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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine wasserventilfreie Klimaanlage
für ein
Kraftfahrzeug, in welcher heißes
Wasser (Motorkühlmittel)
stets durch Betrieb einer motorseitigen Wasserpumpe in einen Heizerkern
(Heizwärmetauscher)
strömt
bzw. zirkuliert.
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Bislang
wird für
eine Kraftfahrzeug-Klimaanlage ein Wasserventil verwendet, welches
einen Heißwasserstrom
bzw. -durchsatz in einer Heißwasserleitung
steuert, die zu einem Heizerkern führt. Diese Art von Klimaanlage
ist jedoch kürzlich
durch eine wasserventilfreie Klimaanlage zugunsten einer Kostenreduzierung
ersetzt worden. Da bei dieser wasserventilfreien Klimaanlage das
heiße
Wasser in den Heizerkern selbst dann zirkuliert bzw. strömt, wenn ein
Maximal-Kühlbetrieb
ausgeführt
wird, muss verhindert werden, dass die Temperatur der Kühlluft aufgrund
von vom Heizerkern ausgestrahlter Wärme ansteigt.
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Um
das vorstehend genannte Problem zu überwinden, ist eine Klimaanlage
vorgeschlagen worden, in welcher ein Heizerkern in vertikaler Richtung
angeordnet ist (ein Wärmetauschabschnitt
eines Heizerkerns ist entlang einer vertikalen bzw. Auf/Abrichtung
eines Fahrzeugs angeordnet und Luft strömt durch den Wärmetauschabschnitt
in horizontaler Richtung), und eine Luftmischklappe ist sowohl auf
der stromaufwärtigen
Seite (Vorderseite) wie auf der stromabwärtigen Seite (Rückseite)
des Heizerkerns angeordnet. Wenn bei dieser Klimaanlage der Maximalkühlbetrieb
ausgeführt
wird, werden sowohl die Vorderseite wie die Rückseite des Heizerkerns durch
die jeweilige Luftmischklappe verschlossen.
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Bei
der vorstehend erläuterten
Auslegung, bei welcher die Vorderseite und Rückseite des Heizerkerns durch
zwei Luftmischklappen verschlossen werden, muss die Luftmischklappe
auf der Vorderseite des Heizerkerns einen ausreichend großen Querschnitt
bzw. Fläche
haben, um eine Vorderseite des Heizerkerns ebenso abschließen zu können wie
einen Umgehungsdurchlass, durch welchen die Kühlluft strömt. Ein großer Raum, in welchem die große Luftmischklappe
sich dreht, ist auf der Vorderseite des Heizerkerns erforderlich.
Die Größe der Klimaanlage
einschließlich
des Heizerkerns wird deshalb groß.
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In
der Klimaanlage, in welcher ein Verdampfer und ein Heizerkern benachbart
zu einem einzigen Klimatisierungsgehäuse angeordnet sind, ist deshalb,
weil der Raum innerhalb eines Instrumentenbretts begrenzt ist, das
Bereitstellen einer großen Luftmischklappe
an der Vorderseite des Heizerkerns unmöglich.
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US 4 828 018 beschreibt
eine Klimaanlage für
ein Kraftfahrzeug mit einem Heizerkern zum Heizen von Luft durch
Ausführen
eines Wärmeaustauschs
zwischen Luft und Motorkühlwasser.
Bei dieser Klimaanlage ist ein Kühlwasserventil
vorgesehen, so dass die Zirkulation des Motorkühlmittels in den Heizerkern
in Abhängigkeit
von der Steuerung des Ventils reguliert wird. Der Heizerkern ist
in einem Klimatisierungsgehäuse
derart angeordnet, dass der Heizerkern sich in Bezug auf die Vertikale
in Richtung auf eine luftstromabwärtige Seite des Heizerkerns neigt.
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DE 41 19 474 A1 zeigt
eine weitere Klimaanlage, bei welcher der Heizerkern ungefähr horizontal angeordnet
ist, und ebenfalls auf eine luftstromabwärtige Seite geneigt ist.
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Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist es, bei einer wasserventilfreien
Kraftfahrzeug-Klimaanlage den Raum zum Anordnen einer Luftmischklappe zu
verringern und wirksam eine Wärmeabstrahlung von
dem Heizerkern zu der Kühlluft
zu hemmen.
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Diese
Aufgabe wird durch die Klimaanlagen mit den im Anspruch 1 bzw. Anspruch
2 genannten Merkmalen gelöst.
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Gemäß einem
ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist der Heizerkern am Klimatisierungsgehäuse derart
angeordnet, dass ein Wärmetauschabschnitt
entlang einer vertikalen Richtung des Fahrzeugs angeordnet ist.
Der Heizerkern ist in Bezug auf eine vertikale Richtung mit dem
oberen Abschnitt zur stromaufwärtigen
Seite hin um einen vorbestimmten Winkel θ1 gekippt. Eine Luftmischklappe ist
anstatt an der Luftansaugfläche
des Heizerkerns an einer stromabwärtigen Seite angeordnet. Dadurch ist
eine groß bemessene
Luftmischklappe nicht erforderlich, und die Größe de Luftmischklappe kann
miniaturisiert werden. Infolge davon kann die Klimatisierungseinheit
miniaturisiert sein. Da am Heizerkern erhitzte Luft daran gehindert
wird, durch den gekippt angeordneten Heizerkern aufzusteigen, ist
die vom Heizerkern zu der Kühlluft
hin ausgestrahlte Wärme auf
ein geringes Maß begrenzt.
