DE19755365A1 - Einrohr-Stoßdämpfer - Google Patents
Einrohr-StoßdämpferInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Einrohr-Stoß
dämpfer, bei dem in einem Rohr ein ortsfestes Ventil befe
stigt ist, während ein Kolbenventil unterhalb des ortsfe
sten Ventils auf und ab bewegt wird, so daß in das Rohr
gefülltes Gas und Öl durch die Ventile auf- und abfließen,
wodurch sie eine Dämpfungskraft erzeugen.
Es ist im Automobilbereich allgemein bekannt, daß ein Stoß
dämpfer eine Einrichtung zum schnellen Absorbieren einer
bestimmten Vibration eines Automobils ist, die, während das
Automobil fährt, durch den Stoß, der auf Federn ausgeübt
wird, erzeugt wird, um fortwährend die Vibrationen zu
dämpfen, welche Fahrern des Automobils Unbequemlichkeiten
und Unbehagen bereiten können. Im allgemeinen wird der
Stoßdämpfer als Zweirohr-Stoßdämpfer und als Einrohr-Stoß
dämpfer klassifiziert. Der Zweirohr-Stoßdämpfer weist ein
doppelwandiges, Öl enthaltendes Rohr auf, während der Ein
rohr-Stoßdämpfer ein einwandiges Rohr aufweist.
Der Zweirohr-Stoßdämpfer beinhaltet innere und äußere
Rohre, eine Kolbenstange, welche sich in dem inneren Rohr
auf und ab bewegt, ein Kolbenventil, welches am Ende der
Kolbenstange vorgesehen ist, und ein Basisventil, welches
zwischen den inneren und äußeren Rohren angeordnet ist.
Der Einrohr-Stoßdämpfer weist, wie in Fig. 4 gezeigt, ein
Rohr 1, eine Kolbenstange 2, welche sich im Rohr 1 auf und
ab bewegt, ein Kolbenventil 3, welches am Ende der Kolben
stange 2 vorgesehen ist, einen freien bzw. frei bewegbaren
Kolben 5, welcher in einem oberen Teil des Rohres 1 ange
ordnet ist, und eine Stangenführung 8 auf, welche am unte
ren Ende des Rohres 1 installiert ist. Der freie Kolben 5
trennt Gas 7 und Öl 6 voneinander, welche sich oberhalb
bzw. unterhalb des freien Kolbens 5 befinden. Die Kolben
stange 2 wird bewegbar von der Stangenführung 8 gehalten.
In dem herkömmlichen, wie oben beschriebenen, Zweirohr-Stoßdämpfer
wird die Dämpfungskraft durch das Zusammenwir
ken des Kolbenventils und des Basisventils erzeugt. Unter
dem Gesichtspunkt der Dämpfungskraft-Charakteristik ist der
Zweirohr-Stoßdämpfer dem Einrohr-Stoßdämpfer daher überle
gen und wird in einem größeren Anwendungsbereich genutzt als
der Einrohr-Stoßdämpfer, bei dem die Dämpfungskraft nur
durch das Kolbenventil erzeugt wird. Aufgrund der zusammen
gesetzten inneren und äußeren Rohre hat der Zweirohr-Stoß
dämpfer mittlerweile einen komplizierten Aufbau und eine
beträchtliche Größe, und nimmt somit einen großen Raum für
seinen Einbau in Anspruch.
Aufgrund seines einzelnen Rohres hat der herkömmliche Ein
rohr-Stoßdämpfer im Gegensatz dazu einen einfachen Aufbau
und kann mühelos in einen relativ kleinen Raum eingebaut
werden. Der herkömmliche Einrohr-Stoßdämpfer kann jedoch
nicht die verschiedenartige und überlegene Dämpfungskraft-Charakteristik
liefern, da die Dämpfungskraft nur durch das
Kolbenventil erzeugt wird. Weiterhin muß bei einem her
kömmlichen Einrohr-Stoßdämpfer der freie Kolben, welcher an
einem Übergang zwischen Gas und Öl angeordnet ist, sehr
präzise gefertigt werden, derart, daß keine Lücke zwischen
dem freien Kolben und der inneren Oberfläche des Rohres ge
bildet wird, selbst wenn der freie Kolben über lange Zeit
genutzt wurde, um das Gas und das Öl daran zu hindern, sich
zu mischen. Wenn die Dichtung zwischen dem freien Kolben
und der inneren Oberfläche des Rohres versagt, wird die
Dämpfungskraft-Charakteristik verschlechtert und eine ange
strebte exakte Dämpfungskraft kann nicht erzielt werden.
