DE19803498C2 - Lagereinheit - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Lagereinheit gemäß dem Ober
begriff des Anspruchs 1.
Eine derartige Lagereinheit ist in der DE-PS 384 356 offen
bart. Sie hat ein Gehäuse, in welchem eine Lageraufnahme
ausgebildet ist, zu welcher über eine Montageöffnung Zugang
besteht, deren Öffnungsachse zur Achse der Lageraufnahme
verkippt ist. Auf diese Weise kann ein Kugellager für
eine zu lagernde Welle in verkipptem Zustand in die
Lageraufnahme hineinbewegt werden. Nach dem Einsetzen
sichert eine zwischen der Lageraufnahme und der Montage
öffnung liegende Sperrschulter das Kugellager gegen
axiale Bewegung. Das Vorbeibewegen des Kugellagers an der
Sperrschulter wird durch radiales Spiel des Kugellagers
in der Lageraufnahme ermöglicht.
Bei weiteren bekannten Lagereinheiten umfaßt die Lagerauf
nahme in der Regel eine Ausnehmung in einer Lagerplatte, in
der eine Lageraufnahme vorgesehen. Der äußere Lauf ring
des Lagers ist dort im Preßsitz gehalten. Nachteilig ist
an diesen bekannten Lagereinheiten, daß das Ersetzen des
Lagers zeitraubend ist. Insbesondere an rasch laufenden
Hochleistungsmaschinen, die viele Lager aufweisen, ergeben
sich hieraus insgesamt unerwünschte Stillstandszeiten.
Durch die vorliegende Erfindung soll daher eine Lagerein
heit gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 so weiter
gebildet werden, daß ein defektes Lager rasch gewechselt
werden kann.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß gelöst durch eine
Lagereinheit mit dem in Anspruch 1 angegebenen Merkmalen.
Bei der erfindungsgemäßen Lagereinheit ist es zum Aus
tauschen eines Lagers nur notwendig, das Lager innerhalb
der Lageraufnahme in radialer Richtung entgegen der
auf es einwirkenden Federvorspannung zu bewegen. Mit
dieser Bewegung kommt dann das Lager von dem es in axia
ler Richtung zurückhaltenden Sperrmittel frei und kann
dann in axialer Richtung vom zu lagernden Teil abgezogen
werden. Das Einsetzen eines neuen Lagers erfolgt in
umgekehrter Richtung, wobei das Lager nach dem axialen
Aufstecken auf das zu lagernde Teil durch die in radialer
Richtung wirkende Vorspannkraft automatisch wieder in
die axial verriegelte Stellung gedrückt wird. Vorteil
hafte Weiterbildungen der Erfindung sind in Unteransprü
chen angegeben.
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 2 ist
im Hinblick darauf von Vorteil, daß man nur geringe
radiale Wege zu überwinden braucht, um das Lager vom
zugeordneten Sperrmittel frei zu bekommen. Damit baut
die Lagereinheit auch insgesamt kompakt und man kann
zum Vorspannen des Lagers in die verriegelte Stellung
Federmittel mit kurzem Hub verwenden.
Sperrmittel, wie sie im Anspruch 3 angegeben sind, lassen
sich mechanisch besonders einfach herstellen.
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 4 ist
wiederum im Hinblick auf ein kurzhubiges Freibekommen
des Lagers von Vorteil.
Bei einer Lagereinheit gemäß Anspruch 5 benötigt man
zum Abziehen des Lagers vom zu lagernden Teil nur geringe
axiale Kräfte. Dies ist im Hinblick auf ein rasches
Auf- und Abschieben des Lagers von Vorteil, welches
ja bei Auslenkung des Lagers entgegen der Vorspannkraft
erfolgen muß.
Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 6
hat man einen guten Zugang zur Rückseite des Lagers, so
daß man dort gut ein Abdrückwerkzeug ansetzen kann.
Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 7
wird erreicht, daß das Lager leicht vom zu lagernden
Teil gedrückt werden kann, trotzdem aber der Boden der
Lageraufnahme geschlossen ist.
Bei einer Lagereinheit gemäß Anspruch 8 ist gewährleistet,
daß auch die Distanzscheibe im notwendigen Maße in radia
ler Richtung zusammen mit dem Lager verschoben werden
kann, wenn letzteres ausgebaut oder eingebaut werden
soll.
