DE19780910C2 - Regeleinheit für eine Verbrennungskraftmaschine mit Zylindereinspritzung - Google Patents
Regeleinheit für eine Verbrennungskraftmaschine mit ZylindereinspritzungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Regeleinheit für eine Verbren
nungsmaschine mit Zylindereinspritzung, die entsprechend einem
Betriebszustand einen Kompressionshub-Einspritzmodus für eine
hauptsächliche Einspritzung von Kraftstoff bei einem Kompres
sionshub und einen Ansaughub-Einspritzmodus für eine haupt
sächliche Einspritzung von Kraftstoff bei einem Ansaughub wäh
len kann, und insbesondere eine Regeleinheit für eine Ver
brennungskraftmaschine mit Zylindereinspritzung, die die An
saugmenge optimal korrigieren kann.
In einem Ansaugkanal eines Motors, wie z. B. eines Verbren
nungskraftmotors, ist ein Drosselventil untergebracht. Es wur
de eine Ausbildung eines Ansaugsystems entwickelt, bei dem
eine Bypassleitung, die den Abschnitt umgeht, in dem das Dros
selventil untergebracht ist, so ausgebildet ist, daß ihre bei
den Endabschnitte mit dem Ansaugkanal in Verbindung stehen,
und die Bypassleitung ist mit einem Bypassventil ausgestattet.
Als ein solches Bypassventil wird normalerweise beispielsweise
ein Bypassventil für eine Leerlaufregelung eingesetzt, das zur
Einstellung der Ansaugmenge verwendet wird, so daß der Motor
auf einer vorherbestimmten Leerlaufdrehzahl gehalten werden
kann.
Unabhängig von einem Drosselventil, dessen Öffnungsgrad abhän
gig von dem Tritt des Fahrers auf das Gaspedal eingestellt
wird, wird der Öffnungsgrad des Leerlaufdrehzahl-Regelbypass
ventils geeignet eingestellt, wobei die Motordrehzahl geregelt
wird, um die Motordrehzahl auf einer vorherbestimmten Leer
laufdrehzahl zu halten, und die Ansaugmenge wird unabhängig
von der Betätigung des Gaspedals durch den Fahrer so einge
stellt, daß sie auf der Leerlaufdrehzahl gehalten wird.
Es wurde außerdem eine Ausbildung eines Ansaugsystems entwic
kelt, bei dem getrennt von der Bypassleitung für die Leerlauf
regelung und dem Bypassventil eine Bypassleitung, die den Ab
schnitt umgibt, in dem das Drosselventil angebracht ist, so
ausgebildet ist, daß sie zur Regelung des Luft/Kraftstoff-Ver
hältnisses des Luft/Kraftstoff-Gemisches verwendet werden
kann, das einer Verbrennungskammer nicht nur während des Leer
laufs zugeführt wird, und diese Bypassleitung ist mit einem
Bypassventil ausgestattet [das als Luftbypassventil (ABV) be
zeichnet wird].
Ein solches Luftbypassventil kann nicht nur die Leerlaufdreh
zahl, sondern auch andere Motorbetriebszustände regeln, indem
die Ansaugmenge unabhängig von dem Drosselventil eingestellt
wird, das bei der Betätigung des Gaspedals durch den Fahrer
eingestellt wird.
Auf jeden Fall wird der Öffnungsgrad dieser Bypassventile ent
sprechend dem Betriebszustand des Motors oder dergleichen unabhängig
von dem Drosselventil geeignet geregelt, das durch
Betätigung des Gaspedals durch den Fahrer eingestellt wird.
Wenn die Leerlaufdrehzahl durch ein solches Bypassventil ge
regelt wird, wird außerdem eine Soll-Motordrehzahl abhängig
von der Kühlwassertemperatur, dem Zustand der Klimaanlage, der
Schaltwellenposition (im Falle eines Automatikgetriebes) oder
dergleichen gesetzt und der Öffnungsgrad des Bypassventils
während einer Erfassung der Ist-Motordrehzahl so eingestellt,
daß die Ist-Motordrehzahl mit der Soll-Motordrehzahl überein
stimmt.
Wenn das Bypassventil für einen anderen Zweck als für die
Leerlaufregelung verwendet wird, wird dahingegen die von dem
Bypassventil aufzunehmende Luftmenge (Ansaugkorrekturmenge)
entsprechend dem Betriebszustand des Motors gesetzt, und die
Öffnung des Bypassventils wird auf einen Grad eingestellt,
durch den diese Luftmenge erhalten wird. In diesem Fall kann
die Beziehung zwischen dem Motorbetriebszustand und seiner
entsprechenden Ansaugkorrekturmenge oder seinem entsprechenden
Ventilöffnungsgrad beispielsweise durch eine Kennlinie darge
stellt werden, und die Ansaugkorrekturmenge oder der Ventil
öffnungsgrad werden so gesetzt, daß der Motorbetriebszustand
dieser Beziehung (Kennlinie) entspricht.
Es gibt außerdem eine Technik, bei der ein motorbetriebenes
Drosselventil so vorgesehen ist, daß das Drosselventil durch
einen Motor betrieben wird, wobei der Soll-Öffnungsgrad des
Drosselventils auf der Basis verschiedener Korrekturkoeffi
zienten gesetzt wird, die abhängig von dem Gaspedalöffnungs
grad und dem Betriebszustand gesetzt werden, wodurch die Ver
wirklichung einer Ansaugeinstellung ohne Verwendung eines By
passventils oder dergleichen ermöglicht wird.
In der letzten Zeit wurden Magerverbrennungsmotoren ent
wickelt, deren Verbrennung in einem Zustand mit einem
kraftstoffarmen Luft/Kraftstoff-Verhältnis durchgeführt wird.
Als ein solcher Magerverbrennungsmotor wird weitgehend ein
Motor mit Mehrpunkteinspritzung (MPI) verwendet, bei dem die
Einlaßöffnungen der einzelnen Zylinder jeweils mit Kraftstoff
einspritzventilen versehen sind. Da die Kraftstoffeinspritz
menge in jeden Zylinder geregelt werden kann, hat der Motor
eine gute Regelbarkeit. Bei einem kürzlich entwickelten Zylin
dereinspritzmotor (Verbrennungsmotor mit Zylindereinsprit
zung), bei dem ein Kraftstoffeinspritzventil so angeordnet ist
daß der Kraftstoff direkt in eine Verbrennungskammer in einem
Zylinder eingespritzt wird, kann ein Ultramagerverbrennungs
betrieb durchgeführt werden, bei dem die Verbrennung in einem
Zustand mit einem noch ärmeren Luft/Kraftstoff-Verhältnis
durchgeführt werden kann.
Da bei einem solchen Motor mit Zylinderkraftstoffeinspritzung
Kraftstoff zu jeder Zeit in die Verbrennungskammer unabhängig
von der Öffnung und Schließung des Einlaßventils eingespritzt
werden kann, können verschiedene Betriebsarten einschließlich
eines Betriebes mit Ultramagerverbrennung durchgeführt werden,
wie es nachstehend erläutert wird.
Es kann beispielsweise ein Kraftstoffeinspritzmodus gesetzt
werden, der auf einem Kompressionshub basiert (als Kompres
sionshub-Einspritzmodus bezeichnet). In diesem Kompressions
hub-Einspritzmodus kann in einem Zustand mit einem ultramage
ren Luft/Kraftstoff-Verhältnis eine stabile Verbrennung auf
grund einer geschichteten Verbrennung durchgeführt werden, bei
der eine geschichtete Ansaugströmung verwendet wird, die in
nerhalb des Zylinders gebildet wird. Da der eingespritzte
Kraftstoff in der Nähe einer Zündkerze konzentriert werden
kann, wird ein Zustand mit einem insgesamt ultramageren Luft/-
Kraftstoff-Verhältnis erreicht, um ein Fahren mit einer großen
Kraftstoffeinsparung zu ermöglichen, wobei nur in der Nähe der
Zündkerze ein stabiles Zündverhalten erreicht wird, da der
Zustand des Luft/Kraftstoff-Verhältnisses eine gute Zündbar
keit hat (d. h., in dem Zustand ist ein stöchiometrisches
Luft/Kraftstoff-Verhältnis oder ein Luft/Kraftstoff-Verhältnis
vorhanden, in dem etwas mehr Kraftstoff vorhanden ist als in
dem stöchiometrischen Luft/Kraftstoff-Verhältnis).
Es kann natürlich auch ein Kraftstoffeinspritzmodus gesetzt
werden, der auf einem Ansaughub basiert (als Ansaughub-Kraft
stoffeinspritzmodus bezeichnet). Da bei diesem Ansaughub-
Kraftstoffeinspritzmodus das Luft/Kraftstoff-Verhältnis der
gesamten Verbrennungskammer durch Vormischung des Kraftstoffs
homogenisiert wird, kann der Betrieb so durchgeführt werden,
daß eine stabile Verbrennung und eine sichere Flammenausbrei
tung verwirklicht werden, wodurch eine ausreichend hohe Aus
gangsleistung erreicht wird. Für diesen Ansaughub-Einspritzmo
dus werden ein stöchiometrischer Modus zur Erreichung einer
höheren Ausgangsleistung, in dem das Luft/Kraftstoff-Verhält
nis in die Nähe des stöchiometrischen Luft/Kraftstoff-Verhält
nisses gesetzt wird, und ein Magermodus als geeignet angese
hen, in dem das Luft/Kraftstoff-Verhältnis magerer gesetzt
wird als das stöchiometrische Luft/Kraftstoff-Verhältnis, wo
durch Kraftstoff eingespart werden kann. Für einen Fall, in
dem zeitweise eine höhere Ausgangsleistung nach einer plötzli
chen Beschleunigung oder dergleichen erforderlich ist, wird
ein Anreicherungsmodus als geeignet angesehen, in dem das
Luft/Kraftstoff-Verhältnis fetter gemacht wird als das stö
chiometrische Luft/Kraftstoff-Verhältnis.
Bei einem Betrieb eines solchen Motors mit Kraftstoffeinsprit
zung werden die einzelnen Betriebsmodi, wie der oben beschrie
bene Kompressionseinspritzmodus (komprimierter Magermodus oder
Später-Mager-Modus), der stöchiometrische Ansaughub-Ein
spritzmodus (stöchiometrischer Modus), der magere Ansaughub-
Einspritzmodus (Ansaugmagermodus oder Früher-Mager-Modus), der
angereicherte Ansaughub-Einspritzmodus (angereicherter Modus)
und dergleichen auf geeignete Weise gewählt. Diese Betriebs
modi werden abhängig von der Motordrehzahl und der Motorlast
gewählt.
Der komprimierte Magermodus wird in einem Bereich gewählt, in
dem sowohl die Motordrehzahl als auch die Motorlast gering
sind, wohingegen bei einer Erhöhung der Motordrehzahl oder der
Motorlast der Ansaugmagermodus, der stöchiometrische Modus und
der angereicherte Modus nacheinander abhängig von der Größe
der Erhöhung gewählt werden.
