DE19756483A1 - Zellengestützte Notrufsysteme und Verfahren - Google Patents
Zellengestützte Notrufsysteme und VerfahrenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft Datenübertragungssysteme
und im besonderen ein System und Verfahren zur Abwicklung von
Notdienstanforderungen in Satelliten-Datenübertagungssyste
men.
Der Bedarf nach der Anforderung von Notdiensten ist in Daten
übertragungssystemen normal. Wie allgemein bekannt, sind
Standard-Notfallnummern nützlich, die Verwirrung von Anrufern
in Notfallsituationen zu beseitigen. Wenn ein Nutzer die
Standard-Notfallnummer wählt (zum Beispiel 911 in den Verei
nigten Staaten), trifft die Telefonvermittlungsstelle, die
den Notruf empfängt, eine Entscheidung, wohin dieser Ruf zu
leiten ist. In Systemen nach dem Stand der Technik basiert
die Weglenkungsentscheidung auf dem Standort der festen Ein
richtung, von dem aus der Ruf erfolgt. Ein Problem bei diesem
System besteht darin, daß ein Nutzer in einem unbekannten
Land die richtige Standard-Notfalltelefonnummer für dieses
Land nicht wissen könnte.
Verschiedene Länder in der ganzen Welt verwenden unterschied
liche Nummern, um Notfalldienste zu erreichen. Wenn sich ein
Nutzer zwischen diesen Ländern bewegt, müssen die Teilneh
mereinheiten die geeignete Notfallnummer für das dienstlei
stende Netzwerk erzeugen, und den Wählversuch als einen Not
ruf identifizieren.
Einige Länder, wie Japan, haben mehr als eine Notfallnummer
für Notdienste. Es gibt drei Notfallkodes, die in Japan ver
wendet werden. Dies sind 110 für Polizeidienste, 118 für Feu
erwehrdienste und 119 für Seenotdienste. Zellulare Systeme,
die die Mobilität des Nutzers unterstützen, verwenden ein
Verfahren, das zellengestützte Weglenkung genannt wird, um
auf der Zelle basierend, in der sich der Nutzer momentan be
findet, einen Ruf, der als ein Notruf identifiziert wurde,
zum nächstgelegenen Notfallzentrum zu leiten. Die Teilneh
mereinheit muß deshalb den gewählten Kode als einen Notfall
kode erkennen, um dem dienstleistenden Netzwerk zu signali
sieren, daß dies ein Ruf der Notfallkategorie ist. In großen
zellularen Systemen, wie Satellitensystemen, ist der gewählte
Notfallkode nur für ein bestimmtes Gebiet gültig und es kann
notwendig sein, daß er in eine andere Notfallnummer umgewan
delt werden muß, bevor er zum dienstleistenden Netzwerk über
tragen wird. Der Kode 110 zum Beispiel, der in Japan gültig
ist, muß in den Vereinigten Staaten in einen 911-Kode umge
wandelt werden.
Verfahren und Systeme zur Entscheidung von Notruf-Weglenkun
gen in einem satellitengestützten zellularen Datenübertra
gungssystem werden benötigt. Weiterhin werden Verfahren und
Systeme zur Entscheidung von Notruf-Weglenkungen benötigt,
bei denen ein Nutzer unterschiedliche Notfallnummern verwen
den kann, wenn er sich irgendwo auf der Welt befindet.
Fig. 1 zeigt ein satellitengestütztes zellulares Datenüber
tragungssystem in Übereinstimmung mit einer bevorzug
ten Ausführung der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 zeigt ein Blockdiagramm einer Teilnehmereinheit in
Übereinstimmung mit einer bevorzugten Ausführung der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 3 zeigt ein Blockdiagramm einer Leiteinrichtung in Über
einstimmung mit einer bevorzugten Ausführung der vor
liegenden Erfindung;
Fig. 4 zeigt ein Flußdiagramm eines Verfahrens zum Betreiben
eines Satellitendatenübertragungssystems, um globale
Notfalldienste für Teilnehmereinheiten zu gewährlei
sten;
Fig. 5 zeigt ein Flußdiagramm eines Verfahrens zum Betreiben
eines Satelliten in einem Satellitendatenübertragungs
system in Übereinstimmung mit einer bevorzugten Aus
führung der vorliegenden Erfindung;
Fig. 6 zeigt ein Flußdiagramm eines Verfahrens zum Betreiben
einer Teilnehmereinheit in einem Satellitendatenüber
tragungssystem, um in Übereinstimmung mit einer bevor
zugten Ausführung der vorliegenden Erfindung Notfall
kodes zu erhalten; und
Fig. 7 zeigt ein Flußdiagramm eines Verfahrens zum Betreiben
einer Teilnehmereinheit in einem Satellitendatenüber
tragungssystem, um in Übereinstimmung mit einer bevor
zugten Ausführung der vorliegenden Erfindung einen
Wählversuch als einen Notfall einzurichten.
