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DE19802107A1 - Verfahren zur Herstellung eines Etiketts - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Etiketts

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Publication number
DE19802107A1
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Authority
DE
Germany
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label
retailer
image component
goods
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Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1998102107
Other languages
English (en)
Inventor
Bernhard Gaida
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1998102107 priority Critical patent/DE19802107A1/de
Publication of DE19802107A1 publication Critical patent/DE19802107A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K15/00Arrangements for producing a permanent visual presentation of the output data, e.g. computer output printers
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K2215/00Arrangements for producing a permanent visual presentation of the output data
    • G06K2215/0082Architecture adapted for a particular function
    • G06K2215/0097Printing on special media, e.g. labels, envelopes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Labeling Devices (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines Etiketts für insbesondere durch Einzelhändler vertriebene Waren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Die Vorstellungen der Verbraucher werden bei bestimmten Waren, insbesondere Nahrungsmittel, stark von der Herkunft der Ware bestimmt. Produkte, die Einzelhändler unter ihrem eigenen Namen anbieten, genießen deshalb häufig ein besonderes Ansehen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Verfahren bereitzustellen, mit dem möglichst individuelle Etiketts für durch Einzelhändler vertriebene Waren auf einfache Weise auch in beliebiger, auch kleinerer Zahl kostengünstig hergestellt werden können.
Dies wird erfindungsgemäß mit dem im Anspruch 1 gekennzeichneten Verfahren erreicht. In den Unteransprüchen sind vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung wiedergegeben.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren werden zunächst vorläufige Etiketts hergestellt, die wenigstens einen Bildbestandteil sowie einen neutralen Abschnitt aufweisen. Dazu werden unter Verwendung eines Rechners und eines an den Rechner angeschlossenen Druckers der Bildbestandteil sowie die Daten für den neutralen Abschnitt, die im Rechner abgespeichert sind, ausgedruckt.
Bei dem Bildbestandteil kann es sich um einen produktbezogenen Bildbestandteil oder um einen Bildbestandteil handeln, der sich beispielsweise auf den Ort des Einzelhändlers bezieht.
Der neutrale Abschnitt kann beispielsweise eine produktbezogene Abbildung, ein Muster oder dgl. sein. Der neutrale Abschnitt kann auch ein leerer Bereich des Etiketts sein. Vorzugsweise ist er jedoch bedruckt. Aus den so hergestellten vorläufigen Etiketten kann der Einzelhändler ein oder mehrere Etiketten auswählen. Daraufhin werden den Einzelhändler individualisierende Angaben, wie Name, Geschäftsbezeichnung oder Marke, Adresse, Telefonnummer usw. im Rechner abgespeichert und dann die endgültigen Etiketten ausgedruckt, bei denen die neutrale Angabe durch die den Einzelhändler individualisierende Angabe ersetzt.
Auf das vorläufige oder das endgültige Etikett werden ferner warenbeschreibende Angaben gedruckt. Auch kann nur ein Teil der warenbeschreibenden Angaben auf das vorläufige Etikett gedruckt sein, während die restlichen und damit vollständigen warenbeschreibenden Angaben auf das endgültige Etikett gedruckt werden. Das vorläufige Etikett und das endgültige Etikett können selbsthaftende Etiketten sein. Die warenbeschreibenden Angaben können beispielsweise Art und Sorte der Ware, Gewicht, Zutaten, Qualitätsmerkmale, Haltbarkeitsdaten, Losnummer und beispielsweise ein Strichcode sein.
Nachstehend ist ein vorläufiges Etikett, aus dem ein endgültiges Etikett für ein Honigglas nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellt wird, anhand der Zeichnung beispielhaft näher erläutert, deren einzige Figur ein vorläufiges Etikett zeigt.
Das vorläufige Etikett und das nicht dargestellte endgültige Etikett bestehen jeweils aus einem Abschnitt A, der auf die Schauseite, also den Umfang des Honigglases aufgeklebt wird und dem kleineren Abschnitt B, der sich vom Abschnitt A als Lasche nach oben erstreckt und auf den Deckel des Honigglases aufgeklebt wird, also nicht auf die Schauseite.
Auf dem Abschnitt A des vorläufigen Etiketts befindet sich ein Bildbestandteil 1 und auf dem Abschnitt A und dem Abschnitt B ein Bereich mit warenbeschreibenden Angaben, wie Art und Sorte der Ware, Gewicht, Zutaten, Qualität, Strichcode usw. Der Bildbestandteil 1 kann ein produktbezogener Bildbestandteil sein, z. B. bei Waldhonig ein Waldmotiv oder ein den Einzelhändler oder eine Gruppe von Einzelhändlern näher charakterisierenden Bildbestandteil, beispielsweise ein Motiv des Ortes oder der Gegend, in der der Einzelhändler oder die Gruppe von Einzelhändlern ihren Sitz hat. Bei einem solchen den Einzelhändler oder eine Gruppe von Einzelhändlern näher charakterisierenden Bildbestandteil 1 kann dieser z. B. zusätzlich mit einer Ortsangabe 3 versehen sein. Wenn der Bildbestandteil ein produktbezogener Bildbestandteil ist, kann die Angabe 3 auch eine warenbeschreibende Angabe sein.
Der Abschnitt bzw. die Lasche B ist mit einer neutralen Angabe 4 versehen, die bei Honig beispielsweise die Darstellung einer Biene oder eines Bienenstocks sein kann.
Das endgültige Etikett weist auf dem Abschnitt bzw. der Lasche B statt der neutralen Angabe 4 Angaben über den Einzelhändler auf, also z. B. dessen Name, Adresse und Telefonnummer.
Bei der Herstellung eines Etiketts für Honiggläser kann erfindungsgemäß beispielsweise wie folgt vorgegangen werden:
Zum Beispiel wird mit einer digitalen Kamera ein typisches Motiv des Ortes oder der Gegend aufgenommen, in der der Einzelhändler oder eine Gruppe von Einzelhändlern ihren Sitz haben. Die Aufnahme wird im PC, also im Rechner abgespeichert und bearbeitet. Dazu wird sie beispielsweise verdunkelt, erhellt und dgl., um die Kontraste und die Farben zu optimieren. Ferner wird die Aufnahme der Form und Größe des für die Schauseite des Etiketts bestimmten Abschnitts A angepaßt, beispielsweise durch eine ovale Form.
Alsdann wird der Bildbestandteil am PC mit einem Schriftzug versehen, beispielsweise dem Namen des Ortes, von dem der Bildbestandteil ein typisches Motiv zeigt, wobei der Schriftzug der Größe und Form des Bildbestandteils angepaßt wird, also bei einem ovalen Bildbestandteil beispielsweise entsprechend bogenförmig ausgebildet ist.
Der Bildbestandteil, einschließlich Schriftzug und die neutralen Angaben werden dann auf ein vorläufiges Etikett ausgedruckt. Das so hergestellte vorläufige Etikett oder das Glas mit dem aufgeklebten vorläufigen Etikett wird dann dem Einzelhändler vorgelegt.
Bei Etikettenbestellung durch den Einzelhändler werden die warenbeschreibenden Angaben wie Art und Sorte der Ware, Gewicht, Haltbarkeitsdaten, Losnummer, Qualitätsmerkmale, Zutaten und Strichcode in entsprechenden Schriftzügen und Farben, angepaßt an die übrigen Bestandteile des Etiketts, mit dem PC entworfen und abgespeichert. Die warenbeschreibenden Angaben können jedoch auch schon auf das vorläufige Etikett gedruckt werden.
Ferner werden die Einzelhändlerdaten, wie Name, Adresse, Telefonnummer, Logo oder dgl. im PC abgespeichert. Das heißt, die neutralen Angaben des vorläufigen Etiketts werden durch diese den Einzelhändler individualisierenden Angaben ersetzt. Das so abgespeicherte endgültige Etikett kann danach ausgedruckt werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist natürlich auch zur Herstellung von Etiketts anderer Waren und Behälter geeignet, z. B. Marmelade-, Gemüse-, Wurst- oder Fleischwaren oder Gewürzgläser, ferner z. B. für Flaschen, beispielsweise für Säfte oder alkoholische Getränke.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist zwar insbesondere für Etiketts für durch Einzelhändler vertriebene Waren bestimmt. Es kann jedoch sinngemäß auch für Großhändler Verwendung finden.

