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DE1976913U - Fotografische kamera. - Google Patents

Fotografische kamera.

Info

Publication number
DE1976913U
DE1976913U DEA22498U DEA0022498U DE1976913U DE 1976913 U DE1976913 U DE 1976913U DE A22498 U DEA22498 U DE A22498U DE A0022498 U DEA0022498 U DE A0022498U DE 1976913 U DE1976913 U DE 1976913U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
adjuster
camera according
distance
guide number
pointer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA22498U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert AG
Original Assignee
Agfa Gevaert AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa Gevaert AG filed Critical Agfa Gevaert AG
Priority to DEA22498U priority Critical patent/DE1976913U/de
Publication of DE1976913U publication Critical patent/DE1976913U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B15/00Special procedures for taking photographs; Apparatus therefor
    • G03B15/02Illuminating scene
    • G03B15/03Combinations of cameras with lighting apparatus; Flash units
    • G03B15/05Combinations of cameras with electronic flash apparatus; Electronic flash units

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Stroboscope Apparatuses (AREA)

Description

Fotografische Kamera
Die Erfindung betrifft eine fotografische Kamera mit einem Entferungseinsteller und einen Blendeneinsteller9 die zusammen mit einem Blitzlichtgerät zur Durchführung von Blitzlichtaufnahmen vorgesehen ist»
Zur Durchführung von Blitzlichtaufnahmen ^ist es für den Aufnehmenden wünschenswert, vor der Aufnahme und ohne vorher mehrfach den Blenden- und/oder Entfernungseinsteller betätigen zu müssen, zu wissen, welche maximale oder minimale Entfernung das aufzunehmende Objekt von der Kamera unter Berücksichtigung der gegebenen Leitzahl des Blitzlichtgerätes und der an der Kamera einstellbaren Blendenwerte haben kann, um noch ordnungsgemäß belichtete Bilder zu erhalten.
512/MF 898
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß einer Entfernungsskala mindestens zwei die Grenzen des Bereichs der für eine bestimmte Blitzleitzahl einstellbaren Entfernungen anzeigende Marken zugeordnet sind. Sofern es sich um eine Kamera mit einem ansetzbaren Blitzlichtgerät handelt, sind Torteilhaft mehrere die Grenzen der Entfernungseinstellbereiche für verschiedene Blitzleitzahlen angegebene Markenpaare vorgesehen. - ■
In der einfachen Ausführung der Erfindung sind die Marken fest auf die Entfernungskala der Kamera aufgetragen.
Gemäß einer anderen, eine noch übersichtlichere Ablesung gestattenden Ausgestaltung der Erfindung ist jede Marke durch einen Zeiger gebildet, der mittels eines Leitzahlwerteinstellers über der Entfernungsskala bewegbar ist.
Sofern es sich um eine Kamera mit Wechselobjektiven handelt, die unterschiedliche Blendeneinstellbereiche aufweisen, ist in einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen,
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daß jeder Zeiger mittels eines Summengetriebes bewegbar ist, das sowohl mittels des leitzahlwertstellers als auch mittels eines Endblendenwerteinstellers betätigbar ist. Bei dieser Anordnung ergibt sich eine zusätzliche Bedienungsvereinfachung dadurch, daß jeder Endblendenwerteinsteller mittels Steuermarken an den Wechselobjektiven einstellbar ist.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung tragen die Zeiger schwenkbare Stuerhebel, die durch Anlauf eines Steuernockens des Entfernungseinstellers bei Erreichen der Enden
des für Blitzlichtaufnahmen mit der voreingestellten Leiteine zahl geeigneten Entfernungseinstellbereich.s in eine/Umschaltung
einer Warnanzeigevorrichtung bewirkende lage überführbar sind.