Die Verfahren und Systeme der vorliegenden Erfindung werden
verwendet, um die Notruf-Weglenkung in einem satellitenge
stützten zellularen Datenübertragungssystem zu bestimmen. Die
Verfahren und Systeme der vorliegenden Erfindung verbinden
dafür die Verwendung von Daten der gegenwärtigen Position, um
ortsabhängige Informationen für die Teilnehmer bereitzustel
len, und zellengestützte Weglenkung.
Die Verfahren und Systeme der vorliegenden Erfindung stellen
ebenfalls Mittel bereit, um die Notruf-Weglenkung zu bestim
men, bei der ein Nutzer unterschiedliche Notfallnummern ver
wenden kann, wenn er sich irgendwo auf der Welt befindet. Das
passiert, wenn man die vorhandenen Notfall-Rufnummerlisten
benutzt, die sich von Land zu Land unterscheiden.
Die Verfahren und Systeme der vorliegenden Erfindung gestat
ten der Teilnehmereinheit, gewählte Ziffern als einen Not
fallkode zu erkennen, die gewählten Ziffern in die geeignete
Ziffernfolge, die auf dem Standort basiert, umzuwandeln und
das dienstleistende Netzwerk über den Notfallcharakter des
Wählversuchs zu informieren. Um dies zu tun, entscheidet die
Teilnehmereinheit auf der Grundlage ihres Standortes, ob die
gewählten Ziffern einen Notfallwählversuch darstellen. Wenn
ja, werden die gewählten Ziffern in den für diesen Standort
richtigen Notfallkode umgewandelt und eine Kennzeichnung, daß
dieser Ruf ein Notruf ist, wird zum Netzwerk geschickt.
In einem beispielhaften System löst jede Teilnehmereinheit
einen Vorgang aus, der als Zugriff bezeichnet wird, als Teil
eines mobil verursachten (MO) Wählversuchs oder eines von ei
nem mobilen Endgerät (MT) stammenden Wählversuchs. Während
dieses Vorgangs bestimmt das Bodenstation-Steuereinheits-
(ETC) Netzwerk die gegenwärtige Position der Teilnehmerein
heit. Die Teilnehmereinheit liefert die Position ihres letz
ten Kontakts mit dem Netzwerk, die sich von ihrer gegenwärti
gen Position unterscheiden kann. In einer bevorzugten Ausfüh
rung der vorliegenden Erfindung sendet die ETC der Teilneh
mereinheit die richtige Notfallnummer oder -nummern, die für
die gegenwärtige Position der Teilnehmereinheit gültig sind.
Beim Erkennen der gewählten Ziffern als einen Notfallkode
sendet das Netzwerk den für dieses dienstleistende Netzwerk
richtigen Notfallkode und kennzeichnet den Wählversuch als
einen Notfallwählversuch. Beim Erkennen des Wählversuchs als
Notfall laufen im Netzwerk Prozeduren ab, die für Notfallrufe
spezifisch sind. In einem beispielhaften System beinhalten
diese Prozeduren die Anwendung von einer höheren Auflösung
der Positionsbestimmung. Zusätzlich gibt das Netzwerk dem Ruf
Priorität, leitet den Ruf in das richtige Notfallzentrum und
für den Fall, daß alle Amtsleitungen zum Notfallzentrum be
setzt sind, wiederholt es bis eine ungenutzte Amtsleitung
verfügbar ist.
Die Verfahren und Systeme der vorliegenden Erfindung gestat
ten die Unterstützung eines Notfallrufdienst für Teilneh
mereinheiten, die sich in Gebieten bewegen, in denen sich der
Notfallrufnummernliste von dem heimatlichen Wählplan unter
scheidet. Wenn sich als Beispiel ein nordamerikanischer Teil
nehmer in Japan bewegt, erhält die Teilnehmereinheit die Not
fallkodes für Japan. Dies sind "110" für Polizeidienste,
"118" für Feuerwehrdienste und "119" für Seedienste. Diese
Notfallkodes werden an den Teilnehmer übermittelt, wenn sich
die Teilnehmereinheit bei der neuen Leiteinrichtung anmeldet.
Wenn dieser Teilnehmer "110" wählt, erkennt die Teilneh
mereinheit diese Ziffernfolge als einen Notruf und sendet die
gewählte Ziffernfolge von "110" als Notruf markiert an die
dienstleistende Leiteinrichtung (zum Beispiel in Tokio) . Das
dienstleistende Netzwerk gewährt diesem Ruf die Notrufbehand
lung. Wenn dieser Kennzeichnungsvorgang nicht durchgeführt
würde, dann würde die gewählte Ziffernfolge von "110" dennoch
an das dienstleistende Netzwerk gesendet, würde aber nicht
als Notruf gekennzeichnet sein. Der Ruf würde deshalb keine
Notrufbehandlung wie oben erläutert erfahren, der Ruf würde
statt dessen wie ein normaler Wählversuch behandelt werden.