Da das Ausmaß, in dem das Gaspedal getreten wird, im wesentli
chen der Motorlast entspricht, ist bei einer Wahl des kompri
mierten Magermodus das Gaspedal wenig getreten, weshalb der
Öffnungsgrad des Drosselventils gering ist. In dem komprimier
ten Magermodus, in dem der Betrieb mit einem ultramageren Zu
stand mit einem sehr hohen Luft/Kraftstoff-Verhältnis durchge
führt wird, wird dahingegen die geschichtete Strömung abge
schwächt, solange keine ausreichende Ansaugluftmenge vorgese
hen wird, weshalb es schwierig wird, eine stabile Verbrennung
zu verwirklichen. Wenn die Drosselventilöffnung klein ist und
die Ansaugluftmenge beschränkt ist, wird es schwierig, einen
Betrieb in dem komprimierten Magermodus zu bewirken.
Deshalb ist bei dem oben beschriebenen Motor mit Zylinderein
spritzung eine Bypassleitung (Luftbypassleitung) ausgebildet,
die das Drosselventil umgeht, und die Ansaugmengenkorrektur
wird so durchgeführt, daß die durch das Drosselventil be
schränkte Luftmenge kompensiert wird, wobei ein Ventil (Luft
bypassventil) geregelt wird, das an der Luftbypassleitung angebracht
ist.
Bei einem solchen Motor mit Zylindereinspritzung verändert
sich das zu regelnde Luft/Kraftstoff-Verhältnis während der
Betriebsmodi, und der Kraftstoffeinspritzhub verändert sich,
weshalb die zur Erhaltung des gleichen Drehmoments erforderli
che Ansaugmenge sich bei den Betriebsmodi unterscheidet, und
der Ansaugunterdruck zur Erhaltung des gleichen Drehmoments
unterscheidet sich ebenfalls bei den Betriebsmodi.
Da sich der Ansaugunterdruck zur Erhaltung des gleichen Dreh
moments bei den Betriebsmodi unterscheidet, kann bei keinem
Betriebsmodus eine optimale Ansaugkorrekturmenge gesetzt wer
den, wenn die Beziehung zwischen dem Motorbetriebszustand und
der Ansaugkorrekturmenge oder dem Ventilöffnungsgrad bei
spielsweise wie oben erwähnt gleichmäßig gesetzt ist, weshalb
sich die Betriebseigenschaft verschlechtert.
Aus der DE 43 32 171 A1 ist es darüber hinaus bekannt, in be
stimmten Betriebsbereichen einer direkt eingespritzten Brenn
kraftmaschine durch die Steuerung des Luftansaugquerschnitts
eine verbesserte Anspassung der Luftzahl λ an den jeweils
gewünschten Wert (abhängig vom Betriebsmodus) zu erreichen.
Im Hinblick auf die oben erwähnten Probleme liegt der Erfin
dung die Aufgabe zugrunde, eine Regeleinheit für einen Ver
brennungsmotor mit Kraftstoffeinspritzung zu schaffen, die
eine geeignete Ansaugkorrekturmenge für jeden Betriebsmodus
des Verbrennungsmotors mit Zylindereinspritzung setzen kann,
um die Betriebseigenschaft des Verbrennungsmotors mit Zylin
dereinspritzung zu verbessern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Regeleinheit mit
den Merkmalen des Patentanspruchs 1 sowie durch Regeleinheiten
mit den Merkmalen der Patentansprüche 19 bzw. 20 gelöst.
Aufgrund der Ausbildung der erfindungsgemäßen Regeleinheiten
kann die Ansaugmenge für jeden Betriebsmodus, wie dem Kom
pressionshub-Injektionsmodus und dem Ansaughub-Injektionsmodus
bei dem Verbrennungsmotor mit Zylindereinspritzung, geeignet
korrigiert werden, wodurch die Betriebseigenschaft des Ver
brennungsmotors mit Zylindereinspritzung verbessert werden
kann.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Regeleinheit nach Patentan
spruch 1 sind Gegenstand der Patentansprüche 2 bis 18.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand
von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 ein Blockdiagramm, das eine Ausbildung eines Haupt
abschnitts einer Regeleinheit für einen Verbrennungs
motor mit Zylindereinspritzung zeigt;
Fig. 2 eine Ansicht zur Erläuterung einer Ansaugkorrektur
menge-Setzkennlinie der Regeleinheit;
Fig. 3 eine Ansicht zur Erläuterung einer Ansaugkorrektur
menge-Setzkennlinie der Regeleinheit;
Fig. 4 eine Ansicht, die eine Ausbildung eines Hauptabschnitts
eines Verbrennungsmotors mit Zylindereinspritzung
zeigt;
Fig. 5 ist ein Regelblockdiagramm, das den Verbrennungsmotor
mit Zylindereinspritzung zeigt; und
Fig. 6 ist eine Ansicht zur Erläuterung der Betriebsmodi des
Verbrennungsmotors mit Zylindereinspritzung.
Eine Erläuterung wird mit Bezug auf die Fig. 1 bis 6 durch
geführt, die eine erfindungsgemäße Ausführungsform einer
Regeleinheit für einen Verbrennungsmotor mit Zylindereinsprit
zung zeigen.
Als erstes wird der Aufbau des Verbrennungsmotors mit Zylin
dereinspritzung (nachstehend als Zylindereinspritzmotor be
zeichnet) anhand von Fig. 4 erläutert.
In Fig. 4 ist ein Motorhauptkörper 1, ein Ansaugkanal 2, ein
Abschnitt 3, in dem ein Drosselventil eingebaut ist, ein Luft
filter 4, eine Bypassleitung (zweite Bypassleitung) 5 und ein
zweites Luftbypassventil (#2ABV) 6 gezeigt, das die durch die
Bypassleitung 5 strömende Luftmenge einstellen kann und als
Ansaugmengen-Korrektureinrichtung dient. Der Ansaugkanal 2 um
faßt eine Ansaugleitung 7, einen Ausgleichsbehälter 8 und ei
nen Ansaugkrümmer 9, die nacheinander von der stromaufwärtigen
Seite aus verbunden sind. Die Bypassleitung 5 ist stromauf
wärts des Ausgleichsbehälters 8 angeordnet. Da das Bypassven
til 6 durch einen Schrittmotor angetrieben wird, um einen vor
herbestimmten Öffnungsgrad zu erreichen, kann sein Öffnungs
grad durch Regelung eines Elektromagnetventils eingestellt
werden.
Außerdem ist eine Einrichtung 12 mit einer Leerlaufregelfunk
tion versehen und umfaßt eine Bypassleitung (erste Bypasslei
tung) 13 und ein erstes Luftbypassventil (#1ABV) 14, das als
Bypassventil dient. Das #1ABV 14 wird von einem nicht gezeig
ten Schrittmotor angetrieben und dient als Ansaugmengen-Kor
rektureinrichtung.
Außerdem ist ein Drosselventil (Ansaugdrosselventil) 15 vor
gesehen. Obwohl hier eines verwendet wird, das formschlüssig
mit einem Gaspedal (nicht gezeigt) in Verbindung steht, kann
auch ein elektromotorbetriebenes Ventil als Drosselventil 15
verwendet werden, das als drahtangetriebenes (DBW) bekannt
ist. In diesem Fall kann das Bypassventil weggelassen werden,
so daß der Antrieb des Elektromotors in einem Ausmaß korri
giert wird, das der Korrekturluftmenge entspricht, die durch
das Bypassventil erhalten wird.
Die erste Bypassleitung 13 und die zweite Bypassleitung 5 sind
jeweils mit ihrem stromaufwärtigen und stromabwärtigen Ende
mit dem Ansaugkanal 2 verbunden, wobei sie den Abschnitt des
Ansaugkanals 2 umgehen, an dem das Drosselventil 15 angebracht
ist.
Die Öffnungs-/Schließsteuerung des zweiten Luftbypassventils 6
und des ersten Luftbypassventils 14 wird durch eine elektroni
sche Regeleinheit (ECU) 16 durchgeführt.
Es sind außerdem eine Auslaßleitung 17 und eine Verbrennungs
kammer 18 vorgesehen. Die Öffnungsabschnitte des Ansaugkanals
2 und des Auslaßkanals 17 bezüglich der Verbrennungskammer 18,
d. h. eine Einlaßöffnung 2A und eine Auslaßöffnung 17A, sind
jeweils mit einem Einlaßventil 19 und einem Auslaßventil 20
versehen.
Das Bezugszeichen 21 bezieht sich auf ein Kraftstoffeinspritz
ventil (Injektor), das in diesem Motor vorgesehen ist, um
Kraftstoff direkt in die Verbrennungskammer 18 einzuspritzen.
Es sind außerdem ein Kraftstofftank 22, Kraftstoffzufuhrlei
tungen 23A bis 23E, eine Niederdruck-Kraftstoffpumpe 24, eine
Hochdruck-Kraftstoffpumpe 25, eine Niederdruck-Regulierein
richtung 26, eine Hochdruck-Reguliereinrichtung 27 und eine
Förderleitung 28 vorgesehen, weshalb Kraftstoff innerhalb des
Kraftstofftanks 22 durch die Niederdruck-Kraftstoffpumpe 24
gefördert wird und sein Druck durch die Hochdruck-Kraftstoff
pumpe 25 weiter erhöht wird, damit er durch die Kraftstoffzu
fuhrleitungen 23A und 23B und die Förderleitung 28 mit einem
vorherbestimmten Hochdruck dem Injektor 21 zugeführt werden
kann. Der Druck des aus der Niederdruck-Kraftstoffpumpe 24
austretenden Kraftstoffs wird durch die Niederdruck-Regulier
einrichtung 26 eingestellt, wohingegen der durch die Hoch
druck-Kraftstoffpumpe 25 für eine Führung durch die Förderlei
tung 28 erhöhte Kraftstoffdruck durch die Hochdruck-Regulier
einrichtung 27 eingestellt wird.
Es sind außerdem eine Abgasrückführleitung (EGR-Leitung) 29
für eine Rückführung des innerhalb des Auslaßkanals 17 des
Motors 1 vorhandenen Abgases in den Ansaugkanal 2, ein
Schrittmotorventil (EGR-Ventil) 30, das als Abgasmengen-Ein
stelleinrichtung für eine Einstellung der Rückführmenge des
durch die EGR-Leitung 29 in den Ansaugkanal 2 strömenden Ab
gases dient, eine Strömungsleitung 31 für eine Rückführung von
vorbeiströmendem Gas, eine Leitung 32 für eine positive Kur
belgehäuseentlüftung, ein Ventil 33 für eine positive Kurbel
gehäuseentlüftung, ein Behälter 34 und ein Abgasreinigungska
talysator 35 (hier katalytisches Konverter-Rhodium) vorgese
hen.
