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DE19781744B4 - In Reihe geschaltete Lichterkette mit Glühfadennebenwiderstand - Google Patents

In Reihe geschaltete Lichterkette mit Glühfadennebenwiderstand Download PDF

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DE19781744B4
DE19781744B4 DE19781744A DE19781744A DE19781744B4 DE 19781744 B4 DE19781744 B4 DE 19781744B4 DE 19781744 A DE19781744 A DE 19781744A DE 19781744 A DE19781744 A DE 19781744A DE 19781744 B4 DE19781744 B4 DE 19781744B4
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John L. Dayton Janning
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Stay Lit International Inc Dayton
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STAY LIT INTERNATIONAL Inc
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B39/00Circuit arrangements or apparatus for operating incandescent light sources
    • H05B39/10Circuits providing for substitution of the light source in case of its failure
    • H05B39/105Circuits providing for substitution of the light source in case of its failure with a spare lamp in the circuit, and a possibility of shunting a failed lamp
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • H05B47/00Circuit arrangements for operating light sources in general, i.e. where the type of light source is not relevant
    • H05B47/20Responsive to malfunctions or to light source life; for protection
    • H05B47/23Responsive to malfunctions or to light source life; for protection of two or more light sources connected in series

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  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)

Abstract

Elektrische Lichterkette, insbesondere für eine Weihnachtsbaumbeleuchtung, die eine Vielzahl von in Reihe geschalteten Glühlampen aufweist und von einer Wechselspannungsquelle gespeist wird, wobei zu jeder Glühlampe ein Nebenschlusswiderstandskreis parallel geschaltet ist, der ein auf Spannung ansprechendes Bauteil aufweist, das sich bei leuchtender zugehöriger, mit ihrem Nennstrom betriebener Glühlampe in einem unwirksamen Zustand befindet und bei einem Defekt dieser Glühlampe oder ihrer Fassung oder einer sonstigen Störung im Beriech dieser Brennstelle in seinen leitenden Zustand übergeht, um den Stromdurchfluss durch die weiteren Glühlampen aufrecht zu erhalten, dadurch gekennzeichnet, dass das auf Spannung ansprechende Bauteil jedes Nebenschlusswiderstandkreises aus einem Silicium-Zenerdiodenpaar (22 bis 31) mit gegensinnig in Reihe geschalteten Zenerdioden besteht derart, dass es eine relativ hohe elektrische Impedanz während des normalen Betriebs der zugehörigen Glühlampe hat und aufgrund einer Spannungszunahme darüber als Folge einer Störung der zugehörigen Brennstelle eine relativ niedrige elektrische Impedanz aufweist, wobei der betroffene Nebenschlusswiderstandkreis im Zustand der relativ niedrigen...

Description

  • Die -Erfindung betrifft eine elektrische Lichterkette nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Am weitesten verbreitet ist die Anwendung von Lichterketten für Dekorations- und Schmückungszwecke besonders während der Weihnachtszeit und anderer Feiertage, insbesondere für die Schmückung von Weihnachtsbäumen und ähnlichem. Wahrscheinlich eine der beliebtesten, derzeit am Markt erhältlichen und in vielzähligem Gebrauch stehende Lichterketteneinheit umfasst eine oder mehrere Ketten mit jeweils fünfzig Miniaturlampen, wobei jede Lampe typischerweise eine Betriebsnennspannung von 2,5 Volt aufweist, und deren Glühfäden in einer elektrischen Reihenschaltungsanordnung vorgesehen sind. Wenn Gesamteinheiten von mehr als fünfzig Lampen gewünscht werden, besteht die übliche Vorgehensweise dann, eine Mehrzahl von Ketten mit fünfzig Miniaturlampen einzusetzen, wobei die Lampen in jeder Kette elektrisch in Reihe geschaltet sind und die Mehrzahl der Ketten in einer Parallelschaltung miteinander verbunden sind. Da jede Lampe jeder Kette in Reihe geschaltet ist, leuchtet die gesamte Lichterkette nicht, wenn auch nur eine einzige Lampe, aus welchem Grund auch immer, nicht leuchtet, und es ist sehr enttäuschend und zeitaufwendig, eine defekte Lampe oder Lampen ausfindig zu machen und zu ersetzen. Üblicherweise müssen viele Lampen geprüft werden, bevor die defekte Lampe gefunden wird. Tatsächlich sind vielfach Enttäuschung und Zeitaufwand so groß, dass man sich veranlasst sieht, die Lichterkette wegzutun und durch eine neue Lichterkette zu ersetzen, bevor sie noch vor Ort zum Einsatz gebracht wird. Das Problem steigert sich noch mehr, wenn eine Mehrzahl von Lampen gleichzeitig aus einer Vielzahl von Gründen nicht aufleuchten, wie z.B. aufgrund einer oder mehrerer schadhafter Lampen, einer oder mehrerer Fassungen mit Wackelkontakt oder einer oder mehreren Lampen, die körperlich aus ihren jeweiligen Fassungen fallen, und ähnlichem.
  • Tatsächlich haben auch die Lampenhersteller versucht, das Problem der Erkennung schadhafter Lampen zu lösen, indem jede Lampe in einer Kette derart gestaltet wird, dass der Glühfaden jeder Lampe kurzgeschlossen wird, wenn er, aus welchen Gründen auch immer, durchbrennt, wodurch ein offener Stromkreis in der Fassung der durchgebrannten Lampe verhindert wird. In der Praxis hat sich jedoch gezeigt, dass solche Kurzschlusseigenschaften in einer Lampe nicht immer in der beabsichtigten Art funktionieren und die gesamte Lichterkette ausfällt, wenn eine einzelne Lampe ausbrennt.
  • Es wurden bis jetzt verschiedene andere Versuche durchgeführt, um verschiedenartige Nebenschlusswiderstände (Shunts) zu dem Glühfaden jeder Lampe zu schaffen, wodurch die Kette weiter leuchtet, wenn eine Lampe durchgebrannt ist oder auf andere Art ein offener Stromkreis entstanden ist.
  • Typische Nebenschlusswiderstände finden sich in den US-Patenten RE 34,717; 1,024,495; 2,072,337; 2,760,120; 3,639,805; 3,912,966; 4,450,382; 4,682,079; 4,727,449; 5,379,214 und 5,006,724 sowie dem Schweizer Patent 427,021 und dem französischen Patent 884,370 und der französischen Patentanmeldung 2 663 183 A1.
