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DE19756455A1 - Oxidationsfärbemittel und Verfahren - Google Patents

Oxidationsfärbemittel und Verfahren

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Publication number
DE19756455A1
DE19756455A1 DE1997156455 DE19756455A DE19756455A1 DE 19756455 A1 DE19756455 A1 DE 19756455A1 DE 1997156455 DE1997156455 DE 1997156455 DE 19756455 A DE19756455 A DE 19756455A DE 19756455 A1 DE19756455 A1 DE 19756455A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
zeolite
oxygen
oxidation dye
component
oxidation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1997156455
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English (en)
Inventor
Horst Dr Hoeffkes
Peter Dr Kuhm
Gertrud Ewald
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Henkel AG and Co KGaA
Original Assignee
Henkel AG and Co KGaA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Henkel AG and Co KGaA filed Critical Henkel AG and Co KGaA
Priority to DE1997156455 priority Critical patent/DE19756455A1/de
Publication of DE19756455A1 publication Critical patent/DE19756455A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q5/00Preparations for care of the hair
    • A61Q5/10Preparations for permanently dyeing the hair
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/19Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing inorganic ingredients
    • A61K8/26Aluminium; Compounds thereof
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K2800/00Properties of cosmetic compositions or active ingredients thereof or formulation aids used therein and process related aspects
    • A61K2800/20Chemical, physico-chemical or functional or structural properties of the composition as a whole
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    • A61K2800/31Anhydrous

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Description

Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind Oxidationsfärbemittel mit sauerstoff­ angereicherten Zeolithen sowie ein Verfahren zum Färben von Keratinfasern, bei dem unmittelbar zuvor aus sauerstoffangereichertem Zeolith freigesetzter Sauerstoff als Oxidationsmittel dient.
Für das Färben von keratinhaltigen Fasern, z. B. Wolle, Pelzen und insbesondere menschlichen Haaren, kommen im allgemeinen entweder direktziehende Farbstoffe oder Oxidationsfarbstoffe, die durch oxidative Kupplung einer oder mehrerer Entwicklerkom­ ponenten untereinander oder mit einer oder mehreren Kupplerkomponenten entstehen, zur Anwendung.
Direktziehende Farbstoffe werden unter schonenden Bedingungen appliziert. Ihr Nachteil liegt jedoch darin, daß die Färbungen häufig nur über unzureichende Echtheitseigenschaften verfügen. Mit Oxidationsfarbstoffen lassen sich zwar intensive Färbungen mit guten Echtsheitseigenschaften erzielen, die Entwicklung der Farbe geschieht jedoch in der Regel unter dem Einfluß von H2O2 oder H2O2-Addukten, was Schädigungen der Faser zur Folge haben kann.
Auch Oxidationsfärbemittel mit Luftsauerstoff als sehr mildem Oxidationsmittel wurden bereits vorgeschlagen; im allgemeinen laufen die Oxidationen mit Luftsauerstoff jedoch nicht vollständig ab. Insbesondere in Oxidationshaarfärbemitteln, die in der Regel in einem cremeartigen kosmetischen Träger appliziert werden, stößt der Luftsauerstoff auf erhebliche Diffusionsbarrieren.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, Oxidationsfärbemittel, insbesondere Oxidationshaarfärbemittel, bereitzustellen, die alleine mit Sauerstoff als Oxidationsmittel intensive Färbungen ergeben. Die Aufgabe wurde gelöst durch die Verwendung von Zeolithen als Sauerstoffspeicher.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind daher Oxidationsfärbemittel bestehend aus einer Komponente A, enthaltend übliche Oxidationsfarbstoffvorprodukte, und einer Komponente B, die dadurch gekennzeichnet ist, daß sie in einem wasserfreien Medium sauerstoffangereicherten Zeolith enthält.
Unter üblichen Oxidationsfarbstoffvorprodukten sind erfindungsgemäß Entwicklersub­ stanzen und Kupplersubstanzen zu verstehen.
Entwicklersubstanzen sind üblicherweise aromatische oder heterocyclische Ringsysteme, die durch zwei in ortho- oder para-Stellung zueinander stehende reaktive Gruppen, i.a. Hydroxy- oder Aminogruppen, gekennzeichnet sind. Solche Verbindungen sind beispielsweise primäre aromatische Amine mit einer weiteren, in para- oder ortho-Position befindlichen freien oder substituierten Hydroxy- oder Aminogruppe, ferner Diamino­ pyrldinderlvate, heterocyclische Hydrazonderivate oder 4-Aminopyrazolonderivate.
