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DE19754905C2 - Verfahren und Vorrichtung zur Kathodenstrahlröhren-Fokussierungskorrektur, und zugehörige Anzeigeeinheit - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Kathodenstrahlröhren-Fokussierungskorrektur, und zugehörige Anzeigeeinheit

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Publication number
DE19754905C2
DE19754905C2 DE19754905A DE19754905A DE19754905C2 DE 19754905 C2 DE19754905 C2 DE 19754905C2 DE 19754905 A DE19754905 A DE 19754905A DE 19754905 A DE19754905 A DE 19754905A DE 19754905 C2 DE19754905 C2 DE 19754905C2
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DE
Germany
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crt
frequency
data
correction
correction data
Prior art date
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DE19754905A
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Koichi Yoshida
Koji Tanaka
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Mitsubishi Electric Corp
Original Assignee
Mitsubishi Electric Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE19754905C2 publication Critical patent/DE19754905C2/de
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N3/00Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages
    • H04N3/10Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical
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  • Multimedia (AREA)
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  • Details Of Television Scanning (AREA)
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Fokussierungskorrekturverfahren für eine CRT (Kathodenstrahlröhre) und eine CRT- Fokussierungskorrekturschaltung, die bei einer Anzeigeeinheit, wie beispielsweise einem Anzeigemonitor und einem Fernseher verwendet werden, und betrifft weiterhin eine Anzeigeeinheit, die mit einer derartigen CRT-Fokussierungskorrekturschaltung versehen ist.
Fig. 1 zeigt schematisch als Blockschaltbild ein Beispiel für den Aufbau einer konventionellen CRT- Fokussierungskorrekturschaltung zur Korrektur der CRT- Fokussierung, welche in der japanischen offengelegten Patentanmeldung Nr. 4-357772 (1992) beschrieben ist. Diese CRT- Fokussierungskorrekturschaltung ist mit einem EEPROM versehen. Der EEPROM 1 speichert Horizontalkorrekturdaten, die mit einem Horizontalsynchronisationssignal synchronisiert sind, sowie Vertikalkorrekturdaten, die mit einem Vertikalsynchronisiersignal synchronisiert sind, sowie Größendaten für die Bildgröße entsprechend diesen Korrekturdaten. Die Horizontalkorrekturdaten und Vertikalkorrekturdaten werden zur Erzeugung einer Spannung mit parabelförmiger Signalform zur Korrektur der CRT-Fokussierung entsprechend der Bildgröße auf einem CRT-Bildschirm verwendet.
Weiterhin ist die CRT-Fokussierungskorrekturschaltung mit einer Horizontalkorrektursignalerzeugungsschaltung 2 versehen, welcher Horizontalkorrekturdaten von dem EEPROM 1 zugeliefert werden, mit einer Vertikalkorrekturerzeugungsschaltung 3, welcher Vertikalkorrekturdaten von dem EEPROM 1 zugeführt werden, sowie mit einer Horizontal- und Vertikalkorrektursignalsyntheseschaltung 4, die zum Vereinigen und Verstärken jeweiliger Ausgangssignale von der Horizontalkorrektursignalerzeugungsschaltung 2 und der Vertikalkorrektursignalerzeugungsschaltung 3 dient, und zur Ausgabe an eine CRT-Fokussierungsspule oder eine Fokussierungskorrekturelektrode. Die Horizontalkorrektursignalerzeugungsschaltung 2 erzeugt eine Spannung mit parabelförmiger Signalform auf der Grundlage der ihr zugeführten Horizontalkorrekturdaten, und die Vertikalkorrektursignalerzeugungsschaltung 3 erzeugt eine Spannung mit parabelförmiger Signalform auf der Grundlage der ihr zugeführten Vertikalkorrekturdaten.
Als nächstes wird der Betrieb bei der CRT- Fokussierungskorrekturschaltung mit dem voranstehend geschilderten Aufbau beschrieben.
Die Horizontalkorrekturdaten und die Vertikalkorrekturdaten, die zur Erzeugung von Spannungen mit parabelförmiger Signalform zur Korrektur der CRT-Fokussierung entsprechend der Bildgröße auf dem CRT-Bildschirm verwendet werden, werden ebenso wie Größendaten bezüglich der Bildgröße entsprechend diesen Korrekturdaten vorher in dem EEPROM 1 gespeichert.
Wenn Information, welche die Bildgröße betrifft, von einer Bildgrößeneinstellschaltung (nicht gezeigt) eingegeben wird, die einen einstellbaren Widerstand aufweist, der auf der Vorderfläche der Anzeigeeinheit vorgesehen ist, und zwar in den EEPROM 1 hinein, so liest der EEPROM 1 Horizontalkorrekturdaten und Vertikalkorrekturdaten entsprechend den Größendaten bezüglich der Bildgröße aus, wobei eine Synchronisation mit einem Horizontalsynchronisationssignal und einem Vertikalsynchronisationssignal erfolgt.
Die ausgelesenen Horizontalkorrekturdaten und Vertikalkorrekturdaten werden der Horizontalkorrektursignalerzeugungsschaltung 2 bzw. der Vertikalkorrektursignalerzeugungsschaltung 3 zugeführt, und die Horizontalkorrektursignalerzeugungsschaltung 2 und die Vertikalkorrektursignalerzeugungsschaltung 3 geben jeweils Spannungssignale auf der Grundlage der jeweiligen Korrekturdaten aus.
Die Spannungssignale, die von der Horizontalkorrektursignalerzeugungsschaltung 2 und der Vertikalkorrekturerzeugungsschaltung 3 ausgegeben werden, werden der Horizontal- und Vertikalkorrektursignalsyntheseschaltung 4 zugeführt, und dort vereinigt und verstärkt, um an die CRT-Fokussierungsspule oder deren Fokussierungskorrekturelektrode ausgegeben zu werden. Dies führt dazu, daß die parabelförmige Spannung entsprechend der Bildgröße auf dem CRT-Bildschirm zur Korrektur der CRT- Fokussierung an die CRT-Fokussierungsspule oder die Fokussierungskorrekturelektrode angelegt wird.
