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DE19754041A1 - Willkürlich schließ- und lösbare Verbindungseinrichtung - Google Patents

Willkürlich schließ- und lösbare Verbindungseinrichtung

Info

Publication number
DE19754041A1
DE19754041A1 DE19754041A DE19754041A DE19754041A1 DE 19754041 A1 DE19754041 A1 DE 19754041A1 DE 19754041 A DE19754041 A DE 19754041A DE 19754041 A DE19754041 A DE 19754041A DE 19754041 A1 DE19754041 A1 DE 19754041A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
base plate
connecting device
shoe
transmission
locking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19754041A
Other languages
English (en)
Inventor
Roland Jungkind
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MS Trade Handels GmbH
Original Assignee
MS Trade Handels GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MS Trade Handels GmbH filed Critical MS Trade Handels GmbH
Priority to DE19754041A priority Critical patent/DE19754041A1/de
Priority to US09/197,635 priority patent/US6290423B1/en
Priority to EP98122588A priority patent/EP0920889B1/de
Priority to DE59807535T priority patent/DE59807535D1/de
Priority to AT98122588T priority patent/ATE234651T1/de
Priority to JP34691698A priority patent/JP4228156B2/ja
Publication of DE19754041A1 publication Critical patent/DE19754041A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
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    • A63C10/02Snowboard bindings characterised by details of the shoe holders
    • A63C10/10Snowboard bindings characterised by details of the shoe holders using parts which are fixed on the shoe, e.g. means to facilitate step-in
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A63C10/02Snowboard bindings characterised by details of the shoe holders
    • A63C10/10Snowboard bindings characterised by details of the shoe holders using parts which are fixed on the shoe, e.g. means to facilitate step-in
    • A63C10/103Snowboard bindings characterised by details of the shoe holders using parts which are fixed on the shoe, e.g. means to facilitate step-in on the sides of the shoe
    • AHUMAN NECESSITIES
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Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
  • Hooks, Suction Cups, And Attachment By Adhesive Means (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine willkürlich schließ- und lösbare Verbindungseinrichtung zum Verbinden eines Sportschuhes und eines Sportgerätes, vorzugsweise eines Snowboards, mit einer auf diesem fest zu montierenden Grundplatte, auf der die Schuhsohle abstützbar und verriegelbar ist, wozu diese mit seitlichen Aussparungen versehen ist zur Aufnahme von Verriegelungselementen der Einrichtung, von denen zwei in bezug auf einen zentralen Drehpunkt für den Schuh einander diametral gegenüberliegend starr an der Grundplatte vorgesehen sind.
Es ist eine Vielzahl von Verbindungseinrichtungen für Snowboards und Snowboardschuhe bekannt, sei es aus der Praxis oder aus dem papiernen Stand der Technik. Beispielsweise sei auf die DE 94 13 356 U1 verwiesen.
Die hier vorgeschlagenen Verbindungseinrichtungen besitzen wenigstens zwei Halteelemente für den Schuh, die an den Längsseiten der Schuhsohle angreifen, und wenigstens ein entgegen Federkraft betätigbares Befestigungsmittel, das einen Betätigungsteil aufweist, auf den der Schuh beim Einführen in die Einrichtung gegen die Federkraft einwirkt und dabei das Befestigungsmittel von einer Öffnungsstellung in eine Haltestellung bringt.
Gegenüber weiter bekannten Verbindungseinrichtungen zum Verbinden eines Snowboardschuhs und eines Snowboards sollen die vorerwähnten Verbindungseinrichtungen in bezug auf ihre Längsersstreckung kurz ausgeführt werden können, so daß auch mit extrem schmalen Snowboards problemlos stark geschnittene Schwünge ausgeführt werden können. Weiter ist ein manuelles Schließen der Verbindungseinrichtung nach dem Einführen eines Schuhes vermieden.
