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DE19757770A1 - Signalsystem - Google Patents

Signalsystem

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Publication number
DE19757770A1
DE19757770A1 DE19757770A DE19757770A DE19757770A1 DE 19757770 A1 DE19757770 A1 DE 19757770A1 DE 19757770 A DE19757770 A DE 19757770A DE 19757770 A DE19757770 A DE 19757770A DE 19757770 A1 DE19757770 A1 DE 19757770A1
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DE
Germany
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message
computer
content
mobile radio
gate
Prior art date
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Application number
DE19757770A
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English (en)
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DE19757770C2 (de
Inventor
Dieter Bahs
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RUHRGUIDE MEDIENKONZEPTE GmbH
Original Assignee
RUHRGUIDE MEDIENKONZEPTE GmbH
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Publication date
Application filed by RUHRGUIDE MEDIENKONZEPTE GmbH filed Critical RUHRGUIDE MEDIENKONZEPTE GmbH
Priority to DE19757770A priority Critical patent/DE19757770C2/de
Publication of DE19757770A1 publication Critical patent/DE19757770A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19757770C2 publication Critical patent/DE19757770C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Revoked legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04WWIRELESS COMMUNICATION NETWORKS
    • H04W4/00Services specially adapted for wireless communication networks; Facilities therefor
    • H04W4/12Messaging; Mailboxes; Announcements
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L51/00User-to-user messaging in packet-switching networks, transmitted according to store-and-forward or real-time protocols, e.g. e-mail
    • H04L51/58Message adaptation for wireless communication

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Information Transfer Between Computers (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Übermittlung von Daten an einen an ein Computernetzwerk angeschlossenen Empfän­ gerrechner sowie ein System und ein Programm zur Durchführung des Verfahrens.
Computernetzwerke sind heute in vielerlei Ausprägungen be­ kannt. In einfachen Netzwerken sind wenige Computer über eine Direktverbindung (z. B. Koaxialkabel) aneinander angeschlos­ sen. Daten können unter Verwendung geeigneter Protokolle von einem Computer zu einem anderen übertragen werden. Verbunde aus mehreren kleinen, lokalen Netzen (LAN, Local Area Net­ works), die beispielsweise mit Hilfe von Datenverbindungen über Telefonleitungen hergestellt werden, werden als Weit­ bereichsnetze (WAN, Wide Area Networks) bezeichnet. Viele solcher Netzwerke sind heute im weltumspannenden Internet zusammengefaßt, so daß von jedem daran angeschlossenen Compu­ ter zu jedem anderen angeschlossenen Computer Daten übertragen werden können.
Im weltweiten Internet kommunizieren Computer auf Netzwerk- Ebene mit Hilfe des TCP/IP-Protokolls miteinander. Es sind zudem darauf basierende Anwendungen zur Übertragung von Daten bekannt, die als Standard anzusehen sind. Ein Beispiel hierfür ist die Übermittlung von Nachrichten als elektronische Post (Email). Emails werden in Computernetzwerken meistens über Relaisstationen von einem Senderechner an einen Empfänger­ rechner übermittelt.
Die Datenübermittlung in solchen bekannten Netzwerken - z. B. mittels Email - erfordert jedoch zum Senden stets einen spe­ ziell hierfür ausgerüsteten Computer, der an dasselbe Compu­ ternetzwerk wie der Empfängerrechner angeschlossen ist.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren vorzuschlagen, mit dem von einem beliebigen Ort aus Daten an einen Empfänger­ rechner übertragen werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Verfahren mit den folgenden Arbeitsschritten:
  • - Es wird von einem Mobiltelefon eine erste digitale, al­ phanumerische Nachricht ausgesendet,
  • - die erste Nachricht wird von einem Mobilfunk-Empfangs­ gerät empfangen, das an einen Torrechner (Gateway) an­ geschlossen ist,
  • - die Nachricht wird von dem Torrechner ausgelesen,
  • - der Torrechner generiert aus der ersten Nachricht eine zweite digitale, alphanumerische Nachricht und
  • - der Torrechner versendet die zweite Nachricht über das Computernetzwerk an den Empfängerrechner.
Heute gebräuchliche Mobiltelefone sind - wenn das entsprechen­ de Ausstattungsmerkmal vorhanden ist - in der Lage, alphanume­ rische Kurzmitteilungen über das Mobilfunknetz zu einem ande­ ren Teilnehmer zu übermitteln. Eine solche Mitteilung enthält außer dem alphanumerischen, digital kodierten Inhalt weitere Informationen, wie z. B. die Mobiltelefonnummer des Absenders sowie Uhrzeit und Datum.
Moderne Mobiltelefone weisen häufig Schnittstellen auf, mit denen sie an Computer angeschlossen werden können. Hierfür werden die Mobiltelefone beispielsweise mit einer seriellen Schnittstelle eines Computers verbunden. So können Daten vom Mobiltelefon auf den Computer übertragen werden.
