DE19753320A1 - Verfahren zur Kühlung einer Wechselstrommaschine, insbesondere Transversalflußmaschine und Wechselstrommaschine - Google Patents
Verfahren zur Kühlung einer Wechselstrommaschine, insbesondere Transversalflußmaschine und WechselstrommaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Kühlung einer Wechselstrommaschine,
insbesondere einer Transversalflußmaschine, ferner eine
Wechselstrommaschine, insbesondere Transversalflußmaschine.
Elektrische Maschinen in Form von Wechselstrommaschinen sind in
verschiedenen Ausführungen aus einer Vielzahl von Druckschriften bekannt.
Wechselstrommaschinen, beispielsweise Asynchronmaschinen oder
Synchronmaschinen, die nach dem Prinzip der Drehfelderzeugung arbeiten,
sind aus Dubbel, Taschenbuch für den Maschinenbau, Seite V18-V31,
bekannt.
Elektrische Maschinen in Form von Wechselstrommaschinen, die nach dem
Transversalflußprinzip arbeiten, sind beispielsweise in den Druckschriften
- (1) DE 35 36 538 A1
- (2) DE 37 05 089 C1
- (3) DE 39 04 516 C1
- (4) DE 41 25 779 C1
offenbart. Diese beschreiben im wesentlichen das Grundprinzip und den
Aufbau.
Wechselstrommaschinen, die nach dem Transversalflußprinzip arbeiten,
umfassen wenigstens einen Stator mit mindestens einer Ankerwicklung und
einen der Ankerwicklung gegenüberliegenden Rotor. Der Rotor besteht dabei
aus wenigstens zwei nebeneinander angeordneten, durch eine Zwischenlage
aus magnetisch und elektrisch nicht leitenden Material getrennten,
Ringelementen, die in Umfangsrichtung eine Vielzahl von wechselweise
angeordneten polarisierten Magneten und Weicheisenelementen aufweisen.
Eine derartige Anordnung zweier Ringelemente bildet eine Polstruktur.
Vorzugsweise sind Transversalflußmaschinen symmetrisch aufgebaut. Diese
umfassen dann zwei durch eine zentrale Trägerscheibe getrennte
Polstrukturen.
Bei einer derartigen Maschine wird im Betrieb sowohl im Rotor als auch im
Stator aufgrund der durch die Wicklungen und die Magnetkerne auftretenden
und durch induzierte Wirbelströme bedingten Verlustleistungen Wärme
erzeugt. Diese begrenzt bei Nichtergreifung geeigneter Maßnahmen die
Belastbarkeit, die Belastungsdauer und damit auch die Einsetzbarkeit der
Wechselstrommaschine. Insbesondere sind vor allem Situationen kritisch, bei
denen eine solche Maschine bei hoher Last und vor allem hoher Drehzahl
arbeitet.
Zur Vermeidung dieses nachteiligen Effektes ist es grundsätzlich bekannt, den
Stator an Kühleinrichtungen anzuschließen. Auf diese Weise kann eine
Erwärmung der Maschine und deren Komponenten verringert werden.
Aus der DE 43 35 848 A1 sind des weiteren eine Vielzahl von Möglichkeiten
zur Verbesserung der Kühlwirkung bekannt, im einzelnen eine Kühlanordnung
derart auszuführen, daß die Kühleinrichtungen mindestens einen Kühlkanal
aufweisen, welcher im Bereich oder in der Nähe der Trägerscheibe in den
Stator eingebaut und von einem Kühlfluid durchströmbar ist. Jeder Kühlkanal
ist dabei von der Trägerscheibe nur durch eine Kanalabdeckung minimaler
Dicke und den Luftspalt zwischen Rotor und Stator getrennt.
Ebenfalls aus dieser Druckschrift bekannt ist eine Ausführung mit axial
verlaufendem Kühlkanal in einer Distanzscheibe, welche zwischen einem Paar
von Statorabschnitten vorgesehen ist. Die Distanzscheibe liegt der
Trägerscheibe radial gegenüber, ist symmetrisch zur Trägerscheibe
angeordnet und gegenüber den Statorabschnitten thermisch isoliert. Diese
besteht aus einem Material, das magnetisch passiv ist und eine gute
Wärmeleitfähigkeit besitzt.
Eine weitere Möglichkeit zur Verbesserung der Wärmeabführung besteht
darin, die Trägerscheibe und die im Bereich der Kühlkanäle
gegenüberliegenden Bereiche des Stators mit ineinandergreifenden
komplementären Zähnen zu versehen, welche im wesentlichen parallel
zueinander verlaufende Flächen haben und durch einen Luftspalt voneinander
getrennt sind.
Anstatt der vorstehend beschriebenen Maßnahmen oder zusätzlich kann ein
Rotor eingesetzt werden, welcher an der Trägerscheibe befestigt, mindestens
ein Paar von Sammlerringen aufweist, welche durch einen Isolierring aus
magnetisch passiven und elektrisch nicht-leitendem Material verbunden sind,
und bei welchem in den Isolierring, in Umfangsrichtung verteilt, Speicherzellen
eingearbeitet sind, die mit einem Phasenübergangsmaterial gefüllt sind.
Die Wirkung dieser bekannten Maßnahmen kann durch eine geeignete
Werkstoffauswahl und Oberflächenbehandlung erhöht werden.
Diesen aus der Druckschrift DE 43 35 848 A1 bekannten Maßnahmen ist
gemeinsam, daß es dabei um eine Möglichkeit der indirekten Rotorkühlung
handelt, bei der die Verlustwärme zum Teil erst über isolierende Medien, z. B.
