DE19754264A1 - Elektrowandler und seine Regelungen - Google Patents
Elektrowandler und seine RegelungenInfo
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- H02K51/00—Dynamo-electric gears, i.e. dynamo-electric means for transmitting mechanical power from a driving shaft to a driven shaft and comprising structurally interrelated motor and generator parts
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Elektrowandler und seine Regelungen.
Elektrowandler sind grunsätzlich bekannt und werden auch schon gebaut.
Die einfachste Art von Elektrowandler besteht aus einem Generator, der von einer Kraftmaschine gedreht
wird, und einem Elektromotor, der den Abtrieb dreht.
Ein wesentlicher Nachteil dieses Prinzips ist, daß durch die zwei Maschinen der Wirkungsgrad des
Getriebes als Produkt aus Generatorwirkungsgrad und Motorenwirkungsgrad schlecht wird und durch zwei
getrennte Maschinen der Bauraum und das Gewicht und der Preis zu hoch wird.
In der deutschen Patentanmeldung P 29 28 770 ist zur Vermeidung dieser Nachteile ein einziger Anker an
der Abtriebswelle vorgesehen, der gleichzeitig Generatoranker und Motorenanker ist. Bei Drehung der
Antriebswelle, die den Generatorenanker erregt, induziert sie in diesem einen Strom. Der Anker ist drehfest
an der Abtriebswelle fest und seine Wicklungen werden ebenfalls vom Magnetfeld des Stators (Ständers)
durchdrungen.
Zur Regelung des Prinzips sind zwei Möglichkeiten dargestellt, die bei echter Drehmomentwandlung und bei
Kupplung entweder nur die Regelung der Stromstärke in der Läuferwicklung oder in der Ständerwicklung
vorsehen.
In der ersten Darstellung sind dort bei Drehmomentwandlung (Fig. 2c) Ankerwicklung und Ständerwicklung
in Reihe geschaltet mit zwischenliegendem Kollektor. Da bei hohem Wandlungsfaktor ein großer Strom
über den Kollektor fließt, ist dieser überfordert oder zumindest einem hohen Verschleiß unterworfen.
In der zweiten Darstellung wird im Ständer ein Induktionsdrehfeld gesteuert. Die Steuerung eines derartigen
Drehfelds bei den in Frage kommenden Leistungen dürfte aber sehr aufwendig sein.
In der deutschen Patentanmeldung P 197 12 083 ist eine Drehmoment- und Drehzahlregelung allein über
die relativen Stärken des Erregungsmagnetfelds am Antriebsläufer und dem Magnetfeld des Abtriebsläufers
vorgesehen. Eine derartige Regelung ist ohne großen Aufwand möglich.
Die vorliegende Patentanmeldung begehrt Schutz für einen besonderen Aufbau des in P 197 12 083
beschriebenen Elektrowandlers.
Dieser Aufbau und seine Funktion wird anhand der Fig. 1-9 beschrieben. Dabei werden zwei
unterschiedliche Konzepte vorgestellt.
Die beiden Konzepte arbeiten mit zwei Erregern, bei denen die Magnetpole nicht umorientiert werden
(Gleichstromerregung bzw. Permanentmagnete). Die Realisationsmöglichkeit für dieses Konzept wird in
Kapitel 3 begründet.
Fig. 1 zeigt das Schaltbild der Anordnung der Fig. 2.
An der Antriebswelle sind die fremderregten, generatorisch wirkenden Läufermagneten G1 und G2 fest,
deren Magnetfeldstärke B1 und B2 über die Verstellwiderstände W1 und W2 geregelt werden kann.
G1 induziert in der gehäusefesten Wicklung N1 die Spannung U1 und den Strom I1. N1 ist mit der Wicklung
Ngest kurzgeschlossen.
Mit einem verstellbaren Kondensator C1 wird der Blindwiderstand X1 klein gehalten.
Will man z. B. den Blindwiderstand X1 bei jeder Antriebsdrehzahl 0 werden lassen, muß man stets
Resonanz erhalten.
Dies ist möglich für C1 = 1/ω 2|an*L (Erläuterungen in Kapitel 2).
