[go: up one dir, main page]

DE19757375A1 - Verfahren und System für eine parallele Demodulation mehrerer Chips eines CDMA-Signals - Google Patents

Verfahren und System für eine parallele Demodulation mehrerer Chips eines CDMA-Signals

Info

Publication number
DE19757375A1
DE19757375A1 DE19757375A DE19757375A DE19757375A1 DE 19757375 A1 DE19757375 A1 DE 19757375A1 DE 19757375 A DE19757375 A DE 19757375A DE 19757375 A DE19757375 A DE 19757375A DE 19757375 A1 DE19757375 A1 DE 19757375A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signal
samples
demodulating
code
user
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19757375A
Other languages
English (en)
Inventor
Gregory Peter Spock
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Motorola Solutions Inc
Original Assignee
Motorola Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Motorola Inc filed Critical Motorola Inc
Publication of DE19757375A1 publication Critical patent/DE19757375A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B7/00Radio transmission systems, i.e. using radiation field
    • H04B7/14Relay systems
    • H04B7/15Active relay systems
    • H04B7/204Multiple access
    • H04B7/216Code division or spread-spectrum multiple access [CDMA, SSMA]
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/69Spread spectrum techniques
    • H04B1/707Spread spectrum techniques using direct sequence modulation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)
  • Small-Scale Networks (AREA)

