DE19803614C2 - Kuppelbare Vorrichtung zur Übertragung eines Drehmomentes einer Zapfwelle auf eine Antriebsgelenkwelle - Google Patents
Kuppelbare Vorrichtung zur Übertragung eines Drehmomentes einer Zapfwelle auf eine AntriebsgelenkwelleInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine kuppelbare Vorrichtung zur Über
tragung eines Drehmomentes einer Zapfwelle eines Traktors auf
eine längenveränderliche Antriebsgelenkwelle eines landwirt
schaftlichen Arbeitsgerätes, das mit dem Traktor verbunden
ist, mit folgenden Teilen:
- - einer Zapfwelle mit einem im wesentlichen konischen Zapf wellen-Kupplungselement am Ende der Zapfwelle,
- - einer Antriebsgelenkwelle mit einem kompatiblen, im wesent lichen trichterförmigen Antriebsgelenkwellen-Kupplungsele ment am Ende der Antriebsgelenkwelle, einer überstehenden Außenkonturierung am Zapfwellen-Kupplungselement
- - und mit einer korrespondierenden, beim Kupplungsvorgang und während des gekoppelten Zustandes die Außenkontur des Zapf wellen-Kupplungselements aufnehmenden Innenkontur des An triebsgelenkwellen-Kupplungselements.
Die US 30 07 535 zeigt eine kuppelbare Vorrichtung zur Über
tragung eines Drehmomentes einer Zapfwelle eines Traktors auf
eine längenveränderliche Antriebsgelenkwelle eines landwirtschaftlichen
Arbeitsgerätes. Die Vorrichtung besitzt ein ke
gelförmiges Kupplungselement, das am Umfang seines Kegelman
tels mehrere stegartige Vorsprungelemente aufweist, die sämt
lich in axialen Schnittebenen angeordnet sind. Ein entspre
chendes trichterförmiges Gegenstück weist achsparallele Nuten
auf, in die beim Kupplungsvorgang die stegartige Vorsprunge
lemente des kegelförmigen Kupplungselements einzuschieben
sind. Hierdurch wird mittels einer Flächenpressung an den
seitlichen Flächen der Vorsprünge bzw. Nuten eine Drehmo
mentübertragung zwischen den Kupplungselementen erreicht. Um
die Kupplungselemente zusammenzuhalten, sind zusätzliche Ver
riegelungselemente notwendig. Die Vorsprungelemente sind
kippbar angeordnet, so daß sie hinter den Verriegelungsele
menten einschnappen. Dies führt zu einer sehr aufwendigen
Konstruktionsweise der Kupplungsvorrichtung. Auch könne die
Kupplungselemente nicht in der Weise synchronisiert werden,
daß Nut und Feder sich beim Einkuppeln gegenüberliegen, das
Einkuppeln kann dann nur mit laufender Welle bewirkt werden.
Das plötzliche Einrasten der Kupplungselemente ineinander be
wirkt dann hohe, sprungartige Belastungen an den kippbaren
Vorsprungelementen, die zu einer mechanischen Beschädigung
führen können.
Es stellt sich demnach die Aufgabe, eine kuppelbare Vorrich
tung zur Übertragung eines Drehmomentes einer Zapfwelle eines
Traktors auf eine längenveränderliche Antriebsgelenkwelle ei
nes landwirtschaftlichen Arbeitsgerätes so auszubilden, daß
sie sich nach dem Ineinanderfahren der beiden Kupplungsele
mente zuverlässig miteinander verbindet, ohne zusätzliche
Verriegelungselemente verwenden zu müssen, so daß bei leich
tem Druck der beiden Teile ineinander, wie es üblicherweise
durch eine Feder oder dgl. ausgeübt wird, ein ungewolltes
Entkuppeln nicht mehr möglich ist.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 und des Anspruchs 6 gelöst.
