DE19754694A1 - Adapterplatte zur Befestigung von Klemmenkästen an Stranggepreßten Gehäusen für Elektromotoren - Google Patents
Adapterplatte zur Befestigung von Klemmenkästen an Stranggepreßten Gehäusen für ElektromotorenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Adapterplatte zur Befestigung von
Klemmenkästen an stranggepreßten Gehäusen für Elektromotoren, wie sie
für die rationelle Herstellung von luftgekühlten Elektromaschinen benötigt
wird.
Nach dem bekannten Stand der Technik werden stranggepreßte Gehäuse für
Elektromotoren dadurch für den Anschluß von Klemmenkästen vorbereitet,
daß entweder an den starkwandiger ausgebildeten Anschlußseiten unter
Aufgabe der Verrippung durch spanabhebende Bearbeitungsvorgänge
Anschlußflächen nachträglich geschaffen werden oder indem die
entsprechenden Gehäuseseiten bereits im Strangpreßverfahren durchgehend
vollflächig ausgebildet werden.
Für den Fall des Einsatzes dieser Gehäuseteile für die Ausbildung von
Fußmotoren ist es auch allgemein erforderlich, zwei verschiedene Varianten
an stranggepreßten Rohgehäusen vorzuhalten, weil anderenfalls an
wenigstens zwei Seiten die Anordnung von Kühlrippen entfallen müßte.
Unabhängig davon, ob die Anschlußfläche erst in nachträglichen
Bearbeitungsgängen spanabhebend geschaffen wird oder ob diese
Anschlußflächen bereits im Rohgehäuse ausgebildet sind, ist es in jedem
Fall erforderlich, neben den Kabelzuführungsbohrungen die
Gewindebohrungen für die Befestigung der Klemmenkästen am
Motorgehäuse nachträglich herzustellen. Da die genormten Klemmenkästen
in den verschiedenen bekannten Varianten zwar ein weitgehend
vereinheitlichtes Anschlußmaß aufweisen, jedoch über einen Montageboden
nicht verfügen, bestehen zusätzlich erforderliche Bearbeitungsgänge im
Anbringen der Befestigungsklemmen für den Erdanschluß und in der
erforderlichen Herstellung der Befestigungsvoraussetzung für die
unterschiedlichen Klemmenleisten.
Die Aufgabe der Erfindung besteht deshalb in der Schaffung einer
technischen Lösung, mit deren Hilfe die Mängel des bekannten Standes der
Technik überwunden werden.
Insbesondere soll der mechanische Bearbeitungsaufwand im Zusammenhang
mit der Vorbereitung der Klemmenleisten- und Klemmenkastenmontage
beim Herstellen von Elektromaschinen im größtmöglichen Maße reduziert
werden können.
Gleichzeitig ist Bestandteil der Aufgabe, die Berippung von luftgekühlten
Motorgehäusen praktisch unterbrechungsfrei am gesamten Gehäuseumfang
zu erhalten. Weiterhin ist beabsichtigt, das stranggepreßte Vormaterial für
jede Motorengröße auf jeweils eine einzige Ausführungsvariante reduzieren
zu können.
Die Aufgabe wird erfindungsgemaß im wesentlichen durch die
schutzbegründenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Danach ist eine Adapterplatte für die Befestigung von Klemmenkästen
an strangepreßten Gehäusen für Elektromotoren oder Generatoren aus einem
einheitlichen Material einteilig ausgebildet. Sie besitzt wenigstens eine,
vorzugsweise jedoch zwei symmetrisch angeordnete,
Kabeldurchführungsmuffen. Die Unterseite der Adapterplatte ist als
Abstützfläche ausgebildet, an der wenigstens sechs Bohrungszapfen
angeordnet sind. Diese Bohrungszapfen enthalten Gewindebohrungen für die
Befestigung des Klemmenkastens einerseits und für die Befestigung der
Klemmenleiste andererseits. Zusätzlich enthält die Adapterplatte Bohrungen
für die Befestigung der Adapterplatte am Motorgehäuse. Neben der Fläche
zum Abstützen der Adapterplatte auf den Kühlrippen des Motorgehäuses ist
an der gegenüberliegenden Seite der Adapterplatte eine Anschlußebene für
die Befestigung des Klemmenkastens ausgebildet.
