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DE1976350U - Entlueftungseinrichtung, insbesondere fuer flachdaecher. - Google Patents

Entlueftungseinrichtung, insbesondere fuer flachdaecher.

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Publication number
DE1976350U
DE1976350U DE1967P0029850 DEP0029850U DE1976350U DE 1976350 U DE1976350 U DE 1976350U DE 1967P0029850 DE1967P0029850 DE 1967P0029850 DE P0029850 U DEP0029850 U DE P0029850U DE 1976350 U DE1976350 U DE 1976350U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
ventilation device
ring
ventilation
flange
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1967P0029850
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Aqseptence Group GmbH
Original Assignee
Passavant Werke AG and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Passavant Werke AG and Co KG filed Critical Passavant Werke AG and Co KG
Priority to DE1967P0029850 priority Critical patent/DE1976350U/de
Publication of DE1976350U publication Critical patent/DE1976350U/de
Priority to CH631168A priority patent/CH474645A/de
Priority to AT04961/68A priority patent/AT290074B/de
Priority to FR1568604D priority patent/FR1568604A/fr
Priority to BE717671D priority patent/BE717671A/xx
Priority to LU56586D priority patent/LU56586A1/xx
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/17Ventilation of roof coverings not otherwise provided for
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/14Junctions of roof sheathings to chimneys or other parts extending above the roof
    • E04D13/1407Junctions of roof sheathings to chimneys or other parts extending above the roof for flat roofs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description

