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DE19750391B4 - Verfahren zur Einstellung der Kontraktionskraft einer stoßabsorbierenden Lenksäulenanordnung und Verfahren zur Herstellung derselben - Google Patents

Verfahren zur Einstellung der Kontraktionskraft einer stoßabsorbierenden Lenksäulenanordnung und Verfahren zur Herstellung derselben Download PDF

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DE19750391B4
DE19750391B4 DE19750391A DE19750391A DE19750391B4 DE 19750391 B4 DE19750391 B4 DE 19750391B4 DE 19750391 A DE19750391 A DE 19750391A DE 19750391 A DE19750391 A DE 19750391A DE 19750391 B4 DE19750391 B4 DE 19750391B4
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DE19750391A
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DE19750391A1 (de
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Masaki Maebashi Tomaru
Yuichiro Maebashi Fukunaga
Yasushi Maebashi Watanabe
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NSK Ltd
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NSK Ltd
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Abstract

Verfahren zur Einstellung der Kontraktionskraft einer stoßabsorbierenden Lenksäulenanordnung, die in der Lenkvorrichtung eines Kraftfahrzeuges vorgesehen ist, mit folgenden Schritten:
– In Eingriff bringen eines Endabschnittes einer äußeren Welle (12), die an ihrem Ende eine Innenverzahnung (15) aufweist, mit einem Endabschnitt einer inneren Welle (13), die an ihrem Ende eine Außenverzahnung (17) aufweist,
– Beaufschlagen der Umfangsfläche der äußeren Welle (12) mit einer radial nach innen gerichteten Druckkraft, um den Endabschnitt der äußeren Welle (12) und den Endabschnitt der inneren Welle (13) in radialer Richtung plastisch zu verformen, unter Verwendung von zwei Druckstücken (20a'), deren Druckflächen (23) eben sind und parallel zueinander verlaufen, wobei zwischen den Druckstücken (20a') ein ausreichender Abstand vorgesehen ist, so dass die Druckkraft frei einstellbar oder änderbar ist;
– Einstellen der Druckkraft, mit der die beiden Druckstücke (20a') gegeneinander bewegt werden, um die Kontraktionskraft zum Verkürzen der Gesamtlänge der stoßabsorbierenden Lenksäulenanordnung auf einen vorgegebenen...

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Einstellen einer Kontraktionskraft einer stoßabsorbierenden Lenksäulenanordnung. Das Verfahren wird dazu eingesetzt, die Belastung auf einen gewünschten Wert einzustellen, welche zum Zusammenziehen der Gesamtlänge der Lenkwelle während eines Zusammenstoßes oder eines Aufpralls erforderlich ist. Weiterhin wird ein Verfahren zur Herstellung der stoßabsorbierenden Lenksäulenanordnung angegeben, welches das Verfahren zur Einstellung der Kontraktionskraft umfasst.
  • Bei einer Lenkvorrichtung für Kraftfahrzeuge wird ein Lenkmechanismus zur Übertragung der Bewegung eines Lenkrades auf ein Lenkgetriebe verwendet, siehe 8. Die erste Lenkwelle 2, an deren oberem Endabschnitt ein Lenkrad 1 befestigt ist, ist drehbeweglich in eine Lenksäule 3 eingeführt. Diese Lenksäule 3 ist an der unteren Oberfläche eines Armaturenbrettes 6 durch eine obere 4 und untere 5 Stütze befestigt. Der obere Endabschnitt einer zweiten Lenkwelle 8 ist über ein erstes Universalgelenk 7 mit einem unteren Endabschnitt der ersten Lenkwelle 2 verbunden, die über die untere Endöffnung der Lenksäule 3 vorsteht. Weiterhin ist der untere Endabschnitt dieser zweiten Lenkwelle 8 über ein zweites Universalgelenk 9 an eine dritte Lenkwelle 10 angeschlossen, die zu einem Lenkgetriebe führt. Bei dem so aufgebauten Lenkmechanismus wird die Bewegung des Lenkrades auf das Lenkgetriebe über die in die Lenksäule eingeführte erste Lenkwelle, das erste Universalgelenk, die zweite Lenkwelle, das zweite Universalgelenk, und die dritte Lenkwelle übertragen, um einen bestimmten Lenkwinkel bei den Rädern zu erzeugen.
  • Bei dem so aufgebauten Lenkmechanismus sind die Lenksäule und die Lenkwellen normalerweise so ausgebildet, dass sie eine stoßabsorbierende Wirkung aufweisen, wobei sich bei einem Stoß die Gesamtlänge verkürzt, um den Fahrer bei einem Zusammenstoß zu schützen. Die in der japanischen offengelegten Patentanmeldung JP 8-91230 A beschriebene Anordnung ist als derartige, mit einer stoßabsorbierenden Wirkung versehene Lenkwelle bekannt. Die 10 bis 16 zeigen eine solche herkömmliche Lenkwelle, die in der genannten Anmeldung beschrieben ist, und die 17 bis 21 zeigen ein Verfahren zur Herstellung der mit einer stoßabsorbierenden Wirkung versehenen Lenkwelle, welches ebenfalls in der genannten Anmeldung JP 8-91230 A beschrieben ist.
  • Die mit einer stoßabsorbierenden Wirkung versehene Lenkwelle 11 ist so aufgebaut, dass eine äußere Welle 12 und eine innere Welle 13 miteinander so vereinigt sind, dass sie in Axialrichtung relativ verschiebbar sind (in Richtung von links nach rechts in 10), wodurch sich die Gesamtlänge der Welle verkürzt, wenn eine Stosskraft in Axialrichtung einwirkt. Die äußere Welle 12 insgesamt ist rohrförmig ausgebildet, und ihr einer Endabschnitt (der linke Endabschnitt in den 10 und 14) wird gezogen, wodurch an diesem Endabschnitt ein Abschnitt 14 mit kleinem Durchmesser entsteht. Eine Innenverzahnung 15 ist auf der Innenumfangsoberfläche dieses Abschnitts 14 mit kleinem Durchmesser vorgesehen. Die innere Welle 13 insgesamt ist ebenfalls rohrförmig, und ist an ihrem einen Endabschnitt (dem rechten Endabschnitt in den 10 und 11) vergrössert, wodurch ein Abschnitt 16 mit grossem Durchmesser entsteht. Eine Aussenverzahnung 17 ist auf der Aussenumfangsoberfläche dieses Abschnitts 16 mit grossem Durchmesser so ausgebildet, dass sie mit der Innenverzahnung 15 im Eingriff steht.