Wie voranstehend geschildert werden bei der konventionellen CRT-Fokussierungskorrekturschaltung Korrekturdaten vorher in einem Speicher gespeichert, werden die Korrekturdaten entsprechend einem externen Befehl bezüglich der Bildgröße ausgelesen, und wird eine Spannung mit parabelförmiger Signalform auf der Grundlage der ausgelesenen Korrekturdaten erzeugt. Daher kann, falls Korrekturdaten erforderlich sind, die nicht vorher in dem Speicher gespeichert wurden, keine parabelförmige Spannung, die sich kontinuierlich ändert (und nicht diskret), entsprechend einer geänderten Bildgröße erhalten werden. Darüber hinaus ist es zum Speichern von Daten bezüglich der Spannung mit parabelförmiger Signalform, die sich kontinuierlich ändert, so dass die Daten einer Änderung der Frequenz des Horizontalsynchronisationssignals entsprechen, erforderlich, andere Korrekturdaten zu speichern, welche die Lücke zwischen den konventionellen Korrekturdaten auffüllen, und die dazu verwendet werden, eine Spannung mit parabelförmiger Signalform zu erhalten, die sich in diskreten Schritten ändert, wodurch ein Speicher mit hoher Kapazität erforderlich ist.
Die JP 7226857 A beschreibt eine dynamische Fokussierschaltung, bei der ein Mikrocomputer Bezugsparabelamplitudendaten und Bezugshorizontal­ bildschirmbreitedaten berechnet. Diese Bezugsdaten werden in einem Speicherbereich abgespeichert. Weiter werden die Bezugsdaten mit momentanen Daten einer Bildschirmbreite verglichen, und Parabelformamplitudendaten entsprechend der Horizontalfrequenz und Horizontalbildschirmbreite werden ausgegeben. Die Fig. 2 der JP 7226857 A beschreibt einen detaillierten Ablauf des dynamischen Fokussierverfahrens mit Schritten ST 1-ST 14. Danach werden, wenn im Schritt ST 2 eine Frequenzänderung erfasst wird, Bezugsdaten unter Verwendung der erfassten Horizontalfrequenz berechnet und im Schritt ST 3 und Schritt ST 4 abgespeichert. Bezugsparabeldaten werden dann in den Schritten ST 5 und ST 6 berechnet und gespeichert. In den folgenden Schritten ST 7 bis ST 11 wird festgestellt, ob ein Einstellungsbedarf besteht, und falls ja, wird unter Verwendung der vorhergehend berechneten Daten eine Einstellung vorgenommen. Danach kehrt der Ablauf zum Schritt ST 1 zurück und neue Berechnungs- und Speicherschritte werden vorgenommen.
Die vorliegende Erfindung wurde zur Lösung der voranstehend geschilderten Schwierigkeiten entwickelt, und ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung eines CRT-Fokussierungskorrekturverfahrens, bei welchem eine Spannung mit parabelförmiger Signalform erzeugt wird, die zur Korrektur der CRT-Fokussierung entsprechend einer Änderung der Bildgröße und einer Änderung der Frequenz eines Horizontalsynchronisiersignals verwendet wird, ohne eine erhöhte Speicherkapazität zu erfordern, sowie in der Bereitstellung einer CRT-Fokussierungskorrekturschaltung, und einer Anzeigeeinheit, die mit dieser CRT- Fokussierungskorrekturschaltung versehen ist.
Dieses Ziel wird durch ein Fokussierungskorrekturverfahren mit den Merkmalen der Ansprüche 1 und 2 und eine Fokussierungskorrekturschaltung mit den Merkmalen der Ansprüche 3 und 4 gelöst.
Ein CRT-Fokussierungskorrekturverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass der Schritt vorgesehen ist, zu beurteilen, ob Bezugsdaten in Bezug auf die Bildgröße auf einem CRT-Bildschirm oder die Frequenz eines CRT-Horizontalsynchronisiersignals sich geändert haben oder nicht; wobei dann, wenn sich die Bezugsdaten geändert haben, Berechnungskorrekturdaten zur Korrektur der CRT-Fokussierung entsprechend geänderten Daten berechnet werden, und eine . Spannung mit parabelförmiger Signalform auf der Grundlage der Berechnungskorrekturdaten erzeugt wird.
Eine CRT-Fokussierungskorrekturschaltung gemäß der vorliegenden Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß eine Erfassungsvorrichtung zur Feststellung geänderter Daten von Bezugsdaten vorgesehen ist, welche die Bildgröße auf einem CRT- Bildschirm oder die Frequenz eines CRT- Horizontalsynchronisiersignals betreffen; eine Vergleichsvorrichtung zum Vergleichen der Bezugsdaten mit den geänderten Daten vorgesehen ist eine Berechnungsvorrichtung vorgesehen ist, welche dann, wenn das Vergleichsergebnis der Vergleichsvorrichtung ergibt, daß diese beiden genannten Daten nicht übereinstimmen, Berechnungskorrekturdaten berechnet, welche für die CRT-Fokussierung entsprechend den geänderten Daten verwendet werden; und eine Parabelsignalformspannungserzeugungsschaltung vorgesehen ist, um eine Spannung mit parabelförmiger Signalform zu erzeugen und auszugeben, auf der Grundlage des von der Berechnungsvorrichtung berechneten Ergebnisses.
Ein CRT-Fokussierungskorrekturverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß der Schritt der vorherigen Speicherung von Bezugskorrekturdaten vorgesehen ist, die zur Erzeugung einer Spannung mit parabelförmiger Signalform verwendet werden, welche die CRT-Fokussierung entsprechend einer Bezugsbildgröße auf einem CRT-Bildschirm korrigiert, und erste Größendaten der Bezugsbildgröße gespeichert werden, und zweite Größendaten einer Bildgröße, die extern eingestellt wird, mit den ersten Größendaten verglichen werden, daß der Schritt vorgesehen ist, dann, wenn die ersten und die zweiten Größendaten nicht miteinander übereinstimmen, Berechnungskorrekturdaten zur Korrektur der CRT-Fokussierung entsprechend der eingestellten Bildgröße auf der Grundlage der Bezugskorrekturdaten und der ersten und zweiten Größendaten zu berechnen, sowie der Schritt vorgesehen ist, eine Spannung mit parabelförmiger Signalform auf der Grundlage der Berechnungskorrekturdaten zu erzeugen.