Neben verschiedenen Ausführungen von Verbindungseinrichtungen mit "Step in"- Möglichkeit, also der Überführung des entsprechenden Befestigungsmittels aus seiner Öffnungs- in seine Haltestellung durch Niederdrücken des hinteren Schuhendes auf die Grundplatte, ist auch eine Ausführung der Verbindungseinrichtung gezeigt, bei der der Schuh schräg zur Gebrauchsstellung auf die Grundplatte gestellt und durch anschließendes Schwenken um eine vertikale Achse in seine Haltestellung gebracht werden kann.
Beim Absenken der Schuhsohle drückt diese einen gegenüber der Grundplatte vorstehenden Betätigungsteil gegen die Federkraft hinunter und gibt diesen am Ende der Schwenkbewegung frei. Durch die Federkraft wird der Betätigungsteil wieder hochgedrückt und dient dann als Befestigungsmittel. Als weitere Befestigungsmittel sind zwei sich in bezug auf die Schwenkachse diametral gegenüberliegende feststehende Backen an der Grundplatte vorgesehen.
Diese Konstruktion besitzt, wie auch weiter bekannte mit nur zwei seitlichen Verriegelungselementen, die den Schuh gegen Abheben von und gegen Verschieben auf der Grundplatte sichern, den Nachteil einer unzulänglichen Verbindung von Board und Schuh, die keine exakte Führung des Boards gestattet, insbesondere nicht in extremen Situationen und in steilem Gelände, was den Benutzer verunsichert und auch gefährdet.
Das "Step in"-Prinzip zum Schließen der Verbindungseinrichtung hat gegenüber dem "Twist in"-Prinzip den wesentlichen Nachteil, daß die Einrichtung vor dem Einbringen eines Schuhs weitgehend schnee- und eisfrei sein muß, damit die notwendige Verriegelung erfolgen kann.
Die Erfindung bezweckt, ausgehend von der bekannten vorbeschriebenen Twist in-Bindung, eine Verbindungseinrichtung zu schaffen, die dem Schuh in der Gebrauchsstellung einen optimalen Halt auf dem Sportgerät bietet, so daß dieses vom Benutzer in allen Situationen gut beherrschbar und exakt steuerbar ist.
Ausgehend von einer gattungsgemäßen Verbindungseinrichtung ist dies erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Einrichtung für jede Seite der Schuhsohle ein weiteres Verriegelungselement besitzt, daß diese weiteren Verriegelungselemente sich ebenfalls einander diametral gegenüberliegen und über ein Getriebe mit der Grundplatte verbunden sind, daß als Antriebsglied des Getriebes mindestens ein gegenüber der Abstützfläche der Grundplatte vorstehender, vom Schuh betätigbarer Mitnehmer vorgesehen ist, der in einem um den zentralen Drehpunkt gekrümmten Langloch in der Grundplatte geführt ist, und daß die Grundplatte für das Getriebe ein Sperrglied aufweist, welches das Getriebe in der Schließlage blockiert. Durch diese Konstruktion ist somit eine Twist in-Bindung geschaffen, die für beide Längsseiten der Schuhsohle jeweils zwei Verriegelungselemente besitzt.
Um die Verbindungseinrichtung möglichst kompakt und leicht zu gestalten, ist zweckmäßig die Grundplatte als Gehäuse für das Getriebe ausgebildet.
In konstruktiver Ausgestaltung der Erfindung kann das Getriebe einen um den zentralen Drehpunkt schwenkbaren Zahnkranz besitzen, der die beiden beweglichen Verriegelungselemente trägt. Als Mitnehmer kann dann die Achse eines Zahnrades dienen, dessen Zähne einerseits mit denen des Zahnkranzes und andererseits mit einer grundplattenfesten Innenverzahnung kämmen.
Zweckmäßig verjüngt sich die Achse des Zahnrades an ihrem freien Ende. In diesem Fall ist sie dann zum direkten Eingriff in ein Loch in der Schuhsohle vorgesehen. Dieses Loch kann auf seinem zur Skispitze hin gerichteten Halbkreis in eine sich erweiternde Aussparung in der Schuhsohle übergehen, so daß eine leichte Positionierung des Schuhes beim Aufsetzen auf die Grundplatte möglich ist.
