DE19752956A1 - Verfahren zum Weiterleiten von Informationen, Drucker und Papier zur Durchführung des Verfahrens und Prägeeinrichtung - Google Patents
Verfahren zum Weiterleiten von Informationen, Drucker und Papier zur Durchführung des Verfahrens und PrägeeinrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Weiterleiten von Informationen,
insbesondere von Texten und Bildern, einen Drucker und ein Papier zur
Durchführung des Verfahrens und eine Prägeeinrichtung.
In großen Bereichen der Informationsübermittlung werden die Informationen nicht
mehr in einer lesbaren Form in Schrift und Bild weitergeleitet, sondern in einer
maschinenlesbaren Form, d. h. insbesondere in digitaler Form. Damit die
Informationen vom Menschen lesbar sind, müssen die Informationen jedoch
immer wieder in eine lesbare Form, d. h. in Schrift und Bild überführt werden.
Wenn Informationen jedoch nur noch in Schrift und Bild vorliegen, ist es relativ
aufwendig, diese Informationen wieder in eine digitale Form zu überführen und
insbesondere die ursprüngliche digitale Form wieder zu erzeugen, die zum
Ausdruck der Information in Schrift und Bild geführt hat.
Mit modernen Scannern ist es einfach, Schriftstücke mit Schrift und Bild in eine
digitale Form zu überführen. Aufwendige Computerprogramme werden jedoch
benötigt, um aus dem gescannten Bild die in einem Text verwendeten Buchstaben
und die verwendete Schriftart zu ermitteln.
Bei der Einrichtung digitaler Büroabläufe ist daher die Überführung beliebiger
Schriftstücke in eine digitale Form ein aufwendiger Schritt, der entweder sehr
hohe Speicherkapazitäten der Computer benötigt oder aufwendige Programme,
die besonders schnell ablaufen müssen, um aus den Schriftstücken die
Information in eine weiterverarbeitbare Form zu überführen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren vorzuschlagen,
das diesen Schritt erleichtert.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Informationen auf Schriftstücke wie
Printmedien oder Briefe gedruckt werden und in einem Bereich auf dem
Schriftstück die Information zusätzlich maschinenlesbar abgelegt wird.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß auf Schriftstücken wie
Printmedien oder Briefen ein kleiner Bereich vorgesehen werden kann, in dem
die Information maschinenlesbar und vorzugsweise in digitaler Form abgelegt ist.
Derartige Bereiche können beispielsweise wie der Chip einer Telefonkarte
ausgebildet sein. Es kann jedoch auch wie beispielsweise auf
Krankenversicherungskarten ein kleiner Magnetstreifen vorgesehen sein. Eine
weitere Alternative sieht eine optisch abtastbare Fläche vor, wie sie von
Compaktdiscscheiben bekannt ist.
Während bei bekannten Printmedien bisher die Information immer entweder in
Texten und Bildern vorliegt oder in digitaler Form auf einer mitgelieferten
Diskette oder CD zur Verfügung gestellt wird, ermöglicht es das
erfindungsgemäße Verfahren, auf dem selben Schriftstück die Information für den
Menschen lesbar und darüber hinaus maschinenlesbar und vorzugsweise in
digitaler Form abzulegen.
Erfindungsgemäß wird auch ein Drucker zur Durchführung des Verfahrens
vorgeschlagen, der eine Informationsübertragungseinheit aufweist, die die
Information lesbar in Form von Texten und Bildern und digital auf das
Schriftstück aufbringt.
Hierzu können beliebige Druckmaschinen von der Zeitungsdruckmaschine bis hin
zum Bürolaserdrucker verwendet werden. Erfindungsgemäß werden diese
Druckmaschinen mit einer Informationsübertragungseinheit ausgerüstet, die es
erlaubt, die Information auch in digitaler Form auf das Schriftstück aufzubringen.
Derartige Informationsübertragungseinheiten, die geeignet sind, Informationen in
digitaler Form zu übertragen, sind allgemein bekannt und kommen in jedem
herkömmlichen Personal Computer vor.
Zur Durchführung des Verfahrens eignet sich vor allem ein Papier mit einem
Bereich, der geeignet ist, große Mengen digitalisiert aufzunehmen.
Auf das Papier, das vorzugsweise ein Briefpapier oder ein Printmedium ist, wird
erfindungsgemäß ein spezieller Bereich aufgedruckt oder aufgeklebt, der
vorzugsweise lesbar die auf das Papier aufdruckbaren Informationen aufnehmen
kann. Hierzu eignet sich beispielsweise der von Telefonkarten bekannte
Chipbereich oder eine Fläche nach Art einer Compaktdisc, um auf einem kleinen
Bereich zumindest die auf dem Papier abgedruckten, wesentlichen Informationen
aufzunehmen.