Eine derartig beschaffene Adapterplatte erlaubt es, nach Anbringen der
Kabeldurchführungsbohrung oder vorzugsweise mehrerer
Kabeldurchführungsbohrungen am Motorgehäuse die dadurch örtlich fixierte
Adapterplatte an den Rippen des Motorgehäuses zu befestigen. Dazu sind
jeweils wenigstens zwei Rippenpaare an jeder vorgeschlagenen
Anschlußseite des Motorgehäuses für die Aufnahme von Blechschrauben für
die Befestigung der Adapterplatte ausgebildet. Die Wahl des Ansatzpunktes
für die Adapterplatte ist durch die Gehäuseausbildung über die gesamte
Länge des Gehäuses nicht eingeschränkt sondern wird ausschließlich
bestimmt durch die erforderliche Lage der Kabeldurchführungsbohrung. Auf
diese maximal zwei Bohrringen für die Kabeldurchführung beschränkt sich
die erforderliche mechanische Bearbeitung des Motorgehäuses für die
Zwecke des Anschlusses des Klemmenkastens und der Klemmenleiste.
Es ist vorgesehen, die Adapterplatte in einer Ausführungsvariante der
Erfindung aus dem gleichen Material herzustellen, aus dem das
Motorgehäuse selbst beschaffen ist. Bevorzugt wird das Bauteil aus
Aluminiumdruckguß gefertigt.
Es ist auch vorgesehen, in den an der Abstützfläche der Adapterplatte
angeordneten Bohrungszapfen Sackbohrungen anzuordnen, so daß bei der
Ausstattung dieser Bohrung mit Gewinden zum Zwecke der Befestigung von
Klemmenkasten und Klemmenleiste die erwünschte Dichtigkeit des
Klemmenkastens zum Erreichen hoher Schutzarten nicht beeinträchtigt wird.
Im wesentlichen der gleichen Zielstellung dient die Anordnung von
Aufnahmen an den Kabeldurchführungsmuffen, die für das Anbringen von
Abdichtungselementen zwischen Motorgehäuse und Adapterplatte
vorgesehen sind.
Dem dichten Abschluß des Klemmenkasteninneren dient es auch, daß die
Anschlußebene der Adapterplatte, die für die Befestigung des
Klemmenkastens vorgesehen ist, als abdichtungsfähiger umlaufender Rand
ausgebildet ist.
Schließlich sind an den Bohrungen für die Befestigung der Adapterplatte am
Motorgehäuse ebenfalls Aufnahmen für den Einsatz von Dichtelementen
angeordnet.
Auf diese Weise kann im Bedarfsfall mit einfachen Mitteln ein
höchstmöglicher Staub- und Wasserschutz gewährleistet werden, ohne dafür
unnötig dick ausgebildete Motorgehäusewandungen oder spezielle
Vorkehrungen an den Verbindungsstellen zum Motorgehäuse zu benötigen.
Die unterseitige Abstützfläche der Adapterplatte kann wahlweise eben oder
konkav gekrümmt ausgebildet sein. Damit ist eine weitgehende Paßfähigkeit
der Adapterplatte an die Oberflächenbeschaffenheit des verrippten
stranggepreßten Gehäuseprofils zu gewährleisten.
An der Oberseite der Adapterplatte ist neben den Befestigungsbohrungen für
die Klemmenleiste ein Befestigungszapfen für den Erdanschluß angeordnet.
Damit erfordert auch diese unerläßliche technische Maßnahme keine
besondere Berücksichtigung bei der Vorfertigung und Nachbearbeitung des
Motorgehäuses.
