der zweite
Oszillator arbeitet mit der Suchspule, so daß bei einer
Änderung der Induktivität der Suchspule eine
Verstimmung des Oszillators entsteht. Die Änderung der
Schwingungsfrequenz des zweiten Oszillators ergibt im
Zusammenwirken mit der festen Frequenz des ersten
Oszillators eine Änderung des Überlagerungstones. Bei
einer Suche nach Metallteilen muß der Suchende hierbei
die Frequenzverstimmung, welche bei kleinen
Metallteilen sehr gering ist, feststellen. Diese
kleinen Veränderungen der Frequenz des Tones sind für
ungeübte Personen nur schwer wahrnehmbar, wodurch eine
Suche mit dem beschriebenen Gerät für den Laien sehr
schwierig wird.
Bei der zweiten Methode handelt es sich um ein
Kompensationsverfahren. Dabei werden zwei identische
Spulen verwendet, wobei eine davon als Suchspule
ausgeführt ist. Bei einer Verstimmung der Suchspule mit
einem Metallstück ändert sich wiederum die Induktivität
der Suchspule im Vergleich zur zweiten Spule. In einer
Brückenschaltung werden die Induktivitätsänderungen der
beiden Spulen ausgewertet. Da die Induktivitätsänderung
auch hier sehr gering ist, ist eine Auswertung
problematisch und die Empfindlichkeit des Gesamtsystems
läßt sich nur ungenügend steigern.
Bezüglich des Standes der Technik wird auf die
Russische Patentschrift SU 875215 B hingewiesen. Diese
Schrift beschreibt und zeigt ein Metallsuchgerät mit
einer Suchspule in einem Schwingkreis, wobei der
Schwingkreis einen regelbaren Widerstand aufweist,
weiterhin eine elektrische Schaltung zur Detektion von
Induktivitätsänderungen und eine Anzeigevorrichtung.
Der Nachteil dieses Metallsuchgerätes ist die mangelnde
Empfindlichkeit und die problematische Handhabung, die
erfahrenes Fachpersonal beansprucht, um den
Schwingkreis jeweils in einen optimalen Zustand, das
heißt möglichst empfindlich, einzustellen.
Es besteht also das Problem bei den bekannten
Metallsuchgeräten, daß deren Bedienung eine große
Erfahrung durch einen Fachmann bedarf beziehungsweise
das deren Empfindlichkeit nicht ausreicht.
Weiterhin wird noch auf die Deutschen Patentanmeldungen
DE 196 26 363 A1, DE 196 48 120 A1 und auf das Deutsche
Gebrauchsmuster DE 295 10 304 U1 hingewiesen.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Metallsuchgerät zu
schaffen, welches über eine verbesserte Empfindlichkeit
verfügt und welches auch durch einen Nichtfachmann
einfach bedient werden kann. Außerdem soll das
Metallsuchgerät auch einfach und kostengünstig
produziert werden können. Ebenso ist es Aufgabe der
Erfindung ein neues Verfahren zur Detektion
Metallgegenständen in einer sonst nicht metallischen
Umgebung mit hoher Empfindlichkeit anzugeben.
Die Aufgabe der Erfindung wird durch die Merkmale des
ersten Vorrichtungsanspruches und des ersten
Verfahrensanspruches gelöst.
Demgemäß ist das erfindungsgemäße Metallsuchgerät zum
Suchen von verborgenen metallischen Gegenständen in
einer nichtmetallischen Umgebung mindestens
ausgestattet mit einer Suchspule in einem Schwingkreis,
einer elektrischen Schaltung zur Detektion von
Induktivitätsänderungen, einer Anzeigevorrichtung,
wobei der Schwingkreis über einen regelbaren Widerstand
verfügt, wodurch die Rückkopplung des Schwingkreises
mit der Suchspule so variiert werden kann, daß der
Schwingkreis sich in einem Zustand gerade kurz nach dem
Schwingungseinsatz befindet.
In einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, daß das
Metallsuchgerät auch über ein Mittel zur Konvertierung
von analogen Signalen in digitale Signale zur Messung
der Schwingungsamplitude des Schwingkreises, einen
elektronischer Speicher zur Speicherung von digitalen
Referenzwerten eines Schwingungszustandes des
Schwingkreises, ein Mittel zum Vergleichen des
gespeicherten Referenzwertes und des aktuellen Wertes
und eine Vorrichtung zur Anzeige der
Differenzwertinformation zwischen Referenzwert und
Istwert verfügt.
Vorteilhaft kann es sein, wenn das Metallsuchgerät
zusätzlich über ein Mittel zur Erkennung und
gegebenenfalls Anzeige des Schwingungszustandes des
Schwingkreises verfügt.
Weiterhin kann es Vorteilhaft sein das Metallsuchgerät
mit einem Mittel zur Erzeugung von elektrischen
Schwingungen und gegebenenfalls zu deren Ausgabe zum
Beispiel über einen Lautsprecher auszustatten.
Die oben genannten Ausstattungsmerkmale können auch
ganz oder teilweise in einem entsprechend
programmierten handelsüblichen Mikroprozessor
integriert sein. Somit besteht das erfindungsgemäße
Metallsuchgerät dann also in an sich bekannter Weise
aus einer Suchspule, einer elektrischen Schaltung zur
Detektion von Induktivitätsänderungen, einer
Anzeigevorrichtung und einem Mikroprozessor, wobei die
erfindungsgemäße Ausführung des Metallsuchgerätes über
eine elektronische Schaltung verfügt, die es erlaubt,
die Rückkopplung des elektronischen Schwingkreises mit
der Suchspule so zu variieren, daß der Schwingkreis
gerade kurz nach dem Schwingungseinsatz betrieben wird.
Damit wird eine zusätzliche Entdämpfung der Suchspule
erreicht, was wiederum zu einer deutlichen
Güteverbesserung des Schwingkreises führt. Hierdurch
erzeugt schon die geringste Verstimmungen durch einen
Metallgegenstand eine signifikante Reduzierung des
Oszillatorpegels. Eine ähnliche elektronische Schaltung
ist aus dem Bereich der Funkgeräte als
Gütemultiplikator aus "Transistortechnik für den
Funkamateur", 1962, Dipl. Phys. H. J. Fischer bekannt.
Es wird insbesondere auf die Seiten 182-184
hingewiesen, deren Offenbarungsgehalt hiermit
vollumfänglich in diese Anmeldung einbezogen wird. Bei
sehr großer Dämpfung kann dabei die Schwingung des
Oszillators sogar ganz abreißen. Mit dieser Maßnahme
ist es nun möglich, die Empfindlichkeit des
Metallsuchgerätes wesentlich zu steigern. Über eine
Anzeige der Amplitudendifferenz ist die Bedienung des
Gerätes wesentlich zu vereinfachen.
Gemäß einer vorteilhaften Weitergestaltung des
erfindungsgemäßen Metallsuchgerätes kann der
Mikroprozessor dann dazu genutzt werden, eine
Kalibrierung des Schwingkreises in kurzen Abständen
durchzuführen, so daß jederzeit sicher gestellt ist,
daß der Schwingkreis sich im gewünschten
Rückkopplungsbereich, also gerade kurz nach dem
Schwingungseinsatz, befindet.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung des
Metallsuchgerätes besteht darin, daß zur Vermeidung von
Störungen der Tragarm des Suchgerätes aus Kunststoff
besteht. Vorteilhaft ist hierbei, die Ausgestaltung des
Tragarms und des Gehäuses der Spule und der Elektronik
zweischalig auszuführen, wobei die beiden Schalen über
einen Dichtungskeder verfügen.
Eine andere vorteilhafte Ausgestaltung besteht darin,
den Tragarm des Metallsuchgerätes mit einem Teleskop
auszustatten, wobei ebenfalls vorteilhaft die Leitungen
innerhalb des Teleskops und innerhalb des
Kunststoffgehäuses verlaufen, so daß eine
unbeabsichtigte Beschädigung der elektrischen Leitung
vermieden werden kann.