Mit Hilfe eines erfindungsgemäßen Verfahrens wird eine Mög­ lichkeit vorgesehen, nach der auch an Computer, die nicht unmittelbar an ein Mobilfunk-Empfangsgerät angeschlossen sind, Daten übermittelt werden können. Die Daten können von einem handelsüblichen Mobiltelefon ausgesendet werden. Dieses Mobil­ telefon kann an einem beliebigen Ort verwendet werden. Die vom Benutzer individuell erstellte oder aus einer Anzahl von vor­ bereiteten Nachrichten ausgewählte alphanumerische Nachricht wird durch das Mobilfunknetz digital an das Empfangsgerät weitergeleitet. Hierfür muß die Telefonnummer des Mobilfunk- Empfangsgeräts als Adressat der Kurzmitteilung angegeben wer­ den.
Das Mobilfunk-Empfangsgerät empfängt die Nachricht und spei­ chert sie digital ab. Die Nachricht wird anschließend von dem Torrechner ausgelesen und verarbeitet. Der Torrechner gene­ riert aus der Nachricht nach einem vorbestimmten Algorithmus eine zweite Nachricht aus alphanumerischen Zeichen, die eben­ falls digital kodiert ist. Diese zweite Nachricht wird über das Computernetzwerk an den Empfängerrechner versandt.
Ein wichtiges Merkmal des Verfahrens ist somit die Zweistufig­ keit, nämlich daß eine erste Nachricht durch den Torrechner in eine zweite Nachricht umgewandelt wird. Sowohl die erste als auch die zweite Nachricht sind keine öffentlichen Rundsendun­ gen (Broadcast), sondern an einen bestimmten Empfänger adres­ sierte Nachrichten, die im Regelfall nur von diesem empfangen werden können. (Mißbräuchlich ist u. U. zwar der Empfang auch durch Stationen möglich, die nicht Adressaten der Nachricht sind. Dies ist jedoch nicht der Regelfall.)
Die Zwischenschaltung eines Torrechners ist hier nicht nur erforderlich, um die erste Nachricht aus dem Mobilfunknetz in das Computernetzwerk umzuleiten. Sondern es muß auch eine geeignete Adressierung der zweiten Nachricht vorgenommen wer­ den. Denn Adressat der ersten Nachricht ist zwangsläufig das am Torrechner angeschlossene Mobilfunk-Empfangsgerät, so daß der Torrechner Inhalt und Empfänger der zweiten Nachricht aus anderen Informationen erstellen muß.
Der Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens liegt darin, daß jeder an ein Computernetzwerk angeschlossene Empfängerrechner von jedem beliebigen Ort aus (solange er im Bereich des Mobil­ funknetzes liegt) erreicht werden kann. Hierfür sind vielfäl­ tige Anwendungsmöglichkeiten denkbar. Hingewiesen sei bei­ spielhaft lediglich auf die Protokollierung von Kontrollanru­ fen der Mitarbeiter eines Wachdienstes.
Besonders vorteilhaft ist das Verfahren zu realisieren, wenn das Mobilfunkempfangsgerät ein zweites Mobiltelefon ist, das mit einem Anschluß für einen Computer ausgestattet ist. Solche Mobiltelefone sind bekannt und wegen der weiten Verbreitung sehr kostengünstig. Es ist somit kein spezielles Empfangsgerät notwendig, sondern ein Mobiltelefon mit der Fähigkeit zum Empfang von alphanumerischen digitalen Nachrichten ist aus­ reichend.
Der notwendige Anschluß für einen Computer - hier den Tor­ rechner - ist heute bei einer Vielzahl von vertriebenen Mobil­ telefonen vorgesehen. Hierbei kann es sich beispielsweise um einen seriellen Anschluß (z. B. RS 232) handeln, oder um eine PCMCIA-Schnittstelle. Über diese Schnittstelle kann auf den Speicher des Mobiltelefons zugegriffen werden und es können Steuerfunktionen aufgerufen werden. Im vorliegenden Fall wird die Datenverbindung dazu benutzt, um die bei dem als Mobilfunk-Empfangsgerät eingesetzten zweiten Mobiltelefon eingegangene erste Nachricht auszulesen.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Mobiltelefon sowie das Mobilfunkempfangsgerät nach dem GSM-Standard arbeiten. Die Mehrzahl der heute vertriebenen Mobiltelefone arbeiten nach dem GSM-Standard. Das Mobilfunknetz nach dem GSM-Standard arbeitet digital und erlaubt die Übertragung von Daten mit einer Geschwindigkeit von 9600 Bit/s.