Fig. 1 zeigt ein satellitengestütztes zellulares Datenübertra
gungssystem in Übereinstimmung mit einer bevorzugten Ausfüh
rung der vorliegenden Erfindung. Das satellitengestützte
zellulare Datenübertragungssystem 100 umfaßt die Teilneh
mereinheiten (SU) 150, die Datenübertragungssatelliten 110,
die Erdstationen (ET) 120, die Leiteinrichtungen 130, die
Notfalldienstzentren (ESC) 140, 142, 144 und die Verbindungen
112, 114, 116. Die Teilnehmereinheiten 150 kommunizieren mit
den Notfalldienstzentren 140 über die Satelliten 110, die
Erdstationen 120 und die Leiteinrichtungen 130. Die Teilneh
mereinheiten 150 kommunizieren mit den Satelliten 110 über
die Verbindungen 114. Die Satelliten 110 kommunizieren mit
den Leiteinrichtungen 140, indem sie die Erdstationen 120 und
die Verbindungen 112 benutzen. Ein erstes geopolitisches Ge
biet 160 wird gezeigt. Dieses erste Gebiet könnte zum Bei
spiel irgendwo in Japan sein. Ein zweites geopolitisches Ge
biet 170 wird gezeigt. Dieses zweite Gebiet könnte zum Bei
spiel irgendwo in den Vereinigten Staaten sein.
Die "Heimat-Leiteinrichtung" einer Teilnehmereinheit wird de
finiert als eine Leiteinrichtung, die Informationen enthält,
die für eine bestimmte Teilnehmereinheit relevant sind. Eine
"besuchte Leiteinrichtung" ist eine andere als eine Heimat-
Leiteinrichtung einer Teilnehmereinheit. Ein Nutzer, der zum
Beispiel im Gebiet von Chicago wohnt, kann eine Heimat-
Leiteinrichtung innerhalb dieses Gebiets haben. Wenn dieser
Nutzer zum Beispiel in ein anderes Gebiet wie Japan reist,
muß der Nutzer mit einer besuchten Leiteinrichtung kommuni
zieren.
In einer bevorzugten Ausführung der vorliegenden Erfindung
verwenden die Verbindungen 114 und die Verbindungen 112
RF-Frequenzen, die sich im wesentlichen der Sichtlinienkommuni
kation anpassen. Die Verbindungen 114 und die Verbindungen
112 umfassen einen begrenzten Teil des elektromagnetischen
Spektrums, das in zahlreiche Kanäle unterteilt ist. Die Ver
bindungen 114 und die Verbindungen 112 können Frequenz-Mehr
fachzugriff (FDMA) und/oder Zeit-Mehrfachzugriff (TDMA)
und/oder Kodemultiplex-Mehrfachzugriff (CDMA) Kommunikationen
oder Kombinationen davon umfassen. Fachleute werden verste
hen, daß jede dieser Verbindungen entweder einfachgerichtet
oder zweiseitig gerichtet sein können.
In Übereinstimmung mit den Verfahren und Systemen dieser Er
findung kann die Position eines Nutzers auf der Grundlage be
stimmt werden, in welcher Zelle sich die Teilnehmereinheit zu
einer bestimmten Zeit befindet. Auf diese Weise wird die Erd
oberfläche in definierte Gebiete aufgeteilt und die Teilneh
mereinheit kann innerhalb eines definierten Gebiets lokali
siert werden. Alternativ kann die Position eines Nutzers auf
der Grundlage von Erdpositionsinformationen wie geografische
Breite/geografische Länge oder anderen Darstellungen bestimmt
werden. Wie hierin definiert, ist ein "Positionsgebietskode"
(LAC) eine Kodezahl, die ein bestimmtes Positionsgebiet iden
tifiziert. Dies könnte zum Beispiel ein Gebiet von relativ
kleiner Größe sein, das bekannte Begrenzungen hat. Die vor
liegende Erfindung verbindet jede LAC mit zumindest einem
Notfalldienstzentrum, wenn die geopolitische Region, in der
sich der LAC befindet, Notfalldienste bereitstellt. Alterna
tiv kann ein Dienstleistungsgeber unabhängig Notfalldienste
bereitstellen. Zusätzlich verbindet die vorliegende Erfindung
jede LAC mit zumindest einem Notfalldienstkode, wenn in der
geopolitischen Region, in der sich der LAC befindet, Notfall
dienste bereitgestellt werden.
Fig. 2 zeigt ein Blockdiagramm einer Teilnehmereinheit in
Übereinstimmung mit einer bevorzugten Ausführung der vorlie
genden Erfindung. Die Teilnehmereinheit 150 umfaßt die An
tenne 202, den Sendeempfänger 204, den Prozessor 206, die An
zeige 208, den Speicher 210, den Zeitgeber 220, das
I/O-(Eingabe/Ausgabe) Teil 230, den Gabelumschalter 232, den Ton
alarmgeber 234, das Tastenfeld 236, den Telefonhörer 238, die
Sendetaste 240 und den Netzschalter 242. Die Teilnehmerein
heiten 150 können mit anderen Teilnehmereinheiten 150 und mit
den Notfalldienstzentren 140 kommunizieren. Der Sendeempfän
ger 204 sendet und empfängt Signale an und von Satelliten
110, indem die Antenne 202 benutzt wird. Es sollte verstanden
werden, daß während jede Teilnehmereinheit 150 in Fig. 1 dar
gestellt ist, als ob sie eine einzige Antenne 202 hat, jede
Antenne 202 typischerweise verschiedene Antennen oder Anten
nenelemente umfassen kann, so daß die Teilnehmereinheit 150
gleichzeitig mit mehr als einem Satelliten kommunizieren
kann. Fachleute werden erkennen, daß die Antenne 202 an
stelle einer Reihe von einzelnen, einfachgerichteten Antennen
als eine einzelne, phasengesteuerte Antennengruppe oder als
eine Kombination von einfachgerichteten Antennen und phasen
gesteuerte Antennengruppen realisiert sein kann.