Es versteht sich, daß die vorstehend genannten und
nachstehend noch zu erläuternden Merkmale der Erfindung
nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination,
sondern auch in anderen Kombinationen oder in
Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der
Erfindung zu verlassen.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben
sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter
Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die
Zeichnung. Die Figuren zeigen im einzelnen:
Fig. 1: Schaltbild eines vorteilhaften
Ausführungsbeispiels des
erfindungsgemäßen Metallsuchgerätes;
Fig. 2: Funktioneller Aufbau des
erfindungsgemäßen Metallsuchgerätes;
Fig. 3a-3c: Drei Ansichten des Metallsuchgerätes mit
Teleskoparm;
Fig. 4a-4c: Drei Ansichten eines dreiteilig
aufgebauten Metallsuchgerätes;
Fig. 5a-5b: Zwei Ansichten eines Metallsuchgerätes
mit Teleskoparm und innenlaufende
Verbindungsleitung zwischen Elektronik
und Suchspule.
Die Fig. 1 zeigt eine beispielhafte Ausführung der
elektronischen Schaltung des erfindungsgemäßen
Metallsuchgerätes. Die Suchspule L01, die gleichzeitig
die Oszillatorspule ist, besitzt eine Anzapfung, über
die ein Teil der Spannung über die Kombination R01 bis
R08 und den Operationsverstärker OP1 rückgekoppelt
wird. Mit den Potentiometer kann der Grad der Kopplung
eingestellt werden. Der Bereich ist dabei so
dimensioniert, daß zwischen gerade anschwingen und
stabiler Schwingamplitude variiert werden kann. Gerade
Anschwingen bedeutet dabei hohe Entdämpfung des Kreises
und höchste Suchempfindlichkeit.
Das Oszillatorsignal wird mit C06 ausgekoppelt und
danach gleichgerichtet. Am positiven Eingang des
zweiten Operationsverstärkes steht jetzt eine
Gleichspannung zur Verfügung, die proportional zur
Schwingamplitude des Oszillators ist. Bei Verstimmung
des Schwingkreises wird diese Spannung entsprechend
kleiner.
Durch den zweiten Operationsverstärker OP2 wird diese
Spannung so weit verstärkt, daß diese ursprünglich sehr
kleine Spannungsänderungen an einem Analog-Digital-
Wandler im Mikroprozessor verarbeitet werden können. Um
den nötigen Arbeitsbereich abzudecken, wird der
Verstärker als subtrahierender Verstärker betrieben.
Nach dem Analog-Digital-Wandler wird über mehrere
Leuchtdioden die Höhe der Verstimmung direkt angezeigt.
Der Mikroprozessor 5 wird in der Schaltung weiterhin
dazu genutzt, die Bedienung zu vereinfachen und um eine
automatische Kalibrierung des Systems durchzuführen. Um
eine konstante Verstimmung automatisch auszublenden,
beziehungsweise selbsttätiges Driften des
Oszillatorpegels zu eliminieren, wird das
digitalisierte Signal einem Referenzwertspeicher
zugeführt. In konstanten Zeitabständen, hier ca. alle 5
Sekunden, wird mittels eines Timers dieses Signal in
den Referenzwertspeicher übertragen. In einem
nachfolgenden Vergleicher wird der Referenzwert mit dem
Augenblickswert verglichen. Aus diesem Vergleich wird
jetzt eine Leuchtdiodenanzeige
(Amplitudendifferenzanzeige) und eine Tongenerierung
abgeleitet. Durch die sich alle 5 Sekunden
wiederholende Eichung werden zum Beispiel
Temperatureffekte, Stabilitätsschwankungen und
konstante Verstimmungen (zum Beispiel bei Messungen
über mineralhaltigen Böden) automatisch eliminiert.
Um eine einfache Einstellung der Suchempfindlichkeit zu
ermöglichen, wird ein bestimmter Amplitudenbereich
(Bereichskennung) des Oszillators mit einer LED
gekoppelt, die zum Beispiel die Einstellung für die
höchste Suchempfindlichkeit anzeigt. Für eine sichere
Auswertung wird über den Mikroprozessor aus der
kleinsten meßbaren Verstimmung (Spannungsdifferenz) der
Tongenerator so verändert, daß sich hieraus eine
markante Tonsignaländerung ergibt. Dies kann in
unterschiedlicher Weise erfolgen, so kann zum Beispiel
das Tastverhältnis, eine Pegeländerung oder
Frequenzänderung durchgeführt werden oder auch
unterschiedliche Tonfolgen oder Signale ausgegeben
werden.