In einer weiteren Ausführungsvariante ist an wenigstens einer der
vorgesehenen Befestigungsbohrungen für die Aufnahme der Klemmenleiste
eine zusätzliche Sachbohrung für das formschlüssige Fixieren der
Klemmenleiste an der Adapterplatte angeordnet. Dies ermöglicht
bedarfsweise die form- und kraftschlüssige Befestigung der Klemmenleiste
an der Adapterplatte mit lediglich einer Schraubverbindung.
Es ist weiterhin vorgesehen, am in das Motorgehäuse hineinreichenden Ende
der Kabeldurchführungsmuffen Fasen anzuordnen, die dem erleiterten
Einsetzen der an sich bekannten Kabelschutzhülsen dienen.
Im Gegensatz zur bisher bekannte Vorgehensweise bei der Komplettierung
von stranggepreßten Motorgehäusen mit Klemmenkästen reduziert sich der
Arbeitsaufwand auf das Herstellen der erforderlichen
Kabeldurchführungsbohrungen im Motorgehäuse mittels Bohren oder
Fräsen, auf das Ansetzen der Adapterplatte und deren Befestigung an den
Kühlrippen mit maximal zwei Blechschrauben sowie auf das Einsetzen der
Kabelschutzhülsen in die Kabeldurchführungsmuffen der Adapterplatte.
Die Vorteile der Erfindung bestehen insbesondere darin, daß an
stranggepreßten Motorgehäusen außer dem Anbringen der
Kabeldurchführungsbohrungen für Zwecke der Klemmenkastenmontage
praktisch keine mechanischen Bearbeitungsvorgänge mehr erforderlich sind.
Die erfindungsgemäße Adapterplatte, die vorzugsweise als
Aluminiumdruckgußelement ausgeführt ist, erfordert außer dem Entgraten
keine weitere mechanische Bearbeitung. Durch das Anbringen von
einfachen Dichtelementen an den Kabeldurchführungsmuffen und an den
Befestigungsbohrungen kann die Schutzart IP 56 sicher gewährleistet
werden. Die am Adapter angeordnete Anschlußfläche ermöglicht den
dichten Anschluß aller gebräuchlichen Klemmenkastenformen.
Die Anwendung der Adapterplatte ermöglicht das Aufrechterhalten der
Berippung des Motorgehäuses über den vollen Umfang und damit die
optimale Motorkühlung. Der mögliche Entfall von bisher benötigten
besonderen Anschlußflächen für die Montage der Klemmenkästen ist mit
erheblichen Material- und Masseeinsparungen und mit beachtlichen
Verminderungen des mechanischen Bearbeitungsaufwandes verbunden.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß bei Veränderungen der
Wicklungskonstruktion lediglich der Ansatzpunkt für das Bohren oder
Fräsen der Kabeldurchführungen am praktisch unveränderten Motorgehäuse
neu gewählt werden muß.
Auch die Wahl veränderter Klemmenkastenvarianten hat nunmehr keine
Rückwirkungen mehr auf die Bearbeitung des Motorgehäuses oder die
Gestaltung des erforderlichen Montageablaufs.
Schließlich ermöglicht die erfindungsgemäße Lösung den Einsatz
einheitlichen stranggepreßten Vormaterials für den Fall, daß beim Einsatz
des Vormaterials für den Bau von Fußmotoren der Klemmenkasten an der
den Füßen gegenüberliegenden Gehäuseseite oder seitlich am Gehäuse
angebracht werden soll.
Auch diese Option führt zu beachtlichen Rationalisierungseffekten nicht nur
in der Lagerhaltung sondern auch bei der Herstellung des stranggepreßten
Vormaterials selbst.
Die Erfindung soll nachstehend mit einem Ausführungsbeispiel näher
erläutert werden.