Luft und Kunststoffe abgeführt werden kann bzw. im Falle der Speicherzellen
die Verlustspitzen abgepuffert werden. Die Dauerleistung der
Wechselstrommaschine wird dadurch beschnitten. Ein weiterer Nachteil
besteht darin, daß große Kühleffekte nur mit hohem fertigungstechnischen
Aufwand erzielt werden können. Die am stärksten beanspruchten und
erwärmten Bereiche des Rotors können oft nicht optimal und vor allem nicht
gleichmäßig gekühlt werden, insbesondere davon betroffen sind die
Verbindungsstellen zwischen den einzelnen Ringelementen einer Polstruktur
und/oder die Verbindung zwischen Trägerscheibe und den Polstrukturen.
Bei Drehfeldmaschinen, insbesondere Asynchronmaschinen, welche ebenfalls
aus Rotor und Stator aufgebaut sind, wobei der Stator vorzugsweise auf
einem größeren Durchmesser in radialer Richtung betrachtet als der Rotor
angeordnet ist, entzieht sich der Rotor einer intensiven Kühlung, sofern nicht
extern ein kühlendes Gas, beispielsweise Luft oder Stickstoff, oder eine
Flüssigkeit, wie zum Beispiel Wasser oder Öl, zugeführt werden. Es ist
allgemein bekannt, daß bei Traktionsantrieben größerer Leistung mit
Drehfeldmaschinen sich bisher die Durchzugsbelüftung durchgesetzt hat. Bei
kleineren Baugrößen bleibt somit die Kühlung des Rotors und damit auch des
Statorwickelkopfes jedoch unbefriedigend. Zur Lösung dieses Problemes wird
vorgeschlagen, das Bewegen der Luft im Stirnraum zu verbessern und einen
internen Luftkreislauf zwischen Statorblechpaket und Rotorblechpaket zu
realisieren, um die Kühlung zu verbessern. Bei dieser Lösung wird nur die in
der elektrischen Maschine eingeschlossene Luft bewegt. Wärmeinhalt und
Wärmeübergang führen jedoch zu keiner spürbaren Verbesserung.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Kühlanordnung für
eine Wechselstrommaschine, insbesondere eine Transversalflußmaschine
derart auszuführen, daß neben der Gewährleistung einer wirkungsvollen
Kühlung der Wechselstrommaschine, insbesondere des Rotors als besonders
stark beanspruchtes Bauteil, ein geringer konstruktiver und kostenmäßiger
Aufwand zu verzeichnen ist. Ein weiteres wesentliches Ziel besteht in der
Erhöhung der Dauerleistung und damit der Verfügbarkeit.
Die erfindungsgemäße Lösung ist durch die Merkmale der Ansprüche 1, 3
und 18, 19 charakterisiert. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den
Unteransprüchen beschrieben.
Erfindungsgemäß erfolgt die Kühlung der besonders stark beanspruchten
Bereiche einer Wechselstrommaschine, welche nach dem
Transversalflußprinzip oder dem Drehfeldprinzip arbeitet, und einen, in einem
Gehäuse angeordneten Rotor und einem Stator aufweisen, durch
Direkteinspritzung bzw. Einbringung von Kühlmittel unter geringem Überdruck
von Kühlmittel in den Bereich der zu kühlenden Teile, beispielsweise Rotor
und Stator, Ankerwicklungen e.t.c. im Gehäuse, wobei das Kühlmittel nach
Wärmeaufnahme aus diesem herausgeführt wird. Der Kreislauf kann offen
oder geschlossen sein. Des weiteren kann die Einbringung von Kühlmittel an
jeder beliebigen Stelle erfolgen. Die Direkteinspritzung erfolgt dabei entweder
direkt auf die Oberflächen von Rotor und/oder Stator und/oder
Ankerwicklungen und/oder derart vor diesen Oberflächen in einem
bestimmten Abstand, daß eine kühlende Wirkung auf die Oberflächen erzielt
wird. Die Einbringrichtung sowie die Anzahl der Einbringstellen und deren
Auslegung, d. h. Größe der Einbringöffnung, Größe des
Leitungsdurchmessers, Größe des Einbringdruckes hängt vom konkreten
Einsatzfall ab.
Bei Ausführungen von Wechselstrommaschinen, insbesondere
Transversalflußmaschinen oder Drehfeldmaschine, mit einem Rotor und einen
Stator, welche in radialer Richtung wenigstens jeweils einen inneren und/oder
einen äußeren Zwischenraum miteinander bilden, wird erfindungsgemäß zur
Kühlung Kühlmittel in wenigstens einen der Zwischenräume zwischen Rotor
und Stator mit einem geringem Überdruck eingebracht. Ein erster Teil des
Kühlmittels tritt in direkten Kontakt mit den erwärmten Bereichen am Rotor,
ein zweiter mit den erwärmten Bereichen am Stator und den
Ankerwicklungen. Ein dritter Teil vermischt sich mit der im Zwischenraum
befindlichen Luft. Durch Wärmeübergang von den stark erwärmten Teilen und
Wärmeströmung innerhalb des eingebrachten Kühlmittels kann die
Verlustwärme von den Magneten, den Sammlerelementen von Rotor und
Stator und den Ankerwicklungen direkt abgeführt werden. Die konventionelle
Möglichkeit der indirekten Kühlung wird somit durch eine direkte Kühlung
ersetzt. Die Möglichkeit der direkten Kühlung zeichnet sich durch eine hohe
Flexibilität hinsichtlich der Kühlmöglichkeiten mit einfachen Mitteln aus.
