DE19756162A1 - Sputtereinrichtung - Google Patents
SputtereinrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Sputtereinrichtung mit zwei neben
einander auf einem Trägerkörper angeordneten längserstreckten
Magnetrons mit je einem auf einer Targetebene liegenden Tar
get, zwischen denen eine Trennwand aus weichmagnetischem Mate
rial angeordnet ist und die mit einer abstandsweise angeordne
ten, die Targetoberfläche freigebenden Dunkelfeldabschirmung
umgeben sind, und einer Gaszuführeinrichtung, welche mit einer
Reaktiv- und/oder Inertgasquelle verbunden ist.
Derartige Doppelmagnetron-Sputtereinrichtungen werden in zu
nehmendem Maße insbesondere zur Abscheidung von isolierenden
Schichten, beispielsweise SiO2-Schichten, eingesetzt. Sie
bestehen üblicherweise aus zwei ebenen längserstreckten Magne
trons, die jeweils eigene Magnet- und Kühlsysteme aufweisen
und die elektrisch voneinander getrennt in einer Ebene an
geordnet sind.
Aus dem deutschen Patent DD 2 52 205 ist es bekannt, daß bei
derartigen Doppelmagnetron-Sputtereinrichtungen die beiden
Magnetrons jeweils mit einem Pol einer Wechselspannungsquelle
oder einer bipolar gepulsten Spannungsquelle verbunden werden.
Im Betriebs falle wechseln die Polaritäten der beiden Magne
trons gegenseitig, so daß während einer Periode das eine Ma
gnetron als Kathode wirkt und gesputtert wird, während das
zweite die Funktion einer Anode übernimmt und sich diese Funk
tion in einer nachfolgenden Periode umkehrt usw.
In der deutschen Patentanmeldung 196 17 057.5-33 ist eine
Doppelmagnetron-Sputtereinrichtung bekannt, die zur weitgehen
den magnetischen Entkopplung der einzelnen Magnetrons vonein
ander die Anordnung einer Trennwand aus weichmagnetischem
Material zwischen den Magnetrons vorsieht.
Aus der Veröffentlichung von S. Kadlec, J. Musil und J.
Vyskoil in J. Vac. Sci. Technol. A8(3), Mai/Juni 1990 ist es
bekannt, daß ungleichmäßige Gasverteilungen, speziell der
Reaktivgaskomponenten bei reaktiven Sputterprozessen, zu Stö
rungen der Targetbedeckungen mit Reaktionsprodukten führt, die
ungleichmäßigen Targetabtrag, unerwünschte Targetvergiftung
und Veränderungen der Schichtzusammensetzungen nach sich zie
hen und möglichst vermieden werden sollten.
Eine entscheidende Voraussetzung für die Gleichmäßigkeit der
Schichteigenschaften und der Schichtdicke bei reaktiv gesput
terten Schichten ist die sehr genau und reproduzierbare Steue
rung der Gasverteilung, speziell der Reaktivgasverteilung. Wie
aus der europäischen Patentanmeldung 0 502 242 und der deut
schen Patentanmeldung 44 12 571 bekannt ist, werden Verteil
errohre mit Austrittsöffnungen bzw. Austrittsdüsen mit de
finiertem Strömungswiderstand für das Gas bzw. die Gase rund
um die gesamte Magnetkonfiguration gelegt oder parallel zu den
Längsseiten des Magnetrons in der Targetebene angeordnet.
Diese bekannten technischen Lösungen besitzen allerdings den
Nachteil, daß insbesondere bei Doppelmagnetron-Sputterein
richtungen, bei denen die beiden Targets eine teilweise erheb
liche Gesamtbreite besitzen, die Gasverteilung quer zur Rich
tung der Verteilerrohre sehr ungleichmäßig ist.
Außerdem hat es sich bei Doppelmagnetron-Sputtereinrichtungen
gezeigt, daß infolge der sehr komplexen elektrischen und ma
gnetischen Feldkonfiguration in einigen Bereichen eine deut
lich höhere Sputterrate auftritt, die eine gleichfalls erhöhte
Gaseinlaßmenge an diesen Stellen erforderlich macht. Bei den
bekannten Gaszuführungen ist eine angepaßte Dosierung der
Gasmenge an die jeweilige Sputterrate nicht zu erreichen.
