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DE198017C - - Google Patents

Info

Publication number
DE198017C
DE198017C DENDAT198017D DE198017DA DE198017C DE 198017 C DE198017 C DE 198017C DE NDAT198017 D DENDAT198017 D DE NDAT198017D DE 198017D A DE198017D A DE 198017DA DE 198017 C DE198017 C DE 198017C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support arm
support
central position
telephone
same time
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT198017D
Other languages
English (en)
Publication of DE198017C publication Critical patent/DE198017C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/02Constructional features of telephone sets
    • H04M1/04Supports for telephone transmitters or receivers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 198017 -KLASSE 21 a. GRUPPE
SIEGMUND BRINKENHOF in BERLIN.
verstellbaren Tragarm.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Februar 1907 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Tragstütze für Fernsprechhörer derjenigen Art, bei welcher ein drehbarer und in der Höhenlage verstellbarer Tragarm vorgesehen ist, bei dessen Ausschwingung in die Gebrauchsstellung gleichzeitig die Umschaltung des Fernsprechapparates aus der Läutein die Sprechstellung bewirkt wird.
Bei den meisten bekannten Einrichtungen
ίο dieser Art trat die beabsichtigte Wirkung nur dann ein, wenn man den Träger des Fernsprechhörers aus seiner Normallage in einer Richtung verstellte, doch ist auch eine Tragstütze bekannt geworden, bei welcher sich der Tragarm nach rechts oder links von seiner Mittellage bis zu einem Winkel.von 900 ausschwingen läßt.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung zeigt demgegenüber einen weiteren Fortschritt, indem der Tragarm hier sich von seiner Normällage aus nach zwei Richtungen hin bis zu i8o° und weiter au.sschwingen läßt, wobei er durch die eine oder andere schräg ansteigende Bahn eines Kuryenkörpers derart senkrecht verschoben wird, daß die selbsttätige Umschaltung des Sprechstromschalters in jedem Falle bewirkt wird, während der Tragarm, sobald er freigegeben wird, selbsttätig wieder in seine Mittellage zurückschwingt.
Man kann den Telephonhörer auf diese Weise sowohl an das linke als auch rechte Ohr anlegen. Die Vorrichtung kann auch von vier Personen benutzt werden, welche sich zu je zwei gegenübersitzen. Diese Einrichtung ist besonders deshalb wichtig, weil es Personen gibt, die auf dem einen Ohr besser hören als auf dem anderen.
Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand zur Darstellung gebracht, und zwar bedeutet:
Fig. ι in schaubildlicher Darstellung einen für vier Plätze einstellbaren Tischapparat,
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch die Tragstütze,
Fig. 3 den vorderen Teil des einstellbaren Tragarmes in Verbindung mit einem vereinigten Hörer und Sender,
Fig. 4 eine Sonderdarstellung der mit den keilförmigen Flächen versehenen Kurvenbahn,
Fig. 5 einen Schnitt durch die Befestigungsstelle des Fernsprechhörers,, während
Fig. 6 eine andere Ausführungsform der Tragstütze in Seitenansicht und teilweise im'" Schnitt veranschaulicht.
Die Tragstütze ist auf den Zeichnungen zwar nur in Verbindung mit einem Tischapparat gezeigt; da aber die Anbringung der Stütze an einem Wandapparat keine besonderen Schwierigkeiten bietet, so erübrigt sich auch dessen besondere Darstellung.
Der Tischapparat α weist die übliche Bauart auf und besitzt einen gabelförmigen Schaltarm b, auf welchen der Fernsprechhörer gewöhnlich aufliegt, um dann durch sein Gewicht den Arm zu senken und dadurch unter Überwindung einer Feder die Läuteschaltung einzustellen. Der Apparat wird, wie Fig. 1 erkennen läßt, von einem Gestell c umgeben,
das über jedem Apparat leicht angebracht werden kann. Eine Druckstahge e wird gewöhnlich durch den Tragarm zugleich mit dem damit verbundenen Fernsprechhörer derart niedergedrückt, daß sie den gabelförmigen Tragarm b in der niedergedrückten Lage festhält, welche der Stellung entspricht, in der er bisher beim direkten Tragen des Hörers sich befand.