G2 induziert in der an der Abtriebswelle festen Wicklung N2 die Spannung U2 und den Strom I2. N2 ist mit
dem Läufermagneten M3 kurzgeschlossen.
Mit dem Kondensator C2 wird z. B. für eine niedrige Drehzahldifferenz zwischen Antriebswelle und
Abtriebswelle Resonanz erzeugt.
In Kapitel 3 wird gezeigt werden, daß für diese Anordnung keinerlei Frequenzsteuerung notwendig ist,
sondern daß zwischen Ngest und M3 stets eine motorisch wirkende Kraft am Abtriebsläufer erzeugt wird.
Die Fig. 2 zeigt den prinzipiellen Aufbau des ersten, verbesserten Getriebekonzepts.
Die Antriebswelle 101 weist zwei Läufer 102, 103 mit den Erregerwicklungen 104, 105 auf, die über
Schleifringe 106, 107 mit Gleichstrom gespeist werden. Jede Erregerwicklung kann in ihrer Stromstärke über
die Regelkreise 109, 110 unabhängig voneinander verändert werden und so das durch die erste
Erregerwicklung 104 erzeugte Magnetfeld B1 und die zweite Erregerwicklung 105 erzeugte Magnetfeld B2
beliebig eingestellt werden.
Magnetfeld B1 induziert im Gestell 112 in der Wicklung 113 mit N Schleifen einen Strom der Spannung
Ugest. Die Wicklung 113 ist mit einer Wicklung 114 mit k*N Schleifen, die ein Magnetfeld BGest im Gestell
112 erzeugt, im Kurzschluß verbunden.
An der Abtriebswelle 120 ist der Abtriebsläufer 121 mit den Kurzschlußwicklungen 122 angeordnet.
Die Kurzschlußwicklungen 122 werden sowohl vom zweiten Magnetfeld B2 des Antriebsläufers, wie auch
vom Magnetfeld BGest des Gestells durchdrungen.
Über die Einstellung des Magnetfeldes B1 und des Magnetfeldes B2 kann das Momenten- und
Übersetzungsverhältnis von Antriebs- zu Abtriebswelle stufenlos verändert werden.
Die Fig. 3 zeigt ein zweites Konzept für ein verbessertes Getriebe.
Dabei wird im Antriebsläufer ein Polring mit Permanentmagneten 131 eingesetzt, anstelle der Lösung der
Fig. 2, in der durch einen fremderregten Elektromagneten (104 in Fig. 3) die Spannung in der
Gestellwicklung 130 induziert wird. Die Verstellung bei gegebener Antriebsdrehzahl erfolgt durch ein
Verschieben der Gestellwicklungen 130, wodurch die Überdeckungsfläche bzw. in der Formel für die
induzierte Spannung U = B*l*r*ω die Länge l verändert wird.
Das Drehmoment Man der Antriebswelle setzt sich zusammen aus
- a) dem Generatordrehmoment M1 zwischen dem Antriebsläufer G1 und der Gestellwicklung N1 und
- b) dem Generatordrehmoment M2 zwischen dem Antriebsläufer G2 und der Abtriebsläuferwicklung N2.
Daher ist
(2.1.1) Man = M1 + M2
mit
(2.1.2) M1 = r1 *B1 *l1 *I1
Ebenso ist
(2.1.3) M2 = r2 *B2 *l2 *I2
mit
r1,2 = Radius des Magnetfeldspaltes 1 zwischen Antriebsläufer und Gestell und Magnetfeldspaltes 2 zwischen Antriebsläufer und Abtriebsläufer
B1,2 = Magnetfeldstärke am Antriebsläufer in G1 oder G2
l1,2 = Leiterlänge des Gestells bzw. Abtriebsläufers im Magnetfeld des Antriebsläufers
I1,2 = Stromstärke in N1 und Ngest bzw. in N2 und M3
r1,2 = Radius des Magnetfeldspaltes 1 zwischen Antriebsläufer und Gestell und Magnetfeldspaltes 2 zwischen Antriebsläufer und Abtriebsläufer
B1,2 = Magnetfeldstärke am Antriebsläufer in G1 oder G2
l1,2 = Leiterlänge des Gestells bzw. Abtriebsläufers im Magnetfeld des Antriebsläufers
I1,2 = Stromstärke in N1 und Ngest bzw. in N2 und M3
Während die Größen r1,2 und l1,2 (bei Fig. 2), B1,2 (bei Fig. 3) konstruktiv vorgegeben sind und B1,2 bzw. l1,2
durch Einstellung der Erregerströme bzw. der Überdeckungsfläche frei wählbar sind, sind I1 und I2
Funktionen verschiedener Werte.
