DE19802365A1 - Übertragungsverfahren und Übertragungssystem - Google Patents
Übertragungsverfahren und ÜbertragungssystemInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Übertra
gen von Daten in einem ATM-Übertragungssystem sowie ein ATM-Über
tragungssystem, insbesondere ein ATM-Breitband-Über
tragungssystem.
Im Laufe der schnellen Entwicklung der Nachrichtentechnik in
den letzten Jahren wurden viele neue Übertragungs- bzw. Ver
mittlungsprinzipien für verschiedene Übertragungsarten in di
gitalen Kommunikationsnetzen entwickelt. Bei dem sogen. STM-Über
mittlunsprinzip (Synchronous Transfer Mode) handelt es
sich um ein synchrones Übertragungs- bzw. Übermittlungsverfah
ren. Dabei werden die Daten verschiedener Datenkanäle inner
halb verschiedener Zeitschlitze (Time Slots) seriell übertra
gen, wobei die einzelnen Zeitschlitze zu Rahmen zusammengefaßt
sind. Jedem Datenkanal ist ein bestimmter Zeitschlitz inner
halb eines Rahmens zugeordnet. Zur Synchronisation eines jeden
Rahmens wird ein Rahmensynchronwort übertragen, so daß jeder
einem bestimmten Datenkanal zugeordnete Zeitschlitz eines Rah
mens einen festen zeitlichen Abstand zum Rahmensynchronwort
aufweist. Jeder Zeitschlitz kann eine relativ kleine Anzahl
von Bits, z. B. 8 Bits, enthalten und erscheint zeitlich in
gleichbleibenden Abständen. Mit Hilfe dieses STM-Prinzips las
sen sich jedoch stark unterschiedliche Bitraten nicht einheit
lich beherrschen, d. h. bei Anwendung des STM-Prinzips müßten
insbesondere bei der derzeit angestrebten Breitband-Sig
nalübertragung unterschiedliche Kommunikationsnetze für un
terschiedliche Bitratenbereiche vorgesehen werden. Ein ein
heitliches digitales Breitband-Kommunikationsnetz (Broadband
Integrated Services Digital Network, BISDN) läßt sich mit Hil
fe des STM-Prinzips nicht realisieren.
Wesentlich flexibler ist dagegen das sogen. ATM-Übertragungs-
bzw. Vermittlungsprinzip (Asynchronous Transfer Mode). Gemäß
diesem ATM-Prinzip werden anstelle der Zeitschlitze des STM-Prin
zips nunmehr Zellen übertragen, die normgemäß 53 Oktetts
bzw. Bytes als Nutzinformationen enthalten. Diese ATM-Zellen
werden abhängig von der Bandbreite des Übertragungsmediums mit
konstanter Übertragungsgeschwindigkeit übertragen. Sollen kei
ne Nachrichten übertragen werden, werden Leerzellen benutzt.
Dem Informationsfeld jeder Zelle, welches die eigentliche
Nutzinformation enthält, wird ein sogen. "Header" hinzugefügt,
der Steuer- bzw. Adreßinformationen für die entsprechende Zel
le enthält.
Fig. 3a zeigt eine Darstellung zur Erläuterung des ATM-Prinzips.
Wie in Fig. 3a gezeigt ist, werden mehrere Zellen Z
nacheinander (in Pfeilrichtung) von einem Sender zu einem Emp
fänger übertragen. Jede Zelle umfaßt dabei, wie bereits be
schrieben worden ist, einen Header mit Adreß- oder Steuerin
formationen sowie ein Informationsfeld mit der eigentlichen
Nutzinformation. Gemäß der festgelegten Norm umfaßt das Infor
mationsfeld 48 Oktetts, während der Header 5 Oktetts aufweist,
so daß jede Zelle durch 53 Oktetts bzw. Bytes gebildet ist.
Diesem Zellenformat können zusätzliche (Header)-Oktetts hinzu
gefügt werden, die bei der Übertragung der Zelle von einem
sendenden Teilnehmer zu einem empfangenden Teilnehmer für das
Routing der Zelle verwendet werden können.
Bei neueren ATM-Breitband-Übertragungssystemen bzw.
-Kommunikationsnetzen werden die Datenströme zwischen den ein
zelnen Sende- und Empfangsbaugruppen optisch über Lichtwellen
leiter übertragen. Dabei erlauben diese ATM-Breitband-Kommu
nikationsnetze einen sehr hohen Datendurchsatz, der je
doch nicht von den dabei verwendeten Koppelelementen, die in
der Regel in der CMOS-Technik ausgebildet sind, aufgrund tech
nologischer Beschränkungen verarbeitet werden kann. Daher wer
den die zu übertragenden Daten Sendebausteinen parallel über
mehrere Datenleitungen zugeführt und von den Sendebausteinen
seriell gemultiplext über den Lichtwellenleiter an Empfangs
bausteine übertragen, die den seriellen ATM-Datenstrom wieder
ausgangsseitig zur weiteren Verarbeitung auf entsprechende pa
rallele Datenkanäle aufteilen.
