DE19749357C2 - Verbesserte Konstruktion einer automatischen Ausgleichsvorrichtung für eine rotierende Maschine - Google Patents
Verbesserte Konstruktion einer automatischen Ausgleichsvorrichtung für eine rotierende MaschineInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich im allgemeinen auf
eine automatische Ausgleichsvorrichtung für eine rotierende
Maschine und insbesondere auf eine verbesserte Konstruktion
einer Kugelausgleichsvorrichtung gemäß dem Oberbegriff der Ansprüche 1 und 11, die zum automatisch
Ausgleichen von Belastungen konstruiert ist, die auf einen
sich bewegenden Teil einer rotierenden Maschine in einer
Radialrichtung während der Drehung wirken.
Herkömmliche automatische Ausgleichsvorrichtungen, die in
einer rotierenden Maschine verwendet werden, sind von zwei
unterschiedlichen Typen: eine
Flüssigkeitsausgleichsvorrichtung, die ein ringförmiges
Gehäuse hat, das mit der Flüssigkeit gefüllt ist, und eine
Kugelausgleichsvorrichtung, die Kugeln hat, die im Inneren
eines ringförmigen Gehäuses angeordnet sind.
Die Fig. 21 und 22 zeigen eine herkömmliche
Kugelausgleichsvorrichtung, wie aus der zweiten japanischen
Patentveröffentlichung Nr. 56-130249 hervorgeht, die eine
große Anzahl an Kugeln 21 umfaßt, die im Inneren eines
ringförmigen Gehäuses 40 über 30% bis 60% des Umfangs des
ringförmigen Gehäuses 40 angeordnet sind. Wenn das
ringförmige Gehäuse 40 mit einer hohen Drehzahl schleudert,
wird es die Kugeln 21 dazu bringen, zur gegenüberliegenden
Seite einer unausgeglichenen Masse 15 zu drängen, um ein
Gegengewicht zu der unausgeglichenen Masse 15 zu schaffen,
wodurch eine Schwingung des Gehäuses 40 während der Drehung
minimiert wird.
Als Beispiel rotierender Maschinen ist eine Zentrifuge
konstruiert, um einen Rotor mit einer hohen Drehzahl zu
drehen, um eine Mischung, wie eine flüssige Lösung, die in
den Rotor eingesetzt wurde, in eine Komponente mit höherer
Dichte und eine Komponente mit niedrigerer Dichte zu trennen,
so daß sich die Komponente mit der höheren Dichte von der
Mitte des Rotors entfernt absetzt, während sich die
Komponente mit der niedrigeren Dichte um die Mitte des Rotors
herum absetzt. Eine plötzliche Veränderung der Drehzahl des
Rotors während der Beschleunigung oder der Verlangsamung wird
bewirken, daß die getrennten Komponenten im Inneren des
Rotors verrührt werden, so daß diese gemischt werden. Um
dieses Problem zu vermeiden, wird die Beschleunigung oder die
Verlangsamung so gesteuert, daß sie sich während der Drehung
des Rotors langsam verändert. Im allgemeinen rotiert die
Zentrifuge mit einer Drehzahl, die größer als eine
Resonanzdrehzahl ist, die eine Schwingung des Rotors
veranlaßt. Wenn die Resonanzdrehzahl während einer langsamen
Veränderung bei der Beschleunigung oder der Verlangsamung des
Rotors erreicht wird, wird eine große Vibration in der
Resonanzfrequenz produziert. Um diese Vibration zu
unterdrücken, wird im allgemeinen ein Dämpfer zwischen einem
Antriebsmechanismus für den Rotor und dem Gehäuse eingebaut.
Wenn die Zentrifuge jedoch betätigt wird, um den Rotor zu
drehen, der nicht im Gleichgewicht ist, ist es schwierig, die
Vibration nur unter Verwendung des Dämpfers zu absorbieren,
womit eine Vibration oder ein Geräusch durch die Resonanz des
Rotors in einem großen Maßstab resultiert. Wenn desweiteren
ein dynamisches Ungleichgewicht des Rotors während einer
Rotation mit hoher Drehzahl beibehalten wird, wird dies zu
einer exzentrischen Rotation des Rotors führen, wodurch die
Belastungen ansteigen, die eine Rotorwelle biegen und wodurch
ein Lager der Rotorwelle beschädigt wird. Um dieses Problem
zu vermeiden, wird eine Gewichtsdifferenz zwischen
Mischungen, die an entgegengesetzten Seiten eines Rotors
angeordnet sind, minimiert, um den Rotor während der Rotation
auszugleichen. Diese Ausgleichseinstellung erfolgt
üblicherweise durch Einstellen der Mengen der Mischungen oder
durch Zufügen eines Ausgleichsgewichts an den Rotor und
verschwendent die Zeit eines Bedienungspersonals unerwünscht.
Es ist aus dem Stand der Technik bekannt, daß ein
Rotationssystem, das einen Rotor umfaßt, große Vibrationen
erzeugt, wenn die Drehzahl des Rotors eine Resonanzdrehzahl
erreicht (das heißt, wenn die Rotordrehzahl mit einer
natürlichen Frequenz des Rotationssystems übereinstimmt).
Wenn die Rotordrehzahl niedriger als die Resonanzdrehzahl
ist, wird der Schwerpunkt des Rotationssystems aus der Mitte
des Rotors versetzt. Wenn die Rotordrehzahl die
Resonanzdrehzahl übersteigt, wird die Phase einer Schwingung
des Rotationssystems um 180° verschoben, so daß der
Schwerpunkt des Rotationssystems von der Mitte des Rotors zur
Mitte der Rotation verschoben wird.
Wenn eine Zentrifuge, die mit einer
Kugelausgleichsvorrichtung ausgestattet ist, wie in den Fig.
21 und 22 gezeigt ist, betrieben wird, um einen Rotor zu
beschleunigen, schleudert der Rotor deshalb langsam, während
er zu einer unausgeglichenen Masse hin schwingt, bis die
Rotordrehzahl die Resonanzdrehzahl erreicht, so daß die
Kugeln zu der unausgeglichenen Masse bewegt werden, woraus
ein Anstieg des dynamischen Ungleichgewichts des Rotors
resultiert. Im speziellen wird die Resonanzvibration größer
als es der Fall ohne der Kugelausgleichsvorrichtung wäre, was
den Rotor dazu bringen könnte, mit einem Außengehäuse in
Kontakt gebracht zu werden, woraus ein unerwünschtes
mechanisches Geräusch resultiert.
Wenn die Rotordrehzahl die Resonanzdrehzahl übersteigt,
schwingt der Rotor in einer Richtung entgegengesetzt zu der
unausgeglichenen Masse, wodurch die Kugeln dazu gebracht
werden, auf der gegenüberliegenden Seite der unausgeglichenen
Masse gesammelt zu werden, um die unausgeglichene Masse zu
verringern. Dies resultiert in einer schnellen Reduzierung
der Vibration des Rotors, um ein dynamisches Gleichgewicht
des Rotors zu erhalten.
Eine Zunahme des Gesamtgewichts der Kugeln oder des
Durchmessers des ringförmigen Gehäuses, um eine erlaubte
unausgeglichene Masse zu erhöhen, bewirkt, daß die
Resonanzvibration des Rotors durch die
Kugelausgleichsvorrichtung erhöht wird, sogar wenn eine
unausgeglichene Masse gering ist. Im speziellen ist es
schwierig, die Vibration des Rotors durch Erhöhen des
Gesamtgewichts der Kugeln oder des Durchmessers des
ringförmigen Gehäuses zu reduzieren.
Dementsprechend ist die herkömmliche
Kugelausgleichsvorrichtung, wie sie in den Fig. 21 und 22
gezeigt ist, wirksam, um ein dynamisches Gleichgewicht des
Rotors zu erreichen, wenn die Rotordrehzahl über der
Resonanzdrehzahl liegt, aber sie hat den Nachteil, daß die
Kugelausgleichsvorrichtung arbeitet, um die Vibration des
Rotors zu erhöhen, wenn die Rotordrehzahl niedriger als die
Resonanzdrehzahl ist.