Description

GEBIET DER ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf digitale Kommunikationssysteme und insbesondere auf ein verbessertes Verfahren und ein System für die gleichzeitige Demodulierung mehrerer Chips eines Signals des Vielfachzugriffs durch Kode­ trennung.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Eine Modulation mit gespreiztem Spektrum bezieht sich auf ein beliebiges Modulationsschema, das ein Spektrum für das gesen­ dete Signal erzeugt, das viel breiter als die Bandbreite der Information ist, die unabhängig vom informationstragenden Signal gesendet wird. Die Modulation mit gespreiztem Spektrum wurde neuerdings in digitalen zellularen Kommunikationssyste­ men verwendet, wie den digitalen zellularen Kommunikationssy­ stemen, die sich nach dem Interim Standard (IS) 95 der Tele­ communications Industrie Association (TIA) richten.
Das IS-95 System wurde geschaffen, um eine Anzahl existieren­ der analoger zellularer Funkkanäle durch einen einzigen CDMA-Träger direkter Sequenz zu ersetzen. Asymmetrische Modulati­ onsverfahren wurden in der Vorwärtsverbindung (Basisstation­ zu-Mobilstation) und der Rückwärtsverbindung (Mobilstation­ zu-Basisstation) verwendet, obwohl beide Verbindungen mit einer Rate von 1,2288 Mchips/s gespreizt werden, wobei es ermöglicht wird, daß beide Verbindungen die gleiche Band­ breite belegen. Die Vorwärtsverbindung verwendet eine kohä­ rente Modulation/Demodulation. Die Rückwärtsverbindung ver­ wendet eine nichtkohärente Modulation/Demodulation.
Beim mobilen Sender der Rückwärtsverbindung wird das Sprach­ kodiererausgangssignal an einen Faltungskodierer mit einer Rate von 1/3 und einer erzwungenen Länge von 9 (constraint­ length-9) geliefert. Das Ausgangssignal des Faltungskodierers wird dann an einen 32 × 18 Blockverschachteler mit einer Länge von 576 Symbolen geliefert. Die kodierten, verschach­ telten Symbole werden dann unter Verwendung eines 64-ary Orthogonalmodulators blockkodiert.
Am Ausgang des 64-ary Modulationsverfahrens beträgt die Sym­ bolrate 28,8ksym/sx64/6=307, 2k-Walsh Chips/s. Der kodierte Symbolstrom wird dann gespreizt und verwürfelt durch Mischen mit einem maskierten 1,2288 Mchips/s langen Kode (Periode 242-1) von einem Langkodegenerator. Dieser maskierte Langkode kann auch als ein Benutzerkode oder ein Teilnehmerkode be­ zeichnet werden, da er die Signale voneinander unterscheidet. Dieser Datenstrom wird weiter durch das gleichzeitige Sprei­ zen des Datenstrom in Quadratur mit zwei Kurzlängensequenzen (Periode 215) gespreizt. Die sich ergebenden Quadraturkanäle werden dann an einen Offset-QPSK-Modulator gegeben für eine I/Q-Filterung und für ein Mischen mit der Ausgangsträgerfre­ quenz.
An der Basisstation wird das empfangene Signal anfänglich mit den Quadraturlängen-215-PN Sequenzen entspreizt. Das sich ergebende Signal wird dann weiter mit dem langen Benutzerkode entspreizt/entwürfelt, bevor es an einen 64-ary Korrelator angelegt wird. Im Stand der Technik entspreizen traditionelle IS-95 Rake-Demodulatoren die Daten seriell, wenn jede Signal­ abtastung empfangen wird. Somit erfordern Rake-Demodulatoren des Standes der Technik mindestens eine komplette Demodula­ torschaltung für jeden Benutzer und vorzugsweise zusätzliche Demodulatoren für die Demodulationsfinger oder Mehrwegesigna­ le von jedem Benutzer. Ein Finger kann als eine Kopie des CDMA-Signals angesehen werden, das durch eine Ausbreitungs­ verzögerung bei dem Voranschreiten über einen längeren Weg allgemein später in der Zeit empfangen wird.
Zusätzlich zur Duplizierung der Demodulatorschaltung ist der Durchsatz der seriellen Entspreizarchitektur durch die ein­ laufende Datenrate begrenzt, welche typischerweise fest ist und nicht erhöht werden kann, um den Durchsatz zu erhöhen. Somit wurde es wünschenswert sein, eine neue Demodulationsar­ chitektur zu haben, die es der Entspreizschaltung gestattet, mit einer Rate zu arbeiten, die schneller als die einlaufende Datenrate ist, was den Datendurchsatz erhöht.
Wie in Fig. 1 gezeigt und oben erwähnt ist, erfordert diese serielle CDMA-Demodulationsarchitektur viele Kopien der Demo­ dulator- und Dekodierschaltungen, um die Signale von mehreren Systembenutzern zu demodulieren. Wie dargestellt ist, emp­ fängt das digitale drahtlose Kommunikationssystem 20 die CDMA-Signale von den Teilnehmern 22 und 24. Der Teilnehmer 22 sendet das Signal A und der Teilnehmer 24 sendet das Signal B, die beide durch die Antenne 26 empfangen werden. Der Teil­ nehmer 22 ist dichter an der Antenne 26 als der Teilnehmer 24 dargestellt. Das bedeutet, daß ein Rahmen oder eine Gruppe von Symbolen in Signal A an der Antenne 26 früher ankommt als ein Rahmen, der vom Teilnehmer 24 gesendet wird. Darüber hinaus können sich Signal A und Signal B zeitlich überlapp­ ten.
Von der Antenne 26 werden die Funkfrequenzsignale an den Empfänger 28 gegeben, der den Funkfrequenzträger aus den Signalen A und B entfernt.
Das Ausgangssignal des Empfängers 28 wird dann durch den A/D-Wandler 30 von einem analogen Signal in ein digitales Signal umgewandelt. Der digitale Datenstrom, der vom A/D-Wandler 30 ausgegeben wird, umfaßt die Information, die in beiden Signa­ len A und B enthalten ist, die durch verschiedene Benutzer­ kodes voneinander getrennt sind.
In einem typischen IS-95 System verwendet ein A/D-Wandler 30 ein 4-Bit Ausgangssignal, um einen Bereich von Werten im Offset der 2er Komplementform auszugeben. Typische IS-95 Systeme verwenden auch duale A/D-Wandler 30, einen für einen I-Kanal und einen für einen Q-Kanal. Die Demodulatoren 32 verwenden ausgewählte Benutzerkodes, um die CDMA-Signale voneinander zu trennen, und die Dekodierer 38 dekodieren die kodierten Symbole, um Teilnehmerdaten wieder zu gewinnen.
Im Stand der Technik multiplizieren die Demodulatoren 32 die Ausgabeabtastungen des A/D-Wandlers 30 durch eine präzise synchronisierte Nachbildung des Benutzerkodes 34, der ur­ sprünglich verwendet wurde, um die Teilnehmerdaten zu sprei­ zen. Diese Multiplikation der einlaufenden Abtastungen durch einen Benutzerkode erfolgt seriell, Signalabtastung um Si­ gnalabtastung, um entspreizte Abtastungen zu erzeugen, die ein entspreiztes Signal darstellen.
Um den Diversitätsempfang oder den Empfang von Mehrwegsigna­ len zu unterstützen, können jedem Benutzer mehrere Demodula­ toren 32 zugeordnet sein, um die ganze empfangene Signalener­ gie von einem speziellen Teilnehmer zu empfangen. Im Stand der Technik werden jedem Teilnehmer vier Demodulatorschaltun­ gen zugewiesen, um eine Viererverzweigungs- oder einen Vier-Finger-Rake-Empfänger an der Basisstation des digitalen zel­ lularen Systems auszubilden. In Fig. 1 sind mehrere Demodula­ torschaltungen gezeigt, von denen jede einen Benutzerkode oder eine verzögerte Kopie des Benutzerkodes empfängt und von denen jede einen Ausgang hat, der mit einem Summierer 36 verbunden ist, der die Energie, die in jedem Finger des Rake-Empfängers demoduliert wurde, zusammen zählt. Die Ausgänge der Summierer 36 sind mit den Dekodierern 38 verbunden, die kodierte Symbole von den Summierern 36 dekodieren, um Benut­ zersprachabtastungen oder Benutzerdaten zu erzeugen. Der Dekodierer 38 kann durch einen Faltungsdekodierer, wie bei­ spielsweise einen Viterbi-Dekodierer implementiert werden.
Somit besteht ein Nachteil beim Stand der Technik in der großen Zahl duplizierter Schaltungen, die erforderlich ist, um den mehrfingrigen Rake-Empfänger für jeden Teilnehmer zu liefern. Ein anderer Nachteil beim Stand der Technik besteht darin, daß die Finger des Rake-Empfängers dauernd einem spe­ ziellen Teilnehmer zugewiesen sind. Wenn so ein Teilnehmer mehr als die feste Zahl von Fingern und ein anderer Teilneh­ mer nicht alle ihm zugewiesenen Finger benötigt, so können übrige Finger von einen Teilnehmer nicht dem anderen Teilneh­ mer zugewiesen werden, der zusätzliche Finger benötigt.
Es existiert somit ein Bedürfnis nach einem verbesserten Verfahren und einem System für die Demodulierung eines Si­ gnals des Vielfachzugriffs durch Kodetrennung, das die Neuzu­ weisung von Demodulationsresourcen gestattet und die Schal­ tung vermindert, die erforderlich ist, um CDMA von einem oder mehreren Teilnehmern zu demodulieren.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Die neuen Merkmale der Erfindung, von denen angenommen wird, daß sie für die Erfindung kennzeichnend sind, sind in den angefügten Ansprüchen ausgeführt. Die Erfindung selbst jedoch als auch die bevorzugte Art ihrer Anwendung, weitere Aufgaben und Vorteile werden am besten verstanden unter Bezug auf die folgende detaillierte Beschreibung einer beispielhaften Aus­ führungsform, wenn diese in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen gelesen wird.
Fig. 1 zeigt ein digitales Kommunikationssystem, das Demodu­ latoren des Vielfachzugriffs durch Kodetrennung (CDMA) und Dekodierer gemäß dem Stand der Technik aufweist.
Fig. 2 ist ein Blockdiagramm hoher Ebene, das die CDMA-Demo­ dulator/Dekodiererarchitektur gemäß dem Verfahren und dem System der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 3 ist ein detaillierteres Blockdiagramm des parallelen CDMA-Demodulators gemäß dem Verfahren und dem System der vorliegenden Erfindung;
Fig. 4 ist ein detaillierteres Blockdiagramm einer parallelen Entspreiz- und Chipintegrationsfunktion gemäß dem Verfahren und dem System der vorliegenden Erfindung;
Fig. 5 ist ein logisches Flußdiagramm hoher Ebene, das das Verfahren des Ladens eines Abtastpuffers mit Signalabtastun­ gen gemäß dem Verfahren und dem System der vorliegenden Er­ findung zeigt;