Der Sendeempfänger 204 ist wünschenswertersweise ein Mehrka
nal-Sendeempfänger, der in der Lage ist, auf allen Frequenz
kanälen in spezifizierten Zeitabschnitten zu senden und zu
empfangen, wie vom satellitengestützten zellularen Datenüber
tragungssystem 100 (Fig. 1) gefordert. Der Sendeempfänger um
faßt wünschenswertersweise einen Erfassungskanal-Sendeempfän
gerteil, einen Rundfunkkanal-Empfängerteil und einen Ver
kehrskanal-Sendeempfängerteil. Der Erfassungskanal-Sende
empfängerteil kommuniziert auf einem der verschiedenen Erfas
sungskanäle die durch den Satelliten 110 bestimmt werden, und
wird vorrangig während der Zugriffsprotokolle benutzt, wenn
ein Teilnehmer Zugriff auf das satellitengestützte zellulare
Datenübertragungssystem 100 wünscht. Der Verkehrskanal-Sende
empfängerteil kommuniziert mit dem satellitengestützten
zellularen Datenübertragungssystem 100 auf einem Verkehrska
nal, der durch den Satelliten 110 (Fig. 1) zugewiesen wird.
Fachleute werden verstehen, daß der Erfassungskanal-Sende
empfängerteil, der Rundfunkkanal-Empfängerteil und der Ver
kehrskanal-Sendeempfängerteil in einer einzigen Einheit ent
halten sein können, die in der Lage ist, alle diese Funktio
nen auszuführen.
Der Sendeempfänger 204 verbindet mit dem Prozessor 206, der
die Frequenz- und Zeitablaufparameter, auf deren Basis der
Sendeempfänger 204 arbeitet, steuert. Zusätzlich steuert der
Prozessor 206 vorzugsweise den Leistungspegel, auf dem der
Sendeempfänger 204 Signale überträgt. Der Prozessor 206 ver
bindet ebenfalls mit dem I/O-Teil 230, dem Zeitgeber 220 und
dem Speicher 210. Der Prozessor 206 verwendet einen Zeitge
ber, um das gegenwärtige Datum und die Zeit zu erhalten. Der
Speicher 210 beinhaltet Einrichtungen zur Speicherung von Da
ten, die als Befehle an den Prozessor 206 dienen und die,
wenn sie durch den Prozessor 206 ausgeführt werden, die Teil
nehmereinheit 150 veranlassen, Prozeduren auszuführen, die
unten beschrieben werden. Zusätzlich beinhaltet der Speicher
210 Variable, Tabellen und Datenbänke, die infolge der Wir
kungsweise der Teilnehmereinheit 150 verarbeitet werden.
Der Eingabe/Ausgabe (I/O)-Teil 230 der Teilnehmereinheit 150
wird verwendet, um Signale von einem Nutzer der Teilneh
mereinheit 150 zu sammeln und Ausgaben an den Nutzer, die er
wahrnehmen soll, bereitzustellen. Der I/O-Teil 230 beinhaltet
wünschenswerterweise zum Beispiel das Tastenfeld 236, um ge
wählte Ziffern zu sammeln, die ein Notfalldienstzentrum iden
tifizieren, an das ein Notrufgesuch gerichtet werden kann.
Zusätzlich beinhaltet der I/O-Teil 230 wünschenswerterweise
den Hauptschalter 242, um die Einschaltung und Abschaltung
der Teilnehmereinheit zu steuern, die Sendetaste 240, um an
zuzeigen, wann ein kompletter Satz von gewählten Ziffern
eingegeben worden ist und den Gabelumschalter 232. Die An
zeige 208 kann wünschenswerterweise benutzt werden, um visu
elle Informationen dem Nutzer zu präsentieren und die Ton
alarmeinrichtung 234 kann wünschenswerterweise benutzt wer
den, um dem Nutzer einen hörbaren Alarm bereitzustellen. Die
Anzeige 208 kann zum Beispiel benutzt werden, um Menülisten
oder Listen von Alternativen einem Nutzer zur Auswahl zu prä
sentieren. Der Handapparat 238 kann wünschenswerterweise be
nutzt werden, um hörbare Signale in elektrische Signale umzu
wandeln und umgekehrt.
Das Tastenfeld 236 ist zusätzlich eine Schnittstelle, die in
der Lage ist, ein Gesuch nach einem Notfalldienst von einem
Nutzer zu empfangen. Das Tastenfeld 236 kann ein gewöhnliches
Zehn-Ziffern-Tastenfeld sein oder kann eine andere Anzeige
vorrichtung sein, die eine Notfallsituation anzeigt, wenn sie
gedrückt oder eingeschaltet wird. Das Tastenfeld 236 ist Teil
des I/O-Teils 230, das an den Prozessor 206 gekoppelt ist.
