DE1978581U - Rammhammer mit vorrichtung zur geraeuschdaempfung. - Google Patents
Rammhammer mit vorrichtung zur geraeuschdaempfung.Info
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D7/00—Methods or apparatus for placing sheet pile bulkheads, piles, mouldpipes, or other moulds
- E02D7/02—Placing by driving
- E02D7/06—Power-driven drivers
- E02D7/12—Drivers with explosion chambers
- E02D7/125—Diesel drivers
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D13/00—Accessories for placing or removing piles or bulkheads, e.g. noise attenuating chambers
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- Placing Or Removing Of Piles Or Sheet Piles, Or Accessories Thereof (AREA)
Description
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Rammhammer mit Vorrichtung' zur-'Geräuschdämpfung.
Eines der wichtigsten Probleme) bei der Ausbildung moderner
Rammhammer sum Eintreiben von Spundwänden u. s. w. stellen
Maßnahmen dar, durch welche die !Umgebung vor stärkeren sogar gesundheitschädigenden Lärmbelästigungen geschützt wird.
Solche laßnahmen sind bereits bekannt.
So ist s. B. für an Mäklern geführte Rammen bekannt einen
am Mäkler augeordneten Sohalldämpfungskamin vorzusehen.
Dieser Schalldämpfkamin ist starr in der Bütte oder seitlich
aufklappbar am Mäkler augeordnet. Solche laßnahmen sind auch
nicht mit einem Höchstmaß an Wirtschaftlichkeit verbunden. Beim Einführen einer jeweils neuen Bohle muß der Kamin geö'ff=
net nach dem Einführen der Bohle wieder geschlossen werden» wodurch erhebliche Nebenzeiten auftreten und somit die Wirt»
schaftlichkeit einer Baustelle durch diese Hebenseiten gefähr=
det wird. Ferner müssen aus betriebsbedingten Gründen die Bohlen
z, T* seitlich herangezogen werden, wodurch die Gefahr entsteht, daß die seitlich ausgeschwenkten Kaminhälften ein Einführen
der Bohle garnicht, oder schwierig gestalten, ferner können dieselben durch die Bohlen beschädigt werden.
Ferner kann· dieser am Mäkler starr angebrachte Kamin nicht
zum freireitenden Rammen eingesetzt werden. Es sind sum frei= reitenden Rammen Maßnahmen bekannt, wonach der Rammhammer
mit einem schalldämpfenden Gahäuse umgeben wird. Ferner an dieses Gehäuse lange bis sum Boden reichende Matten oder
dergleichen angebracht sind. Diese rollen sich am Boden auf;
-müssen um in Bodennähe nicht vom Rammhammer beschädigt oder
gans zerstört au werden laufend seitlich weggesogen werden, was zu erhöhten Personalkosten führt, ferner müssen diese
Matten seitlich geschlitzt sein und umfassen nicht die ganze
Bohle, was" wiederum dazu führt, daß die Bohle z, T. unge= hindert ihre Schallenergie abstrahlen kann.
Um all diese lachteile au beseitigen, ist diese Erfindung
•darauf gerichtet, eine Vorrichtung au schaffen, welche
sowohl am Mäkler geführt, sowie freireitend eingesetzt werden
kann, ferner eine größere Wirtschaftlichkeit des Rammbetriebes
erreicht wird, durch Einsparen von zusätzlichen Hilfskräften sum Entfernen der Matten,-bzw. die Ramm- Manschaft in der
Rammaeit freigestellt ist und den nächsten Rammvorgang durch herbeiholen der Dielen u. s. w. vorbereiten. Der Arbeit sab«=
lauf nicht durch komplizierte Arbeitsabläufe beeinträchtigt wird. Ferner die Bohlen sowie der Rammhammer vollständig
eingekapselt sind, und die Schallenergie nicht z* T, unge~
hindert abstrahlen kann« ,
Der Kern der Erfindung besteht darin, daß in einen mit
Schlldäapfeiiden Material ausgekleideisen Gehäuse, in welohien
sich eine Führungsleiste oder mehrere Fuhrungsleiten befin«
den ein Rammhammer lose geführt wird· Der Schalldämpfungs=
kamin ist so ausgeführt, daß er die ganze Bohle in" sich
auf nimmt« Di-e !Führungsleisten sind so ausgebildet, daß sie
'. am-unteren bzw. 'oberen Ende, Anschläge haben5 so' daß der Ramm==
.■·. hammer-nicht aus den Führungen austreten kann.· Was wichtig
• ist j so kann beim freireitenden Einsatz5 wenn das' Hebezeug
';Kamin und Hammer anhebt» da der Hammer sich-in der untersten
"Lage des Kamines befindet die Bohle ohne weiteres in die ; V-Bohlenführung dea Hammers eingeführt werden«. Haoh d©ra Sin«
! -führen der· Bohle wird .-der Kamin, welcher mit dem Hebezeug ■ '
.verbunden ist, abgelassen» so daß sich dieser über das gesam«
■ ■te Rammsystem schiebt und ein Abstrahlen der Schwingenergie
■„.- an-' die Außenwelt verhindert wird*'Am unteren Ende des Kamines
.befinden sich in ihrer höhe'vestellbare.Füße« Dadurch soll
erreicht werden, daß .beim Schlagen von Spundwänden der Kamin-'sich
nicht auf die bereits geschlagene Spundwand aufsetzt ^ -ferner d.er Rammvorgang in seiner Endphase beobachtet'v/erden '
-•■.kann., ..""" .-.."■.-."
