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TECHNISCHES GEBIET
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Bearbeitungseinrichtung, ein
Bearbeitungssystem und ein Bearbeitungsverfahren. Die vorliegende
Erfindung betrifft insbesondere eine Bearbeitungseinrichtung, ein
Bearbeitungssystem und ein Bearbeitungsverfahren, welche Blei von
einem Gegenstand entfernen, der eine schädliche Substanz wie Blei enthält, und
betrifft eine Bearbeitungseinrichtung, ein Bearbeitungssystem, und ein
Bearbeitungsverfahren zum Trennen einer Verbindung eines Gegenstands,
der durch ein Metall, eine Legierung verbunden ist, und betrifft
eine Bearbeitungseinrichtung, ein Bearbeitungssystem und ein Bearbeitungsverfahren
für einen
Gegenstand, der Metall und Harz enthält.
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TECHNISCHER
HINTERGRUND
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Die
enorme Menge an Abfall, die in der heutigen Gesellschaft anfällt, nimmt
täglich
zu, und daher besteht ein dringendes Bedürfnis nach der Einrichtung
einer wirksamen Bearbeitungstechnik für den Abfall.
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Obwohl
verschiedene nützliche
Substanzen im Abfall enthalten sind, werden sie infolge der Schwierigkeit
der Abtrennung nicht vom Abfall getrennt, und wird der Abfall überwiegend durch
Deponien oder Verbrennungsverarbeitung bearbeitet. Vom Gesichtspunkt
der Energieverschwendung und der Erschöpfung der Ressourcen her müssen die
nutzbaren Substanzen im Abfall soweit wie möglich über Trennung und Rückgewinnung
wiederverwendet werden.
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Darüber hinaus
gibt es schädliche
Substanzen im Abfall, die nicht nur schädlich für die Umwelt sind, sondern
auch das Recycling des Abfalls erschweren. Wenn daher die schädlichen
Substanzen wirksam von dem Abfall abgetrennt werden, kann der Abfall
als Schatzkammer für
Ressourcen wirksam recycelt werden, und kann der Einfluß auf die
Umwelt oder Lebewesen auf den Minimalpegel verringert werden.
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Um
daher derartige schwierige Probleme wie die Umweltverschmutzung,
die Erschöpfung
von Ressourcen und die Energieverknappung zu umgehen, die in der
modernen Gesellschaft auftreten, muß eine Technik zur wirksamen
Verarbeitung des Abfalls eingerichtet werden.
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Abfall
nimmt jedoch seit einiger Zeit verschiedene komplexe Formen an,
und es gibt viel Abfall, bei welchem mehrere unterschiedliche Materialien
zu Verbundwerkstoffen vereinigt sind. Weiterhin gibt es Abfälle, welche
schädliche
Materialien enthalten. Um derartigen Verbundabfall als Ressourcen
zu recyceln müssen
die nutzbaren Substanzen und die schädlichen Substanzen selektiv
abgetrennt und aus dem Abfall zurückgewonnen werden, bei welchem
mehrere unterschiedliche Materialien vereinigt sind. Eine derartige
Verarbeitungstechnik wurde noch nicht zur Verfügung gestellt.
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Da
eine harzbeschichtete Aluminiumfolie, die durch Aufeinanderlaminieren
beispielsweise eines Harzfilms und einer Aluminiumfolie hergestellt
wird, nicht teuer und hervorragend verarbeitbar ist, wird beispielsweise
ein großes Volumen
derartiger Materialien auf verschiedenen Gebieten verwendet, beispielsweise
bei Verpackungshüllen
für Lebensmittel
oder Arzneimittel, einschließlich
Verpackungshüllen
für Beutel-Fertiggerichte.
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Weiterhin
wird eine harzbeschichtete Kupferlaminatfolie, die durch Zusammenlaminieren
eines Harzfilms und einer Kupferfolie erhalten wird, ebenfalls in
großen
Mengen verwendet, und wird insbesondere in großen Mengen als Bauteil für elektronische
Geräte
verwendet, beispielsweise Leiterplatten, flexible Substrate, oder
Filmträger
für die
TAB-Technik.
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Eine
wirksame Verarbeitungstechnik für
die benutzten harzbeschichteten Aluminiumfolien oder harzbeschichteten
Kupferlaminatfolien wurde jedoch nicht entwickelt, da es sich hierbei
um Verbundwerkstoffabfälle
handelt, die durch Vereinigung mehrerer unterschiedlicher Materialien
hergestellt werden.
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Herkömmlicherweise
wird Abfall der benutzten harzbeschichteten Aluminiumfolien oder
der harzbeschichteten Kupferlaminatfolien durch Deponieren oder
Verbrennungsverarbeitung verarbeitet. Infolge des großen Raumbedarfs
für die
Deponieverarbeitung von Abfall tritt die Schwierigkeit auf, daß es immer
schwieriger wird, derartig große
Räume zu
erlangen. Weiterhin gibt es im Falle der Verbrennung Schwierigkeiten
in Bezug auf die Beschädigung
des Ofens und die Erzeugung von Oxiden wie beispielsweise von Aluminium
oder Kupfer.
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Eine
große
Menge an elektrischer Energie wird zum Schmelzen von Aluminium oder
Kupfer verwendet. Es stellt eine Energieverschwendung dar, bereits
verhüttetes
Aluminium oder Kupfer durch Verbrennung zu oxidieren. Daher ist
es dringend erforderlich, daß eine
Technik zur Verfügung
gestellt wird, welche das Recyceln dieser Metalle im metallischen
Zustand als Ressourcen ermöglicht.
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Weiterhin
enthalten Verbundabfälle,
beispielsweise die Leiterplatten der voranstehend geschilderten elektronischen
Geräte,
eine große
Menge an schädlichen
Substanzen wie etwa Blei. Bei der herkömmlichen Technik wird infolge
des niedrigen Schmelzpunktes und der hervorragenden Benetzbarkeit
selbst in einer oxidierenden Atmosphäre eine Lotlegierung wie etwa
eine Legierung auf Blei-Zinn-Grundlage in großem Ausmaß bei Lötverbindungen der verschiedenen
Arten elektronischer Geräte
verwendet.
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Da
Blei stark giftig ist, und zu Funktionsstörungen des Nervensystems oder
der Fortpflanzungsorgane führen
kann, wenn es vom Körper
aufgenommen wird, wurde die Handhabung von Blei oder bleihaltigen
Legierungen gesetzlich geregelt.
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Infolge
der jüngeren
starken Befürchtungen
in Bezug auf Umweltverschmutzung ist darüber hinaus die Abfallbearbeitung
elektronischer Geräte
und Bauteile, die eine Lotlegierung verwenden, welche bleihaltig
ist, zu einem sozialen Problem geworden.
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Verbundwerkstoffabfälle, beispielsweise
Abfall in Form elektronischer Geräte, bei denen eine große Menge
bleihaltiger Lotlegierungen verwendet werden, werden herkömmlicherweise
hauptsächlich
durch Deponieren verarbeitet, ebenso wie Industrieabfälle oder
allgemeiner Abfall.
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Wenn
jedoch Verbundabfälle,
die schädliche
Substanzen wie beispielsweise Blei enthalten, wie im Falle von Abfall
in Form elektronischer Geräte,
durch Deponieren verarbeitet werden, kann der Bleianteil durch Niederschläge ausgewaschen
werden, wodurch die Umgebung ernsthaft durch Verschmutzung des Bodens oder
des Grundwassers beeinträchtigt
wird. Da die Auflösung
von Blei aus einer Lotlegierung drastisch durch sauren Regen erhöht wird,
gibt es ernsthafte Befürchtungen,
daß hierdurch
die Umwelt oder Lebewesen ernsthaft beeinträchtigt werden könnten.
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Wenn
daher Abfall, beispielsweise Abfall in Form elektronischer Geräte, welche
schädliche
Substanzen wie beispielsweise Blei enthalten, verarbeitet wird,
ist es aus diesen Gründen
erforderlich, daß die
Verarbeitung nach der Abtrennung/Rückgewinnung von Blei erfolgt.
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Momentan
gibt es jedoch noch keine Technik zur wirksamen Rückgewinnung
von Blei.
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Da
die Möglichkeit
besteht, daß die
Rückgewinnungskosten
für Blei
zu einer Erhöhung
der Produktkosten führen,
obwohl die Entwicklung bleifreien Lots, welches kein Blei enthält, gefordert
wird und teilweise auch in der Praxis eingesetzt wird, gibt es zahlreiche,
bislang ungelöste
Schwierigkeiten in Bezug auf die Leistung und die Kosten. Daher
wird immer noch eine große
Menge an bleihaltigen Lotlegierungen verwendet. Weiterhin wurde
eine umfangreiche Menge an bleihaltigem Abfall erzeugt. Darüber hinaus
wird irgendwo eine große
Menge an Abfall gelagert, da es bislang noch keine wirksame und
sichere Verarbeitungstechnik gibt.
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Bei
geänderter
Betrachtungsweise können
die Verbundwerkstoffabfälle,
beispielsweise Leiterplatten der voranstehend geschilderten elektronischen
Geräte,
eine Schatzkammer für
Ressourcen darstellen, wenn die schädliche Substanz abgetrennt
werden kann. Sogenannte Abfälle
können
als Schatzkammer für
Ressourcen angesehen werden, wenn sie auf der Grundlage des relativen
Wertes beurteilt werden. Wenn eine Technik, welche den Abfall als
Ressourcen recycelt, und die nicht teuer ist, entwickelt werden
kann, sind die sogenannten Abfälle
eine Ressource und kein Abfall.
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Obwohl
in einer Leiterplatte verschiedene Arten elektronischer Bauteile
enthalten sind, beispielsweise ein IC, eine LSI, ein Widerstand,
ein Kondensator und dergleichen, und nützliche Metalle einschließlich Cu,
Ni, Al, Au, Pt, Ta, W, Mo, Co, Cr und Harze vorhanden sind, sind
hierunter Materialien, bei denen die Befürchtung besteht, daß sie knapp
werden.
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Da
jedoch zahlreiche elektronische Bauteile auf einem Substrat angebracht
sind, und mit der zunehmenden Tendenz der höheren Integration die Anzahl
an Verbindungsabschnitten zunimmt, und dazu führt, daß der Verbindungsabstand kleiner
wird, ist eine wirksame Trennung der elektronischen Bauteile vom
Substrat sehr schwierig. Weiterhin weisen die Leiterplatte und die
elektronischen Bauteile, wie voranstehend erwähnt, zahlreiche Lötverbindungsabschnitte
auf, welche das giftige Blei enthalten. Dies ist einer der wesentlichsten Gründe dafür, daß eine wirksame
Verarbeitung derartigen Abfalls in Form elektronischer Geräte verhindert wird.
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Die
DE 42 17 081 A1 offenbart
ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Entfernen von plattiertem
Metall von galvanisiertem Stahlblechschrott. Die
EP 0 493 122 A2 offenbart
ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Wiedergewinnung einer an
einem zu verarbeitendem Objekt anhaftenden Substanz.
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Jedoch
dienen diese Verfahren nicht zur Rückgewinnung von Metall von
Leiterplatten.
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Leiterplatten
enthalten Metalle und eine Vielzahl von Harzen. Wenn die Metalle
von den Leiterplatten wiedergewonnen werden, beeinträchtigen
die Harze das Verfahren zur Rückgewinnung
der Metalle. Zum Beispiel erzeugen die Harze aufgrund der Erhitzung
große
Mengen an Gas. Um die Metalle wirksam von den Leiterplatten rückzugewinnen,
muß also
das Vorhandensein der Harze berücksichtigt
werden.
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Die
vorliegende Erfindung dient zur Überwindung
derartiger Schwierigkeiten. Ein Ziel der vorliegenden Erfindung
besteht daher in der Bereitstellung eines Systems und eines Verfahrens,
welche es ermöglichen, wirksam
Metall aus Leiterplatten, welche aus Metall und einem Harz bestehen,
wiederzugewinnen.
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Ein
Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung eines
Systems und eines Verfahrens, welche eine Abtrennung/Rückgewinnung
von Blei von Leiterplatten ermöglichen,
die Blei enthalten.
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Ein
Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung eines
Systems und eines Verfahrens, welche es ebenfalls ermöglichen,
den Harzbestandteil abzutrennen bzw. zurückzugewinnen, zusätzlich zur Abtrennung/Rückgewinnung
von Blei von einer bleihaltigen Leiterplatte.
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Ein
Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung eines
Systems und eines Verfahrens, welche es ermöglichen, Verbindungen des Gegenstands
zu unterbrechen, die durch eine Legierung verbunden sind.
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Ein
Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung eines
Systems und eines Verfahrens, welche eine Trennung von Verbindungen
der Leiterplatte ermöglichen,
die durch eine bleihaltige Legierung verbunden sind.
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Ein
Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung eines
Systems und eines Verfahrens, welche es ermöglichen, auch den Harzbestandteil
abzutrennen bzw. zurückzugewinnen,
zusätzlich
zur Trennung von Verbindungen der Leiterplatte, die das Harz enthält, die
durch eine bleihaltige Legierung als Bestandteil verbunden werden.
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Ein
Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung einer
eines Systems und eines Verfahrens, welche eine wirksame Abtrennung/Rückgewinnung
eines Harzbestandteils und eines Metalls von einer Leiterplatte
ermöglichen,
die das Harz und das Metall als Bestandteile aufweist.
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Ein
Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung eines
Systems und eines Verfahrens, welche eine Abtrennung/Rückgewinnung
des Harzes und mehrerer Metalle zusätzlich zur wirksamen Abtrennung
des Harzbestandteils und der Metalle von der Leiterplatte ermöglichen,
bei welcher das Harz und mehrere Metalle vereinigt vorgesehen sind.
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Ein
Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung eines
Systems und eines Verfahrens, mit welchen eine Leiterplatte verarbeitet
werden kann, die ein Metall und ein Harz als Bestandteile aufweist, und
zwar wirksam und kostengünstig,
wobei die Erzeugung von Dioxinen unterdrückt wird.
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BESCHREIBUNG
DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung dient dazu, eine zu verarbeitende Leiterplatte
zu verarbeiten, die ein Harz und ein Metall als Bestandteile aufweist,
und ein System bereitzustellen, welches das Harz zersetzt, so daß dieses
zurückgewonnen
wird, sowie ein System bereitzustellen, welche das Metall verdampft,
um dieses zurückzugewinnen.
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Ein
System gemäß der vorliegenden
Erfindung ist ein System zur Rückgewinnung
von Metall aus Leiterplatten, die ein Harz und Metall als Bestandteile
aufweisen, und umfasst eine gasdichte Kammer zur Aufnahme und Pyrolyse
der Leiterplatten; eine Vorrichtung zur Einstellung der Temperatur
in der gasdichten Kammer; eine Vorrichtung zur Einstellung des Drucks
in der gasdichten Kammer; eine Vorrichtung zur Messung der Sauerstoffkonzentration
in der gasdichten Kammer; und eine Vorrichtung zur Einstellung der
Sauerstoffkonzentration in der gasdichten Kammer entsprechend der
gemessenen Sauerstoffkonzentration mittels eines aus dem Harz der
Leiterplatten erzeugten Zersetzungsgases; eine Vorrichtung zur Verarbeitung
von Abfallgas, welches durch Pyrolyse des Harzes erzeugt wird, wobei
die Abfallgas-Verarbeitungsvorrichtung
an die gasdichte Kammer angeschlossen ist; und eine Vorrichtung
zur Rückgewinnung
des aus der Leiterplatte verdampften Metalls, wobei die Rückgewinnungsvorrichtung
an die gasdichte Kammer angeschlossen ist.
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Die
gasdichte Kammer dient zum selektiven Pyrolisieren des Harzes auf
solche Weise, daß Metall
(mit Ausnahme von Quecksilber) in der Leiterplatte nicht verdampft.
Im allgemeinen kann, wenn die Leiterplatte kompliziert ist, während der
Verarbeitung die Leiterplatte zum Teil oxidiert oder reduziert werden,
oder kann sich sein Phasengleichgewichtszustand ändern, jedoch muß der Metallbestandteil
(mit Ausnahme von Quecksilber) der Leiterplatte nur in der Leiterplatte
oder in der luftdichten Kammer verbleiben, ohne verdampft zu werden.
Zusätzlich
kann eine Temperatureinstellvorrichtung und eine Druckeinstellvorrichtung
vorgesehen werden, zur Zersetzung des Harzes, während der Metallbestandteil
der Leiterplatte so übrigbleibt,
daß er
nicht wesentlich oxidiert wird.
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Als
Temperatureinstellvorrichtung können
eine Heizvorrichtung und eine Temperaturmeßvorrichtung verwendet werden.
Als Heizvorrichtung können
unterschiedliche Arten der Konvektionsheizung, der Strahlungsheizung
je nach Bedürfnis
ausgewählt
werden, oder es kann eine entsprechende Kombination verwendet werden.
Es kann beispielsweise eine Widerstandsheizvorrichtung verwendet
werden, oder es können
Gase, Schweröl
oder Leichtöl
verbrannt werden. Weiterhin kann eine Induktionsheizvorrichtung
verwendet werden. Als Temperaturmeßvorrichtung können verschiedene
Arten von Temperatursensoren eingesetzt werden.
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Das
Harz wird selektiv zersetzt, so daß es verdampft (einschließlich Verdampfung
nach einmaliger Umwandlung in den flüssigen Zustand), oder verkohlt,
in einem Temperatur- und Druckzustand, bei welchen das Metall in
der Leiterplatte in einer gasdichten Kammer nicht wesentlich oxidiert
oder verdampft.
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Daraufhin
werden das Gas oder die Gase, die durch die Zersetzung des verdampften
Harzes erzeugt werden, in einem Vorrichtung zur Verarbeitung von
Abfallgas (ersten Rückgewinnungsvorrichtung)
kondensiert, jedoch können
die rückgewonnenen
Zersetzungsprodukte des Harzes verbrannt werden, und so als Heizvorrichtung
dienen. Wie voranstehend geschildert kann im allgemeinen, wenn die
Leiterplatte kompliziert ist und in großer Menge vorliegt, während der
Verarbeitung die Leiterplatte teilweise oxidiert oder reduziert
werden, oder es kann sich ihr Phasengleichgewichtszustand ändern. Wenn
beispielsweise der Metallbestandteil der Leiterplatte in der ersten
Rückgewinnungsvorrichtung
vermischt wird, in welchem die Zersetzungsprodukte des Harzes zurückgewonnen
werden, kann er in einem späteren
Verarbeitungsschritt abgetrennt bzw. zurückgewonnen werden.
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Als
Druckeinstellvorrichtung kann eine Absaug- oder Druckbeaufschlagungsvorrichtung
oder eine Druckmeßvorrichtung
verwendet werden. Als Absaugvorrichtung können verschiedene Arten von
Vakuumpumpen eingesetzt werden, beispielsweise eine rotierende Pumpe,
eine Öldiffusionspumpe,
oder beispielsweise eine Booster-Pumpe. Als Druckbeaufschlagungsvorrichtung
können
Gase von einem Gasvorrat in das System eingelassen werden. Als Druckmeßvorrichtung
kann beispielsweise ein Bourdon-Rohr oder ein Pirani-Meßgerät verwendet
werden, abhängig
von dem Vakuum oder dergleichen.
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Eine
Spülzone
kann neben der ersten gasdichten Zone vorgesehen sein. Die Spülzone kann
mit einer Druckeinstellvorrichtung versehen sein, beispielsweise
einem Absaugsystem oder einer Druckbeaufschlagungsvorrichtung, und
mit einer Temperatureinstellvorrichtung, welche den Gegenstand erwärmt oder
kühlt. Zusätzlich kann
ein Trägergaseinlaßsystem
vorgesehen sein, durch welches das Gas in dem System ausgetauscht
wird, wobei das Trägergaseinlaßsystem
auch als das Druckbeaufschlagungssystem dient.
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Eine
Leiterplatte wird in die gasdichte Kammer von außerhalb der Einrichtung durch
eine Spülzone eingeführt.
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Durch
Bereitstellung der Spülzone
kann, wenn eine Leiterplatte in die gasdichte Kammer eingebracht wird,
die gasdichte Kammer gegenüber
dem Außenabschnitt
der Einrichtung abgeschlossen werden. Da die gasdichte Kammer immer
abgesaugt werden kann, um einen Zustand mit verringertem Druck aufrechtzuerhalten,
kann darüber
hinaus die Belastung der Vakuumpumpen verringert werden.
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Entsprechend
kann eine Spülzone
hinter der gasdichten Kammer vorgesehen sein. Die Leiterplatte wird
nach außerhalb
der Einrichtung von der gasdichten Kammer über die Spülzone entnommen.
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Durch
Bereitstellung einer Spülzone
hinter der gasdichten Kammer kann, wenn der Gegenstand aus der gasdichten
Kammer entnommen wird, die gasdichte Kammer gegenüber der
Außenseite
der Einrichtung abgetrennt werden. Da die Möglichkeit besteht, die gasdichte
Kammer ständig
abzusaugen, um einen Zustand mit verringertem Druck aufrechtzuerhalten,
kann daher die Belastung einer Vakuumpumpe verringert werden. Bis
die Temperatur der erwärmten
Leiterplatte ausreichend auf eine Temperatur abgekühlt ist,
bei welcher die Leiterplatte unter Atmosphärendruck nicht oxidiert wird,
kann die Leiterplatte gegenüber
der Außenluft
abgeschirmt werden.
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Die
Spülzone
arbeitet daher vom Gesichtspunkt der Wartung der Einrichtung als
auch der Aufrechterhaltung der verarbeiteten Leiterplatte als Pufferzone
zwischen der gasdichten Kammer und dem Äußeren der Einrichtung.
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In
einer gasdichten Kammer, in welche die zu bearbeitende Leiterplatte
eingebracht wurde, kann der Zustand eines Metalls in der Leiterplatte
beibehalten werden, und kann der Temperatur/Druckzustand so eingestellt
werden, daß selektiv
das Harz zersetzt wird. Der Temperatur/Druckzustand kann vorher
eingestellt werden, oder kann durch Rückkopplung der Meßwerte für die Temperatur
und des Drucks zur Heizvorrichtung, zur Druckeinstellvorrichtung
und dergleichen geregelt werden.
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Wenn
in der gasdichten Kammer ein verringerter Druck zur Verfügung gestellt
wird, wird auch die Sauerstoffkonzentration verringert, so daß es weniger
wahrscheinlich ist, daß die
Leiterplatte schnell oxidiert wird. Obwohl von dem Harz infolge
der Erwärmung
eine große
Menge an Zersetzungsgasen erzeugt wird, erzeugt im allgemeinen das
Harz kaum Sauerstoff bei der Zersetzung. Darüber hinaus werden die Zersetzungsprodukte
des Harzes ebenfalls einfach verdampft.
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Weiterhin
nimmt die Wärmeleitfähigkeit
in der gasdichten Kammer bei verringertem Druck ab. Wenn in der
gasdichten Kammer jedoch eine nicht-oxidierende Atmosphäre vorhanden
ist, wird selbst unter Atmosphärendruck
oder unter erhöhtem
Druck die Leiterplatte nicht wesentlich oxidiert. Wenn daher im
Inneren der gasdichten Kammer eine nicht-oxidierende Atmosphäre vorhanden
ist, ist eine Druckbeaufschlagung möglich, und kann die Wärmeleitfähigkeit
in dem System verbessern.
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Eine
Vorrichtung zur Verarbeitung von Abfallgas dient zur Rückgewinnung
der erzeugten Zersetzungsgase des Harzes, welches in der Leiterplatte
vorhanden ist. Hierbei kann das Harz entweder ein Kunstharz oder
ein natürliches
Harz sein, oder eine Mischung derartiger Harze.
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Als
Vorrichtung zur Verarbeitung von Abfallgas kann ein Ölverflüssiger verwendet
werden, der Gas zu Öl
verflüssigt,
so daß beim
Kondensieren das Gas in Öl
umgewandelt wird. Darüber
hinaus können,
wenn derartige Gase wie Halogene, halogenierte Kohlenwasserstoffe
in den entstehenden Zersetzungsgasen des Harzes enthalten sind,
diese unter Zuhilfenahme beispielsweise eines Katalysators zersetzt
werden.
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Wie
voranstehend geschildert kann das Schweröl oder Leichtöl, welches
in der Vorrichtung zur Verarbeitung von Abfallgas zurückgewonnen
wird, zur Erhitzung der gasdichten Kammer verwendet werden.
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Weiterhin
kann die Vorrichtung zur Verarbeitung von Abfallgas in mehreren
Systemen vorgesehen sein, oder so angeschlossen sein, daß mehrere
Stufen ausgebildet werden.
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Der
Harzbestandteil der Leiterplatte wird praktisch vollständig in
der gasdichten Kammer thermisch zersetzt, und das entstehende Zersetzungsgas
wird zurückgewonnen.
Daher wird ein Metallbestandteil in der leiterplatte nicht verdampft,
und bleibt in der Leiterplatte. Darüber hinaus ist ein großer Anteil
des Harzes in der Leiterplatte als Karbid vorhanden.
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Die
Temperatur/Druckbedingungen in der gasdichten Kammer, werden daraufhin
so eingestellt, daß das
Metall in der Leiterplatte verdampft wird. Wenn die gasdichte Kammer
unter verringerten Druck gesetzt wird, kann das Metall in der Leiterplatte
bei einer niedrigeren Temperatur als unter Atmosphärendruck
verdampfen. Da die Sauerstoffkonzentration so abnimmt, daß in der
gasdichten Kammer eine nicht-oxidierende Atmosphäre vorhanden
ist, kann darüber
hinaus das verdampfte Metall in metallischen Zustand gehalten werden.
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Beispielsweise
beträgt
der Siedepunkt von Zn bei 706 Torr 1203 K, jedoch bei 1 Torr 743
K, und bei 10–4 Torr
533 K.
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Zwar
beträgt
der Siedepunkt von Pb bei 706 Torr (1 Atmosphäre) 2017 K, jedoch 1100 K bei
10–1 Torr, und
900 K bei 10–3 Torr.
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In
der gasdichten Kammer kann daher ein Metall entsprechend dem Druck/Temperaturzustand
selektiv verdampft werden.
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Da
praktisch das sämtliche
Harz der Leiterplatte in Karbid umgewandelt wird, erzeugt die Verdampfung
des Metalls von der Leiterplatte praktisch kein Zersetzungsproduktgas.
Das verdampfte Metall kann daher als Metall mit hohem Reinheitszustand
zurückgewonnen
werden, was die Belastung der Vakuumpumpe verringert.
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Die
Rückgewinnungsvorrichtung
für Metall
dient zur Rückgewinnung
des Metalls, welches in der gasdichten Kammer verdampft wurde.
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Wenn
beispielsweise eine Rückgewinnungsvorrichtung
zwischen der gasdichten Kammer und einem Auslaßsystem angebracht wird, kann
das in der Kammer verdampfte Metall auf eine Temperatur abgekühlt werden,
die niedriger ist als sein Schmelzpunkt, so daß es kondensiert und zurückgewonnen
wird. Der Innenaufbau der Rückgewinnungsvorrichtung
kann beispielsweise als Gegenflußanordnung oder Spiralanordnung ausgebildet
sein. Stattdessen kann zwischen der Rückgewinnungsvorrichtung und
der gasdichten Kammer, zwischen der Rückgewinnungsvorrichtung und
dem Auslaßsystem,
ein Ventil oder eine Trennwand angeordnet werden, welches bzw. welche
geöffnet
und geschlossen werden kann. Wenn das von der Leiterplatte verdampfte
Metall in die Rückgewinnungsvorrichtung
eingebracht wird, kann daher die Rückgewinnungsvorrichtung geschlossen
werden, damit das Metall abkühlt
und kondensiert, um zurückgewonnen
zu werden.
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Selbst
wenn das verdampfte Metall kondensiert wird, kontinuierlich zurückgewonnen
wird, oder selbst dann, wenn es portionsweise kondensiert und zurückgewonnen
wird, kann der Rückgewinnungswirkungsgrad erhöht werden,
wenn die Aufenthaltszeit des verdampften Metalls in der Rückgewinnungsvorrichtung
lang gewählt
werden kann.
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Weiterhin
kann N2 oder können Edelgase in die gasdichte
Zone als Trägergas
eingegeben werden. Das verdampfte Metall kann wirksam der Rückgewinnungsvorrichtung
durch das Trägergas
zugeführt
werden.
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Mehrere
der Systeme der Rückgewinnungsvorrichtung
können
vorgesehen sein. Mehrere Rückgewinnungsvorrichtungen
können
dazu verwendet werden, dasselbe Metall zurückzugewinnen, oder durch stufenweise
Einstellung der Temperatur und des Drucks in der gasdichten Kammer
können
mehrere Metalle selektiv verdampft werden, um zurückgewonnen
zu werden, durch Umschaltung der Rückgewinnungsvorrichtung, die aus
mehreren Systemen besteht.
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Weiterhin
kann die Rückgewinnungsvorrichtung
so angeschlossen sein, daß sie
mehrere Stufen ausbildet.
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Ein
System gemäß der vorliegenden
Erfindung dient daher zur Verarbeitung einer zu verarbeitenden Leiterplatte,
die ein Harz und ein Metall als Bestandteile aufweist. Das System
gemäß der vorliegenden
Erfindung ermöglicht,
durch Anordnung der gasdichten Kammer, in welcher der Harzbestandteil
der Leiterplatte zersetzt wird und dann der Metallbestandteil der
Leiterplatte verdampft wird, eine Verarbeitung einer Leiterplatte,
die Harz und Metall als Bestandteile aufweist. Das Zersetzungsproduktgas
des Harzes in der Leiterplatte, welches in großen Mengen in der gasdichten
Kammer erzeugt wird, kann durch die erste Verarbeitungsvorrichtung
für Abfallgas
zurückgewonnen
werden, die an die gasdichte Kammer angeschlossen ist. In der gasdichten
Kammer können
dann daher eine Erhitzung und eine Druckherabsetzung durchgeführt werden,
die zur Verdampfung des Metalls ausreichen.
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Da
in der gasdichten Kammer das Harz selektiv unter solchen Bedingungen
pyrolisiert wird, unter welchen das Metall der Leiterplatte nicht
wesentlich oxidiert oder verdampft wird, wird darüber hinaus
das Metall in metallischem Zustand von der Leiterplatte abgetrennt
und zurückgewonnen.
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Das
System gemäß der vorliegenden
Erfindung ist weiterhin mit einer Sauerstoffkonzentrationseinstellvorrichtung
versehen sein, die zur Einstellung der Sauerstoffkonzentration in
der ersten gasdichten Zone dient.
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Durch
Bereitstellung der Sauerstoffkonzentrationseinstellvorrichtung kann
eine selektive Pyrolyse des Harzbestandteils der leiterplatte gefördert werden.
Weiterhin sind in der gasdichten Kammer eine Temperatureinstellvorrichtung
und eine Druckeinstellvorrichtung sowie eine Sauerstoffkonzentrationseinstellvorrichtung vorgesehen,
um das Harz selektiv zu pyrolisieren, während das Metall so verbleibt,
daß es
nicht wesentlich oxidiert wird.
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Das
vorliegende System zeichnet sich dadurch aus, daß sie in der gasdichten Kammer
mit einer Sauerstoffkonzentrationseinstellvorrichtung versehen ist.
Durch Verwendung der Sauerstoffkonzentrationseinstellvorrichtung
kann die Sauerstoffkonzentration in der gasdichten Kammer unabhängig vom
Gesamtdruck in der gasdichten Kammer eingestellt werden.
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Durch
Einstellung der Sauerstoffkonzentration in der gasdichten Kammer
kann das Ausmaß an
Freiheit für
die Verarbeitung in der gasdichten Kammer gefördert werden. Ohne Beeinträchtigung
des Wärmeleitvermögens in
der gasdichten Kammer kann beispielsweise der Zustand des Metallbestandteils der
Leiterplatte aufrechterhalten werden. Weiterhin kann unter erhöhtem Druck
das Harz wirksamer zerlegt werde.
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Als
Sauerstoffkonzentrationseinstellvorrichtung können ein Sauerstoffkonzentrationssensor,
der eine Sauerstoffkonzentrationsmeßvorrichtung darstellt, und
ein Trägergaseinlaßsystem
verwendet werden.
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Als
Sauerstoffkonzentrationssensor kann beispielsweise ein sogenannter
Zirkonoxidsensor verwendet werden, der Zirkonoxid verwendet, oder
es kann die Absorption beispielsweise von CO und CO2 durch
Infrarotspektrometrie gemessen werden. Weiterhin kann ein GC-MS-Verfahren
(Kombination von Gaschromographie mit Massenspektrometrie) eingesetzt
werden, oder es kann eine entsprechende Auswahl oder Kombination
dieser Maßnahmen
eingesetzt werden.
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Als
Trägergas
kann beispielsweise N2 oder ein Edelgas
wie etwa Ar verwendet werden. Weiterhin wird durch dieses Trägergas nicht
nur die Sauerstoffkonzentration in der gasdichten Kammer gesteuert,
sondern kann auch das Zersetzungsproduktgas des Harzes wirksam der
Verarbeitungsvorrichtung für
Abfallgas zugeführt
werden. Weiterhin kann dies gleichzeitig als Drucksteuervorrichtung
arbeiten.
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Das
System gemäß der vorliegenden
Erfindung umfasst bevorzugt ferner eine erste Steuervorrichtung zum
Steuern der Temperatureinstellvorrichtung und der Sauerstoffkonzentrationseinstellvorrichtung
auf solche Weise, daß das
Harz der Leiterplatte selektiv pyrolisiert wird; und eine zweite
Steuervorrichtung zum Steuern der Temperatureinstellvorrichtung
und der Druckeinstellvorrichtung auf solche Weise, daß infolge
der Temperatur und des Drucks in der gasdichten Kammer das Metall,
z.B. Blei in der Leiterplatte selektiv verdampft werden kann.
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Die
erste Steuervorrichtung kann die Temperatureinstellvorrichtung und
die Sauerstoffkonzentrationseinstellvorrichtung so steuern, daß selektiv
das Harz pyrolisiert wird, während
die Temperatur und die Sauerstoffkonzentration in der gasdichten
Kammer auf solchen Werten gehalten werden, daß das Metall in der Leiterplatte
im wesentlichen nicht oxidiert wird.
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Beim
System der vorliegenden Erfindung kann weiterhin die Abfallgas-Verarbeitungsvorrichtung
eine Reformierungsvorrichtung zur Reformierung des Abfallgases und
eine Kühlvorrichtung
zur Schnellabkühlung des
reformierten Abfallgases aufweisen.
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Eine
Reformierungsvorrichtung ist so angeordnet, daß sie mit der gasdichten Kammer
verbunden ist, und reformiert die Abfallgase, die von der Leiterplatte
innerhalb der gasdichten Kammer abgegeben werden. Reformieren bedeutet
hierbei, die Verbindungen auf Kohlenwasserstoffbasis, die in den
Abfallgasen enthalten sind, die von der Leiterplatte abgegeben werden,
in Wasserstoff, Methan, Kohlenmonoxid und dergleichen umwandeln,
also in Verbindungen mit niedrigem Molekulargewicht. Weiterhin kann
beispielsweise Cracken oder Hydro-Reformierung eingesetzt werden.
Es ist vorzuziehen, das Reformieren durchzuführen, während im Inneren des Systems
reduzierende Bedingungen aufrechterhalten werden, um Quellen für Dioxine
auszuschalten. Wenn das Innere der Reformierungsvorrichtung auf
einer reduzierenden Atmosphäre
gehalten werden kann, kann darüber
hinaus eine kleine Menge an Luft in die Reformierungsvorrichtung
eingegeben werden. Als Reformierungsvorrichtung kann, über eine
thermische Reformierungsvorrichtung hinaus, und zusätzlich hierzu eine Kontaktreformierungsvorrichtung
eingesetzt werden, die beispielsweise einen Katalysator verwendet.
Als Katalysator können
beispielsweise Feststoffe wie etwa SiO2/Al2O3 und Zeolit (Aluminiumsilikat)
verwendet werden, die Metalle wie beispielsweise Pt oder Re tragen.
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Als
Kühlvorrichtung
kann ein Kühlmittel
wie beispielsweise Wasser, Kühlöl und dergleichen
direkt auf das Abfallgase aufgesprüht werden, um durch Berührung zu
kühlen.
Wenn hierbei ein alkalisches Pulver, beispielsweise Kalkpulver und
dergleichen, auf die Abfallgase gesprüht wird, können die Abfallgase neutralisiert werden.
Da beispielsweise HCl in den Abfallgasen in die Feststoffoberfläche durch
den Kontakt mit dem Kalkpulver diffundiert, wird eine Erzeugung
von Dioxinen durch erneute Synthese verhindert.
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Beim
System der vorliegenden Erfindung kann weiterhin die Rückgewinnungsvorrichtung
für Metall eine
Verdampfungsvorrichtung zur Verdampfung des Metalls, das in dem
Rest enthalten ist, der durch Pyrolyse der Leiterplatten entstanden
ist, und eine Kondensationsvorrichtung zum Kondensieren des Metalls,
das aus dem Rest der Leiterplatten verdampft ist, umfassen.
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Die
Verdampfungsvorrichtung kann hierbei den Rest unter verringertem
Druck erhitzen. Die Kondensationsvorrichtung dient zum Kondensieren
des Metalls, welches auf die geschilderte Weise in der ersten gasdichten
Zone verdampft wurde, um es zurückzugewinnen.
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Mehrere
Systeme der Kondensationsvorrichtung können vorgesehen sein. Dasselbe
Metall kann durch die mehreren Kondensationsvorrichtungen zurückgewonnen
werden, oder es kann durch graduelle Einstellung der Temperatur
und des Drucks in der ersten gasdichten Zone eine selektive Verdampfung
mehrerer Metalle durchgeführt
werden, wobei mehrere Systeme der Kondensationsvorrichtung umgeschaltet
werden, um die jeweiligen Metalle zurückzugewinnen. Weiterhin kann
die Kondensierung in der Kondensationsvorrichtung in mehreren Stufen
durchgeführt
werden.
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Weiterhin
kann das System gemäß der vorliegenden
Erfindung darüber
hinaus eine Neutralisierungsvorrichtung aufweisen, die mit der Kühlvorrichtung
verbunden ist, und die abgekühlten,
ausgetretenen Gase neutralisiert.
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Die
Abfallgase, die in der Kühlvorrichtung
abgekühlt
wurden, werden hierbei in eine Neutralisierungsreaktions-/Filtervorrichtung
eingegeben, etwa einen Beutelfilter. Zwischen der Kühlvorrichtung
und der Neutralisierungsreaktions-/Filtervorrichtung können durch
eine trockene Venturi-Düse
und dergleichen Kalkhydrat und Filterhilfsstoffe (hochporöse Teilchen
wie beispielsweise Zeolit oder Aktivkohle) in den Luftfluß der Abfallgase
eingesprüht
werden.
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Die
so behandelten Abfallgase, die von dem Objekt abgegeben werden,
können
als Wärmequelle
eingesetzt werden, mit welcher die gasdichte Zone erhitzt wird.
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Das
System der Erfindung kann des weiteren eine Elektrizitätserzeugungsvorrichtung
umfassen, die mit dem schnell abgekühlten Abfallgas Elektrizität erzeugt.
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Die
so behandelten Abfallgase können
dann beispielsweise einem Gasturbinengenerator zugeführt werden,
um elektrischen Strom zu erzeugen. Weiterhin kann diese Elektrizität als Wärmequelle
und dergleichen für
das System gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet werden.
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Das
System der vorliegenden Erfindung kann das Metall eine Legierung
sein und die zweite Steuerungsvorrichtung so steuerbar sein, dass
die Bestandteile der Legierung selektiv nacheinander verdampft werden.
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Das
System kann eine Vielzahl von gasdichten Kammern umfassen, jeweils
zur Pyrolyse des in den Leiterplatten enthaltenen Harzes und zur
Verdampfung des Metalls bzw. der jeweiligen Legierungsbestandteile.
Durch Bereitstellung mehrerer gasdichter Kammern können mehrere
Metalle, die in dem Gegenstand enthalten sind, jeweils selektiv
verdampft und zurückgewonnen
werden.
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Die
gasdichten Kammern des Systems können
durch eine Trennwand abgetrennt werden, die geöffnet und geschlossen werden
kann. Die Trennwand hält,
zusätzlich
zur Gasdichtigkeit der jeweiligen Kammern, die adiathermischen Eigenschaften
der jeweiligen Kammern aufrecht. Es kann beispielsweise eine Vakuumtür, welche
die Gasdichtigkeit der Kammern sicherstellen kann, mit einer adiathermischen
Tür kombiniert
werden, welche eine Wärmeisolierung
aufrechterhalten kann. Wenn die gasdichte Kammern durch eine Trennwand
mit Kombinationsaufbau getrennt sind, beispielsweise eine Kombination
aus einer adiathermischen Tür,
einer Vakuumtür,
und einer adiathermischen Tür,
so können
die Gasdichtigkeit und die adiathermischen Eigenschaften der jeweiligen
Zonen sichergestellt werden. Durch Anordnung einer adiathermischen
Tür zwischen
einer Vakuumtür
und einer Kammer, die durch die Vakuumtür abgeschlossen ist, kann selbst
dann, wenn die Vakuumtür
starken Wärmebelastungen
ausgesetzt ist, die Vakuumtür
gegen diese Wärmebelastungen
geschützt
werden. In diesem Fall kann die Vakuumtür gegen die Wärme der
gasdichten Kammern geschützt
werden.