In der beigefügten Zeichnung zeigen:
Fig. 1 die schematische Schnittdarstellung einer am stranggepreßten
Motorgehäuse befestigten Adapterplatte;
Fig. 2 die schematische Unteransicht einer Adapterplatte;
Fig. 3 die schematische Draufsicht auf eine Adapterplatte;
Fig. 4 die schematische Schnittdarstellung der Adapterplatte gemäß
der Schnittlinie A-A;
Fig. 5 die schematische Schnittdarstellung der Adapterplatte gemäß
der Schnittlinie B-B.
Gemäß Fig. 1 bis Fig. 5 ist eine Adapterplatte 1 als Aluminiumdruckgußteil
in einer Wanddicke von ca. 1,5 mm ausgebildet. Sie besitzt eine etwa
quadratische Anschlußfläche 9 für den Klemmenkasten mit einer Seitenlänge
von ca. 70 mm. An der Unterseite der Adapterplatte 1, die gleichzeitig als
ebene Abstützfläche 10 für die Auflage auf den Kühlrippen des
stranggepreßten Motorgehäuses 11 ausgebildet ist, befinden sich insgesamt
sechs Bohrungszapfen 3, 4, die mit Durchmessern von etwa 5 mm und
Längen zwischen 5-9 mm zwischen die Kühlrippen des Motorgehäuses 11
eingefügt werden können. Während vier von der Anschlußebene 9 für den
Klemmenkasten ausgehende Bohrungszapfen 3 in Abständen von ca. 56 mm
quadratisch an der Unterseite der Adapterplatte 1 angeordnet sind, sind die
Bohrungszapfen 4 für die Aufhahnie der Gewindebohrung 8 zur
Klemmenleistenbefestigung auf der Längsachse der Adapterplatte 1 im
Abstand von ca. 20 mm angeordnet.
Diese Bohrungszapfen 4 enthalten je eine von der Oberseite der
Adapterplatte 1 ausgehende Gewindebohrung 8 in der Größe M 3.
Zusätzlich ist neben wenigstens einer der beiden Bohrungszapfen 4 eine ca.
3 mm tiefe Sackbohrung 14 mit einem Durchmesser von ca. 3 mm
angeordnet, die dem formschlüssigen Fixieren der Klemmenleiste an der
Adapterplatte 1 für den Fall des Verwendens von nur einer einzigen
Befestigungsschraube dient. Mit der Anordnung dieser zusätzlichen
Sackbohrung 14 ist gewährleistet, daß im wesentlichen alle gebräuchlichen
Klemmenleisten mit der erfindungsgemäßen Adapterplatte 1 sicher
verbunden werden können. Während der Fixierzapfen der einen
gebräuchlichen Klemmenleistenform von der zweiten Gewindebohrung 8
aufgenommen werden kann, kann der Fixierzapfen der weiteren
gebräuchlichen Klemmenleistenbauform von der Sackbohrung 14
aufgenommen werden.
An der Unterseite der Adapterplatte 1 sind weiterhin zwei Stück
symmetrisch zur Längsachse der Adapterplatte 1 befindliche
Kabeldurchführungsmuffen 2 im Abstand von ebenfalls 20 mm angeordnet,
wobei der lichte innere Durchmesser jeder der beiden
Kabeldurchführungsmuffen 2 ca. 12 mm beträgt. Die Wanddicke der
Kabeldurchführungsmuffen 2 beträgt etwa 2 mm, so daß sich der äußere
Durchmesser der Kabeldurchführungsmuffen 2 zu etwa 16 mm ergibt. Die
Aufnahme 12 für das vorgesehene Dichtelement zwischen Motorgehäuse 11
und Kabeldurchführungsmuffe 2 ist in Form eines etwa 1 mm breiten
Bundes vorgesehen, der etwa 3 mm vom freien Ende entfernt am äußeren
Umfang der Kabeldurchführungsmuffe 2 ausgebildet ist. Das freie Ende der
Kabeldurchführungsmuffe 2 besitzt weiterhin eine etwa 45° betragende Fase
15 mit einer Breite von ca. 0,5 mm für das erleichterte Einführen der
Schutzhülse.