Ferner ist aus der DE 197 05 604 A1 eine Vorrichtung zum
Wuchten von rotierenden Bauteilen bekannt, die einen um die
Drehachse des zu wuchtenden Bauteils symmetrisch
angeordneten und mit diesem rotierenden kreisförmigen
Leitkanal für mehrere Wuchtmassen in Form von Kugeln
aufweist. Die Kugeln können durch eine Stellscheibe in
verschiedenen Drehzahlbereichen festgelegt bzw. freigegeben
werden. Das heißt, die Kugeln befinden sich entweder in
einem sich frei bewegbaren Zustand oder werden mit einer
Klemmfläche der Stellscheibe zwischen die Klemmfläche und
eine Innenwand eines Deckels eingeklemmt gehalten. Der
Leitkanal für die Kugeln ist zylindrisch ausgebildet.
Ferner werden nur Kugeln der gleichen Art verwendet.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine
automatische Ausgleichsvorrichtung zu schaffen, die ein
dynamisches Gleichgewicht eines sich bewegenden Teils eines
Rotationsmechanismus über einen weiten Drehzahlbereich des
sich bewegenden Teils zu erreichen.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen gemäß der Ansprüche 1
und 11 erzielt.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der
Unteransprüche.
In einem bevorzugten Modus der Erfindung belegt der erste
Winkelbereich im wesentlichen die gesamte Länge der
ringförmigen Laufbahn.
Die zylindrische innere Seitenwand umfaßt einen oberen
Abschnitt und einen unteren Abschnitt, der die Vorrichtung
bildet. Der untere Abschnitt ist so von dem
Rotationsausgleichsvorrichtungsgehäuse mit einem gegebenen
Krümmungsradius nach außen gekrümmt, daß ein Intervall
zwischen der Drehachse des Drehausgleichsvorrichtungsgehäuses
und einer inneren Oberfläche des unteren Abschnitts in einer
Richtung senkrecht zur Drehachse des
Drehausgleichsvorrichtungsgehäuses zu dem oberen Abschnitt
hin zunimmt, und daß ein Winkel zwischen einer Tangente, die
durch einen Punkt auf der inneren Oberfläche des unteren
Abschnitts geht, mit dem jede der Kugeln in Kontakt ist, und
einer vertikalen Linie, es den Kugeln erlaubt, von der
ringförmigen Laufbahn entlang der inneren Oberfläche des
unteren Abschnitts durch eine Zentrifugalkraft angehoben zu
werden, die erzeugt wird, wenn die Drehzahl des sich
bewegenden Teils der rotierenden Maschine über die
Resonanzdrehzahl hinausgeht.
Der obere Abschnitt der zylindrischen inneren Seitenwand ist
mit demselben Krümmungsradius gekrümmt, wie jener des unteren
Abschnittes, und ein Intervall zwischen der Drehachse des
Drehausgleichsvorrichtungsgehäuses und einer inneren
Oberfläche des oberen Abschnitts in einer Richtung senkrecht
zur Drehachse des Drehausgleichsvorrichtungsgehäuses nimmt
mit dem Verlassen des unteren Abschnitts ab.
Der obere Abschnitt der zylindrischen inneren Seitenwand kann
alternativ mit einer Krümmungsradius gekrümmt sein, der
größer als derjenige des unteren Abschnitts ist.
Der obere Abschnitt der zylindrischen inneren Seitenwand kann
alternativ eine flache innere Oberfläche haben, die sich
parallel zur Drehachse des Drehausgleichsvorrichtungsgehäuses
erstreckt.
In einer abgewandelten Form der Erfindung hat die
zylindrische innere Seitenwand auch einen gestuften
Abschnitt. Beim oberen Abschnitt erstreckt sich die innere
Oberfläche parallel zur Drehachse des
Drehausgleichsvorrichtungsgehäuses. Der untere Abschnitt hat
die innere Oberfläche in einem gegebenen Winkel zur Drehachse
des Drehausgleichsvorrichtungsgehäuses geneigt, um es den
Kugeln zu gestatten, weg von der ringförmigen Laufbahn
entlang der inneren Oberfläche des unteren Abschnitts durch
die Zentrifugalkraft angehoben zu werden, die erzeugt wird,
wenn die Drehzahl des sich bewegenden Teils der rotierenden
Maschine die Resonanzdrehzahl übersteigt. Der gestufte
Abschnitt erstreckt sich zwischem einem unteren Umfang des
oberen Abschnitts und einem oberen Umfang des unteren
Abschnitts und steht in einer Breitenrichtung davon von einem
unteren Ende des oberen Abschnitts zu einem unteren Ende des
oberen Abschnitts nach innen hervor.
Der gestufte Abschnitt kann Vorsprünge und Ausnehmungen
ausgebildet haben, die abwechselnd in seiner Längsrichtung
angeordnet sind.
In einer abgewandelten Form der Erfindung umfassen die Kugeln
eine erste Gruppe, die einen großen Durchmesser hat, und eine
zweite Gruppe, die einen kleinen Durchmesser hat. Die Kugeln
mit dem großen Durchmesser und die Kugeln mit dem kleinen
Durchmesser sind abwechselnd angeordnet. Die zylindrische
innere Seitenwand des Drehausgleichsvorrichtungsgehäuses
erstreckt sich vertikal parallel zur Drehachse des
Drehausgleichsvorrichtungsgehäuses. Der innere Durchmesser
der zylindrischen inneren Seitenwand und der Unterschied im
Durchmesser zwischen den Kugeln mit dem großen Durchmesser
und den Kugeln mit dem kleinen Durchmesser sind so bestimmt,
daß die Kugeln mit dem großen Durchmesser durch eine
Zentrifugalkraft weg von der ringförmigen Laufbahn abgehoben
werden, die auf die Kugeln mit dem großen Durchmesser und die
Kugeln mit dem kleinen Durchmesser wirkt, wenn die Drehzahl
des sich bewegenden Teils über den unteren Drehzahlbereich
hinaus ansteigt.
Die vorliegende Erfindung soll anhand der nachfolgenden
detaillierten Beschreibung des bevorzugten erfindungsgemäßen
Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen näher erläutert werden.
Fig. 1 ist eine vertikale Querschnittansicht, die eine
Zentrifuge zeigt, die mit einer Kugelausgleichsvorrichtung
gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung
ausgestattet ist.
Fig. 2 ist eine vergrößerte Querschnittansicht, die die
Kugelausgleichsvorrichtung aus Fig. 1 zeigt.
Fig. 3 ist eine Draufsicht, die die Kugeln innerhalb einer
Kugelausgleichsvorrichtung zeigt, gerade nachdem sie
angehoben wurden, wenn die Kugelausgleichsvorrichtung mit
einer hohen Drehzahl schleudert.
Fig. 4 ist eine Abwicklung, gesehen von P1 in Fig. 2, in der
gezeigt ist, wie die Kugeln auf der gegenüberliegenden Seite
einer unausgeglichenen Masse 15 gesammelt sind.
Fig. 5 ist eine vertikale Querschnittansicht, die eine
Anordnung der Kugeln innerhalb der Kugelausgleichsvorrichtung
aus Fig. 1 während einer Rotation mit hoher Drehzahl zeigt.
Fig. 6 ist ein Diagramm, das die Beziehungen zwischen der
Amplitude der Rotorschwingung und der Rotordrehzahl zeigt,
wenn drei Typen an herkömmlichen Zentrifugen langsam
beschleunigt werden.
Fig. 7 ist ein Diagramm, das die Beziehungen zwischen einer
Amplitude einer Rotorschwindung und einer Rotordrehzahl in
der Zentrifuge der Erfindung aus Fig. 1 zeigt.
Fig. 8 ist eine Abwicklung, die eine Anordnung der Kugeln
zeigt, die in einer Kugelausgleichsvorrichtung gemäß dem
zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel angeordnet
sind.
Fig. 9 ist eine vertikale Querschnittansicht, die eine
Kugelausgleichsvorrichtung während einer Rotation mit
niedriger Drehzahl gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel der
Erfindung zeigt.
Fig. 10 ist eine vertikale Querschnittansicht, die die
Bewegung der Kugeln in der Kugelausgleichsvorrichtung in Fig.
9 zeigt, wenn sie mit hoher Drehzahl gedreht wird.
Fig. 11 ist eine vertikale Querschnittansicht, die eine
Kugelausgleichsvorrichtung während einer Rotation mit
niedriger Drehzahl gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel der
Erfindung zeigt.
Fig. 12 ist eine Abwicklung, die die Bewegung der Kugeln
zeigt, wenn die Drehzahl der Kugelausgleichsvorrichtung aus
Fig. 11 eine Resonanzdrehzahl übersteigt.