Eine CRT-Fokussierungskorrekturschaltung gemäß der vorliegenden Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß ein Speicher zum Speichern von Bezugskorrekturdaten vorgesehen ist, die zur Erzeugung einer Spannung mit parabelförmiger Signalform zur Korrektur der CRT-Fokussierung entsprechend einer Bezugsbildgröße auf einem CRT-Bildschirm verwendet werden, und zur Speicherung erster Größendaten der Bezugsbildgröße; daß eine Bildgrößeneinstellschaltung vorgesehen ist, um eine Bildgröße des CRT-Bildschirms einzustellen, und zweite Größendaten der eingestellten Bildgröße auszugeben; eine Vergleichsvorrichtung vorgesehen ist, um die von der Bildgrößeneinstellschaltung ausgegebenen zweiten Größendaten mit den ersten Größendaten der Bezugsbildgröße zu vergleichen; eine Berechnungsvorrichtung vorgesehen ist, die dann, wenn das Vergleichsergebnis der Vergleichsvorrichtung anzeigt, daß die ersten und die zweiten Größendaten nicht miteinander übereinstimmen, Berechnungskorrekturdaten berechnet, die zur Korrektur der CRT-Fokussierung entsprechend der Bildgröße verwendet werden, die von der Bildgrößeneinstellschaltung vorgegeben wird, auf der Grundlage der Bezugskorrekturdaten und der ersten und der zweiten Größendaten; und eine Parabelsignalformspannungserzeugungsschaltung vorgesehen ist, die zur Erzeugung einer Spannung mit parabelförmiger Signalform dient, auf der Grundlage des Berechnungsergebnisses der Berechnungsvorrichtung, und zur Ausgabe der Spannung mit parabelförmiger Signalform.
Gemäß der vorliegenden Erfindung werden die Bezugskorrekturdaten, die zur Erzeugung der Spannung mit parabelförmiger Signalform verwendet werden, welche die CRT- Fokussierung entsprechend der Bezugsbildgröße auf dem CRT- Bildschirm korrigiert, und die Größendaten der Bezugsbildgröße in dem Speicher gespeichert. Die Vergleichsvorrichtung vergleicht die Größendaten, die von der Bildgrößeneinstellschaltung ausgegeben werden, mit den Größendaten der Bezugsbildgröße, und wenn das Vergleichsergebnis so aussieht, daß die beiden Größendaten nicht miteinander übereinstimmen, berechnet die Berechnungsvorrichtung die Berechnungskorrekturdaten, die zur Korrektur der CRT-Fokussierung verwendet werden, entsprechend der Bildgröße, die von der Bildgrößeneinstellschaltung eingestellt wird, auf der Grundlage der Bezugskorrekturdaten und der beiden Größendaten. Die Parabelsignalformspannungserzeugungsschaltung erzeugt die Spannung mit parabelförmiger Signalform auf der Grundlage des Berechnungsergebnisses und gibt die Spannung mit parabelförmiger Signalform aus. Daher kann die Spannung mit parabelförmiger Signalform, die zur Korrektur der CRT- Fokussierung verwendet wird, entsprechend einer Änderung der Bildgröße erzeugt werden, ohne daß es erforderlich wird, die Speicherkapazität zu vergrößern.
Weiterhin zeichnet sich ein CRT-Fokussierungskorrekturverfahren gemäß der Erfindung dadurch aus, daß der Schritt der Zählung einer Frequenz eines CRT-Horizontalsynchronisiersignals vorgesehen ist, und eine zweite Frequenz, die zu diesem Zeitpunkt gezählt wurde, mit einer ersten Frequenz verglichen wird, die vorher gezählt wurde, und der Schritt vorgesehen ist, vorher einen oberen und einen unteren Grenzwert für die Frequenz des Horizontalsynchronisiersignals zu speichern, sowie jeweilige Bezugskorrekturdaten, die zur Erzeugung von Spannungen mit parabelförmiger Signalform verwendet werden, welche die CRT-Fokussierung entsprechend dem oberen bzw. unteren Grenzwert korrigieren, wobei dann, wenn die erste und die zweite Frequenz nicht miteinander übereinstimmen, wie sich aus dem Vergleich ergibt, Berechnungskorrekturdaten berechnet werden, die zur Korrektur der CRT-Fokussierung entsprechend der zweiten Frequenz verwendet werden, welche zum vorliegenden Zeitpunkt gezählt wird, auf der Grundlage der zweiten Frequenz, des oberen und des unteren Grenzwertes und der jeweiligen Bezugskorrekturdaten, und schließlich der Schritt vorgesehen ist, eine Spannung mit parabelförmiger Signalform auf der Grundlage der Berechnungskorrekturdaten zu erzeugen.
Eine CRT-Fokussierungskorrekturschaltung gemäß der vorliegenden Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß ein Speicher zum Speichern oberer und unterer Grenzwerte einer Frequenz eines CRT-Horizontalsynchronisiersignals und jeweiliger Bezugskorrekturdaten vorgesehen ist, die zur Erzeugung von Spannungen mit parabelförmiger Signalform verwendet werden, welche jeweils für die CRT-Fokussierung entsprechend dem oberen und unteren Grenzwert verwendet werden; daß eine Frequenzzählschaltung vorgesehen ist, die zur Zählung der Frequenz des Horizontalsynchronisiersignals dient; eine Vergleichsvorrichtung vorgesehen ist, die dazu dient, eine zweite Frequenz, die momentan von der Frequenzzählschaltung gezählt wird, mit einer ersten Frequenz zu vergleichen, die vorher von der Frequenzzählschaltung gezählt wurde; eine Berechnungsvorrichtung vorgesehen ist, die dann, wenn das Vergleichsergebnis der Vergleichsvorrichtung anzeigt, daß die erste und die zweite Frequenz nicht miteinander übereinstimmen, Berechnungskorrekturdaten berechnet, die zur Korrektur der CRT- Fokussierung entsprechend der zweiten Frequenz verwendet werden, die momentan gezählt wird, auf der Grundlage der zweiten Frequenz, des oberen und unteren Grenzwertes und der jeweiligen Bezugskorrekturdaten; und eine Parabelsignalformspannungserzeugungsschaltung vorgesehen ist, die zur Erzeugung einer Spannung mit parabelförmiger Signalform auf der Grundlage des Berechnungsergebnisses der Berechnungsvorrichtung und zur Ausgabe der Spannung mit parabelförmiger Signalform dient.
