DE19800594A1 - Verfahren zum Herstellen eines Bauteils mit teilflüssigen Werkstoffen - Google Patents
Verfahren zum Herstellen eines Bauteils mit teilflüssigen WerkstoffenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Bauteils in einer Form
mittels eines Gießwerkstoffes, insbesondere mittels eines Thixogießverfahrens mit
wenigstens einem teilflüssigen Werkstoff oder mittels Thixoschmieden, gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei der Herstellung von Bauteilen mittels Gießverfahren ist es immer häufiger
wünschenswert, lokale Bereiche des Bauteiles mit vorbestimmten Werkstoffeigen
schaften zu versehen. So sollen beispielsweise Oberflächen des Bauteils eine ho
he Reibfestigkeit oder bestimmte Schmiereigenschaften aufweisen, während der
restliche Körper des Bauteils statt dessen besondere Eigenschaften zur Kraftwei
terleitung aufweisen soll. Ein Sondergießverfahren aus der Klasse des "Semi-So
lid-Metalforming" stellt das Thixogießen dar. Dieses mit dem Druckgießen ver
wandte Verfahren zeichnet sich durch die Besonderheit der Verarbeitung des
Metalls in teilflüssigem Zustand aus. Aufgrund der für einen Umformprozeß völlig
untypischen "Gießtemperatur" innerhalb des Erstarrungsintervalls bietet das
Thixogießen ein Verfahrenspotential, das zwischen dem Umformen von Gießver
fahren und dem Umformen durch Schmiedeprozesse eingeordnet werden kann.
Ein derartiges Thixogießverfahren ist beispielsweise in der DE 196 05 839 A1 ver
öffentlicht und erfüllt die Anforderungen, die an eine wirtschaftliche und innovative
Fertigungstechnologie gestellt werden. Dazu zählen eine hohe Produktivität wie
beim Druckgießen bei gleichzeitig sehr guten Bauteile-Eigenschaften. Die nach
diesem Sondergießverfahren hergestellten Gußteile mit "Near-Net-Shape"-Quali
tät sind schweißbar, druckdicht und wärmebehandelbar. Ein typisches Anwen
dungsgebiet liegt in der Substitution hochwertiger Bauteile, die aufgrund hoher
Anforderungen an die Werkstoffeigenschaften nicht druckgegossen werden kön
nen, sondern kostenintensiv geschmiedet oder kokillengegossen werden müssen.
Zu den typischen Bauteilen zählen z. B. Bremszylinder, Teile der Kfz-Ein
spritzanlage, Kfz-Fahrwerksteile, Bremsscheiben oder Lagerbuchsen.
Der Verfahrensablauf des Thixogießens läßt sich dabei in drei Prozeßschritte un
terteilen. Hierzu zählen die Herstellung eines speziellen Vormaterials, dessen
Wiedererwärmung in den teilflüssigen Zustand und die unmittelbar angeschlosse
ne Formgebung durch einen modifizierten Druckgießprozeß. Jeder einzelne
Schrill beinhaltet eine Vielzahl von Parametern, deren genaue Kontrolle und
Steuerung für den Erfolg des Verfahrens von entscheidender Bedeutung sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Verfahren der o.g. Art
zur Verfügung zu stellen, wobei gezielt lokale Eigenschaftsverbesserungen mittels
der Herstellung eines Werkstoffverbundes während des Gießverfahrens zur Ver
fügung gestellt werden. Hierbei sollen insbesondere tribologische und mechani
sche Eigenschaften des Bauteils verbessert werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren der o.g. Art mit den in
Anspruch 1 gekennzeichneten Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen
der Erfindung sind in den weiteren Ansprüchen beschrieben.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß in der Form vor einem Gießen oder
Schmieden eine offenporige Struktur mit vorbestimmten Eigenschaften derart an
geordnet wird, daß sich diese an wenigstens einer Seite an einem Widerlager ab
stützt.