Fig. 6 ist ein logisches Flußdiagramm hoher Ebene, das das Verfahren der Suche nach einem Benutzersignal gemäß dem Ver­ fahren der vorliegenden Erfindung zeigt; und
Fig. 7 ist ein logisches Flußdiagramm hoher Ebene, das das Verfahren und das System für die Demodulation und das Deko­ dieren eines Benutzersignals gemäß dem Verfahren und dem System der vorliegenden Erfindung zeigt.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
Unter Bezug auf die Figuren und insbesondere unter Bezug auf Fig. 2 sind Teile eines digitalen drahtlosen Kommunikations­ systems gemäß der vorliegenden Erfindung dargestellt. Wie dargestellt ist, übertragen die Teilnehmer 22 und 24 CDMA-Signale A beziehungsweise B, die durch die Antenne 26 empfan­ gen werden. In einem System des Vielfachzugriffs durch Kode­ trennung direkter Sequenz werden die Signale A und B gleich­ zeitig auf derselben Frequenz gesendet, und die Informatio­ nen, die durch die Signale A und B befördert werden, sind durch einen Benutzerkode getrennt, der verwendet wird, um die Informationen an den Sendern zu spreizen.
Die CDMA-Signale A und B enthalten jeweils Gruppen von Symbo­ len, die einen Datenrahmen bilden. Datenrahmen in den Signa­ len A und B kommen an der Antenne 26 mit derselben Rate an, aber es kann sein, daß sie nicht in Phase miteinander ankom­ men. Wie in Fig. 2 gezeigt ist, kann der Teilnehmer 22 dich­ ter an der Antenne 26 sein als der Teilnehmer 24, was dazu führen kann, daß Walsh-Symbolgrenzen in den Signalen A und B sich überlappen.
Die Funkfrequenzsignale von der Antenne 26 sind mit dem Emp­ fänger 28 verbunden, der den Funkfrequenzträger aus dem zu­ sammengesetzten CDMA-Signal entfernt, um ein analoges Basis­ bandsignal zu bilden.
Als nächstes führt der Analog/Digital-(A/D)-Wandler 30 eine Abtastung des analogen Basisbandsignals durch und gibt ein digitales Basisbandsignal aus, das dann im Abtastpuffer 52 gespeichert wird. In einer bevorzugten Ausführungsform, kann, wie in einem digitalen zellularen IS-95 Kommunikationssystem, der A/D-Wandler 30 vorzugsweise analoge Basisbanddaten in digitale Basisbanddaten mit einer Rate umwandeln, die über der Chiprate von 1,228 Mchips/s liegt. Vorzugsweise wird das analoge Basisbandsignal überabgetastet, möglicherweise um bis zum Achtfachen. Die Abtastungen, die vom A/D-Wandler 30 er­ zeugt werden, können auch einen komplexen Datenstrom darstel­ len, der aus I und Q Komponenten besteht. In einer Ausfüh­ rungsform können die I und Q Komponente als obere und untere Lücken eines 8-Bit Wortes gespeichert werden. Man beachte, daß jede ausgewählte Gruppe von Abtastungen, die im Abtast­ puffer 52 gespeichert ist, Information tragen kann, die zu mehr als einem Benutzer gehört.
Im Hinblick auf die Größe des Abtastpuffers 52 ist der Abta­ stpuffer 52 vorzugsweise groß genug, um eine Anzahl von Abta­ stungen vom A/D-Wandler 30 zu speichern, die mindestens ein Walsh-Symbol darstellt. Wenn ein größerer Abtastpuffer 52 verwendet wird, der Platz hat, um Abtastungen zu speichern, die beispielsweise drei Walsh-Symbole darstellen, können verschiedene Benutzer, die eine Umlaufverzögerung von zwei Walsh-Symbolperioden haben, im gleichen Abtastpuffer aufge­ nommen werden. Die Aufnahme der Verzögerung von zwei Walsh-Symbolen erfordert ein sehr großes Zellgebiet. Wenn kleinere Zellen verwendet werden, kann der Abtastpuffer 52 kleiner sein. Ein Abtastpuffer der groß genug ist, um mehr als drei Walsh-Symbol-Abtastungen zu speichern, gestattet die Verwen­ dung von Doppelpuffertechniken für das Speichern einer näch­ sten Gruppe von CDMA-Signalabtastungen, während eine vorhe­ rige Gruppe von Abtastungen demoduliert wird.
Nachdem die digitalen Basisbandabtastungen im Abtastpuffer 52 gespeichert wurden, adressiert oder wählt eine Adreßvorrich­ tung 54 einen Bereich von Abtastungen aus, der eine Vielzahl von Chips eines speziellen Benutzers darstellt. Die Adreßvor­ richtung 54 ruft einen solchen Bereich von Abtastungen auf, beginnend an einer beliebigen Abtastung im Abtastpuffer 52. Das heißt, die Adreßvorrichtung 54 ist nicht durch Symbol- oder Rahmengrenzen eingeschränkt.
Der Ausgang der Adreßvorrichtung 54 ist mit dem Paralleldemo­ dulator 56 verbunden. Der Paralleldemodulator 56 empfängt einen Bereich von Abtastungen und entspreizt den Bereich von Abtastungen in einem parallelen Betrieb, um eine Vielzahl von entspreizten Abtastungen zu erzeugen. Die entspreizten Abta­ stungen werden dann in einer parallelen Operation integriert, um mindestens einen Teil eines Walsh-Symbols zu erzeugen.
In einer bevorzugten Ausführungsform wird ein Paralleldemodu­ lator 56 verwendet, um zwei Betriebsarten zu implementieren - eine Suchbetriebsart und eine Benutzerdemodulationsbetriebs­ art. Die Auswahl der Betriebsart wird durch die Betriebsart­ steuerung 58 gesteuert. Wenn man sich in einer Benutzerdemo­ dulationsbetriebsart befindet, kann die Betriebsartsteuerung 58 die Demodulation von Signalen von vielen Benutzern steu­ ern. Mit anderen Worten, die Betriebsartsteuerung 58 be­ stimmt, welche Demodulationsaufgabe der Paralleldemodulator durchführt.
Die Betriebsartsteuerung 58 steuert den Adreßmultiplexer 60, der sowohl eine Pufferadresse und Benutzerkodeauswahldaten entweder vom Sucher 62 oder der Benutzerliste 64 auswählt. Eine Pufferadresse, die vom Adreßmultiplexer 60 ausgegeben wird, ist mit der Adreßvorrichtung 54 verbunden, um eine Abtastpufferadresse zu liefern. Die Benutzerkodeauswahlaus­ gangsdaten vom Adreßmultiplexer 60 werden mit dem Kodeauswäh­ ler 66 verbunden, um einen aus der Vielzahl der Benutzerkodes 68 auszuwählen.
Der Sucher 62 wird verwendet, um den Abtastpuffer 52 abzuta­ sten, um einen kodierten Benutzerkanal zu lokalisieren. Somit liefert der Sucher 62 sowohl eine Pufferadresse als auch Benutzerkodeauswahldaten an die Adreßvorrichtung 54 bezie­ hungsweise den Kodeselektor 66, wenn die Betriebsartsteuerung 58 auf eine Suchbetriebsart eingestellt ist. Um einen kodier­ ten Benutzerkanal zu finden, empfängt der Sucher 62 ein Ein­ gangssignal vom parallelen Demodulator 56. Ein solches Ein­ gangssignal wird über einer Zeitperiode oder über eine Anzahl von Walsh-Symbolen gemittelt, und mit einem Energieschwell­ wert verglichen, um zu bestimmen, ob ein Benutzer-CDMA-Si­ gnal, das mit einem speziellen Benutzerkode gespreizt wurde, in der speziellen Adresse oder versetzt im Abtastpuffer vor­ handen ist, und mit dem ausgewählten Benutzerkode korreliert.
Wenn der Sucher 62 bestimmt hat, daß ein Benutzersignal vor­ handen ist, so gibt der Sucher 62 sowohl eine Pufferadresse 70 als auch Benutzerkodeauswahldaten 72 aus, die in der Be­ nutzerliste 64 gespeichert werden. Somit speichert die Benut­ zerliste 64 Pufferadressen und Benutzerkodeauswahldaten für mehrere Systembenutzer. Zusätzlich kann die Benutzerliste 64 verwendet werden, um Pufferadressen 70 und Benutzerkodeaus­ wahldaten 72 für mehrere Finger für jeden Systembenutzer zu speichern. Man beachte, daß für den gleichen Benutzer jeder Finger die gleichen Benutzerkodeauswahldaten verwendet, wäh­ rend jeder Finger einen anderen Versatz oder eine andere Pufferadresse hat. In einem IS-95 System können die Benutzer­ kodeauswahldaten eine Langkodemaske sein, die verwendet wird, um den Langkodegenerator zu maskieren. In einer alternativen Ausführungsform können die Benutzerkodeauswahldaten die tat­ sächlichen Kodebits sein.
Gemäß einem wichtigen Aspekt der vorliegenden Erfindung kön­ nen die Finger für jeden Teilnehmer, gemäß der Anzahl von Fingern, die von jedem Teilnehmer gebraucht wird, durch ein Verwalten der Dateneinträge in der Benutzerliste 64, dyna­ misch zugewiesen und neu zugewiesen werden. Im Kontrast dazu verwenden viele Ausführungsformen des Standes der Technik eine feste Anzahl von Fingern pro Teilnehmer. Die Zahl der Einträge in der Benutzerliste 64 ist begrenzt durch die Fä­ higkeit des parallelen Demodulators 56 auf dem laufenden mit den neuen Abtastungen zu bleiben, die in den Abtastpuffer 52 geladen werden, und der Notwendigkeit die Demodulatorzyklen mit dem Sucher 62 zu teilen. Das Verwalten der Dateneinträge in der Benutzerliste 64 kann als Zuweisen von Demodulations­ resourcen bezeichnet werden, wobei eine Resource eine Anzahl von Demodulatorzyklen pro Sekunde darstellt, oder ein äquiva­ lentes Maß eines Verhältnisses der Demodulatorbandbreite.
In der Benutzerdatendemodulationsbetriebsart wird das Aus­ gangssignal des Demodulators 56 ausgewählt zu Benutzerrahmen­ puffern 74 durch den Symbollenker 76 gelenkt. Die Benutzer­ rahmenpuffer 74 wählen insgesamt einen 20 ms Rahmen von Sym­ bolen aus und können verwendet werden, um Symbole in einem IS-95 System zu entschachteln. Man beachte, daß die Zahl der Symbole in einem Rahmenpuffer 74 teilweise durch den Typ des gewählten Dekodierers bestimmt wird.
Der Dekodierer 78 empfängt entschachtelte Symbole von den Benutzerrahmenpuffern 74 über den Rahmenmultiplexer 80. Der Dekodierer 78 kann mit einem Viterbi-Dekodierer mit sanfter Entscheidung implementiert werden. Man beachte, daß ein ein­ zelner Dekodierer 78 von mehreren Benutzern in dieser Archi­ tektur gemeinsam genutzt werden kann, und ein Rahmenmultiple­ xer 80 die Verwendung dieser Dekodierresource verwaltet. Die Daten, die durch den Dekodierer 78 ausgegeben werden, werden dann zu den Ausgabepuffern 82 über den Lenker 84 gelenkt. Die Daten in den Ausgabepuffern 82 können Benutzerdaten, wie vom Computer lesbare Daten, oder kodierte Sprachdaten, die durch einen Sprachdekodierer in hörbare Sprache umgewandelt werden, darstellen.