Die Anwendung des Erfindungsgegenstandes ist nicht auf eine fotografische Kamera beschränkt. Vielmehr kann dieser auch als gesondertes Anzeigegerät, das an die Kamera ansteckbar ist oder einen Teil eines Blitzlichtgerätes bildet, ausgebildet sein.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen in Verbindung mit der Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnung« In dieser
- 4 PF 512/MF 898
zeigt jeweils in einer schematischen Insieht
Fig. 1 eine Ausführungsform mit fest angeordneten Marken, Fig. 2 eine Ausführungsform mit zwei "beweglichen Zeigern,
Fig. 3 eine der Fig. 2 entsprechende Anordnung, "bei der die Möglichkeit "besteht, Blendeneinstellbereiche
verschiedener Wechselobjektive zu berücksichtigen^
Fig. 4 eine weitere Anordnung für Kameras mit Wechselobjektiven, oei der der Blendeneinsteilbereich jedes Objektivs selbsttätig eingegeben wird und
Fig. 5 eine erfindungsgemäße Anordnung mit einer Warnanzeigevorrichtung»
Fig. 1 zeigt einen Entfernungseinsteller 1 einer Kamera, der eine Marke 2 trägt. Mittels der Marke 2 kann die Entfernung nach einer fest angebrachten Entfernungsskala 3 eingestellt werden. Oberhalb der Entfernungsskala 3 sind zwei feste Skalenbänder 4,5 aufgetragen, deren Enden, 4a, 4b bzw» 5a, 5b Marken bilden, die die Grenzen des Bereichs der für eine bestimmte Leitzahl einstellbaren Entfernungen angeben. Dabei ist das Zahlenband 4 der Blitzleitzahl "28" unter das Skalenband 5 der Leitzahl "14" zugeordnet. Weiterhin ist eine Kamera vorausgesetzt, an deren Blende die Werte "2,8" bis "16" eingestellt werden können.
- 5 ■- ■ .
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Aus I1Ig. T- ergibt sich ohne weiteres, daß bei Verwendung eines Blitzlichtgerätes mit der Leitzahl "14" richtig belichtete Aufnahmen dann möglich sind, wenn sich das aufzunehmende Motiv in einem Bereich von etwa 1 m bis 5 m Abstand von der Kamera mit dem Blitzlichtgerät befindet. Soll dagegen ein Blitzlichtgerät mit der Leitzahl "28" Verwendung finden, so zeigt das Skalenband 4? daß richtig belichtete Aufnahmen bei einem Motivabstand von etwa 1,75 m bis zu 10 m möglich sind.
Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, die Skalenbänder 4,5 wegzulassen und lediglich die Marken für 4a,4b,5a,5b allein vorzusehen. Außerdem können auch weitere Marken für Blitzgeräte mit andern Leitzahlen aufgetragen werden.
Bei der Anordnung gemäß Fig. 2 ist wiederum eine feste Entfernungsskala 6 vorgesehen. Mit der Skala 6 arbeiten zwei Marken bildende Zeiger 7,8 zusammen, die je auf einem kon-' zentrisch zum Aufnähmeobjektiv 9 drehbar gelagerten Ring 10 bzw. 11 befestigt sind. Jeder der beiden Ringe 10,11 weist eine Verzahnung 12 bzw. 13 auf. In die Verzahnung greift ein Ritzel 14 ein, das um einen festen Zapfen 15 drehbar angeordnet ist. In gleicher Weise kämmt die Ver-
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zahnung 13 mit einem Ritzel 16, das um einen Zapfen 17 gedreht werden kann. Jedes der beiden Ritzel 14>16 trägt einen Stift 18, bzw. 19 der jeweils in eine Steuernut 20 bzw. 21 eingreift. Die beiden Steuernuten 20,21 sind in einen Leitzahlwerteinsteller eingeschnitten, der ebenfalls als ein konzentrisch zum Objektiv drehbarer Ring ausgebildet ist. Der Leitzahlwerteinsteller 22 trägt eine Marke 23, mit der er nach einer fest angeordneten Skala 24 mit Leitzahlwerten einstellbar ist.
Die Anordnung ist wiederum für eine Kamera bestimmt, deren Blende auf die Werte von "2,8" bis "16" einstellbar ist. In der in Fig. 2 wiedergegebenen Lage zeigen die Zeiger 7>8 an, daß innerhalb eines Entfernungsbereiches von etwa 1 m bis 5 m bei Benutzung eines Blitzliehtgerätes mit der Leitzahl "14" richtig belichtete Aufnahmen durchgeführt werden können.