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Eine
derartige Trennwand kann selbstverständlich zwischen der Außenseite
der Einrichtung und einer Spülzone
angeordnet sein und/oder zwischen der Spülzone und einer gasdichten
Kammer, jedoch hängt
es von den jeweiligen Anforderungen ab, welche Art einer Trennwand
vorgesehen werden sollte. Wenn beispielsweise die Wärmebelastung
des Spülraums
gering ist, kann eine Vakuumtür
eingesetzt werden.
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Wenn
mehrere Metalle (Elemente) in dem Gegenstand enthalten sind, können die
Temperatur und der Druck in der gasdichten Kammer entsprechend den
jeweiligen Metallen eingestellt werden, um selektiv das betreffende
Metall zu verdampfen.
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Zumindest
eines der Elemente kann beispielsweise unter Zn, Cd, Hg, Ga, In,
Tl, Sn, Pb, Sb, Bi, Ag oder In als Metall von dem Gegenstand abgetrennt
oder zurückgewonnen
werden.
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Beispielsweise
beträgt
der Siedepunkt von Zn bei 706 Torr 1203 K, jedoch bei 1 Torr 743
K, und bei 10–4 Torr
533 K.
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Zwar
beträgt
der Siedepunkt von Pb bei 706 Torr (1 Atmosphäre) 2017 K, jedoch 1100 K bei
10–1 Torr, und
900 K bei 10–3 Torr.
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In
der zweiten gasdichten Zone kann daher ein Metall entsprechend dem
Druck/Temperaturzustand selektiv verdampft werden.
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Hierfür können mehrere
Rückgewinnungsvorrichtungen
für Metalle
vorgesehen sein. Mehrere Rückgewinnungsvorrichtungen
können
dazu verwendet werden, dasselbe Metall zurückzugewinnen, oder durch stufenweise
Einstellung der Temperatur und des Drucks in der (den) gasdichten
Kammer(n) können
mehrere Metalle selektiv verdampft werden, um zurückgewonnen
zu werden, durch Umschaltung der Rückgewinnungsvorrichtungen.
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Bei
dem System der vorliegenden Erfindung kann schließlich an
jede gasdichte Kammer zur Verdampfung des Metalls bzw. der jeweiligen
Legierungsbestandteile eine Rückgewinnungsvorrichtung
angeschlossen sein.
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Ein
Verfahren zur Rückgewinnung
von Metall gemäß der vorliegenden
Erfindung weist die Schritte auf, die gasdichte Kammer nach Einführen der
zu verarbeitenden Leiterplatte, die Metall und Harz als Bestandteile aufweist,
abzudichten; die Temperatur und die Sauerstoffkonzentration in der
gasdichten Kammer auf solche Weise einzustellen, daß selektiv
das Harz der Leiterplatten pyrolisiert wird, wobei die Sauerstoffkonzentration mittels
eines aus dem Harz der Leiterplatten erzeugten Zersetzungsgases
eingestellt wird (1. Steuerschritt); die Temperatur und den Druck
in der gasdichten Kammer auf solche Weise einzustellen, daß selektiv
das Metall in der Leiterplatte verdampft wird (2. Steuerschritt);
das Verarbeiten eines Abfallgases, welches durch die Pyrolyse des
Harzes erzeugt wird, und das Rückgewinnen
des aus der Leiterplatte verdampften Metalls.
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Zusätzlich kann
in dem ersten Steuerschritt die Temperatur und die Sauerstoffkonzentration
in der gasdichten Kammer so eingestellt sein, daß selektiv das Harz pyrolisiert
wird, während
das Metall in der Leiterplatte im wesentlichen nicht oxidiert wird.
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Dieses
Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung kann Metall von einer metallhaltigen Leiterplatte abtrennen
und zurückgewinnen.
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Der
erste Steuerschritt kann beispielsweise dadurch verwirklicht werden,
daß die
Sauerstoffkonzentration in der gasdichten Kammer auf unterhalb von
10 Vol.-% eingestellt wird. Durch Einstellung der Sauerstoffkonzentration
kann eine Oxidation des Metalls verhindert werden.
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Weiterhin
kann in dem ersten Steuerschritt die Temperatur in der gasdichten
Kammer beispielsweise auf dem Bereich von 323 bis 1073 K eingestellt
werden.
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Darüber hinaus
kann der erste Steuerschritt auch dadurch verwirklicht werden, daß der Druck
in der gasdichten Kammer auf dem Bereich von etwa 6 × 102 bis 7,6 × 103 Torr
eingestellt wird. Durch selektive Pyrolyse des Harzes mittels Druckbeaufschlagung
kann die Pyrolyse des Harzes beschleunigt werden.
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Der
zweite Steuerschritt kann dadurch verwirklicht werden, daß der Druck
in der gasdichten Kammer auf den Bereich von etwa 760 bis 10 Torr
eingestellt wird. Durch Einstellung des Drucks kann Metall bei niedriger
Temperatur verdampft werden.
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Weiterhin
kann der zweite Steuerschritt beispielsweise dadurch verwirklicht
werden, daß die
Temperatur in der gasdichten Kammer auf den Bereich von 713 bis
2273 K eingestellt wird.
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Das
vorliegende Verarbeitungssystem und entsprechende Verfahren zeichnen
sich hauptsächlich
dadurch aus, daß ein
zu bearbeitender Gegenstand in eine gasdichte Kammer eingebracht
wird, und selektiv Metall, z.B. Blei in der Leiterplatte verdampft
wird, durch Einstellung der Temperatur, des Drucks, und der Sauerstoffkonzentration
in der gasdichten Kammer, um das Blei in der Leiterplatte von dieser
abzutrennen und zurückzugewinnen.
Darüber
hinaus kann ein anderes Metall als Blei von der Leiterplatte abgetrennt
und rückgewonnen
werden, durch Steuern des Inneren der gasdichten Kammer auf solche
Weise, daß dort
eine vorbestimmte Temperatur und ein vorbestimmter Druck herrscht,
durch welche selektiv das Metall verdampft werden kann.
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Wenn
der zu verarbeitende Gegenstand zum Beispiel Blei und Harz enthält, wird
zuerst, durch Erwärmung
des zu verarbeitenden Gegenstands unter solchen Bedingungen, bei
welchem Blei nicht verdampft und nicht oxidiert wird, der Harzanteil
selektiv pyrolisiert (Vergasung, Umwandlung in Öl, Verkohlung), und daraufhin
wird Blei selektiv verdampft, um das verdampfte Blei in metallischem
Zustand zurückzugewinnen.
Hierbei kann das Harz ein Kunstharz oder ein natürliches Harz oder eine Kombination
dieser Harze sein. Im allgemeinen kann ein großer Anteil thermoplastischer
Harze durch Verdampfung, Umwandlung in Öl durch Erhitzung zurückgewonnen
werden, jedoch wird bei thermisch aushärtenden Harzen ein großer Anteil
verkohlt, verdampft. Durch selektive Pyrolyse des Harzbestandteils
in dem Gegenstand kann auf jeden Fall das Blei wirksam zurückgewonnen
werden.
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Der
erste Schritt in dem Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung
ist ein Schritt zum selektiven Pyrolisieren des Harzes durch Erwärmung des
Gegenstands.
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Das
Harz, beispielsweise Plastik, beginnt um 323 K (50° C) herum
zu schmelzen, pyrolisiert bei etwa 453 bis 873 K (180 bis 600 °C), und gibt
Kohlenwasserstoffe ab, die hauptsächlich aus C1 bis C16 bestehen. Das
pyrolisierte Produktgas, welches durch die selektive Pyrolyse dieser
Harze erzeugt wird, kann als nutzbares Öl durch Kondensation zurückgewonnen
werden, beispielsweise durch ein Gerät, welches die Umwandlung in Öl durchführt.
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Vorzugsweise
wird die selektive Pyrolyse des Harzes in einem Zustand ausgeführt, in
welchem die Sauerstoffkonzentration in der gasdichten Kammer eingestellt
wird. Die Sauerstoffkonzentration kann dadurch eingestellt werden,
daß der
Gesamtdruck in der gasdichten Kammer eingestellt wird, oder durch
Einlaß eines Trägergases
wie beispielsweise N2 oder Ar.
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Durch
Einstellung der Sauerstoffkonzentration in der gasdichten Kammer
kann eine Oxidation des Bleis verhindert werden. Weiterhin kann
durch Einstellung der Sauerstoffkonzentration unabhängig vom
Gesamtdruck die Oxidation des Bleis verhindert werden, ohne das
Wärmeleitvermögen in der
gasdichten Kammer zu verringern, was zu einer Verbesserung des Zersetzungswirkungsgrades
für das
Harz führt,
und des Rückgewinnungswirkungsgrades
für das
Zersetzungsgas. Je nach Bedarf kann durch Druckbeaufschlagung des
Inneren der gasdichten Kammer durch Einlaß des Trägergases wie beispielsweise
N2 oder Ar das Harz selektiv pyrolisiert
werden.
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Es
ist nicht erforderlich, daß das
Harz in dem Gegenstand vollständig
pyrolisiert wird, sondern nur soweit, daß die Abtrennung und Rückgewinnung
von Blei nicht negativ beeinflußt
wird.
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Obwohl
Blei (im metallischen Zustand) einen Dampfdruck von 760 mm Hg bei
2017 K aufweist, hat Bleioxid einen Dampfdruck von 760 mm Hg bei
1745 K, also niedriger als Blei. Durch Einstellung der Sauerstoffkonzentration
in der gasdichten Kammer kann daher verhindert werden, daß metallisches
Blei zu Bleioxid oxidiert wird, wodurch eine Zerstreuung des Bleis
verhindert wird, was zur wirksamen Rückgewinnung des Bleis mit hoher
Ausbeute später
führt.
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Nach
der selektiven Pyrolyse des Harzes in dem Gegenstand werden die
Temperatur und der Druck in der gasdichten Kammer so gesteuert,
daß selektiv
das Blei verdampft wird, was zur Abtrennung und Rückgewinnung
des Bleis in dem Gegenstand führt.
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Wenn
anderes Metall als Blei in dem Gegenstand enthalten ist, kann unter
Ausnutzung der unterschiedlichen Dampfdrücke Blei selektiv verdampft
werden.
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Die
Temperatur, bei welcher Blei verdampft, ändert sich entsprechend dem
Druck in der gasdichten Kammer. Bei einer Erwärmung auf beispielsweise 1673
K unter Atmosphärendruck
beträgt
der Dampfdruck von Blei 84 mm Hg, aber die Dampfdrücke von
Eisen, Kupfer und Zinn erreichen noch nicht mal einen Wert von 1
mm Hg.
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Durch
die Erwärmung
des Gegenstands auf eine Temperatur von etwa 1673 K kann praktisch
nur Bleidampf selektiv von dem Gegenstand erzeugt werden.
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Bei
einer Erhitzung auf beispielsweise 2013 K unter Atmosphärendruck
beträgt
der Dampfdruck von Blei 760 mm Hg, jedoch sind die Dampfdrücke von
Zinn, Kupfer noch nicht einmal so hoch wie 15 mm Hg bzw. 3 mm Hg.
Durch Erhitzung des Gegenstands auf einen Temperatur von etwa 1673
K kann selektiv nur Bleidampf von dem Gegenstand erzeugt werden.
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Weiterhin
kann durch Druckverringerung im Inneren der gasdichten Kammer bei
einer noch niedrigeren Temperatur Blei in dem Gegenstand verdampft
werden.
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Wenn
der Druck in der gasdichten Kammer auf 10–1 Torr
eingestellt wird, kann durch Erhitzung auf etwa 1100 K nur Bleidampf
selektiv von dem Gegenstand erzeugt werden.
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Weiterhin
kann, wenn der Druck in der gasdichten Kammer auf 10–3 Torr
eingestellt wird, durch Erwärmung
auf eine Temperatur von etwa 900 K beinahe nur Bleidampf selektiv
von dem Gegenstand erzeugt werden.
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Und
wenn der Druck in der gasdichten Kammer auf 104 Torr
eingestellt wird, kann durch Erwärmung auf
etwa 700 K beinahe nur Bleidampf selektiv von dem Gegenstand erzeugt
werden.
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Der
auf diese Weise selektiv erzeugte Bleidampf kann als metallisches
Blei mit einem Rückgewinnungsgerät zurückgewonnen
werden, welches beispielsweise auf unterhalb des Schmelzpunktes
von Blei abgekühlt
ist.
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Wenn
derartiger Bleidampf durch Kondensation zurückgewonnen wird, oder durch
Kristallisation, wird durch Einstellung der Verweilzeit des Bleidampfs
in dem Gerät
auf einen längeren
Zeitraum die Rückgewinnungsrate
für Blei
groß.
Der Aufbau des Rückgewinnungsgerätes kann
beispielsweise ein Gegenflußaufbau oder
ein Spiralaufbau sein.
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Läßt man das
Trägergas
wie beispielsweise N2, oder Edelgase wie
beispielsweise Ar vom Inneren der gasdichten Kammer zum Rückgewinnungsgerät fließen, kann
der Bleidampf noch selektiver mit hoher Reinheit zurückgewonnen
werden.
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Durch
kontinuierliches Ausführen
eines Schrittes der selektiven Pyrolyse des Harzes und eines Schrittes
der selektiven Verdampfung des Bleis kann die zugeführte Energiemenge
in einem späteren
Schritt wesentlich verringert werden.
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Da
das Wärmeleitvermögen eines
Gases mit dessen abnehmendem Druck abnimmt ist bei dem Verdampfungsschritt
für Blei
eine größere Menge
an zugeführter
Energie erforderlich, wenn im Inneren der gasdichten Kammer ein
verringerter Druck herrscht. Bei dem Verarbeitungssystem und dem
Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung ist jedoch der Schritt der Pyrolyse des Harzes eine Vorheizstufe
für die
Verdampfung des Bleis, und daher kann die Energiezufuhr für den Schritt
der Verdampfung des Bleis drastisch verringert werden.
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Feuchtigkeit
oder ein Ölbestandteil
in dem Gegenstand, die von dem Gegenstand während des Pyrolyseschrittes
des Harzes entfernt werden, beeinträchtigen darüber hinaus nicht negativ den
Schritt der Verdampfung des Bleis.
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Beispielsweise
kann zumindest eines der Elemente unter Zn, Cd, Hg, Ga, In, Tl,
Sn, Pb, Sb, Bi, Ag oder In als erstes Metall von dem Gegenstand
abgetrennt oder zurückgewonnen
werden.
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Durch
Einstellung der Temperatur, des Drucks und der Sauerstoffkonzentration
in der gasdichten Kammer können
auch andere als diese Metalle abgetrennt und in ihren metallischen
Zustand zurückgewonnen werden
(vgl. 13, 19, 29, 30). Selbst wenn dies nicht
ausdrücklich
gesagt wird, betrifft die voranstehend geschilderte Tatsache die
gesamte vorliegende Erfindung.
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Als
Beispiel für
eine Leiterplatte, die in dem System und mit dem Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung
verarbeitet wird, läßt sich
ein bestücktes
Substrat angeben, bei welchem beispielsweise eine Leiterplatte mit
einer gedruckten Schaltung und verschiedene Arten elektronischer
Bauteile mit einer Lotlegierung wie beispielsweise aus Pb-Sn angebracht
sind, oder ein elektronisches Gerät mit einem derartigen bestückten Substrat.
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Auch über ein
bestücktes
Substrat hinaus kann jeder Gegenstand, der durch ein Metall oder
eine Legierung verbunden ist, aus seinen Verbindungen gelöst werden.
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Es
wird beispielsweise ein bestücktes
Substrat in das System gemäß der vorliegenden
Erfindung eingebracht, auf eine bestimmte Temperatur (beispielsweise
473 K) erwärmt,
bei welcher das Harz nicht wesentlich oxidiert wird, während die
Sauerstoffkonzentration eingestellt wird, und wird dann, während der
Druck im Inneren der gasdichten Kammer verringert wird, um die Sauerstoffkonzentration
einzustellen, weiter auf eine Temperatur erwärmt, bei welcher Blei nicht
oxidiert wird, verdampft (bei etwa 523 bis 773 K bei 10–3 Torr),
um den Harzbestandteil des bestückten
Substrats zu pyrolisieren, und wird noch weiter über den Schmelzpunkt von Blei
(etwa 900 K bei 10–3 Torr) erwärmt, um
Blei zu verdampfen, um Zinn ebenso wie Blei zu verdampften, und
so das bestückte
Substrat in ein elektronisches Bauteil und eine Leiterplatte aufzuteilen
(in diesem Zusammenhang wird ein Substrat, welches mit zumindest
einem elektronischen Bauteil bestückt wird, als Leiterplatte bezeichnet),
um zurückgewonnen
zu werden.
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Selbst
wenn ein Metall wie etwa Blei während
der selektiven Pyrolyse des Harzes verdampft wird, kann eine Abtrennvorrichtung
für das
Metall in der Rückgewinnungsvorrichtung
vorgesehen werden. Dies gilt für
sämtliche
Aspekte der vorliegenden Erfindung.
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Weiterhin
wird beispielsweise ein bestücktes
Substrat in die Bearbeitungseinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
eingebracht, auf eine Temperatur erwärmt (beispielsweise 473 K),
bei welcher das Harz nicht wesentlich oxidiert wird, durch Einstellung
der Sauerstoffkonzentration, und dann wird unter Steuerung der Sauerstoffkonzentration
durch Druckverringerung im Inneren der gasdichten Kammer das bestückte Substrat
weiter auf eine Temperatur erwärmt,
bei welcher das Blei nicht oxidiert wird, und bei einer Temperatur
von etwa 523 bis 773 K bei 10–3 Torr, wobei dies nur
ein Beispiel ist, wird der Harzbestandteil des bestückten Substrats
pyrolisiert, und dann erfolgt eine weitere Erhitzung auf beispielsweise
etwa 773 K, um Zink, Antimon zu verdampfen und zurückzugewinnen.
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Weiterhin
kann durch Erhitzung auf beispielsweise etwa 1773 K eine Substanz
wie etwa Au, Pt, Pd, Ta, In, Cr, Cu, Al, Co, W oder Mo verdampft
werden, um zurückgewonnen
zu werden.
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Die
Lotlegierung ist nicht auf Pb-Sn beschränkt, sondern es können auch
beispielsweise sogenannte bleifreie Lote wie etwa aus Ag-Sn, Zn-Sn,
In-Sn, Bi-Sn, Sn-Ag-Bi, Sn-Ag-Bi-Cu verwendet werden. Darüber hinaus
ist eine Verbindung über
eine Legierung oder ein einzelnes Metall über die voranstehend geschilderten Substanzen
hinaus zulässig.
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In
einem Gegenstand kann ein Harz als Bestandteil enthalten sein. Das
Harz kann ein thermoplastisches oder thermisch aushärtendes
Harz sein, oder eine Mischung derartiger Harze.
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Weiterhin
kann Wasserstoffgas durch Absorption zurückgewonnen werden, und bei
der Erzeugung chlorierter Kohlenwasserstoffe können diese beispielsweise unter
Verwendung eines Katalysators und dergleichen zersetzt werden.
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Wenn
das Harz Chlor enthält,
beispielsweise ein Harz auf Polyvinylchloridbasis ist, kann zuerst
durch Erwärmung
auf normale Temperatur in dem Temperaturbereich, in welchem der
Oxidationszustand der Metallbestandteile in dem Abfallmaterial unverändert gehalten
werden kann, Halogengas erzeugt werden. Das erzeugte Halogengas
kann durch Kontakt mit beispielsweise Eisen, welches auf hohe Temperatur
erwärmt wird, als
Eisenhalogenid zurückgewonnen
werden, oder durch Reaktion mit Ammoniak als Amoniumhalogenid.
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Ein
Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung umfasst ferner, dass für
die Pyrolyse des Harzes die Temperatur und die Sauerstoffkonzentration
so eingestellt werden, dass die Pyrolyse bei einer ersten Temperatur
stattfindet und das Metall im Gegenstand nicht wesentlich oxidiert
wird, und dass für
die Verdampfung des Metalls die Temperatur und der Druck so eingestellt
werden, dass das Metall aus der pyrolisierten Leiterplatte selektiv
verdampft, ohne dass das Metall oder der Rest der Leiterplatte oxidiert
werden.
-
Ferner
umfasst das Verarbeiten des Abfallgases die Reformierung des Abfallgases
bei einer derartigen zweiten Temperatur umfasst, dass Dioxine zersetzt
werden, und die Schnellabkühlung
des reformierten Abfallgases auf eine dritte Temperatur umfasst,
so dass eine Erhöhung
der Dioxine im Abfallgas unterdrückt wird.
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Bevorzugt
umfasst das Rückgewinnen
des in den Leiterplatten enthaltenen Metalls das Erhitzen des durch
die Pyrolyse der Leiterplatte erzeugten Rests unter verringertem
Druck, so dass das in dem Rest enthaltene Metall verdampft, und
das Kondensieren des aus dem Rest verdampften Metalls.
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Durch
Druckverringerung im Inneren der gasdichten Kammer kann bei noch
niedrigerer Temperatur das Metall in dem Gegenstand verdampft werden.
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Wenn
der Druck in der gasdichten Zone der Druckverringerungs/Heizvorrichtung
auf 10–1 Torr
eingestellt wird, kann durch Erwärmung
auf etwa 1100 K praktisch nur Bleidampf selektiv aus dem Gegenstand
erzeugt werden.
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Wenn
der Druck in der gasdichten Zone auf 10–3 eingestellt
wird, kann durch Erhitzung auf etwa 900 K praktisch nur Bleidampf
selektiv aus dem Gegenstand erzeugt werden.
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Wenn
der Druck in der gasdichten Zone auf 10–4 Torr
eingestellt wird, kann durch Erhitzung auf etwa 700 K praktisch
nur Bleidampf selektiv aus dem Gegenstand erzeugt werden.
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Der
bleihaltige Metalldampf, der wie voranstehend geschildert selektiv
erzeugt wird, kann als Metall durch eine Kondensationsvorrichtung
zurückgewonnen
werden, welche unterhalb des Schmelzpunkts des Metalls abgekühlt ist.
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Wenn
das aus dem Gegenstand verdampfte Metall kondensiert, und für die Rückgewinnung
kristallisiert, läßt sich
er Rückgewinnungsanteil
dadurch vergrößern, daß eine längere Aufenthaltsdauer
für den
Bleidampf in der Einrichtung eingestellt wird. Als Aufbau für die Kondensationsvorrichtung
ist daher eine Gegenflußanordnung
oder eine spiralförmige
Anordnung besonders zu bevorzugen.
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Läßt man N2 oder ein Edelgas wie etwa Ar das Trägergas von
der gasdichten Zone der Druckverringerungs/Heizvorrichtung zur Kondensationsvorrichtung
fließen,
kann darüber
hinaus der Metalldampf noch selektiver zurückgewonnen werden.
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Darüber hinaus
kann das Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung einen Neutralisierungsschritt zum Neutralisieren der austretenden
Gase aufweisen, die in dem Abkühlschritt
abgekühlt
werden.
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Im
Abkühlschritt
kann ein Kühlmittel
wie beispielsweise Wasser, Kühlöl und dergleichen
direkt auf das Abfallgase aufgesprüht werden, um durch Berührung zu
kühlen.
Wenn beim Neutralisierungsschritt ein alkalisches Pulver, beispielsweise
Kalkpulver und dergleichen, auf die Abfallgase gesprüht wird,
können
die Abfallgase neutralisiert werden. Da beispielsweise HCl in den
Abfallgasen in die Feststoffoberfläche durch den Kontakt mit dem
Kalkpulver diffundiert, wird eine Erzeugung von Dioxinen durch erneute
Synthese verhindert.
-
Wie
voranstehend geschildert werden die Abfallgase von der Leiterplatte
durch Pyrolyse, Reformierung bzw. Kühlung in Wasserstoff, Methan,
Kohlenmonoxid und dergleichen umgewandelt, und kann darüber hinaus
die Dioxinkonzentration in den Abfallgasen drastisch verringert
werden. Chlorgas kann durch eine alkalische Lösung wie beispielsweise NaOH
eingefangen werden, um neutralisiert zu werden, oder kann als Eisenchlorid über den
Kontakt mit auf hohe Temperatur erhitztem Eisen zurückgewonnen
werden.
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Die
Pyrolyse kann in einer nicht-oxidierenden Atmosphäre oder
in einer reduzierenden Atmosphäre beispielsweise
durch Steuerung der Sauerstoffkonzentration durchgeführt werden.
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Der
Abkühlschritt
wird vorzugsweise durch Abkühlung
auf die dritte Temperatur innerhalb eines Zeitraums verwirklicht,
der so kurz wie möglich
ist, vorzugsweise innerhalb von 10 Sekunden.
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Weiterhin
wird die erste Temperatur vorzugsweise auf etwa 250 bis etwa 500 °C eingestellt.
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Weiterhin
wird die zweite Temperatur vorzugsweise auf eine Temperatur eingestellt,
die höher
ist als zumindest etwa 800 °C,
besonders bevorzugt auf eine Temperatur, die höher als zumindest 1000 °C ist, und besonders
bevorzugt auf eine Temperatur oberhalb von 1200 °C.
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Weiterhin
wird die dritte Temperatur vorzugsweise auf eine Temperatur eingestellt,
die niedriger ist als zumindest 150 °C, bevorzugt auf eine Temperatur,
die niedriger als zumindest 100 °C
ist, und besonders bevorzugt auf eine Temperatur, die niedriger
als 35 °C
ist.
-
Die
austretenden Gase, die von einer derartigen Leiterplatte abgegeben
werden, die verarbeitet wird, werden bei einer derartig hohen Temperatur
reformiert und pyrolisiert, daß Dioxine
zersetzt werden. Durch Schnellabkühlung von diesem Zustand aus
auf die dritte Temperatur, bei welcher keine Dioxine erzeugt werden,
während
die Aufenthaltszeit in der Temperaturzone, in welcher Dioxine erzeugt
werden, so kurz wie möglich
gehalten wird, kann die Dioxinkonzentration in den austretenden
Gasen drastisch verringert werden. Durch Durchführung der ersten Pyrolyse,
der zweiten Pyrolyse, des Kräckens
oder des Reformierens in zwei Stufen mit der ersten Temperatur und
der zweiten Temperatur, wobei der Vorgang in einer reduzierenden
Atmosphäre durchgeführt wird,
kann die Dioxinkonzentration in der Quelle wesentlich verringert
werden.
-
Hierbei
ist die zweite Temperatur eine solche Temperatur, daß Dioxine
zersetzt werden, und bei dieser Temperatur können nicht nur Dioxine zersetzt
werden, sondern auch andere Verbindungen, die in den austretenden
Gasen enthalten sind. Daher kann die vorliegende Erfindung nicht
nur Dioxine unschädlich
machen, sondern auch halogenierte Kohlenwasserstoffe, PCB und dergleichen.
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Im
Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung werden, falls dies nicht
ausdrücklich
anders erwähnt
ist, polychlorierte Dibenzo-p-Dioxine (PCCDs), polychlorierte Dibenzofurane
(PCDFs) und deren Homologe mit unterschiedlicher Anzahl an Chloratomen
und unterschiedlichen Substitutionspositionen insgesamt als Dioxine
bezeichnet.
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Wenn
Halogenide, SOx, NOx und
dergleichen in den Abfallgasen vorhanden sind, die in der Kühlvorrichtung
gekühlt
werden, können
die Abfallgase durch Reinigungsvorrichtungen, Entschwefelungsvorrichtungen
und dergleichen gereinigt und entschwefelt werden. Weiterhin kann
eine Filtervorrichtung vorgesehen sein, welche Aktivkohle verwendet.
-
Weiter
kann das erfindungsgemäße Verfahren
die Erzeugung von Elektrizität
mit dem abgekühlten
Abfallgas umfassen. Das abgekühlte
Abfallgas, welches von der Leiterplatte abgegeben wurde, kann einem
Gasturbinengenerator für
die Elektrizitätserzeugung
zugeführt
werden. Weiterhin kann diese Elektrizität als Wärmequelle oder sonstwie bei
dem System gemäß der vorliegenden
Erfindung benutzt werden.
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Im
Verfahren der vorliegenden Erfindung kann das Metall eine Legierung
sein und das Einstellen der Temperatur und des Drucks in der gasdichten
Kammer nach der Pyrolyse des Harzes geschieht so, dass die Legierungsbestandteile
nacheinander selektiv verdampft werden.
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Alternativ,
wenn das Metall eine Legierung ist, kann das Einstellen der Temperatur
und des Drucks in der gasdichten Kammer nach der Pyrolyse des Harzes
so geschehen, dass ein erster Legierungsbestandteil verdampft wird
während
ein zweiter Legierungsbestandteil geschmolzen wird und die Oberfläche des
zweiten Legierungsbestandteils reduziert wird.
-
Weiterhin
kann durch die vorliegende Erfindung ein Gegenstand verarbeitet
werden, beispielsweise eine Leiterplatte, bei welcher ein Harz und
ein Metall vereinigt sind. Beispielsweise wird bei einer Leiterplatte, bei
welcher aufeinandergestapelt ein Harz und Kupfer vorgesehen sind,
nach der Pyrolyse des Harzanteils das Kupfer der gedruckten Schaltung
der Leiterplatte in einem Zustand mit verringertem Druck geschmolzen,
und der Pyrolyserest wird weiter erhitzt, damit Cu zur Ausbildung
von Kupferteilchen koaguliert, infolge seiner Oberflächenspannung.
Durch Herausnehmen der Leiterplatte kann dann Kupfer einfach von
Karbiden getrennt werden.
-
KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
-
1 ist
eine Perspektivansicht, welche ein Beispiel eines Systems zur Rückgewinnung
von Metall gemäß der vorliegenden
Erfindung schematisch zeigt;
-
2 zeigt
schematisch das System gemäß der vorliegenden
Erfindung von 1;
-
3 zeigt
schematisch ein weiteres Beispiel für das System gemäß der vorliegenden
Erfindung;
-
4 zeigt
schematisch ein weiteres Beispiel für das System gemäß der vorliegenden
Erfindung;
-
5 zeigt
schematisch ein weiteres Beispiel für das System gemäß der vorliegenden
Erfindung;
-
6 zeigt
schematisch ein weiteres Beispiel für das System gemäß der vorliegenden
Erfindung;
-
7 zeigt
schematisch den Aufbau eines Steuersystems, welches die Temperatur,
den Druck, und die Sauerstoffkonzentration des Systems gemäß der vorliegenden
Erfindung steuert;
-
8 zeigt
schematisch ein weiteres Beispiel für das System gemäß der vorliegenden
Erfindung;
-
9 zeigt
schematisch eine Rückgewinnungsvorrichtung,
welches einen Rückgewinnungsraum
aufweist, und mit dem System gemäß der vorliegenden
Erfindung verbunden ist;
-
10 zeigt schematisch ein Beispiel für den Aufbau
einer Rückgewinnungskammer;
-
11 zeigt schematisch ein Beispiel für den Aufbau
einer Rückgewinnungskammer;
-
12 zeigt schematisch ein Beispiel für den Aufbau
einer Abfallgasverarbeitungseinrichtung;
-
13 ist eine Darstellung der Temperaturabhängigkeit
des Siedepunkts (Dampfdruck) von Blei;
-
14 eine schematische Darstellung eines Zustands,
welcher der Verarbeitung eines bestückten Substrats aus zu verarbeitendem
Gegenstand vorhergeht;
-
15 ist eine schematische Darstellung eines Zustands
eines bestückten
Substrats, bei welchem der Harzbestandteil pyrolisiert wird;
-
16 ist eine schematische Darstellung eines Zustands,
wenn Blei verdampft;
-
17 ist eine schematische Darstellung eines Zustands,
bei welchem eine Leiterplatte und ein elektronisches Bauteil getrennt
werden;
-
18 ist eine Darstellung der Druckabhängigkeit
des Siedepunkts (Dampfdruck) verschiedener Arten von Metallen;
-
19 ist eine Darstellung der Temperaturabhängigkeit
der freien Bildungsenergie verschiedener Arten von Oxiden;
-
20 ist eine schematische Darstellung eines Beispiels
für ein
System gemäß der vorliegenden
Erfindung;
-
21 ist eine schematische Darstellung einer Trennvorrichtung
eines Systems gemäß der vorliegenden
Erfindung;
-
22 ist eine schematische Darstellung eines Beispiels
für ein
System gemäß der vorliegenden
Erfindung;
-
23 ist eine schematische Darstellung eines Zustands
vor der Verarbeitung einer Leiterplatte mit einer gedruckten Schaltung
als Beispiel für
einen zu verarbeitenden Gegenstand;
-
24 ist eine schematische Darstellung eines Zustands
einer Leiterplatte mit einer gedruckten Schaltung, deren Harzbestandteil
pyrolisiert wird;
-
25 ist eine schematische Darstellung eines Zustands,
in welchem Kupfer zusammenklumpt, um infolge seiner Oberflächenspannung
Teilchen auszubilden;
-
26 ist eine schematische Darstellung eines Zustands
vor der Verarbeitung einer harzbeschichteten Aluminiumfolie als
zu verarbeitendem Gegenstand;
-
27 ist eine schematische Darstellung eines Zustands
einer harzbeschichteten Aluminiumfolie, deren Harzbestandteil pyrolisiert
wird;
-
28 ist eine schematische Darstellung einer Aluminiumfolie,
die von einer harzbeschichteten Aluminiumfolie abgetrennt wird;
-
29 und 30 sind
Darstellungen der Beziehung zwischen Dampfdrucken verschiedener
Arten von Metallen und der Temperatur.
-
31 zeigt ein Beispiel für ein System gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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32 zeigt schematisch den Aufbau der Verarbeitungseinrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung wie in 31 gezeigt;
-
33 zeigt schematisch ein Beispiel für den Aufbau
eines Pyrolyseofens;
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34 zeigt schematisch ein Beispiel für den Aufbau
eines Gaszerlegungsbehälters;
-
35 zeigt schematisch ein Beispiel für den Aufbau
eines Kühlturms;
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36 zeigt schematisch einen Teil des Aufbaus eines
Abfallgasverarbeitungssystems, bei welchem ein Beutelfilter in einer
Stufe hinter einem Kühlturm
vorgesehen ist;
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37 zeigt ein weiteres Beispiel für ein System
gemäß der vorliegenden
Erfindung;
-
38 zeigt schematisch den Aufbau einer Verarbeitungseinrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung, wie in 37 gezeigt;
-
39 zeigt schematisch ein Beispiel, bei welchem
ein Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung bei der Verarbeitung des Abfalls eingesetzt wird;
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40 zeigt schematisch ein Beispiel für den Aufbau
einer Shreddereinrichtung;
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41 zeigt in Perspektivansicht ein Beispiel für ein System
gemäß der vorliegenden
Erfindung;
-
42 zeigt schematisch das System gemäß der vorliegenden
Erfindung, wie in 41 gezeigt;
-
43 zeigt ein weiteres Beispiel für ein System
gemäß der vorliegenden
Erfindung;
-
44 zeigt schematisch ein weiteres Beispiel für ein System
gemäß der vorliegenden
Erfindung,
-
45 zeigt schematisch ein weiteres Beispiel für ein System
gemäß der vorliegenden
Erfindung;
-
46 zeigt schematisch ein weiters für ein System
gemäß der vorliegenden
Erfindung;
-
47 zeigt schematisch den Aufbau eines Steuersystems,
welches die Temperatur, den Druck und die Sauerstoffkonzentration
der Verarbeitungseinrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung einstellt;
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48 zeigt ein weiteres Beispiel für ein System
gemäß der vorliegenden
Erfindung,
-
49 zeigt schematisch eine Rückgewinnungsvorrichtung mit
einem Rückgewinnungsraum,
der an das System gemäß der vorliegenden
Erfindung angeschlossen ist;
-
50 zeigt ein Beispiel für den Aufbau einer Rückgewinnungskammer;
-
51 zeigt ein Beispiel für den Aufbau einer Rückgewinnungskammer;
-
52 zeigt die Temperaturabhängigkeit des Siedepunktes (Dampfdruck)
von Pb;
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53 zeigt schematisch ein Aussehen vor der Verarbeitung
eines Substrats, als verarbeiteter Gegenstand, mit einem Gehäuse;
-
54 zeigt schematisch das Aussehen eines Substrats
mit einem Gehäuse,
bei welchem der Harzbestandteil zersetzt wird;
-
55 zeigt schematisch eine Situation bei der Verdampfung
von Blei;
-
56 zeigt schematisch eine Situation, in welcher
eine Leiterplatte und ein elektronisches Bauteil getrennt werden;
-
57 zeigt die Druckabhängigkeit des Siedepunkts (Dampfdrucks)
verschiedener Arten von Metallen;
-
58 zeigt die Temperaturabhängigkeit der freien Bildungsenergie
verschiedener Arten von Oxiden;
-
59 zeigt schematisch ein Beispiel für ein System
gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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60 zeigt schematisch eine Trennwand einer Verarbeitungseinrichtung
gemäß der vorliegenden Erfindung;
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61 zeigt schematisch ein Beispiel für ein System
gemäß der vorliegenden
Erfindung;
-
62 zeigt schematisch ein Verarbeitungsschema eines
mit einem Gehäuse
versehenen Substrats, bei welchem ein System gemäß der vorliegenden Erfindung
eingesetzt wird;
-
63 zeigt schematisch eine Situation vor der Verarbeitung
einer Leiterplatte, eines bearbeiteten Gegenstands;
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64 zeigt schematisch eine Situation einer Leiterplatte,
deren Harzbestandteil zersetzt wird;
-
65 zeigt schematisch eine Situation, in welcher
Kupfer infolge der Oberflächenspannung
zu Teilchen zusammenklumpt;
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66 zeigt schematisch eine Situation vor der Verarbeitung
einer harzbeschichteten Aluminiumfolie, eines verarbeiteten Gegenstands;
-
67 zeigt schematisch eine Situation einer harzbeschichteten
Aluminiumfolie, deren Harzbestandteil zersetzt wird; und
-
68 zeigt schematisch eine Aluminiumfolie, die
von einer harzbeschichteten Aluminiumfolie abgetrennt wurde.
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BESTE AUSFÜHRUNGSART
FÜR DIE
ERFINDUNG
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(Ausführungsform 1)
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1 ist
eine Perspektivansicht, die schematisch ein Beispiel für ein System
gemäß der vorliegenden Erfindung
zeigt. Durch Abschneiden eines Teils der Einrichtung ist der Zustand
im Inneren dargestellt.
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Das
System 100 verarbeitet einen zu verarbeitenden Gegenstand 150,
der ein Harz und ein Metall als Bestandteile aufweist, und ist mit
einem Spülraum 101,
einem ersten gasdichten Raum 102, einem zweiten gasdichten
Raum 103 und einem Abkühlraum 104 versehen.
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Diese
jeweiligen Räume
sind durch Türen 105 oder
Trenneinrichtungen getrennt, die geöffnet und geschlossen werden
können.
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Daher
trennt eine Tür 105a einen
Spülraum 101 von
der Außenseite
der Einrichtung ab, trennt eine Tür 105b einen Spülraum 101 gegenüber einem
ersten gasdichten Raum 102 ab, trennt eine Tür 105c einen ersten
gasdichten Raum 102 von einem zweiten gasdichten Raum 103 ab,
trennt eine Tür 105d einen
zweiten gasdichten Raum 103 von einem Kühlraum 104 ab, und
trennt eine Tür 105e einen
Kühlraum 104 gegenüber der
Außenseite
der Einrichtung ab.
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Die
Türen 105,
welche diese jeweiligen Räume
trennen, weisen Eigenschaften zur Aufrechterhaltung der Gasdichtigkeit
und adiathermische Eigenschaften auf, so daß sie die jeweiligen Räume in Bezug
auf Wärme
und Druck trennen. Da die thermische Belastung der Türen 105a und 105b niedrig
ist, ist für
diese nur Gasdichtigkeit erforderlich.
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Ein
Absaugsystem 106 ist an einen Spülraum angeschlossen. Dieses
Absaugsystem 106 weist eine Öldiffusionspumpe 106a,
eine Booster-Pumpe 106b und eine Drehpumpe 106c auf.