In der Fig. 2 ist ein Prinzipschaubild der Schaltung
des mikroprozessorgesteuerten Metallsuchgerätes
dargestellt. Hierbei ist die Suchspule L01 mit dem
Oszillatorschaltung 1 verbunden, die zum
Amplitudengleichrichter führt und mit dem
Mikroprozessor 5 verbunden ist. Das Ausgangssignal aus
dem Amplitudengleichrichter 2 wird dem Mikroprozessor
integrierten Analog-Digital-Wandler 6 zugeführt, die
vom Analog-Digital-Wandler 6 erzeugten Signale werden
einerseits der automatischen Kalibriereinheit mit ihrem
Referenzwertspeicher 9 und Timer 8 übergeben und
andererseits in die Bereichserkennung 7 und dem
Vergleicher 10 zugeleitet. Die Bereichserkennung 7 ist
mit einer Oszillatorbereichsanzeige 3 verbunden, die
über eine LED die Einstellung für die höchste
Suchempfindlichkeit anzeigen kann. Weiterhin wird das
vom Analog/Digital-Wandler 6 ausgegebene Signal vom
Vergleicher 10 mit dem Referenzwert des
Referenzwertspeichers 9 verglichen und beim
signifikanten Differenzwert der Differenzwert an die
Amplitudendifferenzanzeige 4 weitergeleitet und/oder
einem Tongenerator 11 zugeführt, der entsprechend des
ausgegebenen Differenzwertes unterschiedliche
akustische Anzeigen über einen Lautsprecher/Kopfhörer
10 ausgibt.
Die Fig. 3a-3c zeigen unterschiedliche Ansichten
eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen
Metallsuchgerätes. Das Metallsuchgerät verfügt auf der
Unterseite über ein Gehäuse 20, in dem sich die
Suchspule befindet. Das Gehäuse 20 ist über einen
Tragarm, bestehend aus einem unteren Arm 21, der mit
einem oberen Arm 22 teleskopartig zusammengesteckt ist,
mit dem Handgriff 25 verbunden. Der Handgriff 25 gehr
direkt über in eine Unterarmstütze 23, die ein
einfaches dirigieren der Suchspule mit Hilfe einer Hand
ermöglicht. Am unteren Arm 21 befindet sich ein Gehäuse
24, in dem weitest gehend die Elektronik des
Metallsuchgerätes untergebracht ist. Auf dem Gehäuse 24
sind eine Reihe von Leuchtdioden untergebracht, die als
Bereichsanzeige dienen können und zwei Potentiometer
zur Grundkalibrierung des Systems und zur Regelung der
Lautstärke eines Lautsprechers. Ebenso können hieran
Steckbuchsen für den Anschluß eines Kopfhörers
beziehungsweise ein Lautsprecher integriert werden. In
der Fig. 3a ist das Metallsuchgerät in einem
weitestgehend eingefahrenen Teleskoparm 22 gezeigt,
während die Fig. 3b eine ausgefahrene Situation des
teleskopartigen, oberen Armes 22 darstellt. Die Fig.
3c zeigt das Metallsuchgerät in seinen beiden
Einzelteilen.
Die Fig. 4a-4c zeigen drei Ansichten einer weiteren
erfindungsgemäßen Ausführung des Metallsuchgerätes. Zum
Unterschied zu dem in der Fig. 3a-3c gezeigten
Metallsuchgerät weist dieses anstelle des einteiligen
Tragarms 21 einen teleskopartig verbundenen
zweiteiligen Arm 21.1 und 21.2 auf. Durch diese
Ausführungsform ist - wie es in der Fig. 4c erkennbar
ist - das Gerät dreiteilig auseinander zu nehmen und
auf kompakte Weise transportierbar.