Der Prozessor 206 erkennt ein Gesuch nach einem Notruf und
erzeugt eine Notrufgesuchnachricht. Der Prozessor 206 ist an
den Speicher 210 gekoppelt, der wünschenswerterweise die In
formationen enthält, die benötigt werden, um ein Notrufgesuch
zu erkennen und eine Notrufgesuchnachricht zu erzeugen. Der
Prozessor 206 ist an den Sendeempfänger 204 gekoppelt, der
benutzt wird, um die Notrufgesuchnachricht zu senden.
Während Fig. 2 eine besondere Anordnung einer Teilnehmerein
heit erläutert, werden Fachleute verstehen, daß eine andere
Anordnung verwendet werden kann. Es sollte verstanden werden,
daß eine Teilnehmereinheit jede Anzahl von verschiedenen An
ordnungen mit unterschiedlichen funktionellen Kombinationen
annehmen kann. Eine Teilnehmereinheit könnte zum Beispiel mit
einem anderen I/O-Teil gezeigt werden oder sie könnte ohne
einen Zeitgeber gezeigt werden.
Fig. 3 zeigt ein Blockdiagramm einer Leiteinrichtung in Über
einstimmung mit einer bevorzugten Ausführung der vorliegenden
Erfindung. Die Leiteinrichtung 130 umfaßt den Sendeempfänger
des Datenübertragungsnetzwerks 302, den Prozessor 304, den
I/O-Teil 306, den Zeitgeber 308, den Speicher 310 und die
Schnittstelle des öffentlichen Wählnetzes für Datenfernüber
tragungen (PSTN) 312. Der Sendeempfänger des Datenübertra
gungsnetzwerks 302 sendet und empfängt Signale über Daten
übertragungsverbindungen in einem mit dem Satelliten 110 kom
patiblen Format. Diese Signale tragen Datennachrichten, die
der Leiteinrichtung gestatten, mit einem nahestehenden Satel
liten zu kommunizieren, mit anderen Leiteinrichtungen, als
der Leiteinrichtung, mit der beim Aufbau, der Verwaltung oder
Beendigung eines Rufs zusammengearbeitet werden könnte, und
mit Teilnehmereinheiten, die die Leiteinrichtung 130 momentan
bedient.
Der Sendeempfänger des Datenübertragungsnetzwerks 302 ist an
den Prozessor 304 gekoppelt. Der Prozessor 304 verbindet auch
mit dem I/O-Teil 306, dem Zeitgeber 308, dem Speicher 310 und
der PSTN-Schnittstelle 312. Der I/O-Teil 306 empfängt Einga
ben von Tastaturen und anderen Eingabegeräten und liefert Da
ten an Anzeigestationen, Drucker und andere Ausgabegeräte.
Der Prozessor benutzt den Zeitgeber 308, um die Echtzeit zu
überwachen und um zu helfen, das gegenwärtige Datum und die
Zeit zu erhalten. Der Speicher 310 beinhaltet Einrichtungen
zum Speichern von Daten, die als Befehle an den Prozessor 304
dienen und die, wenn sie durch den Prozessor 304 ausgeführt
werden, die Leiteinrichtung veranlassen, Prozeduren auszufüh
ren, die unten erläutert werden. Zusätzlich beinhaltet der
Speicher 310 Variable, Tabellen und Datenbänke, die als Folge
der Funktion der Leiteinrichtung 130 (Fig. 1) verarbeitet
werden. Die Leiteinrichtung 130 kommuniziert mit dem PSTN
durch Benutzung der PSTN-Schnittstelle 312.
Während Fig. 3 eine spezielle Anordnung für eine Leiteinrich
tung erläutert, werden Fachleute verstehen, - daß eine andere
Anordnung verwendet werden kann. Es sollte verstanden werden,
daß eine Leiteinrichtung jede Anzahl von verschiedenen Konfi
gurationen mit unterschiedlichen funktionellen Kombinationen
annehmen kann. Eine Leiteinrichtung könnte zum Beispiel mit
einem anderen I/O-Teil gezeigt werden oder sie könnte ohne
einen Zeitgeber gezeigt werden.
Fig. 4 zeigt ein Flußdiagramm eines Verfahrens zum Betreiben
eines Satellitendatenübertragungssystems, um globale Notfall
dienste für Teilnehmereinheiten zu gewährleisten. Das Verfah
ren 400 beginnt im Schritt 402. Im Schritt 404 wird die Erd
oberfläche in definierte Gebiete aufgeteilt. Diese Gebiete
können flächenmäßig gleich aufgeteilte Gebiete sein oder flä
chenmäßig ungleich aufgeteilte Gebiete sein. In einem globa
len Datenübertragungssystem ist eine definierte Fläche eine
solche, in der sich eine Teilnehmereinheit befinden kann. Im
Schritt 406 werden die Notfallkodegrenzdaten aufgestellt. In
diesem Schritt werden die Grenzen für die verschiedenen Not
fallkodes, die auf der ganzen Welt existieren, aufgestellt.