Zwischen dem Spülraum 101 und
dem Absaugsystem 106 sind zwischen den jeweiligen Vakuumpumpen
nicht dargestellte Ventile angeordnet. Dies gilt nachstehend ebenso,
falls nicht ausdrücklich
anders erwähnt.
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Zwischen
einem Spülraum 101 und
einem Absaugsystem 106 ist eine Falle 107 angeordnet,
welche Feuchtigkeit oder Wasserstoffgas abtrennt, die von einem
Gegenstand 105 infolge der Druckverringerung im Inneren
des Spülraums 101 abgegeben
werden. Selbst wenn Feuchtigkeit oder Wasserstoffgas von dem Gegenstand 105 in
dem Spülraum
abgegeben werden, wird daher das Absaugsystem 106 nicht
negativ beeinflußt.
Die Falle 107 kann je nach Erfordernis vorgesehen sein.
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Der
Druck in dem Spülraum 101 wird
durch dieses Absaugsystem 106 eingestellt, und ein nicht
dargestelltes Vakuummeßgerät, also
einen Drucksensor. Als Vakuummeßgerät können ein
Bourdon-Rohr, ein Pirani-Meßgerät oder dergleichen
je nach Erfordernis vorgesehen werden.
-
Weiterhin
ist ein Trägergaseinlaßsystem
an den Spülraum 101 angeschlossen,
durch welches das Gas im Inneren des Spülraums 101 ersetzt
wird, und das Bezugszeichen 108 bezeichnet ein Trägergaseinlaßventil.
Das Trägergaseinlaßsystem
ist an einen nicht dargestellten Trägergasvorratsbehälter angeschlossen. Obwohl
hier N2 als Trägergas verwendet wird, kann
auch ein Edelgas wie etwa Ar verwendet werden.
-
Weiterhin
kann der Spülraum 101 mit
einer Heizvorrichtung versehen sein, um den Gegenstand 150 darin
zu erhitzen.
-
Nachdem
die Drucke im Spülraum 101 und
einem ersten gasdichten Raum 102 für den Druckausgleich annähernd gleich
ausgebildet wurden, wird die Tür 105c geöffnet, und
der Gegenstand 150 wird in den gasdichten Raum 102 durch
eine Stoßvorrichtung 130 transportiert.
Selbst wenn dies nachstehend nicht ausdrücklich erwähnt ist, können die Drucke auf beiden
Seiten der Tür 105 ausgeglichen
werden, damit sie geöffnet
oder geschlossen werden kann.
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Ein
erster gasdichten Raum 102 ist ein Verarbeitungsraum, in
welchem selektiv ein Harzbestandteil pyrolisiert wird, während der
Oxidationszustand eines Metallbestandteils des Gegenstands 150 unverändert bleibt.
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Der
erste gasdichte Raum 102 ist mit einer elektrischen Heizvorrichtung 109 als
Heizvorrichtung versehen. Die Heizvorrichtung ist nicht auf die
elektrische Heizvorrichtung 109 beschränkt, sondern kann eine Heizvorrichtung
sein, die je nach Erfordernis eine Auswahl oder Kombination darstellt.
Beispielsweise können Gas, Öl und dergleichen
verwandt werden, oder es kann Induktionsheizung eingesetzt werden.
Weiterhin können
Gas oder Öl
verbrannt werden, die durch Pyrolyse des Harzbestandteils des Gegenstands 150 erzeugt werden.
-
Die
Temperatur im ersten gasdichten Raum 102 wird durch eine
elektrische Heizvorrichtung 109 und einen nicht dargestellten
Temperatursensor eingestellt, und durch eine nicht dargestellte
Steuervorrichtung, welche die elektrische Heizvorrichtung durch
die Meßwerte
des Temperatursensors steuert. Die Steuervorrichtung kann mit einer
elektronischen Recheneinrichtung versehen sein, die ein Programm
aufweist, in welches ein Meßwert
oder eine gemessene Spannung beispielsweise vom Temperatursensor
eingegeben wird, und ein derartiges Signal oder eine elektrische
Spannung ausgegeben wird, welches bzw. welche sich entsprechend der
zugeführten
elektrischen Energie der elektrischen Heizvorrichtung ändert.
-
Eine
derartige Steuerung kann durch eine Analogschaltung durchgeführt werden,
oder es kann Bedienungspersonal eine Heizvorrichtung entsprechend
der gemessenen Temperatur betreiben.
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Bei
der in 1 dargestellten Verarbeitungseinrichtung
kann die Temperatur in dem ersten gasdichten Raum 102 durch
eine nicht dargestellte Steuervorrichtung zusammen mit dem Druck,
der Sauerstoffkonzentration in dem ersten gasdichten Raum 102 gesteuert
werden, wie dies nachstehend noch geschildert wird, sowie zusammen
mit verschiedenen Bedingungen in dem Spülraum 101, in dem
zweiten gasdichten Raum 103, dem Kühlraum 104 und zusammen
mit dem Öffnen/Schließen der
Trennwände 105 und
dem Transport des Gegenstands 150. Diese Steuervorrichtung
kann dadurch verwirklicht werden, daß beispielsweise bei der elektronischen
Recheneinrichtung ein entsprechendes Steuerprogramm vorgesehen wird.
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Auch
an den ersten gasdichten Raum 102 ist ein Absaugsystem 110 angeschlossen.
Der Aufbau dieses Absaugsystems ist ebenso wie bei dem Absaugsystem 110 des
Spülraums 101.
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Der
Druck in dem ersten gasdichten Raum 102 wird durch dieses
Absaugsystem 110 und ein nicht dargestelltes Vakuummeßgerät eingestellt,
nämlich
einen Drucksensor. Als Vakuummeßgerät kann wie
voranstehend erwähnt
ein Bourdon-Rohr, ein Pirani-Meßgerät und dergleichen
je nach Erfordernis verwendet werden.
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An
den ersten gasdichten Raum 102 ist ein Trägergaseinlaßsystem
zur Einstellung der Sauerstoffkonzentration in diesem Raum angeschlossen,
und das Bezugszeichen 112 bezeichnet ein Trägergaseinlaßventil. Das
Trägergaseinlaßsystem
ist an einen nicht dargestellten Trägergasvorratsbehälter angeschlossen.
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In
diesem Fall wird N2 als Trägergas verwendet,
jedoch kann auch ein Edelgas wie etwa Ar verwendet werden.
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Durch
entsprechenden Betrieb des Absaugsystems 110 und des Trägergaseinlaßsystems 112 kann das
Innere des ersten gasdichten Raums unter verringerten oder erhöhten Druck
gesetzt werden. Eine Druckeinstellvorrichtung der Einrichtung kann
den Druck in dem System im Bereich von 10–3 Torr
bis 4 × 103 Torr einstellen. Durch Änderung der Kapazität und des
Volumens des Absaugsystems kann eine weitere Druckverringerung durchgeführt werden.
Weiterhin läßt sich
durch vorherige Druckbeaufschlagung des Trägergases eine weitere Druckbeaufschlagung
erreichen.
-
Die
Sauerstoffkonzentration in dem ersten gasdichten Raum 102 kann
durch ein Trägergaseinlaßventil 112 und
einen nicht dargestellten Sauerstoffkonzentrationssensor eingestellt
werden. Als Sauerstoffkonzentrationssensor kann beispielsweise ein
Zirkonoxidsensor verwendet werden. Wenn die Temperatur in dem ersten
gasdichten Raum 102 zu niedrig ist, als das der Zirkonoxidsensor
messen kann, kann ein Gas, welches beispielsweise vom ersten gasdichten
Raum 102 abgezogen wird, auf eine Temperatur von etwa 773
K eingestellt werden, für
die Messung.
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Anders
als mit einem Zirkonoxidsensor kann die Sauerstoffkonzentration
beispielsweise durch Infrarotspektrometrie des Gases in dem System
gemessen werden.
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Die
Sauerstoffkonzentration in dem ersten gasdichten Raum 102 kann über den
Gesamtdruck in dem System eingestellt werden, anstatt ein Trägergas wie
etwa N2 einzulassen.
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Wenn
die Pyrolyse des Harzbestandteils des Gegenstands 150 beginnt,
ist eine Atmosphäre
aus dem Zersetzungsproduktgas des Harzes im Inneren des ersten gasdichten
Raums 102 vorhanden. Wenn daher, bevor die Pyrolyse des
Harzes beginnt, die Sauerstoffkonzentration in dem ersten gasdichten
Raum 102 dadurch ausreichend verringert wird, daß der Druck
im Inneren des ersten gasdichten Raum 102 abgesenkt wird, kann
verhindert werden, daß eine
Verbrennung des Gegenstands 150 und eine Oxidation des
Metallbestandteils des Gegenstands 150 auftritt.
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Wie
voranstehend geschildert können
der Druck und die Sauerstoffkonzentration in dem ersten gasdichten
Raum 102 auf dieselbe Weise wie im Falle der Temperatur
gesteuert werden. Beispielsweise durch Eingabe eines Meßwertes
oder einer Meßspannung,
die von einem Drucksensor erhalten werden, oder von einem Sauerstoffkonzentrationssensor,
kann ein Signal oder eine Spannung ausgegeben werden, welches bzw.
welche ein Ventil des Absaugsystems 110 oder ein Trägergaseinlaßventil 112 steuert.
Ein derartiges Programm kann bei einer elektronischen Rechenvorrichtung
als Steuervorrichtung vorgesehen sein.
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Zwischen
dem ersten gasdichten Raum 102 und dem Absaugsystem 110 ist
eine Ölkondensationsvorrichtung 111 als
Gerät vorgesehen,
welches eine Umwandlung in Öl
durchführt,
um das Zersetzungsproduktgas des Harzbestandteils des Gegenstands 150 zurückzugewinnen.
Diese Ölkondensationsvorrichtung 111 kondensiert
das Gas, welches durch selektive Pyrolyse des Gegenstands 150 erzeugt
wird, um Öl
als Leichtöl oder
Schweröl
oder Teer zurückzugewinnen.
Wie voranstehend erwähnt
kann das zurückgewonnene
Gas als Heizeinrichtung verwendet werden.
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Weiterhin
wird, wenn ein Gas wie ein Halogenid oder ein halogenierter Kohlenwasserstoff
in dem Zersetzungsproduktgas des Harzbestandteils des Gegenstands 150 vorhanden
ist, die Pyrolyse beispielsweise mit einem Katalysator durchgeführt.
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Um
zu verhindern, daß von
dem Gegenstand 150 abgegebenes schädliches Gas nach außerhalb
der Einrichtung austritt, kann in den dem Absaugsystem 106, 110, 114, 115 nachgeschalteten
Stufen, die an die jeweiligen Räume
angeschlossen sind, eine nicht dargestellte Mehrfachabsauggaskammer
vorgesehen sein.
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Die
Temperatur, der Druck und die Sauerstoffkonzentration in dem ersten
gasdichten Raum 102 können
wie voranstehend geschildert gesteuert werden. Daher kann der Harzbestandteil
selektiv pyrolisiert werden, wobei der Metallbestandteil des Gegenstands 150 praktisch
nicht oxidiert oder verdampft wird. Weiterhin wird das Zersetzungsproduktgas
des Gasbestandteils durch das Gerät zur Umwandlung in Öl zurückgewonnen,
beispielsweise eine Kondensationsvorrichtung. Der Harzbestandteil
des Gegenstands muß nicht
notwendigerweise vollständig
zerlegt und verkohlt in dem ersten gasdichten Raum 102 werden,
sondern kann selektiv bis zu einem Ausmaß pyrolisiert werden, welches
die Abtrennung und Rückgewinnung
des Metalls in einem nachgeschalteten, zweiten gasdichten Raum 103 nicht
stört.
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Wenn
die Verarbeitung in dem ersten gasdichten Raum 102 beendet
ist, ist praktisch der gesamte Harzanteil, der bei dem Gegenstand 150 übrigbleibt,
in Form von Karbiden vorhanden.
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In
der Verarbeitungseinrichtung 100 gemäß der vorliegenden Erfindung
ist der thermische Wirkungsgrad äußerst hoch,
da der Gegenstand 150, der in dem ersten gasdichten Raum 102 erhitzt
wird, an den zweiten gasdichten Raum 103 ohne Abkühlung übertragen
wird.
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Der
zweite gasdichte Raum 103 ist ein Verarbeitungsraum, der
den Metallanteil des Gegenstands 150 durch selektive Verdampfung
aus dem Gegenstand 150 zurückgewinnt.
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Der
zweite gasdichte Raum 103 ist mit einer elektrischen Heizvorrichtung 109 als
Heizvorrichtung ebenso wie bei dem ersten gasdichten Raum versehen.
Die Heizvorrichtung ist nicht auf eine elektrische Heizvorrichtung 109 beschränkt, sondern
wird je nach Erfordernis ausgewählt
oder kombiniert.
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Wie
voranstehend geschildert wird die Temperatur in dem zweiten gasdichten
Raum 103 durch diese elektrische Heizvorrichtung 113 gesteuert,
und durch einen nicht dargestellten Temperatursensor, auf gleiche Weise
wie im Inneren des ersten gasdichten Raums 102. Die Temperatur
in dem zweiten gasdichten Raum 103 kann daher zusammen
mit dem Druck, der Sauerstoffkonzentration im zweiten gasdichten
Raum 103, und zusammen mit verschiedenen Zuständen des
Spülraums 101,
des ersten gasdichten Raums 102, des Kühlraums 104 und zusammen
mit dem Öffnen/Schließen der
Trennwände 105 zusammen
durch eine nicht dargestellte Steuervorrichtung gesteuert oder geregelt
werden.
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Der
zweite gasdichte Raum 103 ist ebenfalls an ein Absaugsystem 114 angeschlossen.
Der Aufbau dieses Absaugsystems entspricht jenem des Absaugsystems 114 des
Spülraums 101.
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Der
Druck in dem zweiten gasdichten Raum 103 wird durch dieses
Absaugsystem 114 eingestellt, sowie durch ein nicht dargestelltes
Vakuummeßgerät, einen
Drucksensor. Als Vakuummeßgerät läßt sich
ebenso wie im voranstehend geschilderten Fall je nach Erfordernis
ein Bourdon-Rohr oder ein Pirani-Meßgerät einsetzen.
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An
den zweiten gasdichten Raum 103 ist ein Trägergaseinlaßsystem
angeschlossen, welches die Sauerstoffkonzentration in diesem Raum
einstellt, und das Bezugszeichen 112 bezeichnet ein Trägergaseinlaßventil.
Das Trägergaseinlaßsystem
ist an einen nicht dargestellten Trägergasvorratsbehälter angeschlossen.
In diesem Fall wird N2 als Trägergas verwendet,
jedoch kann auch ein Edelgas wie etwa Ar verwendet werden.
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Durch
entsprechenden Betrieb eines Absaugsystems 114 und eines
Trägergaseinlaßventils 112 kann im
Inneren des ersten gasdichten Raums der Druck verringert oder erhöht werden.
Eine Druckeinstellvorrichtung der Einrichtung kann den Druck in
dem System in dem Bereich von 10–3 Torr
bis etwa 4 × 103 Torr einstellen. Durch Änderung der Kapazität und es
Volumens des Absaugsystems kann eine weitere Druckverringerung erreicht
werden. Weiterhin kann durch vorherige Druckbeaufschlagung des Trägergases
eine weitere Druckbeaufschlagung durchgeführt werden.
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Da
entsprechend der Druckverringerung in dem zweiten gasdichten Raum 103 der
Dampfdruck (Siedepunkt) des Metallbestandteils abnimmt, kann das
Metall bei einer noch niedrigeren Temperatur verdampft werden.
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Daher
kann die Kapazität
der Heizvorrichtung und der Absaugvorrichtung, die für den zweiten
gasdichten Raum 103 vorgesehen sind, entsprechend den Arten
der Metalle geändert
werden, die von dem Gegenstand 150 abgetrennt und zurückgewonnen
werden.
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Um
beispielsweise das Innere des zweiten gasdichten Raums 103 auf
eine noch höhere
Temperatur zu erhitzen, kann eine Induktionsheizvorrichtung vorgesehen
werden. Um den Druck im Inneren des zweiten gasdichten Raums 103 noch
weiter zu verringern kann eine Vakuumpumpe mit höherer Kapazität und größerer Saugleistung
vorgesehen werden. Abhängig
vom Volumen des zweiten gasdichten Raums 103 kann ein höheres Vakuum
erzielt werden, wenn eine Ionengetterpumpe, eine Turbomolekularpumpe
und dergleichen verwendet wird.
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Da
der Druck in dem System ausreichend verringert ist, ist die Sauerstoffkonzentration
im zweiten gasdichten Raum 103 ohne besondere Einstellung
ausreichend niedrig. Obwohl es daher nicht erforderlich ist, aktiv
die Sauerstoffkonzentration einzustellen, kann dann, wenn eine Sauerstoffkonzentrationseinstellvorrichtung vorgesehen
ist, diese ebenso gehandhabt werden wie bei dem ersten gasdichten
Raum 102.
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Weiterhin
ist bei dem in 1 gezeigten Aufbau der Verarbeitungseinrichtung 100 ein
zweiter gasdichter Raum 103 vorgesehen, jedoch können mehrere
zweite gasdichte Räume 103 vorhanden
sein. Durch Bereitstellung mehrerer zweiter gasdichter Räume 103,
bei denen die Temperaturen und Drucke im Inneren unterschiedlich
sind, können
mehrere Metalle, die einen unterschiedlichen Dampfdruck aufweisen,
für Rückgewinnung
aus dem Gegenstand 150 verdampft werden.
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Wenn
es nicht erforderlich ist, Metalle elementweise von dem Gegenstand 150 für die Rückgewinnung abzutrennen,
können
mehrere Metalle aus dem Gegenstand 150 für die Rückgewinnung
verdampft werden. Wenn beispielsweise eine Pb-Sn-Legierung von dem
Gegenstand entfernt wird, wird der Gegenstand auf eine Temperatur
erhitzt, bei welcher Pb und Sn verdampft werden, bei einem solchen
Druck in den zweiten gasdichten Raum 103, daß Pb und
Sn zurückgewonnen
werden. Selbstverständlich
ist es möglich,
durch selektive Verdampfung Pb und Sn beide zurückzugewinnen.
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Zwischen
dem zweiten gasdichten Raum 103 und dem Absaugsystem 114 ist
zur Rückgewinnung gasförmigen Metalls,
welches aus dem Gegenstand 150 verdampft wurde, eine Rückgewinnungskammer 115 angeordnet.
Diese Rückgewinnungskammer
kühlt das
Metall, welches in der Rückgewinnungskammer
verdampft wurde, auf eine Temperatur unterhalb des Schmelzpunktes
ab, damit es kondensiert, wodurch das Metall zurückgewonnen wird. Das Innere
der Rückgewinnungskammer 115 kann
so ausgebildet sein, daß es
beispielsweise einen Gegenflußaufbau
oder spiralförmige
Anordnungen aufweist. Statt dessen kann zwischen der Rückgewinnungskammer 115 und
dem zweiten gasdichten Raum 103, zwischen der Rückgewinnungskammer 115 und
dem Absaugsystem 114 ein Ventil oder eine Trennwand vorgesehen
sein, das bzw. die geöffnet
oder geschlossen werden kann. Wenn daher das aus dem Gegenstand 150 verdampfte
Metall in die Rückgewinnungskammer 115 eingebracht
wird, wird die Rückgewinnungskammer 115 verschlossen,
um abzukühlen,
wodurch das Metall kondensiert und zurückgewonnen wird.
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Ob
das verdampfte Metall kontinuierlich für die Rückgewinnung kondensiert wird,
oder für
die Rückgewinnung
portionsweise kondensiert wird, ist der Rückgewinnungsgrad desto höher, je
länger
die Verweilzeit des verdampften Metalls in der Rückgewinnungskammer 115 ist.
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Zusätzlich kann
N2 oder ein Edelgas in dem zweiten gasdichten
Raum 103 als Trägergas
eingelassen werden. Das verdampfte Metall wird wirkungsvoll durch
das Trägergas
in die Rückgewinnungskammer
eingelassen.
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Der
zweite gasdichte Raum 103 kann mit mehreren Gruppen von
Rückgewinnungskammern 115 versehen
sein. Die mehreren Rückgewinnungskammern 115 können dazu
verwendet werden, dasselbe Metall zurückzugewinnen, oder es können die
jeweiligen Metalle dadurch zurückgewonnen
werden, daß graduell
die Temperatur und der Druck in dem zweiten gasdichten Raum 103 so
eingestellt werden, daß selektiv
mehrere Metalle verdampft werden, wobei eine Umschaltung der Gruppen
der Rückgewinnungskammer 115 erfolgt.
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Die
Temperatur, der Druck, und die Sauerstoffkonzentration in dem zweiten
gasdichten Raum 103 können
auf identische Weise wie voranstehend beschrieben gesteuert werden.
Die Metallbestandteile des Gegenstands 150 können daher
entsprechend ihren Dampfdrucken verdampft werden, und werden in
ihrem metallischen Zustand in der Rückgewinnungskammer 115 zurückgewonnen.
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Abhängig von
dem Ausmaß der
Pyrolyse des Gegenstands 150 in dem ersten gasdichten Raum
kann der Harzbestandteil ein Zersetzungsproduktgas und dergleichen
abgeben. Ein derartiges Zersetzungsproduktgas kann dadurch verarbeitet
werden, daß die
hintere Stufe der Rückgewinnungskammer 115 an
eine Ölkondensationsvorrichtung 111 angeschlossen
wird, oder an nicht dargestellte mehrere Auslaßgaskammern.
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Das
vorbestimmte Metall kann daher aus dem Gegenstand 150 verdampft
werden, so daß es
in dem zweiten gasdichten Raum 103 zurückgewonnen wird.
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Wenn
der Gegenstand 150 direkt aus dem zweiten gasdichten Raum 103 nach
außerhalb
der Einrichtung 100 entnommen wird, wird der Gegenstand
höchstwahrscheinlich
schnell oxidiert. Da das Innere des zweiten gasdichten Raums 103 auf
Atmosphärendruck
zurückgebracht
werden muß,
ist dies unbequem angesichts der Aufrechterhaltung der Gasdichtigkeit
in dem zweiten gasdichten Raum 103. Zu diesem Zweck ist
in der Verarbeitungseinrichtung 100, die in 1 gezeigt
ist, ein Kühlraum 104 an
der hinteren Stufe des zweiten gasdichten Raums 103 vorgesehen.
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Dieser
Kühlraum
ist mit einer Druckeinstellvorrichtung und einer Sauerstoffkonzentrationseinstellvorrichtung
ebenso wie beim Spülraum 101,
dem ersten gasdichten Raum 102 und dem zweiten gasdichten Raum 103 versehen.
Es sind daher ein Absaugsystem 116 entsprechend dem voranstehend
geschilderten Fall sowie das Trägergaseinlaßventil 117 vorhanden.
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Der
Gegenstand 105, von welchem das vorbestimmte Metall in
dem zweiten gasdichten Raum 103 abgetrennt wurde, wird
zum Kühlraum
transportiert, damit er in einem Zustand abkühlt, in welchem der Druck und
die Sauerstoffkonzentration eingestellt sind. Das Trägergas dient
nicht nur zur Einstellung der Sauerstoffkonzentration, sondern auch
zum Abkühlen
des Gegenstands 150.
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Zwischen
dem Kühlraum 104 und
dem Absaugsystem 116 kann eine Falle 118 angeordnet
sein, um das Gas zu entfernen, welches von dem Gegenstand 150 infolge
der vorbereitenden Erhitzung abgegeben wird.
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Nachdem
sich der Gegenstand 150 in dem Kühlraum 104 ausreichend
abgekühlt
hat, wird er nach außerhalb
der Einrichtung verbracht.
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Das
Einführen
des Gegenstands 150 in das System 100, dessen
Entnahme daraus, oder der Transport des Gegenstands 150 zwischen
jeweiligen Räumen,
kann darüber
hinaus durch eine Stoßvorrichtung 130 oder
eine Zugvorrichtung 131 durchgeführt werden.
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Der
Betrieb einer Stoßvorrichtung 130 und
einer Zugvorrichtung 131 kann zusammen mit dem Öffnen oder
Schließen
der Trennwand 105 durch die voranstehend geschilderte,
nicht dargestellte Steuervorrichtung durchgeführt werden.
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2 zeigt
schematisch die in 1 dargestellte Verarbeitungseinrichtung
gemäß der vorliegenden Erfindung.
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Die
Signale von einem Drucksensor 202a in einem Spülraum 101,
einem Temperatursensor 201a, einem Drucksensor 202b,
einem Sauerstoffkonzentrationssensor 203 in einem ersten
gasdichten Raum 102, einem Temperatursensor 201c,
einem Drucksensor 202c in dem zweiten gasdichten Raum 103,
und einem Drucksensor 202d in dem Kühlraum 101, die sämtlich in
Figur nicht dargestellt sind, werden an ein Steuerfeld 200 übertragen,
welches eine Steuervorrichtung bildet. Die Steuervorrichtung kann
durch Vorsehen eines Programms bei einer elektronischen Rechenvorrichtung
verwirklicht werden.
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Zusätzlich kann
die Steuervorrichtung eine Heizvorrichtung, eine Druckeinstellvorrichtung
und eine Sauerstoffkonzentrationseinstellvorrichtung steuern, entsprechend
dem Zustand jedes Raums der Einrichtung. Weiterhin kann das Öffnen oder
Schließen
der Trennwand 105 und der Transport des Gegenstands 150 infolge
der Stoßvorrichtung 130 und
der Zugvorrichtung 131 über
diese Steuervorrichtung gesteuert werden. Das Bezugszeichen 210 bezeichnet
einen Monitor, welcher einem Benutzer die Zustände beispielsweise in Bezug
auf die Temperatur, den Druck, die Sauerstoffkonzentration in jedem
Raum anzeigt, den Öffnungs- oder Schließzustand
der Trennwand 105, und dergleichen. Darüber hinaus bezeichnet das Bezugszeichen 211 eine Mehrfachabsauggasverarbeitungseinrichtung.
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(Zweite Ausführungsform)
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3 zeigt
schematisch ein weiteres Beispiel für das System gemäß der vorliegenden
Erfindung. Ein Teil ist weggeschnitten, um das Innere darzustellen.
Auch diese Verarbeitungseinrichtung 300 verarbeitete einen
Gegenstand 350, der verarbeitet werden soll, der ein Harz
und ein Metall als Bestandteile aufweist.
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Diese
Verarbeitungseinrichtung 300 weist einen Spülraum 301 auf,
einen gasdichten Raum 302 und einen Kühlraum 303. Der gasdichte
Raum 300 vereinigt die Funktionen des ersten gasdichten
Raumes 102 und des zweiten gasdichten Raumes 103 der
in 1 dargestellten Verarbeitungseinrichtung 100.
In dem gasdichten Raum 302 wird daher zuerst der Harzbestandteil
des Gegenstands 350 selektiv pyrolisiert, und daraufhin
wird in demselben gasdichten Raum 302 ein Teil für die Rückgewinnung
abgetrennt. Insbesondere ist es, wenn ein gewünschtes Metall durch selektive
Pyrolyse des Harzes isoliert werden kann, nicht erforderlich, daß der Metallbestandteil
des Gegenstands 350 verdampft wird.
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Der
gasdichte Raum 302 ist mit einer Temperatureinstellvorrichtung,
einer Druckeinstellvorrichtung und einer Sauerstoffkonzentrationseinstellvorrichtung
versehen, jedoch kann die Sauerstoffkonzentration durch den Gesamtdruck
in dem gasdichten Raum 302 eingestellt werden, wie im voranstehend
geschilderten Fall.
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Die
Temperatur in dem gasdichten Raum 302 kann durch eine elektrische
Heizvorrichtung 309 und einen nicht dargestellten Temperatursensor
eingestellt werden.
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Der
Druck in den gasdichten Raum 302 kann durch ein Absaugsystem 310, 314,
ein Trägergaseinlaßsystem
und einen nicht dargestellten Drucksensor eingestellt werden. Das
Bezugszeichen 312 bezeichnet ein Trägergaseinlaßventil.
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Zwischen
dem gasdichten Raum 302 und dem Absaugsystem 310 ist
eine Ölkondensationsvorrichtung 311 als
Gerät zur
Umwandlung in Öl
vorgesehen, welches eine Kondensations/Rückgewinnungsvorrichtung darstellt,
welche das Zersetzungsproduktgas des Harzbestandteils des Gegenstands 350 zurückgewinnt.
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Weiterhin
ist zwischen dem gasdichten Raum 302 und dem Absaugsystem 314 eine
Rückgewinnungskammer 315 vorgesehen,
die eine Kondensations/Rückgewinnungsvorrichtung
darstellt, welche das Gas des Metallbestandteils zurückgewinnt,
der aus dem Gegenstand 350 verdampft wurde. Wenn der Metallbestandteil des
Gegenstands nicht verdampft werden muß, können mehrere Ölkondensationsvorrichtungen 311 verwendet
werden.
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Der
Spülraum 310,
in Kühlraum 303,
eine Trennwand 305, ein Trägergaseinlaßsystem, eine Stoßvorrichtung 330 und
eine Zugvorrichtung 331 sind ebenso wie bei der Verarbeitungseinrichtung 100 gemäß 1. Weiterhin
kann die Steuervorrichtung auf dieselbe Art und Weise zur Verfügung gestellt
werden.
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Das
System gemäß der vorliegenden
Erfindung weist daher grundsätzlich
ein Teil auf, welches selektiv den Metallbestandteil des Gegenstands
so pyrolisiert, daß er
so wenig wie möglich
verdampft wird. Durch Kombination dieses Teils mit einem Teil, welches
dem Metallbestandteil durch Verdampfung des Metallbestandteils von
dem Gegenstand abtrennt und zurückgewinnt,
kann der Umfang verarbeitbarer Gegenstände vergrößert werden.
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Beispielsweise
kann durch Bearbeitung einer harzbeschichteten Aluminiumfolie durch
selektive Pyrolyse des Harzanteils in einer eingestellten Atmosphäre Aluminium
in seinem metallischen Zustand zurückgewonnen werden.
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Weiterhin
kann ein Stück
des Substrats, auf welchem ein elektronisches Bauteil angebracht
ist, durch Verdampfung einer Lotlegierung für die Rückgewinnung verarbeitet werden,
wodurch das Substrat und das elektronische Bauteil getrennt werden.
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(Ausführungsform 3)
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4 zeigt
schematisch ein weiteres Beispiel für das System gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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Diese
Verarbeitungseinrichtung 400 ist mit einem ersten gasdichten
Raum 401 und einem zweiten gasdichten Raum 402 versehen.
Der erste gasdichte Raum 401 weist eine nicht dargestellte
Temperatureinstellvorrichtung auf, und ist an ein Absaugsystem 403 und
eine Ölkondensationsvorrichtung
als Gerät
zur Umwandlung in Öl
verbunden. Der zweite gasdichte Raum weist eine nicht dargestellte
Temperatureinstellvorrichtung auf, und ist an ein Absaugsystem 405 und
eine Rückgewinnungskammer 406 angeschlossen.
Weiterhin ist mit dem ersten gasdichten Raum 401 und dem
zweiten gasdichten Raum 402 ein Trägergaseinlaßsystem 407 verbunden,
wodurch die Sauerstoffkonzentration in dem gasdichten Raum eingestellt
und eine Druckbeaufschlagung erfolgen kann. Das Bezugszeichen 408 bezeichnet
einen Trägergasvorratsbehälter.
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Ein
Harzbestandteil eines zu verarbeitenden Gegenstands, der ein Harz
und ein Metall aufweist, wird daher selektiv in dem ersten gasdichten
Raum 401 pyrolisiert, und das entstehende Zersetzungsproduktgas wird
durch eine Ölkondensationsvorrichtung 404 zurückgewonnen.
Mit der voranstehend geschilderten Steuervorrichtung und dergleichen
können
hierbei die Temperatur, der Druck, die Sauerstoffkonzentration in
dem ersten gasdichten Raum 401 so eingestellt werden, daß selektiv
das Harz pyrolisiert wird, während
der Zustand des Metallbestandteils beibehalten bleibt.
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In
dem zweiten gasdichten Raum 402 werden die Temperatur und
der Druck im Inneren so eingestellt, daß der Metallbestandteil verdampft,
um in der Rückgewinnungskammer 406 zurückgewonnen
zu werden. Die Temperatur und der Druck in dem zweiten gasdichten
Raum 402 können
auch durch die Steuervorrichtung eingestellt werden, entsprechend
wie beim ersten gasdichten Raum 401.
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Vor
dem ersten gasdichten Raum 401 oder hinter dem zweiten
gasdichten Raum 402 kann ein Spülraum vorgesehen sein.
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(Ausführungsform 4)
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5 zeigt
schematisch ein weiteres Beispiel für das System gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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Das
System 500 ist ein System, die einen Gegenstand verarbeitet,
der ein Harz und ein Metall als seine Bestandteile aufweist, und
ist mit einem Spülraum 501 versehen,
einem ersten gasdichten Raum 502, einem zweiten gasdichten
Raum 503, einem dritten gasdichten Raum 504 und
einem Kühlraum 505.
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Ein
Spülraum 501 ist
an eine Falle 506 und an ein Absaugsystem 507 angeschlossen.
Ein erster gasdichter Raum 502 ist mit einer Ölkondensationsvorrichtung 508 und
einem Absaugsystem 509 verbunden. Ein zweiter gasdichter
Raum 503 ist an eine Rückgewinnungskammer 510 und
an ein Absaugsystem 511 angeschlossen. Ein dritter gasdichter
Raum 504 ist an eine Rückgewinnungskammer 512 und
an ein Absaugsystem 513 angeschlossen. Ein Kühlraum 505 ist
mit einer Falle 514 und einem Absaugsystem 515 verbunden.
Der erste gasdichte Raum 502, der zweite gasdichte Raum 503 und
der dritte gasdichte Raum 504 sind mit einer nicht dargestellten
Temperatureinstellvorrichtung versehen. Das Bezugszeichen 516 bezeichnet
ein Trägergaseinlaßsystem,
und das Bezugszeichen 517 einen Trägergasvorratsbehälter.
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Zusätzlich ist
der erste gasdichte Raum 502 mit einem nicht dargestellten
Sauerstoffkonzentrationssensor versehen, so daß die Sauerstoffkonzentration
in dem System unabhängig
vom Gesamtdruck eingestellt werden kann.
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Daher
weist das System 500 mehrere Verarbeitungsräume auf,
welche die Metallbestandteile des Gegenstands verdampfen. Selbst
wenn der Gegenstand mehrere Metallbestandteile enthält, werden
sie selektiv in dem zweiten gasdichten Raum 503 bzw. im
dritten gasdichten Raum 504 für die Rückgewinnung verdampft.
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(Ausführungsform 5)
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6 zeigt
schematisch ein weiteres Beispiel für das System gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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Das
System 600 ist ein System zur Verarbeitung eines Gegenstands,
welcher ein Harz und ein Metall als seine Bestandteile enthält. Das
System 600 ist so aufgebaut, daß mehrere Rückgewinnungsvorrichtungen mit
einem gasdichten Behälter 601 verbunden
sind, und es können
für die
Verarbeitung entsprechend der Temperatur, dem Druck und der Sauerstoffkonzentration
in dem gasdichten Behälter 601 die
Rückgewinnungsvorrichtungen
umgeschaltet werden.
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(Ausführungsform 6)
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7 zeigt
schematisch den Aufbau eines Steuersystems 610, welches
die Temperatur, den Druck und die Sauerstoffkonzentration in dem
gasdichten Behälter 601 einstellt.
Wie voranstehend geschildert kann das Steuersystem 611 zum
Teil oder insgesamt bei einer elektronischen Rechenvorrichtung vorhanden
sein, beispielsweise als Programm, zum Steuern der Einrichtung.
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Mit
dem gasdichten Behälter 601 sind
mehrere Systeme von Geräten
für eine Ölkondensationsvorrichtung 602 verbunden,
welche das thermisch zersetzte Produktgas des Harzbestandteils des
Gegenstands zurückgewinnen,
wobei die jeweilige Ölkondensationsvorrichtung 602 an
das Absaugsystem 603 angeschlossen ist. Im allgemeinen
wird Zersetzungsproduktgas des Harzes in großen Mengen abgegeben, und daher
läßt sich
durch Bereitstellung der mehreren Ölkondensationsvorrichtungen
der Zustand in dem gasdichten Behälter einfach steuern, und kann
die Belastung des Absaugsystems verringert werden.
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In
der Stufe hinter dem Absaugsystem 603 ist eine Abfallgasverarbeitungseinrichtung 604 vorgesehen,
welche das Abfallgas unschädlich,
geruchlos und rauchfrei macht.
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In
dem gasdichten Behälter 601 sind
mehrere Systeme von Rückgewinnungskammern
zur Rückgewinnung
der Metallbestandteile des Gegenstands angeschlossen, der in dem
gasdichten Behälter 601 verdampft
wird, wobei die jeweilige Rückgewinnungskammer
mit dem Absaugsystem 606 verbunden ist.
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Die
mehreren Systeme von Rückgewinnungskammern 605,
die an den gasdichten Behälter 601 angeschlossen
sind, können
dasselbe Metall zurückgewinnen.
Durch Umschaltung entsprechend der Temperatur- und Druckbedingungen
in dem gasdichten Behälter 601 können auch
mehrere Metalle mit unterschiedlichem Dampfdruck (Siedepunkt) getrennt
zurückgewonnen
werden.
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Weiterhin
ist an den gasdichten Behälter 601 ein
Trägergaseinlaßsystem
angeschlossen. Das Bezugszeichen 607 bezeichnet einen Trägergasvorratsbehälter. Durch
Einlaß eines
Trägergases
wie beispielsweise N2 oder Ar kann die Sauerstoffkonzentration
in dem gasdichten Behälter 601 unabhängig vom
Gesamtdruck eingestellt werden. Weiterhin kann durch Einlaß eines
vorher druckbeaufschlagten Trägergases
das Innere des gasdichten Behälters 601 unter
Druck gesetzt werden. Durch Druckbeaufschlagung des Gegenstands
in einer nicht-oxidierenden Atmosphäre kann der Harzbestandteil
wirksam zersetzt werden.
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Weiterhin
kann die Sauerstoffkonzentration in dem gasdichten Behälter 601 über den
Gesamtdruck eingestellt werden.
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(Ausführungsform 7)
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8 zeigt
schematisch ein weiteres Beispiel für die Rückgewinnungsvorrichtung der
Verarbeitungseinrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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Obwohl
diese Verarbeitungseinrichtung ebenso wie die in 6 dargestellte
Verarbeitungseinrichtung aufgebaut ist, sind andere Abschnitte als
die Rückgewinnungsvorrichtung
bei der Darstellung weggelassen.
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Ein
Rückgewinnungsraum 611,
der durch eine Trennwand 610, die geöffnet oder geschlossen werden kann,
von einem gasdichten Behälter 601 getrennt
ist, ist vorgesehen. Der Rückgewinnungsraum 611 weist eine
nicht dargestellte Temperatureinstellvorrichtung auf. An den Rückgewinnungsraum 611 kann
ein Trägergaseinlaßsystem
angeschlossen werden.
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Zusätzlich ist
mit diesem Rückgewinnungsraum 611 eine
Rückgewinnungskammer 605 und
ein Absaugsystem 606 verbunden.
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Wenn
das Innere des gasdichten Behälters 601 den
Temperatur- und
Druckzustand erreicht, der eine Verdampfung des vorbestimmten Metalls
gestattet, wird die Trennwand 610 geöffnet, um den Gegenstand 612 in
den Rückgewinnungsraum 611 einzubringen,
und dann wird die Trennwand 610 geschlossen.
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Während der
Temperatur- und Druckzustand beibehalten wird, kann das in dem Rückgewinnungsraum 605 verdampfte
Metall kondensiert werden, um zurückgewonnen zu werden.
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Wenn
ein derartiger Rückgewinnungsraum 611 vorhanden
ist, können
selbst während
der Rückgewinnung
des Metalls von dem Gegenstand in dem Rückgewinnungsraum 611 Bedingungen
wie die Temperatur, der Druck, und die Sauerstoffkonzentration in
dem gasdichten Behälter 601 unabhängig von
dem Rückgewinnungsraum 611 eingestellt
werden. Daher kann der Betriebswirkungsgrad der Einrichtung verbessert
werden.
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Ein
derartiger Rückgewinnungsraum
kann bei derartigen Verarbeitungseinrichtungen vorgesehen sein,
wie sie in 1, 3, und 4 und 5 gezeigt
sind.
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(Ausführungsform 8)
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9 zeigt
schematisch eine Rückgewinnungsvorrichtung
mit einem Rückgewinnungsraum 901,
der an das System 100 angeschlossen ist, wie beispielsweise
in 1 gezeigt ist.