Dieses Prinzip ist in Fig. 3b dargestellt. Ein als Sender die
nendes sogen. optisches ATM-Link empfängt digitale Daten meh
rerer Datenkanäle K0-Kn. Des weiteren wird dem Sender S ein
Taktsignal T zugeführt. Der Sender S liest somit abhängig von
dem Taktsignal T jeweils parallel n + 1 Bits ein und setzt
diese Bits in einen seriellen gemultiplexten ATM-Datenstrom D
mit einer entsprechend höheren Datenübertragungsrate um, wobei
dieser Datenstrom D optisch an einen Empfänger E übertragen
wird. Dieser Empfänger E parallelisiert den empfangenen seri
ellen Datenstrom D und gibt ihn wieder parallel über ausgangs
seitige Datenkanalleitungen K0-Kn zusammen mit einem Takt
signal T aus.
Anhand der vorhergehenden Beschreibung ist offensichtlich, daß
das Demultiplexen des seriellen Datenstroms D in dem Empfänger
E ein besonderes Problem darstellt. Zum Demultiplexen des Da
tenstromes D muß der Empfänger E wissen, welches Bit des seri
ellen Datenstroms D welchem ausgangsseitigen Datenkanal K0-Kn
zuzuordnen ist. Bekannte Lösungen sehen hierzu vor, sendersei
tig dem eigentlichen seriellen Datenstrom D zusätzliche Syn
chronisierinformationen hinzuzufügen, die im Empfänger E aus
gewertet werden und die Zuordnung der in dem seriellen Daten
strom D übertragenen digitalen Informationen zu den einzelnen
ausgangsseitigen Datenkanälen K0-Kn definieren. So können bei
spielsweise zusätzliche Synchronisierinformationen mit Hilfe
einer im Sender S durchgeführten Kodierung, insbesondere einer
Blockkodierung, hinzugefügt werden. Durch die Blockkodierung
im Sender S wird dem eigentlichen seriellen Datenstrom D eine
Redundanz hinzugefügt, wodurch die serielle Datenrate des Da
tenstromes D ansteigt. Zum anderen ist im Empfänger E ein re
lativ hoher Schaltungsaufwand erforderlich, um die dem seriel
len Datenstrom D hinzugefügten Synchronisierinformationen aus
werten zu können. Dies alles hat zur Folge, daß zur Übertra
gung der Daten der eingangsseitigen Datenkanäle K0-Kn bei
spielsweise keine billigen Standardlaser eingesetzt werden
können.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
ein Übertragungsverfahren für ein ATM-Übertragungssystem sowie
ein entsprechendes ATM-Übertragungssystem zu schaffen, wobei
mit relativ einfachem schaltungstechnischen Aufwand eine emp
fängerseitige Demultiplexierung des seriell übertragenen Da
tenstromes möglich ist. Insbesondere soll eine korrekte Demul
tiplexierung des seriellen Datenstromes ohne Hinzufügen zu
sätzlicher Synchronisierinformationen und damit ohne Hinzufü
gen von Redundanz möglich sein.
Diese Aufgabe wird gemäß der vorliegenden Erfindung durch ein
Verfahren mit den Merkmalen des Anspruches 1 sowie ein ATM-Über
tragungssystem mit den Merkmalen des Anspruches 14 gelöst.
Die Unteransprüche beschreiben jeweils vorteilhafte und bevor
zugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung, die ih
rerseits zu einer möglichst einfachen Datenübertragung beitra
gen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung werden in Übereinstimmung mit
dem Stand der Technik weiterhin die digitalen Daten der sen
derseitig vorliegenden parallelen Datenkanäle bitweise in ei
nen seriellen ATM-Datenstrom umgesetzt, d. h. gemultiplext, wo
bei die seriellen Daten des ATM-Datenstromes in Form der ein
gangs beschriebenen ATM-Zellen übertragen werden. Innerhalb
jeder Zelle wird jedoch gemäß der vorliegenden Erfindung eine
charakteristische Bit folge übertragen, mit deren Hilfe empfän
gerseitig der Beginn der entsprechenden ATM-Zelle in dem seri
ellen Datenstrom erfaßt werden kann. Bei dieser charakteristi
schen Bitfolge handelt es sich vorzugsweise um ein ohnehin mit
jeder ATM-Zelle übertragenes Synchronoktett, so daß durch
Überwachen des empfangenen Datenstromes auf das Auftreten die
ses Synchronoktetts hin der Beginn der entsprechenden ATM-Zelle
erkannt und somit korrekt die Informationen des seriel
len Datenstromes parallelisiert und auf entsprechende aus
gangsseitige Datenkanäle aufgeteilt werden können.