Bei der einen Ausführungsform weisen die aufeinander zugerichteten Mantelflächen der
beiden Kupplungselemente jeweils wenigstens einen schräg ge
genüber einer Mantellinie (M) der Mantelfläche verlaufenden,
länglichen Vorsprung und/oder wenigstens eine ebenso angeord
nete Nut auf, so daß die Drehmomentübertragung durch Flanken
pressung der schräg angeordneten Vorsprung-Paare oder Vor
sprung-Nut-Paare erfolgt. Hierdurch reicht es beim Anhängen
eines Arbeitsgerätes bereits, die beiden Kupplungselemente
nur soweit ineinander zu stecken, daß die Formschlußteile in
den Eingriff miteinander zu bringen sind, also eine wenig
stens teilweise radiale Überdeckung vorliegt.
Bei der anderen Ausführungsform ist die Stirnfläche des Zapf
wellen-Kurbelelementes mit einem federnd längsverschieblichen
Bolzen versehen, der in einer Vertiefung oder gegen eine Er
höhung, insbesondere eine Querstrebe, in der Stirnseite des
Antriebswellen-Kupplungselementes rastet.
Dabei ist die gegenseitige Schrägstellung der Vorsprünge bzw.
Nuten so gewählt, daß beim Antrieb in der üblichen Antriebs
drehrichtung eine Kraft ausgeübt wird, die zu einer noch en
geren Verzahnung führt. Sollen die beiden Kupplungselemente
auseinander gefahren werden, so müssen sie in Gegenrichtung
verdreht werden.
Insbesondere vorteilhaft ist es, wenn die Vorsprung-Paare
oder Vorsprung-Nut-Paare als Spiralabschnitte gestaltet sind.
Hier genügen schon wenige Vorsprünge, im Gegensatz zu einer
Vollverzahnung gemäß Stand der Technik, um eine zuverlässige
Verbindung zu erzeugen.
Der oder die länglichen Vorsprünge am Innenkegel des An
triebsgelenkwellen-Kupplungselementes sind in ihrem Quer
schnitt jeweils etwa rechteckig, wobei ihre einer Längsachse
des Innenkegels zugewandte Oberfläche die Mantelfläche des
Zapfwellen-Kupplungselementes im gekoppelten Zustand kontak
tiert.
In einfacher Weise ist eine Montage möglich, wenn die über
die Mantelfläche des Zapfwellen-Kupplungselementes ragenden,
länglichen Vorsprünge in Form von länglichen Brammen in eine
Auskehlung eingesetzt und mittels wenigstens einer Feststell
schraube fixiert sind.
Die Federkraft wird vorzugsweise durch eine längsaxial an der
Antriebsgelenkwelle angeordnete Schraubenfeder vorgenommen,
deren Auseinanderziehen von einem längenverstellbaren Zugmit
tel begrenzt ist. Dabei ist insbesondere neu und erfinde
risch, daß das Zugmittel ein innerhalb der Schraubenfeder
axial verlaufendes Zugseil ist, dessen wenigstens eines sei
ner beiden Enden aufwickelbar an einem Querbolzen befestigt
ist, und daß die Schraubenfeder innerhalb eines teleskopier
baren Rohrmantels der Antriebsgelenkwelle angeordnet ist.
Hierdurch ergibt sich insbesondere eine Kurvensicherheit des
Fahrzeugs mit dem Arbeitsgerät.
Zum Aufwickeln wird ein Querbolzen drehbar, vorzugsweise am
antriebsseitigen Ende der Antriebsgelenkwelle, gelagert. Der
Querbolzen sollte zur einfacheren Montage eine quer zur Bol
zenachse angeordnete Bohrung zur Aufnahme des Zugseils auf
weisen.
Der Querbolzen kann ferner eine längsaxial angeordnete Gewin
debohrung zur Aufnahme einer Spannschraube aufweisen, die die
Lage des Querbolzens fixiert.