  • Weiterhin ist der vordere Endabschnitt (der rechte Endabschnitt in den 10 und 11) des Abschnitts 16 mit grossem Durchmesser in Umfangsrichtung geringfügig gedrückt, wodurch ein erster verformter Abschnitt 18 mit elliptischem Querschnitt über eine Länge L entsteht. Die Hauptachse d1 dieses ersten verformten Abschnitts 18 ist grösser als der Durchmesser d0 des Körperabschnitts des Abschnitts 16 mit grossem Durchmesser, und die Nebenachse d2 des ersten verformten Abschnitts ist kleiner als dieser Durchmesser d0 (d1 > d0 > d2). Es wird darauf hingewiesen, dass die Durchmesser des Abschnitts 16 mit grossem Durchmesser, auf welchem die Aussenverzahnung 17 vorgesehen ist, sämtlich durch den Durchmesser (pcd) jenes Abschnitts der Verzahnung repräsentiert werden, welcher einem Rollkreis entspricht.
  • Andererseits ist der vordere Endabschnitt (der linke Endabschnitt in den 10 und 14) des Abschnitts 14 mit kleinem Durchmesser ebenfalls geringfügig in dessen Durchmesserrichtung gedrückt, wodurch ein zweiter verformter Abschnitt 19 mit elliptischem Querschnitt über der Länge L entsteht. Die Hauptachse D1 dieses ersten verformten Abschnitts 19 ist grösser als der Durchmesser D0 des Körperabschnitts des Abschnitts 14 mit kleinem Durchmesser, und die Nebenachse D2 des zweiten verformten Abschnitts 19 ist kleiner als dieser Durchmesser D0 (D1 > D0 > D2). Die Durchmesser des Abschnitts 14 mit kleinem Durchmesser, auf welchem die Innenverzahnung 14 vorgesehen ist, werden ebenfalls sämtlich durch den Durchmesser (pcd) jenes Abschnitts der Verzahnung repräsentiert, welcher einem Rollkreis entspricht.
  • Der Durchmesser D0 des Abschnitts 14 mit kleinem Durchmesser ist geringfügig größer als der Durchmesser d0 des Abschnitts 16 mit großem Durchmesser (D0 > d0), so dass die Innenverzahnung 15 und die Aussenverzahnung 17 in lockeren Eingriff miteinander gebracht werden, und zwar an Abschnitten abgesehen von dem ersten und zweiten verformten Abschnitt 18 bzw. 19. Allerdings ist die Hauptachse d1 des ersten verformten Abschnitts 18 geringfügig größer ausgebildet als der Durchmesser D0 des Körperabschnitts des Abschnitts 14 mit kleinem Durchmesser (d1 > D0), und ist die Nebenachse D2 des zweiten verformten Abschnitts 19 geringfügig kleiner ausgebildet als der Durchmesser d0 des Körperabschnitts des Abschnitts 16 mit großem Durchmesser (D2 < d0).
  • Die äußere Welle 12 und die innere Welle 13 mit der voranstehend beschriebenen Form werden wie in 10 gezeigt miteinander vereinigt, um so eine Lenkwelle 11 mit stoßabsorbierender Wirkung zur Verfügung zu stellen. Genauer gesagt befindet sich der an einem Endabschnitt der inneren Welle 13 vorgesehene Abschnitt 16 mit grossem Durchmesser innerhalb des Abschnitts 14 mit kleinem Durchmesser, der an einem Endabschnitt der äusseren Welle 12 vorgesehen ist, und werden die Innenverzahnung 15 auf der Innenumfangsoberfläche des Abschnitts 14 mit kleinem Durchmesser und die Aussenverzahnung 17 auf der Aussenumfangsoberfläche des Abschnitts 16 mit grossem Durchmesser miteinander in Eingriff gebracht. In diesem Zustand wird der erste verformte Abschnitt 18, der auf dem Vorderendabschnitt des Abschnitts mit grossem Durchmesser angeordnet ist, in einen Basisendabschnitt (den rechten Endabschnitt in den 10 und 14) des Abschnitts 14 mit kleinem Durchmesser eingedrückt, während er elastisch (oder plastisch) verformt wird. Auch der zweite verformte Abschnitt 19, der auf dem Vorderendabschnitt des Abschnitts 14 mit kleinem Durchmesser vorgesehen ist, wird in einen Basisendabschnitt (den linken Endabschnitt in den 10 und 11) des Abschnitts 16 mit grossem Durchmesser eingedrückt, wobei er ebenfalls elastisch (oder plastisch) verformt wird.
  • In dem Zustand, in welchem wie in 10 gezeigt die äussere Welle 12 und die innere Welle 13 miteinander kombiniert sind, steht die Aussenumfangsoberfläche des ersten verformten Abschnitts 18 im Reibungseingriff mit dem Innenumfangsabschnitts des Basisendab schnitts des Abschnitts 14 mit kleinem Durchmesser, und steht die Innenumfangsoberfläche des zweiten verformten Abschnitts 19 im Reibungseingriff mit dem Aussenumfangsabschnitt des Basisendabschnitts des Abschnitts 16 mit großem Durchmesser. Dies führt dazu, dass die äußere Welle 12 und die innere Welle 13 für die Übertragung einer Drehkraft zwischen den beiden Wellen 12 und 13 miteinander gekuppelt sind, jedoch gegen eine Relativverschiebung in Axialrichtung gesichert sind, solange keine hohe Kraft einwirkt.