Dies hat den Vorteil, daß die offenporige Struktur während des Thixogießverfah
rens durch entsprechend auftretende Drücke nicht zerstört sondern kontrolliert
vom Gießwerkstoff infiltriert, benetzt und komprimiert wird. Dadurch lassen sich
auf einfache, schnelle und gut kontrollierbare Weise Bauteile mit lokal vorbe
stimmten Werkstoffeigenschaften bzw. Werkstoffverbünden herstellen, wobei die
offenporige Gitterstruktur eine entsprechende Werkstoffeigenschaft in einem ent
sprechenden Bereich vorbestimmt. Mittels der Infiltration der offenporigen Struktur
durch den Gußwerkstoff erzielt man in vorteilhafter Weise einen Verbundwerkstoff
mit den gewünschten lokal vorbestimmten Werkstoffeigenschaften. Zweckmäßi
gerweise betreffen dabei die lokal bestimmten Werkstoffeigenschaften eine Fe
stigkeit, einen Härtegrad, eine Oberflächenbeschaffenheit, eine Legierungszu
sammensetzung, eine Porosität, eine Duktilität, eine Schmierwirkung, eine Leitfä
higkeit und/oder eine Dichte.
In einer bevorzugten Ausführungsform weist dabei die offenporige Struktur eine
hohe Festigkeit, einen vorbestimmten Härtegrad, eine vorbestimmte Oberflächen
beschaffenheit, eine vorbestimmte Legierungszusammensetzung, eine vorbe
stimmte Porösität, eine vorbestimmte Duktilität, eine vorbestimmte, insbesondere
gute, Schmierwirkung, eine vorbestimmte, insbesondere gute, Leitfähigkeit
und/oder eine vorbestimmte, insbesondere hohe oder niedrige, Dichte auf.
Zur weiteren Verbesserung von Eigenschaften des Gußwerkstoffes sowie einer
Grenzschicht zwischen diesem und der offenporigen Struktur wird das Bauteil ei
ner nachfolgenden Wärmebehandlung unterzogen.
Zweckmäßigerweise ist der Gießwerkstoff ein Metall oder eine Metall-Legierung.
In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform ist die offenporige Struktur aus
einem keramischen oder metallischen Werkstoff, insbesondere Eisen, oder einer
Legierung, insbesondere einer NE-Legierung bzw. einer partikelverstärkten Legie
rung, gefertigt. Dadurch, daß die offenporige Struktur derart an dem Widerlager
angeordnet ist, daß ein an der offenporigen Struktur angreifender Kraftvektor par
allel und entgegengesetzt zu einem resultierenden Abstützvektor durch das oder
die Widerlager ausgerichtet ist, werden Scherkräfte auf die offenporige Struktur
vermieden, wodurch eine kontrollierte Kompression ohne vollständige Zerstörung
der offenporigen Struktur erzielt wird.
Entsprechende Werkstoffeigenschaften des Bauteils mit lokal ausgebildeten zwei
oder drei verschiedenen Phasen, d. h. mit einem Zweifach- oder Dreifach-Gradi
enten, erzielt man dadurch, daß der Gießwerkstoff und die offenporige Struktur
aus einem gleichen Werkstoff oder unterschiedlichen Werkstoffen bestehen.
Eine gute Kontrollierbarkeit der Kompression des offenporigen Werkstoffs ohne
turbulente Strömungen erzielt man dadurch, daß für das Thixogießverfahren eine
Kolbengeschwindigkeit, ein Kolbendruck und/oder eine Temperatur derart gewählt
wird, daß sich bei der Kompression der offenporigen Struktur ein Prozeß mit la
minaren Strömungen des Gießwerkstoffes einstellt.
Zweckmäßigerweise ist die offenporige Struktur ein Schaum oder eine Gitter
struktur.
Eine Verbesserung einer Benetzbarkeit und einer Infiltration der offenporigen
Struktur erzielt man dadurch, daß die offenporige Struktur vor dem Gießverfahren
mit einem oder mehreren Werkstoffen beschichtet wird.