Weitere Einzelheiten werden in der nachfolgenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels erläutert. Die Figuren zeigen im
einzelnen:
Fig. 1 in schematisierter Seitenansicht eine kuppelbare
Vorrichtung zur Übertragung eines Drehmomentes in
einer ersten Ausführungsform;
Fig. 2 die Anbringung des Zugseils an der einen Seite der
Antriebsgelenkwelle;
Fig. 3a und 3b zwei Phasen des Aufwickelns des Zugseils in
verschiedenen Ansichten;
Fig. 4 eine vergrößerte Darstellung des Querbolzens für
die Aufwickelvorrichtung;
Fig. 5 in perspektivischer Ansicht die Kupplungselemente
für die kuppelbare Vorrichtung;
Fig. 6 eine stirnseitige Draufsicht auf das Antriebsge
lenkwellen-Kupplungselement;
Fig. 7a und b sowie 8 und 9 weitere Ausführungsmöglichkei
ten von Kupplungselementen.
Ausgehend von den Fig. 1 bis 3 ist eine Seitenansicht einer
kuppelbaren Vorrichtung zur Übertragung eines Drehmomentes
von einer Zapfwelle 12, die als üblicher Zapfwellenstumpf
dargestellt ist, wobei diese mit einem Keilwellenprofil ver
sehen ist und an ihrem Ende mit einem Zapfwellen-Kupplungs
element 13 versehen ist. Das Zapfwellen-Kupplungselement 13
ist demnach fest mit der Zapfwelle verbunden.
Das Zapfwellen-Kupplungselement 13 hat eine im wesentlichen
konische Form, wobei der Konus in Richtung einer Antriebsge
lenkwelle 15 konvergiert.
Die Antriebsgelenkwelle besitzt an ihrem Ende ein Kreuzgelenk
6, das in ein Antriebsgelenkwellen-Kupplungselement 26 über
geht. Das Element 26 ist in seinem Inneren in etwa trichter
förmig ausgestaltet und kann auf das konische Element 13 auf
geschoben werden.
Beim Anhängevorgang fährt ein Zugfahrzeug mit der Zapfwelle
auf ein Anhängerfahrzeug mit dem Arbeitsgerät zu, wobei das
Kupplungselement 13 in das Kupplungselement 26 eingeführt
wird. Beim Weiterdrehen zentrieren sich die beiden Teile in
einander gegen den Druck einer Feder 22.
Wie aus den Fig. 5 und 6 zu erkennen ist, sind die Mantelflä
chen 31, 32 der beiden Kupplungselemente 26 und 13 jeweils
mit wenigstens einem schräg gegenüber einer Mantellinie M der
Mantelfläche 31, 32 verlaufenden, länglichen Vorsprung 42
bzw. 43 verbunden. Die sich dabei ergebende resultierende
Kraft zieht die Kupplungselemente ineinander. Die Vorsprünge
pressen sich beim Drehen mit ihren Flankenflächen aneinander
und ermöglichen so eine Drehmomentübertragung, ohne daß es
möglich ist, die beiden Kupplungselemente ohne weiteres aus
einander zu ziehen; sie besitzen demnach eine Eigensicherung.
Insbesondere sind diese Vorsprung-Paare, wie auch aus Fig. 6
erkennbar ist, als gegenüber der Mantellinie M gewickelte
Spiralabschnitte gebildet. Sollten die Spitzen der Vorsprünge
42 und 43 zufällig aufeinander stehen, so rasten sie nach dem
Einschalten der Zapfwelle durch den Druck der Feder automa
tisch ein.
Im vorliegenden Fall sind lediglich drei Vorsprünge vorgese
hen; die Zahl kann auch erhöht werden. Während im Kupplungs
element 26 der Zapfwelle Ausnehmungen 52 oder Überstände 42
vorhanden sind, werden auf dem Kegelmantel des Kupplungsele
mentes der Zapfwelle Einfräsungen vorgenommen, in die kurze
Passfedern oder längliche Laschen eingelegt und mit Hilfe einer
Schraube 38 fest aufgeschraubt sind. Hierdurch ist auch
eine relativ preiswerte Fertigung der Kupplungsteile möglich.
Bei Verschleiß kann ebenfalls leicht ausgewechselt werden.