Der Viterbi-Dekodieralgorithmus wurde durch Viterbi 1967 in einem Artikel mit dem Titel "Error Bounds for Convolutional Codes and an Asymptotically Optimum Decoding Algorithm", IEEE Transactions on Information Theory, Vol. IT13, April 1967, Seiten 260-269, gefunden und analysiert. Der Algorithmus umfaßt das Berechnen eines Maßes der Ahnlichkeit oder Distanz zwischen dem empfangenen Signal zur Zeit ti und aller Trel­ lis-Wege, die jeden Zustand zur Zeit ti eingeben. Der Viter­ bi-Algorithmus entfernt von der Betrachtung solche Trellis- Wege, die keine möglichen Kandidaten für die maximale Wahr­ scheinlichkeitsauswahl sind. Wenn zwei Wege den gleichen Zustand eingeben, wird derjenige mit dem besten Maß gewählt; dieser Weg wird der überlebende Weg genannt. Man beachte, daß das Ziel des Auswählens des optimalen Wegs äquivalent ausge­ drückt werden kann, als Wählen des Kodewortes mit dem maxima­ len Wahrscheinlichkeitsmaß oder als Wählen des Kodeworts mit dem minimalen Distanzmaß.
Obwohl Fig. 2 eine Ausführungsform der Erfindung zeigt, die verwendet wird, um ein digitales drahtloses IS-95 Kommunika­ tionssystem zu implementieren, sollten Fachleute erkennen, daß der parallele Demodulator 56 Benutzersprache oder Daten­ bits direkt ausgeben kann, in welchem Fall der Lenker 76 die Benutzerdaten direkt zu den Ausgabepuffern 82 sendet, statt die Rahmenpuffer 74 zu verwenden, um Daten für den Dekodierer 78 zu puffern. Mit anderen Worten, der Dekodierer 78 ist in einigen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung nicht notwendig.
In Fig. 3 ist ein Blockdiagramm des parallelen Demodulators 54, der in Fig. 2 gezeigt ist, gemäß dem Verfahren und dem System der vorliegenden Erfindung gezeigt. Wie gezeigt ist, umfaßt der parallele Demodulator 56 einen parallelen Ent­ spreizer 100, der einen Block von Abtastungen 102 und einen Block des Benutzerkodes 104 als Eingangssignale empfängt und entspreizte Abtastungen erzeugt. Der Abtastblock 102 umfaßt eine Anzahl von Signalabtastungen, die mehrere Chips in einem digitalen Basisband-CDMA-Signal eines speziellen Benutzers darstellen.
Gemäß einem wichtigen Aspekt der vorliegenden Erfindung ent­ spreizt der parallele Entspreizer 100 parallel eine Anzahl von Abtastungen, die mehr als einen Chip eines speziellen Benutzers darstellen. In einer Ausführungsform der vorliegen­ den Erfindung kann eine Anzahl von Signalabtastungen, die ein Walsh-Symbol von einem Benutzer darstellen, parallel ent­ spreizt werden. In anderen Ausführungsformen kann der paral­ lele Entspreizer 100 verwendet werden, um eine Anzahl von Chips zu entspreizen, die einen Teil, sagen wir mal ein Ach­ tel, eines Walsh-Symbols von einem Benutzer darstellen. Wenn nur ein Teil eines Symbols parallel entspreizt wird, werden mehrere parallele Entspreizoperation verwendet, um ein voll­ ständiges Walsh-Symbol zu entspreizen. Wenn ein Teil eines Symbols entspreizt wird, so wird ein entsprechender Teil des Benutzerkodes 104 während jeder sequentiellen Entspreizopera­ tion verwendet.
Nachdem der parallele Entspreizer 100 entspreizte Abtastungen erzeugt, werden solche entspreizte Abtastungen in den paral­ lelen Chip-Integrierer 106 gegeben. Der parallele Chip-Inte­ grierer 106 summiert die Energie von jeder entspreizten Abta­ stung, um mehrere Walsh-Chips eines Walsh-Symbols als Aus­ gangssignal zu erzeugen. In einem IS-95 System gibt es 64 Walsh-Chips in einem Walsh-Symbol.
In einer Nicht-M-ary-Ausführungsform der vorliegenden Erfin­ dung kann das Ausgangssignal des parallelen Chip-Integrierers 106 ein Symbol sein.
Um die Walsh-Chips in ein Walsh-Symbol umzuwandeln, werden Walsh-Chips vom parallelen Integrierer 106 in einer optiona­ len schnellen Hadamard-Transformation (FHT) 108 transfer­ riert. Für weitere Informationen über die Implementierung einer schnellen Hadamard-Transformation siehe Kapitel 9 der "Introduction to Spread Spectrum Communications", veröffent­ licht von Prentice Hall, 1995.
Mit dem Ausgang der wahlweisen schnellen Hadamard Transforma­ tion 108 ist ein Symbolschätzer 110 verbunden. Die Funktion des Symbolschätzer 110 besteht darin, zu schätzen oder zu entscheiden, welches der 64 Walsh-Symbole tatsächlich durch den Teilnehmer gesendet wurde und ein soft-64-ary Modulati­ onssymbol 112 aus zugeben, das in einem IS-95 System aus sechs kodierten Symbolen besteht. Der Symbolschätzer 110 und die FHT 108 werden nur bei M-ary Modulationssystemen benötigt.
In Fig. 4 ist ein detaillierteres Blockdiagramm der paralle­ len Entspreiz- und Chipintegrationsfunktion des Verfahrens und des Systems der vorliegenden Erfindung gezeigt. Der pa­ rallele Entspreizer und Chip-Integrierer 120 umfaßt die Funk­ tionen sowohl des parallelen Entspreizers 100 und des paral­ lelen Chip-Integrierers 106 in Fig. 3. Wie dargestellt ist, umfassen der Entspreizer und Chip-Integrierer 120 eine Viel­ zahl von Multiplizierern 122, die mit einem Chip-Integrierer 124 in jeder Entspreizer/Integrierer-Zelle 126 verbunden sind. Der parallele Entspreizer und Chip-Integrierer 120 kann 64 Entspreizer/Integrierer-Zellen 126 umfassen, um in einer parallelen Operation 64 Walsh-Chips, die ein gesamtes Walsh- Symbol für einen speziellen Benutzer in einem IS-95 System bilden, zu entspreizen und zu integrieren. Alternativ können andere Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung weniger als 64 Entspreizer/Integriererzellen verwenden, in welchem Fall Teile des Abtastblockes 102 sequentiell ausgewählt und in den parallelen Entspreizer und Chip-Integrierer 120 einge­ geben werden können.
In einem Nicht-M-Ary-System kann eine einzige Entsprei­ zer/Integrierer-Zelle 126 mit vielen Multiplizierern 122, die einen Chipintegrierer 124 versorgen, verwendet werden. Das Verhältnis der Multiplizierer 122 zu den Chip-Integrierern 124 ist bestimmt durch das Verhältnis der PN-Spreizrate zur einlaufenden Symbolrate.
Gleichgültig ob ein gesamtes Walsh-Symbol entspreizt und integriert wird, oder ob ein etwas kleinerer Teil eines Walsh-Symbols sequentiell entspreizt und integriert wird, verwendet die vorliegende Erfindung eine Vielzahl von Multi­ plizierern 122 und Chip-Integrierern 124, die parallel arbei­ ten, um Walsh-Chips zu entspreizen und zu integrieren. Die Multiplizierer 122 multiplizieren einen Abtastwert St mit +1 oder -1 gemäß dem Kodebit Ct. Der Integrierer 124 addiert alle Signalwerte, die durch die Multiplizierer 122 ausgegeben werden, um ein Walsh-Chip zu erzeugen. Der Integrierer 124 und die Multiplizierer 122 können komplexe Operationen durch­ führen, wie in einer IS-95 Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Im Stand der Technik werden Walsh-Chips seriell entspreizt und integriert, so daß die Ergebnisse einer Entspreiz- und Integrieroperation für einen Walsh-Chip in einer Zeit be­ stimmt werden. Im Gegensatz dazu entspreizt und integriert die vorliegende Erfindung mehrere Walsh-Chips gleichzeitig, wie das durch die Ausgangssignale des parallelen Entspreizers und Chip-Integrierers in Fig. 4 gezeigt ist.
In Fig. 5 ist ein Flußdiagramm hoher Ebene des Verfahrens für das Füllen eines Abtastpuffers mit Abtastungen eines CDMA-Signals gemäß dem Verfahren und dem System der vorliegenden Erfindung gezeigt. Wie dargestellt ist, beginnt das Verfahren bei Block 200 und geht danach zu Block 202, in dem die Abta­ stpuffereingabeadresse initialisiert wird. Danach lädt das Verfahren eine Signalabtastung an die aktuelle Abtastpuffer­ eingabeadresse, wie das in Block 204 dargestellt ist. Somit wird wieder unter Bezug auf Fig. 2 eine Abtastung von einem A/D-Wandler 30 in den Abtastpuffer 52 an der Puffereinga­ beadresse geladen.
Als nächstes bestimmt das Verfahren, ob die aktuelle Puffer­ adresse die letzte Puffereingabeadresse ist oder nicht, wie das in Block 206 dargestellt ist. Wenn die aktuelle Puffer­ adresse nicht die letzte Pufferadresse ist, wird die Puffer­ eingabeadresse erhöht, wie das in Block 208 gezeigt ist. Alternativ wird, wenn die aktuelle Pufferadresse die letzte Pufferadresse ist, die Puffereingabeadresse zur anfänglichen Puffereingabeadresse umgebrochen, wie das in Block 210 darge­ stellt ist. Nachdem eine neue Pufferadresse entweder in Block 208 oder 210 berechnet wurde, kehrt das Verfahren iterativ zu Block 204 zurück, worin die nächste Signalabtastung an der neuen Puffereingabeadresse geladen wird.
In dieser Beschreibung wird der Ausdruck Pufferadresse in einem weiten Sinn verwendet. Eine Pufferadresse kann mehr als nur ein Adreßwort umfassen, das aus Null- und Eins-Bits zu­ sammengesetzt ist. Da der Abtastpuffer eine endliche Anzahl digitaler Basisbandabtastwerte speichert, und da diese Werte kontinuierlich vom Abtastpuffer 52 geladen und entladen wer­ den, soll der Ausdruck "Pufferadresse" Daten einschließen, die notwendig sind, um den Ort für sowohl das Laden als auch das Entladen von Abtastwerten zu beschreiben. In einigen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung kann der Abtast­ puffer 52 mit einem drehbaren Schieberegister implementiert werden, in welchem Fall die Pufferadresse sich auf eine An­ zahl von Verschiebungen beziehen kann, die notwendig sind, um Abtastwerte zu laden oder zu entladen. In anderen Ausfüh­ rungsformen der vorliegenden Erfindung kann auf den Abtast­ puffer 52 durch ein Netz von Multiplexern zugegriffen werden, in welchem Fall eine Pufferadresse sich auf eine Konfigura­ tion für ein solches Multiplexernetz beziehen kann.