Erfindungsgemäß bevorzugte Entwicklerkomponenten sind p-Phenylendiamin, p-Toluy­ lendiamin, p-Aminophenol, 2-(2,5-Diaminophenyl)-ethanol, N,N-Bis-(2-hydroxy-ethyl)-p- phenylendiamin, 2-(2,5-Diaminophenoxy)-ethanol, 1-Phenyl-3-carboxyamido-4-amino­ pyrazolon-5, 4-Amino-3 -methylphenol, 2-Hydroxymethyl-4-aminophenol, 2-Arnino­ methyl-4-aminophenol, 2-Hydroxyethylaminomethyl-4-amino-phenol sowie 4,4'-Diamino­ diphenylamin.
Kupplersubstanzen sind häufig aromatische oder heterocyclische Ringsysteme, die zwei reaktive Gruppen in meta-Stellung aufweisen. Beispiele für solche Substanzen sind m- Phenyiendiamindertvate, m-Aminophenole, Naphthole, Resorcinderivate und Pyrazolone.
Erfindungsgemäß bevorzugte Kupplerkomponenten sind 1-Naphthol, 1,5-, 2,7- und 1,7- Dihydroxynaphthalin, o-Aminophenol, 5-Amino-2-methylphenol, m-Aminophenol, Re­ sorcin, Resorcinmonomethylether, 1-Phenyl-3-methyl-pyrazolon-5, 2,4-Dichlor-3- aminophenol, 1,3-Bis-(2,4-diaminophenoxy)-propan, 2-Chlorresorcin, 4-Chlorresorcin, 2- Chlor-6-methyl-3-aminophenol, 2-Methylresorcin, 5-Methylresorcin, 2,5-Dimethylre­ sorcin, 2,6-Dihydroxypyridin, 2,6-Diaminopyrtdin, 2-Amino-3-hydroxypyrldin, 2,6-Dihy­ droxy-3,4-diaminopyridin, 3-Amino-2-methylamino-6-methoxypyridin, 2,6-Bis-(2-hydro­ xyethylamino)-toluol, 2,4-Diaminophenoxyethanol, 2-Amino-4-hydroxyethylamino-anisol.
Üblicherweise werden Entwicklerkomponenten und Kupplerkomponenten in etwa molaren Mengen zueinander eingesetzt. Wenn sich auch der molare Einsatz als zweckmäßig erwie­ sen hat, so ist ein gewisser Überschuß einzelner Oxidationsfarbstoffvorprodukte nicht nachteilig, so daß Entwicklerkomponenten und Kupplerkomponenten bevorzugt in einem Mol-Verhältnis von 1 : 0,5 bis 1 : 2 im Färbemittel enthalten sein können.
Die Gesamtmenge an Oxidationsfarbstoffvorprodukten liegt bevorzugt bei 0,01 bis 20 Gew.-%, insbesondere 0,1 bis 5 Gew.-%, bezogen auf das gesamte Oxidationsfärbemittel.
Als Zeolithe sind erfindungsgemäß besonders geeignet die Typen Zeolith NaA, Zeolith KA, Zeolith CaA, Zeolith MgA, Zeolith NaX, Zeolith H-ZSM5, Zeolith NaY und Zeolith Na-ZSM5. Nähere Angaben zu diesen Zeolithtypen sind der Monographie von D.W. Breck, Zeolite molecular sieves, John Wiley & Sons, New York, London, Sidney, Toronto, 1974, zu entnehmen; auf die entsprechenden Passagen dieser Monographie wird ausdrücklich Bezug genommen.
Das in dem Zeolith gespeicherte Volumen an Sauerstoff beträgt erfindungsgemäß das 1,5- bis 50-fache, insbesondere das 3- bis 30-fache des Zeolith-Volumens. Das angegebene Sauerstoff-Volumen bezieht sich hier und im folgenden auf eine Temperatur von 20°C und einen Druck von 1 bar. Die Methoden zur Anreicherung des Zeoliths an Sauerstoff sind dem Fachmann bekannt; es wird weiterhin auf den Beispielteil verwiesen.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform kann der Zeolith zusätzlich zu dem gespeicherten Sauerstoff noch katalytisch aktive Metallionen, wie beispielsweise Ag⁺-, Cu2+- und Mn-Ionen, enthalten.
Die erfindungsgemaßen Oxidationsfärbemittel enthalten den sauerstoffangereicherten Zeolith bevorzugt in einer Menge von 5 bis 80 Gew.-%, insbesondere 5 bis 50 Gew.-%, bezogen auf das gesamte Oxidationsfärbemittel.