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Mit
einem zweiten gasdichten Raum 103 der Verarbeitungseinrichtung 100 ist
ein Rückgewinnungsraum 901 verbunden,
wobei der zweite gasdichte Raum 103 von dem Rückgewinnungsraum 901 durch
eine Trennwand 902 getrennt ist, die geöffnet oder geschlossen werden
kann. Der Rückgewinnungsraum 901 weist eine
nicht dargestellte Temperatureinstellvorrichtung auf. Weiterhin
kann ein Trägergaseinlaßsystem
angeschlossen werden. Eine Rückgewinnungskammer 115 und
ein Absaugsystem 114 sind mit dem Rückgewinnungsraum 901 verbunden.
Zusätzlich
können
ein Rückgewinnungskammer 115 und
ein Absaugsystem 114 parallel zum Rückgewinnungsraum 901 geschaltet
werden.
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Die 10 und 11 zeigen
schematisch jeweils ein Beispiel für den Aufbau der Rückgewinnungskammern.
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10 zeigt eine Rückgewinnungskammer mit Gegenflußanordnung,
und 11 zeigt eine Rückgewinnungskammer
des Zyklontyps. Die Rückgewinnungskammer
muß nur
dazu fähig
sein, das Metall zu kondensieren, welches aus dem Gegenstand verdampfte.
Darüber
hinaus können derartige
Rückgewinnungskammern
in mehreren Stufen angeschlossen sein.
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12 zeigt schematisch ein Beispiel für den Aufbau
einer Abfallgasverarbeitungseinrichtung, welche das Abfallgas verarbeitet,
das von dem Gegenstand abgegeben wurde, und nicht durch eine Ölkondensationsvorrichtung
als Gerät
zur Umwandlung in Öl
oder durch eine Rückgewinnungskammer
zurückgewonnen
wurde. Hinter der Rückgewinnungsvorrichtung,
etwa der Ölkondensationsvorrichtung
zur Umwandlung in Öl
oder der Rückgewinnungskammer,
sind ein Mehrfachabfallgasbehandlungsfilter 1201, ein Rauchfangfilter 1202 und ein
Geruchsfilter 1203 angeschlossen. Abgesehen von diesen
kann eine Alkalifalle, die beispielsweise Halogengas zurückgewinnt,
oder eine Zersetzungseinrichtung für halogenierte Kohlenwasserstoffe,
die einen Katalysator verwendet, vorgesehen sein.
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Das
System gemäß der vorliegenden
Erfindung verarbeitet daher den Gegenstand, der ein Harz und ein
Metall als Bestandteile aufweist, auf solche Weise, daß der Harzanteil
selektiv pyrolisiert wird (Verdampfung, Umwandlung in Öl, Verkohlung),
und der Metallbestandteil von dem Gegenstand verdampft wird, um
abgetrennt und zurückgewonnen
zu werden.
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(Ausführungsform 9)
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Als
nächstes
wird ein Verarbeitungssystem beschrieben, welches Blei von einem
Gegenstand abtrennt, der Blei als Bestandteil aufweist.
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Das
Verarbeitungssystem dient zur Verarbeitung eines Gegenstands, bei
welchem zumindest ein Teil der Bestandteile Blei und Harz sind.
Beispielsweise Blei kann von einem elektronischen Bauteil eines
elektronischen Instruments oder eines Kraftfahrzeugs entfernt werden,
bei welchen eine bleihaltige Legierung verwendet wird, beispielsweise
eine Lotlegierung auf der Grundlage von Pb-Sn.
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Das
Verarbeitungssystem pyrolisiert zuerst selektiv den Harzanteil etwa über Verdampfung,
Umwandlung in Öl,
Verkohlung, und dann wird das Blei verdampft, um von dem Gegenstand
abgetrennt zu werden. Das verdampfte Blei kann zurückgewonnen
werden. Als Einrichtung kann für
diesen Zweck die voranstehend geschilderte Verarbeitungseinrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet werden.
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Zuerst
wird der Harzbestandteil selektiv so pyrolisiert, daß das Blei
des Gegenstands nicht wesentlich oxidiert wird.
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Das
Harz beginnt um 323 K herum zu schmelzen, und gibt, wenn es etwa
bei 453 bis 873 K gehalten wird, infolge der Pyrolyse ein Gas auf
Kohlenwasserstoffgrundlage ab, welches hauptsächlich aus C1 bis C8 besteht.
Ein derartiges Zersetzungsproduktgas des Harzes kann durch die Ölkondensationsvorrichtung
und dergleichen zurückgewonnen
werden.
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Der
selektive Pyrolyseschritt für
das Harz wird vorzugsweise unter Einstellung der Sauerstoffkonzentration
durchgeführt.
Durch Einstellung der Sauerstoffkonzentration kann der Rückgewinnungswirkungsgrad für das Zersetzungsproduktgas
des Harzes verbessert werden. Weiterhin kann das Auftreten einer
Oxidation von Blei verhindert werden. Da Bleioxid bei einer niedrigeren
Temperatur als Blei verdampft wird, kann eine Streuung von Blei
durch Einstellung der Sauerstoffkonzentration verhindert werden,
so daß Blei
wirksamer in einem späteren
Schritt zurückgewonnen
werden kann.
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Dann
wird durch Einstellung der Temperatur und des Drucks Blei aus dem
Gegenstand verdampft. Wenn der Gegenstand beispielsweise Eisen,
Kupfer, Aluminium, Zinn und dergleichen über Blei hinaus enthält, können durch
den unterschiedlichen Dampfdruck die jeweiligen Metalle selektiv
verdampft werden.
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Die
Temperatur, bei welcher Blei verdampft, ändert sich in Abhängigkeit
vom Druck in dem gasdichten Behälter.
Unter Atmosphärendruck
beträgt
der Dampfdruck von Blei bei 1673 K 84 mm Hg, jedoch erreichen die
Dampfdrucke von Eisen, Kupfer und Zinn noch nicht einmal 1 mm Hg.
Durch Erhitzung des Gegenstands auf etwa 1673 K kann praktisch nur
Bleidampf selektiv aus dem Gegenstand erzeugt werden.
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Bei
einer Erhitzung auf beispielsweise 2013 K unter Atmosphärendruck
beträgt
der Dampfdruck von Blei 760 mm Hg, wogegen der von Zinn 15 mm Hg
beträgt,
und der von Kupfer unterhalb von 3 mm Hg liegt. Die Erhitzung des
Gegenstands auf etwa 1673 K kann daher selektiv praktisch nur Bleidampf
aus dem Gegenstand ausstoßen.
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Durch
Erhitzung des Gegenstands unter verringertem Druck kann darüber hinaus
Blei aus dem Gegenstand bei einer noch niedrigeren Temperatur verdampft
werden.
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Wenn
der Druck auf 10–1 Torr eingestellt wird,
kann durch Erhitzung auf etwa 1100 K praktisch nur Bleidampf selektiv
aus dem Gegenstand erzeugt werden.
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Wenn
der Druck auf 10–3 Torr eingestellt wird,
kann durch Erhitzung auf etwa 900 K praktisch nur Bleidampf aus
dem Gegenstand erzeugt werden.
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Wenn
der Druck auf 10–4 Torr eingestellt wird,
kann durch Erhitzung auf etwa 700 K praktisch nur Bleidampf aus
dem Gegenstand erzeugt werden.
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Der
auf diese Art und Weise selektiv abgegebene Bleidampf kann als metallisches
Blei durch ein Rückgewinnungseinrichtung
zurückgewonnen
werden, die auf beispielsweise eine Temperatur unterhalb des Schmelzpunktes
von Blei abgekühlt
ist.
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13 zeigt die Beziehung zwischen dem Dampfdruck
von Blei und der Temperatur. Es wird deutlich, daß der Siedepunkt
von Blei durch Druckverringerung im Inneren des gasdichten Behälters abgesenkt
werden kann.
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Auf
der Grundlage dieses Diagramms kann die Heiztemperatur entsprechend
beispielsweise dem Druck in dem gasdichten Behälter eingestellt werden. Wird
beispielsweise diese Beziehung als Programm in einer elektronischen
Recheneinrichtung vorgesehen, so kann diese als die Steuervorrichtung
der Verarbeitungseinrichtung der voranstehend geschilderten vorliegenden
Erfindung verwendet werden.
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(Ausführungsform 10)
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Hierbei
dient ein bestücktes
Substrat als Beispiel, bei welchem verschiedene Arten elektronischer Bauteile
auf einem Substrat angebracht sind, durch eine Lotlegierung, die
Blei enthält,
also als Beispiel für
einen Gegenstand, der Blei und ein Harz als Bestandteile aufweist,
und es wird die Verarbeitung dieses Gegenstands geschildert.
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14 zeigt schematisch ein derartiges bestücktes Substrat 1300.
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Auf
einer Leiterplatte 1303, die durch Stapelanordnung einer
Kupferfolie 1301 und eines Harzes 1302 ausgebildet
ist, ist ein elektronisches Bauteil 1304 angebracht. Dieses
elektronische Bauteil 1304 ist durch ein Harz 1305 als
Gehäuse
eingeschlossen. Zusätzlich
ist ein Verbindungsanschluß 1306 des
elektronischen Bauteils, der aus einer Kupferlegierung und einer
Kupferfolie besteht, durch eine Lotlegierung 1307 auf der
Grundlage von Pb-Sn angeschlossen. Wenn die Oberfläche der
Anschlußklemme 1306 des
elektronischen Bauteils mit einer Lotlegierung beschichtet ist,
kann sie auf die gleiche Art und Weise verarbeitet werden.
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Zuerst
wird das bestückte
Substrat 1300 erhitzt, während die Sauerstoffkonzentration
in der gasdichten Kammer so eingestellt wird, daß selektiv das Harz 1302, 1303 pyrolisiert
wird. Da der Harzbestandteil einer Leiterplatte normalerweise ein
thermisch aushärtendes
Harz ist, wird der größte Anteil
verkohlt, jedoch ein beträchtliches
Volumen an Zersetzungsproduktgas abgegeben. Die Situation bei dem
Gehäuseharz 1303 des elektronischen
Bauteils ist ebenso.
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15 zeigt schematisch ein bestücktes Substrat 1300,
dessen Harzbestandteil selektiv pyrolisiert wird.
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In
diesem Zustand wird ein großer
Anteil des Harzbestandteils des bestückten Substrats verkohlt. Darüber hinaus
kann durch Einstellung der Sauerstoffkonzentration eine Zerstreuung
von Blei verhindert werden.
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Dann
wird durch Einstellung der Temperatur und des Drucks in der gasdichten
Kammer selektiv Blei in dem Gegenstand verdampft. Die Temperatur
und der Druck können
auf der Grundlage von 13 festgelegt werden. Im Inneren
der gasdichten Kammer wird der Druck vorzugsweise verringert. Dies
liegt daran, daß infolge
der Tatsache, daß Blei
bei niedrigerer Temperatur verdampft werden kann, die Energiezufuhr
verringert werden kann, und da die Sauerstoffkonzentration niedriger
wird, die Metallbestandteile des Gegenstands wie Blei und andere
gehindert werden können,
oxidiert zu werden. Wenn die Gefahr für eine Oxidation der Metallbestandteile
des Gegenstands besteht, kann die Sauerstoffkonzentration in der
gasdichten Kammer durch Einlaß des
Trägergases
wie etwa N2 oder Ar in die gasdichte Kammer
eingestellt werden.
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Je
stärker
der Druck im Inneren der gasdichten Kammer verringert ist, desto
niedriger ist die Temperatur, bei welcher Blei verdampft. 16 zeigt schematisch einen Zustand, in welchem
Blei 1308 als metallisches Blei verdampft.
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Durch
Einstellung der Temperatur und des Drucks in der gasdichten Kammer
kann selektiv nur Blei verdampft werden. Wenn der Gegenstand Metalle
mit niedrigerem Siedepunkt als jenem von Blei enthält, können derartige
Metalle vorher verdampft werden.
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Daher
kann Blei von dem bestückten
Substrat 1300 als zu verarbeitendem Gegenstand entfernt
werden. Durch derartige Verarbeitung des bestückten Substrats, beispielsweise
elektronischer Instrumente als Abfall, die in der Gesellschaft in
großen
Mengen vorhanden sind, können
sie als üblicher
Abfall verarbeitet werden, wodurch eine Umweltverschmutzung infolge
austretenden Bleis verhindert werden kann. Darüber hinaus können andere
Metallbestandteile als Blei einfach abgetrennt und als Ressourcen
zurückgewonnen
werden. Auch der Harzbestandteil kann als wertvolles Öl oder Karbid
zurückgewonnen
werden. Das Karbid kann als Dünger
oder als Aktivkohle verwendet werden.
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Hierbei
erfolgte die Beschreibung bis zu dem Schritt, bei welchem Blei von
dem bestückten
Substrat 1300 entfernt wird, jedoch können durch weitere Einstellung
der Temperatur und es Drucks in der gasdichten Kammer auch die anderen
Metallbestandteile als Blei des Gegenstands verdampft werden.
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Durch
Verdampfung beispielsweise von Zinn, welches eine Lotlegierung bildet,
kann eine Trennung der Leiterplatte 1303 und des elektronischen
Bauteils 1304 erfolgen.
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17 zeigt schematisch einen Zustand, in welchem
eine Leiterplatte 1303, von welcher Zinn verdampft wird,
und ein elektronisches Bauteil 1304 getrennt werden.
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Durch
Entfernung von Blei oder durch Trennung der Leiterplatte 1303 und
des elektronischen Bauteils 1304 kann daher die Komplexität des Gegenstands
verringert werden, was dessen spätere
Verarbeitung erleichtert. Anders ausgedrückt nimmt die Entropie des
Gegenstands ab, wodurch sich der Wert des Gegenstands erhöht.
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Weiterhin
können
durch Einstellung der Temperatur und des Drucks in der gasdichten
Kammer Metalle wie Au, Ag, Pt, Bi, In, Ta, In, Cr, Cu, Al, W, Mo,
Co, Pd, die in der Leiterplatte 1303 und dem elektronischen Bauteil 1304 enthalten
sind, für
die Rückgewinnung
verdampft werden. Eine derartige Rückgewinnung kann wirksam durchgeführt werden,
wenn sie getrennt nach der Abtrennung der Leiterplatte 1303 von
dem elektronischen Bauteil 1304 erfolgt.
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Die 18, 29, 30 zeigen
schematisch die Druckabhängigkeit
der Siedepunkte (Dampfdrucke) der verschiedenen Metalle. Diese Diagramme
zeigen ein Beispiel für
rückgewinnbare
Metalle, jedoch kann man auch die Metalle zurückgewinnen, die in diesen Diagrammen
nicht gezeigt sind.
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19 ist ein Diagramm, welches die Temperaturabhängigkeit
der freien Energie zur Ausbildung von Oxiden zeigt. Elemente in 19 sind als ein Beispiel gezeigt, und es können Daten,
die andere Elemente als diese betreffen, einfach berechnet werden,
oder aus Datenbanken erhalten werden. Unter Verwendung der Beziehung,
die in 18, 19, 29, 30 gezeigt ist, zusammen mit
der Beziehung zwischen dem Siedepunkt (Dampfdruck) von Blei und
dem Druck, der in 13 gezeigt ist, können die
Temperatur, der Druck, und die Sauerstoffkonzentration beispielsweise
in der gasdichten Kammer gesteuert werden.
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Werden
beispielsweise diese Beziehungen bei einer elektronischen Recheneinrichtung
als Programm vorgesehen, so läßt sich
diese als Steuervorrichtung für
das System gemäß der vorliegenden
Erfindung verwenden.
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(Ausführungsform 11)
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20 zeigt schematisch ein Beispiel für eine Einrichtung,
welche Blei von einem Gegenstand entfernt, der Blei und ein Harz
als Bestandteile aufweist. Die Einrichtung ist nicht auf jene beschränkt, die
in 20 gezeigt ist, sondern es läßt sich auch die voranstehend
geschilderte Einrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung einsetzen.
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Diese
Verarbeitungseinrichtung 2000 ist mit einem ersten gasdichten
Raum 2001 und einem zweiten gasdichten Raum 2002 versehen.
Der erste gasdichte Raum 2001 weist eine Sauerstoffkonzentrationssteuereinrichtung 2003 und
ein Heizgerät
auf, beispielsweise einen nicht dargestellten Brenner und dergleichen.
Weiterhin ist sie so aufgebaut, daß die vorbestimmte Temperatur
für den
vorbestimmten Zeitraum durch einen Steuerabschnitt aufrechterhalten
werden, der in der Figur weggelassen ist.
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Gas
auf Kohlenwasserstoffbasis, welches von dem Harzbestandteil durch
Erhitzung des Gegenstands 2004 abgegeben wird, wird durch
eine Kondensations/Rückgewinnungseinrichtung 2005 abgekühlt, um
als Öl zurückgewonnen
zu werden. Das Bezugszeichen 2006 bezeichnet ein Auslaßgasreinigungsgerät. In diesem Fall
ist ein Sprühreinigungsgerät angeschlossen,
welches alkalisches Wasser oder dergleichen verwendet, wodurch der
Anteil von Halogengas in dem Auslaßgas auf einen Pegel unterhalb
der zulässigen
Umweltschwelle verringert werden kann.
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Der
zweite gasdichte Raum 2002 ist ein Vakuumheizofen, und
ist mit einer Bleirückgewinnungskammer 2007 und
einem Absauggerät 2008 versehen.
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Der
Gegenstand wird zum ersten gasdichten Raum 2001 und zum
zweiten gasdichten Raum 2002 nacheinander durch eine Transportvorrichtung 2009 befördert, beispielsweise
eine Fördereinrichtung.
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Die
Aufenthaltszeit, die Heiztemperatur, der Druck, und die Sauerstoffkonzentration
des Gegenstands in dem ersten gasdichten Raum 2001 bzw.
dem zweiten gasdichten Raum 2002 werden jeweils durch einen nicht
dargestellten Steuerabschnitt gesteuert.
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Nach
dem Durchgang durch den zweiten gasdichten Raum 2002 wird
hierbei der Gegenstand zu dem Restaufnahmeabschnitt 2010 transportiert.
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In
dem ersten gasdichten Raum 2001 wird der Gegenstand 2004 auf
beispielsweise etwa 473 bis 873 K erhitzt, und auf dieser Temperatur
gehalten. Dann wird der Harzbestandteil, der einen Teil der Bestandteile des
Gegenstands 2004 bildet, pyrolisiert, um als Kohlenwasserstoffgas
abgegeben zu werden, welches beispielsweise aus C1 bis C8, C8 bis
C16 besteht.
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Das
abgegebene Zersetzungsproduktgas des Harzes wird durch eine Kondensationseinrichtung 2005 kondensiert
und zurückgewonnen.
Jenes Gas, welches nicht zurückgewonnen
wird, wird durch ein Abfallgasreinigungsgerät 2006 entfernt, damit
es unschädlich,
rauchfrei und geruchfrei wird.
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Daraufhin
wird der Gegenstand 2004 zum zweiten gasdichten Raum 2002 übertragen.
wird der Druck auf beispielsweise etwa 10–5 Torr
verringert, und die Temperatur auf etwa 700 K angehoben, und dann
dieser Zustand beibehalten. Blei in dem Gegenstand wird als Bleidampf
von dem Gegenstand abgegeben. An dem oberen Abschnitt des zweiten
gasdichten Raums 2002 ist ein Gasauslaßabschnitt vorgesehen, in welchem
der Bleidampf, der von dem Gegenstand ausgestoßen wird, als metallisches
Blei kondensiert, infolge des Absinkens des Dampfdrucks. Das kristalline,
metallische Blei wird in der Bleirückgewinnungskammer 2005 niedergeschlagen,
um zurückgewonnen
zu werden. Für
einen wirksamen Transport des Metalldampfs von dem zweiten gasdichten
Raum 2002 zur Bleirückgewinnungskammer 2005 wird
durch Einlaß eines
Inertgases wie etwa N2 oder Ar von dem Trägergaseinlaßabschnitt,
der in dem zweiten gasdichten Raum 2002 vorgesehen ist,
der Bleidampf zur Bleirückgewinnungskammer 2005 zusammen
mit dem Trägergas übertragen.
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Am
oberen Abschnitt des ersten gasdichten Raums ist ein Gasauslaßabschnitt
vorgesehen, und das abgegebene Zersetzungsproduktgas des Harzes
wird der Kondensationseinrichtung 2005 zugeführt.
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Wenn
die Kühltemperatur
der Kondensationseinrichtung 2005 auf 523 bis 423 K herabgesetzt
wird, wird hauptsächlich
Schweröl
abgegeben, bei einer Kühlung
auf 423 bis 323 K wird hauptsächlich
eine Mischung aus Schweröl
und Leichtöl
abgegeben, und bei einer Abkühlung
auf 323 K bis Zimmertemperatur wird hauptsächlich Leichtöl abgegeben.
Das zurückgewonnen Öl wird einem
Rückgewinnungsbehälter zugeführt, der
in der Figur nicht dargestellt ist, und kann als Brennstoff oder
Rohmaterial erneut verwendet werden.
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Das
von der Kondensationseinrichtung 2005 abgegeben Gas wird
dem Auslaßgasreinigungsgerät 2006 über einen
Gasauslaßabschnitt 15 zugeführt. Beim
vorliegenden Beispiel ist ein Sprühreinigungsgerät angeschlossen,
welches alkalisches Wasser verwendet, um den Anteil von Halogengas
in dem Abfallgas auf einen Pegel unterhalb der zulässigen Umweltbedingungen
zu verringern.
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(Ausführungsform 12)
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Als
nächstes
wird ein Beispiel, bei welchem ein lotenthaltenes elektronisches
Instrument als Gegenstand verarbeitet wird, und zwar durch ein System 200 mit
dem voranstehend geschilderten Aufbau, beschrieben.
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Das
elektronische Instrument, der Gegenstand 2004, kann vorher
zerkleinert werden. In diesem Fall wird das elektronische Bauteil
in Abmessungen von etwa 10 × 10
cm mit einer in zwei Achsen arbeitenden Zerkleinerungsvorrichtung
zerkleinert. Das grob zerteilte elektronische Instrument wird in
den ersten gasdichten Raum eingebracht.
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In
dem ersten gasdichten Raum 2001 wird die Temperatur im
Inneren des Ofens auf etwa 773 K gehalten, und die Sauerstoffkonzentration
auf etwa 5 %. Das elektronische Instrument bleibt dort etwa eine
halbe Stunde lang. Der Harzbestandteil, der etwa 40 % des elektronischen
Instruments beträgt,
wird in dem ersten gasdichten Raum 2001 selektiv pyrolisiert,
um als Kohlenwasserstoffgas abgegeben zu werden, oder verkohlt zu
werden.
-
Metalle
wie etwa Eisen, Kupfer oder Aluminium, die insgesamt etwa 50 % der
Zusammensetzung ausmachen, und das bestückte Substrat, welches etwa
10 % der Zusammensetzung ausmacht, zeigen in dem ersten gasdichten
Raum 2001 keine chemische Änderung. Der Oxidationszustand
oder der Phasengleichgewichtszustand wird daher im wesentlichen
aufrechterhalten.
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Das
elektronische Instrument, bei welchem der Harzbestandteil selektiv
pyrolisiert wurde, wurde zum zweiten gasdichten Raum 2002 ohne
Abkühlung übertragen.
Der Druck und die Temperatur in dem zweiten gasdichten Raum 2002 wurden
auf etwa 10–3 Torr
bzw. 900 K gehalten, und das elektronische Instrument blieb dort
etwa eine halbe Stunde lang.
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Bei
dem bestückten
Substrat, welches etwa 10 % des elektronischen Instruments ausmacht,
macht eine Lotlegierung etwa 5 bis 10 % des Substratgewichts aus.
Weiterhin bestehen etwa 40 Gew.-% der Lotlegierung aus Blei.
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In
dem elektronischen Instrument ist daher ein Bestandteil von 0,2
bis 0,4 % an Blei vorhanden. Dieses Blei wird als Bleidampf in dem
zweiten gasdichten Raum 2002 verdampft, wird zur Bleirückgewinnungskammer 2005 zusammen
mit dem Trägergas übertragen,
und als metallisches Blei zurückgewonnen.
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Um
den Rückgewinnungswirkungsgrad
für Blei
zu verbessern wird vorzugsweise die Aufenthaltszeit von Bleidampf
in der Bleirückgewinnungskammer 2005 solange
wie möglich
verlängert.
Bei vorliegenden Beispiel betrug der Rückgewinnungsanteil für Blei 98
%. Das rückgewonnene
Blei wies einen geringen Anteil an Verunreinigungen auf, und konnte
als wertvolles Metall recycelt werden.
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Kohlenwasserstoffgas,
welches nach der Pyrolyse in dem ersten gasdichten Raum 2001 abgegeben wird,
wird zur Kondensationseinrichtung 2005 übertragen, um an dem Kondensationsabschnitt
abgekühlt
zu werden, der durch umgewälztes
Wasser auf etwa 300 K abgekühlt
wird. Beim vorliegenden Beispiel weist das Harz einen Anteil von
40 des elektronischen Instruments auf. Das Ölumwandlungsverhältnis hängt von
der Zusammensetzung des Harzbestandteils ab, jedoch werden etwa
90 Gew.-% als Öl
zurückgewonnen,
und bleiben etwa 10 % als Rest übrig,
der hauptsächlich
aus Karbid besteht.
-
Das
zurückgewonnene Öl konnte
als Brennstoff oder Ressource recycelt werden. Der Gasanteil, der durch
die Kondensationseinrichtung 2005 hindurchging, wird nach
Reinigung durch das Auspuffgasreinigungsgerät 2006 in die Atmosphäre abgegeben,
als Abfallgas unterhalb der zulässigen
Umweltschwelle.
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Weiterhin
werden Metalle wie etwa Eisen, Kupfer und Aluminium, die etwa 50
% der Zusammensetzung eines elektronischen Bauteils ausmachen, ohne
wesentlich in dem ersten gasdichten Raum 2001 oder in dem
zweiten gasdichten Raum 2002 oxidiert zu werden, statt
dessen als Metall zurückgewonnen.
Der Recycelwert ist daher hoch.
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Beim
vorliegenden Beispiel besteht der Rest, der in die Restaufnahmevorrichtung 30 ausgestoßen wird,
hauptsächlich
aus Eisen, Kupfer, Aluminium und Karbid des Harzes.
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21 zeigt schematisch ein Beispiel für eine Trennwand 2101,
die geöffnet
oder geschlossen werden kann, und welche die Gasdichtigkeit und
die adiathermischen Eigenschaften des ersten gasdichten Raums 2001 und
des zweiten gasdichten Raums 2002 der Verarbeitungseinrichtung 2000 aufrechterhält, die beispielsweise
in 20 gezeigt ist. Eine Trennwand 2101 wird
durch einen Draht 2102 und einen Heber 2103 betätigt.
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Am
Ort der jeweiligen Trennwand 2101 können eine Vakuumtür und eine
adiathermische Tür
getrennt vorgesehen sein. Beispielsweise kann eine Trennwand 2101b eine
Vakuumtür
sein, und können
sowohl auf der Seite des ersten gasdichten Raums 2001 als
auch auf der Seite des zweiten gasdichten Raums 2002 dieser
Tür adiabatische
Türen vorgesehen
sein, die ebenso geöffnet
oder geschlossen werden können.
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Als
nächstes
wird ein Beispiel aufgenommen und beschrieben, bei welchem als zu
bearbeitender Gegenstand Abfall, der Harz und Metall enthält, die
in großen
Mengen in verschiedenen Arten elektronischer Instrumente, Kraftfahrzeuge,
Präzisionsinstrumente,
Papierwaren, Verpackungen für
Medizin und Lebensmittel verwendet werden, verarbeitet wird. Es
kann das System der voranstehend geschilderten vorliegenden Erfindung
eingesetzt werden.
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(Ausführungsform 13)
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Da
derartige Abfälle,
die ein Harz und ein Metall enthalten, schwierig zu trennen und
zurückzugewinnen
sind, werden sie normalerweise durch Verbrennung oder Deponieverarbeitung
verarbeitet. Bei dem Verarbeitungssystem gemäß der vorliegenden Erfindung
wird in einer Einrichtung der Harzbestandteil des Abfalls selektiv
pyrolisiert (Verdampfung, Umwandlung in Öl, Verkohlung), und wird der
Metallbestandteil verdampft, um in seinem metallischen Zustand zurückgewonnen
zu werden. Zwar haben Abfälle,
die ein derartiges Harz aufweisen, in der Praxis ein Problem bei
der Erhitzung unter verringertem Druck dargestellt, nämlich daß die Temperaturerhöhung während der
Erhitzung langsam ist, jedoch kann die vorliegende Erfindung diese
Schwierigkeit durch Einstellung der Sauerstoffkonzentration überwinden.
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Bei
dem Verarbeitungssystem gemäß der vorliegenden
Erfindung wird zuerst Abfall, der ein Harz und ein Metall enthält, in die
gasdichte Kammer eingebracht. Durch Einstellung der Sauerstoffkonzentration
zur Zurückgewinnung
des Harzes wird dann der Druck erhöht, auf einen Druck von mehreren
Atmosphären,
und wird die Temperatur erhöht.
Dann werden eine Druckverringerung und Erhitzung durchgeführt, um
das Metall zu verdampfen und zurückzugewinnen.
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22 zeigt schematisch ein Beispiel für das System
gemäß der vorliegenden
Erfindung, welche in dem Verarbeitungssystem verwendet werden kann.
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In
der gasdichten Kammer 2201 ist ein Eingaberegal 2202 vorgesehen,
welches den Abfall aufnimmt, der das Harz und das Metall enthält, und
aus Metall und dergleichen besteht, welches eine hohe Wärmebeständigkeit
und einen hohen Temperaturanstiegswirkungsgrad aufweist. Das Bezugszeichen 2203 bezeichnet eine
Tür, welche
die gasdichte Kammer 2201 öffnet oder schließt. In der
gasdichten Kammer ist ein Heizgerät 2204 vorgesehen,
und wird zusammen mit dem Druck und der Sauerstoffkonzentration
in der gasdichten Kammer über
ein Steuerfeld 2205 betätigt.
Das Bezugszeichen 2206 bezeichnet einen Sensor, und hierdurch
werden die Temperatur, der Druck und die Sauerstoffkonzentration
in der gasdichten Kammer 2201 an das Steuerfeld 2205 als
Signale übertragen.
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Die
gasdichte Kammer 2201 ist an eine Absaugeinrichtung 2208 angeschlossen.
Zwischen der gasdichten Kammer 2201 und der Absaugeinrichtung 2208 ist
ein Harzrückgewinnungsvorrichtung 2209 vorgesehen,
welches eine Rückgewinnungseinrichtung
für das
Zersetzungsproduktgas des Harzbestandteils des Abfalls darstellt,
sowie eine Metallrückgewinnungsvorrichtung 2210,
welches eine Rückgewinnungseinrichtung für den Metallbestandteil
des Abfalls darstellt. Für
die Harzrückgewinnungsvorrichtung 2209 kann
beispielsweise eine Kondensationseinrichtung vorgesehen sein. Für die Metallrückgewinnungseinrichtung
kann beispielsweise eine Zyklontrennvorrichtung vorgesehen sein.
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Der
Abfall wird in das Eingaberegal 2202 eingebracht, welches
im Inneren der gasdichten Kammer 2201 angeordnet ist, die
Tür 2203 wird
abdichtend geschlossen, und es wird mit der Erhitzung (400 °C) und der
Druckverringerung (drei Atmosphären)
begonnen, wobei zuerst die Rückgewinnungsvorrichtung
geschlossen ist.
-
In
diesem Fall erfolgt der Temperaturanstieg wirksamer, als wenn eine
Erhitzung unter Druckverringerung erfolgt, und dies trägt zum Temperaturanstiegswirkungsgrad
bei, wenn die Temperatur unter verringertem Druck während der
späteren
Rückgewinnung
von Metall erhöht
wird.
-
Die
Gase, die durch Pyrolyse der Harzbestandteile des Abfalls erzeugt
werden, werden durch mehrere Rückgewinnungseinrichtungen
entsprechend den Arten des Gases zurückgewonnen. Wenn der Abfall
Harz auf Polyvinylchloridgrundlage enthält, kann der Abfall zuerst
unter Atmosphärendruck
erhitzt werden, um Chlorgas abzugeben, und danach kann das Chlorgas
als Eisenchlorid durch Kontakt mit Eisen zurückgewonnen werden, welches
auf hohe Temperatur erhitzt ist, oder kann durch Hinzufügen von
Ammoniak als Ammoniumchlorid zurückgewonnen
werden. Da in diesem Falle die Kammer und die Rohre infolge des
Chlorgases stark korrodiert werden können, wird vorzugsweise bei
der Einrichtung Hastelloy oder eine Titanlegierung statt Edelstahl
verwendet, je nach den Anforderungen. Das Abfallgas, beispielsweise
nicht zurückgewonnenes Gas,
kann dadurch unschädlich
gemacht werden, daß eine
Verbrennung bei hoher Temperatur durchgeführt wird.
-
Ein
Teil des Harzes wird verkohlt und kann als Dünger oder Brennstoff recycelt
werden. Kohlenstoff, der unter Vakuumbedingungen erhitzt ist, ist
hervorragend als Dünger,
Brennstoff oder Deodorant.
-
Dann
wird das Harzrückgewinnungsvorrichtung 2209 geschlossen,
und ein Rohrkreis jeder Metallrückgewinnungsvorrichtung 2210 geöffnet. Im
Inneren der gasdichten Kammer 2201 erfolgt eine Druckverringerung
auf einen Druck um 10–3 Torr herum, mit einer
Absaugeinrichtung, und eine Erhitzung auf oberhalb des Siedepunkts
der Legierung entsprechend den Arten der Metalle, wodurch das Metall
verdampft wird, um durch eine Kondensationsvorrichtung zurückgewonnen
zu werden, die in der Mitte der Metallrückgewinnungsvorrichtung 2210 vorgesehen
ist. Da die Verdampfungstemperatur des Metalls niedriger wird als
bei Atmosphärendruck
kann in diesem Fall eine relativ niedrige Temperatur verwendet werden,
und darüber
hinaus wird der Rückgewinnungswirkungsgrad
hoch, da höchstens
eine geringe Oxidation auftritt.
-
Bei
dem Verarbeitungssystem gemäß der vorliegenden
Erfindung ist daher der thermische Wirkungsgrad hervorragend, und
sind die Verarbeitungskosten gering. Durch Erhitzung/Druckbeaufschlagung
kann darüber
hinaus Öl
mit relativ niedrigem Molekulargewicht mit hohem Wirkungsgrad zurückgewonnen
werden, und kann der Rückgewinnungswirkungsgrad
für das äußerst reine
Metall infolge der Erhitzung unter Vakuum hoch sein.
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(Ausführungsform 14)
-
Als
nächstes
wird als Beispiel für
einen zu verarbeitenden Gegenstand, um das Verarbeitungssystem gemäß der vorliegenden
Erfindung zu schildern, die Verarbeitung von Abfall in Form bestückter Substrate
beschrieben, bei welchen verschiedene Arten elektronischer Bauteile
auf einer Leiterplatte mit einer gedruckten Schaltung angebracht
sind, und die in weitem Ausmaß in
verschiedenen Arten elektronischer Instrumente, Kraftfahrzeuge,
Präzisionsinstrumente
und dergleichen verwendet werden. In Bezug auf die Einrichtung kann das
System gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet werden.
-
Dieses
Verarbeitungssystem führt
eine wirksame Abtrennung und Rückgewinnung
elektronischer Bauteile von einem bestückten Substrat durch, auf welchem
verschiedene Arten elektronischer Bauteile angebracht sind, beispielsweise
ein IC, eine LSI, ein Widerstand, oder ein Kondensator. Zusätzlich führt das
System eine Abtrennung und Rückgewinnung
von Harzbestandteilen und Metallbestandteilen des bestückten Substrats
durch, welches eine Leiterplatte und ein elektronisches Bauteil
aufweist, so daß Ressourcen
zur Verfügung
gestellt werden.
-
Bei
derartigen Abfällen
in Form bestückter
Substrate war die Abtrennung eines elektronischen Bauteils von einer
Leiterplatte schwierig, und da ein bestücktes Substrat einen Gegenstand
darstellte, bei welchem verschiedene Materialien auf komplizierte
Art und Weise vereinigt vorhanden waren, war dessen Verarbeitung schwierig.
Daher wurde im allgemeinen eine Verarbeitung wie beispielsweise
Deponieren oder Verbrennung eingesetzt.
-
Bei
dem vorliegenden Verarbeitungssystem werden Abfälle in Form bestückter Substrate
in die gasdichte Kammer eingegeben. Um dann einen hohen Temperaturanstiegswirkungsgrad
zu erreichen, wird unter Atmosphärendruck
oder unter Druckbeaufschlagung die Temperatur auf eine Temperatur
erhöht,
bei welcher das Harz nicht stark oxidiert wird, und danach wird
der Druck verringert. Dies liegt daran, daß bei Druckverringerung die
Wärmeleitfähigkeit
in der gasdichten Kammer gering wird.
-
Dann
wird ebenso wie im vorherigen Fall das Harz selektiv pyrolisiert
(Verdampfung, Umwandlung in Öl,
Verkohlung), um das Zersetzungsproduktgas zurückzugewinnen.
-
Wenn
der Harzbestandteil eines bestückten
Substrats verarbeitet werden soll, wird, um einen hohen Temperaturanstiegswirkungsgrad
zu erreichen, nach Erhitzung auf eine Temperatur (200 °C), bei welcher
das Harz nicht wesentlich oxidiert wird, während der Druck und die Sauerstoffkonzentration
durch ein Absaugsystem eingestellt werden, das bestückte Substrat
als Gegenstand erhitzt. In diesem Fall wird der Harzbestandteil selektiv
bei einer Temperatur entsprechend dem Vakuum pyrolisiert. Da die
Pyrolysetemperatur desto niedriger wird, je höher die Druckverringerung (das
Vakuum) ist, besteht keine Gefahr für die Beschädigung der abgedichteten Druckverringerungskammer.
-
Gehäuseharz
eines elektronischen Bauteils wird ebenfalls pyrolisiert und wird äußerst spröde, was
zu einer einfachen Abtrennung von einem Element in dem Gehäuse führt.
-
Die
durch Pyrolyse des Harzes erzeugten Gase werden durch mehrere Rückgewinnungseinrichtungen
zurückgewonnen,
je nach Art des erzeugten Gases. Beispielsweise Wasserstoffgas,
um zurückgewonnen zu
werden, durch eine Substanz, welches dieses Gas absorbieren kann,
und Chlorgas kann in Berührung
mit auf hohe Temperatur erwärmten
Eisen gebracht werden, um als Eisenchlorid zurückgewonnen zu werden.
-
Das
Abfallgas und dergleichen können
hierbei durch Verbrennung auf hoher Temperatur unschädlich gemacht
werden.
-
Weiterhin
wird durch Einstellung der Temperatur und des Drucks, und der Sauerstoffkonzentration
in der gasdichten Kammer je nach Metallen, die zurückgewonnen
werden sollen (vgl. 13, 18, 19, 29, 30),
eine Legierung verdampft, die eine Leiterplatte und ein elektronisches
Bauteil (beispielsweise eine Pb-Sn-Legierung) verbindet. Unter Recyclinggesichtspunkten
wird die Legierung vorzugsweise selektiv verdampft, entsprechend
dem jeweiligen Dampfdruck, um abgetrennt zu werden.
-
Infolge
der Verdampfung der Legierung, welche die Leiterplatte und das elektronische
Bauteil verbindet, kann das elektronische Bauteil von der Leiterplatte
getrennt werden.
-
Über die
Verbindungslegierung hinaus, welche eine Leiterplatte und ein elektronisches
Bauteil verbindet, können
verschiedene Arten von Metallen, die in einem bestückten Substrat
angebracht sind, für
die Abtrennung und Rückgewinnung
verdampft werden, beispielsweise Zn, Sb, Au, Pt, In, Cr, Cu, Al,
Mo, W und Ta. Der Nutzwert des Metalls ist hoch, da das Metall in
seinem metallischen Zustand zurückgewonnen
wird, ohne oxidiert zu sein.
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Wenn
eine Legierung verdampft wird, so wird zur Verbesserung des Temperaturanstiegswirkungsgrades
nach Erhitzung auf eine Temperatur, bei welcher die Legierung nicht
wesentlich oxidiert wird (beispielsweise etwa 200 °C) das Innere
der gasdichten Kammer durch eine Absaugvorrichtung auf verringerten
Druck gesetzt, und wird weiter erhitzt (etwa 400 °C als Beispiel),
und die verdampfte Lotlegierung kann durch eine Kondensationsvorrichtung
kondensiert werden, die in der Mitte des Rückgewinnungsweges angeordnet
ist.