Zusätzlich, jedoch nicht zwingend, sind bei dieser Anordnung Mittel zum Sperren eines Entfernungseinstell^rs 25 vorgesehen. Der Entfernungseinsteller 25 tragt hierzu einen Zeiger 26, der gleichzeitig zur Entfernungsei ns teilung anhand der Skala 6 dient. Der Zeiger 26 ist mit einem Stift 27 vorgesehen, der in den Raum zwischen den beiden Zeigern 7,8 hineinragt und für den diese Zeiger je einen Endanschlag bilden.
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Versucht der Benutzer der Kamera beispielsweise bei der in fig. 2 getroffenen Einstellung der Blitzleitzahl einen Ent- : fernungswert über 5m einzustellen, so läuft der Stift 27 gegen den Zeiger 8 und verhindert dadurch eine weitere Drehung des Entfernungseinstellers 25. Der Zeiger 8 ist dabei durch die in dieser Richtung selbstsperrende Steuernut-Stiftführung 21, 19 gehalten. Um bei dieser Anordnung eine freie Einstellbarkeit der Entfernung zu gewährleisten, falls keine Blitzlichtaufnahmen durchgeführt werden sollen, kann der Leitzahlwerteinsteller 22 in SteHungenuberführt werden, durch z. B. Drehen im Uhrzeigersinn)in denen über die Steuernut-Stift-Terbindungen 20,18,19 die Zeiger 7, 8 in Lagen außerhalb des Bereichs der Entfernungsskala 6 überführbar sind, so daß sie eine Einstellung des Zeigers 26 auf einen beliebigen Entfernungswert nicht behindern. Bei einer Anordnung ohne Sperrung des Entfernungsstellers 25 kann damit durch Verdrehen des Leitzahlwerteinstellers 22 eine Abschaltung der Blitzbereichsanzeige bzw. eine gleichzeitige Umschaltung z.B. auf eine Belichtungsautomatik vorgenommen werden.
Die Anordnung gemäß fig. 3 ist grundsätzlich ebenso aufgebaut wie das vorbeschriebene Ausführungsbeispiel. Auch hier sind wiederum zwei an drehbaren Eingen 27,28 befestigte Zeiger 29,30 vorgesehen, die mit einer Entfernungsskala 31 zusammen-
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wirken. Die Ringe 27?28 stehen dabei ebenfalls über Verzahnungen 32,33 mit Ritzeln 34*35 in Verbindung, die um feste Achsen 36,37 drehbar sind. Auf jedes der Ritzel 34,35 ist ein Stift 38 bzw. 39 aufgesetzt} der in eine Steuernut 40 bzw. 41 eingreift.
„Abweichend vom ersten Ausführungsbeispiel ist jede Steuernut in einen einen Endblendenwerteinsteller bildenden Träger 42,43 eingeschnitten, der in verschiedenen Relativlagen gegenüber einem Leitzahlwerteinsteller 44 verrast- oder verriegelbar angeordnet ist. Zweckmäßig weist jeder Träger 42,43 eine Reihe von Rastausnehmungen 45 bzw. 46 auf, in die eine am Leitzahlwerteinsteller 44 gelagerte Rastfeder 47 bzw. 48 eingreifen kann. Jeder Träger 42,43 ist mit einer Handhabe 49»50 versehen, mit der er unter Verwendung einer Marke 51 bzw.- 52 und einer Skala 53 bzw. 54? die auf den Leitzahlwerteinsteller 44 aufgetragen sind, eingestellt werden kann. Die Skala 53 umfaßt
OMt^-J15Jj ,„^.,^1.^;^,
die Werte, die den kleinsten an verschiedenen Wechselobjektiven vorgesehenenBlenden zugeordnet sind, während die Skala 54 die größten an diesen Objektiven einstellbaren Blenden angibt.
_9 —
Pf 512/MF 898
Bei dieser Anordnung werden nach Ansetzen eines neuen Wechselobjektivs an die Kamera zunächst die Träger 42,43 durch Betätigung der Handhaben 49»50 mittels ihrer Marken 51,52 auf diejenigen Werte der Skalen 53,54 eingestellt, die dem größten und dem kleinsten Blendenwert, der am Objektiv einstellbar ist, entspricht. Hierdurch verändert sich die Lage der Steuernuten 40,41 gegenüber den festen Achsen 36,37· Die Zeiger 29,30 erfahren daher eine bestimmte Voreinstellung»