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Gemäß einem
zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Heizerkern in
einem Klimatisierungsgehäuse
derart angeordnet, dass ein Wärmetauschabschnitt
entlang einer vertikalen Rich tung des Fahrzeugs angeordnet ist.
Eine Luftmischklappe ist anstatt an einer Luftansaugfläche des
Heizerkerns an einer luftstromabwärtigen Seite angeordnet. Eine schirm-
bzw. blendenförmige
Führung
ist vorgesehen und steht abwärts
sowie diagonal ausgehend von einem oberen Abschnitt des Heizerkerns
in Richtung auf eine luftstromaufwärtige Seite vor. Eine Luftmischklappe
grober Abmessung muss deshalb nicht an der Vorderseite des Heizerkerns
angeordnet werden, und die Luftmischklappe kann miniaturisiert werden.
Infolge davon kann eine Klimatisierungseinheit ebenfalls miniaturisiert
sein. Da am Heizerkern erhitzte Luft durch die schirmförmige Führung daran gehindert
wird, aufzusteigen, ist die vom Heizerkern zu der Kühlluft hin
ausgestrahlte Wärme
auf ein geringes Maß begrenzt.
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Gemäß einem
dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Trennwand vorgesehen,
die sich entlang einer vertikalen Richtung des Fahrzeugs im Klimatisierungsgehäuse erstreckt.
Ein Netzabschnitt bzw. ein Maschenwerkabschnitt ist vorgesehen bzw.
gebildet und erstreckt sich ausgehend vom oberen Ende der Trennwand
in Richtung auf die luftstromaufwärtige Seite einer Gesichts(blas)öffnung des
Klimatisierungsgehäuses.
Die Trennwand ist dazu ausgelegt bzw. so angeordnet, dass sie ausgehend
vom Heizerkern einen Spalt hat, der als Heizluftdurchlass genutzt
wird. Dadurch ist eine Kolumnarlänge
bzw. Säulenlänge in dem
Heizluftdurchlass so ausgelegt bzw. eingestellt, dass er außerhalb
eines Säulen-
bzw. Kolumnarresonanzfrequenzbereichs liegt. Das Auftreten eines
Kolumnar- bzw. Säulenresonanzgeräusches ist
damit begrenzt.
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Auf
Grundlage eines Experiments, das durch die Erfinder durchgeführt wurde,
wird nunmehr beispielhaft die mit der vorliegenden Erfindung erzielbare
Wirkung im Einzelnen erläutert.
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Die
Bedingungen beim Experiment waren so gewählt, dass die Menge der Luft,
die in das Klimatisierungsgehäuse 11 strömt, 320
cm3/Std. beträgt, die Einsauglufttemperatur
0 °C beträgt, die
Menge des heißen
Wassers, das in den Heizerkern (13) strömt, 500 1/Std. beträgt, und
die Heißwassertemperatur
90 °C beträgt. Die
Lufttemperaturen an der Gesichtsluftöffnung (23), wenn
das heiße
Wasser in den Heizerkern (13) zirkuliert bzw. strömt, und
wenn das heiße Wasser
nicht in den Heizerkern (13) zirkuliert bzw. strömt, werden
ermittelt. Durch Vergleichen miteinander wird eine zunehmende Lufttemperatur
aufgrund der Zirkulation des heißen Wassers ermit telt. Nunmehr
werden die ermittelten Ergebnisse in Bezug auf die jeweiligen folgenden
Beispiele erläutert.
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Beispiel
I: Wie im Zusammenhang mit der (später noch zu beschreibenden)
dritten Ausführungsform
erläutert,
ohne Führung
(33) und bei einem Kippwinkel (θ1) für den Heizerkern (13)
von 5°,
...
die Lufttemperatur nimmt aufgrund der Zirkulation des heißen Wassers
um 2,5 °C
zu.
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Beispiel
II: Wie im Zusammenhang mit der (später noch zu beschreibenden)
dritten Ausführungsform
erläutert,
ohne die Führung
(33) und mit einem Kippwinkel (θ1) für den Heizerkern (13)
von 15°,
...
die Lufttemperatur ist um 1,5 °C
erhöht.
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Wenn
demnach die Führung
nicht vorgesehen ist, wird durch Einstellen des Kippwinkels (θ1) auf 5° oder 15° die Zunahme
der Lufttemperatur auf 2,5 °C
oder weniger begrenzt.
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Beispiel
III: Wie im Zusammenhang mit der (später noch zu beschreibenden)
ersten Ausführungsform
erläutert,
bei vorgesehener Führung
(33) und mit einem Kippwinkel (θ1) für den Heizerkern (13)
von 1°,
...
die Lufttemperatur ist um 1,1 °C
erhöht.
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Beispiel
IV: Wie im Zusammenhang mit der (später noch zu beschreibenden)
zweiten Ausführungsform
erläutert,
bei vorgesehener Führung
(33) unter einem Kippwinkel (θ1) für den Heizerkern (13) von
0°
...
die Lufttemperatur ist um 1,5 °C
erhöht.
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Das
heißt,
im Beispiel IV wird lediglich durch Bereitstellen der schirmförmigen Führung (33)
die heiße
Luft in ausreichender weise daran gehindert, in den Umgebungsdurchlass
(15) aufzusteigen.
