DE19803603C2 - Reinigungstuch - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Reinigungstuch
mit im wesentlichen länglich rechteckiger Grundform zum
Aufspannen auf den Klapprahmen eines Reinigungsgeräts,
wobei das Reinigungstuch auf einer ersten Seite eine
reinigungsaktive Oberflächenstruktur aufweist, wobei
des weiteren auf der gegenüberliegenden zweiten Seite
zwei im wesentlichen endseitig angeordnete, nach innen,
zueinander hin offene, zur Aufnahme der Endabschnitte
des Klapprahmens geeignete Taschen aufgesetzt sind, und
wobei die zweite Seite des Reinigungstuches eine
reinigungsaktive Oberflächenstruktur aufweist, deren
Reinigungseigenschaften von denjenigen der auf der
ersten Seite des Reinigungstuches vorgesehenen
reinigungsaktiven Oberflächenstruktur abweichen.
Reinigungstücher, welche zum Aufspannen auf einen
Klapprahmen ausgebildet sind und eine einseitig
vorgesehene reinigungsaktive Oberflächenstruktur
aufweisen, sind durch weite Verbreitung allgemein
bekannt. Zu seiner Benutzung wird das Reinigungstuch
mit seiner ersten, die reinigungsaktive Oberflächen
struktur aufweisenden Seite auf den Fußboden gelegt, so
daß die zweite, mit den Taschen bestückte Seite nach
oben weist. Der - zusammengeklappte - Klapprahmen wird
auf die zweite Seite des Reinigungstuches aufgesetzt
und niedergedrückt, wodurch der Klapprahmen gespreizt
wird und dessen Endabschnitte in die Taschen eintreten.
Mittels einer Verriegelungsvorrichtung werden die
beiden Abschnitte des Klapprahmens, wenn sie zueinander
fluchten, gegeneinander fixiert, so daß das Reinigungs
tuch fest auf dem Klapprahmen aufgespannt ist. Das
Abnehmen des Reinigungstuches, beispielsweise um dieses
auszuwaschen, zu trocknen oder aber durch ein anderes
zu ersetzen, erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Die DE 43 16 890 A1 offenbart ein Reinigungstuch der
eingangs genannten Art mit beidseitig vorgesehenen
reinigungsaktiven Oberflächenstrukturen. Dabei ist auf
eine Zwischenlage beidseitig ein reinigungsaktiver Flor
aufgesetzt, in den endseitig jeweils zwei Taschen
eingearbeitet sind. Ein im wesentlichen entsprechendes
Reinigungstuch geht aus der DE 94 11 385 U1 als bekannt
hervor. Nachteilig bei diesen Reinigungstüchern ist der
hohe Herstellaufwand. Des weiteren leidet die
Reinigungswirkung darunter, daß (auch) die jeweils zur
Reinigung eingesetzte reinigungsaktive Oberflächen
struktur von zwei Taschen unterbrochen ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
das Reinigungstuch der gattungsgemäßen Art im Hinblick
auf seine Herstellkosten, seine Reinigungsleistung
sowie seine praktischen Einsatzmöglichkeiten zu
verbessern.
Diese Aufgabe wird gemäß der vorliegenden Erfindung
dadurch gelöst, daß sich die auf der zweiten Seite des
Reinigungstuches vorgesehene reinigungsaktive
Oberflächenstruktur bis in die Taschen hinein erstreckt
und daß jeder der beiden Endabschnitte des Reinigungs
tuches in der Weise umstülpbar ist, daß sich die zuge
ordnete Tasche auf der ersten Seite des Reinigungs
tuches erstreckt. Durch die Kombination der beiden für
das erfindungsgemäße Reinigungstuch wesentlichen
Merkmale, nämlich der beidseitig vorgesehenen
reinigungsaktiven Oberflächenstruktur mit unterschied
lichen Reinigungseigenschaften einerseits und der
Umstülpbarkeit der Endabschnitte des Reinigungstuches
andererseits, entsteht ein Reinigungstuch, dessen
Einsatzmöglichkeiten weit größer sind, als dies vom
Stand der Technik her bekannt ist, und dessen
praktischer Nutzen somit denjenigen bekannter Reini
gungstücher der gattungsgemäßen Art weit übersteigt.