  • Wie geschildert wird die Kupplung zwischen der äußeren Welle 12 und der inneren Welle 13 dadurch erzielt, dass die ersten und zweiten verformten Abschnitte 18 und 19, die auf der äußeren Welle 12 aus Metall und der inneren Welle 13 vorgesehen sind, in Presspassung mit angepassten Teilen gebracht werden, und daher ist der Kupplungsabschnitt ausreichend wärmebeständig, und geschieht es niemals, dass die Haltekraft des Kupplungsabschnitts in Abhängigkeit von den Benutzungsbedingungen unzureichend wird. Weiterhin sind der erste und zweite verformte Abschnitt 18 und 19 an zwei axial beabstandeten Orten in dem Kupplungsabschnitt zwischen der äußeren Welle 12 und der inneren Welle 13 angeordnet, und daher wird auch eine ausreichende Biegesteifigkeit des Kupplungsabschnitts zwischen der äußeren Welle 12 und der inneren Welle 13 sichergestellt.
  • Wenn eine hohe Kraft in Axialrichtung bei einem Zusammenstoss einwirkt, werden die äußere Welle 12 und die innere Welle 13 in Bezug aufeinander in Axialrichtung relativ verschoben, gegen eine Reibungskraft, die auf die Presspassungsabschnitte durch den ersten und zweiten verformten Abschnitt 18 und 19 einwirkt, wodurch die Gesamtlänge der stoßabsorbierenden Lenkwelle 11 verkürzt wird. Im Falle einer derartigen, mit einer stoßabsorbierenden Lenkwelle 11 ausgestatteten Vorrichtung ist die zur Verkürzung der Gesamtlänge erforderliche Kraft ausreichend, wenn sie die Reibungskraft überwindet, die auf die voranstehend geschilderten zwei Presspassungsabschnitte einwirkt. Eine Kontraktionskraft, die zur Verkürzung der Gesamtlänge der mit einer stoßabsorbierenden Wirkung versehenen Lenkwelle 11 erforderlich ist, ist daher stabil, ohne zu groß zu werden, wodurch wirksam verhindert wird, dass eine hohe Stoßkraft auf den Körper eines Fahrers einwirkt, der bei einem Zusammenstoß gegen das Lenkrad aufgetroffen ist.
  • Wenn die äußere Welle 12 und die innere Welle 13 miteinander vereinigt werden sollen, um auf diese Weise eine derartige, mit einer stoßabsorbierenden Wirkung versehene Lenkwelle 11 auszubilden, wie sie in 10 gezeigt ist, werden zuerst die beiden Wellen 12 und 13 miteinander vereinigt, wie in 17 gezeigt ist. Im einzelnen werden die Innenverzahnung 15 und die Aussenverzahnung 17 in Eingriff miteinander gebracht, durch den Vorderendabschnitt des Abschnitts 14 mit kleinem Durchmesser und den Vorderendabschnitt des Abschnitts 16 mit großem Durchmesser. Dann wird, wobei die Verzahnungen 15 und 17 im Eingriff miteinander bleiben, die Aussenumfangsoberfläche des Abschnitts 14 mit kleinem Durchmesser in dessen Durchmesserrichtung nach innen druckbeaufschlagt. Ein Paar Druckstücke 20 und 20 werden nämlich um den Vorderendabschnitt des Abschnitts 14 mit kleinem Durchmesser und den Vorderendabschnitt des Abschnitts 16 mit großem Durchmesser herum angeordnet, und die beiden Druckstücke 20 und 20 werden nahe zusammengebracht, um so die Aussenumfangsoberfläche des Abschnitts 14 mit kleinem Durchmesser mit einem hohen Druck zu beaufschlagen. Die Innenseitenoberflächen dieser Druckstücke 20 und 20, die an der Aussenumfangsoberfläche des Abschnitts 14 mit kleinem Durchmesser anliegen, sind mit Ausnehmungen 21 und 21 mit kreisringförmigem Querschnitt versehen, die in enger Berührung mit dieser Aussenumfangsoberfläche stehen.
  • Spalte 22 und 22 mit einer Dicke 6 werden zwischen den Endoberflächen der beiden Druckstücke 20 und 20 ausgebildet, wobei die Ausnehmungen 21 und 21 in leichter Berührung mit der Aussenumfangsoberfläche des Abschnitts 14 mit kleinem Durchmesser stehen. Weiterhin werden diese Druckstücke 20 und 20 kräftig in Richtung zueinander gedrückt, durch ein nicht gezeigtes Druckgerät, beispielsweise einen Hydraulikmechanismus. So werden, wie in 19 gezeigt, die beiden Druckstücke 20 und 20 aufeinanderzubewegt, bis die Dicke der Spalte 22 und 22 den Wert Null annimmt, und die Querschnittsform des Vorderendabschnitts des Abschnitts 14 mit kleinem Durchmesser wird plastisch zu einer elliptischen Form verformt, wie in 19 gezeigt ist. Weiterhin wird der Vorderendabschnitt des Abschnitts 16 mit grossem Durchmesser, der in den Vorderendabschnitt des Abschnitts 14 mit kleinem Durchmesser eingeführt ist, ebenfalls in derselben Richtung durch die beiden Verzahnungen 15 und 17 gedrückt. Dann wird auch die Querschnittsform des Vorderendabschnitts dieses Abschnitts mit grossem Durchmesser plastisch zu einer elliptischen Form verformt, wie in 19 gezeigt ist.
  • Auf diese Weise werden der Vorderendabschnitt des Abschnitts 14 mit kleinem Durchmesser und der Vorderendabschnitt des Abschnitts 16 mit grossem Durchmesser nach innen in Durchmesserrichtung gedrückt, und werden die Querschnittsformen dieser beiden Vorderendabschnitte plastisch zu einer elliptischen Form verformt, worauf die äussere Welle 12 und die innere Welle 13 in Bezug aufeinander zueinander hin in Axialrichtung verschoben werden. Nachdem nämlich diese beiden Wellen 12 und 13 aus den beiden Druckstücken 20 und 20 herausgenommen wurden, wird die äussere Welle 12 nach links in 17 in Bezug auf die innere Welle 13 verschoben, wogegen die innere Welle 13 in 17 nach rechts in Bezug auf die äussere Welle 12 verschoben wird. Dann wird, wie in 10 gezeigt, der Vorderendabschnitt des Abschnitts 14 mit kleinem Durchmesser in Presspassung in den Basisendabschnitt des Abschnitts 16 mit grossem Durchmesser eingepasst, wogegen der Vorderendabschnitt des Abschnitts 16 mit grossem Durchmesser in Presspassung in den Basisendabschnitt des Abschnitts 14 mit kleinem Durchmesser eingepasst wird. Der mittlere Abschnitt des Abschnitts 14 mit kleinem Durchmesser und der mittlere Abschnitt des Abschnitts 16 mit grossem Durchmesser, die durch die Druckstücke 20 und 20 nicht plastisch verformt werden, stehen in lockerem Eingriff miteinander.