Die bekannten Gaszuführungssysteme erfordern bei großen Magne
trons von einigen Metern Länge außerdem eine konstruktive
Trennung des Gaseinlaßsystems von dem Magnetron, was zu einem
erhöhten Montage- und Demontage- und Wartungsaufwand führt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei Doppel
magnetron-Sputtereinrichtungen eine Gaszuführung vorzusehen, die einer
seits einen einfachen und kompakten Aufbau aufweist und ande
rerseits eine einstellbare Gasverteilung zuläßt.
Gemäß der Erfindung wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die
Trennwand über die gesamte Länge des Magnetrons aus mindestens
einem ersten Hohlprofil aus weichmagnetischem Eisen besteht.
Im Inneren des Hohlprofils ist die Gaszuführungseinrichtung
angeordnet. In der Oberfläche des Hohlprofils sind Öffnungen
angeordnet, die einen zumindest mittelbarem Gasaustritt in die
Prozeßkammer zulassen.
Durch eine derartige Anordnung wird die Gaszuführeinrichtung
in das Doppelmagnetron integriert, wodurch einerseits die
Gaszuführung direkt an den Magnetrons erfolgen kann und be
reits dadurch besser steuerbar ist und die andererseits durch
die Doppelfunktion des Hohlprofils, nämlich als Trageelement
für die Gaszuführungseinrichtung und als magnetisch entkop
pelnde Trennwand, zusätzliche Bauelemente eingespart werden
können, die einen erhöhten Montage- und Demontageaufwand mit
sich bringen würden.
In einer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß das
Hohlprofil durch zumindest eine Zwischenwand in mindestens
zwei gegeneinander abgedichtete Bereiche geteilt ist. Je Be
reich ist eine gesonderte Gasversorgungsleitung im Inneren des
Hohlprofils geführt und mit je einem äußeren Gasanschluß zur
Verbindung mit einer Reaktivgas- und/oder Inertgasquelle ver
sehen.
Durch diese Bereichsaufteilung wird es möglich, daß in der
Längserstreckung des Magnetrons unterschiedliche Gasmengen
zugeführt werden, wodurch die insbesondere bei Doppelmagne
trons auftretenden unterschiedlichen Sputterraten durch unter
schiedlichen Gasstrom kompensiert werden können.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
daß über die gesamte Länge des Magnetrons ein zweites Hohl
profil mit dem ersten Hohlprofil verbunden ist. Dieses zweite
Hohlprofil bildet zusammen mit dem ersten Hohlprofil die
Trennwand. Zwischen dem ersten und dem zweiten Hohlprofil
sind Gasverteilungsdüsen vorgesehen und in dem zweiten Hohl
profil an den den benachbarten Magnetrons zugewandten Seiten
flächen mehrere Gasaustrittsöffnungen zum unmittelbaren Gas
austritt in die Prozeßkammer eingebracht.
Das zweite Hohlprofil dient bei dieser Ausführungsform als ein
zusätzlicher Gasverteilungskanal, der seinerseits ein separa
tes Bauteil darstellt und leicht ausgewechselt werden kann.
Somit kann dieses zweite Hohlprofil in einfacher Art und Weise
durch Veränderungen der Gasaustrittsöffnungen an die erforder
lichen Gasführungsmengen angepaßt werden, ohne dabei das erste
Hohlprofil mit der gesamten Gaszuführungseinrichtung demontie
ren zu müssen.
Werden verschiedene Reaktivgase eingesetzt, kann außerdem in
diesem zweiten Hohlprofil eine weitere bessere Vermischung der
Reaktivgaskomponenten eintreten.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
daß die Gaszuführungseinrichtung nur mit einer Reaktivgasquel
le verbunden ist. Zur eventuellen Einleitung eines Inertgases
ist eine zweite Gaszuführungseinrichtung vorgesehen, die mit
der Inertgasquelle verbunden ist und deren Gasaustritt au
ßerhalb der Dunkelfeldabschirmung liegt.