Zum einen läßt sich das erfindungsgemäße Reinigungstuch
in Verbindung mit dem vorgesehenen Reinigungsgerät für
zwei unterschiedliche Reinigungsvorgänge einsetzen,
beispielsweise zunächst zum feuchten Lösen und Aufneh
men von Schmutz und anschließend zum Trocknen des
feuchten Fußbodens. Hierzu braucht lediglich das
Reinigungstuch nach Abschluß des ersten Reinigungsvor
ganges von dem Klapprahmen des Reinigungsgeräts
abgenommen zu werden, woraufhin die beiden Endab
schnitte des Reinigungstuches umgestülpt werden und das
Reinigungstuch mit seiner zweiten Seite auf den Fußbo
den gelegt und in dieser Stellung auf den Klapprahmen
aufgespannt wird. Es entfällt das Hantieren mit zwei
unterschiedlichen Reinigungstüchern; und es ist ausge
schlossen, daß das für den zweiten Reinigungsvorgang
erforderliche Reinigungstuch zweiter Art vergessen
wird und/oder das Abschluß des ersten Reinigungs
vorganges nicht mehr benötigte Reinigungstuch erster
Art irgendwo liegenbleibt.
Die Vorteile des erfindungsgemäßen Reinigungstuches
sind jedoch mitnichten auf dessen Einsatz in Verbindung
mit einem einen Klapprahmen aufweisenden Reinigungsge
rät beschränkt. Für die Praxis mindestens ebenso
bedeutsam ist, daß durch die Erfindung der Einsatz des
- von seinem Format her unhandlichen - Reinigungstuches
mit der Hand, d. h. nicht auf ein Reinigungsgerät aufge
spannt zur Durchführung verschiedener Reinigungsvor
gänge möglich wird. Hierzu braucht der Nutzer lediglich
zunächst einen der beiden Endabschnitte des Reinigungs
tuches umzustülpen, so daß sich die diesem Endabschnitt
zugeordnete Tasche auf der ersten Seite des Reinigungs
tuches erstreckt, die beiden Taschen somit auf
verschiedenen Seiten des Reinigungstuches angeordnet
sind; und dann legt er das Reinigungstuch etwa in der
Mitte zusammen und steckt einen Endabschnitt des Tuches
in die am gegenüberliegenden Endabschnitt angeordnete
Tasche, wodurch sich eine doppelte Tasche bildet,
welche eine besonders gute Führung des zusammengelegten
Reinigungstuches mit der Hand ermöglicht. Auch und
gerade im Rahmen dieser Verwendung des zusammengelegten
Reinigungstuches von Hand ist die unterschiedliche
Ausbildung der beiden Seiten des Reinigungstuches mit
zwei verschiedenen, unterschiedliche Reinigungseigen
schaften aufweisenden reinigungsaktiven Oberflächen
strukturen von besonderem Vorteil. Denn die Umwandlung
des für einen ersten Reinigungszweck vorbereiteten
Reinigungstuches in der Weise, daß es sich für einen
zweiten Reinigungszweck eignet, ist im sprichwörtlichen
Handumdrehen möglich, indem der in die gegenüberliegende
Tasche des Reinigungstuches eingesteckte
Endabschnitt aus jener Tasche herausgezogen wird, das
Reinigungstuch andersherum zusammengelegt wird und in
dieser Stellung die beiden Taschen wiederum ineinander
gesteckt werden. Das auf diese Weise gebildete zusam
mengelegte doppellagige Reinigungstuch zeichnet sich
durch eine überraschend gute Handhabbarkeit aus. Zudem
läßt sich die Fläche des Reinigungstuches bis in dessen
Randbereich hinein optimal nutzen.
Je nach der Art der zu reinigenden Oberfläche kann das
erfindungsgemäße Reinigungstuch unterschiedlich
gepaarte reinigungsaktive Oberflächenstrukturen auf
seinen beiden Seiten aufweisen. Eine besonders
bevorzugte Paarung besteht darin, daß eine der
reinigungsaktiven Oberflächenstrukturen einen schmutz
lösenden und/oder -aufnehmenden Kurzflor aufweist,
während die andere reinigungsaktive Oberflächenstruktur
einen saugfähigen Langflor aufweist. Der schmutzlösende
und/oder -aufnehmende Kurzflor kann dabei insbesondere
Kunststoffasern umfassen, während der saugfähige
Langflor Baumwollfäden umfaßt.
