DE198017C - - Google Patents
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- DE198017C DE198017C DENDAT198017D DE198017DA DE198017C DE 198017 C DE198017 C DE 198017C DE NDAT198017 D DENDAT198017 D DE NDAT198017D DE 198017D A DE198017D A DE 198017DA DE 198017 C DE198017 C DE 198017C
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- support arm
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- central position
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M1/00—Substation equipment, e.g. for use by subscribers
- H04M1/02—Constructional features of telephone sets
- H04M1/04—Supports for telephone transmitters or receivers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Telephone Set Structure (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 198017 -KLASSE 21 a. GRUPPE
SIEGMUND BRINKENHOF in BERLIN.
verstellbaren Tragarm.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Tragstütze für Fernsprechhörer derjenigen
Art, bei welcher ein drehbarer und in der Höhenlage verstellbarer Tragarm vorgesehen
ist, bei dessen Ausschwingung in die Gebrauchsstellung gleichzeitig die Umschaltung
des Fernsprechapparates aus der Läutein die Sprechstellung bewirkt wird.
Bei den meisten bekannten Einrichtungen
ίο dieser Art trat die beabsichtigte Wirkung nur
dann ein, wenn man den Träger des Fernsprechhörers aus seiner Normallage in einer
Richtung verstellte, doch ist auch eine Tragstütze bekannt geworden, bei welcher sich der
Tragarm nach rechts oder links von seiner Mittellage bis zu einem Winkel.von 900 ausschwingen
läßt.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung zeigt demgegenüber einen weiteren Fortschritt,
indem der Tragarm hier sich von seiner Normällage aus nach zwei Richtungen hin bis
zu i8o° und weiter au.sschwingen läßt, wobei er durch die eine oder andere schräg ansteigende
Bahn eines Kuryenkörpers derart senkrecht verschoben wird, daß die selbsttätige Umschaltung des Sprechstromschalters in
jedem Falle bewirkt wird, während der Tragarm, sobald er freigegeben wird, selbsttätig
wieder in seine Mittellage zurückschwingt.
Man kann den Telephonhörer auf diese Weise sowohl an das linke als auch rechte Ohr
anlegen. Die Vorrichtung kann auch von vier Personen benutzt werden, welche sich zu je
zwei gegenübersitzen. Diese Einrichtung ist besonders deshalb wichtig, weil es Personen
gibt, die auf dem einen Ohr besser hören als auf dem anderen.
Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand zur Darstellung gebracht, und
zwar bedeutet:
Fig. ι in schaubildlicher Darstellung einen für vier Plätze einstellbaren Tischapparat,
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch die Tragstütze,
Fig. 3 den vorderen Teil des einstellbaren Tragarmes in Verbindung mit einem vereinigten
Hörer und Sender,
Fig. 4 eine Sonderdarstellung der mit den keilförmigen Flächen versehenen Kurvenbahn,
Fig. 5 einen Schnitt durch die Befestigungsstelle des Fernsprechhörers,, während
Fig. 6 eine andere Ausführungsform der Tragstütze in Seitenansicht und teilweise im'"
Schnitt veranschaulicht.
Die Tragstütze ist auf den Zeichnungen zwar nur in Verbindung mit einem Tischapparat
gezeigt; da aber die Anbringung der Stütze an einem Wandapparat keine besonderen
Schwierigkeiten bietet, so erübrigt sich auch dessen besondere Darstellung.
Der Tischapparat α weist die übliche Bauart auf und besitzt einen gabelförmigen Schaltarm
b, auf welchen der Fernsprechhörer gewöhnlich aufliegt, um dann durch sein Gewicht
den Arm zu senken und dadurch unter Überwindung einer Feder die Läuteschaltung einzustellen. Der Apparat wird, wie Fig. 1
erkennen läßt, von einem Gestell c umgeben,
das über jedem Apparat leicht angebracht werden kann. Eine Druckstahge e wird gewöhnlich
durch den Tragarm zugleich mit dem damit verbundenen Fernsprechhörer derart niedergedrückt, daß sie den gabelförmigen
Tragarm b in der niedergedrückten Lage festhält, welche der Stellung entspricht, in der er
bisher beim direkten Tragen des Hörers sich befand.