Mit den Weiterbildungen der Erfindung gemäß den Ansprüchen
9 und 10 wird erreicht, daß die Lageraufnahme bodenseitig
dicht verschlossen ist.
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 11 gestattet
einen besonders kompakten Aufbau der Vorspannmittel
und damit auch der Lagereinheit insgesamt.
Verwendet man erfindungsgemäße Lagereinheiten gemäß
Anspruch 12 paarweise, so kann man durch einen zwischen
die beiden von den Lagereinheiten gelagerten Teile einge
schobenen Keil die beiden benachbarten Lager gleichzeitig
von den zugehörigen Sperrmitteln freibekommen. Dies
ist wiederum im Hinblick auf raschen Austausch der Lager
einer viele Lager aufweisenden Maschine, z. B. eines
Förderers von Vorteil.
Verwendet man die erfindungsgemäße Lagereinheit gemäß
Anspruch 14, so braucht man in der Lagereinheit selbst
keine Vorspannmittel vorzusehen.
Die im Anspruch 14 angegebene Verwendung mit Endlos-Rund
riemen aus Polyurethan ist besonders für die Verwendung
in lebensmitteltransportierenden Förderern geeignet.
Polyurethan-Rundriemen erzeugen auch eine geeignete
Vorspannkraft.
Nachstehend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbei
spielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
In dieser zeigen:
Fig. 1: einen horizontalen Schnitt durch die ineinander
greifenden benachbarten Endabschnitte zweier
Rundriemen-Endlosförderer, wobei Einzelheiten
der Lagerung der beiden Umlenkrollen gezeigt
sind;
Fig. 2: eine seitliche Ansicht der in Fig. 1 gezeigten
Förderer-Stoßstelle in Fig. 1 von rechts;
Fig. 3: ein vergrößerte Darstellung des rechten Ab
schnittes von Fig. 1;
Fig. 4: eine Aufsicht auf die außenliegende Stirnseite
einer Lagerschale eines ersten Typs von Lager
einheiten, die in der Fördereranordnung nach
Fig. 1 verwendet werden;
Fig. 5: einen axialen Schnitt durch die Lagerschale
nach Fig. 4;
Fig. 6: eine Aufsicht auf die außenliegende Stirnseite
einer Lagerschale eines zweiten Typs von Lager
einheiten, der in der Fördereranordnung nach
Fig. 1 verwendet wird;
Fig. 7: einen axialen Schnitt durch die Lagerschale
nach Fig. 6; und
Fig. 8 und 9: Stirnansichten abgewandelter Lagerschalen
mit integrierter Lager-Vorspannfeder.
In den Fig. 1 bis 3 sind mit 10 seitliche Längsholme
einer Fördereranordnung bezeichnet. Der in der Zeichnung
wiedergegebene Ausschnitt der Fördereranordnung zeigt
die Stoßstelle zwischen zwei sich überlappenden Rundschnur-
Endlosförderern 12, 14. Bei 16 ist die beispielsweise
stromabseitige Umlenkrolle 16 der stromaufseitigen Endlos
förderers 12, bei 18 die stromaufseitige Umlenkrolle
des stromabseitigen Endlosförderers 14 gezeigt.
Die Umlenkrollen 16, 18 haben Umfangsnuten 20, in welchen
Rundschnurriemen 22, 24 laufen, die zum Endlosförderer
12 bzw. zum Endlosförderer 14 gehören. Die Rundschnurriemen
22, 24 sind aus Polyurethan gefertigt und sind durch eine
in der Zeichnung nicht wiedergegebene Spanneinrichtung
unter Zugspannung gesetzt.
Die stromabseitige Umlenkrolle 16 des Endlosförderers
12 ist mit einem Getriebemotor 20 verbunden, dessen
Gehäuse 28 ein Kupplungsgehäuse 30 trägt. In diesem
ist die Motorwelle 32 mit einem herausgezogenen Wellen
abschnitt 34 der Umlenkrolle 16 durch eine Koppelhülse
35 verbunden. Der Wellenabschnitt 34 ist in einem Kugel
lager 36 gelagert, das in einer vom Kupplungsgehäuse 30
getragenen Lagerschale 38 sitzt. Die Lagerschale 38 ist
ihrerseits in den einen Längsholm der Fördereranordnung
12, 14 eingesetzt.