Werden GSM-Mobiltelefone benutzt, so ist es besonders vorteil­ haft, die erste alphanumerische digitale Nachricht als SMS- Nachricht zu versenden, die einen alphanumerischen Inhalt und die Telefonnummer des Absenders beinhaltet. Diese Form von Kurzmitteilungen werden von der Mehrzahl der heute vertriebe­ nen Mobiltelefone unterstützt. Es können also beliebige Mobil­ telefone zur Durchführung des Verfahrens verwendet werden; spezielle Hardware ist nicht erforderlich. Insbesondere sind SMS-Nachrichten herstellerunabhängig normiert, so daß von einem Mobiltelefon eines Herstellers 1 an ein als Mobilfunk- Empfangsgerät arbeitendes Mobiltelefon eines Herstellers 2 problemlos eine SMS-Nachricht übermittelt werden kann. Die SMS-Nachricht enthält automatisch die Telefonnummer des Absen­ ders. Hierdurch kann die Nachricht dem entsprechenden Absender - wenn die Nummer dem System bekannt ist - zugeordnet werden. Eine Verfälschung des Absenders ist nicht möglich. Durch das Mobilfunknetz wird zudem sichergestellt, daß die Nachricht nicht von einem anderen als dem als Mobilfunk-Empfangsgerät arbeitenden zweiten Mobiltelefon empfangen werden kann, so daß eine vertrauliche Übertragung gewährleistet ist.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Mobilfunk-Empfangsgerät und der Torrechner ortsfest installiert sind. Hierdurch kann ein vergleichsweise kostengünstiger Rechner sowie eine sehr einfache Anbindung an das Computernetzwerk verwendet werden. Das Mobilfunk-Empfangsgerät kann dann so aufgestellt werden, daß optimaler Mobilfunk-Empfang möglich ist. Bei stationärem Betrieb kann zudem die Stromversorgung für beide Geräte über das Stromversorgungsnetz gewährleistet werden.
Die ortsfeste Installation der beiden Geräte stellt keine Einschränkung der Vorteile des Verfahrens dar. Denn der Stand­ ort des Mobilfunk-Empfangsgerätes spielt für die Durchführung des Verfahrens keine Rolle, solange er im Bereich des Mobil­ funknetzes liegt. Insbesondere ist die Distanz zwischen dem ersten Mobiltelefon und dem Mobilfunk-Empfangsgerät ohne Be­ deutung.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die zweite Nachricht als elektronischer Brief (Email) über das Computernetzwerk versen­ det wird. Die Verwendung von Emails ist heute als Standard anzusehen. Die Mehrzahl von an einem Computernetzwerk ange­ schlossenen Rechnern können Emails empfangen. Es werden also keine außergewöhnlichen Anforderungen an die Ausstattung des Empfängerrechners gestellt.
Es sind heute Anwendungen bekannt, bei denen ein Computer in einem Computernetzwerk ein Programm ausführt, das automatisch auf eintreffende Emails reagiert. So kann beispielsweise ein elektronischer Terminkalender für eine Gruppe von Personen geführt werden, wobei Einträge in die Datenbank über Emails an den Kalenderrechner gemacht werden. Solche Anwendungen können mit dem erfindungsgemäßen Verfahren nun auch mit Hilfe eines Mobiltelefons fernbedient werden.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vor­ gesehen, daß das Computernetzwerk das weltweite Internet ist. Hierdurch treten die Vorteile der Erfindung besonders klar hervor. Denn bei Verwendung des weltweiten Internet zum Über­ mitteln der zweiten Nachricht vom Torrechner zum Empfänger­ rechner kann von einem Mobiltelefon jeder an das Internet angeschlossene Rechner erreicht werden. Hierbei spielen die Entfernungen zwischen dem Mobiltelefon, der aus dem Mobilfunk- Empfangsgerät und dem Torrechner gebildeten Zwischenstation und dem Empfängerrechner keine Rolle mehr.
Angesichts der Anzahl der bereits heute am Internet an­ geschlossenen Computer steigt hiermit die Anzahl der möglichen Empfängerrechner erheblich an.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vor­ gesehen, daß der Torrechner ein Computerprogramm ausführt, das in Intervallen das Mobilfunk-Empfangsgerät auf neu eingetrof­ fene Nachrichten überprüft. Mit Hilfe dieses sog. Polling- Verfahrens stellt - bei entsprechend kurz eingestelltem Inter­ vall - der Torrechner innerhalb sehr kurzer Zeit fest, ob eine Nachricht im Mobilfunk-Empfangsgerät eingegangen ist. Polling ist ein einfach auszuführendes Verfahren. Wenn der Eingang einer Nachricht festgestellt wird, liest das Programm die Nachricht durch die Schnittstelle zum Mobilfunk-Empfangsgerät ein.