Zum Erhöhen einer Elementenkonzentration in vorbestimmten Bereichen des
Bauteils wird die offenporige Gitterstruktur vor der Infiltration mit wenigstens einem
Element, wie beispielsweise Primärsilizium zum Erhöhen einer Verschleißfestig
keit, oder auch anderen hochwarmfesten oder härtenden Elementen beschichtet.
Zweckmäßigerweise wird die offenporige Struktur vor dem Gießverfahren mit ei
nem Anteil eines hochfesten, härtenden, verschleißfesten und/oder schmierenden
Elementes beschichtet.
In vorteilhafter Weise ist die eingelegte offenporige Struktur ein Körper, der wenig
stens an einer Seite dicht ist und wenigstens eine Seite als offenporige Struktur in
Kontakt mit einem Infiltrationswerkstoff, insbesondere dem Gießwerkstoff, steht.
Zur Unterstützung und Verbesserung einer kontrollierten Infiltration der offenpori
gen Struktur wird diese zweckmäßigerweise vor der Infiltration während des Gieß
verfahrens vorgeheizt.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Diese
zeigt in:
Fig. 1 eine Schnittansicht durch eine Form für ein Thixogießverfahren vor
dem Gießprozeß mit darin angeordneter offenporiger Struktur und
Fig. 2 einen Schnitt durch ein mit dem erfindungsgemäßen Verfahren her
gestelltes Bauteil.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren ist es vorgesehen, daß eine metallische
oder nichtmetallische, wie beispielsweise eine keramische, offenporige Struktur
mit einer teilflüssigen Suspension bzw. Legierung infiltriert wird. Ziel ist die Her
stellung eines Werkstoffverbundsystems, bei dem ein oder mehrere Bauteilberei
che lokal funktionsbezogen optimiert, beispielsweise verstärkt, werden. Mögliche
Anwendungsgebiete sind hierbei die lokale Erhöhung einer Verschleißfestigkeit
eines Bauteils zur Verbesserung tribologischer Eigenschaften oder eine Eigen
schaftsverbesserung durch gezielte Werkstoffverbunde. Zu den Anforderungen,
die an den Werkstoff gestellt werden, zählt u. a. die Verbesserung der Festigkeit,
Duktilität, Schmierwirkung, Leitfähigkeit usw. Mögliche Bauteile sind hierbei bei
spielsweise Bremsscheiben oder Zahnräder, deren Umfangsfestigkeit durch Ein
lagerung einer verschleißfesten offenporigen Struktur verbessert wird, oder Lager
buchsen, deren Schmierwirkung an vorbestimmten Stellen durch Einlagerung der
offenporigen Struktur erhöht wird.
Fig. 1 zeigt beispielhaft für ein Zahnrad eine Anordnung einer offenporigen Struk
tur hoher Festigkeit in einer Form zur Herstellung eines Zahnrades mittels eines
Thixogießverfahrens. Der Ausdruck "hohe Festigkeit" bedeutet hierbei offenporige
Strukturen in Form von Schäumen, welche im wesentlichen starr sind, beispiels
weise offenporige Strukturen aus Metall oder Keramik. Der Ausdruck "im wesentli
chen starr" bedeutet hierbei, daß es sich bei den offenporigen Strukturen nicht um
leicht kompressible Schwämme aus Kunst- oder Naturstoff handelt.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, sind in einer Form 10 für ein Bauteil in Form eines
Zahnrades an vorbestimmten Stellen offenporige Strukturen 12 angeordnet. Die
offenporigen Strukturen 12 sind dabei in Zacken 14 des herzustellenden Zahnra
des in dargestellter Weise angeordnet. Hierdurch bilden jeweilige Seitenwandun
gen 16 der Zacken 14 ein Widerlager für die offenporigen Strukturen 12. Pfeile 18
kennzeichnen hierbei entsprechende Abstützvektoren der entsprechenden Sei
tenwandungen 16. Diese Abstützvektoren 18 stehen senkrecht auf den jeweiligen
Seiten 16. Durch Vektoraddition von entsprechenden Abstützvektoren 18 eines
Zackens 14 ergibt sich ein entsprechender resultierender Abstützvektor 20.