In einigen Fällen werden mehrfache Nummern in gleichen Gebie
ten eingetragen. Das ist darauf zurückzuführen, daß in be
stimmten geopolitischen Gebieten unterschiedliche Nummern für
verschiedene Notfalldienste erforderlich sind. Im Schritt 408
werden die Notfallkodegrenzdaten den definierten Gebieten
zugeordnet, um einen Zusammenhang zwischen dem definierten
Gebiet und zumindest einem Notfallkode zu erhalten. Dies kann
in einigen Fällen nicht erfolgen, da in einigen geopoliti
schen Gebieten Notfalldienste nicht verfügbar sind. Im
Schritt 410 wird eine Abfrage durchgeführt, um zu erkennen,
ob jedes definierte Gebiet einen zugewiesenen Notfallkode
besitzt. Wenn ein definiertes Gebiet keinen zugewiesenen
Notfallkode besitzt, verzweigt sich das Verfahren 400 zum
Schritt 412, in dem eine Problemlösungsprozedur durchgeführt
wird. Es können Regeln für die Zuweisung von Notfallkodes an
definierte Gebiete aufgestellt werden und Ausnahmen müssen
berücksichtigt werden. In dieser Problemlösungsprozedur
werden Probleme gelöst wie jene, die auftreten, wenn eine
Grenzlinie ein definiertes Gebiet durchschneidet.
Wenn allen definierten Gebieten Notfallkodes zugewiesen wor
den sind, verzweigt das Verfahren 400 zum Schritt 414, in dem
eine Tabelle oder Datenbank erzeugt wird, um die Zuweisung
von Notfallkodes an definierte Gebiete zu speichern. Die Ta
belle oder Datenbank wird so gespeichert, daß jede Leitein
richtung Zugriff auf die Informationen hat. Die Aufzeichnun
gen in der Tabelle oder Datenbank könnten zum Beispiel defi
nierte Gebiete und zugewiesene Notfallkodes enthalten. Dies
könnte ein mehrschichtiges Speicherschema sein, um ein
schnelleres Suchen zu gewährleisten. Im Schritt 416 gewähr
leisten die Leiteinrichtungen einen Aktualisierungsdienst der
Notfallkodes, wenn dies von den Teilnehmereinheiten gefordert
wird. In einer bevorzugten Ausführung entscheidet die
Leiteinrichtung, ob sich eine Teilnehmereinheit in ein defi
niertes Gebiet mit einem anderen Notfallkode hineinbewegt
hat. Wenn die Leiteinrichtung entscheidet, daß sich eine
Teilnehmereinheit in ein definiertes Gebiet mit einem anderen
Notfallkode hineinbewegt hat, übermittelt die Leiteinrichtung
neue Notfallkodes an die Teilnehmereinheit.
Fig. 5 zeigt ein Flußdiagramm eines Verfahrens zum Betreiben
einer Leiteinrichtung in einem Satellitendatenübertragungs
system, um globale Notfalldienste für Teilnehmereinheiten in
Übereinstimmung mit einer bevorzugten Ausführung der vorlie
genden Erfindung zu gewährleisten. Das Verfahren 500 beginnt
im Schritt 502. Im Schritt 504 empfängt eine Leiteinrichtung
eine Dienstgesuchnachricht. In einer bevorzugten Ausführung
ist die Leiteinrichtung nicht die Heimat-Leiteinrichtung des
Nutzers sondern eher eine besuchte Leiteinrichtung. In alter
nativen Ausführungen könnte die Dienstgesuchnachricht von der
Heimat-Leiteinrichtung des Nutzers oder von einer anderen
Steuereinrichtung empfangen werden.
Im Schritt 506 wird eine Abfrage durchgeführt, ob die Dienst
gesuchnachricht eine Notfalldienstgesuchnachricht ist. Die
Nachricht könnte zum Beispiel so strukturiert sein, daß ein
spezieller Teil oder nur ein spezielles Bit der Information
verwendet wird, um die Nachricht als eine Notfalldienstge
suchnachricht zu identifizieren. In einer bevorzugten Ausfüh
rung kann die Entscheidung das Lesen der Kopfteilinformation
oder eines Notfallbits, das in den Datenpaketen der Nachricht
enthalten ist, beinhalten. Wenn die Dienstgesuchnachricht
keine Notfalldienstgesuchnachricht ist, dann verzweigt das
Verfahren 500 zum Schritt 520 und endet.
Wenn der Abfrageschritt 506 entscheidet, daß die Dienstge
suchnachricht eine Notfalldienstgesuchnachricht ist, dann
verzweigt das Verfahren 500 zum Schritt 508. Im Schritt 508
wird eine Prozedur zur genaueren Bestimmung der Position der
Teilnehmereinheit, die die Notfalldienstgesuchnachricht ge
sendet hat, durchgeführt. Dieses Verfahren wird durchgeführt,
weil zum Beispiel die Notfalldienstgesuchnachricht ein Ver
such ist, einen Notruf durchzuführen. Wenn der Wählversuch
ein Notfall ist, ist die Position der Teilnehmereinheit eine
wichtige Information.