Insbesondere sind an den einzelnen Bauteilen der Wechselstrommaschine,
insbesondere der Transversalflußmaschine, keine zusätzlichen aufwendigen
Veränderungen zur Erzeugung eines Kühleffektes vorzusehen. Es genügt im
einfachsten Fall das Vorsehen eines einzigen Kühlkreislaufes. Des weiteren
besteht die Möglichkeit, den Kühleffekt in Abhängigkeit von der Belastung zu
steuern, beispielsweise durch Änderung der Einbringmenge, Einbringdauer.
Die Einbringung des Kühlmittels erfolgt vorzugsweise beidseitig des Rotors in
die zwischen Rotor und Stator gebildeten Zwischenräume, d. h. sowohl in die
in radialer Richtung äußeren Zwischenräume als auch in die in radialer
Richtung inneren Zwischenräume zwischen Rotor und Stator, welche auch als
Luftspalte bezeichnet werden. Eine einseitige Einbringung ist ebenfalls
denkbar, jedoch bedeutet dies unter Umständen einen geringeren Kühleffekt.
Die Einbringung kann auch über den Zwischenraum direkt auf den
Rotoraußenmantel und/oder die Rotorfläche am Innenumfang des Rotors
und/oder den Stator erfolgen, dies bedeutet, daß der Betriebsmittelstrahl in
einem bestimmten, festlegbaren Winkel auf diese Flächen gerichtet ist.
Für die Einbringung des Kühlmittels in die Zwischenräume in Einbaulage in
Umfangsrichtung betrachtet gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten.
Vorzugsweise wird jedoch eine Variante gewählt, bei welcher das Kühlmittel
im Schnitt der Wechselstrommaschine betrachtet, in Einbaulage in den radial
äußeren und/oder inneren Zwischenraum eingebracht wird. Dies bietet den
Vorteil, daß für den Rücklauf des Kühlmittels die Schwerkraft optimal
ausgenutzt werden kann. Jede andere Möglichkeit der Einbringung des
Betriebsmittels in Umfangsrichtung ist ebenfalls denkbar. Zu bevorzugen ist
jedoch eine Ausführung mit Einbringung in einem Bereich oberhalb der
Rotordrehachse.
Die Einbringung kann des weiteren bezogen auf einen Zwischenraum
- 1) im Schnitt in Einbaulage betrachtet entweder nur in einer bestimmten Höhe an einer Einbringstelle oder
- 2) über eine Vielzahl, in einem bestimmten Abstand in Umfangsrichtung zueinander angeordneter, einzelner Einbringstellen oder
- 3) über einem bestimmten Teilbereich der Zwischenräume in Umfangsrichtung erfolgen.
Die Einbringung des Kühlmittels kann auch in einen Zwischenraum erfolgen,
welcher von Rotor und Gehäuse gebildet wird.
Vorrichtungsmäßig sind dazu entsprechende Durchgangsöffnungen,
beispielsweise ein Form von kreisrunden Bohrungen und Langlöchern, im
Statorgrundkörper, welcher entweder von einem separaten Gehäuse
umschlossen wird oder gleichzeitig auch als Gehäuse ausgebildet sein kann
vorzusehen.
Aufgrund der Einbringung mit Überdruck und evt. vorgenommener
Fördermaßnahmen fließt das erwärmte Kühlmittel in einen Sammelbehälter.
Dieser ist vorzugsweise in Schwerkraftrichtung , d. h. in einem Bereich in
Schwerkraftrichtung unterhalb der Einbringstellen bezogen auf die Einbaulage
angeordnet. In diesem Fall sind keine zusätzlichen Einrichtungen zur
Förderung des Kühlmittels erforderlich. Eine Anordnung des
Sammelbehälters, bei welcher eine Zuführung zu diesem entgegen oder
senkrecht zur Schwerkraftrichtung erfolgt, ist bei Vorsehung geeigneter
Maßnahmen zur Förderung des Kühlmittels ebenfalls denkbar.
Für die Anordnung des Sammelbehälters bestehen im einzelnen folgende
zwei Grundmöglichkeiten:
- 1) Anordnung innerhalb des Gehäuses der Wechselstrommaschine, insbesondere der Transversalflußmaschine oder
- 2) Anordnung außerhalb des Gehäuses der Wechselstrommaschine, insbesondere der Transversalflußmaschine.
Die Einbringung des Kühlmittels, insbesondere die Festlegung der Richtung
des Kühlmittelstrahles kann je nach gewünschtem Effekt auf folgende Arten
erfolgen:
- 1) geneigt zur Rotationsrichtung des Rotors
- 2) in Rotationsrichtung des Rotors
- 3) senkrecht zur Rotationsrichtung des Rotors oder
- 4) entgegen der Rotationsrichtung des Rotors.
Eine Kombination bzw. eine Hintereinanderschaltung dieser Möglichkeiten ist
bei entsprechender Anordnung der Einbringstellen ebenfalls denkbar.
Zusätzlich können diese Möglichkeiten mit einer Neigung des
Kühlmittelstrahles gegenüber den den Zwischenraum bildenden Elementen,
d. h. dem Rotor oder dem Stator überlagert werden.