  • Die US-Patente 4,727,449 und 3,912,966 sowie das Schweizer Patent 427,021 offenbaren die Verwendung von Glühfaden-Nebenschlusswiderstandsstromkreisen und/oder von Vorrichtungen verschiedener Arten, welche von Varistoren mit polykristallinen Materialien zu gesinterten und zu Metalloxyd-Varistoren und ähnlichen Festkörperschaltern reichen, welche einen fortgesetzten Stromfluss durch die Kette schaffen, aber entweder auf einem höheren oder einem niedrigeren Niveau. Der Grund dafür liegt in der Tatsache, dass der Spannungsabfall, der über jedem Nebenschlusswiderstand nach dem Stand der Technik auftritt, einen deutlich anderen Wert als Spannungsabfall über der Glühlampe während deren Normalbetrieb aufweist. Einige dieser Nebenschlusswiderstände herkömmlicher Technik bewirken einen verringerten Stromfluss in der in Reihe geschalteten Kette aufgrund eines zu hohen Spannungsabfalls, welcher über dem jeweiligen Nebenschlusswiderstand auftritt, wenn eine Lampe außer Betrieb geht, entweder wegen eines gebrochenen Glühfadens, einer schadhaften Lampe, einer schadhaften Fassung oder einfach wegen falschen Einsetzens der Lampe in die Fassung oder weil sie ganz entfernt wird oder aus ihrer jeweiligen Fassung fällt. Jedoch verursachen andere Nebenschlusswiderstands-Vorrichtungen eine gegenteilige-Wirkung aufgrund eines unerwünschten Stromanstieges. Wenn z.B. der Spannungsabfall über einer Fassung abnimmt, dann wird an allen verbleibenden Lampen in der Kette eine höhere Spannung angelegt, wobei die höhere Spannung zu einem höheren Stromfluss und einer verringerten Lebenserwartung der in der Kette verbleibenden Lampen führt. Zusätzlich führt eine solche höhere Spannung zu einer erhöhten Lichtabstrahlung von jeder der in der Kette verbleibenden Lampen, die in einigen Fällen unerwünscht sein kann. Wenn jedoch der Spannungsabfall über einer Fassung ansteigt, dann wird eine geringere Spannung an allen in der in Reihe geschalteten Ketten verbleibenden Lampen angelegt, was zu geringerem Stromfluss und einer damit zusammenhängenden Abnahme der Lichtabstrahlung von jeder in der Kette verbleibenden Lampe führt.
  • Die französische Patentanmeldung FR 2 663 183 A1 offenbart einen Nebenschlusswiderstandskreis für eine Glühlampe, wobei mehrere Glühlampen mit zugehörigen Nebenschlusswiderstandskreisen in Reihe geschaltet sind, wodurch eine Lichterkette gebildet. Jeder Widerstandskreis besteht aus einem Triac, der zu der zugehörigen Glühlampe parallel geschaltet ist, und einem bidirektionalen Zener-Diodenpaar, das einerseits mit dem Eintrittspol des Triacs und andererseits mit dessen Tor verbunden ist. Außerdem ist ein gemeinsamer Strombegrenzer in der Lichterkette vorgesehen, der mit den in Reihe geschalteten Glühlampen der Kette ebenfalls in Reihe geschaltet ist. Der Triac jedes Nebenschlusswiderstandskreises wird leitend, wenn die zugehörge Glühlampe defekt ist, und hierzu ist das Zener-Diodenpaar erforderlich. Dieses Paar schaltet den Triac in dem Moment leitend, wenn die elektrische Spannung am Eingangspol des Triacs größer ist als diejenige Spannung, die das Zener-Diodenpaar leitend macht. Dieser Nebenschlusswiderstandskreis ist somit relativ kompliziert aufgebaut und bedingt damit höhere Herstellungskosten. Außerdem wird auch mit einem solchen Nebenschlusswiderstandkreis nicht erreicht, dass die Lichterkette bei einem Ausfall mehrerer Glühlampen mit gleicher Leuchtkraft weiter leuchtet, weil die weiterleuchtenden Glühlampen mit einem höheren Strom beaufschlagt werden. Es ist daher erforderlich, dass der gemeinsame Strombegrenzer in der Lichterkette den Glühlampen vorangehend eingegliedert sein muss, um den Helligkeitsverlust der Lichterkette im Defektfalle mehrerer Glühlampen in Grenzen zu halten.
  • Im Schweizer Patent 427 021 wird eine bidirektionale Nebenschllusswiderstands-Vorrichtung offenbart, welche eine Durchlassnennspannung aufweist, die, wenn überschritten, den Widerstand derselben auf 1 Ohm oder weniger herabsetzt. Dieser niedere Widerstandswert ergibt einen wesentlichen Anstieg in der an den verbleibenden Lampen angelegten Spannung, auch wenn nur eine einzelne Lampe aus einem der vorher erwähnten Gründen ausfällt. Wenn daher eine Vielzahl von Lampen ausfällt, wird eine noch größere Spannung an die verbleibenden Lampen angelegt, wodurch ihre Helligkeit wiederum wesentlich gesteigert und folglich ihre Lebenserwartung wesentlich verkürzt wird.
  • Mit keinem der vorstehend erläuterten, vorbekannten Nebenschlusswiderstandskreise wird erreicht, dass, wenn mehrere oder fast alle Glühlampen einer 50-Lampen-Kette aus jedem oder allen der vorerwähnten Gründe ausfallen, die verbleibenden Glühlampen mit nur einer geringfügigen Abnahme ihrer Helligkeitsstärke weiterleuchten. Tatsächlich wird bei Glühlampen vom Typ Miniaturchristbaum heute allein auf eine besonders konstruierte Glühlampe vertraut, welche sich kurzschließen soll, wenn sie ausfällt. Offensichtlich ist solch eine Methode nicht immer wirksam, besonders wenn eine Glühlampe aus ihrer Fassung entfernt wird oder im Zuge der Handhabung beschädigt wird usw.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Verbesserung einer elektrischen Lichterkette aus einer Vielzahl von in Reihe geschalteten Glühlampen gemäß der einleitend angeführten Art, wobei die Lichterkette bei einfacher Bauweise, kostengünstiger Herstellung und Verwendung einfach konstruierter Glühlampen gewährleistet, dass bei einem Defekt im Bereich einer oder mehrer Glühlampen bzw. Brennstellen der jeweils zugehörige Nebenschlusswiderstandskreis derart wirkt, dass die übrigen Glühlampen der Lichterkette bei im Wesentlichen unveränderter Leuchtkraft gehalten werden und dass eine Verkürzung der Lebens dauer der Lichterkette aufgrund eines Brennstellendefektes vermieden ist.
  • Die Lösung dieser Aufgabe ist in den anliegenden Ansprüchen 1, 3 und 4 definiert.