Symmetrisch zur Längsachse der Adapterplatte 1 sind im Achsabstand von
etwa 40 mm zwei Bohrungen 6 für die Befestigung der Adapterplatte 1 am
Motorgehäuse 11 angeordnet. Der Durchmesser dieser Bohrungen 6 beträgt
etwa 6 mm. An der Oberseite der Adapterplatte 1 besitzen diese Bohrungen
6 je eine Aufnahme 13 für ein Dichtelement, so daß die am Motorgehäuse
11 befestigte Adapterplatte 1 mit dem aufgesetzten Klemmenkasten ein
sicher insbesondere gegen Feuchtigkeit abgeschirmtes Gehäuse bildet.
Die Aufnahme 13 für das Dichtelement wird durch eine etwa 2,5 bis 3 mm
breite kreisringförmige Fläche gebildet, die von einem etwa 2 mm hohen
Rand umgeben ist.
Die Befestigung der Adapterplatte 1 am Motorgehäuse 11 erfolgt im
Beispiel mit Hilfe von Blechschrauben, die über die Bohrungen 6 in die
speziell ausgebildeten Kühlrippenpaare, die durchgehend an wenigstens
zwei um 90° versetzten Seiten am Motorgehäuse 11 angegossen sind,
eingreifen.
An der Oberseite der Adapterplatte 1 ist weiterhin seitlich neben der
Anschlußebene 9 für den Klemmenkasten der Befestigungszapfen 7 für den
Erdanschluß angeordnet, der im Beispiel als Anguß mit einer quadratischen
Querschnittsfläche von etwa 7 mm Seitenlänge und etwa 8 mm Höhe
ausgebildet ist. Dieser Befestigungszapfen 7 besitzt eine Gewindebohrung
M 4.
1
Adapterplatte
2
Kabeldurchführungsmuffe
3
Bohrungszapfen für die Aufnahme der Gewindebohrung zur
Klemmenkastenbefestigung
4
Bohrungszapfen für die Aufnahme der Gewindebohrung zur
Klemmenleistenbefestigung
5
Gewindebohrung für die Befestigung des Klemmenkastens
6
Bohrung für die Befestigung der Adapterplatte am Motorgehäuse
7
Befestigungszapfen für den Erdanschluß
8
Gewindebohrung für die Befestigung der Klemmenleiste
9
Anschlußebene für den Klemmenkasten
10
Fläche zum Abstützen der Adapterplatte auf den Kühlrippen des
Motorgehäuses
11
Motorgehäuse
12
Aufnahme für das Dichtelement zwischen Motorgehäuse und
Kabeldurchführungsmuffe
13
Aufnahme für das Dichtelement an der Bohrung zur Befestigung der
Adapterplatte am Motorgehäuse
14
Sackbohrung für das formschlüssige Fixieren der Klemmenleiste an
der Adapterplatte
15
Fase an der Kabeldurchführungsmuffe zum Einfähren der
Schutzhülse.
Claims (11)
1. Adapterplatte zur Befestigung von Klemmenkästen an
stranggepreßten Gehäusen für Elektromotoren, dadurch
gekennzeichnet,
daß die Adapterplatte (1) einteilig aus einem einheitlichen Material ausgebildet ist,
daß an der Adapterplatte (1) wenigstens eine Kabeldurchführungsmuffe (2) angeordnet ist,
daß die Adapterplatte (1) an der Abstutzfläche (10) wenigstens sechs Bohrungszapfen (3, 4) aufweist,
daß an der Adapterplatte (1) Gewindebohrungen (5) für die Befestigung des Klemmenkastens und Bohrungen (6) für die Befestigung der Adapterplatte (1) am Motorgehäuse angeordnet sind und
daß an der Adapterplatte (1) eine Anschlußebene (9) für den Klemmenkasten und eine Fläche (10) zum Abstützen der Adapterplatte (1) auf den Kühlrippen des Motorgehäuses (11) ausgebildet sind.