Fig. 13 ist eine vertikale Querschnittansicht, die eine
Anordnung der Kugeln zeigt, wenn die
Kugelausgleichsvorrichtung aus Fig. 11 mit einer hohen
Drehzahl dreht.
Fig. 14 ist eine vertikale Querschnittansicht, die eine
Kugelausgleichsvorrichtung während einer Drehung mit
niedriger Drehzahl gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel der
Erfindung zeigt.
Fig. 15 ist eine Abwicklung, die die Bewegung der Kugeln
zeigt, gerade nachdem sie angehoben worden sind, wenn die
Kugelausgleichsvorrichtung aus Fig. 14 mit hoher Drehzahl
schleudert.
Fig. 16 ist eine vertikale Querschnittansicht, die eine
Anordnung der Kugeln zeigt, die auf einer Seite der
Kugelausgleichsvorrichtung aus Fig. 14 während einer Drehung
mit hoher Drehzahl gesammelt sind.
Fig. 17 ist eine Abwicklung, die die Bewegung der Kugeln
innerhalb einer Kugelausgleichsvorrichtung während der
Drehung gemäß dem sechsten Ausführungsbeispiel der Erfindung
zeigt.
Fig. 18 ist eine vertikale Querschnittansicht, die eine
Kugelausgleichsvorrichtung gemäß dem siebten
Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt.
Fig. 19 ist eine vertikale Querschnittansicht, die eine
Konstruktion einer Zentrifuge gemäß dem achten
Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt.
Fig. 20 ist eine vertikale Querschnittansicht, die eine
Konstruktion einer Zentrifuge gemäß dem neunten
Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt.
Fig. 21 ist eine Draufsicht, die eine herkömmliche
Kugelausgleichsvorrichtung zeigt.
Fig. 22 ist eine vertikale Querschnittansicht von Fig. 21.
Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen, insbesondere auf Fig.
1, ist eine Zentrifuge 100 gezeigt, die mit einer
Kugelausgleichsvorrichtung 200 gemäß der Erfindung
ausgestattet ist.
Die Zentrifuge 100 umfaßt im allgemeinen ein äußeres Gehäuse
1, eine innere Basis 2 und ein tassenförmiges inneres Gehäuse
12. Die innere Basis 2 ist in dem äußeren Gehäuse 1
befestigt. Das innere Gehäuse 12 bildet zusammen mit einer
Abdeckung 13 eine Kammer, in der ein Rotor 8 angeordnet ist.
Der Rotor 8 ist durch eine Rotorwelle 7 drehbar gelagert. Die
Rotorwelle 7 ist in einem Lager montiert, das in einem Träger
4 installiert ist, der auf einer Bodenwand des inneren
Gehäuses 12 befestigt ist, und mit einem elektrischen Motor 3
verbunden. Der Motor 3 ist auf dem Träger 4 installiert.
Zwischen dem Träger 4 und der inneren Basis 2 sind vier
Dämpfervorrichtungen angeordnet, von denen jede aus einem
Gummischlauch 6 und einer Feder 5 bestehen, die in dem
Gummischlauch eingepreßt ist.
Auf Enden des Rotors 8 sind Becher 9 für Mischungen wie
flüssige Lösungen angeordnet, die durch Drehung des Rotors 8
getrennt werden sollen. Die Becher 9 sind durch Zapfen 10
schwenkbar gelagert. Die Kugelausgleichsvorrichtung 200
umfaßt einen hohlen Drehausgleichsvorrichtungskörper 20. Der
Ausgleichsvorrichtungskörper 20 ist auf einer Welle 11
installiert, die mit einem Gewinde versehen ist, die mit dem
Rotor 7 verbunden ist, und es sind Kugeln 21 darin
angeordnet. Der Ausgleichsvorrichtungskörper 20, der Rotor 8
und die Becher 9 werden durch den Motor 3 in der Kammer
gemeinsam gedreht, die durch das innere Gehäuse 12 und die
Abdeckung 13 gebildet wird. Die Abdeckung 13 ist öffenbar,
wenn der Rotor 8 in einer Ruhestellung ist, um die zu
trennenden Mischungen in die Becher 9 hineinzulegen und aus
den Bechern 9 herauszunehmen. Fig. 1 zeigt den Rotor 8, wenn
er mit einer hohen Drehzahl schleudert. Die Becher 9 sind
durch die Zentrifugalkraft in eine horizontale Richtung nach
außen gedrängt, die durch die Rotation des Rotors 8 mit einer
hohen Drehzahl erzeugt wird. Die Kugeln 21 sind über eine
Drehachse gedrängt (das heißt die Rotorwelle 7), zur
gegenüberliegenden Seite einer unausgeglichenen Masse 15, die
ein Massenunterschied zwischen den Mischungen ist, die in den
Bechern 9 gegeben sind, um ein dynamisches Gleichgewicht des
Rotors 8 zu gewährleisten. Im speziellen wird eine
Verschiebung des Schwerpunktes des Rotors 8 während der
Drehung, hervorgerufen durch die unausgeglichene Masse 15,
durch die beeinflußten Kugeln 21 korrigiert, so daß der
Schwerpunkt des Rotors 8 auf der Rotorwelle 7 liegt.
In der Zentrifuge 100 wird der Rotor 8 dazu veranlaßt, daß er
mit einer Resonanzdrehzahl dreht, die durch die Masse und das
Trägheitsmoment des Motors 3 und des Rotors 8 und die
Federkonstante und den Dämpfungskoeffizienten der
Dämpfervorrichtungen, die aus den Federn 5 und den
Gummischläuchen 6 bestehen, bestimmt wird. Solche Vibrationen
können somit durch Optimieren des Dämpfungskoeffizienten
abgeschwächt werden.
Fig. 2 zeigt die Kugelausgleichsvorrichtung 200, wenn sie mit
einer niedrigen Drehzahl schleudert.
Die Kugelausgleichsvorrichtung 200 ist konstruiert, um
Belastungen, die auf ein rotierendes System, das den Rotor 8,
die Kugelausgleichsvorrichtung 200, etc. umfaßt, in einer
radialen Richtung während der Drehung wirken, auszugleichen.
Der Ausgleichsvorrichtungskörper 20 umfaßt einen hohlen
zylindrischen Abschnitt 22, einen kegelstumpfförmigen
mittigen Abschnitt 60 und einen ringförmigen Boden 24
zwischen dem zylindrischen Abschnitt 22 und dem
kegelstumpfförmigen mittigen Abschnitt 60, und einen
ringförmigen Stopper 25, der sich von einem oberen Ende des
zylindrischen Abschnitts 22 nach innen erstreckt. Der
zylindrische Abschnitt 22 hat eine innere Seitenwand 65. Die
innere Seitenwand 65 ist so in einem vorausgewählten
Krümmungsradius nach außen gekrümmt, daß das Intervall
zwischen der vertikalen Mittellinie (das heißt der
Rotationsachse der Kugelausgleichsvorrichtung 200) und der
inneren Seitenwand 65 auf ein vorausgewähltes Niveau 23
angehoben wird und oberhalb des Niveaus 23 abnimmt. Der
kegelstumpfförmige mittige Abschnitt 60 hat in seiner Mitte
eine Bohrung 28 ausgebildet, in der ein Innengewinde zum
Eingriff mit der Welle 11, die mit der Rotorwelle 7 verbunden
ist, ausgebildet ist. Der ringförmige Boden 24 hat die Breite
w, die kleiner als der Durchmesser der Kugeln 21 ist, und die
zusammen mit unteren Abschnitten des zylindrischen Abschnitts
22 und des kegelstumpfförmigen mittigen Abschnitts 60 eine
ringförmige Laufbahn bildet, entlang der die Kugeln 21 in
einer Linie angeordnet sind. Die Kugeln 21 haben im
wesentlichen denselben Durchmesser und belegen die gesamte
Länge der ringförmigen Laufbahn. Jede der Kugeln 21 ist aus
Stahl, aus hochdichtem Kunstharz, oder aus hochdichtem Gummi
hergestellt. Das Schmiermittel oder Schmiere wird auf die
Innenseite des Ausgleichsvorrichtungskörpers 20 aufgebracht,
um Verschleiß und Rost der Kugeln 21 zu vermeiden.
Eine Abdeckung 26 ist auf dem ringförmigen Stopper 25 durch
Schrauben 27 installiert. Die Abdeckung 26 hat in ihrer Mitte
ein Luftloch 29 ausgebildet.
