DE19802105A1 - Kappe für eine Spraydose, Spraydose mit der Kappe und Verfahren zum Entleeren von Restflüssigkeit und Restgas aus einer Spraydose - Google Patents
Kappe für eine Spraydose, Spraydose mit der Kappe und Verfahren zum Entleeren von Restflüssigkeit und Restgas aus einer SpraydoseInfo
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Description
Diese Erfindung bezieht sich auf eine Kappe für eine Spray
dose, eine Spraydose mit der Kappe und ein Verfahren zum
Entleeren von Restflüssigkeit und Restgas aus einer Spray
dose und hat die Aufgabe, eine Kappe für eine Spraydose zur
Verfügung zu stellen, die in der Spraydose noch vorhandene
Restflüssigkeit und noch vorhandenes Restgas sicher auf
einmal entleeren kann und die ausreichend gewährleisten
kann, einen großen Teil der noch vorhandenen Restflüssig
keit zu entleeren, sowie eine Spraydose mit der Kappe und
ein Verfahren zum Entleeren der Restflüssigkeit und des
Restgases in einer Spraydose.
Im allgemeinen wird brennbares Gas in eine Spraydose für
Beschichtungen, Insektizide, Kosmetika, usw. eingefüllt, um
die in der Dose befindliche Flüssigkeit zu versprühen.
Wenn solch eine Spraydose mit Restgas im Inneren der Dose
entsorgt wird, besteht die Gefahr einer Explosion der Dose,
die eine Verletzung eines Reinigers oder eine Beschädigung
eines Verbrennungsofens verursachen kann, weswegen von den
Kommunalverwaltungen vorgeschrieben wird, Spraydosen zu
entsorgen, nachdem das Restgas in der Dose komplett ent
leert worden ist.
Die bekannten hauptsächlich verwendeten Verfahren Restgas
oder Restflüssigkeit im Inneren einer Spraydose zu entlee
ren, können hauptsächlich in zwei Wege klassifiziert wer
den; einer ist, die Dose aufzubohren, und der andere ist,
kontinuierlich den Sprayknopf zu drücken.
Eine Spraydose aufzubohren ist eine häufig angewandte Me
thode, da viele Kommunalverwaltungen diese Methode empfeh
len. Obwohl ein Nagel oder ein Locheisen benutzt werden
kann, um eine Spraydose aufzubohren, werden in der letzten
Zeit Vorrichtungen, wie sie in Fig. 13 und Fig. 15 zu sehen
sind, verkauft, die nur dazu verwendet werden, eine Spray
dose aufzubohren.
Die in Fig. 13 gezeigte Vorrichtung umfaßt zwei Wendel
federn (C) und einen Stift (P), der zwischen den beiden
Federn (C) angebracht ist, und bohrt eine Spraydose (K)
mittels des Stiftes (P) dadurch auf, daß die Dose (K) auf
den gekrümmten Bereich der Federn (C) aufgesetzt wird und
man auf die Dose (K) tritt, um die Wendelfedern (C) zu de
formieren.
Die in Fig. 15 gezeigte Vorrichtung umfaßt eine Nadel (H),
einen Schwamm (S), der die Nadel umgibt, und ein beidseitig
klebendes Klebeband (T), das auf die Oberfläche des
Schwamms (S) aufgebracht ist, und sticht die Nadel (H) in
die Spraydose, indem man den Schwamm (S), der mit dem Kle
beband (T) an der Oberfläche der Spraydose angebracht ist,
drückt.
Die JP-A-B-324661 mit dem Titel "Gasentleerer, Gasentlee
rungsapparat, zum Gasentleeren genutzte Kappe und Verfahren
zum Gasentleeren für Aerosoldosen" offenbart einen Weg,
Restgas in einer aufgebrauchten Aerosoldose mit einer Kappe
der Aerosoldose vollständig zu entleeren.
Die oben erwähnten Verfahren eine Spraydose aufzubohren,
setzten voraus, daß die Flüssigkeit in einer Spraydose fast
vollständig aufgebraucht ist. Wenn ein großer Teil an Flüs
sigkeit in der Spraydose zurückgeblieben ist, wird dadurch
das Problem verursacht, daß die Restflüssigkeit verspritzt
wird und so das Gesicht oder die Kleider eines Benutzers
verschmutzt, insbesondere wenn die Restflüssigkeit Be
schichtungsmittel ist, ist es schwierig, die Flecken von
der Kleidung zu entfernen.
Dagegen setzt das Verfahren des kontinuierlichen Drückens
des Sprayknopfes, um Restgas und Flüssigkeit zu entleeren,
im Fall, daß ein großer Teil der Flüssigkeit in der Spray
dose übrig geblieben ist, voraus, den Knopf für eine lange
Zeit kontinuierlich zu drücken, was den Finger des Anwen
ders strapaziert. Außerdem wird Restflüssigkeit im allge
meinen ins Freie entleert, so daß, wenn die Restflüssigkeit
Beschichtungsmittel ist, die entleerte Flüssigkeit je nach
Windrichtung gegen den Benutzer gespritzt werden kann und
sie so die Kleidung des Benutzers verschmutzt.
Die oben erwähnte Schrift JP-A-B-324661 mit dem Titel
"Gasentleerer, Gasentleerungsapparat, zum Gasentleeren be
nutzte Kappe und Verfahren zum Gasentleeren von Aerosol
dosen" bezieht sich nur auf eine Lehre, das Gas aus einer
Aerosoldose zu entleeren, wenn die Voraussetzung erfüllt
ist, daß die Aerosoldose aufgebraucht wurde, so daß sie
nicht geeignet ist, auf eine Spraydose mit einem großen
Teil übriggebliebener Flüssigkeit angewendet zu werden.
Die offenbarte Lehre in der Schrift JP-A-B-324661 umfaßt
die Schritte: Umgedrehtes Aufsetzen einer Kappe (A) zum
Gasentleeren auf einen Behälter (B), Niederdrücken des
Röhrchens (C) mittels eines kegelförmigen Loches (D), wel
ches durch die Kappe (A) durchgehend ausgeformt ist, wo
durch der Restinhalt herausgestoßen wird. Wenn die Kappe
(A) zum Gasentleeren auf den aufgerichteten Behälter (B)
aufgesetzt wird, um sowohl Gas als auch Flüssigkeit in
einer Spraydose mit einem großen Teil an zurückgebliebener
Flüssigkeit zu entleeren, wird dadurch das Problem verur
sacht, daß die Restflüssigkeit heftig nach oben herausge
stoßen wird und so in die Augen des Anwenders spritzt und
die Umgebung verschmutzt. Das Problem kann dadurch gelöst
werden, daß der Behälter (B) umgedreht auf die Kappe (A)
gesetzt wird, jedoch wird dadurch ein anderes Problem ver
ursacht, nämlich daß nur Restgas entleert werden kann und
die Restflüssigkeit noch immer im Behälter zurückbleibt.