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Durch
Bereitstellen der Führung
(33) wird demnach die Zunahme der Lufttemperatur auf 1,1 °C oder weniger
beschränkt.
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Nachfolgend
wird die Erfindung anhand der Zeichnung beispielhaft näher erläutert; es
zeigen:
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1 eine
Querschnittsansicht einer Klimatisierungseinheit gemäß der ersten
Ausführungsform,
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2 eine
Vorderansicht eines in der Klimatisierungseinheit verwendeten Netzabschnitts,
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3 eine
schematische Ansicht eines Heißwasserkreislaufs
einschließlich
eines Heizerkerns, und
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4 eine
Querschnittsansicht einer Klimatisierungseinheit gemäß der zweiten
Ausführungsform.
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Die
Klimaanlage gemäß der in
den Figuren gezeigten aktuellen Ausführungsform ist in eine Klimatisierungseinheit 10 und
eine (nicht gezeigte) Gebläseeinheit
unterteilt. Die Gebläseeinheit
ist so angeordnet, daß sie
ausgehend von einem zentralen Bereich einer Fahrgastzelle zu der
Beifahrerseite hin unter einem Instrumentenbrett innerhalb der Fahrgastzelle
versetzt angeordnet ist. Die Klimatisierungseinheit 10 ist
hingegen im wesentlichen im zentralen Bereich der Fahrgastzelle
unter dem Instrumentenbrett innerhalb der Fahrgastzelle angeordnet.
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Die
Gebläseeinheit
besteht aus einem Innen/Außenluftumschaltkasten,
der Innenluft oder Außenluft
als in die Fahrgastzelle einzuleitende Luft wählt, und ein Gebläse, welches
Luft aus dem Innen/Außenluftumschaltkasten
ansaugt und in Richtung auf die Fahrgastzelle austrägt. Dieses
Gebläse besteht
aus einem Mehrschaufelzentrifugallüfter (Scirocco-Lüfter) und
einem Elektromotor, der seine Drehbewegung auf den Mehrschaufelzentrifugallüfter überträgt.
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Die
Klimatisierungseinheit 10 weist ein Klimatisierungsgehäuse 11 auf,
und in diesem Gehäuse sind
ein Verdampfer (Heizwärmetauscher
zum Kühlen) 12 und
ein Heizerkern (Heizwärmetauscher
zum Heizen) 13 angeordnet. Das Klimatisierungsgehäuse 11 besteht
aus Kunstharz bzw. Kunststoff, das zu einem bestimmten Grad elastisch
und hochgradig steif ist, wie etwa Polypropylen und das in vier
Teile getrennt werden kann. Nachdem der Verdampfer 12, der
Heizerkern 13 und eine nachfolgend zu erläuternde
Klappe angeordnet sind, wird jedes Teil des Gehäuses integral mit jedem anderen
durch Verbindungsmittel, wie etwa eine Metallfederklemme und einen
Bolzen verbunden, um das Klimatisierungsgehäuse 11 zu bilden.
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Die
Klimatisierungseinheit 10 ist am zentralen Abschnitt unterhalb
des Instrumentenbretts innerhalb der Fahrgastzelle angeordnet, wie
in 1 gezeigt. Am Vorderende des Klimatisierungsgehäuses 11 ist
eine Lufteinlaßöffnung 14 angeordnet.
Aus der Gebläseeinheit
ausgetragene Luft strömt
in die Einlaßöffnung 14.
Die Einlaßöffnung 14 mündet auf
eine Seitenfläche
des Gehäuses 11 auf
der Beifahrerseite, um mit einer Luftaunlaßöffnung der Gebläseeinheit
verbunden zu werden, die an der Vorderseite des Beifahrersitzes
angeordnet ist.
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In
dem Klimatisierungsgehäuse 11 ist
der Verdampfer 12 an einer Stelle unmittelbar hinter der Lufteinlaßöffnung 14 derart
angeordnet, daß der
Verdampfer 12 den gesamten Querschnitt des Luftdurchlasses
abdeckt. Dieser Verdampfer 12 absorbiert Latentwärme von
einem Kühlmittel
unter Verwirklichung eines Kühlmittelzyklus
von der zu klimatisierenden Luft und kühlt die Luft. Wie in 1 gezeigt,
hat der Verdampfer 12 eine geringe Dicke in der Längsrichtung
bzw. Vorn/Hintenrichtung des Fahrzeugs und ist derart angeordnet,
daß eine Längsrichtung
von ihm parallel zur vertikalen bzw. oberen/unteren Richtung des
Fahrzeugs angeordnet ist. Das heißt, der Verdampfer 12 ist
derart angeordnet, daß sein
Wärmetauschabschnitt
entlang der vertikalen Richtung des Fahrzeugs mit seiner Längsausdehnung
verläuft,
und die Luft durch den Wärmetauschabschnitt
in horizontaler Richtung hindurchtritt (der Längsrichtung des Fahrzeugs).
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Der
Verdampfer 12 ist ferner vom Schichtaufbau-Typ, bei welchem
der Wärmetauschabschnitt durch
abwechselndes Übereinanderschichten
einer großen
Anzahl von flachen Rohren und gewellten Kühlrippen aufgebaut ist, wobei
diese Rohre und Rippen integral verlötet sind.
