DE19754776A1 - Verfahren und Vorrichtungen zur Herstellung von grafischen Sicherheitsmerkmalen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtungen zur Herstellung von grafischen SicherheitsmerkmalenInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
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- D06H—MARKING, INSPECTING, SEAMING OR SEVERING TEXTILE MATERIALS
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf auf ein Verfahren und Vorrichtungen zur Herstellung
von grafischen Sicherheitsmerkmalen. Bekanntlich versteht man unter dem Begriff
"Sicherheitsmerkmal" die Bestandteile eines Produktes, deren Aufgabe es ist, die
Echtheit dieses Produktes, beispielsweise eines Ersatzteiles, eines Medikamentes,
eines Markenartikels oder eines Informationsträgers (Ausweis, Paß, Zertifikat,
Eintrittskarte, Banknote, CD, Videoband) zu beweisen. Durch die Herstellung von
Fälschungen solcher Produkte entstehen erhebliche wirtschaftliche, gesundheitliche
und Image-Schäden für die betroffenen Firmen, Organisationen oder Länder.
Sicherheitsmerkmale sollen so beschaffen sein, daß sie eine möglichst untrennbare
Einheit mit dem zu sichernden Produkt bilden, leicht überprüfbar sind und einen
möglichst großen Aufwand bei der Herstellung von Fälschungen erfordern.
Es existieren eine Vielzahl von Sicherheitsmerkmalen, die sich durch schwer
fälschbare mechanische, elektrische, magnetische, chemische, biologische oder
optische Eigenschaften auszeichnen. Beispiele sind Aufkleber mit Sollbruchstellen,
Radiofrequenz-Label, Kodierungen in Magnetstreifen, chemische
Erkennungsreaktionen auf Aufklebern oder Dokumenten, biologische Marker,
Hologramme, Wasserzeichen und Mikroperforationen.
Grafische Sicherheitsmerkmale sind Sicherheitsmerkmale, die mit meist aufwendigen
drucktechnischen Verfahren auf Produkte aufgebracht werden.
Die Fälschungssicherheit solcher Merkmale beruht auf der Schwierigkeit,
das grafische Erscheinungsbild der gedruckten Merkmale mit einem für Fälscher
vertretbarem Aufwand zu reproduzieren. Solche grafischen Sicherheitsmerkmale
sind beispielsweise im Stichtiefdruck oder Simultandruck hergestellte grafische
Muster, Portraits oder Abbildungen auf Banknoten, Briefmarken, Eintrittskarten und
Personaldokumenten.
Vorteile grafischer Sicherheitsmerkmale sind die schnelle Überprüfbarkeit mit dem
bloßen Auge oder mit einfachen Hilfsmitteln, sowie die geringen Kosten bei hohen
Auflagen. Im Stichtiefdruck hergestellte Grafiken lassen sich beispielsweise leicht
aufgrund ihrer charakteristischen Reliefstruktur ertasten oder aufgrund von
Kippeffekten bei verschiedenem Lichteinfall überprüfen, während im Simultandruck
hergestellte Muster mit einer Lupe überprüfbar sind.
Daher haben grafische Sicherheitsmerkmale eine große Bedeutung.
Nachteile grafischer Sicherheitsmerkmale sind die hohen einmaligen
Installationskosten für die Sicherheits-Druckverfahren, sowie die fehlende
Möglichkeit das Druckbild bei kleineren Auflagen kostengünstig zu ändern oder gar
dokumentspezifisch zu gestalten, d. h. jedes Dokument mit einer anderen
Information, wie zum Beispiel mit einer fortlaufender Kodierung, zu bedrucken.
Farbänderungen in Richtung der Druckbahn oder des Druckbogens können bei den
bekannten Druckverfahren für grafische Sicherheitsmerkmale nur durch partielle
Einfärbung einer Druckplatte oder durch den Zusammendruck mehrerer
verschiedengefärbter Druckplatten erreicht werden. Dies vervielfacht die Kosten der
Druckmaschine. Außerdem ist beim Zusammendruck mehrerer verschiedengefärbter
Druckplatten nur eine begrenzte Genauigkeit erreichbar, wodurch es schwierig ist
feinste Liniensegmente in verschiedenen Farben exakt Stoß an Stoß, zu drucken.