Das Problem, das durch die vorliegende Erfindung gelöst
werden soll, ist eine Kappe für eine Spraydose, die in der
Lage ist, Restflüssigkeit und Restgas aus einer Spraydose
sicher auf einmal zu entleeren und ausreichend zu gewähr
leisten, daß ein großer Teil der Restflüssigkeit entleert
wird, eine Spraydose mit der Kappe sowie ein Verfahren zum
Entleeren von Restflüssigkeit und Restgas zur Verfügung zu
stellen.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Kappe für
eine Spraydose mit einer Ausnehmung oder einem Vorsprung,
der in der Deckplatte ausgeformt und mit dem äußeren bzw.
inneren Umfang eines das Röhrchen des Dosenkörpers umgeben
den Eingriffsbereichs in Eingriff bringbar ist, einem Ein
führloch, das im zentralen Teil der Vertiefung oder des
Vorsprungs ausgeformt ist, in welches das Röhrchen des Do
senkörpers eingeführt werden kann, einem engen Bereich mit
einem Durchmesser, der kleiner ist als der Außendurchmesser
des Röhrchens des Dosenkörpers, der unterhalb des Einführ
loches ausgeführt ist, einer Prallplatte, auf die die Rest
flüssigkeit, die aus der Entleerungsöffnung des Röhrchens
herausfließt, geschleudert werden kann und die in einem
notwendigen Abstand unterhalb des engen Bereiches ange
bracht ist, zwei Öffnungen, die in einem Verbindungsbereich
zwischen dem engen Bereich und der Prallplatte ausgeformt
sind, wobei die Deckplatte der Dose bis auf das Einführloch
flüssigkeitsdicht ist und wobei durch Niederdrücken des
Röhrchens des Dosenkörpers mittels des engen Bereiches, um
die Restflüssigkeit und das Restgas herausströmen zu las
sen, herausschießende Restflüssigkeit, die gegen die Prall
platte geschleudert wird, durch die Öffnungen im wesentli
chen gegen eine äußere Umfangsfläche der Kappe strömt. Die
Kappe hat die Wirkung, daß im wesentlichen alles Restgas
und alle Restflüssigkeit aus einer Spraydose automatisch
sehr einfach entleert wird, nur dadurch, daß die Kappe auf
den Spraydosenkörper aufgesetzt wird, ohne die Schritte,
die bei den älteren Verfahren benötigt wurden, wie etwa
kontinuierliches Drücken des Sprayknopfes für eine lange
Zeit oder Aufbohren eines Spraydosenkörpers, sowie die
Wirkung, daß die entleerte Flüssigkeit niemals den Anwender
oder die Umgebung verschmutzt, weil die herausgeschleuderte
Flüssigkeit aufgrund der Prallplatte gegen einen äußere
Umfangsfläche der Kappe strömt.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich desweiteren auf die
oben erwähnte Kappe, welche zusätzlich einen Flüssigkeits
absorber umfaßt, der sich vor Gebrauch im Inneren der Kappe
befindet oder der im Inneren der Kappe angebracht werden
kann. Die Kappe hat die Wirkung, daß die entleerte Rest
flüssigkeit vom Flüssigkeitsabsorber absorbiert werden kann
und nicht aus der entsorgten Kappe herausläuft.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich weiterhin auf eine
Spraydose, die die oben beschriebene Kappe besitzt. Die
Spraydose hat die Wirkung, daß Restgas und Restflüssigkeit
aus dem Dosenkörper einfach nur dadurch entleert werden
können, daß die Kappe vom Dosenkörper entfernt wird und sie
dann umgedreht auf den Dosenkörper aufgesetzt wird, ohne
daß irgendeine Bohrvorrichtung gekauft werden muß, und daß
ein Anwender Restgas und Restflüssigkeit vollständig und
ökonomisch entleeren kann.
Außerdem bezieht sich die vorliegende Erfindung auf ein
Verfahren Restgas und Restflüssigkeit aus einer Spraydose
zu entleeren, welches die folgenden Schritte umfaßt: Be
reitstellen einer Vertiefung oder eines Vorsprungs in der
Deckplatte einer Kappe für die Spraydose, der mit einem
äußeren bzw. einem inneren Umfang eines ein Röhrchen des
Dosenkörpers umgebenden Eingriffsbereichs in Eingriff
bringbar ist; Formen eines Einführloches im zentralen Teil
der Vertiefung oder des Vorsprungs, in welches das Röhrchen
des Dosenkörpers eingeführt werden kann; Formen eines engen
Bereiches mit einem Durchmesser, der kleiner als der Außen
durchmesser des Röhrchens des Dosenkörpers ist, unterhalb
des Einführloches; Anbringen einer Prallplatte, gegen wel
che die Restflüssigkeit, die aus der Entleerungsöffnung des
Röhrchens herausschießt, geschleudert werden kann, in einem
notwendigen Abstand unterhalb des engen Bereichs; Ausformen
zweier Öffnungen in einem Verbindungsbereich zwischen dem
engen Bereich und der Prallplatte; Herstellen der Deck
platte als eine bis auf das Einführloch wasserdichte
Platte; Aufrichten des Dosenkörpers und umgedrehtes Aufset
zen der Kappe, mit ihrer offenen Seite nach oben zeigend,
auf den aufgerichteten Dosenkörper; und Niederdrücken des
Röhrchens des Dosenkörpers mittels des engen Bereiches, um
die Restflüssigkeit und das Restgas herausschießen zu las
sen und die herausschießende Restflüssigkeit gegen die
Prallplatte zu schleudern und sie durch die Öffnungen im
wesentlichen gegen einen äußeren Umfang der Kappe strömen
zu lassen, wobei die Restflüssigkeit in der Kappe gespei
chert wird. Dieses Verfahren hat die Wirkungen, daß im we
sentlichen alles Restgas und alle Restflüssigkeit aus einer
Spraydose automatisch sehr einfach entleert werden kann und
daß die entleerte Flüssigkeit niemals den Anwender ver
schmutzt.
Fig. 1 ist eine Draufsicht, die eine bevorzugte Ausfüh
rungsform einer Kappe für eine Spraydose bezüglich der vor
liegenden Erfindung zeigt.
Fig. 2 ist eine vergrößerte Ansicht des Einführloches in
Fig. 1.
Fig. 3 ist eine Unteransicht von Fig. 1.
Fig. 4 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie IV-IV
in Fig. 1.
Fig. 5 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie V-V
in Fig. 1, die eine weitere Ausführungsform zeigt.
Fig. 6 ist eine Querschnittsansicht, die einen im Inneren
der Kappe angeordneten Flüssigkeitsabsorber zeigt.
Fig. 7 ist eine Querschnittsansicht, die ebenfalls einen in
der Kappe angeordneten Flüssigkeitsabsorber zeigt.
Fig. 8 zeigt eine Spraydose gemäß der vorliegenden Erfin
dung.
Fig. 9 ist eine Ansicht zum Erklären, wie eine Kappe für
eine Spraydose gemäß der vorliegenden Erfindung benutzt
wird.
Fig. 10 ist eine Querschnittsansicht, die eine weitere Aus
führungsform einer Kappe für eine Spraydose gemäß der vor
liegenden Erfindung zeigt.