Gemäß einer anderen bevorzugten Weiterbildung der
Erfindung sind die Taschen des Reinigungtuches doppel
lagig ausgeführt, wobei die beiden Lagen der Tasche an
einer zwischen den Seitenrändern der Tasche angeordne
ten Verbindungsstelle miteinander verbunden sind und
die Zwischenräume zwischen den beiden Lagen der Taschen
nach innen, zueinander hin offen sind. Auf diese Weise
entsteht zwischen den beiden Lagen jeder Tasche
wiederum eine weitere Tasche, die schmaler ist als die
vorstehend erläuterte Tasche. Dies ist von Nutzen
sowohl bei der Verwendung des erfindungsgemäßen
Reinigungstuches mit einem einen Klapprahmen aufweisenden
Reinigungsgerät als auch bei Verwendung des
Reinigungstuches mit der Hand ohne ein derartiges
Reinigungsgerät. Indem die durch die doppellagige
Ausführung der Taschen gebildeten zweiten Taschen
schmaler sind als die ersten Taschen, läßt sich das
zusammengelegte Reinigungstuch von Personen mit unter
schiedlich großen Händen gleichermaßen gut erfassen und
führen, indem die Hand in die eine oder die andere
Tasche eingesteckt wird. Zudem eignet sich ein und
dasselbe entsprechend weitergebildete Reinigungstuch
zur Verwendung mit unterschiedlichen am Markt einge
führten Reinigungsgeräten, die sich in erster Linie
durch verschieden breite Klapprahmen unterscheiden.
Besonders bevorzugt sind bei der vorstehend erläuterten
Weiterbildung der Erfindung die inneren Ränder der
beiden Lagen der Taschen zueinander versetzt. Dies
erleichtert bei Verwendung eines Reinigungsgerätes mit
schmalem Klapprahmen das Einführen von dessen Endab
schnitten in die zwischen den beiden Lagen der Taschen
gebildeten Zwischenräume.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung der
Erfindung ist das Reinigungstuch dreilagig aufgebaut,
indem ein saugfähiges Tuch (Saugvlies) sandwichartig
zwischen den beiden äußeren, jeweils eine nach außen
weisende reinigungsaktive Oberflächenstruktur aufwei
senden Lagen (Putzvlies) angeordnet ist. Hierdurch läßt
sich beim Feuchtreinigen das mit dem erfindungsgemäßen
Reinigungstuch erzielbare Reinigungsergebnis weiter
steigern. Das saugfähige Tuch speichert die Reinigungs
flüssigkeit und gibt diese nach unten ab, wo sie über
die gerade zur Reinigung eingesetzte Lage gleichmäßig
verteilt wird. Die Flüssigkeitsabgabe erfolgt dabei
selbsttätig nach und nach in Abhängigkeit von dem
Feuchtegrad jener gerade zur Reinigung eingesetzten
Lage des Reinigungstuches. Die betreffende Fläche wird abso
lut gleichmäßig gereinigt; sie ist insbesondere frei
von Streifen und Wasserflecken. Durch Druck auf den
Spannrahmen läßt sich, wo die gewünscht ist, die gerade
zur Reinigung eingesetzte Lage des Reinigungstuches
zusätzlich anfeuchten.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der
Zeichnung in vier verschiedenen Situationen dargestell
ten bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Dabei zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf die zweite Seite des flach
gelegten Reinigungstuches,
Fig. 2 das Reinigungstuch gemäß Fig. 1 mit einseitig
umgeschlagenem Ende,
Fig. 3 das Reinigungstuch gemäß den Fig. 1 und 2,
nachdem der umgeschlagene Endabschnitt
umgestülpt worden ist, so daß sich die Tasche
über die erste Seite des Reinigungstuches
erstreckt, und
Fig. 4 das Reinigungstuch gemäß den Fig. 1 bis 3,
nachdem der umgestülpte Endabschnitt in die an
dem gegenüberliegenden Endabschnitt angeordnete
Tasche eingesteckt worden ist.
