DE19801245A1 - Anordnung zur Beladung eines Brennraumes über eine mehrfach öffnende Ventilkombination - Google Patents
Anordnung zur Beladung eines Brennraumes über eine mehrfach öffnende VentilkombinationInfo
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Description
Es ist bekannt, daß die Verbrennung in Motoren mit höheren
Emissionen und größeren Wirkungsgradverlusten verbunden ist als in
Gas- oder Ölheizungen. Daß erhebliches Potential für
Kraftstoffersparnis vorhanden ist, sieht man schon an dem GDI Motor
von Mitsubishi.
In Gas- oder Ölheizungen wird eine effiziente Verbrennung mit wenig
Schadstoffbildung oft durch gestufte Verbrennung erreicht, d. h. eine
kleine, hochturbulente fette Flamme zündet eine magere, ebenfalls sehr
turbulente Hauptflamme, in der der Hauptteil der chemischen Energie
umgesetzt wird. Durch den sehr mageren Betrieb im Hauptteil der
Flamme, der nur durch hohe Turbulenz möglich ist, wird thermisches
NO stark reduziert und HC Reste effizient abgebaut. Auch der Ruß,
der eventuell in dem kleinen fetten Bereich der Zündflamme entsteht,
wird nachverbrannt. Die Energieausnutzung ist sehr hoch. Da
Heizungsbrenner typisch bei nur einem Betriebspunkt mit einer
stationären Strömungs- und Verbrennungssituation arbeiten, muß zur
Optimierung "nur" eine besonders gute Anordnung für die Zufuhr von
Kraftstoff und Luft gefunden werden.
Im Gegensatz zu Heizungsbrennern treten in Motoren unvermeidlich
sehr unterschiedliche Strömungs- und Verbrennungsverhältnisse auf,
da ein Motor bei einer Vielzahl verschiedener Betriebszustände
(Kaltstart, Warmlauf, Teillast, Vollast) arbeiten muß. Die Änderung
der Luft- und Kraftstoffzufuhr bei der Variation der Leistung, schlechte
Kraftstoffverdampfung bei Kaltstart und Warmlauf, unterschiedliche
Drucke im Brennraum oder die sich mit der Umdrehungszahl ändernde
Geschwindigkeit des Kolbens sind nur einige Beispiele, die zu vielen
verschiedenen Strömungs- und Verbrennungsverhältnissen führen. Die
Verbrennung in Motoren ist durch diese Vielzahl verschiedener
Strömungs- und Verbrennungsverhältnisse erheblich schwieriger zu
optimieren als die "nur eine" Strömungs- und Verbrennungssituation
im Heizungsbrenner. Durch die große Zahl verschiedenster Strömungs- und
Verbrennungsverhältnisse kann ein Motor nicht für jeden
Betriebspunkt einzeln optimiert werden. Motoren werden für gewisse
Betriebszustände (für den Fahrzyklus wichtige) optimiert und arbeiten
bei anderen Betriebszuständen unter nicht optimalen Bedingungen.
Daher sind Maßnahmen, die für jeden einzelnen Betriebspunkt eine
effiziente Steuerung der Verbrennung erlauben äußerst wünschenswert.
So werden hier Maßnahmen für eine variablere Beladung des
Brennraums vorgeschlagen, die in Verbindung mit variabler
Turbulenzerzeugung z. B. starke Veränderungen der Brennfunktion
bewirken und damit die Effizienz und Schadstoffbildung empfindlich
beeinflussen.
Als Beispiel sei die bei einigen Betriebszuständen im Otto Motor (z. B.
Kaltstart, Warmlauf, Teillast) auftretende "verschleppte Verbrennung"
erwähnt, die oft auf mangelnde Turbulenz zum Zeitpunkt der Zündung
zurückgeführt wird. Sie ist an den Druckkurven leicht zu erkennen.
Eine sehr effiziente Maßnahme zur Bekämpfung dieser "verschleppten
Verbrennung" ist die Erzeugung von vermehrter Turbulenz zum
Zeitpunkt der Zündung, z. B. durch eine Einblasung von Luft in der
späten Kompressionsphase. Es ist bekannt, daß damit die
Brennfunktion, die Druckkurve, die Effizienz und auch die
Schadstoffbildung stark beeinflußt werden.
So führt die von Herrn Schwartz bereits 1929 durchgeführte "späte"
Einblasung von Luft (d. h. während der Kompressionsphase und z. T.
auch nach der Zündung) zu einer deutlichen Erhöhung der
Brenngeschwindigkeit, zur Erhöhung der Effizienz und Reduktion der
Schadstoffbildung. Eigene Arbeiten an einem ε = 6.5 Versuchsmotor
(Grünefeld et al, "Direct Air Injektion for Substantial Improvement of
SI Engine Cold Start Performance" SAE Paper 971069) und an einem
Serienmotor (private Mitteilung M.Schütte) führten zu dem
beeindruckenden Ergebnis, daß durch die Einblasung von Luft die HC-
Emissionen beim Kaltstart auf die Hälfte reduziert werden können (im
direkten Vergleich zum Serienmotor).