  • Nach dieser Lösung ist eine wirtschaftlich herstellbare Glühlampen-Lichterkette mit in Reihe geschalteten Glühlampen geschaffen, wobei, nach einer Ausführungsform, jede Glühlampe einen Nebenschlusswiderstandskreis der Siliziumbauarf aufweist, der darüber parallel geschaltet ist und der einen vorbestimmten Spannungsschaltwert, größer als die normalerweise an der jeweiligen Glühlampe anliegende Spannung ist, aufweist und wobei die Nebenschlusswiderstandskreis nur dann vollständig leitend wird, wenn die darüber angelegte Spitzenspannung ihren vorbestimmten Spannungsschaltwert überschreitet, was auftritt, wann immer eine Glühlampe in der Kette aufgrund eines beliebigen oder mehrerer oder aller der folgenden Gründe ausfällt: unterbrochener Glühfaden, schadhafte oder zerstörte Lampe, schadhafte Fassung oder einfach weil die Glühlampe nicht richtig in ihrer Fassung sitzt oder völlig entfernt ist oder aus ihrer jeweiligen Fassung fällt. Der Nebenschlusswiderstandskreis schafft einen ununterbrochenen Stromfluss von Nennstrom durch alle verbliebenen Glühlampen in der Kette, und zwar zusammen mit im Wesentlichen unveränderter Lichtabgabe von jeder beliebigen der in der Kette in Betrieb verbleibenden Glühlampen, auch wenn eine wesentliche Anzahl der gesamten Glühlampen in der Kette gleichzeitig aus beliebigen Gründen der verschiedenen vorerwähnten Gründe außer Betrieb gehen sollte.
  • Diese Lichterkette macht keine Art von Lampen notwendig, die besonders aufgebaut sind, um einen Kurzschlusskreis zu schaffen, wann immer sie durchbrennen, welche Lampen derzeit im Wesentlichen in allen Ketten am Markt verwendet werden.
  • Des weiteren ist der jeweilige Nebenschlusswiderstandskreis zum Einsatz in einer Lichterkette aus in Reihe geschalteten Glühlampen so beschaffen, dass er in einer sehr einfachen und wirtschaftlichen Weise die bisher mit herkömmlichen Lichterketten verbundenen Probleme überwin det, wobei jene in erster Linie so aufgebaut sind, um lediglich eine Art Stromfluss durch die gesamte Lichtkette aufrechtzuerhalten, wann immer eine oder mehrere Lampen in der Kette ausfallen, aus welchem Grund auch immer.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass eine in Reihe geschaltete Glühlampenkette so ausgebildet ist, dass sie alle oben angeführten Eigenschaften aufweist und zusätzlich das Licht, welches von jeder Lampe ausgestrahlt wird, wahlweise erscheint, erlischt und wieder erscheint, und zwar unabhängig und fortlaufend entlang der gesamten Kette, wodurch ein beeindruckender, neuartiger und ungewöhnlicher Leuchteffekt erreicht wird.
  • Die Erfindung ist nachstehend in Verbindung mit den anliegenden Zeichnungen beispielsweise näher erläutert.
  • In den Zeichnungen zeigen:
  • 1 ein elektrisches Schaltschema einer neuartigen Lichterkette, die nach einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung aufgebaut ist;
  • 2 ein elektrisches Schaltschema einer neuartigen Lichterkette, die nach einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung aufgebaut ist;
  • 3 ein elektrisches Schaltschema einer neuartigen Lichterkette, die nach einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung aufgebaut ist; und
  • 4 ein elektrisches Schaltschema einer neuartigen Lichterkette, die nach einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung aufgebaut ist.
  • Unter Bezugnahme auf das Schaltschema in 1 umfasst die Lichterkette nach der ersten Ausführungsform zwei Eingangsklemmen 10 und 11, die mit einer Versorgungsquelle von 110/120 Volt Wechselstrom verbunden werden können, wie er normalerweise in einem typischen Haushalt oder Unternehmen vorhanden ist. Klemme 10 ist normalerweise fest mit der ersten Klemme der ersten Fassung, die eine erste elektrische Glühlampe 12 betriebsbereit eingesteckt besitzt, verbunden. Die benachbarte Klemme der ersten Fassung ist elektrisch mit der benachbarten Klemme der zweiten Fassung, die eine zweite elektrische Glühlampe 13 betriebsbereit eingesteckt besitzt, verbunden, und so weiter, bis jede der Glühlampen in der gesamten Kette (seien es entweder insgesamt 10 Lampen, wie hier schaltschematisch gezeigt, oder insgesamt 50 Lampen, wie es typischerweise der Fall ist) schließlich betrebsbereit in einem elektrischen Reihenschaltkreis zwischen den Eingangsklemmen 10 und 11 miteinander verbunden ist. Ein erstes, auf Spannung ansprechendes Bauteil 22, welches symbolhaft dargestellt ist und wirksam als eine erste, die Spannung stabilisierende Vorrichtung in der im folgenden beschriebenen Art arbeitet, ist über den elektrischen Klemmen der ersten Fassung, nachfolgend die elektrischen Klemmen der ersten Glühlampe 12 genannt, betriebsbereit elektrisch parallel geschaltet. In gleicher Weise ist ein zweites, auf Spannung ansprechendes Bauteil 23, welches in gleicher Weise wirksam als eine die Spannung stabilisierende Vorrichtung arbeitet, über den elektrischen Klemmen der zweiten Fassung, nachfolgend die zweite Glühlampe 13 genannt, betriebsbereit elektrisch parallel geschaltet, und so weiter, bis jede der verbleibenden Fassungen, nachfolgend jede der verbleibenden Glühlampen 14 bis 21 der Reihe genannt, ein zugeordnetes Bauteil der auf Spannung ansprechenden Bauteile 24 bis 31, die parallel dazu geschaltet sind, besitzt.
  • Aus praktischen Gründen wird es bevorzugt, dass alle auf Spannung ansprechenden Bauteile 22 bis 31 von gleichem Aufbau sind und idealerweise einen Kennwert aufweisen, derart, dass, wenn sie leitend sind, das ist in einem „Ein-" oder „geschlossenen" Zustand, der Scheinwiderstand (Impedanz) derselben einen Wert gleich dem Scheinwiderstand des Glühfadens der zugehörigen Glühlampe aufweist und, wenn sie nicht leitend sind, das ist in einem „Aus-" oder „offenen" Zustand, der Wert des Scheinwiderstandes gleich unendlich ist.
