DE19757907A1 - Elektrischer Schalter - Google Patents
Elektrischer SchalterInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Schalter nach dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Derartige elektrische Schalter werden unter anderem als
Bedienschalter in Kraftfahrzeugen eingesetzt. Gegebenenfalls können
diese Schalter auch in Schalteranordnungen für Bedienfelder verwendet
werden.
Solche Schalter oder Schalteranordnungen, die beispielsweise aus der
DE 195 48 216 A1 bekannt sind, besitzen ein Gehäuse, in dem ein
Kontaktsystem aufgenommen ist. Das Kontaktsystem kann auch einem
Gehäuseteil zugeordnet sein. Ein Betätigungsorgan ist bewegbar am
Gehäuse oder am Gehäuseteil angeordnet. Durch Betätigen des
Betätigungsorgans erfolgt das Schalten des Kontaktsystems.
Es hat sich herausgestellt, daß bei Betätigung des Betätigungsorgans
Geräusche auftreten können. Diese Geräusche sind in manchen Fällen
unerwünscht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, elektrische Schalter der
eingangs genannten Art derart weiterzubilden, daß die
Geräuschentwicklung bei Betätigung des Schalters vermindert ist.
Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Schalter durch die
kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Der erfindungsgemäße Schalter besitzt ein Dämpfungselement. Das
Dämpfungselement bildet einen Anschlag für die Bewegung des
Betätigungsorgans, derart daß das Anschlaggeräusch des
Betätigungsorgans am Gehäuse des Schalters gedämpft ist. Weitere
Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Es bietet sich an, das Dämpfungselement als elastisches Element
auszubilden. Das Dämpfungselement kann aus Gummi, einem Elastomer o. dgl.
bestehen. Im allgemeinen ist das Gehäuse beziehungsweise das
Gehäuseteil des Schalters aus Kunststoff hergestellt. Somit kann das
Dämpfungselement auch aus ei nem gegenüber dem Gehäuse oder dem
Gehäuseteil weicheren Kunststoff bestehen.
Das Dämpfungselement kann als separates Teil hergestellt und
anschließend am Gehäuse oder am Gehäuseteil und/oder am
Betätigungsorgan befestigt werden. Zweckmäßigerweise besitzt dann das
Gehäuse, das Gehäuseteil oder das Betätigungsorgan eine Ausnehmung,
in die das Dämpfungselement eingesteckt ist. Um eine sichere
Befestigung zu erzielen, kann das Dämpfungselement in einer
Schnittebene einen ungefähr I-förmigen Querschnitt und in einer dazu
senkrechten Schnittebene eine stufenförmig abgesetzte Gestalt mit
jeweils verringertem Querschnitt aufweisen. Die Ausnehmung ist in
etwa korrespondierend zum Querschnitt des Dämpfungselements
ausgestaltet, so daß das Dämpfungselement beim Einstecken in die
Ausnehmung einrastet. Mit seinem oberen Teil ragt das
Dämpfungselement aus der Ausnehmung heraus, wobei am Oberteil
zusätzlich spitzenförmige Erhebungen befindlich sein können.
Genausogut kann das Dämpfungselement auch einstückig mit dem Gehäuse
oder dem Gehäuseteil und/oder dem Betätigungsorgan ausgebildet sein.
Es bietet sich hierbei an, das Gehäuse oder das Gehäuseteil und/oder
das Betätigungsorgan mitsamt dem Dämpfungselement im
Zweikomponenten-Spritzgießverfahren herzustellen.
Der erfindungsgemäße Schalter eignet sich in besonderer Weise zum
Einsatz bei einer Schalteranordnung, die für ein Bedienfeld eines
Kraftfahrzeugs, für ein Eingabefeld an einem elektrischen Gerät o. dgl.
verwendet wird. Es bietet sich bei dieser Schalteranordnung an,
das Kontaktsystem als separates Schaltmodul auszugestalten.
Wenigstens ein Schaltmodul ist innerhalb eines als Rahmen
ausgebildeten Gehäuseteils der Schalteranordnung angeordnet. Am
Rahmen ist ein als Wippe ausgebildetes Betätigungsorgan drehbar
gelagert. Das Dämpfungselement ist wiederum am Rahmen befindlich.