Gemäß der vorliegenden Erfindung werden in dem Speicher die oberen und unteren Grenzwerte für die Frequenz des CRT- Horizontalsynchronisiersignals sowie die Bezugskorrekturdaten gespeichert, die zur Erzeugung der Spannungen mit parabelförmiger Signalform verwendet werden, welche die CRT- Fokussierung entsprechend dem oberen und unteren Grenzwert korrigieren. Die Vergleichsvorrichtung vergleicht die Frequenz, die momentan von der Frequenzzählschaltung gezählt wird, mit jener Frequenz, die vorher von der Frequenzzählschaltung gezählt wurde, und wenn das Vergleichsergebnis so aussieht, daß diese beiden Frequenzen nicht miteinander übereinstimmen, so berechnet die Berechnungsvorrichtung die Berechnungskorrekturdaten, die zur Korrektur der CRT- Fokussierung verwendet werden, entsprechend der Frequenz, die momentan gezählt wird, auf der Grundlage der momentan gezählten Frequenz, des oberen und unteren Grenzwertes für die Frequenz, und der Bezugskorrekturdaten. Die Parabelsignalformspannungserzeugungsschaltung erzeugt die Spannung mit parabelförmiger Signalform auf der Grundlage des Berechnungsergebnisses und gibt die Spannung mit parabelförmiger Signalform aus. Daher kann die Spannung mit parabelförmiger Signalform, die zur Korrektur der CRT- Fokussierung verwendet wird, entsprechend einer Änderung der Frequenz des Horizontalsynchronisiersignals erzeugt werden, ohne daß es erforderlich ist, die Speicherkapazität zu vergrößern.
Darüber hinaus zeichnet sich eine Anzeigeeinheit gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch aus, daß eine CRT vorgesehen ist, eine Fokussierungsspule zur Korrektur der CRT- Fokussierung, sowie eine CRT-Fokussierungskorrekturschaltung zum Anlegen einer Spannung mit parabelförmiger Signalform an die Fokussierungsspule. Die Anzeigeeinheit zeichnet sich dadurch aus, daß die CRT-Fokussierungskorrekturschaltung die voranstehend geschilderten Einzelteile aufweist.
Da zumindest eine der voranstehend geschilderten CRT- Fokussierungskorrekturschaltungen vorgesehen ist, kann die CRT- Fokussierung entsprechend einer Änderung der Bildgröße und/oder einer Änderung der Frequenz des Horizontalsynchronisiersignals korrigiert werden, ohne daß eine Vergrößerung der Speicherkapazität erforderlich wird.
Die Erfindung wird nachstehend anhand zeichnerisch dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert, aus welchen weitere Vorteile und Merkmale hervorgehen. Es zeigt:
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Beispiels für den Aufbau einer konventionellen CRT- Fokussierungskorrekturschaltung;
Fig. 2 ein Blockdiagramm eines CRT- Fokussierungskorrekturverfahrens und des Aufbaus einer CRT-Fokussierungskorrekturschaltung gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 3 ein Flußdiagramm des Betriebsablaufs des CRT- Fokussierungskorrekturverfahrens und der CRT- Fokussierungskorrekturschaltung gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 4 ein Blockdiagramm des CRT- Fokussierungskorrekturverfahrens und des Aufbaus der CRT-Fokussierungskorrekturschaltung gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 5 ein Flußdiagramm des Betriebsablaufs des CRT- Fokussierungskorrekturverfahrens und der CRT- Fokussierungskorrekturschaltung gemäß der zweiten Ausführungsform und
Fig. 6 ein Blockschaltbild der Ausbildung einer Anzeigeeinheit gemäß der vorliegenden Erfindung.
Ausführungsform 1
Fig. 2 zeigt als Blockdiagramm ein CRT- Fokussierungskorrekturverfahren und den Aufbau einer CRT- Fokussierungskorrekturschaltung gemäß Ausführungsform 1 der vorliegenden Erfindung. Die CRT-Fokussierungskorrekturschaltung weist ein EEPROM 1 und eine Bildgrößeneinstellschaltung 13 als Feststellungsvorrichtung auf. Das EEPROM 1 speichert Bezugskorrekturdaten, die zur Erzeugung einer Spannung mit parabelförmiger Signalform verwendet werden, welche den CRT- Fokus korrigiert, entsprechend einer Bezugsbildgröße (einer Bildgröße, die vor dem Versand im Herstellerwerk eingestellt wird) auf dem CRT-Bildschirm, nämlich Horizontalkorrekturdaten, die mit einem Horizontalsynchronisiersignal synchronisiert sind, und Vertikalkorrekturdaten, die mit einem Vertikalsynchronisiersignal synchronisiert sind, sowie Größendaten der Bezugsbildgröße als die ersten Größendaten. Die Bildgrößeneinstellschaltung 13, die im wesentlichen aus einem einstellbaren Widerstand (nicht gezeigt) besteht, der auf der Vorderfläche einer Anzeigeeinheit vorgesehen ist, stellt eine Bildgröße auf dem CRT-Bildschirm ein, und gibt Größendaten bezüglich der eingestellten Bildgröße als die zweiten Größendaten aus.
Weiterhin weist die CRT-Fokussierungskorrekturschaltung einen Mikrocomputer 5 auf, einen D/A-Wandler 6, und eine Spannungserzeugungsschaltung 7 zur Erzeugung einer horizontalen und vertikalen parabelförmigen Spannung. Wenn die von der Bildgrößeneinstellschaltung 13 ausgegebenen Größendaten mit den Größendaten bezüglich der Bezugsbildgröße verglichen werden, und das Vergleichsergebnis anzeigt, daß diese beiden Größendaten nicht übereinstimmen, berechnet der Mikrocomputer 5 Horizontalkorrekturdaten und Vertikalkorrekturdaten, die zur Korrektur der CRT-Fokussierung verwendet werden, entsprechend der Bildgröße, die von der Bildgrößeneinstellschaltung 13 eingestellt wird, auf der Grundlage der Bezugskorrekturdaten, entsprechend der Bezugsbildgröße und den beiden Größendaten. Der D/A-Wandler 6 führt eine Digital-Analog-Wandlung des Berechnungsergebnisses des Mikrocomputers 5 durch. Die Spannungserzeugungsschaltung 7 für eine horizontale und vertikale parabelförmige Spannung erzeugt eine horizontale parabelförmige Spannung und gibt diese aus, die mit einem Horizontalsynchronisiersignals synchronisiert ist, sowie eine vertikale parabelförmige Spannung, die mit einem Vertikalsynchronisiersignal synchronisiert ist, und zwar einzeln auf der Grundlage des Berechnungsergebnisses, mit welchem eine Digital-Analog-Wandlung durch den D/A-Wandler 6 durchgeführt wurde.