Hierzu werden die digitalen Daten der eingangsseitig parallel
zugeführten Datenkanäle bitweise in Dateneinheiten zusammenge
faßt, die die jeweils zu übertragene ATM-Zelle bilden. Jede
mit Hilfe des seriellen Datenstromes übertragene ATM-Zelle
enthält somit mehrere Dateneinheiten, die jeweils eine identi
sche Anzahl von Bits eines jeden parallelen Datenkanales um
fassen. Im Prinzip ist denkbar, daß mit jeder Dateneinheit von
jedem Datenkanal zwei oder mehr Bits übertragen werden. In der
Praxis werden jedoch die eingangsseitig anliegenden parallelen
Datenkanäle bitweise abgetastet, so daß jede Dateneinheit von
jedem Datenkanal lediglich ein Bit aufweist. Innerhalb jeder
Dateneinheit befindet sich das entsprechende Bit eines Daten
kanales stets an derselben Stelle, so daß empfangsseitig nach
Feststellen des Beginns einer Dateneinheit die einzelnen Bits
leicht auf die parallelen ausgangsseitigen Datenkanäle aufge
teilt werden können. Besonders vorteilhaft ist die Verwendung
von jeweils vier eingangsseitigen und ausgangsseitigen Daten
kanälen, da somit die Daten der Datenkanäle vier-Bit-weise in
Halbbytes zusammengefaßt werden können, wobei jedes Halbbyte
eine zuvor beschriebene Dateneinheit der zu übertragenden ATM-Zelle
bildet. Jedes Oktett einer ATM-Zelle umfaßt demnach zwei
dieser Halbbytes. Die Daten jeder ATM-Zelle werden somit halb
byteweise seriell von dem Sender zu dem Empfänger übertragen.
Die erfindungsgemäß vorgeschlagene Auswertung der charakteri
stischen Bitfolge der Zelle, die ohnehin mit der Zelle über
tragen wird und in der Regel durch das erste Byte jeder ATM-Zelle
gebildet ist, ermöglicht, daß für die empfängerseitige
Demultiplexierung des seriellen Datenstroms keine zusätzlichen
Signale oder Synchronisierinformationen für die Kanalzuordnung
erforderlich sind. Somit kann eine Erhöhung der Datenrate des
optisch übertragenen seriellen Datenstromes mit den zuvor be
schriebenen damit verbundenen Nachteilen vermieden werden. Die
Erfindung ermöglicht somit eine Datenübertragung gemäß dem
ATM-Übertragungsprinzip mit relativ geringem Schaltungsaufwand
und erlaubt die Verwendung kleinerer Modulgrößen für die Sen
der- bzw. Empfängerbausteine. Des weiteren ist die Übertragung
mit einer geringeren Verlustleistung möglich, und aufgrund des
geringeren Schaltungsaufwandes können die Kosten reduziert
werden.
Die Erfindung betrifft insbesondere die Übertragung von Daten
innerhalb eines ATM-Vermittlungssystems.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die beige
fügte Zeichnung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Dabei zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines bevorzugten
Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen ATM-Breitband-
Übertragungssystems,
Fig. 2 den internen Aufbau einer ATM-Zelle, die über den
in Fig. 1 gezeigten seriellen Datenfluß von einem Sender zu
einem Empfänger übertragen wird,
Fig. 3a eine Darstellung des prinzipiellen Datenflusses
gemäß dem ATM-Übertragungsprinzip, und
Fig. 3b eine schematische Darstellung eines bekannten
ATM-Breitband-Übertragungssystems.
Fig. 1 zeigt schematisch den Aufbau eines bevorzugten Ausfüh
rungsbeispiels des erfindungsgemäßen ATM-Übertragungssystems.
Von außen betrachtet entspricht dieser Aufbau im wesentlichen
dem in Fig. 3 dargestellten bereits bekannten Aufbau. Eine
Sendeeinrichtung S empfängt mehrere Datenkanäle K0-K3 sowie
ein Taktsignal T und wandelt die an ihr parallel anliegenden
digitalen Daten dieser Datenkanäle in einen seriellen Daten
strom D um, der aus einer Vielzahl von nacheinander übertrage
nen ATM-Zellen besteht. Dieser serielle Datenstrom D wird von
einer Empfangseinrichtung E empfangen und ausgewertet und aus
gangsseitig den ausgangsseitigen Datenkanälen K0-K3 zugewie
sen. Eine Besonderheit des in Fig. 1 dargestellten Ausfüh
rungsbeispiels ist jedoch die Tatsache, daß der Sendeeinrich
tung S vier Datenkanäle K0-K3 zugeführt werden, deren digitale
Daten vier-Bit-weise parallel erfaßt und in den seriellen Da
tenstrom D umgesetzt, d. h. gemultiplext werden. Die Sendeein
richtung S überträgt den seriellen Datenstrom optisch über ei
ne Lichtwellenleiteranordnung an die Empfangseinwichtung E.
Die einzelnen Datenkanäle K0-K3 können beispielsweise eine
Übertragungsrate von 830 Mbit/s aufweisen, während der seriel
le ATM-Datenstrom dementsprechend mit einer Datenrate von 3,3
Gbit/s optisch übertragen wird.
Das vier-Bit-weise parallele Einlesen der digitalen Daten der
vier Datenkanäle K0-K3 ist, wie nachfolgend noch näher erläu
tert wird, insbesondere deshalb vorteilhaft, da die parallel
eingelesenen vier Bits der einzelnen Datenkanäle K0-K3 in der
Sendeeinrichtung S besonders einfach zu Dateneinheiten in Form
von Halbbytes zusammengefaßt werden können, die in Form von
ATM-Zellen von der Sendeeinrichtung S zur Empfangseinrichtung
E übertragen werden. Jede zu übertragende ATM-Zelle des seriellen
Datenstromes D umfaßt demnach gemäß dem in Fig. 1 gezeigten
Ausführungsbeispiel eine Vielzahl von seriell übertragenen
Halbbytes, die jeweils von jedem Datenkanal K0-K3 ein parallel
eingelesenes Bit umfassen.