Weiter kann der Rahmen in etwa rechteckförmig mit zwei jeweils
einander gegenüberliegenden Längs- und Querseiten sowie abgerundeten
Ecken ausgebildet sein. In etwa in der Mitte der Längsseiten des
Rahmens sind zwei Lagerzapfen angeordnet. Die Wipppe ist den Rahmen
übergreifend an den Lagerzapfen gelagert. Jeweils ein
Dämpfungselement befindet sich in etwa mittig an jeder Querseite des
Rahmens und zwar insbesondere an einem umlaufenden Rand des Rahmens.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin,
daß die Bewegung des Betätigungsorgans beim Schalten elastisch
abgebremst wird. Dadurch wird das Anschlaggeräusch des
Betätigungsorgans am Gehäuse wirksam vermindert. Der Benutzer erhält
außerdem ein verbessertes Schaltgefühl, so daß die Ergonomie des
Schalters gesteigert ist. Selbst bei rauhem Betrieb des Schalters
sind Beschädigungen am Gehäuse des Schalters wirksam verhindert.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen
dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 einen elektrischen Schalter in Seitenansicht, dessen Gehäuse
teilweise aufgebrochen dargestellt ist,
Fig. 2 eine teilweise geschnitten dargestellte Schalteranordnung
mit mehreren Schaltern,
Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Rahmen aus der Schalteranordnung
gemäß Fig. 2,
Fig. 4 den Rahmen aus Fig. 3 in Seitenansicht, wobei ein Bereich
teilweise im Schnitt dargestellt ist, und
Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie 5-5 aus Fig. 4.
Ein elektrischer Schalter 1 ist näher in Fig. 1 zu sehen. Der
Schalter 1 besitzt ein Gehäuse 2, in dem ein Kontaktsystem 3
aufgenommen ist. Das Konstaktsystem 3 steht mit aus dem Gehäuse 2
ragenden elektrischen Anschlüssen 4 in elektrischer Verbindung. Am
Gehäuse 2 ist ein Betätigungsorgan 5 bewegbar angeordnet. Im
vorliegenden Fall handelt es sich bei dem Betätigungsorgan 5 um eine
Wippe. Das Betätigungsorgan 5 wirkt bei dessen Betätigung
beispielsweise mittels eines Schaltzapfens 6 derart auf das
Kontaktsystem 3 ein, daß das Kontaktsystem 3 zwischen wenigstens zwei
Schaltzuständen umgeschaltet werden kann.
Genausogut ist es möglich, daß das Kontaktsystem 3 lediglich einem
Gehäuseteil 2' zugeordnet ist, was anhand eines weiteren
Ausführungsbeispiels nachfolgend noch näher erläutert ist. Bei einem
solchen Gehäuseteil 2' kann es sich beispielsweise um einen in Fig. 2
gezeigten Rahmen 12 handeln, der das Kontaktsystem 3 umgibt. Die
Wippe als Betätigungsorgan 5 ist dann drehbar am Rahmen 12 befestigt.
Wird das Betätigungsorgan 5 durch den Benutzer betätigt, so ist
ersichtlich, daß das Betätigungsorgan 5 dabei am Gehäuse 2
beziehungsweise am Gehäuseteil 2' anschlagen kann. Beispielsweise
kann, wie in Fig. 1 zu sehen ist, das Gehäuse 2 einen
ringsumlaufenden Rand 7 besitzen, an dem das Betätigungsorgan bei der
Bewegung zur Betätigung in Anlage kommt. Dadurch wird wiederum ein
Anschlaggeräusch hörbar, das in manchen Fällen unerwünscht sein kann.