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Der
Heizerkern 13 ist auf der stromabwärtigen Seite des Verdampfers 12 mit
einem vorbestimmten Abstand angeordnet. Der Heizerkern 13 erhitzt
die Luft, die durch den Verdampfer 12 gekühlt wird,
indem ein Wärmetausch
mit heißem
Motorkühlmittel
(heißes
Wasser) ausgeführt
wird, das darin fließt.
Der Heizerkern 13 weist in ähnlicher Weise wie der Verdampfer 12 eine
geringe Dicke in der Längsrichtung
des Fahrzeugs auf und ist in dem Klimatisierungsgehäuse 11 derart
angeordnet, dass seine Längsrichtung
parallel zu der vertikalen Richtung des Fahrzeugs verläuft. Das
heißt,
der Heizerkern 13 ist derart angeordnet, dass sein Wärmetauschabschnitt entlang
der vertikalen Richtung des Fahrzeugs mit seiner Längsausdehnung
verläuft,
und die Luft durch den Wärmetauschabschnitt
in horizontaler Richtung hindurchtritt (der Längsrichtung des Fahrzeugs).
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Der
Heizerkern 13 ist derart angeordnet, dass sein oberer Abschnitt
in Bezug auf die vertikale Richtung in Richtung auf die Vorderseite
des Fahrzeugs (luftstromaufwärtige
Seite) um einen vorbestimmten Winkel θ1 geneigt ist. Der Winkel θ1 ist so gewählt, dass
vom Heizerkern 13 ausgestrahlte Wärmemenge in reduziertem Ausmaß mit der
gekühlten Luft
im Maximalkühlbetrieb
vermischt wird, und bevor zugt beträgt er etwa 5°. Zum Einleiten
der Luft, die den Verdampfer 12 durchsetzt hat, in den
Heizerkern, ohne Druckverlust und in gleichmäßiger Weise, ist es nicht bevorzugt,
den vorbestimmten Winkel θ1 übermäßig zu übersteigen.
Es ist jedoch möglich,
daß der Winkel θ1 auf etwa
30° vergrößert ist,
um der Auslegung der Klimatisierungseinheit 10 Rechnung
zu tragen.
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Bei
dem Heizerkern 13 handelt es sich um einen Heizerkern vom
geschichteten Typ, bei welchem der Wärmetauschabschnitt durch abwechselndes Schichten
einer großen
Anzahl von flachen Rohren und gewellten Kühlrippen und integrales Verlöten derselben
aufgebaut ist.
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In
dem Klimatisierungsgehäuse 11 ist über der
Oberseite des Heizerkerns 13 ein Umgehungsdurchlaß 15 angeordnet,
in welchem die gekühlte Luft
den Heizerkern 13 umgehend strömt. In diesem Umgehungsdurchlaß 15 ist
eine Luftmischklappe 16 für Kühlzwecke vorgesehen, um den Öffnungsgrad des
Umgehungsdurchlasses 15 zu steuern. Die Luftmischklappe 16 zu
Kühlzwecken
hat Plattenform und ist integral mit einer Drehwelle 16a gebildet,
die in einer oberen Position auf der stromabwärtigen Seite des Umgehungsdurchlasses 15 derart
angeordnet ist, daß ihre
Achsenrichtung horizontal verläuft.
Die Luftmischklappe 16 zu Kühlzwecken, im folgenden der
Einfachheit halber als Kühlluftmischklappe
bezeichnet, kann sich in der oberen und unteren Richtung des Fahrzeugs
bzw. in vertikaler Richtung des Fahrzeugs drehen.
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In
dem Klimatisierungsgehäuse 11 ist
auf der stromabwärtigen
Seite des Heizerkerns 13 (Rückseite des Fahrzeugs) eine
Trennwand 17 integral mit dem Klimatisierungsgehäuse 11 vorgesehen.
Die Trennwand 17 verläuft
mit ihrer Längserstreckung entlang
der vertikalen Richtung des Fahrzeugs mit einem vorbestimmten Abstand
vom Heizerkern 13. Durch diese Trennwand 17 ist
ein Heizluftdurchlaß 18 gebildet,
und zwar unmittelbar hinter dem Heizerkern 13, aufwärts gerichtet
verlaufend. Auf der stromabwärtigen
Seite (der Oberseite) des Heißluftdurchlasses 18,
d.h. auf der Rückseite
des oberen Abschnitts des Heizerkerns 13 ist eine Luftmischklappe 19 zu
Heizzwecken, im folgenden der Kürze
wegen auch Heizluftmischklappe genannt, vorgesehen, die den Öffnungsgrad
des Heizluftdurchlasses 18 steuert. Die Heizluftmischklappe 19 hat
Plattenform und ist mit einer Drehwelle 19a integriert,
die am oberen Abschnitt des Wandabschnitts 17 derart angeordnet ist,
daß ihre
Achse horizontal verläuft.
Die Heizluftmischklappe 19 kann in der oberen und unteren
Richtung bzw. vertikal sich drehen.
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Die
Kühlluftmischklappe 16 und
die Heizluftmischklappe 19 bewegen sich gemeinsam. Jede
der Drehwellen 16a und 19a ist durch das Klimatisierungsgehäuse 11 drehbar
getragen und steht in Richtung auf die Außenseite des Klimatisierungsgehäuses 11 vor.