Der Abstand h zwischen dem ringförmigen Stopper 25 und dem
ringförmigen Boden 24 (d. h. die Höhe der inneren Seitenwand
65) ist größer als, oder gleich um ungefähr 1,4 bis 2 Mal der
Durchmesser der Kugeln 21, um es den Kugeln 21 zu gestatten,
in der Kugelausgleichsvorrichtung 200 während einer Drehung
des Rotors 8 mit hoher Drehzahl gestapelt angeordnet zu sein.
Die Last, die auf jede der Kugeln 21 während der Drehung des
Rotors 8 mit niedrigen Drehzahlen wirkt, wie in Fig. 2
gezeigt ist, bringt die Schwerkraft Fg und die
Zentrifugalkraft Fr mit sich. Die resultierende Kraft Ft
drängt jede Kugel 21 in einen konstanten Eingriff mit dem
ringförmigen Boden 24 und der zylindrischen Seitenwand 23.
Die Kugeln 21, wie vorstehend beschrieben, belegen im
wesentlichen die gesamte Länge der ringförmigen Laufbahn
(d. h. den ringförmigen Boden 24), so daß diese entlang der
ringförmigen Laufbahn ausgerichtet sind, ohne zur
gegenüberliegenden Seite der unausgeglichenen Masse 15
gedrängt zu werden.
Im speziellen sind die Kugeln 21 während der Drehung des
Rotors 8 mit niedriger Drehzahl alle in Kontakt mit dem
ringförmigen Boden 24 und der Winkel S2 zwischen der
resultierenden Kraft Ft und einer horizontalen Linie ist
größer als die Neigung S1 einer inneren Oberfläche des
zylindrischen Abschnitts S2 (d. h. ein Winkel zwischen einer
Tangente, die durch einen Punkt auf der inneren Seitenwand 65
geht, mit dem jede Kugel 21 in Kontakt ist, und einer
vertikalen Linie). Wenn die Rotordrehzahl zunimmt, um die
Zentrifugalkraft Fr zu erhöhen, und der Winkel S2 kleiner als
die Neigung S1 wird, wird bewirkt, daß die Kugeln S1 weg von
dem ringförmigen Boden 24 angehoben werden.
Die Neigung S2 der inneren Oberfläche des zylindrischen
Abschnitts 22 kann wie folgt ausgedrückt werden:
tan(S2) = g/(r × ω2) (1)
ω = 2 × π × n (2),
wobei g die Gravitationsbeschleunigung (9,8 m/s2), r der
Abstand zwischen dem Drehmittelpunkt der
Kugelausgleichsvorrichtung 200 und der Mitte einer jeden
Kugel 21 (m), ω die Winkelgeschwindigkeit (rad/s), π die
Kreiszahl und n die Drehzahl (U/sec [rps]) ist.
Da die Amplitude der Vibration viel kleiner als ein innerer
Durchmesser des zylindrischen Abschnitts 22 ist, ist ein
Fehler in der Gleichung (1) klein, wenn r der Abstand
zwischen dem Mittelpunkt des zylindrischen Abschnitts 22 und
dem Mittelpunkt einer jeden Kugel 21 wäre.
Im speziellen, wenn die Rotordrehzahl eine Drehzahl
übersteigt, bei der der Wert von S2, der in der Gleichung (1)
ermittelt wird, gleich zu der Neigung S1 wird, wird bewirkt,
daß die Kugeln 21 von dem ringförmigen Boden 24 weg abgehoben
werden. Die Rotordrehzahl, bei der die Kugeln 21 abgehoben
werden können, bestimmt sich somit auf der Basis der Neigung
S1 und des Radius der unteren Oberfläche des zylindrischen
Abschnitts 22, mit der jede Kugel 21 in Kontakt ist (das
heißt das Intervall zwischen der unteren Oberfläche des
zylindrischen Abschnitts 22 und der Drehachse der
Kugelausgleichsvorrichtung 200). Dies bestimmt auch einen
unteren Drehzahlbereich des Rotors 8, in dem die Kugeln 21
auf dem ringförmigen Boden 24 ausgerichtet bleiben, ohne daß
sie angehoben werden und durch ein dynamisches
Ungleichgewicht des Rotationssystems beeinflußt werden.
Dieses Ausführungsbeispiel beseitigt den Einfluß der Bewegung
der Kugeln 21 in der Kugelausgleichsvorrichtung 200 bei der
Drehung des Rotors 8 mit der Resonanzdrehzahl durch Festlegen
der Rotordrehzahl, bei der die Kugeln 21 beginnen, angehoben
zu werden, auf einen höheren Wert als die Resonanzdrehzahl,
bei der die Schwingung des Rotors 8 (das heißt des
Rotationssystems) stark ansteigt.
Die Kugelausgleichsvorrichtung 200 kann, wenn sie in einer
Zentrifuge verwendet wird, in der ein Rotor mit 3000 U/min.
(rpm) gedreht wird und die Resonanzdrehzahl 400 bis 450
U/min. beträgt, so konstruiert sein, als ein Beispiel, daß
sie die folgenden Spezifikationen aufweist:
- 1. Der Krümmungsradius des zylindrischen Abschnitts 22 des Ausgleichsvorrichtungskörpers 20 beträgt 200 mm;
- 2. der Radius einer inneren Oberfläche des zylindrischen Abschnitts 22, mit der jede Kugel 21 in Kontakt ist (das heißt ein Intervall zwischen der unteren inneren Oberfläche und einer Drehachse der Kugelausgleichsvorrichtung 200) beträgt 52 mm;
- 3. der Durchmesser einer jeden Kugel 21 beträgt 22 mm;
- 4. die Höhe zwischen dem ringförmigen Boden 24 und dem Niveau 23 beträgt 28 mm.
Fig. 3 zeigt das Innere der Kugelausgleichsvorrichtung 200,
gerade nachdem einige der Kugeln 21 den ringförmigen Boden 24
verlassen haben, wenn der Rotor 8 mit einer hohen Drehzahl
schleudert, die größer als die Resonanzdrehzahl ist.
Der Drehmittelpunkt P2 der Kugelausgleichsvorrichtung 200 ist
durch die unausgeglichene Masse 15 von dem Mittelpunkt P1 des
zylindrischen Abschnitts 22 nahe dem Schwerpunkt des
Rotationssystems (das den Rotor 8, die
Kugelausgleichsvorrichtung 200, etc. umfaßt) verschoben. Die
Zentrifugalkraft Fr, die auf jede Kugel 21 wirkt, ist, wie
deutlich in der Zeichnung gezeigt ist, radial von dem
Drehmittelpunkt P2 ausgerichtet und kann in eine vertikale
Komponente Fv in einer Richtung senkrecht zum Umfang der
inneren Seitenwand 65 des zylindrischen Abschnitts 22, und
eine horizontale Komponente Fh in einer Richtung senkrecht
zur vertikalen Komponente Fv aufgeteilt werden. Die
horizontale Komponente Fh bewegt jede Kugel 21 weg von der
unausgeglichenen Masse 15 entlang der inneren Seitenwand 65
des zylindrischen Abschnitts 22, so daß die Kugeln 21 nahe
aneinander auf der gegenüberliegenden Seite der
unausgeglichenen Masse 15 gesammelt werden.