Zur Verringerung oder auch Beseitigung des Anschlaggeräusches ist am
Gehäuse 2 beziehungsweise am Gehäuseteil 2' ein Dämpfungselement 8
angeordnet. Das -Dämpfungselement 8 bildet einen Anschlag für die
Bewegung des Betätigungsorgans 5, derart daß das Anschlaggeräusch des
Betätigungsorgans 5 am Gehäuse 2 beziehungsweise am Gehäuseteil 2'
gedämpft ist. Das Dämpfungselement 8 ist vorliegend am Rand 7 des
Gehäuses 2 befestigt, wie in Fig. 1 an der rechten Seite des
Schalters 1 zu sehen ist. Selbstverständlich ist es auch möglich, das
Dämpfungselement 8' am Betätigungsorgan 5 anzuordnen, was in Fig. 1
an der linken Seite des Schalters 1 gezeigt ist. In manchen Fällen
kann es sich sogar anbieten, jeweils ein Dämpfungselement 8, 8' am
Betätigungsorgan 5 und am Gehäuse 2 beziehungsweise am Gehäuseteil 2'
anzuordnen. Dadurch läßt sich eine besondere Effektivität bei der
Veringerung des Anschlaggeräusches erzielen.
Das Gehäuse 2 oder Gehäuseteil 2' besteht aus einem vergleichsweise
harten Kunststoff, beispielsweise aus Polyoxymethylen oder
Polyacetal. Das Dämpfungselement 8, 8' ist als ein elastisches
Element ausgebildet. Als Materialien für das Dämpfungselement 8, 8'
eignen sich Gummi, Elastomere, thermoplastische Elastomere oder
Kunststoffe, die gegenüber dem Kunststoff für das Gehäuse 2 weicher
sind. Es versteht sich von selbst, daß auch sonstige, eine
geräuschdämpfende Eigenschaft besitzende Werkstoffe für das
Dämpfungselement 8, 8' verwendbar sind.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel ist in Fig. 2 eine
Schalteranordnung 9 zu sehen. Eine derartige Schalteranordnung 9 kann
für ein Bedienfeld in einem Kraftfahrzeug verwendet werden. Die
Schalteranordnung 9 besitzt ein Gehäuse 10 zur Aufnahme von
wenigstens einem elektrischen Schalter 1', im vorliegenden Fall von
mehreren elektrischen Schaltern 1'. An der Oberseite des Gehäuses 10
ragen die Schalter 1' mit ihren Betätigungsorganen 5 heraus, wobei
das Gehäuse 10 dort mit einer Blende 23 abgedeckt ist. Das Gehäuse 10
enthält noch weitere elektrische, elektronische o. dgl. Komponenten
18. Insbesondere befindet sich im Gehäuse 10 eine Leiterplatte 22.
Das Kontaktsystem der Schalter 1' ist als separates Schaltmodul 11
ausgestaltet. Solche Schaltmodule 11 sind an sich bekannt, wozu
beispielsweise auf die DE 42 16 454 A1 verwiesen wird. Das
Schaltmodul 11 ist innerhalb eines als Rahmen 12 ausgebildeten
Gehäuseteils 2' angeordnet und auf der Leiterplatte 22 im Gehäuse 10
befestigt. Am Rahmen 12 ist das Betätigungsorgan 5, bei dem es sich
um eine Wippe handelt, drehbar gelagert.
Der Rahmen 12, der in Draufsicht in Fig. 3 und in Seitenansicht in
Fig. 4 zu sehen ist, ist in etwa rechteckförmig mit zwei jeweils
einander gegenüberliegenden Längsseiten 13 und Querseiten 14
ausgebildet. Die Ecken 15 am Übergang zwischen den Längsseiten 13 und
den Querseiten 14 können abgerundet sein. Etwa in der Mitte der
Längsseiten 13 des Rahmens 12 befinden sich zwei Lagerzapfen 16, an
denen den Rahnien 12 übergreifend die Wippe 5 gelagert ist. Das
Dämpfungselement 8 befindet sich am Rahmen 12 und zwar ist je ein
Dämpfungselement 8 in etwa mittig an jeder Querseite 14 des Rahmens
12 angeordnet. Zweckmäßigerweise kann der Rahmen 12 mit einem
umlaufenden Rand 17 versehen sein, wobei das Dämpfungselement 8 dann
an diesem Rand 17 befindlich ist.
Nähere Ausgestaltungen für das Dämpfungselement 8, 8' sind anhand des
in Fig. 4 gezeigten, am Rahmen 12 befindlichen Dämpfungselements 8
nachfolgend näher erläutert. Es versteht sich von selbst, daß diese
Ausbildungen auch bei Dämpfungselementen 8, 8', die am Gehäuse 2, an
sonstigen Gehäuseteilen 2' des Gehäuses 2, 10 oder auch am
Betätigungsorgan 5 angeordnet sind, anwendbar sind.
