DE19756201A1 - Elektromagnetisch betätigtes Ventil mit thermischer Kompensation - Google Patents
Elektromagnetisch betätigtes Ventil mit thermischer KompensationInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf ein
elektromagnetisch betätigtes Ventil und insbesondere auf
ein elektromagnetisch betätigtes Ventil, welches eine
Kompensation für die thermische Expansion des Ventil
schaftes vorsieht, wodurch gestattet wird, daß das Ventil
vollständig aufsitzt, wenn es geschlossen ist.
In der Vergangenheit sind elektromagnetisch betätigte
Ventile für Öffnungs- und Schließmechanismen konstruiert
worden, die die Wirkung von Federn mit Elektromagneten
kombinieren. Beispielsweise ist im US-Patent 4 614 170,
ausgegeben an Pischinger, offenbart, Federn in einem
elektromagnetisch betätigten Ventil zu verwenden, um von
einer offenen Position in eine geschlossene Position und
umgekehrt zu schalten. In diesen Ventilen liegt der Kern
in einer mittigen ausgeglichenen Position zwischen zwei
Elektromagneten. Um das Ventil zu schließen, wird der er
ste Elektromagnet erregt, was den Kern an den ersten
Elektromagneten zieht und eine Feder zusammendrückt. Um
das Ventil zu öffnen, wird der erregte erste Elektro
magnet abgeschaltet und der zweite Elektromagnet wird er
regt. Auf Grund der Kraft der vorgespannten Feder wird
der Kern zum zweiten Elektromagneten hin beschleunigt,
wodurch das Ausmaß der Magnetkraft verringert wird, die
erforderlich ist, um den Kern weg vom ersten Elektro
magneten zu ziehen.
Ein Problem bei den früheren Ventilkonstruktionen war,
daß die Bewegung des Kerns nicht schnell genug arbeitete,
um die Ventile mit ausreichender Geschwindigkeit, Kraft
oder ausreichendem Hub zu öffnen und zu schließen, die
für die Öffnung und den Verschluß von Einlaß- und Aus
laßventilen eines Verbrennungsmotors erforderlich sind,
oder für die Kraft und für den Hub, der für Gaskompres
soren erforderlich ist. Daher bestand eine Notwendigkeit
für eine Ventilkonstruktion, die eine wirkungsvoll kon
struierte bewegliche Kernanordnung vorsah, die schnell
genug für die gewünschten Anwendungen beschleunigt werden
konnte, wie beispielsweise für den modernen Verbrennungs
motor.
Ein weiteres Problem, welches bei der Konstruktion von
elektromagnetisch betätigten Ventilen angetroffen wird,
liegt im Erhalten der präzisen mechanischen Toleranzen,
die erforderlich sind, um einen Null-Spalt am oberen
Elektromagneten zu erreichen, wenn das Ventil ordnungs
gemäß sitzt. Dieses Problem wird verschärft durch die
thermische Expansion, die während des Betriebs des Ven
tils auftritt, und zwar dahingehend, daß der Ventilschaft
einer elektromagnetischen Betätigungsvorrichtung sich ty
pischerweise auf Grund der Wärmeexpansion verlängert.
Wenn das Ventil schließt, berührt die Polstirnseite des
sich bewegenden Kernelementes den oberen Elektromagneten,
jedoch auf Grund der vergrößerten Länge des Ventilschaf
tes könnte das Ventil nicht ordnungsgemäß aufsitzen. Al
ternativ könnte das Ventil aufsitzen, bevor das Anker
element den oberen Elektromagneten erreicht, was verhin
dert, daß das Ventil einen Spalt von Null bzw. Null-Spalt
erreicht. Ein Spalt von Null ist erwünscht, um den Lei
stungsverbrauch bei niedrigem Niveau aufrechtzuerhalten,
und daher arbeitet das Ventil nicht auf einem gewünschten
Wirkungsgradniveau.
Ein weiteres Problem bei den früher konstruierten Venti
len ist, daß die sich bewegende Kernanordnung zu einer
anfänglichen neutralen Position zurückkehren muß, wenn
sie nicht im Betrieb ist. Die anfängliche Neutralposition
des Kernelementes muß äquidistant bzw. gleich beabstandet
von sowohl dem ersten Elektromagneten als auch dem zwei
ten Elektromagneten sein. Wie zuvor beschrieben, ist es
bekannt, eine Feder zu verwenden, um die Kernanordnung in
diese neutrale Position vorzuspannen. Jedoch variieren
unvermeidlicherweise die Federspannungen, was Schwierig
keiten erzeugt, die Neutralposition für das Kernelement
zu erhalten, welches zwischen den Elektromagneten zen
triert wird.