Zur Erstellung der zweiten Nachricht aus der ersten Nachricht durch den Torrechner wird ein Programm eingesetzt, das vom Torrechner ausgeführt wird.
Für den von diesem Programm realisierten Algorithmus, nach dem aus der ersten Nachricht die zweite Nachricht erstellt wird, gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten.
Ein einfacher Algorithmus arbeitet mit einer Tabelle, in der jeder Absende-Telefonnummer einer ersten Nachricht eine Ziel­ adresse für die zweite Nachricht zugeordnet ist. Das Programm findet für jede erste Nachricht die entsprechende Zieladresse der zweiten Nachricht auf und versendet den Inhalt der ersten Nachricht an diese Zieladresse.
Komplexere Algorithmen können mit Tabellen anderen Typs arbei­ ten. In einem solchen Algorithmus werden Tabellen mit einem zweigliedrigen Schlüssel eingesetzt, wobei der Inhalt der ersten Nachricht Teil des Schlüssels ist.
Schließlich kann ein Algorithmus vorgesehen werden, bei dem der Inhalt der ersten Nachricht als eine Befehlsfolge angese­ hen wird und diese Befehlsfolge durch das auf dem Torrechner laufende Programm interpretiert und ausgeführt wird, um so die zweite Nachricht zu erstellen.
Natürlich können auch anstatt einer einzigen zweiten Nachricht mehrere zweite Nachrichten in dem Computernetzwerk versendet werden.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß als Mobilfunk-Empfangsgerät ein Mobiltelefon verwendet wird, das digitale, alphanumerische Kurzmitteilungen sowohl senden als auch empfangen kann. So können nicht nur eingehende Kurzmit­ teilungen verarbeitet werden, sondern es wird auch die Mög­ lichkeit eröffnet, Nachrichten (z. B. Bestätigungen oder Ant­ worten auf Anfragen) auf diesem Weg zurückzusenden.
Hierbei kann vorgesehen sein, daß der Torrechner nach dem Auslesen einer durch das Mobilfunk-Empfangsgerät empfangenen ersten Nachricht eine Empfangsbestätigung vorbereitet, wobei als Adressat der Empfangsbestätigung der Absender der ersten Nachricht eingesetzt wird, er diese zum Mobilfunk-Empfangs­ gerät übermittelt und daß das Mobilfunk-Empfangsgerät die Empfangsbestätigung versendet. Der Absender erhält so die Gewißheit, daß seine Nachricht ordnungsgemäß beim Torrechner eingetroffen ist und weiterverarbeitet wird.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die zweite Nachricht eine Antwortadresse enthält, die aus der Netzwerkadresse des Torrechners und aus der Telefonnummer des Absenders der ersten Nachricht gebildet wird. Dies eröffnet die Möglichkeit, daß Antworten auf die zweite Nachricht an den Torrechner gelangen und dieser anhand der speziellen Adresse feststellen kann, für welchen Empfänger die Antwort eigentlich bestimmt ist.
Ein solcher oder ein ähnlicher Mechanismus ist notwendig, wenn ein "Rückkanal" vorgesehen sein soll, also eine Möglichkeit, mit der Empfänger im Computernetzwerk auf mit dem erfindungs­ gemäßen Verfahren übermittelte Anfragen antworten oder darüber empfangene Mitteilungen bestätigen können. Da die zweite Nach­ richt normalerweise als Absenderadresse die Netzwerkadresse des Torrechners trägt, ist zur Weiterleitung einer Antwort zusätzlich die Information erforderlich, an welchen Teilnehmer diese gerichtet ist. Dies kann durch eine Gestaltung der Ab­ senderadresse in der angegebenen Weise erreicht werden. Es sind auch andere Möglichkeiten einer solchen Zuordnung denk­ bar, z. B. durch Rückbezug auf die versendete zweite Nachricht.
Um die Möglichkeit zu eröffnen, daß zusätzlich zu der Über­ mittlung von Nachrichten aus dem Mobilfunknetz in das Compu­ ternetzwerk auch Nachrichten (z. B. Antworten) aus dem Compu­ ternetz an ein Mobiltelefon versendet werden, ist nach einer Weiterbildung vorgesehen, daß
  • - der Torrechner eine dritte digitale, alphanumerische Nach­ richt über das Netzwerk empfängt,
  • - die dritte Nachricht verarbeitet und daraus eine vierte digitale alphanumerische Nachricht vorbereitet wird,
  • - die vorbereitete vierte Nachricht an das angeschlossene Mobilfunk-Empfangsgerät übertragen und
  • - von diesem an ein weiteres Mobiltelefon gesendet wird.