Die Konfektionierung und Lagerung des sauerstoffangereicherten Zeoliths erfolgt in einem wasserfreien Medium; wasserfrei im Sinne der vorliegenden Erfindung bedeutet, daß der Gehalt an Wasser in dem erfindungsgemäßen Mittel maximal 2 Gew.-%, bezogen auf die Komponente B, beträgt; vorzugsweise ist der Wassergehalt kleiner als 1 Gew.-%, insbesondere kleiner als 0,5 Gew.-%. Der Nachweis des Restwassergehaltes im Zeolith kann dabei durch Bestimmung des Glühverlustes (800°C; 1 h) erfolgen.
Gemaß einer ersten bevorzugten Ausführungsform liegt die Komponente B in Form eines trockenen Pulvers vor. In diesem Fall kann die Komponente B außer dem sauer­ stoffangereicherten Zeolith weitere pulverförmige Substanzen enthalten. Bevorzugt sind dies:
  • - Polymere Quellmittel wie Xanthan-Gum, derivatisierte Cellulose, Guar-Gum, Polyacrylate,
  • - Tenside,
  • - Netzmittel und
  • - Emulgatoren.
Gemäß einer zweiten, besonders bevorzugten, Ausführungsform liegt die Komponente B in Form einer wasserfreien Paste vor. Diese Paste wird bevorzugt auf Basis eines natürlichen oder synthetischen Öles, beispielsweise eines Paraffin- oder Silikon-Öles, eines flüssigen Wachses, wie beispielsweise Jojobaöl, eines höheren Dialkylethers oder eines cyclischen Kohlenwasserstoffes formuliert. Höhere Dialkylether sind erfindungsgemaß bei Raumtemperatur (20°C) flüssige Dialkylether, bei denen die Alkylgruppen unabhängig voneinander linear oder verzweigt, gesättigt oder ein- oder mehrfach ungesättigt sind und jeweils 4 bis 18 Kohlenstoffatome aufweisen. Ein erfindungsgemäß bevorzugter Vertreter dieser Gruppe ist der unter der Bezeichnung Cetiol® OE von der Anmelderin vertriebene Dioctylether. Ein erfindungsgemäß bevorzugtes Beispiel für einen cyclischen Kohlenwasserstoff ist das von der Anmelderin unter der Bezeichnung Cetiol® S vertriebene 1,3-Bis(2-ethylhexyl)cyclohexan.
Sofern die Komponente B als wasserfreie Paste vorliegt, so beträgt der Anteil des sauer­ stoffangereicherten Zeoliths bevorzugt 10 bis 85 Gew.-%, insbesondere 15 bis 85 Gew.-%, bezogen auf die Komponente B.
Die Komponente A, die die Oxidationsfarbstoffvorprodukte enthält, wird gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung als wasserhaltige Zubereitung kon­ fektioniert. In diesem Fall werden die beiden Komponenten A und B räumlich getrennt voneinander aufbewahrt, insbesondere in zwei getrennten Behältern. Die Komponenten A und B werden unmittelbar vor der Applikation miteinander vermischt und dann auf das Haar aufgetragen. In dem Maße, in dem Wasser zu den Zeolith-Kristallen Zutritt findet, wird der sorbierte Sauerstoff abgegeben bzw. gegen Wasser ausgetauscht und steht so als Oxidationsmittel zur Verfügung.
Gemäß einer zweiten Ausführungsform können die Komponenten A und B auch in einem gemeinsamen Behälter aufbewahrt werden. In diesem Fall ist darauf zu achten, daß neben der Komponente B auch die Komponente A wasserfrei ist. Die Freisetzung des Zeolith­ gebundenen Sauerstoffs erfolgt in diesem Fall durch Zugabe von Wasser unmittelbar vor der Anwendung auf dem Haar.
Bei der getrennten Aufbewahrung der Komponenten A und B in zwei verschiedenen Behältern wird die die Oxidationsfarbstoffvorprodukte enthaltende Komponente A in einem üblichen kosmetischen Träger formuliert. Solche Träger sind z. B. Cremes, Emulsionen, Gele oder auch tensidhaltige, schäumende Lösungen, z. B. Shampoos, Schaumaerosole oder andere Zubereitungen, die für die Anwendung auf dem Haar geeignet sind.
Die erfindungsgemaßen Mittel können weiterhin alle für Oxidationsfärbemittel bekannten weiteren Substanzen enthalten, die bevorzugt Teil der Komponente A darstellen. Die Einarbeitung dieser Substanzen, insbesondere wenn sie pulverförmig sind, in die Komponente B soll aber nicht prinzipiell ausgeschlossen werden.