Nachfolgend soll der Aufbau der von der Sendeeinrichtung S zu
der Empfangseinrichtung E übertragenen ATM-Zellen des seriel
len Datenstromes D unter Bezugnahme auf Fig. 2 näher erläutert
werden. Dabei handelt es sich um ein bevorzugtes Beispiel ei
nes von der Anmelderin für einen Multicastbetrieb verwendeten
Zellenformats. Selbstverständlich sind auch andere ATM-Zellen
formate möglich.
Die in Fig. 2 gezeigte ATM-Zelle umfaßt den bereits eingangs
beschriebenen normgemäßen ATM-Zellenaufbau mit 53 Oktetts bzw.
Bytes, die in Fig. 2 durch die Oktetts Nr. 10-62 gebildet
sind. Dieser normgemäße Zellenaufbau ist in Fig. 2 als
"externe ATM-Zelle" bezeichnet und umfaßt zum einen einen
"externen" Header sowie das bereits zuvor erwähnte Informati
onsfeld, in dem die eigentliche Nutzinformation (Payload) ent
halten ist. Der "externe" Header umfaßt 5 Oktetts, während das
Informationsfeld 48 Oktetts aufweist.
Gemäß Fig. 2 werden diesem normgemäßen ATM-Zellenaufbau mit 5
Header-Oktetts und 48 Informationsfeld-Oktetts von der in Fig.
1 gezeigen Sendeeinrichtung zusätzliche Adreß- bzw. Steuerok
tetts hinzugefügt, welche interne Routinginformationen für die
Übertragung der ATM-Zellen zwischen den einzelnen Koppelbau
steinen umfassen. Diese internen Adreß- bzw. Steuerinformatio
nen umfassen gemäß Fig. 2 einen "internen" Header mit zusätz
lichen 10 Oktetts sowie einen die ATM-Zelle abschließenden
"internen" Trailer mit einem Oktett, so daß die insgesamt von
dem Sender S zu dem Empfänger E übertragenen ATM-Zellen gemäß
Fig. 2 insgesamt 64 Oktetts bzw. Bytes umfassen. Wie bereits
anhand von Fig. 3 erläutert worden ist, ist es im Prinzip be
reits bekannt, den normgemäß vorgeschriebenen 53 Oktetts zu
sätzliche Adreß- oder Steueroktetts mit Routinginformationen
für die Übertragung hinzuzufügen.
Erfindungsgemäß wird jedoch nunmehr vorgeschlagen, innerhalb
der ATM-Zelle eine charakteristische Bit folge zu übertragen,
die innerhalb jeder ATM-Zelle empfängerseitig eindeutig iden
tifiziert werden kann. Der Empfänger überwacht den ihm zuge
führten seriellen Datenstrom auf das Auftreten dieser charak
teristischen Bit folge hin und kann nach Erkennen dieser cha
rakteristischen Bit folge den Anfang der entsprechenden ATM-
Zelle innerhalb des seriell übertragenen Datenstroms ermitteln
und feststellen. Dies ist gemäß der vorliegenden Erfindung
insbesondere deshalb möglich, da senderseitig die parallel
eingelesenen Bits der digitalen Datenkanäle K0-K3 (vgl. Fig.
1) in Dateneinheiten zusammengefaßt werden, wobei jede Daten
einheit von jedem Datenkanal eine identische Anzahl von Bits
aufweist. Die Bits jedes Datenkanals haben innerhalb der ein
zelnen Dateneinheiten stets dieselbe Position, so daß nach
Feststellen der charakteristischen Bit folge im Empfänger der
Beginn der ersten Dateneinheit der entsprechenden ATM-Zelle,
d. h. die Lage der einzelnen Dateneinheiten im seriellen opti
schen Datenstrom, ermittelt und die einzelnen Bits der einzel
nen Dateneinheiten korrekt ausgangsseitig auf die einzelnen
Datenkanäle K0-K3 aufgeteilt werden können.
Im Prinzip wäre es möglich, daß die einzelnen seriell übertra
genen Dateneinheiten jeder ATM-Zelle von jedem Datenkanal K0-
K3 zwei oder mehr Bits aufweisen, wobei beispielsweise die
Bits 0 und 1 dem Datenkanal K0, die Bits 2 und 3 dem Datenka
nal K1 usw. zugewiesen sind. In diesem Fall würden die zu
übertragenen Dateneinheiten jeweils durch ein volles Byte ge
bildet werden, wobei jede ATM-Zelle entsprechend byteweise von
dem Sender zu dem Empfänger übertragen werden würde.