Die vorliegende Erfindung ist darauf gerichtet, eines
oder mehrere der oben dargelegten Probleme zu überwinden.
Eine elektromagnetische Betätigungsvorrichtung für ein
elektromagnetisch betätigtes Ventil wird offenbart. Die
Betätigungsvorrichtung weist einen Elektromagneten und
einen Anker auf, wobei der Anker eine normalerweise vor
gespannte anfängliche beabstandete erste Position be
sitzt, und zwar entfernt vom Elektromagneten, wenn der
Elektromagnet aus ist, und eine zweite festgelegte Stoppo
sition in Anlage an den Elektromagneten, wenn der Elek
tromagnet an ist. Zusätzlich weist die Betätigungsvor
richtung ein elastisches Glied auf, welches geeignet ist,
um den Anker in die normalerweise vorgespannte anfängli
che beabstandete erste Position vorzuspannen, und ein Un
ter- bzw. Folgeglied, welches mit dem Anker verbunden
ist. Der Anker nähert sich dem Elektromagneten, wenn der
Elektromagnet an ist und drückt das Unter- bzw. Folge
glied zusammen, bis der Anker die festgelegte Stoppo
sition erreicht.
Für ein besseres Verständnis der vorliegenden Erfindung
sei Bezug genommen auf die Begleitzeichnungen, in denen
die Figuren folgendes darstellen:
Fig. 1 eine schematische Querschnittsansicht eines bevor
zugten Ausführungsbeispiels eines elektromagne
tisch betätigten Ventils der vorliegenden Erfin
dung;
Fig. 2 eine vergrößerte schematische Schnittansicht des
Kreises 2 der Fig. 1.
Mit Bezug auf die Zeichnungen ist ein bevorzugtes Aus
führungsbeispiel eines elektromagnetisch betätigten Ven
tils 10 der vorliegenden Erfindung gezeigt. In dem ge
zeigten Ausführungsbeispiel weist das Ventil 10 zwei Paa
re von elektromagnetischen Elementen 12 auf, eine Viel
zahl von Spulen 14, ein Kern- oder Ankerelement 16, eine
obere Tragfeder 20 und eine untere Tragfeder 25, einen
Ventilschaft 22 und einen Zylinderkopf 24. Jedes der
elektromagnetischen Elemente 12 ist vorzugsweise ringför
mig und definiert eine zentrale bzw. mittlere Kammer 26.
Die zentrale Kammer 26 definiert weiter eine zentrale
vertikale Achse 28.
Fig. 1 zeigt eine diagrammartige Querschnittsansicht ei
nes bevorzugten Ausführungsbeispiels eines elektro
magnetisch betätigten Ventils der vorliegenden Erfindung,
wobei jedes Paar von elektromagnetischen Elementen 12
weiter ein oberes elektromagnetisches Element 32 und ein
unteres elektromagnetisches Element 34 aufweist. Die obe
ren und unteren elektromagnetischen Elemente 32 und 34
sind in spiegelbildlicher Beziehung zueinander, wobei die
zentralen Kanäle 30 der oberen und unteren elektromag
netischen Elemente in zueinander hinweisender Beziehung
sind.
Zwischen den oberen und unteren elektromagnetischen Ele
menten 32 und 34 ist das Ankerelement 16. Das Anker
element 16 ist vorzugsweise ringförmig im horizontalen
Querschnitt. Das Ankerelement 16 sieht zwei (nicht ge
zeigte) Polstirnseiten vor.
Das Ankerelement 16 ist mit dem Ventilschaft 22 verbun
den. Der Ventilschaft 22 erstreckt sich vorzugsweise in
axialer Ausrichtung mit der zentralen vertikalen Achse 28
der zentralen Kammer 26 der elektromagnetischen Elemente.
Der Zylinderkopf 24 umschließt das Ventil.
Die Tragfedern 20 und 25 sind auch innerhalb der zentra
len Kammer 26 angeordnet, vorzugsweise um den Ventil
schaft 22 herum. In dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungs
beispiel berührt das untere Ende der Tragfeder 25 den Zy
linderkopf 24.