Direktziehende Farbstoffe sind üblicherweise Nitrophenylendiamine, Nitroaminophenole, Anthrachinone oder Indophenole. Bevorzugte direktziehende Farbstoffe sind die unter den internationalen Bezeichnungen bzw. Handelsnamen HC Yellow 2, HC Yellow 4, HC Yel­ low 6, Basic Yellow 57, Disperse Orange 3, HC Red 3, HC Red BN, Basic Red 76, HC Blue 2, Disperse Blue 3, Basic Blue 99, HC Violet 1, Disperse Violet 1, Disperse Violet 4, Disperse Black 9, Basic Brown 16 und Basic Brown 17 bekannten Verbindungen sowie 4- Amino-2-nitrodiphenylamin-2'-carbonsäure, 6-Nitro-1,2,3,4-tetrahydrochinoxalin, Hy­ droxyethyl-2-nitro-toluidin, Pikraminsäure, 2-Amino-6-chloro-4-nitrophenol und 4-N- Ethyl-1,4-bis(2'-hydroxyethylamino)-2-nitrobenzol-hydrochlorid. Die erfindungsgemaßen Mittel gemaß dieser Ausführungsform enthalten die direktziehenden Farbstoffe bevorzugt in einer Menge von 0,01 bis 20 Gew.-%, bezogen auf das gesamte Färbemittel.
Weiterhin können die erfindungsgemäßen Zubereitungen auch in der Natur vorkommende Farbstoffe wie beispielsweise Henna rot, Henna neutral, Henna schwarz, Kamillenblüte, Sandelholz, schwarzen Tee, Faulbaumrinde, Salbei, Blauholz, Krappwurzel, Catechu, Sedre und Alkannawurzel enthalten.
Es ist nicht erforderlich, daß die Oxidationsfarbstoffvorprodukte oder die direktziehenden Farbstoffe jeweils einheitliche Verbindungen darstellen. Vielmehr können in den erfin­ dungsgemaßen Haarfärbemitteln, bedingt durch die Herstellungsverfahren für die einzelnen Farbstoffe, in untergeordneten Mengen noch weitere Komponenten enthalten sein, soweit diese nicht das Färbeergebnis nachteilig beeinflussen oder aus anderen Gründen, z. B. toxi­ kologischen, ausgeschlossen werden müssen.
Bezüglich der in den erfindungsgemäßen Haarfärbe- und -tönungsmitteln einsetzbaren Farbstoffe wird weiterhin ausdrücklich auf die Monographie Ch. Zviak, The Science of Hair Care, Kapitel 7 (Seiten 248-250; direktziehende Farbstoffe) sowie Kapitel 8, Seiten 264-267; Oxidationsfarbstoffvorprodukte), erschienen als Band 7 der Reihe "Dermato­ logy" (Hrg.: Ch., Culnan und H. Maibach), Verlag Marcel Dekker Inc., New York, Basel, 1986, sowie das "Europäische Inventar der Kosmetik-Rohstoffe", herausgegeben von der Europäischen Gemeinschaft, erhältlich in Diskettenform vom Bundesverband Deutscher Industrie- und Handelsunternehmen für Arzneimittel, Reformwaren und Körperpflegemit­ tel e.V., Mannheim, Bezug genommen.
Erfindungsgemäß verwendbare Tenside sind beispielsweise:
  • - anionische Tenside wie insbesondere Seifen von Fettsäuren, Alkylsulfate, Alkylpoly­ glykolethersulfate und Ethercarbonsäuren mit 10 bis 18 C-Atomen in der Alkylgruppe und bis zu 12 Glykolethergruppen im Molekül, Sulfobernsteinsäuremono- und -dialkylester mit 8 bis 18 C-Atomen in der Alkylgruppe und Sulfobern­ steinsäuremono-alkylpolyoxyethylester mit 8 bis 18 C-Atomen in der Alkylgruppe und 1 bis 6 Oxyethylgruppen, Alkansulfonate und α-Olefinsulfonate,
  • - nichtionogene Tenside wie insbesondere Anlagerungsprodukte von 2 bis 30 Mol Ethylenoxid und/oder 0 bis 5 Mol Propylenoxid an lineare Fettalkohole mit 8 bis 22 C-Atomen, an Fettsäuren mit 12 bis 22 C-Atomen, an Alkylphenole mit 8 bis 15 C- Atomen in der Alkylgruppe und an Fettsäurealkanolamide, C12-C22-Fettsäuremono- und -diester von Anlagerungsprodukten von 1 bis 30 Mol Ethylenoxid an Glycerin, C8-C22-Alkylmono- und -oligoglycoside und deren ethoxylierte Analoga sowie Anlagerungsprodukte von 5 bis 60 Mol Ethylenoxid an Rizinusöl und gehärtetes Ri­ zinusöl,
