DE19800876A1 - Schreibgerät mit Speiseeinrichtung - Google Patents
Schreibgerät mit SpeiseeinrichtungInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43K—IMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
- B43K5/00—Pens with ink reservoirs in holders, e.g. fountain-pens
-
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- B43K7/10—Arrangements for feeding ink to the ball points
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schreibgerät mit
Speiseeinrichtung.
Es ist ein herkömmliches Schreibgerät gut bekannt, das einen
derartigen Aufbau hat, daß ein Tintenbehälter zum direkten
Aufbewahren von Tinte im hinteren Teil eines Zylinders
angeordnet ist, daß ein Tintenspeicher vor dem Tintenbehälter
angeordnet ist, daß sich eine hintere Speiseeinrichtung aus
Kunststoff durch den Mittenteil des Tintenspeichers erstreckt,
daß der vordere Endabschnitt der hinteren Speiseeinrichtung mit
einer vorderen Speiseeinrichtung verbunden ist, die aus einem
Faserbündel hergestellt ist und mit einer Schreibspitze
verbunden ist, daß eine Tinte aus dem Tintenbehälter zur
vorderen Speiseeinrichtung durch einen Tintenkanal geleitet
wird, der in der hinteren Speiseeinrichtung gebildet ist, und
daß die Tinte zur Schreibspitze durch die vordere
Speiseeinrichtung geleitet wird.
Wenn ein äußerer Stoß auf das obige herkömmliche Schreibgerät
wirkt, unterliegt die Tinte im Tintenkanal der hinteren
Speiseeinrichtung einem Flüssigkeitsrückfluß vom hinteren
offenen Ende zum Tintenbehälter. Zu dieser Zeit tritt Luft in
den Tintenkanal an Stelle der Tinte ein, so daß eine Blase
gebildet wird. Diese Blase unterbricht den Tintenfluß im
Tintenkanal, und die Tinte kann die vordere Speiseeinrichtung
nicht erreichen. Die Menge Tinte, die der Schreibspitze
zugeführt wird, geht zur Neige, und der Tintenfluß aus der
Schreibspitze wird fehlerhaft, was zu einem Aussetzen führt.
Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, die obigen Probleme
zu lösen, d. h. Flüssigkeitsrückfluß zu einem Tintenbehälter aus
einer hinteren Speiseeinrichtung zu verhindern und eine klare
Linie ohne Aussetzer zu erhalten, indem die Tinte durch die
hintere Speiseeinrichtung gleichmäßig einer vorderen
Speiseeinrichtung zugeführt wird und indem die Tinte einer
Schreibspitze zuverlässig zugeführt wird.
Diese Aufgabe ist gelöst durch ein Schreibgerät nach Anspruch
1.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in Unteransprüchen angegeben.
Gemäß der ersten Weiterbildung der vorliegenden Erfindung
umfaßt ein Schreibgerät mit Speiseeinrichtung: einen vorderen
Endabschnitt einer hinteren Speiseeinrichtung, deren hinterer
Endabschnitt einen Tintenbehälter durch einen Tintenspeicher
erreicht und die mit einem hinteren Endabschnitt einer vorderen
Speiseeinrichtung verbunden ist, die aus einem Faserbündel
hergestellt und mit einer Schreibspitze verbunden ist, wobei
die hintere Speiseeinrichtung wie im Fall der vorderen
Speiseeinrichtung aus einem Faserbündel hergestellt ist und
eine Porosität aufweist, die geringer ist als die der vorderen
Speiseeinrichtung.
Gemäß der zweiten Weiterbildung der vorliegenden Erfindung
umfaßt ein Schreibgerät mit Speiseeinrichtung der ersten
Weiterbildung weiter: einen vorderen Endabschnitt einer
hinteren Speiseeinrichtung, deren hinterer Endabschnitt einen
Tintenbehälter durch einen Tintenspeicher erreicht und die mit
einem hinteren Endabschnitt einer vorderen Speiseeinrichtung
verbunden ist, die aus einem Faserbündel hergestellt und mit
einer Schreibspitze verbunden ist, wobei sie dadurch
gekennzeichnet ist, daß die Porosität der hinteren
Speiseeinrichtung auf 40 bis 55% eingestellt ist.
Gemäß der dritten Weiterbildung der vorliegenden Erfindung ist
ein Schreibgerät mit Speiseeinrichtung der ersten Weiterbildung
weiter dadurch gekennzeichnet, daß die Porosität der vorderen
Speiseeinrichtung auf 55 bis 65% eingestellt ist.