Weiterhin weist die CRT-Fokussierungskorrekturschaltung einen Addierer 8 mit einem Operationsverstärker AMP 1 auf, und einen invertierenden Verstärker 9, der mit einem Operationsverstärker AMP 2 versehen ist. Der Addierer 8 addiert (synthetisiert) die horizontale parabelförmige Spannung und die vertikale parabelförmige Spannung, die einzeln von der Spannungserzeugungsschaltung 7 für die horizontale und vertikale parabelförmige Spannung ausgegeben werden, und führt eine Invertierung und Ausgabe der addierten oder synthetisierten parabelförmigen Spannung durch. Der invertierende Verstärker führt eine Invertierung, Verstärkung und Ausgabe der addierten parabelförmigen Spannung durch, die von dem Addierer 8 ausgegeben wird.
Die synthetisierte parabelförmige Spannung, die von dem invertierenden Verstärker 9 ausgegeben wird, wird an eine CRT- Fokussierungsspule 10 oder eine (nicht gezeigte) Fokussierungskorrekturelektrode angelegt, und es wird ein korrigierendes Magnetfeld oder korrigierendes elektrisches Feld zur Korrektur der CRT-Fokussierung erzeugt.
Fig. 3 ist ein Flußdiagramm, welches den Betriebsablauf des CRT-Fokussierungskorrekturverfahrens und der CRT- Fokussierungskorrekturschaltung gemäß der vorliegenden Erfindung verdeutlicht. Als nächstes wird der Betriebsablauf des CRT-Fokussierungskorrekturverfahrens und der CRT- Fokussierungskorrekturschaltung unter Bezugnahme auf das Flußdiagramm erläutert.
Wenn Information bezüglich einer Bildgröße von der Bildgrößeneinstellschaltung 13 eingegeben wird, vergleicht der Mikrocomputer 5 Größendaten HSIZE bezüglich der horizontalen Bildgröße mit Größendaten HSZREF bezüglich einer Bezugsbildgröße (Schritt S1). Wenn sich als Ergebnis des Vergleichs herausstellt, daß die Größendaten HSIZE sich geändert haben, und daher nicht mit den Größendaten HSZREF übereinstimmen, so werden die Größendaten HSIZE bezüglich der geänderten horizontalen Bildgröße, die Größendaten HSZREF der horizontalen Bezugsbildgröße, und die Korrekturdaten HDATAREF einer parabelförmigen Horizontalsynchronisierspannung in der horizontalen Bezugsbildgröße von dem EEPROM 1 ausgelesen (Schritt S3).
Daraufhin erfolgt eine Berechnung auf der Grundlage einer Korrekturgleichung (1) unter Verwendung der ausgelesenen Daten (Schritt S5).
HDATA = f1 (HDATAREF, HSZREF, HSIZE) (1)
Hierbei bezeichnet HDATA Berechnungskorrekturdaten der parabelförmigen Horizontalsynchronisierspannung (Signalform) nach der Berechnung, und f1 bezeichnet eine freiwählbare Funktion von HDATAREF, HSZREF und HSIZE. Hierbei ist beispielsweise
f1 = HDATAREF - (HSIZE - HSZREF)/3
Daraufhin werden die berechneten Berechnungskorrekturdaten HDATA der parabelförmigen Horizontalsynchronisierspannung an den D/A-Wandler 6 ausgegeben (Schritt S7).
Wenn im Schritt S1 das Ergebnis des Vergleichs der Größendaten HSIZE bezüglich der horizontalen Bildgröße mit den Größendaten HSZREF bezüglich der Bezugsbildgröße ergibt, daß sich die Größendaten HSIZE nicht geändert haben, und mit den Größendaten HSZREF übereinstimmen, so werden die Bezugskorrekturdaten HDATAREF entsprechend der parabelförmigen Horizontalsynchronisierspannung der horizontalen Bezugsbildgröße von dem EEPROM 1 ausgelesen, wobei sie mit einem Horizontalsynchronisiersignal synchronisiert sind.
Der D/A-Wandler 6 führt eine Digital-Analog-Wandlung der Bezugskorrekturdaten HDATA durch, um die umgewandelten Bezugskorrekturdaten HDATA an die Schaltung 7 zur Erzeugung der jeweils parabelförmigen horizontalen und vertikalen Spannung anzulegen. Die Schaltung 7 zur Erzeugung der parabelförmigen horizontalen und vertikalen Spannung erzeugt eine Horizontalspannung mit parabelförmiger Signalform auf der Grundlage der vorgegebenen Bezugskorrekturdaten HDATA als Analogsignal, und gibt dieses aus.
Eine Spannung mit parabelförmiger Signalform, die mit Vertikalsynchronisiersignal synchronisiert ist, wird auf folgende Weise korrigiert, die ebenso ist wie die Korrektur der Spannung mit parabelförmiger Signalform, die mit dem voranstehend geschilderten Horizontalsignal synchronisiert ist.
Größendaten VSIZE bezüglich einer geänderten vertikalen Bildgröße, Größendaten VSZREF bezüglich einer vertikalen Bezugsbildgröße, und Bezugskorrekturdaten VDATAREF bezüglich einer parabelförmigen Vertikalsynchronisierspannung bei der vertikalen Bezugsbildgröße werden von dem EEPROM 1 ausgelesen, wobei sie mit einem Vertikalsynchronisiersignal synchronisiert sind.
Dann erfolgt eine Berechnung entsprechend der nachstehenden Korrekturgleichung (2) unter Verwendung der ausgelesenen Daten.
VDATA = f2 (VDATAREF, VSZREF, VSIZE) (2)
Hierbei bezeichnet VDATA Berechnungskorrekturdaten für die parabelförmige Vertikalsynchronisierspannung nach der Berechnung, und ist f2 eine freiwählbare Funktion von VDATAREF, VSZREF und VSIZE.
Daraufhin werden die berechneten Berechnungskorrekturdaten VDATA der parabelförmigen Vertikalsynchronisierspannung an den D/A-Wandler 6 ausgegeben.
Die Größendaten VSIZE bezüglich der vertikalen Bildgröße werden mit den Größendaten VSZREF bezüglich der Bezugsbildgröße verglichen. Haben sich die Größendaten VSIZE nicht geändert, und stimmen daher mit den Größendaten VSZREF überein, so werden die Bezugskorrekturdaten VDATAREF entsprechend der parabelförmigen Vertikalsynchronisierspannung der vertikalen Bezugsbildgröße von dem EEPROM 1 ausgelesen, wobei sie mit dem Vertikalsynchronisiersignal synchronisiert sind.
