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Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine modulare Stufenpresse,
in welcher ein Querhaupt und ein Untergestell eines Pressengestells
in eine Vielzahl von Abschnitten unterteilt sind, und in der Stempel
für die
jeweiligen Querhaupt- und Untergestellabschnitte vorgesehen sind,
wobei diese Teile als eine Einheit ausgebildet sind.
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Technischer
Hintergrund
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Eine
herkömmliche
Stufenpresse hat ein Pressengestell, in welchem eine Vielzahl von
Bearbeitungsstationen ausgebildet ist, und ein Werkstück wird
kontinuierlich von einer stromaufwärtigen Seite der Bearbeitungs(Werkstück)stationen
zu einer stromabwärtigen
Seite davon gefördert,
wodurch eine Bearbeitung eines Werkstücks ausgeführt wird, Jedoch hat eine große Stufenpresse
mit einem solchen Aufbau eine große Gesamtlänge und es war schwierig, die
Stufenpresse von einem Pressenherstellungsbetrieb zu einem Pressenaufstellplatz
zu überführen.
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Aus
diesem Grund, und um ein solches Problem zu lösen, ist in der japanischen
Patentoffenlegungsschrift Nr. HEI 2-247031 eine Stufenpresse vorgesehen,
welche ein großes
Pressengestell hat, welches auf einfache Weise überführt werden kann, indem jede
der bei jedem Herstellungsschritt hergestellten Querhauptabschnitte
und Untergestellabschnitte unterteilt und zu einem Querhaupt und
einem Untergestell am Pressenaufstellplatz zusammengebaut wird.
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Die
in dieser Veröffentlichung
beschriebene Stufenpresse hat einen Aufbau, bei dem zwei Spannstangen
durch eine Stütze
gehen, die an benachbarten Plätzen
angeordnet ist, an denen zwei aufeinanderfolgende Bearbeitungsschritte
ausgeführt
werden, und das Querhaupt und das Untergestell sind fest miteinander
verbunden. Bei einem solchen Aufbau ist es erforderlich, eine Breite
des Querhaupts in beidseitiger Richtung (Werkstückförderrichtung) groß zu machen,
welches zu einer Vergrößerung eines
Abstands zwischen den entsprechenden Bearbeitungsstationen führt, so
daß das
Pressengestell groß wird
und somit nachteilig wird. Ferner wird das Gewicht der Stütze ebenso
vergrößert, wenn
deren Breite groß gemacht
wird, was ebenso nachteilig ist.
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Ferner
müssen
in dem Fall, in welchem die Stütze
eine vergrößerte Breite
hat, die Durchgangslöcher,
durch die die Spannstangen hindurchgehen, jeweils in den Stützen ausgebildet
werden, welches eine Vielzahl von Bearbeitungsvorgängen erfordert und
folglich nachteilig ist.
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Um
solchen Nachteilen abzuhelfen, ist mit der japanischen Patentoffenlegungsschrift
Nr. HEI 8-52597 eine Stufenpresse gemäß 1 vorgeschlagen.
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Die
Stufenpresse gemäß 1 hat einen derartigen Aufbau,
daß ein
Querhaupt a und ein Untergestell b in eine Vielzahl von Querhauptabschnitten
und Untergestellabschnitten unterteilt sind und eine Vielzahl von
Stützen
c zwischen den entsprechenden Querhaupt- und Untergestellabschnitten
a und b angeordnet sind. Der Querhauptabschnitt a und der Untergestellabschnitt
b sind fest durch eine Spannstange d miteinander verbunden, welche
in jede Stütze
c eingesetzt ist.
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Keilnuten
e sind in den oberen Oberflächen der
benachbarten Querhauptabschnitte a ausgebildet, Spannplatten g sind
mit in den Keilnuten e eingesetzten Keilen f verbunden und die Spannplatten
g sind durch Muttern h befestigt, die jeweils auf die oberen Enden
der Spannstangen d geschraubt sind und somit die entsprechenden
Querhauptabschnitte a positionieren.