Es ist jedoch vorteilhaft, senderseitig abhängig von dem zuge
führten Taktsignal T (vgl. Fig. 1) von jedem Datenkanal K0-K3
jeweils nur ein Bit parallel einzulesen und zu multiplexen, so
daß die von dem in Fig. 1 gezeigten Sender S zu dem Empfänger
E übertragenen Dateneinheiten des seriellen Datenstromes je
weils durch Halbbytes mit vier Bits gebildet sind, wobei gemäß
Fig. 2 128 seriell übertragene Halbbytes eine ATM-Zelle des
seriellen Datenstromes D bilden. In anderen Worten bedeutet
dies, daß jedes Oktett der in Fig. 2 gezeigten ATM-Zelle be
vorzugt halbbyteweise durch Übertragen eines Halbbytes HB0 und
eines nachfolgenden zweiten Halbbytes HB1 von dem Sender S zu
dem Empfänger E übertragen werden. Der in Fig. 2 gezeigte
Pfeil entspricht dabei der Übertragungsreihenfolge der einzel
nen Halbbytes HB0 und HB1.
Damit die in den einzelnen Halbbytes enthaltenen Bits empfän
gerseitig korrekt erfaßt und auf die ausgangsseitigen Datenka
näle K0-K3 aufgeteilt werden können, muß der Empfänger E in
dem ihm zugeführten seriellen Datenstrom D mit nacheinander
übertragenen Halbbytes zum einen jeweils den Beginn der ein
zelnen ATM-Zellen und zum anderen innerhalb jeder ATM-Zelle
den Beginn jedes Halbbytes ermitteln.
Zu diesem Zweck wird, wie bereits zuvor erläutert worden ist,
innerhalb jeder ATM-Zelle des seriellen Datenstromes D eine
charakteristische Bitfolge übertragen, die empfängerseitig auf
ihr Auftreten hin überwacht wird. Diese charakteristische Bit
folge wird in jeder der übertragenen ATM-Zellen stets an der
selben Stelle, d. h. im selben Oktett und auf dieselben Halb
bytes aufgeteilt, übertragen. Erkennt somit der Empfänger das
Auftreten dieser charakteristischen Bitfolge in dem ihm zuge
führten seriellen Datenstrom D, kann er, da ihm der Zusammen
hang zwischen der Position der charakteristischen Bitfolge in
nerhalb der ATM-Zelle und dem Beginn der ATM-Zelle, d. h. der
Lage der ATM-Zelle innerhalb des seriellen Datenstroms D, be
kannt ist, den Beginn der entsprechenden ATM-Zelle und somit
das erste Halbbyte dieser ATM-Zelle in dem seriellen Daten
strom ermitteln und die einzelnen Bits dieses ersten Halbbytes
sowie der nachfolgenden Halbbytes der entsprechenden ATM-Zelle
korrekt nacheinander auf die einzelnen ausgangsseitigen Daten
kanäle K0-K3 aufteilen, so daß diese entsprechend parallel
ausgegeben werden.
Aufgrund der Tatsache, daß als charakteristische Bitfolge je
der ATM-Zelle eine ohnehin in dem in Fig. 2 gezeigten ATM-Zellen
format enthaltene und übertragene Bitfolge verwendet
wird, entsteht für die empfängerseitige Synchronisierung, d. h.
Zuordnung der einzelnen Bits des seriellen Datenstroms zu den
entsprechenden ausgangsseitigen Datenkanälen K0-K3 kein zu
sätzlicher Datenaufwand, d. h., es müssen keine zusätzlichen
Synchronisierinformationen dem eigentlich zu übertragenden se
riellen Datenstrom D hinzugefügt werden, so daß keine Redun
danz auftritt.
Vorteilhafterweise kann als die zuvor beschriebene charakteri
stische Bitfolge das erste Oktett einer jeden ATM-Zelle ver
wendet werden. Dieses in Fig. 2 dargestellte Oktett 0 wird bei
Verwendung des in Fig. 2 gezeigten Zellenformats in den in
Fig. 1 und 3 dargestellten ATM-Breitband-Übertragungssystemen
standardmäßig zur Auswertung und Ermittlung der entsprechenden
ATM-Zelle in den einzelnen Koppelbausteinen (Sender, Empfän
ger) benötigt und als Synchron-Oktett bezeichnet. Dieses Syn
chron-Oktett umfaßt in Fig. 2 mit 0 bis 6 durchnumerierte
Bits, die für jede zu übertragende ATM-Zelle denselben Wert
besitzen und somit fest sind. Das höherwertigste Bit 7 dieses
Synchron-Oktetts, welches in Fig. 2 mit T bezeichnet ist, ist
ein "Togglebit", welches von dem Sender von ATM-Zelle zu ATM-Zelle
alternierend gesetzt wird. Vorteilhafterweise wird die
ses mit dem in Fig. 2 gezeigten ATM-Zellenformat ohnehin über
tragene Synchron-Oktett als charakteristische Bitfolge verwen
det, deren Auftreten in dem seriellen Datenstrom von dem Emp
fänger überwacht wird. Sobald der in Fig. 1 gezeigte Empfänger
E das Auftreten dieser Bitfolge des Synchron-Oktetts in dem
seriellen Datenstrom D erkannt hat, schließt er auf den Beginn
einer neuen ATM-Zelle, die insgesamt einschließlich des Syn
chron-Oktetts 64 Oktetts umfaßt, so daß der Empfänger E die
einzelnen halbbyteweise übertragenen Oktetts der entsprechen
den ATM-Zelle auswerten kann. Wie in Fig. 2 gezeigt ist, wird
gemäß dem bevorzugten Ausführungsbeispiel selbstverständlich
auch das Synchron-Oktett halbbyteweise übertragen, d. h. die
vier niederwertigen Bits 0-3 des Synchron-Oktetts werden in
nerhalb eines ersten Halbbytes HB0 und die vier höherwertigen
Bits 4-7 in einem nachfolgenden Halbbyte HB1 seriell über
tragen.