Der D/A-Wandler 6 führt eine Digital-Analog-Wandlung der Bezugskorrekturdaten VDATA durch, und legt sie an die Schaltung zur Erzeugung der parabelförmigen horizontalen und vertikalen Spannung an. Die Schaltung 7 zur Erzeugung der horizontalen und vertikalen parabelförmigen Spannung erzeugt eine parabelförmige Vertikalspannung auf der Grundlage der vorgegebenen Bezugskorrekturdaten VDATA als Analogsignal und gibt dieses aus.
Die parabelförmige Horizontalspannung und die parabelförmige Vertikalspannung, die einzeln von der Schaltung 7 zur Erzeugung der parabelförmigen horizontalen und vertikalen Spannung ausgegeben werden, werden von dem Addierer 8 addiert (synthetisiert), invertiert und ausgegeben. Die synthetisierte Spannung mit parabelförmiger Signalform, die von dem Addierer 8 invertiert und ausgegeben wurde, wird invertiert, verstärkt und von dem invertierenden Verstärker 9 ausgegeben. Daraufhin wird die synthetisierte parabelförmige Spannung an die CRT- Fokussierungsspule 10 oder die Fokussierungskorrekturelektrode angelegt, und wird ein Korrekturmagnetfeld bzw. elektrisches Korrekturfeld zur Korrektur der CRT-Fokussierung erzeugt.
Wie voranstehend erläutert kann selbst dann, wenn sich die horizontale/vertikale Bildgröße ändert, eine Spannung mit parabelförmiger Signalform erhalten werden, die für den geeignetsten dynamischen Fokus verwendet wird. Aus diesem Grund kann die geeignetste Fokussierung erhalten werden, und kann die Fokussierung der Änderung der Bildgröße kontinuierlich folgen.
Da nur die Bezugskorrekturdaten der Bezugsbildgröße gespeichert werden, kann darüber hinaus die Speicherkapazität wesentlich verkleinert werden.
Ausführungsform 2
Fig. 4 zeigt als Blockdiagramm das CRT- Fokussierungskorrekturverfahren und den Aufbau der CRT- Fokussierungskorrekturschaltung gemäß Ausführungsform 2 der vorliegenden Erfindung. Die CRT-Fokussierungskorrekturschaltung ist mit einem EEPROM 1a und einer Frequenzzählschaltung 14 versehen. In dem EEPROM 1a werden obere und untere Grenzwerte für die Frequenz eines CRT-Horizontalsynchronisiersignals gespeichert, sowie jeweilige Bezugskorrekturdaten zur Erzeugung der geeignetsten parabelförmigen Spannungen, welche die CRT- Fokussierung entsprechend den oberen und unteren Grenzwerten korrigieren. Wenn ein Horizontalsynchronisiersignal und ein Vertikalsynchronisiersignal anliegen, zählt die Frequenzzählschaltung 14 als Feststellungsvorrichtung die Frequenz des Horizontalsynchronisiersignals, und gibt den gezählten Frequenzzählwert an den Mikrocomputer 5 aus.
Der Mikrocomputer 5 vergleicht eine zweite Frequenz, die von der Frequenzzählschaltung 14 momentan ermittelt wird, mit einer ersten Frequenz, die vorher von der Frequenzzählschaltung 14 ermittelt wurde, und wenn diese beiden Frequenzen nicht miteinander übereinstimmen, werden Berechnungskorrekturdaten, die zur Korrektur der CRT-Fokussierung entsprechend der momentanen Frequenz verwendet werden, auf der Grundlage der momentanen Frequenz berechnet, auf der Grundlage des entsprechenden oberen und unteren Grenzwertes, und der jeweiligen Bezugskorrekturdaten. Der übrige Aufbau ist im wesentlichen ebenso wie bei der CRT- Fokussierungskorrekturschaltung gemäß der voranstehend geschilderten Ausführungsform 1, so daß insoweit keine erneute Beschreibung erfolgt.
Fig. 5 zeigt als Flußdiagramm den Betriebsablauf bei dem CRT- Fokussierungskorrekturverfahren und der CRT- Fokussierungskorrekturschaltung gemäß der vorliegenden Erfindung. Nachstehend wird das CRT- Fokussierungskorrekturverfahren und der Betrieb der CRT- Fokussierungskorrekturschaltung gemäß Ausführungsform 2 unter Bezugnahme auf das Flußdiagramm beschrieben.
Im allgemeinen ist, wenn die Frequenz eines Horizontalsynchronisiersignals niedriger ist, das Verhältnis der Bilddarstellungszeit zur Horizontalabtastzeit kleiner. Aus diesem Grund ist eine höhere parabelförmige Horizontalspannung erforderlich, die zur Korrektur der dynamischen CRT- Fokussierung verwendet wird.
Wenn eine Frequenz HF von der Frequenzzählschaltung 14 eingegeben wird, vergleicht der Mikrocomputer 5 die eingegebene Frequenz HF mit einer Frequenz, die vorher von der Frequenzzählschaltung 14 eingegeben wurde (Schritt S10). Wenn sich die Frequenz HF des Horizontalsynchronisiersignals geändert hat, und daher die beiden Frequenzen nicht miteinander übereinstimmen, werden aus dem EEPROM 1a unter Synchronisierung mit dem Horizontalsynchronisiersignal (Schritt S12) folgende Größen ausgelesen: die geänderte Frequenz HF, die momentan anliegt, ein oberer Grenzwert HFREF1 und ein unterer Grenzwert HFREF2 für die Frequenz des Horizontalsynchronisiersignals, Bezugskorrekturdaten HDATAREF1 entsprechend einer parabelförmigen Horizontalsynchronisierspannung des oberen Grenzwertes, und Bezugskorrekturdaten HDATAREF2 entsprechend einer parabelförmigen Horizontalsynchronisierspannung des unteren Grenzwertes.
Dann erfolgt eine Berechnung auf der Grundlage der nachstehenden Korrekturgleichung (3) unter Verwendung der ausgelesenen Daten (Schritt S14).
HDATA = f3 (HF, HFREF1, HFREF2, HDATAREF1, HDATAREF2) (3)
Hierbei bezeichnet HDATA Berechnungskorrekturdaten der parabelförmigen Horizontalsynchronisierspannung nach der Berechnung, und f3 eine freiwählbare Funktion von HF, HFREF1, HFREF2, HDTAREF1 und HDATAREF2.