Die vorliegende Erfindung wurde gemacht, um die oben be
schriebenen Probleme des Standes der Technik zu überwinden.
Demgemäß ist es die A u f g a b e der vorliegenden
Erfindung, einen Einzelrohr-Stoßdämpfer vorzusehen, der ein
einzelnes Rohr und ein Kolbenventil aufweist, welches in
dem Rohr bewegbar installiert und eingebaut ist, und bei
welchem die Dämpfungskraft durch das doppelte Wirken des
Kolbenventils und des ortsfesten Ventils erzeugt wird, so
daß er eine genauso vorzügliche Dämpfungskraft-Charakte
ristik wie der Zweirohr-Stoßdämpfer zeigt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des
Anspruchs 1 gelöst.
Um das obengenannte Ziel zu erreichen, sieht die vorliegen
de Erfindung mit anderen Worten einen Einzelrohr-Stoß
dämpfer vor, mit:
einem Gas und Öl enthaltenden Rohr;
einer in dem Rohr eingesetzten Kolbenstange;
einem am Ende der Kolbenstange vorgesehenen Kolbenventil;
einer am unteren Ende des Rohres angeordneten Stangenfüh rung, um die Kolbenstange so zu führen, daß sich die Kol benstange in dem Rohr auf und ab bewegen kann; und
einem an einer Position einer inneren Wand des Rohres, oberhalb der Kolbenstange befestigten, ortsfesten Ventil, wobei das ortsfeste Ventil und das Kolbenventil eine Dämpfungskraft erzeugen.
einem Gas und Öl enthaltenden Rohr;
einer in dem Rohr eingesetzten Kolbenstange;
einem am Ende der Kolbenstange vorgesehenen Kolbenventil;
einer am unteren Ende des Rohres angeordneten Stangenfüh rung, um die Kolbenstange so zu führen, daß sich die Kol benstange in dem Rohr auf und ab bewegen kann; und
einem an einer Position einer inneren Wand des Rohres, oberhalb der Kolbenstange befestigten, ortsfesten Ventil, wobei das ortsfeste Ventil und das Kolbenventil eine Dämpfungskraft erzeugen.
Das ortsfeste Ventil weist einen ortsfesten Ventilkörper
auf, durch welchen eine Vielzahl durchgehender Löcher
ausgebildet sind, die sich longitudinal erstrecken, und
obere und untere Scheiben, welche auf bzw. unter den orts
festen Ventilkörper montiert sind.
Der ortsfeste Ventilkörper weist eine kreisförmige Nut auf,
welche an einer zylindrischen äußeren Oberfläche des orts
festen Ventilkörpers ausgebildet ist. Das Rohr weist eine
kreisförmige Ausstülpung bzw. einen ringartigen Vorsprung
auf, welcher an einer zylindrischen inneren Oberfläche des
Rohres ausgebildet ist, und der kreisförmigen Nut ent
spricht, wobei die kreisförmige Ausstülpung eng mit der
kreisförmigen Nut in Eingriff ist, so daß das ortsfeste Ven
til dicht an der inneren Oberfläche des Rohres befestigt
bzw. fixiert ist.
Eine Schraubenfeder ist zwischen dem Kolbenventil und dem
ortsfesten Ventil angebracht. Die Schraubenfeder ist derart
gewunden, daß der Windungsdurchmesser der Schraubenfeder
nach und nach von einem Mittelteil der Schraubenfeder zu
einem oberen und einem unteren Ende der Schraubenfeder ab
nimmt.
Die obengenannte Aufgabe und andere Merkmale und Vorteile
der vorliegenden Erfindung werden ersichtlicher werden
durch das detaillierte Beschreiben bevorzugter Ausführungs
formen der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die
beigefügten Zeichnungen, in welchen
Fig. 1 eine Schnittansicht eines Einrohr-Stoßdämpfers
gemäß der vorliegenden Erfindung ist;
Fig. 2 eine Schnittansicht des in Fig. 1 gezeigten
Einrohr-Stoßdämpfers ist, in welcher die Kolben
stange zu ihrer untersten Position herabgelassen
ist;
Fig. 3 eine Schnittansicht des in Fig. 1 gezeigten Ein
rohr-Stoßdämpfers ist, in welcher die Kolben
stange zu ihrer obersten Position heraufgefahren
ist; und
Fig. 4 eine Schnittansicht eines herkömmlichen Einrohr-Stoßdämpfers
ist.