In Fig. 6 ist ein Verfahren zum Suchen eines Abtastpuffers für ein CDMA-Signal gemäß dem Verfahren und dem System der vorliegenden Erfindung gezeigt. Wie dargestellt ist, beginnt das Verfahren in Block 230 und geht danach zu Block 232, in dem die Abtastpufferadresse initialisiert wird. Typischerwei­ se wird die Abtastpufferadresse auf die Adresse der frühesten Abtastung im Abtastpuffer initialisiert. Als nächstes liest das Verfahren einen Block von Abtastungen aus dem Abtastpuf­ fer an der aktuellen Abtastpufferadresse, wie das in Block 234 dargestellt ist. In einer Ausführungsform der vorliegen­ den Erfindung umfaßt ein Block von Abtastungen alle Abtastun­ gen, die notwendig sind, um ein gesamtes Walsh-Symbol zu entspreizen und zu integrieren. Kleinere Blöcke von Abtastun­ gen können jedoch aus dem Abtastpuffer 52 gelesen und seriell verarbeitet werden.
Nach dem Lesen eines Blockes von Abtastungen wählt das Ver­ fahren einen Entspreizkode, wie das in Block 236 dargestellt ist. Wenn das Verfahren und das System der vorliegenden Er­ findung eine Suche für einen neuen Benutzer ausführt, ist der ausgewählte Entspreizkode typischerweise der Entspreizkode, der für den Zugangskanal gemäß der IS-95 Systemspezifikation verwendet wird. Die Suchoperationen mögen sich fortsetzen, wenn ein Benutzer gefunden wurde, um Finger oder Mehrwegesi­ gnale von diesem Benutzer zu lokalisieren.
Als nächstes demoduliert das Verfahren den Block der Abta­ stungen unter Verwendung des ausgewählten Entspreizkodes, wie das in Block 238 dargestellt ist. Dieses Demodulationsverfah­ ren verläuft wie dies unter Bezug auf die Fig. 3 und 4 oben dargestellt und beschrieben wurde. Nach der Demodulation bestimmt das Verfahren, ob der Abtastblock mit dem ausgewähl­ ten Entspreizkode korreliert, wie das in Block 240 darge­ stellt ist. Wenn der Abtastblock nicht mit dem ausgewählten Entspreizkode korreliert, kann die Korrelation durch Verglei­ chen der Größe der empfangenen Energie mit einem vorbestimm­ ten Schwellwert erkannt werden.
Wenn eine Korrelation erkannt wird, addiert das Verfahren Benutzerdaten, die die Abtastpufferadresse und Benutzerkode­ auswahldaten umfassen können, zu einer Benutzerliste, wie das in Block 242 dargestellt ist. Diese Information, die in der Benutzerliste gespeichert ist, umfaßt Information, die not­ wendig ist, um die nächste Abtastblockadresse zu berechnen und die Benutzerkodeauswahldaten, die notwendig sind, um einen Entspreizkode für das CDMA-Signal des neu lokalisierten Benutzers zu erzeugen. Zusätzlich kann jeder Benutzer Daten haben, die in die Benutzerliste eingegeben wurden, die mehre­ re Finger identifizieren. Gemäß einem wichtigen Aspekt der vorliegenden Erfindung können einige Benutzer Daten in der Liste für einen oder zwei Finger haben, während andere Benut­ zer Daten in der Liste für vier oder mehr Finger haben kön­ nen, in Abhängigkeit von den Bedürfnissen des Benutzers und der effizienten Zuweisung der Demodulatorresourcen. Somit kann die Zahl der Finger, die jedem Benutzer zugewiesen ist, dynamisch zugewiesen und neu zugewiesen werden, wenn sich das Signal von jedem speziellen Benutzer ändert und einen Schwund zeigt. Im Gegensatz zum Stand der Technik ist die vorliegende Erfindung nicht durch eine maximale oder minimale vorgegebene Zahl von Fingern beschränkt, die jedem Benutzersignal zuge­ wiesen sind.
Unter erneutem Bezug auf Block 240 wird, wenn der Abtastblock nicht mit dem ausgewählten Entspreizkode korreliert, nichts in die Benutzerliste eingetragen, und das Verfahren bestimmt, ob die aktuelle Abtastung die letzte Abtastpufferadresse darstellt, wie das in Block 244 gezeigt ist.
Wenn die aktuelle Adresse nicht die letzte Abtastpufferadres­ se ist, berechnet das Verfahren die nächste Abtastpuffer­ adresse, wie das in Block 246 dargestellt ist. Beim Berech­ nen der nächsten Abtastpufferadresse kann die Adresse um eine Abtastung oder um eine vorbestimmte Anzahl von Abtastungen erhöht werden, in welchem Fall der Abtastpuffer schneller aber vielleicht nicht so genau suchen kann.
Wenn in Block 244 das Verfahren bestimmt, daß die aktuelle Adresse die letzte Abtastpufferadresse ist, so initialisiert das Verfahren die Abtastpufferadresse neu, um die Suche am Anfang des Abtastpuffers zu beginnen, wie das in Block 248 gezeigt ist. Nach dem Berechnen einer neuen Abtastpuffe­ radresse entweder in Block 246 oder 248, geht das Verfahren iterativ zu Block 234 zurück, wo ein neuer Block von Abta­ stungen von der neuen Abtastpufferadresse gelesen wird. Auf diese Art sucht das Verfahren kontinuierlich nach neuen CDMA-Signalen und neuen Fingern für schon lokalisierte CDMA-Signa­ le.
In Fig. 7 ist das Verfahren zur Demodulierung und Dekodierung eines Abtastblockes gemäß einem Verfahren und einem System der vorliegenden Erfindung gezeigt. Wie dargestellt ist, beginnt das Verfahren in Block 260 und geht danach zu Block 262, in dem eine Abtastpufferadresse von der Benutzerliste für einen anfänglichen Benutzer ausgewählt wird. Als nächstes liest das Verfahren einen Block von Abtastungen vom Abtast­ puffer an der ausgewählten Abtastpufferadresse, wie das in Block 264 dargestellt ist. Der Block von gelesenen Abtastun­ gen kann eine Anzahl von Abtastungen umfassen, die ein gesam­ tes Walsh-Symbol darstellen, wenn die Erfindung in einem IS-95 CDMA-System verwendet wird.
Danach wählt das Verfahren einen Benutzerkode, der mit dem aktuellen Benutzer in der Benutzerliste verbunden ist, wie das in Block 266 dargestellt ist. Dieser Schritt kann unter Verwendung der Benutzerkodeauswahldaten in der Benutzerliste 64 und dem Kodeauswähler 66 implementiert werden, um einen Kode aus der Vielzahl der Benutzerkodes 68 auszuwählen, wie das in Fig. 2 dargestellt ist.
Als nächste demoduliert das Verfahren den Abtastblock, wie das in Block 268 dargestellt ist. Dieser Demodulationsschritt umfaßt das Entspreizen und Integrieren der Abtast-Chips, um Walsh-Chips zu erzeugen, die in einem IS-95 System dann durch eine FHT verarbeitet werden, um 64 sanfte Walsh-Modulations­ symbole zu erzeugen. Weiterhin wird eines der 64 Modulations­ symbole als das Symbol, das gesendet wurde, geschätzt.
Als nächstes dekodiert das Verfahren die demodulierten Soft- Symbole, wie das in Block 270 gezeigt ist. In einer Ausfüh­ rungsform kann dies mit einer vollständigen parallelisierten Viterbi-Dekodierung implementiert werden. Wenn die Symbole dekodiert sind, gibt das Verfahren die Daten für den ausge­ wählten Benutzer aus, wie das in Block 272 gezeigt ist. Die Ausgabedaten können die Form von abgetasteten Sprachdaten oder von vom Computer lesbaren Daten annehmen.
Nach dem Ausgeben der Daten für den ausgewählten Benutzer bestimmt das Verfahren, ob zusätzliche Benutzer in der Benut­ zerliste aufgeführt sind oder nicht, wie das in Block 274 gezeigt ist. Wenn zusätzliche Benutzer in der Benutzerliste aufgeführt sind, wählt das Verfahren die Abtastpufferadresse für den Abtastblock, der dem nächsten Benutzer in der Liste entspricht, und den entsprechenden Benutzerkode, wie das in Block 276 gezeigt ist. Wenn keine zusätzlichen Benutzer in der Benutzerliste aufgelistet sind, geht das Verfahren zu Block 262 zurück, in dem der anfängliche Benutzer wieder für die Demodulation des nächsten Abtastblockes für den anfängli­ chen Benutzer ausgewählt wird.
Beim Vergleichen der Fig. 1 mit der Fig. 2 sieht man, daß die Demodulationsarchitektur der vorliegenden Erfindung meh­ rere Kopien der Demodulatorschaltung und einer Dekdodier­ schaltung eliminiert. Die parallele Demodulatorschaltung der vorliegenden Erfindung wird verwendet, um mehrere CDMA-Signa­ le von mehreren Systembenutzern zu demodulieren. Dies wird durch eine dynamische Zuweisung und Verwaltung von Demodula­ tionsresourcen (parallele Demodulatorzyklen pro Sekunde) zwischen den Anforderungen einer Suchmaschine und mehreren Benutzern mit mehreren Fingern erreicht.
Da die Architektur der vorliegenden Erfindung einlaufende Abtastungen puffert, kann die Demodulationsoperation mit Taktgeschwindigkeiten arbeiten, die den einlaufenden Chip übertreffen. Ein Betrieb mit einer höheren Taktgeschwindig­ keit verbessert den Demodulatordurchsatz stark.
Obwohl die vorliegende Erfindung unter Bezug auf eine IS-95 Umkehrverbindung dargestellt und beschrieben wurde, können die Betriebsprinzipien der vorliegenden Erfindung in jedem CDMA-System direkter Sequenz angewandt werden. Die Verwendung eines einzelnen parallelen Demodulators und eines einzelnen Dekodierers liefert eine effiziente Gate-Gestaltung für das Demodulieren von CDMA-Signalen von mehreren Benutzern. Die Architektur der vorliegenden Erfindung ist ideal für das Demodulieren und Dekodieren von Signalen von allen Benutzern in einem oder mehreren Sektoren innerhalb einer einzigen integrierten Schaltung geeignet.
Die vorstehende Beschreibung einer bevorzugten Ausführungs­ form der Erfindung wurde für Zwecke der Darstellung und Be­ schreibung ausgeführt. Es ist nicht beabsichtigt, daß sie erschöpfend sein soll, oder die Erfindung auf die darin be­ schriebene präzise Form beschränken soll. Modifikationen oder Variationen sind im Lichte der obigen Lehren möglich. Die Ausführungsform wurde gewählt und beschrieben, um die beste Darstellung der Prinzipien der Erfindung und ihrer prakti­ schen Anwendung zu liefern, und um es einen Fachmann zu ge­ statten, die Erfindung in verschiedenen Ausführungsformen und mit verschiedenen Modifikationen zu verwenden, die für die spezielle in Frage kommende Nutzung geeignet sind. Alle sol­ che Modifikationen und Variationen liegen innerhalb des Um­ fangs der Erfindung, wie sie durch die angefügten Ansprüche bestimmt ist, wenn sie gemäß der Breite, zu der sie fair, gesetzlich und recht und billig berechtigen, interpretiert werden.