Als eine Möglichkeit, wie die vierte Nachricht erstellt wird ist vorgesehen, daß die vierte Nachricht aus der dritten Nach­ richt erstellt wird, indem die Telefonnummer des weiteren Mobiltelefons, an das die vierte Nachricht gesendet werden soll, aus der Adresse oder dem Inhalt der dritten Nachricht entnommen wird und der Inhalt der dritten Nachricht weitgehend vollständig in den Inhalt der vierten Nachricht übernommen wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt, die nachfolgend näher erläutert werden. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Systems zur Über­ mittlung von Daten,
Fig. 2 ein Ablaufdiagramm eines auf dem Torrechner ablaufen­ den Programmes.
In Fig. 1 ist ein Mobiltelefon 1 dargestellt, das sich an einem beliebigen Ort innerhalb des Bereichs des Mobilfunknet­ zes befindet.
Das Mobiltelefon 1 ist ein Mobiltelefon eines beliebigen Her­ stellers, das nach dem GSM-Standard arbeitet. Es kann SMS- Nachrichten versenden und empfangen. Durch geeignete Program­ mierung kann das Mobiltelefon 1 so programmiert werden, daß SMS-Nachrichten vorbereitet werden können, d. h. daß der Emp­ fänger und der Inhalt der Nachricht zunächst eingegeben werden und zu einem späteren Zeitpunkt die entsprechend vorbereitete SMS-Nachricht auf Knopfdruck versendet werden kann.
Das Mobiltelefon 2 ist ebenfalls ein GSM-Mobiltelefon. Hier wird ein Mobiltelefon vom Typ Nokia 8110 verwendet, das SMS- Nachrichten senden und empfangen kann. Bei diesem Mobiltelefon 2 ist die Schnittstelle 3 eine serielle RS 232 Schnittstelle. Das Mobiltelefon 2 kann durch geeignete Ansteuerung über die serielle Schnittstelle 3 komplett gesteuert werden, d. h. es können sämtliche Bedienfunktionen vorgenommen werden, die auch über die Tastatur möglich sind. Daten aus dem Speicher des Mobiltelefons 2 können über die serielle Schnittstelle 3 aus­ gelesen werden und es können Daten über die serielle Schnitt­ stelle 3 in den Speicher des Mobiltelefons 2 übertragen wer­ den. An der seriellen Schnittstelle 3 ist über eine Kabel­ verbindung 4 ein Torrechner 6 angeschlossen. Die Kabelverbin­ dung 4 kann mehrere Meter lang sein, so daß das Mobiltelefon 2 an einem Ort aufgestellt werden kann, an dem ein guter Mobil­ funkempfang möglich ist. Der Torrechner 6 weist eine serielle Schnittstelle 5 auf, an der das Kabel 4 angeschlossen ist. Bei dem Torrechner handelt es sich in diesem Ausführungsbeispiel um einen Standard-PC mit dem Betriebssystem Windows. Der Tor­ rechner 6 führt ein Programm aus, dessen Funktion im folgenden noch näher erläutert wird.
Der Torrechner 6 ist zusammen mit einem Empfängerrechner 9 und weiteren Computern - hier nicht dargestellt - an einem Compu­ ternetzwerk 8 angeschlossen. Diese Computer können über ein geeignetes Netzwerkprotokoll miteinander Daten austauschen.
Der Torrechner ist über seine Netzwerkschnittstelle 7 am Netz­ werk 8 angeschlossen; der Empfängerrechner weist eine Netz­ werkschnittstelle 10 auf, über die die Verbindung zum Netzwerk hergestellt wird. Beide Schnittstellen sind in diesem Beispiel Ethernet-Netzwerkkarten. Das verwendete Netzwerkprotokoll ist TCP/IP. Auf dem Torrechner 6 ist ein Programm zum Empfangen und Versenden von Emails installiert, auf dem Empfängerrechner 9 wird ebenfalls ein Programm zum Senden und Empfangen von Emails ausgeführt. Das Netzwerk 8 ist in diesem Beispiel ein lokales Netzwerk (LAN), z. B. innerhalb eines Firmengebäudes. Das System stellt sich jedoch grundsätzlich genauso dar, wenn anstelle der für das Netzwerk 8 angedeuteten Direktverbindung eine andere bekannte Art der Netzwerkverbindung, z. B. über Relaisstationen (Router) und Telekommunikationsleitungen ein­ gesetzt wird.
Das auf dem Torrechner 6 ausgeführte Programm weist im wesent­ lichen die in Fig. 2 dargestellte Programmstruktur auf. Es umfaßt dabei die folgenden Schritte:
A Start des Programmes; Initialisieren der Schnittstelle;
B Abfrage des Mobiltelefons 2 über die serielle Verbindung (5, 4, 3) danach, ob eine SMS-Nachricht eingegangen ist;
W Für den Fall, daß keine Nachricht eingegangen ist: vor­ eingestellte Wartezeit von 10 Sekunden;
C Für den Fall, daß eine Nachricht eingegangen ist: Her­ unterladen der SMS-Nachricht über die serielle Verbindung (3, 4, 5);
D Verarbeiten der eingegangenen SMS-Nachricht zum Aufbau einer Email unter Verwendung einer im Speicher abgelegten Tabelle;
E Versenden der Email über das Computernetzwerk 8.