Im Schritt 510 wird dem Ruf Priorität verliehen, denn er
wurde als ein Notfall identifiziert. In allen Vermittlungs
netzwerken kann die Weglenkungspriorität genauso wichtig sein
wie die Zugriffspriorität. In Schritt 512 wird der Ruf durch
die Leiteinrichtung zum geeigneten Notfalldienstzentrum ge
leitet. Es ist nicht erforderlich, daß die Teilnehmereinheit
irgendwelche; zusätzlichen Schritte unternimmt, um zu sichern,
daß der Ruf ausgeführt wird. Im Schritt 514 fährt die
Leiteinrichtung fort, zu versuchen, den Ruf durchzuführen,
bis sie erfolgreich ist. Ein Erfolg könnte zum Beispiel
erreicht werden, wenn das Notfalldienstzentrum bestätigt. Das
Verfahren endet im Schritt 520.
Fig. 6 zeigt ein Flußdiagramm eines Verfahrens zum Betreiben
einer Teilnehmereinheit in einem Satellitendatenübertragungs
system, um Notfallkodes in Übereinstimmung mit einer bevor
zugten Ausführung der vorliegenden Erfindung zu erhalten. Das
Verfahren beginnt im Schritt 602. Der Schritt 602 könnte zum
Beispiel durch ein Einschalten der Teilnehmereinheit verur
sacht werden. Im Schritt 604 fordert eine Teilnehmereinheit
einen Rundfunkkanal von einem Satelliten in einem Satelliten
datenübertragungssystem. Teilnehmereinheiten benutzen den
Rundfunkkanal, um Informationen vom Satellitendatenübertra
gungssystem zu erhalten. Im Schritt 606 fordert die Teilneh
mereinheit einen Zugriffskanal von einem Satelliten im Satel
litendatenübertragungssystem an. Im Schritt 608 benutzt die
Teilnehmereinheit den Anforderungskanal, um sich bei einer
Leiteinrichtung anzumelden. Im Schritt 610 übermittelt die
Leiteinrichtung Notfallkodes zur Teilnehmereinheit. In einer
bevorzugten Ausführung können die Notfallkodes neue Notfall
kodes sein, wenn sich die Teilnehmereinheit in einem anderen
Gebiet anmeldet. Im Schritt 612 speichert die Teilnehmerein
heit die Notfallkodeinformation und ihre gegenwärtige Posi
tion. Das Verfahren 600 endet im Schritt 620.
Fig. 7 zeigt ein Flußdiagramm eines Verfahrens zum Betreiben
einer Teilnehmereinheit in einem Satellitendatenübertragungs
system, um in Übereinstimmung mit einer bevorzugten Ausfüh
rung der vorliegenden Erfindung einen Wählversuch als einen
Notfall aufzubauen. Das Verfahren beginnt im Schritt 702. Der
Schritt 702 könnte zum Beispiel durch das Einschalten der
Teilnehmereinheit verursacht werden. Im Schritt 704 bestimmt
die Teilnehmereinheit ihre gegenwärtige Position. Im Schritt
706 werden die gewählten Ziffern erhalten. Im Schritt 708
wird eine Abfrage durchgeführt, um zu entscheiden, ob die ge
wählten Ziffern mit dem gespeicherten Notfallkode für die ge
genwärtige Position übereinstimmt. Wenn die gewählten Ziffern
nicht mit dem gespeicherten Notfallkode übereinstimmen, dann
werden im Schritt 710 die gewählten Ziffern ohne Notrufkenn
zeichnung an das Satellitendatenübertragungssystem gesendet.
Diese Wählversuche könnten zum Beispiel als normale Wählver
suche behandelt werden. Wenn die gewählten Ziffern mit dem
gespeicherten Notfallkode übereinstimmen, dann markiert im
Schritt 712 die Teilnehmereinheit die Nachricht mit einem
Notfallkennzeichen. Ein Satellitensystem könnte zum Beispiel
bestimmten Teilnehmereinheiten den Zugriff verweigern, wenn
das System in einem ausschließlichen Notfallmodus wäre. Im
Schritt 714 wird die Notfallnachricht mit einem Notfallkenn
zeichen an das Satellitendatenübertragungssystem gesendet.
Das Notfallkennzeichen verleiht der Nachricht im Satelliten
datenübertragungssystem Priorität. In Situationen wie Natur
katastrophen werden nur Nachrichten mit Notfallkennzeichen
durch das System bearbeitet. Außerdem werden nur Teilneh
mereinheiten, die ihre Nachrichten als Notfallnachrichten
kennzeichnen, Zugriff auf das Satellitendatenübertragungs
system haben. Das Verfahren endet im Schritt 720.