Die Erkenntnis, daß durch Turbulenz die Verbrennung positiv
beeinflußt werden kann, ist sehr gut bekannt. Daher werden zur
Erhöhung der Turbulenz verschiedene Maßnahmen getroffen und neue
Maßnahmen vorgeschlagen.
Auch beim typischen 4-Zylinder Otto Saugrohrmotor wird versucht,
hinreichend hohe Turbulenz zum Zeitpunkt der Zündung zu erzielen.
Meist erfolgt aber die Zufuhr der Luft während des Einlaßtaktes über
das Einlaßventil. Es wird auch hier (z. B. durch eine geschickte
Gestaltung der Luftzufuhr über swirl- oder tumble- Strömungen im
Brennraum) versucht, Turbulenz zum Zeitpunkt der Zündung zu
erzielen. Allerdings ist die über das Einlaßventil erzeugte Turbulenz
zum Zeitpunkt der Zündung meist weitgehend abgeklungen, da
Turbulenz mit der Zeit zerfällt und zwischen Einlaßphase und
Kompressionsphase erhebliche Zeit vergeht. Dieses gilt insbesondere
bei kleinen Umdrehungszahlen. Nur bei hoher Umdrehungszahl sorgt
die hohe Kolbengeschwindigkeit auch kurz vor der Zündung meist für
hinreichend viel Turbulenz und bessere Verbrennung. Bei vielen
anderen, sehr häufig auftretenden Betriebszuständen (wie z. B.
Kaltstart, Warmlauf, Teillast) mit niedriger Umdrehungszahl, führt die
durch den nur langsamen Kolben erzeugte schwache Turbulenz zu
verschleppter Verbrennung.
Aus diesem Grunde werden häufig andere Verfahren zur Erzeugung
von vermehrter Turbulenz vorgeschlagen und eingesetzt. Da Turbulenz
mit der Zeit zerfällt, ist es offensichtlich von Vorteil, extra Turbulenz in
der (späten) Kompressionsphase zu erzeugen. Ein Beispiel für die
Erzeugung später Turbulenz sind die bekannten Quetschflächen
zwischen Zylinderkopf und Kolben. Auch Stichkanäle zwischen
Zylindern (französische Patente), Vorratsbehälter, in die z. B. während
der Verbrennung Gase eingelassen und im Folgezyklus im
Kompressionstakt zugegeben werden (Daimler), sind Beispiele für die
Erzeugung später Turbulenz.
Alle diese Verfahren erlauben aber - im Vergleich zu der großen Zahl
auftretender verschiedener Strömungs- und Verbrennungsverhältnisse -
eine Optimierung nur für wenige Betriebszustände. So ist z. B. bei
kleinen Umdrehungszahlen die von Quetschflächen erzeugte
Turbulenzintensität nicht ausreichend. Die erwähnten Stichkanäle oder
Vorratsbehälter erlauben keine flexible Beladung des Brennraumes mit
unterschiedlicher Ladungsschichtung und erzeugen auch keine
definierte, in großen Grenzen variable, Turbulenzintensität. Es handelt
sich meist um passive Komponenten, die keine aktive Variation von
Beladung und Turbulenz erlauben. Eine hinreichend variable, vom
Motormanagement steuerbare effiziente Anpassung an die vielen
verschiedenen Betriebszustände des Motors ist damit also nicht zu
erreichen.
Ein anderes wohl bekanntes Problem der motorischen Verbrennung ist,
daß die Verbrennung (insbesondere homogener) magerer Gemische im
Otto Motor schwierig ist. Auch hier ist bekannt, daß dieses auf
mangelnde Turbulenz zum Zeitpunkt der Zündung zurückzuführen ist.
Während z. B. in gestuften Heizungsbrennern die magere Verbrennung
hoch effizient und sehr schadstoffarm ist, nimmt beim Motor (bei
zunehmend magerer Stöchiometrie) die Schadstoffbildung durch
zunehmend unvollständige Verbrennung ab einer bestimmten,
motorabhängigen Stöchiometrien wieder zu. Die saubere und effiziente
Verbrennung magerer Gemische ist also in Motoren wesentlich
schwieriger als z. B. in kommerziellen Heizungsbrennern. Sie äußert
sich in erhöhten Emissionen und verschlechtertem Wirkungsgrad der
primären Verbrennung. Typischerweise ist die Schadstoffbildung um
fast eine Größenordnung größer als in einem Heizungsbrenner.
Der Vergleich mit dem Heizungsbrenner zeigt, daß für bestimmte
Strömungs- und Verbrennungsverhältnisse eine saubere und effiziente
Verbrennung möglich ist. Daher sollte eine ähnlich effiziente und
saubere Verbrennung im Motor möglich sein, wenn es gelingt, durch
eine gute Ladungsschichtung und hohe Turbulenz eine gestufte
Verbrennung für jeden Betriebszustand zu erreichen.