Wie es in Fig. 4 gezeigt ist, regelt die ECU 16 nicht nur die
Luftbypassventile 6 und 14, sondern auch den Injektor 21, eine
Zündspule für eine nicht gezeigte Zündkerze und das EGR-Ven
til, und führt die Kraftstoffdruckregelung mittels der Hoch
druck-Reguliereinrichtung 27 durch. Mit der ECU 16 sind daher
ein Luftströmungssensor 44, ein Ansaugtemperatursensor 36, ein
Drosselpositionssensor (TPS) 37 zur Erfassung des Drosselöff
nungsgrades, ein Leerlaufschalter 38, ein Klimaanlagenschalter
(nicht gezeigt), ein Gangpositionssensor (nicht gezeigt), ein
Kraftfahrzeuggeschwindigkeitssensor (nicht gezeigt), ein Ser
volenkungsschalter (nicht gezeigt) zur Erfassung des Betriebs
zustands einer Servolenkung, ein Anlasserschalter (nicht ge
zeigt), ein erster Zylindersensor 40, ein Kurbelwinkelsensor
41, ein Wassertemperatursensor 42 zur Erfassung der Temperatur
des Kühlwassers des Motors, ein O2-Sensor 43 zur Erfassung der
Sauerstoffkonzentration in dem Abgas und dergleichen vorgese
hen.
Die Motordrehzahl kann dem Kurbelwinkelsensor 41 entsprechend
berechnet werden. Eine solche Motordrehzahlberechnungsfunktion
ist beispielsweise innerhalb der ECU 16 implementiert. Obwohl
der Kurbelwinkelsensor 41 und diese Motordrehzahlberechnungs
funktion einen Motordrehzahlsensor bilden, wird aus Gründen
der Zweckmäßigkeit auch der Kurbelwinkelsensor 41 als Motor
drehzahlsensor bezeichnet.
Im folgenden wird der Inhalt der den Motor betreffenden Rege
lung durch die ECU 16 anhand des Regelblockdiagramms in Fig. 5
erläutert.
Der Motor schaltet entsprechend seinem Betriebszustand zwi
schen einem Vormischungsverbrennungsbetrieb, der durch eine
gleichförmige Einspritzung von Kraftstoff in die Kraftstoff
verbrennungskammer 18 hergestellt werden kann, und einem geschichteten
Verbrennungsbetrieb um, der durch Konzentrierung
des eingespritzten Kraftstoffs um die nicht gezeigte Zündkerze
hergestellt werden kann, die in die Verbrennungskammer 18
zeigt.
Dieser Motor ist mit vier als Motorbetriebsmodi verwendeten
Kraftstoffeinspritzmodi versehen, die einen späteren Magerbe
triebsmodus mit geschichteter Verbrennung (Später-Mager-Mo
dus), in dem Kraftstoff bei einem Kompressionshub eingespritzt
wird, um eine geschichtete Magerverbrennung durchzuführen,
einen früheren Magerverbrennungsbetriebsmodus (Früher-Mager-
Modus), in dem Kraftstoff bei einem Ansaughub eingespritzt
wird, um eine Vorgemischverbrennung durchzuführen, einen stö
chiometrischen geregelten Verbrennungsbetriebsmodus (stöchio
metrischer Modus) und einen ungeregelten Verbrennungsbetriebs
modus (stöchiometrischer Modus oder angereicherter Modus) so
wie einen Kraftstoffabschaltemodus zum Anhalten (Abschalten)
der Kraftstoffeinspritzung umfassen.
Durch die Regeleinheit für diesen Verbrennungsmotor mit Zylin
dereinspritzung wird einer dieser Modi entsprechend einem Be
triebszustand des Motors, einem Betriebszeugantriebszustand
oder dergleichen gewählt, wodurch die Kraftstoffzufuhr gere
gelt wird. In jedem Kraftstoffeinspritzmodus werden Fälle ge
setzt, in denen das EGR aktiviert ist oder nicht aktiviert
ist.
Nachstehend erfolgt eine weitere Erläuterung der Kraftstoff
einspritzmodi. Im allgemeinen werden der angereicherte Be
triebsmodus, der stöchiometrische Betriebsmodus, der Früher-
Mager-Modus und der Später-Mager-Modus bezüglich der Motor
drehzahl Ne und der Motorlast Pe gesetzt, um eine Tendenz be
züglich des Bereichs zu erhalten, wie es in Fig. 6 gezeigt
ist.
Von den oben erwähnten Kraftstoffeinspritzmodi kann der Spä
ter-Mager-Modus die magerste Verbrennung verwirklichen (bei der
das Luft/Kraftstoff-Verhältnis in der Größenordnung von 30 bis
40 liegt). In diesem Modus wird die Kraftstoffeinspritzung zu
einem Zeitpunkt durchgeführt, der sehr nahe an einem Zündzeit
punkt liegt, wie z. B. dem späteren Zeitpunkt eines Kompres
sionshubes, und der Kraftstoff ist in der Nähe der Zündkerze
konzentriert, damit er teilweise angereichert ist, während
insgesamt ein Magerzustand erhalten wird. Folglich kann ein
wirtschaftlicher Betrieb durchgeführt werden, wobei die Zünd
fähigkeit und die Verbrennungsstabilität sichergestellt wer
den.
Während der Früher-Mager-Modus ebenfalls eine Magerverbrennung
verwirklichen kann (bei der das Luft/Kraftstoff-Verhältnis in
der Größenordnung von 20 bis 24 liegt), wird bei diesem Modus
der Kraftstoff in diesem Modus beim Ansaughub früher einge
spritzt als dies bei dem Später-Mager-Modus durchgeführt wird,
so daß der Kraftstoff innerhalb der Verbrennungskammer ver
teilt wird, wodurch das Gesamt-Luft/Kraftstoff-Verhältnis ma
ger wird. Folglich wird ein gewisser Grad an Ausgangsleistung
aufrechterhalten, während die Zündfähigkeit und die Verbren
nungsstabilität sichergestellt werden, weshalb ein ökonomi
scher Betrieb durchgeführt werden kann.
In dem stöchiometrischen Betriebsmodus kann eine ausreichende
Motorausgangsleistung auf effektive Weise erhalten werden,
während das Luft/Kraftstoff-Verhältnis abhängig von dem Aus
gang des O2-Sensors in dem stöchiometrischen Zustand oder in
dessen Nähe gehalten wird.
In dem ungeregelten Verbrennungsbetriebsmodus wird die Ver
brennung bei dem stöchiometrischen Luft/Kraftstoff-Verhältnis
oder einem (angereicherten) Luft/Kraftstoff-Verhältnis, das
fetter ist als dieses, mittels einer ungeregelten Steuerung
durchgeführt, um eine ausreichende Ausgangsleistung beim Be
schleunigen, Starten oder dergleichen zu erreichen.
Solche Betriebsmodi werden entsprechend einer Information (Mo
tordrehzahl Ne und Motorlast Pe) von einer Betriebszustands-
Erfassungseinrichtung 101 mit einer Bereichstendenz, wie sie
in Fig. 6 gezeigt ist, durch einen funktionellen Abschnitt
(Moduswahlabschnitt) 102 gewählt, der innerhalb der ECU 16
angeordnet ist, wie es in Fig. 1 gezeigt ist. Dann wird jedem
Modus entsprechend ein Luft/Kraftstoff-Verhältnis dem Be
triebszustand entsprechend gesetzt, und eine Kraftstoffein
spritzventil-Regelgröße, wie z. B. eine Kraftstoffeinspritzmen
ge oder eine Kraftstoffeinspritzzeit, durch eine Kraftstoff
einspritzventil-Regeleinrichtung 105 gesetzt, um das Kraft
stoffeinspritzventil 21 zu regeln, wobei eine Ansaugmange (An
saugkorrekturmenge) durch die ABV-Ventile 6 und 14 entspre
chend dem so gesetzten Luft/Kraftstoff-Verhältnis geregelt
wird.
Nun wird die Regelung des Öffnungsgrades jedes Ventils 6 und
14 (d. h. der Ansaugmengen-Korrektureinrichtungen) erläutert,
welche ein charakteristisches Merkmal der Erfindung ist. Wie
es in Fig. 1 gezeigt ist, regeln in der ECU 16 eine Funktion
(Ansaugkorrekturmenge-Setzeinrichtung) 110 zum Setzen einer
erforderlichen Luftmenge (als Ansaugkorrekturmenge bezeichnet,
da sie die durch das Drosselventil bewirkte Ansaugung korri
giert) entsprechend der Information (Motorbetriebszustand) von
der Betriebszustands-Erfassungseinrichtung 101 und eine Funk
tion (Ansaugkorrekturmenge-Regeleinrichtung) 111 für eine Aus
gabe eines Befehlsignals an jedes der Ventile 6 und 14 in Ab
hängigkeit der erforderlichen Luftmenge, die durch die Ansaug
korrekturmenge-Setzeinrichtung 110 gesetzt worden ist, den
Öffnungsgrad jedes der Ventile (Ansaugmengen-Korrektureinrichtung)
6 und 14.
Die Ansaugkorrekturmenge-Setzeinrichtung 110 setzt die Ansaug
korrekturmenge entsprechend der Information von der Betriebs
zustands-Erfassungseinrichtung 101. Wie es in Fig. 1 gezeigt
ist, empfängt sie, genauer gesagt, nicht nur die Motordrehzahl
Ne und die Motorlast Pe, die entsprechend den durch den
Drosselpositionssensor 37 oder einen nicht gezeigten Beschleu
nigungspositionssensor oder dergleichen erfaßten Daten be
stimmt wurden, sondern auch die Zustände der Motorbetriebsum
gebungen, d. h. die Daten von einem Schaltpositionssensor 21
zur Erfassung eines Schaltzustands des Getriebes, eines Atmo
sphärendrucksensors 122, eines Klimaanlagenschalters 123 zur
Erfassung eines Betätigungszustands der als Nebenaggregat die
nenden Klimaanlage, eines Servolenkungsschalters 124 zur Er
fassung eines Betätigungszustands der als Nebenaggregat die
nenden Servolenkung, eines Leerlaufschalters 38 und derglei
chen, und setzt die Ansaugkorrekturmenge entsprechend diesen
Daten aus einer Kennlinie [vorherbestimmte Beziehung (zwischen
Betriebszustand und Ansaugkorrekturmenge)].
Wie es in Fig. 5 gezeigt ist, wird zu Anfang eine Soll-Motor
last Pe (Soll-Pe) entsprechend einer Kennlinie aus einem Dros
selöffnungsgrad θth, der durch den Drosselsensor oder den Mo
tordrehzahlsensor Ne auf der Basis des Ausgangs des nicht ge
zeigten Beschleunigungsöffnungssensors erfaßt wird, und der
Information gesetzt, die durch den Kurbelwinkelsensor (Block
B1) erfaßt wird.