Vorzugsweise wird als Kühlmittel mit geringer Viskosität, d. h. mit einer
geringen inneren Reibung infolge von Kraftwirkungen zwischen den
Molekülen verwendet, beispielsweise in Form von niederviskosen Öl.
Die erfindungsgemäße Lösung bietet die Möglichkeit der Abfuhr von Wärme
auch an den kritischen Bereichen, welche mittels konventionellen
Kühlanordnungen bisher nur ungenügend gekühlt werden konnten.
Gleichzeitig bietet die Verwendung von Öl zusätzlich die Möglichkeit des
Korrossionsschutzes des Rotors.
Die Führung des Kühlmittels kann
- 1) wie bereits oben ausgeführt, in einem offenen Kreislauf mit einem Sammelbehälter, mit evt. vorzusehender Pumpeneinrichtung zur Förderung des Kühlmittels in der Einlaßleitung, welche den Sammelbehälter mit der Wechselstrommaschine, insbesondere der Transversalflußmaschine, bzw. mit den, den Zwischenräumen zugeordneten Einbringstellen verbindet, oder aber
- 2) in einem geschlossenen Kreislauf, welchem entsprechende Kühleinrichtungen zugeordnet sein können, erfolgen.
Im erstgenannten Fall kann das Kühlmittel im Sammelbehälter
zwischengespeichert und dann direkt über die Pumpeneinrichtung wieder
der Einbringstelle zugeführt werden. In diesem Fall findet eine Abkühlung des
Kühlmittels allein aufgrund der Zwischenspeicherung im Sammelbehälter statt.
Vorzugweise wird das Kühlmittel jedoch im offenen Kreislauf über eine
Kühleinrichtung, beispielsweise in Form eines Kühlers oder eines
Wärmetauschers in der Einlaßleitung geführt. Ein offener Kreislauf bietet
zudem den Vorteil der freien Dosierbarkeit der einzubringenden
Kühlmittelmenge. Die Pumpeneinrichtung kann auch durch die
Wechselstrommaschine wenigstens mittelbar, vorzugsweise jedoch direkt
angetrieben werden. In diesem Fall ist der Kühlmittelstrom proportional zur
Rotordrehzahl und der anfallenden Verlustmenge.
Im geschlossenen Kreislauf wird das Kühlmittel in der Regel fortlaufend
zwischen Ablauf und Einbringstelle geführt. Diesen kann ebenfalls eine
Kühleinrichtung, beispielsweise in Form eines Wärmetauschers oder eines
Kühlers zugeordnet sein. Dem geschlossenen Kreislauf können jedoch auch
durch Zuordnung von Zufuhr- und Abfuhrleitungen und Möglichkeiten der Zu-
und Abschaltung dieser Leitungen Mittel zum Austausch von Kühlmittel
zugeordnet sein, welche die Einhaltung einer bestimmten Temperatur des den
Einbringstellen zugeführten Kühlmittels einhalten.
Bei Kühlung des Kühlmittels mittels eines Wärmetauschers, besteht die
Möglichkeit, daß letzterer von einem zweiten Kühlmedium durchströmt wird,
welches Bestandteil eines unabhängigen Kühlkreislaufes ist. Beispielsweise
wird das Kühlmittel der Wechselstrommaschine, insbesondere der
Transversalflußmaschine durch den Kühlwasserkreislauf einer
Verbrennungskraftmaschine, vorzugsweise eines Dieselmotors zurückgekühlt.
Eine derartige Ausführung ist insbesondere in dieselelektrischen Antrieben
anwendbar.
In beiden Kreisläufen können des weiteren Mittel zur Beeinflussung der
Durchflußmengen eingesetzt werden.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit den Kühlmittelkreislauf mit einer Steuerung
zur aktiven Beeinflussung, insbesondere der Einstellbarkeit von
Einbringmenge, Einbringdauer und Einbringwinkel in Abhängigkeit von der
Belastung zu koppeln. Dazu kann beispielsweise eine, die Belastung
wenigstens mittelbar charakterisierende Größe überwacht werden.
Der Einbringdruck kann ebenfalls einstellbar sein.
Die erfindungsgemäße Lösung ist bei Wechselstrommaschinen
unterschiedlichsten Aufbaus anwendbar. Diese ist daher sowohl bei
Wechselstrommaschinen, insbesondere Transversalflußmaschinen mit im
wesentlichen symmetrischen Aufbau, d. h. bei Transversalflußmaschinen mit
einem Rotor mit sich beidseitig von einer zentralen Trägerscheibe in axialer
Richtung erstreckenden Polstrukturen als auch bei Ausführungen mit nur einer
Polstruktur einsetzbar. Des weiteren sind auch Anwendungen mit
Wechselstrommaschinen, welche nur einem Zwischenraum zwischen Rotor
und Stator bilden, denkbar. Die Anzahl der möglichen, mit Kühlmittel zu
versorgenden Zwischenräume ist dabei abhängig vom Aufbau der
Wechselstrommaschine.
Die erfindungsgemäße Kühlung kann auch als Maßnahme zur zusätzlichen
Kühlung in Kombination mit herkömmlichen Kühlmaßnahmen bei jeder Art von
Wechselstrommaschinen eingesetzt werden.
Die konkrete und detaillierte konstruktive Ausführung, insbesondere die
Gestaltung der Verbindungsleitungen und Kanäle zwischen
Zwischenraumaustritt und der Einbringstelle liegt im Ermessen des
Fachmannes.
Die erfindungsgemäße Lösung der Aufgabe wird nachfolgend anhand von
Figuren erläutert.