Claims (24)

1. Verfahren zur Demodulation eines Signals des Vielfachzu­ griffs durch Kodetrennung (CDMA) in einem Kommunikationssy­ stem, umfassend:
Speichern von Abtastungen des CDMA-Signals in einem Abtastpuffer;
Wiederaufrufen einer Vielzahl von Abtastungen von diesem Abtastpuffer, die eine Vielzahl von Chips darstellen; und
Demodulieren dieser Vielzahl von Abtastungen unter Ver­ wendung eines ausgewählten Benutzerkodes, um mindestens einen Teil eines Symbols in diesem Signal des Vielfachzugriffs durch Kodetrennung zu erzeugen.
2. Verfahren zur Demodulation eines Signals des Vielfachzu­ griffs durch Kodetrennung nach Anspruch 1, wobei der Demodu­ lationsschritt folgende Schritte umfaßt:
Entspreizen der Vielzahl von Abtastungen unter Verwen­ dung eines Benutzerkodes, um eine Vielzahl von entspreizten Abtastungen zu erzeugen; und
Integrieren der entspreizten Abtastungen, um den minde­ stens einen Teil eines Symbols zu erzeugen.
3. Verfahren zur Demodulation eines Signals des Vielfachzu­ griffs durch Kodetrennung nach Anspruch 2, wobei der Ent­ spreizschritt das gleichzeitige Multiplizieren jeder Abta­ stung im Bereich der Abtastungen mit +1 oder -1 gemäß dem entsprechenden Teil des ausgewählten Benutzerkodes umfaßt.
4. Verfahren zur Demodulation eines Signals des Vielfachzu­ griffs durch Kodetrennung nach Anspruch 1, wobei es ferner den Schritt des Durchführens einer Dekodieroperation mit diesem Symbol umfaßt.
5. Verfahren zur Demodulation eines Signals des Vielfachzu­ griffs durch Kodetrennung nach Anspruch 4, wobei der Schritt einer Durchführung einer Dekodieroperation eine Durchführen einer Faltungsdekodieroperation umfaßt.
6. Verfahren zur Demodulation eines Signals des Vielfachzu­ griffs durch Kodetrennung nach Anspruch 1, wobei es ferner den Schritt des Durchsuchens des Abtastpuffers nach der Viel­ zahl von Abtastungen des CDMA-Signals, das mit dem ausgewähl­ ten Benutzerkode korreliert, umfaßt.
7. Verfahren zur Demodulation eines Signals des Vielfachzu­ griffs durch Kodetrennung nach Anspruch 6, wobei es ferner das Aufzeichnen von Information in einer Benutzerliste um­ faßt, die benötigt wird, um eine nächste Vielzahl von Abta­ stungen vom Abtastpuffer wieder auf zurufen, die mindestens einen Teil eines nächsten Symbols in dem CDMA-Signal darstel­ len.
8. Verfahren zur Demodulation eines Signals des Vielfachzu­ griffs durch Kodetrennung nach Anspruch 6, wobei der Such­ schritt weiter das Durchsuchen des Abtastpuffers nach einer Vielzahl von Abtastungen umfaßt, die eine zusätzliche Kopie des CDMA-Signals darstellen.
9. Verfahren zur Demodulation eines Signals des Vielfachzu­ griffs durch Kodetrennung nach Anspruch 8, wobei es ferner den Schritt der Aufzeichnung von Information in einer Benut­ zerliste umfaßt, die benötigt wird um eine nächste Vielzahl von Abtastungen von dem Abtastpuffer aufzurufen, die minde­ stens einen Teil eines nächsten Symbols in der zusätzlichen Kopie des CDMA-Signals darstellen.
10. Verfahren zur Demodulation eines Signals des Vielfachzu­ griffs durch Kodetrennung nach Anspruch 8, wobei eine Anzahl von Demodulationszyklen pro Sekunde eine Demodulationsresour­ ce darstellen, und wobei CDMA-Signale von mehreren Benutzern verschiedene Mengen von Demodulationsresourcen erfordern, wobei es ferner den Schritt der Zuweisung von Demodulations­ resourcen zwischen den mehreren Benutzern basierend auf den verfügbaren Resourcen und den Anforderungen der mehreren Benutzer, um eine variable Anzahl von Fingern des CDMA-Si­ gnals pro Benutzer zu demodulieren, umfaßt.
11. Verfahren zur Demodulation eines Signals des Vielfachzu­ griffs durch Kodetrennung nach Anspruch 1, wobei der Schritt des Speicherns der Abtastungen ferner das Speichern einer Anzahl von Abtastungen, die ein Symbol in dem CDMA-Signal darstellen, in dem Abtastpuffer umfaßt.
12. System zur Demodulation eines Signals des Vielfachzu­ griffs durch Kodetrennung (CDMA) in einem Kommunikationssy­ stem, umfassend:
eine Vorrichtung für das Speichern von Abtastungen des CDMA-Signals in einem Abtastpuffer;
eine Vorrichtung für das Demodulieren der Vielzahl von Abtastungen unter Verwendung eines ausgewählten Benutzer­ kodes, um mindestens einen Teil eines Symbols in dem Signal des Vielfachzugriffs durch Kodetrennung zu erzeugen.
13. System zur Demodulation eines Signals des Vielfachzu­ griffs durch Kodetrennung nach Anspruch 12, wobei der Demodu­ lationsschritt folgende Schritte einschließt:
eine Vorrichtung für das Entspreizen der Vielzahl von Abtastungen unter Verwendung eines ausgewählten Benutzerkodes für das Erzeugen einer Vielzahl entspreizter Abtastungen; und
eine Vorrichtung für das Integrieren der entspreizten Abtastungen, um den mindestens einen Teil eines Symbols zu erzeugen.
14. System zur Demodulation eines Signals des Vielfachzu­ griffs durch Kodetrennung nach Anspruch 13, wobei die Vor­ richtung für das Entspreizen eine Vorrichtung für das gleich­ zeitige Multiplizieren jeder Abtastung im Bereich der Abta­ stungen mit +1 oder -1 gemäß dem entsprechenden Teil des Benutzerkodes umfaßt.
15. System zur Demodulation eines Signals des Vielfachzu­ griffs durch Kodetrennung nach Anspruch 12, wobei es ferner eine Vorrichtung für das Durchführen einer Dekodieroperation dieses Symbols umfaßt.
16. System zur Demodulation eines Signals des Vielfachzu­ griffs durch Kodetrennung nach Anspruch 15, wobei die Vor­ richtung für das Durchführen einer Dekodieroperation eine Vorrichtung für das Durchführen einer Faltungsdekodieropera­ tion umfaßt.
17. System zur Demodulation eines Signals des Vielfachzu­ griffs durch Kodetrennung nach Anspruch 12, wobei es weiter eine Vorrichtung zum Durchsuchen des Abtastpuffers nach der Vielzahl von Abtastungen des CDMA-Signals, das mit dem ausge­ wählten Benutzerkode korreliert, umfaßt.
18. System zur Demodulation eines Signals des Vielfachzu­ griffs durch Kodetrennung nach Anspruch 17, wobei es ferner eine Vorrichtung für das Aufzeichnen von Information in einer Benutzerliste umfaßt, die benötigt wird, um eine nächste Vielzahl der Abtastungen vom Abtastpuffer aufzurufen, die mindestens einen Teil eines nächstens Symbols im CDMA-Signal darstellen.
19. System zur Demodulation eines Signals des Vielfachzu­ griffs durch Kodetrennung nach Anspruch 17, wobei die Vor­ richtung für das Suchen ferner eine Vorrichtung für das Durchsuchen des Abtastpuffers nach einer Vielzahl von Abta­ stungen, die eine zusätzliche Kopie des CDMA-Signals darstel­ len, umfaßt.
20. System zur Demodulation eines Signals des Vielfachzu­ griffs durch Kodetrennung nach Anspruch 19, wobei es ferner eine Vorrichtung für das Aufzeichnen von Information einer Benutzerliste umfaßt, die benötigt wird, um eine nächste Vielzahl der Abtastungen vom Abtastpuffer auf zurufen, die mindestens einen Teil des nächsten Symbols in der zusätzli­ chen Kopie des CDMA-Signals darstellen.
21. System zur Demodulation eines Signals des Vielfachzu­ griffs durch Kodetrennung nach Anspruch 19, wobei eine Anzahl von Demodulationszyklen pro Sekunde eine Demodulationsresour­ ce darstellt, und wobei CDMA-Signale von mehreren Benutzern verschiedene Mengen der Demodulationsresourcen erfordern, wobei es ferner eine Vorrichtung für das Zuweisen von Demodu­ lationsresourcen zwischen den mehreren Benutzern, basierend auf den verfügbaren Resourcen und Bedürfnissen der mehreren Benutzer, um eine verschiedene Anzahl von Fingern des CDMA-Signals pro Benutzer zu demodulieren, umfaßt.
22. System zur Demodulation eines Signals des Vielfachzu­ griffs durch Kodetrennung nach Anspruch 12, wobei die Vor­ richtung für das Speichern der Abtastungen ferner eine Vor­ richtung für das Speichern einer Anzahl von Abtastungen, die ein Symbol in diesem CDMA-Signal darstellen, in dem Abtast­ puffer umfaßt.
23. System zur Demodulation eines Signals des Vielfachzu­ griffs durch Kodetrennung (CDMA) in einem Kommunikationssy­ stem, umfassend:
einen Abtastpuffer für das Speichern der Signalabtastun­ gen;
eine Adressiervorrichtung, die mit dem Abtastpuffer verbunden ist, für das Wiederaufrufen einer Vielzahl dieser Signalabtastungen, die eine Vielzahl von Chips des CDMA-Si­ gnals darstellen;
einen parallelen Demodulator, der mit dieser wieder aufgerufenen Vielzahl von Signalabtastungen verbunden ist, und eine Benutzerkodequelle, die diesen parallelen Demodula­ tor umfaßt;
eine Vielzahl von Multiplizierern, von denen jeder eine Abtastung aus der Vielzahl von Signalabtastungen, und einen entsprechenden Teil eines Benutzerkodes von der Benutzerkode­ quelle aufnimmt; und
einen Integrierer, der mehrere Eingänge und Ausgänge hat, wobei jeder Integrierereingang mit einem Ausgang von einem Multiplizierer aus der Vielzahl der Multiplizierer verbunden ist, und wobei der Ausgang einen Teil eines Symbols liefert.
24. System zur Demodulation eines Signals des Vielfachzu­ griffs durch Kodetrennung nach Anspruch 23, wobei es weiter folgendes umfaßt:
einen Signalsucher, der einen Eingang hat, der mit einem Ausgang des parallelen Demodulators verbunden ist; und
eine Benutzerliste, die mit einem Ausgang des Signalsu­ chers für das Speichern der Benutzerdekodierinformation ver­ bunden ist, wobei Information in der Benutzerliste wählbar mit der Adressiervorrichtung verbunden ist.
DE19757375A 1997-01-02 1997-12-22 Verfahren und System für eine parallele Demodulation mehrerer Chips eines CDMA-Signals Ceased DE19757375A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US08/778,430 US5903550A (en) 1997-01-02 1997-01-02 Method and system for parallel demodulation of multiple chips of a CDMA signal