Das in der Zeichnung dargestellte Reinigungstuch 1 ist
von länglich rechteckiger Grundform; es mißt etwa 42 cm
auf 14 cm. Es weist auf seiner ersten Seite 2 eine
erste reinigungsaktive Oberflächenstruktur 3 auf. Diese
besteht aus einem Baumwollfäden umfassenden saugfähigen
Langflor. Auf die zweite Seite 4 des Reinigungstuches 1
sind endseitig zwei Taschen 5 aufgesetzt. Diese sind
nach innen, zueinander hin offen; sie sind zur Aufnahme
der Endabschnitte des Klapprahmens eines Reinigungsge
räts geeignet. Insoweit entspricht das in der Zeichnung
dargestellte Reinigungstuch dem allgemein bekannten
Stand der Technik, so daß es weiterer Erläuterungen
nicht bedarf.
Die zweite Seite 4 des Reinigungstuches weist eine
reinigungsaktive Oberflächenstruktur 6 auf, die sich
bis in die Taschen 5 hinein erstreckt. Sie umfaßt einen
schmutzlösenden und -aufnehmenden Kurzflor aus
Kunststoffasern.
Die beiden Taschen 5 sind - aus den beiden Lagen 7 und
8 - doppellagig aufgebaut. Die der ersten Oberfläche 4
benachbarte Lage 7 der Tasche ragt unter der Lage 8
etwa 1 cm hervor. Die beiden Lagen 7 und 8 der Taschen
5 bilden zwischen sich Zwischenräume, die - ebenso wie
die Taschen - nach innen, zueinander hin offen sind.
Die beiden Lagen 7 und 8 der Taschen sind mittels einer
Naht 9 miteinander verbunden. Die Naht 9 untergliedert
den zwischen den beiden Lagen 7 und 8 der Tasche 5
gebildeten Zwischenraum in zwei - unterschiedlich groß
dimensionierte - Fächer. Das größere der beiden Fächer
ist etwa 9,5 cm breit.
Die beiden Endabschnitte 10 des Reinigungstuches 1 sind
in der Weise umstülpbar, daß sich die Taschen 5 über
die erste Seite 2 des Reinigungstuches 1 erstrecken
(vgl. Fig. 3). Zu diesem Zweck bestehen die beiden
Lagen 7 und 8 der Taschen 5 jeweils aus einem flexiblen
Gewebe. Werden die Endabschnitte 10 des Reinigungstu
ches 1, wie dies anhand des linken Endabschnittes des
Reinigungstuches in Fig. 3 dargestellt ist, umgestülpt,
so liegt diejenige Lage 8 der Tasche 5, die bei
nichtumgestülptem Endabschnitt außen liegt, an der
ersten Seite 2 des Reinigungstuches bzw. der auf dieser
Seite vorgesehenen reinigungsaktiven
Oberflächenstruktur 3 an.
Soll das Reinigungstuch in Verbindung mit einem einen
Klapprahmen aufweisenden Reinigungsgerät mit seiner auf
der zweiten Seite 4 vorgesehenen reinigungsaktiven
Oberflächenstruktur 6 verwendet werden, so werden beide
Endabschnitte 10 des Reinigungstuches umgestülpt,
wodurch sich beide Taschen 5 auf der ersten Seite 2 des
Reinigungstuches erstrecken. Wird hingegen das Reini
gungstuch ohne ein derartiges Reinigungsgerät, nämlich
von Hand eingesetzt, so wird nur einer der beiden
Endabschnitte 10 umgestülpt (vgl. Fig. 3). Um eine
bestimmte Oberfläche mit der auf der ersten Seite 2 des
Reinigungstuches angeordneten reinigungsaktiven
Oberflächenstruktur 3 zu reinigen, wird der umgestülpte
Endabschnitt 11 in die an dem gegenüberliegenden
Endabschnitt vorgesehene Tasche eingesteckt (vgl. Fig.
4). Hierdurch ergibt sich eine insgesamt vierlagige
Tasche, in welche die Hand des Benutzers zur Führung
des entsprechend zusammengelegten Reinigungstuches
eingesteckt werden kann.