Fig. 4 ist eine Abwicklung, von P1 in Fig. 3 aus gesehen, die
die Kugeln 21 zeigt, die beginnen, beeinflußt zu werden oder
auf der gegenüberliegenden Seite der unausgeglichenen Masse
15 gesammelt zu werden. Nach dem Verlassen des ringförmigen
Bodens 24 werden die Kugeln 21 alle auf das Niveau 30
hinaufbewegt, bei dem der Winkel S2 zwischen der
resultierenden Kraft Ft und der horizontalen Linie mit der
Neigung S1 der inneren Oberfläche des zylindrischen
Abschnitts 22 übereinstimmt, mit dem jede Kugel 21 in Kontakt
ist, und anschließend durch die horizontalen Komponenten Fh
der Zentrifugalkräfte Fr nahe aneinander gesammelt, nachdem
einige der Kugeln 21 von dem Niveau 30 nach oben verschoben
wurden, während die übrigen von dem Niveau 30 aufgrund der
Unterschiede der Rollreibung zwischen den Kugeln 21 nach
unten verschoben werden. Die horizontale Komponente Fh der
Zentrifugalkraft Fr, die jede Kugel 21 in eine
Umfangsrichtung des zylindrischen Abschnitts 22 bewegt,
bewirkt eine Reaktionskraft Fp, die von einer benachbarten
entwickelt wird. Wenn die Kugeln 21 nach oben und nach unten
verschoben werden, wie in Fig. 4 gezeigt ist, erzeugen die
Reaktionskräfte Fp jeweils aufwärts gerichtete Komponenten Fu
und abwärtsgerichtete Komponenten Fd. Die aufwärtsgerichteten
Komponenten Fu schieben einige der Kugeln 21 nach oben, die
von dem Niveau 30 nach oben verschoben sind, während die nach
unten gerichteten Komponenten Fd desweiteren die übrigen nach
unten stoßen, die von dem Niveau 30 nach unten verschoben
sind. Im einzelnen werden die Kugeln 21 in der
Kugelausgleichsvorrichtung 200 auf der gegenüberliegenden
Seite der unausgeglichenen Masse 15 durch die horizontalen
Komponenten Fh der Zentrifugalkräfte Fr gesammelt und
angeordnet, wie klar aus Fig. 4 hervorgeht, in einer
gestapelten Art, durch die nach oben und nach unten
gerichteten Komponenten Fu und Fd der Reaktionskräfte Fp.
Fig. 5 zeigt die Kugeln 21, die von dem ringförmigen Boden 24
weg angehoben worden sind und auf der gegenüberliegenden
Seite der unausgeglichenen Masse 15 gesammelt wurden, während
der Rotor 8 mit einer hohen Drehzahl oberhalb der
Resonanzdrehzahl schleudert. Die Kugeln 21 fahren fort,
beeinflußt zu werden oder zur gegenüberliegenden Seite der
unausgeglichenen Masse 15 bewegt zu werden, bis die
horizontale Komponente Fh der Zentrifugalkraft Fr
proportional zur Verschiebung zwischen dem Mittelpunkt P1 des
zylindrischen Abschnitts 22 und dem Drehmittelpunkt P2, eine
nach unten gerichtete Kraft, die die nach oben verschobenen
Kugeln 21 zum Niveau 30 herunterstoßen, das heißt die
resultierende Kraft der Gravitationskraft und einer nach
unten gerichteten Komponente der Zentrifugalkraft Fr, und
eine nach oben gerichtete Kraft, die die nach unten
verschobenen Kugeln 21 zum Niveau 30 hinaufstößt, das heißt
der Unterschied zwischen der Gravitationskraft und einer nach
oben gerichteten Komponente der Zentrifugalkraft Fr,
ausgeglichen sind.
Deshalb läßt ein Ansteigen des Krümmungsradius der inneren
Seitenwand 65 des zylindrischen Abschnitts 22 die nach unten
und nach oben gerichteten Kräfte, die auf die Kugeln 21
wirken, abnehmen, was in einer Zunahme der relativen
Aktivität der horizontalen Komponente Fh der Zentrifugalkraft
Fr resultiert, was es den Kugeln 21 gestattet, stärker über
das Niveau 30 verschoben zu werden. Im einzelnen ist das
Gesamtgewicht der Kugeln 21 in einem engeren Winkelbereich
gegenüber der unausgeglichenen Masse 15 konzentriert, um
einen größeren Ausgleich des Rotationssystems zu schaffen.
Dies resultiert in einer großen Reduzierung der Vibration des
Rotors 8 während einer Drehung mit hoher Drehzahl.
Im Test wurde der Rotor 8 mit einer Umdrehung von 3000 U/min.
gedreht, während die Kugelausgleichsvorrichtung 200, in der
die Kugeln 21 mit einem Durchmesser von 22 mm angeordnet
waren, verwendet wird. Ein maximaler Innendurchmesser 23 der
inneren Seitenwand 65 betrug 110 mm. Der Krümmungsradius der
inneren Seitenwand 65 betrug 200 mm. Die Testergebnisse
zeigten, daß die Vibration, die während der Drehung des
Rotors 8 mit hoher Drehzahl erzeugt wurden, um ungefähr ein
Fünftel gegenüber denjenigen reduziert wurden, die in einem
herkömmlichen System ohne Verwendung der
Kugelausgleichsvorrichtung 200 erzeugt wurden.
Fig. 6 zeigt die Verhältnisse zwischen einer Amplitude der
Rotorvibration und der Rotordrehzahl, wenn drei Typen an
herkömmlichen Zentrifugen langsam beschleunigt werden. Die
durchgezogene Linie A zeigt eine Veränderung der Amplitude
einer Rotorvibration in der ersten herkömmlichen Zentrifuge
an, in der Mischungen, die getrennt werden sollen, eine
unausgeglichene Masse auf einen Rotor addieren und zeigt, daß
die Amplitude der Rotorvibration maximiert wird, wenn die
Rotordrehzahl eine Resonanzdrehzahl n1 erreicht, die durch
die Masse des Rotors und einen den Rotor antreibenden Motor
und den Federkoeffizienten eines Dämpfungssystems, das aus
elastischen Komponenten wie der Feder 5 und dem Gummischlauch
6 besteht, die in der Zentrifuge 100 der Erfindung verwendet
werden, bestimmt und auf einem relativ hohen Niveau gehalten
wird, sogar nachdem die Rotordrehzahl die Resonanzdrehzahl n1
übersteigt. In diesem Fall sind das mechanische Geräusch, das
durch die Vibration des Rotors hervorgerufen wird, und
Belastungen, die auf eine Rotorwelle und ein Lager wirken,
während der Rotation mit niedriger Drehzahl gering, aber wenn
die Amplitude der Rotorvibration während einer Rotation mit
hoher Drehzahl groß wird, wirken größere Belastungen auf die
Rotorwelle und das Lager, wodurch das mechanische Geräusch
ansteigt und bewirkt wird, daß die Rotorwelle und das Lager
vorzeitig beschädigt werden.
Die gestrichelte Linie B zeigt eine Veränderung der Amplitude
einer Rotorvibration in der zweiten herkömmlichen Zentrifuge,
die mit der Kugelausgleichsvorrichtung ausgestattet ist, wie
in den Fig. 21 und 22 gezeigt ist, wenn Mischungen, die
getrennt werden sollen, dem Rotor eine im wesentlichen
gleiche unausgeglichene Masse zufügt, wie jene in der ersten
herkömmlichen Zentrifuge, die durch die durchgezogene Linie A
angedeutet ist. In diesem Fall wird die Amplitude der
Rotorvibration schnell angehoben, wenn sich die Rotordrehzahl
der Resonanzdrehzahl n1 nähert, aber die Rotordrehzahl kann
die Resonanzdrehzahl n1 aufgrund eines dynamischen
Ungleichgewichts des Rotors nicht überschreiten.
Die zweipunktierte gestrichelte Linie C zeigt eine
Veränderung der Amplitude einer Rotorvibration in der dritten
herkömmlichen Zentrifuge, die mit der
Kugelausgleichsvorrichtung ausgestattet ist, wie in den Fig.
21 und 22 gezeigt ist, wenn die Gewichte von Mischungen, die
getrennt werden sollen, in einem Rotor ausgeglichen werden,
um ein dynamisches Ungleichgewicht des Rotors während der
Drehung zu minimieren. Wenn sich die Rotordrehzahl der
Resonanzdrehzahl n1 nähert, werden in diesem Fall die Kugeln
in der Kugelausgleichsvorrichtung beeinflußt, wodurch die
Amplitude der Rotorvibration erhöht wird, im Vergleich zur
Linie A, aber die Amplitude der Rotorvibration nimmt schnell
ab, wenn die Rotordrehzahl die Resonanzdrehzahl n1
übersteigt.
Es wird geschätzt, daß die herkömmliche
Kugelausgleichsvorrichtung den Vorteil hat, daß die Amplitude
der Rotorvibration in einem Bereich mit hoher Drehzahl
oberhalb der Resonanzdrehzahl n1 reduziert wird, aber bringt
den Nachteil mit sich, daß die Amplitude der Rotorvibration
groß wird, wenn die Rotordrehzahl die Resonanzdrehzahl n1
erreicht.