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Weil
bei der Stufenpresse mit dem zuvor beschriebenen Aufbau jedoch die
Trennflächen
i der Querhauptabschnitte a und die Mittelachse der Spannstange
d miteinander übereinstimmen,
wird in einem Fall, in welchem ein Unterschied an den oberen Oberflächen der
benachbarten Querhauptabschnitte a, infolge beispielsweise Herstellfehlern
bei der Herstellung des Querhaupts a, des Untergestells b und der
Stütze
c, auftritt die Befestigungskraft beim Anziehschritt der Spannstangen
nicht gleichmäßig auf
die benachbarten Querhauptabschnitte a verteilt, so daß das Anziehen
nicht sicher ausgeführt
werden kann. Zudem kann dabei ein Fall auftreten, daß eine unausgeglichene
Last auf die Spannplatte g und den Keil f aufgebracht wird, so daß diese
Elemente beschädigt
werden können
oder die Ausrichtungsleistung verschlechtert werden kann, was ebenfalls nachteilig
ist.
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Ferner
ist, weil die entsprechenden Querhauptabschnitte a große Abmessungen
und ein großes
Gewicht haben, eine Vielzahl Schritte erforderlich, um die Keilnuten
e in die oberen Oberflächen
der Querhauptabschnitte a mit hoher Genauigkeit einzuarbeiten, was
ebenfalls nachteilig ist. Die Verwendung der Spannplatten g und
der Keile f erhöht
die Anzahl der zu verwendenden Teile oder Elemente, was in einer
Erhöhung
der Herstellkosten resultiert.
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Mit
der vorliegenden Erfindung sollen die Nachteile des zuvor beschriebenen
Stands der Technik behoben werden und eine Stufenpresse geschaffen
werden, welche einen derartigen Aufbau hat, daß ein Querhaupt und ein Untergestell
in eine Vielzahl von Abschnitten unterteilt ist, welche dann mittels
horizontaler Verbindungseinrichtungen miteinander verbunden werden,
um die Anzahl zu verwendender Teile oder Elemente zu reduzieren
und die Herstellkosten zu vermindern.
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Beschreibung
der Erfindung
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Eine
erste Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zur Lösung
der vorgenannten Aufgabe ist eine Stufenpresse, in welcher ein Querhaupt
an einer Vielzahl von Stützen
befestigt ist, die vertikal auf einem Untergestell angeordnet sind,
wobei das Querhaupt und das Untergestell mittels Spannstangen verbunden
sind, welche die entsprechenden Stützen durchgreifen, um dadurch
ein Pressengestell zu bilden, wobei eine Vielzahl von Bearbeitungsstationen
in das Pressengestell eingesetzt ist, wobei das Querhaupt und das
Untergestell in eine Vielzahl von Querhauptabschnitten und Untergestellabschnitten an
Abschnitten unterteilt sind, die gegenüber den Mittenachsen der Spannstangen
versetzt sind, und wobei die Querhauptabschnitte und die Untergestellabschnitte
jeweils mittels horizontaler Verbindungseinrichtungen verbunden
sind.
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Mit
dem obengenannten Aufbau kann, weil das in einem Bearbeitungsbetrieb
hergestellte Pressengestell mit dem in eine Vielzahl von Abschnitten unterteilten
Querhaupt und Untergestell überführt werden
kann, der Transport auf einfache Weise ausgeführt werden.
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Weil
ferner das Querhaupt und das Untergestell an Abschnitten unterteilt
sind, die gegenüber den
Mittenachsen der Spannstangen versetzt sind, wird kein Stufenabschnitt
an den Spannflächen
der Spannstangen beim Zusammenbau ausgebildet, sogar wenn Herstellabweichungen
an dem Querhaupt, dem Untergestell und den Stützen vorliegen, und entsprechend
können
das Querhaupt und das Untergestell akkurat verbunden werden.
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Das
zweite Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung zur Lösung
der vorgenannten Aufgabe ist eine Stufenpresse, in welcher ein Querhaupt an
einer Vielzahl von Stützen
befestigt ist, die vertikal auf einem Untergestell angeordnet sind,
wobei das Querhaupt und das Untergestell mittels Spannstangen verbunden
sind, welche die entsprechenden Stützen durchdringen, um dadurch
ein Pressengestell zu bilden, wobei eine Vielzahl von Bearbeitungsstationen
in das Pressengestell eingesetzt ist, wobei entweder das Querhaupt
oder das Untergestell an Abschnitten unterteilt ist, die gegenüber den
Mittenachsen der Spannstangen versetzt sind, während das jeweils andere von
dem Querhaupt und dem Untergestell an Abschnitten nahe den Mittenachsen
der Spannstangen unterteilt ist, und wobei die Querhauptabschnitte
und die Untergestellabschnitte jeweils mittels horizontaler Verbindungseinrichtungen verbunden
sind.
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Weil
bei dem obigen Aufbau das in einem Bearbeitungsbetrieb hergestellte
Pressengestell versandt werden kann, während das Querhaupt und das Untergestell
in eine Vielzahl von Abschnitten unterteilt sind, kann der Transport
auf einfache Weise ausgeführt
werden.
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Weil
ferner das Querhaupt oder das Untergestell an gegenüber den
Mittenachsen und der Spannstangen versetzten Abschnitten unterteilt
ist, wird beim Zusammenbau keinerlei Stufenabschnitt an den Befestigungsoberflächen der
Spannstangen gebildet, sogar wenn Herstellfehler bei dem Querhaupt,
dem Untergestell und den Stützen
vorliegen, und entsprechend können
das Querhaupt und das Untergestell akkurat verbunden werden.
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Das
dritte Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung zur Lösung
der vorgenannten Aufgabe ist eine Stufenpresse, in welcher ein Querhaupt an
einer Vielzahl von Stützen
befestigt ist, welche vertikal auf einem Untergestell angeordnet
sind, wobei das Querhaupt und das Untergestell mittels Spannstangen
verbunden sind, welche die entsprechenden Stützen durchdringen, um dadurch
ein Pressengestell zu bilden, wobei eine Mehrzahl von Bearbeitungsstationen
in das Pressengestell eingesetzt ist, wobei das Querhaupt und das
Untergestell an Abschnitten nahe den Mittenachsen der Spannstangen
in Abschnitte unterteilt sind, und wobei die Querhauptabschnitte
und die Untergestellabschnitte jeweils miteinander durch horizontale
Verbindungseinrichtungen verbunden sind.
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Bei
dem obengenannten Aufbau kann, weil das in einem Bearbeitungsbetrieb
erzeugte Pressengestell mit in eine Vielzahl von Abschnitten unterteiltem
Querhaupt und Untergestell versandt werden kann, der Transport auf
leichte Weise ausgeführt werden.
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Weil
ferner das Querhaupt und das Untergestell an Abschnitten nahe den
Mittenachsen der Spannstangen unterteilt sind, können, sogar wenn gestufte Abschnitte
an der oberen Oberfläche
der benachbarten Querhauptabschnitte und der unteren Fläche der
benachbarten Untergestellabschnitte durch Herstellfehler an dem
Querhaupt, dem Untergestell und den Stützen gebildet werden, solche
Stufenabschnitte durch Schleifen der Befestigungsabschnitte oder
deren Umgebung an der oberen Oberfläche des Querhauptabschnitts
und der unteren Oberfläche
des Untergestellabschnitts mittels einer Schleifmaschine, oder durch
Zwischenlegen von Unterlegscheiben beseitigt werden. Entsprechend
kann, im Fall der Befestigung durch Spannstangen die Spannkraft
gleichmäßig auf
benachbarte Querhauptabschnitte und Untergestellabschnitte aufgebracht werden,
um somit das Querhaupt und das Untergestell akkurat zu verbinden.
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Kurzbeschreibung
der Zeichnungen
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Die
vorliegende Erfindung wird durch die nachfolgende genaue Beschreibung
anhand begleitender Zeichnungen, die beispielhafte Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung zeigen, deutlicher. Die in den beigefügten Zeichnungen
gezeigten Ausführungsbeispiele
spezifizieren nicht die Erfindung und dienen nur der Erläuterung
der Erfindung und deren leichterem Verständnis.
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Es
zeigen:
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1 eine
erläuternde
Ansicht, welche eine Stufenpresse mit einem herkömmlichen Aufbau zeigt;
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2 eine
Vorderansicht eines ersten Ausführungsbeispiels
einer Stufenpresse gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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3 eine
Zusammenbauzeichnung, die einen Zusammenbauzustand eines Querhaupts
und eines Untergestells des vorgenannten ersten Ausführungsbeispiels
zeigt;
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4 eine
Zusammenbauzeichnung, welche einen Zusammenbauzustand eines Querhaupts und
eines Untergestells gemäß einem
zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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5 eine
Zusammenbauzeichnung, die einen Zusammenbauzustand eines Querhaupts
und eines Untergestells eines dritten Ausführungsbeispiels der vorliegenden
Erfindung zeigt;
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6 eine
Zusammenbauzeichnung, welche einen Zusammenbauzustand eines Querhaupts und
eines Untergestells eines vierten Ausführungsbeispiels der vorliegenden
Erfindung zeigt.
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Bevorzugte
Ausführungsformen
der Erfindung
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Stufenpressen
gemäß bevorzugten
Ausführungsbeispielen
der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend unter Bezugnahme auf
die beigefügten Zeichnungen
erläutert.
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Das
erste Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung wird mit Bezugnahme auf 2 und 3 genau
beschrieben.
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2 ist
eine Vorderansicht einer modularen Stufenpresse des ersten Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung und 3 ist eine
Ansicht, die den Zusammenbauzustand von unterteilten Querhauptabschnitten
und Untergestellabschnitten gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
zeigt.
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Die
in 2 gezeigte Stufenpresse hat ein Pressengestell 1,
in welchem eine Vielzahl von Bearbeitungsstationen W1, W2, ... ausgebildet
sind, wobei ein Werkstück
(nicht gezeigt) in das Pressengestell 1 von einer stromaufwärtigen Seite
davon (linke Seite in 2) sequentiell zu den entsprechenden Bearbeitungsstationen
W1, W2, ... mittels eines Transferförderers 2 zugeführt wird,
in denen das Werkstück
aufeinanderfolgend bearbeitet wird, und wobei das bearbeitete Werkstück abwärts (rechte Seite
in 2) aus dem Pressengestell 1 gefördert wird.
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Ein
Querhaupt 3, welches einen oberen Abschnitt des Pressengestells 1 bildet,
und ein Untergestell 4, welches einen unteren Abschnitt
davon bildet, sind in eine Vielzahl von Abschnitten für entsprechende
Bearbeitungsstationen beispielsweise W1, W2, ... unterteilt und
Stempel 5 sind für
die entsprechenden Querhauptabschnitte 3 vorgesehen, so
daß jeder
Querhauptabschnitt 3, jeder Untergestellabschnitt 4 und
jeder Stempel 5 eine Baugruppe einer modularen Einheit
bilden.
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Ferner
ist eine Vielzahl von Stützen 6 in
einer Werkstückförderrichtung
A, wie in 3 gezeigt, mit Intervallen und
in einer vorderen und rückwärtigen Richtung
voneinander beabstandet angeordnet.
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Die
Querhauptabschnitte 3 und die Untergestellabschnitte 4 sind
mittels Spannstangen 7, von denen jede eine Stütze 6 durchdringt,
gekoppelt und verbunden. Bei einem solchen Aufbau sind das Querhaupt 3 und
das Untergestell 4 an Abschnitten unterteilt, die von den
Mittenachsen der Spannstangen 7 versetzt sind, so daß irgendwelche
Positioniereinrichtungen, wie eine Spannplatte und ein Keil nicht erforderlich
sind.
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3 zeigt
einen Zustand, in welchem das Querhaupt 3 und das Untergestell 4 an
Positionen unterteilt sind, die auf die stromaufwärtige Seite
der Mitte der Spannstange 7 versetzt sind. Eine Vielzahl von
Keilnuten 3b und 4b sind jeweils an den Trennflächen 3a und 4a der
Querhauptabschnitte 3 und der Untergestellabschnitte 4 ausgebildet,
um sich in horizontaler Richtung mit Abständen in vertikaler Richtung
zu erstrecken, wobei die benachbarten Querhauptabschnitte und Untergestellabschnitte
mittels Keilen 8 ausgerichtet sind, welche in diese Keilnuten 3b und 4b eingreifen.
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Ein
Paar oder eine Vielzahl von Verbindungsbügeln 3c und 4c sind
an den vorderen und hinteren Oberflächen der Querhauptabschnitte 3 und Untergestellabschnitte 4 jeweils
vorgesehen, derart, daß die
Verbindungsbügel 3c und 4c einander
gegenüberliegen,
wobei die Trennflächen 3a und 4a dazwischen
angeordnet sind.
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Die
entsprechenden Querhauptabschnitte 3 und die Untergestellabschnitte 4 sind
mittels horizontaler Verbindungseinrichtungen 9, wie die
Verbindungsbügel 3c und 4c durchgreifende
Spannschrauben, zu einer Baugruppe verbunden.
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Ferner
sind Spannstangendurchgangslöcher 3d auf
den stromaufwärtigen
und stromabwärtigen Endabschnitten
der Querhauptabschnitte 3 an Abschnitten gebohrt, die zur
stromabwärtigen
Seite von den Trennflächen 3a versetzt
sind, um sich in vertikaler Richtung, wie gezeigt, zu erstrecken.
Das obere Ende einer Spannstange 7, die in die Stütze 6 eingesetzt
ist, durchdringt das Spannstangendurchgangsloch 3d und
der durchdringende obere Endabschnitt ist durch eine Platte 11 hindurch
mit einer Mutter 10 verschraubt.
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Andererseits
sind ebenfalls Spannstangendurchgangslöcher 4d in die unterteilten
Untergestellabschnitte 4 jeweils konzentrisch mit den Spannstangendurchgangslöchern 3d der
Querhauptabschnitte 3 gebohrt. Das untere Ende einer Spannstange 7 durchdringt
das Spannstangendurchgangsloch 4d und das durchdringende
untere Ende der Spannstange ist durch eine Platte 11 hindurch
mit einer Mutter 10 verschraubt. Auf die zuvor beschriebene
Weise sind die Querhauptabschnitte 3 und die Untergestellabschnitte 4 jeweils
miteinander mittels Spannstangen 7 verbunden.
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Der
Betrieb der Stufenpresse mit obigen Aufbau wird nachfolgend beschrieben.
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Die
Querhauptabschnitte 3, die Untergestellabschnitte 4,
die Stempel 5 und die Stützen 6 werden jeweils
für jedes
der Module gefertigt, um das Pressengestell 1 zu bilden,
die entsprechenden Elemente werden vorübergehend in dem Herstellbetrieb
zusammengebaut und dann zerlegt und werden danach zu einem Aufstellplatz überführt. Weil
erfindungsgemäß das Querhaupt 3 und
das Untergestell 4 mit kurzen Längen in jede Bearbeitungsstation
W1, W2, ... unterteilt sind, können
diese Elemente auf einfache Weise transportiert werden.
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Als
nächstes
werden, in dem Vorgang zum Zusammenbau dieser Elemente an dem Aufstellort, die
unterteilten Untergestellabschnitte 4 einstückig durch
Festziehen der horizontalen Verbindungseinrichtungen 9 mit
den anderen unterteilten Untergestellabschnitten 4 verbunden,
welche durch die Keile 8 ausgerichtet sind, die an den
Trennflächen 4a vorgesehen
sind. Dann werden die Stützen 6 jeweils
an den Untergestellabschnitten 4 angebracht und die Querhauptabschnitte 3 werden
dann an den entsprechenden Stützen 6 angebracht.
Die unterteilten Querhauptabschnitte 3 werden ebenso einstückig verbunden,
indem die horizontalen Verbindungseinrichtungen 9 mit anderen
unterteilten Querhauptabschnitten 3 verbunden werden, die
durch die Keile 8 ausgerichtet sind, welche an den Trennflächen 3a vorgesehen
sind.
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Bei
dem obengenannten Zustand durchdringt der obere Endabschnitt jeder
der eine Stütze 6 durchdringenden
Spannstangen 7 das Spannstangendurchgangsloch 3d des
Querhauptabschnitts 3 und der untere Endabschnitt der Spannstange 7 durchdringt
das Spannstangendurchgangsloch 4d des Untergestellabschnitts,
und danach werden die an die oberen und unteren Enden der Spannstangen 7 angeschraubten
Muttern über
die Platten 11 jeweils angezogen, um somit die Querhauptabschnitte (Querhaupt)
und die Untergestellabschnitte (Untergestell) zu verbinden.
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Die
Stempel 5 werden nach dem Zusammenbau des Pressengestells 1 eingesetzt,
so daß die Erläuterung
davon hier unterbleibt.
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4 zeigt
ein zweites Ausführungsbeispiel, in
welchem das Querhaupt 3 und das Untergestell 4 durch
Trennflächen 3a und 4a unterteilt
sind, welche auf der stromabwärtigen
Seite der Mittenachsen der Spannstangen 7 positioniert
sind. Dieses Ausführungsbeispiel
hat jedoch im wesentlichen die gleiche Funktion wie das erste Ausführungsbeispiel
gemäß 3.
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Obwohl
in den vorgenannten Ausführungsbeispielen
das Querhaupt 3 und das Untergestell 4 jeweils
an Abschnitten versetzt zur Mittenachse der Spannstange 7 unterteilt
sind, ist die vorliegende Erfindung nicht auf solche Ausführungsbeispiele
beschränkt
und kann die folgenden Abwandlungen aufweisen: daß das Untergestell 4 an
Abschnitten nahe der Mittenachse der Spannstange 7 unterteilt
ist, wie im dritten Ausführungsbeispiel
gemäß 5,
und daß sowohl
das Querhaupt 3 und das Untergestell 4 an Abschnitten
nahe der Mittenachse der Spannstange 7 unterteilt sind,
wie in dem in 6 gezeigten vierten Ausführungsbeispiel.
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Ferner
kann bei dem Ausführungsbeispiel,
in welchem das Querhaupt 3 und/oder das Untergestell 4 an
Abschnitten nahe der Mittenachse der Spannstange 7 unterteilt
sind, ein Fall auftreten, bei dem gestufte Abschnitte an den oberen
Oberflächen
der benachbarten Querhauptabschnitte 3 und den unteren
Oberflächen
der benachbarten Untergestellabschnitte 4 durch Herstellfehler
der Querhauptabschnitte 3, der Untergestellabschnitte 4 und
der Stützen 6 auftreten.
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In
einem solchen Fall können
die Querhauptabschnitte 3 und die Untergestellabschnitte 4 mittels Spannstangen 7 befestigt
werden, nachdem die gestuften Abschnitte durch Schleifen der Befestigungsabschnitte
der oberen Oberfläche
der Querhauptabschnitte 3 und der Befestigungsabschnitte
der unteren Oberflächen
der Untergestellabschnitte 4 mittels einer Schleifmaschine
entfernt sind, oder indem Unterlegscheiben oder dergleichen dazwischengelegt werden.
Auf diese Weise wird die Befestigungskraft gleichmäßig auf
die benachbarten Querhauptabschnitte 3 und Untergestellabschnitte 4 aufgebracht, was
den Befestigungsvorgang sicherstellt und wodurch zudem keine ungewollte
Spannung in die horizontalen Befestigungsmittel 9 zur Befestigung
der benachbarten Querhauptabschnitte 3 und Untergestellabschnitte 4 in
horizontaler Richtung aufgebracht wird, so daß die geeignete Befestigungskraft
aufrechterhalten werden kann, was vorteilhaft ist.
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Es
ist ferner anzumerken, daß die
obengenannten Ausführungsbeispiele
sich auf eine Stufenpresse des modularen Typs beziehen, in welcher
das Querhaupt 3 und das Untergestell 4 in eine
Vielzahl von Abschnitten für
jede Bearbeitungsstation W1, W2, ... unterteilt sind, und wobei
die entsprechenden Querhauptabschnitte 3 und Untergestellabschnitte 4 zusammen
mit den Stempeln 5 eine Einheit bilden, jedoch kann die
vorliegende Erfindung auf eine Stufenpresse mit allgemeinem Aufbau übertragen
werden.
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Es
ist ferner für
den Fachmann offensichtlich, daß,
obwohl die vorliegende Erfindung zuvor unter Bezugnahme auf die
beispielhaften Ausführungsbeispiele
beschrieben wurde, es möglich
ist, verschiedene Veränderungen,
Weglassungen und Hinzufügungen
zu den beschriebenen Ausführungsbeispielen
vorzunehmen, ohne den Gegenstand und Bereich der vorliegenden Erfindung
zu verlassen. Entsprechend ist anzumerken, daß die vorliegende Erfindung
nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele
begrenzt ist, sondern ihren Äquivalenzbereich hat,
der den in den nachfolgenden Ansprüchen definierten Elemente zugehörig ist.