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19757375A1 true DE19757375A1 (de) 1998-07-23

Family

ID=25113327

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19757375A Ceased DE19757375A1 (de) 1997-01-02 1997-12-22 Verfahren und System für eine parallele Demodulation mehrerer Chips eines CDMA-Signals

Country Status (15)

Country Link
US (1) US5903550A (de)
KR (1) KR100306455B1 (de)
CN (1) CN1115801C (de)
AU (1) AU715259B2 (de)
BR (1) BR9708770A (de)
CA (1) CA2248209A1 (de)
DE (1) DE19757375A1 (de)
FI (1) FI981868A7 (de)
FR (1) FR2758026B1 (de)
GB (1) GB2325384B (de)
IL (1) IL125837A (de)
IT (1) IT1297784B1 (de)
RU (1) RU2174740C2 (de)
SE (1) SE524624C2 (de)
WO (1) WO1998032246A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19836582A1 (de) * 1998-07-21 2000-02-24 Chung Shan Inst Of Science Verfahren und Architektur zur Korrektur von Trägerfrequenzoffset und Spreizcodetaktgabeoffset in einem Direct Sequence-Spreizspektrum-Kommunikationssystem
DE19929727A1 (de) * 1999-06-29 2001-01-18 Siemens Ag Empfangsteil und Verfahren zum Betrieb eines Empfangsteils