Des weiteren ist in Fig. 2 auch der Zusammenhang der in den
Halbbytes HB0 bzw. HB1 zusammengefaßten Bits und der entspre
chenden Datenkanäle dargestellt. Wie bereits erläutert worden
ist, werden die einzelnen Oktetts 0-63 jeder ATM-Zelle halb
bytesweise durch die aufeinanderfolgende Übertragung eines er
sten Halbbytes HB0 und eines zweiten Halbbytes HB1 von dem
Sender zu dem Empfänger übertragen. Jedes dieser Halbbytes
HB0, HB1 umfaßt vier parallel eingelesene Bits der an dem Sen
der S anliegenden Datenkanäle K0-K3 (vgl. Fig. 1). Dabei ist
innerhalb jedes Halbbytes HB0, HB1 eine Bitposition einem fe
sten Datenkanal zugeordnet. So entspricht beispielsweise gemäß
Fig. 2 das Bit 0 jedes Halbbytes HB0 oder HB1 stets dem Daten
kanal K0, während beispielsweise das Bit 2 dem Datenkanal K2
entspricht. Somit kann der Empfänger E die ihm zugeführte se
rielle Bitfolge einfach demultiplexen, da ihm nach Erkennung
des Auftretens des Synchron-Oktetts in dem seriellen Daten
strom der Beginn des ersten Halbbytes der entsprechenden ATM-Zelle
bekannt ist, so daß er gemäß der in Fig. 2 gezeigten Zu
ordnung einfach nacheinander jeweils ein Bit auf die ausgangs
seitigen Datenkanäle K0-K3 verteilen muß, so daß die eingangs
seitig anliegenden parallelen Datenkanäle wieder korrekt am
Ausgang des Empfängers auftreten.
Nachfolgend soll ergänzend die Funktion der einzelnen Bestand
teile des in Fig. 2 gezeigten ATM-Zellenformats kurz erläutert
werden.
Der dem normgemäßen ("externen") ATM-Zellenformat mit insge
samt 53 Oktetts hinzugefügte "interne" Header umfaßt, wie be
reits erläutert worden ist, insgesamt 10 Oktetts 0-9. Die
einzelnen Oktetts dieses "internen" Headers umfassen Routin
ginformationen für die Übermittlung der entsprechenden ATM-Zellen.
Innerhalb dieses internen Headers sind einige derzeit
noch nicht benutzte und damit reservierte Bits R vorhanden.
Die mit SSN (Switching State Number) bezeichneten Bits dienen
dazu, die entsprechende ATM-Zelle gezielt zu einem bestimmten
Koppelelement zu übermitteln. So kann beispielsweise ein be
stimmtes Koppelelement anhand der Informationen dieses SSN-Bit
feldes erkennen, ob die jeweilige ATM-Zelle für das ent
sprechende Koppelelement bestimmt ist. Die mit CF bezeichneten
Bits definieren ein derzeit noch nicht genutztes Flag
(Congestion Flag). Des weiteren enthält der interne Header ein
Paritätsbit P zur Paritätsprüfung der in dem internen Header
enthaltenen Routinginformationen. Mit AUX sind Hilfsbits
(Auxiliary Bits) bezeichnet. Die Bits MCRA bezeichnen die in
terne Routingadresse der entsprechenden ATM-Zelle (Multicast
Routing Address). Die Bits HK (House Keeping) dienen zur Klas
sifizierung der Zelle (Leerzelle usw.). Die Bits ADI (Address
Identifier) dienen zur Definierung von Adressen für einen phy
sikalischen Multicastbetrieb in den einzelnen Koppelelementen.
Mit Hilfe der Bits CDP (Cell Delay Priority) können Verzöge
rungsprioritäten für die einzelnen ATM-Zellen festgelegt wer
den. Die mit SN (Sequence Number) bezeichneten Oktetts des in
ternen Headers dienen zur Durchnumerierung der einzelnen seri
ell übertragenen ATM-Zellen. Die mit RMS (Redundant Module
Sender) und RMR (Redundant Module Receiver) bezeichneten Bits
sind Spezialbits für eine weitergehende Redundanzklassifizie
rung der einzelnen ATM-Zellen. Dies ist insbesondere deshalb
sinnvoll, da grundsätzlich alle ATM-Zellen aus Sicherheits
gründen zweimal übertragen werden.
Der ebenfalls dem normgemäßen Zellenformat (Oktett 10-62)
abschließend hinzugefügte interne Trailer umfaßt eine mit FCS2
(Frame Check Sequence) bezeichnete Prüfbitfolge für die in dem
Informationsfeld übertragenen Nutzinformationen (Payload).
Der Aufbau des "externen" Headers mit den normgemäß vorge
schriebenen 5 Oktetts 10-14 ist allgemein bekannt, so daß an
dieser Stelle nicht weiter darauf eingegangen werden soll.