Fig. 11 ist eine Querschnittsansicht, die noch eine weitere
Ausführungsform einer Kappe für eine Spraydose gemäß der
vorliegenden Erfindung zeigt.
Fig. 12 ist eine Ansicht zum Erklären, wie eine Kappe für
eine Spraydose gemäß der vorliegenden Erfindung benutzt
wird.
Fig. 13 ist eine Ansicht, die ein Beispiel für eine be
kannte Vorrichtung zum Aufbohren zeigt, die zum Entleeren
von Restgas in einer Spraydose benutzt wird.
Fig. 14 ist eine Ansicht, die zeigt, wie die Vorrichtung
aus Fig. 13 benutzt wird.
Fig. 15 ist eine Querschnittsansicht, die ein weiteres Bei
spiel bekannter Aufbohrvorrichtungen zeigt, die zum Entlee
ren von Restgas aus einer Spraydose benutzt werden.
Fig. 16 ist eine Ansicht zum Erklären eines Beispiels für
bekannte Gasentleerungsverfahren für eine Spraydose.
Bevorzugte Ausführungsformen einer Kappe für eine Spray
dose, einer Spraydose mit der Kappe und eines Verfahrens
zum Entleeren von Restflüssigkeit und Restgas gemäß der
vorliegenden Erfindung werden nachfolgend unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen beschrieben.
Die nachfolgende Beschreibung bezieht sich im wesentlichen
auf eine Spraydose für Beschichtungen, jedoch sind die In
halte einer Spraydose, die für die vorliegende Erfindung
benutzt wird, nicht eingeschränkt, und die vorliegende Er
findung kann bei jeder Aerosolspraydose angewendet werden,
die eine Flüssigkeit und ein Gas zum Versprühen der Flüs
sigkeit aufweist, wie z. B. Spraydosen für Insektizide, Kos
metika, flüssige Reinigungsmittel, z. B. Glasreinigungsmit
tel, Wachse, Deodorants, Duftmittel, Stärke, Desinfektions
mittel, Mittel zum Verhindern statischer Elektrizität, Im
prägniermittel, Muskelregenerationsmittel, Formentrennmit
tel, Rostschutzmittel und Schmiermittel, Metallfehlernach
weismittel usw. In einer Spraydose kann das Gas in der
Flüssigkeit gelöst sein oder es kann getrennt von der Flüs
sigkeit eingefüllt werden, um den Druck zum Versprühen der
Flüssigkeit zu erzeugen.
Fig. 1 ist eine Draufsicht, die eine bevorzugte Ausfüh
rungsform einer Kappe für eine Spraydose bezüglich der vor
liegenden Erfindung zeigt; Fig. 2 ist eine vergrößerte An
sicht des Einführloches in Fig. 1; Fig. 3 ist eine Unteran
sicht von Fig. 1; Fig. 4 ist eine Querschnittsansicht ent
lang der Linie IV-IV in Fig. 1; Fig. 5 ist eine Quer
schnittsansicht entlang der Linie V-V in Fig. 1, die eine
weitere Ausführungsform zeigt; Fig. 6 ist eine Quer
schnittsansicht, die einen im Inneren der Kappe angeordne
ten Flüssigkeitsabsorber zeigt; Fig. 7 ist eine Quer
schnittsansicht, die ebenfalls einen in der Kappe angeord
neten Flüssigkeitsabsorber zeigt; Fig. 8 zeigt eine Spray
dose gemäß der vorliegenden Erfindung; Fig. 9 ist eine An
sicht zum Erklären, wie eine Kappe für eine Spraydose gemäß
der vorliegenden Erfindung benutzt wird; Fig. 10 ist eine
Querschnittsansicht, die eine weitere Ausführungsform einer
Kappe für eine Spraydose gemäß der vorliegenden Erfindung
zeigt; Fig. 11 ist eine Querschnittsansicht, die noch eine
weitere Ausführungsform einer Kappe für eine Spraydose ge
mäß der vorliegenden Erfindung zeigt; Fig. 12 ist eine An
sicht zum Erklären, wie eine Kappe für eine Spraydose gemäß
der vorliegenden Erfindung benutzt wird.
Eine Kappe 1 für eine Spraydose gemäß der vorliegenden Er
findung besitzt eine Vertiefung 2, die in der Deckplatte
ausgeformt ist und die mit einem Eingriffsbereich, der das
Röhrchen des Dosenkörpers umgibt, in Eingriff gebracht wer
den kann, und ein Einführloch 3, in das das Röhrchen des
Dosenkörpers eingeführt werden kann, ist im zentralen Teil
der Vertiefung 2 ausgeformt. Ein enger Abschnitt 4, der
einen Durchmesser kleiner als der Außendurchmesser des
Röhrchens aufweist, ist unterhalb des Einführloches 3 aus
geformt, und eine Prallplatte 5 ist mit einem notwendigen
Abstand unterhalb des engen Bereichs 4 angebracht.
In der gezeigten Ausführungsform ist der enge Bereich 4 ke
gelförmig zugespitzt, um den Durchmesser zum Boden hin (zur
offenen Seite der Kappe hin) graduell zu reduzieren.
Größe und Form der Prallplatte 5 sind nicht speziell einge
schränkt. Die Prallplatte kann als eine Scheibe geformt
sein, deren Größe die der Entleerungsöffnung des Röhrchens,
wie in Fig. 4 gezeigt, weit übertrifft, oder kann als eine
Scheibe mit einer Größe, die ein wenig größer ist als die
der Entleerungsöffnung in Fig. 5 geformt sein. Die Prall
platte 5 hat vorzugsweise eine Größe, die ausreicht, um
mindestens 60% der Größe der Entleerungsöffnung (Innenum
fang) des Röhrchens abzudecken.
Wenn die Prallplatte 5 eine Größe besitzt, die weniger als
60% der Größe der Entleerungsöffnung abdeckt, hat beim Ent
leeren der Restflüssigkeit und des Restgases die Restflüs
sigkeit, die nicht gegen die Prallplatte 5 geschleudert
werden kann, eine stärkere Kraft als die übrige Restflüs
sigkeit, die gegen die Prallplatte 5 geworfen werden kann,
um durch die zwei Öffnungen der äußeren Umfangsfläche der
Kappe entgegenzuströmen, so daß ein Teil oder das meiste
der Restflüssigkeit geradeaus in Richtung der Öffnung der
Kappe strömt.
Hat die Prallplatte 5 dagegen eine Größe, die mindestens
60% der Größe der Entleerungsöffnung abdecken kann, besitzt
beim Entleeren die Restflüssigkeit, die gegen die Prall
platte 5 geschleudert werden kann, um durch die zwei Öff
nungen zur äußeren Umfangsfläche der Kappe hinzuströmen,
eine größere Kraft als der übrige Teil der Restflüssigkeit,
der nicht gegen die Prallplatte 5 geschleudert werden kann
und geradeaus in Richtung der offenen Seite der Kappe
strömt, so daß die Restflüssigkeit aufwärts und etwas
schräg in Richtung der äußeren Umfangsfläche der Kappe
strömt, um sicher einen Unfall, wie etwa, daß die ausge
strömte Flüssigkeit in die Augen des Anwenders gespritzt
wird, zu verhindern.