Das in Fig. 1 rechts gelegene Ende der Umlenkrolle
16 trägt einen Wellenstummel 40, der in einer insge
samt mit 42 bezeichneten Lagereinheit gelagert ist.
Letztere ist in eine passende Öffnung des rechts ge
legenen Längsholmes 10 eingesetzt.
Die Umlenkrolle 18 trägt an ihren Enden zwei Wellenstummel
44, 46, von denen der rechtsgelegene über eine weitere
Lagereinheit 42 im rechten Längsholm 10 gelagert ist,
der linke über eine Lagereinheit 48 im links gelegenen
Längsholm.
Die Lagereinheiten 42 und 48 unterscheiden sich bezüglich
der Geometrie von in den Längsholmen 10 einsitzenden
Lagerschalen 50 bzw. 50', haben aber im übrigen denselben
Aufbau, so daß es reicht, die Lagereinheit 42 näher
zu beschreiben.
Wie aus den Fig. 2 bis 5 ersichtlich, hat die Lager
schale 50 eine Umfangswand 52, die einen verminderten
Durchmesser aufweisenden Endabschnitt 54 aufweist, der
in eine hierzu komplementäre Öffnung 56 des Längsholmes
10 paßt. Die Umfangswand 52 begrenzt eine Lageraufnahme
58. Die Lageraufnahme 58 hat einen unteren Aufnahmeab
schnitt 60, welcher teilzylindrisch ist und dem Außendurch
messer des äußeren Laufringes 62 eines insgesamt mit
64 bezeichneten Kugellagers entspricht. Ein in den Fig.
2 bis 5 rechts liegender Aufnahmeabschnitt 66 der Lager
aufnahme 58 ist bezüglich der Achse der Lagerschale 50
exzentrisch angeordnet. Für ein Kugellager 64 mit einem
Außendurchmesser von 40 mm beträgt die Exzentrizität e
des in den Fig. 2 bis 5 oben liegenden Aufnahmeab
schnittes 66 zur Achse der Lagerschale 50 etwa 2,3 mm.
Das in den Fig. 2 bis 5 links gelegene Ende der Umfangs
wand 52 trägt in dem vom Aufnahmeabschnitt 66 abliegenden
Umfangsbereich eine radial nach innen verlaufende Sperr
rippe 68. Diese hat in axialer Richtung gesehen sichel
förmige Gestalt, wie aus den Fig. 2 bis 4 ersichtlich.
Der Rand der Sperrippe 68 begrenzt zusammen mit dem in
den Fig. 2 bis 5 rechts liegenden Abschnitt der Umfangs
wand 52 eine Montageöffnung 70, die einem Kreis entspricht,
dessen Durchmesser etwas größer ist als der Außendurch
messer des Kugellagers 64, bei einem Lageraußendurch
messer von 40 mm beispielsweise etwa 41 mm beträgt.
Durch die Montageöffnung 70 kann somit das Kugellager
64 in die Lageraufnahme 58 in axialer Richtung hinein
bewegt werden, bis es in Anschlag an eine Bodenwand
72 der Lagerschale 50 kommt. Danach kann das Lager durch
radiale Bewegung in Fig. 2 bis 5 nach links in Anlage
an die Innenfläche des Aufnahmeabschnittes 60 gebracht
werden und ist dann durch die Sperrippe 68 gegen axiales
Herausziehen gesichert.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, nimmt ein innerer Lauf ring
74 des Kugellagers 64 den Wellenstummel 34 der Umlenkrolle
16 auf, und zwar in leichten Schiebesitz.
Um den Wellenstummel 40 in die Lageraufnahme 58 einführen
zu können und das Kugellager 64 zusammen mit dem Wellen
stummel 40 in radialer Richtung zwischen den Aufnahmeab
schnitten 60 und 66 verlagern zu können, ist die Bodenwand
72 mit einer großzügig bemessenen Öffnung 76 versehen.
Zwischen der Rückseite des Kugellagers 64 und dem stehen
gebliebenen Rand der Bodenwand 72 ist eine Distanzscheibe
78 angeordnet. Deren Außendurchmesser ist größer als
der Innendurchmesser der Öffnung 76 jedoch kleiner als
der Außendurchmesser des Kugellagers 64. Die der Umlenk
rolle 16 zugewandte Stirnfläche der Distanzscheibe 78
arbeitet mit der Bodenwand 72 dicht zusammen, ein innen
liegender Dichtbund 80 der Distanzscheibe 78 läuft im
engen Gleitspiel auf der Außenfläche des Wellenstummels
40.