daß die Adapterplatte (1) einteilig aus einem einheitlichen Material ausgebildet ist,
daß an der Adapterplatte (1) wenigstens eine Kabeldurchführungsmuffe (2) angeordnet ist,
daß die Adapterplatte (1) an der Abstutzfläche (10) wenigstens sechs Bohrungszapfen (3, 4) aufweist,
daß an der Adapterplatte (1) Gewindebohrungen (5) für die Befestigung des Klemmenkastens und Bohrungen (6) für die Befestigung der Adapterplatte (1) am Motorgehäuse angeordnet sind und
daß an der Adapterplatte (1) eine Anschlußebene (9) für den Klemmenkasten und eine Fläche (10) zum Abstützen der Adapterplatte (1) auf den Kühlrippen des Motorgehäuses (11) ausgebildet sind.
2. Adapterplatte nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Adapterplatte (1) aus dem gleichen Material wie das
Motorgehäuse (11), vorzugsweise aus Aluminium-Druckguß,
beschaffen ist.
3. Adapterplatte nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß in den Bohrungszapfen (3, 4) Sackbohrungen
angeordnet sind.
4. Adapterplatte nach dem Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Sackbohrungen der Bohrungszapfen (3, 4) als Gewindebohrungen
ausgebildet sind.
5. Adapterplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß an den Kabeldurchführungsmuffen (2)
Aufnahmen (12) für die Abdichtung zwischen Motorgehäuse und
Adapterplatte (1) sichernde Dichtelemente angeordnet sind.
6. Adapterplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die unterseitige Abstützfläche (10) der
Adapterplatte (1) eben oder konkav gekrümmt ausgebildet ist.
7. Adapterplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß an der Oberseite der Adapterplatte (1) ein
Befestigungszapfen (7) für den Erdanschluß angeordnet ist.
8. Adapterplatte nach einem der Ansprüchen 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Anschlußebene (9) für den Klemmenkasten
als abdichtungsfähiger umlaufender Rand ausgebildet ist.
9. Adapterplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß an den Bohrungen (6) für die Befestigung der
Adapterplatte (1) am Motorgehäuse Aufnahmen (13) für
Dichtelemente angeordnet sind.
10. Adapterplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß an wenigstens einer der Befestigungsbohrungen
(8) für die Aufnahme der Klemmenleiste eine zusätzliche
Sackbohrung (14) für das formschlüssige Fixieren der Klemmenleiste
an der Adapterplatte (1) angeordnet ist.
11. Adapterplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß an den Kabeldurchführungsmuffen (2) Fasen
(15) für das erleichterte Einsetzen von Kabelschutzhülsen angeordnet
sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997154694 DE19754694A1 (de) | 1997-12-10 | 1997-12-10 | Adapterplatte zur Befestigung von Klemmenkästen an Stranggepreßten Gehäusen für Elektromotoren |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19754694A1 true DE19754694A1 (de) | 1999-06-17 |
Family
ID=7851299
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997154694 Withdrawn DE19754694A1 (de) | 1997-12-10 | 1997-12-10 | Adapterplatte zur Befestigung von Klemmenkästen an Stranggepreßten Gehäusen für Elektromotoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19754694A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004027744A1 (de) * | 2004-06-07 | 2005-12-22 | Wilo Ag | Elektromotor mit Elektronikkasten |
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| US9723754B2 (en) | 2012-09-20 | 2017-08-01 | Komatsu Ltd. | Ground structure of controller mounted in construction machine |
-
1997
- 1997-12-10 DE DE1997154694 patent/DE19754694A1/de not_active Withdrawn
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