ίο Die Druckstange e ist mit ihrem zylindrischen stärkeren Teil in einer von dem Gestell c getragenen, feststehenden Hülse ο geführt, welche an ihrem oberen Ende eine von der Mitte aus nach beiden Seiten schräg nach aufwärts verlaufende Kurvenbahn p (Fig. 2 . und 4) aufweist. Die Druckstange ruht mit einer Rolle « auf dieser keilförmigen Kurvenbahn und befindet sich gewöhnlich an der tiefsten Stelle derselben, wie dies Fig. 4 erkennen läßt. Das obere Ende der Druckstange kann eine vierkantige Stange I tragen, welche von einer Muffe d mit entsprechend prismatischen Öffnungen umgriffen wird. Diese Muffe gehört dem Tragrohr / an und wird durch eine Feder in mit genügender Reibung an der Stange festgehalten, so daß man das Rohr f mit dem daran sitzenden Fernsprechhörer in. jeder Höhenlage leicht einzustellen vermag·.
In dem Rohr f läßt sich eine Stange g teleskopartig verschieben und in jeder gewünschten Lage durch eine Klemmschraube h feststellen, so daß es möglich ist, die wirksame Länge des Tragarmes / dem jeweiligen Wunsche anzupassen.
Die Stange g trägt mit Hilfe eines Kugelgelenkes i und eines damit verbundenen Bügels k den Griff r des vereinigten Fernsprechhörers und -senders. Mit Hilfe des Kugelgelenkes i kann der Hörer um die Längsachse der Stange g frei ausschwingen, so daß man in der Lage ist, die Tragstütze an ζλνεΐ Seiten des Tisches nach Wahl benutzen zu können.
Die Anwendung des Apparates gestaltet sich sehr einfach. Sitzt man so vor dem Tisch, daß der Fernsprechhörer sich rechts von dem Apparat befindet (Fig. 1), dann muß der Hörer mit Hilfe des Kugelgelenkes so eingestellt werden, daß er dem linken Ohr der betreffenden Person zugekehrt ist. Ergreift diese dann den Tragarm f und schwingt denselben derart nach auswärts, daß die Hörmuschel in den Bereich des linken Ohres kommt, dann wird dadurch eine Drehung der Stange I veranlaßt und die damit verbundene Rille η an der einen keilförmigen Fläche der Kurvenbahn p derart nach aufwärts geführt, daß auch ein Anheben der Druckstange e stattfindet.
In dieser Lage kann man ohne Zuhilfenahme der Hände den Fernsprechhörer, der das Bestreben hat, an dem linken Ohr vorbei wieder in die Normallage zurückzuschwingen, einfach dadurch, daß der Hörer gegen das Ohr liegt, so festhalten, daß man ein Gespräch mit Hilfe des Fernsprechers führen kann. Da die Druckstange durch die Rolle η und die Kurvenbahn b senkrecht angehoben ist, so erfolgt auch selbsttätig die erforderliche Umschaltung von der Läute- in die Sprechstellung, indem der Tragarm b unter der Einwirkung seiner Feder ansteigt:
Befindet sich die Person an der entgegengesetzten Seite des Tisches mit dem Fernsprechhörer links vom Apparat, dann ist es erforderlich, den letzteren mit Hilfe des Kugelgelenkes derart um i8o° zu drehen, daß die Hörmuschel sich gegen das rechte Ohr der Person anlegen kann. Der Tragarm / muß in diesem Falle natürlich nach der entgegengesetzten Seite als vorher zur Ausschwingung gebracht werden. Die Wirkungsweise gestaltet sich aber genau wie vorher, nur daß die Rolle η an der anderen keilförmigen Bahn nach aufwärts steigt und auch wieder die Druckstange e anhebt.
Sobald ein Gespräch beendigt ist, hat man nur nötig, den Kopf derart zurückzuziehen, daß der Fernsprechhörer frei'liegt, worauf derselbe mit seinem Arm f wieder in die Normallage selbsttätig zurückschwingt und ein Niedersteigen der Druckstange e, sowie durch deren Eigengewicht die Umschaltung von der Sprech- in die Läutestellung veranlaßt.
In Fig. 6 ist eine andere Verbindung zwisehen der Stange I und dem Tragarm dargestellt. Die Tragstange weist in diesem Falle kleine schalenartige Vertiefungen j auf und wird rechts und links von Kugeln· t umgriffen, welche in dem Tragarm gelagert sind. Die rechtsseitige Kugel t legt sich dabei in die am unteren Ende etwas verstärkten Vertiefungen derart ein, daß der Tragarm in den verschiedenen Höhenlagen selbsttätig festgehalten wird. Soll eine Einstellung des Tragarmes in Höhenrichtung stattfinden, dann hebt man das vordere Ende desselben etwas an, demzufolge der dann zwischen dem Tragarm und der Stange / entstehende Spielraum ein bequemes Nachauf- und -abwärtsschieben des Tragarmes mit dem daran sitzenden Fernsprechhörer ermöglicht.
Das obere Ende der Stang-e I weist bei der in Fig. 6 gezeigten Ausführungsform eine Lagerschale ν auf, welche einen feststehenden Zapfen w eines mit der Hülse 0 fest verbundenen Armes χ von außen derart umgreift, daß man die Lagerstelle von Zeit zu Zeit bequem ölen kann.
Soll ein Wandapparat mit der neuen Einrichtung ausgerüstet werden, dann wird von dem Tragarm lediglich ein Fernsprechhörer
getragen, welcher nur nach einer Richtung auszuschwingen braucht und dann ebenfalls ■ unter Verwendung einer keilförmigen Kurvenbahn p die Verstellung des Hakenumschalters herbeiführt.