Fig. 7 zeigt die Beziehungen zwischen der Amplitude einer
Rotorvibration und der Rotordrehzahl in der Zentrifuge 100
der Erfindung, wenn die unausgeglichene Masse 15 im
wesentlichen dieselbe ist, wie jene in der ersten
herkömmlichen Zentrifuge, die durch die durchgehende Linie A
in Fig. 6 gezeigt ist. Die Amplitude der Rotorvibration wird
wie diejenige verändert, die durch die Linie A in Fig. 6
angezeigt ist, innerhalb eines Bereichs mit niedriger
Drehzahl vom Start der Rotation des Rotors 8 zur Drehzahl n2,
bei der die Kugeln 21 weg von dem ringförmigen Boden 24 der
Kugelausgleichsvorrichtung 200 angehoben werden. Wenn die
Rotordrehzahl die Drehzahl n2 übersteigt, werden die Kugeln
21 nach oben entlang der inneren Seitenwand 65 des
zylindrischen Abschnitts 22 bewegt und auf der
gegenüberliegenden Seite der unausgeglichenen Masse 15
gesammelt, was die unausgeglichene Masse 15 ausgleicht, womit
eine Abnahme der Amplitude der Rotorvibration erfolgt. Wenn
die Rotordrehzahl weiter ansteigt, wird das Verhältnis der
Zentrifugalkraft Fr zur Gravitationskraft Fg, die auf die
Kugeln 21 wirkt, groß. Dies erhöht die horizontale Komponente
Fh der Zentrifugalkraft Fr, so daß die Kugeln 21 in einem
engeren Winkelbereich innerhalb der
Kugelausgleichsvorrichtung 200 konzentriert werden, wodurch
eine stärkere Abnahme der Amplitude der Rotorvibration
resultiert.
Fig. 8 zeigt das zweite Ausführungsbeispiel der
Kugelausgleichsvorrichtung 200, das sich von dem obigen
ersten Ausführungsbeispiel nur dadurch unterscheidet, daß
Kugeln 21a mit großem Durchmesser und Kugeln 21b mit kleinem
Durchmesser abwechselnd in der Kugelausgleichsvorrichtung 200
angeordnet sind. Andere Anordnungen sind identisch und deren
detaillierte Erläuterung wird hier weggelassen.
Während der Rotor 8 mit einer niedrigen Drehzahl, die
niedriger oder gleich der Resonanzdrehzahl ist, schleudert,
sind die Kugeln 21a und 21b auf dem ringförmigen Boden 24
ausgerichtet, ohne beeinflußt zu sein, so daß der Mittelpunkt
einer jeden Kugel 21 mit großem Durchmesser auf einem Niveau
liegt, das höher ist als der Mittelpunkt einer jeden Kugel
21b mit kleinem Durchmesser. Wenn der Rotor 8 fortfährt, in
einem unausgeglichenen Zustand zu schleudern, ruft die
horizontale Komponente Fh der Zentrifugalkraft Fr, die jede
der Kugeln 21a und 21b in einer Horizontalrichtung bewegt,
die Entwicklung der Reaktionskraft Fp von einer benachbarten
hervor. Die Reaktionskraft Fp, wie sie vorstehend beschrieben
wurde, besteht aus der nach oben gerichteten Komponente Fu
und der nach unten gerichteten Komponente Fd. Die nach oben
gerichtete Komponente Fu stößt jede der Kugeln mit dem großen
Durchmesser 21a nach oben, während die nach unten gerichtete
Komponente Fd jede der Kugeln mit dem kleinen Durchmesser 21b
nach unten stößt. Wenn die Drehzahl des Rotors 8 die
Resonanzdrehzahl übersteigt, werden die Kugeln 21a und 21b
wie im ersten Ausführungsbeispiel von dem ringförmigen Boden
24 weg angehoben und die Kugeln mit dem großen Durchmesser
21a werden durch die nach oben gerichtete Komponente Fu nach
oben verschoben, während die Kugeln mit dem kleinen
Durchmesser 21b durch die nach unten gerichtete Komponente Fd
nach unten verschoben werden. Die Kugeln 21a und 21b werden
in einer gestapelten Art an die gegenüberliegende Seite der
unausgeglichenen Masse 15 gedrängt, um die unausgeglichene
Masse 15 auszugleichen. Im speziellen werden in diesem
Ausführungsbeispiel die Kugeln 21a und 21b unmittelbar nach
dem Verlassen des ringförmigen Bodens 24 schnell in der
gestapelten Art angeordnet, wobei sie die Oszillation des
Rotors 8 reduzieren.
Die Kugeln mit dem großen Durchmesser 21a und die Kugeln mit
dem kleinen Durchmesser 21b können alternativ so in dem
Ausgleichsvorrichtungskörper 20 angeordnet sein, daß zwei
oder mehr Kugeln mit großem Durchmesser 21a oder der Kugeln
mit dem kleinen Durchmesser 21b aneinandergrenzend angeordnet
werden.
Die Fig. 9 und 10 zeigen das dritte Ausführungsbeispiel der
Ausgleichsvorrichtung 200. Die Fig. 9 zeigt die Kugeln 21,
wenn der Rotor 8 oder die Kugelausgleichsvorrichtung 200 mit
einer niedrigen Drehzahl schleudert, die niedriger als oder
gleich zu der Resonanzdrehzahl ist, während Fig. 10 die
Kugeln 21 zeigt, wenn die Kugelausgleichsvorrichtung 200 mit
einer hohen Drehzahl schleudert, die größer als die
Resonanzdrehzahl ist.
In diesem Ausführungsbeispiel besteht das Innere des
zylindrischen Abschnitts 22 des Ausgleichsvorrichtungkörpers
20 aus einer oberen inneren Wand 31 und einer unteren inneren
Wand 32. Die obere innere Wand 31 hat einen Krümmungsradius,
der größer als jener der unteren inneren Wand 32 ist, oder
sie kann alternativ eine flache Oberfläche sein, die sich
parallel zu einer Drehachse des Ausgleichsvorrichtungskörpers
20 erstreckt (d. h. die Welle 11 in Fig. 1). Die Höhe h der
oberen inneren Wand 31 ist 1,4 oder mehr mal größer als der
Durchmesser einer jeden Kugel 21 und gestattet den Kugeln 21,
daß sie in einer gestapelten Art während der Drehung des
Rotors 8 mit einer Drehzahl, die höher als die
Resonanzdrehzahl ist, in dem Ausgleichsvorrichtungskörper 20
angeordnet werden. Der innere Durchmesser eines unteren
Abschnitts der unteren inneren Wand 32 und die Neigung S1
sind so bestimmt, daß die Rotordrehzahl größer ist als die
Resonanzdrehzahl, wenn die Kugeln 21 von dem ringförmigen
Boden 24 weg angehoben werden, um den Einfluß der Bewegung
der Kugeln 21 in der Kugelausgleichsvorrichtung 200 auf den
Rotor 8 während der Schwingung bei der Resonanzdrehzahl zu
beseitigen. Die untere innere Wand 31 führt die obere innere
Wand 31 gleichmäßig ohne irgendwelche Vorsprünge fort. Andere
Anordnungen sind identisch zu denjenigen des ersten
Ausführungsbeispiels und eine detaillierte Beschreibung davon
wird hier weggelassen.
Im Betrieb, wenn der Rotor 8 mit einer Drehzahl schleudert,
die höher als die Resonanzdrehzahl ist, werden die Kugeln 21,
wie in Fig. 10 gezeigt ist, zur oberen inneren Wand 31
angehoben. Die obere innere Wand 31 hat, wie vorstehend
beschrieben wurde, den Krümmungsradius, der größer ist als
derjenige der unteren inneren Wand 32 oder eine flache
Oberfläche. Speziell in dem Fall der flachen Oberfläche wird
die nach unten gerichtete Kraft, die einige der Kugeln 21,
die nach oben verschoben sind, nach unten stößt, und die nach
oben gerichtete Kraft, die die übrigen nach unten
verschobenen nach oben stößt, wie unter Bezugnahme auf Fig. 5
diskutiert wurde, viel kleiner als diejenigen, die in den
jeweiligen obigen Ausführungsbeispielen erzeugt werden.
Speziell wenn die Kugeln 21 die obere innere Wand 31
erreichen, nimmt die nach oben gerichtete Kraft auf ungefähr
Null ab, während das meiste der nach unten gerichteten Kraft
durch die Gravitationskraft geschaffen wird. Die nach oben
und nach unten gerichteten Kräfte werden deshalb kleiner als
die horizontale Komponente Fh der Zentrifugalkraft Fr, die
horizontal auf die Kugeln 21 wirkt, um die Kugeln 21 in die
gestapelte Anordnung zu bringen, wodurch bewirkt wird, daß
die Kugeln 21 schnell zur gegenüberliegenden Seite der
unausgeglichenen Masse 15 gedrängt werden. Dies resultiert in
einer Abnahme des übriggebliebenen Ungleichgewichts, nachdem
die Rotordrehzahl die Resonanzdrehzahl überstiegen hat.
