DE1980348U - Wandtafel. - Google Patents
Wandtafel.Info
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- DE1980348U DE1980348U DE1967S0063311 DES0063311U DE1980348U DE 1980348 U DE1980348 U DE 1980348U DE 1967S0063311 DE1967S0063311 DE 1967S0063311 DE S0063311 U DES0063311 U DE S0063311U DE 1980348 U DE1980348 U DE 1980348U
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Description
ΡΑ702 803*11.1267
(5172)
Carl Sasse K.G.
Lauenau / Deister
Lauenau / Deister
Hamburg, 15. November I967
Wandtafel.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Wandtafel mit einem schwenkbaren Tafelflttgel, der aus einer in einem
Rahmen gehaltenen Glas- oder Mattglasscheibe und einer Befestigungsvorrichtung für Bildvorlagen besteht.
Bei modernen Wandtafeln für Schulen ist es bekannt, Tafelfltigel
vorzusehen, die eine Glas- oder Mattglasscheibe besitzen, um hinter derartigen Mattglaseinlegeflügeln
Bildvorlagen, z.B. Landkarten anzuordnen. Dadurch wird dem Schüler die Möglichkeit gegeben, die durchscheinenden Bildvorlagen
zu ergänzen bzw. diese Ergänzungen auf einer gesonderten Schreibfläche, nämlich der Glasplatte, auslöschbar
anzubringen»
Es ist bekannt, derartige Mattglaseinlegeflügel gegebenenfalls
mit Magnet-Befestigungsmitteln vorzusehen, welche in geringem
Ausmaß um eine waagerechte Achse an der Unterkante der Schultafel abklappbar sind. Derartige Mattglaseinlegeflügel haben
den Nachteil, daß das Befestigen der Bildvorlagen an der oberen Kante der gering herausgeklappten Einlegeflügel verhältnismäßig
hoch und meist nur mit gestrecktem Arm erfolgen kann· Da
derartige Mattglaseinlegeflügel an der unteren Lifngskante
der Tafel befestigt sind, sammeln sich in diesem etwa
F-förmigen Spalt sehr schnell Schmutz oder Kreidereste an. Ein weiterer Nachteil dieser nur gering abklappbaren oder
winkelförmig abklappbaren Mattglaseinlegeflügel besteht darin*
daß durch das Einklemmen der Bildvorlage Falten, Knicke oder noch größere Beschädigungen der wertvollen Bildvorlagen
entstehen können.
Zur Behebung dieser Nachteile wurden bereits Glassehiebetafeln mit Einsteckflügel vorgeschlagen« die um eine an
der linken oder rechten äußeren senkrechten Begrenzungskante der Tafel angeordneten senkrechte Achse schwenkbar sind.
Diese Anordnung hat den Vorteil, daß man beim Zuklappen
dieser Glaseinsteckflügel die Bildvorlage nicht verklemmt und daß etwaige Schmutz- oder Staubreste frei nach unten
durchfallen können und sich nicht an der Schwenkachse festsetzen«
Ein Nächteil beider Ausführungsformen besteht jedoch darin,
daß die Unterbringung des Magazins für Einlegeblätter noch
nicht technisch einwandfrei gelöst ist* Derartige Magazine müssen etwa 10 bis 30 Einlegeblätter sauber und übersichtlich
aufnehmen, so daß man diese ohne Schwierigkelten je nach
Bedarf hervorsuchen und in den Mattglaseinlegeflügel einspannen
kann» Bs ißt bekannt, derartige Magazine für Einlegeblätter
hinter dem Schiebegestell versteckt einzubauen, um dann das Magazin an einer herausziehbaren Laufschiene
anzuhängen. Eine derartige Anordnung hat den Nachteil, daß einmal ein verhältnismäßig großer Platz hinter der
Wandtafel erforderlich ist, daß ferner das Herausnehmen von in der Mitte befindlichen Einlegeblättern oder Bildvorlagen
Schwierigkeiten bereitet und daß schließlich insbesondere abstehende Kanten der Bildvorlagen beim Hereinschieben des
Vollraagasins beschädigt und geknickt werden.
Eine andere bessere Lösung ist ein unterhalb der Tafel befindlicher,
winkelförmig herausklappbarer Magazinkasten* der auch
andere Zeichengeräte aufnehmen kann· Hier tritt jedoch der Nachteil auf, daß die verschiedenen Einlageblätter von oben
herausgezogen werden müssen und daß ferner derartige winkelförmige
Klappfächer einen beliebten Aufenthaltsort für andere Gegenstände, wie nasse Tafelschwämme, Kreidereste, Lineale
und anderes Sehulgerät oder persönliche Gegenstände der
Schüler bilden. Eine Reinigung dieser nur von oben zugSng-1ionen,etwa
100 bis I50 cm hohen Klappfächer ist nur schwer
möglich.