  • Es hat sich herausgestellt, dass, wenn zwei allgemein bekannte Halbleiterbauelemente, bekannt als symmetrische Doppel-Zener-dioden, als Zenerdiodenpaar mit gegensinnig in Reihe geschalteten Zenerdioden geschaltet sind, sie die erwünschten Kennwerte für ein ausgezeichnetes, auf Spannung ansprechendes Bauteil schaffen, welches im wesentlichen als eine die Spannung stabilisierende Vorrichtung arbeitet, insbesondere weil solche Zenerdiodenpaare am Markt zu relativ geringen Kosten leicht verfügbar sind, besonders wenn sie in relativ großen Mengen gekauft werden. Die Arbeitsweise der Ausführungsform nach 1 ist wie folgt:
    Unter der Annahme, dass die Lichterkette eine typische 50-Lichterkette ist, die 50 Glühlampen in Reihe geschaltet umfasst und jede Glühlampe eine Nennspannung von 2,4 Volt aufweist, würde die effektive Nennspannung für die gesamte Kette durch fünfzigfache Multiplikation mit 2,4 Volt festgelegt sein, was als Produkt 120 Volt ergibt. Durch elektrische Verbindung von zwei Zenerdioden miteinander in gegensinniger Reihenschaltung, wobei jede eine Nennspannung von 3,3 Volt über jeder Lampe (wobei das Zenerdiodenpaar innerhalb der Fassung selbst eingebaut sein kann) aufweist, kann die Spannung über jeder einzelnen Lampe bei 200 Milliampere Stromfluss nicht über ungefähr 4,5 Volt ansteigen. Wenn eine Lampe in der Kette leuchtet (oder „Ein") ist, liegt die Spannung über dieser Lampe bei ungefähr 2,4 Volt (oder ungefähr 3,4 Volt Spitzenwert), abhängig natürlich vom Wert der angelegten Netzspannung zu diesem Zeitpunkt. Mit zwei Zenerdioden, wobei jede eine Nennspannung von 3,3 Volt in gegensinniger Reihenschaltung über jeder Lampe aufweist, fließt kein Strom durch eine der Zenerdioden, und im Wesentlichen fließt der gesamte Strom durch jede reihengeschaltete Lampe. Wenn eine Lampe aus ihrer jeweiligen Fassung enfernt wird oder die Lampe durchbrennt oder ähnliches und es keinen Überbrückungsmechanismus in der Lampe selbst gibt, beginnt die Spannung über dieser Lampe auf den Wert der angelegten Netzspannung zu steigen. Jedoch kann mit den beiden 3,3 Volt Zenerdioden die darüberliegende Spannung nur bis ungefähr 4,5 Volt ansteigen, bis beide Zenerdioden zu leiten beginnen. Dies ist nur ungefähr 1,1 Volt (Spitzenwert) mehr als über der jeweiligen Fassung an Abfall vorhanden war, als die Lampe noch leitete. Die verbleibenden Lampen in der Kette werden durch den zusätzlichen 1,1 Volt (Spitzenwert) Abfall, der im Zenerstromkreis auftritt, wenig berührt. Die Spannung über jeder verblei benden Lampe in der Kette wird nur um ungefähr 23 Millivolt (Spitzenwert) gesenkt. Daher fließt im Wesentlichen kein Strom in dem durch die beiden Zenerdioden bzw. durch das Zenerdiodenpaar gebildeten Nebenschlusswiderstandskreis, bis er benötigt wird.
  • Die unüblichen und erwünschten Vorteile der obigen Ausführungsform gegenüber Lichterketten herkömmlicher Technik sind in der Tatsache begründet, dass die Kette weiter leuchtet, unabhängig davon, ob eine oder mehrere Glühlampen in der Kette durchbrennen, aus ihren jeweiligen Fassungen herausfallen oder lose oder falsch in ihren jeweiligen Fassungen eingesetzt sind. Die Kette leuchtet weiter, was auch immer mit einer oder mehreren Glühlampen in der Kette geschieht. Daher stellen die Zenerdiodenpaare in gegensinniger Reihenschaltung sicher, dass Strom in dem in Reihe geschalteten Stromkreis weiter fließt, was auch immer mit der einzelnen Glühlampe geschieht. Wenn jedoch eine übliche „Blink" glühlampe in eine der Fassungen eingesetzt werden soll, wie dies gewöhnlich getan wird, wodurch die ganze Lichtkette jedes Mal ein- und ausgeschaltet wird, wenn die Blinklampe ihren Zustand ändert, ist es notwendig, ein Zenerdiodenpaar aus einer der Fassungen wegzulassen, vorzugsweise aus einer der Fassungen, die dem Wechselstromstecker am nächsten liegen, und dann die Blinklampe in jene Fassung einzusetzen. Dann wird die Kette in der üblichen Weise aufleuchten und verlöschen.
  • Es ist als Vorteil hervorzuheben, dass, wenn festgestellt wurde, dass die Nennspannung von jeder Zenerdiode 3,3 Volt ist, dies bedeutet, dass die Zenerdiode in der Gegenrichtung zu leiten beginnt, wann immer die Spannung über der betroffenen Zenerdiode erstmals 3,3 Volt erreicht. Wenn umgekehrt die Zenerdiode in der Vorwärtsrichtung leitend ist, gibt es einen Abfall von ungefähr 0,7 Volt über dieser Zenerdiode. Wenn daher zwei solche Zenerdioden eines Zenerdiodenpaares in einer gegensinnigen Reihenschaltung geschaltet sind, beträgt die wirksame Nenndurchbruchspannung des Paares (im folgenden „wirksame Nennspannung") ungefähr 4,0 Volt (d. h. 3,3 Volt plus 0,7 Volt), da eine Zenerdiode in einem Paar in einer Vorwärtsrichtung leitend ist und die andere Zenerdiode in diesem Paar in der Rückwärtsrichtung leitend ist. Das Paar ist daher symmetrisch polarisiert, d. h. gleich in beiden Rich tungen. Dieser 4,0 Volt Spannungswert wird ansteigen, wenn mehr Strom durch das Zenerdiodenpaar fließt, bis ein Stromfluss von ungefähr 200 Milliampere ebendort durchfließt, d. i. der Durchschnittsstrom in einer 50-Lampen-Lichterkette, wobei zu diesem Zeitpunkt der Spannungsabfall über den beiden Zenerdioden des Paares mit 3,3 Volt Nennspannung ungefähr 4,4 Volt erreicht. Solche Zenerdiodenpaare mit gegensinniger Reihenschaltung sind am Markt erhältlich. Verschiedene Nennspannungen sind erhältlich, wobei diese Nennwerte üblicherweise als Spitzenspannungswerte oder manchmal als A.C.-Nennwerte ausgedrückt sind.