Die Fig. 5a und 5b zeigen das Metallsuchgerät der
Fig. 4a-4c, wobei zusätzlich die im Innengehäuse
laufende Leitung 26, welches die Elektronik des
Metallsuchgerätes mit der Suchspule verbindet, gezeigt
ist. Die Leitung 26 ist spiralfederförmig aufgewickelt
und kann sich so der entsprechenden Länge des
telekopartigen Tragarms 21.1 und 21.2 in ein- oder
ausgefahrenem Zustand anpassen.
Alle dargestellten Metallsuchgeräte der Fig. 3a bis
5b weisen eine Schnittlinie 20.1 auf, die andeutet, daß
die Gehäuseeinzelteile in zweiteiligen Spritzgußformen
hergestellt werden können und durch einfaches
Aneinanderfügen und Abdichten mittels eines
Dichtungskeders zusammengesetzt werden können. Die
Unterarmhalterungen 23 weisen an ihren Seiten
Verlängerungen auf, so daß der Unterarm des Benutzers
nicht vom Unterarmträger abrutschen kann.
Mit all den aufgezeigten Ausführungsformen ist nun
gegenüber dem Stand der Technik ein Metallsuchgerät
geschaffen, welches einerseits aufgrund seiner leichten
Bedienbarkeit und seiner hohen Empfindlichkeit auch für
einen Nichtfachmann sicher zu bedienen ist und
gleichzeitig auch eine sehr preisgünstige
Ausführungsform eines Metallsuchgerätes darstellt.
1
Oszillatorschaltung
2
Amplitudengleichrichter
3
Oszillatorbereichsanzeige
4
Amplitudendifferenzanzeige
5
Mikroprozessor
6
Analog/Digital-Wandler
7
Bereichserkennung
8
Timer/Zeitgeber
9
Referenzwertspeicher
10
Vergleicher
11
Tongenerator
12
Lautsprecher
20
Gehäuse für Suchspule
20.1
Schnittlinie
21
unterer Arm
22
oberer Arm
23
Unterarmstütze
24
Gehäuse für Elektronik
25
Handgriff
26
spiralförmige Leitung
CXXKondensator
DXXDiode/LED
LXXSpule
OPXOperationsverstärker
RXXWiderstand
QXXQuarz
CXXKondensator
DXXDiode/LED
LXXSpule
OPXOperationsverstärker
RXXWiderstand
QXXQuarz
Claims (11)
1. Metallsuchgerät zum Suchen von verborgenen
metallischen Gegenständen in einer
nichtmetallischen Umgebung mit:
einer Suchspule in einem Schwingkreis, wobei der Schwingkreis einen regelbaren Widerstand aufweist,
einer elektrischen Schaltung zur Detektion von Induktivitätsänderungen und
einer Anzeigevorrichtung,
dadurch gekennzeichnet, daß
eine automatische Regelung des Schwingkreises (L01, 1) vorgesehen ist, welche die Rückkopplung des Schwingkreises in einen Zustand gerade kurz nach dem Schwingungseinsatz einstellt.
einer Suchspule in einem Schwingkreis, wobei der Schwingkreis einen regelbaren Widerstand aufweist,
einer elektrischen Schaltung zur Detektion von Induktivitätsänderungen und
einer Anzeigevorrichtung,
dadurch gekennzeichnet, daß
eine automatische Regelung des Schwingkreises (L01, 1) vorgesehen ist, welche die Rückkopplung des Schwingkreises in einen Zustand gerade kurz nach dem Schwingungseinsatz einstellt.
2. Metallsuchgerät gemäß Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die automatische Regelung des
Schwingkreises (L01, 1) zumindest die folgenden
Merkmale aufweist:
ein Mittel (6) zur Konvertierung von analogen Signalen in digitale Signale zur Messung der Schwingungsamplitude des Schwingkreises,
einen elektronischen Speicher (9) zur Speicherung von digitalen Referenzwerten eines Schwingungszustandes des Schwingkreises in Form der Amplitudenhöhe,
ein Mittel (10) zum Vergleichen des gespeicherten Referenzwertes der Amplitude und des aktuellen Wertes der Amplitude und
daß die Anzeigevorrichtung (4) aus der Differenzinformation zwischen Referenzwert und Istwert gespeist wird.