Zur Verwendung des Reinigungstuches von Hand mit seiner
auf der zweiten Seite 4 vorgesehenen zweiten
reinigungsaktiven Oberflächenstruktur 6 wird der
umgestülpte Endabschnitt 11 aus der an dem gegenüber
liegenden Endabschnitt angeordneten Tasche 5 herausge
zogen, und das Reinigungstuch wird so zusammengelegt,
daß die zweite Seite 4 nach außen, die erste Seite 2
hingegen nach innen weist. Danach wird der nichtumge
stülpte Endabschnitt in die an dem umgestülpten Endab
schnitt 11 gebildete Tasche eingesteckt. Hierdurch
entsteht wiederum eine insgesamt vierlagige Tasche zur
Führung des zusammengelegten Reinigungstuches mit der
Hand zur Reinigung der betreffenden Oberfläche mit der
auf der zweiten Seite 4 vorgesehenen reinigungsaktiven
Oberflächenstruktur 6.
Claims (5)
1. Reinigungstuch (1) mit im wesentlichen länglich
rechteckiger Grundform zum Aufspannen auf den
Klapprahmen eines Reinigungsgeräts, wobei das
Reinigungstuch auf einer ersten Seite (2) eine
reinigungsaktive Oberflächenstruktur (3) aufweist,
wobei des weiteren auf der gegenüberliegenden
zweiten Seite (4) zwei im wesentlichen endseitig
angeordnete, nach innen, zueinander hin offene, zur
Aufnahme der Endabschnitte des Klapprahmens
geeignete Taschen (5) aufgesetzt sind, und wobei
ferner die zweite Seite (4) des Reinigungstuches
eine reinigungsaktive Oberflächenstruktur (6)
aufweist, deren Reinigungseigenschaften von
denjenigen der auf der ersten Seite des
Reinigungstuches vorgesehenen reinigungsaktiven
Oberflächenstruktur abweichen,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich die auf der zweiten Seite (4) des
Reinigungstuches vorgesehene reinigungsaktive
Oberflächenstruktur (6) bis in die Taschen (5)
hinein erstreckt und daß jeder der beiden
Endabschnitte (10) des Reinigungstuches (1) in der
Weise umstülpbar ist, daß sich die zugeordnete
Tasche (5) auf der ersten Seite (2) des
Reinigungstuches erstreckt.
2. Reinigungstuch nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine der reinigungsaktiven Oberflächenstruktu
ren einen schmutzlösenden und/oder -aufnehmenden
Kurzflor aufweist, während die andere reinigungsaktive
Oberflächenstruktur einen saugfähigen
Langflor aufweist.
3. Reinigungstuch nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Taschen (5) doppellagig ausgeführt sind,
wobei die beiden Lagen (7, 8) der Tasche an einer
zwischen den Seitenrändern der Tasche (5) angeord
neten Verbindungsstelle (9) miteinander verbunden
sind, und daß die Zwischenräume zwischen den beiden
Lagen (7, 8) der Taschen (5) nach innen, zueinander
hin offen sind.
4. Reinigungstuch nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die inneren Ränder der beiden Lagen (7, 8) der
Taschen (5) zueinander versetzt sind.
5. Reinigungstuch nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß es dreilagig aufgebaut ist, indem ein
saugfähiges Tuch (Saugvlies) sandwichartig zwischen
den beiden äußeren, jeweils eine nach außen
weisende reinigungsaktive Oberflächenstruktur
aufweisenden Lagen (Putzvlies) angeordnet ist.
Priority Applications (3)
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| DE29824141U DE29824141U1 (de) | 1998-01-30 | 1998-01-30 | Reinigungstuch |
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (2)
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Family
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Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9411385U1 (de) * | 1994-07-14 | 1994-09-08 | Burkhardt, Margarete, 87499 Wildpoldsried | Einrichtung zum Reinigen von Böden |
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1998
- 1998-01-30 DE DE1998103603 patent/DE19803603C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (2)
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| DE4316890A1 (de) * | 1993-04-29 | 1994-11-03 | Metaform Metallverarbeitung | Reinigungstuch |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE19803603A1 (de) | 1999-08-05 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: SCHMITT, EDMUND HEINRICH, 64560 RIEDSTADT, DE |
|
| 8304 | Grant after examination procedure | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
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