Es ist
(2.1.4) U1 = l1 *B1 *ωan *r1 *sin (ω*t)
mit
ωan = Antriebsfrequenz = 2*π*f = 2*π*nan *Npol
f = Frequenz
nan = Antriebsdrehzahl p. sec
Npol = Polpaarzahl am Antriebsläufer
Dann wird I1 zu
ωan = Antriebsfrequenz = 2*π*f = 2*π*nan *Npol
f = Frequenz
nan = Antriebsdrehzahl p. sec
Npol = Polpaarzahl am Antriebsläufer
Dann wird I1 zu
mit
R1 = Ohmscher Widerstand der Gestellwicklung
R1 = Ohmscher Widerstand der Gestellwicklung
L1 = Induktivität der Gestellwicklung
C1 = verstellbarer Kondensator
C1 = verstellbarer Kondensator
Durch die Regelung des Kondensators C1 in Abhängigkeit von der Antriebsdrehzahl nan kann man X1 sehr
klein und konstant halten.
Bei Regelung von C1 zu C1 = 1/ω 2|an*L1, so daß bei jeder Antriebsdrehzahl Resonanz erzielt wird, wird X1
stets Null.
Für die weitere Analyse gehen wir davon aus, daß
mit K1 = über den Kondensator wählbarer Wert.
Damit wird (2.1.5) zu
M1 wird damit aus (2.1.2) zu
mit: 1/√2 = Wechselstromfaktor
Die durch I1 in Ngest erzeugte Stärke Bgest des Magnetfeldes wird
Die durch I1 in Ngest erzeugte Stärke Bgest des Magnetfeldes wird
mit
Ngest = Wicklungsanzahl im Gestell
µgest = Permeabilität
lSp = Spulenlänge
Setzt man
Ngest = Wicklungsanzahl im Gestell
µgest = Permeabilität
lSp = Spulenlänge
Setzt man
dann gilt
Es ist
(2.1.10) U2 = l2 *B2 *(ωan-ωab)*r2 *sin (ω*t)
mit
ωan-ωab = Differenzfrequenz = 2*π*f = 2*π*(nan-nab)*Npol
f = Frequenz
nan = Antriebsdrehzahl p. sec
nab = Abtriebsdrehzahl p. sec
Npol = Polpaarzahl am Antriebsläufer
Dann wird I2 zu
ωan-ωab = Differenzfrequenz = 2*π*f = 2*π*(nan-nab)*Npol
f = Frequenz
nan = Antriebsdrehzahl p. sec
nab = Abtriebsdrehzahl p. sec
Npol = Polpaarzahl am Antriebsläufer
Dann wird I2 zu
mit
R2 = Ohmscher Widerstand der Abtriebsläuferwicklung
X2 = Blindwiderstand der Abtriebsläuferwicklung
R2 = Ohmscher Widerstand der Abtriebsläuferwicklung
X2 = Blindwiderstand der Abtriebsläuferwicklung
Für die weitere Analyse gehen wird davon aus, daß auf C2 verzichtet wird. X2 wird damit zu
X2 = I2 *(ωan-ωab)
mit L2 = Induktivität der Abtriebsläuferwicklung
Damit wird (2.1.11) zu
Damit wird (2.1.11) zu
Damit wird das Drehmoment M2 zu
mit 1/√2 = Wechselstromfaktor
Setzt man
Setzt man
Dann wird
Das Drehmoment Mab an der Abtriebswelle setzt sich zusammen aus dem direkten Drehmoment M2 von
der Antriebswelle und dem Drehmoment vom Gestell
(2.2.1) Mab = M2 + MGest
Es ist
(2.2.2) MGest = rGest *BGest *lGest *I2
mit
rGest = Radius des Magnetfeldspaltes zwischen Gestell und Abtriebsläufer
BGest = Magnetfeldstärke am Gestell
lGest = Leiterlänge des Abtriebsläufers im Magnetfeld des Gestells
I2 = Stromstärke im Leiter des Abtriebsläufers
und M2 ist wie in Gleichung (2.1.13) angegeben.