-
Bei
diesem System wird, wie in 17 gezeigt,
die Lotlegierung des bestückten
Substrats vollständig entfernt,
und wird das Lot des Leitungsklemmenabschnitts beispielsweise eines
IC, eines LSI, eines Widerstands oder eines Kondensators ebenfalls
vollständig
entfernt. Daher kann nicht nur ein elektronisches Bauteil von einem
Substrat getrennt werden, sondern auch das spätere Recycling einer Leiterplatte
und eines elektronischen Bauteils erleichtert werden, was zu einer
Erhöhung
des Wertes führt.
-
Der
Harzbestandteil eines bestückten
Substrats wird verdampft, verkohlt oder als Zwischenprodukt ausgebildet,
was eine wirksame Nutzung ermöglicht.
-
Da
die Metallbestandteile einer Lotlegierung entsprechend dem Vakuumwert
in der gasdichten Kammer verdampften, und da sie bei niedrigem Druck
bei niedrigerer Temperatur verdampfen, werden eine Ofenwand und
dergleichen der Verarbeitungseinrichtung nicht beschädigt.
-
Wenn
die bestückten
Substrate durch Deponieentsorgung verarbeitet werden, besteht die
Möglichkeit, daß schädliche Metalle
wie beispielsweise Pb, Sb in Lotlegierungen infolge sauren Regens
und dergleichen aufgelöst
werden, was zur Verschmutzung des Bodens und von Flüssen führt. Weiterhin wird
in der Natur praktisch kein Harz zersetzt, so daß es dort semi-permanent verbleibt,
was nicht nur zu einem Mangel an Anbauflächen führt, sondern auch zum Auftreten
von Schwierigkeiten in Bezug auf den Umweltschutz. Mit dem Verarbeitungssystem
gemäß der vorliegenden
Erfindung können
diese Schwierigkeiten überwunden
werden.
-
Weiterhin
können
verschiedene Arten von Metallen, die in Leiterplatten oder elektronischen
Bauteilen enthalten sind, abgetrennt und zurückgewonnen werden, um als Ressourcen
erneut genutzt zu werden. Unter ihnen befinden sich Metalle, bei
denen das Risiko besteht, daß sie
erschöpft
werden, oder seltene Metalle, deren Vorkommen in den oberen Erzschichten
gering ist. Die Rückgewinnung
dieser Metalle trägt
daher zur Lösung
des Problems von Ressourcen und Energie dar, welches die massiv
konsumierende Gesellschaft hat.
-
(Ausführungsform 15)
-
Als
nächstes
wird ein Verarbeitungssystem beschrieben, bei welchem als Gegenstand
eine Leiterplatte mit einer gedruckten Schaltung behandelt wird,
bei welcher eine Kupferfolie und ein Harz stapelförmig übereinander
angeordnet sind.
-
Eine
Leiterplatte kann ein sogenanntes kupferplattiertes Laminat sein,
ein flexibles Substrat, und ein Filmträger bei TAB (Tape Automated
Bonding: automatische Bandverbindung). Ein abgeschnittener Abschnitt eines
kupferplattierten Laminats, der während des Herstellungsvorgangs
für eine
Leiterplatte erzeugt wird, kann verarbeitet werden. Weiterhin kann,
wie voranstehend geschildert, eine Leiterplatte verarbeitet werden, bei
welcher ein elektronisches Bauteil und eine Verbindungslegierung
von einem bestückten
Substrat getrennt werden.
-
Weiterhin
kann, obwohl die vorliegende Beschreibung eine Leiterplatte betrifft,
dieselbe Verarbeitung eingesetzt werden, wenn bei dem Gegenstand
Kupfer und Harz als Bestandteile vorhanden sind.
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Die
Abtrennung einer Lotlegierung und eines elektronischen Bauteils
von einem bestückten
Substrat können
auf die gleiche Art und Weise wie voranstehend geschildert durchgeführt werden.
Auch die Pyrolyse des Harzbestandteils des bestückten Substrats wird ebenso
durchgeführt
wie voranstehend geschildert.
-
Hierbei
kann Papier als Teil des Harzes vorhanden sein. Dies gilt für die gesamte
Erfindung.
-
Bei
diesem System wird zur wirksamen Trennung der Kupferfolie und des
Harzes eine Leiterplatte unter verringertem Druck oder unter nicht-oxidierenden
Bedingungen erhitzt, um den Harzbestandteil der Leiterplatte zu
Gas, Öl,
Karbid oder dergleichen zu pyrolisieren. Die Kupferfolie kann als
beinahe reines Metall zurückgewonnen
werden. Verunreinigungen wie etwa Karbid und dergleichen, die am
Kupfer anhaften, können durch
Reinigung, Vibrationen, Schleifen mit feinem Sand je nach Erfordernis
entfernt werden. Als Einrichtung kann das System gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet werden.
-
23 zeigt schematisch eine Leiterplatte 2300,
die einen zu verarbeitenden Gegenstand darstellt. Diese Leiterplatte 2300 weist
in Stapelanordnung zwei Schichten auf, eine Kupferfolie 2301 und
ein Harz 2302, die übereinander
angeordnet sind.
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Nachdem
eine Leiterplatte 2300 in eine gasdichte Kammer eingebracht.
wurde, werden die Temperatur, der Druck und die Sauerstoffkonzentration
in der gasdichten Kammer so eingestellt, daß das Kupfer 2301 nicht
wesentlich oxidiert wird, um selektiv das Harz 2302 zu
pyrolisieren (Verdampfung, Umwandlung in Öl, Verkohlung). Das Zersetzungsproduktgas
des Harzes 2302 wird mit einer Kondensationseinrichtung
zurückgewonnen.
-
Dieses
Mal wird die Temperatur auf eine Temperatur erhöht (beispielsweise 200 °C), bei welcher
das Harz nicht wesentlich oxidiert wird, und dann wird der Druck
verringert, oder der Partialdruck von Sauerstoff abgesenkt, und
dann die Temperatur weiter erhöht
(beispielsweise auf 400 bis 650 °C).
Dies wird durchgeführt, um
den Temperaturanstiegswirkungsgrad zu verbessern.
-
24 zeigt schematisch eine Leiterplatte 2300,
nachdem er Harzbestandteil pyrolisiert wurde. Ein erheblicher Anteil
des Harzes liegt als Karbid vor.
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In
diesem Zustand kann das verkohlte Harz 2302 mechanisch
abgetrennt werden.
-
Wenn
die Temperatur auf eine Temperatur erhöht wird, die einige zehn Grad
höher ist
als der Schmelzpunkt von Kupfer, während der Druck oder die Sauerstoffkonzentration
in der gasdichten Kammer eingestellt wird, wird das Kupfer 2301 in
flüssigem
Zustand zu teilchenförmigem
Kupfer 2301b, infolge der freien Oberflächenenergie (Oberflächenspannung)
(25). Bei einer Abkühlung in diesem Zustand läßt sich
die Abtrennung und Rückgewinnung
von Kupfer einfacher durchführen.
Der Schmelzpunkt von Kupfer bei 760 Torr beträgt beispielsweise 1080 °C, aber wenn
die Temperatur in der gasdichten Kammer auf 1150 °C erhöht wird (im
Falle von 760 Torr), kann Kupfer im teilchenförmigen Zustand erhalten werden.
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Auf
diese Weise kann durch Erhitzung einer Leiterplatte unter verringertem
Druck oder in einer nicht-oxidierenden Atmosphäre praktisch die gesamte Kupferfolie
ohne Oxidation zurückgewonnen
werden. Hierbei können
Verunreinigungen wie etwa Karbid und dergleichen, die der Oberfläche anhaften,
durch Reinigung und dergleichen je nach Wunsch entfernt werden.
-
Durch
das Verarbeitungssystem gemäß der vorliegenden
Erfindung kann daher Kupfer abgetrennt und zurückgewonnen werden, im metallischen
Zustand, aus dem Gegenstand, in welchem Harz und Metall vereinigt
enthalten sind. Weiterhin kann das Harz als Öl oder Karbid zurückgewonnen
werden.
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(Ausführungsform 16)
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Als
nächstes
wird als Gegenstand eine harzbeschichtete Aluminiumfolie behandelt,
bei welcher eine Aluminiumfolie und ein Harz übereinander angeordnet sind,
um ein. Verarbeitungssystem zu beschreiben.
-
Eine
derartige harzbeschichtete Aluminiumfolie wird häufig eingesetzt, beispielsweise
bei Beuteln für Kartoffelchips
oder Verpackungsbehältern
für Fertigbeutelgerichte
wie etwa Curry, als Verpackungsbehälter für Lebensmittel oder Arzneimittel,
und als wärmeisolierendes
Material.
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Eine
derartige harzbeschichtete Aluminiumfolie ist schwierig zu verarbeiten,
infolge der Vereinigung eines Harzes und einer Aluminiumfolie, und
daher wird sie herkömmlich
durch Deponieren oder Verbrennungsverarbeitung verarbeitet. Bei
der Verbrennung wird das Aluminium oxidiert, was den Wert als Ressource
drastisch verringert.
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Infolge
des hohen Energieaufwands bei der Herstellung von Aluminium stellt
es eine vollständige
Energieverschwendung dar, wenn es nicht als Ressource erneut verwendet
wird.
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Die
vorliegende Erfindung dient durch Erhitzung einer harzbeschichteten
Aluminiumfolie in der gasdichten Kammer, während die Sauerstoffkonzentration
eingestellt wird, zum selektiven Pyrolisieren (Verdampfung, Umwandlung
in Öl,
Verkohlung) des Harzbestandteils, während der Oxidationszustand
von Aluminium im wesentlichen unverändert bleibt.
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Um
wirksam eine Aluminiumfolie und ein Harz zu trennen wird daher eine
harzbeschichtete Aluminiumfolie unter verringertem Druck oder unter
nicht-oxidierenden Bedingungen erhitzt, und dann wird das Harz in
Gas, Öl,
Karbid und dergleichen zersetzt, um zurückgewonnen zu werden.
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Die
Aluminiumfolie kann als praktisch reines Metall zurückgewonnen
werden. Derartige Verunreinigungen wie Karbid, die am Aluminium
anhaften, können
etwa durch Reinigung, Vibrationen, Schleifen mit kleinen Sandteilchen
entfernt werden, je nach Erfordernis.
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Bei
diesem Verarbeitungssystem wird eine harzbeschichtete Aluminiumfolie,
um den Temperaturanstiegswirkungsgrad zu erhöhen, auf eine Temperatur erhitzt,
bei welcher das Harz nicht wesentlich oxidiert wird, dann wird der
Druck verringert oder der Partialdruck von Sauerstoff abgesenkt,
und dann wird die Temperatur weiter erhöht bis zu einer Temperatur,
bei welcher der Harzanteil in Gas, Öl, Karbid usw. zerlegt wird, um
zurückgewonnen
zu werden. Die Aluminiumfolie kann von dem Harz im Zustand eines
praktisch reinen Teils abgetrennt werden.
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26 zeigt schematisch eine harzbeschichtete Aluminiumfolie 2600.
Ein Harz 2601 und eine Aluminiumfolie 2602 sind
verbunden.
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Zuerst
wird die harzbeschichtete Aluminiumfolie 2600, die einen
zu verarbeitenden Gegenstand darstellt, in ein System gemäß der vorliegenden
Erfindung eingebracht.
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Daraufhin
wird, um den Temperaturanstiegswirkungsgrad der gasdichten Kammer
zu erhöhen,
nach Erwärmung
auf eine Temperatur (beispielsweise 200 °C), bei welcher das Harz 2601 nicht
wesentlich oxidiert wird, während
die Temperatur- und Druckbedingungen gesteuert werden, die harzbeschichtete
Aluminiumfolie 2600 auf 400 bis 650 °C erhitzt (vgl. 18, 19, 29, 30).
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Bei
einer Temperatur unterhalb von 400 °C ist die Pyrolyse des Harzbestandteils
unzureichend, wogegen bei einer Temperatur oberhalb von 650 °C die Aluminiumfolie
schmilzt. Auf diese Weise wird der voranstehend geschilderte Temperaturbereich
festgelegt.
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Vorzugsweise
wird das Harz in dem Temperaturbereich von 550 bis 650 °C selektiv
unter einem Druck von 10–2 Torr oder darunter
pyrolisiert (oder in einer nicht-oxidierenden Atmosphäre).
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27 zeigt schematisch einen Zustand einer harzbeschichteten
Aluminiumfolie, nachdem der Harzbestandteil 2601 selektiv
pyrolisiert wurde, also einen Zustand, in welchem an der Aluminiumfolie 2601 im
metallischen Zustand ein Karbid 2602b anhaftet, welches
ein Pyrolyseprodukt des Harzes ist. In diesem Zustand kann ein Karbid 2602b einfach
von der Aluminiumfolie nur dadurch abgeschält werden, daß es leicht
berührt wird.
Daher kann die Aluminiumfolie einfach im metallischen Zustand zurückgewonnen
werden (vgl. 28).
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Weiterhin
kann das Zersetzungsproduktgas, welches durch Pyrolyse des Harzes
erzeugt wird, durch mehrere Rückgewinnungseinrichtungen
entsprechend den Arten der Gase zurückgewonnen werden. Ein Katalysator
kann eingesetzt werden.
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Beispielsweise
Wasserstoffgas kann durch ein Wasserstoffgas absorbierendes Material
für die
Rückgewinnung
absorbiert werden. Chlorgas kann durch eine alkalische Lösung wie
beispielsweise NaOH eingefangen werden, um neutralisiert zu werden,
oder kann als Eisenchlorid über
den Kontakt mit auf hohe Temperatur erhitztem Eisen zurückgewonnen
werden.
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Hierbei
kann ein Abfallgas, beispielsweise nicht zurückgewonnenes Gas, durch Erhitzung
auf hohe Temperatur unschädlich
gemacht werden. Ein Teil des Harzes wird als Karbid oder Öl zurückgewonnen.
Im allgemeinen ist der Harzbestandteil einer harzbeschichteten Aluminiumfolie
ein thermisch aushärtendes
Harz, und daher kann hiervon ein großer Anteil über Verdampfung, Umwandlung
in Öl zurückgewonnen
werden. Ein Karbid des Harzbestandteils ließ sich einfach von der Aluminiumfolie
abschälen.
Darüber
hinaus behielt das Aluminium seine metallischen Eigenschaften bei.
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Durch
Erhitzung einer harzbeschichteten Aluminiumfolie unter verringertem
Druck oder in einer nicht-oxidierenden Atmosphäre kann daher beinahe das gesamte
Aluminium ohne Oxidation zurückgewonnen werden.
Hierbei können,
je nach Erfordernis, Verunreinigungen wie Karbid und dergleichen,
die an der Oberfläche
anhaften, durch Reinigung entfernt werden.
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(Ausführungsform 18)
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31 zeigt schematisch ein Beispiel für ein System
gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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32 zeigt schematisch den Aufbau einer Verarbeitungseinrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung, wie in 31 gezeigt.
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Diese
Verarbeitungseinrichtung 10 weist einen Pyrolyseofen 20 auf,
eine erste Pyrolysevorrichtung, welche einen Gegenstand, der Harz
und Metall enthält,
bei einer Temperatur pyrolisiert; eine Gaszersetzungskammer 30,
die so angeordnet ist, daß sie
mit dem Pyrolyseofen 2 verbunden ist, und das Abfallgas
reformiert oder pyrolisiert, welches von einem Gegenstand erzeugt
wird, und zwar bei einer derartigen zweiten Temperatur, daß Dioxine
zersetzt werden; einen Kühlturm 40,
der eine Kühlvorrichtung
darstellt, und so angeordnet ist, daß er mit der Gaszersetzungskammer 30 verbunden
ist, und das Abfallgas schnell auf eine dritte Temperatur herunterkühlt, um
so einen Anstieg der Dioxinkonzentration in dem Abfallgas zu unterdrücken, welches bei
der zweiten Temperatur reformiert wurde; einen Druckverringerungs/Erhitzungsofen 50,
der den durch Pyrolyse des Gegenstands erzeugten Rest erhitzt, wobei
Feststoffmaterialien von dem Abfallgas und dergleichen unter verringertem
Druck abgetrennt werden, um so in dem Rest enthaltene Metalle zu
verdampfen; und eine Rückgewinnungskammer 60,
welche das aus dem Rest verdampfte Metall kondensiert.
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In
der Verarbeitungseinrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung wird daher ein Gegenstand, der ein Harz und ein Metall
enthält,
in einen Pyrolyseofen zum Pyrolisieren eingegeben; das Abfallgas,
welches vom Gegenstand abgegeben wird, wird so verarbeitet, daß es unschädlich wird,
um einen sauberen Brennstoff zu erzeugen, durch ein Abfallgasverarbeitungsvorrichtung,
bei welchem der Hauptabschnitt aus einer Gaszersetzungskammer, einem
Kühlturm
besteht; und der Pyrolyserest des Gegenstands, von welchem das Abfallgas
abgegeben wird, wird in einen Druckverringerungs/Erhitzungsofen
eingebracht, um Metalle abzutrennen und zurückzugewinnen.
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Der
Pyrolyseofen 20 dient zur Pyrolyse bei einer ersten Temperatur,
bei welcher der Gegenstand unter Steuerung der Sauerstoffkonzentration
pyrolisiert wird, so daß beispielsweise
aus Shredderstaub, Leiterplattenabfall und dergleichen das Abfallgas
abgezogen werden kann. Das Abfallgas besteht hierbei im wesentlichen
aus Gas, wobei auch solche Fälle
nicht ausgeschlossen sind, in welchen Festkörperteilchen, Teilchen im flüssigen Zustand
und dergleichen in dem Abfallgas enthalten sind.
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33 zeigt schematisch ein Beispiel für einen
Aufbau eines Pyrolyseofens 20. Der Pyrolyseofen 20 besteht
aus einer Pyrolysekammer 21, welche einen Gegenstand pyrolisiert,
und einer Verbrennungskammer 22, welche die Pyrolysekammer 21 erhitzt,
wobei das Brenngas, welches von dem Brenngasrohr 23 zugeführt wird,
in einem Brennraum 24 verbrannt wird, um das Innere der
Pyrolysekammer 21 durch diese Verbrennungshitze zu erwärmen.
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Der
Pyrolyseofen ist mit einer Temperatureinstellvorrichtung und einer
Sauerstoffkonzentrationseinstellvorrichtung versehen, die beide
in der Figur nicht gezeigt sind, wodurch das Innere der Pyrolysekammer 21 auf
einer ersten Temperatur gehalten wird, und die Sauerstoffkonzentration
so eingestellt wird, daß die
Pyrolyse in einer reduzierenden Atmosphäre durchgeführt wird.
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Als
Temperatureinstellvorrichtung zur Einstellung einer ersten Temperatur
des Pyrolyseofens 20 können
eine Heizvorrichtung und eine Temperaturmeßvorrichtung verwendet werden.
Als Heizvorrichtung lassen sich verschiedene Arten von Konvexionsheizung,
Strahlungsheizung oder einer Kombination dieser Maßnahmen
je nach Erfordernis einsetzen. Beispielsweise kann Widerstandsheizung
verwendet werden, oder kann Schweröl oder Leichtöl außerhalb
der Kammer verbrannt werden. Nachdem das von dem Harz des Gegenstands
abgegebene Gas reformiert, unschädlich
gemacht, und neutralisiert wurde, kann das erhaltene Gas als Brenngas
als Wärmequelle
für das
System gemäß der vorliegenden
Erfindung einschließlich
des Pyrolyseofens 20 verwendet werden. Weiterhin kann beispielsweise
das reine Brenngas, welches wie voranstehend geschildert erhalten
wurde, einem Gasturbinengenerator zugeführt werden, zur Umwandlung
in elektrischen Strom, wobei durch diesen elektrischen Strom das
System gemäß der vorliegenden
Erfindung einschließlich des
Pyrolyseofens 20 betrieben werden kann.
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Als
Temperaturmeßvorrichtung
können
verschiedene Arten von Temperatursensoren eingesetzt werden. Die
erste Temperatur kann auf eine Temperatur eingestellt werden, bei
welchem das Harz des Gegenstands pyrolisiert wird, und das Metall
des Gegenstands so wenig wie möglich
oxidiert wird, jedoch wird, wie nachstehend geschildert wird, um
eine Quelle für
die Erzeugung von Dioxinen in mehreren Stufen auszuschalten, der
Pyrolyseofen 20 vorzugsweise unter reduzierenden Bedingungen
betrieben. Beispielsweise durch Pyrolyse aromatischer Kohlenwasserstoffverbindungen,
die Chlor enthalten, unter reduzierenden Bedingungen wird das Chlor
in den aromatischen Kohlenwasserstoffverbindungen in HCl und dergleichen
zerlegt. Daher kann die Erzeugung von Dioxinen unterdrückt werden.
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Der
Pyrolyseofen 20 ist so ausgelegt, daß er den Gegenstand in einem
Temperaturbereich von etwa 250 bis 600 °C pyrolisiert, besonders bevorzugt
in dem Bereich von 400 bis 550 °C.
Die erste Temperatur kann je nach Erfordernis in Abhängigkeit
von den Eigenschaften und dem Aufbau des Gegenstands eingestellt
werden. Wird die erste Temperatur des Pyrolyseofens 20 auf
eine relativ niedrige Temperatur eingestellt, kann eine Verdampfung
eines Schwermetalls des Gegenstands verhindert werden, wodurch eine
wirksame Abtrennung und Rückgewinnung
in einem Druckverringerungs/Erhitzungsofen 50 durchgeführt werden
kann, der in einem späteren
Schritt vorgesehen ist. Weiterhin kann die Belastung des Pyrolyseofens 20 verringert
werden, was zu einer Verlängerung
der Nutzungsdauer führt,
und können
die Verarbeitungskosten verringert werden.
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Eine
Sauerstoffkonzentrationseinstellvorrichtung kann beispielsweise
ein Sauerstoffkonzentrationssensor sein, der eine Sauerstoffkonzentrationsmeßvorrichtung
darstellt, und ein Trägergaseinlaßsystem.
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Als
Sauerstoffkonzentrationssensor kann ein Zirkonoxidsensor verwendet
werden, als Beispiel, der Zirkonoxid einsetzt, oder es kann die
Absorption von beispielsweise CO und CO2 mittels
Infrarotspektrometrie gemessen werden. Weiterhin kann GC-MS eingesetzt
werden, oder eine Kombination dieser Maßnahmen vorgenommen werden,
je nach Erfordernissen.
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Als
Trägergas
kann beispielsweise ein Edelgas wie etwa Ar eingesetzt werden. Weiterhin
kann durch dieses Trägergas
nicht nur die Sauerstoffkonzentration in dem Pyrolyseofen 20 eingestellt
werden, sondern kann auch das Gas wirksam in die Gaszerlegungskammer 30 eingeführt werden.
Darüber
hinaus kann es gleichzeitig als Druckeinstellvorrichtung dienen.
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Der
Pyrolyseofen 20 muß nur
dazu fähig
sein, den Gegenstand unter Steuerung der Sauerstoffkonzentration
zu pyrolisieren, so daß beispielsweise
ein Drehofen verwendet werden kann.
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Weiterhin
kann als Vorstufe des Pyrolyseofens 20 ein Shredder 25 vorgesehen
sein (40). Der Gegenstand, der von
außerhalb
der Einrichtung eingebracht wird, wird durch den Shredder zerlegt
und sortiert, und kann danach in dem Pyrolyseofen 20 eingegeben
werden, oder kann ohne Zerlegung in den Pyrolyseofen 20 eingegeben
werden. Handelt es sich beim Gegenstand um eine Abfall-Leiterplatte,
so wird er vorzugsweise in den Pyrolyseofen 20 ohne Zerlegung
eingebracht.
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Im
Inneren des Pyrolyseofens 20, in welchen der Gegenstand
eingebracht wird, muß der
Zustand in Bezug auf die Temperatur und die Sauerstoffkonzentration
nur so eingestellt werden, daß das
Metall so wenig wie möglich
oxidiert wird, und während
der Pyrolyse des Harzes an organische Verbindungen gebundenes Chlor
so weit wie möglich
anorganisch ausgebildet werden kann. Der Temperatur/Sauerstoffkonzentrationszustand
kann vorher festgelegt werden, oder kann durch Rückkopplung der Meßwerte für die Temperatur
und die Sauerstoffkonzentration an eine Heizvorrichtung bzw. eine
Sauerstoffkonzentrationseinstellvorrichtung geregelt werden. Wenn
die Sauerstoffkonzentration gemessen werden muß, kann beispielsweise ein
Zirkonoxidsensor verwendet werden.
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Weiterhin
kann der Druck in der Pyrolysekammer 21 des Pyrolyseofens 20 gesteuert
oder geregelt werden. Wenn beispielsweise im Inneren der Pyrolysekammer 21 der
Druck verringert ist, wird auch die Sauerstoffkonzentration verringert,
so daß der
Gegenstand durch Erhitzung nicht schnell oxidiert wird. Trotz der Erzeugung
eines beträchtlichen
Ausmaßes
an Zersetzungsproduktgas aus dem Harz erzeugt die Zerlegung des
Harzes gewöhnlich
keinen Sauerstoff. Weiterhin wird das Zersetzungsprodukt des Harzes
ebenfalls einfach verdampft.
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Bei
einer Druckverringerung wird die Wärmeleitfähigkeit in der Pyrolysekammer 21 gering.
Wenn jedoch im Inneren des Pyrolyseofens 20 eine nicht-oxidierende
Atmosphäre
vorhanden ist, wird selbst unter Atmosphärendruck oder unter Druckbeaufschlagung
der Gegenstand nicht oxidiert. Wenn daher im Inneren der Pyrolysekammer 21 eine
nicht-oxidierende Atmosphäre
herrscht, ist eine Druckbeaufschlagung möglich, und entsprechend kann
die Wärmeleitfähigkeit
in dem System erhöht
werden.
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Das
ausgebildete Gas, welches von dem Gegenstand abgegeben wird, wird über Rohre
in eine Gaszerlegungskammer 30 eingebracht. Bei der in 31 gezeigten Verarbeitungseinrichtung 10 ist
zwischen einem Pyrolyseofen 20 und einer Gaszerlegungskammer 30 eine
Zyklontrennvorrichtung 29 angeordnet, um Feststoffabfall
wie beispielsweise Staub in dem Abfallgas abzutrennen, jedoch kann
die Zyklontrennvorrichtung 29 je nach Erfordernis vorgesehen
sein.
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Die
Gaszerlegungskammer 30 crackt oder reformiert das Abfallgas,
welches von dem Gegenstand abgegeben wird, bei einer zweiten Temperatur,
die höher
als die erste Temperatur ist. Das Cracken, die Pyrolyse oder das
Reformieren dient hierbei zur Umwandlung von Verbindungen auf Kohlenwasserstoffgrundlage,
die in dem Abfallgas enthalten sind, welches von dem Gegenstand
abgegeben wurde, in Wasserstoff, Methan, Kohlenmonoxid und dergleichen
mit niedrigem Molekulargewicht. Weiterhin kann eine Hydroreformierung
erfolgen. Die Reformierung unter Aufrechterhaltung reduzierender
Bedingungen im Inneren des Systems ist unter Berücksichtigung der Ausschaltung
einer Erzeugungsquelle für
Dioxine vorzuziehen. Wenn im Inneren der Gaszerlegungskammer 30 reduzierende
Bedingungen aufrechterhalten werden, kann darüber hinaus eine geringe Luftmenge
in die Gaszerlegungskammer 30 eingegeben werden. In der
Gaszerlegungskammer 30 kann über die Pyrolyse hinaus zusätzlich beispielsweise
ein Katalysator verwendet werden, um eine Zerlegung durch Kontakt
zu bewirken. Als Katalysator können
beispielsweise Feststoffe wie etwa Silikat/Aluminiumoxid und Zeolit
(Alumino-Silikatsalz) verwendet werden, die ein Metall wie beispielsweise
Pt, Re und dergleichen tragen.
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Durch
Bereitstellung der Gaszerlegungskammer 30 unabhängig von
dem Pyrolyseofen 20 kann das Abfallgas von dem Gegenstand
bei einer zweiten Temperatur verarbeitet werden, die höher als
die erste Temperatur ist, und können
ein Reformieren des Abfallgases und die Erzeugung von anorganischem
Chlor wirksam durchgeführt
werden.
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Die
Gaszerlegungskammer wird vorzugsweise in einem Zustand gehalten,
in welchem die Dioxine, welche direkt oder indirekt von dem Gegenstand
herrühren,
so weit wie möglich
zerlegt werden können.
Wird beispielsweise die zweite Temperatur auf etwa 800 °C eingestellt,
so kann ein ordentlicher Anteil an Dioxinen zerlegt werden. Wird
die zweite Temperatur auf 1000 °C
oder mehr eingestellt, besonders bevorzugt auf 1200 °C oder mehr,
so können
die Dioxine noch wirksamer zersetzt werden. Da die Gaszerlegungskammer 30 auf die
zweite Temperatur eingestellt wird, bei welcher die Dioxine zerlegt
werden können,
wird bei dieser zweiten Temperatur in dem Abfallgas enthaltener
Kohlenwasserstoff gleichzeitig pyrolisiert.
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Die
Kohlenwasserstoffverbindungen, die in dem Abfallgas enthalten sind,
welches von dem Gegenstand abgegeben wird, werden durch Reformieren
in der Gaszerlegungskammer 30 pyrolisiert, und in Wasserstoff,
Methan, Kohlenmonoxid mit niedrigem Molekulargewicht umgewandelt.
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Wenn
Dioxine in dem Abfallgas vorhanden sind, werden diese praktisch
vollständig
zerlegt. Darüber hinaus
wird organisches Chlor in anorganisches umgewandelt, so daß eine erneute
Synthese von Dioxinen unterdrückt
werden kann.
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34 zeigt schematisch ein Beispiel für den Aufbau
der Gaszerlegungskammer 30.
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Die
in 34(a) dargestellte Gaszerlegungskammer
dient, durch Einbringen des Abfallgases von dem Pyrolyseofen 20 und
einer kleinen Menge an Luft in die mit Koks gefüllte Kammer dazu, zusätzlich zur
Durchführung
der Pyrolyse und zum Reformieren des Abfallgases, eine reduzierende
Atmosphäre
und Temperaturbedingungen herzustellen, in welchen Dioxine zerlegt
werden.
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Die
in 34(b) gezeigte Gaszerlegungskammer
dient dazu, nach Erhitzung der Kammer auf eine Temperatur, bei welcher
die Dioxine zerlegt werden können,
durch Verbrennung eines Brenngases und Luft, durch Einlaß des Abfallgases
von dem Pyrolyseofen 20 in die Kammer zur Pyrolyse und
zum Reformieren.
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In
der Kammer der Gaszerlegungskammer 30 kann beispielsweise
eine Kontaktzerlegungsvorrichtung vorgesehen sein, beispielsweise
wie voranstehend geschildert ein Katalysator.
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Weiterhin
können
je nach Erfordernis eine Temperatureinstellvorrichtung und eine Sauerstoffkonzentrationsmeßvorrichtung,
welche die Temperatur bzw. die Sauerstoffkonzentration in der Kammer
einstellen, bei der Gaszerlegungskammer 30 vorgesehen sein.
Als Sauerstoffkonzentrationseinstellvorrichtung können der Sauerstoffkonzentrationssensor
und das Trägergaseinlaßsystem
wie voranstehend geschildert verwendet werden. Weiterhin kann ein
Wasserstoffgasvorratsbehälter
angeschlossen sein, oder ein Vorratsbehälter für ein Inertgas wie beispielsweise
Ar.
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Hierdurch
kann das Abfallgas, welches in dem Abfallgas enthalten ist, das
von dem Gegenstand abgegeben wurde, in Wasserstoff, Methan, Kohlenmonoxid
mit niedrigem Molekulargewicht umgewandelt werden, durch die Gaszerlegungskammer 30 oder
die zweite Pyrolysevorrichtung.
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Das
Abfallgas, welches in der Gaszerlegungsvorrichtung 30 pyrolisiert
und reformiert wurde, wird in den Kühlturm 40 eingegeben.
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Der
Kühlturm 40,
der mit der Gaszerlegungskammer 30 verbunden ist, kühlt schnell
das Abfallgas, welches bei der zweiten Temperatur reformiert oder
pyrolisiert wurde, auf eine dritte Temperatur ab, um so einen Anstieg
der Dioxinkonzentration in dem Abfallgas zu unterdrücken.
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Die
Konzentration an Dioxinen in dem Abfallgas, welches bei der zweiten
Temperatur in der Gaszerlegungskammer 30 oder der zweiten
Pyrolysevorrichtung reformiert oder pyrolisiert wurde, ist daher
bemerkenswert gering, da die zweite Temperatur eine Temperatur ist,
bei welcher die Dioxine zersetzt werden können, und Chlor von Kohlenwasserstoffverbindungen,
die bei dieser Temperatur zerlegt oder reformiert werden, durch
die reduzierende Atmosphäre
anorganisch ausgebildet wird. Um daher zu verhindern, daß die Erzeugung
oder Resynthese von Dioxinen in diesem Zustand auftritt, also um
den Anstieg an Dioxinkonzentration in dem Abfallgas so weit wie
möglich
zu unterdrücken,
wird daher die Temperatur schnell auf die dritte Temperatur abgesenkt.
Die dritte Temperatur kann auf eine Temperatur eingestellt werden,
bei welcher keine Reaktion von Dioxinen erfolgt.
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Durch
Quenchen aus einem Zustand, in welchem Dioxine in dem Abfallgas
(die Temperatur muß nicht unbedingt
gleich der zweiten Temperatur der Gaszerlegungskammer 30 sein,
sondern kann eine Temperatur sein, die höher als jene, bei welcher die
Dioxine zerlegt werden) zerlegt werden, beispielsweise auf 150 °C oder weniger,
bevorzugt 100 °C
oder weniger, noch bevorzugter 50 °C oder weniger, und besonders
bevorzugt 35 °C
oder weniger, kann die Erzeugung und Resynthese der Dioxine unterdrückt werden.
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In
diesem Fall wird vorzugsweise das Abfallgas auf die dritte Temperatur
in kürzest
möglicher
Zeit abgekühlt.
Dies liegt daran, daß Dioxine
im Temperaturbereich von etwa 200 °C bis 400 °C neu gebildet und durch Resynthese
erzeugt werden können.
Durch Verkürzung
der Verweilzeit in dem Temperaturbereich, in welchem Dioxine erzeugt
werden können,
oder durch Resynthese gebildet werden, durch Schnellabkühlung des
Abfallgases auf die dritte Temperatur kann die Dioxinkonzentration
in dem Abfallgas wirksamer unterdrückt werden.
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In
dem Kühlturm 40 ist
es daher wünschenswert,
daß das
Abfallgas schnell abgekühlt
wird, in weniger als etwa zehn Sekunden.
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Ein
derartiger Kühlturm 40 kann
durch Kontakt durch direktes Aussprühen eines Kühlmittels wie etwa Wasser,
eines Kühlöls auf das
Abfallgas abkühlen.
Wenn in diesem Fall ein alkalisches Pulver wie beispielsweise Kalkpulver
ausgesprüht
wird, kann das Abfallgas neutralisiert werden. Weiterhin diffundiert
beispielsweise HCl in dem Abfallgas in die Feststoffoberfläche über den
Kontakt mit Kalkpulver, was zu einer Unterdrückung der Produktion und Resynthese
der Dioxine führt.
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35 zeigt schematisch ein Beispiel für den Aufbau
eines Kühlturms 40.
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35(a) zeigt einen Aufbau, bei welcher
das Abfallgas, das von der Zerlegungskammer 30 eingegeben
wird, rektifiziert wird, wobei das Kühlmittel wie beispielsweise
Kühlwasser
oder Kühlöl direkt
ausgesprüht wird,
wodurch das Abfallgas auf die dritte Temperatur abgekühlt wird. 35(b) hat einen solchen Aufbau, bei welchem
ein Neutralisierungsmittel wie beispielsweise Kalkpulver zusammen
mit einem Kühlmittel
das Abfallgas neutralisiert wird, und gleichzeitig Chlor in dem
Abfallgas gebunden wird, um eine Quelle für Dioxine aus dem Abfallgas
auszuschalten.
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Weiterhin
ist der Kühlturm 40 mit
nicht dargestellten Temperatursensoren an dem Einlaßabschnitt
für das
Abfallgas und dem Auslaßabschnitt
für das
Kühlgas
versehen, und weiterhin mit einer Kühlrateneinstellvorrichtung,
beispielsweise einer Einstellvorrichtung für die Flußrate des Kühlmittels oder die Temperatur.
Die Kühlrate
des Abfallgases wird daher so gesteuert, daß die Produktion und Resynthese
von Dioxinen unterdrückt
wird.
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Das
Abfallgas, welches von dem Gegenstand in dem Pyrolyseofen 20 abgegeben
wird, wird daher in der Gaszerlegungskammer 30 bei einer
Temperatur pyrolisiert oder reformiert, bei welcher Dioxine zerlegt
werden, und wird durch den Kühlturm
schnell abgekühlt,
um so die Erzeugung und Resynthese von Dioxinen zu unterdrücken. Hierdurch
wird das Abfallgas in Wasserstoff, Methan, Kohlenmonoxid und dergleichen
umgewandelt, und kann die Dioxinkonzentration in dem Abfallgas ebenfalls
drastisch verringert werden.
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In
der Verarbeitungseinrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung wird daher die Zersetzung des Gegenstands, die Zersetzung
des Abfallgases, welches von dem Gegenstand abgegeben wird, in mehreren
Stufen mit einem Pyrolyseofen 20 und einer Gaszerlegungskammer 30 durchgeführt, und
kann durch Aufrechterhaltung einer reduzierenden Atmosphäre in diesen
Zerlegungsvorrichtungen das Auftreten von Dioxinen unterdrückt werden.
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Durch
Einstellung der zweiten Temperatur auf 800 °C und der dritten Temperatur
auf 150 °C
konnte die Dioxinkonzentration in dem Abfallgas auf 0,1 bis 0,5
TEQng/Nm3 verringert werden.
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Durch
Einstellung der zweiten Temperatur auf 1150 °C und der dritten Temperatur
auf 50 °C
konnte sogar die Dioxinkonzentration in dem Abfallgas auf 0,1 TEQng/Nm3 oder weniger verringert werden.
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Das
Abfallgas, welches am Kühlturm 40 abgekühlt wird,
kann je nach Erfordernis gereinigt oder entschwefelt werden.
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Weiterhin
kann das Abfallgas, welches in dem Kühlturm 40 gekühlt wird,
in eine Neutralisationsreaktionsfiltervorrichtung eingegeben werden,
beispielsweise einem Beutelfilter. Zwischen dem Kühlturm 40 und
der Neutralisationsfiltervorrichtung, beispielsweise hydradisierter
Kalk, können
Filterhilfsmittel (beispielsweise hochporöse Teilchen wie Zeolit, Aktivkohle,
TESHISOUBU, Shirasu-Ballons) in den Fluß des Abfallgases eingesprüht werden.
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36 zeigt schematisch einen Teil des Aufbaus eines
Abfallgasverarbeitungssystems, in welchem ein Beutelfilter 70 hinter
dem Kühlturm 40 angeschlossen
ist.
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Abgegebene
Feststoffe, beispielsweise kleine Teilchen von Schwermetallen, die
in dem Kühlturm
kondensiert wurden, und Feststoffe, die von dem Beutelfilter abgegeben
werden, usw. können
dadurch verarbeitet werden, daß sie
in einen Druckverringerungs/Heizofen 50 eingegeben werden.
Selbst wenn Metalle wie Blei, Zinn, Arsen, Cadmium und dergleichen
in dem Abfallgas vorhanden sind, können sie daher abgetrennt und zurückgewonnen
werden.
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So
bearbeitetes Abfallgas, welches von dem Gegenstand abgegeben wurde,
kann als Wärmequelle verwendet
werden, welche den Pyrolyseofen 20 heizt, oder kann einem
Gasturbinengenerator für
die Elektrizitätserzeugung
zugeführt
werden. Weiterhin kann diese Elektrizität als Wärmequelle oder sonstwie bei
der Verarbeitungseinrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung benutzt werden.
-
Der
Pyrolyserest des Gegenstands, von welchem Abfallgase in dem Pyrolyseofen 20 abgegeben
wurden, wird in einen Druckverringerungs/Erhitzungsofen 50 eingegeben.
Da organische Bestandteile des Gegenstands in dem Pyrolyseofen 20 zerlegt
werden können,
der eine erste Pyrolysevorrichtung darstellt, besteht der Pyrolyserest
hauptsächlich
aus Metall, Karbid oder Glas.
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Der
Druckverringerungs/Heizofen 50, der Metalle von dem Pyrolyserest,
der hier den Gegenstand darstellt, abtrennt und zurückgewinnt,
weist einen Spülraum 51,
einen ersten gasdichten Raum 52 und einen Kühlraum 53 auf,
wobei jeder Raum durch eine Trennwand 54 abgetrennt ist,
die geöffnet oder
geschlossen werden kann. Weiterhin können der Pyrolyseofen 20 und
der erste gasdichte Raum des Druckverringerungs/Heizofens 50 über einen
Spülraum 51 verbunden
werden.