Durch eine derartige Trennung zwischen der Gaszuführung von
Reaktivgas und der Gaszuführung von Inertgas ist es möglich,
den Inertgasstrom konstant zu halten und nur den Reaktivgas
strom den jeweiligen Prozeßbedingungen anzupassen und damit zu
regeln.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
daß die Gasauslaßöffnungen über die Länge des oder der Hohl
profile äquidistant gleich verteilt sind und einen gleichen
Durchmesser aufweisen. Durch eine derartige Anordnung wird
eine über die Länge des Doppelmagnetrons gleichmäßige Gasver
teilung erzielt. Alternativ dazu ist es möglich, in den Berei
chen, in denen bei Magnetrons lokale höhere Zerstäubungsraten
auftreten, größere Durchmesser und/oder geringere Abstände der
Gasauslaßöffnungen zu wählen. Dabei wird genau in diesen Be
reichen die Gasausströmmenge entsprechend der erhöhten Sput
terrate eingestellt und damit die erhöhte Sputterrate kompen
siert.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
daß die Gasaustrittsöffnungen einen größeren Durchmesser auf
weisen als die Gasverteilungsdüsen. Damit wird eine Verringe
rung der Strömungsgeschwindigkeit des einzuleitenden Gases
oder Gemisches erzielt.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß
die Gasaustrittsöffnungen von der Targetebene in Richtung zum
Trägerkörper mit einem Abstand angeordnet sind. Dies hat den
Vorteil, daß das einzuleitende Gas in den Raum zwischen der
Trennwand und dem Magnetron strömt und somit unmittelbar die
Targetoberfläche umspült.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß das
Hohlprofil und/oder die Hohlprofile eine Wandstärke aufweisen,
die eine magnetische Sättigung vermeiden.
Eine weitere Variante der Erfindung besteht darin, das oder
die Hohlprofile elektrisch floatend anzuordnen oder mit Masse
potential zu verbinden.
Die Erfindung soll nachfolgend anhand eines Ausführungsbei
spieles näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen
zeigt:
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße Sputter
einrichtung und
Fig. 2 einen Längsschnitt durch die erfindungsgemäße Sput
tereinrichtung.
Wie in den Figuren dargestellt, ist auf einem gemeinsamen
Träger 1 ein erstes Magnetron 2 und ein zweites Magnetron 3
elektrisch separat montiert. Jedes einzelne Magnetron ist mit
Kühlkanälen 4 und Magnetsystemen 5 versehen. Weiterhin weisen
beide Magnetrons 2 und 3 Targets 6 auf, die mittels Pratzlei
sten 7 auf dem Magnetsystem festgespannt sind. Die Oberflächen
der Targets 6 liegen auf der Targetebene 8.
Beide Magnetrons 2 und 3 sind mit einer gemeinsamen Dunkel
feldabschirmung 9 versehen. Mittig zwischen den beiden Magne
trons 2 und 3 ist ein erstes Hohlprofil 10 mit der Dunkelfeld
abschirmung 9 verbunden. An dem ersten Hohlprofil 10 ist ein
zweites Hohlprofil 11 befestigt. Die beiden Hohlprofile 10 und
11 erstrecken sich über die Länge der beiden Magnetrons 2 und
3, wobei ihre Länge der Länge des Doppelmagnetrons entspricht.
Die Hohlprofile 10 und 11 sind aus weichmagnetischem Eisen
gefertigt.
In dem ersten Hohlprofil 10 ist eine Gaszuführungseinrichtung
angeordnet. Die Gaszuführungseinrichtung besteht aus einer
Rohraufnahme 12, die im Inneren des Hohlprofiles 10 befestigt
ist. Mit dieser Rohraufnahme 12 ist eine rechte äußere Gaszu
führungsleitung 13, eine mittlere äußere Gaszuführungsleitung
14 und eine linke äußere Gaszuführungsleitung 15 fest verbun
den.