ίο Die Druckstange e ist mit ihrem zylindrischen
stärkeren Teil in einer von dem Gestell c getragenen, feststehenden Hülse ο geführt,
welche an ihrem oberen Ende eine von der Mitte aus nach beiden Seiten schräg nach aufwärts
verlaufende Kurvenbahn p (Fig. 2 . und 4) aufweist. Die Druckstange ruht mit
einer Rolle « auf dieser keilförmigen Kurvenbahn und befindet sich gewöhnlich an der
tiefsten Stelle derselben, wie dies Fig. 4 erkennen läßt. Das obere Ende der Druckstange
kann eine vierkantige Stange I tragen, welche von einer Muffe d mit entsprechend prismatischen
Öffnungen umgriffen wird. Diese Muffe gehört dem Tragrohr / an und wird
durch eine Feder in mit genügender Reibung an der Stange festgehalten, so daß man das
Rohr f mit dem daran sitzenden Fernsprechhörer in. jeder Höhenlage leicht einzustellen
vermag·.
In dem Rohr f läßt sich eine Stange g teleskopartig verschieben und in jeder gewünschten
Lage durch eine Klemmschraube h feststellen, so daß es möglich ist, die wirksame
Länge des Tragarmes / dem jeweiligen Wunsche anzupassen.
Die Stange g trägt mit Hilfe eines Kugelgelenkes i und eines damit verbundenen Bügels
k den Griff r des vereinigten Fernsprechhörers und -senders. Mit Hilfe des Kugelgelenkes
i kann der Hörer um die Längsachse der Stange g frei ausschwingen, so daß man in
der Lage ist, die Tragstütze an ζλνεΐ Seiten
des Tisches nach Wahl benutzen zu können.
Die Anwendung des Apparates gestaltet sich sehr einfach. Sitzt man so vor dem
Tisch, daß der Fernsprechhörer sich rechts von dem Apparat befindet (Fig. 1), dann muß
der Hörer mit Hilfe des Kugelgelenkes so eingestellt werden, daß er dem linken Ohr der betreffenden
Person zugekehrt ist. Ergreift diese dann den Tragarm f und schwingt denselben
derart nach auswärts, daß die Hörmuschel in den Bereich des linken Ohres
kommt, dann wird dadurch eine Drehung der Stange I veranlaßt und die damit verbundene
Rille η an der einen keilförmigen Fläche der
Kurvenbahn p derart nach aufwärts geführt, daß auch ein Anheben der Druckstange e stattfindet.
In dieser Lage kann man ohne Zuhilfenahme der Hände den Fernsprechhörer, der das Bestreben
hat, an dem linken Ohr vorbei wieder in die Normallage zurückzuschwingen, einfach
dadurch, daß der Hörer gegen das Ohr liegt, so festhalten, daß man ein Gespräch mit
Hilfe des Fernsprechers führen kann. Da die Druckstange durch die Rolle η und die Kurvenbahn
b senkrecht angehoben ist, so erfolgt auch selbsttätig die erforderliche Umschaltung
von der Läute- in die Sprechstellung, indem der Tragarm b unter der Einwirkung seiner
Feder ansteigt:
Befindet sich die Person an der entgegengesetzten Seite des Tisches mit dem Fernsprechhörer
links vom Apparat, dann ist es erforderlich, den letzteren mit Hilfe des Kugelgelenkes
derart um i8o° zu drehen, daß die Hörmuschel sich gegen das rechte Ohr der
Person anlegen kann. Der Tragarm / muß in diesem Falle natürlich nach der entgegengesetzten
Seite als vorher zur Ausschwingung gebracht werden. Die Wirkungsweise gestaltet sich aber genau wie vorher, nur daß die
Rolle η an der anderen keilförmigen Bahn nach aufwärts steigt und auch wieder die Druckstange
e anhebt.