Aus diesem Grunde werden Schichtladungskonzepte mit einem
kleineren, fetteren und damit leicht entzündlichen Teil der Ladung bei
der Verbrennung magerer Gemische verfolgt. Ein Beispiel ist die in der
letzten Zeit viel diskutierte Direkteinspritzung von Benzin in Otto
Motoren (GDI), bei der flüssiger Kraftstoff auch relativ spät (direkt) in
den Brennraum gespritzt wird. Das große Problem bei der Realisierung
von Schichtladungskonzepten ist, daß die Strömungsverhältnisse so
ausgelegt werden müssen, daß für alle Betriebszustände (!) der fettere
leicht entzündliche Teil der Ladung zum Zeitpunkt der Zündung an der
Zündkerze sein muß.
Diese gezielte Zufuhr des fetten Teils der Ladung zur Zündkerze durch
strömungstechnische Maßnahmen ist, in Anbetracht der Vielzahl
verschiedener Strömungs- und Verbrennungsverhältnisse bei den vielen
verschiedenen Betriebszuständen, äußerst schwierig. Trotzdem beweist
der GDI Motor von Mitsubishi, der seit kurzer Zeit auf dem
europäischen Markt ist, daß dieses möglich ist.
Voraussetzung einer effizienten und schadstoffarmen Verbrennung
auch magerer Gemische im Brennraum ist also sowohl eine
Ladungsschichtung mit dem fetteren Teil der Ladung an der Zündkerze
zum Zeitpunkt der Zündung (für alle Betriebszustände!) als auch eine
hinreichend hohe Turbulenz. Die Erreichung dieses Zieles durch eine
Hochdruckgemischeinblasung ist der Gegenstand dieser Erfindung.
Mit der gegenwärtigen Erfindung, einer direkten
Hochdruckgemischeinblasung, soll zum einen elektronisch über
gekoppelte, schnelle Ventile flexible Beladung des Brennraums mit
Luft und verschiedenen Kraftstoff-Luft-Gemischen, eine in weiten
Grenzen variable Ladungsschichtung entstehen. Zum anderen soll
durch die Hochdruckgemischeinblasung das simultan auftretende
Problem der oft mangelnde Turbulenz zum Zeitpunkt der Zündung
durch eine elektronisch gesteuerte späte Einblasung von Luft (oder
eventuell auch Kraftstoff Luft Gemisch) gelöst werden. Eine der
gewünschten Ladungsschichtungen soll so sein, daß in dem Großteil der
(mageren) Ladung zum Zeitpunkt der Zündung ein kleinerer, fetterer
Bereich eingebettet ist. Eine andere gewünschte Ladungsschichtung
soll so sein, daß zusätzlich die magere Ladung zu den
Brennraumwänden hin von Luft umschlossen ist, um Wärmeverluste
zur Wand zu minimieren.
Beide Maßnahmen (Erzeugung einer steuerbaren Schichtladung und
steuerbarer Turbulenz) zusammen bewirken, daß die Verbrennung
effizienter und schadstoffärmer abläuft. Damit ergibt sich eine
erhebliche Ahnlichkeit zu der oben beschriebenen, gestuften
Verbrennung in Heizungsbrennern. Zusätzlich ergibt die sehr große
Flexibilität bei der Beladung des Brennraumes (s. u.) sehr effiziente
Maßnahmen zur Steuerung der Verbrennung für eine Vielzahl
verschiedener Betriebszustände. Die große Flexibilität ergibt sich
daraus, daß wahlweise Luft oder Kraftstoff-Luft-Gemische
unterschiedlicher Stöchiometrie mehrfach in einem Motorzyklus, im
zeitlichen Nacheinander, in den Brennraum eingeblasen werden.
Im Gegensatz zum GDI Konzept sollen mit der HDGE Gase (Luft und
verschiedene Kraftstoff Luft Gemische) direkt in den Brennraum
eingeblasen werden (statt Flüssigkeiten einzuspritzen). Im Gegensatz
zu den flüssigen Tröpfchen der GDI erzeugen die hier verwendeten
Gase erheblich mehr Turbulenz. Daher sind Gase zur effizienten
Steuerung der Brennfunktion wesentlich besser geeignet. Die
luftgeführte Direkteinspritzung erzeugt, ähnlich wie die HDGE, durch
die Luft Turbulenz und scheint damit eine gewisse Ahnlichkeit mit der
hier vorgeschlagenen Hochdruckgemischeinblasung zu haben. Sie ist
aber immer mit einer Kraftstoffeinspritzung verbunden und zielt damit
"nur" auf eine gute Gemischaufbereitung ab. Eine effizient steuerbare
Beeinflussung der Brennfunktion ist durch die luftgeführte
Direkteinspritzung weder geplant noch möglich.