Dann werden die berechneten Berechnungskorrekturdaten HDATA der parabelförmigen Horizontalsynchronisierspannung an den D/A- Wandler 6 ausgegeben (Schritt S16).
Die momentan anliegende Frequenz HF wird mit der Frequenz verglichen, die vorher von der Frequenzzählschaltung 14 gezählt wurde (Schritt S10), und wenn die beiden Frequenzen miteinander übereinstimmen, wartet der Betriebsablauf darauf, daß das nächste Mal von der Frequenzzählschaltung 14 eine Frequenz eingegeben wird. Wenn das nächste Mal eine Frequenz eingegeben wird, wird die eingegebene Frequenz mit der vorher eingegebenen Frequenz verglichen (Schritt S10).
Wenn die beiden Frequenzen miteinander übereinstimmen (Schritt S10), so wird keine Berechnung auf der Grundlage der Korrekturgleichung (3) durchgeführt, und werden die Korrekturdaten HDATA nicht geändert.
Die Spannung mit parabelförmiger Signalform, die mit einem Vertikalsynchronisiersignal synchronisiert ist, wird auf dieselbe Weise korrigiert wie bei der Ausführungsform 1.
Die parabelförmigen Horizontal- und Vertikalspannungen, die einzeln von der Schaltung 7 zur Erzeugung der parabelförmigen Horizontal- und Vertikalspannung ausgegeben werden, werden von dem Addierer 8 addiert (synthetisiert), invertiert und ausgegeben. Die synthetisierte parabelförmige Spannung, die von dem Addierer 8 invertiert und ausgegeben wurde, wird von dem invertierenden Verstärker 9 invertiert, verstärkt, und ausgegeben, und wird an die CRT-Fokussierungsspule 10 oder die Korrekturelektrode angelegt, wodurch ein Korrekturmagnetfeld bzw. ein elektrisches Korrekturfeld zur Korrektur der CRT- Fokussierung erzeugt wird.
Da die Spannung mit parabelförmiger Signalform für die geeignetste dynamische Fokussierung verwendet wird, selbst wenn sich die Frequenz des Horizontalsynchronisiersignals geändert hat, kann wie voranstehend geschildert die geeignetste oder beste Fokussierung erzielt werden, und daher kann die Fokussierung kontinuierlich der Änderung der Frequenz des Horizontalsynchronisiersignals folgen.
Da die Bezugskorrekturdaten des oberen und unteren Grenzwertes für die Frequenz des Horizontalsynchronisiersignals gespeichert werden, kann darüber hinaus die Speicherkapazität wesentlich verkleinert werden, und kann die Anzahl an Einstellpunkten klein sein.
Fig. 6 ist ein Blockschaltbild, welches eine Ausbildung der Anzeigeeinheit gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt. Die Anzeigeeinheit ist ein Farbfernsehempfänger, und ein Farbfernsehfunksignal, welches von einer Antenne 30 empfangen wurde, wird selektiv von einem Tuner 31 verstärkt, und in ein Zwischenfrequenzsignal umgewandelt, und einer Zwischenfrequenzverstärker- und Demodulationsschaltung 32 zugeführt. Das Zwischenfrequenzsignal wird von der Zwischenfrequenzverstärker- und Demodulationsschaltung 32 verstärkt, und in ein Farbfernsehsignal und ein Tonzwischenfrequenzsignal aufgeteilt. Nachdem das Tonzwischenfrequenzsignal von einer Tonzwischenfrequenzverstärkerschaltung 38 verstärkt wurde, wird das Tonsignal demoduliert und verstärkt, von einer Tondemodulations- und Verstärkerschaltung 39, und dann von einem Lautsprecher 40 ausgestrahlt.
Nachdem das Farbfernsehsignal von der Bildverstärkerschaltung 33 verstärkt wurde, wird es in ein Trägerchrominanzsignal C und ein Helligkeitssignal Y aufgeteilt. Das Trägerchrominanzsignal C wird an eine Farbsignalwiedergabeschaltung 34 übertragen, und das Helligkeitssignal Y wird an eine Helligkeitssignalverstärkerschaltung 35 übertragen, und an eine Synchronablenkschaltung 36. Die Farbsignalwiedergabeschaltung 34 gibt Farbdifferenzsignale R-Y, G-Y und B-Y von dem Trägerchrominanzsignal C wieder, und gibt die Farbdifferenzsignale aus. Das Helligkeitssignal Y, welches von der Helligkeitssignalverstärkerschaltung 35 verstärkt wurde, wird dem jeweiligen Farbdifferenzsignal R-Y, G-Y bzw. B-Y hinzuaddiert, und hieraus werden die Farbsignale R, G und B, die dann in eine CRT (Kathodenstrahlröhre) 12 eingegeben werden. In der CRT 12 werden die Farbsignale R, G und B zu Elektronenstrahlen entsprechend der jeweiligen Signalstärke.
Weiterhin liefert die Synchronisierungs- und Ablenkschaltung 36 das vertikale und horizontale Synchronisiersignal jeweils an eine CRT-Fokussierungskorrekturschaltung 37 und an eine Ablenkspule 11. Der übrige Aufbau und Betriebsablauf ist ebenso wie bei der CRT-Fokussierungskorrekturschaltung, die anhand der Ausführungsform 1 beschrieben wurde, so daß hier keine erneute Beschreibung erfolgt.
Wie voranstehend geschildert kann, da selbst dann, wenn die horizontale/vertikale Bildgröße geändert wird, die Spannung mit parabelförmiger Signalform für die geeignetste dynamische Fokussierung erhalten werden, die geeignetste Fokussierung erzielt werden, und daher die Fokussierung kontinuierlich der Änderung der Bildgröße folgen.
Da nur die Korrekturdaten für die Bezugsbildgröße gespeichert werden, kann darüber hinaus die Speicherkapazität wesentlich verkleinert werden.
In einem Fall, in welchem der Aufbau und der Betriebsablauf der CRT-Fokussierungskorrekturschaltung 37 von Fig. 6 ebenso sind wie bei der bezüglich der Ausführungsform 2 beschriebenen CRT- Fokussierungskorrekturschaltung, kann selbst dann, wenn sich die Frequenz des Horizontalsynchronisiersignals ändert, die Spannung mit parabelförmiger Signalform für die geeignetste dynamische Fokussierung erhalten werden. Daher läßt sich die geeignetste Fokussierung erzielen, und aus diesem Grund kann die Fokussierung kontinuierlich der Änderung der Frequenz des Horizontalsynchronisiersignals folgen.