Families Citing this family (33)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP3286189B2 (ja) * 1996-11-14 2002-05-27 松下電器産業株式会社 アルゴリズムダイバーシチを用いた受信装置
US6012160A (en) * 1997-10-03 2000-01-04 Ericsson Inc. Method for protecting important data bits using less important data bits
JP3793632B2 (ja) * 1997-12-18 2006-07-05 松下電器産業株式会社 セルサーチ方法及び移動局装置
US6134440A (en) * 1998-01-26 2000-10-17 Qualcomm Inc. Method and apparatus for performing mobile station assisted hard handoff using off line searching
US6741581B1 (en) 1998-09-22 2004-05-25 Hughes Electronics Corporation System and method for transmitting data in frame format using an R-Rake retransmission technique with blind identification of data frames
JP3680592B2 (ja) * 1998-10-30 2005-08-10 株式会社日立製作所 通信装置
US6201843B1 (en) * 1999-02-25 2001-03-13 L-3 Communications, Inc. Rapid acquisition dispersive channel receiver integrated circuit
US7149223B2 (en) * 2000-03-06 2006-12-12 Juniper Networks, Inc. Enhanced fiber nodes with CMTS capability
US20010046268A1 (en) * 2000-03-06 2001-11-29 Alok Sharma Transceiver channel bank with reduced connector density
US7099340B2 (en) * 2000-03-06 2006-08-29 Juniper Networks, Inc. Enhanced CMTS for reliability, availability, and serviceability
US20020056135A1 (en) * 2000-03-06 2002-05-09 Alok Sharma Transceiver channel bank with reduced connector density
US7130292B2 (en) * 2000-06-02 2006-10-31 Essex Corporation Optical processor enhanced receiver architecture (opera)
US6959033B1 (en) * 2000-08-25 2005-10-25 Texas Instruments Incorporated System and method for assigning combiner channels in spread spectrum communications
US6771691B1 (en) 2000-09-15 2004-08-03 Texas Instruments Incorporated System and method for extracting soft symbols in direct sequence spread spectrum communications
US7031374B1 (en) * 2000-10-06 2006-04-18 Texas Instruments Incorporated System and method for selecting sample streams in direct sequence spread spectrum communications
US6985516B1 (en) 2000-11-27 2006-01-10 Qualcomm Incorporated Method and apparatus for processing a received signal in a communications system
KR100366292B1 (ko) * 2000-11-29 2002-12-31 한국전자통신연구원 핑거의 fifo 수를 줄이는 심볼 컴바이닝 방법, 이를이용한 레이크 수신기 및 이러한 레이크 수신기를구동시키기 위한 방법
US7099374B2 (en) * 2001-03-14 2006-08-29 Mercury Computer Systems, Inc. Wireless communication systems and methods for long-code communications for regenerative multiple user detection involving matched-filter outputs
US6987799B2 (en) * 2001-05-03 2006-01-17 Texas Instruments Incorporated System and method for demodulating associated information channels in direct sequence spread spectrum communications
JP3871540B2 (ja) * 2001-10-05 2007-01-24 富士通株式会社 受信装置および半導体装置
KR100444732B1 (ko) * 2001-12-24 2004-08-16 한국전자통신연구원 부호 분할 다중 접속 시스템용 기지국 복조기에서의 칩연산 장치 및 그 방법과, 그 장치를 사용한 기지국 복조기
US6771693B2 (en) 2001-12-27 2004-08-03 Interdigital Technology Corporation Enhanced rake structure
US7177265B1 (en) * 2002-01-15 2007-02-13 Digi International Inc. Iterative method, and apparatus for acquiring time and frequency synchronization in a DSSS receiver
US7106784B2 (en) * 2002-01-25 2006-09-12 Sasken Communication Technologies Limited Universal rake receiver
US7000173B2 (en) * 2002-02-11 2006-02-14 Motorola, Inc. Turbo code based incremental redundancy
US7801085B1 (en) 2002-06-03 2010-09-21 Ericsson Ab System and method of processing CDMA signals
US8000377B2 (en) * 2004-05-24 2011-08-16 General Dynamics C4 Systems, Inc. System and method for variable rate multiple access short message communications
US8462818B2 (en) * 2006-08-02 2013-06-11 Freescale Semiconductor, Inc. Method for processing CDMA signals and a device having CDMA signal capabilities
US8369356B2 (en) * 2007-03-21 2013-02-05 Qualcomm Incorporated Dynamic management of receiver resources
US8345803B2 (en) * 2008-10-02 2013-01-01 Qualcomm Incorporated Optimized finger assignment for improved multicarrier throughput
US8964692B2 (en) * 2008-11-10 2015-02-24 Qualcomm Incorporated Spectrum sensing of bluetooth using a sequence of energy detection measurements
WO2012103844A2 (zh) * 2012-03-30 2012-08-09 华为技术有限公司 一种业务数据的发送、接收方法、装置及系统
KR102637730B1 (ko) 2018-12-24 2024-02-19 삼성전자주식회사 다중 수신 다중 sim을 위한 장치 및 방법

Family Cites Families (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
SU1246404A1 (ru) * 1985-02-05 1986-07-23 Предприятие П/Я М-5308 Многоканальный демодул тор
US5109390A (en) * 1989-11-07 1992-04-28 Qualcomm Incorporated Diversity receiver in a cdma cellular telephone system
US5151919A (en) * 1990-12-17 1992-09-29 Ericsson-Ge Mobile Communications Holding Inc. Cdma subtractive demodulation
US5237586A (en) * 1992-03-25 1993-08-17 Ericsson-Ge Mobile Communications Holding, Inc. Rake receiver with selective ray combining
JP3295454B2 (ja) * 1992-08-05 2002-06-24 パイオニア株式会社 Gps受信機の信号処理方法
US5305349A (en) * 1993-04-29 1994-04-19 Ericsson Ge Mobile Communications Inc. Quantized coherent rake receiver
US5544156A (en) * 1994-04-29 1996-08-06 Telefonaktiebolaget Lm Ericsson Direct sequence CDMA coherent uplink detector

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19836582A1 (de) * 1998-07-21 2000-02-24 Chung Shan Inst Of Science Verfahren und Architektur zur Korrektur von Trägerfrequenzoffset und Spreizcodetaktgabeoffset in einem Direct Sequence-Spreizspektrum-Kommunikationssystem
DE19929727A1 (de) * 1999-06-29 2001-01-18 Siemens Ag Empfangsteil und Verfahren zum Betrieb eines Empfangsteils
DE19929727C2 (de) * 1999-06-29 2003-01-30 Siemens Ag Empfangsteil zum Betrieb eines Empfangsteils

Also Published As

Publication number Publication date
US5903550A (en) 1999-05-11
BR9708770A (pt) 1999-08-03
KR100306455B1 (ko) 2001-11-02
KR20000064545A (ko) 2000-11-06
CN1115801C (zh) 2003-07-23
CA2248209A1 (en) 1998-07-23
RU2174740C2 (ru) 2001-10-10
SE9802950D0 (sv) 1998-09-02
ITRM970806A1 (it) 1999-06-23
FR2758026A1 (fr) 1998-07-03
IT1297784B1 (it) 1999-12-20
IL125837A (en) 2002-02-10
IL125837A0 (en) 1999-04-11
SE9802950L (sv) 1998-11-02
WO1998032246A1 (en) 1998-07-23
GB9818971D0 (en) 1998-10-21
AU1729399A (en) 1999-02-10
GB2325384A (en) 1998-11-18
FR2758026B1 (fr) 2005-10-21
GB2325384B (en) 2002-01-09
FI981868A0 (fi) 1998-09-01
AU715259B2 (en) 2000-01-20
SE524624C2 (sv) 2004-09-07
CN1212799A (zh) 1999-03-31
FI981868A7 (fi) 1998-09-01

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19757375A1 (de) Verfahren und System für eine parallele Demodulation mehrerer Chips eines CDMA-Signals
DE69909596T2 (de) Flexibler gleitender korrelator für direktsequenzspreizspektrumsysteme
DE69636498T2 (de) Rake-empfängerarchitektur für einen mobilen demodulator zur verwendung in einem kodemultiplexvielfachzugriffsübertragungssystem
DE69128927T2 (de) Subtraktive Kodedivisionsdemodulationschaltung
DE69724922T2 (de) CDMA chip Synchronisationsschaltung
DE69925961T2 (de) Mehrbenutzer CDMA Basisstationsmodem
DE69224415T2 (de) Subtraktive Kodedivisionsdemodulationsschaltung
DE69531096T2 (de) Mehrwegsuchprozessor für ein spreizspektrum-mehrfachzugangsnachrichtenübertragungssystem
DE69932536T2 (de) Multitakt-angepasster filter für mehrwege-signalempfang
DE60009759T2 (de) Signalangepasstes filter unter verwendung von vorgegebener kombinationen im zeitmultiplex-verfahren
EP1338097B1 (de) Verfahren und vorrichtung zur verarbeitung eines empfangssignals in einem kommunikationssystem
DE69635049T2 (de) Verfahren und vorrichtung zum bestimmen der signalstarke in einem spreizspektrumkommunikationssystem mit veranderlichem datenfluss
DE60024814T2 (de) Verfahren und gerät zum erfassen eines spreizspektrumsignals
DE69729296T2 (de) Teilnehmergerät für drahtloses cdma-nachrichtenübertragungssystem
DE69122371T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Effektverminderung von Vielfachzugriffstörungen, in einem Funkempfänger eines Kodemultiplexvielfachzugriffkommunikationssystem
DE69937838T2 (de) Ein cdma-empfänger der nachführeinrichtungen zwischen mehreren rake-zweigen teilt
DE69838046T2 (de) Direktsequenzspektrumkorrelator
DE69926767T2 (de) Endgerät mit parallelem pilotsucher
DE60019943T2 (de) Vorrichtung und verfahren zum empfangen von nachrichten unter verwendung von akkumulationssuchern variabler länge
DE19860094A1 (de) Datenübertragungseinrichtung und Verfahren zur Störungsunterdrückung durch adaptive Entzerrung in einem Datenübertragungssystem mit gespreiztem Spektrum
DE19806095A1 (de) Verfahren und Gerät zur Erfassung eines Pilotsignals in einem CDMA-Empfänger
DE60112389T2 (de) Mehrwegerkennungsschaltung und Verfahren für einen CDMA-Empfänger
DE10024220C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Aktivieren eines Funktelefonempfängers mit Streuspektrum
DE60021019T2 (de) Spreizspektrumempfänger
DE19958613A1 (de) Codephaseneinstellverfahren und -Gerät

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8131 Rejection