  • Bei der in der voranstehend geschilderten offengelegten japanischen Patentanmeldung JP 8-91230 A beschriebenen Anordnung werden, wie in 20 gezeigt, die Innenoberflächen von Druckstücken 20a und 20a für die plastische Verformung der Vorderendabschnitte (vgl. 17) des Abschnitts mit kleinem Durchmesser und des Abschnitts mit grossem Durchmesser, die miteinander in Eingriff stehen, nicht mit den Ausnehmungen 21 und 21 (18 und 19) versehen, sondern als einfache, ebene Oberflächen ausgebildet. Anderenfalls werden, wie in 21 gezeigt, zwei Druckstücke 20b und 20b in Form eines V-Blocks ausgebildet, so dass die Druckstücke 20b und 20b die Vorderendabschnitte (vgl. 17) des Abschnitts 14 mit kleinem Durchmesser und des Abschnitts 16 mit großem Durchmesser, die miteinander in Eingriff stehen, jeweils an zwei Orten druckbeaufschlagen, also an insgesamt vier Orten.
  • Bei einer mit einer stoßabsorbierenden Wirkung versehenen Lenkwelle 11, die tatsächlich in ein Fahrzeug eingebaut ist, muss die Last, die zur Verkürzung der Gesamtlänge erforderlich ist, auf einen gewünschten Wert eingestellt werden. Wenn nämlich ein sogenannter sekundärer Zusammenstoss auftritt, bei welchem der Körper eines Fahrers mit dem Lenkrad (8) zusammenstößt, da das Fahrzeug einen Zusammenstoss oder einen Aufprall erfährt, wird das Lenkrad 1 nach vorn verschoben, während die mit einer stoßabsorbierenden Wirkung versehene Lenkwelle 11 und die Lenksäule 3 verkürzt werden (8). Um eine derartige Vorwärtsverschiebung des Lenkrades 1 glatt durchzuführen, während der Stoss aufgefangen wird, der auf den Körper des Fahrers einwirkt, ist es erforderlich, die Last, die zum Zu sammenziehen der mit einer stoßabsorbierenden Wirkung versehenen Lenkwelle 11 und der Lenksäule 3 erforderlich ist, auf einen gewünschten Wert einzustellen.
  • Weiterhin ist es erforderlich, eine hohe Biegesteifigkeit der Lenkwelle 11 und der Lenksäule 3 zu erzielen.
  • Wie voranstehend geschildert wird bei der in der japanischen offengelegten Patentanmeldung JP 8-91230 A gechilderten Anordnung eine Druckbeaufschlagung der Druckstücke 20, 20; 20a, 20a und 20b, 20b mit konstantem Betrag oder konstanter Länge der Spalte δ durchgeführt.
  • Bei dieser Vorgehensweise treten jedoch gewisse Schwankungen der erhaltenen Last für das Einfahren auf, und schwankt auch die Biegesteifigkeit oder ist nicht stabil.
  • Unter Berücksichtigung dieser Umstände wurden mit dem Verfahren entsprechend der früheren Offenbarung gemäß den 17 bis 21 Versuche zur Einstellung der Kontraktionskraft durchgeführt. Dabei ergab sich, dass eine unterschiedliche Form der Druckstücke 20, 20a und 20b einen starken Einfluss auf die erhaltene Kontraktionskraft der stoßabsorbierenden Lenkwelle hat, was zu der vorliegenden Erfindung führte. Anders ausgedrückt, besteht ein Vorteil des Verfahrens zur Einstellung der Kontraktionskraft einer stoßabsorbierenden Lenksäulenanordnung gemäß der vorliegenden Erfindung in der Erzielung einer Lenkeinrichtung, welche wirksam einen Fahrer während eines sekundären Zusammenstoßes dadurch schützen kann, dass die Kraft, die zum Zusammenziehen der voranstehend geschilderten stoßabsorbierenden Lenksäulenanordnung auf einen gewünschten Wert einstellbar ist.
  • Das Verfahren zur Einstellung der Kontraktionskraft wird in Anspruch 1 wiedergegeben und ein Verfahren zur Herstellung der Lenksäulenanordnung wird im Anspruch 2 angegeben.
  • Die Erfindung wird nachstehend näher erläutert. Es zeigt:
  • 1 eine Teilquerschnittsansicht eines ersten Halbschrittes einer Lenksäulenanordnung;
  • 2 eine Querschnittsansicht entlang der Linie A-A von 1;
  • 3 eine Teilquerschnittsansicht eines zweiten Halbschrittes der Lenksäulenanordnung;
  • 4 eine Teilquerschnittsansicht mit einer Darstellung des Zustands, in welchem infolge eines Zusammenstossunfalls sich eine Welle zusammengezogen hat;
  • 5 ein Diagramm mit einer Darstellung der Beziehung zwischen einer Andrucklast und einer Zusammenziehlast, wenn die Zusammenziehlast bzw. Kontraktionskraft nach dem erfindungsgemäßen Verfahren eingestellt wird;
  • 6 ein Diagramm mit einer Darstellung der Beziehung zwischen dem Ausmaß des Zusammenziehens und einer Zusammenziehlast einer stoßabsorbierenden Lenkwelle, die mit Einstellung der Zusammenziehlast bzw. Kontraktionskraft gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellt wird;
  • 7 ein Diagramm mit einer Darstellung der Beziehung zwischen dem Ausmaß des Zusammenziehens und einer Zusammenziehlast einer stoßabsorbierenden Lenkwelle, die durch ein anderes Verfahren als jenes gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellt wird;
  • 8 eine Seitenansicht eines Beispiels für den Lenkmechanismus, der eine Lenkwelle mit stoßabsorbierender Wirkung aufweist, und bei welchem die vorliegende Erfindung eingesetzt werden soll;
  • 9 eine Teilquerschnittsansicht einer weiteren Lenksäulenanordnung;
  • 10 eine Querschnittsansicht wesentlicher Abschnitte eines Aufbaus nach dem Stand der Technik;
  • 11 eine Querschnittsansicht einer inneren Welle, die bei der Anordnung nach dem Stand der Technik eingesetzt werden soll;
  • 12 eine Querschnittsansicht entlang der Linie B-B von 11;
  • 13 eine Querschnittsansicht entlang der Linie C-C von 11;
  • 14 eine Querschnittsansicht einer äußeren Welle, die bei der Anordnung nach dem Stand der Technik eingesetzt werden soll;
  • 15 eine Querschnittsansicht entlang der Linie D-D von 14;
  • 16 eine Querschnittsansicht entlang der Linie E-E von 14;
  • 17 eine Querschnittsansicht wesentlicher Abschnitte zur Verdeutlichung eines Schrittes eines ersten bekannten Verfahrens zur Herstellung einer stoßabsorbierenden Lenkwelle;
  • 18 eine Querschnittsansicht entlang der Linie F-F von 17 in einem Zustand vor einer plastischen Verformung;
  • 19 eine Querschnittsansicht entsprechend 18 in einem Zustand nach einer plastischen Verformung;
  • 20 eine Querschnittsansicht entsprechend 18, wobei ein Schritt eines zweiten bekannten Verfahrens zur Herstellung einer stoßabsorbierenden Lenkwelle gezeigt ist; und
  • 21 eine Querschnittsansicht wie in 18, zur Verdeutlichung eines Schrittes eines dritten bekannten Verfahrens zur Herstellung einer derartigen Lenkwelle.