Mit Bezug auf Fig. 2 weist das elektromagnetisch betätig
te Ventil ein Unter- bzw. Folgeglied 50 auf. In dem ge
zeigten Ausführungsbeispiel ist das Unterglied 50 vor
zugsweise mit dem Ventilschaft 22 verbunden, und im be
vorzugten Ausführungsbeispiel ist es in Form einer Tel
lerfeder oder einer Belleville-Feder. Eine flache Scheibe
52 ist betriebsmäßig mit dem Ventilschaft über der Tel
lerfeder 50 verbunden. Ein Sicherungsglied 53 ist vorge
sehen, welches das Unterglied 50 an dem Ventilschaft 22
sichert. Im bevorzugten Ausführungsbeispiel ist das Si
cherungsglied 53 eine Kappen- bzw. Imbusschraube, die
durch die Öffnung der Tellerfeder 50 hindurch angeordnet
ist und durch die Öffnung der flachen Scheibe 52, und ist
in den Ventilschaft 22 geschraubt und am Platz gesichert.
Obwohl ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel derart be
schrieben ist, daß es eine Kappen- bzw. Imbusschraube 53
aufweist, wird es dem Fachmann klar sein, daß andere ge
eignete Sicherungs- bzw. Befestigungsmittel leicht und
einfach verwendet werden könnten, ohne vom Geiste und Um
fang der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Beispiels
weise wird der Fachmann erkennen, daß ein Bolzen bzw.
Stehbolzen, eine Niete oder ein anderes geeignetes Befe
stigungsglied für die Kappen- bzw. Imbusschraube einge
setzt werden könnte.
Das Unterglied 50 wird verwendet, um die Wärmedehnung des
Ventilschaftes 22 zu kompensieren. Insbesondere, wenn der
Ventilkopf 54 ordnungsgemäß sitzt, sollte das Ankerele
ment 16 in Kontakt mit dem oberen Elektromagneten 32
sein. Wenn sich der Ventilschaft 22 thermisch ausdehnt,
wird das Ankerelement 16 den oberen Elektromagneten 32
berühren, bevor der Ventilkopf 54 ordnungsgemäß sitzt.
Wenn jedoch der Ventilschaft 22 verkürzt wird, um die
thermische Expansion aufzunehmen bzw. auszugleichen, kann
der Ventilkopf 54 aufsitzen, bevor das Ankerelement 16
den oberen Elektromagneten 32 berührt.
Um dieses Problem zu lösen, wird die Tragfeder 20 verwen
det, um das Ankerelement 16 in die normalerweise vorge
spannte erste Position vorzuspannen. Die Tragfeder 20 ist
ein elastisches Glied und besitzt einen bekannten Elasti
zitätswert bzw. eine bekannte Federkonstante. Wenn daher
der obere Elektromagnet 32 an ist, bewegt sich das Anker
element 16 nach oben zum oberen Elektromagneten 32 hin,
bis der Ventilkopf 54 aufsitzt. An diesem Punkt wird das
Ankerelement 16 einfach auf dem Ventilschaft 22 nach oben
gezogen und drückt das Unterglied 50 zusammen, bis das
Ankerelement 16 in Anlage mit dem oberen Elektromagneten
32 ist. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind die
oberen und unteren Elektromagneten 32 und 34 am Platz
festgelegt, und das Ankerelement 16 läuft auf dem Ende
des Ventilschaftes 22 zwischen den oberen und unteren
Elektromagneten 32 und 34. Zusätzlich sieht das Unter
element 50 eine gesteuerte Abbremsung des Ventils vor,
wenn das Ventil öffnet. Wenn beispielsweise das Anker
element 16 an den unteren Elektromagneten 34 angezogen
wird, um das Ventil zu öffnen, wird die Trägheit des Ven
tilkopfes 54 und des Ventilschaftes 22 fortfahren, das
Ventil nach unten zu treiben, und wird geringfügig das
Unterglied 50 zusammendrücken und das Ventil über einen
festgelegten Abstand abbremsen, anstelle eine Stoßbela
stung für das Ventil darzustellen.