Ein Beispiel für die Hochdruckgemischeinblasung ist in Abb. 1
dargestellt. Sie besteht hier aus zwei verschiedenen schnellen Ventilen
und einer Hochdruck Luftversorgung. Das Ventil (V1) ist direkt mit
dem Brennraum verbunden und schließt auf der Innenseite ohne
Nischen ab. Auf der dem Brennraum abgewandten Seite des Ventils
V1 befindet sich ein "Vormischbereich", (VM) der über die Hochdruck-
Luftversorgung mit Luft bei hohem Druck versorgt wird. Der Druck
muß so hoch sein, daß auch in der späteren Kompressionsphase noch
Gas eingeblasen werden kann. In den Vormischbereich wird über ein
weiteres Ventil (V2) flüssiger Kraftstoff zugeführt. Beide Ventile
sollen so schnell sein, daß sie sich innerhalb eines Motor-Zyklus
(zumindest für die nicht zu hohen Umdrehungszahlen bei Kaltstart,
Warmlauf und Teillast) mehrfach öffnen können. Beide Ventile werden
vom Motor-Management in Abhängigkeit vom Betriebszustand
elektronisch gesteuert werden.
Die HDGE muß vom Motor Management gesteuert werden, um die
Verbrennung an die verschiedenen Betriebszustände anzupassen.
Dieses gilt sowohl für die Beladung des Brennraumes mit einer
Schichtladung als auch für die Steuerung der Brennfunktion über
Turbulenz.
Mit dieser Anordnung (der HDGE) können dem Brennraum in einem
Motor-Zyklus mehrfach Luft oder verschiedene Kraftstoff/Luft-
Gemische bei hohem Druck zugeführt werden. Sie soll verwendet
werden, um die Ladung zum Zeitpunkt der Zündung so zu gestalten,
daß ein kleiner fetterer, hochturbulenter Zündbereich entsteht, der den
größeren mageren Teil der Ladung sauber und effizient abbrennt.
Dieses entspricht dem Prinzip des oben beschriebenen typischen
Heizungsbrenners. Neben der so erzielten Ladungsschichtung soll aber
auch die Turbulenz zum Zeitpunkt der Zündung aktiv beeinflußt
werden. Dazu wird dem Brennraum über das Ventil V1 in bestimmten
Kurbelwinkelintervallen (insbesondere in der Kompressionsphase) Luft
(oder auch ein Kraftstoff-Luft-Gemisch zugeführt. Dieses ist gerade
bei den Betriebszuständen Kaltstart, Warmlauf und Teillast, wo eine
erhöhte Turbulenz wichtig ist, von großer Bedeutung.
Die Zufuhr von Gas (d. h. Luft oder Gemisch) direkt in den Brennraum
ist wesentlich für die Steuerung der Brennfunktion, da durch die
Einblasung von Gasen wesentlich mehr Turbulenz erzeugt wird als z. B.
durch die Einspritzung von flüssigen Tröpfchen beim GDI.
Die Ventile werden elektronisch vom Motormanagement gesteuert.
Bei der Zufuhr von Luft zum Brennraum öffnet nur das Ventil V1 in
einem einstellbaren Kurbelwinkelbereich, d. h. vom Motormanagement
gesteuert für eine einstellbare Dauer. Ventil 2 bleibt geschlossen.
Soll dem Brennraum ein Gemisch aus Kraftstoff und Luft zugeführt
werden, so öffnet sowohl Ventil V1 als auch Ventil V2. V1 wird, vom
Motormanagement gesteuert, für einen gewünschten KW-Bereich
geöffnet, so daß in dieser Zeit Luft aus dem Vormischbereich in den
Brennraum strömt. Es wird zunächst nur eine Öffnung von V1
betrachtet. Innerhalb dieses KW-Bereiches öffnet V2 einmal oder
mehrfach für einstellbare Zeitintervalle und spritzt flüssigen Kraftstoff
in die im Vormischbereich strömende Luft. Über die Zahl und Dauer
der Öffnungsintervalle von V2 wird die bei der Öffnung von V1 dem
Brennraum zugeführte Kraftstoffmenge gesteuert. Auf diese Weise
entstehen (in dem in den Brennraum einströmendem Gas) Kraftstoff-
Luft-Gemische mit unterschiedlicher Stöchiometrie. Durch die
Variation der Länge und Lage der Öffnungsintervalle von V2 können
dem Brennraum, bei einer Öffnung von V1, fettere und magere
Gemische mit verschiedener Schichtung zugeführt werden.
Die Kopplung der Ventile V1 und V2 kann auch mechanisch erfolgen.
Die Zufuhr von Luft erfolgt vorzugsweise 1.) in der Einlaßphase bei
kleinen KW zur Vermeidung von Drosselverlusten, zur
Luftummantelung des mageren Bereiches oder auch zur Aufladung,
2.) in der späten Kompressionsphase zur Steuerung der Brennfunktion
oder auch zur Aufladung und 3.) während der Verbrennungsphase zur
Förderung der Nachverbrennung.