ein Mittel (6) zur Konvertierung von analogen Signalen in digitale Signale zur Messung der Schwingungsamplitude des Schwingkreises,
einen elektronischen Speicher (9) zur Speicherung von digitalen Referenzwerten eines Schwingungszustandes des Schwingkreises in Form der Amplitudenhöhe,
ein Mittel (10) zum Vergleichen des gespeicherten Referenzwertes der Amplitude und des aktuellen Wertes der Amplitude und
daß die Anzeigevorrichtung (4) aus der Differenzinformation zwischen Referenzwert und Istwert gespeist wird.
3. Metallsuchgerät gemäß einem der Ansprüche 1-2,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Mittel (7) zur
Erkennung und gegebenenfalls Anzeige (3) des
Schwingungszustandes des Schwingkreises (L01, 1)
vorgesehen ist.
4. Metallsuchgerät gemäß einem der Ansprüche 1-3,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Mittel (11) zur
Erzeugung von elektrischen Schwingungen und
gegegebenenfalls eine Ausgabe (12) der
Schwingungen vorgesehen sind.
5. Metallsuchgerät gemäß einem der vorgehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Mittel
(20) zum Schutz der Suchspule (L01) gegen
mechanische Beeinflussung vorgesehen ist.
6. Metallsuchgerät gemäß einem der vorgehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es über
einen teleskopartig längenverstellbaren Tragarm
(21, 22) verfügt.
7. Metallsuchgerät gemäß einem der vorgehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gehäuse
(24) zur Aufnahme der Elektronik vorgesehen ist,
welches am Tragarm (21, 22) befestigt ist oder im
Tragarm (21, 22) integriert ist.
8. Metallsuchgerät gemäß einem der Ansprüche 6-7,
dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm (21, 22)
und gegebenenfalls das Gehäuse (24) aus Kunststoff
ist.
9. Metallsuchgerät gemäß Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß alle Kunststoffteile in
Längsrichtung zweiteilig und gegebenenfalls mit
einem Dichtungskeder versehen sind.
10. Verfahren zur Detektion eines metallischen
Gegenstandes in einer nicht-metallischen Umgebung
mit den folgenden Verfahrensschritten:
Abstimmung eines Schwingkreises mit einer Suchspule auf eine Rückkopplung, bei der der Schwingkreis kurz nach dem Schwingungseinsatz eingestellt wird,
Bestimmung eines Referenzwertes der Schwingungsamplitude,
Bestimmung der Amplitudendifferenz zwischen Referenzamplitude und aktueller Amplitude und Anzeige der Amplitudendifferenz.
Abstimmung eines Schwingkreises mit einer Suchspule auf eine Rückkopplung, bei der der Schwingkreis kurz nach dem Schwingungseinsatz eingestellt wird,
Bestimmung eines Referenzwertes der Schwingungsamplitude,
Bestimmung der Amplitudendifferenz zwischen Referenzamplitude und aktueller Amplitude und Anzeige der Amplitudendifferenz.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Bestimmung der
Referenzamplitude in kurzen Zeitabständen erfolgt.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE1998103957 DE19803957C1 (de) | 1998-02-03 | 1998-02-03 | Metallsuchgerät und Verfahren zur Detektion eines metallischen Gegenstandes |
| PCT/DE1999/000261 WO1999040456A1 (de) | 1998-02-03 | 1999-01-28 | Metallsuchgerät |
| AU28252/99A AU2825299A (en) | 1998-02-03 | 1999-01-28 | Metal detector |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998103957 DE19803957C1 (de) | 1998-02-03 | 1998-02-03 | Metallsuchgerät und Verfahren zur Detektion eines metallischen Gegenstandes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19803957C1 true DE19803957C1 (de) | 1999-10-14 |
Family
ID=7856360
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998103957 Expired - Fee Related DE19803957C1 (de) | 1998-02-03 | 1998-02-03 | Metallsuchgerät und Verfahren zur Detektion eines metallischen Gegenstandes |
Country Status (3)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE19803957C1 (de) |
| WO (1) | WO1999040456A1 (de) |
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