Wie zu erkennen ist, sind der oder die länglichen Vorsprünge
42 am Innenkegel 50 des Antriebsgelenkwellen-Kupplungs
elementes 26 in ihrem Querschnitt jeweils ebenfalls etwa
rechteckig, wobei ihre, eine Längsachse L des Innenkegels zu
gewandten Oberflächen 44 der Kupplungselemente die Mantelflä
che 31 des Zapfwellen-Kupplungselementes im gekoppelten Zu
stand kontaktieren.
Angedeutet werden soll aber auch, daß nicht nur eine exakte
Kegelform mit verschiedenen Böschungswinkeln anwendbar ist,
sondern daß von dieser kegeligen Form abweichende, beispiels
weise zylindrische, hyperbolische oder kalottenförmige Man
telflächen verwendbar sind, soweit diese miteinander kompati
bel sind und ein Ineinanderschieben gestatten.
Die für das Aufeinanderdrücken der beiden Kupplungselemente
13 und 26 im wesentlichen verantwortliche Schraubenfeder 22
liegt längsaxial und konzentrisch innerhalb des üblicherweise
als Teleskoprohr gestalteten Mittelteils der Antriebsgelenk
welle. Das Auseinanderziehen der Schraubenfeder 22 ist durch
ein Zugmittel, hier Stahlseil 29, begrenzt. Am Ende des Tele
skoprohres ist ein Kreuzgelenk 7 angebracht, das in die Welle
1 übergeht. Das das Innenrohr der Teleskopwelle überfangende
Außenrohr ist mit einem weiteren Kreuzgelenk 6 verbunden. In
nerhalb der Teleskoprohre ist das Zugseil 29 vorgesehen, wel
ches auf der rechten Seite, das heißt am Kreuzgelenk 7, in
einem Bolzen aufgehängt ist. Auf der gegenüberliegenden Sei
te, in der Fig. 3a/3b linken Seite, ist das Zugseil 29 auf
wickelbar an einem Querbolzen 19 befestigt. Der Querbolzen 19
weist dazu eine quer zur Bolzenachse B angeordnete Bohrung 23
zur Aufnahme des Zugseils 29 auf. Der Querbolzen 19 ist drehbar,
vorzugsweise am antriebsseitigen Ende 48 der Antriebsge
lenkwelle 15 gelagert. Hierdurch wird eine einfache Anpassung
der Gelenkwellen an verschiedene Schleppertypen möglich.
Weiterhin weist der Querbolzen 19 eine längsaxial angeordnete
Gewindebohrung 54 zur Aufnahme einer Spannschraube 20 auf,
mit der die Lage des Querbolzens 19 fixierbar ist. Die Spann
schraube 20 kann, wie erkennbar, gegen eine kegelige oder
flache Stirnfläche 19.1 des Querbolzens 19 angezogen werden.
Der Querbolzen 19 ist an seinem der Stirnfläche 19.1 entge
gengesetzten Ende 19.2 mit einem Außen- oder Mehrkant, 49,
Schlitz oder dgl. zur Aufnahme eines Schraubendrehers oder
dgl. versehen, so daß er nach Lösen der Spannschraube auch
nachgezogen werden kann, wobei das Zugseil 29 verlängert oder
gekürzt werden kann. Üblicherweise geschieht diese Einstel
lung aber nur einmal vor der Endmontage. Die Feder 22 wird
unter einer gewissen Vorspannung gehalten und zwar mittels
des Zugseils 29. Die Feder 22 erlaubt in Verbindung mit dem
Zugseil, daß das Teleskoprohr zusammengefahren wird, wobei
die Feder 22 zunehmend gespannt wird. Beim Arbeiten und Ver
fahren ist das Teleskoprohr in einer mittleren Vertikalebene
stabilisiert. Trotzdem kann beim Verfahren ein gewisses seit
liches Verschwenken und ein Auf- und Abwärtsschwenken des Te
leskoprohres ermöglicht werden.
Weitere Ausführungsformen sind in den Fig. 7 bis 9 darge
stellt. Ausgehend von den Fig. 7a und b ist eine Seitenan
sicht einer kuppelbaren Vorrichtung zur Übertragung eines
Drehmomentes von einer Zapfwelle 12 dargestellt, die an ihrem
Ende mit einem Zapfwellen-Kupplungselement 63 versehen ist.