Die Fig. 1 verdeutlicht schematisch anhand eines Axialschnittes den Aufbau
einer Wechselstrommaschine in Form einer Transversalflußmaschine 1 in
Einbaulage in stark vereinfachter Darstellung. Aus Gründen der
Übersichtlichkeit wurde für einen Teil der rotationssymmetrischen Bauteile auf
die Darstellung der Schraffur verzichtet. Die Transversalflußmaschine 1 umfaßt
einen Rotor 2 und einen Stator 3. Der Rotor 2 umfaßt eine in einem
Statorgehäuse 4 gelagerte Rotorwelle 5 mit einer darauf drehfest befestigten
und sich im wesentlichen in radialer Richtung erstreckenden zentralen
Trägerscheibe 6, an deren Stirnseiten beidseitig jeweils zur Rotordrehachse A
koaxial angeordnete Polstrukturen - eine erste Polstruktur 7 und eine zweite
Polstruktur 8 vorgesehen sind. Jede Polstruktur 7 bzw. 8 umfaßt zwei in
axialer Richtung nebeneinander angeordnete und jeweils durch eine
Zwischenlage 9 bzw. 10 aus magnetisch und elektrisch nicht leitendem
Material getrennte Reihen 11 und 12 bzw. 13 und 14 aus in Umfangsrichtung
wechselweise magnetisierten Magneten 15 mit dazwischenliegenden
Weicheisenelementen 16. Stirnseitig ist im dargestellten Fall jeder Polstruktur
7 bzw. 8 ein Endring 17 bzw. 18 zugeordnet.
Der Stator 3 weist einen Grundkörper auf, in welchem in Umfangsrichtung
verlaufende, radial äußere und/oder radial innere Ankerwicklungen, im
dargestellten Fall 21 bzw. 23 und 20 bzw. 22 untergebracht sind. Diese sind
von axial verlaufenden Schnittbandkernen 24, 25 bzw. 26 und 27 umgeben.
Die Ankerwicklungen 21 und 23 bilden mit den zugehörigen
Schnittbandkernen 25 und 27 bezogen auf die Einbaulage in radialer
Richtung jeweils einen inneren Statorteil 28 bzw. 29, die Ankerwicklungen 20
und 22 bilden mit den Schnittbandkernen 24 und 25 jeweils einen äußeren
Statorteil 30 bzw. 31.
Der innere Durchmesser di und der Außendurchmesser da des Rotors 2 ist
derart zu den Abmessungen der Statorteile 28 und 29 bzw. 30 und 31
gewählt, daß zwischen Rotor 2 und Stator 3 auch als Luftspalt bezeichnete
Zwischenräume ausgebildet sind. Ein erster Zwischenraum 32 zwischen
inneren Statorteil 28 und dem Rotor 2, ein zweiter Zwischenraum 33 zwischen
innerem Statorteil 29 und ein dritter sowie vierter Zwischenraum 34 und 35
sind jeweils zwischen den äußeren Statorteilen 30 und 31 und dem Rotor 2
gebildet.
Der Transversalflußmaschine 1 ist eine Kühlvorrichtung 36 zugeordnet. Diese
umfaßt einen offenen Kühlmittelkreislauf 37. Der Kühlmittelkreislauf 37 umfaßt
einen Behälter 38, welcher bezogen auf die Rotorachse A im wesentlichen
unterhalb von den radial äußeren Zwischenräumen 34 und 35 angeordnet ist.
Der Behälter 38 ist über eine zentrale Zufuhrleitung 39, welche im
dargestellten Fall in zwei Teilleitungen 40 und 41 verzweigt, die sich in axialer
Richtung jeweils in einen Bereich, der außerhalb der Polstrukturen 7 und 8
liegt, erstrecken. Diese Teilleitungen 40 und 41 dienen im dargestellten Fall
zur Einbringung von Kühlmittel, insbesondere der Kühlflüssigkeit, in die
einzelnen Zwischenräume 32 bis 35 zwischen Rotor 2 und Stator 3. Zu
diesem Zweck sind im Bereich der Einbringstellen, d. h. der Mündungen der
Teilleitungen in die Zwischenräume 32 bis 35 entsprechende, hier im
einzelnen nicht dargestellte Einrichtungen vorgesehen, welche das Kühlmittel
unter einem vorzugsweise leichten Überdruck in die jeweiligen
Zwischenräume 32 bis 35 eingeben. Dazu können beispielsweise
entsprechend gestaltete Düsen eingesetzt werden. Im einzelnen versorgt hier
die Teilleitung 40 die beiden Zwischenräume 32 und 34 und die Teilleitung 41
die beiden Zwischenräume 33 und 35.