Sie sind mit einem (nicht gezeigten) Gelenkmechanismus verbunden
und werden durch ein Temperatursteuerbetätigungsorgan, wie etwa einen Servomotor
betätigt.
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Die
Temperatur der Luft, die in die Fahrgastzelle ausgetragen wird,
wird durch Steuern des Luftstrommischverhältnisses der Heizluft gesteuert,
die durch den Heizerkern 13 erhitzt wird, und der Kühlluft,
welche durch den Umgehungsdurchlaß 15 hindurchtritt.
Dieser Steuervorgang wird durch Einstellen des Öffnungsgrads von beiden Luftmischklappen 16 und 19 ausgeführt.
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An
einer Stelle auf der stromabwärtigen
Seite des Umgehungsdurchlasses 15 (Rückseite des Fahrzeugs) ist
eine Luftmischkammer 20 vorgesehen, in welcher die gekühlte Luft
aus dem Umgehungsdurchlaß 15 und
die erhitzte Luft aus dem Heizluftdurchlaß 18 sich vereinigen
und miteinander vermischt werden.
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An
der Oberseite des Klimatisierungsgehäuses 11 ist eine Entfrosterluftöffnung 21 vorgesehen. Die
klimatisierte Luft strömt
ausgehend von der Luftmischkammer 20 in die Entfrosterluftöffnung 21 und wird
in Richtung auf die Innenseite der Windschutzscheibe bzw. einer
Fahrzeugscheibe durch einen Entfrosterluftkanal und einen Entfrosterluftauslaß ausgetragen.
Die Entfrosterluftöffnung 21 wird
durch eine Entfrosterklappe 22 geöffnet und geschlossen. Die
Entfrosterklappe 22 ist durch ein Paar von planaren bzw.
ebenen Klappenabschnitten gebildet, die mit einer Drehwelle 22a derart
verbunden sind, daß sie
L-Form haben.
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Am
oberen Abschnitt des Klimatisierungsgehäuses 11 auf der Rückseite
des Fahrzeugs ist eine Gesichtsluftöffnung 23 vorgesehen.
Die klimatisierte Luft strömt
ausgehend von der Luftmischkammer 20 in die Gesichtsluftöffnung 23 und
wird in Richtung auf den Gesichtsbereich eines Fahrgastes durch
einen Gesichtsluftkanal und einen Gesichtsluftauslaß ausgetragen,
der über
dem Instrumentenbrett angeordnet ist.
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Die
Gesichtsluftöffnung 23 wird
durch eine Gesichtsklappe 24 geöffnet und geschlossen. Die Gesichtsklappe 24 besteht
aus einem Paar von planaren bzw. ebenen Klappenabschnitten, die
mit einer Drehwelle 24a derart verbunden sind, daß sie L-Form haben.
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In
dem Luftdurchlaß zwischen
der Gesichtsöffnung 23 und
der Luftmischkammer 20 ist ein Netz- bzw. Maschenwerkabschnitt 25 zum
Reduzieren eines Säulenresonanzgeräusches in
dem Heizluftdurchlaß 18 vorgesehen.
Der Netzabschnitt 25 weist, wie in 2 gezeigt,
einen Rahmen 25a in U-Form mit einer Öffnung am oberen Ende auf,
und ein Netz bzw. ein Maschenwerk 25b, dessen Außenrand durch
den Rahmen 25a getragen ist. Der Rahmen 25a und
das Netz 25b bestehen aus Kunstharz bzw. Kunststoff, wie
etwa Nylon, oder aus Metall, wie etwa Edelstahl. In Übereinstimmung
mit der aktuellen Ausführungsform
beträgt
die Maschengröße des Netzes 25b #24.
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Der
Netzabschnitt 25 ist im Klimatisierungsgehäuse 11 durch
Einführen
des Rahmens 25a des Netzabschnitts 25 in eine
Nut 17a getragen und fixiert, die am oberen Ende der Trennwand 17 gebildet ist,
und eine (nicht gezeigte) Nut, die an der Innenwand des Klimatisierungsgehäuses 11 gebildet
ist. Der Netzabschnitt 25 erstreckt sich mit seiner Längserstreckung
ausgehend vom Endabschnitt der Trennwand 17 mit einer vorbestimmten
Länge L
in Richtung auf die stromaufwärtige
Seite der Gesichtsluftöffnung 23.
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In
dem Klimatisierungsgehäuse 11 ist
auf der Rückseite
der Trennwand 17 ein Fußluftdurchlaß 26 vorgesehen.
Klimatisierte Luft strömt
ausgehend von der Luftmischkammer 20 in den Fußluftdurchlaß 26 durch
den Netzabschnitt 25. Im Fußluftdurchlaß 26 ist
eine Fußklappe 27 vorgesehen.
Die Fußklappe 27 vermag
um eine Drehwelle 27a sich zu drehen, um eine Fußluftlöffnung 28 zu öffnen und
zu schließen.
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Ein
Fußluftkanal 29 für den Rücksitz und
ein Fußluftkanal 30 für den Vordersitz
des Kraftfahrzeugs sind mit der Fußluftöffnung 28 verbunden.
Der Fußluftkanal 30 hat
mehrere Fußluftauslässe 31, durch
welche die erhitzte Luft in Richtung auf den Fußbereich eines Fahrgasts ausgetragen
wird.