Aufgrund der mechanischen Anforderungen an die Druckplatten ist die kleinste
erreichbare Linienbreite bei den meisten Sicherheitsdruckverfahren auf 20-50 µm
beschränkt. Solche Linienbreiten können Fälscher mit einfacheren Druckverfahren
reproduzieren.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Herstellungsverfahren für grafische
Sicherheitsmerkmale ist es, daß nur ebene, flache und flexible Produkte mit solchen
Verfahren gegen Fälschung gesichert werden können. Beispielsweise kann eine
Compact Disc mit den bekannten Sicherheitsdruckverfahren nicht mit einem
grafischen Sicherheitsmerkmal versehen werden.
Außerdem entstehen bei einigen Sicherheitsdruckverfahren wie beispielsweise dem
Stahlstichtiefdruck, große Mengen von Farb- und Laugenabfällen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die beschriebenen Nachteile bei der
Herstellung grafischer Sicherheitsmerkmale durch ein einfaches, kostengünstiges
vielseitiges und umweltfreundliches Verfahren zu beheben.
Da die Reproduktion feiner grafischer Strukturen mit hohen Genauigkeiten die
Grundlage grafischer Sicherheitsmerkmale ist, muß ein verbessertes Verfahren
mindestens diesselben Anforderungen an die Qualität grafischer Strukturen erfüllen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß aus einer Düse oder einem
Array von mehreren Düsen kontinuierliche Farbstoffströme austreten, die sich auf der
Oberfläche des relativ zu den Düsen bewegten Produkts niederschlagen.
Mit kleinen Düsenöffnungen können feinste Linien auf dem
zu schützenden Produkt hergestellt werden. Da das erfindungsgemäße Verfahren
keinen Kontakt zwischen einer Druckplatte und dem Produkt erfordert, können bei
geeigneter Steuerung der Düsen auch nicht-ebene Produkte mit dem
Sicherheitsmerkmal versehen werden.
Durch die feststehenden Positionen der Düsen relativ zueinander in einem
Düsen-Array, kann ein exakter Abstand der Linien eingehalten werden.
Farbe, Linienstärke und Position der Linien oder Liniengruppen können durch
Modulation der Zusammensetzung des Farbstoffstroms, der Düsenposition oder durch
Ablenkung der Farbstoffströme jederzeit und synchron zum Produkt variiert werden.
So können beispielsweise produktspezifische Kodierungen erzeugt werden.
Das Verfahren bietet eine hohe Fälschungssicherheit, da mit feinen Düsen
Linienstärken ab 5 µm realisiert werden können, die entlang ihrer Ausdehnung
definiert die Farbe und die Linienstärke wechseln.
Solche Strukturen sind mit bekannten Druckverfahren nicht reproduzierbar.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist umweltfreundlich,
weil keine Farbabfälle auftreten.
Die Düsen und Ventile lassen sich preiswert mit aus der Schaltkreisfertigung
bekannten Verfahren der Mikrostrukturtechnik herstellen.
Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Durch Synchronisation der Düsen- oder Düsenarrayposition mit der Bewegung des
Produktes können verschiedene grafische Linienstrukturen realisiert werden.
In ähnlicher Weise kann die Farbe der Linien in bestimmten Bereichen des
Produktes variieren, indem die Zuführung verschiedener Farbstoffe zu den Düsen mit
der Bewegung des Produktes synchronisiert wird. Gekoppelt mit der Möglichkeit,
Linienstrukturen in Strichstärken ab einigen Mikrometern in einer Vielzahl von
Farben, die sich in Farbreservoirs bereithalten lassen zu realisieren, ergeben sich
vielfältigste Möglichkeiten hochgradig fälschungssichere grafische Strukturen
herzustellen. Feinste Linien haben darüberhinaus den Vorteil, die Lesbarkeit
darunterliegender Daten, beispielsweise der Personaldaten eines Wertdokuments
nicht zu beeinträchtigen und diese Informationen trotzdem gegen Verfälschung
zu sichern.
Um guillochenähnliche Linien zu fertigen, kann anstelle einer relativ zum Produkt
bewegten Düse auch der Farbstoffstrom einer feststehenden Düse abgelenkt
werden. Solche Ablenkungen lassen sich wie in den Unteransprüchen angegeben,
mechanisch oder elektrisch realisieren. Im Fall einer elektrischen Ablenkung ergibt
sich der Vorteil, daß keine mechanisch bewegten Teile benötigt werden.