Das Zapfwellen-Kupplungselement 63 ist demnach fest mit der
Zapfwelle verbunden.
Das Zapfwellen-Kupplungselement 63 hat eine im wesentlichen
konische Form, wobei der Konus in Richtung der Antriebsgelenkwelle
65 konvergiert. Die Antriebsgelenkwelle besitzt an
ihrem Ende ein Kreuzgelenk, das in ein Antriebsgelenkwellen-
Kupplungselement 66 übergeht. Das Element 66 ist in seinem
Inneren in etwa trichterförmig ausgestattet und kann auf das
konische Element 63 aufgeschoben werden.
Die Stirnfläche 60 des Zapfwellen-Kupplungselementes 63 ist
mit einem in einer Stirnflächen-Bohrung 70 befindlichen und
verschieblichen Bolzen 72 versehen, der gegen die Kraft der
Feder 74 eingedrückt werden kann. Außenseitig endet der Bol
zen 72 in einer Verdickung 71.
Beim Anhängevorgang fährt ein Zugfahrzeug mit der Zapfwelle
auf ein Anhängerfahrzeug mit dem Arbeitsgerät zu, wobei das
Kupplungselement 63 in das Kupplungselement 66 eingeführt
wird. Beim Weiterdrehen zentrieren sich die beiden Teile in
einander. Dabei rastet die Verdickung 71 des Bolzens 72 in
einer Vertiefung 73 in der Stirnseite des Antriebsgelenkwel
len-Kupplungselementes 66. Letzteres besitzt zwei gegenüber
liegende Vertiefungen 73 (Fig. 9).
Anstelle der Vertiefungen kann auch eine überstehende Quer
strebe 76 an der inneren Stirnseite des Kupplungselementes 66
angebracht sein (Fig. 8). An deren Seitenflanken können sich
die Seiten des Kopfes 71 andrücken.
Die Feder 74 ermöglicht es dabei, daß bei einer nichtpassen
den Kuppelstellung der Kopf "eingezogen" wird. Beim Anfahren
der Zapfwelle rastet dann der Kopf 71 in erwünschter Weise.
1
Welle
2
3
4
5
6
Kreuzgelenk
7
Kreuzgelenk
8
9
10
11
12
Zapfwelle
13
ZW-Kupplungselement
14
15
Antriebsgelenkwelle
15.1
Rohrmantel
16
17
Bolzen
18
19
Querbolzen
19.1
Stirnfläche
19.2
Ende (v.
19
)
20
Spannschraube
21
22
23
Bohrung (v.
19
)
24
25
26
AGW-Kupplungselement
27
28
29
Zugmittel (Stahlseil)
30
31
Mantelfläche
32
Mantelfläche
33
34
35
36
37
Auskehlung
38
Feststellschraube
39
40
41
42
Vorsprung
43
Vorsprung
44
Oberfläche
45
48
Ende (v.
19
)
49
Innenmehrkant
50
Innenkegel
51
52
Nut
53
Nut
54
Gewindebohrung
59
Führungsbahn
60
Stirnfläche
63
ZW-Kupplungselement
65
Antriebsgelenkwelle
66
AW-Kupplungselement
70
Stirnflächen-Bohrung
71
Verdickung
72
Bolzen
73
Vertiefung
76
Querstrebe
M Mantellinie
B Bolzenachse
L Längsachse
M Mantellinie
B Bolzenachse
L Längsachse
Claims (15)
1. Kuppelbare Vorrichtung zur Übertragung eines Drehmomentes
einer Zapfwelle (12) eines Traktors auf eine längenverän
derliche Antriebsgelenkwelle (15) eines landwirtschaftli
chen Arbeitsgerätes, das mit dem Traktor verbunden ist,
mit folgenden Teilen:
oder wobei jeweils eine Mantelfläche (31, 32) minde stens einen schräg gegenüber der Mantellinie (M) ver laufenden Vorsprung (42, 43) und die andere Mantelflä che (31, 32) mindestens eine ebenso verlaufende Nut (52; 53) aufweist, so daß die Drehmomentübertragung durch Flankenpressung der Vorsprung-Nut-Paare (42, 52; 53) erfolgt; und mit
einer entlang der Antriebsgelenkwelle (15) angeordne ten längsachsenausgerichteten Feder (22), die die Kupplungselemente (13, 26) über die Verbindung des Traktors mit dem Arbeitsgerät ineinander drückt.