Während des Thixogießverfahrens wird unter einem entsprechenden Druck ein
teilflüssiges Gußmaterial in die Form 10 eingeführt. Hierdurch ergibt sich auf die
offenporigen Strukturen 12 ein Kompressionsdruck mit einem entsprechenden
Kraftvektor 22. Hierbei ergibt sich unmittelbar aus Fig. 1, daß die Anordnung aus
Widerlager 16 und offenporiger Struktur 12 derart getroffen ist, daß der resultie
rende Abstützvektor 20 im wesentlichen parallel und entgegengesetzt zum Kraft
vektor 22 durch das Druckgießverfahren ausgerichtet ist. Auf diese Weise ergeben
sich lediglich resultierende Kompressionskräfte auf die offenporige Struktur 12,
ohne Scherkräfte, so daß während des Thixogießverfahrens durch den Gießdruck
eine kontrollierte und vorbestimmte Kompression der offenporigen Strukturen 12
ohne deren vollständige Zerstörung erfolgt.
Das Ergebnis des erfindungsgemäßen Verfahrens ist mittels einer Schnittansicht
durch das hergestellte Bauteil in Fig. 2 veranschaulicht. Das Zahnrad 24 ist im
Bereich 26 ausschließlich vom Gußmaterial 28 gebildet. Die offenporige Struktur
12 ist vom Gußmaterial 28 infiltriert und komprimiert, so daß sich eine entspre
chende Legierungsschicht 30 an Spitzen der Zacken 14 ergibt. Ferner hat sich
eine Grenzschicht 32 zwischen der Legierungsschicht 30 und dem Gußmaterial 28
ausgebildet.
Es ist offensichtlich, daß durch die Legierungsschicht 30, welche eine andere Zu
sammensetzung aufweist, als das Gußmaterial 28, in den entsprechenden Berei
chen der Spitzen 40 eine andere Werkstoffeigenschaft durch einen anderen Ver
bundwerkstoff erzielt ist. Das Gußmaterial 28 und der Werkstoff der offenporigen
Struktur 12 ist dabei derart gewählt, daß sich beispielsweise entsprechende me
chanische Eigenschaften und/oder Verschleißeigenschaften in den entsprechen
den Bereichen der Zacken 14 ergeben.
Durch entsprechende nachfolgende Wärmebehandlungsmaßnahmen, welche auf
das hergestellte Zahnrad 24 angewendet werden, können sowohl die Eigen
schaften des Gußmaterials 28 als auch die Grenzflächenstruktur 32 zwischen dem
Gußmaterial 28 und der Legierungsschicht 30 verbessert werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren nutzt dabei die besonderen Eigenschaften des
teilflüssigen Gußwerkstoffes während des Thixogießverfahrens derart aus, daß die
offenporige Struktur 12 als eine Art Filter dient und zuerst die flüssige Phase des
teilflüssigen Werkstoffes eindringen läßt, welcher die Oberfläche der offenporigen
Struktur 12 besonders gut benetzt. Der feste Anteil des teilflüssigen Gußwerk
stoffes folgt erst später nach, und es bildet sich in entsprechender Weise die Le
gierungsschicht 30 und die Grenzschicht 32 aus. Wie sich unmittelbar aus Fig. 2
ergibt, sind die entsprechend gewünschten veränderten Materialeigenschaften in
denjenigen Lokalbereichen ausgebildet, in denen Eingriffskräfte auf das Zahnrad
24 wirken. Somit ist es durch das erfindungsgemäße Verfahren in vorteilhafter
Weise möglich, in einem einzigen Schritt während des Thixogießverfahrens ein
Bauteil mit lokal unterschiedlichen und entsprechend angepaßten Werkstoffver
bünden mit entsprechend unterschiedlichen und entsprechend angepaßten Mate
rialeigenschaften, wie Festigkeit oder Schmierfähigkeit, herzustellen. Dies war
bisher nur in zwei oder mehr Verfahrensschritten möglich und konnte nicht in ent
sprechender Weise in einem Guß- bzw. Druckgußverfahren realisiert werden.