Zur Durchführung einer Aufnahme unter Verwendung eines Blitzlichtgerätes wird anschließend der Leitzahlwerteinsteller 44 so weit gedreht, bis seine Marke 55 dem Wert der festen Skala 56 gegenübersteht, der der Leitzahl des zu verwendenden Blitzlichtgerätes entspricht. Hierdurch wird ebenso wie bei der Anordnung gemäß Pig. 2 die Lage der Zeiger 29,30 gegenüber der Entfernungsskala 31 verändert. Es läßt sich anschließend wiederum ablesen, innerhalb welches Entfernungsbereiches mit den am Objektiv zur Verfügung stehenden Blenden eine Blitzlichtaufnahme unter Verwendung des vorgesehenen Blitzlichtgerätes durchgeführt werden kann.
Fig. 4 zeigt eine Anordnung, die gegenüber dem Ausführungsbeispiel gemäß Pig. 3 eine weitere Bedienungsvereinfachung da-
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durch- erbringt, daß eine Handeinstellung zur Berücksichtigung der größten und kleinsten einstellbaren Blendenwerte verschiedener Wechselobjektive entfällt. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind wiederum zwei mit einer Entfernungsskala 57 zusammenwirkende Zeiger 58,59 vorgesehen, die auf konzentrisch "zueinander drehbar gelagerten Ringen 60,61 angebracht sind.
Die Ringe 60,61 stehen über Verzahnungen 62,63 mit Ritzeln
tragen. Die Stifte 66S67 64,65 in Verbindung,die je einen Stift 66S67/greifen, ebenso wie bei den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen, in Steuernuten 68,69 ein, die ihrerseits in einen Leitzahlwerteinsteller 70 eingeschnitten sind. Der Leitzahlwerteinsteller 70 ist mittels einer Marke 71 wiederum nach einer festen Skala 72 mit Blitzleitzahlwerten einstellbar.
Abweichend von den bisher beschriebenen Ausführungsformen sind die Ritzel 64,65 um Achsen 73,74 drehbar gelagert, die je auf einen einen Endblendenwerteinsteller bildenen Träger 75 bzw. 76 aufgesetzt sind. Jeder der beiden Träger 75,76 ist mittels eines Ringes 77,78 einzeln konzentrisch zu den.
Ringen 60,61 drehbar angeordnet. An jedem der beiden Träger
ι greift weiterhin eine Rückstellfeder 79,80 75, 76/an. Die Rückstellfedern 79,80 suchen die Träger 75.76 an festen Anschlagstiften 81,82 zu halten.
PF 512/Μί1 898
Mit den freien Enden der Träger 75,76 können Anschläge 83,84 eines Passungsringes 85 des Wechselobjektivs, beispielsweise eines Bajonettringes zum Anrenken des Wechselobjektivs
an der Kamera, zusammenwirken. Der Anrenkweg des Fassungsringes 85 und damit des Wechselobjektivs ist durch einen
weiteren Ansatz 86, der in der angerenkten Stellung an
einem kamerafesten G-egenanschlag 87 zur Anlage kommt, begrenzt.
Beim Anrenken eines Wechselobjektivs laufen die Anschläge
83,84 des Fassungsringes 85 gegen die freien Enden der
Träger 75,76 und nehmen dabei diese mehr oder minder weit
in Richtung der Pfeile a mit. Hierdurch verändert sich die Lage der Ritzel 64,65 und damit der Stifte 66,67 gegenüber dem Leitzahlwerteinsteller 70. Die Stifte 66,67 gleiten
daher ein Stück entlang der Steuernuten 68,69. Infolgedessen drehen sich die Ritzel 64,65 um ihre Achsen 73,74 und verändern dadurch die Lage der Zeiger 58,59. Hierdurch wird
wiederum eine dem max imalen einstellbaren Blendenwert des Wechselobjektivs angepaßte Voreinstellung getroffen« Dabei sind, abweichend vom vorher beschriebenen Ausführungsbeispiel, keinerlei zusätzliche Handeinstellungen durch den Benutzer der Kamera mehr notwendig.
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Um eine Blitzlichtaufnahme durchzuführen, wird anschließend lediglich noch der Einsteller 70 so weit gedreht, Ms seine Marke 71 dem gewünschten Leitzahlwert der Skala 72 gegenübersteht. Hierbei wird die Lage der Steuernuten 68,69 gegenüber den Steuerstiften 66,67 der Ritzel 64,65 verändert« Diese Ritzel, deren Achsen 73,74 nunmehr feststehen, können sich daher nochmals drehen und dadurch die endgültige Einstellung der Zeiger 58,59 bewirken.