  • In 8 der beigefügten Zeichnungen ist ein Lenkmechanismus dargestellt, welcher zur Übertragung der Bewegung eines Lenkrades auf ein Lenkgetriebe verwendet wird, und bei welchem eine Säulenanordnung mit stoßabsorbierender Lenksäule eingesetzt wird. Die erste Lenkwelle 2, an deren oberem Endabschnitt ein Lenkrad 1 befestigt ist, ist drehbeweglich in eine Lenksäule 3 eingeführt. Diese Lenksäule 3 ist an der unteren Oberfläche eines Armaturenbretts 6 durch obere und untere Stützen 4 und 5 befestigt. Der obere Endabschnitt einer zweiten Lenkwelle 8 ist über ein erstes Universalgelenk 7 mit einem unteren Endabschnitt der ersten Lenkwelle 2 verbunden, der aus der unteren Endöffnung der Lenksäule 3 vorspringt. Weiterhin ist der untere Endabschnitt dieser zweiten Lenkwelle 8 über ein zweites Universalgelenk 9 mit einer dritten Lenkwelle 10 verbunden, die zu einem (nicht gezeigten) Lenkgetriebe führt. Bei dem so aufgebauten Lenkmechanismus wird die Bewegung des Lenkrades 1 an das Lenkgetriebe über die in die Lenksäule 3 eingeführte erste Lenkwelle 2, das erste Universalgelenk 7, die zweite Lenkwelle 8, das zweite Universalgelenk 9 und die dritte Lenkwelle 10 übertragen, um einen bestimmten Lenkwinkel bei den Rädern einzustellen.
  • Bei dem wie voranstehend geschilderten aufgebauten Lenkmechanismus ist eine Lenksäulenanordnung, etwa die Lenksäule 3 und die Lenkwelle 2, 8 oder 10, normalerweise mit einer stoßabsorbierenden Wirkung ausgestattet, durch welche die Gesamtlänge bei einem Stoss verkürzt wird, um einen Fahrer während eines Zusammenstosses oder Aufpralls zu schützen.
  • Die 1 bis 4 zeigen ein Beispiel für das Verfahren zur Einstellung einer Kontraktionskraft einer stoßabsorbierenden Lenksäulenanordnung. Eine stoßabsorbierende Lenkwelle oder Säulenanordnung 11 entspricht der Lenkwelle 2 in 8. Der grundlegende Aufbau der Säulenanordnung 11 selbst, für welche eine Kontraktionskraft durch das Verfahren gemäss der vorliegenden Erfindung eingestellt wird, ist ebenso wie bei der konventionellen stoßabsorbierenden Lenkwelle, die voranstehend auf der Grundlage der 10 bis 16 beschrieben wurde. Der grundlegende Mechanismus des Verfahrens zur Herstellung dieser stoßabsorbierenden Lenkwelle 11 selbst ist ebenso wie bei dem herkömmlich bekannten Verfahren zur Herstellung einer stoßabsorbierenden Lenkwelle, die voranstehend anhand der 17 bis 21 beschrieben wurde. Genauer gesagt werden gemäss der vorliegenden Erfindung die Druckstücke 20 und 20, welche die Ausnehmungen 21 und 21 mit Kreisbogenform aufweisen, wie voranstehend anhand der 18 und 19 beschrieben, oder die Druckstücke 20b und 20b in Form eines V-förmigen Blocks, wie in 21 gezeigt, nicht verwendet, sondern es werden statt dessen Druckstücke mit ebenen Andruckabschnitten eingesetzt, wie sie in 20 gezeigt sind. Allerdings wird zwischen den Druckstücken ein ausreichender Spalt ausgebildet, um die beiden Druckstücke zusammenzudrücken, wodurch die Druckbeaufschlagungslast eingestellt werden kann. Im einzelnen können im Falle der in 20 gezeigten Druckstücke die beiden Druckstücke 20 und 20 gegeneinander um den Betrag der Dicke delta der Spalte 22 und 22 verschoben werden, die zwischen den beiden Druckstücken vorhanden sind, jedoch ist bei den Druckstücken, die für das Verfahren gemäss der vorliegenden Erfindung verwendet werden, dazwischen eine ausreichende Entfernung vorgesehen, so dass die Druckbeaufschlagungslast frei einstellbar oder änderbar ist.