Viele gegen Fälschung zu schützende Produkte haben eine komplexe Form oder
weisen schwierige Oberflächenverhältnisse auf. In diesem Fall bietet es sich an, die
erfindungsgemäßen grafischen Strukturen zunächst auf einen Zwischenträger zu
applizieren, wie es in einem Unteranspruch beschrieben ist. Beispielsweise kann die
Grafik auf eine Transferfolie aufgebracht und dann durch Heißtransfer-Verfahren auf
das Produkt aufgesiegelt werden. Weitere Unteransprüche geben Verfahren an, wie
eine schnelle und saubere An- und Abschaltung der Farbstoffströme realisiert
werden kann, um Liniensegmente herzustellen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Zeichnungen die einige
Ausführungsformen zeigen, erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer
Beschreibung weitere erfindungswesentliche Merkmale und Vorteile der Erfindung
hervor.
Es zeigen
Fig. 1 schematisiert die Darstellung einer Vorrichtung zur Herstellung eines
aus farbigen, geraden Linien bestehenden grafischen
Sicherheitsmerkmals
Fig. 2 schematisiert die Darstellung einer Vorrichtung zur Herstellung
farbiger, kurvenförmiger Linienstrukturen
Fig. 3 schematisiert ein Verfahren zur Herstellung exakt relativ zueinander
positionierter, farbiger, kurvenförmiger Linienstrukturen
Fig. 4 schematisiert ein Verfahren zur Herstellung exakt relativ zueinander
positionierter farbiger, eckiger Linienstrukturen
Fig. 5 schematisiert ein Verfahren zur Herstellung von segmentförmigen
Linienstrukturen
Fig. 6 schematisiert ein Verfahren zur Herstellung farbig-verschachtelter,
segmentförmiger Linienstrukturen
Fig. 7 schematisiert eine Vorrichtung zum An- und Abschalten des
Farbstoffflusses auf das Produkt
Fig. 8 schematisiert eine weitere Ausführungsform einer Vorrichtung
zum An- und Abschalten des Farbstoffflusses auf das Produkt
Fig. 9 schematisiert einer Vorrichtung zur elektrisch, steuerbaren Auslenkung
des Farbstoffstroms für die Realisierung kurvenförmiger Linien
Fig. 10 schematisiert eine weitere Ausführungsform einer Vorrichtung zur
steuerbaren Auslenkung des Farbstoffstroms mit Hilfe eines
Gas-Stroms für die Realisierung kurvenförmiger Linien
Fig. 11 schematisiert eine Vorrichtung zur Realisierung von Farbwechseln
entlang einer Linie.
Gemäß Fig. 1 werden vier Düsen 1-4 zu einem Düsenarray 6 zusammengefaßt.
Den einzelnen Düsen werden fließfähige, verschiedenfarbige Farbstoffe zugeführt,
die als Farbstoffstrahlen 1a-4a auf das Produkt 5 abgegeben werden. Durch die
Bewegung des Produkts 5 dargestellt als 7 oder die Bewegung des Arrays 6
dargestellt als 8 oder durch beide Bewegungen 7 und 8 entstehen auf dem Produkt
linienförmige grafische Strukturen 1i-4i.
Bei einem Düsendurchmesser von 10 µm und einem Farbstoff-Pumpdruck von 4 MPa
entsteht am Ausgang der Düse beispielsweise ein Farbstoffstrahl von 9 µm
Durchmesser und einer Fließgeschwindigkeit von etwa 50 m/sec. Wenn
beispielsweise eine Folie oder eine Papierbahn mit dieser Geschwindigkeit unter
dem Düsen-Array hindurchtransportiert wird, entstehen etwa 10 µm breite,
verschiedenfarbige Linien (1i-4i). Bei geringerer Geschwindigkeit verbreitern sich die
Linien entsprechend.