  • Jedes Zenerdiodenpaar, das für eine gegensinnige Reihenschaltung geeignet ist, wird als Ergebnis der gut bekannten Stromdurchlassbedingung aufgrund der strombegrenzenden Wirkung durch die verbleibenden, in Reihe geschalteten Lampen in der Kette, deren Gesamtwiderstandswert die Größe des hindurchfließenden Stroms festlegt, an der Selbstzerstörung gehindert. Wenn zum Beispiel alle Lampen aus der Kette entfernt werden, tritt die Versorgungsspannung von 120 Volt (Wechselstrom) oder 170 Volt (Spitzenwert) über den 50 Nebenschlusswiderständen auf. Mit jedem der vorstehend beschriebenen Nebenschlusswiderstände, die 4,0 Volt (Spitzenwert) wirksame Nennspannung aufweisen, gibt es wenig oder gar keine Stromleitung in der Kette, da nur 3,4 Volt (Spitzenwert) über jedem Nebenschlusswiderstand zur Verfügung stehen.
  • Eine weitere bevorzugte Vorrichtung in den Nebenschlusswiderstandskreisen ist der bidirektionale symmetrische Siliziumkippschalter (STS), HS-Serie, welcher derzeit von Teccor Electronics, Inc., erhältlich ist, aber zur Zeit etwas teuerer als das das gegensinnig geschaltete Zenerdiodenpaar ist. Wie das gegensinnig geschaltete Zenerdiodenpaar bieten die sogenannten „STS, HS-Serie,"-Schalter niedere Durchlass- bzw. Kippspannungen, sind auf einer wirtschaftlichen DO-35 Platte befestigt und mit glaspassivierten Anschlüssen für Verlässlichkeit ausgestattet. Die „HS"-Vorrichtungen schalten vom Sperrzustand in einen Leitzustand, wenn die angelegte Spannung jeder Polarität die Kippspannung überschreitet, und sie sind nicht nur bidirektional, sondern, wie die gegensinnig geschalteten Zenerdioden der Zenerdiodenpaare, auch symmet risch für Wechselstromanwendungen ausgebildet. Wie schaltschematisch in 2 dargestellt, ist jeder der veranschaulichten bidirektionalen Siliziumkippschalter 22' bis 31' jeweils parallel zu einer ihm zugeordneten Glühlampe der in Reihe geschalteten Glühlampen 12 bis 21 in derselben Weise, wie in 1 vorher dargestellt, geschaltet.
  • Die Betriebsart der Siliziumkippschalter(STS)-Vorrichtung, die in 2 gezeigt ist, entspricht im Wesentlichen jener der gegensinnig geschalteten Zenerdiodenpaar-Ausführung nach 1. Jedoch tritt in der STS-Vorrichtung, welche einen Teccor-Modell-HS-10-Siliziumkippschalter als Nebenschlusswiderstand (Shunt) einsetzt, der eine Nennkippspannung von ungefähr 10 Volt aufweist, im Wesentlichen wiederum derselbe Spannungsabfall von ungefähr 2,4 Volt über jeder Lampenfassung einer 50-Miniaturlichter-Kette auf, wenn die STS-Vorrichtung leitend ist. Wenn eine STS-Vorrichtung über jeder Fassung parallel geschaltet wird, gibt es in der STS-Vorrichtung kein Leiten, bis die zughörige Glühlampe durchbrennt oder aus ihrer Fassung entfernt wird. Wenn das geschieht, beginnt die Spannung anzusteigen, bis ungefähr 10 Volt erreicht sind, zu welchem Zeitpunkt die STS-Vorrichtung von dem „Aus"- in den „Ein"-Zustand umschaltet. Im „Ein"-Zustand beträgt die Spannung über der STS-Vorrichtung in einer 50-Lichter Kette mit 200 Milliampere, womit die meisten 50-Lichter-Ketten arbeiten, ungefähr 2,4 Volt, das ist derselbe Wert wie zu dem Zeitpunkt, zu dem die entsprechende Glühlampe in ihrer Fassung steckte und in Betrieb war. Der Spannungsabfall bleibt daher über jeder Glühlampe praktisch unverändert, ob eine oder mehrere der verbleibenden Glühlampen der Kette in Betrieb sind oder nicht. Ein weiterer Vorteil der STS-Vorrichtung besteht dann, dass es nicht notwendig ist, einen Nebenschlusswiderstand aus einer der Fassungen zu entfernen, um entweder den gewünschten „Funkel"- oder „Funkel-Blink"-Betrieb zu erhalten. Jedoch ist es, um den normalen Blinkbetrieb durchzuführen, bei dem die Kette aufleuchten und verlöschen soll, notwendig, die STS-Vorrichtung aus einer der Fassungen, vorzugsweise aus einer dem Wechselstrom-Anschluss am nächsten sitzenden, zu entfernen.
  • Die Lichterkette wird zum Beispiel aufgrund der Kippspannung der STS-Vorrichtung, indem eine nicht blinkende Lampe in der ersten Fassung (ohne eine STS-Vorrichtung) eingesetzt ist und indem in allen anderen Fassungen Blinklampen eingesetzt sind, funkeln und blinken. Blinken der funkelnden Kette wird auftreten, wenn sich zumindest zwölf bis dreizehn Lampen gleichzeitig in einem „Aus"-Zustand befinden. Dies ergibt sich, weil die STS-Vorrichtungen in den leitenden Zustand schalten, wenn die Spannung über dieser ungefähr 10 Volt erreicht. Daher bedarf es bei einer 120-Volt-Versorgungsleitung zwölf bis dreizehn Lampen, welche sich im „Aus"-Zustand befinden, bevor die Kette ausgeht. Wenn die Blinklampen in ihren normalen leitenden Zustand zurückkehren, leuchtet die Kette wieder auf und funkelt, bis wiederum zwölf bis dreizehn Lampen gleichzeitig im „Aus"-Zustand sind. Die Periode des Endes und des Beginns dieses Blinkens ist eine von den Blinklampen abgeleitete Funktion. Wenn die Blinklampen die meiste Zeit leuchten und nur für eine kurze Zeitspanne im „Aus"-Zustand sind, dann wird das gleichzeitige „Aus" von zwölf bis dreizehn Lampen unregelmäßig stattfinden und wird in eine kürzere Zeitspanne des Blinkens und in eine längere Zeitspanne des Funkelns münden.