Ein weiteres Merkmal der vorliegenden Erfindung ist das
Tragfedereinstellglied 66. Das in Fig. 1 gezeigte Trag
federeinstellglied 66 weist ein hohles Schraubenglied 68
auf. Das hohle Schraubenglied 68 ist verschraubbar in
Eingriff mit dem Bolzenhohlraum 64. In dem in Fig. 1 ge
zeigten Ausführungsbeispiel steht das hohle Schrauben
glied 68 mit dem oberen Ende der Tragfeder 20 in Ein
griff. Die Tragfeder 20 steht mit dem Ankerelement 16 in
Eingriff. Wenn daher das Schraubenglied 68 festgezogen
wird, wird die Tragfeder 20 zusammengedrückt, was das An
kerelement 16 in eine axial untere Position bewegt. Wenn
das Schraubenglied 68 gelöst wird, expandiert die Tragfe
der 20, was gestattet, daß sich das Ankerelement 16 in
eine obere Axialposition bewegt. Das Tragfedereinstell
glied 66 kann auch eine zweite Mutter 72 aufweisen, um
die Schraube 68 an der Position zu sichern.
Die Funktion des Tragfedereinstellgliedes 66 ist es, eine
präzise Positionierung des Ankerelementes 16 zwischen dem
oberen Elektromagneten 32 und dem unteren Elektromagneten
34 vorzusehen. Wie oben beschrieben, sollte das Ankerele
ment 16 zwischen dem oberen Elektromagneten 32 und dem
unteren Elektromagneten 34 zentriert sein. Das Tragfeder
einstellglied 66 gestattet die manuelle Positionierung
des Ankerelementes 16, nachdem das Ventil montiert ist.
Es sei bemerkt, daß das Tragfedereinstellglied 66 die
Tragfeder 20 in einem anderen Gebiet bzw. an einer an
deren Fläche berühren kann, und immer noch das gleiche
Positionierungsmerkmal vorsehen kann.
Während somit die vorliegende Erfindung insbesondere mit
Bezug auf das bevorzugte Ausführungsbeispiel oben gezeigt
und beschrieben worden ist, sei bemerkt, daß vom Fachmann
verschiedene zusätzliche Ausführungsbeispiele in Betracht
gezogen werden können, ohne vom Geiste und Umfang der
vorliegenden Erfindung abzuweichen.
Zusammenfassend kann man folgendes sagen:
Eine elektromagnetische Betätigungsvorrichtung für ein elektromagnetisch betätigtes Ventil wird offenbart. Die Betätigungsvorrichtung weist einen Elektromagneten und einen Anker auf, wobei der Anker eine normalerweise vor gespannte anfänglich beabstandete erste Position besitzt, und zwar von dem Elektromagneten beabstandet, wenn der Elektromagnet aus ist, und eine zweite festgelegte Stop position in Anlage mit dem Elektromagneten, wenn der Elektromagnet an ist. Zusätzlich weist die Betätigungs vorrichtung ein elastisches Glied auf, welches geeignet ist, um den Anker in die normalerweise vorgespannte an fängliche beabstandete erste Position vorzuspannen, und ein Unter- oder Folgeglied, welches betriebsmäßig mit dem Anker verbunden ist. Der Anker nähert sich dem Elektro magneten, wenn der Elektromagnet an ist und drückt das Unter- bzw. Folgeglied zusammen, bis der Anker die fest gelegte Stopposition erreicht.
Eine elektromagnetische Betätigungsvorrichtung für ein elektromagnetisch betätigtes Ventil wird offenbart. Die Betätigungsvorrichtung weist einen Elektromagneten und einen Anker auf, wobei der Anker eine normalerweise vor gespannte anfänglich beabstandete erste Position besitzt, und zwar von dem Elektromagneten beabstandet, wenn der Elektromagnet aus ist, und eine zweite festgelegte Stop position in Anlage mit dem Elektromagneten, wenn der Elektromagnet an ist. Zusätzlich weist die Betätigungs vorrichtung ein elastisches Glied auf, welches geeignet ist, um den Anker in die normalerweise vorgespannte an fängliche beabstandete erste Position vorzuspannen, und ein Unter- oder Folgeglied, welches betriebsmäßig mit dem Anker verbunden ist. Der Anker nähert sich dem Elektro magneten, wenn der Elektromagnet an ist und drückt das Unter- bzw. Folgeglied zusammen, bis der Anker die fest gelegte Stopposition erreicht.