Die Zufuhr von Gemisch erfolgt vorzugsweise 1.) in der Einlaß- und
frühen Kompressionsphase bei kleinen KW zur (auch feiner
geschichteten) Einbringung mageren Gemisches 2.) in der späten
Kompressionsphase zur Zufuhr des kleineren fetteren Teils der
Ladung.
Durch die vom Motor-Management gesteuerte, u. U. mehrfache
Öffnung von V2 kann dem über V1 in den Brennraum fließenden
Luftstrom mehr oder weniger Kraftstoff zugegeben werden und damit
die Gaszusammensetzung bei einer Öffnung von V1 modulieren
(Feinmodulation). Eine grobe Modulation der Gaszusammensetzung
kann natürlich auch über mehrfache Öffnungen von V1 erfolgen.
Da sowohl durch die Länge als auch die Lage der Öffnungsintervalle
von V2 (während einer Öffnung von V1) dem Brennraum abwechselnd
Bereiche mit unterschiedlichen Stöchiometrien zugeführt werden,
entstehen im Brennraum, je nach Strömungsverhältnissen, Bereiche mit
unterschiedlicher Stöchiometrie zum Zeitpunkt der Zündung. Diese
feinere Ladungsschichtung kann von Vorteil sein.
In einem Kurbelwinkelintervall [KW1, KW2] wird über das Ventil V1
für eine bestimmte Dauer Luft (oder auch ein Gemisch aus Kraftstoff
und Luft) in den Brennraum eingeblasen. Durch die Länge und die
Lage des Intervalls relativ zum Zündzeitpunkt (um 360 KW) werden
zum Zeitpunkt der Zündung Zustände mit verschiedener Turbulenz
erzeugt. Dabei spielt sowohl die Länge als auch die zeitliche Lage des
Intervalls relativ zur Zündung eine wesentliche Rolle. Durch die Länge
des Intervalls wird die zugeführte Gasmenge variiert, so daß, je nach
Gasmenge, mehr oder weniger kinetische Energie auf das im
Brennraum vorhandene Gas übertragen wird. Die Lage des Intervalles
kann eine kurze oder lange Zeit vor dem Zündzeitpunkt liegen. Erfolgt
das Einblasen des Gases kurz vor der Zündung, so hat man große
Wirbel mit viel kinetischer Energie zum Zeitpunkt der Zündung (hohe
Turbulenzintensität). Erfolgt das Einblasen des Gases lange vor der
Zündung, so sind die Wirbel kleiner geworden und haben ihre
kinetische Energie weitgehend verloren. Die Turbulenzintensität ist
zum Zeitpunkt der Zündung weitgehend abgeklungen. Die zugegebene
Gasmenge kann auch durch den Hinterdruck variiert werden.
Über die so steuerbare Turbulenzintensität wird die Brennfunktion zu
einer steuerbaren Größe.
Die Beladung des Brennraums kann erheblich anders beim
Saugrohrmotor erfolgen. So kann die Beladung z. B. ausschließlich
über die HDGEV erfolgen und der Brennraum kann aufgeladen
werden. Es kann aber auch ein Teil der Beladung über das Einlaßventil
eines normalen Saugrohrmotors erfolgen.
Die Beladung des Brennraumes über die HDGE in verschiedenen
Kurbelwinkelintervallen während eines Motorzyklus von 0-720 KW ist
in Abb. 2 gezeigt. Dabei wird zunächst Luft, dann eine größere Menge
mageren Gemisches und dann eine kleine Menge fetteren Gemisches
zugeführt. (Mit "fetterem Gemisch" ist hier nicht gemeint, daß eine
Stöchiometrie kleiner als 1 vorliegt; es reicht auch ein
stöchiometrisches Gemisch für eine sichere Zündung).
In diesem Beispiel öffnet das Ventil V1 während der Einlaßphase
zunächst einmal, um Luft in den Brennraum zu blasen. Dabei soll über
das Ventil die Beladung so gesteuert werden, daß während der
Abwärtsbewegung des Kolbens mindestens 1 bar Druck im Brennraum
herrscht und damit die im Ottomotor während der Einlaßphase
üblichen Drosselverluste vermieden werden.
Dann öffnet das Ventil V1 in der Einlaß- und Kompressionsphase, um
dem Brennraum in einem oder mehreren KW-Intervallen ein mageres
Gemisch aus Kraftstoff und Luft zugeben. Dabei kann das Ventil V2
während eines Öffnungsintervalles von V1 einmal oder mehrfach
flüssigen Kraftstoff für einstellbare Zeiten der im Vormischbereich
vorliegenden Strömung zugegeben.
In der Kompressionsphase öffnet V1, ohne daß V2 öffnet und bläst
eine bestimmte Menge Luft in den Brennraum, um Turbulenz zu
erzeugen. Dieses erfolgt nur dann, wenn für den Betriebszustand
erhöhte Turbulenz von Vorteil ist, d. h. typisch bei Kaltstart, Warmlauf
und Teillast.