Die Vermeidung von Aussparungen in der Lauffläche der Schuhsohle ist dann möglich, wenn die Achse des Zahnrades einen U-förmigen Trittbügel trägt, dessen Schenkelabstand der Sohlenbreite entspricht.
Weitere Konstruktionen der erfindungsgemäßen Verbindungseinrichtung sehen anstelle eines Zahnkranzes in dem Getriebe eine um den zentralen Drehpunkt drehbare Scheibe vor, an der der Mitnehmer vorgesehen ist. Bei einer ersten Ausführung steht der Mitnehmer in Wirkverbindung mit einem Arm eines zweiarmigen Hebels, der in der Grundplatte um eine vertikale Achse schwenkbar gelagert ist. Dabei ist an den freien Enden der beiden Hebelarme jeweils ein Stößel angekenkt, und für die Stößel sind in der Grundplatte Gleitführungen vorgesehen. Die freien Enden der Stößel bilden oder tragen die erfindungsgemäßen weiteren Verriegelungselemente.
Eine andere Ausführung sieht vor, daß die weiteren Verriegelungselemente als Drehriegel ausgebildet, auf vertikalen Achsen in der Grundplatte gelagert und in Öffnungsrichtung von einer Feder belastet sind, daß die Drehriegel außenseitig eine Steuerkurve tragen, die von einer Rolle beaufschlagt ist, und daß diese Rollen auf parallel zu dem Mitnehmer an der Drehbahnscheibe angeordneten Achsen gelagert sind.
Hierbei kann anstelle der Feder oder aber auch zusätzlich der Drehriegel mit einer Öffnungsnase versehen sein, wobei sich dann die Steuerkurve bis zum Ende der Nase erstreckt.
Bei allen erwähnten Konstruktionen sind zweckmäßig zwei Mitnehmer vorgesehen, und zwar derart, daß beide in der Schließlage der Einrichtung in der vertikalen Längsmittelebene der Einrichtung liegen. Hierdurch ist nicht nur die Gefahr einer möglichen Verklemmung eines Gliedes des Getriebes beseitigt sondern auch eine bessere Betätigungsmöglichkeit durch den Schuh gegeben, der im Fall der Verwendung von Stiften direkt als Mitnehmer dann auch ein zweites Loch in der Schuhsohle aufweist.
Eine noch andere Konstruktion der erfindungsgemäßen Verbindungseinrichtung mit zwei Mitnehmern sieht vor, daß jeder Mitnehmer in Wirkverbindung mit einem Schieber steht, daß die Schieber identisch ausgebildet und in Gleitführungen der Grundplatte gelagert sind und daß die freien Enden der Schieber die weiteren Verriegelungselemente bilden oder tragen.
Als Sperrglied zum Blockieren des Getriebes der Schließlage kann ein in der Grundplatte vertikal verschiebbarer, von einer Feder belasteter Sperrstift vorgesehen und mit seinem inneren Ende in eine Rastausnehmung des Zahnkranzes bzw. der Scheibe des Getriebes einrastbar sein. An seinem äußeren Ende ist der Sperrstift als Betätigungshandhabe oder zum Anschluß einer solchen ausgebildet.
Ebensogut ist es möglich, daß als Sperrglied für das Getriebe eine federbelastete Sperrklinke an der Grundplatte dient, daß an dem Zahnkranz bzw. der Scheibe des Getriebes ein Sperrzahn vorgesehen ist und daß die Sperrklinke eine Betätigungshandhabe oder den Anschluß für eine solche aufweist.
Eine weitere Konstruktion sieht vor, daß als Sperrglied für das Getriebe zwischen der Grundplatte und dem Zahnkranz bzw. der Scheibe ein bierflaschenverschlußartiger Doppelhebel vorgesehen ist.