Es sei angemerkt, daß im Rahmen der vorliegenden Erfindung
auch der Fall enthalten ist, daß die Prallplatte 5 eine
Größe aufweist, die weniger als 60% der Größe der Entlee
rungsöffnung des Röhrchens abdeckt.
Fig. 5 zeigt eine Prallplatte 5, die eine kleinere Größe
(einen kleineren Durchmesser) als die in Fig. 4 aufweist
und zwei Öffnungen 12, die in einem Verbindungsbereich der
Prallplatte 5 mit dem engen Bereich 4 ausgeformt sind. Im
Verbindungsbereich ist die Prallplatte 5 mit dem engen Be
reich entlang des Schnittes IV-IV in Fig. 1 (vgl. Fig. 4)
verbunden, jedoch sind die Öffnungen 12 entlang der Linie
V-V in Fig. 1 ausgeführt.
Beim Entleeren der restlichen Flüssigkeit, das später be
schrieben wird, trifft die restliche Flüssigkeit auf die
Prallplatte 5 und strömt dem äußeren Umfang entgegen, wenn
die Prallplatte 5 wie in Fig. 4 gezeigt geformt ist, und
sie trifft auf die Prallplatte 5 und strömt aufwärts (zur
offenen Oberfläche der Kappe hin) und etwas schräg, wenn
die Prallplatte 5 wie in Fig. 5 gezeigt geformt ist.
Außer dem Einführloch 3 ist die Deckplatte flüssigkeits
dicht, so daß Flüssigkeit, die in die Kappe 1, die umge
dreht wurde, entleert wird, nicht aus der Kappe 1 austritt.
Die Kapazität der Kappe 1 für eine Spraydose kann entspre
chend der Menge oder der Art der Flüssigkeit, welche in die
Spraydose eingefüllt worden ist, angemessen geändert wer
den. Die Kapazität der Kappe 1 für eine Spraydose für Duft
mittel, das fast nur Gas aufweist, kann relativ zur Kapazi
tät des Dosenkörpers verringert werden, und die Kapazität
der Kappe 1 für eine Spraydose für Glasreiniger, die fast
nur Flüssigkeit aufweist, kann relativ zur Kapazität des
Dosenkörpers vergrößert werden.
Die Kappe 1 für eine Spraydose für Beschichtungen hat vor
zugsweise eine Kapazität von 0,54 bis 5,50 mal soviel wie
das Volumen der Beschichtung, die in die Dose eingefüllt
wurde. Hat die Kappe 1 für eine Spraydose eine Kapazität,
die kleiner als 0,45 mal soviel wie das Volumen des Be
schichtungsmittels, das in den Dosenkörper eingefüllt
wurde, ist, kann das restliche Beschichtungsmittel aus der
Kappe 1 mit dem Flüssigkeitsabsorber 6 überlaufen, wenn das
restliche Beschichtungsmittel entleert wird. Dagegen ist
die Kappe 1, wenn die Kappe 1 für eine Spraydose eine Kapa
zität von mehr als 5,5 mal soviel wie das Volumen des Be
schichtungsmittels, das in den Dosenkörper eingefüllt
wurde, aufweist, für den Anwender unangenehm zu handhaben,
weil sie zu groß ist.
Z.B. werden im allgemeinen 80 bis 170 ml Beschichtungsmit
tel in eine Spraydose mit einer Kapazität von 300 ml einge
füllt, dann kann die Kappe 1 für eine Spraydose mit einer
Kapazität von etwa 200 ml (etwa 1,18 bis 2,50 mal soviel
wie das Volumen des Beschichtungsmittels) vorzugsweise be
nutzt werden, so daß entleertes Beschichtungsmittel beim
Entleeren des restlichen Beschichtungsmittels niemals aus
der Kappe 1 herausläuft und die Kappe 1 für den Anwender
niemals unbequem wird, weil sie nicht so groß ist.
Es ist vorzuziehen, einen Flüssigkeitsabsorber 6 im Inneren
der Kappe 1 anzubringen, wie in Fig. 6 gezeigt.
Der Flüssigkeitsabsorber 6 kann im Voraus im Inneren der
Kappe 1 angebracht werden oder er kann vom Benutzer ange
bracht werden, bevor er die Spraydose entsorgt.
Wenn der Flüssigkeitsabsorber 6 im Inneren der Kappe 1 an
gebracht ist, ist es günstig, ein Klebeband oder eine Ab
deckung an der offenen Seite der Kappe anzubringen, um zu
verhindern, daß der Flüssigkeitsabsorber 6 aus der Kappe 1
herausgedrückt wird. Auf jeden Fall sollte die Kappe 1 zum
Entleeren des Gases nicht abgeschlossen werden.
Fig. 7 ist eine Querschnittsansicht, die zeigt, daß ein Be
nutzer den Flüssigkeitsabsorber 6 in die Kappe 1 einbringt
und eine Abdeckung 11 auf die offene Seite der Kappe 1 auf
bringt, bevor er die Spraydose entsorgt.
Es ist günstig, Filz, Schwamm, wasserabsorbierendes Papier,
ölabsorbierendes Papier, Sägemehl, Stoff usw. einzeln oder
in Kombination als Flüssigkeitsabsorber 6 zu verwenden. Ma
terial und Größe des Flüssigkeitsabsorbers 6 werden vor
zugsweise so bestimmt, daß er in der Lage ist, die in die
Spraydose eingefüllte Flüssigkeit vollständig zu absorbie
ren.
Die Kappe für eine Spraydose, wie sie oben beschrieben wor
den ist, wird auf den Spraydosenkörper 7 wie in Fig. 8 ge
zeigt aufgesetzt und verkauft.
Wenn eine Spraydose mit in der Dose übriggebliebener Flüs
sigkeit entsorgt werden soll, wird die Kappe 1 für die
Spraydose umgedreht, um die Vertiefung 2 mit einem Ein
griffsbereich 8, der ein Röhrchen 9 des Spraydosenkörpers
umgibt, in Eingriff zu bringen, wobei das Röhrchen 9 in das
Einführloch 3, das im zentralen Bereich der Vertiefung 2
ausgeformt ist, eingeführt wird.
Dabei wird das Röhrchen durch die abgeschrägte Seitenfläche
des engen Bereiches 4 niedergedrückt, so daß Restflüssig
keit und Restgas auf einmal entleert werden, wenn die
Spraydose mit einer Flüssigkeit gefüllt ist, in welcher das
Gas gelöst ist wie etwa Beschichtungsmittel, und, wenn die
Spraydose mit Flüssigkeit und separatem Gas gefüllt ist,
wie etwa Glasreiniger, wird zuerst die Restflüssigkeit und
dann das Restgas entleert.