Gemäß der vierten Weiterbildung der vorliegenden Erfindung ist
ein Schreibgerät mit Speiseeinrichtung gemäß der zweiten
Weiterbildung weiter dadurch gekennzeichnet, daß die Porosität
der vorderen Speiseeinrichtung auf 55 bis 65% eingestellt ist.
Gemäß der fünften Weiterbildung der vorliegenden Erfindung ist
ein Schreibgerät mit einer Speiseeinrichtung gemäß der ersten
Weiterbildung dadurch gekennzeichnet, daß die Porosität durch
einen Tränkgehalt eines Harzes in Fasern eingestellt ist.
D.h., gemäß den Weiterbildungen der vorliegenden Erfindung ist
die hintere Speiseeinrichtung aus einem Faserbündel
hergestellt, und ihre Porosität ist auf 40 bis 55% eingestellt.
Deshalb wird die Tinte zuverlässig durch die Kapillarwirkung
gehalten. Sogar wenn ein bestimmter Stoß auf das Schreibgerät
wirkt, erleidet die Tinte folglich keinen Flüssigkeitsrückfluß
zum Tintenbehälter, sondern kann ordnungsgemäß nach vorne
zugeführt werden und die vordere Speiseeinrichtung erreichen.
Fig. 1 ist eine allgemeine Schnittansicht, die die vordere
Hälfte und einen Teil eines hinteren Abschnittes eines
Schreibgerätes zeigt.
Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird mit
Bezug auf Fig. 1 beschrieben. Der Innenraum der hinteren Hälfte
eines Rohrzylinders 1 dient als Tintenbehälter 2, der Tinte
aufbewahrt. Ein Tintenspeicher 3 ist vor dem Tintenbehälter 2
angeordnet. Der Tintenspeicher 3 weist eine große Anzahl von
Umfangskerben 4 auf, die auf seiner Außenoberfläche gebildet
sind, so daß sie in Längsrichtung parallel verlaufen. Eine in
Längsrichtung verlaufende Kanalnut 5, die mit den Umfangskerben
4 in Verbindung steht, ist im Tintenspeicher 3 gebildet. Das
hintere Ende der Kanalnut 5 steht in Verbindung mit dem
Tintenbehälter 2. Der Tintenspeicher 3 leitet die Tinte von der
Kanalnut 5 zu den Umfangskerben 4, so daß nicht zuviel Tinte
einer Schreibspitze 12 zugeführt wird, wenn sich die Tinte im
Tintenbehälters 2 aufgrund einer Wirkung ausdehnt, wie z. B.
einer Temperaturerhöhung, und sie aus dem Tintenbehälter 2
herausgedrückt wird, was dazu führt, daß die Tinte
vorübergehend in den Umfangskerben 4 gehalten wird.
Der Tintenspeicher 3 weist eine mittige Bohrung 6 auf, die in
Längsrichtung offen ist und eine hintere Speiseeinrichtung 7
in der mittigen Bohrung 6 aufnimmt.
Spitzenabschnitte mit geringem Durchmesser 8 und 9 sind an dem
vorderen und hinteren Ende der hinteren Speiseeinrichtung 7
gebildet. Der hintere Spitzenabschnitt mit geringem Durchmesser
9 ist im Tintenbehälter 2 angeordnet, und gleichzeitig ist der
vordere Spitzenabschnitt mit geringem Durchmesser 8 in den
hinteren Endabschnitt einer vorderen Speiseeinrichtung 10
eingesetzt, die in den vorderen Endabschnitt der mittigen
Bohrung 6 eingesetzt ist, wodurch die hintere und vordere
Speiseeinrichtung 7 und 10 verbunden werden.
Die vordere und hintere Speiseeinrichtung 10 und 7 sind aus
Faserbündeln hergestellt, wobei jedes durch Tränken von Fasern
mit einem Harz und Härten der Fasern erhalten wird. Die
Porosität der vorderen Speiseeinrichtung 10 ist auf 55 bis 65%
eingestellt, wohingegen die Porosität der hinteren
Speiseeinrichtung 7 auf 40 bis 55% eingestellt ist. Man
beachte, daß die Porosität durch den Gehalt des Harzes in den
Fasern eingestellt ist. Genauer gesagt, wenn der Gehalt des
Harzes ansteigt, verringert sich die Porosität. Die hintere
Speiseeinrichtung 7 ist härter als die vordere
Speiseeinrichtung 10, weil der Gehalt des Harzes in der
hinteren Speiseeinrichtung 7 größer ist, als derjenige in der
vorderen Speiseeinrichtung 10.