Im folgenden sind anhand der beiliegenden Zeichnungen Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1: die Draufsicht auf die Verbindungseinrichtung im geöffneten Zustand,
Fig. 2: die Draufsicht entsprechend Fig. 1, jedoch im geschlossenen Zustand der Verbindungseinrichtung,
Fig. 3: einen Längsschnitt durch die Verbindungseinrichtung nach der Linie A-A in Fig. 2,
Fig. 4: einen Querschnitt durch die Verbindungseinrichtung nach der Linie B-B in Fig. 2,
Fig. 5: einen Teilschnitt nach der Linie C-C in Fig. 1,
Fig. 6: die Draufsicht auf eine zweite Ausführung der Verbindungseinrichtung, wiederum im geöffneten Zustand,
Fig. 7: eine Draufsicht entsprechend Fig. 6 Jedoch im geschlossenen Zustand der Verbindungseinrichtung,
Fig. 8: einen Querschnitt durch die Verbindungseinrichtung nach der Linie D-D in Fig. 7,
Fig. 9: die Draufsicht einer dritten Ausführung der Verbindungseinrichtung im geöffneten Zustand,
Fig. 10: eine Draufsicht entsprechend Fig. 9, jedoch im geschlossenen Zustand der Verbindungseinrichtung,
Fig. 11: einen Längsschnitt durch die Verbindungseinrichtung nach der Linie E-E in Fig. 10 und
Fig. 12: eine Seitenansicht der Verbindungseinrichtung in Pfeilrichtung F in Fig. 9.
Die dargestellten Verbindungseinrichtungen dienen zum Verbinden eines Snowboardschuhes mit einem Snowboard. Der Snowboardschuh bzw. seine Sohle ist in den meisten Figuren strichpunktiert angedeutet, während auf eine Darstellung des Snowboards verzichtet worden ist. Bei allen dargestellten Ausführungen besitzt die jeweilige Grundplatte in ihrem Zentralbereich vier um den Mittelpunkt gekrümmte Langlöcher 1, die in bekannter Weise zur Aufnahme von Befestigungsschrauben dienen. Die zur Verwendung kommenden Snowboardschuhe besitzen eine feste Sohle mit eingearbeiteten Aussparungen, wie es schon grundsätzlich bekannt ist.
Erfindungswesentlich ist, daß die Verbindungseinrichtung für jede Seite der Schuhsohle zwei Verriegelungselemente besitzt, die sich paarweise einander diametral gegenüberliegen.
Bei der Ausführung nach den Fig. 1 bis 5 ist eine Grundplatte 2 vorhanden, die im mittleren Bereich ihrer beiden Längsseiten jeweils eine Wand 3 bzw. 4 trägt. Die Innenseiten der Wände sind so gestaltet und voneinander beabstandet, daß der Schuh mit seiner Sohle zwischen sie einsetzbar und in ausreichendem Maße schwenkbar ist. Eine Ringnut 5 der Grundplatte ist vorne und hinten bei 6 bzw. 7 erweitert und innenseitig in diesem Bereich mit einer Innenverzahnung 8 versehen. Mit diesen Verzahnungen stehen zwei Zahnräder 9 nach Art von Planetenrädern in Eingriff, die andererseits mit Zähnen 10 in Eingriff stehen, die an einem Zahnkranz 11 vorgesehen sind, der in der Ringnut 5 der Grundplatte gelagert ist. Die Zahnräder 9 sind über ihre Achsen 12 in um den zentralen Drehpunkt gekrümmten Langlöchern 13 der Grundplatte 2 gelagert.
Wie Fig. 3 erkennen läßt, erstrecken sich die Achsen 12 der Zahnräder aus der Grundplatte 2 heraus nach oben und verjüngen sich an ihren freien Enden. Mit diesen freien Enden bilden die Achsen die Mitnehmer, die in entsprechende Löcher in der Schuhsohle eingreifen können und als Antriebsglied des Getriebes zum Schließen bzw. Lösen der Verbindungseinrichtung dienen. In der Schließlage der Verbindungseinrichtung liegen die beiden Mitnehmer in der vertikalen Längsmittelebene (s. Fig. 2).