Weiterhin gehört zu der Gaszuführungseinrichtung ein rechtes
Gasführungsrohr 16 und ein linkes Gasführungsrohr 17. Das
linke Gasführungsrohr 17 dient zur Gasversorgung eines linken
Bereiches 18 des ersten Hohlprofiles 10 und das rechte Gasfüh
rungsrohr 16 der Gasversorgung eines nicht näher dargestellten
rechten Bereiches des ersten Hohlprofiles 10. Die Gasversor
gung des mittleren Bereiches 19 des ersten Hohlprofiles 10
erfolgt über einen direkten Gasauslaßkanal 20 in der Rohrauf
nahme 12. Die äußeren Gaszuführungsleitungen 13-15 sind über
Verbindungskanäle 21 mit den Gasführungsrohren 16 und 17 bzw.
mit dem Gasauslaßkanal 20 verbunden.
Zur Trennung des linken Bereiches 18 vom mittleren Bereich 19
ist eine dichtende Zwischenwand 22 vorgesehen. In gleicher
Weise trennt eine nicht näher dargestellte Zwischenwand den
mittleren Bereich 19 vom ebenfalls nicht näher dargestellten
rechten Bereich des ersten Hohlprofiles 10.
Durch diese Gaszuführungseinrichtung wird es möglich, die
Gaszuführung zu den einzelnen Bereichen des ersten Hohlprofi
les 10 getrennt zu steuern.
In der Verbindungsfläche zwischen dem ersten Hohlprofil 10 und
dem zweiten Hohlprofil 11 sind Gasverteilungsdüsen 23 einge
bracht. Diese Gasverteilungsdüsen 23 dienen dem Gasübertritt
von dem ersten Hohlprofil 10 in das zweite Hohlprofil 11.
In den Wänden des zweiten Hohlprofiles 11, die jeweils dem
ersten Magnetron 2 und dem zweiten Magnetron 3 zugewandt sind,
sind in einem Abstand von der Targetebene 8 Gasaustrittsöff
nungen 24 eingebracht.
Wie in Fig. 2 dargestellt, sind die Gasaustrittsöffnungen auf
der Seite, die dem ersten Magnetron zugewandt ist von den
Gasaustrittsöffnungen, die auf der Seite, die dem zweiten
Magnetron zugewandt ist, derart seitlich versetzt, daß sie
sich von der Seite her gesehen jeweils in der Lücke der ande
ren Seite befinden. Wie dieser Darstellung weiterhin zu ent
nehmen ist, sind bei der Anordnung gemäß diesem Ausführungs
beispiel die Gasaustrittsöffnungen 24 in dem zweiten Hohl
profil 11 äquidistant gleich verteilt.
Über die Gasaustrittsöffnungen 24 wird das Gas in den Zwi
schenraum zwischen dem Magnetron 2 und 3 und den beiden Hohl
profilen 10 und 11 geleitet. Von dort aus gelangt es direkt
zur Oberfläche des Targets 6 und durch Umspülen des jeweils
ersten und zweiten Magnetrons 2 und 3 auch von der anderen
Seite direkt auf das Target 6, so daß eine unmittelbare Ein
wirkung des Gases auf das Target erreicht wird. Durch die
getrennte Steuerung der Bereiche des ersten Hohlprofiles 10
werden auch die Gasführungsparameter im zweiten Hohlprofil 11
eingestellt, so daß eine gesteuerte Gasverteilung über die
Gasaustrittsöffnungen 24 entlang des Doppelmagnetrons erreicht
werden kann.