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Die
Entfrosterklappe 22, die Gesichtsklappe 24 und
die Fußklappe 27 sind
Klappen zum Wählen einer
Blasbetriebsart, und sie sind mit einem Gelenkmechanismus verbunden
und werden gemeinsam durch ein Glasbetriebsartwahlbetätigungsorgan,
wie einen Servomotor, gesteuert.
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Jede
Klappe 16, 19, 22, 24 und 27 hat
denselben Aufbau, d.h. eine Metallklappenplatte, die mit jeder Drehwelle 16a, 19a, 22a, 24a und 27a verbunden
ist. Zu beiden Seiten der Metallplatte ist ein elastisches Dichtelement,
wie etwa ein Dichtelement aus Urethanschaum angebracht.
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Der
obere Abschnitt des Heizerkerns 13 ist durch eine Tragwand 32 getragen,
die in dem Klimatisierungsgehäuse 11 gebildet
ist, und die Tragwand 32 hat eine Führung 33. Die Führung 33 ist
in Schirmform gebildet und steht abwärts sowie diagonal vom oberen
Abschnitt des Heizerkerns 13 zur stromaufwärtigen Seite
des Heizerkerns 13 vor. Die Führung 33 deckt den
gesamten Bereich des oberen Abschnitts des Heizerkerns 13 in
Breitenrichtung des Fahrzeugs bzw. Querrichtung des Fahrzeugs ab
(d.h. einer Richtung, die quer zum Zeichnungsblatt in 1 verläuft), ähnlich wie
ein Schirm.
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In
der schirmförmigen
Führung 33 beträgt die vorspringende
Länge L2
von der Tragwand 32 29 mm und der Kippwinkel θ2 40° beispielsweise.
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3 zeigt
den Heißwasserkreislauf,
enthaltend den Heizerkern 13. Dieser Heißwasserkreislauf weist
eine Wasserpumpe 35 auf, die durch den Fahrzeugmotor 34 angetrieben
ist. Durch Betätigen
der Wasserpumpe 35 zirkuliert das heiße Wasser (Motorkühlmittel)
in einen Radiator 36 und den Heizerkern 13 in
paralleler Weise. In dem Heißwasserkreislauf mit
dem Heizerkern 13 ist ein Wasserventil vorgesehen, welches
den Heißwasserfluß unterbricht,
so daß das
heiße
Wasser stets in den Heizerkern 13 zirkuliert bzw. strömt, wenn
der Fahrzeugmotor 34 läuft.
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Die
Arbeitsweise des vorstehend erläuterten Systems
wird nunmehr erläutert.
Die Klimaanlage weist eine Zentralprozessoreinheit (CPU) (nicht
gezeigt) auf, in welche mehrere Manipuliersignale von einer Manipuliereinrichtung
eingegeben werden, die im Instrumentenbrett vorgesehen ist, und
Signale von einer Ermittlungseinrichtung zum Ermitteln eines Klimatisie rungszustands.
Jede Klappe 16, 19, 22, 24 und 27 wird
durch Ausgangssignale von der CPU gesteuert.
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Die
Arbeitsweise der Gesichtsblasbetriebsart wird als erstes erläutert. Die
Klappen 22, 24 und 27 werden so gesteuert,
daß sie
sich zu Stellen bewegen, die in 1 mit durchgezogener
Linie gezeigt sind, so daß lediglich
die Gesichtsluftöffnung 23 geöffnet und
sowohl die Entfrosterluftöffnung 21 wie die
Fußluftöffnung 29 geschlossen
sind. Die gesamte klimatisierte Luft wird deshalb in Richtung auf
den Gesichtsbereich eines Fahrgasts durch die Gesichtsluftöffnung 23 ausgetragen.
Wenn der Maximalkühlbetrieb
festgelegt ist, werden die Kühlluftmischklappe 16 und
die Heizluftmischklappe 19 so gesteuert, daß sie sich
zu Stellen bewegen, die in 1 mit durchgezogener
Linie gezeigt sind, so daß die
Kühlluftmischklappe 16 den
Umgehungsdurchlaß 15 öffnet und
die Heizluftmischklappe 19 den Heizluftdurchlaß 18 schließt.
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In
dieser Gesichtsbetriebsart strömt
die klimatisierte Luft aus der Gebläseeinheit in die Klimatisierungseinheit 10 durch
die Lufteinlaßöffnung 14 und
wird am Verdampfer 12 gekühlt. Daraufhin strömt diese
abgekühlte
Luft durch den Umgehungsdurchlaß 15 bei
geschlossener Luftmischklappe 16 und in die Gesichtsöffnung 23, über die
Luftmischklappe 20 und den Netzabschnitt 25. Die
gekühlte
Luft von der Gesichtsluftöffnung 23 strömt durch
den Gesichtsluftkanal und den Gesichtsluftauslaß und wird in Richtung auf
den Gesichtsbereich eines Fahrgasts ausgetragen, um die Fahrgastinnenseite
abzukühlen.
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Bei
diesem Betrieb zirkuliert das heiße Wasser stets in den Heizerkern 13.
Es ist deshalb erforderlich, die Heizungsmenge zu reduzieren, die
ausgehend vom Heizerkern 13 zu der gekühlten Luft übertragen wird, um eine maximale
Kühlfähigkeit
zu erzielen.