In einer ersten Ausgestaltung ist das Dämpfungselement 8, als
separates Teil 19 hergestellt, was an dem in Fig. 4 rechts am Rahmen
12 befindlichen Dämpfungselement 8 dargestellt ist. Dieses Teil 19
wird dann am Rahmen 12 bei der Montage des Schalters 1, 1' befestigt.
Zweckmäßigerweise ist dazu am Rahmen 12 eine Ausnehmung 20
befindlich, in die das Teil 19 eingesteckt wird.
Das Teil 19 entsprechend dem Dämpfungselement 8 kann in einer
Schnittebene, die in Fig. 5 zu sehen ist, einen ungefähr I-förmigen
Querschnitt besitzen. In der in Fig. 4 sichtbaren, dazu senkrechten
Schnittebene weist das Dämpfungselement 8 eine stufenförmig
abgesetzte Gestalt mit jeweils verringertem Querschnitt auf. Die
Ausnehmung 20 ist wiederum in etwa korrespondierend zum Querschnitt
des Dämpfungselements 8 ausgestaltet. Dadurch ist gewährleistet, daß
das Dämpfungselement 8 beim Einstecken in die Ausnehmung 20 einrastet
und unverlierbar am Rahmen 12 befestigt ist.
Das Dämpfungselement 8 ragt mit seinem oberen Teil aus der Ausnehmung
20 heraus. Dieser herausragende Teil dient als eigentlicher Anschlag
für das Betätigungsorgan 5 bei dessen Bewegung. Gegebenenfalls können
sich am oberen Teil spitzenförmige Erhebungen 21 befinden. Die leicht
verformbaren Erhebungen bremsen zunächst die Bewegung des
Betätigungsorgans 5 etwas ab, bevor dieses dann am oberen Teil des
Dämpfungselements 8 zum Stillstand kommt. Somit gewährleistet eine
derartige Ausbildung des Dämpfungselements 8 einen gewissen
Nachlaufweg für das Betätigungsorgan 5.
In einer weiteren Ausgestaltung, die an dem am Rahmen 12 gemäß Fig. 4
links befindlichen Dämpfungselement 8 dargestellt ist, ist das
Dämpfungselement 8 einstückig mit dem Rahmen 12 ausgebildet. Da das
Dämpfungselement 8 aus einem anderen Werkstoff als der Rahmen 12
besteht, bietet es sich insbesondere an, den Rahmen 12 mitsamt dem
Dämpfungselement 8 im Zweikomponenten-Spritzgießverfahren
herzustellen.
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen und dargestellten
Ausführungsbeispiele beschränkt. Sie umfaßt vielmehr auch alle
fachmännischen Weiterbildungen im Rahmen des Erfindungsgedankens. So
kann ein derartiges Dämpfungselement nicht nur bei Schaltern für
Kraftfahrzeuge eingesetzt werden, sondern auch an sonstigen Schaltern
für elektrische Geräte o. dgl. Verwendung finden. Insbesondere bietet
es sich an, Eingabefelder an elektrischen Geräten mit Schaltern
auszustatten, die ein derartiges Dämpfungselement besitzen.
1
,
1
' elektrischer Schalter
2
' Gehäuse
2
' Gehäuseteil
3
Kontaktsystem
4
elektrischer Anschluß
5
Betätigungsorgan
6
Schaltzapfen
7
Rand (ringsumlaufend am Gehäuse)
8
,
8
' Dämpfungselement
9
Schalteranordnung
10
Gehäuse (von Schalteranordnung)
11
Schaltmodul
12
Rahmen
13
Längsseite (von Rahmen)
14
Querseite (von Rahmen)
15
Ecke (an Rahmen)
16
Lagerzapfen
17
Rand (am Rahmen)
18
elektrische/elektronische Komponente
19
(separates) Teil (als Dämpfungselement)
20
Ausnehmung
21
Erhebung (am Dämpfungselement)
22
Leiterplatte
23
Blende
Claims (8)
1. Elektrischer Schalter mit einem Gehäuse (2), in dem ein
Kontaktsystem (3) aufgenommen ist, oder einem Gehäuseteil (2'), dem
ein Kontaktsystem (3) zugeordnet ist, und mit einem bewegbar am
Gehäuse (2) oder am Gehäuseteil (2') angeordneten Betätigungsorgan
(5) zum Schalten des Kontaktsystems (3), dadurch gekennzeichnet, daß
am Gehäuse (2) oder am Gehäuseteil (2') und/oder am Betätigungsorgan
(5) ein Dämpfungselement (8, 8') angeordnet ist, und daß das
Dämpfungselement (8, 8') einen Anschlag für die Bewegung des
Betätigungsorgans (5) bildet, derart daß das Anschlaggeräusch des
Betätigungsorgans (5) am Gehäuse (2) oder am Gehäuseteil (2')
gedämpft ist.