rGest = Radius des Magnetfeldspaltes zwischen Gestell und Abtriebsläufer
BGest = Magnetfeldstärke am Gestell
lGest = Leiterlänge des Abtriebsläufers im Magnetfeld des Gestells
I2 = Stromstärke im Leiter des Abtriebsläufers
und M2 ist wie in Gleichung (2.1.13) angegeben.
Es folgt aus (2.1.9), (2.1.12) und (2.2.2)
Mit
Daher ist
Dann gilt für das Abtriebsdrehmoment
Anhand der Fig. 4-8 soll das Magnetfeld im Gestell bei Drehung der Antriebswelle verfolgt werden.
Dann wird in jeder Induktionsschleife 113, deren Stränge vom Magnetfeld zweier entgegengesetzter Pole
durchdrungen werden, eine Spannung induziert, die zu einem Strom und damit zur Ausbildung eines
Magnetfeldes der gezeigten Art führt. (Zur Erläuterung sei eine Vorauseilung der Spannung vor dem Strom
unberücksichtigt.) In den Induktionsschleifen 114 entsteht ein Magnetfeld BGest der gezeigten Orientierung,
aber mit der k-fachen Stärke des in den Induktionsschleifen 113 erzeugten Magnetfeldes. In den Induktionsschleifen,
deren Stränge über demselben Pol liegen, wird keine Spannung induziert.
Anhand der Fig. 5 verdeutliche man sich dann, wie das Magnetfeld im Gestell mit dem Magnetfeld des
Antriebsläufers umläuft.
Jede der Stellungen 1-4 ist gegenüber der vorhergehenden durch eine Verschiebung der Pole des
Antriebsläufers gegenüber den Induktionsschleifen um eine halbe Breite der Induktionsschleife nach oben
unterschiedlich. Zwischen 1 und 2 springen die durch die Induktionsschleifen ausgebildeten Pole um eine
Induktionsschleife weiter, zwischen 2 und 3 ändern sie sich nicht und zwischen 3 und 4 springen sie wieder um
eine Induktionsschleife weiter.
Liegt eine Induktionsschleife 122 des Abtriebsläufers über den Polen des Antriebsläufers, wie in Fig. 6 gezeigt,
und über den Schleifen 114 des Gestells, dann wird in der Induktionsschleife 122 durch die Pole des
Antriebsläufers eine Spannung induziert, deren Strom in der gezeigten Stellung des gezeigten Pols S am
Abtriebsläufer erzeugt. Analoges gilt für Schleifen, in denen ein Strom in der entgegengesetzten Richtung
induziert wird und die daher einen Nordpol umschließen.
Fig. 7 zeigt, daß auch im Abtriebsläufer die Magnetpole gleichförmig zu den Magnetpolen des
Antriebsläufers umlaufen.
Wie vorher sind zwischen je zwei Bildern die Pole 104, 105 am Antriebsläufer gegenüber den Wicklungen 122
am Abtriebsläufer um je eine halbe Wicklungsbreite verschoben.
Von unten beginnend bleibt zwischen dem ersten und dem zweiten Bild und dem dritten und vierten Bild jeder
durch die in den Schleifen 122 (durch die Relativbewegung der Antriebsläuferpole 104, 105 zu den Schleifen
122) induzierten Ströme erzeugte Pol am Abtriebsläufer erhalten, aber die nächsten Schleifen, die vorher
keine Magnetpolorientierung hervorgerufen haben, erzeugen nun einen Magnetpol.
Zwischen dem zweiten und dritten Bild erlöschen die ursprünglichen Magnetpole und die nächsten bleiben
erhalben.