Die Fig. 11 bis 13 zeigen das vierte Ausführungsbeispiel der
Kugelausgleichsvorrichtung, die eine Abwandlung des zweiten
Ausführungsbeispieles ist, die in Fig. 8 gezeigt ist. Die
Fig. 11 zeigt die Kugelausgleichsvorrichtung 200, wenn sie
mit einer niedrigen Drehzahl, die niedriger oder gleich der
Resonanzdrehzahl ist, dreht.
Der Ausgleichsvorrichtungskörper 20 umfaßt einen
zylindrischen Abschnitt 42, der eine flache innere Seitenwand
52 hat, die sich parallel zur Drehachse (das heißt des Rotors
11 in Fig. 1) der Kugelausgleichsvorrichtung 200 erstreckt.
Die Kugeln mit dem großen Durchmesser 21a und die Kugeln mit
dem kleinen Durchmesser 21b sind abwechselnd angeordnet und
belegen im wesentlichen die gesamte Länge des ringförmigen
Bodens 24. Der ringförmige Boden 24 hat die Breite, die es
den Kugeln mit dem großen Durchmesser 21a gestattet, in
Kontakt mit dem ringförmigen Boden 24 angeordnet zu werden.
Die Höhe h der inneren Seitenwand 52 ist kleiner als die
Summe der Durchmesser einer jeden Kugel mit großem
Durchmesser 21a und einer jeden Kugel mit dem kleinen
Durchmesser 21b und gestattet es den Kugeln 21a und 21b,
während einer Rotation der Kugelausgleichsvorrichtung 200 mit
hoher Drehzahl in einer Reihe in der gestapelten Art
angeordnet zu werden, verhindert jedoch, daß eine der Kugeln
mit dem großen Durchmesser 21a ihre Position zur angrenzenden
einen der Kugeln mit dem kleinen Durchmesser 21b verändert.
Die resultierende Kraft Ft der Gravitationskraft Fg und der
Zentrifugalkraft Fr wirkt, wie klar in der Fig. 11 gezeigt
ist, diagonal nach unten auf den zylindrischen Abschnitt 42.
Wenn keine unausgeglichene Masse da ist, belegen somit die
Kugeln 21a und 21b die gesamte Länge des ringförmigen Bodens
24, ohne daß sie auf eine Seite des zylindrischen Abschnitts
42 gedrängt werden, sogar wenn der Rotor 8 mit einer Drehzahl
schleudert, die höher als die Resonanzdrehzahl ist.
Fig. 12 ist eine Abwicklung, wie sie von der Mitte des
zylindrischen Abschnitts 42 in eine Richtung entgegengesetzt
zu einer unausgeglichenen Masse des Rotors 8 gesehen wird,
die das Innere der Kugelausgleichsvorrichtung 200 zeigt, wenn
die Rotordrehzahl die Resonanzdrehzahl übersteigt.
Die Kugeln 21a und 21b werden durch die horizontalen
Komponenten Fh der Zentrifugalkräfte Fr in eine enge
Anordnung gedrängt, wobei sie Reaktionskräfte Fp entwickeln,
die von jeder der benachbarten einen der Kugeln 21a und 21b
ausgeübt wird. Die Reaktionskräfte Fp, wie vorstehend
beschrieben, erzeugen jeweils die nach oben und nach unten
gerichteten Komponenten Fu und Fd. Die nach oben gerichteten
Komponenten Fu stoßen die Kugeln mit dem großen Durchmesser
21a nach oben, während die nach unten gerichteten Komponenten
Fd die Kugeln mit dem kleinen Durchmesser 21b nach unten
stoßen. Jede der Komponenten Fu und Fd wird in einem
Verhältnis zur Zentrifugalkraft Fr, einer Verschiebung
zwischen dem Mittelpunkt P1 des zylindrischen Abschnitts 42
und des Drehmittelpunks P2, die durch die Anwesenheit der
unausgeglichenen Masse des Rotors 8 hervorgerufen wird, und
einem Höhenunterschied zwischen der Mitte der Kugeln mit dem
großen Durchmesser 21a und der Mitte der Kugeln mit dem
kleinen Durchmesser 21b, mit anderen Worten einer
Durchmesserdifferenz zwischen den Kugeln mit dem großen
Durchmesser 21a und den Kugeln mit dem kleinen Durchmesser
21b, bestimmt. In diesem Ausführungsbeispiel sind der innere
Durchmesser des zylindrischen Abschnitts 42 und die
Durchmesserdifferenz zwischen den Kugeln mit dem großen
Durchmesser 21a und den Kugeln mit dem kleinen Durchmesser
21b so bestimmt, daß die Rotordrehzahl, bei der die Kugeln
mit dem großen Durchmesser 21a durch die Zentrifugalkraft,
die auf die Kugeln mit dem großen Durchmesser 21a und die
Kugeln mit dem kleinen Durchmesser 21b wirkt, angehoben
werden, größer ist, als die Resonanzdrehzahl, bei der die
Oszillation des Rotors 8 stark ansteigt.
Fig. 13 zeigt das Innere der Kugelausgleichsvorrichtung 200,
wenn der Rotor 8 mit einer Drehzahl schleudert, die höher als
die Resonanzdrehzahl ist. Nachdem der Rotor die
Resonanzdrehzahl überstiegen hat, werden die Kugeln 21a und
21b von dem ringförmigen Boden 24 weg angehoben und
anschließend auf der gegenüberliegenden Seite der
unausgeglichenen Masse des Rotors 8 in einer gestapelten
Anordnung gesammelt, wie in der Zeichnung gezeigt ist, wobei
die Kugeln mit dem großen Durchmesser 21a durch die nach oben
gerichteten Komponenten Fu der Reaktionskräfte Fp, die von
einer jeden benachbarten der Kugeln mit dem kleinen
Durchmesser 21b ausgeübt werden, auf die Kugeln mit dem
kleinen Durchmesser 21b gelegt werden. Jede der nach oben
gerichteten Komponenten Fu ist proportional zum Quadrat der
Drehzahl des Rotors 8, aber die nach unten gerichtete Kraft,
die die nach oben verschobenen Kugeln 21a nach unten stößt,
ist in diesem Ausführungsbeispiel nur durch die
Gravitationskraft geschaffen, die ein konstanter Wert ist.
Wenn die Rotordrehzahl die Resonanzdrehzahl übersteigt,
werden deshalb die Kugeln mit dem großen Durchmesser 21a
schnell nach oben bewegt und alle die Kugeln 21a und 21b
werden in einer gestapelten Anordnung auf der
gegenüberliegenden Seite der unausgeglichenen Masse des
Rotors 8 gesammelt.
Dieses Ausführungsbeispiel gestattet es dem zylindrischen
Abschnitt 42, in der Höhe verringert zu sein, im Vergleich zu
den obigen Ausführungsbeispielen, was in einer verminderten
Größe der Kugelausgleichsvorrichtung 200 resultiert.
Die Fig. 14 bis 16 zeigen das fünfte Ausführungsbeispiel der
Kugelausgleichsvorrichtung 200, die eine Abwandlung des
vierten Ausführungsbeispiels ist, das in den Fig. 11 bis 13
gezeigt war. Fig. 14 zeigt die Kugelausgleichsvorrichtung
200, wenn sie sich mit einer Drehzahl dreht, die niedriger
als die Resonanzdrehzahl ist.