  • Die dritte Ausführungsform, die in 3 gezeigt ist, veranschaulicht einen Nebenschlusswiderstandskreis, der im Wesentlichen gleich den vorgenannten Ausführungsformen arbeitet mit der Ausnahme, dass die Quelle der Betriebsspannung eine ganzwellengleichgerichtete Spannung ist, welche mit dem doppelten Wert der normalen Zyklusrate von 60 pulsiert. Wie in 3 gezeigt ist, sind die STS-Vorrichtungen 22'' bis 31'' jeweils zu den Glühlampen 12-21, welche vorzugsweise eine 50-Miniaturlampen-Kette darstellen, parallelgeschaltet. Ein Ganzwellengleichter 9, der vorzugsweise in die Stromleitungsfassung eingegossen ist, weist einen 3,9-Microfarad-Kondensator auf, der über den Klemmen 6 und 7 geschaltet ist. Mit dieser besonderen Stromkreisanordnung werden die Glühlampen in einer 50-Lampen-Kette nur funkeln, sie werden jedoch nicht funkeln und blinken wie vorbeschrieben. Wie oben festgestellt ist, können der Gleichrichter 9 und der Kondensator 8 entweder im Wechselstrom-Stecker eingebaut sein oder sie können in einem eigenen Übergangsstecker, in den der Stromleitungsstecker eingesteckt wird, eingebaut sein. Dies lässt pulsierenden und teilweise gefilterten Gleichstrom (d. h. „D.C.") an der Kette anliegen. Gleichstrom wird benötigt, um die STS-Vorrichtungen am Ausschalten während der Zeit, in der sich eine Blinklampe im „Aus"-Zustand befindet, zu hindern, weil die Spannung nie null Volt erreicht, um die Vorrichtungen auszuschalten. Im Wechselstrom-Betrieb werden die STS-Vorrichtungen 120 mal in der Sekunde aus- und eingeschaltet. Im „Aus"-Zustand der STS-Vorrichtungen ist eine Spannung von ungefähr 10 Volt erforderlich, um sie einzuschalten. Dies ist der Grund für die Begrenzung der Anzahl von Lampen, welche bei Verwendung einer Wechselstrom-Quelle als Betriebsspannung funkeln können. Bei Verwendung von Gleichstrom als Betriebsspannung bleiben die STS-Vorrichtungen jedoch leitend, bis die zugeordnete Blinklampe leuchtet. Daher gibt es keine Begrenzung bei der Lampenanzahl, die in der Kette verwendet werden können. Während es keine Begrenzung bei der Anzahl der Lampen gibt, die in einer Kette funkeln können, wenn Gleichstromspannung als Betriebsspannung verwendet wird, gibt es eine andere Abstimmungsüberlegung, welche vorzugsweise angesprochen werden sollte. Wenn nur ein Brückengleichrichter für sich allein verwendet und die pulsierende Ausgabespannung nicht gefiltert wird, wird die Kette so arbeiten, als ob Wechselstrom als Betriebsspannung verwendet würde. Dies deswegen, weil die STS-Vorrichtungen 120 mal in der Sekunde aus- und angehen werden, was zweimal der Wechselstromfrequenz entspricht. Durch das Einbauen eines Kondensators über dem Ausgang des Brückengleichrichters ergibt sich eine verbesserte Leistung. Wenn jedoch der Kondensator 8 zu klein bemessen ist, wird die Lampenhelligkeit flackern, besonders wenn Blinklampen mit normalen Lampen in der Kette gemischt sind. Zusätzlich wird die Spannung in der Kette zu gering sein. Wenn ein zu großer Kondensator verwendet wird, wird der Strom in den Lampen überaus groß sein, und die Einsatzdauer der Lampen wird verkürzt. Daher ist die ideale Kapazität eine solche, bei welcher der die Lampen durchfließende Strom die normalen 200 Milliampere in einer typischen 50-Miniaturglühlampen-Kette erreicht. Auf diesem Niveau stabilisiert sich der Stromdurchfluss, und die Kette arbeitet perfekt. In einer 50-Miniaturlampen-Kette liegt die bevorzugte Kapazität bei ungefähr 3,3 bis 4,7 Microfarad. Wenn nun eine oder mehrere Blinklampen in die Kette eingesetzt werden, wird jede Blinklampe fortgesetzt mit ihrer eigenen unabhängigen Blinkrate an- und ausgehen. Mehr Kapazität wird benötigt werden, wenn mehr Blinklampen hinzugefügt werden.
  • In der vierten Ausführungsform, die in 4 gezeigt ist, ist ein Nebenschlusswiderstandskreis, der im Wesentlichen gleich den vorher beschriebenen Ausführungsformen arbeitet, veranschaulicht mit der Ausnahme, dass nur eine einzelne Zenerdiode über jeder Lampenfassung parallel geschaltet ist und dass vorzugsweise die Hälfte der Gesamtzahl der in dem Stromkreis befindlichen Zenerdioden in ihrer Wirkungsweise in einer ersten Richtung elektrisch leitend ausgerichtet ist, wie durch die Glühlampen 12 bis 16 veranschaulicht ist, während die verbleibende Hälfte in ihrer Wirkungsweise in der entgegengesetzten Richtung elektrisch leitend ausgerichtet ist, wie durch die Glühlampen 17 bis 21 veranschaulicht ist.
