DE1979195U - Steckdosenkontaktanordnung. - Google Patents
Steckdosenkontaktanordnung.Info
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- Connections By Means Of Piercing Elements, Nuts, Or Screws (AREA)
Description
RA.632 835-7.11.67
"ν Gebr. Vedder GmbH
Schalksmühle / Westf
Steckdosenkontaktanordnung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Steckdosenkontaktanordnung mit zwei einander gegenüberstehenden, der Aufnahme
eines Steckerstifts dienenden Kontaktfederlamellen, die, einseitig miteinander verbunden, Bestandteil einer zur Strom«
leiteranschlußstelle führenden Stromschiene sind, wobei das Ganze in einer entsprehhend ausgebildeten Fornanische des
Apparatesockels festgelegt ist.
Bei den bekannten, ein einteiliges Form« und Stanzteil bildenden
Kontaktanordnungen ist die Stromschiene hinter der Anschlußstelle in zwei Fortsätze aufgespalten, die sich zunächst, je
an der Steckerstift-Einführstelle, seitlich vorbeilaufend, über
letztere nach hinten hinaus erstrecken, sodann umetwa 180
nach innen weisend, zurückgebogen sind, um schließlich in die der Aufnahme des Steckerstifts dienenden Kontaktfederlamellen
überzugehen. Die Kontaktfederlamellen verhalten sich daher im Effekt wie bei einseitig (bei der 180 -Biegung)
eingespannte, gegeneinander federnde Zungen, die beim Einführen eines Steckerstifts aufgespreizt werden.
Diese bekannte Anordnung hat einerseits den Nachteil einer
großen Gesamtbaulänge, so daß der Apparatesockel mit entsprechend großem Außendurchmesser zu fertigen ist und
wenig Raum für das anzuschließende Leitergut innerhalb der Steckdose verbleibt. Und andererseits besteht die Gefahr, daß
der auf den Steckerstift ausgeübte Kontaktdruck sich infolge Ermüdungserscheinungen unzulässig verringert.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu beseitigen.
Die Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet,
daß die Stromschiene im Bereich der Anschlußstelle oder etwas vor derselben mit zwei seitlichen und parallel
zur Stromleitereinführrichtung verlaufenden Abwinklungen versehen ist, die je direkt in einef der Kontaktfederlamellen
übergehen, und diese wiederum je in einen Portsatz, und daß sich die beiden Abwinklungen sowie die beiden Fortsätze mit
ihren Außenseiten je an entsprechenden Seitenwänden der Sockelformnische Abstützen.
Die Gesamtbaulänge der Kontaktanordnung wird dadurch wesentlich
kürzer, und, da sich die Kontaktfederlamellen im Effekt nie an beiden Enden eingespannt hätten, gegeneinander federnde
Federzungen erhalten, einen wesentlich höheren, auf den eingeführten Steckerstift ausgeübten Kontaktdruck auch dann, wenn
für die Kontaktfederlamellen vergleichsweise dünnes Material verwendet wird.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist noch vorge~ sehen, daß sich die hinteren Fortsätze der Kontaktfederlamellen
an ihren zugeordneten Formnischenwandteilen unter Vorspannung abstützen und daß vorzugsweise der Aufspreizweg
der Kontaktfederlamellen im Bereich der Steckerstifteinführung durch entsprechende Formnischenwandteile bis
auf ein zulässiges Höchstmaß beschränkt ist.
Hierdurch wird nicht nur der auf den eingeführten Steckerstift ausgeübte Kontaktdruck noch weiter erhöht, es ist auch jegliche
bleibende Überdehn—ting der Kontaktfederlamellen, wie diese
beispielsweise (unzulässiges) Einführen zu dicker Steckerstifte entstehen könnte, mit Sicherheit ausgeschlossen.
Des weiteren kann die Stromschiene im Bereich der Anschlußstelle mit zusätzlichen, der Verankerung am Apparatesockel
dienenden Fortsätzen versehen sein, wodurch die Stabilität des Gesamtaufbaus noch weiter erhöht wird.