Als Kühlmittel findet vorzugsweise Kühlflüssigkeit in Form von Öl mit geringer
Viskosität Anwendung. Dieses wird im wesentlichen aus den Leitungen 40
und 41 direkt auf den Rotoraußenmantel 42 und in den radial inneren
Zwischenraum 32 bzw. 33 eingesprüht. Ein erheblicher Teil des eingesprühten
Kühlmittels tritt dabei in direkten Kontakt mit dem Rotor 2 und ermöglicht
durch Wärmeübergang vom Rotor 2 und Wärmeströmung innerhalb des
Kühlmittels einen Wärmeabfuhr vom Rotor 2. Das Kühlmittel wird dann in
Rotordrehrichtung mitgerissen und sammelt sich schließlich im radial äußeren
Bereich der Transversalflußmaschine 1, insbesondere im radial äußeren
Bereich des Grundkörpers des Stators 3 in Einbaulage unterhalb der
Rotordrehachse A, d. h. in Wirkungsrichtung der Schwerkraft sozusagen am
Boden 46 der Grundkörperinnenwand 45 an. Zu diesem Zweck ist
vorzugsweise beim dargestellten symmetrischen Aufbau der
Transversalflußmaschine zwischen den einzelnen Statorteilen des
Außenstators in der Innenwand eine in Umfangsrichtung des Grundkörpers
und koaxial zur Rotordrehachse ringförmige Ausnehmung 47 eingearbeitet. An
diese Ausnehmung ist eine zentrale Abführleitung 48 ankoppelbar. Diese
erstreckt sich beispielsweise durch einen Teil des Grundkörpers und mündet
in den offenen Behälter 38. Die Entleerung erfolgt dabei im wesentlichen unter
dem Einfluß der Schwerkraft in den offenen Behälter 38. Das Kühlmittel strömt
somit ständig um.
Der Begriff Leitung soll sich dabei nicht nur auf das rohr- oder
schlauchförmige Element beziehen sondern auch jegliche Form zur Führung
von Kühlmittel, insbesondere Kühlflüssigkeit, d. h. beispielsweise auch auf im
Statorgehäuse bzw. im Grundkörper des Stators 3 angeordeten Kanälen,
umfassen.
Zur Förderung des Kühlmittels vom Sammelbehälter 38 zu den Einbringstellen
bzw. den Zwischenräumen erfolgt im dargestellten Fall mittels einer
Pumpeneinrichtung 50. Im offenen Kreislauf 37 ist des weiteren eine
Kühleinrichtung in Form eines Kühlers 51 vorgesehen.
Zusätzlich sind im Kreislauf 37 Mittel zur Beeinflussung der Durchflußmenge,
beispielsweise in Form von Drosseln 52 vorgesehen.
Die Fig. 2 verdeutlicht in schematisch vereinfachter Darstellung anhand eines
Axialschnittes beispielhaft die Möglichkeit der Nutzung des
erfindungsgemäßen Verfahrens bei einer Wechselstrommaschine mit
Drehfelderzeugung in Form einer Drehstom-Asynchronmaschine. Diese ist hier
mit 50 bezeichnet. Die Drehstrom-Asynchronmaschine umfaßt einen Stator 51
und einen Rotor 52, wobei der Stator 51 dem Rotor 52 in Umfangsrichtung
wenigstens teilweise unter Entstehung eines Zwischenraues 53 umschließt.
Der Stator 51, welcher auch Primärteil genannt wird, umfaßt eine
Drehstromwicklung 54, während der Rotor 52 mit einer sogenannten
Kurzschlußwicklung 55 versehen ist. Die Leistung wird mittels des im Stator
erzeugten Drehfeldes auf den asynchron rotierenden Rotor 52 übertragen.
Stator 51 und Rotor 52 sind in einem Gehäuse 56 angeordnet. Das Prinzip
der Direkteinspritzung wird mit Hilfe einer Kühlvorrichtung 57 in Form eines
offenen Kreislaufes realisiert. Als Behälter 58 dient in diesem Fall das
Gehäuse 56. Es ist jedoch auch denkbar, daß ein Behälter oder Tank genutzt
wird, welcher sich außerhalb des Gehäuses 56 befindet.
Im dargestellten Fall steht ein Teil des über den offenen Kreislauf 57 in das
Gehäuse eingebrachten Kühlmittels sowohl bei rotierendem Rotor als auch
bei stehendem Rotor in den Stirnräumen 58 und 59, welche jeweils vom
Stator bzw. Rotor 51 und 52 und der Gehäusewand des Gehäuses 56
gebildet werden. Von dort gelangt es über wenigstens einen Auslaß 60 in ein
Leitungssystem 61 über Pumpeinrichtungen 62 und evt. wie hier dargestellt
über einen Filter 63 und eine Drossel 64 zu Einführöffnungen, hier
beispielshaft 65 und 67, am Gehäuse 56, über welche das Kühlmittel mittels
entsprechender Einrichtungen eingespritzt oder - gedüst wird. Im
dargestellten Fall wird das Kühlmittel im einzelnen auf den Wickelkopf 54
und/oder den Rotorkurzschlußring 55 und/oder Bohrungen bzw. Kanälen 66
im Rotorblechpaket und/oder in die Zwischenräume 53 aufgebracht.
Bei Ausführung eines Rotors 52 mit einer Vielzahl von in Umfangsrichtung
verteilt angeordneten Kanälen 66, sind diese vorzugsweise auf einem
gemeinsamen Durchmesser bezogen auf die theoretische Rotorachse
ARtheoretisch angeordnet. Diese Kanäle 66 erstrecken sich vorzugsweise über die
gesamte axiale Erstreckung des Rotors 52 zwischen den beiden Stirnseiten
des Rotors. Die Auslegung hinsichtlich Größe, Verlauf und Abstand zur
theoretischen Rotorachse ARtheoretisch liegt dabei im Ermessen des Fachmannes.