  • Nur zu Veranschaulichungszwecken sei angenommen, dass der in 4 (wie in den 1 bis 3) gezeigte Stromkreis insgesamt 50 in Reihe geschaltete Glühlampen umfasst, von denen nur 10 zu Veranschaulichungszwecken als 12 bis 21 gezeigt sind, und dass die angelegte Betriebsspannung ungefähr 120 Volt rms Wechselstrom aufweist, was einer Spitzenspannung von ungefähr 170 Volt Wechselstrom entspricht. In diesem Fall empfängt jede Lampe einen durchschnittlichen Spannungseffektivwert von ungefähr 2,4 Volt oder ungefähr 3,4 Volt Spitzenspannung, wenn alle Lampen dieselbe Nennleistung besitzen, was normalerweise der Fall ist. Mit einer 6,2-Volt-Zenerdiode, die zu jeder der Lampen parallel geschaltet ist, mit den ersten fünfundzwanzig Nebenschlusswiderständen, dargestellt durch (22) bis (26), welche ihre jeweilige Polarität in einer Richtung, wie gezeigt, verbunden haben, beträgt der durchschnittliche Spannungsabfall über jeder Lampe ungefähr 120 geteilt durch 50 oder ungefähr 2,4 Volt Effektivwert oder 3,4 Volt Spitzenwert. Dies ergibt sich, weil während einer Hälfte des Wechselstromzyklusses der Eingangsversorgungsspannung die ersten fünfundzwanzig Nebenschlusswiderstände nach vorne ausgerichtet sind und ungefähr 0,7 bis 0,8 Volt Spitzenspannung über jedem Nebenschlusswiderstand auftreten, was insgesamt ungefähr 17,5 bis 30 Volt Spitzenspannungsabfall über den ersten 25 Nebenschlusswiderständen ergibt. Lampen, die in diesen besonderen Fassungen angeordnet sind, werden jede eine Spannung von ungefähr 0,7 bis 0,8 Volt Spitzenspannung während des ersten Halbzyklusses der Betriebsspannung empfangen, wodurch sich eine augenblickliche Neigung zur Abnahme des Helligkeitsausstoßes ergibt. Jedoch muss die verbleibende Spannung von ungefähr 150 bis 152,5 Volt Spitzenspannung der Wechselstromversorgung von ungefähr 170 Volt Spitzenspannung über den verbleibenden 25 Nebenschlusswiderständen abgebaut werden. Dies resultiert in einer umgekehrten Vorspannung von ungefähr 6,0 bis 6,1 Volt Spitzenwert, welche über jeder Lampe während des ersten Halbzyklusses der Wechselstrombetriebsspannung angelegt wird, wodurch sich eine augenblickliche Neigung der in den entsprechenden Fassungen eingesetzten Lampen zur Zunahme des Helligkeitsausstoßes ergibt. Während des nächsten Halbzyklusses, der Wechselstrombetriebsspannung wird der jeweilige Vorspannungszustand umgekehrt, d. h. jene Lampen, die eine Vorwärtsvorspannung von ungefähr 0,7 bis 0,8 Volt Spitzenwert während des ersten Halbzyklusses erhalten, erhalten als nächstes eine Rückwärtsvorspannung von 6,0 bis 6,1 Volt Spitzenwert während des zweiten Halbzyklusses und umgekehrt für die verbleibenden Lampen in der Kette. Daraus folgt, dass der durchschnittliche Spannungsabfall über jeder Lampe während eines vollständigen positiven und negativen Wechselstromzyklusses ungefähr bei 3,4 Volt Spitzenwert oder 6,8 Volt Spitzenwert liegt, was mit der Nennspannung der Lampen, die in der Reihe geschalteten Kette verwendet werden, übereinstimmt. Dies deswegen, weil die Spitzenspannung in beiden Fällen dieselbe ist, die wirksamen Spannungen es aber nicht sind. Im Normalfall verläuft die Wellenform sinusförmig, während im Zenerdioden-Nebenschlusswiderstandsfall die Wellenform des Wechselstroms zur ersten Hälfte Sinuswelle und zur zweiten Hälfte eine Rechteckwelle ist. Die Sinuswellenhälfte zeigt ungefähr 6,2 Volt (Spitzenwert), während die verbleibende Hälfte, die Rechteckwelle, ungefähr 0,7 Volt (Spitzenwert) zeigt. Das Ergebnis ist ein Unterschied in Effektivspannungen, aber nicht in Spitzenwerten. Daher sind die Spitzenspannungen im Wesentlichen dieselben, aber die Effektivspannungen sind im Wesentlichen nicht dieselben. Solch ein Betrieb schlägt sich in einer verkürzten Lampenstandzeit nieder, es sei denn, die Eingangswechselstrombetriebsspannung wird herabgesetzt oder es werden alternativ mehr Lampen zu der in Reihe geschalteten Kette hinzugefügt. Um theoretisch mit der herkömmlichen Wechselstromversorgungsspannung von ungefähr 120 Volt Effektivwert, was einer Spitzenspannung von ungefähr 170 Volt entspricht, arbeiten zu können, sollten ungefähr ein Drittel mehr Lampen zu der Kette hinzugefügt werden, um alle Lampen in der Kette auf normalem Helligkeitsniveau leuchten zulassen.
  • Im Betrieb, wenn eine einzelne Lampe aus irgendeinem der verschiedenen, vorstehend genannten Gründen mit Ausnahme eines inneren Kurzschlusses ausfällt, ergibt sich ein Spannungsabfall über dem ihr zugeordneten Zenerdioden-Nebenschlusswiderstand von ungefähr 0,7 bis 0,8 Volt Spitzenwert in der Vorwärtsrichtung und ungefähr 6,2 Volt Spitzenwert in der Rückwärtsrichtung, wenn 6,2-Volt-Zenerdioden als Nebenschlusswiderstände gewählt werden. Daher erhöht sich in einem vollständigen Zyklus der angelegten Betriebsspannung der Absolutwert der Spannung über jener besondere Lampenfassung schrittweise von ungefähr 0 Volt auf ungefähr 6,2 Volt Spitzenwert, dann auf ungefähr 0,7 bis 0,8 Volt Spitzenwert, dann zurück auf ungefähr 0 Volt, wodurch sich ungefähr 2,44 Volt Effektivwert im Durchschnitt ergeben, was im Wesentlich der Lampennennleistung entspricht. Tatsächlich wurde in einem Labortest herausgefunden, dass es möglich war, 49 Lampen einer 50-Lampenkette zu entfernen, und die einzig verbleibende Lampe leuchtete immer noch mit einem geschätzten Abfall an Helligkeit von nur ungefähr 50%.
  • In Ketten, die von 50 in Reihe geschalteten Lampen abweichen, ist es nur notwendig, die geeignete Zenerdiodennennleistung, die als Nebenschlusswiderstand (Shunt) angewendet wird, auszuwählen und dann eine Hälfte der Lampen elektrisch in einer Richtung und die verbleibende Hälfte der Lampen in der entgegengesetzten Richtung zu schalten, ohne Bezug darauf, welcher Nebenschlusswiderstand oder Serie von Nebenschlusswiderständen in einer bestimmte Richtung geschaltet ist, solange nur das Gesamtverhältnis bestehen bleibt, wie oben beschrieben. Es kann zum Beispiel aus einem Herstellungsstandpunkt wünschenswert sein, nur die Nebenschlusswiderstanspolaritäten abzuwechseln. Des Weiteren können für eine ungerade Anzahl von Lampen in einer Kette mit fünfunddreißig Lampen die Polaritäten in zwei Gruppen geteilt werden, und zwar in eine Gruppe mit 17 Lampen und in eine Gruppe mit 18 Lampen.