Entlüftungseinrichtung, insbesondere für Flachdächer
Die Neuerung bezieht sich auf eine Entlüftungseinrichtung für Flachdächer, Terrassen usw. mit einem vorzugsweise überdeckten Entlüftungsrohr, das in einen darunter befindlichen koaxialen Zylinder mündet.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Entlüftungseinrichtung zu schaffen, die eine einwandfreie Entlüftung vorzugsweise von Schmutzwasserleitungen ermöglicht unter Vermeidung eventueller baulicher Nachteile. Auch soll die Entlüftungseinrichtung den Erfordernissen nach DIN 1986 entsprechend da aber in dieser Norm gefordert wird, daß Sntlüftungseinrichtungen möglichst senkrecht und ohne Krümmungen nach oben geführt werden sollen, ergibt sich, daß die Entlüftungseinrichtung das Dach und demzufolge auch die für das Dach vorgesehenen Schutzschichten durchstoßen muß. Dieser Dachdurchstoß stellt ganz besondere Probleme, die bei den bekannten Entlüftungsvorrichtungen nicht hinreichend gelöst worden sind. So kam es immer wieder vor, daß Wasser an den Abdichtungsstellen zwischen Entlüftungseinrichtung und Dach in die Wärmedämmschicht eindrang oder die Isolierschicht durchbrach und unter anderem im Dach zu Schäden führte, deren Reparaturen dann oft kostspielig waren.
Gemäß der Neuerung werden diese Probleme dadurch gelöst, daß der eingangs genannte Zylinder mindestens einen Flansch aufweist, der für eine Verbindung der Isolierschicht des Daches, der Terrasse usw. ausgebildet ist. Hierdurch kann die durchstoßene Isolier-·
-2·
schicht ohne Schwierigkeiten fest und dicht mit der Entlüftungseinrichtung verbunden werden« Ein Wasserdurchbruch bei starken und auch bei länger anhaltenden Regenfällen ist demzufolge nicht mehr zu befürchten«
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Entlüftungseinrichtung ist zwischen Entlüftungsrohr und Zylinder eine Dichtung aus elastischem Material vorgesehen, vorzugsweise derart, daß das Entlüftungsrohr in Höhenrichtung gegenüber dem Zylinder verschiebbar ist. Auf Grund einer solchen Ausbildung wird eine günstige Verbindung zwischen den beiden Teilen der Entluftungs» einrichtung erreicht: Diese Dichtung bewirkt nämlich gleichzeitig eine gewisse Zentrierung sowie eine ideale Abdichtung beider Teile gegeneinander. Eine Höhenverstellbarkeit ist deshalb wichtig, da man'nunmehr die gleiche Entlüftungseinrichtung für dickere oder dünnere Dächschichten verwenden kann.
Weiterhin ist es bei einer solchen Ausbildung der Entlüftungs« einrichtung zweckmäßig, wenn die Dichtung aus mindestens zwei voneinander verschiedenen Ringen besteht, wobei der obere Ring zumindest als Fixierring und ein unterer Ring zumindest als Dichtungsring ausgebildet sind. Hierbei wird die der Dichtung zugedachte Funktion auf mindestens zwei Ringe aufgeteilt» Eine solche Aufteilung ist deshalb besonders günstig, da jetzt jeder Ring eine spezielle Funktion innehat und dementsprechend auch ausgebildet und angeordnet werden kann. Eine günstige Äusbildungs-' und Anordnungsvariante hierzu besteht darin, daß der Fixierring in Form eines Keilringes hergestellt ist, und zwar so, daß er auf einer Schulter des Zylinders, vorzugsweise auf dessen Flansch, aufliegt, und daß der Dichtungsring als Rolldichtungsring ausgebildet ist« Eine genaue Lagefixierung des Entlüftungsrohres ist nunmehr trotz Höhenverstellbarkeit und Dichtheit der Entlüftungseinrichtung gegeben»
Zur "Vermeidung von Kältebrücfeen und bei Anwendung der neuerungsgemäßen Entlüftungseinrichtung bei wärmegedämmten Dächern ist es besonders vorteilhaft, wenn der vorgenannte Zylinder (nunmehr
erster Zylinder genannt) in seinem unteren oder oberen Bereich von einem zumindest angenähert koaxialen zweiten Zylinder mit Plansch umgeben ist, wobei der Flansch Qäs&sß&üäx. des ersten Zylinders vorzugsweise ocbc&eibsckk des zweiten Zylinders liegt. Von den zwei Flanschen kann nun einer dazu dienen, daß bei einem wärmegedämmten Dach die Dampfsperre mit der Entlüftungseinrichtung so verbunden werden kann, daß hierbei Kondenswasserablagerungen in der Wärmedämmschicht nicht mehr stattfinden können. Bei einer solchen Ausbildung ist es weiterhin sehr zweckmäßig, daß ferner zwischen den beiden Flanschen ein dampfdiffus ionsdichtes, wärmedämmendes und vorzugsweise druckfestes Material angeordnet ist, das zumindest den ersten Zylinder ringförmig umgibt. Eine solche Anordnung dieses beschriebenen Materials bringt mehrere Vorteile:
a) eine für die Montage günstige Lösung
b) Verhinderung des Eindringens von Feuchtigkeit in die Wärmedämmschicht
c) Verhinderung von Kältebrücken, somit keine Möglichkeit zur Entstehung von Kondenswasser,
Eine weitere vorteilhafte Ausbildung de-e neuerungsgemäßen Entlüftungseinrichtung ist gegeben, wenn der Zwischenraum zwischen dem oberen Teil des ersten Zylinders und dem EntIUftungsrohr sowie vorzugsweise oberhalb eines eventuellen Keilringes durch eine Vergußmasse ausgefüllt ist. Diese Vergußmasse bewirkt eine endgültige Fixierung der Entlüftungseinrichtung. Auch ist sie dafür gedacht, daß die gesarate Entlüftungseinrichtung nunmehr fest zusammengefügt wird und durchaus kleinere Erschütterungen, die durch unvorsichtiges Reinigen bzw. Begehen des Daches entstehen können, ertragen kann. Damit bei solchen Begebenheiten auch nicht die aus dem Dach herausragenden Rohre allzu leicht verbeult werden, ist es angebracht, diese Teile aus Gußeisen herzustellen. Auch ist bei Anwendung von- Gußeisen gewährleistet, daß die Entlüftungseinrichtung auch bei ungünstigsten Korrosionsbedingungen keinen Schaden nimmt.
Normalerweise sind die hauptsächlichen Teile der Entlüftungs« einrichtung rund ausgeführt, denkbar ist jedoch auch eine von der Kreisquerschnittsfläche abweichende Form, z.B. die Form eines Vielecks· Ferner kann der als Zylinder benannte Bauteil auch ein oder mehrfach abgesetzt sein, also unterschiedliche Durchmesser aufweisen.
Nochmals besonders hervorzuheben ist der relativ leicht und schnell mögliche Einbau einer der Neuerung entsprechenden Entlüftungseinrichtung.
Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung ist nachstehend an Hand einer Zeichnung näher erläutert» Diese Zeichnung zeigt den eingebauten Entlüftungskörper im vertikalen Schnitt. Hierbei ist das Entlüftungsrohr mit 1, der erste Zylinder mit 2 und dessen Flansch mit 2a sowie der untere Zylinder mit 3 und dessen Flansch mit 3a bezeichnet. Die Flansche 2a, 3a der beiden Zylinder 2,3 sind so ausgebildet, daß die entsprechenden Isolierschichten 9 und 10 einwandfrei mit den Flanschen 2a, 3a verbunden werden können. Das Entlüftungsrohr 1 ragt mit seinem unteren Teil in den ersten Zylinder 2, während der obere Teil des Entlüftungsrohres durch eine Platte 4 überdeckt ist, damit nicht bei starken Regenfällen auch in die Entlüftungsleitung Regenwasser eindringen kann. Am unteren Teil des in den Zylinder2 hineinragenden Entlüftungsrohres ist ein Fixierring 5, der sich auf die Schulter 6 des Zylinders 2 legt, sowie ein Rolldichtungsring 7j der eine dichte verschiebbare Verbindung zwischen Entlüftungsrohr und Zylinder 2 ermöglicht, angebracht. Der zweite Zylinder 3 ist im wesentlichen unterhalb des ersten Zylinders angeordnet, und zwar so, daß der erste Zylinder 2 in den zweiten Zylinder 3 hineinragt und von diesem umgeben wird, und daß ferner zwischen den beiden Flanschen 2a,3a der Zylinder 2 und 3 ein dichtendes und wärmedämmendes Material 8 angeordnet ist» Dieses wärmedämmende Material umgibt den Flansch 2a und Zylinder ringförmig· Auf Grund des Materials 11 (Vergußmaterial) wird eine endgültige Fixierung des Entlüftungsrohres am Ende der Einbauzeit erreicht.
M.H., den 31.7.1967
Pat.RB/ABe.