In Weiterbildung der Erfindung ist es möglich, daß die Stromschiene
mit ihren ohnehin vorgesehenen seitlichen Abwinklungen, gegebenenfalls in Verbindung mit entsprechenden Wandteilen
der Formnische, zugleich als Käfig zur Aufnahme der Stromleiterbefestigungsorgane
vorgesehen ist und iau diesem Zweck mit einer Bohrung versehen wird. Die Bohrung kann im Einzelfall
auch eine Gewindebohrung sein. Man erhält hierdurch unabhängig von den übrigen Merkmalen der Erfindung eine praktisch universeil
anwendbare Anschlußstellen«Grundanordnung, die mit
den verschiedensten Stromleiterbefestigungsorganen ergänzt werden kann.
Handelt es sich im Einzelfall um einen in ein Ober« und ein
Unterteil unterteilten Apparatesockel, so empfiehlt es sich hierzu weiterhin, zumindest das Sockeloberteil mit einer
Bohrung zu versehen, die mit der der Stromschiene fluchtet.
Durch diese Maßnahmen ist es beispielsweise möglich als Stromleiterbefestigungsorgane eine in den Käfig eingelegte
V-Blattfeder zu verwenden, die zumindest einen eingeführten
Stromleiter unter Sperrhakenwirkung festklemmt und einen durch die Stromschienenbohrung durchgreifenden und in der
Sockelbohrung unverlierbar festgelegten Lösedruckknopf zum Aufheben der Sperrhakenwirkung vorzusehen. Der Klemmschenkel
der V-Blattfeder kann dabei längsunterteilt sein, so daß zwei Stromleiter auch unterschiedlichen Durchmessers
unabhängig voneinander festgeklemmt we rden können.
Stattdessen kann die Anordnung auch so getroffen sein, daß als Stromleiterbefestigungsorgan eine von der Sockelunterseite
her eingeführte Kopfschraube unter Zwischenschaltung einer im Käfig unverdrehbar geführten Unterlage scheibe durch die
Stromschienebohrung hindurch gesteckt ist und in eine dahinterliegende undrehbar geführte Mutter eingreift. Die einzuführenden
Stromleiter werden dann zwischen der Unterlage scheibe und der Stromschienenunterseite festgeklemmt.
Im folgenden ist die Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben, es zeigen
Fig. 1 eine teilweise schematisierte Schnittansicht durch eine erste Ausführungsform der Steckdo
s enkontaktano r dnung,
Fig. 2 eine Schnittansicht entsprechend der Linie 2«2
nach Fig. 1,
Fig. 4 und 3 je entsprechende Stirnansichten etwas abgewandelter Ausführungsformen und
Fig. 5 eine weitere Ausführungsform, in Querschnitt-Ansicht.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2 ist ein in ein Unterteil 10 und ein Oberteil 12 unterteilter Apparatesockel
vorgesehen. In einer entsprechend ausgestalteten Formnische des Sockelunterteils 10 ist eine Steckdos enkontaktano rdnung
untergebracht. Letztere weist an der Anschlußseite ein kurzes Stromschienenstück 14 auf, das mit längs verlauf enden Sicken
zur Aufnahme der festzuklemmenden Stromleiter versehen ist. Die Sicken 16 fluchten mit entsprechenden Stromleitereinführöffnungen
18 an den Stirnwänden des Sockelunterteils und Ober« teils 10 bzw. 12.
Die Stromschiene 14 ist mit zwei seitlichen und parallel zur Stromleitereinführrichtung verlaufenden Abwinklungen 20 versehen, die je direkt in eine der Kontaktfederlamellen 22 übergehen.
Die Kontaktfederlamellen sind nach hinten je mit einem Fortsatz 24 versehen. Die beiden Abwinklungen 20 sowie die
beiden Fortsätze 24 stützen sich mit ihren Außenseiten je an entsprechenden Seitenwandteilen der Sockelformnische 26 ab.
Dabei sind die den Fortsätzen 24 zugeordneten Stützwandteile 28 so ausgebildet, daß sich hier die Fortsätze 24 unter Vorspannung
abstützen. Des weiteren stehen den Kontaktfederlamellen 22 im Bereich der Steckerstifteinführung entsprechende
Formnischenwandteile (nicht dargestellt) gegenüber, die den Aufspreizweg der Kontaktfederlamellen 22 im Bereich der
Steckerstifteinführung auf ein zulässiges Höchstmaß beschränkt.