Beim Entleeren der Restflüssigkeit trifft die entleerte
Flüssigkeit gegen die Prallplatte 5, von wo sie aufwärts
und etwas schräg gegen die äußere Umfangsfläche der Kappe,
nämlich gegen die Außenwand der Kappe 1 strömt, und kann so
gut wie nicht aus der Kappe herausgespritzt werden, weil
die Prallplatte 5 mit einer Größe, die mindestens 60% der
Größe der Entleerungsöffnung des Röhrchens 9 abdecken kann,
unterhalb des engen Bereichs 4 vorhanden ist.
Die entleerte Flüssigkeit kann vom Flüssigkeitsabsorber 6
absorbiert werden, falls dieser im Inneren der Kappe 1, wie
in Fig. 6 oder Fig. 7 gezeigt, angebracht ist.
Wie oben beschrieben, können Restflüssigkeit und Restgas
allein durch umgedrehtes Aufsetzen der Kappe 1 auf den
Spraydosenkörper 7 automatisch fast vollständig entleert
werden.
In den vorher genannten Beispielen kann die Kappe 1 für
eine Spraydose gemäß der vorliegenden Erfindung mit dem
Außenumfang eines Eingriffsbereiches, der das Röhrchen des
Spraydosenkörpers umgibt, in Eingriff gebracht werden. Die
Kappe 1, kann jedoch auch so beschaffen sein, daß sie mit
dem Innenumfang des Eingriffsbereich in Eingriff gebracht
werden kann. Jede der Fig. 10 bis 12 ist eine Quer
schnittsansicht, die eine Kappe 1 zeigt, die mit dem Innen
umfang eines Eingriffsbereichs in Eingriff gebracht werden
kann, und die Kappe 1 wird auf den Spraydosenkörper 7 wie
in Fig. 12 gezeigt, angebracht, dadurch daß ein Vorsprung
10 auf der Deckplatte der Kappe 1 ausgeformt ist und daß
der Vorsprung 10 mit dem Innenumfang eines Eingriffsbe
reichs 8, der das Röhrchen des Spraydosenkörpers 7 umgibt,
in Eingriff gebracht wird. Die Arbeitsweise der Kappe wird
hier nicht beschrieben, da sie die gleiche ist wie in den
vorher genannten Beispielen.
Die Wirkungen der Kappe für eine Spraydose und der Spray
dose mit der Kappe nach der vorliegenden Erfindung werden
in den folgenden Ausführungsformen und Vergleichstests kla
rer beschrieben werden. Dabei ist zu beachten, daß die vor
liegende Erfindung nicht auf die nachfolgenden Ausführungs
formen beschränkt ist.
Ein geschäumter Urethanschwamm (Handelsname "MOLTOPREN SF",
hergestellt von der Inoac Corp.) mit einer Höhe von 20 mm,
der in eine zylindrische Form geschnitten wurde, um dem In
nendurchmesser einer Kappe für eine Spraydose gemäß der
vorliegenden Erfindung angepaßt zu werden, wurde im Inneren
der Kappe als Flüssigkeitsabsorber angeordnet, und, um
nicht aus der Kappe herauszutreten, durch kreuzweises An
bringen von Zelluloseklebeband in dem Zwischenraum zwischen
der Unterseite der Kappe und dem Flüssigkeitsabsorber ge
halten, und, wie in Fig. 9 gezeigt, die Kappe wurde auf
eine aufgerichtete Spraydose für weißen Lack (Handelsname
"LAQUER SPRAY WHITE - 300 ml SIZE", hergestellt von der
Asahipen Corp.) mit 14 g (etwa 17 ml) Restflüssigkeit und
2,2 kg/cm2 Innendruck, von der der Sprayknopf entfernt wor
den war, aufgesetzt.
Als Ergebnis wurde die Restflüssigkeit innerhalb von ca. 25
sec fast vollständig entleert und vom geschäumten Urethan
schwamm absorbiert, ohne daß etwas aus der Kappe ausgelau
fen ist. Nachdem die Dose für 10 min ohne weitere Bearbei
tung gehalten worden, war der Innendruck 0 kg/cm2 und das
Gewicht des Restlacks war 2,8 g.
Etwa 20 g weicher Baumwollstoff wurde als Flüssigkeitsab
sorber in die Kappe gemäß der vorliegenden Erfindung ge
stopft und, um nicht aus der Kappe herauszutreten, durch
Anbringen von Klebeband in dem Zwischenraum zwischen der
Unterseite der Kappe und dem Flüssigkeitsabsorber gehalten,
und, wie in Fig. 9 gezeigt, die Kappe wurde auf eine aufge
richtete Spraydose für weißen Lack (Handelsname "LAQUER
SPRAY WHITE - 300 ml SIZE", hergestellt von der Asahipen
Corp.) mit 41 g (etwa 50 ml) Restflüssigkeit und 2,5 kg/cm2
Innendruck, von der der Sprayknopf entfernt worden ist,
aufgesetzt.
Als Ergebnis wurde die Restflüssigkeit innerhalb von 90
sec. fast vollständig entleert und von dem Baumwollstoff
absorbiert, ohne daß etwas aus der Kappe herausgelaufen
ist. Nachdem die Dose für 10 min ohne Bearbeitung gehalten
worden war, war der Innendruck 0 kg/cm2 und das Gewicht der
Restflüssigkeit war 3,2 g.
8 Blatt (etwa 9,4 g) weiche Papiertücher (Gesichtstücher,
hergestellt von Crecia Corp.) wurden als Flüssigkeitsabsor
ber in die Kappe gemäß der vorliegenden Erfindung gestopft,
und, um nicht aus der Kappe herauszutreten, durch Anbringen
von Zelluloseklebeband in dem Zwischenraum zwischen der Un
terseite der Kappe und dem Flüssigkeitsabsorber gehalten,
und, wie in Fig. 9 gezeigt, die Kappe wurde auf eine aufge
richtete Spraydose für weiße Acrylharzbeschichtung (Han
delsname "SPRAY FOR VARIOUS USES WHITE - 300 ml SIZE", pro
duziert von Asahipen Corp.) mit 85 g (etwa 100 ml) Rest
flüssigkeit und 3,6 kg/cm2 Innendruck, von der der Spray
knopf entfernt worden war, aufgesetzt.
Als Ergebnis wurde die Restflüssigkeit innerhalb von 2 min
fast vollständig entleert und von den Papiertüchern absor
biert, ohne daß etwas aus der Kappe herausgelaufen ist.
Nachdem die Dose für 10 min ohne weitere Bearbeitung gehal
ten worden war, war der Innendruck 0 kg/cm2 und das Gewicht
der Restflüssigkeit war 3,5 g.
Außer, daß eine Kappe gemäß der vorliegenden Erfindung auf
eine Spraydose für weiße Beschichtung zum Markieren (Han
delsmarke "MARKING SPRAY WHITE - 300 ml SIZE", hergestellt
von Asahipen Corp.) mit 83 g (etwa 100 ml) Restflüssigkeit
und 2,6 kg/cm2 Innendruck aufgesetzt wurde, wurde ein Test
in derselben Weise durchgeführt wie bei Ausführungsform 3.
Als Ergebnis wurde die Restflüssigkeit innerhalb von 4 min
fast vollständig entleert, und von den Papiertüchern absor
biert, ohne daß etwas aus der Kappe herausgelaufen ist.