Auch beim Ausführungsbeispiel gemäß Pig 5 ist ein drehbarer Leitzahlwerteinsteller 88 vorgesehen, dessen Marke 89 nach einer festen Skala 90 mit Leitzahlwerten eingestellt werden kann« In den Einsteller 88 sind zwei Steuernuten 91»92 eingeschnitten, in die je ein Stift 93,94 eines Ritzels 95,96 .eingreift. Die Ritzel 95,96 kämmen
/mit Verzahnungen 97,98 zweier Ringe 99? 100, die je einen den Zeigern der vorhergehenden Aüsführungsbeipielen entsprechenden Arm 101,102 tragen. Auf jeden der beiden Arme 101,102 ist um einen Zapfen 103,104 schwenkbar ein Steuerhebel 105,106 aufgesetzt. Die Steuerhebel 105,106 tragen Anschlagstifte 107, 108, die mittels Schenkelfedern 109, 110 in Anlage an den Armen 101,102 gehalten sind.
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Auf die freien Enden der beiden Steuerhebel 105*106 sind je ein Steuerstift 111,112 aufgesetzt. Jeder der beiden SteuerstifteH1,112 kann mit einem um eine Achse 113 schwenkbaren Hebel 114 zusammenwirken, der mittels einer Rückstellfeder 115 in Anlage an einem festen Anschlag 116 gehalten ist» In dieser Stellung ragt das eine Ende des Hebels 114 in den Sucher 117 hinein und verdeckt dort eine Warnanzeigemarke 118. In dieser Stellung des Hebels 114 ist dagegen eine weitere im Sucher 117 sichtbare Anzeigemarke 119 frei erkennbar.
Konzentrisch zu den Ringen 99 s 100 ist ein Entfernungseinsteller 120, der mittels nicht näher dargesteller Handhaben gedreht werden kann, vorgesehen. Der Entfernungseinsteller trägt einen etwa T-förmigen Ansatz 121 mit zwei Steuerflächen
Die Steuerflächen 122,123
122, 123/können je mit einem Stellstift 124, 125 eines der beiden Steuerhebel 105,106 zusammenwirken„
Die Einstellung des Blitzleitzahlwertes erfolgt bei dieser Anordnung ebenso wie beim Ausführungsbeispiel gemäß Pig. 2. Dabei könnte zusätzlich auch eine Einrichtung zur Berücksichtigung der Blendenreihen verschiedener Wechselobjektive gemäß
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Pig. 3 oder 4 vorgesehen sein. Hierdurch verändert sich wiederum der gegenseitige Abstand der Arme 101,102, so daß der Bereich, in dem sieh der Ansatz 121 des Entfernungseinstellers frei bewegen kann, verändert wird.
Wird nach Durchführung der Leitzahleinstellung der Entfernungseinsteller 120 auf einen bestimmten Entfernungswert eingestellt und liegt dieser Wert innerhalb des unter Berücksichtigung der Leitzahl und des Blendenbereiches einstellbaren Entfernungsbereiches, so kommt keine der beiden Steuerflächen 122,123 mit einem der Stellstifte 124,125 in Kontakt. Der Hebel 114 verbleibt daher in seiner in Pig. 5 wiedergebenen Stellung, so daß der Benutzer der Kamera die Marke 119 weiterhin im Sucher sieht. Solange die Marke im Sucher sichtbar ist, kann also unter Verwendung des vorgesehenen Blitzlichtgerätes eine richtig belichtete Aufnahme durchgeführt werden.
Versucht der Benutzer der Kamera dagegen, einen Entfernungswert einzustellen, der außerhalb des brauchbaren Entfernungsbereiches liegt, so läuft entweder die Steuerfläche 122 oder die Steuerfläche 123 gegen einen der Stellstifte 124,125 an. Hierdurch wird eine Schwenkung des Steuerhebels 105 in Richtung des Pfeiles b oder des Steuerhebels 106 in Richtung des
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Pfeiles c hervorgerufen. In beiden fällen wird der Steuerstift 112 oder der Steuerstift 111 gegen den Hebel 114 geführt und schwenkt dabei diesen in Richtung des Pfeiles d* Hierdurch wird im Sucher die Warnanzeigemarke 118 freigegeben, während die Marke 119 abgedeckt wird. Dies zeigt dem Be~ nutzer der Kamera an, daß eine Entfernungseinsteilung vorgenommen worden ist, bei der sich unter Berücksichtigung
der Leitzahl des Blitzlichtgerätes und der Reihe der einstellbaren Blendenwerte keine richtig belichtete Aufnahme mehr erzielen läßt.