Die Abwinklungen 20 tragen an ihrer Unterseite um 90 abg«
winkelte Lappen 30. Die Teile 14, 20 und 30 bilden daher einen Käfig, in welchen eine entsprechend bemessene V-Blattfeder
mit dem Scheitel zur Stromleitereinführseite hinweisend eingelegt
ist und sich mit einem ihrer Schenkel 34 gegen die Stromschiene
14 als Klemmschneide abstützt. Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß der Schenkel 34 in zwei Hälften längsunterteilt
ist, so daß in der Klemme zwei Stromleiter auch unterschiedlichen Durchmessers festgeklemmt werden können. In aneinander
angrenzenden Teilbereichen jeder Hälfte des Federschenjcels
sind Abbiegungen 36 vorgesehen. Diese Abbiegungen bilden die Angriffsfläche eines im Sockeloberteil 12 in der dargestellten
Weise unverlierbar festgelegten Lösedruckknopfes 38, der durch eine Stromschienenbohrung 40 hindurchgreift.
Die Abwinklungen 20 sind auf ihrer Vorderseite des weiteren
noch mit Ausbiegungen 42 versehen. Mit diesen Ausbiegungen im Verein mit den Fortsätzen 24 erfolgt die Verankerung der
ganzen Kontaktanordnung im Sockelunterteil. Diese Verankerung
wird wie folgt erreicht. Zunächst wird die Kontaktanordnung mit eingelegter Klemmfeder 32 schräg von oben her mit ihren Fortsätzen
24 unter den Vorsprung 46 des Sockelunterteils eingeführt, bis die Hinterkante 22a der Kontaktfederlamellen gegen
eine entsprechende Formnischenwandung 24 stößt. Sodann wird die Kontaktanordnung eingeschwenkt und soweit vorgeschoben,
bis die Ausbiegungen 42 unter einem freigepreßt angeformten Vorsprung 44 der Formnische 26 zu liegen kommen. Sodann
wird das Sockeloberteil 12 mit eingelegtem Druckknopf 38 auf-
gesetzt. Das Sockeloberteil 12 umgreift mit einer angeformten Wandung 50 das Stromschienenstück 14 von hinten her, und verhindert
dadurch, daß sich die Kontaktanordnung wieder nach hinten verschieben kann. Gleichzeitig dient diese Wandung 50
zur Begrenzung der Stromleitereinführtiefe. Da das Sockeloberteil 12 ersichtlich keinen nennenswerten Belastungen ausgesetzt wird,
braucht es nur sehr klein ausgebildet zu sein. Statt der dargestellten mit Hilfe einer abgesetzten Bohrung erfolgenden unverlierbaren Festlegung des Druckknopfs 38 im Sockeloberteil 12
kann auch die Festlegung des Druckknopfes 38 dadurch erfolgen,
daß dieser entsprechend dünner ausgebildet wird und über eine geschwächte Materialbrücke als einteiliges Ganzes an das
Sockeloberteil 12 angeformt wird. Diese Materialbrücke ist dabei so bemessen, daß eine ausreichende Verschieblichkeit
des Druckknopfs 38 gegeben bleibt.
In den Fig. 3 und 4 sind Abwandlungen der Kontaktanordnung
nach den Fig. 1 und 2 dargestellt. Sie haben den gleichen grundsätzlichen
Aufbau. In beiden Fällen sind aber hier die eingebogenen Lappen 30 weggelassen. Des weiteren sind im Unterschied zu den
Ausführungen nach Fig. 1-3 die Ausbiegungen 42 noch oben zur Stromschiene 14 verlegt. Dies ist in Fig. 4 bei 142 dargestellt.
In Fig. 5 ist wiederum die gleiche grundsätzliche Kontaktanordnung
vorgesehen. Sie ist diesmal aber an der Anschlußseite zu einer Kopfs ehr aubenklemme ergänzt. Zu diesem Zweck ist
im Sockelunterteil eine Bohrung 60 vorgesehen, durch die eine Kopfschraube 62 unter Zwischenschaltung einer im Käfig unverdrehbar
geführten Unterlagsscheibe 64 durch die Stromschienenbohrung 40 hindurchgesteckt ist und in eine dahinterliegende unverdrehbar
geführte Mutter 66 eingreift. Die festzuklemmenden Stromleiter sind schematisch bei 68 dargestellt. Statt der vorgesehenen
Mutter 66 könnte das Einschraubgewinde für die Schraube 62 auch an der Stromschienenbohrung 40 vorgesehen sein.