Bei zusätzlichem Vorsehen von Kanälen 68 im Stator 51 bildet sich
aufgrund der Rotorrotation zwischen den Kanälen 66 und 68 bei
entsprechender Drehrichtung des Rotors 52 bei einer bestimmten
Einspritzrichtung ein sogenannter innerer Kreislauf aus, welcher Flüssigkeit
aus den stirnseitigen Bereichen 58 bzw. 59 durch die Kanäle 68 im Stator 51
und die Kanäle 66 im Rotor 52 befördert und im Kreislauf führt. Dieser Effekt
schafft dann eine zusätzliche Kühlmöglichkeit für den Stator. Es besteht dabei-
d. h. nur bei Einspritzung von Kühlmittel in die Kanäle 66 oder bei
zusätzlicher Führung im Kreislauf die Möglichkeit, bei bereits erhältlichen
Asynchronmaschinen, welche zum Zwecke der Kühlung entsprechende
Bohrungen im Rotor und im Stator enthalten und diese zur Realisierung eines
internen Luftkreislaufes nutzen, ohne Veränderung dieser Kanäle für den
internen Kühlmittelkreislauf zu verwenden.
Die dargestellte Form der Einbringung stellt eine von vielen Möglichkeiten dar.
Es ist somit auch eine Einbringung seitlich denkbar. Dabei kann jede
beliebige Einbringrichtung realisiert werden. Auch hinsichtlich der Zahl der
Einbringstellen ist die vorliegende Ausführung nicht begrenzt.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist hinsichtlich seiner Anwendbarkeit nicht
auf eine bestimmte Funktionsweise der Wechselstrommaschine sowie einen
bestimmten Aufbau beschränkt. Es ist lediglich sicherzustellen, daß im
Bereich des Außenumfanges des Rotors ein Kühlmittelsumpf vorhanden ist,
aus welchem aufgrund der Rotorrotation Kühlflüssigkeit bzw. Kühlmittel
mitgerissen und somit zerstäubt wird.
Für die Ausgestaltung des Kühlmittelkreislaufes und die detaillierte Ausführung
der Einspritzmittel gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten. Entscheidend ist,
daß die Einbringmenge in den entsprechenden Zwischenräumen oder den
entsprechenden Bereichen der zu kühlenden Bauteile, derart gewählt wird,
daß ein optimales Kühlergebnis ohne eine Verringerung des Wirkungsgrad es
bei sehr hohen Drehzahlen, d. h. Umfangsgeschwindigkeiten, da das
eingebrachte Kühlmittel mit dem Rotor mitgerissen wird. Die konkrete
Auslegung erfolgt entsprechend den Erfordernissen des Einsatzfalles.
Claims (33)
1. Verfahren zur Kühlung einer Wechselstrommaschine, mit einem Rotor
und einem Stator, gekennzeichnet durch das folgende Merkmal:
ein Kühlmittel wird mit wenigstens geringem Überdruck direkt im Bereich der zu kühlenden Teile im Gehäuse eingebracht und nach Wärmeaufnahme aus diesem herausgeführt.
ein Kühlmittel wird mit wenigstens geringem Überdruck direkt im Bereich der zu kühlenden Teile im Gehäuse eingebracht und nach Wärmeaufnahme aus diesem herausgeführt.
2. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Kühlmittel in einem geschlossenen Kreislauf zwischen einem Ablauf
und wenigstens einer Einbringstelle geführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Kühlmittel in einem offenen Kreislauf zwischen einem Ablauf und
wenigstens einer Einbringstelle geführt wird.
4. Verfahren zur Kühlung einer Wechselstrommaschine, insbesondere
einer Transversalflußmaschine, mit einem Rotor und einem Stator,
welche wenigstens jeweils einen radial inneren und/oder einen radial
äußeren Zwischenraum miteinander bilden, gekennzeichnet durch das
folgende Merkmal:
ein Kühlmittel wird mit wenigstens geringem Überdruck direkt in wenigstens einen der Zwischenräume eingebracht und nach Wärmeaufnahme aus diesem herausgeführt.
ein Kühlmittel wird mit wenigstens geringem Überdruck direkt in wenigstens einen der Zwischenräume eingebracht und nach Wärmeaufnahme aus diesem herausgeführt.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das
Kühlmittel in einem geschlossenen Kreislauf zwischen einem Ablauf
und wenigstens einer, dem Zwischenraum zugeordneten Einbringstelle
geführt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das
Kühlmittel in einem offenen Kreislauf zwischen einem Ablauf und
wenigstens einer, dem Zwischenraum zugeordneten Einbringstelle
geführt wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet
daß das Kühlmittel über eine Vielzahl in einem bestimmten Abstand in
Umfangsrichtung voneinander angeordneten Einbringstellen in den
Zwischenraum eingebracht wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet
daß das Kühlmittel über einen, sich in Umfangsrichtung festlegbar
erstreckenden Bereich in den Zwischenraum eingebracht wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kühlmittel in einem Winkel zur Rotationsrichtung des Rotors
und/oder zum Rotor und/oder Stator eingebracht wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das
Kühlmittel senkrecht zur Rotationsrichtung des Rotors eingebracht wird.
11. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das
Kühlmittel in Rotationsrichtung des Rotors eingebracht wird.
12. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das
Kühlmittel entgegen der Rotationsrichtung des Rotors eingebracht wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Dauer der Einbringung des Kühlmittels
einstellbar ist.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die
Einbringung und die Abfuhr des Kühlmittels während des Betriebes
kontinuierlich erfolgt.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß die Menge des eingebrachten Kühlmittels
veränderlich einstellbar ist.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß der Einbringwinkel veränderlich einstellbar ist.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, daß der Druck des einzubringenden Kühlmittels frei
einstellbar ist.