1
Träger
2
erstes Magnetron
3
zweites Magnetron
4
Kühlkanal
5
Magnetsystem
6
Target
7
Pratzleiste
8
Targetebene
9
Dunkelfeldabschirmung
10
erstes Hohlprofil
11
zweites Hohlprofil
12
Rohraufnahme
13
rechte äußere Gasführungsleitung
14
mittlere äußere Gasführungsleitung
15
linke äußere Gasführungsleitung
16
rechtes Gasführungsrohr
17
linkes Gasführungsrohr
18
linker Bereich des ersten Hohlprofiles
19
mittlerer Bereich des ersten Hohlprofiles
20
Gasauslaßkanal
21
Verbindungskanal
22
Zwischenwand
23
Gasverteilungsdüse
24
Gasaustrittsöffnung
Claims (11)
1. Sputtereinrichtung mit zwei nebeneinander auf einem Trä
gerkörper angeordneten längserstreckten Magnetrons mit je
einem auf einer Targetebene liegenden Target, zwischen
denen eine Trennwand aus weichmagnetischen Material an
geordnet ist und die mit einer abstandsweise angeordneten,
die Targetoberfläche freigebenden Dunkelfeldabschirmung
umgeben sind, und einer Gaszuführungseinrichtung, welche
mit einer Reaktiv- und/oder Inertgasquelle verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Trennwand über die gesamte Länge der Magnetrons (2; 3) aus
mindestens einem ersten Hohlprofil (10), aus weichmagneti
schem Eisen besteht und in dessen Inneren die Gaszufüh
rungseinrichtung angeordnet ist, in dessen Oberflächen
Öffnungen (23) zum zumindest mittelbaren Gasaustritt in
die Prozeßkammer angeordnet sind.
2. Sputtereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß das erste Hohlprofil (10)
durch mindestens eine Zwischenwand (22) in mindestens zwei
gegeneinander abgedichtete Bereiche (18; 19) geteilt ist
und das je Bereich eine Gasversorgungsleitung (16; 17; 20)
im Inneren des ersten Hohlprofiles (10) geführt ist und je
einen äußeren Gasanschluß (13; 14; 15) zur Verbindung mit
einer Reaktivgas- und/oder Inertgasquelle aufweist.
3. Sputtereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß über die gesamte Länge
der Magnetrons (2; 3) ein zweites Hohlprofil (11) mit dem
ersten Hohlprofil (10) verbunden ist und mit diesem zu
sammen die Trennwand bildet, das zwischen dem ersten (10)
und dem zweiten Hohlprofil (11) Gasverteilungsdüsen (23)
vorgesehen sind und in dem zweiten Hohlprofil (11) an den
den benachbarten Magnetrons (2; 3) zugewandten Seitenflä
chen mehrere Gasaustrittsöffnungen (24) zum unmittelbaren
Austritt in die Prozeßkammer eingebracht sind.
4. Sputtereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß die Gaszufüh
rungseinrichtung nur mit einer Reaktivgasquelle verbunden
ist und daß eine zweite Gaszuführungseinrichtung vorgese
hen ist, die mit einer Inertgasquelle verbunden ist und
deren Gasaustritt außerhalb der Dunkelfeldabschirmung (9)
liegt.
5. Sputtereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß die Gasaus
trittsöffnungen (24) über die Länge des oder der Hohl
profile (11) äquidistant gleich verteilt sind und einen
gleichen Durchmesser aufweisen.
6. Sputtereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß die Gasaus
trittsöffnungen (24) in Bereichen, in denen bei den Magne
trons (2; 3) lokal höhere Zerstäubungsraten auftreten,
größere Durchmesser und/oder geringere Abstände zueinander
aufweisen.
7. Sputtereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß die
Gasaustrittsöffnungen (24) einen größeren Durchmesser
aufweisen, als die Gasverteilungsdüsen (23).
8. Sputtereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da
durch gekennzeichnet, daß die Gasaus
trittsöffnung (24) von der Targetebene (8) in Richtung zum
Trägerkörper mit einem Abstand angeordnet sind.
9. Sputtereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, da
durch gekennzeichnet, daß das Hohl
profil (10) und/oder die Hohlprofile (10; 11) eine eine
magnetische Sättigung vermeidende Wandstärke aufweisen.
10. Sputtereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da
durch gekennzeichnet, daß das Hohl
profil (10) und/oder die Hohlprofile (10; 11) elektrisch
floatend angeordnet sind.
11. Sputtereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da
durch gekennzeichnet, daß das Hohl
profil (10) und/oder die Hohlprofile (10; 11) mit Massenpo
tiential verbunden sind.
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| DE10122431A1 (de) * | 2001-05-09 | 2002-11-28 | Fraunhofer Ges Forschung | Elektrodenanordnung für die magnetfeldgeführte plasmagestützte Abscheidung dünner Schichten im Vakuum |
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19756162C2 (de) | 1999-10-14 |
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