Zur Sicherung der Schließlage der Verbindungseinrichtung ist ein Sperrglied vorhanden, das durch das untere Ende 14 eines Stiftes 15 gebildet ist, der in einer vertikalen Ausnehmung 16 in der Wand 4 der Grundplatte 2 vorgesehen ist und mit seinem oberen Ende aus der Wand herausragt. Durch eine Feder 17 ist der Stift nach unten belastet, so daß in der Sperrstellung ein unbeabsichtigtes Lösung der Verbindungseinrichtung nicht möglich ist. Ein zum Eingriff des unteren Endes 14 des Stiftes dienendes Loch 18 im Zahnkranz 11 ist in Fig. 1 erkennbar.
Der Zahnkranz 11 trägt zwei Verriegelungselemente 19, 20. Diese Elemente sind einstückig mit dem Zahnkranz ausgebildet und durch das Ende jeweils einer doppelten Abbiegung 21 bzw. 22 erreicht. Die Abbiegungen erstrecken sich durch Schlitze 23, 24 in der Grundplatte 2, die in ausreichend großen Ausnehmungen 25, 26 in den Wänden 3 und 4 münden (s. insbesondere Fig. 4). Schließlich trägt noch jede Seitenwand 3 bzw. 4 ein Verriegelungselement 27 bzw. 28. Diese Verriegelungselemente, die unbeweglich in den Wänden gelagert sind, liegen sich in Bezug auf den zentralen Drehpunkt für den Schuh einander diametral gegenüber.
Fig. 1 zeigt die Verbindungseinrichtung in der Ein- und Aussteigeposition. In dieser Position läßt sich der Schuh einfach von der Grundplatte abheben. Beim Einsteigen in die Verbindungseinrichtung läßt sich der Schuh in die strichpunktiert eingezeichneten Lage auf die Grundplatte absenken. Hierbei treten die freien Enden der als Mitnehmer dienenden Achsen 12 in die entsprechend vorgesehenen Löcher der Schuhsohle. Zweckmäßig ist wenigstens das vordere Loch zur Schuhspitze hin erweitert, so daß beim Einführen des Schuhes sich automatisch mit einer Bewegung nach vorne hin seine Positionierung ergibt. Wie von andersartigen Verbindungseinrichtungen her bekannt, besitzt die Schuhsohle an jeder Seite zwei Aussparungen zur Aufnahme der Verriegelungselemente.
Beim Schwenken des Schuhes auf der Grundplatte 2 aus der Position nach Fig. 1 in die nach Fig. 2 werden die Zahnräder 9 über ihre Achsen 12 mitgenommen. Durch den Zahneingriff mit den Innenverzahnungen 8 der Grundplatte ergibt sich für den Zahnkranz 11 ein entsprechend größerer Schwenkwinkel. Mit dem Schwenken des Schuhes treten die feststehenden Verriegelungselemente 27, 28 in die vorgesehenen Aussparungen der Schuhsohle. Gleichzeitig erfolgt eine Relativbewegung des Zahnkranzes 11 mit den Verriegelungselementen 19 und 20 gegenüber der Schuhsohle derart, daß am Ende der Bewegung diese Verriegelungselemente ebenfalls in die entsprechenden seitlichen Aussparungen der Schuhsohle eingetreten sind. Weiter erfolgt noch unmittelbar am Ende der Schwenkbewegung ein Einrasten des unteren Endes 14 des Stiftes 15 in das Loch 18 des Zahnkranzes. Damit ist dieser in der Grundplatte blockiert und somit auch der Schuh auf der Grundplatte festgelegt. Die Verriegelungselemente sichern den Schuh auf der Grundplatte sowohl gegen Drehen als auch gegen Abheben. Eine zusätzliche Drehsicherung ist noch durch die Achsen 12 gegeben.
Zur Freigabe des Schuhes ist es lediglich notwendig, den Stift 15 durch Überwinden der Kraft der Feder 17 zu entriegeln und damit den Zahnkranz 11 freizugeben. Das Ziehen an dem Stift kann zweckmäßig mit einer besonderen Handhabe, beispielsweise einem Fangriemen erfolgen. Zum Anschluß dafür ist am freien Ende des Stiftes ein Loch 29 vorgesehen. Durch Schwenken des Schuhes aus der Position nach Fig. 2 in die nach Fig. 1 kommen schließlich die Aussparungen in der Schuhsohle von den Verriegelungselementen frei. Dann läßt sich der Schuh einfach von der Grundplatte 2 abheben.