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In
dem in 31 dargestellten Druckverringerungs/Heizofen 50 wird
der Gegenstand durch Öffnen
einer Trennwand 54a in den Spülraum 51 eingebracht.
Die Trennwand 54a wird geschlossen, und dann wird das Innere
des Spülraums 51 grob
evakuiert, durch ein nicht dargestelltes Absaugsystem. Danach wird
die Trennwand 54b geöffnet,
um den Gegenstand in den ersten gasdichten Raum 52 zu übertragen.
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Die
Trennwand 54b wird geschlossen, und dann werden der Druck
und die Temperatur im Inneren des ersten gasdichten Raums 52 so
gesteuert, daß das
Metall des Gegenstands im Zustand mit verringertem Druck verdampft
wird. Das aus dem Gegenstand verdampfte Metall wird für die Rückgewinnung
durch die Rückgewinnungskammer 60 kondensiert.
Das Bezugszeichen 55 bezeichnet ein Absaugsystem. Auslaßgas aus
dem Absaugsystem kann in die Zerlegungskammer 30 eingegeben
werden.
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Nach
Verdampfung des gewünschten
Metalls wird durch Öffnen
der Trennwand 54c, welche den Kühlraum 53 abtrennt,
der durch ein nicht dargestelltes Absaugsystem unter verringerten
Druck gesetzt wird, der Gegenstand zum Kühlraum 53 übertragen.
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Die
Trennwand 54c wird zur Abkühlung des Gegenstands geschlossen,
und wenn ein stabiler Zustand des Gegenstands selbst in Luft erreicht
ist, wird der Kühlraum 53 belüftet, um
die Trennwand 54d zum Herausziehen des Gegenstands zu öffnen.
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Obwohl
der Gegenstand aus Karbiden und nicht verdampften Metallen besteht,
lassen sich diese Metalle von den Karbiden einfach trennen.
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Daher
kann gemäß der vorliegenden
Erfindung ein Gegenstand, der Harz und Metall aufweist, in hohem
Ausmaß recycelt
werden, und kann darüber
hinaus die Erzeugung von Dioxinen verhindert werden.
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(Ausführungsform 19)
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37 zeigt schematisch ein weiteres Beispiel für das System
gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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38 zeigt schematisch einen Aufbau der Verarbeitungseinrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung von 37. Bei dieser Verarbeitungseinrichtung
wird ein saurer Bestandteil in dem Abfallgas, welches in dem Kühlturm 40 abgekühlt wurde,
in einem Neutralisierungsreinigungsturm 61 neutralisiert,
und wird an einem Entschwefelungsturm 62 entschwefelt,
um gereinigt zu werden, was zur Verwendung als reines Brenngas führt. Das
Brenngas wird einem Brennraum 23 des Pyrolyseofens 20 zugeführt, um
als Heizbrennstoff des Pyrolyseofens zu dienen, und wird durch ein
Aktivkohlefilter 53 gefiltert, um einem Gasturbinengenerator 54 zur Umwandlung
in Elektrizität
zugeführt
zu werden. Das Auspuffgas, welches den Pyrolyseofen 20 erhitzt
hat, und das Auspuffgas des Gasturbinengenerators 64 werden
bezüglich
ihrer Bestandteile überwacht,
der Konzentrationen usw., durch GC-MS und dergleichen, und werden
nach Bestätigung
ihrer Sicherheit in die Luft über einen
Schornstein 66 ausgestoßen.
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Durch
Einsatz einer derartigen Anordnung kann das System gemäß der vorliegenden
Erfindung den Gegenstand wirksamer verarbeiten.
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Zum
Beispiel wird das Abfallgas, welches unschädlich gemacht wird, neutralisiert
und gereinigt, um als reines Brenngas zum Erwärmen des Pyrolyseofens verwendet
zu werden. Weiterhin kann der Druckverringerungs/Heizofen mit dem
elektrischen Strom arbeiten, der von dem Gasturbinengenerator erhalten
wird. Oder es kann der elektrische Strom verkauft werden. Die Betriebskosten
der Einrichtung können
daher auf einen bemerkenswert niedrigen Wert begrenzt werden.
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Darüber hinaus
ist, da die erste Temperatur in der ersten Pyrolysevorrichtung so
niedrig wie 600 °C oder
weniger ist, die Lebensdauer des Pyrolyseofens lang, und kann die
Wartung vereinfacht werden.
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39 zeigt schematisch ein Beispiel, bei welchem
das Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung zur Verarbeitung von Abfall eingesetzt wird. Die Abfälle werden
daher pyrolisiert, das Abfallgas, welches aus dem Abfall ausgestoßen wird,
wird in ein reines Brenngas durch ein Abfallgasverarbeitungssystem
umgewandelt, und der Pyrolyserest wird in den Druckverringerungs/Heizofen
eingegeben, um als Schwermetall, ein nutzbares Metall, als Aktivkohle
zurückgewonnen
zu werden.
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40 zeigt schematisch ein Beispiel für einen
Aufbau eines Shreddergeräts,
welches in der Vorstufe der Verarbeitungseinrichtung vorgesehen
werden kann. Hierbei ist ein Shreddergerät gezeigt, welches ein Schrottauto
verarbeitet.
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Ein
Schrottauto wird von einem Shredder zerkleinert, und mittels Magnetismus,
den Einsatz von Windkraft und dergleichen in Eisenbestandteile,
Nicht-Eisenbestandteile, und Nicht-Metallanteile fraktioniert. Was bei
diesem Fraktionierungsschritt übrigbleibt
ist der Shredderstaub. Der Shredderstaub enthält Harz (enthält Fasern,
Papier), Glas, und verschiedene Arten von Metallen einschließlich Schwermetallen.
Durch Einsatz einer derartigen Anordnung, wie sie voranstehend beschrieben
wurde, kann der Shredderstaub, für
den es bislang keine Verarbeitungstechnik gab, sicher und wirksam
verarbeitet werden.
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Der
Shredderstaub wird in einen Pyrolyseofen 20 geworfen, um
bei 400 bis 500 °C
pyrolisiert zu werden, das Abfallgas, welches von dem Harzanteil
oder dem organischen Bestandteil des Shredderstaubs abgegeben wird,
wird in die Gaszerlegungskammer 30 eingebracht, um bei
einer zweiten Temperatur von 1100 °C oder mehr (bevorzugt 1150 °C oder mehr)
pyrolisiert zu werden, um so zersetzt zu werden, und schädliches Material
wie etwa Dioxine und dergleichen unschädlich zu machen. Dann konnte
unmittelbar darauf durch Schnellabkühlung innerhalb von 10 Sekunden
in dem Kühlturm 40,
bei welchem die dritte Temperatur auf 100 °C oder weniger eingestellt ist
(bevorzugt auf 50 °C
oder weniger), die Erzeugung von Dioxinen auf einen Wert von 0,1
TEQng/Nm3 oder weniger verringert werden.
Das Abfallgas von dem Gegenstand, der so verarbeitet wurde, wird
durch eine Gasreinigungseinrichtung (Neutralisierungseinrichtung)
verarbeitet, und eine Entschwefelungseinrichtung, die zum Entfernen
von Zyaniden, Sulfiden, Nitriden dient, um ein reines Brenngas zu
erzielen.
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Dieses
Brenngas kann als eine Wärmequelle
des Pyrolyseofens 20 verwendet werden, und kann gleichzeitig
in elektrischen Strom durch ein Gasturbinengenerator umgewandelt
werden, für
den Betrieb des Druckverringerungs/Heizofens 50.
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Weiterhin
wird der Pyrolyserest des Gegenstands in den Druckverringerungs/Heizofen 50 eingebracht,
und wird unter verringertem Druck von 10–1 bis
10–3 Torr
erhitzt. Hierdurch können
Metalle wie etwa Pb, Sb, As, Cd, Sn, Zn und dergleichen mit einem
Rückgewinnungswirkungsgrad
von mehr als 99 % abgetrennt und zurückgewonnen werden. Der Anteil
von Pb, Sb, As, Cd, Sn, Zn in dem Gegenstand, der in dem Druckverringerungs/Heizofen 50 verarbeitet
wurde, kann auf den Pegel von 0,1 ppm herabgesetzt werden.
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Der
Eisenanteil, der in dem Gegenstand übrigbleibt, welches in dem
Druckverringerungs/Heizofen 50 verarbeitet wurde, kann
durch ein Schwerkraftabscheideverfahren, einen Elektromagneten und
dergleichen abgetrennt und zurückgewonnen
werden, was schließlich
zu einem unschädlichen
und äußerst reinen
Karbid führt.
Diese Karbid kann in dem Aktivkohlefilter 63 verwendet
werden, oder kann als wirksame Bodenstabilisierung eingesetzt werden.
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Gemäß dieser
Erfindung kann durch Pyrolyse unter Steuerung der Sauerstoffkonzentration
ein elektrisches Haushaltsgerät,
Kraftfahrzeuge, Präzisionsinstrumente
und dergleichen, oder der Shredderstaub derartiger Abfälle, und
nachfolgende Verarbeitung in dem Abfallgasverarbeitungssystem und
dem Pyrolysefestverarbeitungssystem das Abfallgas in reines Brenngas
durch Zerlegung, und Umwandlung in unschädliches Material aus dem schädlichen
Material wie beispielsweise Dioxine und dergleichen umgewandelt
werden. Diese Brenngas kann als Wärmequelle eingesetzt werden,
durch Zufuhr in einen Brennraum, beispielsweise einen Pyrolyseofen
und dergleichen. Weiterhin kann dieses Brenngas zur Erzeugung von
Elektrizität
verwendet werden. Verglichen mit einem hydroelektrischen Erzeugungsverfahren,
bei welchem die konstante Versorgung mit Elektrizität in dem
Zeitraum der Wasserknappheit schwierig ist, wird infolge der Tatsache,
da der Shredderstaub in großen
Mengen anfällt,
und als Ressource kostengünstig
ist, eine sehr wirksame Erzeugung der Elektrizität dadurch ermöglicht,
daß das
System gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet wird. Weiterhin kann das System der vorliegenden
Erfindung, die modulartig aufgebaut ist, einem weiten Bereich an
Einsatzzwecken entsprechen, der von kleinen Anwendungen bis zu großen Anwendungen
führt,
oder an jede Verwendung angepaßt
werden.
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Weiterhin
können
aus dem Pyrolyserest durch Erhitzung oder Vakuum verschiedene Arten
von Metallen in einem äußerst reinen
metallischen Zustand abgetrennt und zurückgewonnen werden. Da Schwermetalle von
Karbiden entfernt werden, können
die Karbide wirksam eingesetzt werden. Da der Zersetzungs/Heizofen relativ
kleine Abmessungen aufweist, verglichen mit einem Schmelzofen, und
Herstellungskosten und der Raum für die Einrichtung entsprechend
eingespart werden können,
kann er wirksam auf die Abfallverarbeitung im Maßstab einer Stadt oder eines
Dorfes reagieren.
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Daher
kann eine große
Menge an Abfall, der schädliche
Materialien oder Ressourcenmaterialien enthält, und bei der Verbrennung
schädliche
Materialien einschließlich
Dioxinen erzeugt, als wiederverwendbare Materialien in einem äußerst reinen
Zustand zurückgewonnen
werden, ohne die schädlichen
Materialien, Schwermetalle, in die Umgebung auszustoßen.
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Weiterhin
können
mit einer Verarbeitungseinrichtung und einem Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung,
ohne Erzeugung eines schädlichen
Gases, eine Leiterplatte und elektronische Bauteile wie verschiedene
Arten von ICs, Widerständen,
Kondensatoren und dergleichen einfach von den Abfällen eines
bestückten
Substrats entfernt werden, und kann gleichzeitig eine Lotlegierung
und dergleichen abgetrennt und zurückgewonnen werden.
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Zuerst
wird ein bestücktes
Substrat ohne Zerkleinerung in einen Pyrolyseofen 20 eingegeben,
der auf eine erste Temperatur von 250 bis 500 °C eingestellt ist, um zu pyrolisieren.
In diesem Fall kann der Druck im Inneren des Pyrolyseofens verringert
werden. Das Abfallgas, welches durch die Zersetzung des bestückten Substrats
erzeugt wird, wird zur Unterdrückung
der Erzeugung schädlicher
Materialien wie beispielsweise Dioxinen und dergleichen in eine
Gaszersetzungskammer 30 eingegeben, für die Pyrolyse bei 800 °C oder mehr, und
wird danach schnell auf 100 °C
oder weniger in einem Kühlturm 40 heruntergekühlt. Der
Pyrolyserest wird in einen Druckverringerungs/Heizofen 50 eingegeben,
woran sich eine Druckverringerung auf etwa 10–3 Torr anschließt, und
wird dann allmählich
bis zu 350 bis 700 °C
erwärmt,
um die Materialbestandteile von Lotlegierungen zu verdampfen. Daher
können
Leiterplatten und elektronische Bauteile wie verschiedene Arten
von ICs, Widerständen,
Kondensatoren und dergleichen abgetrennt werden, und können gleichzeitig
Metalle wie beispielsweise verdampftes Blei durch eine Kondensationsvorrichtung
zurückgewonnen
werden, die in der Mitte des Rückgewinnungsweges
angeordnet ist.
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Durch
ein derartiges Verfahren wurden die elektronischen Bauteile und
die Leiterplatte praktisch vollständig getrennt. Darüber hinaus
können
niedrig schmelzende Metalle wie beispielsweise schädliches
Pb oder dergleichen fast vollständig
ausgeschaltet werden (auf den Pegel 0,1 ppm). Das schädliche Material
in dem Abfallgas, welches von dem Harzanteil erzeugt wird, weist
eine bemerkenswert niedrige Konzentration auf, die beispielsweise
für Dioxine
auf 0,1 bis 0,5 TEQng/Nm3 verringert werden
kann. Die Leiterplatte, von welcher elektronische Bauteile abgetrennt
und von welcher ein Verbindungsmetall entfernt wurde, wurde verkohlt
und nahm einem Zustand ein, in dem sie Kupfer für die Verdrahtung enthielt.
Schädliche
Metalle wie etwa Pb, Sb können
von den elektronischen Bauteilen ebenfalls entfernt werden, beispielsweise
verschiedenen Arten von ICs, Widerständen, Kondensatoren und dergleichen,
und der Harzanteil, beispielsweise ein Formharz, wurde verkohlt
und nahm eine Zustand an, in welchem er teilweise Metalle wie Si,
Au, In, W, Mo usw. enthielt.
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Die
verkohlte Leiterplatte, die Kupfer enthält, wird dann weiter in dem
Druckverringerungs/Heizofen 50 erhitzt (1050 bis 1200 °C), und die
Kupferfolie wird halb geschmolzen, so daß sie in einer kugelähnlichen
Form von mehreren mm koaguliert.
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Durch
Einsatz einer derartigen Verarbeitung ließ sich Kupfer einfach von dem
Karbid abtrennen und zurückgewinnen.
Die Leiterplatte, die aus diesem Karbid und Kupfermetall besteht,
kann durch eine Kalziumkarbonatlösung
und dergleichen gereinigt werden, um hochreines Kupfer zurückzugewinnen.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung können
daher Abfälle
in Form bestückter
Substrate einfach in die Leiterplatte und verschiedene Arten elektronischer
Bauteile getrennt werden, ohne ein schädliches Material abzugeben,
wobei das schädliche
Material entfernt ist, und ohne sich auf Handarbeit verlassen zu
müssen. Gleichzeitig
können
verschiedene Arten von Metallen einschließlich Metallbestandteilen von
Lotlegierungen verdampft werden, um abgetrennt und zurückgewonnen
zu werden. Weiterhin kann Metall wie etwa Kupfer, welches nicht
verdampft, mit hoher Reinheit zurückgewonnen werden. Gemäß der vorliegenden
Erfindung können
Abfälle
wie beispielsweise die bestückten
Substrate, für
die es bislang keine anerkannte wirksame Verarbeitungstechnik gab,
als wiederverwendbare Materialien mit hoher Reinheit zurückgewonnen
werden, ohne schädliche
Materialien oder Schwermetalle in die Umgebung abzugeben.
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(Ausführungsform 3)
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Als
nächstes
werden Einzelheiten einer Druckverringerungs/Heizvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
beschrieben.
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41 zeigt in Perspektivansicht schematisch ein
Beispiel für
ein Druckverringerungs/Heizgerät,
welches für
das System gemäß der vorliegenden
Erfindung vorgesehen ist. Durch teilweises Wegschneiden ist die
Situation im Inneren dargestellt.
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Der
Druckverringerungs/Heizofen 100 kann den Pyrolyserest von
dem Gegenstand 150 verarbeiten, der Harz und Metall als
Bestandteile aufweist, sowie Feststoffabfall und Schlacke, die von
dem Abfallgas abgetrennt werden, und weist einen Spülraum 101 auf,
einen ersten gasdichten Raum 102, einen zweiten gasdichten
Raum 103 und einen Kühlraum 104.
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Diese
Räume sind
jeweils durch Türen 105 getrennt,
die Trennwände
darstellen, die geöffnet
oder geschlossen werden können.
Der Außenabschnitt
der Einrichtung und der Spülraum 101,
der Spülraum 101 und der
erste gasdichte Raum 102, der erste gasdichte Raum 102 und
der zweite gasdichte Raum 103, der zweite gasdichte Raum 103 und
der Kühlraum 104,
und der Kühlraum 104 und
die Außenseite
der Einrichtung sind daher durch Türen 105a, 105b, 105c, 105d bzw. 105e getrennt.
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Die
Türen 105,
welche die jeweiligen Räume
trennen, weisen gasdichte und adiathermische Eigenschaften auf,
so daß jeder
Raum unter Wärme-
und Druckgesichtspunkten getrennt ist. Die Wärmebelastung der Türen 105a, 105b ist
gering, so daß daher
nur eine Gasdichtigkeit erforderlich ist.
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An
den Spülraum 101 ist
ein Absaugsystem 106 angeschlossen. Das Absaugsystem 106 ist
mit einer Öldiffusionspumpe 106,
einer Booster-Pumper 106b und einer Drehpumpe 106c versehen.
Zwischen dem Spülraum 101 und
dem Absaugsystem 106 sowie zwischen jeweiligen Vakuumpumpen
sind nicht dargestellte Ventile jeweils vorgesehen.
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Zwischen
dem Spülraum 101 und
dem Absaugsystem 106 ist eine Falle 107 angeordnet,
um Feuchtigkeit oder Wasserstoffgas auszuschalten, welches von dem
Gegenstand 105 durch die Druckverringerung in dem Spülraum 101 und
dergleichen abgegeben wird. Selbst wenn daher von dem Gegenstand 150 in
dem Spülraum
Feuchtigkeit oder Wasserstoffgas abgegeben wird, wird das Absaugsystem 106 hierdurch
nicht negativ beeinflußt.
Die Falle 107 kann je nach Erfordernis vorgesehen sein.
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Der
Druck in dem Spülraum 101 wird
durch dieses Absaugsystem 106 und ein nicht dargestelltes
Vakuummeßgerät eingestellt,
welches ein Drucksensor ist. Als Vakuummeßgerät können ein Bourdon-Rohr, ein Pirani-Meßgerät und dergleichen
je nach Erfordernis verwendet werden.
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Weiterhin
ist an den Spülraum 101 ein
Trägergaseinlaßsystem
angeschlossen, um die Innenatmosphäre des Spülraums 101 durch das
Gas auszutauschen, und bezeichnet das Bezugszeichen 108 ein
Trägergaseinlaßventil.
Das Trägergaseinlaßsystem
ist an einen nicht dargestellten Trägergasvorratsbehälter angeschlossen.
Hierbei wird N2 als Trägergas verwendet, jedoch kann
auch ein Edelgas wie beispielsweise Ar eingesetzt werden.
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Weiterhin
kann durch Bereitstellung einer Heizvorrichtung für den Spülraum 101 der
Gegenstand 150 vorher erhitzt werden.
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Nachdem
der Druck im Spülraum 101 und
dem ersten gasdichten Raum 102 ausgeglichen wurde, wird die
Tür 105b geöffnet, und
wird der Gegenstand 150 in den ersten gasdichten Raum 102 durch
eine Stoßvorrichtung 130 transportiert.
Obwohl dies nachstehend nicht ausdrücklich erwähnt ist, kann die Tür 105 geöffnet oder
geschlossen werden, nachdem die Drucke auf beiden Seiten ausgeglichen
wurden, welche durch diese Tür
getrennt werden.
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Der
erste gasdichte Raum 102 ist ein Verarbeitungsraum zur
reaktiven Verdampfung, um die Metallbestandteile des Gegenstands 150 von
dem Gegenstand 150 zurückzugewinnen.
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Der
erste gasdichte Raum 102 ist mit einer elektrischen Heizvorrichtung 109 als
Heizvorrichtung versehen. Die elektrische Heizvorrichtung kann mit
elektrischem Strom von dem Gasturbinengenerator 64 versorgt
werden. Die Heizvorrichtung ist nicht auf eine elektrische Heizvorrichtung 109 beschränkt, sondern
je nach Erfordernis ausgewählt
oder kombiniert werden. Weiterhin kann von außerhalb der gasdichten Zone
aus Gas, Öl
und dergleichen verbrannt werden, oder kann zur Erhitzung Induktionsheizung
eingesetzt werden. Weiterhin kann Brenngas eingesetzt werden, welches
von dem Gegenstand 150 erhalten wird.
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Die
Temperatur in dem ersten gasdichten Raum 102 wird durch
eine elektrische Heizvorrichtung 109 und eine Steuervorrichtung
eingestellt, welche die elektrische Heizvorrichtung über einen
nicht dargestellten Temperatursensor und durch die Meßwerte von
dem Temperatursensor steuert oder regelt. Als Steuervorrichtung
kann ein Programm, bei welchem beispielsweise die Meßwerte oder
Meßspannungen
von dem Temperatursensor Eingangsdaten sind, und die Signale oder
die Spannungen, welche die elektrische Eingangsenergie zur elektrischen
Heizvorrichtung variieren, Ausgangsdaten sind, in einer elektronischen
Rechenvorrichtung vorgesehen sein.
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Eine
derartige Steuerung kann über
eine Analogschaltung durchgeführt
werden, oder es betätigt
ein Benutzer die Heizvorrichtung entsprechend der Temperatur.
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In
der Druckverringerungs/Heizeinrichtung, die in 41 gezeigt ist, wird die Temperatur in dem ersten
gasdichten Raum 102, zusammen mit dem Druck in dem gasdichten
Raum 102, was später
beschrieben wird, und weiterhin zusammen mit verschiedenen Bedingungen
in dem Spülraum 101,
dem zweiten gasdichten Raum 103, dem Kühlraum 104 und dem Öffnen oder
Schließen
der Trennwände 105,
und dem Transport des Gegenstands 150 zusammen durch eine
nicht dargestellte Steuervorrichtung gesteuert. Die Steuervorrichtung
kann beispielsweise dadurch verwirklicht werden, daß ein Steuerprogramm
auf einer elektronischen Recheneinrichtung vorgesehen wird. Auch
mit dem ersten gasdichten Raum 102 ist ein Absaugsystem 110 verbunden.
Der Aufbau dieses Absaugsystems ist ebenso wie bei dem Absaugsystem 110 des
Spülraums 101.
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Der
Druck in dem ersten gasdichten Raum 102 wird durch dieses
Absaugsystem 110 und ein nicht dargestelltes Vakuummeßgerät eingestellt,
welches ein Drucksensor ist. Als Vakuummeßgerät kann, wie voranstehend geschildert,
je nach Erfordernis ein Bourdon-Rohr oder ein Pirani-Meßgerät verwendet
werden.
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Mit
dem ersten gasdichten Raum 102 ist ein Trägergaseinlaßsystem
verbunden, welches die Sauerstoffkonzentration in diesem Raum einstellt,
und das Bezugszeichen 112 bezeichnet ein Trägergaseinlaßventil. Dieses
Trägergaseinlaßsystem
ist an einen nicht dargestellten Trägergasvorratsbehälter angeschlossen.
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Eine
Sauerstoffkonzentrationseinstellvorrichtung kann je nach Erfordernis
vorgesehen sein.
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Da
die Druckverringerung in dem ersten gasdichten Raum 102 den
Temperaturanstiegswirkungsgrad des Gegenstands verringert, wird
zuerst bei relativ geringem Unterdruck der Gegenstand erhitzt, während die Sauerstoffkonzentration
eingestellt wird, und dann wird der Unterdruck vergrößert. Auf
diese Weise kann der Temperaturanstiegswirkungsgrad des Gegenstands
gesteigert werden.
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Hierbei
wird N2 als Trägergas verwendet, jedoch läßt sich
auch beispielsweise ein Edelgas wie etwa Ar einsetzen.
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Durch
geeigneten Betrieb des Absaugsystems 110 und es Trägergaseinlaßventils 112 kann
das Innere des ersten gasdichten Raums unter verringerten oder erhöhten Druck
gesetzt werden. Die Druckeinstellvorrichtung dieser Einrichtung
kann den Druck im Inneren des Systems im Bereich von etwa 10–3 Torr
bis 4 × 103 Torr einstellen. Durch Variation der Kapazität und des
Volumens des Absaugsystems kann eine weitere Druckverringerung erreicht
werden. Darüber
hinaus kann durch vorherige Druckbeaufschlagung des Trägergases eine
weitere Druckbeaufschlagung durchgeführt werden.
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Die
Sauerstoffkonzentration in dem ersten gasdichten Raum 102 wird
durch ein Trägergaseinlaßventil 112 und
einen nicht dargestellten Sauerstoffkonzentrationssensor eingestellt.
Als Sauerstoffkonzentrationssensor kann etwa ein Zirkonoxidsensor
verwendet werden. Wenn die Temperatur innerhalb des ersten gasdichten
Raums 102 zu niedrig ist, als das der Zirkonoxidsensor
messen könnte,
kann die Temperatur des Gases, welches beispielsweise vom Inneren
des ersten gasdichten Raums 102 abgezogen wird, für die Messung auf
etwa 773 k eingestellt werden.
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Abgesehen
von dem Zirkonoxidsensor kann beispielsweise die Sauerstoffkonzentration
des Gases im Inneren des Systems durch Infrarotspektrometrie gemessen
werden.
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Die
Sauerstoffkonzentration in dem ersten gasdichten Raum 102 kann
durch die Einstellung des Gesamtdrucks innerhalb des Systems eingestellt
werden, statt beispielsweise durch das Einlassen eines Trägergases
wie etwa N2.
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Wie
voranstehend geschildert können
der Druck und die Sauerstoffkonzentration in dem ersten gasdichten
Raum 102 auf identische Weise wie die Temperatur gesteuert
werden. Beispielsweise kann ein Programm, bei welchem die Meßwerte oder
die Meßspannungen
von dem Drucksensor und dem Sauerstoffkonzentrationssensor als Eingangsdaten
eingegeben werden, und die Signale oder die Spannungen, welche das Ventil
des Absaugsystems 110 und ein Trägergaseinlaßventil 112 steuern,
ausgegeben werden, in eine elektronische Rechenvorrichtung als Steuervorrichtung
vorgesehen sein.
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Zwischen
dem ersten gasdichten Raum 102 und dem Absaugsystem 110 ist
eine Rückgewinnungskammer 111 angeordnet,
welche das Metall im gasförmigen
Zustand zurückgewinnt,
das von dem Gegenstand 150 verdampfte. Die Rückgewinnungskammer 111 kühlt das
Metall, welches in der Kammer verdampft wurde, auf den Schmelzpunkt
oder darunter ab, damit es kondensiert und zurückgewonnen wird. Im Inneren
der Rückgewinnungskammer 111 kann
eine Gegenflußanordnung
oder beispielsweise eine spiralförmige
Anordnung vorgesehen sein. Statt dessen kann zwischen der Rückgewinnungskammer 111 und
dem ersten gasdichten Raum 102, zwischen der Rückgewinnungskammer 111 und
dem Absaugsystem 110 ein Ventil oder eine Trennwand vorgesehen
sein, welches bzw. welche geöffnet
oder geschlossen werden kann.
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Wenn
daher das von dem Gegenstand 150 verdampfte Metall in die
Rückgewinnungskammer 111 eingegeben
wird, wird die Rückgewinnungskammer 111 geschlossen,
um das Metall zum Kondensieren abzukühlen, wodurch es zurückgewonnen
wird.
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Wenn
das schädliche
Gas von dem Gegenstand 150 ausgestoßen wird, wird das Abgas des
Absaugsystems in das Gaszerlegungsgerät 30 eingegeben, um
es unschädlich
zu machen. Weiterhin können
die den Absaugsystemen 106, 110, 114, 115,
die jeweils an einen entsprechenden Raum angeschlossen sind, nachgeschalteten
Stufen an die Gaszerlegungseinrichtung 30 angeschlossen
sein.
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Die
Temperatur, der Druck und die Sauerstoffkonzentration in dem ersten
gasdichten Raum 102 werden auf die voranstehend geschilderte
Weise gesteuert. Daher können
die Metallbestandteile des Gegenstands 105 selektiv verdampft
werden, um zurückgewonnen
zu werden.
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Wenn
die Verarbeitung in dem ersten gasdichten Raum 102 beendet
ist, wurde ein vorbestimmtes Metall von dem Gegenstand 150 entfernt,
aber wenn ein Metall mit höherem
Siedepunkt zurückgewonnen
werden soll, kann zwischen dem ersten gasdichten Raum 102 und
dem Kühlraum 104 ein
zweiter gasdichten Raum 103 vorgesehen werden.
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In
der Druckverringerungs/Heizeinrichtung 100, die bei er
Verarbeitungseinrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung vorgesehen ist, wird der in dem gasdichten Raum 102 erhitzte Gegenstand 150 in
den zweiten gasdichten Raum 103 transportiert, ohne abzukühlen, und
daher ist der thermische Wirkungsgrad sehr hoch.
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Der
zweite gasdichte Raum 103 ist ein Verarbeitungsraum, der
weiter die Metallbestandteile des Gegenstands 150 selektiv
verdampft und aus dem Gegenstand 150 zurückgewinnt.
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Der
zweite gasdichte Raum 103 ist mit einer elektrischen Heizvorrichtung 109 als
Heizvorrichtung versehen, ebenso wie der erste gasdichte Raum. Die
Heizvorrichtung ist nicht auf eine elektrische Heizvorrichtung 109 beschränkt, sondern
es kann eine Auswahl oder Kombination je nach Erfordernissen erfolgen.
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Wie
voranstehend geschildert wird die Temperatur in dem zweiten gasdichten
Raum 103 durch eine elektrische Heizvorrichtung 113 und
einen nicht dargestellten Temperatursensor gesteuert, ebenso wie
im Inneren des ersten gasdichten Raums 102. Die Temperatur
in dem zweiten gasdichten Raum 103 wird daher zusammen
mit dem Druck und der Sauerstoffkonzentration in dem zweiten gasdichten
Raum 103, und zusammen mit verschiedenen Bedingungen in
Bezug auf den Spülraum 101,
den ersten gasdichten Raum 102, den Kühlraum 104 und das Öffnen oder
Schließen
der Trennwände 105 zusammen
durch eine nicht dargestellte Steuervorrichtung gesteuert.
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Das
Absaugsystem 114 ist auch mit dem zweiten gasdichten Raum 103 verbunden.
Der Aufbau dieses Absaugsystems ist ebenso wie bei dem Absaugsystem 114 des
Spülraums 101.
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Der
Druck in dem zweiten gasdichten Raum 103 wird durch das
Absaugsystem 114 und durch ein nicht dargestelltes Vakuummeßgerät eingestellt,
welches ein Drucksensor ist. Als Vakuummeßgerät können je nach Erfordernis, ebenso
wie voranstehend, ein Bourdon-Rohr, ein Pirani-Meßgerät und dergleichen
verwendet werden.
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Mit
dem zweiten gasdichten Raum 103 ist ein Trägergaseinlaßsystem
verbunden, um die Sauerstoffkonzentration in diesem Raum einzustellen,
und das Bezugszeichen 112 bezeichnet ein Trägergaseinlaßventil.
Das Trägergaseinlaßsystem
ist mit einem nicht dargestellten Trägergasvorratsbehälter verbunden.
Hierbei wird N2 als Trägergas verwendet, jedoch läßt sich
beispielsweise ein Edelgas wie etwa Ar einsetzen.
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Durch
geeigneten Betrieb des Absaugsystems 114 und des Trägergaseinlaßventils 112 kann
das Innere des ersten gasdichten Raums unter verringerten oder erhöhten Druck
gesetzt werden. Bei dieser Einrichtung kann der Druck in dem System
in dem Bereich von 10–3 Torr bis 4 × 103 Torr eingestellt werden. Durch Änderung
der Kapazität
und des Volumens des Absaugsystems kann eine weitere Druckverringerung
erreicht werden. Weiterhin läßt sich
durch vorherige Druckbeaufschlagung des Trägergases eine weitere Druckbeaufschlagung
erreichen.
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Entsprechend
der Druckverringerung im Inneren des zweiten gasdichten Raums 103 nimmt
der Dampfdruck (Siedepunkt) eines Metallbestandteils des Gegenstands 150 ab,
wodurch das Metall bei einer niedrigeren Temperatur verdampft werden
kann. Die Kapazität
der Heizvorrichtung und der Absaugvorrichtung, die für den zweiten
gasdichten Raum 103 vorgesehen sind, kann daher entsprechend
der Art des Metalls geändert
werden, welches von dem Gegenstand 150 abgetrennt und zurückgewonnen
werden soll. Um beispielsweise das Innere des zweiten gasdichten
Raums 103 auf eine noch höhere Temperatur zu erhitzen,
kann eine Induktionsheizvorrichtung vorgesehen sein. Zusätzlich kann
beispielsweise zur Druckverringerung im Inneren des zweiten gasdichten
Raums 103 auf einen noch niedrigeren Unterdruck eine Vakuumpumpe
mit hoher Kapazität
und großem
Saugvermögen
verwendet werden. Abhängig
vom Volumen des zweiten gasdichten Raums 103 kann eine
Ionengetterpumpe, eine Turbomolekularpumpe und dergleichen verwendet
werden, um einen noch niedrigeren Enddruck zu erreichen.
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Da
der Druck im Inneren des Systems ausreichend niedrig ist, ist die
Sauerstoffkonzentration in dem zweiten gasdichten Raum 103 ausreichend
niedrig, selbst ohne besonders eingestellt zu werden. Obwohl eine aktive
Einstellung nicht erforderlich ist, kann dann, wenn die Sauerstoffkonzentrationseinstellvorrichtung
vorgesehen ist, sie ebenso vorgesehen sein wie bei dem ersten gasdichten
Raum 102.
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Weiterhin
ist bei dem in 41 dargestellten Druckverringerungs/Heizgerät 100 eine
Anordnung dargestellt, bei welcher ein Raum, nämlich der zweite gasdichte
Raum 103 vorgesehen ist, jedoch können auch mehrere zweite gasdichte
Räume 103 zur
Verfügung
gestellt werden. Werden mehrere zweite gasdichte Räume 103 vorgesehen,
die sich in Bezug auf ihren Innentemperaturzustand und den Druckzustand
unterscheiden, können
mehrere Metalle, die sich in Bezug auf ihre Dampfdrucke unterscheiden,
zur Rückgewinnung
aus dem Gegenstand 150 verdampft werden.
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Wenn
es nicht erforderlich ist, die Metalle elementweise von dem Gegenstand 150 abzutrennen
und zurückzugewinnen,
so können
mehrere Metalle aus dem Gegenstand 150 für die Rückgewinnung
verdampft werden. Wenn beispielsweise eine Pb-Sn-Legierung von dem
Gegenstand entfernt wird, können
durch Erhitzung auf eine Temperatur, bei welcher Pb und Sn bei dem
im Inneren des zweiten gasdichten Raums 103 herrschenden
Druck verdampfen, Pb und Sn zurückgewonnen
werden. Selbstverständlich
kann durch selektive Verdampfung von Pb und Sn jedes Metall zurückgewonnen
werden.
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Zwischen
dem zweiten gasdichten Raum 103 und dem Absaugsystem 114 ist
eine Rückgewinnungskammer 115 angeordnet,
welche gasförmige
Metalle zurückgewinnt,
die aus dem Gegenstand 150 verdampften. Diese Rückgewinnungskammer
kühlt die
in der Kammer verdampften Metalle unterhalb ihrer Schmelzpunkte
ab, damit sie kondensieren und zurückgewonnen werden. Das Innere
der Kammer kann so aufgebaut sein, daß eine Gegenflußanordnung
oder eine Spiralanordnung vorgesehen ist. Statt dessen kann zwischen der
Rückgewinnungskammer 115 und
den zweiten gasdichten Raum 103, zwischen der Rückgewinnungskammer 115 und
dem Absaugsystem 114 ein Ventil oder eine Trennwand vorgesehen
sein, welches bzw. welche geöffnet
oder geschlossen werden kann. Wenn die Metalle, die aus dem Gegenstand 150 verdampften,
in die Rückgewinnungskammer 115 eingegeben
werden, wird daher die Rückgewinnungskammer 115 geschlossen, um
die Metalle abzukühlen
und kondensieren zu lassen, wodurch sie zurückgewonnen werden.
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Ob
die verdampften Metalle kontinuierlich kondensieren und zurückgewonnen
werden, oder durch portionsweise Verarbeitung kondensieren und zurückgewonnen
werden, wird der Rückgewinnungswirkungsgrad
desto mehr verbessert, je länger
die Aufenthaltszeit der verdampften Metalle in der Rückgewinnungskammer 115 ist.
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Weiterhin
kann N2 oder ein Edelgas in den zweiten
gasdichten Raum 103 als ein Trägergas eingelassen werden.
Die verdampften Metalle werden wirksam der Rückgewinnungskammer zusammen
mit dem Trägergas
zugeführt.
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Der
zweite gasdichte Raum 103 kann mit mehreren Rückgewinnungskammern 115 versehen
sein. Dasselbe Metall kann durch die mehreren Rückgewinnungskammern 115 zurückgewonnen
werden, oder es können
mehrere Metalle selektiv durch stufenweise Einstellung der Temperatur
und des Drucks in dem zweiten gasdichten Raum 103 verdampft
werden, und dadurch zurückgewonnen
werden, daß zwischen
den mehreren Rückgewinnungskammern 115 umgeschaltet
wird.
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Die
Temperatur, der Druck und die Sauerstoffkonzentration in dem zweiten
gasdichten Raum 103 werden auf die voranstehend geschilderte
Weise gesteuert. Durch Verdampfung der Metallbestandteile des Gegenstands 150 entsprechend
ihren Dampfdrucken können
die in ihrem metallischen Zustand in der Rückgewinnungskammer 115 zurückgewonnen
werden.
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Weiterhin
können
abhängig
vom Ausmaß der
Zersetzung der Harzbestandteile des Gegenstands 150 in
der ersten Pyrolysevorrichtung die Harzbestandteile das Zersetzungsproduktgas
und dergleichen abgeben. Ein derartiges Zersetzungsproduktgas kann
dadurch verarbeitet werden, daß sie
mit der Rückgewinnungskammer 115 nachgeschaltete
Stufe mit der Gaszerlegungseinrichtung 30 verbunden wird.
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Selbst
in dem zweiten gasdichten Raum 103 kann daher das vorbestimmte
Metall verdampft und aus dem Gegenstand 150 zurückgewonnen
werden.
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Wenn
der Gegenstand 150 direkt nach außerhalb der Einrichtung 100 aus
dem zweiten gasdichten Raum 103 herausgezogen wird, so
ist es wahrscheinlich, daß der
Gegenstand 150 schnell oxidiert wird. Da es unvermeidlich
erforderlich ist, im Inneren es zweiten gasdichten Raums 103 Atmosphärendruck
wiederherzustellen, ist dies unbequem unter Berücksichtigung der Aufrechterhaltung
der Gasdichtigkeit des zweiten gasdichten Raums 103. Daher
ist in der in 41 dargestellten Druckverringerungs/Heizeinrichtung 100 ein
Kühlraum 104 hinter
dem zweiten gasdichten Raum 103 vorgesehen.
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Der
Kühlraum
ist mit einer Druckeinstellvorrichtung und einer Sauerstoffkonzentrationseinstellvorrichtung
ebenso wie beim Spülraum 101,
dem ersten gasdichten Raum 102 und dem zweiten gasdichten
Raum 103 versehen. Daher ist das Absaugsystem 116 ebenso
wie voranstehend geschildert aufgebaut, und ist ein Trägergaseinlaßventil 117 vorgesehen.