Claims (14)
1. Elektromagnetische Betätigungsvorrichtung für ein
elektromagnetisch betätigtes Ventil, welches fol
gendes aufweist:
einen Elektromagneten;
einen Anker mit einer normalerweise vorgespannten anfänglichen beabstandeten ersten Position entfernt von dem Elektromagneten, wenn der Elektromagnet aus ist, und mit einer zweiten festgelegten Stopposition in Anlage mit dem Elektromagneten, wenn der Elektro magnet an ist;
ein elastisches Glied, welches geeignet ist, um den Anker in die normalerweise vorgespannte anfängliche beabstandete erste Position vorzuspannen; und
ein Unter- bzw. Folgeglied, welches geeignet ist, um den Anker weg von dem Elektromagneten vorzuspannen, wobei sich der Anker dem Elektromagneten nähert, wenn der Elektromagnet an ist und das Unter- bzw. Folgeglied zusammendrückt, wenn der Anker seine festgelegte Stopposition erreicht.
einen Elektromagneten;
einen Anker mit einer normalerweise vorgespannten anfänglichen beabstandeten ersten Position entfernt von dem Elektromagneten, wenn der Elektromagnet aus ist, und mit einer zweiten festgelegten Stopposition in Anlage mit dem Elektromagneten, wenn der Elektro magnet an ist;
ein elastisches Glied, welches geeignet ist, um den Anker in die normalerweise vorgespannte anfängliche beabstandete erste Position vorzuspannen; und
ein Unter- bzw. Folgeglied, welches geeignet ist, um den Anker weg von dem Elektromagneten vorzuspannen, wobei sich der Anker dem Elektromagneten nähert, wenn der Elektromagnet an ist und das Unter- bzw. Folgeglied zusammendrückt, wenn der Anker seine festgelegte Stopposition erreicht.
2. Elektromagnetische Betätigungsvorrichtung nach An
spruch 1, wobei der Elektromagnet festgelegt ist.
3. Elektromagnetische Betätigungsvorrichtung nach An
spruch 1 oder 2, die weiter einen ersten Elektroma
gneten und einen zweiten Elektromagneten aufweist,
wobei der Anker zwischen dem ersten Elektromagneten
und dem zweiten Elektromagneten angeordnet ist und
dazwischen beweglich ist.
4. Elektromagnetische Betätigungsvorrichtung nach einem
der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach An
spruch 1, die weiter ein Einstellglied aufweist, wo
bei das Einstellglied mit dem elastischen Glied ver
bunden ist, wobei das Einstellglied geeignet ist, um
eine manuelle Positionierung des Ankers zu ge
statten.
5. Elektromagnetische Betätigungsvorrichtung nach einem
der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach An
spruch 1, wobei das Unter- bzw. Folgeglied eine Tel
lerfeder ist.
6. Elektromagnetische Betätigungsvorrichtung nach einem
der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach An
spruch 1, die weiter ein Sicherungs- bzw. Befesti
gungsglied aufweist, wobei das Befestigungsglied das
Unter- bzw. Folgeglied an dem Ventilschaft befe
stigt.
7. Elektromagnetische Betätigungsvorrichtung nach einem
der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach An
spruch 6, wobei das Befestigungsglied eine
Kappen- bzw. Imbusschraube ist.
8. Temperaturkompensierende elektromagnetische Betäti
gungsvorrichtung für ein elektromagnetisch betä
tigtes Ventil, wobei das Ventil einen Ventilschaft
besitzt, der thermische Ausdehnung zeigt, wobei die
Betätigungsvorrichtung folgendes aufweist:
einen Elektromagneten;
einen Anker, der geeignet ist, um an dem Ventil schaft befestigt zu werden, wobei der Anker eine normalerweise vorgespannte anfängliche beabstandete erste Position beabstandet von dem Elektromagneten besitzt, wenn der Elektromagnet aus ist, und eine dazwischen liegende zweite Position nahe dem Elek tromagneten, wenn der Elektromagnet an ist, wobei die dazwischenliegende zweite Position mit Bezug auf die thermische Expansion des Ventilschaftes variiert und entsprechend dazu, daß das Ventil in einer ge schlossenen Position ist;
ein elastisches Glied, welches geeignet ist, um den Anker in der normalerweise vorgespannten anfängli chen beabstandeten ersten Position vorzuspannen; und
ein Unter- bzw. Folgeglied, welches betriebsmäßig mit dem Ventilschaft verbunden ist, wobei das Unter- bzw. Folgeglied geeignet ist, um den Anker weg von dem Elektromagneten vorzuspannen, wobei der Anker sich dem Elektromagneten nähert, wenn der Elektro magnet an ist, bis der Anker die zweite Position er reicht, wobei der Anker sich darauffolgend auf dem Ventilschaft zu dem Elektromagneten hin bewegt und das Unter- bzw. Folgeglied zusammendrückt, bis der Anker in Anlage mit dem Elektromagneten ist.