Fig. 2 zeigen, wie durch eine periodische Bewegung 12, 13 einzelner Düsen
27, 28 sich überschneidende kurvenförmige Linienstrukturen 1j, 2j, beispielsweise in
zwei verschiedenen Farben realisiert werden können. Die Bewegung 12, 13 der
Düsen kann beispielsweise über numerisch gesteuerte Schriftmotoren,
Linearmotoren, Piezoverstell-Elemente oder ähnliche Antriebe erfolgen.
In den Fig. 3 ist dargestellt, wie bei einer transversalen periodischen Bewegung 8
des Düsen-Arrays 6 eine kurvenförmige Liniengruppe (1k-4k) erzeugt werden kann.
Der Abstand der Linien relativ zueinander ist aufgrund der Anordnung der Düsen in
einem Array konstant.
Die Fig. 4 geben ein Beispiel an, wie mit einem Düsenarray 6, daß sich
periodisch um den Mittelpunkt 11 hin- und herdreht, Linienstrukturen 1l-4l realisiert
werden können.
Die Fig. 5 zeigen, wie durch Ab- und Anschalten des Farbstoffstroms 1a
Liniensegmente 1b realisiert werden können. Die Länge des Segmente läßt sich über
die Schaltzeit des Farbstoffstroms und die Relativgeschwindigkeit zwischen Düse 1
und Produkt 5 regeln.
Fig. 6 zeigt, wie durch die Verbindung der Düsen 1 und 2 zu einem Array 6,
dessen Achse in Richtung der Bewegung des Produkts 7 liegt, intermittierende
Liniensegmente 2b und 1c beispielsweise in verschiedenen Farben ausgeführt
werden können. Je nach Synchronisation der An- und Abschaltenzeitpunkte der
Düsen 1 und 2, stoßen die Liniensegmente 2b und 1c exakt aneinander, überlappen
einander oder sind durch Zwischenräume voneinander getrennt. Solche aus
verschiedenfarbigen Segmenten bestehenden Linien lassen sich bei geringer
Strichstärke mit Druckverfahren nur mit sehr hohem Aufwand simulieren,
weil die in den verschiedenen Segmentfarben eingefärbten Druckplatten bei der
nacheinander erfolgenden Farbübertragung auf das Produkt immer einen Versatz
gegenüber dem bereits auf dem Produkt befindlichen Farbauszug aufweisen.
Um schnelle An- und Abschaltvorgänge für die Farbstoffströme realisieren zu können
sieht die Vorrichtung in Fig. 7 vor, den Farbstoffstrahl 1a mit einem Gasstrom 14 in
die Richtung 1d auszulenken, in der er durch einem Auffangbehälter 15 vom Produkt
5 ferngehalten wird. Über eine Rückführleitung 16 kann der Farbstoff wieder dem
Reservoir 17 zugeführt werden.
Ein anderes Farbstoffstrom-Schaltschema zeigt Fig. 8. Hier wird der
Auffangbehälter 15 in den Farbstoffstrahl 1a bewegt 18 und dadurch die Zufuhr
des Farbstoffes auf das Produkt 5 unterbrochen.
Selbstverständlich kann auch die Farbstoffzufuhr 29 zur Düse 1 über ein Ventil 30
direkt geschaltet werden.
Fig. 10 zeigt, wie der Auftreffpunkt eines Farbstoffstrahls 1a ohne Bewegung der
Düse 1 variiert werden kann. In dieser Ausführungsform ist vorgesehen, einen
leitfähigen Farbstoff zu verwenden, der mit einer Spannung zwischen der Düse 1 und
einer Ringelektrode 10 aufgeladen wird. Der geladene Farbstoffstrom kann dann mit
den Ablenkplatten 9 in eine neue Richtung 1e ausgelenkt werden.
Ähnlich ist eine Auslenkung auch durch Gas-Ströme möglich. Fig. 14 zeigt, wie die
Gasströme 14, 14a einen Farbstoffstrom 1a in die Richtungen 1f bzw. 1g auslenken.
Die Linien, die auf dem Produkt 5 entstehen, sind entsprechend des Stärke der
Auslenkung zueinander versetzt.