Die vorliegende Erfindung hat sich nun die Aufgabe gestellt,
eine Wandtafel mit einem schwenkbaren Tafelflügel vorzuschlagen, bei der das Magazin für die Einlegeblätter oder
Bildvorlagen auf äußerst praktische Art und Weise an der iafel angeordnet 1st und bei Bedarf so herausgeklappt
werden kann, daß man die einzelnen Bildvorlagen In flach
liegendem Zustande einordnen bzw. die betreffende Bildvorlage in flachliegendem Zustande aus dem Stapel der
betreffenden Einlegeblätter aussuchen kann. Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung 1st es, das Magazin so
anzuordnen, daß kein weiterer Raum benötigt wird und daß das Magazin selber gleichzeitig mit seiner Rückseite eine
technische Funktion ausübt.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird daher eine Wandtafel mit einem schwenkbaren Tafelfitigel» der aus einer in einem Rahmen
gehaltenen Glas- oder Mattglasscheibe und einer Befestigungsvorrichtung
für Bildvorlagen besteht, vorgeschlagen, welcher dadurch gekennzeichnet ist, daß eine um eine waagerechte Achse
abklappbare MagazlnfISche an der Unterkante der von der
Glas- bzw* Mattglasscheibe abgedeckten Tafelfläche schwenkbar
befestigt ist und durch Haltevorrichtungen sowohl in geschlossener senkrechter als auch in geöffneter waagerechter
Lage arretierbar ist.
Durch eine derartige Ausbildung werden die obigen Vorteile erreicht, indem nämlich einmal derjenige Raum der Tafel für
den Magazinraum ausgenutzt wird, der eich durch den vorstehenden Rahmen der Glas- bzw· Mattglasscheibe ergibt, und der somit
durch Polstervorrichtungen ausgefüllt werden muß; zum anderen kann noch der Raum für das Magazin benutzt werden,
der bis zur Gesamtrückwand der Tafel zur Verfügung steht. Da sich ferner die aufgeklappte Magazinfläche in unmittelbarer
Nähe des schwenkbaren Mattglaseinlegeflügels befindet, ist
es nicht mehr erforderlich, mit der abgenommenen oder mit der aufzuhängenden Bildvorlage längere Transportwege durchzuführen.
Die ebene Anordnung der aufgeklappten Magazinfläche macht sich besonders angenehm beim Einordnen bzw. Herausnehmen und zum
sauberen Zusammenlegen der Einlegeblätter bemerkbar.
Vorzugswelse sind die Abmessungen der Magazinfläche so
bemessen, daß diese in geschlossener senkrechter Stellung innerhalb des die Glas* bzw. Mattglasscheibe haltenden
Rahmens liegt. Hierbei 1st es zweckmäßig,wenn die Außenseite
der Magazinfläche mit einer Polsterschicht, insbesondere Schäumstoffschicht, belegt ist, deren Außenfläche an der
Innenseite der Glas- bzw. Mattglasscheibe anliegt oder von dieser nur um Papierbreite entfernt ist.
Vorzugsweise besteht die Haltevorrichtung der Magazinfläche aus mindestens einem und vorzugsweise zwei Gurten, die an
der Oberkante der Tafel bzw. an der Oberkante der Magazlnflaohe
befestigt sind und deren Länge ein vorzugsweise nicht
mehr ale rechtwinkliges Abklappen der Magaasinflache von der
Tafel gestattet. Hierbei können Im Mittelbereich der Gurte
elastische Bänder befestigt sein, die an der Innenkante der Magazinfläche im Bereich der Schwenkachse befestigt sind.
Dadurch wird ein glattes Anliegen der Gurte und gleichzeitig eine Halterung der Bildvorlagen ermöglicht.
Ferner ist es zweckmäßig, wenn die Haltevorrichtungen für
die Magazinfläche in geschlossener senkrechter Stellung aus Haltemagneten.bestehen. Schließlich können noch
auf der Innenseite der Magazinfläche weitere Haltevorrichtungen oder Klemmbügel zum Festhalten der von der
Magazinfläche gehaltenen Bildvorlagen vorgesehen sein.
Ferner ist es von Vorteil, wenn ein oder mehrere Begrenzungskanten
der Magazinfläche aus nach innen geöffneten U-Profilstäben
bestehen» Dadurch läßt sich ebenfalls ein besseres Einordnen der Bildvorlagen bei gleichzeitig einfacher Herstellung des
Magazins ermöglichen.
folgenden soll die Erfindung anhand einer Zeichnung näher
erläutert werden.