Das Programm ist von einfacher Struktur und die Realisierung der einzelnen Schritte ergibt sich für den Fachmann aus den jeweiligen Anforderungen (z. B. Betriebssystem, verwendete Netzwerksoftware usw.). Lediglich der Schritt D, in dem aus der eingegangenen und ausgelesenen SMS-Nachricht eine Email erstellt wird, soll hier näher erläutert werden.
Es sind eine Vielzahl von Bearbeitungsmöglichkeiten denkbar, um aus einer eingegangenen SMS-Nachricht eine Email zu er­ stellen. Hier soll zunächst eine einfache Realisierung be­ schrieben werden. Bei dieser Realisierung wird durch eine im Speicher abgelegte Tabelle jeder Absendertelefonnummer einer SMS-Nachricht eine Empfängeradresse für die zu erstellende Email zugeordnet. Der alphanumerischen Inhalt der SMS-Nach­ richt wird in den Inhalt der Email übernommen.
Eine entsprechende Tabelle ist nachstehend beispielhaft wie­ dergegeben.
Tabelle 1
Die Übermittlung von Daten durch den Benutzer des Mobiltele­ fons 1 zum Zielrechner 9 läuft folgendermaßen ab:
Der Benutzer des Mobiltelefons 1 sendet eine zuvor vorbereite­ te SMS-Mitteilung eines bestimmten Inhalts - hier: beispiels­ weise mit dem Text "Kundenbesuch beendet" - an die Telefon­ nummer des Mobiltelefons 2. Die Nachricht wird über das Mobil­ funknetz - hier nicht dargestellt - übermittelt, vom Mobilte­ lefon 2 empfangen und im Speicher abgelegt. Das auf dem Tor­ rechner 6 ausgeführte Programm erkennt bei der nächsten Ab­ frage, daß eine SMS-Nachricht eingegangen ist und überträgt diese über die serielle Verbindung 3, 4, 5 in den Speicher des Torrechners 6. Die SMS-Nachricht enthält die Telefonnummer des Absenders (Mobiltelefon 1). Anhand dieser Absendertelefon­ nummer sucht das auf dem Torrechner 6 ausgeführte Programm in der Tabelle 1 nach der entsprechenden Zeile. Nach Auffinden der Zeile wird der hier abgelegte Email-Empfänger als Empfän­ ger der aufzubauenden Email eingesetzt. Hier kann auch eine Gruppe von Empfängern eingesetzt werden.
Der Inhalt der SMS-Nachricht wird in den Inhalt der zu er­ stellenden Email kopiert. Die so erstellte Email wird durch Aufrufen eines entsprechenden Programms über das Netzwerk 8 abgesendet.
Der Torrechner 6 erstellt zudem eine Antwortnachricht an den Absender der ersten Nachricht, mit der der Empfang bestätigt wird. Diese Nachricht wird zum Mobiltelefon 2 übertragen und von diesem an das Mobiltelefon 1 versendet.
Für ein solches Verfahren sind vielfältige Anwendungsbeispiele denkbar. Das oben beschriebene Verfahren mit der einfach auf­ gebauten Tabelle 1 kann beispielsweise von einem Wachdienst verwendet werden, bei dem die Mitarbeiter an jedem Kontroll­ punkt eine vorbereitete Nachricht an die Zentrale durchgeben. Der Empfänger der Nachrichten kann dann überprüfen, ob die Nachrichten in regelmäßigen Abständen eintreffen und für den Fall des Ausbleibens der Nachricht geeignete Maßnahmen tref­ fen.
Da Emails eine sehr einfache Form der Übermittlung von alphanumerischen Daten darstellen, haben sich auch Anwendungen ergeben, in denen solche elektronischen Nachrichten zum Steu­ ern von Empfängerrechnern verwendet werden. Hierfür werden Emails an einen speziell hierfür ausgerüsteten Empfängerrech­ ner übermittelt. Der Empfängerrechner interpretiert den Inhalt der elektronischen Nachricht und kann darin enthaltene Befehle ausführen.
In einem zweiten Ausführungsbeispiel führt der Empfängerrech­ ner eine Anwendung aus, mit der für eine Gruppe von Benutzern ein elektronischer Terminkalender geführt wird. Der Computer (Calendar Server) führt ein entsprechendes Programm aus, das durch eingehende Emails gesteuert wird. Das Programm kann beispielsweise eine Email empfangen, mit der ein Benutzer ein vorher vereinbartes Treffen absagt. Der Calendar Server wird dann den entsprechenden Termin in der Datenbank löschen und die Teilnehmer - per Email - davon informieren.