Die Fig. 11 zeigen schließlich, wie Liniengruppen mit Farbwechseln realisiert
werden können. In Fig. 11a ist ein Liniensegment dargestellt, daß dadurch
entstanden ist, daß ein Farbstoff 19 über einen Farbstoffzufuhrregler 23 an die Düse
1 geleitet wird. Analog fließt Farbstoff 20 über einen Farbstoffzufuhrregler 24 an die
Düse 2. Wenn nun die Farbstoffzufuhrregler 23 und 24 gleichzeitig in die in Fig. 11b
gezeigte Stellung gebracht werden, fließt Farbstoff 19 in Düse 2 und Farbstoff 20 in
Düse 1. Die Liniensegmente 1i, 2i vertauschen ihre Farbe. Der Vorgang läßt sich
beliebig oft wiederholen.
Durch eine kontinuierliche Mischung zweier oder mehrerer Farbstoffe, läßt sich die
Farbe einer Linie auch kontinuierlich entlang der Linie verändern.
Wenn solche Linien in verschiedene Richtungen auf das Produkt aufgebracht
werden, entstehen grafische Strukturen, die prinzipiell nicht mit rotativen
Druckverfahren, d. h. mit Druckverfahren, die auf der Farbübergabe von Zylindern
basieren, reproduziert werden können.
1-4
Farbstoffdüsen
1
a-
4
a Farbstoffströme aus den Farbstoffdüsen
1-4
1
b aus dem Farbstoffstrom
1
a entstandene Linie mit der Länge
25
und der Strichdicke
26
1
c aus dem Farbstoffstrom
1
a entstandene Linie mit definierter Länge
1
d in den Auffangebehälter
15
abgelenkter Farbstoffstrom
1
a
1
e durch Ablenkelektroden
9
abgelenkter Farbstoffstrom
1
a
1
f, g durch Gasstrom
14
oder
14
a abgelenkte Farbstoffströme
1
a
1
i-
4
i aus den Farbstoffströmen
1-4
entstandene Linien
1
j-
2
j verschachteltes, kurvenförmiges von den Düsen
27
und
28
gedrucktes
Linienmuster in Farbe
1
(
1
j) und
2
(
2
j)
1
k-
4
k exakt relativ zueinander positionierte, farbige, kurvenförmige
Linienstrukturen
1
l-
4
l exakt relativ zueinander positionierte, farbige, eckige Linienstrukturen
5
Produkt
6
Farbstoffdüsen-Array
7
Bewegungsrichtung des Produktes
8
Bewegungsrichtung des Farbstoffdüsen-Arrays
9
Ablenkelektroden
10
Ring-Elektrode
11
Drehpunkt des Farbstoffdüsen-Arrays
6
12
Bewegungsrichtung von Farbstoffdüse
1
13
Bewegungsrichtung von Farbstoffdüse
2
14
,
14
a Gasströme zur Auslenkung des Farbstoffstroms
15
Farbstoffstrom-Auffangvorrichtung
16
Farbstoffstrom-Rückführung
17
Farbstoff-Reservoir
18
Bewegungsrichtung der Farbstoffstrom-Auffangvorrichtung
15
19
Farbstoff A
20
Farbstoff B
23
Farbstoffzufuhrregler für Farbstoffdüse
1
24
Farbstoffzufuhrregler für Farbstoffdüse
2
25
Länge des Liniensegmentes
1
b
26
Strichdicke des Liniensegments
1
b
27
Düse
1
28
Düse
2
29
Farbstoffzufuhr zu Düse
1
30
Ventil
Claims (23)
1. Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von grafischen Sicherheits
merkmalen dadurch gekennzeichnet, daß aus mindestens einer Düse ein
kontinuierlicher Farbstoffstrom austritt, der sich auf der Oberfläche eines relativ zu
dieser Düse bewegten Produkts niederschlägt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere solcher
Düsen (1-4) zu mindestens einem Array (6) zusammengefaßt sind.
3. Verfahren und Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
sich die einzelnen Düsen (1-4) des Düsenarrays (6) und/oder die Düsenarrays (6)
und/oder das Produkt (5) relativ zur Herstellungsvorrichtung bewegen.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der
einzelnen Düsen (14) des Arrays (6) und/oder der Düsenarrays (6)
mit der Bewegung des Produkts (5) synchronisiert ist.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine
Unterbrechung des Farbstoffstroms (1a), Linien (1b) mit definierter Länge (25) auf
dem Produkt (5) aufgebracht werden.