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Der
Gegenstand 150, von welchem ein vorbestimmtes Metall in
dem zweiten gasdichten Raum 103 entfernt wurde, wird zum
Kühlraum 104 transportiert,
um unter Bedingungen abzukühlen,
unter welchen der Druck und die Sauerstoffkonzentration eingestellt
werden. Das Trägergas
stellt nicht nur die Sauerstoffkonzentration ein, sondern arbeitet
auch als Kühlgas
für den
Gegenstand 150.
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Zwischen
dem Kühlraum 104 und
dem Absaugsystem 116 kann eine Falle 118 angeordnet
sein, welche das Gas ausschaltet, das von dem Gegenstand infolge
einer vorbereitenden Erhitzung abgegeben wird.
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Nachdem
der Gegenstand 150 in dem Kühlraum 104 ausreichend
abgekühlt
ist, wird der Gegenstand nach außerhalb des Gerätes verbracht.
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Hierbei
können
das Zuführen
und das Herausnehmen des Gegenstands 150 in die Druckverringerungs/Heizeinrichtung 100 und
aus dieser heraus sowie der Transport des Gegenstands 150 zwischen
jeweiligen Räumen
durch eine Stoßvorrichtung 130 und
eine Ziehvorrichtung 131 erfolgen.
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Die
Betätigung
der Stoßvorrichtung 130 und
der Zugvorrichtung 131 kann zusammen mit dem Öffnen und
Schließen
der Trennwand 105 durch die voranstehend geschilderte,
nicht dargestellte Steuervorrichtung erfolgen.
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42 zeigt schematisch eine Druckverringerungs/Heizeinrichtung,
die bei der in 41 dargestellten Verarbeitungseinrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung vorgesehen ist.
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Signale
von einem Drucksensor 202a in dem Spülraum 101, einem Temperatursensor 201a,
einem Drucksensor 202b, einem Sauerstoffkonzentrationssensor 203 in
dem ersten gasdichten Raum 102, einem Temperatursensor 201c,
einem Drucksensor 202c in dem zweiten gasdichten Raum 103,
einem Drucksensor 202d in dem Kühlraum 104, die sämtlich in 41 nicht gezeigt sind, werden an ein Steuerfeld 200 übertragen,
welches eine Steuervorrichtung bildet. Die Steuervorrichtung kann
so ausgebildet sein, daß ein
Programm bei einer elektronischen Recheneinrichtung vorgesehen wird.
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Zusätzlich steuert
die Steuervorrichtung die Heizvorrichtung, die Druckeinstellvorrichtung
und die Sauerstoffkonzentrationseinstellvorrichtung entsprechend
den Zuständen
in den jeweiligen Räumen
der Einrichtung. Weiterhin kann durch diese Steuervorrichtung das Öffnen oder
Schließen
der Trennwand 105 und der Transport des Gegenstands 150 durch
die Stoßvorrichtung 130 und
die Zugvorrichtung 131 durchgeführt werden. Das Bezugszeichen 210 bezeichnet
einen Monitor, welcher einem Benutzer den Zustand bezüglich der
Temperatur, des Drucks, und der Sauerstoffkonzentration der jeweiligen
Räume anzeigt,
oder den Öffnungs-
oder Schließzustand
der Trennwand 105. Weiterhin bezeichnet das Bezugszeichen 211 ein
Abfallgasverarbeitungssystem, welches das voranstehend geschildert
Abfallgas verarbeitet.
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(Ausführungsform 4)
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43 zeigt schematisch ein weiteres Beispiel für eine Druckverringerungs/Heizeinrichtung,
die bei der Verarbeitungseinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
vorgesehen ist. Der Zustand im Inneren ist durch teilweises Abschneiden
dargestellt. Auch diese Druckverringerungs/Heizeinrichtung 300 verarbeitet
den Pyrolyserest und dergleichen eines Gegenstands 350,
welche Harz und Metall als Bestandteile aufweist.
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Die
Druckverringerungs/Heizeinrichtung 300 besteht aus einem
Spülraum 301,
einem gasdichten Raum 302 und einem Kühlraum 303. Der gasdichte
Raum 300 hat die kombinierte Funktion sowohl des ersten gasdichten
Raums 102 als auch des zweiten gasdichten Raums 103 der
in 41 dargestellten Druckverringerungs/Heizeinrichtung 100.
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In
dem gasdichten Raum 302 wird daher zuerst das vorbestimmte
Metall von dem Gegenstand 350 abgetrennt und zurückgewonnen,
und dann wird in demselben gasdichten Raum 302 ein anderes
Metall abgetrennt und zurückgewonnen.
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Der
gasdichte Raum 302 ist mit einer Temperatureinstellvorrichtung,
einer Druckeinstellvorrichtung und einer Sauerstoffkonzentrationseinstellvorrichtung
versehen, jedoch kann die Sauerstoffkonzentration wie voranstehend
geschildert auch durch den Gesamtdruck in dem gasdichten Raum 302 eingestellt
werden.
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Die
Temperatureinstellung in dem gasdichten Raum 302 kann durch
eine elektrische Heizvorrichtung 309 und einen nicht dargestellten
Temperatursensor durchgeführt
werden.
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Die
Druckeinstellung in dem gasdichten Raum 302 kann durch
Absaugsysteme 310, 314 und ein Trägergaseinlaßsystem
und einen nicht dargestellten Drucksensor durchgeführt werden.
Das Bezugszeichen 312 bezeichnet ein Trägergaseinlaßventil.
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Zwischen
dem gasdichten Raum 302 und dem Absaugsystem 310 ist
eine Rückgewinnungskammer 311 angeordnet,
welche eine Kondensations/Rückgewinnungsvorrichtung
darstellt, die das von dem Gegenstand 350 verdampfte Metall
zurückgewinnt.
Weiterhin ist zwischen dem gasdichten Raum 302 und dem
Absaugsystem 314 eine Rückgewinnungskammer 315 angeordnet,
welche eine Kondensations/Rückgewinnungsvorrichtung
darstellt, die das Gas eines anderen Metallbestandteils zurückgewinnt,
welcher aus dem Objekt 350 verdampfte. Wenn die Verdampfung
des Metallbestandteils des Gegenstands nicht erforderlich ist, können mehrere
Rückgewinnungskammern 311 vorgesehen
sein.
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Der
Spülraum 301,
der Kühlraum 303,
die Trennwand 305, das Trägergaseinlaßsystem, die Stoßvorrichtung 330,
die Zugvorrichtung 331 sind ebenso ausgebildet wie bei
der in 41 dargestellten Druckverringerungs/Heizeinrichtung 100.
Weiterhin kann die Steuervorrichtung ebenso ausgebildet sein.
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Das
System gemäß der vorliegenden
Erfindung kann daher durch Vereinigung eines Abschnitts, welcher
den Harzbestandteil des Gegenstands pyrolisiert, und eines Abschnitts,
der den Metallbestandteil von dem Gegenstand abtrennt und zurückgewinnt,
dessen Harz pyrolisiert wurde, bezüglich des Anwendungsbereiches
für verarbeitbare
Gegenstände
wesentlich erweitert werden. Ein Gegenstand, bei welchem die Verarbeitung
bislang schwierig war, und für
welchen eine wirksame, sichere Verarbeitungstechnik noch nicht entwickelt
wurde, beispielsweise Abfall-Leiterplatten, Abfälle elektrischer Haushaltsgeräte, oder
Shredderstaub können
ebenfalls verarbeitet werden.
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Beispielsweise
kann bei der Verarbeitung der harzbeschichteten Aluminiumfolie durch
Pyrolyse des Harzanteils unter einer gesteuerten Atmosphäre Aluminium
im metallischen Zustand zurückgewonnen
werden.
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Weiterhin
kann ein bestücktes
Substrat, bei welchem die elektronischen Bauteile auf einem Substrat angebracht
sind, nach der Verdampfung einer Lotlegierung für die Rückgewinnung verarbeitet werden,
wodurch das Substrat und das elektronische Bauteil getrennt werden.
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(Ausführungsform 5)
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44 zeigt schematisch ein weiteres Beispiel für die Druckverringerungs/Heizeinrichtung,
die bei der Verarbeitungseinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
vorgesehen ist.
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Die
Druckverringerungs/Heizeinrichtung 400 ist mit einem ersten
gasdichten Raum 401 und einem zweiten gasdichten Raum 402 versehen.
Der erste gasdichte Raum 401 weist eine nicht dargestellte
Temperatureinstellvorrichtung auf, und ist an ein Absaugsystem 403 und
eine Rückgewinnungskammer 404 angeschlossen.
Der zweite gasdichte Raum ist mit einer nicht dargestellten Temperatureinstellvorrichtung
versehen, und ist an ein Absaugsystem 405 und eine Rückgewinnungskammer 406 angeschlossen.
Weiterhin sind mit dem ersten gasdichten Raum 401 und dem
zweiten gasdichten Raum 402 Trägergaseinlaßsysteme 407 verbunden,
um durch Druckbeaufschlagung die Sauerstoffkonzentration in dem
gasdichten Raum einzustellen. Das Bezugszeichen 408 bezeichnet
einen Trägergasvorratsbehälter.
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Der
Pyrolyserest und dergleichen des Gegenstands, welcher Harz und Metall
aufweist, wird daher im ersten gasdichten Raum 401 unter
verringertem Druck erhitzt, und die verdampften Metalle werden in
der Rückgewinnungskammer 404 zurückgewonnen.
Hierbei wird durch Einstellung der Temperatur, des Drucks und der
Sauerstoffkonzentration in dem ersten gasdichten Raum 401 mit
der voranstehend geschilderten Steuervorrichtung und dergleichen
das gewünschte
Metall verdampft, während
der Zustand anderer Metallbestandteile des Objekts beibehalten wird.
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In
dem zweiten gasdichten Raum 402 wird durch Einstellung
der Temperatur und des Drucks im Inneren, um einen anderen Metallbestandteil
zu verdampfen, das Metall in der Rückgewinnungskammer 406 zurückgewonnen.
Die Temperatur und der Druck in dem zweiten gasdichten Raum 402 können ebenfalls mit
der gleichen Steuervorrichtung wie beim ersten gasdichten Raum 401 eingestellt
werden.
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Vor
dem ersten gasdichten Raum 401 oder hinter dem zweiten
gasdichten Raum 402 kann ein Spülraum vorgesehen sein.
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(Ausführungsform 6)
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45 zeigt schematisch ein weiteres Beispiel für die Druckverringerungs/Heizeinrichtung,
die bei der Verarbeitungseinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
vorgesehen ist.
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Diese
Druckverringerungs/Heizeinrichtung 500 verarbeitet den
Gegenstand, der Harz und Metall als Bestandteile aufweist, und ist
mit einem Spülraum 501 versehen,
einem ersten gasdichten Raum 502, einem zweiten gasdichten
Raum 503, einem dritten gasdichten Raum 504 und
einem Kühlraum 505.
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Der
Spülraum 501 ist
an eine Falle 506 und ein Absaugsystem 507 angeschlossen.
Der erste gasdichte Raum 502 ist mit einer Rückgewinnungskammer 508 und
einem Absaugsystem 509 verbunden. Der zweite gasdichte
Raum 503 ist mit einer Rückgewinnungskammer 510 und
einem Absaugsystem 511 verbunden. Der dritte gasdichte
Raum 504 ist an eine Rückgewinnungskammer 512 und
ein Absaugsystem 513 angeschlossen. Der Kühlraum 505 ist
mit einer Falle 514 und einem Absaugsystem 515 verbunden.
Der erste gasdichte Raum 502, der zweite gasdichte Raum 503,
der dritte gasdichte Raum 504 sind mit nicht dargestellten
Temperatureinstellvorrichtungen versehen. Das Bezugszeichen 516 bezeichnet
ein Trägergaseinlaßsystem,
und das Bezugszeichen 517 einen Trägergasvorratsbehälter.
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Weiterhin
ist der erste gasdichte Raum 502 mit einem nicht dargestellten
Sauerstoffkonzentrationssensor versehen, und kann die Sauerstoffkonzentration
in dem System unabhängig
von dem Gesamtdruck eingestellt werden.
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Die
Druckverringerungs/Heizeinrichtung 500 weist daher mehrere
Verarbeitungsräume
auf, welche die Metallbestandteile des Gegenstands verdampfen. Selbst
wenn der Gegenstand mehrere Metallbestandteile enthält, können diese
in dem zweiten gasdichten Raum 503 und dem dritten gasdichten
Raum 504 jeweils selektiv verdampft werden, um zurückgewonnen
zu werden.
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(Ausführungsform 7)
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46 zeigt schematisch ein weiteres Beispiel für die Druckverringerung/Heizeinrichtung,
die bei der Verarbeitungseinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
vorgesehen ist.
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Die
Druckverringerungs/Heizeinrichtung 600 ist eine Einrichtung,
welche den Pyrolyserest des Gegenstands verarbeiten kann, der Harz
und Metall als Bestandteile aufweist. Bei dieser Druckverringerungs/Heizeinrichtung 600 sind
mehrere Rückgewinnungsvorrichtungen
an eine gasdichte Kammer 601 angeschlossen, und zwischen
den Rückgewinnungsvorrichtungen
wird umgeschaltet, um eine Behandlung entsprechend der Temperatur,
dem Druck und der Sauerstoffkonzentration in der gasdichten Kammer 601 durchzuführen.
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(Ausführungsform 8)
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47 zeigt schematisch den Aufbau eines Steuersystems 610 zur
Einstellung der Temperatur, des Drucks und der Sauerstoffkonzentration
in der gasdichten Kammer 601. Wie voranstehend geschildert
können die
gesamte Steuervorrichtung 611 oder ein Teil davon beispielsweise
als ein Steuerprogramm bei einer elektronischen Rechenvorrichtung
ausgebildet sein, um die Einrichtung zu steuern.
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Mit
der gasdichten Kammer 601 sind mehrere Systeme der Rückgewinnungskammern 602 verbunden,
um das Gas des verdampften Metallbestandteils des Gegenstands zurückgewinnen,
wobei die jeweilige Rückgewinnungskammer 602 mit
dem Absaugsystem 603 verbunden ist.
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Mit
der gasdichten Kammer 601 sind mehrere Systeme der Rückgewinnungskammern 605 verbunden,
um den Metallbestandteil des Gegenstands zurückgewinnen, der in der gasdichten
Kammer 602 verdampft wurde, wobei die jeweilige Rückgewinnungskammer
mit dem Absaugsystem 606 verbunden ist.
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Dasselbe
Metall kann durch die mehreren Systeme der Rückgewinnungskammern 605 zurückgewonnen
werden, die mit der gasdichten Kammer 601 verbunden sind.
Durch Umschaltung entsprechend der Temperatur und dem Druckzustand
in der gasdichten Kammer 601 können mehrere Metalle mit unterschiedlichen Dampfdrucken
(Siedepunkten) jeweils zurückgewonnen
werden.
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Weiterhin
ist ein Trägergaseinlaßsystem
an die gasdichte Kammer 601 angeschlossen. Das Bezugszeichen 607 bezeichnet
einen Trägergasvorratsbehälter. Durch
Einlaß eines
Trägergases
wie etwa N2, Ar kann die Sauerstoffkonzentration
in der gasdichten Kammer 601 unabhängig vom Gesamtdruck eingestellt
werden. Durch Einlaß eines
Trägergases,
welches vorher druckbeaufschlagt wurde, kann darüber hinaus das Innere der gasdichten
Kammer 601 unter Druck gesetzt werden.
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Durch
Erhitzung des Gegenstands in einer nicht-oxidierenden Atmosphäre kann
der Temperaturanstiegswirkungsgrad des Gegenstands gesteigert werden.
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Weiterhin
kann die Sauerstoffkonzentration in der gasdichten Kammer 601 über den
Gesamtdruck gesteuert werden.
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(Ausführungsform 9)
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48 zeigt schematisch ein weiteres Beispiel für die Rückgewinnungsvorrichtung
der Druckverringerungs/Heizeinrichtung, die bei der Verarbeitungseinrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung vorgesehen ist.
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Die
Druckverringerungs/Heizeinrichtung weist den gleichen Aufbau wie
die in 46 dargestellte Druckverringerungs/Heizeinrichtung
auf, jedoch sind andere Abschnitte als die Rückgewinnungsvorrichtung in der
Figur weggelassen.
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Ein
Rückgewinnungsraum 611 ist
so angeordnet, daß er
von einer gasdichten Kammer 601 durch eine Trennwand 610 getrennt
ist, die geöffnet
oder geschlossen werden kann. Der Rückgewinnungsraum 611 ist mit
einer nicht dargestellten Temperatureinstellvorrichtung versehen.
An den Rückgewinnungsraum 611 kann ein
Trägergaseinlaßsystem
angeschlossen werden.
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Weiterhin
sind eine Rückgewinnungskammer 605 und
ein Absaugsystem 606 mit dem Rückgewinnungsraum 611 verbunden.
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Wenn
im Inneren der gasdichten Kammer 611 der Temperatur- und
Druckzustand erreicht sind, bei welchem das vorbestimmte Metall
verdampft werden kann, wird die Trennwand 610 geöffnet, um
den Gegenstand 612 in dem Rückgewinnungsraum 611 einzubringen,
und dann wird die Trennwand 610 geschlossen. Während der
Temperatur- und Druckzustand beibehalten wird, kann das durch die
Rückgewinnungskammer 605 verdampfte
Metall für
die Rückgewinnung
kondensiert werden.
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Wenn
ein derartiger Rückgewinnungsraum 611 vorgesehen
ist, können
selbst während
der Rückgewinnung
des Metalls von dem Gegenstand im Rückgewinnungsraum 611 derartige
Bedingungen wie die Temperatur, der Druck, und die Sauerstoffkonzentration
in der gasdichten Kammer 601 unabhängig von jenen in dem Rückgewinnungsraum 611 gesteuert
werden. Der Betriebswirkungsgrad der Einrichtung kann daher verbessert
werden.
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Ein
derartiger Rückgewinnungsraum
kann bei der Druckverringerungs/Heizeinrichtung vorgesehen sein,
wie beispielsweise in 41, 43, 44 oder 45 gezeigt
ist.
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49 zeigt schematisch eine Rückgewinnungsvorrichtung mit
einem Rückgewinnungsraum 911, welches
an die beispielsweise in 41 dargestellte
Druckverringerungs/Heizeinrichtung 100 angeschlossen ist.
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Der
Rückgewinnungsraum 901 ist
an den zweiten gasdichten Raum 103 der Druckverringerungs/Heizeinrichtung 100 angeschlossen,
und der zweite gasdichte Raum 103 und der Rückgewinnungsraum 901 sind durch
eine Trennwand 902 getrennt, die geöffnet oder geschlossen werden
kann. Der Rückgewinnungsraum 901 weist
eine nicht dargestellte Temperatureinstellvorrichtung auf. Auch
ein Trägergaseinlaßsystem
kann angeschlossen sein. Mit dem Rückgewinnungsraum 901 sind
eine Rückgewinnungskammer 115 und
ein Absaugsystem 114 verbunden. Weiterhin können eine Rückgewinnungskammer 115 und
ein Absaugsystem 114 parallel zum Rückgewinnungsraum 911 angeschlossen
sein.
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(Ausführungsform 10)
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Die 50 und 51 zeigen
schematisch ein Beispiel für
einen Aufbau der Rückgewinnungskammer.
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50 zeigt eine Rückgewinnungskammer mit Gegenflußanordnung,
und 51 zeigt eine Rückgewinnungskammer
mit Zyklonanordnung. Die Rückgewinnungskammer
muß nur
das Metall kondensieren, welches aus dem Gegenstand verdampfte.
Weiterhin können
diese Kammern als mehrere Stufen geschaltet sein. 12 zeigt schematisch ein Beispiel für den Aufbau
einer Auslaßgasverarbeitungseinrichtung,
welche das Abfallgas verarbeitet, das von dem Gegenstand abgegeben
wurde, und nicht durch die Rückgewinnungskammer
und dergleichen zurückgewonnen
wurde. Hinter der Rückgewinnungskammer
oder der Rückgewinnungsvorrichtung
wie etwa der Rückgewinnungskammer
sind mehrere Abfallgasverarbeitungsfilter 1201, Filter 1202 angeschlossen,
um Rauch zu entfernen, sowie Filter 1203, um Gerüche zu entfernen.
Abgesehen hiervon kann beispielsweise eine Alkalifalle vorgesehen
sein, welche Halogengas zurückgewinnt,
oder eine Zersetzungseinrichtung für halogenierte Kohlenwasserstoffe,
welche einen Katalysator verwendet.
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Das
System gemäß der vorliegenden
Erfindung kann daher den Harzbestandteil abtrennen und zurückgewinnen,
durch Zerlegung (Verdampfung, Umwandlung in Öl, Verkohlung), und den Metallbestandteil durch
Verdampfung, jeweils von einem Gegenstand, welcher Harz und Metall
als Bestandteile aufweist.
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(Ausführungsform 11)
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Als
nächstes
wird ein Bearbeitungsvorgang beschrieben, bei welchem Blei von einem
Gegenstand entfernt wird, der Blei und Harz als Bestandteile aufweist.
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Die
vorliegende Erfindung kann wirksam einen Gegenstand verarbeiten,
bei welchem Blei und Harz zumindest als Teil der Bestandteile verwendet
werden. Beispielsweise kann Blei von einem elektronischen Bauteil
eines elektronischen Instruments oder eines Kraftfahrzeugs entfernt
werden, bei welchem beispielsweise eine bleihaltige Legierung wie
etwa eine Legierung auf Pb-Sn-Grundlage und dergleichen verwendet wird.
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Bei
der vorliegenden Erfindung wird zuerst mit einer ersten Pyrolysevorrichtung
ein Harzabschnitt pyrolisiert, etwa als Verdampfung, Umwandlung
in Öl,
oder Verkohlung, und dann wird aus dem Pyrolyserest Blei zur Abtrennung
verdampft. Das verdampfte Blei kann zurückgewonnen werden. Für diese
Einrichtung kann die voranstehend geschilderte Verarbeitungseinrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet werden.
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Zuerst
wird der Gegenstand so pyrolisiert, daß das Blei des Gegenstands
so wenig wie möglich
oxydiert wird, und so wenig wie möglich verdampft wird.
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Das
Harz beginnt bei etwa 50°C
herum zu schmelzen, und hält
man es auf etwa 200 bis 600°C,
so wird Kohlenwasserstoffgas infolge der Zerlegung abgegeben, welches
hauptsächlich
aus C1 bis C8 besteht. Das Abfallgas, nämlich das Zersetzungsproduktgas
des Harzes, kann in dem voranstehend geschilderten Abfallgasverarbeitungssystem
zurückgewonnen
werden.
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Der
Pyrolyseschritt wird vorzugsweise in einer reduzierenden Atmosphäre dadurch
ausgeführt,
daß wie
voranstehend geschildert die Sauerstoffkonzentration eingestellt
wird. Durch Einstellung der Sauerstoffkonzentration kann der Rückgewinnungswirkungsgrad
für das
Zersetzungsproduktgas des Harzes verbessert werden. Weiterhin kann
eine Oxidation des Bleis verhindert werden. Da Bleioxyd bei einer
niedrigeren Temperatur als Blei verdampft, kann durch Einstellung
der Sauerstoffkonzentration eine Streuung von Blei verhindert werden,
und kann daher in einem späteren
Schritt Blei wirksamer zurückgewonnen
werden. Darüber
hinaus kann die Erzeugung von Dioxinen in dem Abfallgasverarbeitungssystem
unterdrückt
werden.
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Nachdem
der wie voranstehend geschildert pyrolisierte Gegenstand in die
Druckverringerungs/Heizvorrichtung eingegeben wurde, wird durch
Einstellung der Temperatur und des Drucks Blei aus dem Gegenstand
verdampft. Wenn der Gegenstand Metalle wie beispielsweise Eisen,
Kupfer, Aluminium, Zinn und dergleichen abgesehen von Blei enthält, kann
jedes Metall entsprechend dem unterschiedlichen Dampfdruck selektiv
verdampft werden.
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Die
Temperatur, bei welcher Blei verdampft, ändert sich entsprechend dem
Druck in der gasdichten Kammer. Bei einer Erhitzung auf beispielsweise
1400 °C
unter Atmosphärendruck
beträgt
der Dampfdruck von Blei 84 mm Hg, erreichen jedoch die Dampfdrucke
von Eisen, Kupfer und Zinn noch nicht einmal 1 mm Hg. Durch Erhitzung
des Gegenstands auf etwa 1400 °C
kann nur Bleidampf selektiv aus dem Gegenstand verdampft werden.
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Weiterhin
beträgt
der Dampfdruck von Blei, welches beispielsweise auf 1740 °C erhitzt
wird, 760 mm Hg, jedoch erreicht jener von Zinn noch nicht einmal
15 mm Hg, und jener von Kupfer noch nicht einmal 3 mm Hg. Auch durch
Erhitzung auf etwa 1740 °C
kann praktisch nur Bleidampf selektiv auf den Gegenstand verdampft
werden.
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Weiterhin
kann durch Erhitzung des Gegenstands im Zustand mit verringertem
Druck Blei selektiv bei einer noch niedrigeren Temperatur verdampft
werden.
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Wenn
der Druck auf 10–1 Torr eingestellt wird,
kann durch Erhitzung auf etwa 827 °C praktisch nur Bleidampf selektiv
auf dem Gegenstand verdampft werden.
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Wenn
der Druck auf 10–3 Torr eingestellt wird,
kann darüber
hinaus durch Erhitzung auf etwa 627 °C praktisch nur Bleidampf selektiv
aus dem Gegenstand verdampft werden.
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Wenn
weiterhin der Druck auf 10–4 Torr eingestellt wird,
kann durch Erhitzung auf etwa 427 °C praktisch nur Bleidampf selektiv
aus dem Gegenstand verdampft werden. Der auf diese Weise selektiv
verdampfte Bleidampf kann als metallisches Blei durch ein Rückgewinnungsgerät zurückgewonnen
werden, welches beispielsweise auf unterhalb des Schmelzpunktes
von Blei abgekühlt
ist.
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52 zeigt die Beziehung zwischen dem Dampfdruck
von Blei und der Temperatur. Man ersieht hieraus, daß mit Verringerung
des Drucks im Innern der gasdichten Kammer der Druckverringerungs/Heizvorrichtung
der Siedepunkt von Blei niedrig wird.
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Auf
der Grundlage dieser Beziehung entsprechend beispielsweise dem Druck
in der gasdichten Kammer kann die Heiztemperatur eingestellt werden.
Wird beispielsweise diese Beziehung auf einer elektronischen Rechenvorrichtung
als ein Programm vorgesehen, so kann sie als Steuervorrichtung der Verarbeitungseinrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet werden.
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(Ausführungsform 12)
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Es
wird ein Beispiel beschrieben, bei welchem als Beispiel für den Gegenstand,
der Harz und Metall als seine Bestandteile aufweist, ein bestücktes Substrat,
bei welchem verschiedene Arten elektronischer Elemente durch eine
bleihaltige Lotlegierung auf einem Substrat angebracht sind, als
Gegenstand verarbeitet wird.
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53 zeigt schematisch ein derartiges bestücktes Substrat 1300.
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Auf
einer Leiterplatte 1303, bei welcher eine Kupferfolie 1301 und
Harz 1302 in Stapelanordnung vorgesehen sind, ist ein elektronisches
Element 1304 angebracht. Das elektronische Element 1304 ist
durch ein Gehäuse
aus Harz 1305 eingeschlossen. Weiterhin sind eine Verbindungsklemme 1306 des
elektronischen Bauteils, die aus einer Kupferlegierung besteht,
und eine Kupferfolie durch eine Lotlegierung 1307 auf Pb-Sn-Basis
verbunden. Selbst wenn die Oberfläche der Verbindungsklemme 1306 des
elektronischen Element durch eine Lotlegierung beschichtet ist,
kann dieselbe Verarbeitung eingesetzt werden.
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Zuerst
wird das bestückte
Substrat 1300 in der ersten Pyrolysevorrichtung unter Einstellung
der Sauerstoffkonzentration erhitzt, um das Harz 1302, 1303 zu
pyrolisieren. Da der Harzbestandteil einer Leiterplatte mit einer
gedruckten Schaltung üblicherweise
ein thermisch aushärtendes
Harz ist, wird ein großer
Anteil verkohlt, aber es wird Abfallgas erzeugt, welches eine große Menge
an Zersetzungsproduktgas enthält.
Das Gehäuseharz 1303 des elektronischen
Elements wird entsprechend pyrolisiert. Das Abfallgas wird durch
das voranstehend geschilderte Abfallgasverarbeitungssystem unschädlich gemacht,
und wird als sauberes Brenngas verwendet.
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54 zeigt schematisch ein pyrolisiertes bestücktes Substrat 1300.
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In
diesem Zustand wird ein großer
Anteil des Harzbestandteils des bestücktes Substrats verkohlt. Darüber hinaus
wird infolge der Einstellung der Sauerstoffkonzentration Blei nicht
zerstreut.
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Nachdem
der pyrolisierte Gegenstand in die Druckverringerungs/Heizvorrichtung
eingebracht wurde, während
die Temperatur und der Druck in der gasdichten Kammer eingestellt
wird, wird daraufhin Blei in dem Gegenstand selektiv verdampft.
Der Druck und die Temperatur können
auf der Grundlage von 52 festgelegt werden. Im Innern
der gasdichten Kammer wird vorzugsweise der Druck verringert. Dies
liegt daran, daß der
Verbrauch an zugeführter
Energie sinkt, infolge der Verdampfung des Bleis bei niedriger Temperatur,
und daß das
Blei und die anderen Metallbestandteile des Gegenstands infolge
der niedrigen Sauerstoffkonzentration nicht oxidiert werden. Wenn
die Gefahr besteht, daß der
Metallbestandteil des Gegenstands oxidiert wird, kann ein Trägergas wie
etwa N2, Ar eingelassen werden, um die Sauerstoffkonzentration
in der gasdichten Kammer einzustellen.
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Je
stärker
der Druck im Innern der gasdichten Kammer verringert wird, desto
niedriger ist die Temperatur, bei welcher Blei verdampft wird. 55 zeigt schematisch einen Zustand, in welchem
Blei 1308 in seinem metallischen Zustand verdampft wird.
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Durch
Einstellung der Temperatur und des Drucks in der gasdichten Kammer
kann nur Blei selektiv verdampft werden. Wenn ein Metall, dessen
Schmelzpunkt niedriger als jener von Blei ist, in dem Gegenstand enthalten
ist, kann ein derartiges Metall vorher verdampft werden.
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Daher
kann Blei von dem bestückten
Substrat 1300 entfernt werden, welches einen zu verarbeitenden Gegenstand
darstellt. Durch Verarbeitung einer großen Menge bestückter Substrate
derartiger Abfall-Elektronikinstrumente, wie sie in der heutigen
Gesellschaft vorkommen, können
diese als üblicher
Abfall verarbeitet werden, und tritt keine Umweltverschmutzung infolge
eines Auswaschens von Blei auf. Weiterhin können die Metallbestandteile über Blei
hinaus einfach abgetrennt werden, und als Ressource genutzt werden.
Der Harzbestandteil kann als wertvolles Öl oder Karbide zurückgewonnen
werden. Das Karbid kann als Dünger
oder Aktivkohle eingesetzt werden.
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Voranstehend
erfolgte die Beschreibung bis zum Schritt der Entfernung von Blei
von dem bestückten Substrat 1300,
jedoch können
durch weitere Einstellung der Temperatur und des Drucks in der gasdichten Kammer
die anderen Metallbestandteile über
Blei hinaus verdampft werden.
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Beispielsweise
können
von dem Gegenstand, von welchem Blei entfernt wurde, durch weitere
Verdampfung von Zinn, welches eine Lotlegierung darstellt, eine
Leiterplatte 1303 und ein elektronisches Element 1304 abgetrennt
werden.
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56 zeigt schematisch einen Zustand, bei welchem
eine Leiterplatte 1303, von welcher Zinn verdampft wird,
und ein elektronisches Element 1304 getrennt werden.
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Entsprechend
kann durch Entfernen von Blei oder durch Trennung der Leiterplatte 1303 und
des elektronischen Elements 1304 die Komplexität des Gegenstands
verringert werden, was eine einfache Verarbeitung danach ermöglicht.
Von einem elektronischen Bauteil und dergleichen, welches von der
Leiterplatte abgetrennt wurde, können
durch Einstellung der Temperatur und des Drucks in der gasdichten
Kammer Metalle wie beispielsweise Au, Ag, Pt, Bi, In, Ta, Ni, Cr,
Cu, Al, W, Mo, Co, Pd, die in der Leiterplatte 1303 und
dem elektronischen Bauteil 1304 enthalten sind, für die Rückgewinnung
verdampft werden. Ein derartiger Rückgewinnungsschritt kann nach
Trennung der Leiterplatte 1303 und des elektronischen Bauteils 1304 wirksam
in einer Druckverringerungs/Heizvorrichtung durchgeführt werden,
in welcher ein weiteres Metall mit noch niedrigerem Dampfdruck zurückgewonnen
werden kann.
-
57 zeigt die Druckabhängigkeit des Siedepunkts (Dampfdrucks)
verschiedener Arten von Metallen. Diese Figur zeigt nur ein Beispiel
für zurückgewinnbare
Metalle, jedoch können
auch nicht dargestellte Metalle zurückgewonnen werden.
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58 zeigt die Temperaturabhängigkeit der freien Bildungsenergie
von Oxiden. In 58 dargestellte Elemente dienen
nur als Beispiel, und Daten für
andere als diese Elemente können
einfach berechnet oder aus einer Datenbank erhalten werden.
-
Durch
Verwendung der in 57 und 58 dargestellten
Beziehung zusammen mit der Beziehung zwischen Siedepunkt (Dampfdruck)
und Druck gemäß 52 können
beispielsweise die Temperatur, der Druck und die Sauerstoffkonzentration
in der gasdichten Kammer gesteuert werden.
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Weiterhin
kann diese Relation bei einer elektronischen Recheneinrichtung als
Programm vorgesehen sein, und kann als Steuervorrichtung der Verarbeitungseinrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet werden.
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(Ausführungsform 13)
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59 zeigt schematisch ein Beispiel für eine Einrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung, die zur Ausschaltung von Blei des Gegenstands verwendet
werden soll, der Blei und Harz als Bestandteile aufweist. Die Einrichtung
der voranstehend geschilderten Verarbeitungseinrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung kann verwendet werden, ohne dies auf die in 59 dargestellte Einrichtung zu beschränken.
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Das
System 2000 ist mit einem Pyrolyseofen 2001 und
einem Druckverringerungs/Heizofen 2002 versehen. Der Pyrolyseofen 2001 weist
eine Sauerstoffkonzentrationssteuervorrichtung 2003 und
ein nicht dargestelltes Heizgerät
auf. Weiterhin ist er so ausgebildet, daß durch einen in der Figur
weggelassenen Steuerabschnitt eine vorbestimmte Temperatur für einen
vorbestimmten Zeitraum aufrecht erhalten werden kann.
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Das
Abfallgas, welches Gas auf Kohlenwasserstoffgrundlage enthält, und
von dem Harzbestandteil infolge der Erhitzung ausgestoßen wurde,
wird reformiert und pyrolisiert durch eine Gaszerlegungskammer 2005 bei
einer derartig hohen Temperatur (1200 °C im vorliegenden Fall), daß Dioxine
zerlegt werden können,
und wird sofort danach durch den Kühlturm 2006 auf 35 °C abgekühlt. Das
Abfallgas, welches so abgekühlt
wurde, daß Dioxine
nicht erzeugt oder durch erneute Synthese gebildet werden, wird
neutralisiert und gereinigt durch ein Sprühreinigungsgerät, welches
Alkaliwasser verwendet, und kann als Brenngas erneut verwendet werden.
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Der
Druckverringerungs/Heizofen 2002 ist ein Vakuumofen und
ist mit einer Bleirückgewinnungskammer 2007 und
einem Absauggerät 2008 ausgestattet.
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Der
Gegenstand wird durch eine Transportvorrichtung 2009 wie
etwa einen Förderer
zum Pyrolyseofen 2001 befördert, und zum Druckverringerungs/Heizofen 2002,
in dieser Reihenfolge. Zwischen dem Pyrolyseofen 2001 und
dem Druckverringerungs/Heizofen 2002 ist ein Spülraum vorgesehen,
der in der Figur nicht dargestellt ist.
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Die
Aufenthaltszeit, die Heiztemperatur, der Druck und die Sauerstoffkonzentration
des Gegenstands in der dem Pyrolyseofen 2001 und in dem
Druckverringerungs/Heizofen 2002 können jeweils durch einen nicht dargestellten
Steuerabschnitt gesteuert werden.
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In
dem Pyrolyseofen 2001 wird der Gegenstand 2004 auf
eine Temperatur von etwa 200 bis 600 °C erhitzt und dort gehalten,
und der Harzbestandteil, der ein Teil des Bestandteils des Gegenstands 2004 bildet, wird
als Abfallgas abgegeben, welches Kohlenwasserstoffgas mit C1 bis
C8 enthält,
welches in das Abfallgasverarbeitungssystem eingegeben werden soll.
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Dann
wird der Gegenstand zum Druckverringerungs/Heizofen 2002 übertragen,
der Druck wird beispielsweise auf etwa 10–5 Torr
abgesenkt, und die Temperatur wird auf etwa 427 °C erhöht, und dann wird dieser Zustand
beibehalten. Blei in dem Gegenstand wird als Bleidampf aus dem Gegenstand
verdampft. Ein Gasabsaugabschnitt ist an dem oberen Abschnitt des
Druckverringerungs/Heizofens 2002 vorgesehen, und der Bleidampf,
der von dem Gegenstand abgegeben wird, kondensiert als metallisches
Blei infolge der Verringerung des Dampfdrucks. Kristallisiertes
Bleimetall schlägt
sich in der Bleirückgewinnungskammer 2005 nieder,
um zurückgewonnen
zu werden. Um den Bleidampf wirksam von dem Druckverringerungs/Heizofen 2002 in
die Bleirückgewinnungskammer 2005 zu
schicken, wird darüber
hinaus N2 oder ein Inertgas wie beispielsweise
Ar von dem Trägergaseinlaßabschnitt
eingegeben, der an dem Druckverringerungs/Heizofen 2002 angeordnet
ist, und der Bleidampf wird zur Bleirückgewinnungskammer 2005 zusammen
mit dem Trägergas
geschickt.
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Der
Gegenstand, der den Druckverringerungs/Heizofen 2002 durchlaufen
hat, und von welchem Blei entfernt wurde, wird einer Restaufnahmevorrichtung 2010 zugeführt. Da
der Harzbestandteil des Gegenstands praktisch vollständig verkohlt
ist, und Schwermetalle wie beispielsweise Blei und Zink, die in
dem Gegenstand enthalten sind, ebenfalls entfernt werden können, ist
der Gegenstand unschädlich,
und daher wird die spätere Verarbeitung
einfach durchgeführt.
Wenn noch weitere nutzbare Metalle in dem Gegenstand enthalten sind, können diese
Metalle durch ein Schwerkraftsichtungsverfahren und einen Elektromagneten
fraktioniert und zurückgewonnen
werden. Die unschädlichen
und äußerst reinen
Karbide, welche die Druckverringerungs/Heizvorrichtung durchlaufen
haben, können
als Aktivkohle oder Bodenverbesserungsmittel mit hervorragenden
Eigenschaften wiederverwendet werden.
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(Ausführungsform 14)
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Als
nächstes
wird ein Beispiel beschrieben, bei welchem mit der voranstehend
geschilderten Verarbeitungseinrichtung 2000 ein elektronisches
Instrument, welches Lot enthält,
und den Gegenstand darstellt, verarbeitet wird.
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Das
elektronische Instrument, welches den Gegenstand 2004 darstellt,
kann vor der Verarbeitung zerkleinert werden, wird jedoch bei der
Verarbeitung eines bestückten
Substrats vorzugsweise ohne Zerkleinerung eingegeben.
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Der
Pyrolyseofen 2001 wird auf etwa 500 bis 600 °C im Innern
des Ofens gehalten, und befindet sich in einem praktisch sauerstoffreien
Zustand, und das elektronische Instrument bleibt dort etwa 60 Minuten
lang. Der Harzbestandteil, der etwa 40 % der Zusammensetzung des
elektronischen Instruments darstellt, wird in dem Pyrolyseofen 2001 pyrolisiert,
und wird als Abfallgas abgegeben, welches Kohlenwasserstoffgas enthält, oder
wird verkohlt.
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Weiterhin
werden Arten von Metallen wie beispielsweise Eisen, Kupfer und Aluminium
und dergleichen, die etwa 50 % der Zusammensetzung ausmachen, und
die Metallbestandteile, die etwa 10 % der Zusammensetzung des bestückten Substrats
ausmachen, in dem Pyrolyseofen 2001 weder verdampft noch
oxidiert.
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Das
elektronische Instrument, dessen Harzbestandteil pyrolisiert wurde,
wird ohne Abkühlung
durch den Spülraum
an den Druckverringerungs/Heizofen 2002 übertragen.