Claims (16)

■ RA. 678 298*26.9. PF 512/Μϊ1 898 Patentansprüche
1. Fotografische Kamera mit einem Entfernungseinsteller und einem Blendeneinsteller, die zusammen mit einem Blitzlichtgerät zur Durchführung von Blitzlichtaufnahmen vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß einer Entfernungs skala mindestens zwei die Grenzen des Bereiches der für eine bestimmte Blitzleitzahl einstellbaren Entfernungen anzeigende Marken zugeordnet sind.
2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere die Grenzen der Entfernungseinstellbereiche für verschiedene Blitzleitzahlen angebende Markenpaare vorgesehen sind ο
3. Kamera nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Marken fest auf die Entfernungsskala aufgetragen sind»
4. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Marke durch einen Zeiger gebildet ist, der mittels eines Leitzahlwerteinstellers über der Entfernungsskala bewegbar ist.
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5. Kamera nach Anspruch 4 mit Wechselobjektiven, dadurch
gekennzeichnet, daß jeder Zeiger mittels eines Summengetriebes bewegbar ist, das sowohl mittels des Leitzahlwerteinstellers als auch mittels eines Endblendenwerteinstellers betätigbar ist»
6. Kamera nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Endblendenwerteinsteller mittels Steuermarken an den
Wechselobjektiven einstellbar ist.
7« Kamera nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, ,daß die Zeiger Anschläge zur Begrenzung des
Einstellbereichs des Entfernungseinstellers bilden.
8. Kamera nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeiger schwenkbare Steuerhebel tragen, die '■-..' durch- Anlauf eines Steuernockens des Entfernungseinstellers bei Erreichen der Enden des für Blitzlichtaufnahmen mit der voreingestellten Leitzahl geeigneten Entfernungseinstellbereiches in eine die Umschaltung einer Warnanzeigevorrichtung bewirkende lage überführbar sindo
. - 18 PP "512/MF 898
9. Kamera nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zeiger mit einem eine Verzahnung aufweisenden Stellring verbunden ist, mit jeder Verzahnung ein um eine feste Achse drehbares Ritzel kämmt und jedes Ritzel einen in eine Steuernut des leitzahlwerteinstellers eingreifenden Stift trägt.
10. Kamera nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuernuten über den Einstellbereich hinaus verlängert sind und die verlängerten Hutabschnitte derart ausgebildet sind, daß die Zeiger in eine unwirksame Stellung überführbar sind,
11. Kamera nach Anspruch: 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeiger mittels der verlängerten Hutabschnitte aus dem Weg herausführbar sind, den ein mit dem Entfernungseinsteller verbundener Anschlag bei Einstellungen zwischen der größten und der kleinsten am Objektiv einstellbaren Entfernung durchläuft»
12. Kamera nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Steuernuten in zwei vom Leitzahieinsteller getrennte Träger eingeschnitten sind und jeder Träger zur
PF 512/Mi1 898
Berücksichtigung unterschiedlicher größter und kleinster Blendenöffnungen verschiedener Wechselobjektive in unterschiedlichen Lagen gegenüber dem Leitzahlwerteinsteller verrast- oder verriegelbar ist.
13· Kamera nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zeiger mit einem eine Terzahnung aufweisenden Stellring verbunden ist, mit jeder Verzahnung ein auf einem drehbar angeordneten Endblendenwerteinsteller gelagertes Ritzel kämmt und jedes Ritzel einen in eine Nut des leitzahleinstellers eingreifenden Stift trägt.
14. Kamera nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Endblendenwerteinsteller mittels Federn in Endlagen gehalten sind und an den Wechselobjektiven zwei Steueransehläge zur
wert
Drehung der Endblenden'e ins teuer entgegen der Wirkung der Federn
vorgesehen sind*
15» Kamera nach Anspruch 8f dadurch gekennzeichnet, daß die Warnanzeigevorrichtung einen schwenkbaren Hebel zur wechselweisen Abdeckung zweier fester, vorzugsweise im Sucher sichtbarer Mar-
Pi1-.51.2/MI 898 ken umfaßt.
16. Die Verwendung der Anordnung gemäß Anspruch. 1 bis 4»5,9» 12 oder 13 als gesondertes Anzeigegeräte
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
DEA22498U 1964-09-26 1964-09-26 Fotografische kamera. Expired DE1976913U (de)

Priority Applications (1)

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DEA22498U DE1976913U (de) 1964-09-26 1964-09-26 Fotografische kamera.

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DEA22498U DE1976913U (de) 1964-09-26 1964-09-26 Fotografische kamera.

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Publication Number Publication Date
DE1976913U true DE1976913U (de) 1968-01-11

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ID=33317389

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DEA22498U Expired DE1976913U (de) 1964-09-26 1964-09-26 Fotografische kamera.

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DE (1) DE1976913U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
USRE45967E1 (en) 2004-09-14 2016-04-12 The Automation Partnership (Cambridge) Limited Ultra-low temperature storage system

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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