2. Elektriscber Schalter nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Dämpfungselement (8, 8') als elastisches
Element ausgebildet ist, daß vorzugsweise das Gehäuse (2) oder das
Gehäuseteil (2') aus Kunststoff besteht, und daß weiter vorzugsweise
das Dämpfungselement (8, 8') aus Gummi, einem Elastomer, einem
gegenüber dem Gehäuse (2) oder dem Gehäuseteil (2') weicheren
Kunststoff o. dgl. besteht.
3. Elektrischer Schalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Dämpfungselement (8, 8') als separates Teil
(19) hergestellt ist und am Gehäuse (2) oder am Gehäuseteil (2')
und/oder am Betätigungsorgan (5) befestigt ist, insbesondere in eine
Ausnehmung (20) eingesteckt ist.
4. Elektrischer Schalter nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das Dämpfungselement (8, 8') in einer
Schnittebene einen ungefähr I-förmigen Querschnitt besitzt, daß
vorzugsweise in einer dazu senkrechten Schnittebene das
Dämpfungselement (8, 8') eine stufenförmig abgesetzte Gestalt mit
jeweils verringertem Querschnitt aufweist, und daß die Ausnehmung
(20) in etwa korrespondierend zum Querschnitt des Dämpfungselements
(8, 8') ausgestaltet ist.
5. Elektrischer Schalter nach Anspruch 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das Dämpfungselement (8, 8') mit seinem oberen
Teil aus der Ausnehmung (20) herausragt, wobei gegebenenfalls am
Oberteil spitzenförmige Erhebungen (21) befindlich sind.
6. Elektrischer Schalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Dämpfungselement (8, 8') einstückig mit dem
Gehäuse (2) oder dem Gehäuseteil (2') und/oder dem Betätigungsorgan
(5) ausgebildet ist, wobei insbesondere das Gehäuse (2) oder das
Gehäuseteil (2') und/oder das Betätigungsorgan (5) mitsamt dem
Dämpfungselement (8, 8') im Zweikomponenten-Spritzgießverfahren
hergestellt sind.
7. Schalteranordnung, insbesondere für ein Bedienfeld eines
Kraftfahrzeugs, für ein Eingabefeld an einem elektrischen Gerät o. dgl.,
mit wenigstens einem elektrischen Schalter (1') nach einem der
voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Kontaktsystem als separates Schaltmodul (11) ausgestaltet ist, daß
wenigstens ein Schaltmodul (11) innerhalb eines als Rahmen (12)
ausgebildeten Gehäuseteils (2') angeordnet ist, daß am Rahmen (12)
ein als Wippe ausgebildetes Betätigungsorgan (5) drehbar gelagert
ist, und daß das Dämpfungselement (8) am Rahmen (12) befindlich ist.
8. Schalteranordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rahmen (12) in etwa rechteckförmig mit zwei jeweils einander
gegenüberliegenden Längsseiten (13) und Querseiten (14) sowie
gegebenenfalls abgerundeten Ecken (15) ausgebildet ist, daß in etwa
in der Mitte der Längsseiten (13) des Rahmens (12) zwei Lagerzapfen
(16) angeordnet sind, daß die Wipppe (5) den Rahmen (12) übergreifend
an den Lagerzapfen (16) gelagert ist und daß je ein Dämpfungselement
(8) in etwa mittig an jeder Querseite (14) des Rahmens (12),
insbesondere an einem umlaufenden Rand (17) des Rahmens (12),
befindlich ist.
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