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DE19756483A1 - Zellengestützte Notrufsysteme und Verfahren - Google Patents

Zellengestützte Notrufsysteme und Verfahren

Info

Publication number
DE19756483A1
DE19756483A1 DE19756483A DE19756483A DE19756483A1 DE 19756483 A1 DE19756483 A1 DE 19756483A1 DE 19756483 A DE19756483 A DE 19756483A DE 19756483 A DE19756483 A DE 19756483A DE 19756483 A1 DE19756483 A1 DE 19756483A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
emergency
subscriber unit
processor
transceiver
codes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19756483A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Joseph Armbruster
Kenneth Lee Sowles
Lawrence Walter White
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Motorola Solutions Inc
Original Assignee
Motorola Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Motorola Inc filed Critical Motorola Inc
Publication of DE19756483A1 publication Critical patent/DE19756483A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B25/00Alarm systems in which the location of the alarm condition is signalled to a central station, e.g. fire or police telegraphic systems
    • G08B25/01Alarm systems in which the location of the alarm condition is signalled to a central station, e.g. fire or police telegraphic systems characterised by the transmission medium
    • G08B25/10Alarm systems in which the location of the alarm condition is signalled to a central station, e.g. fire or police telegraphic systems characterised by the transmission medium using wireless transmission systems
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B7/00Radio transmission systems, i.e. using radiation field
    • H04B7/14Relay systems
    • H04B7/15Active relay systems
    • H04B7/185Space-based or airborne stations; Stations for satellite systems
    • H04B7/1853Satellite systems for providing telephony service to a mobile station, i.e. mobile satellite service
    • H04B7/18545Arrangements for managing station mobility, i.e. for station registration or localisation
    • H04B7/18556Arrangements for managing station mobility, i.e. for station registration or localisation using a location database
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B7/00Radio transmission systems, i.e. using radiation field
    • H04B7/14Relay systems
    • H04B7/15Active relay systems
    • H04B7/185Space-based or airborne stations; Stations for satellite systems
    • H04B7/1853Satellite systems for providing telephony service to a mobile station, i.e. mobile satellite service
    • H04B7/18567Arrangements for providing additional services to the basic mobile satellite telephony service

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Description

Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft Datenübertragungssysteme und im besonderen ein System und Verfahren zur Abwicklung von Notdienstanforderungen in Satelliten-Datenübertagungssyste­ men.
Hintergrund der Erfindung
Der Bedarf nach der Anforderung von Notdiensten ist in Daten­ übertragungssystemen normal. Wie allgemein bekannt, sind Standard-Notfallnummern nützlich, die Verwirrung von Anrufern in Notfallsituationen zu beseitigen. Wenn ein Nutzer die Standard-Notfallnummer wählt (zum Beispiel 911 in den Verei­ nigten Staaten), trifft die Telefonvermittlungsstelle, die den Notruf empfängt, eine Entscheidung, wohin dieser Ruf zu leiten ist. In Systemen nach dem Stand der Technik basiert die Weglenkungsentscheidung auf dem Standort der festen Ein­ richtung, von dem aus der Ruf erfolgt. Ein Problem bei diesem System besteht darin, daß ein Nutzer in einem unbekannten Land die richtige Standard-Notfalltelefonnummer für dieses Land nicht wissen könnte.
Verschiedene Länder in der ganzen Welt verwenden unterschied­ liche Nummern, um Notfalldienste zu erreichen. Wenn sich ein Nutzer zwischen diesen Ländern bewegt, müssen die Teilneh­ mereinheiten die geeignete Notfallnummer für das dienstlei­ stende Netzwerk erzeugen, und den Wählversuch als einen Not­ ruf identifizieren.
Einige Länder, wie Japan, haben mehr als eine Notfallnummer für Notdienste. Es gibt drei Notfallkodes, die in Japan ver­ wendet werden. Dies sind 110 für Polizeidienste, 118 für Feu­ erwehrdienste und 119 für Seenotdienste. Zellulare Systeme, die die Mobilität des Nutzers unterstützen, verwenden ein Verfahren, das zellengestützte Weglenkung genannt wird, um auf der Zelle basierend, in der sich der Nutzer momentan be­ findet, einen Ruf, der als ein Notruf identifiziert wurde, zum nächstgelegenen Notfallzentrum zu leiten. Die Teilneh­ mereinheit muß deshalb den gewählten Kode als einen Notfall­ kode erkennen, um dem dienstleistenden Netzwerk zu signali­ sieren, daß dies ein Ruf der Notfallkategorie ist. In großen zellularen Systemen, wie Satellitensystemen, ist der gewählte Notfallkode nur für ein bestimmtes Gebiet gültig und es kann notwendig sein, daß er in eine andere Notfallnummer umgewan­ delt werden muß, bevor er zum dienstleistenden Netzwerk über­ tragen wird. Der Kode 110 zum Beispiel, der in Japan gültig ist, muß in den Vereinigten Staaten in einen 911-Kode umge­ wandelt werden.
Verfahren und Systeme zur Entscheidung von Notruf-Weglenkun­ gen in einem satellitengestützten zellularen Datenübertra­ gungssystem werden benötigt. Weiterhin werden Verfahren und Systeme zur Entscheidung von Notruf-Weglenkungen benötigt, bei denen ein Nutzer unterschiedliche Notfallnummern verwen­ den kann, wenn er sich irgendwo auf der Welt befindet.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Fig. 1 zeigt ein satellitengestütztes zellulares Datenüber­ tragungssystem in Übereinstimmung mit einer bevorzug­ ten Ausführung der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 zeigt ein Blockdiagramm einer Teilnehmereinheit in Übereinstimmung mit einer bevorzugten Ausführung der vorliegenden Erfindung;
Fig. 3 zeigt ein Blockdiagramm einer Leiteinrichtung in Über­ einstimmung mit einer bevorzugten Ausführung der vor­ liegenden Erfindung;
Fig. 4 zeigt ein Flußdiagramm eines Verfahrens zum Betreiben eines Satellitendatenübertragungssystems, um globale Notfalldienste für Teilnehmereinheiten zu gewährlei­ sten;
Fig. 5 zeigt ein Flußdiagramm eines Verfahrens zum Betreiben eines Satelliten in einem Satellitendatenübertragungs­ system in Übereinstimmung mit einer bevorzugten Aus­ führung der vorliegenden Erfindung;
Fig. 6 zeigt ein Flußdiagramm eines Verfahrens zum Betreiben einer Teilnehmereinheit in einem Satellitendatenüber­ tragungssystem, um in Übereinstimmung mit einer bevor­ zugten Ausführung der vorliegenden Erfindung Notfall­ kodes zu erhalten; und
Fig. 7 zeigt ein Flußdiagramm eines Verfahrens zum Betreiben einer Teilnehmereinheit in einem Satellitendatenüber­ tragungssystem, um in Übereinstimmung mit einer bevor­ zugten Ausführung der vorliegenden Erfindung einen Wählversuch als einen Notfall einzurichten.
Detaillierte Beschreibung einer bevorzugten Ausführung
Die Verfahren und Systeme der vorliegenden Erfindung werden verwendet, um die Notruf-Weglenkung in einem satellitenge­ stützten zellularen Datenübertragungssystem zu bestimmen. Die Verfahren und Systeme der vorliegenden Erfindung verbinden dafür die Verwendung von Daten der gegenwärtigen Position, um ortsabhängige Informationen für die Teilnehmer bereitzustel­ len, und zellengestützte Weglenkung.
Die Verfahren und Systeme der vorliegenden Erfindung stellen ebenfalls Mittel bereit, um die Notruf-Weglenkung zu bestim­ men, bei der ein Nutzer unterschiedliche Notfallnummern ver­ wenden kann, wenn er sich irgendwo auf der Welt befindet. Das passiert, wenn man die vorhandenen Notfall-Rufnummerlisten benutzt, die sich von Land zu Land unterscheiden.
Die Verfahren und Systeme der vorliegenden Erfindung gestat­ ten der Teilnehmereinheit, gewählte Ziffern als einen Not­ fallkode zu erkennen, die gewählten Ziffern in die geeignete Ziffernfolge, die auf dem Standort basiert, umzuwandeln und das dienstleistende Netzwerk über den Notfallcharakter des Wählversuchs zu informieren. Um dies zu tun, entscheidet die Teilnehmereinheit auf der Grundlage ihres Standortes, ob die gewählten Ziffern einen Notfallwählversuch darstellen. Wenn ja, werden die gewählten Ziffern in den für diesen Standort richtigen Notfallkode umgewandelt und eine Kennzeichnung, daß dieser Ruf ein Notruf ist, wird zum Netzwerk geschickt.
In einem beispielhaften System löst jede Teilnehmereinheit einen Vorgang aus, der als Zugriff bezeichnet wird, als Teil eines mobil verursachten (MO) Wählversuchs oder eines von ei­ nem mobilen Endgerät (MT) stammenden Wählversuchs. Während dieses Vorgangs bestimmt das Bodenstation-Steuereinheits- (ETC) Netzwerk die gegenwärtige Position der Teilnehmerein­ heit. Die Teilnehmereinheit liefert die Position ihres letz­ ten Kontakts mit dem Netzwerk, die sich von ihrer gegenwärti­ gen Position unterscheiden kann. In einer bevorzugten Ausfüh­ rung der vorliegenden Erfindung sendet die ETC der Teilneh­ mereinheit die richtige Notfallnummer oder -nummern, die für die gegenwärtige Position der Teilnehmereinheit gültig sind.
Beim Erkennen der gewählten Ziffern als einen Notfallkode sendet das Netzwerk den für dieses dienstleistende Netzwerk richtigen Notfallkode und kennzeichnet den Wählversuch als einen Notfallwählversuch. Beim Erkennen des Wählversuchs als Notfall laufen im Netzwerk Prozeduren ab, die für Notfallrufe spezifisch sind. In einem beispielhaften System beinhalten diese Prozeduren die Anwendung von einer höheren Auflösung der Positionsbestimmung. Zusätzlich gibt das Netzwerk dem Ruf Priorität, leitet den Ruf in das richtige Notfallzentrum und für den Fall, daß alle Amtsleitungen zum Notfallzentrum be­ setzt sind, wiederholt es bis eine ungenutzte Amtsleitung verfügbar ist.
Die Verfahren und Systeme der vorliegenden Erfindung gestat­ ten die Unterstützung eines Notfallrufdienst für Teilneh­ mereinheiten, die sich in Gebieten bewegen, in denen sich der Notfallrufnummernliste von dem heimatlichen Wählplan unter­ scheidet. Wenn sich als Beispiel ein nordamerikanischer Teil­ nehmer in Japan bewegt, erhält die Teilnehmereinheit die Not­ fallkodes für Japan. Dies sind "110" für Polizeidienste, "118" für Feuerwehrdienste und "119" für Seedienste. Diese Notfallkodes werden an den Teilnehmer übermittelt, wenn sich die Teilnehmereinheit bei der neuen Leiteinrichtung anmeldet. Wenn dieser Teilnehmer "110" wählt, erkennt die Teilneh­ mereinheit diese Ziffernfolge als einen Notruf und sendet die gewählte Ziffernfolge von "110" als Notruf markiert an die dienstleistende Leiteinrichtung (zum Beispiel in Tokio) . Das dienstleistende Netzwerk gewährt diesem Ruf die Notrufbehand­ lung. Wenn dieser Kennzeichnungsvorgang nicht durchgeführt würde, dann würde die gewählte Ziffernfolge von "110" dennoch an das dienstleistende Netzwerk gesendet, würde aber nicht als Notruf gekennzeichnet sein. Der Ruf würde deshalb keine Notrufbehandlung wie oben erläutert erfahren, der Ruf würde statt dessen wie ein normaler Wählversuch behandelt werden.
Fig. 1 zeigt ein satellitengestütztes zellulares Datenübertra­ gungssystem in Übereinstimmung mit einer bevorzugten Ausfüh­ rung der vorliegenden Erfindung. Das satellitengestützte zellulare Datenübertragungssystem 100 umfaßt die Teilneh­ mereinheiten (SU) 150, die Datenübertragungssatelliten 110, die Erdstationen (ET) 120, die Leiteinrichtungen 130, die Notfalldienstzentren (ESC) 140, 142, 144 und die Verbindungen 112, 114, 116. Die Teilnehmereinheiten 150 kommunizieren mit den Notfalldienstzentren 140 über die Satelliten 110, die Erdstationen 120 und die Leiteinrichtungen 130. Die Teilneh­ mereinheiten 150 kommunizieren mit den Satelliten 110 über die Verbindungen 114. Die Satelliten 110 kommunizieren mit den Leiteinrichtungen 140, indem sie die Erdstationen 120 und die Verbindungen 112 benutzen. Ein erstes geopolitisches Ge­ biet 160 wird gezeigt. Dieses erste Gebiet könnte zum Bei­ spiel irgendwo in Japan sein. Ein zweites geopolitisches Ge­ biet 170 wird gezeigt. Dieses zweite Gebiet könnte zum Bei­ spiel irgendwo in den Vereinigten Staaten sein.
Die "Heimat-Leiteinrichtung" einer Teilnehmereinheit wird de­ finiert als eine Leiteinrichtung, die Informationen enthält, die für eine bestimmte Teilnehmereinheit relevant sind. Eine "besuchte Leiteinrichtung" ist eine andere als eine Heimat- Leiteinrichtung einer Teilnehmereinheit. Ein Nutzer, der zum Beispiel im Gebiet von Chicago wohnt, kann eine Heimat- Leiteinrichtung innerhalb dieses Gebiets haben. Wenn dieser Nutzer zum Beispiel in ein anderes Gebiet wie Japan reist, muß der Nutzer mit einer besuchten Leiteinrichtung kommuni­ zieren.
In einer bevorzugten Ausführung der vorliegenden Erfindung verwenden die Verbindungen 114 und die Verbindungen 112 RF-Frequenzen, die sich im wesentlichen der Sichtlinienkommuni­ kation anpassen. Die Verbindungen 114 und die Verbindungen 112 umfassen einen begrenzten Teil des elektromagnetischen Spektrums, das in zahlreiche Kanäle unterteilt ist. Die Ver­ bindungen 114 und die Verbindungen 112 können Frequenz-Mehr­ fachzugriff (FDMA) und/oder Zeit-Mehrfachzugriff (TDMA) und/oder Kodemultiplex-Mehrfachzugriff (CDMA) Kommunikationen oder Kombinationen davon umfassen. Fachleute werden verste­ hen, daß jede dieser Verbindungen entweder einfachgerichtet oder zweiseitig gerichtet sein können.
In Übereinstimmung mit den Verfahren und Systemen dieser Er­ findung kann die Position eines Nutzers auf der Grundlage be­ stimmt werden, in welcher Zelle sich die Teilnehmereinheit zu einer bestimmten Zeit befindet. Auf diese Weise wird die Erd­ oberfläche in definierte Gebiete aufgeteilt und die Teilneh­ mereinheit kann innerhalb eines definierten Gebiets lokali­ siert werden. Alternativ kann die Position eines Nutzers auf der Grundlage von Erdpositionsinformationen wie geografische Breite/geografische Länge oder anderen Darstellungen bestimmt werden. Wie hierin definiert, ist ein "Positionsgebietskode" (LAC) eine Kodezahl, die ein bestimmtes Positionsgebiet iden­ tifiziert. Dies könnte zum Beispiel ein Gebiet von relativ kleiner Größe sein, das bekannte Begrenzungen hat. Die vor­ liegende Erfindung verbindet jede LAC mit zumindest einem Notfalldienstzentrum, wenn die geopolitische Region, in der sich der LAC befindet, Notfalldienste bereitstellt. Alterna­ tiv kann ein Dienstleistungsgeber unabhängig Notfalldienste bereitstellen. Zusätzlich verbindet die vorliegende Erfindung jede LAC mit zumindest einem Notfalldienstkode, wenn in der geopolitischen Region, in der sich der LAC befindet, Notfall­ dienste bereitgestellt werden.
Fig. 2 zeigt ein Blockdiagramm einer Teilnehmereinheit in Übereinstimmung mit einer bevorzugten Ausführung der vorlie­ genden Erfindung. Die Teilnehmereinheit 150 umfaßt die An­ tenne 202, den Sendeempfänger 204, den Prozessor 206, die An­ zeige 208, den Speicher 210, den Zeitgeber 220, das I/O-(Eingabe/Ausgabe) Teil 230, den Gabelumschalter 232, den Ton­ alarmgeber 234, das Tastenfeld 236, den Telefonhörer 238, die Sendetaste 240 und den Netzschalter 242. Die Teilnehmerein­ heiten 150 können mit anderen Teilnehmereinheiten 150 und mit den Notfalldienstzentren 140 kommunizieren. Der Sendeempfän­ ger 204 sendet und empfängt Signale an und von Satelliten 110, indem die Antenne 202 benutzt wird. Es sollte verstanden werden, daß während jede Teilnehmereinheit 150 in Fig. 1 dar­ gestellt ist, als ob sie eine einzige Antenne 202 hat, jede Antenne 202 typischerweise verschiedene Antennen oder Anten­ nenelemente umfassen kann, so daß die Teilnehmereinheit 150 gleichzeitig mit mehr als einem Satelliten kommunizieren kann. Fachleute werden erkennen, daß die Antenne 202 an­ stelle einer Reihe von einzelnen, einfachgerichteten Antennen als eine einzelne, phasengesteuerte Antennengruppe oder als eine Kombination von einfachgerichteten Antennen und phasen­ gesteuerte Antennengruppen realisiert sein kann.
Der Sendeempfänger 204 ist wünschenswertersweise ein Mehrka­ nal-Sendeempfänger, der in der Lage ist, auf allen Frequenz­ kanälen in spezifizierten Zeitabschnitten zu senden und zu empfangen, wie vom satellitengestützten zellularen Datenüber­ tragungssystem 100 (Fig. 1) gefordert. Der Sendeempfänger um­ faßt wünschenswertersweise einen Erfassungskanal-Sendeempfän­ gerteil, einen Rundfunkkanal-Empfängerteil und einen Ver­ kehrskanal-Sendeempfängerteil. Der Erfassungskanal-Sende­ empfängerteil kommuniziert auf einem der verschiedenen Erfas­ sungskanäle die durch den Satelliten 110 bestimmt werden, und wird vorrangig während der Zugriffsprotokolle benutzt, wenn ein Teilnehmer Zugriff auf das satellitengestützte zellulare Datenübertragungssystem 100 wünscht. Der Verkehrskanal-Sende­ empfängerteil kommuniziert mit dem satellitengestützten zellularen Datenübertragungssystem 100 auf einem Verkehrska­ nal, der durch den Satelliten 110 (Fig. 1) zugewiesen wird. Fachleute werden verstehen, daß der Erfassungskanal-Sende­ empfängerteil, der Rundfunkkanal-Empfängerteil und der Ver­ kehrskanal-Sendeempfängerteil in einer einzigen Einheit ent­ halten sein können, die in der Lage ist, alle diese Funktio­ nen auszuführen.
Der Sendeempfänger 204 verbindet mit dem Prozessor 206, der die Frequenz- und Zeitablaufparameter, auf deren Basis der Sendeempfänger 204 arbeitet, steuert. Zusätzlich steuert der Prozessor 206 vorzugsweise den Leistungspegel, auf dem der Sendeempfänger 204 Signale überträgt. Der Prozessor 206 ver­ bindet ebenfalls mit dem I/O-Teil 230, dem Zeitgeber 220 und dem Speicher 210. Der Prozessor 206 verwendet einen Zeitge­ ber, um das gegenwärtige Datum und die Zeit zu erhalten. Der Speicher 210 beinhaltet Einrichtungen zur Speicherung von Da­ ten, die als Befehle an den Prozessor 206 dienen und die, wenn sie durch den Prozessor 206 ausgeführt werden, die Teil­ nehmereinheit 150 veranlassen, Prozeduren auszuführen, die unten beschrieben werden. Zusätzlich beinhaltet der Speicher 210 Variable, Tabellen und Datenbänke, die infolge der Wir­ kungsweise der Teilnehmereinheit 150 verarbeitet werden.
Der Eingabe/Ausgabe (I/O)-Teil 230 der Teilnehmereinheit 150 wird verwendet, um Signale von einem Nutzer der Teilneh­ mereinheit 150 zu sammeln und Ausgaben an den Nutzer, die er wahrnehmen soll, bereitzustellen. Der I/O-Teil 230 beinhaltet wünschenswerterweise zum Beispiel das Tastenfeld 236, um ge­ wählte Ziffern zu sammeln, die ein Notfalldienstzentrum iden­ tifizieren, an das ein Notrufgesuch gerichtet werden kann. Zusätzlich beinhaltet der I/O-Teil 230 wünschenswerterweise den Hauptschalter 242, um die Einschaltung und Abschaltung der Teilnehmereinheit zu steuern, die Sendetaste 240, um an­ zuzeigen, wann ein kompletter Satz von gewählten Ziffern eingegeben worden ist und den Gabelumschalter 232. Die An­ zeige 208 kann wünschenswerterweise benutzt werden, um visu­ elle Informationen dem Nutzer zu präsentieren und die Ton­ alarmeinrichtung 234 kann wünschenswerterweise benutzt wer­ den, um dem Nutzer einen hörbaren Alarm bereitzustellen. Die Anzeige 208 kann zum Beispiel benutzt werden, um Menülisten oder Listen von Alternativen einem Nutzer zur Auswahl zu prä­ sentieren. Der Handapparat 238 kann wünschenswerterweise be­ nutzt werden, um hörbare Signale in elektrische Signale umzu­ wandeln und umgekehrt.
Das Tastenfeld 236 ist zusätzlich eine Schnittstelle, die in der Lage ist, ein Gesuch nach einem Notfalldienst von einem Nutzer zu empfangen. Das Tastenfeld 236 kann ein gewöhnliches Zehn-Ziffern-Tastenfeld sein oder kann eine andere Anzeige­ vorrichtung sein, die eine Notfallsituation anzeigt, wenn sie gedrückt oder eingeschaltet wird. Das Tastenfeld 236 ist Teil des I/O-Teils 230, das an den Prozessor 206 gekoppelt ist. Der Prozessor 206 erkennt ein Gesuch nach einem Notruf und erzeugt eine Notrufgesuchnachricht. Der Prozessor 206 ist an den Speicher 210 gekoppelt, der wünschenswerterweise die In­ formationen enthält, die benötigt werden, um ein Notrufgesuch zu erkennen und eine Notrufgesuchnachricht zu erzeugen. Der Prozessor 206 ist an den Sendeempfänger 204 gekoppelt, der benutzt wird, um die Notrufgesuchnachricht zu senden.
Während Fig. 2 eine besondere Anordnung einer Teilnehmerein­ heit erläutert, werden Fachleute verstehen, daß eine andere Anordnung verwendet werden kann. Es sollte verstanden werden, daß eine Teilnehmereinheit jede Anzahl von verschiedenen An­ ordnungen mit unterschiedlichen funktionellen Kombinationen annehmen kann. Eine Teilnehmereinheit könnte zum Beispiel mit einem anderen I/O-Teil gezeigt werden oder sie könnte ohne einen Zeitgeber gezeigt werden.
Fig. 3 zeigt ein Blockdiagramm einer Leiteinrichtung in Über­ einstimmung mit einer bevorzugten Ausführung der vorliegenden Erfindung. Die Leiteinrichtung 130 umfaßt den Sendeempfänger des Datenübertragungsnetzwerks 302, den Prozessor 304, den I/O-Teil 306, den Zeitgeber 308, den Speicher 310 und die Schnittstelle des öffentlichen Wählnetzes für Datenfernüber­ tragungen (PSTN) 312. Der Sendeempfänger des Datenübertra­ gungsnetzwerks 302 sendet und empfängt Signale über Daten­ übertragungsverbindungen in einem mit dem Satelliten 110 kom­ patiblen Format. Diese Signale tragen Datennachrichten, die der Leiteinrichtung gestatten, mit einem nahestehenden Satel­ liten zu kommunizieren, mit anderen Leiteinrichtungen, als der Leiteinrichtung, mit der beim Aufbau, der Verwaltung oder Beendigung eines Rufs zusammengearbeitet werden könnte, und mit Teilnehmereinheiten, die die Leiteinrichtung 130 momentan bedient.
Der Sendeempfänger des Datenübertragungsnetzwerks 302 ist an den Prozessor 304 gekoppelt. Der Prozessor 304 verbindet auch mit dem I/O-Teil 306, dem Zeitgeber 308, dem Speicher 310 und der PSTN-Schnittstelle 312. Der I/O-Teil 306 empfängt Einga­ ben von Tastaturen und anderen Eingabegeräten und liefert Da­ ten an Anzeigestationen, Drucker und andere Ausgabegeräte. Der Prozessor benutzt den Zeitgeber 308, um die Echtzeit zu überwachen und um zu helfen, das gegenwärtige Datum und die Zeit zu erhalten. Der Speicher 310 beinhaltet Einrichtungen zum Speichern von Daten, die als Befehle an den Prozessor 304 dienen und die, wenn sie durch den Prozessor 304 ausgeführt werden, die Leiteinrichtung veranlassen, Prozeduren auszufüh­ ren, die unten erläutert werden. Zusätzlich beinhaltet der Speicher 310 Variable, Tabellen und Datenbänke, die als Folge der Funktion der Leiteinrichtung 130 (Fig. 1) verarbeitet werden. Die Leiteinrichtung 130 kommuniziert mit dem PSTN durch Benutzung der PSTN-Schnittstelle 312.
Während Fig. 3 eine spezielle Anordnung für eine Leiteinrich­ tung erläutert, werden Fachleute verstehen, - daß eine andere Anordnung verwendet werden kann. Es sollte verstanden werden, daß eine Leiteinrichtung jede Anzahl von verschiedenen Konfi­ gurationen mit unterschiedlichen funktionellen Kombinationen annehmen kann. Eine Leiteinrichtung könnte zum Beispiel mit einem anderen I/O-Teil gezeigt werden oder sie könnte ohne einen Zeitgeber gezeigt werden.
Fig. 4 zeigt ein Flußdiagramm eines Verfahrens zum Betreiben eines Satellitendatenübertragungssystems, um globale Notfall­ dienste für Teilnehmereinheiten zu gewährleisten. Das Verfah­ ren 400 beginnt im Schritt 402. Im Schritt 404 wird die Erd­ oberfläche in definierte Gebiete aufgeteilt. Diese Gebiete können flächenmäßig gleich aufgeteilte Gebiete sein oder flä­ chenmäßig ungleich aufgeteilte Gebiete sein. In einem globa­ len Datenübertragungssystem ist eine definierte Fläche eine solche, in der sich eine Teilnehmereinheit befinden kann. Im Schritt 406 werden die Notfallkodegrenzdaten aufgestellt. In diesem Schritt werden die Grenzen für die verschiedenen Not­ fallkodes, die auf der ganzen Welt existieren, aufgestellt. In einigen Fällen werden mehrfache Nummern in gleichen Gebie­ ten eingetragen. Das ist darauf zurückzuführen, daß in be­ stimmten geopolitischen Gebieten unterschiedliche Nummern für verschiedene Notfalldienste erforderlich sind. Im Schritt 408 werden die Notfallkodegrenzdaten den definierten Gebieten zugeordnet, um einen Zusammenhang zwischen dem definierten Gebiet und zumindest einem Notfallkode zu erhalten. Dies kann in einigen Fällen nicht erfolgen, da in einigen geopoliti­ schen Gebieten Notfalldienste nicht verfügbar sind. Im Schritt 410 wird eine Abfrage durchgeführt, um zu erkennen, ob jedes definierte Gebiet einen zugewiesenen Notfallkode besitzt. Wenn ein definiertes Gebiet keinen zugewiesenen Notfallkode besitzt, verzweigt sich das Verfahren 400 zum Schritt 412, in dem eine Problemlösungsprozedur durchgeführt wird. Es können Regeln für die Zuweisung von Notfallkodes an definierte Gebiete aufgestellt werden und Ausnahmen müssen berücksichtigt werden. In dieser Problemlösungsprozedur werden Probleme gelöst wie jene, die auftreten, wenn eine Grenzlinie ein definiertes Gebiet durchschneidet.
Wenn allen definierten Gebieten Notfallkodes zugewiesen wor­ den sind, verzweigt das Verfahren 400 zum Schritt 414, in dem eine Tabelle oder Datenbank erzeugt wird, um die Zuweisung von Notfallkodes an definierte Gebiete zu speichern. Die Ta­ belle oder Datenbank wird so gespeichert, daß jede Leitein­ richtung Zugriff auf die Informationen hat. Die Aufzeichnun­ gen in der Tabelle oder Datenbank könnten zum Beispiel defi­ nierte Gebiete und zugewiesene Notfallkodes enthalten. Dies könnte ein mehrschichtiges Speicherschema sein, um ein schnelleres Suchen zu gewährleisten. Im Schritt 416 gewähr­ leisten die Leiteinrichtungen einen Aktualisierungsdienst der Notfallkodes, wenn dies von den Teilnehmereinheiten gefordert wird. In einer bevorzugten Ausführung entscheidet die Leiteinrichtung, ob sich eine Teilnehmereinheit in ein defi­ niertes Gebiet mit einem anderen Notfallkode hineinbewegt hat. Wenn die Leiteinrichtung entscheidet, daß sich eine Teilnehmereinheit in ein definiertes Gebiet mit einem anderen Notfallkode hineinbewegt hat, übermittelt die Leiteinrichtung neue Notfallkodes an die Teilnehmereinheit.
Fig. 5 zeigt ein Flußdiagramm eines Verfahrens zum Betreiben einer Leiteinrichtung in einem Satellitendatenübertragungs­ system, um globale Notfalldienste für Teilnehmereinheiten in Übereinstimmung mit einer bevorzugten Ausführung der vorlie­ genden Erfindung zu gewährleisten. Das Verfahren 500 beginnt im Schritt 502. Im Schritt 504 empfängt eine Leiteinrichtung eine Dienstgesuchnachricht. In einer bevorzugten Ausführung ist die Leiteinrichtung nicht die Heimat-Leiteinrichtung des Nutzers sondern eher eine besuchte Leiteinrichtung. In alter­ nativen Ausführungen könnte die Dienstgesuchnachricht von der Heimat-Leiteinrichtung des Nutzers oder von einer anderen Steuereinrichtung empfangen werden.
Im Schritt 506 wird eine Abfrage durchgeführt, ob die Dienst­ gesuchnachricht eine Notfalldienstgesuchnachricht ist. Die Nachricht könnte zum Beispiel so strukturiert sein, daß ein spezieller Teil oder nur ein spezielles Bit der Information verwendet wird, um die Nachricht als eine Notfalldienstge­ suchnachricht zu identifizieren. In einer bevorzugten Ausfüh­ rung kann die Entscheidung das Lesen der Kopfteilinformation oder eines Notfallbits, das in den Datenpaketen der Nachricht enthalten ist, beinhalten. Wenn die Dienstgesuchnachricht keine Notfalldienstgesuchnachricht ist, dann verzweigt das Verfahren 500 zum Schritt 520 und endet.
Wenn der Abfrageschritt 506 entscheidet, daß die Dienstge­ suchnachricht eine Notfalldienstgesuchnachricht ist, dann verzweigt das Verfahren 500 zum Schritt 508. Im Schritt 508 wird eine Prozedur zur genaueren Bestimmung der Position der Teilnehmereinheit, die die Notfalldienstgesuchnachricht ge­ sendet hat, durchgeführt. Dieses Verfahren wird durchgeführt, weil zum Beispiel die Notfalldienstgesuchnachricht ein Ver­ such ist, einen Notruf durchzuführen. Wenn der Wählversuch ein Notfall ist, ist die Position der Teilnehmereinheit eine wichtige Information.
Im Schritt 510 wird dem Ruf Priorität verliehen, denn er wurde als ein Notfall identifiziert. In allen Vermittlungs­ netzwerken kann die Weglenkungspriorität genauso wichtig sein wie die Zugriffspriorität. In Schritt 512 wird der Ruf durch die Leiteinrichtung zum geeigneten Notfalldienstzentrum ge­ leitet. Es ist nicht erforderlich, daß die Teilnehmereinheit irgendwelche; zusätzlichen Schritte unternimmt, um zu sichern, daß der Ruf ausgeführt wird. Im Schritt 514 fährt die Leiteinrichtung fort, zu versuchen, den Ruf durchzuführen, bis sie erfolgreich ist. Ein Erfolg könnte zum Beispiel erreicht werden, wenn das Notfalldienstzentrum bestätigt. Das Verfahren endet im Schritt 520.
Fig. 6 zeigt ein Flußdiagramm eines Verfahrens zum Betreiben einer Teilnehmereinheit in einem Satellitendatenübertragungs­ system, um Notfallkodes in Übereinstimmung mit einer bevor­ zugten Ausführung der vorliegenden Erfindung zu erhalten. Das Verfahren beginnt im Schritt 602. Der Schritt 602 könnte zum Beispiel durch ein Einschalten der Teilnehmereinheit verur­ sacht werden. Im Schritt 604 fordert eine Teilnehmereinheit einen Rundfunkkanal von einem Satelliten in einem Satelliten­ datenübertragungssystem. Teilnehmereinheiten benutzen den Rundfunkkanal, um Informationen vom Satellitendatenübertra­ gungssystem zu erhalten. Im Schritt 606 fordert die Teilneh­ mereinheit einen Zugriffskanal von einem Satelliten im Satel­ litendatenübertragungssystem an. Im Schritt 608 benutzt die Teilnehmereinheit den Anforderungskanal, um sich bei einer Leiteinrichtung anzumelden. Im Schritt 610 übermittelt die Leiteinrichtung Notfallkodes zur Teilnehmereinheit. In einer bevorzugten Ausführung können die Notfallkodes neue Notfall­ kodes sein, wenn sich die Teilnehmereinheit in einem anderen Gebiet anmeldet. Im Schritt 612 speichert die Teilnehmerein­ heit die Notfallkodeinformation und ihre gegenwärtige Posi­ tion. Das Verfahren 600 endet im Schritt 620.
Fig. 7 zeigt ein Flußdiagramm eines Verfahrens zum Betreiben einer Teilnehmereinheit in einem Satellitendatenübertragungs­ system, um in Übereinstimmung mit einer bevorzugten Ausfüh­ rung der vorliegenden Erfindung einen Wählversuch als einen Notfall aufzubauen. Das Verfahren beginnt im Schritt 702. Der Schritt 702 könnte zum Beispiel durch das Einschalten der Teilnehmereinheit verursacht werden. Im Schritt 704 bestimmt die Teilnehmereinheit ihre gegenwärtige Position. Im Schritt 706 werden die gewählten Ziffern erhalten. Im Schritt 708 wird eine Abfrage durchgeführt, um zu entscheiden, ob die ge­ wählten Ziffern mit dem gespeicherten Notfallkode für die ge­ genwärtige Position übereinstimmt. Wenn die gewählten Ziffern nicht mit dem gespeicherten Notfallkode übereinstimmen, dann werden im Schritt 710 die gewählten Ziffern ohne Notrufkenn­ zeichnung an das Satellitendatenübertragungssystem gesendet. Diese Wählversuche könnten zum Beispiel als normale Wählver­ suche behandelt werden. Wenn die gewählten Ziffern mit dem gespeicherten Notfallkode übereinstimmen, dann markiert im Schritt 712 die Teilnehmereinheit die Nachricht mit einem Notfallkennzeichen. Ein Satellitensystem könnte zum Beispiel bestimmten Teilnehmereinheiten den Zugriff verweigern, wenn das System in einem ausschließlichen Notfallmodus wäre. Im Schritt 714 wird die Notfallnachricht mit einem Notfallkenn­ zeichen an das Satellitendatenübertragungssystem gesendet. Das Notfallkennzeichen verleiht der Nachricht im Satelliten­ datenübertragungssystem Priorität. In Situationen wie Natur­ katastrophen werden nur Nachrichten mit Notfallkennzeichen durch das System bearbeitet. Außerdem werden nur Teilneh­ mereinheiten, die ihre Nachrichten als Notfallnachrichten kennzeichnen, Zugriff auf das Satellitendatenübertragungs­ system haben. Das Verfahren endet im Schritt 720.
Die vorliegende Erfindung ist oben mit Bezugnahme auf eine bevorzugte Ausführung beschrieben worden. Fachleute werden jedoch erkennen, daß in dieser Ausführung Änderungen und Mo­ difikationen gemacht werden können, ohne sich vom Bereich der Erfindung zu entfernen. Während zum Beispiel verschiedene Ausführungen in Form der Benutzung definierter Gebiete und Notfallkodes beschrieben wurden, können auch andere Beschrei­ bungen und Verfahren verwendet werden. Die vorliegende Erfin­ dung muß auch nicht auf die Benutzung nur in Verbindung mit einem satellitengestützten Datenübertragungssystem beschränkt sein. Fachleute können leicht die Erkenntnisse der vorliegen­ den Erfindung an alle satellitengestützte oder bodengestützte Datenübertragungssysteme anpassen, die benutzt werden, um Ge­ suche nach Notfalldiensten zu senden. Dementsprechend ist es beabsichtigt, daß diese und andere Veränderungen und Modifi­ kationen, die für Fachleute offensichtlich sind, innerhalb des Bereichs der vorliegenden Erfindung eingeschlossen sind.

Claims (9)

1. Verfahren des Aufbaus eines Notrufs in einem Satellitenda­ tenübertragungssystem (100), das durch folgende Schritte gekennzeichnet ist:
  • (a) Einteilung der Erdoberfläche in definierte Gebiete;
  • (b) Zuweisung von Notfallkodes an jedes der definierten Gebiete;
  • (c) Bestimmung, ob sich eine Teilnehmereinheit in eines der definierten Gebiete mit einem anderen Notfallkode bewegt hat;
  • (d) Übermittlung neuer Notfallkodes an die Teilnehmerein­ heit;
  • (e) die Teilnehmereinheit benutzt die neuen Notfallkodes, um zu entscheiden, ob ein Notrufgesuch gemacht worden ist; und
  • (f) Übermittlung des Notrufgesuchs, wenn das Notrufgesuch im Schritt (e) gefordert wird.
2. Verfahren des Betreibens einer Teilnehmereinheit in einem Satellitendatenübertragungssystem (100), um einen Wählver­ such als einen Notfall in einem Satellitendatenübertra­ gungssystem einzurichten, das durch die folgenden Schritte gekennzeichnet ist:
  • (a) Bestimmung der Position der Teilnehmereinheit (150);
  • (b) Erhalten der gewählten Ziffern;
  • (c) Bestimmung, ob die gewählten Ziffern mit einem gespei­ cherten Notfallkode übereinstimmen;
  • (d) Verarbeitung eines normalen Wählversuchs, wenn Schritt
  • (c) falsch ist; und
  • (e) Verarbeitung eines Notfallwählversuchs, wenn Schritt
  • (c) wahr ist.
3. Teilnehmereinheit (150), gekennzeichnet durch:
  • - einen Sendeempfänger (204) zum Senden und Empfangen von Signalen an und von einem Satelliten (110);
  • - einen an den Sendeempfänger gekoppelten Prozessor (206), der die Position der Teilnehmereinheit bestimmt, die gewählten Ziffern verarbeitet und entscheidet, ob die Signale für Notfalldienste sind;
  • - einen an den Prozessor gekoppelten Eingangs/Ausgangs­ teil, der verwendet wird, um ein Gesuch nach Notfall­ dienst zu empfangen; und
  • - einen an den Prozessor gekoppelten Speicher, der verwen­ det wird, um Notfallkodes und Positionsdaten zu spei­ chern.
4. Teilnehmereinheit (150) nach Anspruch 3, weiter gekenn­ zeichnet durch eine Antenne (202), die an den Sendeempfän­ ger (204) gekoppelt ist.
5. Teilnehmereinheit (150) nach Anspruch 3, weiter gekenn­ zeichnet durch einen Prozessor (206), der die Frequenz- und Zeitparameter steuert, auf deren Basis der Sende­ empfänger (204) arbeitet.
6. Teilnehmereinheit (150) nach Anspruch 3, weiter gekenn­ zeichnet durch ein Eingangs/Ausgangsteil, der verwendet wird, um Signale von einem Nutzer der Teilnehmereinheit zu sammeln und Ausgaben, die durch den Nutzer wahrgenommen werden sollen, bereitzustellen.
7. Teilnehmereinheit (150) nach Anspruch 3, weiter gekenn­ zeichnet durch einen Speicher, der zur Speicherung von Da­ ten, die als Befehle für den Prozessor (206) verwendet werden, von Variablen, Tabellen und Datenbanken benutzt wird, die infolge des Betriebs der Teilnehmereinheit ver­ ändert werden.
8. Teilnehmereinheit (150) nach Anspruch 3, weiter gekenn­ zeichnet durch einen Zeitgeber, der an den Prozessor (206) gekoppelt ist, der verwendet wird, um aktuelle Datums- und Zeitangaben zu erhalten.
9. Leiteinrichtung (130), gekennzeichnet durch:
  • - einen Sendeempfänger (204) zum Senden und Empfangen von Signalen an und von Satelliten (110);
  • - einen an den Sendeempfänger gekoppelten Prozessor (206), der hilft, die Position einer Teilnehmereinheit (150) zu bestimmen, der Notfallkodes verarbeitet, ein Gesuch nach Notfalldiensten verarbeitet und einen Notruf zu einem Notfalldienstzentrum (140) leitet; und
  • - einen an den Prozessor gekoppelten Speicher, der benutzt wird, um Notfallkodes und Positionsdaten zu speichern.
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