Allgemein enthält dieser externe Header Adreßinformationen MCI
(Multicast Connection Identifier) und VCI (Virtual Channel
Identifier). Des weiteren wird der Typ der in dem Informati
onsfeld übertragenen Nutzinformation bezeichnet (PTI (Payload
Type Identification) und der entsprechenden ATM-Zelle eine be
stimmte Zellenpriorität (CLP, Cell Loss Priority) zugeordnet.
Schließlich enthält der externe Header ein weiteres Prüfoktett
(FCSI, Frame Check Sequence), der sowohl zur Überprüfung des
externen Headers (Oktett 10-14) als auch der Oktetts 2-9
des internen Headers dient.
S Sendeeinrichtung
E Empfangseinrichtung
D serieller Datenstrom
K0
E Empfangseinrichtung
D serieller Datenstrom
K0
-K3
parallele Datenkanäle
T Taktsignal
Z ATM-Zelle
T Taktsignal
Z ATM-Zelle
Claims (16)
1. Verfahren zum Übertragen von Daten in einem ATM-Über
tragungssystem,
umfassend die Schritte:
- a) Umwandeln von digitalen Daten einer bestimmten Anzahl von parallel zugeführten eingangsseitigen Datenkanälen (K0-K3) in Dateneinheiten (HB0, HB1), die jeweils von jedem Datenkanal (K0-K3) eine identische Anzahl von Bits umfassen,
- b) serielles Übertragen der einzelnen Dateneinheiten (HB0, HB1) in Form von Zellen, die jeweils aus einer bestimmten An zahl dieser Dateneinheiten (HB0, HB1) bestehen, wobei jede Zelle eine bestimmte charakteristische Bitfolge umfaßt,
- c) Empfangen der seriell übertragenen Dateneinheiten (HB0, HB1),
- d) Überwachen der empfangenen Dateneinheiten (HB0, HB1) auf das Auftreten der charakteristischen Bitfolge hin und, nach Feststellen der charakteristischen Bitfolge, Ermitteln der er sten Dateneinheit (HB0) der der charakteristischen Bitfolge entsprechenden Zelle, und
- e) beginnend mit der ersten Dateneinheit (HB0) der der charak teristischen Bitfolge entsprechenden Zelle, Aufteilen der ein zelnen Bits jeder Dateneinheit (HB0, HB1) der entsprechenden Zelle nacheinander auf eine der Anzahl der eingangsseitigen Datenkanäle (K0-K3) entsprechende Anzahl von parallelen aus gangsseitigen Datenkanälen (K0-K3) und paralleles Ausgeben der Bits jeder Dateneinheit (HB0, HB1) über die entsprechenden ausgangsseitigen Datenkanäle (K0-K3).
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die innerhalb jeder Zelle übertragene charakteristische
Bitfolge 8 Bits umfaßt.
3. Verfahren nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Schritt b) vor der Übertragung der charakteristischen
Bit folge das höherwertigste Bit der charakteristischen Bitfolge
von Zelle zu Zelle alternierend gesetzt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die restlichen Bits der charakterischen Bitfolge für jede
Zelle gleich sind.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anzahl der parallelen eingangsseitigen Datenkanäle
(K0-K3) vier ist, wobei im Schritt a) die digitalen Daten der
vier eingangsseitigen Datenkanäle (K0-K3) synchron in paral
leler Form zugeführt werden.
6. Verfahren nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Schritt a) die Daten der eingangsseitigen Datenkanäle
(K0-K3) derart in die seriell zu übertragenden Dateneinhei
ten (HB0, HB1) umgewandelt werden, daß jede zu übertragende
Dateneinheit (HB0, HB1) von jedem Datenkanal (K0-K3) ein
synchron eingelesenes Bit umfaßt, wobei in jeder Dateneinheit
(HB0, HB1) das Bit eines bestimmten Datenkanals (K0-K3) an
derselben Stelle angeordnet ist.
7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Schritt b) die charakteristische Bitfolge in Form von
zwei aufeinanderfolgenden Dateneinheiten (HB0, HB1) mit je
weils vier Bits übertragen wird.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Schritt b) die charakteristische Bitfolge vor einer er
sten die Bits der eingangsseitigen Datenkanäle (K0-K3) auf
weisenden Dateneinheit der entsprechenden Zelle übertragen
wird.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Schritt b) die einzelnen Dateneinheiten (HB0, HB1) über
ein optisches Übertragungsmedium übertragen werden.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Schritt a) die digitalen Daten der einzelnen parallelen eingangsseitigen Datenkanäle (K0-K3) getaktet in die seriell zu übertragenden Dateneinheiten (HB0, HB1) umgewandelt werden, und
daß im Schritt e) die einzelnen Bits jeder seriell übertrage nen Dateneinheit (HB0, HB1) getaktet auf die einzelnen aus gangsseitigen parallelen Datenkanäle (K0-K3) aufgeteilt und ausgegeben werden.
daß im Schritt a) die digitalen Daten der einzelnen parallelen eingangsseitigen Datenkanäle (K0-K3) getaktet in die seriell zu übertragenden Dateneinheiten (HB0, HB1) umgewandelt werden, und
daß im Schritt e) die einzelnen Bits jeder seriell übertrage nen Dateneinheit (HB0, HB1) getaktet auf die einzelnen aus gangsseitigen parallelen Datenkanäle (K0-K3) aufgeteilt und ausgegeben werden.