Claims (1)

  1. G 542 Gebrauchsmuster
    Kennwort: "Entlüftungseinrichtung mit Ablaufdichtung"
    Schut zansprüche
    1. Entlüftungseinrichtung für Flachdächer, Terrassen usw. mit einem vorzugsweise überdeckten Sntlüftungsrohr, das in einem darunter befindlichen koaxialen Zylinder mündet, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (2) mindestens einen Flansch (2a) aufweist, der für eine Verbindung der Isolierschicht (9) des Daches bzw» Terrasse usw» ausgebildet ist, , ■
    2. Entlüftungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Entlüftungsrohr (1) und Zylinder (2) eine Dichtung (5,7) aus elastischem Material vorgesehen ist, vorzugsweise derart, daß das Entlüftungsrohr (1) in Höhenrichtung gegenüber dem Zylinder (2)verschiebbar ist.
    j5. Entlüftungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung aus mindestens zwei voneinander verschiedenen Ringen besteht, wobei der obere Ring zumindest als Fixierring (5) und ein unterer Ring zumindest als Dichtungsring (7) ausgebildet ist.
    4. Entlüftungseinrichtung nach Anspruch 3> dadurch gekennzeichnet, daß der Fixierring (7) in Form eines Keilringes derart ausgebildet und angeordnet ist, daß er auf einer Schulter (6.) des Zylinders (2), vorzugsweise auf dessen Flansch (2a) aufliegt und daß der Dichtungsring (7) als Roll-Dichtungs« ring ausgebildet ist.
    - ■ 2 -
    5· Entlüftungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der vorgenannte Zylinder (erster Zylinder genannt) in seinem unteren oder oberen Bereich von einem zumindest angenähert koaxialen zweiten Zylinder (3) mit Flansch (3&) umgeben ist, wobei der Flansch (2a) des ersten Zylinders (2) vorzugsweise oberhalb des zweiten Zylinders (3) liegt.
    β. Entlüftungseinrichtung nach Anspruch 5* dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Flanschen (2a,j5ä) ein dampfdiffusionsdichtes, wärmedämmendes und vorzugsweise druckfestes Material (8) angeordnet ist, das zumindest den ersten Zylinder (2) ringförmig umgibt.
    7. Entlüftungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenraum zwischen dem oberen Teil des ersten Zylinders (2) und dem Entlüftungsrohr (1) sowie vorzugsweise oberhalb eines eventuellen Keilringes (5) durch eine Yergußmasse (11) ausgefüllt ist.
    8. Entlüftungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht zur Wärmedämmung oder Dichtung verwendeten Teile aus Gußeisen bestehen.
    M.H., den 31.7.1967
    Pat.RB/ABe.
DE1967P0029850 1967-08-04 1967-08-04 Entlueftungseinrichtung, insbesondere fuer flachdaecher. Expired DE1976350U (de)

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AT04961/68A AT290074B (de) 1967-08-04 1968-05-24 Entlueftungseinrichtung zum einbau in flachdaechern, terrassen od. dgl
FR1568604D FR1568604A (de) 1967-08-04 1968-06-12
BE717671D BE717671A (de) 1967-08-04 1968-07-05
LU56586D LU56586A1 (de) 1967-08-04 1968-07-25

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BE1018771A3 (nl) * 2009-06-05 2011-08-02 Segers Bvba Bevestigingssysteem voor zonnepanelen op platte daken, met dakdoorvoer voorzien van thermische onderbreking.

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LU56586A1 (de) 1968-10-31
CH474645A (de) 1969-06-30
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