Nachdem die Dose für 10 min ohne Behandlung gehalten worden
war, war der Innendruck 0 kg/cm2 und das Gewicht der Rest
flüssigkeit war 3,1 g.
Nachdem eine Hälfte der Beschichtung in einer unbenutzten
Spraydose für weiße Beschichtung zum Markieren (Handelsname
"MARKING SPRAY WHITE - 300 ml SIZE", hergestellt von
Asahipen Corp.) durch kontinuierliches Drücken des Spray
knopfes (für etwa 4 min) versprüht worden war, ohne die Um
gebung zu verschmutzen, wurden acht Blätter (etwa 16 g) Pa
pierhandtücher, (Handelsname "COOPSTYLE", hergestellt von
Crecia Corp.) als Flüssigkeitsabsorber in eine Kappe gemäß
der vorliegenden Erfindung gestopft und, um nicht aus der
Kappe hervorzutreten, durch Anbringen von Klebeband in dem
Zwischenraum zwischen der Unterseite der Kappe und dem
Flüssigkeitsabsorber gehalten, und, wie in Fig. 9 gezeigt,
die Kappe wurde auf eine aufgerichtete Spraydose, von der
der Sprühknopf entfernt worden war, aufgesetzt.
Als Ergebnis wurde die Restflüssigkeit innerhalb von etwa 3
min fast vollständig entleert und von den Papierhandtüchern
absorbiert, ohne daß etwas aus der Kappe herausgelaufen
ist. Nachdem die Dose für 10 min ohne Behandlung gehalten
worden war, war der Innendruck 0 kg/cm2 und das Gewicht der
Restflüssigkeit war 2,9 g.
6 Blätter (etwa 7 g) weiße Papiertücher (Gesichtstücher,
hergestellt von Crecia Corp.) wurden als Flüssigkeitsabsor
ber in eine Kappe gemäß der vorliegenden Erfindung ge
stopft, und, um nicht aus der Kappe herauszutreten, durch
Anbringen von Zelluloseklebeband in dem Zwischenraum zwi
schen der Unterseite der Kappe und dem Flüssigkeitsabsorber
gehalten, und, wie in Fig. 9 gezeigt, wurde die Kappe auf
eine aufgerichtete unbenutzte Spraydose für weißen Acryl
harzlack auf Wasserbasis (Handelsname "WATER BASE MINI
SPRAY WHITE" - 100 ml SIZE", hergestellt von Asahipen
Corp.) , von der der Sprühknopf entfernt worden war, aufge
setzt.
Als Ergebnis wurde die Restflüssigkeit innerhalb von etwa
150 sec fast vollständig entleert und von den Papierhand
tüchern absorbiert, ohne daß etwas aus der Kappe heraus
gelaufen ist. Nachdem die Dose für 10 min ohne Behandlung
gehalten worden war, war der Innendruck 0 kg/cm2 und das
Gewicht der Restflüssigkeit war 2,4 g.
Lack in einer unbenutzten Spraydose für weiße Beschichtung
zum Markieren (Handelsname "MARKING SPRAY WHITE - 300 ml
SIZE", hergestellt von der Asahipen Corp.) wurde aus der
Dose versprüht, indem der Sprühknopf gedrückt gehalten
wurde.
Als Ergebnis konnte etwa 9 min nach Beginn des Drückens des
Knopfes kein Lack mehr versprüht werden und der Finger
wurde vom Knopf genommen. Dann, nachdem die Dose für 10 min
ohne irgendeine Behandlung gehalten worden war, war der In
nendruck 0,2 kg/cm2 und das Gewicht der Restflüssigkeit war
4,5 g.
Eine Spraydose für weißen Lack (Handelsname "LAQUER SPRAY
WHITE - 300 ml SIZE", hergestellt von der Asahipen Corp.)
mit 14 g (etwa 17 ml) Restflüssigkeit und 2,2 kg/cm2 Innen
druck wurde mittels einer fußbetriebenen Bohrvorrichtung
aus Fig. 13 wie in Fig. 14 gezeigt aufgebohrt.
Als Ergebnis wurde in dem Moment, in dem der Fuß von der
Vorrichtung genommen wurde, die gesamte Restflüssigkeit
herausgespritzt und verschmutzte die Umgebung innerhalb
eines Radius von 2 m um die Spraydose.
Eine unbenutzte Spraydose für weißen Acrylharzlack auf
Wasserbasis (Handelsname "WATER BASE MINI SPRAY WHITE - 100
ml SIZE, hergestellt von der Asahipen Corp.) wurde durch
stochen, indem eine Nadeldurchstichvorrichtung aus Fig. 15
auf einen oberen Bereich des Dosenkörpers angebracht wurde
und die Vorrichtung mit den Fingern nach innen gedrückt
wurde.
Als Ergebnis begann das Gas entleert zu werden, nachdem die
Finger von der Vorrichtung genommen worden waren, und dann
verbreitete sich die Flüssigkeit durch einen Schwamm der
Vorrichtung und floß am Dosenkörper herunter. Nachdem die
Dose für einen Tag ohne Behandlung gehalten worden war, war
das Gewicht der Restflüssigkeit 40 g.
Ein Sprühknopf wurde von einer Spraydose für weißen Acryl
harzlack (Handelsname "SPRAY FOR VARIOUS USES WHITE - 300 ml
SIZE", hergestellt von der Asahipen Corp.) mit 85 g (etwa
100 ml) Restflüssigkeit und 3,6 kg/cm2 Innendruck entfernt,
und ein Loch mit einem Durchmesser von 2 mm wurde mit einem
Messingnagel und einem Hammer in das Oberteil des Spraydo
senkörpers getrieben, um das Gas zu entleeren.
Als Ergebnis schoß Restflüssigkeit in dem Moment, in dem
der Nagel vom Dosenkörper entfernt wurde, bis zu einer Höhe
von 2 m heraus und wurde innerhalb eines Radius von 3 m um
die Spraydose verspritzt. Nach etwa 10 sec war das Heraus
schießen der Restflüssigkeit beendet und nach etwa 120 sec
war die Entleerung des Gases beendet.
Nachdem die Dose für einen Tag ohne Behandlung gehalten
worden war, war das Gewicht des Restlacks 30 g.
6 Blätter (etwa 7 g) weicher Papiertücher (Gesichtstücher
produziert von Crecia Corp.) als ein Flüssigkeitsabsorber
wurden in eine Kappe gemäß der vorliegenden Erfindung ge
stopft und, um nicht aus der Kappe herauszutreten, durch
Anbringen von Zellulose-Klebeband in dem Zwischenraum zwi
schen der Unterseite der Kappe und dem Flüssigkeitsabsorber
gehalten, und die Kappe wurde mit der Unterseite (die of
fene Seite) nach unten auf eine ebene Platte gestellt. Eine
Spraydose mit 83 g (etwa 100 ml Restflüssigkeit) und 2,6
kg/cm2 Innendruck für weiße Beschichtung zum Markieren
(Handelsname "MARKING SPRAY WHITE - 300 ml SIZE", herge
stellt von der Asahipen Corp.), von der der Sprühknopf ent
fernt worden war, wurde umgedreht, um auf die Kappe aufge
setzt zu werden.