Der Teilnehmer, der eine Steuernachricht an den Calendar Ser­ ver geschickt hat, wird mit einer Antwortnachricht über den Eingang seiner Steuernachricht beim Calendar Server und über die ausgelösten Aktionen informiert. Hierfür sendet der Calen­ dar Server eine Antwortemail an die in der Steuernachricht angegebene Antwortadresse.
Im zweiten Ausführungsbeispiel wird eine Tabelle zweiten Typs, wie nachstehend beispielhaft wiedergegeben, bei der Erstellung der Email aus der SMS-Nachricht im Schritt D des auf dem Tor­ rechner 6 ausgeführten Programms verwendet. Der Calendar Ser­ ver ist einer der in Tabelle 2 angegebenen Email-Empfänger.
Tabelle 2
In diesem zweiten Ausführungsbeispiel wird kein Klartext als Inhalt der SMS-Nachricht verschickt, sondern die SMS-Nachricht enthält einen alphanumerischen Schlüssel.
Mit Hilfe der Tabelle 2 wird durch das auf dem Torrechner 6 ausgeführte Programm im Programmschritt D aus der Telefon­ nummer des Absenders der SMS-Nachricht und dem im Inhalt der SMS-Nachricht enthaltenen Schlüssel die dieser Kombination entsprechende Vorschrift zum Erstellen einer Email aufgesucht. Wenn beispielsweise Müller (Zeile 1) über sein Mobiltelefon die Nachricht "3" an das Mobiltelefon 2 sendet, wird zunächst eine Email an das Kalenderprogramm der Firma gesendet, so daß von dort eine Besprechung bei Müller einberufen wird. Eine zweite Email wird an eine Person im Haushalt des Müller gesen­ det, durch die mitgeteilt wird, daß Müller spät nach Hause kommt.
Die versandten Nachrichten enthalten als Antwortadresse (reply to) die Emailadresse des Torrechners mit einem Zusatz, der die Telefonnummer des Absenders kennzeichnet (z. B. 0172125126@torrechner.fima.de). Die Antwortnachrichten, die vom Calendar Server an diese Antwortadresse gesendet werden, können vom Torrechner auf unterschiedliche Weise verarbeitet werden. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird der gesamte Text der Antwortnachricht als SMS-Nachricht an die angegebene Telefonnummer (hier: 0172125126) versandt. (Antwortnachrichten des Calendar Server sind so kurz, daß die erlaubte Maximallän­ ge für SMS-Nachrichten nicht überschritten wird.)
Es ist aber auch denkbar, daß der Torrechner eingehende Email- Nachrichten auf andere Weise verarbeitet. Sie können wiederum mit Hilfe einer Tabelle in andere SMS-Nachrichten umgesetzt werden; ebenso ist z. B. für vertrauliche Mitteilungen der Einsatz von Verschlüsselung denkbar.
Über die genannten Beispiele hinaus sind noch eine Vielzahl anderer Möglichkeiten zur Verarbeitung eingehender SMS-Nach­ richten denkbar. Es ist sogar denkbar, eine eigene Befehls­ sprache zu entwickeln, wobei der Inhalt einer SMS-Nachricht dann durch das Programm im Programmschritt D interpretiert wird und die darin enthaltenen Anweisungen zum Erstellen von Email ausgeführt werden.

Claims (19)

1. Verfahren
zur Übermittlung von Daten an einen an ein Computernetz­ werk angeschlossenen Empfängerrechner
mit folgenden Arbeitsschritten:
  • - von einem Mobiltelefon wird eine erste digitale, al­ phanumerische Nachricht ausgesendet,
  • - die erste Nachricht wird von einem Mobil­ funk-Empfangsgerät empfangen, das an einen Torrechner (Gateway) angeschlossen ist,
  • - die Nachricht wird von dem Torrechner ausgelesen,
  • - der Torrechner generiert aus der ersten Nachricht eine zweite digitale, alphanumerische Nachricht und
  • - der Torrechner versendet die zweite Nachricht über das Computernetzwerk an den Empfängerrechner.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mobilfunk-Empfangsgerät ein zweites Mobiltelefon ist, das mit einem Anschluß für einen Computer ausgestattet ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Mobiltelefon sowie das Mobilfunk-Empfangsgerät nach dem GSM-Standard arbeiten.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Nachricht als SMS-Nachricht gesendet wird, die einen alphanumerischen Inhalt und die Telefonnummer des Absenders beinhaltet.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Mobil­ funk-Empfangsgerät und der Torrechner ortsfest instal­ liert sind.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Nach­ richt als elektronischer Brief (Email) über das Computer­ netzwerk versendet wird.
7. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Computernetz­ werk das weltweite Internet ist.
8. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Torrechner ein Computerprogramm ausführt, das in Intervallen das Mobil­ funk-Empfangsgerät auf neu eingetroffene Nachrichten überprüft.
9. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Nach­ richt aus der ersten Nachricht erstellt wird, indem
  • - aus einer auf dem Torrechner hinterlegten Tabelle eines ersten Typs
  • - unter Verwendung der Absende-Telefonnummer der ersten Nachricht als Schlüssel
  • - die zugeordnete Zieladresse der zweiten Nachricht (Empfängerrechner) ermittelt wird und
  • - der Inhalt der ersten Nachricht in den Inhalt der zweiten Nachricht übernommen wird.
10. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Nachricht aus der ersten Nachricht erstellt wird, indem
  • - aus einer auf dem Torrechner hinterlegten Tabelle eines zweiten Typs
  • - unter Verwendung des Inhalts der der ersten Nachricht als Schlüssel
  • - der Inhalt und der Empfänger der zweiten Nachricht erstellt wird.
11. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Nachricht aus der ersten Nachricht erstellt wird,
  • - indem aus einer auf dem Torrechner hinterlegten Tabel­ le eines zweiten Typs
  • - unter Verwendung des Inhalts und der Absen­ de-Telefonnummer der der ersten Nachricht als Schlüs­ sel
  • - der Inhalt der zweiten Nachricht erstellt und der Empfänger der zweiten Nachricht ermittelt wird.
12. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Inhalt der ersten Nachricht als eine Befehlssequenz verstanden wird und diese Befehlssequenz ausgeführt wird, um so die zwei­ te Nachricht zu erstellen.
13. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Mobilfunk- Empfangsgerät ein Mobiltelefon verwendet wird, das digi­ tale, alphanumerische Kurzmitteilungen sowohl senden als auch empfangen kann.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Torrechner nach dem Auslesen einer durch das Mobil­ funk-Empfangsgerät empfangenen ersten Nachricht eine Empfangsbestätigung vorbereitet, wobei als Adressat der Empfangsbestätigung der Absender der ersten Nachricht eingesetzt wird, er diese zum Mobilfunk-Empfangsgerät übermittelt und daß das Mobilfunk-Empfangsgerät die Emp­ fangsbestätigung versendet.
15. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Nach­ richt eine Antwortadresse enthält, die aus der Netzwerk­ adresse des Torrechners und aus der Telefonnummer des Absenders der ersten Nachricht gebildet wird.
16. Verfahren einem oder mehreren der vorangehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß
  • - der Torrechner eine dritte digitale, alphanumerische Nachricht über das Netzwerk empfängt,
  • - die dritte Nachricht verarbeitet und daraus eine vierte digitale alphanumerische Nachricht vorbereitet wird,
  • - die vorbereitete vierte Nachricht an das angeschlossene Mobilfunk-Empfangsgerät übertragen und
  • - von diesem an ein weiteres Mobiltelefon gesendet wird.
17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die vierte Nachricht aus der dritten Nachricht erstellt wird, indem die Telefonnummer des weiteren Mobiltelefons, an das die vierte Nachricht gesendet werden soll, aus der Adresse oder dem Inhalt der dritten Nachricht entnommen wird und der Inhalt der dritten Nachricht weitgehend vollständig in den Inhalt der vierten Nachricht übernom­ men wird.
18. System zur Durchführung eines Verfahrens nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
  • - ein Mobiltelefon (1), das digitale alphanumerische Kurzmitteilungen versenden kann,
  • - ein Mobilfunk-Empfangsgerät (2) mit einer Schnitt­ stelle (3) zum Anschluß an einen Computer, das digita­ le alphanumerische Kurzmitteilungen empfangen kann,
  • - einen Torrechner (6) der an den das Mobilfunk-Emp­ fangsgerät (2) angeschlossen ist und der mit einem Computernetzwerk (8) verbunden ist und
  • - einen Empfängerrechner (9), der ebenfalls an das Com­ puternetzwerk (8) angeschlossen ist.
19. Programm zur Durchführung eines Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-17, gekennzeichnet durch die folgenden Programmschritte
  • - Überwachen des angeschlossenen Mobilfunk-Empfangs­ geräts darauf, ob eine Kurzmitteilung eingegangen ist,
  • - bei Eingang einer Mitteilung
    • - Auslesen der Mitteilung vom Mobilfunk-Empfangs­ gerät,
    • - erstellen einer zweiten Nachricht aus der Kurzmit­ teilung,
    • - Versenden der zweiten Nachricht über das Computer­ netzwerk und
    • - Rückkehr zum ersten Schritt.
DE19757770A 1997-11-07 1997-12-23 Signalsystem Revoked DE19757770C2 (de)

Priority Applications (1)

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