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Gemäß der aktuellen
Ausführungsform
ist der Heizerkern 13 derart angeordnet, daß sein oberer Abschnitt
in Richtung auf die luftstromaufwärtige Seite des Heizerkerns 13 um
den vorbestimmten Winkel θ1
gekippt ist. Außerdem
ist eine Führung 13,
wie ein Schirm, abwärts
sowie diagonal vorstehend am oberen Abschnitt des Heizerkerns 13 vorgesehen.
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Wenn
die heiße
Luft, die durch den Heizerkern 13 erhitzt ist, durch natürliche Konvektion
aufsteigt, wird der Heißluftstrom
durch die gekippte Oberfläche
des Heizerkerns 13 und die Führung 33 eingefangen.
Die heiße
Luft wird dadurch gehindert, sich mit der gekühlten Luft wirksam bzw. effektiv
zu mischen. Die maximale Kühlfähigkeit
kann deshalb erzielt werden, ohne daß der stromaufwärtige Durchlaß des Heizerkerns 13 durch
eine Luftmischklappe verschlossen ist.
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1 zeigt
einen Maximalkühlzustand. Durch
Bewegen der Luftmischklappen 16 und 19 von der
Seite des maximalen Kühlzustands
zur Seite des maximalen Heizzustands wird der Öffnungsgrad des Umgehungsdurchlasses 15 verringert
und der Heizluftdurchlaß 18 wird
so geöffnet,
daß die
durch den Heizerkern 13 erhitzte Luft vom Heizdurchlaß 18 zur Luftmischkammer 20 strömt. Das
heißt,
ein Strömungsmischverhältnis der
gekühlten
Luft vom Umgehungsdurchlaß 15 zu
der er hitzten Luft von dem Heizluftdurchlaß 18 wird geändert. Dadurch
wird die Temperatur der ausgetragenen Luft in der Gesichtsblasbetriebsart
erhöht.
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Wenn
die Luftmischklappen 16 und 19 geringfügig ausgehend
von der Seite des Maximalkühlzustands
zu der Seite des Maximalheizzustands bewegt werden, wird der Heizluftdurchlaß 18 zu
einem schmalen Raum, der durch den Heizerkern 13 und die
Trennwand 17 unmittelbar hinter dem Heizerkern 13 umschlossen
ist. Der obere Abschnitt des Raums wird geringfügig geöffnet, indem die Heizluftmischklappe 19 aufwärts bewegt
wird. Dadurch ist es möglich,
daß ein
Säulenresonanzgeräusch (Fremdgeräusch) im
schmalen Raum auftritt.
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Gemäß der aktuellen
Ausführungsform
ist ein Netzabschnitt 25 am oberen Ende der Trennwand 17 derart
vorgesehen, daß er
sich ausgehend vom oberen Ende der Trennwand 17 in Aufwärtsrichtung erstreckt.
Die Länge
L des Netzabschnitts 25 ist derart eingestellt bzw. gewählt, daß eine Säulenlänge des
Heizluftdurchlasses 18 außerhalb des Resonanzfrequenzbereichs
liegt. Das Auftreten des Säulenresonanzgeräusches im
Heizluftdurchlaß 18 kann dadurch
verhindert werden. Es wird bemerkt, daß der Luftströmungswiderstand
des Netzabschnitts 25 ausreichend klein ist, um die Menge
der zu einem Gesicht eines Fahrgasts ausgetragenen Luft zu reduzieren.
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Die
schirmförmige
Führung 33 führt den
Luftstrom vom Verdampfer 12 zum Umgehungsdurchlaß 15 und
richtet ihn gleich. Das Luftströmungsgeräusch wird
durch diese Gleichrichtung reduziert.
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In
der Zwei-Niveau-Betriebsart wird die Entfrosterluftöffnung 20 durch
die Entfrosterklappe 22 geschlossen und sowohl die Gesichtsluftöffnung 23 wie
die Fußluftöffnung 28 werden
durch die Gesichtsklappe 24 bzw. die Fußklappe 27 geöffnet. Die
Luftmischklappen 16 und 19 werden in die zentralen
Positionen zwischen dem Maximalkühlzustand
und dem Maximalheizzustand bewegt. In diesem Zustand bzw. unter
dieser Bedingung wird die zu klimatisierende Luft am Verdampfer 12 abgekühlt und
wird zur gekühlten
Luft bzw. zur Kühlluft.
Der Strom der gekühlten
Luft wird in den Umgehungsdurchlaß 15 und den Heizerkern 13 aufgeteilt.
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Nachdem
durch den Heizerkern 13 erhitzte Luft den Heizluftdurchlaß 18 aufgestiegen
ist, wird die erhitzte Luft mit der gekühlten Luft aus dem Umgehungsdurchlaß 15 gemischt
und auf eine vorbestimmte Temperatur gesteuert. Die gemischte Luft strömt ausgehend
von der Luftmischkammer 20 zu der Gesichtsluftöffnung 23 und
der Fußöffnung 28. Die
gekühlte
Luft aus dem Umgehungsdurchlaß 15 wird
dabei hauptsächlich
in die Gesichtsluftöffnung 23 geleitet
und die erhitzte Luft aus dem Heizluftdurchlaß wird hauptsächlich in
die Fußluftöffnung 28 geleitet.