Als Ergebnis wurde Restflüssigkeit für fast 2 Stunden ent
leert, etwa 48 g Restflüssigkeit zurücklassend, und, nach
dem die Dose für einen Tag ohne Behandlung gehalten worden
war, war der Innendruck 0,3 kg/cm2 und das Gewicht des
Restlacks war 45 g.
Die Ergebnisse der oben beschriebenen Ausführungsformen 1
bis 5 sind in Tabelle 1 gezeigt, die Ergebnisse der oben
aufgeführten Vergleichstests sind in Tabelle 2 gezeigt und
die Lacke, die für die Ausführungsform und die Tests ver
wendet wurden, sind in Tabelle 3 gezeigt.
Tabelle 1
Tabelle 2
Tabelle 3
Wie in den Ausführungsformen und den Vergleichstests offen
sichtlich gezeigt, verursachen die Verfahren Versprühen der
Restflüssigkeit durch kontinuierliches Drücken des Knopfes,
Aufbohren oder Durchstechen des Spraydosenkörpers und umge
drehtes Aufsetzen eines Spraydosenkörpers auf eine Kappe
für eine Spraydose gemäß der vorliegenden Erfindung Pro
bleme wie etwa, daß ein Finger, der einen Knopf drückt, er
müdet, die Umgebung um die Spraydose verschmutzt wird und
noch immer Restflüssigkeit, die erneut entleert werden muß,
zurückbleibt. Dagegen kann, wenn eine Kappe für eine Spray
dose gemäß der vorliegenden Erfindung auf einen aufgerich
teten Spraydosenkörper aufgesetzt wird, Restgas und Rest
flüssigkeit in der Spraydose sicher und gleichzeitig voll
ständig auf einmal entleert werden, ohne die Umgebung um
die Spraydose zu verschmutzen.
Claims (7)
1. Kappe für eine Spraydose, die aufweist:
eine Vertiefung in der Deckplatte, welche mit einem äußeren Umfang eines Eingriffsbereichs, der das Röhrchen des Dosen körpers umgibt, in Eingriff gebracht werden kann;
ein im zentralen Bereich der Vertiefung gebildetes Einführ loch, in welches das Röhrchen des Dosenkörpers eingeführt werden kann;
ein enger Bereich mit einem Durchmesser, der kleiner ist als der Außendurchmesser des Röhrchens des Dosenkörpers, und der unterhalb des Einführloches gebildet ist;
eine Prallplatte, gegen die die Restflüssigkeit, welche aus der Entleerungsöffnung des Röhrchens herausspritzt, ge schleudert werden kann und die in einem notwendigen Bereich unterhalb des engen Bereichs angebracht ist;
zwei Öffnungen, die in einem Verbindungsbereich zwischen dem engen Bereich und der Prallplatte gebildet sind;
wobei die Deckplatte der Kappe bis auf das Einführloch flüssigkeitsdicht ist und wobei durch Herunterdrücken des Röhrchens des Dosenkörpers mittels des engen Bereichs, um die Restflüssigkeit und das Restgas herauszuspritzen, die Restflüssigkeit, die gegen die Prallplatte geschleudert wird, im wesentlichen durch die Öffnungen gegen eine äußere Umfangsfläche strömt.
eine Vertiefung in der Deckplatte, welche mit einem äußeren Umfang eines Eingriffsbereichs, der das Röhrchen des Dosen körpers umgibt, in Eingriff gebracht werden kann;
ein im zentralen Bereich der Vertiefung gebildetes Einführ loch, in welches das Röhrchen des Dosenkörpers eingeführt werden kann;
ein enger Bereich mit einem Durchmesser, der kleiner ist als der Außendurchmesser des Röhrchens des Dosenkörpers, und der unterhalb des Einführloches gebildet ist;
eine Prallplatte, gegen die die Restflüssigkeit, welche aus der Entleerungsöffnung des Röhrchens herausspritzt, ge schleudert werden kann und die in einem notwendigen Bereich unterhalb des engen Bereichs angebracht ist;
zwei Öffnungen, die in einem Verbindungsbereich zwischen dem engen Bereich und der Prallplatte gebildet sind;
wobei die Deckplatte der Kappe bis auf das Einführloch flüssigkeitsdicht ist und wobei durch Herunterdrücken des Röhrchens des Dosenkörpers mittels des engen Bereichs, um die Restflüssigkeit und das Restgas herauszuspritzen, die Restflüssigkeit, die gegen die Prallplatte geschleudert wird, im wesentlichen durch die Öffnungen gegen eine äußere Umfangsfläche strömt.
2. Eine Kappe für eine Spraydose, die aufweist:
einen Vorsprung in der Deckplatte, welcher mit einem inne ren Umfang eines Eingriffsbereichs, der das Röhrchen des Dosenkörpers umgibt, in Eingriff gebracht werden kann;
ein im zentralen Bereich des Vorsprungs gebildetes Einführ joch, in welches das Röhrchen des Dosenkörpers eingeführt werden kann;
ein enger Bereich mit einem Durchmesser, der kleiner ist als der Außendurchmesser des Röhrchens des Dosenkörpers und der unterhalb des Einführloches gebildet ist;
eine Prallplatte, gegen die die Restflüssigkeit, welche aus der Entleerungsöffnung des Röhrchens herausspritzt, ge schleudert werden kann und die in einem erforderlichen Be reich unterhalb des engen Bereichs angebracht ist;
zwei Öffnungen, die in einem Verbindungsbereich zwischen dem engen Bereich und der Prallplatte gebildet sind;
wobei die Deckplatte der Kappe bis auf das Einführloch flüssigkeitsdicht ist und wobei durch Herunterdrücken des Röhrchens des Dosenkörpers mittels des engen Bereichs, um die Restflüssigkeit und das Restgas herauszuspritzen, die Restflüssigkeit, die gegen die Prallplatte geschleudert wird, im wesentlichen durch die Öffnungen gegen eine äußere Umfangsfläche strömt.
einen Vorsprung in der Deckplatte, welcher mit einem inne ren Umfang eines Eingriffsbereichs, der das Röhrchen des Dosenkörpers umgibt, in Eingriff gebracht werden kann;
ein im zentralen Bereich des Vorsprungs gebildetes Einführ joch, in welches das Röhrchen des Dosenkörpers eingeführt werden kann;
ein enger Bereich mit einem Durchmesser, der kleiner ist als der Außendurchmesser des Röhrchens des Dosenkörpers und der unterhalb des Einführloches gebildet ist;
eine Prallplatte, gegen die die Restflüssigkeit, welche aus der Entleerungsöffnung des Röhrchens herausspritzt, ge schleudert werden kann und die in einem erforderlichen Be reich unterhalb des engen Bereichs angebracht ist;
zwei Öffnungen, die in einem Verbindungsbereich zwischen dem engen Bereich und der Prallplatte gebildet sind;
wobei die Deckplatte der Kappe bis auf das Einführloch flüssigkeitsdicht ist und wobei durch Herunterdrücken des Röhrchens des Dosenkörpers mittels des engen Bereichs, um die Restflüssigkeit und das Restgas herauszuspritzen, die Restflüssigkeit, die gegen die Prallplatte geschleudert wird, im wesentlichen durch die Öffnungen gegen eine äußere Umfangsfläche strömt.