  • Um das Verfahren zur Einstellung einer Kontraktionskraft einer stoßabsorbierenden Lenk säulenanordnung gemäß der vorliegenden Erfindung durchzuführen, werden zuerst eine Innenverzahnung 15 und eine Aussenverzahnung 17, die auf der Umfangsoberfläche der Welle oder des Säulenteils 12 bzw. 13 vorgesehen sind, zuerst miteinander an einem Vorderendabschnitt in Eingriff gebracht (dem linken Endabschnitt in den 1, 3 und 4), der ein Endabschnitt der äusseren Säulenteilwelle 12 ist, und an einem hinteren Endabschnitt (dem rechten Endabschnitt in den 1, 3 und 4), der ein Endabschnitt des inneren Säulenteils oder der inneren Welle 13 ist, wie in 1 dargestellt ist. In dem Zustand, in welchem diese beiden Verzahnungen 15 und 17 miteinander im Eingriff stehen, wird die Aussenumfangsoberfläche des äusseren Säulenteils oder der äusseren Welle 12 nach innen in ihrer Durchmesserrichtung druckbeaufschlagt, durch zwei Druckstücke 20a' und 20a', die gegeneinander verschoben werden, wie in den 1 und 2 gezeigt ist. Der Vorderendabschnitt der äusseren Welle 12 und der hintere Endabschnitt der inneren Säulenteilwelle 13 werden daher in Durchmesserrichtung durch die Druckstücke 20a' und 20a' druckbeaufschlagt, so dass die Querschnitte dieser beiden Endabschnitte jeweils zu einer elliptischen Form plastisch verformt werden. Die Formen der Ellipsen wurden voranstehend anhand von 19 erläutert, obwohl die verwendeten Druckstücke 20a' und 20a' sich von jenen unterscheiden, die in 19 verwendet wurden.
  • Insbesondere wird für das Verfahren zur Einstellung einer Kontraktionskraft einer stoßabsorbierenden Lenkwelle gemäß der vorliegenden Erfindung ein Paar von Druckstücken, bei welchem die Andruckoberflächen 23 und 23 eben sind und parallel zueinander verlaufen, als das voranstehend erwähnte Paar von Druckstücken 20a' und 20a' verwendet. Während diese beiden Andruckoberflächen 23 und 23 parallel zueinander gehalten werden, werden die beiden voranstehend geschilderten Druckstücke 20a' und 20a' nahe aneinander gebracht. Wie voranstehend erwähnt ist die Entfernung zwischen den Druckstücken 20a' und 20a' ausreichend groß, so dass die Andrucklast einstellbar ist.
  • Wenn die Querschnitte des Vorderendabschnitts der äußeren Welle 12 und des hinteren Endabschnitts der inneren Welle 13 auf diese Art und Weise jeweils zu einer Ellipsenform durch die beiden Druckstücke 20a' und 20a' verformt werden, werden die äußere Welle 12 und die innere Welle 13 dazu gezwungen, sich in Richtung aufeinander zu verschieben. Dann werden, wie in 3 gezeigt, der vordere Endabschnitt der äußeren Welle und der hintere Endabschnitt der inneren Welle 13 so angeordnet, dass sie einander nur um eine gewünschte Länge L in Axialrichtung überlappen. Diese gewünschte Länge L ist die norma le Befestigungslänge, in welcher die voranstehend erwähnte äussere Welle 12 und innere Welle 13 aneinander im Normalzustand befestigt werden (in einem Zustand, in welchem kein Zusammenstossunfall aufgetreten ist). Bei einem sekundären Zusammenstoss ist, wie in 4 gezeigt, die Befestigungslänge zwischen der äusseren Welle 12 und der inneren Welle 13 grösser als die voranstehend erwähnte normale Befestigungslänge L, so dass die Gesamtlänge der voranstehend geschilderten Lenkwelle 11 verkürzt wird. Bei dem Verfahren zur Einstellung einer Kontraktionskraft einer stoßabsorbierenden Lenkwelle gemäss der vorliegenden Erfindung wird die Andrucklast, um die beiden voranstehend geschilderten Druckstücke 20a und 20a' nahe zueinander zu bringen, geändert, um die Kontraktionskraft zum Zusammenziehen der Gesamtlänge der voranstehend geschilderten Lenkwelle 11 auf einen gewünschten Wert einzustellen.
  • Wenn, wie sich bei den von den vorliegenden Erfindern durchgeführten Versuchen herausgestellt hat, zwei Druckstücke, deren Andruckoberflächen 23 und 23 eben und parallel zueinander angeordnet sind, als die beiden Druckstücke 20a' und 20a' verwendet werden, und diese Druckstücke 20a' und 20a' nahe zueinander gebracht werden, während die beiden Andruckoberflächen 23 und 23 parallel zueinander gehalten werden, ist die Beziehung zwischen der Andrucklast, die dazu dient, die beiden Druckstücke 20a' und 20a' nahe zueinander zu bringen, und der voranstehend erwähnten Kontraktionskraft so, wie in 5 gezeigt ist. Wie deutlich aus 5 hervorgeht, sind die Andrucklast und die Kontraktionskraft im Wesentlichen proportional zueinander. Daher ist es möglich, die Zusammenziehlast bzw. Kontraktionskraft durch Einstellung der Andrucklast auf einen gewünschten Wert einzustellen. Es wird darauf hingewiesen, dass die in 5 gezeigte Zusammenziehlast eine Last ist, die dazu erforderlich ist, das Zusammenziehen der stoßabsorbierenden Lenkwelle 11 in Gang zu setzen, bei welcher die äussere Welle 12 und die innere Welle 13 aneinander nur über die voranstehend geschilderte normale Befestigungslänge L befestigt sind, um die Befestigungslänge der Wellen 12 und 13 zu vergrössern. Der Begriff Zusammenziehlast ist äquivalent zu der Bezeichnung Kontraktionskraft zu verstehen.
  • Bei von den vorliegenden Erfindern durchgeführten Versuchen hat sich ergeben, dass dann, wenn ein Eingriffsabschnitt zwischen der äusseren Welle 12 und der inneren Welle 13 durch die Druckstücke 20a' und 20a' plastisch verformt wurde, welche die beiden ebenen Oberflächen 22 und 22 parallel zueinander als Andruckoberflächen aufweisen, die Andrucklast und die Kontraktionskraft im Wesentlichen proportional zueinander waren. Wenn dagegen die Druckstücke 20 und 20, welche die Ausnehmungen 21 und 21 mit Kreisbogenform aufweisen, die in den 18 und 19 gezeigt sind, oder die Druckstücke 20b und 20b in Form eines V-Blocks gemäss 21 verwendet wurden, so stellte sich heraus, dass die Andrucklast und die Kontraktionskraft keine Proportionalität aufwiesen, so dass es schwierig war, die Kontraktionskraft durch die Andrucklast einzustellen.