Beim Binaatz 'an·einem Kamm- Mäkler kann an dem Kamin eine .
führung angebracht werden. Diese befindet sich am unteren
■Ende des Kamines. Diese-Maßnahme ist erforderlich^ da jetstv
der Kamin und die Ramme über die obere Stellung des Mäklers
herausgezogen Werden können so daß mit kürzeren Mäkler=* ;
' längen .gearbeitet werden kann'. Die Einführung der Bohle kann ·
/somit9 da der Rammhammer sich beim Einführen der Bohle iiv
. -der untersten Stellung des Kamines -sitzt p ohne weiteres ;
erfolgen. Danach wird, wie,.zuvor beschrieben,, der Kamin
", abgelassen und umfaßt Ramme sowie Rammgute Sine weitere Erfindung besteht darinp daß der Schall-
-dämmkamin zweiteilig (teleskopartig) ausgebildet isto Dabei.' ;
j ist der Rammhammel? in .seinen oberen Seil starr mit dem lcur-
: zen Schalldämmkamin verbunden. An diesem Kaminoberteil sind Führungsleisten
angebracht 9 an welcher ein zweiter Schall»
dämmkamin teleskopartig gleite^,' in welchem ebenfalls -Püh« -.'■-.
'.' rungsleisten- angebracht -sind. In allem, weiteren Einzelheiten
entspricht dieser Kamin dem vorgenannten« Der Torteil liegt
.' darin, daß beim Hochziehen am Mäkler der .Mäkler nicht soweit-. ■
überragt;: ferner beim freireitenden Einsatz nicht so lange
■Ausleger'der Hebezeuge benötigt werden. ^
Die Geräte, aufgrund dieser Erfindung können auch sum Sielien
n Bohlen verwendet werden. ■■■■■' l
Claims (2)
- Anspruch 1 nach Figur IDadurch gekennzeichnet, daß der Rammhammer in einem mit schalldÜEunenden Material ausgekleideten Schallschluck= kamin gleitet, wobei Führungsleisten I im Kamin angebracht sind.Anspruch 2 nach Figur II + IIIAn dem Rammhammer sind 1 (Figur II ) bzw.
- 2 Führungslei= sten II (Figur III ) angebracht, welche in den Führungs=· .- ■ leisten I gleiten» Führungsleisten I sind nach unten bzw, oben mit Anschlägen III versehen. - - -Anspruch 3 nach Figur ISchalldämmkamin weist am unteren Teil derselben angebrachte in der Höhe verstellbare Ansohläge IY auf.Anspruch 4 . nach Figur 1 ; IV + VAngeschraubte Schlittenführung V zum Anbringen an einem Mäkler, dadurch gekennzeichnet!, daß dieser am unteren Teil des Kamines angebracht ist, und öese VI zum Ansdia« gen.an ein Hubseil aufweist. Hierdurch kann der Kamin über den Mäkler gezogen werden. Figur IV und Figur Y. ' .- ΊAnspruch 5 'jDie lichte Weite bzw. Breite des. Kamines ist so gehalten., daß die Bohle bzw. Diele in ihrem ganzen Umfang im Schall= dämmkamin aufgenommen wird. ·Anspruch 6 nach Figur VI + VIISchalldämmvorrlohtung dadurch gekennzeichnet,■daß ein oberer Schalldammkamin VII starr an den Rammhammer ange= bracht ist.An diesem oberen Kamin sind 1 baw.' mehrere Führungsleisten angebracht} an diesen gleitet ein zweiter" Kamin VIII,:so-daß dieser teleskopartig über den oberen Ainia. hinweggeaogen werden kann.. ■
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED33458U DE1978581U (de) | 1966-05-13 | 1966-05-13 | Rammhammer mit vorrichtung zur geraeuschdaempfung. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED33458U DE1978581U (de) | 1966-05-13 | 1966-05-13 | Rammhammer mit vorrichtung zur geraeuschdaempfung. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1978581U true DE1978581U (de) | 1968-02-08 |
Family
ID=1207758
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED33458U Expired DE1978581U (de) | 1966-05-13 | 1966-05-13 | Rammhammer mit vorrichtung zur geraeuschdaempfung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1978581U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2410360A1 (de) * | 1973-03-05 | 1974-09-12 | Hollandsche Betongroep Nv | Rammvorrichtung |
-
1966
- 1966-05-13 DE DED33458U patent/DE1978581U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2410360A1 (de) * | 1973-03-05 | 1974-09-12 | Hollandsche Betongroep Nv | Rammvorrichtung |
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