Der Druckverringerungs/Heizofen 2002 wird auf einem Druck
von etwa 10–3 Torr
und einer Temperatur von etwa 627 °C gehalten. Das elektronische Instrument
bleibt dort etwa 60 Minuten lang.
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In
dem bestückten
Substrat, welches etwa 10 % des elektronischen Instruments ausmacht,
wird eine Lotlegierung verwendet, die etwa 5 bis 10 % des Gewichts
des Substrats ausmacht. Darüber
hinaus sind etwa 40 Gew.-% der Lotlegierung Blei.
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In
dem elektronischen Instrument wird daher etwa 0,2 bis 0,4 an Blei
als Teil des Bestandteils verwendet. Das Blei wird als Bleidampf
in dem Druckverringerungs/Heizofen 2002 verdampft, und
wird mit Trägergas der
Bleirückgewinnungskammer 2005 zugeführt, um
als metallisches Blei zurückgewonnen
zu werden.
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Um
das Rückgewinnungsverhältnis von
Blei zu verbessern soll Bleidampf vorzugsweise so lange wie möglich in
der Bleirückgewinnungskammer 2005 verbleiben.
Beim vorliegenden Beispiel betrug das Rückgewinnungsverhältnis für Blei 98
%. Das zurückgewonnene
Blei weist einen geringen Anteil an Verunreinigungen auf, und kann
daher als nützliches
Metall wiederverwendet werden.
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Das
Kohlenwasserstoffgas, welches nach der Pyrolyse in dem Pyrolyseofen 2001 abgegeben
wird, wird zur Gaszersetzungskammer 2005 des voranstehend
geschilderten Abfallgasverarbeitungssystems geschickt, um reformiert
und in Koks pyrolisiert zu werden, der auf eine Temperatur auf etwa
1200 °C
erhitzt ist, und wird unmittelbar danach innerhalb von 8 Sekunden
schnell auf 35 °C
abgekühlt.
Das abgekühlte
Abfallgas wird neutralisiert, und durch ein Beutelfilter gefiltert,
welches ein Neutralisierungsreaktionsfilter darstellt, und weiter
gereinigt, um als Brenngas recycelt zu werden. Bei der vorliegenden
Ausführungsform
bestehen 40 des elektronischen Instruments aus Harz.
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Obwohl
das Rückgewinnungsverhältnis für das Harz
in Abhängigkeit
von der Zusammensetzung des Harzbestandteils unterschiedlich ist,
können
etwa 90 Gew.-% als Brenngas wiederverwendet werden, und bleiben
etwa 10 % als Pyrolyserest übrig,
der hauptsächlich
aus Kohlenstoff/Karbid besteht.
-
Weiterhin
werden Metalle wie etwa Eisen, Kupfer, Aluminium und dergleichen,
die etwa 50 % der Zusammensetzung des elektronischen Instruments
ausmachen, nicht durch den Pyrolyseofen 2001 oder den Druckverringerungs/Heizofen 2002 oxidiert,
und weisen daher einen hohen Recycelwert auf, da sie im metallischen
Zustand zurückgewonnen
werden. Bei der vorliegenden Ausführungsform enthielt der Rest,
der in die Restaufnahmevorrichtung 30 abgegeben wurde,
hauptsächlich
Eisen, Kupfer, Aluminium sowie Karbid des Harzes.
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60 zeigt schematisch ein Beispiel für eine Trennwand 2101,
die geöffnet
und geschlossen werden kann, und die Gasdichtigkeit und die adiathermischen
Eigenschaften zwischen dem Pyrolyseofen 2001 und dem Druckverringerungs/Heizofen 2002 der
in 59 dargestellten Verarbeitungseinrichtung 20009 aufrecht erhält. Die
Trennwände 2101 können durch
Drähte 2102 und
Hebemaschinen 2103 betätigt
werden.
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Am
Ort jeder Trennwand 2101 können eine Vakuumtür und eine
adiathermische Tür
getrennt vorgesehen sein. Beispielsweise kann eine Trennwand 2101b eine
Vakuumtür
sein, und können
auf der Seite des Pyrolyseofens 2001 und auf der Seite
des Druckverringerungs/Heizofens 2002 der Trennwand adiathermische Türen vorgesehen
sein, die ebenso geöffnet
und geschlossen werden können.
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(Ausführungsform 15)
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Als
nächstes
wird ein Verarbeitungssystem für
Abfälle
(einschließlich
Shredderstaub) beschrieben, welche Harz und Metall enthalten, und
in großen
Mengen bei derartig verschiedenen Gegenständen wie elektronischen Instrumenten,
Kraftfahrzeugen, Präzisionsinstrumenten,
Büromaterial,
Verpackungen für
Arzneimittel und Lebensmittel verwendet werden, als zu verarbeitender
Gegenstand. Als Einrichtung kann die voranstehend geschilderte Verarbeitungseinrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet werden.
-
Derartige,
Harz und Metall enthaltende Abfälle
werden normalerweise, da ihre Abtrennung und Rückgewinnung schwierig ist,
durch Verbrennung und Deponieverarbeitung verarbeitet. Das Verarbeitungssystem gemäß der vorliegenden
Erfindung gewinnt die Metallbestandteile im metallischen Zustand
durch Pyrolyse (Verdampfung, Umwandlung in Öl, Verkohlung) der Harzbestandteile
und Verdampfung der Metallbestandteile der Abfälle in derselben Einrichtung
zurück.
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Bei
der Verarbeitung gemäß der vorliegenden
Erfindung wird zuerst der Harz und Metall enthaltende Abfall in
den Pyrolyseofen eingegeben. Zur Rückgewinnung des Harzanteils
wird dann eine Pyrolyse durchgeführt,
während
die Sauerstoffkonzentration eingestellt wird. Dann wird der Pyrolyserest
in den Druckverringerungs/Heizofen eingegeben, und werden eine Druckverringerung
und Erhitzung durchgeführt,
um die Metalle durch Verdampfung zurückzugewinnen.
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61 zeigt schematisch ein Beispiel für eine Druckverringerungs/Heizvorrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung, die in dem Verarbeitungssystem verwendet werden kann.
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Innerhalb
einer gasdichten Kammer 2201 wird der Harz und Metall enthaltende
Abfall aufgenommen. In der gasdichten Kammer ist ein Trägerregal 2202 vorgesehen,
welches aus Metall besteht, das einen hervorragenden Temperaturanstiegswirkungsgrad
und eine hervorragende Wärmefestigkeit
aufweist. Das Bezugszeichen 2203 bezeichnet eine Tür zum Öffnen und
Schließen
der gasdichten Kammer 2201. In der gasdichten Kammer ist
ein Heizgerät 2204 wie
beispielsweise eine Heizvorrichtung und dergleichen vorgesehen, und
wird durch ein Steuerfeld 2205 zusammen mit dem Druck und
der Sauerstoffkonzentration in der gasdichten Kammer betätigt. Das
Bezugszeichen 2206 bezeichnet einen Sensor, durch welchen
die Temperatur, der Druck und die Sauerstoffkonzentration in der
gasdichten Kammer 2201 als Signale an das Steuerfeld 2205 übertragen
werden.
-
Die
gasdichte Kammer 2201 ist an ein Absauggerät 2203 angeschlossen.
Zwischen der gasdichten Kammer 2201 und dem Absauggerät 2008 sind
Metall-Rückgewinnungsvorrichtungen 2209, 2210 angeordnet, welche
Rückgewinnungsgeräte für den Metallbestandteil
des Abfalls darstellen. Das Metallrückgewinnungsgerät kann mit
einem Zyklonabscheider versehen sein, der beispielsweise eine Kühlvorrichtung
aufweist.
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Der
Abfall, welcher den Gegenstand darstellt, und in dem Pyrolyseofen
pyrolisiert wurde, wird auf das Trägerregal 2202 verbracht,
das in der gasdichten Kammer 2201 angeordnet ist. Die Tür 2203 wird
für die
Abdichtung verschlossen. Zuerst wird, bei geschlossener Rückgewinnungsvorrichtung,
mit der Erhitzung (400 °C) und
Druckbeaufschlagung (drei Atmosphären) begonnen.
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In
diesem Fall ist der Temperaturanstiegswirkungsgrad besser als bei
der Erhitzung unter Druckverringerung, und dies trägt zum Temperaturerhöhungswirkungsgrad
der Druckverringerung und Erhitzung während des späteren Metallrückgewinnungsvorgangs
bei.
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Dann
wird der Druck in der gasdichten Kammer 2201 bis auf einen
Druck von etwa 10–3 Torr durch das Absauggerät verringert,
und erfolgt eine Erhitzung auf über
den Siedepunkt der Legierung hinaus, entsprechend den Arten des
Metalls, um die Metalle zu verdampfen, wodurch sie durch eine Kondensationsvorrichtung
zurückgewonnen
werden, die in der Mitte der Metallrückgewinnungsvorrichtung 2209, 2210 vorgesehen ist.
Da die Verdampfungstemperatur des Metalls niedriger als bei Atmosphärendruck
wird, kann in diesem Fall eine relativ geringe Erhitzungstemperatur
verwendet werden, und ist der Rückgewinnungswirkungsgrad
hervorragend, da die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten einer Oxidation
gering ist.
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Der
in 31 gezeigte Druckverringerungs/Heizofen ist mit
zwei Anlagen einer Metallrückgewinnungsvorrichtung
versehen. Die beiden Anlagen können
gleichzeitig verwendet werden, oder es können durch Umschaltung entsprechend
dem Temperatur-/Druckzustand in der gasdichten Kammer mehrere Metallelemente
zurückgewonnen
werden.
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Bei
dem Verarbeitungssystem gemäß der vorliegenden
Erfindung ist daher der thermische Wirkungsgrad hervorragend, und
sind die Verarbeitungskosten gering. Infolge der Vakuumerhitzung
kann darüber
hinaus Metall mit hoher Reinheit mit einem hohen Rückgewinnungswirkungsgrad
zurückgewonnen
werden.
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(Ausführungsform 16)
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Als
nächstes
wird die Verarbeitung von Abfällen
in Form eines bestückten
Substrats beschrieben, bei welchem verschiedene Arten elektronischer
Bauteile auf einer Leiterplatte angebracht sind, und welches in großen Mengen
bei derartig verschiedenen Einrichtungen wie elektronischen Instrumenten,
Kraftfahrzeugen, Präzisionsinstrumenten
verwendet wird. Als Einrichtung kann die bislang geschilderte Verarbeitungseinrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet werden.
-
62 zeigt schematisch ein Verarbeitungsschema für ein bestücktes Substrat,
bei welchem das System gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet wird.
-
Durch
dieses Verarbeitungssystem können
die elektronischen Bauteile wirksam von dem bestückten Substrat abgetrennt und
zurückgewonnen
werden, bei welchem verschiedene Arten elektronischer Bauteile angebracht
sind, beispielsweise ein IC, eine LSI, ein Widerstand, ein Kondensator
und dergleichen. Weiterhin können
auch der Harzbestandteil, der Metallbestandteil des bestückten Substrats,
welches aus einer Leiterplatte und elektronischen Bauteilen besteht,
abgetrennt und zurückgewonnen
werden, was zu ihrer Nutzung als Ressourcen führt.
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Abfälle in Form
eines derartigen bestückten
Substrats waren bezüglich
der Trennung der elektronischen Bauteile von der Leiterplatte schwierig,
und da das bestückte
Substrat einen Gegenstand darstellt, dessen verschiedene Materialien
in komplizierter Weise vereinigt sind, was seine Verarbeitung schwierig.
Daher wurden überwiegend
Deponieverarbeitung und Verbrennungsverarbeitung eingesetzt.
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Bei
der vorliegenden Erfindung wird zuerst das bestückte Substrat in den Pyrolyseofen
eingegeben, ohne zerkleinert zu werden, um das bestückte Substrat
zu pyrolisieren. Der Harzanteil des Substrats oder der elektronischen
Bauteile, welche das bestückte
Substrat bilden, wird pyrolisiert, um Abfallgase abzugeben und Karbide
auszubilden. Gehäuseharz
der elektronischen Bauteile wird ebenfalls zersetzt, und wird sehr
spröde, und
nimmt daher einen Zustand an, der eine einfache Abtrennung von einem
Element in dem Gehäuse
ermöglicht.
Hierbei kann die Temperatur und die Sauerstoffkonzentration in dem
Pyrolyseofen für
Schwermetalle wie etwa Blei so eingestellt werden, daß keine
Verdampfung oder Oxidation auftritt.
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Die
Abfallgase können
wie voranstehend geschildert verarbeitet werden. Wenn ein Schwermetall
wie Blei in dem Abfallgas enthalten ist, kann es in einem Abfallgasverarbeitungssystem,
beispielsweise einer Kühlvorrichtung,
kondensieren. Die kondensierte Substanz kann zusammen mit dem Pyrolyserest
in dem Druckverringerungs/Heizofen eingegeben werden. Zusätzlich kann,
wenn in dem Abfallgas Chlor enthalten ist, dieses in Kontakt mit
Eisen gebracht werden, welches auf eine höhere Temperatur erhitzt ist,
um als Eisenchlorid zurückgewonnen
zu werden.
-
Das
bestückte
Substrat, welches wie geschildert pyrolisiert wurde, wird in den
Druckverringerungs/Heizofen eingegeben. Die Temperatur, der Druck
und die Sauerstoffkonzentration in der gasdichten Kammer können entsprechend
den zurückzugewinnenden
Metallen eingestellt werden, um die gewünschten Metalle zurückzugewinnen.
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Es
wird beispielsweise eine Legierung (etwa eine Pb-Sn-Legierung) verdampft,
welche eine Leiterplatte und ein elektronisches Bauteil verbindet.
Die Legierung wird selektiv verdampft entsprechend dem jeweiligen
Dampfdruck, um abgetrennt zu werden. Dies ist unter dem Gesichtspunkt
der Nutzung als Ressource vorzuziehen.
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Wenn
eine Legierung verdampft wird, welche eine Leiterplatte und ein
elektronisches Bauteil verbindet, kann das elektronische Bauteil
von der Leiterplatte getrennt werden. Selbst wenn das Verbindungsmetall in
dem Pyrolyseofen geschmolzen wird, und die Verbindung bereits unterbrochen
ist, so können,
da die Verbindungsmetallkomponenten (beispielsweise Blei und Zinn)
in dem Gegenstand festgehalten werden, diese Metalle von dem Gegenstand
verdampft werden, um abgetrennt und zurückgewonnen zu werden.
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Abgesehen
von der Verbindungslegierung, welche die Leiterplatte und das elektronische
Bauteil verbindet, können
verschiedene Arten von Metallen, die in dem bestückten Substrat enthalten sind,
etwa Zn, Sb, Au, Pt, Ni, Cr, Cu, Al, Mo, W, Ta und dergleichen verdampft
werden, um abgetrennt und zurückgewonnen
zu werden. Die Metalle, die im metallischen Zustand ohne oxidiert
zu werden zurückgewonnen
werden, weisen einen hohen Nutzwert auf.
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Wenn
die Lotlegierung verdampft werden soll, so wird, um den Temperaturanstiegswirkungsgrad
zu erhöhen,
nach Erhitzung auf eine Temperatur (beispielsweise etwa 200 °C), bei welcher
die Lotlegierung nicht stark oxidiert wird, im Innern der gasdichten
Kammer durch eine Absaugvorrichtung der Druck verringert, und erfolgt
eine weitere Erhitzung (auf beispielsweise etwa 400 °C), und können die
Metalle durch eine Kondensationsvorrichtung kondensiert werden,
die sich in der Mitte des Rückgewinnungsweges
befindet.
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Bei
diesem System kann, wie in 56 gezeigt
ist, die Lotlegierung des bestückten
Substrats vollständig
entfernt werden, und wird auch das Lot der Leitungsanschlußabschnitte
des IC, der LSI, des Widerstands, des Kondensators und dergleichen
vollständig
entfernt. Daher kann nicht nur das elektronische Bauteil von dem
Substrat getrennt werden, sondern wird auch die spätere Umwandlung
der Leiterplatte und der elektronischen Bauteile in Ressourcen erleichtert,
was zur Erhöhung
des Wertes führt.
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Der
Harzbestandteil des bestückten
Substrats wird verdampft, verkohlt oder in ein Zwischenprodukt umgewandelt,
wodurch eine wirksame Nutzung ermöglicht wird.
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Wenn
beispielsweise Kupfer und ein Karbid als Rest in dem Druckverringerungs/Heizofen übrigbleiben,
können
der Kupfer und das Karbid beispielsweise durch eine Kalziumkarbonatlösung getrennt
werden, und dann kann das Kupfer durch Waschwasser gereinigt werden.
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Die
Metallbestandteile der Lotlegierung verdampfen entsprechend dem
Ausmaß des
Vakuums in der gasdichten Kammer. Je geringer der Druck ist, desto
niedriger wird die Verdampfungstemperatur, und daher werden die
Ofenwand und dergleichen der Verarbeitungseinrichtung nicht beschädigt.
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Wenn
das bestückte
Substrat durch Deponieren verarbeitet wird, werden die schädlichen
Metalle wie etwa Pb und Sb in der Lotlegierung durch sauren Regen
und dergleichen ausgewaschen, was zu einer Verschmutzung des Bodens
und von Flüssen
führt.
Da praktisch das gesamte Harz in der Natur nicht zersetzt wird,
und dort semipermanent verbleibt, führt dies nicht nur zu einer
Verknappung an Verarbeitungsorten, sondern auch zu einem Problem
in Bezug auf die Sicherheit der Umwelt. Durch das Verarbeitungssystem
gemäß der vorliegenden
Erfindung können
diese Probleme gelöst
werden.
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Weiterhin
können
verschiedene Arten von Metallen, die in der Leiterplatte oder den
elektronischen Bauteilen enthalten sind, durch Abtrennung und Rückgewinnung
in Ressourcen umgewandelt werden. Unter diesen Metallen sind Metalle,
die bald erschöpft
sind, oder seltene Metalle, die in der Erdkruste nur in geringem Anteil
enthalten sind. Die Rückgewinnung
dieser Metalle trägt
daher zur Lösung
der Probleme in Bezug auf Ressourcen und Energie bei, welchen unsere
Gesellschaft mit ihrem hohen Verbrauch ausgesetzt ist.
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(Ausführungsform 17)
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Als
nächstes
wird das Verarbeitungssystem beschrieben, wobei als Gegenstand eine
Leiterplatte dient, bei welcher eine Kupferfolie und Harz zusammenlaminiert
sind.
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Die
Leiterplatte kann ein kupferbeschichtetes Laminat sein, ein flexibles
Substrat, oder ein Filmträger bei
TAB (Bandautomatisierter Verbindung). Weiterhin kann der weggeschnittene
Abschnitt des kupferbeschichteten Laminats verarbeitet werden, der
beim Herstellungsvorgang der Leiterplatte anfällt. Weiterhin kann wie voranstehend
geschildert die Leiterplatte verarbeitet werden, die durch Abtrennung
der elektronischen Bauteile und der Verbindungslegierung von dem
bestückten
Substrat erhalten wird.
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Weiterhin
erfolgt die vorliegende Beschreibung mit einer Leiterplatte als
Beispiel, jedoch kann jeder Gegenstand auf identische Weise verarbeitet
werden, der Kupfer und Harz als Bestandteile enthält.
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Die
Abtrennung der Lotlegierungen und der elektronischen Bauteile von
dem bestückten
Substrat kann wie voranstehend geschildert durchgeführt werden.
Auch die Zersetzung des Harzanteils des bestückten Substrats kann wie voranstehend
geschildert durchgeführt
werden.
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In
dem Verarbeitungssystem wird zur wirksamen Trennung der Kupferfolie
und des Harzes die Leiterplatte unter nicht-oxidierenden Bedingungen erhitzt, und
wird der Harzanteil der Leiterplatte als da Abfallgas in dem Abfallgasverarbeitungssystem
verarbeitet.
-
Die
Kupferfolie kann als praktisch reines Metall zurückgewonnen werden.
-
Verunreinigungen
wie beispielsweise Karbide, die an Kupfer anhaften, können je
nach Erfordernis durch Reinigung, Vibrationen, verbunden mit Drehung
mit Teilchen aus feinem Sand, entfernt werden. Das System gemäß der vorliegenden
Erfindung kann als Einrichtung eingesetzt werden.
-
63 zeigt schematisch eine Leiterplatte 2300,
die einen Gegenstand darstellt. Die Leiterplatte 2300 weist
zwei Schichten auf, nämlich
eine Kupferfolie 2301 und ein Harz 2302, die zusammenlaminiert
sind.
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Die
Leiterplatte 2300 wird in den Pyrolyseofen eingegeben,
und das Harz 2302 wird pyrolisiert (Verdampfung, Umwandlung
in Öl,
Verkohlung), während
die Temperatur und die Sauerstoffkonzentration in dem Pyrolyseofen
so eingestellt werden, daß das
Kupfer 2301 nicht oxidiert wird. Das Abfallgas mit dem
Zersetzungsproduktgas des Harzes 2302 wird durch das Abfallgasverarbeitungssystem
verarbeitet, damit es unschädlich
wird, um in ein reines Brenngas umgewandelt zu werden.
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64 zeigt schematisch eine Leiterplatte 2300,
nachdem der Harzanteil pyrolisiert wurde. Ein erheblicher Anteil
des Harzes liegt als Karbide vor.
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In
diesem Zustand kann das verkohlte Harz 2302 mechanisch
abgetrennt werden, jedoch werden gemäß der vorliegenden Erfindung
der Pyrolisatfeststoff der Leiterplatte, der hauptsächlich aus
Kupfermetall und Karbiden besteht, in den Druckverringerungs/Heizofen
eingebracht, und wird, während
der Druck oder die Sauerstoffkonzentration in der gasdichten Kammer
eingestellt wird, die Temperatur auf eine Temperatur erhöht, die
einige zehn Grad oberhalb des Schmelzpunkts von Kupfer liegt, um
diese zu schmelzen, während dessen
Oxidation und Verdampfung verhindert wird. Das Kupfer 2301 im
flüssigen Zustand
wird zu teilchenförmigem
Kupfer 2301b (65),
infolge der freien Oberflächenenergie
(Oberflächenspannung).
Bei einer Abkühlung
in diesem Zustand kann Kupfer einfach abgetrennt und zurückgewonnen
werden. Beispielsweise liegt bei 760 Torr der Schmelzpunkt von Kupfer
bei 1080 °C,
jedoch kann durch Erhitzung des Inneren der gasdichten Kammer auf
eine Temperatur von etwa 1150 °C
(im Falle von 760 Torr) Kupfer in Teilchenform angesammelt werden.
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Durch
Erhitzung der Leiterplatte unter verringertem Druck oder in einer
nicht-oxidierenden Atmosphäre,
wie voranstehend erwähnt,
kann praktisch die gesamte Kupferfolie ohne Oxidation zurückgewonnen
werden. Weiterhin können
derartige Verunreinigungen wie Karbide und dergleichen, die an der
Oberfläche
anhaften, durch Reinigung und dergleichen entfernt werden, je nach
Erfordernis.
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Bei
dem Verarbeitungssystem gemäß der vorliegenden
Erfindung kann daher Kupfer in seinem metallischen Zustand aus dem
Gegenstand abgetrennt und zurückgewonnen
werden, in welchem Harz und Metall vereinigt vorhanden waren. Darüber kann
das Harz als Öl
oder Karbid zurückgewonnen
werden.
-
(Ausführungsform 18)
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Als
nächstes
wird mit einem Gegenstand, der eine harzbeschichtete Aluminiumfolie
ist, bei welchem eine Aluminiumfolie und Harz zusammenlaminiert
sind, ein Verarbeitungssystem für
einen derartigen Gegenstand beschrieben.
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Eine
derartige harzbeschichtete Aluminiumfolie wird in weitem Ausmaß beispielsweise
bei Beuteln für Kartoffelchips
oder bei Verpackungsbehältern
für Fertiggerichte
wie etwa Curry verwendet, bei Verpackungsbehältern für Lebensmittel und Arzneimittel,
bei Wärmeisolierungsmaterialien
und dergleichen.
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Die
Verarbeitung einer derartigen harzbeschichteten Aluminiumfolie ist
infolge der Vereinigung des Harzes und der Aluminiumfolie schwierig,
und daher erfolgt momentan die Verarbeitung über Deponieren oder Verbrennung.
Bei der Verbrennung wird die Aluminiumfolie zu Oxid, und wird der
Wert als Ressource wesentlich verringert.
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Die
Aluminiumverhüttung
erfordert beträchtliche
Energiemengen, und daher stellt es eine Energieverschwendung dar,
Aluminium nicht als Ressource zu recyceln.
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Die
vorliegende Erfindung dient zur Erhitzung der harzbeschichteten
Aluminiumfolie, während
die Sauerstoffkonzentration in dem Pyrolyseofen eingestellt wird.
Der Harzanteil wird daher pyrolisiert, während der Oxidationszustand
von Aluminium unverändert
bleibt.
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Um
wirksam die Aluminiumfolie und das Harz zu trennen wird daher die
harzbeschichtete Aluminiumfolie unter verringertem Druck oder unter
nicht-oxidierenden Bedingungen erhitzt, und hierdurch entstehende Abfallgase
werden auf identische Weise wie voranstehend geschildert verarbeitet.
Die Aluminiumfolie kann als praktisch reines Metall zurückgewonnen
werden. Verunreinigungen wie Karbide und dergleichen, die am Aluminium
anhaften, können
je nach Erfordernis dadurch entfernt werden, daß etwa eine Reinigung durch Schwingungen,
verbunden mit einer Drehung unter Zugabe feiner Sandteilchen, erfolgt.
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Wenn
andere Metalle wie beispielsweise Zink in der Aluminiumfolie vorhanden
sind, wird nach weiterem Einbringen in den Druckverringerungs/Heizofen
der Gegenstand in einem Zustand mit verringertem Druck erhitzt,
damit eine selektive Verdampfung erfolgt, und hierdurch die Abtrennung
und Rückgewinnung.
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66 zeigt schematisch eine harzbeschichtete Aluminiumfolie 2600.
Das Harz 2601 und die Aluminiumfolie 2602 sind
verbunden.
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Zuerst
wird die harzbeschichtete Aluminiumfolie 2600, also der
zu verarbeitende Gegenstand, in den Pyrolyseofen der Verarbeitungseinrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung eingebracht, und dann wird, während die Temperatur- und Druckbedingungen
gesteuert werden, die harzbeschichtete Aluminiumfolie bis auf 400
bis 650 °C
erhitzt, um pyrolisiert zu werden.
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Bei
einer Temperatur unterhalb von 400 °C ist die Zersetzung des Harzanteils
unzureichend, und bei einer Temperatur oberhalb von 650 °C wird die
Aluminiumfolie geschmolzen. Auf diese Weise wird der voranstehend
angegebenen Temperaturbereich festgelegt.
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67 zeigt schematisch das Aussehen der harzbeschichteten
Aluminiumfolie nach der Zersetzung des Harzanteils 2601,
wobei Karbid 2602b, das Zersetzungsprodukt von Harz, an
der Aluminiumfolie 2601 in metallischem Zustand anhaftet.
In diesem Zustand reicht nur eine Berührung des Karbids 2602b aus,
um es von der Aluminiumfolie abzuschälen. Daher kann die Aluminiumfolie
einfach im metallischen Zustand zurückgewonnen werden (vgl. 68). Da im allgemeinen der Harzbestandteil der
harzbeschichteten Aluminiumfolie ein thermisch aushärtendes
Harz ist, kann der größte Anteil
als Abfallgas verarbeitet werden, wodurch eine Umwandlung in Brenngas
erfolgt. Die Karbide des Harzanteils können einfach von der Aluminiumfolie
getrennt werden. Zusätzlich
befindet sich das Aluminium im metallischen Zustand.
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Daher
kann durch Erhitzung der harzbeschichteten Aluminiumfolie in einer
nicht-oxidierenden Atmosphäre
das Aluminium praktisch vollständig
zurückgewonnen
werden, ohne oxidiert zu werden. Zusätzlich können, je nach Erfordernis,
die Verunreinigungen wie etwa Karbide und dergleichen, die an der
Oberfläche
anhaften, durch Reinigung usw. entfernt werden.
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[Auswirkungen der Erfindung]
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Wie
voranstehend geschildert können
ein System und ein Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung sicher und wirksam einen zu verarbeitenden Gegenstand
verarbeiten, der Harze und Metalle enthält. Gemäß der vorliegenden Erfindung
können
elektrische Haushaltsgeräte,
Kraftfahrzeuge, Präzisionsinstrumente und
dergleichen getrennt und zurückgewonnen
werden, während
verhindert wird, daß die
schädlichen
Materialien in die Umgebung ausgestoßen werden, und während die
schädlichen
Materialien in nicht schädliche
umgewandelt werden.
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Darüber hinaus
kann die vorliegende Erfindung eine Zerstörung der Umwelt durch den verarbeiteten Gegenstand
verhindern, beispielsweise Abfälle,
welche schädliche
Substanzen und deren Ausgangsquellen enthalten, und dann, wenn sie
verwandt werden, schädliche
Substanzen wie beispielsweise Dioxine erzeugen, und können die
wiederverwendbaren Substanzen in einem äußerst reinen Zustand zurückgewonnen
werden.
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Die
vorliegende Erfindung kann die Dioxinkonzentration in dem Abfallgas
dadurch bemerkenswert verringern, daß das Abfallgas, welches von
dem Gegenstand abgegeben wird, bei einer derartig hohen Temperatur
reformiert und pyrolisiert wird, daß die Dioxine zersetzt werden,
und durch Schnellabkühlung
auf eine dritte Temperatur, bei welcher keine Dioxine erzeugt werden,
eine erneute Synthese verhindern, während die Aufenthaltszeit in
dem Temperaturbereich verringert wird, in welchem die Dioxine erzeugt
oder durch Resynthese neu gebildet werden, und zwar so weit wie
möglich
verkürzt
wird. Durch Durchführung
der ersten Pyrolyse, der zweiten Pyrolyse oder des Reformierens
in zwei Schritten mit der ersten Temperatur und der zweiten Temperatur,
wobei diese Schritte gleichzeitig in reduzierender Atmosphäre durchgeführt werden,
kann die Quellenkonzentration der Dioxine wesentlich verringert
werden, und kann die Dioxinkonzentration in dem Abfallgas drastisch
verringert werden.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung werden aus Abfall, der schwierig zu verarbeiten ist, und
Harz und Metall enthält,
und aus den Erzeugungsquellen für
Schwermetalle und Dioxine, beispielsweise Shredderstaub, ohne schädliche Substanzen
wie etwa Dioxine und dergleichen zu erzeugen, und unter Umwandlung
des Harzanteils in ein reines Brenngas, die schädlichen Schwermetalle wie etwa
Pb, As, Cd und dergleichen mit hoher Reinheit zurückgewonnen,
ohne in die Umgebung ausgestoßen
zu werden.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung kann Abfall, der schwierig zu verarbeiten ist, beispielsweise
ein bestücktes
Substrat, während
eine Emission schädlicher
Substanzen verhindert wird, und die schädlichen Substanzen entfernt
werden, und ohne sich auf Handarbeit zu verlassen, einfach in die
Leiterplatte und die elektronischen Bauteile aufgeteilt werden,
beispielsweise verschiedene Arten von ICs oder Widerständen, Kondensatoren
und dergleichen. Gleichzeitig können
Schwermetalle wie beispielsweise Blei und andere Metalle verdampft
werden, um in sehr reinem Metallzustand zurückgewonnen zu werden. Weiterhin
können
die Metalle, die eine Leiterplatte bilden, und Kupfer in sehr reinem
Zustand zurückgewonnen
werden. Der Harzanteil wird verkohlt, und kann hierdurch als Ressource
genutzt werden, beispielsweise als der wirksame Bestandteil für Aktivkohle
oder den Boden. Darüber
hinaus können
das System und das Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung Blei von einer bleihaltigen Substanz durch Verdampfung
von Blei entfernen. Zusätzlich kann
selbst von einer Blei und Harz enthaltenden Substanz Blei zurückgewonnen
werden. Das Harz kann dadurch zurückgewonnen werden, daß Karbide
und Brenngas erzeugt werden. Durch Ausschaltung von Blei können die
negativen Auswirkungen auf die Gesundheit verhindert werden, während eine
Umweltverschmutzung verhindert wird. Zusätzlich läßt sich eine Verknappung der
Abfallverarbeitungsflächen
abmildern.
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Weiterhin
können
das System und das Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung Metalle im metallischen Zustand dadurch zurückgewinnen,
daß sie
aus dem Gegenstand verdampft werden, welcher das Harz und die Metalle
enthält.
Das Harz kann durch Umwandlung in ein Karbid und ein Brenngas zurückgewonnen
werden.
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Weiterhin
können
das System und das Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung die Verbindungsmetalle entfernen, durch Verdampfung der
Verbindungsmetalle des Gegenstands, der durch die Metalle verbunden
wird. Zusätzlich
können
die Verbindungsmetalle durch Verdampfung der Verbindungslegierungen
des Gegenstands entfernt werden, der durch die Legierungen verbunden
ist. Wenn der Gegenstand Harze enthält, kann das Harz durch Umwandlung
in Karbide oder Brenngas zurückgewonnen
werden.
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Weiterhin
können
das System und das Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung die Verbindungsmetalle dadurch entfernen, daß die Metallbestandteile
der Lotlegierungen des Gegenstands verdampft werden, der durch eine
Lotlegierung verbunden ist. Selbst wenn eine Lotlegierung das schädliche Blei
enthält,
können
Schwermetalle wie beispielsweise Blei im Zustand hoher Reinheit
mit hoher Ausbeute abgetrennt und zurückgewonnen werden.
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Weiterhin
können
das System und das Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung durch Verarbeitung eines bestückten Substrats, bei welchem
elektronische Bauteile auf einer Leiterplatte angebracht sind, wirksam
die Leiterplatte und die elektronischen Bauteile trenne. Selbst
wenn eine bleihaltige Lotlegierung dazu verwendet wird, die Leiterplatte
und die elektronischen Bauteile zu verbinden, kann zusätzlich zur
wirksamen Trennung das schädliche
Blei zurückgewonnen
werden. Der Harzbestandteil des bestückten Substrats kann zurückgewonnen
werden, um in Karbid oder Brenngas umgewandelt zu werden.
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Weiterhin
können
das System und das Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung eine wirksame und kostengünstige Verarbeitung des Gegenstands
durchführen,
der Metall und Harz als seine Bestandteile aufweist. Das Metall
kann praktisch im metallischen Zustand zurückgewonnen werden. Darüber hinaus
kann das Harz als Karbid oder als reines Brenngas benutzt werden.
Weiterhin kann die vorliegende Erfindung wirksam den Harzanteil
und das Metall von dem Gegenstand abtrennen, in welchem das Harz
und mehrere Metalle vereinigt sind.
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Weiterhin
können
das System und das Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung einfach Kupfer im metallischen Zustand von dem Gegenstand
zurückgewinnen,
bei welchem Kupfer und Harz vereinigt sind. Das Harz kann als Karbid
genutzt werden, oder als reines Brenngas.
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Weiterhin
können
das System und das Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung einfach Aluminium in metallischem Zustand von dem Gegenstand
zurückgewinnen,
in welchem Harz und Aluminium vereinigt sind. Das aus dem Harz zurückgewonnene
Brenngas kann als Heizvorrichtung der Verarbeitungseinrichtung verwendet
werden. Darüber
hinaus kann elektrischer Strom, der durch dieses Brenngas erzeugt
wird, für
den Betrieb der Verarbeitungseinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
verwendet werden, oder kann verkauft werden, wodurch sich die Betriebskosten
wesentlich verringern lassen. Darüber hinaus ist das Karbid hervorragend
als Aktivkohle oder Dünger
zu verwenden.
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Da
das System und das Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung einen hervorragenden Energiewirkungsgrad aufweisen, können sie
den Gegenstand aus einem umfassenderen Bereich von Kategorien bearbeiten,
zur Werterhöhung
und Umwandlung in Ressourcen. Das System und das Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung können
daher sicher und wirksam derartige Gegenstände verarbeiten, die auf komplizierte
Weise vereinigt ausgebildet sind, beispielsweise zwischen Harz und
Metall, zwischen einem Substrat und einem elektronischen Bauteil,
oder zwischen Metallen, ohne sie in Ressourcen umzuwandeln.
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INDUSTRIELLE
VERWENDBARKEIT
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Wie
voranstehend geschildert können
das System und das Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung dadurch Blei entfernen, daß es aus einem Gegenstand verdampft
wird, der Blei enthält.
Weiterhin kann Blei von einem Gegenstand entfernt werden, der Blei
und Harz enthält.
Das Harz kann durch selektive Pyrolyse, Verdampfung, Umwandlung
in Öl,
Verkohlung zurückgewonnen
werden.
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Durch
Entfernung von Blei kann die Umweltverschmutzung verhindert werden,
wodurch negative Einwirkungen auf die Gesundheit verringert werden.
Darüber
hinaus kann die Verknappung von Deponieflächen verhindert werden.
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Weiterhin
können
das System und das Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung selbst aus einem Gegenstand, der Harz und Metall enthält, durch
Verdampfung des Metalls das Metall im metallischen Zustand zurückgewinnen.
Das Harz kann verdampft werden, in Öl umgewandelt werden, oder
verkohlt werden, um zurückgewonnen
zu werden.
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Weiterhin
können
das System und das Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung eine Verbindung dadurch aufbrechen, daß die Verbindungsmetalle des
Gegenstands verdampft werden, der durch Metalle verbunden ist. Durch
Verdampfung der Verbindungsmetalle des durch eine Legierung verbundenen
Gegenstands kann darüber
hinaus die Verbindung gelöst
werden. Selbst wenn der Gegenstand Harz enthält, kann der Harzanteil durch
Verdampfung, Umwandlung in Öl,
Verkohlung zurückgewonnen
werden.
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Weiterhin
können
das System und das Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung eine Verbindung dadurch lösen, daß die Metallbestandteile einer
Lotlegierung des Gegenstands verdampft werden, der durch die Lotlegierung
verbunden ist. Selbst wenn die Lotlegierung schädliches Blei enthält, kann
sie verarbeitet werden.
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Weiterhin
können
das System und das Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung durch Verarbeitung eines bestückten Substrats, bei welchem
elektronische Bauteile auf einer Leiterplatte angebracht sind, wirksam
den Gegenstand in eine Leiterplatte und die elektronischen Bauteile
aufteilen. Selbst wenn eine bleihaltige Lotlegierung in einer Leiterplatte
für die
Verbindung zwischen den elektronischen Bauteilen verwendet wird,
kann eine wirksame Trennung durchgeführt werden, und kann das schädliche Blei
zurückgewonnen werden.
Der Harzanteil des bestückten
Substrats kann durch Verdampfung, Umwandlung in Öl, Verkohlung zurückgewonnen
werden.
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Weiterhin
können
das System und das Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung wirksam und kostengünstig
einen Gegenstand verarbeiten, der Metall und Harz als Bestandteile
aufweist. Die Metalle können im
metallischen Zustand zurückgewonnen
werden. Weiterhin kann das Harz durch Verdampfung, Umwandlung in Öl, Verkohlung
zurückgewonnen
werden. Darüber
hinaus kann die vorliegende Erfindung wirksam den Harzanteil und
die Metalle von dem Gegenstand trennen, bei welchem das Harz und
mehrere Metalle vereinigt sind.
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Weiterhin
können
das System und das Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung einfach Kupfer in metallischem Zustand aus einem Gegenstand
zurückgewinnen,
bei welchem das Harz und der Kupfer vereinigt sind. Das Harz kann
durch Verdampfung, Umwandlung in Öl, Verkohlung zurückgewonnen
werden.
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Weiterhin
können
das System, und das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung
einfach Aluminium in metallischem Zustand aus einem Gegenstand zurückgewinnen,
bei welchem Harz und Aluminium vereinigt sind. Das Harz kann durch
Verdampfung, Umwandlung in Öl,
Verkohlung zurückgewonnen
werden.
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Das
aus dem Harz zurückgewonnene Öl kann als
Brennstoff oder Ressourcen verwendet werden. Darüber hinaus sind Karbide hervorragend
als Aktivkohle oder Dünger.
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Weiterhin
können
das System und das Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung, welche einen hervorragenden Energiewirkungsgrad aufweisen,
den Wert von Gegenständen
in einem weiten Kategorienbereich erhöhen, durch ihre Verarbeitung,
wodurch sie in Ressourcen umgewandelt werden.
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Das
System und das Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung können
daher einen Gegenstand dadurch in Ressourcen umwandeln, daß sie die
Komplexität
des Gegenstands beseitigen, ausgehend von dem komplizierten vereinigten
Gegenstand aus Harz und Metall, dem Substrat und den elektronischen
Bauteilen, und vereinigten Metallen wie etwa Legierungen.
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BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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