Claims (4)

1. Verfahren zur Herstellung eines Etikett für insbesondere durch Einzelhändler vertriebene Waren, das den Einzelhändler individualisierende Angaben sowie wenigstens einen Bildbestandteil aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß unter Verwendung eines Rechners und eines an den Rechner anschließbaren Druckers der Bildbestandteil (1) sowie neutrale Angaben (4) im Rechner abgespeichert werden und mit dem Drucker ein vorläufiges Etikett mit dem Bildbestandteil (1) und den neutralen Angaben (4) ausgedruckt wird, worauf die den Einzelhändler individualisierenden Angaben abgespeichert und ein endgültiges Etikett ausgedruckt wird, bei dem die neutralen Angaben (4) durch die den Einzelhändler individualisierenden Angaben ersetzt sind.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Rechner zusätzlich warenbeschreibende Angaben (2) abgespeichert sind, die zumindest auf das endgültige Etikett ausgedruckt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Etikett einen Abschnitt (A) für die Schauseite der Ware und einen nicht für die Schauseite bestimmten Abschnitt (B) aufweist und der nicht für die Schauseite bestimmte Abschnitt (B) des vorläufigen Etiketts bzw. des endgültigen Etiketts mit den neutralen Angaben (4) bzw. den den Einzelhändler individualisierenden Angaben versehen ist.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bildbestandteil (1) ein produktbezogener Bildbestandteil oder ein Bildbestandteil ist, der sich auf den Ort des Einzelhändlers bezieht.
DE1998102107 1998-01-21 1998-01-21 Verfahren zur Herstellung eines Etiketts Withdrawn DE19802107A1 (de)

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