11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede Zelle einschließlich der charakteristischen Bitfolge
64 Bytes umfaßt, die im Schritt b) in 128 Dateneinheiten (HB0,
HB1) mit jeweils vier Bits übertragen werden.
12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede Zelle eine erste Gruppe von Dateneinheiten, welche
Steuerinformationen aufweisen, und eine zweite Gruppe von Da
teneinheiten, welche Nutzinformationen aufweisen, umfaßt,
wobei die erste Gruppe die charakteristische Bitfolge für die
entsprechende Zelle aufweist.
13. Verfahren nach Anspruch 11 und 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Gruppe 16 Bytes und die zweite Gruppe 48 Bytes
umfaßt.
14. ATM-Übertragungssystem,
mit einer Sendeeinrichtung (S), welche digitale Daten einer bestimmten Anzahl von ihr parallel zugeführten eingangsseiti gen Datenkanälen (K0-K3) in Dateneinheiten (HB0, HB1) der art umwandelt, daß jede Dateneinheit (HB0) von jedem Datenka nal (K0-K3) eine identische Anzahl von Bits umfaßt, und die einzelnen Dateneinheiten (HB0, HB1) seriell in Form von Zellen über ein Übertragungsmedium (D) überträgt, wobei jede Zelle aus einer bestimmten Anzahl von Dateneinheiten (HB0, HB1) be steht und jeweils eine bestimmte charakteristische Bitfolge umfaßt, und
mit einer Empfangseinrichtung (E), die die von der Sendeein richtung (S) seriell übertragenen Dateneinheiten (HB0, HB1) empfängt und auf das Auftreten der charakteristischen Bit folge hin überwacht, wobei die Empfangseinrichtung (E) nach Fest stellen der charakteristischen Bitfolge in den seriell über tragenen Dateneinheiten (HB0, HB1) die erste Dateneinheit der der charakteristischen Bitfolge entsprechenden Zelle ermittelt und beginnend mit dieser ersten Dateneinheit die einzelnen Bits jeder Dateneinheit (HB0, HB1) der entsprechenden Zelle nacheinander auf eine der Anzahl der eingangsseitigen Datenka näle (K0-K3) entsprechende Anzahl von parallelen ausgangssei tigen Datenkanälen (K0-K3) aufteilt und parallel ausgibt.
mit einer Sendeeinrichtung (S), welche digitale Daten einer bestimmten Anzahl von ihr parallel zugeführten eingangsseiti gen Datenkanälen (K0-K3) in Dateneinheiten (HB0, HB1) der art umwandelt, daß jede Dateneinheit (HB0) von jedem Datenka nal (K0-K3) eine identische Anzahl von Bits umfaßt, und die einzelnen Dateneinheiten (HB0, HB1) seriell in Form von Zellen über ein Übertragungsmedium (D) überträgt, wobei jede Zelle aus einer bestimmten Anzahl von Dateneinheiten (HB0, HB1) be steht und jeweils eine bestimmte charakteristische Bitfolge umfaßt, und
mit einer Empfangseinrichtung (E), die die von der Sendeein richtung (S) seriell übertragenen Dateneinheiten (HB0, HB1) empfängt und auf das Auftreten der charakteristischen Bit folge hin überwacht, wobei die Empfangseinrichtung (E) nach Fest stellen der charakteristischen Bitfolge in den seriell über tragenen Dateneinheiten (HB0, HB1) die erste Dateneinheit der der charakteristischen Bitfolge entsprechenden Zelle ermittelt und beginnend mit dieser ersten Dateneinheit die einzelnen Bits jeder Dateneinheit (HB0, HB1) der entsprechenden Zelle nacheinander auf eine der Anzahl der eingangsseitigen Datenka näle (K0-K3) entsprechende Anzahl von parallelen ausgangssei tigen Datenkanälen (K0-K3) aufteilt und parallel ausgibt.
15. ATM-Übertragungssystem nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sendeeinrichtung (S) und die Empfangseinrichtung (E)
derart ausgestaltet sind, daß die digitalen Daten der der Sen
deeinrichtung (S) zugeführten parallelen Datenkanäle (K0-K3)
gemäß dem Verfahren nach einem der Ansprüche 2-13 von der
Sendeeinrichtung (S) zu der Empfangseinrichtung (E) übertragen
und dort über die parallelen ausgangsseitigen Datenkanäle (K0-K3)
ausgegeben werden.
16. ATM-Übertragungssystem nach Anspruch 14 oder 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß die der Sendeeinrichtung (S) zugeführten parallelen Daten
kanäle (K0-K3) und/oder die mit der Empfangseinrichtung (E)
verbundenen parallelen ausgangsseitigen Datenkanäle (K0-K3)
eine Datenübertragungsrate von ca. 830 Mbit/s aufweisen, und
daß die Sendeeinrichtung (S) die einzelnen Dateneinheiten
(HB0, HB1) seriell mit einer Datenrate von ca. 3,3 Gbit/s op
tisch zu der Empfangseinrichtung (E) überträgt.
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