  • Ein wirkungsvoller Einsatz dieser neuen „Flip-Flop"-Art der Energieverteilung erlaubt den praktischen Einsatz von nur einer einzigen Zenerdiode als einzigem Schaltelement anstelle von zwei gegensinnig geschalteten Zenerdioden, wie in 1, oder eines bidirektionalen Siliziumkippschalters, wie in 2, was die Herstellungskosten der Gesamtkette weiter absenkt, die am Markt in äußerstem Kostenwettbewerb steht, und es ist zum ersten Mal wirtschaftlich sinnvoll, nur eine einzelne Zenerdiode einzusetzen. Von einem reinen Herstellungskostenstandpunkt aus gesehen wird geschätzt, dass eine einzelne Zenerdiode in großen Mengen ungefähr 2,0 Cents kosten würde, dass die Kosten von gegensinnig geschalteten Zenerdioden ungefähr 2,3 Cents pro Stück betragen würden und dass die Kosten der bidirektionalen HS-10-Siliziumkippschalter ungefähr 5,0 Cents betragen würden.
  • Zusammengefasst ergibt sich bei Verwendung entweder der gegensinnigen Zenerdioden oder der „Hälfte-und-Hälfte" angeordneten Zenerdioden als Glühfadennebenschlusswiderstände eine sehr kleine Verringerung der Spannung, welche danach über den verbleibenden Lampen in, der in Reihe geschalteten Kette herrscht, wenn eine Lampe als Ergebnis eines der verschiedenen vorgenannten Gründe ausfällt, während, wenn der bidirektionale Siliziumkippschalter als Glühfadenschalter eingesetzt wird, sich ein geringer Anstieg in der Spannung, die über den verbleibenden Lampen in der in Reihe geschalteten Kette herrscht, ergibt, wenn eine Lampe aus irgendeinem der vorerwähnten Gründe ausfällt. Ist dies der Fall, können im Wesentlichen alle der Lampen ausfallen, bevor die gesamte Kette augenblicklich durchbrennt.
  • Es ist zu verstehen, dass die vorangehende Beschreibung bestimmter Ausführungsformen nur beispielhaft ist und dass es zum Beispiel für einen Durchschnittfachmann klar ist, dass unterschiedliche Zener-Nennspannungen für unterschiedliche Lampen oder Glühbirnen anwendbar sind.

Claims (4)

  1. Elektrische Lichterkette, insbesondere für eine Weihnachtsbaumbeleuchtung, die eine Vielzahl von in Reihe geschalteten Glühlampen aufweist und von einer Wechselspannungsquelle gespeist wird, wobei zu jeder Glühlampe ein Nebenschlusswiderstandskreis parallel geschaltet ist, der ein auf Spannung ansprechendes Bauteil aufweist, das sich bei leuchtender zugehöriger, mit ihrem Nennstrom betriebener Glühlampe in einem unwirksamen Zustand befindet und bei einem Defekt dieser Glühlampe oder ihrer Fassung oder einer sonstigen Störung im Beriech dieser Brennstelle in seinen leitenden Zustand übergeht, um den Stromdurchfluss durch die weiteren Glühlampen aufrecht zu erhalten, dadurch gekennzeichnet, dass das auf Spannung ansprechende Bauteil jedes Nebenschlusswiderstandkreises aus einem Silicium-Zenerdiodenpaar (22 bis 31) mit gegensinnig in Reihe geschalteten Zenerdioden besteht derart, dass es eine relativ hohe elektrische Impedanz während des normalen Betriebs der zugehörigen Glühlampe hat und aufgrund einer Spannungszunahme darüber als Folge einer Störung der zugehörigen Brennstelle eine relativ niedrige elektrische Impedanz aufweist, wobei der betroffene Nebenschlusswiderstandkreis im Zustand der relativ niedrigen Impedanz einen Wechselspannungs-Abfall darüber erhält, der geringfügig größer ist als der Spitzenwert der Wechselspannung über der zugehörigen Glühlampe, wenn sie leuchten würde.
  2. Elektrische Lichterkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere oder alle Glühlampen vom Blinktyp sind.
  3. Elektrische Lichterkette, insbesondere für eine Weihnachtsbaumbeleuchtung, die eine Vielzahl von in Reihe geschalteten Glühlampen aufweist und von einer Wechselspannungsquelle gespeist wird, wobei zu jeder Glühlampe ein Nebenschlusswider standskreis parallel geschaltet ist, der ein auf Spannung ansprechendes Bauteil aufweist, das sich bei leuchtender zugehöriger, mit ihrem Nennstrom betriebener Glühlampe in einem unwirksamen Zustand befindet und bei einem Defekt dieser Glühlampe oder ihrer Fassung oder einer sonstigen Störung im Bereich dieser Brennstelle in seinen leitenden Zustand übergeht, um den Stromdurchfluss durch die weiteren Glühlampen aufrecht zu erhalten, dadurch gekennzeichnet, dass das auf Spannung ansprechende Bauteil jedes Nebenschlusswiderstandskreises ein bidirektionaler symmetrischer Silicium-Kippschalter (22' 22'' bis 31',31'') ist, der eine relativ hohe elektrische Impedanz während des normalen Betriebs der zugehörigen Glühlampe hat und aufgrund einer momentanen Spannungszunahme darüber als Folge einer Störung der zugehörigen Brennstelle auf eine relativ niedrige elektrische Impedanz schaltet, wobei der betroffene Nebenschlusswiderstandskreis im Zustand der relativ niedrigen Impedanz eine Durchlassspannung aufweist, die dem Spannungsabfall über der zugehörigen Glühlampe entspricht, wenn sie leuchten würde, wodurch der Spannungsabfall über jeder anderen leuchtenden Glühlampe der Kette unverändert bleibt.
  4. Elektrische Lichterkette, insbesondere für eine Weihnachtsbaumbeleuchtung, die eine Vielzahl von in Reihe geschalteten Glühlampen aufweist und von einer Wechselspannungsquelle gespeist wird, wobei zu jeder Glühlampe ein Nebenschlusswiderstandskreis parallel geschaltet ist, der ein auf Spannung ansprechendes Bauteil aufweist, das sich bei leuchtender zugehöriger, mit ihrem Nennstrom betriebener Glühlampe in einem unwirksamen Zustand befindet und bei einem Defekt dieser Glühlampe oder ihrer Fassung oder einer sonstigen Störung im Beriech dieser Brennstelle in seinen leitenden Zustand übergeht, um den Stromdurchfluss durch die weiteren Glühlampen aufrecht zu erhalten, dadurch gekennzeichnet, dass das auf Spannung ansprechende Bauteil jedes Nebenschlusswiderstandkreises eine Zenerdiode ((22) bis (31)) ist, wobei die Zenerdioden der einen Hälfte der Nebenschlusswiderstands kreise der Lichterkette elektrisch in eine erste leitende Richtung geschaltet sind und dass diejenigen der übrigen Nebenschlusswiderstandskreise der Lichterkette in die entgegengesetzte leitende Richtung geschaltet sind.
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