Claims (13)
1. Verfahren zum Herstellen eines Bauteils in einer Form mittels eines Gieß
werkstoffes, insbesondere mittels eines Thixogießverfahrens mit wenigstens ei
nem teilflüssigen Werkstoff oder mittels Thixoschmieden,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Form vor einem Gießen oder Schmieden eine offenporige Struktur mit
vorbestimmten Eigenschaften derart angeordnet wird, daß sich diese an wenig
stens einer Seite an einem Widerlager abstützt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die offenporige
Struktur eine hohe Festigkeit, einen vorbestimmten Härtegrad, eine vorbestimmte
Oberflächenbeschaffenheit, eine vorbestimmte Legierungszusammensetzung,
eine vorbestimmte Porösität, eine vorbestimmte Duktilität, eine vorbestimmte, ins
besondere gute, Schmierwirkung, eine vorbestimmte, insbesondere gute, Leitfä
higkeit und/oder eine vorbestimmte, insbesondere hohe oder niedrige, Dichte auf
weist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Bauteil einer nachfolgenden Wärmebehandlung unterzogen wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Gießwerkstoff ein Metall oder eine Metallegierung ist.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die offenporige Struktur aus einem keramischen oder metallischen
Werkstoff, insbesondere Eisen, oder einer Legierung, insbesondere einer
NE-Legierung bzw. einer partikelverstärkten Legierung, gefertigt ist.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die offenporige Struktur derart an dem Widerlager angeordnet ist,
daß ein an der offenporigen Struktur eingreifender Kraftvektor parallel und entge
gengesetzt zu einem resultierenden Abstützvektor durch das oder die Widerlager
ausgerichtet ist.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Gießwerkstoff und die offenporige Struktur aus einem gleichen
Werkstoff oder unterschiedlichen Werkstoffen bestehen.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß für das Gießverfahren eine Kolbengeschwindigkeit, ein Kolbendruck
und/oder eine Temperatur derart gewählt wird, daß sich bei der Kompression der
offenporigen Struktur ein Prozeß mit laminaren Strömungen des Gießwerkstoffes
einstellt.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die offenporige Struktur ein Schaum oder eine Gitterstruktur ist.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die offenporige Struktur vor dem Gießverfahren mit einem oder
mehreren Werkstoffen beschichtet wird.
11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die offenporige Struktur vor dem Gießverfahren mit einem Anteil
eines hochfesten, härtenden, verschleißfesten und/oder schmierenden Elementes
beschichtet wird.
12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die eingelegte offenporige Struktur ein Körper ist, der wenigstens an
einer Seite dicht ist und wenigstens eine Seite als offenporige Struktur in Kontakt
mit einem Infiltrationswerkstoff, insbesondere dem Gießwerkstoff, steht.
13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die offenporige Struktur hoher Festigkeit vor der Infiltration während
des Gießverfahrens vorgeheizt wird.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| EP99100207A EP0928654A1 (de) | 1998-01-09 | 1999-01-07 | Verfahren zum Herstellen eines Kompositbauteils mit flüssigen oder teilflüssigen Werkstoffen |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19800594A DE19800594A1 (de) | 1998-01-09 | 1998-01-09 | Verfahren zum Herstellen eines Bauteils mit teilflüssigen Werkstoffen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19800594A1 true DE19800594A1 (de) | 1999-07-15 |
Family
ID=7854243
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19800594A Withdrawn DE19800594A1 (de) | 1998-01-09 | 1998-01-09 | Verfahren zum Herstellen eines Bauteils mit teilflüssigen Werkstoffen |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| EP (1) | EP0928654A1 (de) |
| DE (1) | DE19800594A1 (de) |
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|---|---|
| EP0928654A1 (de) | 1999-07-14 |
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