Insbesondere ein derartiges Papier kann durch eine spezielle Prägeeinrichtung
noch eine besondere Wertigkeit erhalten. Die im folgenden beschriebene
Prägeeinrichtung eignet sich jedoch auch für beliebige Papiere.
Prägeeinrichtungen bestehen im allgemeinen aus einem Prägestempel, der
reliefartig ein spezielles Zeichen darstellt und einer Gegenfläche, zwischen denen
das zu prägende Material, wie bspw. ein Papierbogen eingespannt wird. Die
Gegenfläche kann hierbei entweder verformbar sein oder sie ist als Gegenstück
zum Prägestempel geformt.
Diese Prägeeinrichtungen haben den Nachteil, daß bei einer Änderung des zu
prägenden Zeichens ein neuer Prägestempel erstellt werden muß und das Erstellen
eines Prägestempels und möglicherweise auch des dazugehörigen Gegenstücks
erhebliche Kosten verursacht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Prägeeinrichtung zu entwickeln,
die für verschiedene zu prägende Zeichen einsetzbar ist. Diese Aufgabe wird
dadurch gelöst, daß die Prägeeinrichtung mehrere Prägestempel aufweist, die
unabhängig voneinander bewegbar sind, um unterschiedliche Zeichen zu prägen.
Dies hat den Vorteil, daß eine Prägeeinrichtung zum Prägen verschiedener
Zeichen zu verwenden ist, ohne daß für jedes Zeichen spezielle Prägestempel
gefertigt werden müssen.
Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Prägestempel als Fläche
angeordnet sind. Eine Fläche mit nah aneinander angeordneten Prägestempeln,
die unabhängig von einander bewegbar sind, bildet ein verformbares Reflief, das
je nach zu druckendem Zeichen oder Symbol unterschiedlich eingestellt werden
kann.
Eine alternative Ausführungsform sieht vor, daß die Prägestempel als Linie
angeordnet sind und das zu prägende Material relativ dazu bewegbar ist. Die
Anordnung als Linie erlaubt es mit relativ wenig Prägestempeln auszukommen, die
beim Bewegen des zu prägenden Materials relativ zur Linie der Prägestempel so
bewegt werden, daß eine geprägte Fläche entsteht.
Ebenso wie es für die Anordnung der Prägestempel prinzipiell zwei bevorzugte
Möglichkeiten gibt, gibt es auch für die Bewegung der Stempel selbst zwei
bevorzugte Möglichkeiten. Nach einer Ausgestaltung sind die Prägestempel linear
auf das zu prägende Material zu bewegbar. Dies führt dazu, daß wie durch kleine
Hämmer auf die zu prägende Fläche das Zeichen geschlagen wird.
Alternativ dazu sind die Prägestempel auf einer drehbaren Scheibe angeordnet.
Hierbei führt mindestens eine Erhebung auf einer drehbaren Scheibe dazu, daß
durch Drehen der Scheibe die Erhebung als Stempel auf das zu prägende Material
einwirkt.
Vorteilhaft ist es, wenn die Prägeeinrichtung relativ zum zu prägenden Material
verschiebbar ist. Dies führt dazu, daß eine relativ kleine Prägeeinrichtung an die
zu prägende Stelle geführt werden kann und vermindert dadurch vor allem bei als
Fläche angeordneten Prägestempeln die benötigte Prägestempelfläche.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, daß die Prägeeinrichtung in
eine Druckeinrichtung eingebaut ist. Da es häufig dem Kundenwunsch entspricht,
bedruckte Flächen durch Prägung hervorzuheben, ist es sinnvoll,
Prägeeinrichtung und Druckeinrichtung als eine Vorrichtung herzustellen. Dies
bietet außerdem den Vorteil, daß die in der Druckeinrichtung vorhandene
Steuerung und Mechanik für die Prägeeinrichtung mitverwendet werden kann.
Insbesondere zum Prägen von dünnen Materialien ist es vorteilhaft, mehrere
Prägestempel auf einer Seite des zu prägenden Materials und mehrere
Prägestempel auf der anderen Seite des zu prägenden Materials anzuordnen. Dies
führt dazu, daß die Prägestempel auf einer Seite des zu prägenden Materials als
Matrize und die Prägestempel auf der anderen Seite des Materials als Patrize
einsetzbar sind.
Zweckmäßig ist es, wenn die Bewegung der Prägestempel durch einen Computer
gesteuert wird. Dies erlaubt eine schnelle Veränderung der Position der
Prägestempel zueinander und relativ zum zu prägenden Material und somit eine
schnelle Bearbeitung der zu prägenden Materialien und eine schnelle Veränderung
des zu prägenden Zeichens.
Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens und zwei
Ausführungsbeispiele zu erfindungsgemäßen Prägeeinrichtungen werden im
folgenden anhand der Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigt,
Fig. 1 eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Verfahrens,
Fig. 2 eine in einen Laserdrucker eingebaute Prägeeinrichtung,
Fig. 3 ein Rad und
Fig. 4 eine alternative Ausführungsform einer Prägeeinrichtung.
Das in Fig. 1 gezeigte Briefpapier 1 ist ein übliches Briefpapier, das mit einem
Eindruck versehen sein kann. Dieses Briefpapier wird durch die
Informationsübertragungseinheit 2 hindurchgeführt, wodurch das mit der
Bezugsziffer 3 bezeichnete Briefpapier entsteht.
Die Informationsübertragungseinheit 2 besteht aus einer herkömmlichen
Druckeinheit 4, die in einem Computer 5 aufbereitete Informationen auf das
Papier aufdruckt. Als Drucker dient im vorliegenden Fall ein Laserdrucker. Das
Briefpapier 1 wird anschließend in der Informationsübertragungseinheit 2 zu einer
digitalen Schreibeinrichtung 6 weitergefördert. Die digitale Schreibeinrichtung 6
beschriftet einen vorbereiteten Ausschnitt 7 auf dem Briefpapier 1 mit digitalen
Daten. Der vorbereitete Ausschnitt oder Bereich 7 ist im vorliegenden Fall eine
optisch beschriftbare und lesbare Fläche nach Art eines Ausschnitt aus einer
CD-ROM, die in der Einheit 6 beschriftet wird. Alternativ dazu kann auch der
Bereich 7 in der Einheit 6 in beschrifteter Form auf das Briefpapier 1 aufgeklebt
werden. Das die Einheit 6 verlassende Briefpapier ist somit für den Menschen
lesbar mit Text und Bild mittels des Druckers 4 beschriftet und außerdem weist
das Briefpapier 1 einen maschinenlesbar beschrifteten Bereich 7 auf.
Dieses Briefpapier 1 wird weitergefördert in eine Prägeeinrichtung 8, in der das
Briefpapier mit einem vom Computer 5 vorgegebenen Eindruck geprägt wird.
Das fertiggestellte Briefpapier hat somit einen beschriebenen Bereich 9, der für
den Menschen lesbar ist, einen Bereich 10, in dem zumindest bestimmte
Informationen des Bereichs 9 digital abgelegt sind und einen Bereich 11, in dem
das Briefpapier mit einem Prägeeindruck versehen ist.
Dieses Briefpapier gelangt beispielsweise über den Postweg zum Empfänger, wo
die Information des Briefpapiers vom Menschen gelesen werden kann und
außerdem mit einem Lesegerät 12, die im Bereich 10 abgespeicherte digitale
Information aufgenommen werden kann. Die durch das Lesegerät 12 eingelesene
Information wird anschließend in einem Computer 13 für die Weiterverarbeitung
abgelegt.
Anstelle eines Briefpapiers kann für das erfindungsgemäße Verfahren
verständlicherweise jedes Printmedium eingesetzt werden. Insbesondere auf dem
Weg zum virtuellen Büro stellt das beschriebene Verfahren einen weiteren Schritt
zur vereinfachten Informationsverarbeitung dar.
Im folgenden wird an den Fig. 2 bis 4 die Prägeeinrichtung 8 genauer
beschrieben.
Als Leseeinrichtung eignet sich beispielsweise ein Leser mit einer Lesefläche,
über die der relevante Bereich 10 des Schriftstücks geführt wird. Alternativ dazu
kann jedoch auch eine Leseeinrichtung über den Bereich 10 geführt werden.
Diese Leseeinrichtung ist vorzugsweise in eine sogenannte Computermaus
integriert. Dies ermöglicht es, die Computermaus über den Bereich 10
hinwegzuführen oder kurze Zeit auf den Bereich aufzulegen bis die Information
abgelesen ist.
Der in Fig. 2 dargestellter Laserdrucker 1' ist nur sehr schematisch dargestellt
und die Pfeile 2' und 3' zeigen den Lauf des Papiers durch den Laserdrucker 1'.
Quer zur Papierlaufrichtung ist die Prägeeinrichtung 4' angeordnet; sie besteht
aus einer Vielzahl auf einer Achse nebeneinander angeordneter sehr kleiner Räder
5', die unabhangig voneinander drehbar sind.
Jedes Rad 5' weist - wie Fig. 3 zeigt -Erhebungen ab Prägestempel 6' und
Vertiefungen 7' auf und ist so relativ zum Blatt bewegbar, daß entweder eine
Erhebung ab Prägestempel 6' auf das Blatt drückt oder das Blatt parallel zur
Vertiefung 7' läuft ohne geprägt zu werden. Eine alternative Ausführungsform
sieht ein spiralförmiges Rad 5' vor, so daß sich durch Drehen des Rades der
Druck auf das Papier stufenlos erhöht. Eine Spiralfeder (nicht gezeigt) zieht das
Rad nach jeder Prägung wieder in die Ausgangsposition zurück.
Zusätzlich zur Rotationsbewegung der einzelnen Räder 5', ist auch die
Gesamtheit der Räder 5, durch Verschieben der Achse 8' auf der die Räder 5,
angeordnet sind, senkrecht zum zu bedruckenden Blatt verschiebbar. Dies
ermöglicht eine Veränderung der Prägetiefe des gesamten Prägebildes.
Sollte es gefordert sein, verschiedene Höhen im geprägten Relief vorzusehen,
können die auf dem Rad 5' angeordneten Erhöhungen 6' unterschiedliche
Abstände zur Achse 8' aufweisen oder die Räder werden als Spirale ausgeführt,
so daß sie je nach Position zum zu prägenden Blatt unterschiedliche Prägetiefen
hervorrufen.
Die Steuerung der Räder 5' erfolgt über Micromotoren (nicht gezeigt), die von
einem Computer 9' angesteuert werden.
Die Fig. 4 zeigt eine Prägeeinrichtung 10', die bspw. in Verbindung mit einem
Nadeldrucker oder einem Tintenstahldrucker verwendbar ist. Hierbei sind
mehrere Prägestempel 11' schachbrettartig zueinander angeordnet und jeder
Prägestempel 11' ist durch eine Antriebseinheit 12' senkrecht zur durch die
Stempel 11' gebildeten Fläche 13' bewegbar. Während das zu prägende Material,
wie bspw. ein Papierbogen sich entsprechend der Richtung des Pfeiles 14' relativ
zur Prägeeinrichtung 10' bewegt, ist die Prägeeinrichtung 10' quer zur
Pfeilrichtung 14' entsprechend der Pfeilrichtung 15' bewegbar.
Dieser Anordnung ist leicht zu entnehmen, daß diese Prägeeinrichtung auf dem
relativ zum Papier bewegbaren Druckkopf anordenbar ist und durch Schwenken
des Druckkopfes dann entweder geprägt oder gedruckt wird.
Claims (13)
1. Verfahren zum Weiterleiten von Informationen, insbesondere von Texten
und Bildern, dadurch gekennzeichnet, daß die Information auf
Schriftstücke wie Printmedien oder Briefe (1) gedruckt wird und in einem
Bereich (7) auf dem Schriftstück (1) die Information zusätzlich
maschinenlesbar abgelegt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Information
in digitaler Form abgelegt wird.
3. Papier zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 oder
2 mit einem Bereich, der geeignet ist, große Datenmengen digitalisiert
aufzunehmen.
4. Drucker zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2,
gekennzeichnet durch eine Übertragungseinheit (2), die die Information
lesbar in Form von Texten und Bildern und digital auf das Schriftstück
aufbringt.
5. Prägeeinrichtung, insbesondere zum Behandeln eines Papiers nach
Anspruch 3, mit mehreren Prägestempeln die unabhängig voneinander
bewegbar sind, um unterschiedliche Zeichen zu prägen.
6. Prägeeinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Prägestempel (11) als Fläche (13) angeordnet sind.
7. Prägeeinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß, daß die
Prägestempel (6') als Linie angeordnet sind und das zu prägende Material
relativ dazu bewegbar ist.
8. Prägeeinrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Prägestempel (11') linear auf das zu prägende
Material zu bewegbar sind.
9. Prägeeinrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Prägestempel (6') auf einer drehbaren Scheibe
(5') angeordnet sind.
10. Prägeeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Prägeeinrichtung (4', 10') relativ zum
zu prägenden Material verschiebbar ist.
11. Prägeeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Prägeeinrichtung (4', 10') in eine
Druckeinrichtung eingebaut ist.
12. Prägeeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Prägestempel (6', 11') auf einer
Seite des zu prägenden Materials und mehrere Prägestempel auf der
anderen Seite des zu prägenden Materials angeordnet sind.
13. Prägeeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Prägestempel (6', 11')
durch einen Computer (9') steuerbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752956A DE19752956A1 (de) | 1997-11-28 | 1997-11-28 | Verfahren zum Weiterleiten von Informationen, Drucker und Papier zur Durchführung des Verfahrens und Prägeeinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752956A DE19752956A1 (de) | 1997-11-28 | 1997-11-28 | Verfahren zum Weiterleiten von Informationen, Drucker und Papier zur Durchführung des Verfahrens und Prägeeinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19752956A1 true DE19752956A1 (de) | 1999-06-02 |
Family
ID=7850203
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752956A Withdrawn DE19752956A1 (de) | 1997-11-28 | 1997-11-28 | Verfahren zum Weiterleiten von Informationen, Drucker und Papier zur Durchführung des Verfahrens und Prägeeinrichtung |
Country Status (1)
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