Claims (2)

  1. .Patent-Ansprüche:
    i. Tragstütze für Fernsprechhörer mit einem ■ drehbaren und in der Höhenlage
    ίο verstellbaren Tragarm, bei dessen nach rechts oder links von seiner Mittelachse erfolgenden Ausschwingung in die Gebrauchsstellung gleichzeitig die Umschaltung des Fernsprechapparates aus der Anrufin die Sprechstellung bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zweck, den Tragarm mit dem Hörer nach jeder Richtung von seiner Mittellage unbegrenzt ausschwingen und gleichzeitig die Stromkreise umschalten zu können, eine feststehende Kurvenbahn (p) mit zwei nach entgegengesetzten Richtungen von der Mittelstellung aus schräg verlaufenden Keilflächen vorgesehen ist, auf welchen ansteigend die Tragarmstütze beim Ausschwingen aus der Mittellage senkrecht verschoben wird, wodurch die selbsttätige Umschaltung des Sprechstromschalters erfolgt, während der Tragarm, sobald er freigegeben wird, selbsttätig wieder in seine Mittellage zurückschwingt.
  2. 2. Tragstütze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm mit einer senkrecht gelagerten Stange (I) auf Drehung gekuppelt ist, welche eine Rolle (n) trägt, die gewöhnlich in einer Rast der feststehenden Kurvenbahn (p) ruht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT198017D Active DE198017C (de)

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DENDAT198017D Active DE198017C (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE198017C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2657278A (en) * 1949-12-22 1953-10-27 Noir Chester W Le Telephone support and switch control mechanism

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2657278A (en) * 1949-12-22 1953-10-27 Noir Chester W Le Telephone support and switch control mechanism

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