Das Ergebnis dieser Art der Beladung des Brennraumes ist in Abb. 3
gezeigt. Die in der frühen Phase eingelassene Luft wird sich, wegen der
nachfolgenden Beladung mit magerem KL-Gemisch, im Wesentlichen
an den Wänden befinden. Der anschließend zugeführte kleinere fettere
Bereich wird eingelagert in den mageren Bereich. In dieser
Ladungsschichtung wird durch eine späte Lufteinblasung u. U.
vermehrte Turbulenz erzeugt.
Der kleinere fettere Bereich wird entweder durch eine Fremdzündung
(z. B. Zündkerze) oder durch Selbstzündung entflammt. Die z. B. in der
Kompressionsphase zugeführte Luft erhöht die Turbulenz, so daß der
Flammenkern sich schneller ausbreiten kann.
Es ist klar, daß auf diese Weise viele verschiedene Strömungs- und
Verbrennungsverhältnisse realisiert werden können, so daß die
nachfolgende Verbrennung effizient beeinflußt wird.
Da die Probleme, die zur ineffizienten Verbrennung führen,
hauptsächlich bei Kaltstart, Warmlauf und Teillast bei mittleren
Umdrehungszahlen auftreten, müssen beide Ventile schneller als
10 msec öffnen, um zumindest Mehrfachöffnungen des Ventils bei
diesen mittleren Umdrehungszahlen zu ermöglichen. Die
piezoelektrisch betriebenen Ventile, die heute für die
Druckverlaufsformung bei der Dieseleinspritzung entwickelt werden,
erfüllen potentiell alle motorischen Anforderungen an das Ventil
(Dichtigkeit, Hochdruckfestigkeit, Temperaturbelastbarkeit, . . .), sind
schnell genug und lassen sich auch einfach steuern. Da der Hub dieser
Ventile für die Einblasung von größeren Gemischmengen vermutlich
größer sein muß als für die Einspritzung von Flüssigkeiten, muß eine
Übersetzung für einen größeren Hub erfolgen.
Das fettere Gemisch wird dem Brennraum zugeführt um eine sichere
Zündung zu erreichen (Ladungsschichtung). Die Zündung kann
entweder durch Fremdzündung (z. B. Zündkerze) oder durch
Selbstzündung erfolgen.
Hier wird nur die Selbstzündung diskutiert.
In der späten Kompressionsphase wird ein kleinerer fetterer Bereich in
der Schichtladung erzeugt. Dieses geschieht dadurch, daß im
Vormischbereich der strömenden Luft flüssiger Kraftstoff eingespritzt
wird. Der Kraftstoff verdampft und vermischt sich mit der heißen Luft
so daß ein fetteres gut brennbares Gemisch entsteht. Die Dauer dieses
Vorganges hängt sowohl von der Tröpfchengröße und der Temperatur
der Luft im Vormischbereich ab. Liegt die Temperatur im
Vormischbereich unterhalb der Selbstzündungstemperatur kann im
Vormischbereich keine Selbstzündung auftreten. Durch die
Temperierung der Luft sowie durch die hinreichende Tröpfchengröße
wird sichergestellt, daß Selbstzündung im Vormischbereich vermieden
wird. Dazu wird die Temperatur der vom Kompressor zugeführten
Luft hinreichend niedrig gehalten.
Um eine Selbstzündung im Brennraum zu erreichen, wird das fettere
Gemisch bei Kurbelwinkelintervallen in der nicht zu späten
Kompressionsphase eingeblasen. Die Temperatur im Brennraum liegt
dann noch unter der maximalen Temperatur, die im oberen Totpunkt
durch adiabatische Kompression erreicht wird. Zu diesem Zeitpunkt
soll die Temperatur noch unterhalb der Temperatur für Selbstzündung
liegen. Die Temperatur im Brennraum steigt gegen Ende der
Kompression stark an. Durch diese verbleibende Kompression steigt
die Temperatur im Brennraum über die Selbstzündungstemperatur an.
Das Gemisch wird, wie im Dieselmotor, durch die Kompression
entzündet.
Der Vorteil der Selbstzündung ist, daß der fette Zündbereich der
Schichtladung nicht durch eine gezielte Auslegung der Strömung (für
alle Betriebszustände!) an die Zündkerze gebracht werden muß. Er
kann irgendwo im Brennraum liegen und von dort aus die Verbrennung
starten. Vorzugsweise sollte der fettere Bereich vielleicht in der Mitte
des Brennraumes liegen.
Die Hochdruck Luftversorgung erfolgt vorzugsweise durch
Kompression von Luft durch den zu steuernden Motor (z. B. ein extra
Kolben oder indirekt über Kompression durch vorhandene Kolben).
Daher kann die Luft im Vormischbereich eine erhöhte Temperatur
haben. Dieses ist ein Vorteil, da die Kraftstoffverdampfung bei
erhöhten Temperaturen schneller erfolgt und die Vermischung in
kurzen Zeiten erfolgt.