Sobald ein Gespräch beendigt ist, hat man nur nötig, den Kopf derart zurückzuziehen,
daß der Fernsprechhörer frei'liegt, worauf derselbe mit seinem Arm f wieder in die Normallage
selbsttätig zurückschwingt und ein Niedersteigen der Druckstange e, sowie durch
deren Eigengewicht die Umschaltung von der Sprech- in die Läutestellung veranlaßt.
In Fig. 6 ist eine andere Verbindung zwisehen der Stange I und dem Tragarm dargestellt.
Die Tragstange weist in diesem Falle kleine schalenartige Vertiefungen j auf und
wird rechts und links von Kugeln· t umgriffen, welche in dem Tragarm gelagert sind. Die
rechtsseitige Kugel t legt sich dabei in die am unteren Ende etwas verstärkten Vertiefungen
derart ein, daß der Tragarm in den verschiedenen Höhenlagen selbsttätig festgehalten
wird. Soll eine Einstellung des Tragarmes in Höhenrichtung stattfinden, dann hebt man das
vordere Ende desselben etwas an, demzufolge der dann zwischen dem Tragarm und der
Stange / entstehende Spielraum ein bequemes Nachauf- und -abwärtsschieben des Tragarmes
mit dem daran sitzenden Fernsprechhörer ermöglicht.
Das obere Ende der Stang-e I weist bei der
in Fig. 6 gezeigten Ausführungsform eine Lagerschale ν auf, welche einen feststehenden
Zapfen w eines mit der Hülse 0 fest verbundenen Armes χ von außen derart umgreift,
daß man die Lagerstelle von Zeit zu Zeit bequem ölen kann.
Soll ein Wandapparat mit der neuen Einrichtung ausgerüstet werden, dann wird von
dem Tragarm lediglich ein Fernsprechhörer
getragen, welcher nur nach einer Richtung auszuschwingen braucht und dann ebenfalls
■ unter Verwendung einer keilförmigen Kurvenbahn p die Verstellung des Hakenumschalters
herbeiführt.
Claims (2)
- .Patent-Ansprüche:i. Tragstütze für Fernsprechhörer mit einem ■ drehbaren und in der Höhenlageίο verstellbaren Tragarm, bei dessen nach rechts oder links von seiner Mittelachse erfolgenden Ausschwingung in die Gebrauchsstellung gleichzeitig die Umschaltung des Fernsprechapparates aus der Anrufin die Sprechstellung bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zweck, den Tragarm mit dem Hörer nach jeder Richtung von seiner Mittellage unbegrenzt ausschwingen und gleichzeitig die Stromkreise umschalten zu können, eine feststehende Kurvenbahn (p) mit zwei nach entgegengesetzten Richtungen von der Mittelstellung aus schräg verlaufenden Keilflächen vorgesehen ist, auf welchen ansteigend die Tragarmstütze beim Ausschwingen aus der Mittellage senkrecht verschoben wird, wodurch die selbsttätige Umschaltung des Sprechstromschalters erfolgt, während der Tragarm, sobald er freigegeben wird, selbsttätig wieder in seine Mittellage zurückschwingt.
- 2. Tragstütze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm mit einer senkrecht gelagerten Stange (I) auf Drehung gekuppelt ist, welche eine Rolle (n) trägt, die gewöhnlich in einer Rast der feststehenden Kurvenbahn (p) ruht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE198017C true DE198017C (de) |
Family
ID=460852
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT198017D Active DE198017C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE198017C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2657278A (en) * | 1949-12-22 | 1953-10-27 | Noir Chester W Le | Telephone support and switch control mechanism |
-
0
- DE DENDAT198017D patent/DE198017C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2657278A (en) * | 1949-12-22 | 1953-10-27 | Noir Chester W Le | Telephone support and switch control mechanism |
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