einen Elektromagneten;
einen Anker, der geeignet ist, um an dem Ventil schaft befestigt zu werden, wobei der Anker eine normalerweise vorgespannte anfängliche beabstandete erste Position beabstandet von dem Elektromagneten besitzt, wenn der Elektromagnet aus ist, und eine dazwischen liegende zweite Position nahe dem Elek tromagneten, wenn der Elektromagnet an ist, wobei die dazwischenliegende zweite Position mit Bezug auf die thermische Expansion des Ventilschaftes variiert und entsprechend dazu, daß das Ventil in einer ge schlossenen Position ist;
ein elastisches Glied, welches geeignet ist, um den Anker in der normalerweise vorgespannten anfängli chen beabstandeten ersten Position vorzuspannen; und
ein Unter- bzw. Folgeglied, welches betriebsmäßig mit dem Ventilschaft verbunden ist, wobei das Unter- bzw. Folgeglied geeignet ist, um den Anker weg von dem Elektromagneten vorzuspannen, wobei der Anker sich dem Elektromagneten nähert, wenn der Elektro magnet an ist, bis der Anker die zweite Position er reicht, wobei der Anker sich darauffolgend auf dem Ventilschaft zu dem Elektromagneten hin bewegt und das Unter- bzw. Folgeglied zusammendrückt, bis der Anker in Anlage mit dem Elektromagneten ist.
9. Temperaturkompensierendes elektromagnetisch betä
tigtes Ventil nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, insbesondere nach Anspruch 8, wobei der Elek
tromagnet fest ist.
10. Temperaturkompensierendes elektromagnetisch betätig
tes Ventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
insbesondere nach Anspruch 8, welches weiter einen
ersten Elektromagneten und einen zweiten Elektro
magneten aufweist, wobei der Anker zwischen dem er
sten Elektromagneten und dem zweiten Elektromagneten
angeordnet ist und dazwischen beweglich ist.
11. Temperaturkompensierendes elektromagnetisch betä
tigtes Ventil nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, insbesondere nach Anspruch 8, welches weiter
ein Einstellglied aufweist, wobei das Einstellglied
mit dem elastischen Glied verbunden ist, wobei das
Einstellglied eine manuelle Positionierung des An
kers gestattet.
12. Temperaturkompensierendes elektromagnetisch betätig
tes Ventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
insbesondere nach Anspruch 8, wobei das Unter- bzw.
Folgeglied eine Tellerfeder ist.
13. Temperaturkompensierendes elektromagnetisch betätig
tes Ventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
insbesondere nach Anspruch 8, welches weiter ein Si
cherungs- bzw. Befestigungsglied aufweist, wobei das
Befestigungsglied das Unter- bzw. Folgeglied an dem
Ventilschaft befestigt.
14. Temperaturkompensierendes elektromagnetisch betätig
tes Ventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
insbesondere nach Anspruch 12, wobei das Befesti
gungsglied eine Kappen- bzw. Imbusschraube ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19756201A1 true DE19756201A1 (de) | 1998-06-18 |
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ID=25081697
Family Applications (1)
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1996
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1997
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- 1997-12-15 JP JP9344626A patent/JPH10184326A/ja not_active Withdrawn
- 1997-12-17 DE DE19756201A patent/DE19756201A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2001025599A1 (de) | 1999-10-07 | 2001-04-12 | Heinz Leiber | Elektromagnetische oder elektrohydraulische ventilsteueranordnung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US5961097A (en) | 1999-10-05 |
| GB2320617A (en) | 1998-06-24 |
| GB9723307D0 (en) | 1998-01-07 |
| JPH10184326A (ja) | 1998-07-14 |
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