Um sicherzustellen, daß auch zwei Stromleiter unterschiedlichen Durchmessers in der Klemme zuverlässig festgeklemmt
werden können, muß für eine entsprechende Verkantungsmöglichkeit der Teile 62 und 64, 66 gegenüber der Stromschiene 14 vorgesehen
werden. Dies läßt sich beispielsweise durch entsprechende Bemessung der Durchstecköffnnngen für die Schraube 62
ermöglichen. Andererseits wäre es auch möglich, den Lösedruckknopf
38 in Fog. 1 sowie die Klemmfeder 34 durch eine von oben her
eingesteckte Kopfschraube zu ersetzen, die in eine unterhalb der Stromschiene 14 gelegene unverdrehbar geführte Mutter eingreift.
Claims (6)
1. Steckdosenkontaktanordnung mit zwei einander gegenüberstehenden,
der Aufnahme eines Steckerstifts dienenden Kontaktfederlamellen, die, einseitig miteinander verbunden,
Bestandteil einer zur Stromleiteranschlußstelle führenden Stromschiene sind, wobei das ganze in einer entsprechend
ausgebildeten Formnische des Apparatesockels festgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromschiene (14) im Bereich
der Anschlußstelle oder etwas vor derselben mit zwei seitlichen und parallel zur Stromleitereinführrichtung verlaufenden Abwinklungen
(20) versehen ist, die je direkt in eine der Kontaktfederlamellen (22) übergehen und diese wiederum je in einen
Fortsatz (24), und daß sich die beiden Abwinklungen (20) sowie die beiden Fortsätze (24) an entsprechenden Seitenwänden der
Sockelformnische (26) abstützen.
2. Kontaktanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die hinteren Fortsätze (24) der Kontaktfederlamellen (22)
an ihren zugeordneten Formnischenwandteilen (28) unter Vorspannung
abstützen und daß vorzugsweise der Aufspreizweg der Kontaktfederlamellen (22) im Bereich der Steckerstifteinführung
durch entsprechende Formnischenwandteile auf ein zulässiges Höchstmaß beschränkt ist.
3. Kontaktanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromschiene im Bereich der Anschlußstelle
mit zusätzlichen, irier Verankerung am Apparate so ekel (10)
dienen Fortsätzen (42, 142) versehen ist.
4. Kontaktanordnung nacheinem der Ansprüche 1-3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stromschiene mit ihren seitlichen Abwinklungen, gegebenenfalls in Verbindung mit entsprechenden
Wandteilen der Formnische, zugleich als Käfig zur Aufnahme der Stromleiterbefestigungsorgane vorgesehen ist und zu diesem
Zweck mit einer Bohrung versehen wird.
5. Kontaktanordnung für einen zweckmäßig in ein Ober-
und ein Unterteil unterteilten Apparatesockel, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest das Sockeloberteil (12) mit einer Bohrung
versehen ist, die mit der (14) der Stromschiene (14) fluchtet.
6. Kontaktanordnung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß als Stromleiterbefestigungsorgane eine in den Käfig eingelegt V-Blattfeder (32) vorgesehen ist, die zumindest
einen eingeführten Stromleiter unter Sperrhakenwirkung festklemmt,
und daß ein durch die Stromschienenbohrung (40) durchgreifender und an der Sockelbohrung unverlierbar festgelegter Lösedruckknopf
(38) zum Aufheben der Sperrhakenwirkung vorgesehen ist.
7, Kontaktanordnung nach Anspruch 4 oder 5} dadurch
gekennzeichnet, daß als Stromleiterbefestigungsorgan eine
von der Sockelunterseite her eingeführte Kopfschraube(($2)
unter Zwischenschaltung einer im Käfig unverdrehbar geführten Unterlagsscheibe (64) durch die Stromschienenbohrung (40)
hindurchgesteckt ist und in eine dahinterliegende unverdrehbar geführte Mutter (66) eingreift.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV20959U DE1979195U (de) | 1967-11-07 | 1967-11-07 | Steckdosenkontaktanordnung. |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEV20959U DE1979195U (de) | 1967-11-07 | 1967-11-07 | Steckdosenkontaktanordnung. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1979195U true DE1979195U (de) | 1968-02-22 |
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ID=33388139
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV20959U Expired DE1979195U (de) | 1967-11-07 | 1967-11-07 | Steckdosenkontaktanordnung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1979195U (de) |
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1967
- 1967-11-07 DE DEV20959U patent/DE1979195U/de not_active Expired
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