18. Wechselstrommaschine
- 18.1 mit einem, in einem Gehäuse angeordneten Rotor und einem Stator;
- 18.2 mit wenigstens einer Kühleinrichtung; gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- 18.3 die Kühleinrichtung umfaßt wenigstens einen Kühlkreislauf, welcher wenigstens mittelbar den Ablauf aus dem Gehäuse mit wenigstens einer Einbringstelle für Kühlmittel im Gehäuse verbindet;
- 18.4 die Kühleinrichtung umfaßt Mittel, welche im Bereich der Einbringstelle dem Kühlmittel wenigstens einen geringen Überdruck aufprägen.
19. Wechselstrommaschine,
- 19.1 mit einem Rotor;
- 19.2 mit einem Stator;
- 19.3 mit wenigstens einer Kühleinrichtung;
- 19.4 Rotor und Stator bilden in radialer Richtung wenigstens jeweils einen inneren und einen äußeren Zwischenraum; gekennzeichnet durch das folgende Merkmal:
- 19.5 die Kühleinrichtung umfaßt wenigstens einen, wenigstens einem Zwischenraum zugeordneten Kühlkreislauf, welcher wenigstens mittelbar den Ablauf aus dem Zwischenraum mit der Einbringstelle in den Zwischenraum verbindet;
- 19.6 die Kühleinrichtung umfaßt Mittel, welche im Bereich der Einbringstelle dem Kühlmittel wenigstens einen geringen Überdruck aufprägen.
20. Wechselstrommaschine nach Anspruch 19, gekennzeichnet durch
folgende Merkmale:
- 20.1 es ist ein gemeinsamer Kühlkreislauf für jeden der Zwischenräume vorgesehen;
- 20.2 der Kühlkreislauf umfaßt eine zentrale Ablaufleitung, welche mit den Ausgängen aus den Zwischenräumen koppelbar ist und eine zentrale Zuführleitung, welche mit einer Vielzahl von Verbindungsleitungen zu den einzelnen Einbringstellen der Zwischenräume koppelbar ist.
21. Wechselstrommaschine nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kühlmittelkreislauf als geschlossener Kreislauf
ausgeführt ist.
22. Wechselstrommaschine nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kühlmittelkreislauf als offener Kreislauf
ausgeführt ist.
23. Wechselstrommaschine nach Anspruch 20, gekennzeichnet durch
folgende Merkmale:
- 23.1 der Kühlmittelkreislauf umfaßt einen Sammelbehälter;
- 23.2 der Sammelbehälter ist in Einbaulage unterhalb der unteren radial äußeren Zwischenräume angeordnet;
- 23.3 dem Sammelbehälter ist eine Pumpeneinrichtung nachgeschaltet, welche das Kühlmittel zu den Zwischenräumen fördert.
24. Wechselstrommaschine nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet,
daß diese die Pumpeneinrichtung im Kühlkreislauf antreibt.
25. Wechselstrommaschine nach einem der Ansprüche 18 bis 23, dadurch
gekennzeichnet, daß das Mittel zur Überdruckerzeugung eine
entsprechend gestaltete Düse ist.
26. Wechselstrommaschine nach einem der Ansprüche 18 bis 24, dadurch
gekennzeichnet, daß im Kühlmittelkreislauf Mittel zur Kühlung
angeordnet sind.
27. Wechselstrommaschine nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet,
daß das Mittel ein Wärmetauscher ist.
28. Wechselstrommaschine nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet,
daß der Wärmetauscher von einem zweiten Kühlmedium, welches Teil
eines unabhängigen Kühlkreislaufes ist, durchströmt wird.
29. Wechselstrommaschine nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet,
daß das Mittel ein Kühler ist.
30. Wechselstrommaschine nach einem der Ansprüche 18 bis 28, dadurch
gekennzeichnet, daß Mittel zur Einstellung der Einbringmenge und/oder
Einspritzdauer des Kühlmittels vorgesehen sind.
31. Wechselstrommaschine nach einem der Ansprüche 18 bis 29, dadurch
gekennzeichnet, daß das Kühlmittel niederviskoses Öl ist.
32. Wechselstrommaschine nach einem der Ansprüche 18 bis 30, dadurch
gekennzeichnet, daß diese eine Transversalflußmaschine ist.
33. Wechselstrommaschine nach einem der Ansprüche 18 bis 30, dadurch
gekennzeichnet, daß diese eine Asynchronmaschine ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19753320A DE19753320A1 (de) | 1996-12-06 | 1997-12-02 | Verfahren zur Kühlung einer Wechselstrommaschine, insbesondere Transversalflußmaschine und Wechselstrommaschine |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29621170U DE29621170U1 (de) | 1996-12-06 | 1996-12-06 | Wechselstrommaschine |
| DE19753320A DE19753320A1 (de) | 1996-12-06 | 1997-12-02 | Verfahren zur Kühlung einer Wechselstrommaschine, insbesondere Transversalflußmaschine und Wechselstrommaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19753320A1 true DE19753320A1 (de) | 1998-06-18 |
Family
ID=8032904
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29621170U Expired - Lifetime DE29621170U1 (de) | 1996-12-06 | 1996-12-06 | Wechselstrommaschine |
| DE19753320A Ceased DE19753320A1 (de) | 1996-12-06 | 1997-12-02 | Verfahren zur Kühlung einer Wechselstrommaschine, insbesondere Transversalflußmaschine und Wechselstrommaschine |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29621170U Expired - Lifetime DE29621170U1 (de) | 1996-12-06 | 1996-12-06 | Wechselstrommaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (2) | DE29621170U1 (de) |
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