Im eingebauten Zustand der Lagereinheit wird das Kugel
lager 64 unter der elastischen Vorspannung der über
die Umlenkrolle 16 laufenden Rundschnurriemen 22 in
Anlage an der Innenfläche des Aufnahmeabschnittes 60
gehalten.
Ähnliche Verhältnisse liegen bezüglich der Lagereinheiten
42 und 48 der Umlenkrolle 18 vor, wobei dort die Kugellager
64 durch die Vorspannung der Endlosriemen 24 hinter
der Sperrippe 68 gehalten werden.
Muß man ein Kugellager auswechseln, so kann dies einfach
so erfolgen:
Zwischen die beiden Umlenkrollen 16, 18 wird ein Spreiz
keil 82 (vgl. Fig. 2) eingeschoben, der die beiden
Wellenstummel 40, 44 auseinanderdrückt. Die Wellenstummel
40, 44 nehmen die auf ihnen sitzenden Kugellagerlager 64
mit, wodurch deren äußere Lauf ringe 62 von den zugeordneten
Sperrippen 68 gleichzeitig freikommen, da die Lagerein
heiten 42 für Umlenkrollen 16, 18, in entgegengesetzter
Ausrichtung eingebaut wurden, d. h. mit einander zugewandten
und auf der Verbindungslinie der Achsen der benachbarten
Lagereinheiten 42 liegenden Sperrippen 68.
Nun kann bei derjenigen Lagereinheit, bei welcher das
Kugellager ausgetauscht werden soll, von der Rückseite
her ein Abdrückwerkzeug (nicht gezeigt) angesetzt werden
und über die Distanzscheibe 78 wird das defekte Kugellager
64 einfach vom zugeordneten Wellenstummel herunterge
schoben. Müssen beide Kugellager ausgetauscht werden,
kann man das Abdrücken des zweiten Kugellagers auf ähn
liche Weise vornehmen. Anschließend wird das neue Kugel
lager/werden die neuen Kugellager auf die Wellenstummel
aufgeschoben, und der zwischen die Umlenkrollen 16,
18 eingeschobene Spreizkeil 82 wird herausgezogen. Die
Kugellager 64 laufen dann unter der Vorspannkraft der
Rundschnurriemen 22, 24 wieder hinter die zugeordneten
Sperrippen 68. Die Lagereinheiten sind dann wieder ein
satzbereit.
Man erkennt, daß das Austauschen der Lager so auf sehr
einfache Weise erfolgen kann.
Bei dem abgewandelten Ausführungsbeispiel nach Fig.
8 ist in die Lagerschale 50 im Bereich des rechtsgelegenen
Aufnahmeabschnittes 66 ein Federpolster 84 eingelassen, wel
ches das Kugellager 64 hinter die Sperrippe 68 vorspannt.
Bei dem Federpolster 64 kann es sich um ein gummielasti
sches Federelement oder ein aus Stahl gefertigtes Feder
kissen handeln. Durch Bewegen des Kugellagers 64 nach rechts
kann das Federpolster 84 ganz in eine es aufnehmende Kammer
85 der Lagerschale 50 gedrückt werden.
Auch andere Federn sind denkbar, um das Kugellager 64 in
die hinter der Sperrippe 68 liegende Arbeitsstellung
vorzuspannen, z. B. eine Blattfeder 86, wie in Fig. 9
gezeigt. Sie ist mit ihren Enden in Schlitzen 88 der Um
fangswand 52 eingesetzt. Im Bereich der Blattfeder 86
ist in die Innenfläche der Umfangswand 52 eine Ausnehmung
90 eingestochen, in welche die Blattfeder 88 durch Bewegen
des Kugellagers 64 nach rechts ganz hineingedrückt werden
kann.
Den oben beschriebenen Ausführungsformen ist gemeinsam,
daß die Kugellager 64 der Lagereinheiten 42, 48 sehr
einfach und rasch ausgetauscht werden können.