Der vordere Endabschnitt der vorderen Speiseeinrichtung 10 ist
mit der Schreibspitze 12 verbunden, und die Schreibspitze 12
und die vordere Speiseeinrichtung 10 sind von einem
Schreibspitzen-Halter 13 getragen. Der Schreibspitzen-Halter
13 wird von einem vorderen Hülsenteil 14 gehalten, das mit dem
vorderen Ende des Rohrzylinders 1 verbunden ist. Ein
Belüftungsloch 11 ist im Verbindungsteil zwischen dem vorderen
Hülsenteil 14 und dem Schreibspitzen-Halter 13 gebildet.
Das Schreibgerät mit der Speiseeinrichtung gemäß der
vorliegenden Erfindung weist den oben beschriebenen Aufbau auf.
Die hintere Speiseeinrichtung 7 ist aus einem Faserbündel wie
das in der vorderen Speiseeinrichtung 10 hergestellt und weist
eine Porosität von 40 bis 55% auf, die geringer ist als
diejenige der vorderen Speiseeinrichtung 10. Bei dieser
Anordnung kann ein Flüssigkeitsrückfluß aus der hinteren
Speiseeinrichtung 7 zum Tintenbehälter 2 durch einen äußeren
Stoß mittels der Kapillarwirkung verhindert werden. Zusätzlich
kann die Tinte durch die hintere Speiseeinrichtung 7
gleichmäßig zur vorderen Speiseeinrichtung 10 zugeführt werden.
Demgemäß kann die Tinte zuverlässig zur Schreibspitze 12
zugeführt werden, wodurch man eine klare Linie ohne Aussetzer
erhält.
Claims (5)
1. Schreibgerät mit einer Einrichtung zum Zuführen von Tinte
zu einem Schreibelement (12), dadurch gekennzeichnet, daß
ein vorderer Endabschnitt einer hinteren Speiseeinrichtung
(7), deren hinterer Endabschnitt einen Tintenbehälter (2) durch
einen Tintenspeicher (3) erreicht, mit einem hinteren
Endabschnitt einer vorderen Speiseeinrichtung (10) verbunden
ist, die aus einem Faserbündel hergestellt und mit dem
Schreibelement (12) verbunden ist, daß die hintere
Speiseeinrichtung (7) und die vordere Speiseeinrichtung (10)
aus einem Faserbündel hergestellt sind und daß die hintere
Speiseeinrichtung (7) eine Porosität aufweist, die geringer ist
als die der vorderen Speiseeinrichtung (10).
2. Schreibgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der vordere Endabschnitt der hinteren Speiseeinrichtung
(7), deren hinterer Endabschnitt den Tintenbehälter (2) durch
den Tintenspeicher (3) erreicht, mit dem hinteren Endabschnitt
der vorderen Speiseeinrichtung (10) verbunden ist, die aus dem
Faserbündel hergestellt und mit dem Schreibelement (12)
verbunden ist, und daß die Porosität der hinteren
Speiseeinrichtung auf 40 bis 55% eingestellt ist.
3. Schreibgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Porosität der vorderen Speiseeinrichtung (10) auf 55 bis
65% eingestellt ist.
4. Schreibgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Porosität der vorderen Speiseeinrichtung auf 55 bis 65%
eingestellt ist.
5. Schreibgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Porosität der Speiseeinrichtungen (7, 10) durch den
Tränkgehalt an Harz von Fasern der Speiseeinrichtungen (7, 10)
eingestellt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP01751597A JP3930933B2 (ja) | 1997-01-14 | 1997-01-14 | インク中継芯を備えた筆記具 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19800876A1 true DE19800876A1 (de) | 1998-07-23 |
Family
ID=11946111
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19800876A Withdrawn DE19800876A1 (de) | 1997-01-14 | 1998-01-13 | Schreibgerät mit Speiseeinrichtung |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JP3930933B2 (de) |
| KR (1) | KR100241649B1 (de) |
| DE (1) | DE19800876A1 (de) |
-
1997
- 1997-01-14 JP JP01751597A patent/JP3930933B2/ja not_active Expired - Lifetime
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1998
- 1998-01-13 DE DE19800876A patent/DE19800876A1/de not_active Withdrawn
- 1998-01-13 KR KR1019980000741A patent/KR100241649B1/ko not_active Expired - Fee Related
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| KR100241649B1 (ko) | 2000-02-01 |
| JP3930933B2 (ja) | 2007-06-13 |
| KR19980070483A (ko) | 1998-10-26 |
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