Damit laufen die Pole im Gestell und im Abtriebsläufer sprunghaft, aber gleichförmig und
parallel zu den Polen der Antriebswelle um.
Fig. 8 zeigt das Zusammenwirken der Pole im Gestell und am Abtriebsläufer. Es wird deutlich, daß, da
alle Pole an Antriebsläufer, Abtriebsläufer und im Gestell gleichförmig mit den Polen am Antriebsläufer
umlaufen, die Pole stets in gleicher Stellung zueinander sind. Daher wirken die Pole im Gestell stets
treibend auf die Pole am Antriebsläufer.
Fig. 8 zeigt für 3 verschiedene Drehzahlverhältnisse der Abtriebswelle zur Antriebswelle die Polstellungen
des Antriebsläufers zum Gestell.
Ganz links steht die Abtriebswelle, in der Mitte hat man ein Übersetzungsverhältnis von 1 : 2,5 ganz rechts
hat man ein Übersetzungsverhältnis von 1 : 1,25.
Man erkennt, daß bei jedem Übersetzungsverhältnis die Pole im Gestell schiebend auf die Pole an
der Abtriebswelle wirken.
An einem Beispielgetriebe sollen Kurven über der Abtriebsdrehzahl bei konstanter Antriebsdrehzahl 2400
U/min vorgeführt werden.
Auslegung:
| Polpaare an Antriebsläufer: | 8 |
| axiale Länge N1 | 0,12 m |
| axiale Länge N2 | 0,2 m |
| axiale Länge Ngest = axiale Länge M3 | 0,2 m |
| Wicklung N1 | 10 |
| Wicklung N2 | 7 |
| Wicklung M3 | 7 |
| Wicklung Ngest | 11 |
| r1 | 0,03 m |
| r2 = rgest | 0,15 m |
Berechnung:
| l1 | 2,4 m |
| l2 | 2,8 m |
| lM3 | 2,8 m |
| lgest | 4,4 m |
Es wird angenommen: µ = 6,25*
10-4
Es ergibt sich die Induktivität L2
des Abtriebsläufers: L2
= 0,00122 und für Kgest
= 0,0223
Die Leitungsstärken und Widerstände seien so gewählt, daß K1 = 1, R1 = 1 und R2 = 0,5.
Der Kondensator C1 werde so geregelt, daß bei jeder Drehzahl Resonanz erreicht wird. Auf den
Kondensator C2 wird verzichtet.
Dann ist ωan = 2*π*nan *Npol = 2*π*40*8 = 2010.
Es wird für ωab = 0: Bgest = K1 *Kgest *B1 *ωan *r1 *l1 *1/√2 = B1 *2,28
Dann ist ωan = 2*π*nan *Npol = 2*π*40*8 = 2010.
Es wird für ωab = 0: Bgest = K1 *Kgest *B1 *ωan *r1 *l1 *1/√2 = B1 *2,28
Mit B1 = 0,9166 und B2 = 0,3106 wird M1 = 98 Nm, M2 = 154 Nm und MG = 1614 Nm wird
Man = M1 + M2 = 252 Nm
und
Mab = M2 + MGest = 1768 Nm
Man = M1 + M2 = 252 Nm
und
Mab = M2 + MGest = 1768 Nm
Die folgenden Diagramme zeigen die berechneten Momentenkurven über dem Drehzahlverhältnis und die
dazugehörigen B1 und B2 für das angenommene Getriebe.
Man erkennt, daß, obwohl die Auslegegrößen keineswegs optimal gewählt wurden, das Konzept bereits sehr
befriedigende Ergebnisse erwarten läßt.