  • - zwitterionische Tenside, insbesondere die sogenannten Betaine wie die N-Alkyl- N,N-dimethylammomum-glycinate, beispielsweise das Kokosalkyl-dimethylammo­ nium-glycinat, N-Acyl-aminopropyl-N,N-dimethylammoniumglycinate, beispiels­ weise das Kokosacylaminopropyl-dimethylammoniumglycinat, und 2-Alkyl-3-car­ boxylmethyl-3-hydroxyethyl-imidazoline mit jeweils 8 bis 18 C-Atomen in der Al­ kyl- oder Acylgruppe sowie das Kokosacylaminoethylhydroxyethylcarboxymethyl­ glycinat,
  • - ampholytische Tenside wie N-Alkylglycine, N-Alkylpropionsäuren, N-Alkylamino­ buttersäuren, N-Alkyliminodipropionsäuren, N-Hydroxyethyl-N-alkylamidopropyl glycine, N-Alkyltaurine, N-Alkylsarcosine, 2-Alkylaminopropionsäuren und Alkyl­ aminoessigsäuren mit jeweils etwa 8 bis 18 C-Atomen in der Alkylgruppe,
  • - kationische Tenside vom Typ der quartären Ammoniumverbindungen, z. B.Amtnoni­ umhalogenide, insbesondere Chloride und Bromide, wie Alkyltrimethylammonium­ chloride, Dialkyldimethylammoniumchloride und Trialkylmethylammoniumchloride, z. B. Cetyltrimethylammoniumchlorid, Stearyltrimethylammoniumchlorid, Distea­ ryldimethylarnmoniumchlorid, Lauryldimethylarnmoniumchlorid, Lauryldimethyl­ benzylammoniumchlorid und Tricetylmethylammoniumchlorid, Behenyltrime­ thylammoniummethosulfat sowie die unter den INCI-Bezeichnungen Quaternium-27 und Quaternium-83 bekannten lmidazolium-Verbindungen. Ebenfalls als kationische Tenside einsetzbar sind Alkylamidoamine wie das unter der Bezeichnung Tegoamid® S 18 im Handel erhältliche Stearamidopropyldimethylamin und sogenannte Ester­ quats wie das unter der Bezeichnung Armocare® VGH-70 im Handel erhältliche N,N- Bis(2-Palmitoyloxyethyl)dimethylammoniumchlorid
Je nach Art des Mittels und des Tensidtyps können die Tenside in den erfindungsgemäßen Mitteln in Mengen von insgesamt 0,5 bis 30 Gew.-%, bezogen auf das gesamte Mittel, enthalten sein; Mittel, die als sogenannte Konzentrate formuliert sind, können auch höhere Tensidgehalte enthalten.
Weiterhin können die erfindungsgemäßen Mittel bevorzugt noch einen konditionierenden Wirkstoff ausgewählt aus der Gruppe, die von kationischen Tensiden, kationischen Polymeren, Alkylamidoaminen, Paraffinölen, pflanzlichen Ölen und synthetischen Ölen gebildet wird, enthalten.
Als konditionierende Wirkstoffe bevorzugt sein können kationische Polymere. Dies sind in der Regel Polymere, die ein quartäres Stickstoffatom, beispielsweise in Form einer Am­ moniumgruppe, enthalten.
Bevorzugte kationische Polymere sind beispielsweise
  • - quaternisierte Cellulose-Derivate, wie sie unter den Bezeichnungen Celquat® und Po­ lymer JR® im Handel erhältlich sind. Die Verbindungen Celquat® H 100, Celquat® L 200 und Polymer JR®400 sind bevorzugte quaternierte Cellulose-Derivate.
  • - polymere Dimethyldiallylarnmoniumsalze und deren Copolymere mit Estern und Amiden von Acrylsäure und Methacrylsäure. Die unter den Bezeichnungen Mer­ quat® 100 (Poly(dimethyldiallylammoniumchlorid)) und Merquat®550 (Dimethyldial­ lylammoniumchlorid-Acrylamid-Copolymer) im Handel erhältlichen Produkte sind Beispiele für solche kationischen Polymere.
  • - Copolymere des Vinylpyrrolidons mit quaternierten Derivaten des Dialkylamino­ acrylats- und -methacrylats, wie beispielsweise mit Diethylsulfat quaternierte Vinyl­ pyrrolidon-Dimethylaminomethacrylat-Copolymere. Solche Verbindungen sind unter den Bezeichnungen Gaftquat®734 und Gaftquat®755 im Handel erhältlich.
  • - Vinylpyrrolidon-Methoimidazoliniumchlorid-Copolymere, wie sie unter der Bezeich­ nung Luviquat® angeboten werden.
  • - quaternierter Polyvinylalkohol
sowie die unter den Bezeichnungen
  • - Polyquaternium 2,
  • - Polyquaternium 17,
  • - Polyquaternium 18 und
  • - Polyquaternium 27 bekannten Polymeren mit quartären Stickstoffatomen in der Po­ lymerhauptkette.