Alternativ kann auch die Zündverzugszeit, die durch die Verdampfung
des Kraftstoffes und die anschließende Vermischung des gasförmigen
Kraftstoffes mit Luft entsteht, zur Vermeidung der Selbstzündung im
Vormischbereich eingesetzt werden, um den Zündzeitpunkt im
Brennraum zu beeinflussen.
Die Einblasung von Luft zu Beginn der Einlaßphase dient nicht nur zur
Vermeidung von Drosselverlusten. Durch die spätere Beladung mit
Gemisch ist das Gemisch in der Ladung, bei nicht zu starker
Verwachung der Ladung, von Luft ummantelt. Der Ladungsbereich
nahe an der Wand ist also nicht brennbar. Daher werden
Wärmeverluste durch eine hohe, wandnahe Verbrennungstemperatur
vermieden.
Eine ideale Ladungsschichtung wäre durch einen äußeren Luftmantel,
einen großen Bereich mageren Gemisches und einen kleinen, in den
mageren Teil der Ladung eingelagerten fetteren Bereich gegeben.
Durch die Strömungsverhältnisse werden sich diese verschiedenen
Bereiche der Ladung, zumindest an ihren Rändern, miteinander
vermischen.
Der Motor soll ohne gedrosselte Luftzufuhr arbeiten, so daß
Drosselverluste entfallen. Die Leistungsvariation soll über die Menge
des dem Brennraum über die HDGE zugeführten mageren Gemisches
erfolgen. Es handelt sich um eine Quantitätsregelung wie beim
Dieselmotor. Die zugeführte Kraftstoffmenge wird über V2 vom
Motormanagement je nach Betriebszustand gesteuert.
Da für die späte Einblasung von Gasen ohnehin Luft bei hohen
Drucken erforderlich ist, kann bei einer Öffnung des Ventils der
Brennraum mit mehr als 1 bar beladen werden. Die Vorteile der
Aufladung für die Steigerung der Leistung pro Volumen sind bekannt.
Bei hohem und bei tiefem Druck ist die Stärke des Luftstromes durch
die Schallgeschwindigkeit begrenzt. Bei hohem Druck ist aber die
Stärke des Luftstromes entsprechend der höheren Dichte größer.
Durch die elektronische Ansteuerung des Ventils kann dem Brennraum
Luft zu vielen verschiedenen Zeitpunkten innerhalb des
Verbrennungszyklus zugeführt werden. Dieses ist für die flexible
Steuerung der Abläufe von Vorteil.
Durch die mit der HDGE mögliche starke Erhöhung der Turbulenz
(und deren Variabilität) zum Zeitpunkt der Zündung können auch sonst
nur schwierig vollständig zu verbrennende Gemische sauber verbrannt
werden. So ist die HDGE von besonderem Vorteil bei der
Verbrennung magerer Gemische. Die Anforderungen an die Qualität
des Kraftstoffes sind daher gering und es lassen sich auch sonst schwer
brennbare Gemische verbrennen.
Die Hochdruckgemischeinblasung erfolgt über Vormischbereich VM,
der mit Luft bei hohem Druck versorgt wird, z. B. über einen
Kompressor der vom laufenden Motor betrieben wird.
Über das Ventil V2 wird dem Vormischbereich flüssiger Kraftstoff
zugeführt. Über das Ventil V1 wird Luft oder Gemisch direkt dem
Brennraum zuführt, d. h., das Ventil V1 mündet im Brennraum und
schließt auf der Brennraumseite ohne Nischen ab.
Öffnet nur das Ventil V1, so wird dem Brennraum nur Luft zugeführt.
Das Ventil soll (z. B. über eine piezoelektrische Ansteuerung) eine so
kurze Öffnungsdauer (unter 10 msec) haben, daß auch bei hoher
Umdrehungszahl mehrfach Gas in den Brennraum eingeblasen werden
kann. Auch das Ventil V2 soll schnell öffnen, um der im
Vormischbereich fließenden Luft mehrfach unterschiedliche Mengen
Kraftstoff zugeben zu können.
Über das Ventil V1 wird dem Brennraum in einem Verbrennungszyklus
von 0-720° KW mehrfach entweder Luft oder Kraftstoff-Luft-
Gemisch zugeführt. Während der Öffnungszeit von V1 kann auch das
Ventil V2 mehrfach geöffnet werden, um dem Luftstrom Kraftstoff
zuzugeben. Das Motormanagement steuert für beide Ventile jeweils
Öffnungsdauer und Lage des Öffnungsintervalls relativ zum
Kurbelwinkel. Die Öffnungsintervalle der Ventile sind beispielhaft
angedeutet durch das Symbol [ ].
Im angegebenen Beispiel wird dem Brennraum zunächst Luft im
Intervall [1], dann mageres Kraftstoff-Luft-Gemisch im Intervall [2],
dann im Intervall [3] eine kleine Menge fetteres Gemisch zugegeben.