Bei der Ausführung nach den Fig. 6 bis 8 ist wiederum eine Grundplatte 32 vorgesehen, die seitliche Wände 33 und 34 trägt. Ebenso ist auch eine ringförmige Ausnehmung 35 vorhanden, die eine vordere Erweiterung 36 und eine hintere Erweiterung 37 besitzt. In diesem Fall ist in der Ausnehmung eine ringförmige Scheibe 38 gelagert, die mit Ansätzen 39, 40 in die Erweiterungen greift. Diese Ansätze tragen jeweils einen sich rechtwinkelig nach oben erstreckenden Stift 41. Wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel erstrecken sich die Stifte durch um einen zentralen Drehpunkt gekrümmte Langlöcher 42 in der Grundplatte 32. Ebenso wie bei der ersten Ausführung ist in jeder Wand 33, 34 ein fest angeordnetes Verriegelungselement 43, 44 vorgesehen. Im vorliegenden Fall ist jedoch jeweils ein weiteres Verriegelungselement in jeder Seitenwand als Drehriegel 45 bzw. 46 ausgebildet, die um eine Achse 47 bzw. 48 in der jeweiligen Seitenwand schwenkbar sind. Die äußere Stirnseite jedes Drehriegels ist als Steuerkurve gestaltet, auf der jeweils eine Rolle 49 bzw. 50 ablaufen kann. Die Scheibe 38 ist mit zwei weiteren Ansätzen 51 versehen, die, wie aus Fig. 8 ersichtlich, Z-förmig abgewinkelt sind und jeweils mittels eines Achszapfens 52 eine Rolle 49 bzw. 50 tragen. Im vorliegenden Fall ist auf eine Belastung der Drehriegel durch Federn in Öffnungsrichtung verzichtet. Dafür sind die Drehriegel als Winkelhebel ausgebildet, dessen kurzer Hebelarm eine Öffnungsnase 53 bzw. 54 bildet. Dabei erstreckt sich die Steuerkurve bis zum Ende der Nase hin.
Die Sperreinrichtung zur Drehsicherung der Scheibe 38 und damit zur Festlegung des Getriebes in der geschlossenen Position der Verbindungseinrichtung entspricht derjenigen der anhand der Fig. 1 bis 5 beschriebenen Ausführung, auf die hiermit verwiesen wird.
Die Funktion dieser Verbindungseinrichtung entspricht prinzipiell der nach den Fig. 1 bis 5. Fig. 6 zeigt die Ein- und Aussteigeposition. Die strichpunktiert eingezeichnete Schuhsohle läßt erkennen, daß sie frei von allen Verriegelungselementen ist. Beim Überführen der Schuhsohle aus der Position nach Fig. 6 in die nach Fig. 7 wird über die Stifte 41 die Scheibe 38 geschwenkt und durch die Rollen 49, 50 die Drehriegel 45, 46 ebenfalls, und zwar um ihre Achsen 47, 48. Am Ende der Bewegung greifen alle Verriegelungselemente in die entsprechenden Aussparungen der Schuhsohle ein. Ebenso erfolgt auch am Ende der Schwenkbewegung das Einrasten des Stiftes 15 in das Loch 18 der Scheibe 38.
Zur Freigabe des Schuhes ist es wiederum nur notwendig, den Stift 15 aus dem Loch 18 zu ziehen und den Schuh wieder in die Position nach Fig. 6 zu schwenken.
Ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Verbindungseinrichtung zeigen die Fig. 9 bis 12. Die mit 57 bezeichnete Grundplatte trägt wiederum seitliche Wände 58, 59. In der Grundplatte ist eine Ringnut 60 vorgesehen, die wie bei den vorhergehenden Ausführungen eine vordere Erweiterung 61 und eine hintere Erweiterung 62 aufweist. So wie bei den zuvor beschriebenen Ausführungen sind in der Grundplatte wieder um einen zentralen Drehpunkt gekrümmte Langlöcher 63 vorhanden, durch die sich als Mitnehmer dienende Stifte 64 erstrecken. Diese Mitnehmer befinden sich an Ansätzen 65, 66 einer ringförmigen Scheibe 67, die in der Ringnut 60 der Grundplatte gelagert ist. Oberhalb der Scheibe sind in der Grundplatte zwei Gleitführungen 68, 69 vorgesehen zur Aufnahme jeweils eines von zwei identischen Schiebern 70. Diese Schieber 70 sind an ihren innen liegenden Enden abgewinkelt und weisen in diesen Abwinkelungen ein Langloch 71 auf, dessen Breite dem Durchmesser der Stifte 64 entspricht und das von jeweils einem der Stifte durchsetzt ist (s. insbesondere Fig. 11). Das äußere Ende des aus Flachmaterial gebildeten Schiebers ist ab- und wieder zurückgewinkelt (s. insbesondere Fig. 12). Mit diesen zurückgewinkelten und mit 72 bezeichneten Teilen bilden die beiden Schieber jeweils ein Verriegelungselement. Zur Aufnahme dieses Endes der Schieber münden die Gleitführungen 68, 69 in der Grundplatte in jeweils eine entsprechend große Ausnehmung 73 in den Seitenwänden 58, 59. Ebenso wie bei den zuvor beschriebenen Ausführungen ist ein Verriegelungselement 74 in der Wand 58 und ein Verriegelungselement 75 in der Wand 59 fest verankert.
In den Fig. 9 und 10 ist die Wand 59 teilweise aufgeschnitten zur besseren Darstellung eines Sperrgliedes, das als Sperrklinke 76 ausgebildet und um einen Achszapfen 77 schwenkbar ist. Die Sperrklinke befindet sich in der Ebene der Scheibe 67. Durch eine Ausnehmung am Umfang der Scheibe ist ein Sperrzahn 78 gebildet, der in der Schließlage der Vorrichtung von der Sperrklinke hintergriffen wird (s. Fig. 10). Die Sperrklinke ist annähernd T-förmig gestaltet. Der Arm in der Verlängerung des Klinkenarmes ist von einer Feder 79 belastet, während der Steg als Betätigungshandhabe dient.
Fig. 9 zeigt wiederum die Verbindungseinrichtung in der Ein- und Aussteigeposition. Durch Schwenken des Schuhes wird die Einrichtung in die Position nach Fig. 10 überführt. Mit Erreichen dieser Position sichert die Sperrklinke 76 durch Hintergreifen des Sperrzahnes 78 die Lage der Scheibe 67 und damit auch die Blockierung des Schuhes mittels der Verriegelungselemente. Zur Freigabe des Schuhes ist es in diesem Fall lediglich notwendig, die Sperrklinke 76 entgegen der Kraft der Feder 79 in bezug auf die Darstellung im Uhrzeigersinn zu schwenken, bis sie außer Eingriff mit dem Sperrzahn 78 kommt. Dann läßt sich der Schuh wieder in die Position nach Fig. 9 drehen.

Claims (15)

1. Willkürlich schließ- und lösbare Verbindungseinrichtung zum Verbinden eines Sportschuhes und eines Sportgerätes, vorzugsweise eines Snowboards, mit einer auf diesem fest zu montierenden Grundplatte, auf der die Schuhsohle abstützbar und verriegelbar ist, wozu diese mit seitlichen Aussparungen versehen ist zur Aufnahme von Verriegelungselementen der Einrichtung, von denen zwei in bezug auf einen zentralen Drehpunkt für den Schuh einander diametral gegenüberliegend starr an der Grundplatte vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung für jede Seile der Schuhsohle ein weiteres Verriegelungselement (19, 20; 45, 46, 72) besitzt, daß diese weiteren Verriegelungselemente sich ebenfalls einander diametral gegenüberliegen und über ein Getriebe (8, 9, 11; 38, 41, 45, 49; 64, 67, 70) mit der Grundplatte (2, 32, 57) verbunden sind, daß als Antriebsglied des Getriebes mindestens ein gegenüber der Abstützfläche der Grundplatte vorstehender, vom Schuh betätigbarer Mitnehmer (12, 41, 64) vorgesehen ist, der in einem um den zentralen Drehpunkt gekrümmten Langloch (13, 42, 63) in der Grundplatte geführt ist, und daß die Grundplatte für das Getriebe ein Sperrglied (15, 76) aufweist, welches das Getriebe in der Schließlage blockiert.
2. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte als Gehäuse für das Getriebe ausgebildet ist.
3. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe einen um den zentralen Drehpunkt schwenkbaren Zahnkranz (11) besitzt, der die beiden beweglichen Verriegelungselemente (19, 20) trägt.
4. Verbindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Mitnehmer die Achse (12) eines Zahnrades (9) dient, dessen Zähne einerseits mit denen des Zahnkranzes und andererseits mit einer grundplattenfesten Innenverzahnung (8) kämmen.
5. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (12) des Zahnrades (9) sich an ihrem freien Ende verjüngt.
6. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des Zahnrades einen U-förmigen Trittbügel trägt, dessen Schenkelabstand der Sohlenbreite entspricht.
7. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe eine um den zentralen Drehpunkt drehbare Scheibe (38) aufweist, an der der Mitnehmer (41) vorgesehen ist.
8. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer in Wirkverbindung mit einem Arm eines zweiarmigen Hebels steht, der in der Grundplatte um eine vertikale Achse schwenkbar gelagert ist, daß an den freien Enden der beiden Hebelarme jeweils ein Stößel angelenkt ist, für die in der Grundplatte Gleitführungen vorgesehen sind, und daß die freien Enden der Stößel die weiteren Verriegelungselemente bilden oder tragen.
9. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die weiteren Verriegelungselemente als Drehriegel (45, 46) ausgebildet, um vertikale Achsen (47, 48) in der Grundplatte (32) gelagert und in Öffnungsrichtung von einer Feder belastet sind, daß die Drehriegel außenseitig eine Steuerkurve tragen, die von einer Rolle (49, 50) beaufschlagt ist, und daß diese Rollen auf parallel zu dem Mitnehmer (41) an der drehbaren Scheibe (38) angeordneten Achsen (52) gelagert sind.
10. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehriegel (45, 46) anstelle der Feder oder zusätzlich mit einer Öffnungsnase (53, 54) versehen ist und daß die Steuerkurve sich bis zum Ende der Nase erstreckt.
11. Verbindungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Mitnehmer (12, 41, 64) vorgesehen sind und daß beide Mitnehmer in der Schließlage der Einrichtung in der vertikalen Längsmittelebene liegen.
12. Verbindungseinrichtung nach den Ansprüchen 7 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Mitnehmer (64) in Wirkverbindung mit einem Schieber (70) steht, daß die Schieber identisch ausgebildet und in Gleitführungen der Grundplatte (57) gelagert sind und daß die freien Enden der Schieber (70) die weiteren Verriegelungselemente (72) bilden oder tragen.
13. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 3 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß als Sperrglied für das Getriebe ein in der Grundplatte (2, 32) vertikal verschiebbarer, von einer Feder (17) belasteter Sperrstift (15) vorgesehen und mit seinem inneren Ende in eine Rastausnehmung (18) des Zahnkranzes (11) bzw. der Scheibe (38) des Getriebes einrastbar ist und daß der Sperrstift (15) an seinem äußeren Ende als Betätigungshandhabe oder zum Anschluß einer solchen ausgebildet ist.
14. Verbindungseinrichtung nach den Ansprüchen 3 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß als Sperrglied für das Getriebe eine federbelastete Sperrklinke (76) an der Grundplatte (57) dient, daß an dem Zahnkranz bzw. der Scheibe (67) ein Sperrzahn (78) vorgesehen ist und daß die Sperrklinke eine Betätigungshandhabe oder den Anschluß für eine solche aufweist.
15. Verbindungseinrichtung nach den Ansprüchen 3 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß als Sperrglied für das Getriebe zwischen der Grundplatte und dem Zahnkranz bzw. der Scheibe ein bierflaschenverschlußartiger Doppelhebel vorgesehen ist.
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