Besonders bevorzugt sind kationische Polymere der vier erstgenannten Gruppen.
Als konditionierende Wirkstoffe weiterhin geeignet sind Silikonöle, insbesondere Dialkyl- und Alkylarylsiloxane, wie beispielsweise Dimethylpolysiloxan und Methylphenylpolysi­ loxan, sowie deren alkoxylierte und quaternierte Analoga. Beispiele für solche Silikone sind die von Dow Corning unter den Bezeichnungen DC 190, DC 200, DC 344, DC 345 und DC 1401 vertriebenen Produkte sowie die Handelsprodukte Q2-7224 (Hersteller: Dow Corning; ein stabilisiertes Trimethylsilylamodimethicon), Dow Corning® 929 Emulsion (enthaltend ein hydroxyl-amino-modifiziertes Silicon, das auch als Amodimethicone be­ zeichnet wird), SM-2059 (Hersteller: General Electric), SLM-55067 (Hersteller: Wacker) sowie Abil®-Quat 3270 und 3272 (Hersteller: Th. Goldschmidt; diquaternäre Polydimethylsiloxane, Quaternium-80).
Ebenfalls einsetzbar als konditionierende Wirkstoffe sind Paraffinöle sowie pflanzliche Öle wie Sonnenblumenöl, Orangenöl, Mandelöl, Weizenkeimöl und Pfirsichkernöl.
Gleichfalls geeignete haarkonditionierende Verbindungen sind Phospholipide, beispiels­ weise Sojalecithin, Ei-Lecithin und Kephaline.
Weitere übliche Bestandteile der erfindungsgemaßen Zubereitungen können sein:
  • - Anionische, zwitterionische, amphotere und nichtionische Polymere wie beispiels­ weise Vinylacetat/Crotonsäure-Copolymere, Polydimethylsiloxane, Vinylpyrrolidon/Vinylacrylat-Copolymere, Vinylacetat/Butylmaleat/Isobornyl-acry­ lat-Copolymere, Methylvinylether/Maleinsäureanhydrid-Copolymere und deren Ester, unvernetzte und mit Polyolen vernetzte Polyacrylsäuren, Acryl-amidopropyl-trime thylammoniumchlorid/Acrylat-Copolymere, Octylacrylamid/Methyl-methacrylat/tert. Butylaminoethylmethacrylat/2-Hydroxypropylmethacrylat-Copolymere, Polyvinyl­ pyrrolidon, Vinylpyrrolidon/Vinylacetat-Copolymere, Vinylpyrrolidon/Dimethyl­ aminoethylmethacrylat/Vinylcaprolactam-Terpolymere sowie gegebenenfalls derivati­ sierte Celluloseether.
  • - symmetrische und unsymmetrische, lineare und verzweigte Dialkylether mit insgesamt zwischen 12 bis 36 C-Atomen, insbesondere 12 bis 24 C-Atomen, beispielsweise Di­ n-octylether, Di-n-decylether, Di-n-nonylether, Di-n-undecylether und Di-n-dodecy­ lether, n-Hexyl-n-octylether, n-Octyl-n-decylether, n-Decyl-n-undecylether, n-Unde­ cyl-n-dodecylether und n-Hexyl-n-undecylether sowie Di-tert-butylether, Di-iso-pen­ tylether, Di-3 -ethyldecylether, tert.-Butyl-n-octylether, iso-Pentyl-n-octylether und 2- Methyl-pentyl-n-octylether,
  • - Entschäumer wie Silikone,
  • - Verdickungsmittel wie Agar-Agar, Guar-Gum, Alginate, Xanthan-Gum, Pflanzen­ gumme, Stärke, Gelatine, Pektine, Methyl- oder Hydroxyethylcellulose sowie Poly­ acrylamide und deren Copolymere,
  • - Strukturanten wie Maleinsäure, Mono-, Di- und Oligosaccharide,
  • - Parfümöle, Dimethylisosorbid und Cyclodextrine,
  • - Lösungsvermittler, wie Ethanol, Isopropanol, Ethylenglykol, Propylenglykol, Glyce­ rin und Diethylenglykol,
  • - Antischuppenwirkstoffe wie Piroctone Olamine, Zink Omadine und Climbazol,
  • - Substanzen zur Einstellung des pH-Wertes,
  • - tierische und pflanzliche Proteinhydrolysate, insbesondere Elastin-, Kollagen-, Kera­ tin-, Milcheiweiß-, Sojaprotein-, Mandelprotein- und Weizenproteinhydrolysate, so­ wie deren Fettsäurekondensationsprodukte und quaternierte Derivate,
  • - Vitamine und Vitaminvorstufen, wie Panthenol, dessen Derivate und Biotin,