Im Intervall [2] wird über V2 im Vergleich zur Luftmenge wenig
Kraftstoff, im Intervall [3] wird über V2 im Vergleich zur Luftmenge
viel Kraftstoff zugegeben. Die resultierende Ladung besteht dann aus
einem großen in Luft eingebetteten mageren Bereich, in den ein
kleinerer fetterer Bereich eingebettet ist. Gegen Ende der
Kompressionsphase in [4] wird dem Brennraum Luft zur Steuerung der
Turbulenz zugegeben und während der Verbrennung [5] noch einmal
Luft zur Nachverbrennung.
Die resultierende Ladung im Brennraum hat in Wandnähe eine Schicht
Luft, so daß Wärmeverluste zur Wand verkleinert werden. In diese
Luft ist mageres Gemisch eingebettet. Durch die Menge des mageren
Gemisches soll die Leistung des Motors variiert werden. Eingebettet in
der mageren Ladung ist ein kleiner Bereich mit fetterem Gemisch (z. B.
Λ = 1.0), der zur sicheren Zündung dient. Eine Öffnungsphase des
Ventils V1 dient zur Erzeugung vermehrter Turbulenz.
Claims (7)
1. Anordnung zur Beladung und Steuerung eines Motors, dadurch
gekennzeichnet, daß
über ein direkt im Brennraum mündendes Ventil V1, das während eines Motor Zyklus mehrfach geöffnet wird, Luft oder Kraftstoff- Luft-Gemische mit Stöchiometrien zwischen λ = 0.8 und ∞ mit hohem Druck aus einem Vormischbereich in den Brennraum eingeblasen werden,
wobei dem in den Brennraum strömenden Gas durch ein zweites im Vormischbereich mündendes Ventil V2, das während einer Öffnung von Ventil V1 ein- oder mehrmals flüssigen Kraftstoff in die einströmende Luft spritzt, eine modulierte Stöchiometrie aufgeprägt wird
wobei beide Ventile vom Motormanagement, in Abhängigkeit vom Betriebszustand, so gesteuert werden, daß die Gemische in vorwählbaren Kurbelwinkelintervallen eingeblasen werden und
daß im Brennraum eine Ladungsschichtung mit einem (unter Umständen luftumschlossenen) großen mageren und einem kleineren fetten Bereich entsteht,
und daß der kleinere fettere Bereich durch die Kompression gezündet wird,
und daß mindestens eine Öffnung des Ventils V1 zur Steuerung der Brennfunktion erfolgt.
über ein direkt im Brennraum mündendes Ventil V1, das während eines Motor Zyklus mehrfach geöffnet wird, Luft oder Kraftstoff- Luft-Gemische mit Stöchiometrien zwischen λ = 0.8 und ∞ mit hohem Druck aus einem Vormischbereich in den Brennraum eingeblasen werden,
wobei dem in den Brennraum strömenden Gas durch ein zweites im Vormischbereich mündendes Ventil V2, das während einer Öffnung von Ventil V1 ein- oder mehrmals flüssigen Kraftstoff in die einströmende Luft spritzt, eine modulierte Stöchiometrie aufgeprägt wird
wobei beide Ventile vom Motormanagement, in Abhängigkeit vom Betriebszustand, so gesteuert werden, daß die Gemische in vorwählbaren Kurbelwinkelintervallen eingeblasen werden und
daß im Brennraum eine Ladungsschichtung mit einem (unter Umständen luftumschlossenen) großen mageren und einem kleineren fetten Bereich entsteht,
und daß der kleinere fettere Bereich durch die Kompression gezündet wird,
und daß mindestens eine Öffnung des Ventils V1 zur Steuerung der Brennfunktion erfolgt.
2. Anordnung zur Beladung und Steuerung eines Motors
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine
Öffnung des mehrfach öffnenden Ventils zur Steuerung der
Brennfunktion erfolgt.
3. Anordnung zur Beladung und Steuerung eines Motors
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventile mit
schnelleren Öffnungszeiten als 10 msec arbeiten.
4. Anordnung zur Beladung und Steuerung eines Motors
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das oder die Ventile
piezoelektrisch betrieben werden und der Hub des Ventils durch eine
Übersetzung vergrößert wird.
5. Anordnung zur Beladung und Steuerung eines Motors
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das eingeblasene
Gemisch durch Kompression entflammt wird.
6. Anordnung zur Beladung und Steuerung eines Motors
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweites (u. U.
baugleiches) Ventil als Auslaßventil verwendet wird.
7. Anordnung zur Beladung und Steuerung eines Motors
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil für eine
Aufladung des Brennraums verwendet wird.
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|---|---|---|---|
| DE19801245A DE19801245C2 (de) | 1998-01-15 | 1998-01-15 | Anordnung zur Beladung eines Brennraumes über eine mehrfach öffnende Ventilkombination |
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