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Die
Temperatur der in Richtung auf den Gesichtsbereich eines Fahrgasts
durch die Gesichtsluftöffnung 23 ausgetragenen
Luft ist demnach geringer als die Temperatur derjenigen Luft, die
in Richtung auf den Fußbereich
des Fahrgasts durch die Fußluftöffnung 28 ausgetragen
wird. Eine komfortable Temperaturverteilung wird dadurch erreicht.
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In
der Fußblasbetriebsart
wird lediglich die Gesichtsluftöffnung 23 durch
die Gesichtsklappe 24 geschlossen und sowohl die Entfrosterluftöffnung 21 wie
die Fußluftöffnung 28 werden
geöffnet.
Die Entfrosterklappe 22 stellt den Öffnungsgrad der Entfrosterluftöffnung 21 ein
und sie steuert außerdem
die Menge der Luft, die durch die Entfrosterluftöffnung 21 strömt auf ungefähr 20% ein,
während
die Fußluftklappe 27 die
Menge der Luft, die durch die Fußluftöffnung 28 hindurchtritt
auf ungefähr
80% einstellt. Dadurch wird verhindert, daß die Windschutzscheibe einfriert
und gleichzeitig wird der Fußbereich
für einen
Fahrgast erwärmt.
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Durch
Drehen der Entfrosterklappe 22 mit einem vorbestimmten
Ausmaß ausgehend
vom Fußblasbetriebszustand
im Uhrzeigersinn und durch Vergrößern des Öffnungsgrads
der Entfrosterluftöffnung 21 wird
eine Fuß-/Entfrosterblasbetriebsart
erzielt, in welcher sowohl die Menge der Luft, die durch sie hindurchtritt,
auf ungefähr
50% (in etwa gleich) eingestellt sind.
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In
der Entfrosterblasbetriebsart wird lediglich die Entfrosterluftöffnung 20 durch
die Entfrosterklappe 22 geöffnet und sowohl die Gesichtsluftöffnung 23 wie
die Fußluftöffnung 28 werden
geschlossen. Dadurch wird die gesamte Luft in Richtung auf die Innenseite
des Fensters bzw. der Windschutzscheibe durch die Entfrosterluftöffnung 21 ausgetragen
und verhindert, daß die
Windschutzscheibe bzw. das Fensterglas einfrieren bzw. beschlagen.
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Sowohl
in der Zwei-Niveau-Blasbetriebsart wie in dem Fußblasbetriebsart und der Entfrosterblasbetriebsart
kann damit die Temperatur der ausgetragenen Luft durch die Luftmischklappen 16 und 19 gesteuert
bzw. geregelt werden.
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Bei
der vorstehend erläuterten
ersten Ausführungsform
ist der Heizerkern 13 so angeordnet, daß er in Richtung auf die luftstromaufwärtige Seite
in bezug auf die vertikale Richtung gekippt ist. Bei einer zweiten
Ausführungsform
ist der Heizerkern 13 hingegen vertikal angeordnet. Wenn
gemäß der aktuellen
zweiten Ausführungsform
der Maximalkühlbetrieb festgelegt
ist, verhindert die schirmförmige
Führung 33,
daß heiße Luft,
die durch den Heizerkern 13 erhitzt wird, aufsteigt, und
eine Maximalkühlfähigkeit wird
erzielt.
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Während bei
der ersten Ausführungsform der
Heizerkern 13 so angeordnet ist, daß er in Richtung auf die stromaufwärtige Seite
in bezug auf die Vertikalrichtung gekippt ist und die schirmförmige Führung 33 abwärts sowie
diagonal vorspringend am oberen Abschnitt des Heizerkerns 13 vorgesehen
ist, ist die Führung 33 hingegen
bei der dritten Ausführungsform
weggelassen und lediglich die gekippte Oberfläche des Heizerkerns 13 verhindert,
daß die heiße Luft
aufsteigt.
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Bei
den vorstehend erläuterten
Ausführungsformen
werden zwei Luftmischklappen verwendet. Das heißt, die Kühlluftmischklappe 16 steuert
den Öffnungsgrad
des Umgehungsdurchlasses 15 und die Heizluftmischklappe 19 steuert
den Öffnungsgrad des
Heißluftdurchlasses 18.
Diese Ausführungsformen
können
jedoch so modifiziert sein, daß lediglich eine
einzige Luftmischklappe, die sich um eine durch die Tragwand 32 am
oberen Ende des Heizerkerns 13 getragene Welle dreht. Diese einzige
Luftmischklappe steuert sowohl den Öffnungsgrad für den Luftdurchlaß 15 wie
für den
Heißluftdurchlaß 18.
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Außerdem werden
bei den vorstehend erläuterten
Ausführungsformen
sämtliche
Klappen 16, 19, 22, 24 und 27 durch
einen Gelenkmechanismus bewegt, der ein Betätigungsorgan, wie etwa einen
Servormotor umfaßt.
Diese Klappen können
jedoch durch ein Manipulationskabel mittels einer manuellen Betätigungseinrichtung,
wie etwa eines Temperatursteuerhebels und eines Blasbetriebsartwahlhebels bewegt
werden, die auf dem Instrumentenbrett vorgesehen sind.
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Außerdem kann
die vorliegende Erfindung auf eine Klimaanlage angewendet werden,
in welcher der Verdampfer 12 nicht in der Klimatisierungseinheit 10 vorgesehen
ist.