  • Bei dem Verfahren zur Einstellung der Kontraktionskraft einer stoßabsorbierenden Lenkwelle gemäss der vorliegenden Erfindung, welches wie voranstehend geschildert durchgeführt wird, kann die Kraft, die zum Zusammenziehen einer stoßabsorbierenden Lenkwelle 11 erforderlich ist, auf einen gewünschten Wert eingestellt werden, um so eine Lenkeinrichtung zu erzielen, die den Fahrer bei einem sekundären Zusammenstoß wirksam schützen kann. Darüber hinaus ist die Biegesteifigkeit des verbundenen Abschnitts zwischen der äusseren Welle 12 und der inneren Welle 13, wenn die beiden Wellen aneinander nur über die voranstehend geschilderte normale Befestigungslänge L befestigt werden, höher (grösser), um so zu verhindern, dass dieser verbundene Abschnitt im Normalzustand wackelig ist. Die Gründe hierfür werden unter Bezugnahme auf die 6 und 7 beschrieben.
  • Wie voranstehend geschildert sind bei der Lenkwelle 11, die beiden Wellen 12 und 13 aufeinander zu verschieben, wie in 3 gezeigt ist, nachdem die Querschnittsformen des Endabschnitts der äusseren Welle 12 und des Endabschnitts der inneren Welle 13 plastisch verformt wurden, in dem Zustand, in welchem der Endabschnitt der äusseren Welle 12 und der Endabschnitt der inneren Welle 13 miteinander in Eingriff gebracht wurden, wie in 1 gezeigt ist. Aus diesem Grund sind diese beiden Wellen 12 und 13 fest aneinander an zwei Orten befestigt, die in Axialrichtung auseinanderliegen, wie aus 3 hervorgeht, und wird die Festigkeit der Befestigung im mittleren Abschnitt zwischen diesen beiden Orten sehr gering. Um daher die Biegesteifigkeit des verbundenen Abschnitts zwischen den beiden Wellen 12 und 13 zu erhöhen ist es erforderlich, die Festigkeit der Befestigung an diesen beiden Orten zu erhöhen. Da diese befestigten Abschnitte an den beiden Orten dadurch ausgebildet werden, dass ein erster verformter Abschnitt 18 und zweiter verformter Abschnitt 19, die gleichzeitig plastisch verformt wurden, voneinander in Axialrichtung entfernt gehalten werden (wie in 3 gezeigt ist), muss die Festigkeit der Befestigung an den voranstehend geschilderten zwei Orten gleich sein, um die Festigkeit der Befestigung an jedem der beiden Orte zu erhöhen.
  • Daher haben die vorliegenden Erfinder Versuche durchgeführt, um das Ausmass des Einflusses einer unterschiedlichen Form bei den Druckstücken 20, 20a und 20b, die voranstehend geschildert wurden, auf die Festigkeit der Befestigung des befestigten Abschnitts der Lenkwelle 11 zu ermitteln. Hierbei ergab sich, dass dann, wenn der Eingriffsabschnitt zwischen der äusseren Welle 12 und der inneren Welle 13 durch die Druckstücke 20a' und 20a' plastisch verformt wird, deren Andruckoberflächen 23 und 23 eben und parallel zueinander ausgebildet sind, die Beziehung zwischen dem Ausmass des Zusammenziehens und einer Kontraktionskraft der Lenkwelle 11 so wie in 6 gezeigt ist. In 6 ist das Ausmass des Zusammenziehens auf der Abszisse aufgetragen, und die Zusammenziehlast bzw. Kontraktionskraft auf der Ordinate. Der Wert Null der Abszisse gibt die Position jenes Zustands an, in welchem die äussere Welle 12 und die innere Welle 13 voneinander getrennt sind, während der Eingriffsabschnitt zwischen der äusseren Welle 12 und der inneren Welle 13 plastisch verformt bleibt, wie in 1 (oder 17) gezeigt ist. Weiterhin gibt die Position der normalen Befestigungslänge L auf der Abszisse die Position eines Zustands an, in welchem die beiden Wellen 12 und 13 im normalen Benutzungszustand aneinander befestigt sind.
  • Weiterhin gibt die Position des Punktes P auf der Abszisse die Position eines Zustands an, in welchem die voranstehend geschilderte Lenkwelle 11 sich zusammengezogen hat, infolge einer derartigen Kontraktionskraft, wie sie während eines Zusammenstossunfalls auftritt, so dass der zweite verformte Abschnitt 19, der auf dem einen Endabschnitt der inneren Welle 13 vorgesehen ist, aus der Innenverzahnung 15 der äusseren Welle 12 herausgelangt ist. In diesem Zustand, der durch die Position des Punktes P angezeigt wird, umfasst die Kontraktionskraft, die zum Zusammenziehen der Lenkwelle 11 erforderlich ist, nur die Kraft zum Festhalten des zusammengebauten Abschnitts zwischen dem zweiten verformten Abschnitt 19, der auf dem einen Endabschnitt der äusseren Welle 12 vorgesehen ist, und der Aussenverzahnung 17 auf der Aussenumfangsoberfläche der inneren Welle 13. Wenn daher die Zusammenziehlast alpha an diesem Punkt P etwa die Hälfte der Zusammenziehlast an der Position der voranstehend erwähnten normalen Befestigungslänge L beträgt, ist die Festigkeit der Befestigung an den voranstehend geschilderten zwei Orten im wesentlichen gleich. Bei den vorliegenden Erfindern durchgeführten Versuchen stellte sich heraus, dass die Zusammenziehlast alpha an der Position P im wesentlichen gleich der Zusammenziehlast beta ist, welche gegenüber der normalen Befestigungslänge L zum Punkt P hin abgenommen hat (alpha = beta), und dass die Festigkeit der Befestigung an den voranstehend geschilderten zwei Orten im wesentlichen gleich ist.