- - einem im wesentlichen konischen Zapfwellen-Kupplungs element (13), das mit dem Ende einer Zapfwelle (12) fest verbunden ist oder das am Ende einer Zapfwelle (12) anzubringen ist,
- - einem kompatiblen, im wesentlichen trichterförmigen Antriebsgelenkwellen-Kupplungselement (26), das mit dem Ende einer Antriebsgelenkwelle (15) fest verbunden ist oder das am Ende einer Antriebsgelenkwelle (15) anzubringen ist,
- - einer überstehenden Außenkonturierung (43) am Zapfwel len-Kupplungselement (13) und einer korrespondieren den, beim Kupplungsvorgang und während des gekoppelten Zustandes die Außenkontur des Zapfwellen-Kupplungs elements (13) aufnehmende Innenkontur des Antriebsge lenkwellen-Kupplungselements (26);
oder wobei jeweils eine Mantelfläche (31, 32) minde stens einen schräg gegenüber der Mantellinie (M) ver laufenden Vorsprung (42, 43) und die andere Mantelflä che (31, 32) mindestens eine ebenso verlaufende Nut (52; 53) aufweist, so daß die Drehmomentübertragung durch Flankenpressung der Vorsprung-Nut-Paare (42, 52; 53) erfolgt; und mit
einer entlang der Antriebsgelenkwelle (15) angeordne ten längsachsenausgerichteten Feder (22), die die Kupplungselemente (13, 26) über die Verbindung des Traktors mit dem Arbeitsgerät ineinander drückt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Vorsprung-Paare (42, 43) oder Vorsprung-Nut-Paare
(42, 52) als Spiralabschnitte gestaltet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß der oder die länglichen Vorsprünge (42) am In
nenkegel (50) des Antriebsgelenkwellen-Kupplungselementes
(26) in ihrem Querschnitt jeweils etwa rechteckig sind,
wobei ihre einer Längsachse (L) des Innenkegels (50) zu
gewandte Oberflächen (44) der Kupplungselemente die Man
telfläche (31) des Zapfwellen-Kupplungselementes (13) im
gekoppelten Zustand kontaktieren.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die über die Mantelfläche (31) des
Zapfwellen-Kupplungselementes (13) ragenden, länglichen
Vorsprünge (43) in Form von länglichen Brammen in eine
Auskehlung (37) eingesetzt und mittels wenigstens einer
Feststellschraube (38) fixiert sind.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Mantellinie (M) eine von
der kegeligen abweichende, beispielsweise eine zylindri
sche, hyperbolische oder kalottenförmige Mantelfläche be
schreibt.