Claims (6)
1. Elektrischer Drehmomentwandler mit von einer Antriebswelle (101) angetriebenen Antriebsläufern
(G1, G2; 102, 103; 131), welche koaxial zu einem an einer Abtriebswelle drehfest angeordneten
Generatoranker N2; 121 und mit diesem drehfest verbunden Motoranker M3 angeordnet ist, und einem
gehäusefesten Ständerteil (N2; 112; 130), welches zusammen mit dem Motoranker einen Elektromotor
bildet und bei welchem Generatoranker (N2; 121, 122), und Motoranker (M3; 122) zu einem gemeinsamen
Anker verbunden sind, dessen Wicklung eine Kurzschlußwicklung ist, die sowohl vom Magnetfeld (B2)
eines Antriebsläufers (G2; 103, 105) als auch vom Magnetfeld (Bgest) des Ständers (Ngest; 112, 114);
durchdrungen ist und bei dem die Durchdringung des Ankers durch die Magnetfelder (B2 und/oder Bgest)
verändert werden kann,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Ständerteil (N2; 112; 130) das Magnetfeld (Bgest) durch einen Elektromagneten erzeugt wird, dessen
Wechselspannung durch die Drehung der An- oder Abtriebswelle relativ zum Ständer induziert wird und
der durch Verstellung der Magnetfeldstärke (B1) des induzierenden Magneten (G1; 104) oder der
Überdeckungslänge des induzierenden Magneten (131) mit den Wicklungen im Gestell (130) in seiner
Stärke verstellt werden kann.
2. Elektrischer Drehmomentwandler unter Patentanspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß an der Antriebswelle zwei Generatorläufer (G1, G2; 102, 103) fest sind, von denen der erste den
Strom in den Wicklungen (N1, Ngest; 113, 114; 130) im Gestell induziert und der zweite den Strom in den
Wicklungen (N2, M3; 122) am Abtriebsläufer induziert und die Pole an den Generatorläufern von
Permanentmagneten (131), bei denen die Überdeckungslänge verändert wird, oder von
Gleichstrommagneten (104, 105), bei denen der Erregerstrom verändert wird, gebildet werden.
3. Elektrischer Drehmomentwandler unter Patentanspruch 1, 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kurzschlußwicklung (N1, Ngest; 113, 114; 130) im Gestell mit einem verstellbaren Kondensator C1
versehen ist.
4. Elektrischer Drehmomentwandler unter Patentanspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Kondensator C1 in Abhängigkeit von der Frequenz des Wechselstroms so verändert wird, daß
der Blindwiderstand der Gestellwicklungen einen gewünschten Wert annimmt.
5. Elektrischer Drehmomentwandler unter Patentanspruch 1-4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerung des Getriebes bei gewünschter An- und Abtriebsdrehzahl und gewünschtem An- und
Abtriebsdrehmoment durch Einstellung der Stromstärke I1 des Gestellmagneten mit dem Magnetfeld
Bgest und der Stromstärke I2 im Abtriebsläufer erfolgt und diese Stromstärken bei gegebenen Drehzahlen
durch Einstellung der Erregerströme der induzierenden Elektromagneten G1, G2 oder der
Überdeckungslänge der induzierenden Permanentmagneten (131) geregelt werden.
6. Elektrischer Drehmomentwandler unter Patentanspruch 1-5,
dadurch gekennzeichnet,
daß in Abhängigkeit von der Phasenverschiebung ϕ der induzierenden Wechselströme der Ständer so um
einen von ϕ abhängigen Winkel ϕ verdreht werden kann, daß das Magnetfeld Bgest des Gestells am
Abtriebsläufer motorisch wirkt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997154264 DE19754264A1 (de) | 1997-12-06 | 1997-12-06 | Elektrowandler und seine Regelungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997154264 DE19754264A1 (de) | 1997-12-06 | 1997-12-06 | Elektrowandler und seine Regelungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19754264A1 true DE19754264A1 (de) | 1999-06-10 |
Family
ID=7851029
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997154264 Withdrawn DE19754264A1 (de) | 1997-12-06 | 1997-12-06 | Elektrowandler und seine Regelungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19754264A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1111762A3 (de) * | 1999-12-14 | 2003-06-04 | Volkswagen Aktiengesellschaft | Generator-Motor-Kombination |
-
1997
- 1997-12-06 DE DE1997154264 patent/DE19754264A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1111762A3 (de) * | 1999-12-14 | 2003-06-04 | Volkswagen Aktiengesellschaft | Generator-Motor-Kombination |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |