DE19751188A1 - Verbindungsvorrichtung zum Verbinden von Trägern eines Fachwerkes und dafür geeignete Schraube - Google Patents
Verbindungsvorrichtung zum Verbinden von Trägern eines Fachwerkes und dafür geeignete SchraubeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Verbindungsvorrichtung zum Verbinden von Trägern,
insbesondere Bindern und Stäben, eines Fachwerkes.
Nach dem Standardwerk von Lueger "Lexikon der gesamten Technik", erste
Auflage, vierter Band, besteht ein Fachwerk aus Trägern, welches aus an den
Enden miteinander verbundenen, geraden Stäben aufgebaut ist. Eine Untergruppe
der Fachwerke bilden die sogenannten Balkenfachwerke, mit denen sich
beispielsweise ein Dachtragwerk oder eine Halle in Holzleimbauweise realisieren
läßt. Eine derartige Fachwerkkonstruktion ist aus der EP 0 667 426 bekannt. Bei
dieser Fachwerkkonstruktion liegt auf aufgehenden Wänden oder Stützpfeilern ein
Untergurt oder Binder auf, der seinerseits vertikal oder schrägverlaufende
Tragbalken oder Träger stützt. Die aus dem Binder und den Stäben gebildete
Tragkonstruktion stabilisiert den Obergurt, dabei sind Binder und Stützstäbe
ihrerseits an Knotenpunkten zusammengeführt. In einem Knotenpunkt können
bis zu fünf Stützstäbe zusammenlaufen.
Die Elemente des Fachwerkes sind in den Knotenpunkten mittels versenkter
Verbindungselemente aus Metall miteinander verbunden, wobei die
Verbindungselemente von Laschen und Aufnahmen gebildet werden, die durch
Bolzen miteinander verbunden sind, und wobei die Laschen in den Kopfbereich
eines Stabes eingelassen sind. Damit bleibt ein Zungenbereich frei, der jeweils eine
zentrale Bohrung zur Durchführung eines Bolzens aufweist. Die Aufnahmen sind
an den Knotenpunkten der Binder eingelassen und weisen einen Schacht zur
Aufnahme des Zungenbereiches der Laschen und eine quer zum Schacht
ausgerichtete Bohrung auf, die auch durch die angrenzenden Flanken des Binders
geführt ist. Die Laschen sind mit ihrem Zungenbereich in die Aufnahmen
eingesetzt und in den Aufnahmen mittels des durch die Bohrung geführten
Bolzens unter Erzeugung einer Gelenkverbindung festgelegt.
Diese Konstruktion hat sich an sich bewährt, allerdings besteht das Problem, daß
oftmals eine Erhöhung der Stabilität des Fachwerkes wünschenswert ist. Diese
kann beispielsweise dadurch erreicht werden, daß zwischen den Knotenpunkten
des Fachwerkes weitere Schrägverstrebungen oder Spannelemente - auch aus
Metall - eingesetzt werden. Zur Befestigung dieser Schrägverstrebungen ist es
notwendig, eine geeignete Befestigungsvorrichtung zu schaffen, welche einfach
aufgebaut und leicht zu handhaben ist. Insbesondere die Handhabbarkeit ist beim
Einsatz auf der Baustelle von besonderer Bedeutung, denn der Aufbau von
Fachwerkkonstruktionen für Hallen und ähnliche Bauten soll möglichst schnell
und sicher erfolgen. Die Erfindung zielt darauf ab, dieses Problem zu lösen.
Die Erfindung erreicht dieses Ziel durch den Gegenstand des Anspruches 1. Dabei
schafft die Erfindung ferner die vorteilhafte Schraube nach Anspruch 10, deren
möglicher Einsatzbereich sich nicht auf Fachwerkkonstruktionen beschränkt.
Nach Anspruch 1 schafft die Erfindung eine Verbindungsvorrichtung zum
Verbinden von Trägern, insbesondere Bindern und Stäben, eines Fachwerkes, mit
einer mehrseitigen Schiene, die mit mehreren Bohrungen versehen ist und die an
einem der Träger des Fachwerkes befestigbar ist, mit einer durch die Bohrungen
der mehrseitigen Schiene führbaren, selbstausrichtenden Schraube, die einen
Schraubenkopf (rund oder vieleckig) und einen Schraubenkörper aufweist, wobei
sich der Schraubenkörper mehrfach konisch verjüngt, und mit einer -
vorzugsweise runden oder vieleckigen - Spannschloßvorrichtung, deren eines Ende
mit einer mit Innengewinde versehenen Bohrung versehen ist, in welche die
Schraube eingedreht werden kann, wobei die Spannschloßvorrichtung ferner
derart ausgelegt ist, daß mit ihr ein Spannelement zur Verbindung zweier
Knotenpunkte des Fachwerkes anzieh- und lösbar ist.
Die Erfindung setzt damit bei der Idee an, ein bestehendes Fachwerk -
insbesondere aus Holzbalken, was beispielsweise nach Art der gattungsgemäßen
EP 0 667 426 aufgebaut sein kann, durch zusätzliche Spannelemente weiter zu
stabilisieren. Dazu schafft die Erfindung eine Verbindungsvorrichtung, welche in
der Werkstatt vorgefertigt und auf der Baustelle schnell und sicher montiert
werden kann. Die Handhabbarkeit dieser Verbindungsvorrichtung ist
insbesondere deshalb so einfach, weil Schraube und Schiene in ihrem
Zusammenspiel ohne Mühe zusammengefügt werden können, denn die Schraube
ist so ausgelegt, daß sie quasi "selbstfindend" zunächst durch eine der Öffnungen
der Schiene, dann in eine angepaßte, konisch geöffnete Öffnung des
Spannschlosses hinein und schließlich in die Öffnung auf der gegenüberliegenden
Seite der Schiene führbar ist. Durch die mehrfache Verjüngung erfährt die
Schraube beim Einführen durch die erste Öffnung der Schiene eine mehrfache
Einschränkung ihrer möglichen Neigung gegenüber der Öffnungsachse, so daß
sich mit zunehmender Einschraubtiefe selbsttätig ihre Zentrierung vergrößert.
Dieser Effekt ist unter schwierigen Montagebedingungen besonders vorteilhaft, da
sich der Monteur nicht mit langwierigen Ausrichtungsversuchen der Schraube
aufhalten muß, sondern präzise und schnell die einzelnen Verbindungselemente
zusammenfügen kann.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Schraube einen
an den Schraubenkopf angeformten zylindrischen Abschnitt, einen sich an den
zylindrischen Abschnitt anschließenden, konisch verjüngenden Abschnitt, einen
sich an den sich konisch verjüngenden Abschnitt anschließenden, weiteren
zylindrischen Abschnitt, und eine sich konisch verjüngende Suchspitze auf. Es hat
sich herausgestellt, daß diese Ausbildung der Schraube mit einer einfachen
Abstufung und einer Zentrierspitze bereits zu einer deutliche Beschleunigung des
Montageprozesses führt. Dabei wird diese Schraube bevorzugt durch eine einfach
aufgebaute Schiene ergänzt, welche im wesentlichen U-förmig ist und zwei
zueinander parallele Seiten und eine zu diesen senkrecht ausgerichtete, die
parallelen Seiten verbindende, Grundseite aufweist, wobei die parallelen Seiten der
U-förmigen Schiene mit einander gegenüberliegenden Bohrungen versehen sind,
und wobei der Grundschenkel des U mit Bolzen an einen Balken schraubbar ist.
Zweckmäßig weisen die einander gegenüberliegenden Bohrungen unterschiedliche,
an die Durchmesser der zylindrischen Abschnitte des Schraubenkörpers
angepaßte, Durchmesser auf und unterstützen derart den Zentriervorgang.
Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist das Spannschloß eine
auf die Schraube aufschraubbare Gewindehülse (mit runder oder vieleckiger
Außenkontur) auf, welche in eine Bohrung im Endbereich des Spannschlosses bzw.
eines Rohrstückes des Spannschlosses eingesetzt ist (und in dieser durch eine
Schweißnaht eingeheftet oder durch vieleckige Form gesichert wird), dessen
gegenüberliegendes Ende mit einer mit Gewinde versehenen Axialbohrung
versehen ist. Bei der Montage legt der Monteur das Spannschloß zunächst in die
U-förmige Schiene ein und führt die Schraube durch die erste Bohrung der
Schiene. Durch den anfangs geringen Durchmesser der Schraube ist es möglich,
diese gegenüber der Bohrungsachse stark zu neigen und schnell die
Schraubbohrung des Spannschlosses zu finden. Beim weiteren Einrauben der
Schraube richtet diese sich dann beim Durchlaufen der konischen Verjüngung in
Richtung der Bohrungsachse aus und tritt schließlich zentriert in die
gegenüberliegende Bohrung der Schiene ein. Eine zusätzliche Sicherung kann
durch einen Splint oder Sprengring erfolgen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den übrigen
Unteransprüchen zu entnehmen.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezug
auf die Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Knotenpunktes eines Fachwerkes;
Fig. 2 eine schematische Ansicht eines weiteren Knotenpunktes eines
Fachwerkes;
Fig. 3a, b eine erfindungsmäße Schraube und eine erfindungsgemäße
Montagevorrichtung;
Fig. 4a-c den Montagevorgang anhand eines erfindungsgemäßen
Ausführungsbeispieles; und
Fig. 5 eine weitere perspektivische Ansicht der in einem Knotenpunkt der
Fachwerkes zusammenzusetzenden Elemente.
Fig. 1 zeigt einen Knotenpunkt 1 einer Fachwerkkonstruktion, wie sie
beispielsweise in Holzbauweise beim Hallenbau (z. B. Sport- oder Lagerhallen) zur
Realisierung der Dachkonstruktionen Verwendung findet. Im vorliegenden Fall ist
im Knotenpunkt 1 ein Binder 2 mit zwei Stäben 3a, 3b nach herkömmlicher Art
(oder z. B. nach Art der gattungsgemäßen EP 0 667 426) verbunden. Der Binder 2
und der Stab 3 bilden das eigentliche Fachwerk. Auf eine der Seiten des Binders 2
sind beidseits des Stabes 3b zwei Befestigungsvorrichtungen 4 bzw. die
Grundseiten einer mehrseitigen, U-förmigen Schiene 5 aufgesetzt, die mit
mehreren Bohrungen 6 versehen sind.
Die Erfindung umfaßt ferner eine durch die Bohrungen 6 der mehrseitigen
Schiene 5 führbare, selbstausrichtende Schraube 7 und eine
Spannschloßvorrichtung 8, deren eines Ende 8a mit einer mit Innengewinde
versehenen Bohrung 9 versehen ist, in welche die Schraube 7 eingedreht werden
kann und deren anderes Ende mit einer Axialbohrung 10 versehen ist, in welche
eine Spannstange 11 einschraubbar ist. Das hier nicht sichtbare, andere Ende der
Spannstange 11 endet in einer weiteren Spannschloßvorrichtung 8 eines weiteren
Knotenpunktes 1, deren Bohrung 10 eine Gewinderichtung aufweist, welche zu
der des gegenüberliegenden Spannschloßvorrichtung entgegengesetzt ist. Durch
Drehen der metallischen Spannstange 11 kann damit die Spannung zwischen zwei
Knotenpunkten 1 auf einfache Weise erhöht oder herabgesetzt werden.
Anhand der Ansicht der perspektivischen Darstellung der Fig. 2 wird das
Zusammenspiel der Elemente am Knotenpunkt 1 besonders anschaulich. Die
Schiene 8 ist U-förmig und weist zwei zueinander parallele Seiten 8a, 8b und die
die parallelen Seiten verbindende Grundseite 8c auf. Dabei sind die zueinander
parallelen Seiten 8a, 8b der U-förmigen Schiene 8 mit den gegenüberliegenden
Bohrungen 6 versehen und der Grundschenkel der U-förmigen Schiene ist mit
einer Schraube 12 an den Binder 2 angeschraubt.
Fig. 3a zeigt eine erfindungsgemäße Schraube 7, welche einen Sechskant-
Schraubenkopf 7a, einen an den Schraubenkopf angeformten zylindrischen
Abschnitt 7b, einen sich an den zylindrischen Abschnitt anschließenden, sich
konisch verjüngenden Abschnitt 7c, einen sich an den sich konisch verjüngenden
Abschnitt anschließenden, weiteren zylindrischen Abschnitt 7d, und eine sich
konisch verjüngende Suchspitze 7e aufweist. Der sich an den konisch
verjüngenden Abschnitt 7c anschließende, weitere zylindrische Abschnitt 7d ist
dabei teilweise mit einem Schraubgewinde 7f versehen.
In Fig. 3b ist zu erkennen, wie die Schraube in die U-förmige Schiene 5 eingesetzt
ist und mit dem Spannschloß 8 zusammenwirkt. In dem abgeflachten Ende 8a des
Spannschlosses 8 ist eine runde oder vieleckige Hülse 13 mit Innengewinde 9
befestigt, die im Spannschloß angeschweißt oder durch Vieleckform gegen
Verdrehen gesichert ist. Zu beachten ist, daß die Schraube 7 in die Bohrungen
nicht etwa eingeschraubt wird, sondern jeweils im Abschnitt 7b und im unteren
Bereich des Abschnittes 7f gewindefrei ist und somit mitsamt dem Spannschloß 8
gegenüber der Schiene 8 verschwenkt werden kann.
Fig. 4a-c veranschaulichen skizzenhaft die Funktion der Erfindung. Durch die
gestufte Ausbildung mit konischen Übergängen kann die Schraube beim Einsetzen
in die Bohrung 6 besonders stark gegenüber der Bohrungssenkrechten S
verschwenkt werden (Fig. 4a). Die Suchspitze 7e - mit einem Sicherungselement
nach Art einer Bohrung 15 für einen Splint oder Sprengring (Alternative: Nute) -
läßt sich damit leicht in die trichterförmige, konische Öffnung der Bohrung 9
einführen, deren innere Geometrie an die Schraubenform angepaßt ist. Beim
Einschrauben der Schraube 7 in die Hülse 13 in der Bohrung 14 richtet sich die
Schraube aufgrund ihrer abgestuften Form mehr und mehr in Richtung der
Bohrungsachse S aus (Fig. 4b) und tritt schließlich von selbst in die der Bohrung
6 gegenüberliegende Bohrung 6' mit ihrer Suchspitze 7e und dann mit dem
Abschnitt 7f ein. Beim weiteren Einschrauben zieht sich schließlich die Hülse 13
auf der Schraube nach oben, bis sie mit ihrer Schulter 13' an die Innenwandung
der U-förmigen Schiene anschlägt. Dabei wird die Spannstange 11 in die
gewünschte Position verschwenkt und dann der Schraubbolzen 7 - soweit nötig -
festgezogen.
Fig. 5 verdeutlicht in Ergänzung zu Fig. 1 perspektivisch das Zusammenwirken
der Elemente des Knotenpunktes 1 des Fachwerkes aus Fig. 1. Der Stab 3 wird in
einen metallischen Aufnahmeschuh 16 gesetzt, welcher am Binder 2 angeordnet
ist. Aus Fig. 5 wird besonders deutlich, daß mit der Erfindung nur das
unkomplizierte Zusammenschrauben weniger Elemente nötig ist, um eine stabile
Fachwerkkonstruktion aufzubauen.
1
Knotenpunkt
2
Binder
3
Stäbe
4
Befestigungsvorrichtung
5
Schiene
6
Bohrungen
7
Schraube
8
Spannschloßvorrichtung
9
Bohrung
10
Axialbohrung
11
Spannstange
12
Schraube
13
Hülse
14
Bohrung
15
Bohrung
16
Aufnahmeschuh
Claims (11)
1. Verbindungsvorrichtung zum Verbinden von Trägern, insbesondere Bindern
(2) und Stäben (3), eines Fachwerkes, mit
- a) einer mehrseitigen Schiene (5), die mit mehreren Bohrungen (6) versehen ist und die an einem der Träger des Fachwerkes befestigbar ist,
- b) einer durch die Bohrungen (6) der mehrseitigen Schiene (5) führbaren, selbstausrichtenden Schraube (7), die einen Schraubenkörper aufweist, der sich wenigstens einfach, vorzugsweise mehrfach, konisch verjüngt, und
- c) einer - vorzugsweise runden oder vieleckigen - Spannschloßvorrichtung (8), deren eines Ende (8a) mit einer mit Innengewinde versehenen Bohrung (9) versehen ist, in welche die Schraube (7) eingedreht werden kann, wobei
- d) die Spannschloßvorrichtung (8) derart ausgelegt ist, daß mit ihr ein Spannelement (11) zur Verbindung zweier Knotenpunkte des Fachwerkes anzieh- und lösbar ist.
2. Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schraube (7) einen an einen Schraubenkopf (7a) angeformten, ersten
zylindrischen Abschnitt (7b), einen sich an den ersten zylindrischen
Abschnitt anschließenden, konisch verjüngenden Abschnitt (7c), einen sich
an den sich konisch verjüngenden Abschnitt (7c) anschließenden, zweiten
zylindrischen Abschnitt (7d), und eine sich konisch verjüngenden Suchspitze
(7e) aufweist.
3. Verbindungsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schiene (5) im wesentlichen U-förmig ist und zwei
zueinander parallele Seiten (5a, b) und eine zu diesen senkrecht
ausgerichtete, die parallelen Seiten verbindende, Grundseite (5c) aufweist.
4. Verbindungsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die parallelen Seiten (5a, b) der U- förmigen Schiene (5)
mit einander gegenüberliegenden Bohrungen (6) versehen sind.
5. Verbindungsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die einander gegenüberliegenden Bohrungen (6, 6')
unterschiedliche, an die Durchmesser der zylindrischen Abschnitte der
Schraube (7) angepaßte, Durchmesser aufweisen.
6. Verbindungsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Spannschloß (8) eine auf die Schraube aufdrehbare
Gewindehülse (13) aufweist, welche in eine Öffnung oder Bohrung (14) im
Endbereich eines Rohrstückes (8) eingesetzt ist, dessen gegenüberliegendes
Ende (8b) mit einer mit Gewinde versehenen Axialbohrung (9) versehen ist.
7. Verbindungsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Öffnung oder Bohrung (14) in der Gewindehülse (13)
eine an die Außenkontur der Schraube (7) angepaßte Geometrie aufweist.
8. Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gewinde in der Axialbohrung (10) ein Rechts- oder ein Linksgewinde ist.
9. Verbindungsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Seitenwandungen der Schiene (5) abschnittsweise
eingeschnitten und in Richtung der Grundseite der Schiene (5) abgebogen
sind.
10. Schraube mit
- a) einem Schraubenkopf (7a),
- b) einem an den Schraubenkopf (7a) angeformten, ersten zylindrischen Abschnitt (7b),
- c) einem sich an den ersten zylindrischen Abschnitt (7b) anschließenden, sich konisch verjüngenden Abschnitt (7c),
- d) einem sich an den sich konisch verjüngenden Abschnitt (7c) anschließenden, zweiten zylindrischen Abschnitt (7d), und
- e) einer sich konisch verjüngenden Suchspitze (7e), insbesondere mit einem Sicherungselement für einen Splint oder Sprengring.
11. Schraube nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der sich an den
sich an den konisch verjüngenden Abschnitt (7c) anschließende weitere
zylindrische Abschnitt (7d) teilweise mit einem Schraubgewinde (7f) versehen
ist.
12. Schraube nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraube als
Sechskantschraube ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19751188A DE19751188A1 (de) | 1997-10-23 | 1997-11-19 | Verbindungsvorrichtung zum Verbinden von Trägern eines Fachwerkes und dafür geeignete Schraube |
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| DE19746767 | 1997-10-23 | ||
| DE19751188A DE19751188A1 (de) | 1997-10-23 | 1997-11-19 | Verbindungsvorrichtung zum Verbinden von Trägern eines Fachwerkes und dafür geeignete Schraube |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19751188A1 true DE19751188A1 (de) | 1999-04-29 |
Family
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Family Applications (1)
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| DE19751188A Withdrawn DE19751188A1 (de) | 1997-10-23 | 1997-11-19 | Verbindungsvorrichtung zum Verbinden von Trägern eines Fachwerkes und dafür geeignete Schraube |
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1997
- 1997-11-19 DE DE19751188A patent/DE19751188A1/de not_active Withdrawn
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|---|---|---|---|
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