Nachfolgend wird eine bevorzugte Ausführungsform der vor
liegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die begleitenden
Zeichnungen im Detail beschrieben und gleiche Elemente wer
den in der folgenden Beschreibung mit gleichen Bezugszahlen
versehen.
Fig. 1 ist eine Schnittansicht eines Einrohr-Stoßdämpfers
gemäß der vorliegenden Erfindung. Wie gezeigt, weist der
Einrohr-Stoßdämpfer der vorliegenden Erfindung ein Rohr 1,
eine Kolbenstange 2 und ein ortsfestes Ventil 40 auf, das
in dem Rohr 1 installiert ist. Das ortsfeste Ventil 40 ist
in einem oberen Teil des Rohres 1 angeordnet, um das Rohr 1
in zwei Teile, den oberen und den unteren Raum, zu teilen.
Gas 7 und Öl 6 sind in den oberen Raum oberhalb des orts
festen Ventils 40 gefüllt, während in den unteren Raum
unterhalb des ortsfesten Ventils 40 nur Öl 6 gefüllt ist.
Die Kolbenstange 2 ist unterhalb des ortsfesten Ventils 40
angeordnet und ist mit einem Kolbenventil 3 ausgerüstet,
welches an dem oberen Ende der Kolbenstange angeordnet ist.
Demgemäß ist der äußere Umfang des Kolbenventils 3 dadurch
geführt, daß er in engem Kontakt mit der inneren zylindri
schen Wand des Rohres 1 ist, während sich das Kolbenventil 3
entsprechend der Auf- und Abbewegung der Kolbenstange 2 in
dem Rohr 1 auf und ab bewegt. Weiterhin ist eine Stangen
führung 8 zur beweglichen Unterstützung der Kolbenstange 2
am unteren Ende des Rohres 1 vorgesehen.
Eine Vielzahl durchgehender erster Löcher 31 sind gebildet,
um sich longitudinal durch das Kolbenventil 3 zu erstrecken.
Eine erste obere Scheibe 32 und eine erste untere
Scheibe 33 sind auf bzw. unter das Kolbenventil 3 montiert.
Daher fließt Öl 6 zwischen den Räumen oberhalb und unter
halb des Kolbenventils 3 durch die ersten durchgehenden
Löcher 31 und die ersten oberen und unteren Scheiben 32 und
33 auf und ab, wenn sich die Kolbenstange 2 auf und ab be
wegt.
Ähnlich dem Kolbenventil 3 umfaßt das ortsfeste Ventil 40
einen fixierten Ventilkörper 41 und eine zweite obere und
eine zweite untere Scheibe 43 und 44, welche auf bzw. unter
den festliegenden Ventilkörper 41 montiert sind. Eine Viel
zahl zweiter durchgehender Löcher 42 sind gebildet, um sich
longitudinal durch den fixierten Ventilkörper 41 zu er
strecken. Daher fließt Öl 6 zwischen den Räumen oberhalb
und unterhalb des ortsfesten Ventils 40 durch die zweiten
durchgehenden Löcher 42 und die zweiten oberen und unteren
Scheiben 43 und 44 auf und ab, wenn sich die Kolbenstange
auf und ab bewegt.
Der fixierte Ventilkörper 41 weist eine kreisförmige Nut
45 auf, welche an seiner zylindrischen äußeren Oberfläche
ausgebildet ist, während eine kreisförmige, der Nut 45 ent
sprechende Ausstülpung 46 bzw. Sicke auf der zylindrischen
inneren Oberfläche des Rohres 1 ausgebildet ist. Die Aus
stülpung 46 greift eng in die Nut 45 ein, so daß das orts
feste Ventil 40 fest an der inneren Oberfläche des Rohres
1 befestigt ist.
Es ist bevorzugt, daß das Öl 6 in den Raum oberhalb des
ortsfesten Ventils 40 in einer solchen Menge gefüllt ist,
daß das ortsfeste Ventil 40 sogar in das Öl 6 eintauchen
kann, wenn sich die Kolbenstange 2 an ihrer äußersten un
tersten Position, wie in Fig. 2 gezeigt, befindet.
Gemäß der vorliegenden Ausführungsform der Erfindung ist
eine Schraubenfeder 20 zwischen dem Kolbenventil 3 und dem
ortsfesten Ventil 40 eingebaut, um die Dämpfungskraft des
Einrohr-Stoßdämpfers weiter zu erhöhen. Die Schraubenfeder
20 ist derart gewunden, daß sich der Windungsdurchmesser
der Schraubenfeder 20 von dem mittleren Teil der Schrau
benfeder 20 zu ihren oberen und unteren Enden hin verrin
gert. Die oberen und unteren Enden der Schraubenfeder 20
sind an einen oberen Sitz 21, der an der Unterseite des
ortsfesten Ventils 40 angeordnet ist, bzw. einen unteren
Sitz 22, der an der Oberseite des Kolbenventils 3 angeord
net ist, befestigt.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung weist das Kolben
ventil 3, wie in Fig. 1 dargestellt, eine gestufte, von der
Stangenführung 8 abgewandte Oberseite und eine gestufte,
der Stangenführung 8 zugewandte Unterseite auf. Weiterhin
ist wie in der Fig. 1 dargestellt, ein erstes und ein
links dargestelltes zweites durchgehendes Loch 31 vorhan
den. Auf der Oberseite ist eine erste obere Scheibe 32 mon
tiert, die die obere Öffnung des zweiten Loches (links) be
deckt und schließt. Die radial gegenüberliegende obere
Öffnung des ersten Loches 31 ist offen und befindet sich in
einem axialen Abstand zur Scheibe 32. Auf der Unterseite
hingegen ist eine erste untere Scheibe 33 vorgesehen, die
auf einer unteren Öffnung des ersten Loches 31 aufliegt und
gegenüber einer unteren Öffnung des zweiten Loches beab
standet ist.
Das ortsfeste Ventil 40 weist etwa einen entsprechenden
Aufbau auf.
Nachfolgend wird die Wirkungsweise und Funktion des Ein
rohr-Stoßdämpfers gemäß der vorliegenden Erfindung be
schrieben.
Wie in Fig. 2 gezeigt, bewegt sich das Kolbenventil 3 ent
sprechend nach unten, wenn sich die Kolbenstange 2 abwärts
bewegt, so daß das Öl in der unteren Kammer, dem Raum un
terhalb des Kolbenventils 3, komprimiert wird. Entsprechend
strömt das Öl in der unteren Kammer mit dem Öffnen der er
sten oberen Scheibe 32 durch bzw. über diese in eine mitt
lere Kammer zwischen dem ortsfesten Ventil 40 und dem Kol
benventil 3. Zur gleichen Zeit strömt das Öl in der oberen
Kammer, dem Raum oberhalb des ortsfesten Ventils 40, mit
dem Öffnen der zweiten unteren Scheibe 44 durch die zweiten
durchgehenden Löcher 42 des ortsfesten Ventils 40 in die
mittlere Kammer. Außerdem wird die Schraubenfeder 20 durch
die Abwärtsbewegung der Kolbenstange 2 gedehnt, wodurch sie
eine elastische Federkraft erzeugt. Daher erzeugen die ela
stische Federkraft und der Strömungswiderstand aufgrund ei
ner solchen wie oben beschriebenen Ölströmung die Dämpf
ungskraft.
Wenn sich die Kolbenstange 2 aufwärts bewegt, fließt das Öl
in einer Richtung die derjenigen aus der vorhergehenden Be
schreibung entgegengesetzt ist. Dies wird nachfolgend unter
Bezugnahme auf Fig. 3 beschrieben.
Wenn sich die Kolbenstange 2 zusammen mit dem Kolbenventil
3 aufwärts bewegt, wird das Öl in der mittleren Kammer zwi
schen dem ortsfesten Ventil 40 und dem Kolbenventil 3 kom
primiert, und kann somit mit dem Öffnen der ersten unteren
Scheibe 33 teilweise durch die ersten durchgehenden Löcher
31 in die untere Kammer unter dem Kolbenventil 3 strömen.
Zur gleichen Zeit strömt der andere Teil des Öles in der
mittleren Kammer durch die zweiten durchgehenden Löcher 42
des ortsfesten Ventils 40 mit Öffnen der zweiten oberen
Scheibe 43 in die Kammer oberhalb des ortsfesten Ventils
40. Zusätzlich wird die Schraubenfeder 20 durch die Auf
wärtsbewegung der Kolbenstange 2 zusammengedrückt, wo
durch sie eine elastische kompressive Federkraft erzeugt.
Daher erzeugen die elastische Federkraft und der Strömungs
widerstand aufgrund einer solchen, oben beschriebenen
Ölströmung, die Dämpfungskraft.
In dem wie oben beschriebenen Einrohr-Stoßdämpfer gemäß
der vorliegenden Erfindung wird die Dämpfungskraft durch
die doppelte Wirkungsweise des Kolbenventils und des orts
festen Ventils erzeugt. Daher zeigt der erfindungsgemäße
Einrohr-Stoßdämpfer eine genauso hervorragende Dämpfungs
kraft-Charakteristik wie der Zweirohr-Stoßdämpfer. Weiter
hin benötigt der Einrohr-Stoßdämpfer weniger Raum, um in
stalliert zu werden und kann leicht hergestellt werden, da
er einen einfachen Aufbau wie der herkömmliche Einrohr
stoßdämpfer aufweist.
Zusätzlich erhöht die Schraubenfeder, welche zwischen dem
ortsfesten Ventil und dem Kolbenventil angeordnet ist, wei
terhin die Dämpfungskraft. Die Schraubenfeder ist derart
gewunden, daß der Windungsdurchmesser der Schraubenfeder
graduell vom mittleren Teil der Schraubenfeder hin zu ihrem
oberen und unteren Ende abnimmt. Daher schwächt die Feder
die Dämpfungskraft, wenn sich der Kolben in einem kleinen
Bereich bewegt, während sie die Dämpfungskraft erhöht, wenn
sich der Kolben in einem großen Bereich bzw. Hub bewegt.
Während die vorliegende Erfindung insbesondere unter Bezug
nahme auf eine spezielle Ausführungsform gezeigt und be
schrieben wurde, werden Fachleute auf dem Gebiet verstehen,
daß verschiedene Änderungen in Form und Details daran be
wirkt werden können, ohne vom Gedanken und der Reichweite
der Erfindung, wie durch die beigefügten Ansprüche defi
niert, abzuweichen.
Claims (5)
1. Einrohr-Stoßdämpfer mit:
- - einem Gas (7) und Öl (6) enthaltenden Rohr (1);
- - einer in dem Rohr (1) eingefügten Kolbenstange (2);
- - einem an einem Ende der Kolbenstange (2) vorgesehenen Kolbenventil (3);
- - einer an einem unteren Ende des Rohres (1) angeord neten Stangenführung (8), um die Kolbenstange (2) zu führen, so daß die Kolbenstange (2) in dem Rohr (1) auf und ab bewegbar ist; und
- - einem an einer Position der inneren Wand des Roh res (1) oberhalb der Kolbenstange (2) befestigten ortsfesten Ventil (40), wobei das ortsfeste Ventil (40) und das Kolbenventil (3) eine Dämpfungskraft er zeugen.
2. Einrohr-Stoßdämpfer gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das ortsfeste Ventil (40) einen fixierten Ventil
körper (41) aufweist, durch welchen eine Vielzahl
durchgehender Löcher (42) gebildet sind, die sich longi
tudinal erstrecken, und obere (43) und untere Schei
ben (44), welche auf bzw. unter dem fixierten Ventil
körper (41) montiert sind, vorgesehen sind.
3. Einrohr-Stoßdämpfer gemäß Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Rohr (1) eine kreisförmige Ausstülpung (46)
aufweist, welche an einer zylindrischen inneren Ober
fläche des Rohres (1) gebildet ist, und daß eine kreis
förmige Nut (45), welche der kreisförmigen Ausstülpung
(46) entspricht, auf einer zylindrischen äußeren Ober
fläche des fixierten Ventilkörpers (41) gebildet ist,
wobei die kreisförmige Ausstülpung (46) dicht mit der
kreisförmigen Nut (45) in Eingriff kommt, so daß das
ortsfeste Ventil (40) dicht an der inneren Oberfläche
des Rohres (1) befestigt ist.
4. Einrohr-Stoßdämpfer gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Schraubenfeder (20) vorgesehen ist, welche zwi
schen dem Kolbenventil (3) und dem ortsfesten Ventil
(40) installiert ist.
5. Einrohr-Stoßdämpfer gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schraubenfeder (20) derart gewunden ist, daß ein
Windungsdurchmesser der Schraubenfeder (20) graduell
von einem mittleren Teil der Schraubenfeder (20) hin zu
einem oberen und einem unteren Ende der Schraubenfeder
(20) abnimmt.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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