Die Erfindung wurde obenstehend unter Bezugnahme auf
Kugellager erläutert. Es versteht sich, daß die Erfindung
gleichermaßen bei andern Wälzlagern oder Gleitlagern
verwendet werden kann.
Claims (14)
1. Lagereinheit mit einer Lageraufnahme (58) und einem
in dieser angeordneten Lager (64), welches eine
Außenfläche, die mit der Lageraufnahme (58) zusammen
arbeitet, und eine Innenfläche, welche ein zu lagerndes
Teil (40; 44; 46) aufnimmt, aufweist, wobei die Lagerauf
nahme (58) in mindestens einer Richtung das Lager (64)
unter radialem Spiel (e) umgibt, und die Lageraufnahme
(58) bei einer Montageöffnung (70) über einen Teil ihrer
Umfangserstreckung mit einem axial wirkenden Sperrmittel
(68) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die radiale
Erstreckung des Sperrmittels (68) kleiner ist als die
radiale Verlagerbarkeit des auf dem zu lagernden Teil
(40; 44; 46) angeordneten Lagers (64) bedingt durch das
radiale Spiel zwischen Lager (64) und Lageraufnahme (58)
in der genannten einen Richtung; und daß Mittel (22, 24;
84; 86) vorgesehen sind, welche das Lager (64) in der
Lageraufnahme (58) in eine hinter dem Sperrmittel (68)
liegende Arbeitsstellung vorspannen.
2. Lagereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die radiale Abmessung des Sperrmittels (68)
an seiner höchsten Stelle über der Umfangswand der Lager
aufnahme (58) etwa 1 bis 3 mm, vorzugsweise etwa 2 mm
beträgt.
3. Lagereinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Sperrmittel (68) durch einen
radialen Flansch gebildet ist, dessen Rand die bezogen
auf die Achse des Lagers exzentrische Montageöffnung (70)
begrenzt, und daß der Durchmesser der Montageöffnung (70)
geringfügig, vorzugsweise etwa 1 mm größer ist als der
Außen durchmesser des Lagers (64).
4. Lagereinheit nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Exzentrizität der Montageöffnung (70) etwa
1 bis 3 mm, vorzugsweise etwa 2 mm beträgt.
5. Lagereinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Innenfläche des
Lagers (64) das zu lagernde Teil (40; 44; 46) im leichten
Schiebesitz aufnimmt.
6. Lagereinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Bodenwand (72)
der Lageraufnahme (58) eine Öffnung (76) aufweist, deren
Durchmesser kleiner ist als der Außendurchmesser des
Lagers (64).
7. Lagereinheit nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich
net, daß zwischen der Öffnung (76) in der Bodenwand
(72) und dem Lager (64) eine Distanzscheibe (78) angeordnet
ist, deren Durchmesser größer ist als der Durchmesser
der in der Bodenwand (72) vorgesehenen Öffnung (76).
8. Lagereinheit nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich
net, daß die Distanzscheibe (78) kleineren Außen
durchmesser hat als das Lager (64).
9. Lagereinheit nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Distanzscheibe (78) die in der
Bodenwand (72) vorgesehene Öffnung (76) dicht verschließt.
10. Lagereinheit nach einem der Ansprüche 7 bis 9, da
durch gekennzeichnet, daß die Distanzscheibe (78)
im dichten Gleitsitz mit der Außenfläche des zu lagernden
Teiles (40; 44; 46) zusammenarbeitet.
11. Lagereinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannmittel
ein Federpolster (84) oder eine Blattfeder (86) auf
weisen.
12. Verwendung von Lagereinheiten nach einem der An
sprüche 1 bis 11 zur Lagerung paralleler beabstan
deter Teile (16, 18), dadurch gekennzeichnet, daß die
beiden Lagereinheiten (42) so nebeneinander angeordnet
sind, daß die beiden Sperrmittel (68) in entgegengesetzte
Richtung weisend auf der Verbindungslinie der beiden
Lagerachsen liegen.
13. Verwendung von Lagereinheiten nach einem der An
sprüche 1 bis 11 zum Lagern von Umlenkrollen (16,
18) mindestens eines Endlosförderers (12, 14), insbesondere
von Rundschnur-Riemenförderern, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorspannmittel durch elastische Riemen (22,
24) der Endlosförderer (12, 14) gebildet sind.
14. Verwendung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Endlosriemen Rundriemen aus Polyurethan
sind.
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