  • - Pflanzen- und Honigextrakte, wie insbesondere Extrakte aus Eichenrinden, Brennes­ sel, Hamamelis, Hopfen, Kamille, Klettenwurzel, Schachtelhalm, Lindenblüten, Man­ del, Aloe Vera, Kokosnuß, Mango, Aprikose, Limone, Weizen, Kiwi, Melone, Orange, Grapefruit, Salbei, Rosmarin, Birke, Wiesenschaumkraut, Quendel, Schaf­ garbe, Hauhechel, Meristem, Ginseng und Ingwerwurzel,
  • - Weitere Wirkstoffe wie Ceramide, Allantoin, Pyrrolidoncarbonsäuren, und Bisabolol,
  • - Lichtschutzmittel,
  • - Konsistenzgeber wie Zuckerester, Polyolester oder Polyolalkylether,
  • - Fette und Wachse, wie Walrat, Bienenwachs, Montanwachs, Fettalkohole, Fettsäuren, Fettsäureester und Paraffine,
  • - Fettsäurealkanolamide,
  • - Quell- und Penetrationsstoffe wie Glycerin, Propylenglykolmonoethylether, Carbo­ nate, Hydrogencarbonate, Guanidine, Harnstoffe sowie primäre, sekundäre und ter­ tiäre Phosphate,
  • - Trübungsmittel wie Latex, Styrol/PVP- und Styrol/Acrylamid-Copolymere,
  • - Perlglanzmittel wie Ethylenglykolmono- und -distearat sowie PEG-3-distearat,
  • - Komplexbildner wie EDTA, NTA, β-Alanindiessigsäure und Phosphonsäuren,
  • - Reduktionsmittel wie z. B. Thioglykolsäure und deren Derivate, Thiomilchsäure, Cy­ steamin, Thioäpfelsäure und α-Mercaptoethansullonsäure,
  • - Treibmittel wie Propan-Butan-Gemische, N2O, Dimethylether, CO2, N2 und Luft so­ wie
  • - Antioxidantien.
Bezüglich weiterer Bestandteile sowie Mengenbereiche für die einzelnen Inhaltsstoffe wird auf die dem Fachmann bekannten Handbücher, z. B. K. Schrader, Grundlagen und Rezepturen der Kosmetika, 2. Auflage, Hüthig Buch Verlag, Heidelberg, 1989, verwiesen.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Färben von Keratinfasern, insbesondere menschlichen Haaren, durch oxidative Entwicklung von Oxidations­ farbstoffvorprodukten mit Sauerstoff, bei denen der Sauerstoff unmittelbar vor dem Färbevorgang aus einem sauerstoffangereicherten Zeolith freigesetzt wird.
Die oxidative Entwicklung der Färbung erfolgt dadurch, daß die Komponente B mit dem sauerstoffangereicherten Zeolith unmittelbar vor dem Färbevorgang mit der Komponente A sowie, falls die Komponente A keine wasserhaltige Zubereitung darstellt, mit Wasser vermischt wird, und die anschließende Oxidation durch den aus dem Zeolith freigesetzten Sauerstoff erfolgt. In den Fällen, in denen die Oxidation der Farbstoffvorprodukte nicht vollständig verläuft, können als zusätzliche Oxidationsmittel auch geringe Mengen eines Oxidationsmittel, insbesondere einer H2O2-Zubereitung, zugegeben werden. Im Falle einer wäßrigen, 12-Gew.-%igen H2O2-Lösung beträgt diese Zugabe bevorzugt nicht mehr als 10 Gew.-%, bezogen auf das gesamte Färbemittel.
Besonders bevorzugt ist die Anwendung der fertigen Färbemittel zur Färbung menschlicher Haare in einem neutralen bis schwach alkalischen Milieu. Die Anwendungstemperaturen können in einem Bereich zwischen 15 und 40°C liegen. Nach einer Einwirkungszeit von ca. 30 Minuten wird das Färbemittel durch Ausspülen von dem zu färbenden Haar entfernt. Das Nachwaschen mit einem Shampoo kann entfallen, wenn ein stark tensidhaltiger Träger, z. B. ein Färbeshampoo, verwendet wurde.
Das beschriebene Oxidationsfärbeverfähren läßt sich selbstverständlich auch auf andere Fasern als menschliche Haare anwenden. Als Keratinfasern sind außer menschlichen Haaren beispielsweise Federn, Pelze oder Wolle zu nennen.
Beispiele 1. Herstellung von sauerstoffangereicherten Zeolithen
Käuflicher Zeolith wird gegebenenfalls durch Kationenaustauschreaktion nach bekannten Verfahren in die gewünschte Zusammensetzung überführt. Anschließend wird der Zeolith bei einer Temperatur getrocknet, bei der er noch nicht unter Verlust der Kristallinität zerstört wird (die Trocknungstemperaturen für bevorzugte Zeolithe sind in Tabelle 1 aufgeführt). Danach wird der dehydratisierte Zeolith im Vakuum getrocknet. Nach dem vollständigen Erkalten wird der Zeolith mit Sauerstoff gesättigt, ggf. in einer nicht­ wäßrigen Phase suspendiert und trocken gelagert.
Tabelle 1
Zeolithe
2. Anwendungsbeispiele
Es wurden erfindungsgemäße Oxidationsfärbemittel in Form einer Haarfärbe- Cremeemulsion der folgenden Zusammensetzungen hergestellt (alle Mengenangaben, soweit nicht anders vermerkt, sind Gewichtsteile):
Komponente A
Komponente B Zeolith CaA mit 25fachem Sauerstoffvolumen
Jeweils 10 g der Komponenten A gemäß Beispielen A1 und A2 wurden mit 3 g der Komponente B gemischt (Beispiele B1 und B2). Zum Vergleich wurden entsprechende Mischungen mit nicht-sauerstoffbeladenem Zeolith CaA hergestellt (Vergleichsbeispiele V1 und V2).
Die oxidative Entwicklung der Färbung erfolgte unmittelbar nach dem Vermischen der Komponenten A und B auf Haarsträhnen von ca. 0,5 g Gewicht (Typ "Virgin White" der Fa. Alkinco) bei Raumtemperatur. Das Verhältnis Färbemasse zu Haar betrug ca. 4 : 1. Nach 30 Minuten wurde das Haar gespült, mit einem üblichen Haarwaschmittel gewaschen und anschließend im Luftstrom bei ca. 40°C getrocknet. Die Beurteilung der Färbeergebnisse erfolgte unmittelbar nach der Trocknung. Die einzelnen Färbeergebnisse sind der Tabelle 2 zu entnehmen:
Tabelle 2
Färbeergebnisse
Die Ergebnisse zeigen, daß die Färbungen mit den erfindungsgemäßen Färbemitteln eine halbe Farbnuance intensiver ausfielen als bei den Färbungen mit nicht­ sauerstoffangereichertem Zeolith.

Claims (10)

1. Oxidationsfärbemittel bestehend aus einer Komponente A, enthaltend übliche Oxidationsfarbstoffvorprodukte, und einer Komponente B, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Komponente B in einem wasserfreien Medium sauerstoff­ angereicherten Zeolith enthält.
2. Oxidationsfärbemittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oxidationsfarbstoffvorprodukte in Mengen von 0,01 bis 20 Gew.-%, vorzugsweise 0,1 bis 5 Gew.-%, und der sauerstoffangereicherte Zeolith in einer Menge von 5 bis 80 Gew.-%, vorzugsweise 5 bis 50 Gew.-%, jeweils bezogen auf das gesamte Oxidationsfärbemittel, enthalten sind.
3. Oxidationsfärbemittel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das von dem sauerstoffangereicherten Zeolith gespeicherte Sauerstoffvolumen das 1,5- bis 50-fache, vorzugsweise das 3 bis 30-fache, des Zeolithvolumens beträgt.
4. Oxidationsfärbemittel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeolith ausgewählt ist aus der Gruppe, die von Zeolith NaA, Zeolith KA, Zeolith CaA, Zeolith MgA, Zeolith NaX, Zeolith H-ZSM5, Zeolith NaY und Zeolith Na-ZSM5 gebildet wird.
5. Oxidationsfärbemittel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponente B bei 25°C in Form eines trockenen Pulvers vorliegt.
6. Oxidationsfärbemittel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponente B bis 25°C in Form einer wasserfreien Paste vorliegt.
7. Oxidationsfärbemittel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponente B eine Paste auf Basis eines natürlichen oder synthetischen Öles, eines flüssigen Wachses, eines höheren Dialkylethers oder eines cyclischen Kohlenwasserstoffes ist.
8. Oxidationsfärbemittel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponenten A und B räumlich getrennt voneinander aufbewahrt werden.
9. Oxidationsfärbemittel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponenten A und B in einem gemeinsamen Behälter aufbewahrt werden.
10. Verfahren zum Färben von Keratinfasern durch oxidative Entwicklung von Oxidationsfarbstoffvorprodukten mit Sauerstoff, dadurch gekennzeichnet, daß der Sauerstoff unmittelbar vor dem Färbevorgang aus einem sauerstoffangereicherten Zeolith freigesetzt wird.
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