3. Kappe für eine Spraydose nach Anspruch 1 oder 2, bei der
vor der Benutzung im Inneren der Kappe ein Flüssigkeitsab
sorber angebracht ist.
4. Eine Kappe für eine Spraydose nach Anspruch 1 oder 2,
bei der ein Flüssigkeitsabsorber im Inneren der Kappe ange
bracht werden kann.
5. Eine Spraydose mit einer Kappe nach einem der Ansprüche
1 bis 4.
6. Verfahren zum Entleeren von Restflüssigkeit und Restgas
aus einer Spraydose mit folgenden Schritten: Versehen einer
Deckplatte einer Kappe für eine Spraydose mit einer Vertie
fung, die mit einem äußeren Umfang eines Eingriffsbereichs,
der ein Röhrchen des Dosenkörpers umgibt, in Eingriff ge
bracht werden kann;
Bilden eines Einführloches im zentralen Bereich der Vertie fung, in das das Röhrchen des Dosenkörpers eingeführt wer den kann;
Bilden eines engen Bereichs mit einem Durchmesser, der kleiner ist als der Außendurchmesser des Röhrchens des Do senkörpers, unterhalb des Einführloches;
Anbringen einer Prallplatte, gegen die die Restflüssigkeit, die aus der Entleerungsöffnung des Röhrchens herausspritzt, geschleudert werden kann, in einem notwendigen Bereich un terhalb des engen Bereichs;
Bilden zweier Öffnungen in dem Verbindungsbereich zwischen dem engen Bereich und der Prallplatte;
Flüssigkeitsdichtmachen der Deckplatte bis auf das Einführ loch;
Aufrichten des Dosenkörpers und umgedrehtes Aufsetzen der Kappe mit ihrer offenen Seite nach oben zeigend auf den aufgerichteten Dosenkörper; und
Niederdrücken des Röhrchens des Dosenkörpers mittels des engen Bereiches, um die Restflüssigkeit und das Restgas herauszuspritzen, und Schleudern der herausgespritzten Restflüssigkeit gegen die Prallplatte, so daß diese im we sentlichen durch die Öffnungen gegen eine äußere Umfangs fläche der Kappe strömt, wobei die Restflüssigkeit in der Kappe gesammelt wird.
Bilden eines Einführloches im zentralen Bereich der Vertie fung, in das das Röhrchen des Dosenkörpers eingeführt wer den kann;
Bilden eines engen Bereichs mit einem Durchmesser, der kleiner ist als der Außendurchmesser des Röhrchens des Do senkörpers, unterhalb des Einführloches;
Anbringen einer Prallplatte, gegen die die Restflüssigkeit, die aus der Entleerungsöffnung des Röhrchens herausspritzt, geschleudert werden kann, in einem notwendigen Bereich un terhalb des engen Bereichs;
Bilden zweier Öffnungen in dem Verbindungsbereich zwischen dem engen Bereich und der Prallplatte;
Flüssigkeitsdichtmachen der Deckplatte bis auf das Einführ loch;
Aufrichten des Dosenkörpers und umgedrehtes Aufsetzen der Kappe mit ihrer offenen Seite nach oben zeigend auf den aufgerichteten Dosenkörper; und
Niederdrücken des Röhrchens des Dosenkörpers mittels des engen Bereiches, um die Restflüssigkeit und das Restgas herauszuspritzen, und Schleudern der herausgespritzten Restflüssigkeit gegen die Prallplatte, so daß diese im we sentlichen durch die Öffnungen gegen eine äußere Umfangs fläche der Kappe strömt, wobei die Restflüssigkeit in der Kappe gesammelt wird.
7. Verfahren zum Entleeren von Restflüssigkeit und Restgas
aus einer Spraydose mit folgenden Schritten: Versehen einer
Deckplatte einer Kappe für eine Spraydose mit einem Vor
sprung, der mit einem inneren Umfang eines Eingriffsbe
reichs, der ein Röhrchen des Dosenkörpers umgibt, in Ein
griff gebracht werden kann;
Bilden eines Einführloches im zentralen Bereich des Vor sprungs, in das das Röhrchen des Dosenkörpers eingeführt werden kann;
Bilden eines engen Bereichs mit einem Durchmesser, der kleiner ist als der Außendurchmesser des Röhrchens des Do senkörpers, unterhalb des Einführloches;
Anbringen einer Prallplatte, gegen die die Restflüssigkeit, die aus der Entleerungsöffnung des Röhrchens herausspritzt, geschleudert werden kann, in einem notwendigen Bereich un terhalb des engen Bereichs;
Bilden zweier Öffnungen, in dem Verbindungsbereich zwischen dem engen Bereich und der Prallplatte;
Flüssigkeitsdichtmachen der Deckplatte bis auf das Einführ loch;
Aufrichten des Dosenkörpers und umgedrehtes Aufsetzen der Kappe mit ihrer offenen Seite nach oben zeigend auf den aufgerichteten Dosenkörper; und
Niederdrücken des Röhrchens des Dosenkörpers mittels des engen Bereiches, um die Restflüssigkeit und das Restgas herauszuspritzen, und Schleudern der herausgespritzten Restflüssigkeit gegen die Prallplatte, so daß diese im we sentlichen durch die Öffnungen gegen eine äußere Umfangs fläche der Kappe strömt, wobei die Restflüssigkeit in der Kappe gesammelt wird.
Bilden eines Einführloches im zentralen Bereich des Vor sprungs, in das das Röhrchen des Dosenkörpers eingeführt werden kann;
Bilden eines engen Bereichs mit einem Durchmesser, der kleiner ist als der Außendurchmesser des Röhrchens des Do senkörpers, unterhalb des Einführloches;
Anbringen einer Prallplatte, gegen die die Restflüssigkeit, die aus der Entleerungsöffnung des Röhrchens herausspritzt, geschleudert werden kann, in einem notwendigen Bereich un terhalb des engen Bereichs;
Bilden zweier Öffnungen, in dem Verbindungsbereich zwischen dem engen Bereich und der Prallplatte;
Flüssigkeitsdichtmachen der Deckplatte bis auf das Einführ loch;
Aufrichten des Dosenkörpers und umgedrehtes Aufsetzen der Kappe mit ihrer offenen Seite nach oben zeigend auf den aufgerichteten Dosenkörper; und
Niederdrücken des Röhrchens des Dosenkörpers mittels des engen Bereiches, um die Restflüssigkeit und das Restgas herauszuspritzen, und Schleudern der herausgespritzten Restflüssigkeit gegen die Prallplatte, so daß diese im we sentlichen durch die Öffnungen gegen eine äußere Umfangs fläche der Kappe strömt, wobei die Restflüssigkeit in der Kappe gesammelt wird.
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