Die Wandtafel 2 besteht aus dem Schwenkflügel 4 mit eingelegter Glas- bzw. Mattglasscheibe θ und einer an der
Innenseite am oberen Teil des Rahmens angeordneten Befestigungsvorrichtung 10 für die Bildvorlage; der andere Teil 6
der Tafel 2 kann eine gewöhnliche Klapptafel oder eine einheitliche Schreibfläche darstellen.
Die um eine waagerechte Achse abklappbare Magazinfläche 12 besteht in der Hegel aus einem Holzbrett, welches von zwei
U-Schienen 20 und 22 begrenzt ist. Als Haltevorrichtung ist
im vorliegenden Fall eine Gurtbefestigung, bestehend aus zwei Gurten 16, vorgesehen, die noch durch Gummibänder 18
beim Zusammenklappen nach unten gezogen werden können*
Die Magazinfläche soll nicht größer sein als der von der
Mattglasscheibe 8 abgedeckte Baum der Tafelfläche 2'. Die Unterseite der Magazinfläche 1st zweckmäßig mit einer
Schaurastoffschicht 24 belegt, um ein glattes Anpressen
der Bildvorlage an die Mattglasscheibe zu ermöglichen. Die RUckseite der Magazinfläche kann aber auch als Tafelfläche
ausgebildet sein.
Zur Arretierung der Magazinfläche in geschlossener senkrechter Lage sind Magnethalter 14 im oberen Bereich der Tafel vorgesehen.
Um die auf der Magazinfläche liegenden Bildvorlagen besser zu befestigen ist es zweckmäßig« noch eine Halterung 26,
beispielsweise in Form eines Gummizuges mit Haken,vorzusehen*
Claims (7)
- . 702 803*11.12.67(SITS)Carl Sasse K.O.
Lauenau / DeleterHamburg, 15. November 1967Ansprüche1« Wandtafel mit einem schwenkbaren TafelfltSgel, der aus einer in einem Rahmen gehaltenen Glas- oder Mattglasscheibe und einer Befestigungsvorrichtung für Bildvorlagen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß eine um eine waagerechte Achse abklappbare MagazinflSche (IS) an der Unterkante der von der Mattglasseheibe (8) abgedeckten Tafelfläche (2*) schwenkbar befestigt ist und durch Haltevorrichtungen (I4i 16) sowohl in geschlossener senkrechter als auch in geöffneter waagerechter Lage arretierbar ist. - 2. Wandtafel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abmessungen der Magazinfläche (12) so bemessen sind, daß diese in geschlossener senkrechter Stellung innerhalb des die Glas- bzw. Mattglasseheibe (8) haltenden Rahmens (4) liegt,
- 3. Wandtafel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daßdie Außenseite der Magazinflache mit einer Polsterschicht (24), Insbesondere Schaumstoffschicht, belegt 1st, deren Außenfläche an der Innenseite der Glas- bzw· Mattglasscheibe anliegt oder von dieser nur um Papierbreite entfernt ist.
- 4. Wandtafel nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung (16) der Magazinfläche aus mindestens einem und vorzugsweise zwei Gurten besteht, die an der Oberkante der Tafel (2) bzw. an der Oberkante (20) der MagazinflSche (12) befestigt sind und deren Länge ein vorzugsweise nicht mehr als rechtwinkliges Abklappen der Magazinfläche von der Tafel gestattet·
- 5« Wandtafel nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet» daß im Mittelbereich der Gurte (16) elastische BMnder (18) befestigt sind, die an der Innenkante (22) der MagazinfISche im Bereich der Schwenkachse befestigt sind.
- 6. Wandtafel nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung (14) für die Magazinfläche in geschlossener senkrechter Stellung aus Haltemagneten bestehen*
- 7. Wandtafel nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Innenseite der MagazinflSche weitere Haltevorrichtungen oder Klemmbügel zum Festhalten der von der MagazinflSche gehaltenen Bildvorlagen vorgesehen sind.8« Wandtafel nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Begrenzungskanten der Magazinfläche aus nach innen geöffneten Ü-Erofilstäben (20, 22) bestehen.ue:bb
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967S0063311 DE1980348U (de) | 1967-12-11 | 1967-12-11 | Wandtafel. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967S0063311 DE1980348U (de) | 1967-12-11 | 1967-12-11 | Wandtafel. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1980348U true DE1980348U (de) | 1968-03-07 |
Family
ID=33383510
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1967S0063311 Expired DE1980348U (de) | 1967-12-11 | 1967-12-11 | Wandtafel. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1980348U (de) |
-
1967
- 1967-12-11 DE DE1967S0063311 patent/DE1980348U/de not_active Expired
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