  • Wenn andererseits die Druckstücke 20 und 20 verwendet wurden, welche die in den 18 und 19 gezeigten, kreisbogenförmigen Ausnehmungen 21 und 21 aufweisen, oder die Druckstücke 20b und 20b in Form eines V-förmigen Blocks, wie in 21 gezeigt, um die Lenkwelle 11 auszubilden, so gab es einen beträchtlichen Unterschied einer Zusammenziehlast alpha an einem Abschnitt entsprechend der Position des Punktes P und einer Zusammenziehlast beta', welche verringert wurde, von einem Abschnitt entsprechend der normalen Befestigungslänge L zu einem Abschnitt entsprechend der Position des Punktes P, und dieser Unterschied ist in 7 gezeigt. Eine große Differenz zwischen den beiden Lasten alpha' und beta' wie voranstehend erwähnt bedeutet, dass die Festigkeit der Befestigung des Befestigungsabschnitts zwischen der äußeren Welle 12 und der inneren Welle 13 klein ist.
  • Es wird darauf hingewiesen, dass bei der in den Figuren dargestellten Anordnung der Abschnitt 14 mit kleinem Durchmesser auf dem Endabschnitt der äußeren Welle 12 vorgesehen ist, wogegen der Abschnitt 16 mit großem Durchmesser nicht auf dem Endabschnitt der inneren Welle 13 angeordnet ist. Statt dessen ist die Länge in Axialrichtung der Aussenverzahnung 17, die auf der Aussenumfangsoberfläche des Endabschnitts dieser Innenwelle 13 vorgesehen ist, ausreichend sichergestellt. Jedoch muss der Aufbau dieses Teils entsprechend dem Ausmass des Zusammenziehens (Hub) erfolgen, welches für die Lenkwelle 11 erforderlich ist. Weiterhin können in dem Zustand, in welchem ein Ende der äusseren Welle 12 und ein Ende der inneren Welle 13 miteinander in Eingriff gebracht wurde, die ebenen Oberflächen 23 und 23 der beiden Druckstücke 20a' und 20a', welche diese beiden Wellen 12 und 13 in Richtung des Durchmessers nach innen druckbeaufschlagen, zufriedenstellend eingesetzt werden, soweit deren Abschnitte, welche die Aussenumfangsoberfläche der äusseren Wellen 12 berühren, im wesentlichen eben sind, also auch, wenn diese Abschnitte geringfügig gekrümmt sind.
  • 9 zeigt eine weitere Lenksäulenanordnung, bei welcher eine innere Welle 113 massiv ist, mit Ausnahme eines rechten Endabschnitts, der dadurch rohrförmig ausgebildet ist, dass ein Axialloch 113a vorgesehen ist. Der übrige Aufbau bei dieser Abänderung ist ebenso wie bei der geschilderten vohergehenden Lenksäulenanordnung.
  • Um eine derartige massive innere Welle oder ein Säulenteil herzustellen wird eine solide Welle oder ein Säulenteil zuerst mit einer Aussenverzahnung durch Walzen oder Pressen versehen, und daraufhin wird ein Axialloch 113a an einem Ende des massiven Wellenteils hergestellt.
  • Das Verfahren zur Einstellung einer Kontraktionskraft einer stoßabsorbierenden Lenksäulenanordnung wird wie voranstehend geschildert durchgeführt, und daher kann mit diesem Verfahren erzielt werden, dass eine Lenkeinrichtung zur Verfügung gestellt wird, die einen Fahrer während eines sekundären Zusammenstosses wirksam schützen kann.
  • Das äußere und ebenso das innere Säulenteil, dessen Außen- und Innengewinde durch Drücken einer Gewindeschneidbacke an einer Säule oder umgekehrt hergestellt wird, weist bessere Eigenschaften in Bezug auf die Oberflächenrauhigkeit auf als ein entsprechendes Teil, welches durch Walzen oder eine ähnliche Bearbeitung hergestellt wird, so dass geringere Schwankungen der Kontraktionskraft einer stoßabsorbierenden Lenkwelle oder einer Säulenanordnung auftreten, die erhalten wird, so dass stabilere Eigenschaften der Lenksäulenanordnung erzielt werden können.

Claims (2)

  1. Verfahren zur Einstellung der Kontraktionskraft einer stoßabsorbierenden Lenksäulenanordnung, die in der Lenkvorrichtung eines Kraftfahrzeuges vorgesehen ist, mit folgenden Schritten: – In Eingriff bringen eines Endabschnittes einer äußeren Welle (12), die an ihrem Ende eine Innenverzahnung (15) aufweist, mit einem Endabschnitt einer inneren Welle (13), die an ihrem Ende eine Außenverzahnung (17) aufweist, – Beaufschlagen der Umfangsfläche der äußeren Welle (12) mit einer radial nach innen gerichteten Druckkraft, um den Endabschnitt der äußeren Welle (12) und den Endabschnitt der inneren Welle (13) in radialer Richtung plastisch zu verformen, unter Verwendung von zwei Druckstücken (20a'), deren Druckflächen (23) eben sind und parallel zueinander verlaufen, wobei zwischen den Druckstücken (20a') ein ausreichender Abstand vorgesehen ist, so dass die Druckkraft frei einstellbar oder änderbar ist; – Einstellen der Druckkraft, mit der die beiden Druckstücke (20a') gegeneinander bewegt werden, um die Kontraktionskraft zum Verkürzen der Gesamtlänge der stoßabsorbierenden Lenksäulenanordnung auf einen vorgegebenen Wert einzustellen; und – Verschieben der äußeren Welle (12) und der inneren Welle (13) in Axialrichtung relativ zueinander, um eine Presspassung zwischen dem Endabschnitt der äußeren Welle (12) und einem zylindrischen Abschnitt der inneren Welle (13) zu erzeugen, wodurch ein erster Verbindungsabschnitt ausgebildet wird, und um eine Presspassung zwischen dem Endabschnitt der inneren Welle (13) und einem zylindrischen Abschnitt der äußeren Welle (12) zu erzeugen, wodurch ein zweiter Verbindungsabschnitt ausgebildet wird.
  2. Verfahren zur Herstellung einer stoßabsorbierenden Lenksäulenanordnung, umfassend das Verfahren zur Einstellung der Kontraktionskraft gemäß Patentanspruch 1.
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