6. Verfahren und Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
mehrere Düsen (1, 2) durch eine synchronisierte Unterbrechung der Farbstoffströme
(1a, 2a) einzelne Segmente (1c, 2b) einer zusammenhängenden Linie auf einem
Produkt erzeugen.
7. Verfahren und Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Unterbrechung der Farbstoffströme (1a) durch die Ablenkung der Farbstoffströme in
eine Richtung (1d) in eine Auffangvorrichtung (15) realisiert ist.
8. Verfahren und Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zu- und Abschaltung einzelner Farbstoffströme (1a) durch einer Bewegung (18) der
Auffangvorrichtung (15) bei festem Farbstoffstrom derart realisiert wird, daß die
Auffangvorrichtung (15) den Farbstoffstrom bei einer bestimmten Position
unterbricht, bzw. wieder freigibt.
9. Verfahren und Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Richtung eines Farbstroms (1a) variiert wird, indem
- - der Farbstoffstrom durch eine Ring-Elektrode (10) elektrisch aufgeladen wird und
- - durch elektrisch geladene Ablenkplatten (9) synchron zur Bewegung des Produktes (5) in die Richtung (1e) abgelenkt wird.
10. Verfahren und Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Richtung eines Farbstroms (1a) variiert wird, indem der Farbstrom durch einen
Gas-Strom (14, 14a) in eine Richtung (1f, g) abgelenkt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Strichdicke (26)
der sich auf dem Produkt niederschlagenden Linie variiert.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Strichdicke der
sich auf dem Produkt niederschlagenden Linie durch Variation der
Relativgeschwindigkeit zwischen Farbstoff-Strömungsgeschwindigkeit und
Produktbewegungsgeschwindigkeit (7) variiert wird.
13. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Strichdicke der
sich auf dem Produkt niederschlagenden Linie durch die Modulation des
Düsendurchmessers variiert wird.
14. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Farbe
mindestens eines Farbstoffstroms (1a) entlang der sich auf dem Produkt
niederschlagenden Linie kontinuierlich oder diskontinuierlich ändert.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Farbe
mindestens eines Farbstoffstroms (1a) synchron zur Relativbewegung zwischen
Düse und Substrat ändert.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbe eines
Farbstoffstroms (1a) durch die Umschaltung der die Düse versorgenden
Farbstoffreservoirs mit einem Umschalter (23) verändert wird.
17. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbe des
Farbstoffstroms (1a) durch kontinuierliche Veränderung des Mischungsverhältnisses
mindestens zweier Farbstoffströme variiert wird.
18. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem
Produkt aufgebrachten grafischen Sicherheitsmerkmale einen Trocknungsprozeß
durchlaufen.
19. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem
Produkt aufgebrachten grafischen Sicherheitsmerkmale einen Prozeß durchlaufen,
durch den mit thermischen oder chemischen Prozessen die Haftung der Linien auf
der Produktoberfläche verbessert wird.
20. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem
Produkt aufgebrachten grafischen Sicherheitsmerkmale mit einer Schutzschicht
bedeckt werden.
21. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die grafische
Sicherheitsmerkmale auf nicht-ebene Produkte aufgebracht werden,
indem durch eine Abstandskonstanthaltungs-Regelung ein konstanter Abstand
der Düsenarrays (6) und des Produktes (5) gewährleistet wird.
22. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die
Farbstoffströme (1a-4a) zusätzliche Sicherheitsmerkmalsstoffe oder -partikel
eingebettet sind.
23. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das grafische Sicherheitsmerkmal auf einen Zwischenträger aufgebracht und
von dort auf das Produkt transferiert wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997154776 DE19754776A1 (de) | 1997-11-28 | 1997-11-28 | Verfahren und Vorrichtungen zur Herstellung von grafischen Sicherheitsmerkmalen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1997154776 DE19754776A1 (de) | 1997-11-28 | 1997-11-28 | Verfahren und Vorrichtungen zur Herstellung von grafischen Sicherheitsmerkmalen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19754776A1 true DE19754776A1 (de) | 1999-06-02 |
Family
ID=7851365
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997154776 Withdrawn DE19754776A1 (de) | 1997-11-28 | 1997-11-28 | Verfahren und Vorrichtungen zur Herstellung von grafischen Sicherheitsmerkmalen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19754776A1 (de) |
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