Da nur die Korrekturdaten für den oberen und unteren Grenzwert für die Frequenz des Horizontalsynchronisiersignals gespeichert werden, kann darüber hinaus die Speicherkapazität wesentlich verkleinert werden, und die Anzahl der Einstellpunkte klein sein.
In einem Fall, in welchem der Aufbau und der Betriebsablauf der in Fig. 6 gezeigten CRT-Fokussierungskorrekturschaltung 37 ebenso sind wie bei den bezüglich der Ausführungsformen 1 und 2 beschriebenen CRT-Fokussierungskorrekturschaltungen, kann selbst dann, wenn sich die horizontale/vertikale Bildgröße und die Frequenz des Horizontalsynchronisiersignals ändern, die Spannung mit parabelförmiger Signalform für die geeignete dynamische Fokussierung erhalten werden.

Claims (5)

1. CRT-Fokussierungskorrekturverfahren mit folgenden Schritten:
Speichern von ersten Größendaten vorab, die einer Bezugsbildgröße auf einem CRT-Bildschirm entsprechen;
Speichern von Bezugskorrekturdaten vorab, die zur Erzeugung einer Spannung mit parabelförmiger Signalform verwendet werden, welche die CRT-Fokussierung entsprechend der Bezugsbildgröße korrigiert;
Empfangen von zweiten Größendaten, die einer von außen eingestellten Bildgröße entsprechen;
Vergleichen der ersten Größendaten und der zweiten Größendaten;
Berechnen von Berechnungskorrekturdaten zur Korrektur der CRT-Fokussierung dann, wenn die ersten und die zweiten Größendaten nicht miteinander übereinstimmen, auf der Grundlage der Bezugskorrekturdaten und der ersten und zweiten Größendaten; und
Erzeugung einer Spannung mit parabelförmiger Signalform auf der Grundlage der Berechnungskorrekturdaten.
2. CRT-Fokussierungskorrekturverfahren mit folgenden Schritten:
Vorab speichern von einem oberen und einem unteren Grenzwert für eine Frequenz eines CRT- Horizontalsynchronisiersignals;
Speichern von Bezugskorrekturdaten vorab, die zur Erzeugung einer Spannung mit parabelförmiger Signalform verwendet werden, welche die CRT-Fokussierung in Übereinstimmung mit dem oberen und unteren Grenzwert korrigiert;
Ermitteln einer Frequenz eines CRT- Horizontalsynchronisiersignals, wobei eine zweite Frequenz momentan ermittelt wird und eine erste Frequenz zu einem vorherigen Zeitpunkt ermittelt wurde;
Vergleichen der ersten Frequenz und der zweiten Frequenz;
Berechnen von Berechnungskorrekturdaten zur Korrektur der CRT-Fokussierung dann, wenn die erste Frequenz und die zweite Frequenz nicht miteinander übereinstimmen, auf der Grundlage der Bezugskorrekturdaten, der zweiten Frequenz und des oberen und unteren Grenzwertes; und
Erzeugung einer Spannung mit parabelförmiger Signalform auf der Grundlage der Berechnungskorrekturdaten.
3. CRT-Fokussierungskorrekturschaltung, welche aufweist:
einen Speicher (1) zum Speichern von ersten Größendaten vorab, die einer Bezugsbildgröße auf einem CRT- Bildschirm entsprechen, und zum Speichern von Bezugskorrekturdaten vorab, die zur Erzeugung einer Spannung mit parabelförmiger Signalform verwendet werden, welche die CRT-Fokussierung entsprechend der Bezugsbildgröße korrigiert;
eine Feststellungsvorrichtung (13) zum Ausgeben von zweiten Größendaten, die einer von außen eingestellten Bildgröße entsprechen;
eine Vergleichsvorrichtung (5) zum Vergleichen der ersten Größendaten und der zweiten Größendaten;
eine Berechnungsvorrichtung (5) zum Berechnen von Berechnungskorrekturdaten zur Korrektur der CRT- Fokussierung dann, wenn die ersten und die zweiten Größendaten nicht miteinander übereinstimmen, auf der Grundlage der Bezugskorrekturdaten und der ersten und zweiten Größendaten; und
eine Schaltung (7) zur Erzeugung einer Spannung mit parabelförmiger Signalform auf der Grundlage der Berechnungskorrekturdaten der Berechnungsvorrichtung (5).
4. CRT-Fokussierungskorrekturschaltung, welche aufweist:
einen Speicher (1a) zum vorab Speichern von einem oberen und einem unteren Grenzwert für eine Frequenz eines CRT- Horizontalsynchronisiersignals und zum Speichern von Bezugskorrekturdaten vorab, die zur Erzeugung einer Spannung mit parabelförmiger Signalform verwendet werden, welche die CRT-Fokussierung in Übereinstimmung mit dem oberen und unteren Grenzwert korrigiert;
eine Feststellungsvorrichtung (14) zum Ermitteln einer Frequenz eines CRT-Horizontalsynchronisiersignals, wobei eine zweite Frequenz momentan ermittelt wird und eine erste Frequenz zu einem vorherigen Zeitpunkt ermittelt wurde;
eine Vergleichsvorrichtung (5) zum Vergleichen der ersten Frequenz und der zweiten Frequenz;
eine Berechnungsvorrichtung (5) zum Berechnen von Berechnungskorrekturdaten zur Korrektur der CRT- Fokussierung dann, wenn die erste und die zweite Frequenz nicht miteinander übereinstimmen, auf der Grundlage der Bezugskorrekturdaten, der zweiten Frequenz, und der oberen und unteren Grenzwerte;
eine Schaltung (7) zur Erzeugung einer Spannung mit parabelförmiger Signalform auf der Grundlage der Berechnungskorrekturdaten der Berechnungsvorrichtung (5).
5. Anzeigeeinheit, welche aufweist:
eine CRT (12);
eine Fokussierungsspule (10) zur Korrektur der CRT- Fokussierung; und
eine CRT-Fokussierungskorrekturschaltung (37) zum Anlegen einer Spannung mit parabelförmiger Signalform an die Fokussierungsspule mit den Merkmalen mindestens eines der Ansprüche 3 und 4.
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