Wenn die Klimaanlage angeschaltet ist, wird auf der Basis der
Information von dem Klimaanlagenschalter dahingegen eine Kli
maanlagen-bezogene Korrekturmenge ΔPeac entsprechend einer
Kennlinie (Block B2) aus der Motordrehzahl Ne gesetzt. Auf der
Basis der Information von dem Servolenkungsschalter wird bei
Betrieb der Servolenkung eine Servolenkung-bezogene Korrektur
menge Peps entsprechend einer Kennlinie (Block B3) aus der
Motordrehzahl Ne gesetzt. Auf der Basis der Information von
einem Verzögerungsschalter wird beim Starten eine Verzögerer
bezogene Korrekturmenge ΔPeinh entsprechend einer Kennlinie
(Block B4) aus der Motordrehzahl Ne gesetzt.
Obwohl es nicht gezeigt ist, werden für den Schaltpositions
sensor 121 und den Atmosphärendrucksensor 122 Korrekturmengen
gesetzt, die ihren jeweiligen Parametern entsprechen.
Dann wird entsprechend diesen bestimmten Korrekturmengen
ΔPeac, ΔPeps, ΔPeinh und dergleichen das Soll-Pe geeignet kor
rigiert. Das so korrigierte Soll-Pe wird durch einen Schalter
S1 (Block B5) geeignet gefiltert und eine einen Ventilöff
nungsgrad betreffende Regelmenge Pos entsprechend einer erfor
derlichen Luftmenge (oder Soll-Ansaugluftmenge) entsprechend
einer Kennlinie aus dem so erhaltenen Soll-Pe und der Motor
drehzahl Ne gesetzt.
Wie es in Block B7 gezeigt ist, wird zum Setzen der Regelgröße
Pos aus einer Mehrzahl von Kennlinien die einem Betriebszu
stand des Motors entsprechende gewählt und durch die Schalter
S2 und S3 abhängig von dem Motorbetriebszustand ein Signal
ausgegeben. Die Kennlinien sind für drei den Motorbetriebszu
ständen entsprechende Modi vorgesehen, den Später-Mager-Modus,
der die magerste Verbrennung hervorbringt, den Früher-Mager-
Modus, der die nächstmagere Verbrennung hervorbringt, und den
Zustand in dem stöchiometrischen Betriebsmodus, in dem die EGR
aktiviert ist; und die erforderliche Luftmenge wird nur in
diesen Modi gesetzt.
Falls durch einen Schalter S4 ein Leerlaufbetriebszustand her
gestellt worden ist, wird eine Regelgröße #1ABVPos (die in
diesem Fall ein Soll-Öffnungsgrad wird, der auf dem #1ABV-Ven
til basiert) für eine erforderliche Luftmenge (oder Soll-An
saugluftmenge) #1ABVQ, die auf einer Regelung der Motordreh
zahl basiert, wie in Block B8 gezeigt gesetzt.
Der Funktionsabschnitt zum Setzen der der erforderlichen Luft
menge Q, #1ABVQ, entsprechenden Menge durch die oben erwähnten
Blöcke B7 und B8 entspricht der Setzeinrichtung für die erfor
derliche Luftmenge (Ansaugkorrekturmenge-Setzeinrichtung) 110.
Abhängig von der so erhaltenen Regelgröße Pos oder #1ABVPos
wird das Setzen der Öffnungsstellung des Luftbypassventils 6
oder die relative Einschaltdauer (Block B10) und das Setzen
des Luftbypassventils 14 (Block B11) bewirkt, weshalb die
Luftbypassventile 6 und 14 so geregelt werden, daß sie die
vorherbestimmten Zustände erreichen.
Da bei dem Kompressionshub-Injektionsmodus (Später-Mager) in
dem Zylindereinspritzmotor eine ultramagere Verbrennung be
wirkt wird, ist das Luft/Kraftstoff-Verhältnis sehr hoch ge
setzt, weshalb die Ansaugluftmenge bezüglich des durch den
Motor erzeugten Drehmoments ziemlich groß ist. Folglich wird
die Ansaugmenge in einem Bereich korrigiert, in dem die Höhe
des Ansaugunterdrucks relativ gering ist. Da dahingegen in dem
Ansaughub-Einspritzmodus der Betrieb mit dem Früher-Mager-Mo
dus oder stöchiometrischen Modus mit einem relativ hohen
Luft/Kraftstoff-Verhältnis durchgeführt wird, ist die Ansaug
luftmenge bezüglich des durch den Motor erzeugten Drehmoments
nicht relativ groß, weshalb die Ansaugmenge in einem Bereich
korrigiert wird, in dem die Höhe des Ansaugunterdrucks relativ
groß ist.
Die durchgehende Linie in Fig. 2 zeigt beispielsweise die An
saugluftmenge Q bezüglich der Ansaugöffnungsfläche S an. Wie
es gezeigt ist, wird die Ansaugluftmengenregelung (Ansaugkor
rekturmengenregelung) in dem Kompressionshub-Einspritzmodus
(Später-Mager) in einem Bereich durchgeführt, in dem die An
saugöffnungsfläche S relativ groß ist, wohingegen die Ansaug
luftmengenregelung (Ansaugkorrekturmengenregelung) in dem An
saughub-Injektionsmodus in einem Bereich durchgeführt wird, in
dem die Ansaugöffnungsfläche S relativ klein ist. Die Ansaug
öffnungsfläche S entspricht dem Motorlastzustand und wird ent
sprechend dem Öffnungsgrad des Drosselventils (Ansaugdrossel
ventils) 15 und der ABVs (Ansaugmengen-Korrektureinrichtung) 6
und 14 bestimmt.
In Fig. 2 bezeichnet der Punkt X1 einen Punkt, in dem die An
saugöffnungsfläche S und die Ansaugluftmenge Q einander ent
sprechen, wenn das Motordrehmoment TA in dem Ansaughub-Ein
spritzmodus erzeugt wird, wohingegen der Punkt X2 einen Punkt
bezeichnet, in dem die Ansaugöffnungsfläche S und die Ansaug
luftmenge Q einander entsprechen, wenn das Motordrehmoment TA
im wesentlichen das gleiche ist, wie das an dem Punkt X1 in
dem Kompressionshub-Einspritzmodus erzeugte.
Wenn die Ansaugöffnungsfläche S um eine vorherbestimmte Größe
S1 an dem Punkt X1 in dem Ansaughub-Einspritzmodus erhöht
wird, erhöht sich die Ansaugkorrekturmenge um A1. Wenn dahin
gegen die Ansaugöffnungsfläche S an dem Punkt X2 um die vor
herbestimmte Größe S1 in dem Kompressionshub-Einspritzmodus
wie in dem Falle von Punkt X1 erhöht wird, erhöht sich die
Ansaugkorrekturmenge um Q2. Diese Ansaugkorrekturmenge Q2 ist
geringer als die Ansaugkorrekturmenge Q1 im Falle des Punktes
X1.
Die Ansaugmengenregelung in dem Ansaughub-Injektionsmodus wird
in einem Bereich bewirkt, in dem die Ansaugöffnungsfläche S
relativ klein ist. Da dieser Bereich ein Bereich ist, in dem
die Größe des Ansaugunterdrucks stromabwärts des Drosselven
tils 15 relativ groß ist, erhöhen sich die Ansaugöffnungsflä
che S und die Ansaugluftmenge Q im wesentlichen linear. Die
Ansaugmengenregelung in dem Kompressionshub-Einspritzmodus
wird dahingegen in einem Bereich bewirkt, in dem die Ansaug
öffnungsfläche S relativ groß ist. Da dieser Bereich ein Be
reich ist, in dem die Größe des Ansaugunterdrucks stromabwärts
des Drosselventils 15 relativ gering ist, weichen die Ansaug
öffnungsfläche S und die Ansaugluftmenge Q von ihrer linearen
Anstiegsbeziehung ab, weshalb die Ansaugluftmenge Q nicht so
ansteigt, wie die Ansaugöffnungsfläche S größer wird. Die ge
strichelten Linien in Fig. 2 bezeichnen einen Fall, in dem
zwischen der Ansaugöffnungsfläche S und der Ansaugluftmenge Q
eine lineare Beziehung aufrechterhalten wird.
In dem Fall, in dem die Ansaugöffnungsfläche S und die den
Ventilöffnungsgrad betreffende Regelgröße Pos im wesentlichen
proportional zueinander sind, ist es zur Erhöhung der Ansaug
öffnungsfläche S um eine vorherbestimmte Menge S1 ausreichend,
die Regelgröße Pos um eine Korrekturregelgröße P1 zu erhöhen.
In dem Fall, in dem die Ansaugöffnungsfläche S und die den
Ventilöffnungsgrad betreffende Regelgröße Pos nicht proportio
nal zueinander sind, kann ein angenäherter Ausdruck ihrer Be
ziehung oder dergleichen zur Berechnung einer Korrekturregel
größe P2 aus der Ansaugöffnungsfläche S berechnet werden, und
die Regelgröße Pos um die so berechnete Korrekturregelgröße P2
erhöht werden.
Da die Veränderung der Ansaugluftmenge bezüglich der Ansaug
öffnungsfläche variiert, kann bei Verwendung der gleichen
Kennlinie (Beziehung zwischen dem Motorbetriebszustand und der
Regelgröße Pos) für die den Ventilöffnungsgrad betreffende
Regelgröße zur Einstellung der Ansaugöffnungsfläche sowohl in
dem Ansaughub-Injektionsmodus als auch in dem Kompressionshub-
Injektionsmodus keine optimale Ansaugkorrekturmenge für jeden
Betriebsmodus gesetzt werden, wodurch die Betriebseigenschaft
verschlechtert wird.
Deshalb sind bei dieser Vorrichtung verschiedene Kennlinien
(Beziehungen zwischen dem Motorbetriebsmodus und der Regelgrö
ße Pos) für den Ansaughub-Injektionsmodus bzw. den Kompres
sionshub-Injektionsmodus gesetzt, so daß die Ansaugkorrektur
regelung entsprechend der Kennlinie für jeden Modus durchge
führt wird.
Es können verschiedene Kennlinien (Beziehungen) für den An
saughub-Injektionsmodus bzw. den Kompressionshub-Injektions
modus gesetzt werden, die nicht nur die Beziehung zwischen dem
Motorbetriebszustand (insbesondere die Motordrehzahl Ne und
die Motorlastinformation Pe) und die Regelgröße Pos betreffen,
sondern auch Korrekturgrößen, die auf anderen Werten basieren,
d. h. von dem Schaltstellungssensor 121, dem Atmosphärendruck
sensor 122, dem Klimaanlagenschalter 123, dem Servolenkungs
schalter 124, dem Leerlaufschalter 38 und dergleichen, um die
Ansaugkorrekturregelung durchzuführen.
Beispielsweise zeigt Fig. 3 einen Regelzustand für die Leer
laufdrehzahl Ne, der bewirkt wird, wenn der Klimaanlagenschal
ter 123 aus seinem Aus-Zustand angeschaltet wird. In dem Fall
Früher-Mager (Ansaughubeinspritzung) wird die entsprechende
Ansaugmenge von Q1 auf Q3 eingestellt, weshalb die Leerlauf
drehzahl Ne so geregelt wird, daß sie von Ni1 auf Ni2 an
steigt. Bei Später-Mager (Kompressionshubeinspritzung) wird
dahingegen die Ansaugmenge von Q2 auf Q4 eingestellt, weshalb
die Leerlaufdrehzahl Ne so geregelt wird, daß sie von Ni1 auf
Ni2 ansteigt.
Wie es gezeigt ist, verändert sich zwischen dem Ansaughub-Ein
spritzmodus und dem Kompressionshub-Einspritzmodus nicht nur
die Basisansaugmenge, sondern auch die Ansaugkorrekturmenge
ist unterschiedlich, d. h. sie wird in dem Ansaughub-Injek
tionsmodus und dem Kompressionshub-Injektionsmodus α bzw. β.
Für die Ansaugkorrekturmengenregelung auf der Basis der Kli
maanlagenschalterinformation ist es daher bevorzugt, unter
schiedliche Kennlinien (Beziehungen) für den Ansaughub-Ein
spritzmodus bzw. den Kompressionshub-Einspritzmodus zu setzen.
In einem anderen als dem oben beschriebenen Verfahren kann
eine gemeinsame Ansaugkorrekturmenge für die einzelnen Be
triebsmodi gesetzt werden und für jeden Modus ein modusbezo
gener Koeffizient (Verstärkungsfaktor) gesetzt werden, so daß
die Ansaugkorrekturmenge anhand der Verstärkung durch ihren
modusbezogenen Koeffizienten eingestellt wird, wodurch eine
endgültige Ansaugkorrekturmenge (die für die Regelung verwen
det wird) gesetzt wird.
Im folgenden werden anhand von Fig. 5 jeweilige Steuerungen
des Injektors, der Zündspule und der EGR erläutert.
Für den Antrieb des Injektors ist es erforderlich, die Start
zeit der Einspritzung und die Beendigungszeit der Einspritzung
des Injektors zu setzen. Eine Injektorantriebszeit Tinj und
die Beendigungszeit der Einspritzung des Injektors werden ge
setzt, und die Injektorantriebszeit wird auf ihrer Basis be
stimmt, da die Startzeit für die Einspritzung des Injektors
rückwärts gezählt wird. Diese Setzungen werden durch die ECU
16 entsprechend dem Motorbetriebszustand bewirkt.
Zur Setzung der Injektorantriebszeit Tinj wird anfänglich ein
Luft/Kraftstoff-Verhältnis entsprechend einer Kennlinie aus
dem korrigierten Soll-Pe nach der Filterung (Block B6) und der
Motordrehzahl Ne gesetzt (Block B12). Außerdem sind in diesem
Fall verschiedene Setzkennlinien für vier Modi vorgesehen, die
den Zustand mit aktivierter EGR in dem Später-Mager-Modus, den
Zustand mit angehaltener EGR in dem Später-Mager-Modus, den
Früher-Mager-Modus und den ungeregelten Modus umfassen; und
die dem Betriebszustand des Motors entsprechende wird gewählt.
Aus dem so erhaltenen Luft/Kraftstoff-Verhältnis A/F und einer
Ansaugmenge Qpb, die durch den Luftstromsensor erfaßt wird,
wird die Injektorantriebszeit Tinj berechnet (Block B13).
Diese Injektorantriebszeit Tinj wird bezüglich den ungleichen
Einspritzverhältnissen unter den Zylindern (Block B14) und den
Totzeiten unter den Zylindern (Block B15) korrigiert. Auf der
anderen Seite wird eine Verzögerungseinspritzzeit TDEC aus dem
Soll-Pe und der Motordrehzahl Ne berechnet (Block B16). Wenn
der Betrieb sich sowohl in einem verzögerten Zustand als auch
in Später-Mager befindet, wird von der in dem Block B13 erhal
tenen Injektorantriebszeit Tinj und der Verzögerungseinspritz
zeit TDEC durch einen Schalter S5 (Block B17) der kleinere
Wert gewählt und als Injektorantriebszeit bestimmt.
Da sich außerdem das Luft/Kraftstoff-Verhältnis A/F verändert,
wenn die oben erwähnte Ansaugluftmenge korrigiert wird, wird
die Injektorantriebszeit korrigiert, wenn die Ansaugluftmenge
korrigiert wird, um ein konstantes Luft/Kraftstoff-Verhältnis
A/F zu erhalten, wodurch verhindert wird, daß sich das Abgas
verschlechtert.
Außerdem wird der Beendigungszeitpunkt der Injektion des In
jektors entsprechend einer Kennlinie aus dem korrigierten
Soll-Pe nach einer Filterung (Block B6) und der Motordrehzahl
Ne gesetzt (Block B18). In diesem Fall sind verschiedene Setz
kennlinien für vier Modi vorgesehen, die den Zustand in dem
Später-Mager-Modus mit aktivierter EGR, den Zustand in dem
Später-Mager-Modus mit angehaltener EGR, den Früher-Mager-Mo
dus und den ungeregelten oder stöchiometrischen Regelbetriebs
modus umfassen; und die dem Motorbetriebszustand entsprechende
wird gewählt.
Im Falle des Später-Mager-Modus wird der so erhaltene Beendi
gungszeitpunkt der Injektion in Abhängigkeit von der Wasser
temperatur korrigiert, um einen Injektionsbeendigungszeitpunkt
zu erhalten.
Der Injektor wird auf der Basis der Injektorantriebszeit Tinj
und der Injektorbeendigungszeit angetrieben, die auf diese
Weise erhalten wurden.
Außerdem wird der Zündzeitpunkt der Zündkerze, der durch die
Zündspule bewirkt wird, entsprechend einer Kennlinie aus dem
korrigierten Soll-Pe nach einer Filterung (Block B6) und der
Motordrehzahl Ne gesetzt (Block B20). In diesem Fall sind ver
schiedene Setzkennlinien für fünf Modi vorgesehen, die den
Zustand in dem Später-Mager-Modus mit aktivierter EGR, den
Zustand in dem Später-Mager-Modus mit angehaltener EGR, den
Früher-Mager-Modus, den Zustand mit stöchiometrischem Regelbe
trieb bei aktivierter EGR und einen ungeregelten oder stö
chiometrischen geregelten Betrieb bei angehaltener EGR umfas
sen. Der so erhaltene Zündzeitpunkt wird verschiedenen Arten
von Rücknahmekorrekturen (Block B21) unterworfen und die
Zündspule auf deren Basis gesteuert.
Außerdem wird die Strömungsrate der EGR entsprechend einer
Kennlinie aus dem korrigierten Soll-Pe nach einer Filterung
(Block B6) und der Motordrehzahl Ne gesetzt (Block B22). In
diesem Fall sind die Setzkennlinien für vier Modi vorgesehen,
die den Später-Mager-Modus in dem D-Bereich, den Später-Mager-
Modus in dem N-Bereich, den stöchiometrischen Regelbetriebs
modus in dem D-Bereich und den stöchiometrischen Regelbe
triebsmodus in dem N-Bereich umfassen.
Die so erhaltene Strömungsrate der EGR wird in Abhängigkeit
von der Wassertemperatur (Block B23) korrigiert, und eine dem
Öffnungsgrad entsprechende Regelgröße (Einschaltdauer) wird
gesetzt (Block 24), um die Strömungsrate der EGR zu regeln.
Für die Wassertemperaturkorrektur (Block B23) werden Kennli
nien verwendet, die den Motorbetriebszuständen entsprechen
(zwei Modi, die den Später-Mager-Modus und den stöchiometri
schen Regelbetriebsmodus umfassen).
Die erfindungsgemäße Ausführungsform der Regeleinheit für ei
nen Verbrennungsmotor mit Zylindereinspritzung setzt verschie
dene Kennlinien (Beziehungen zwischen einem Motorbetriebszu
stand und einer Regelgröße Pos) bei dem Ansaughub-Einspritzmo
dus bzw. dem Kompressionshub-Einspritzmodus, und die Ansaug
korrekturmenge wird auf deren Basis geregelt, weshalb die An
saugkorrekturmenge in jedem Betriebsmodus optimal korrigiert
werden kann, wodurch die Betriebseigenschaft in jedem Be
triebsmodus verbessert wird.
Da verschiedene Kennlinien (Beziehungen) jeweils für den An
saughub-Einspritzmodus bzw. den Kompressionshub-Einspritzmodus
gesetzt werden, die nicht nur die Beziehung zwischen dem Mo
torbetriebszustand (insbesondere Motordrehzahl Ne und Motor
lastinformation Pe) und die Regelgröße Pos betreffen, sondern
auch Korrekturgrößen, die auf anderen Werten basieren, d. h.
den von dem Schaltpositionssensor 121, dem Atmosphärendruck
sensor 122, dem Klimaanlagenschalter 123, dem Servolenkungs
schalter 124, dem Leerlaufschalter 38 und dergleichen, um die
Ansaugkorrekturregelung durchzuführen, kann die Ansaugkorrek
turmenge in jedem Betriebsmodus optimal korrigiert werden,
wodurch ebenfalls in jedem Betriebszustand die Betriebseigen
schaft verbessert werden kann.
Eine solche Technik zum Setzen verschiedener Kennlinien (Be
ziehungen) bei dem Ansaughub-Einspritzmodus bzw. dem Kompres
sionshub-Einspritzmodus wird insbesondere beim Leerlaufbetrieb
eines Motors effektiv angewendet, in dem sich die Ansaugrege
lung besonders hoch auswirkt.
Obwohl anhand der oben beschriebenen Ausführungsform ein Fall
erläutert wurde, in dem die Ansaugluftmenge mittels Bypassven
tilen korrigiert wird, können ähnliche Wirkungen erreicht wer
den, wenn eine solche Technik bei einem elektromotorbetriebe
nen Drosselventil verwendet wird, das von einem Elektromotor
betrieben wird, wie es obenstehend beschrieben wurde.
In jedem Betriebsmodus eines Verbrennungsmotors mit Zylinder
einspritzung, wie z. B. dem Kompressionshub-Injektionsmodus und
dem Ansaughub-Injektionsmodus, kann eine geeignete Ansaugmen
genkorrektur durchgeführt werden, wodurch die Betriebseigen
schaft des Verbrennungsmotors mit Zylindereinspritzung verbes
sert werden kann. Folglich ist die vorliegende Erfindung für
einen Motor eines Fahrzeugs, wie z. B. eines Automobils, geeig
net. Er kann gleichzeitig verschiedene Anforderungen an einen
Fahrzeugmotor erfüllen, wie z. B. eine Verbesserung der Be
triebseigenschaften aufgrund einer stabilen Verbrennung, eine
Reduzierung der Betriebskosten aufgrund eines geringeren
Kraftstoffverbrauchs, einen Schutz der Umgebung aufgrund einer
beschleunigten Abgasreinigung und dergleichen, weshalb sie
sehr nützlich ist.
Claims (20)
1. Regeleinheit für einen Verbrennungsmotor mit Zylinderein
spritzung, bei dem Kraftstoff direkt in eine Verbren
nungskammer eingespritzt wird, und die abhängig von einem
Betriebszustand des Verbrennungsmotors einen Kompres
sionshub-Einspritzmodus, in dem Kraftstoff hauptsächlich
bei einem Kompressionshub eingespritzt wird, und einen
Ansaughub-Einspritzmodus wählen kann, in dem Kraftstoff
hauptsächlich bei einem Ansaughub eingespritzt wird,
wobei die Regeleinheit umfaßt:
eine Last-Korrelationswert-Erfassungseinrichtung (37) für eine Erfassung eines Last-Korrelationswerts des Verbrennungsmotors,
eine Drehzahlerfassungseinrichtung (41) für eine Erfas sung der Motordrehzahl des Verbrennungsmotors,
eine Soll-Lasthöhe-Setzeinrichtung (B1) zum Setzen einer Soll-Lasthöhe entsprechend dem durch die Last-Korrela tionswert-Erfassungseinrichtung (37) erfaßten Last- Korrelationswert und der Motordrehzahl, die durch die Motordrehzahlerfassungseinrichtung (41) erfaßt wurde,
eine Soll-Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Setzeinrichtung (B12) zum Setzen eines Soll-Luft/Kraftstoff-Verhältnis ses auf ein erstes Luft/Kraftstoff-Verhältnis, das auf einer kraftstoffmagereren Seite eines stöchiometrischen Luft/Kraftstoff-Verhältnisses liegt, wenn der Kompres sionshub-Einspritzmodus gewählt ist, und eines zweiten Luft/Kraftstoff-Verhältnisses, das auf einer kraft stroffreicheren Seite des ersten Luft/Kraftstoff-Ver hältnisses liegt, wenn der Ansaughub-Einspritzmodus gewählt ist,
einer Ansaugmengen-Korrektureinrichtung (6, 14) für eine Veränderung der dem Verbrennungsmotor zugeführten An saugmenge,
einer Ansaugkorrekturmengen-Setzeinrichtung (110), die abhängig von der durch die Soll-Lasthöhe-Setzeinrichtung (B1) gesetzten Soll-Lasthöhe eine erste Ansaugkorrektur menge, die in dem Kompressionshub-Einspritzmodus erfor derlich ist, oder eine zweite Ansaugkorrekturmenge, die in dem Ansaughub-Einspritzmodus erforderlich ist, setzt, und
einer Ansaugmengenkorrektur-Regeleinrichtung (111), die den Betrieb der Ansaugmengen-Korrektureinrichtung (6, 14) abhängig von der ersten oder zweiten Ansaugkorrek turmenge regelt, die durch die Ansaugkorrekturmengen- Setzeinrichtung (110) gesetzt wurde.
eine Last-Korrelationswert-Erfassungseinrichtung (37) für eine Erfassung eines Last-Korrelationswerts des Verbrennungsmotors,
eine Drehzahlerfassungseinrichtung (41) für eine Erfas sung der Motordrehzahl des Verbrennungsmotors,
eine Soll-Lasthöhe-Setzeinrichtung (B1) zum Setzen einer Soll-Lasthöhe entsprechend dem durch die Last-Korrela tionswert-Erfassungseinrichtung (37) erfaßten Last- Korrelationswert und der Motordrehzahl, die durch die Motordrehzahlerfassungseinrichtung (41) erfaßt wurde,
eine Soll-Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Setzeinrichtung (B12) zum Setzen eines Soll-Luft/Kraftstoff-Verhältnis ses auf ein erstes Luft/Kraftstoff-Verhältnis, das auf einer kraftstoffmagereren Seite eines stöchiometrischen Luft/Kraftstoff-Verhältnisses liegt, wenn der Kompres sionshub-Einspritzmodus gewählt ist, und eines zweiten Luft/Kraftstoff-Verhältnisses, das auf einer kraft stroffreicheren Seite des ersten Luft/Kraftstoff-Ver hältnisses liegt, wenn der Ansaughub-Einspritzmodus gewählt ist,
einer Ansaugmengen-Korrektureinrichtung (6, 14) für eine Veränderung der dem Verbrennungsmotor zugeführten An saugmenge,
einer Ansaugkorrekturmengen-Setzeinrichtung (110), die abhängig von der durch die Soll-Lasthöhe-Setzeinrichtung (B1) gesetzten Soll-Lasthöhe eine erste Ansaugkorrektur menge, die in dem Kompressionshub-Einspritzmodus erfor derlich ist, oder eine zweite Ansaugkorrekturmenge, die in dem Ansaughub-Einspritzmodus erforderlich ist, setzt, und
einer Ansaugmengenkorrektur-Regeleinrichtung (111), die den Betrieb der Ansaugmengen-Korrektureinrichtung (6, 14) abhängig von der ersten oder zweiten Ansaugkorrek turmenge regelt, die durch die Ansaugkorrekturmengen- Setzeinrichtung (110) gesetzt wurde.
2. Regeleinheit für einen Verbrennungsmotor mit Zylinderein
spritzung nach Anspruch 1, bei der die Ansaugmengenkor
rektur-Regeleinrichtung (110) die erste Ansaugkorrektur
menge, die für das erste Luft/Kraftstoff-Verhältnis in dem
Kompressionshub-Einspritzmodus erforderlich ist, größer
setzt als die zweite Ansaugkorrekturmenge, die für das
zweite Luft/Kraftstoff-Verhältnis in dem Ansaughub-Ein
spritzmodus erforderlich ist.
3. Regeleinheit für einen Verbrennungsmotor mit Zylinderein
spritzung nach Anspruch 1, bei der die Ansaugmengenkor
rektur-Regeleinrichtung (111) eine Regelmenge der Ansaug
mengen-Korrektureinrichtung (6, 14), die in jedem der
Einspritzmodi erforderlich ist, abhängig von einem Parame
ter setzt, der mit einer Ansaugöffnungsfläche korreliert,
die einem Lastzustand des Verbrennungsmotors entsprechend
eingestellt ist.
4. Regeleinheit für einen Verbrennungsmotor mit Zylinderein
spritzung nach Anspruch 3, bei der die Ansaugmengenkor
rektur-Regeleinrichtung (111) eine erste Regelmenge der
Ansaugmengen-Korrektureinrichtung (6, 14) zum Erhalt einer
vorher bestimmten Luftmenge, die in dem Kompressionshub-
Einspritzmodus erforderlich ist, größer setzt, als eine
zweite Regelmenge der Ansaugmengen-Korrektureinrichtung
(6, 14) zum Erhalt der vorher bestimmten Luftmenge, die in
dem Ansaughub-Einspritzmodus erforderlich ist.
5. Regeleinheit für einen Verbrennungsmotor mit Zylinderein
spritzung nach Anspruch 1, mit einer Umgebungs-Betriebs
zustands-Erfassungseinrichtung (122, 123, 124) zur Erfas
sung eines Schaltzustandes eines Getriebes, das mit dem
Verbrennungsmotor verbunden ist, eines Betriebszustands
eines Nebenaggregats, das direkt oder indirekt von dem
Verbrennungsmotor angetrieben wird, und/oder eines Atmo
sphärendrucks.
6. Regeleinheit für einen Verbrennungsmotor mit Zylinderein
spritzung nach Anspruch 5, mit einer Soll-Lasthöhe-Kor
rektureinrichtung, die eine Umgebungs-Soll-Lasthöhe ent
sprechend einem Umgebungs-Betriebszustand bestimmt, der
durch die Umgebungs-Betriebszustands-Erfassungseinrichtung
(122, 123, 124) erfaßt wurde, und aus der Umgebungs-Soll-
Lasthöhe und der durch die Soll-Lasthöhe-Setzeinrichtung
gesetzten Soll-Lasthöhe eine korrigierte Soll-Lasthöhe
bestimmt,
wobei die Ansaugkorrekturmengen-Setzeinrichtung (110) der
durch dis Soll-Lasthöhe-Korrektureinrichtung bestimmten,
korrigierten Soll-Lasthöhe entsprechend die erste oder
zweite Ansaugkorrekturmenge setzt, die in dem Kompres
sionshub-Einspritzmodus oder in dem Ansaughub-Einspritzmo
dus erforderlich ist.
7. Regeleinheit für einen Verbrennungsmotor mit Zylinderein
spritzung nach Anspruch 6, bei der die Soll-Lasthöhe-
Korrektureinrichtung eine Umgebungs-Lastkorrekturmenge
berechnet, die sowohl dem durch die Umgebungs-Betriebszu
stands-Erfassungseinrichtung (122, 123, 124) erfaßten
Umgebungs-Betriebszustand als auch der Motordrehzahl ent
spricht, die durch die Motordrehzahlerfassungseinrichtung
(41) erfaßt wurde.
8. Regeleinheit für einen Verbrennungsmotor mit Zylinderein
spritzung nach Anspruch 5, bei der die Last-Korrelations
wert-Erfassungseinrichtung von einer Drosselventilöff
nungs-Erfassungseinrichtung (37) gebildet wird, die einen
Öffnungsgrad eines ersten Drosselventils erfaßt, das in
einem Ansaugkanal des Verbrennungsmotors angeordnet ist.
9. Regeleinheit für einen Verbrennungsmotor mit Zylinderein
spritzung nach Anspruch 8, bei der die Ansaugkorrektur
mengen-Setzeinrichtung (110) bei Erfassung eines vollkom
men geöffneten Zustands des Drosselventils durch die
Drosselventilöffnungs-Erfassungseinrichtung (37) eine
erste Ansaugkorrekturmenge, die einer vorher bestimmten
Veränderung eines Umgebungs-Betriebszustands entspricht,
der durch die Umgebungs-Betriebszustands-Erfassungsein
richtung (122, 123, 124) in dem Kompressionshub-Ein
spritzmodus erfaßt wurde, größer setzt, als eine zweite
Ansaugkorrekturmenge, die einer vorher bestimmten Ver
änderung des Umgebungs-Betriebszustands in dem Ansaughub-
Einspritzmodus entspricht.
10. Regeleinheit für einen Verbrennungsmotor mit Zylinderein
spritzung nach Anspruch 5, mit einer Umgebungs-Ansaugmen
gen-Korrektureinrichtung, die eine Umgebungs-Korrektur
ansaugmenge abhängig von einem Umgebungs-Betriebszustand
bestimmt, der durch die Umgebungs-Betriebszustands-Erfassungseinrichtung
(122, 123, 124) erfaßt wurde, aus der
Umgebungs-Korrekturansaugmenge und der ersten Ansaugkor
rekturmenge, die in dem Kompressionshub-Einspritzmodus
erforderlich ist und durch die Ansaugkorrekturmengen-
Setzeinrichtung (110) gesetzt wurde, eine dritte Ansaug
korrekturmenge bestimmt, und aus der Umgebungs-Korrektur
ansaugmenge und der zweiten Ansaugkorrekturmenge, die in
dem Ansaughub-Einspritzmodus erforderlich ist und durch
die Ansaugkorrekturmengen-Setzeinrichtung (110) gesetzt
wurde, eine vierte Ansaugkorrekturmenge bestimmt.
11. Regeleinheit für einen Verbrennungsmotor mit Zylinderein
spritzung nach Anspruch 10, bei der die Umgebungs-Ansaug
mengen-Korrektureinrichtung eine Umgebungskorrekturansaug
menge sowohl entsprechend jedem durch die Umgebungs-Be
triebszustands-Erfassungseinrichtung (122, 123, 124)
erfaßten Umgebungs-Betriebszustand als auch entsprechend
der durch die Drehzahlerfassungseinrichtung (41) erfaßten
Motordrehzahl berechnet.
12. Regeleinheit für einen Verbrennungsmotor mit Zylinderein
spritzung nach Anspruch 10, bei der die Ansaugkorrektur
mengen-Setzeinrichtung (110) die erste Ansaugkorrektur
menge, die für das erste Kraftstoffverhältnis in dem
Kompressionshub-Einspritzmodus erforderlich ist, größer
setzt als die zweite Ansaugkorrekturmenge, die für das
zweite Luft-Kraftstoffverhältnis in dem Ansaughub-Ein
spritzmodus erforderlich ist.
13. Regeleinheit für einen Verbrennungsmotor mit Zylinderein
spritzung nach Anspruch 10, bei der die Ansaugmengen-
Korrektureinrichtung (111) eine erste Regelmenge der
Ansaugmengen-Korrektureinrichtung (6, 14) zum Erhalt einer
vorher bestimmten Luftmenge, die in dem Kompressionshub-
Einspritzmodus erforderlich ist, größer setzt als eine
zweite Regelmenge der Ansaugmengen-Korrektureinrichtung
(6, 14) für einen Erhalt der vorher bestimmten Luftmenge,
die in dem Ansaughub-Einspritzmodus erforderlich ist.
14. Regeleinheit für einen Verbrennungsmotor mit Zylinderein
spritzung nach Anspruch 1 mit einem Luftbypasskanal (5),
der ein erstes Drosselventil (15) umgeht, das in einem
Ansaugkanal des Verbrennungsmotors angeordnet ist, und
stromaufwärts und stromabwärts des ersten Drosselventils
(15) mit dem Ansaugkanal in Verbindung steht, und mit
einem elektrischen Luftbypassventil (6, 14) zur Öffnung
und Schließung des Luftbypasskanals (5), wobei die Ansaug
mengenkorrektur-Regeleinrichtung (111) das Luftbypass
ventil (6, 14) so regelt, daß eine durch den Luftbypass
kanal (5) zugeführte Ansaugmenge die erste oder zweite
Ansaugkorrekturmenge wird.
15. Regeleinheit für einen Verbrennungsmotor mit Zylinderein
spritzung nach Anspruch 14, bei der die Ansaugmengenkor
rektur-Regeleinrichtung (111) eine erste Öffnungs-Regel
menge des Luftbypassventils (6, 14) zum Erhalt einer
vorher bestimmten Luftmenge, die in dem Kompressionshub-
Einspritzmodus erforderlich ist, größer setzt als eine
zweite Betriebsöffnungs-Regelmenge des Luftbypassventils
(6, 14) für einen Erhalt einer vorher bestimmten Luftmen
ge, die in dem Ansaughub-Einspritzmodus erforderlich ist.
16. Regeleinheit für einen Verbrennungsmotor mit Zylinderein
spritzung nach Anspruch 1, bei der die Last-Korrelations
wert-Erfassungseinrichtung von einer Beschleunigungsvor
richtungsöffnungs-Erfassungseinrichtung (37) für eine
Erfassung eines Öffnungsgrades eines Gaspedals gebildet
wird, das an einem Fahrzeug angebracht ist, in dem der
Verbrennungsmotor untergebracht ist, und das von einem
Fahrer betätigt wird,
wobei der Verbrennungsmotor umfaßt:
ein zweites Drosselventil (6, 14) für eine elektrisches Öffnen und Schließen eines Ansaugkanals des Verbren nungsmotors,
eine Soll-Öffnungsgrad-Setzeinrichtung für ein Setzen eines Soll-Öffnungsgrads des zweiten Drosselventils (6, 14) entsprechend einem Öffnungsgrad des Gaspedals, der durch die Beschleunigungsvorrichtungsöffnungs-Erfas sungseinrichtung (37) erfaßt wurde, und
eine Drosselöffnungs-Regeleinrichtung zur Regelung des zweiten Drosselventils (6, 14), um einen Soll-Öffnungs grad zu erhalten, der durch die Soll-Öffnungsgrad-Setz einrichtung gesetzt wurde,
wobei die Ansaugmengenkorrektureinrichtung durch das zweite Drosselventil (6, 14) und die Drosselöffnungs- Regeleinrichtung gebildet wird.
wobei der Verbrennungsmotor umfaßt:
ein zweites Drosselventil (6, 14) für eine elektrisches Öffnen und Schließen eines Ansaugkanals des Verbren nungsmotors,
eine Soll-Öffnungsgrad-Setzeinrichtung für ein Setzen eines Soll-Öffnungsgrads des zweiten Drosselventils (6, 14) entsprechend einem Öffnungsgrad des Gaspedals, der durch die Beschleunigungsvorrichtungsöffnungs-Erfas sungseinrichtung (37) erfaßt wurde, und
eine Drosselöffnungs-Regeleinrichtung zur Regelung des zweiten Drosselventils (6, 14), um einen Soll-Öffnungs grad zu erhalten, der durch die Soll-Öffnungsgrad-Setz einrichtung gesetzt wurde,
wobei die Ansaugmengenkorrektureinrichtung durch das zweite Drosselventil (6, 14) und die Drosselöffnungs- Regeleinrichtung gebildet wird.
17. Regeleinheit für einen Verbrennungsmotor mit Zylinderein
spritzung nach Anspruch 16, bei der die Ansaugmengenkor
rektur-Regeleinrichtung (111) eine erste Öffnungsgrad-
Korrekturmenge des zweiten Drosselventils, die dem Soll-
Öffnungsgrad für den Erhalt einer vorher bestimmten Luft
menge entspricht, die in dem Kompressionshub-Einspritzmo
dus erforderlich ist, größer setzt, als eine zweite Öff
nungsgrad-Korrekturmenge des zweiten Drosselventils, die
dem Soll-Öffnungsgrad für den Erhalt der vorher bestimmten
Luftmenge entspricht, die in dem Ansaughub-Einspritzmodus
erforderlich ist.
18. Regeleinheit für einen Verbrennungsmotor mit Zylinderein
spritzung nach Anspruch 1, mit einer Ansaugmengen-Erfas
sungseinrichtung (44) zur Erfassung einer Ansaugmenge, die
dem Verbrennungsmotor zugeführt wird,
wobei die Soll-Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Setzeinrichtung
(B12) das Soll-Luft/Kraftstoff-Verhältnis abhängig von der
durch die Ansaugmengen-Erfassungseinrichtung (44) erfaßten
Ansaugmenge, wenn der Ansaughub-Einspritzmodus gewählt
ist, und abhängig von dem Last-Korrelationswert bestimmt,
der durch die Last-Korrelationswert-Erfassungseinrichtung
(37) erfaßt wurde, wenn der Kompressionshub-Einspritzmodus
gewählt ist.
19. Regeleinheit für einen Verbrennungsmotor mit Zylinderein
spritzung, bei dem Kraftstoff direkt in eine Verbren
nungskammer eingespritzt wird, und die abhängig von einem
Betriebszustand des Verbrennungsmotors einen Kompres
sionshub-Einspritzmodus, in dem Kraftstoff hauptsächlich
bei einem Kompressionshub eingespritzt wird, und einen
Ansaughub-Einspritzmodus wählen kann, in dem Kraftstoff
hauptsächlich bei einem Ansaughub eingespritzt wird,
wobei die Regeleinheit umfaßt:
eine Last-Korrelationswert-Erfassungseinrichtung (37) für eine Erfassung eines Last-Korrelationswerts des Verbrennungsmotors,
eine Drehzahlerfassungseinrichtung (41) für eine Erfas sung der Motordrehzahl des Verbrennungsmotors,
eine Soll-Lasthöhe-Setzeinrichtung (B1) zum Setzen einer Soll-Lasthöhe entsprechend dem durch die Last-Korrela tionswert-Erfassungseinrichtung (37) erfaßten Last- Korrelationswert und der Motordrehzahl, die durch die Motordrehzahlerfassungseinrichtung (41) erfaßt wurde,
eine Soll-Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Setzeinrichtung (B12) zum Setzen eines Soll-Luft/Kraftstoff-Verhältnis ses auf ein erstes Luft/Kraftstoff-Verhältnis, das auf einer kraftstoffmagereren Seite eines stöchiometrischen Luft/Kraftstoff-Verhältnisses liegt, wenn der Kompressionshub-Einsgritzmodus gewählt ist, und eines zweiten Luft/Kraftstoff-Verhältnisses, das auf einer kraftstoff reicheren Seite des ersten Luft/Kraftstoff-Verhältnisses liegt, wenn der Ansaughub-Einspritzmodus gewählt ist,
einer Ansaugmengen-Korrektureinrichtung (6, 14) für eine Veränderung der dem Verbrennungsmotor zugeführten An saugmenge,
eine Ansaugkorrekturmengen-Setzeinrichtung (110) zum Setzen einer Ansaugkorrekturmenge entsprechend der durch die Soll-Lasthöhe-Setzeinrichtung (B1) gesetzten Soll- Lasthöhe,
einer Ansaugkorrekturmengen-Einstelleinrichtung (110) für eine Einstellung der Ansaugkorrekturmenge entspre chend einem Korrekturkoeffizient, der einem gewählten Einspritzmodus entspricht, und
einer Ansaugmengenkorrektur-Regeleinrichtung (111) für eine Regelung des Betriebs der Ansaugmengen-Korrektur einrichtung (6, 14) entsprechend der durch die Ansaug korrekturmengen-Einstelleinrichtung (110) entsprechend der im Einspritzzustand eingestellten Ansaugkorrektur menge.
eine Last-Korrelationswert-Erfassungseinrichtung (37) für eine Erfassung eines Last-Korrelationswerts des Verbrennungsmotors,
eine Drehzahlerfassungseinrichtung (41) für eine Erfas sung der Motordrehzahl des Verbrennungsmotors,
eine Soll-Lasthöhe-Setzeinrichtung (B1) zum Setzen einer Soll-Lasthöhe entsprechend dem durch die Last-Korrela tionswert-Erfassungseinrichtung (37) erfaßten Last- Korrelationswert und der Motordrehzahl, die durch die Motordrehzahlerfassungseinrichtung (41) erfaßt wurde,
eine Soll-Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Setzeinrichtung (B12) zum Setzen eines Soll-Luft/Kraftstoff-Verhältnis ses auf ein erstes Luft/Kraftstoff-Verhältnis, das auf einer kraftstoffmagereren Seite eines stöchiometrischen Luft/Kraftstoff-Verhältnisses liegt, wenn der Kompressionshub-Einsgritzmodus gewählt ist, und eines zweiten Luft/Kraftstoff-Verhältnisses, das auf einer kraftstoff reicheren Seite des ersten Luft/Kraftstoff-Verhältnisses liegt, wenn der Ansaughub-Einspritzmodus gewählt ist,
einer Ansaugmengen-Korrektureinrichtung (6, 14) für eine Veränderung der dem Verbrennungsmotor zugeführten An saugmenge,
eine Ansaugkorrekturmengen-Setzeinrichtung (110) zum Setzen einer Ansaugkorrekturmenge entsprechend der durch die Soll-Lasthöhe-Setzeinrichtung (B1) gesetzten Soll- Lasthöhe,
einer Ansaugkorrekturmengen-Einstelleinrichtung (110) für eine Einstellung der Ansaugkorrekturmenge entspre chend einem Korrekturkoeffizient, der einem gewählten Einspritzmodus entspricht, und
einer Ansaugmengenkorrektur-Regeleinrichtung (111) für eine Regelung des Betriebs der Ansaugmengen-Korrektur einrichtung (6, 14) entsprechend der durch die Ansaug korrekturmengen-Einstelleinrichtung (110) entsprechend der im Einspritzzustand eingestellten Ansaugkorrektur menge.
20. Regeleinheit für einen Verbrennungsmotor mit Zylinder
einspritzung, bei dem Kraftstoff direkt in eine Verbren
nungskammer eingespritzt wird, und die abhängig von
einem Betriebszustand des Verbrennungsmotors zwischen
einem Kompressionshub-Einspritzmodus, in dem Kraftstoff
hauptsächlich während eines Kompressionshubs einge
spritzt wird, und einem Ansaughub-Einspritzmodus, in dem
Kraftstoff hauptsächlich während eines Ansaughubs einge
spritzt wird, auswählt,
wobei die Regeleinheit umfaßt:
eine Betriebszustands-Erfassungseinrichtung (37) für eine Erfassung eines Betriebszustands des Verbren nungsmotors und/oder eines Umgebungs-Betriebszustands des Verbrennungsmotors,
eine Drehzahlerfassungseinrichtung (41) für eine Erfassung der Motordrehzahl des Verbrennungsmotors,
eine Soll-Lasthöhe-Setzeinrichtung (B1) zum Setzen einer Soll-Lasthöhe entsprechend dem Betriebszustand und/oder Umgebungs-Betriebszustand, der durch die Be triebszustands-Erfassungseinrichtung (37) erfaßt wird, und der von der Motordrehzahl-Erfassungseinrichtung (41) erfaßten Motordrehzahl;
eine Soll-Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Setzeinrichtung (B12) zum selektiven Setzen des Soll-Luft/Kraftstoff- Verhältnisses auf einen ersten Luft/Kraftstoff-Ver hältnis-Wert auf der Grundlage eines vorher bestimmten Verhältnisses zwischen verschiedenen Betriebszuständen und Umgebungszuständen des Verbrennungsmotors und ihrer entsprechenden Soll-Luft/Kraftstoff-Verhältnis- Werte, wobei der Kraftstoff magerer als ein stöchiometrisches Luft/Kraftstoffverhältnis ist, wenn der Kompressionshub-Einspritzmodus gewählt wird, und auf einen zweiten Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Wert, wobei der Kraftstoff reicher als der erste Luft/Kraftstoff- Verhältnis-Wert ist, wenn der Ansaughub-Einspritzmodus gewählt wird, entsprechend wenigstens einem der von der Betriebszustands-Erfassungseinrichtung (37) erfaß ten Betriebszustand und/oder Betriebs-Umgebungszu stand;
eine Ansaugmengeneinstelleinrichtung (6, 14) für eine Veränderung der dem Verbrennungsmotor zugeführten Ansaugmenge,
einer Sollansaugmengen-Setzeinrichtung (110) zum Setzen der Soll-Ansaugmenge auf einen ersten Soll- Ansaugmengen-Wert, der in dem Kompressionshub-Ein spritzmodus erforderlich ist, auf der Grundlage eines vorher bestimmten Verhältnisses zwischen wenigstens einem der verschiedenen Betriebszustände und/oder Betriebs-Umgebungszustände des Verbrennungsmotors und ihrer entsprechenden Soll-Ansaugmengen-Werte, und einen zweiten Soll-Ansaugmengen-Wert, der in dem Ansaughub-Einspritzmodus erforderlich ist, entspre chend dem von der Betriebszustands-Erfassungseinrich tung (37) erfaßten Betriebszustand und/oder Umgebungs- Betriebszustand,
eine Ansaugkorrekturmengen-Setzeinrichtung zum Setzen einer ersten Ansaugkorrekturmenge (Q2) entsprechend der ersten Sollansaugmenge, die in dem Kompressions hub-Einspritzmodus erforderlich ist, und einer zweiten Ansaugkorrekturmenge (Q1) entsprechend der zweiten Sollansaugmenge, die in dem Ansaughub-Einspritzmodus erforderlich ist, und
eine Ansaugmengen-Regeleinrichtung (111) zur selekti ven Regelung des Betriebs der Ansaugmengeneinstelleinrichtung (6, 14) auf der Grundlage der ersten Soll ansaugmenge, die von der Sollansaugmengen-Setzeinrich tung (110) gesetzt wird, und der ersten Korrekturmen ge, die von der Ansaugkorrekturmengen-Setzeinrichtung gesetzt wird, während der Verbrennungsmotor im Kom pressionshub-Einspritzmodus betätigt wird, und auf der Grundlage der zweiten Sollansaugmenge, die durch die Sollansaugmengen-Setzeinrichtung (110) gesetzt wird, und der zweiten Korrekturmenge, die von der Ansaugkor rekturmengen-Setzeinrichtung gesetzt wird, während der Verbrennungsmotor im Ansaughub-Einspritzmodus betätigt wird.
eine Betriebszustands-Erfassungseinrichtung (37) für eine Erfassung eines Betriebszustands des Verbren nungsmotors und/oder eines Umgebungs-Betriebszustands des Verbrennungsmotors,
eine Drehzahlerfassungseinrichtung (41) für eine Erfassung der Motordrehzahl des Verbrennungsmotors,
eine Soll-Lasthöhe-Setzeinrichtung (B1) zum Setzen einer Soll-Lasthöhe entsprechend dem Betriebszustand und/oder Umgebungs-Betriebszustand, der durch die Be triebszustands-Erfassungseinrichtung (37) erfaßt wird, und der von der Motordrehzahl-Erfassungseinrichtung (41) erfaßten Motordrehzahl;
eine Soll-Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Setzeinrichtung (B12) zum selektiven Setzen des Soll-Luft/Kraftstoff- Verhältnisses auf einen ersten Luft/Kraftstoff-Ver hältnis-Wert auf der Grundlage eines vorher bestimmten Verhältnisses zwischen verschiedenen Betriebszuständen und Umgebungszuständen des Verbrennungsmotors und ihrer entsprechenden Soll-Luft/Kraftstoff-Verhältnis- Werte, wobei der Kraftstoff magerer als ein stöchiometrisches Luft/Kraftstoffverhältnis ist, wenn der Kompressionshub-Einspritzmodus gewählt wird, und auf einen zweiten Luft/Kraftstoff-Verhältnis-Wert, wobei der Kraftstoff reicher als der erste Luft/Kraftstoff- Verhältnis-Wert ist, wenn der Ansaughub-Einspritzmodus gewählt wird, entsprechend wenigstens einem der von der Betriebszustands-Erfassungseinrichtung (37) erfaß ten Betriebszustand und/oder Betriebs-Umgebungszu stand;
eine Ansaugmengeneinstelleinrichtung (6, 14) für eine Veränderung der dem Verbrennungsmotor zugeführten Ansaugmenge,
einer Sollansaugmengen-Setzeinrichtung (110) zum Setzen der Soll-Ansaugmenge auf einen ersten Soll- Ansaugmengen-Wert, der in dem Kompressionshub-Ein spritzmodus erforderlich ist, auf der Grundlage eines vorher bestimmten Verhältnisses zwischen wenigstens einem der verschiedenen Betriebszustände und/oder Betriebs-Umgebungszustände des Verbrennungsmotors und ihrer entsprechenden Soll-Ansaugmengen-Werte, und einen zweiten Soll-Ansaugmengen-Wert, der in dem Ansaughub-Einspritzmodus erforderlich ist, entspre chend dem von der Betriebszustands-Erfassungseinrich tung (37) erfaßten Betriebszustand und/oder Umgebungs- Betriebszustand,
eine Ansaugkorrekturmengen-Setzeinrichtung zum Setzen einer ersten Ansaugkorrekturmenge (Q2) entsprechend der ersten Sollansaugmenge, die in dem Kompressions hub-Einspritzmodus erforderlich ist, und einer zweiten Ansaugkorrekturmenge (Q1) entsprechend der zweiten Sollansaugmenge, die in dem Ansaughub-Einspritzmodus erforderlich ist, und
eine Ansaugmengen-Regeleinrichtung (111) zur selekti ven Regelung des Betriebs der Ansaugmengeneinstelleinrichtung (6, 14) auf der Grundlage der ersten Soll ansaugmenge, die von der Sollansaugmengen-Setzeinrich tung (110) gesetzt wird, und der ersten Korrekturmen ge, die von der Ansaugkorrekturmengen-Setzeinrichtung gesetzt wird, während der Verbrennungsmotor im Kom pressionshub-Einspritzmodus betätigt wird, und auf der Grundlage der zweiten Sollansaugmenge, die durch die Sollansaugmengen-Setzeinrichtung (110) gesetzt wird, und der zweiten Korrekturmenge, die von der Ansaugkor rekturmengen-Setzeinrichtung gesetzt wird, während der Verbrennungsmotor im Ansaughub-Einspritzmodus betätigt wird.
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