Die vorliegende Erfindung ist oben mit Bezugnahme auf eine
bevorzugte Ausführung beschrieben worden. Fachleute werden
jedoch erkennen, daß in dieser Ausführung Änderungen und Mo
difikationen gemacht werden können, ohne sich vom Bereich der
Erfindung zu entfernen. Während zum Beispiel verschiedene
Ausführungen in Form der Benutzung definierter Gebiete und
Notfallkodes beschrieben wurden, können auch andere Beschrei
bungen und Verfahren verwendet werden. Die vorliegende Erfin
dung muß auch nicht auf die Benutzung nur in Verbindung mit
einem satellitengestützten Datenübertragungssystem beschränkt
sein. Fachleute können leicht die Erkenntnisse der vorliegen
den Erfindung an alle satellitengestützte oder bodengestützte
Datenübertragungssysteme anpassen, die benutzt werden, um Ge
suche nach Notfalldiensten zu senden. Dementsprechend ist es
beabsichtigt, daß diese und andere Veränderungen und Modifi
kationen, die für Fachleute offensichtlich sind, innerhalb
des Bereichs der vorliegenden Erfindung eingeschlossen sind.
Claims (9)
1. Verfahren des Aufbaus eines Notrufs in einem Satellitenda
tenübertragungssystem (100), das durch folgende Schritte
gekennzeichnet ist:
- (a) Einteilung der Erdoberfläche in definierte Gebiete;
- (b) Zuweisung von Notfallkodes an jedes der definierten Gebiete;
- (c) Bestimmung, ob sich eine Teilnehmereinheit in eines der definierten Gebiete mit einem anderen Notfallkode bewegt hat;
- (d) Übermittlung neuer Notfallkodes an die Teilnehmerein heit;
- (e) die Teilnehmereinheit benutzt die neuen Notfallkodes, um zu entscheiden, ob ein Notrufgesuch gemacht worden ist; und
- (f) Übermittlung des Notrufgesuchs, wenn das Notrufgesuch im Schritt (e) gefordert wird.
2. Verfahren des Betreibens einer Teilnehmereinheit in einem
Satellitendatenübertragungssystem (100), um einen Wählver
such als einen Notfall in einem Satellitendatenübertra
gungssystem einzurichten, das durch die folgenden Schritte
gekennzeichnet ist:
- (a) Bestimmung der Position der Teilnehmereinheit (150);
- (b) Erhalten der gewählten Ziffern;
- (c) Bestimmung, ob die gewählten Ziffern mit einem gespei cherten Notfallkode übereinstimmen;
- (d) Verarbeitung eines normalen Wählversuchs, wenn Schritt
- (c) falsch ist; und
- (e) Verarbeitung eines Notfallwählversuchs, wenn Schritt
- (c) wahr ist.
3. Teilnehmereinheit (150), gekennzeichnet durch:
- - einen Sendeempfänger (204) zum Senden und Empfangen von Signalen an und von einem Satelliten (110);
- - einen an den Sendeempfänger gekoppelten Prozessor (206), der die Position der Teilnehmereinheit bestimmt, die gewählten Ziffern verarbeitet und entscheidet, ob die Signale für Notfalldienste sind;
- - einen an den Prozessor gekoppelten Eingangs/Ausgangs teil, der verwendet wird, um ein Gesuch nach Notfall dienst zu empfangen; und
- - einen an den Prozessor gekoppelten Speicher, der verwen det wird, um Notfallkodes und Positionsdaten zu spei chern.
4. Teilnehmereinheit (150) nach Anspruch 3, weiter gekenn
zeichnet durch eine Antenne (202), die an den Sendeempfän
ger (204) gekoppelt ist.
5. Teilnehmereinheit (150) nach Anspruch 3, weiter gekenn
zeichnet durch einen Prozessor (206), der die Frequenz-
und Zeitparameter steuert, auf deren Basis der Sende
empfänger (204) arbeitet.
6. Teilnehmereinheit (150) nach Anspruch 3, weiter gekenn
zeichnet durch ein Eingangs/Ausgangsteil, der verwendet
wird, um Signale von einem Nutzer der Teilnehmereinheit zu
sammeln und Ausgaben, die durch den Nutzer wahrgenommen
werden sollen, bereitzustellen.
7. Teilnehmereinheit (150) nach Anspruch 3, weiter gekenn
zeichnet durch einen Speicher, der zur Speicherung von Da
ten, die als Befehle für den Prozessor (206) verwendet
werden, von Variablen, Tabellen und Datenbanken benutzt
wird, die infolge des Betriebs der Teilnehmereinheit ver
ändert werden.
8. Teilnehmereinheit (150) nach Anspruch 3, weiter gekenn
zeichnet durch einen Zeitgeber, der an den Prozessor (206)
gekoppelt ist, der verwendet wird, um aktuelle Datums- und
Zeitangaben zu erhalten.
9. Leiteinrichtung (130), gekennzeichnet durch:
- - einen Sendeempfänger (204) zum Senden und Empfangen von Signalen an und von Satelliten (110);
- - einen an den Sendeempfänger gekoppelten Prozessor (206), der hilft, die Position einer Teilnehmereinheit (150) zu bestimmen, der Notfallkodes verarbeitet, ein Gesuch nach Notfalldiensten verarbeitet und einen Notruf zu einem Notfalldienstzentrum (140) leitet; und
- - einen an den Prozessor gekoppelten Speicher, der benutzt wird, um Notfallkodes und Positionsdaten zu speichern.
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: SCHUMACHER & WILLSAU, PATENTANWALTSSOZIETAET, 8033 |
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| 8131 | Rejection |