6. Kuppelbare Vorrichtung zur Übertragung eines Drehmomentes
einer Zapfwelle (12) eines Traktors auf eine längenverän
derliche Antriebsgelenkwelle (15) eines landwirtschaftli
chen Arbeitsgerätes, das mit dem Traktor verbunden ist,
mit folgenden Teilen:
- - einem im wesentlichen konischen Zapfwellen-Kupplungs element (13), das mit dem Ende einer Zapfwelle (12) fest verbunden ist oder das am Ende einer Zapfwelle (12) anzubringen ist,
- - einem kompatiblen, im wesentlichen trichterförmigen Antriebsgelenkwellen-Kupplungselement (26), das mit dem Ende einer Antriebsgelenkwelle (15) fest verbunden ist oder das am Ende einer Antriebsgelenkwelle (15) anzubringen ist,
- - einer überstehenden Außenkonturierung (43) am Zapfwel
len-Kupplungselement (13) und einer korrespondieren
den, beim Kupplungsvorgang und während des gekoppelten
Zustandes die Außenkontur des Zapfwellen-Kupplungs
elements (13) aufnehmende Innenkontur des Antriebsge
lenkwellen-Kupplungselements (26),
wobei die aufeinander zugerichteten Stirnflächen der beiden Kupplungselemente (26, 13; 63, 66) jeweils we nigstens einen Vorsprung (42; 43) aufweisen, so daß die Drehmomentübertragung durch Flankenpressung der Vorsprung-Paare (42, 43) erfolgt,
oder wobei jeweils eine Stirnfläche mindestens einen Vorsprung (42, 43) und die andere Stirnfläche minde stens eine Nut (52; 53) aufweist, so daß die Drehmomentübertragung durch Flankenpressung der Vorsprung- Nut-Paare (42, 52; 53) erfolgt; und mit - - einer entlang der Antriebsgelenkwelle (15) angeordne ten längsachsenausgerichteten Feder (22), die die Kupplungselemente (13, 26) über die Verbindung des Traktors mit dem Arbeitsgerät ineinander drückt,
- - und mit einem federnd an der Stirnfläche (60) des Zapfwellen-Kupplungselementes (63) angebrachten, längsverschieblichen Bolzen (72), der in einer Vertie fung (73) oder gegen eine Erhöhung (Querstrebe 76) in der Stirnseite des Antriebswellen-Kupplungselementes (66) rastet, wobei der Bolzen (72) endseitig eine ke gelige Verdickung (71) aufweist und wobei die Kontakt fläche der Vertiefung (73) und der Erhöhung (Querstre be 76) mit der kegeligen Verdickung (11) des Bolzens (72) dieser entsprechend ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
zwei gegenüberliegende Vertiefungen (73) in der Stirnsei
te des Antriebswellen-Kupplungselementes (66) vorgesehen
sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5 oder 6 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß eine längsaxial an der An
triebsgelenkwelle (15) angeordnete Schraubenfeder (22)
vorhanden ist, deren Auseinanderziehen von einem längen
verstellbaren Zugmittel (29) begrenzt ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
das Zugmittel (29) ein innerhalb der Schraubenfeder (22)
axial verlaufendes Zugseil (39) ist, dessen wenigstens
eines seiner beiden Enden (39.1, 39.2) aufwickelbar an
einem Querbolzen (19) befestigt ist, und daß die Schraubenfeder
(22) innerhalb eines teleskopierbaren Rohrman
tels (15.1) der Antriebsgelenkwelle (15) angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
der Querbolzen (19) drehbar, vorzugsweise am antriebssei
tigen Ende (48) der Antriebsgelenkwelle (15) gelagert
ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 und 10, dadurch
gekennzeichnet, daß der Querbolzen (19) eine quer zur
Bolzenachse (B) angeordnete Bohrung (23) zur Aufnahme des
Zugseils (29) aufweist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß der Querbolzen (19) eine längsaxial
angeordnete Gewindebohrung (54) zur Aufnahme einer Spann
schraube (20) aufweist, die die Lage des Querbolzens (19)
fixiert.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
die Spannschraube (20) gegen eine kegelige oder flache
Stirnfläche (19.1) des Querbolzens (19) anziehbar ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß der Querbolzen (19) an seinem der
Stirnfläche (19.1) entgegengesetzten Ende (19.2) mit ei
nem Außen- oder Innenmehrkant (49), Schlitz oder derglei
chen zur Werkzeugaufnahme versehen ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß der Querbolzen (19) mit einer spira
ligen Führungsbahn (59) oder Rille für das gleichmäßige
Auf- und Entwickeln des Zugseils (29) versehen ist.
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| DE29701621U DE29701621U1 (de) | 1997-01-31 | 1997-01-31 | Vorrichtung zum Kuppeln der Antriebsgelenkwelle eines Anhängers an die Zapfwelle eines Zugfahrzeuges |
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- 1998-01-30 DE DE19803604A patent/DE19803604C2/de not_active Expired - Fee Related
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