Der Ausgleichsvorrichtungskörper 20 umfaßt einen
zylindrischen Abschnitt 42, der eine obere Innenwand 33 und
eine untere Innenwand 34 hat. Die obere Innenwand 33 hat eine
flache Oberfläche, die sich parallel zur Drehachse (das heißt
der Welle 11 in Fig. 1) der Kugelausgleichsvorrichtung 200
erstreckt. Die untere Innenwand 34 hat eine flache
Oberfläche, die mit einem gegebenen Winkel relativ zur oberen
inneren Wand 33 so geneigt ist, daß sie einen geringsten
Durchmesser an ihrem unteren Ende davon hat, an dem sie den
ringförmigen Boden 24 fortführt. Die Höhe h1 der oberen
Innenwand 33 ist annähernd 1,5 mal der Durchmesser der Kugeln
mit dem großen Durchmesser 21a, was es den Kugeln 21a und 21b
gestattet, während einer Drehung des Rotors 8 mit hoher
Drehzahl in der gestapelten Art angeordnet zu sein. Die Höhe
h2 der unteren Innenwand 34 ist größer als der Radius der
Kugeln mit dem großen Durchmesser 21a. Der ringförmige Boden
24 hat die Breite, die es nur einer der Kugeln mit dem großen
Durchmesser 21a gestattet, auf dem ringförmigen Boden 24 in
einer Breitenrichtung angeordnet zu sein. Die Kugeln mit dem
großen Durchmesser und dem kleinen Durchmesser 21a und 21b
sind abwechselnd angeordnet und belegen im wesentlichen die
gesamte Länge des ringförmigen Bodens 24. Andere Anordnungen
sind identisch zu denjenigen des vierten Ausführungsbeispiels
und eine detaillierte Beschreibung davon wird hier
weggelassen.
Fig. 15 ist eine Abwicklung, wie sie von der Mitte des
zylindrischen Abschnitts 42 in eine einer unausgeglichenen
Masse des Rotors 8 entgegengesetzten Richtung gesehen wird,
die die Kugeln mit den großen und den kleinen Durchmessern
21a und 21b zeigt, unmittelbar nachdem sie die geneigte
untere Innenwand 34 aufgestiegen sind, wenn der Rotor 8 mit
einer Drehzahl schleudert, die höher als die Resonanzdrehzahl
ist. Nach dem Aufsteigen auf ein unteres Ende der oberen
Innenwand 33 werden die Kugeln 21a und 21b entlang der Grenze
der oberen und unteren Innenwände 33 und 34 zur
gegenüberliegenden Seite der unausgeglichenen Masse des
Rotors 8 bewegt und durch die horizontalen Komponenten Fh der
Zentrifugalkräfte Fr, die während der Drehung auf die Kugeln
21a und 21b wirken, nahe aneinander gesammelt.
Fig. 16 zeigt die Kugeln 21a und 21b, die auf der
gegenüberliegenden Seite der unausgeglichenen Masse des
Rotors 8 während der Drehung des Rotors 8 mit einer Drehzahl,
die höher als die Resonanzdrehzahl ist, gesammelt sind.
Infolge des Aufsteigens zur oberen Innenwand 33 während der
Drehung des Rotors 8 mit einer Drehzahl, die höher als die
Resonanzdrehzahl ist, werden die Kugeln 21a und 21b zur
gegenüberliegenden Seite der unausgeglichenen Masse des
Rotors 8 gedrängt und nach oben und nach unten in einer
gestapelten Art verschoben, wobei die Kugeln mit dem großen
Durchmesser 21a durch die nach oben und nach unten
gerichteten Komponenten Fu und Fd der Reaktionskräfte Fp, die
jeweils von jeder angrenzenden der Kugeln 21a und 21b
ausgeübt werden, auf die Kugeln mit dem kleinen Durchmesser
21b gehoben. Die nach unten gerichtete Kraft, die die Kugeln
mit dem großen Durchmesser 21a nach unten drängt, nachdem sie
zur oberen Innenwand 33 angehoben wurden, wird nur durch die
Gravitationskraft geschaffen. Infolge des Erreichens der
oberen Innenwand 33 werden deshalb die Kugeln mit dem großen
Durchmesser 21a angehoben, so daß die Kugeln mit großem und
kleinen Durchmesser 21a und 21b in einer gestapelten
Anordnung in einem engeren Winkelbereich des Inneren des
Ausgleichsvorrichtungskörpers 20 gesammelt werden. Im
speziellen ist das Gesamtgewicht der Kugeln mit dem großen
und dem kleinen Durchmesser 21a und 21b in dem engeren
Winkelbereich gegenüber zu der unausgeglichenen Masse des
Rotors 8 konzentriert, um die unausgeglichene Masse des
Rotors 8 auszugleichen, woraus eine große Reduzierung der
Oszillation des Rotors 8 resultiert.
Fig. 17 zeigt das sechste Ausführungsbeispiel der
Kugelausgleichsvorrichtung 200 der Erfindung.
Die Kugeln 21 haben denselben Durchmesser. Der
Ausgleichsvorrichtungskörper 20 umfaßt den zylindrischen
Abschnitt 42, der obere und untere Innewände 33 und 35
besitzt. Die obere Innenwand 33 erstreckt sich parallel zu
einer Drehachse der Kugelausgleichsvorrichtung 200 (das heißt
der Welle 11 in Fig. 1), das heißt, sie hat denselben
Durchmesser entlang ihrer gesamte Höhe. Die untere Innenwand
35 hat eine flache Oberfläche, die in einem Winkel relativ
zur Drehachse der Kugelausgleichsvorrichtung 200 geneigt ist,
um an ihrem unteren Ende den kleinsten Durchmesser zu haben,
an dem sie den ringförmigen Boden 24 fortführt. Die untere
Innenwand 35 verbindet die obere Innenwand 33 durch eine
Stufe oder einen Schulterabschnitt. Der Schulterabschnitt
erstreckt sich entlang des gesamten Innenumfangs des
zylindrischen Abschnitts 42 und steht in einer
Breitenrichtung von einem unteren Ende der oberen Innenwand
33 zu einem oberen Ende der unteren Innenwand 35 nach innen
vor. Der Schulterabschnitt hat, wie klar in der Zeichnung
gezeigt ist, eine Vielzahl an Vorsprüngen 36a und
Ausnehmungen 36b, die abwechselnd über den gesamten
Innenumfang des zylindrischen Abschnitts 42 ausgebildet sind.
Die Längen der Vorsprünge 36a und der Ausnehmungen 36b in
einer Umfangsrichtung des Schulterabschnitts 37 unterscheiden
sich von dem Durchmesser der Kugeln 21. Wenn die
Rotordrehzahl beispielsweise die Drehzahl n2 in Fig. 7
übersteigt, wodurch bewirkt wird, daß die Kugeln 21 weg von
dem ringförmigen Boden 24 angehoben werden, laufen die Kugeln
21 auf dem Schulterabschnitt zwischen den oberen und unteren
Innenwänden 33 und 35, so daß einige der Kugeln 21 auf den
Vorsprüngen 36a durch die nach oben gerichteten Komponenten
Fu der Reaktionskräfte, die von jeder der angrenzenden Kugeln
21 auf die Ausnehmung 36b ausgeübt werden, nach oben gedrängt
werden. Dies bewirkt, daß die Kugeln 21a in einer gestapelten
Art angeordnet werden und an der gegenüberliegenden Seite der
unausgeglichenen Masse des Rotors 8 gesammelt werden.
Fig. 18 zeigt das siebte Ausführungsbeispiel der
Kugelausgleichsvorrichtung 200, die eine Abwandlung der einen
ist, die in Fig. 17 gezeigt ist, und sich davon nur dadurch
unterscheidet, daß ein Schulterabschnitt 37, der eine flache
obere Oberfläche hat, zwischen den oberen und unteren
Innenwänden 33 und 35 ausgebildet ist. Andere Anordnungen
sind identisch und deren detaillierte Erläuterung wird hier
weggelassen.
In diesem Ausführungsbeispiel werden die Kugeln 21 infolge
des Aufsteigens zum Schulterabschnitt 37 aufgrund eines
Unterschieds in der Rollreibung davon nach oben und nach
unten verschoben und auf der gegenüberliegenden Seite der
unausgeglichenen Masse des Rotors 8 in einer gestapelten
Anordnung gesammelt.
Fig. 19 zeigt das achte Ausführungsbeispiel der Erfindung,
wobei irgendeine der Kugelausgleichsvorrichtungen 200 der
obigen Ausführungsbeispiele mit der gezeigten Zentrifuge 100
verwendet wird.
Ein viskoelastisches Bauteil 40, wie ein Gummi, der eine
Feder/Dämpfungsfunktion hat, ist zwischen dem Träger 4 und
der Basis 2 angeordnet. Die Kugelausgleichsvorrichtung 200
umfaßt einen Ausgleichsvorrichtungskörper 42, in dem die
Kugeln 21 angeordnet sind. Der Ausgleichsvorrichtungskörper
42 ist mit einer Drehwelle 41 verbunden, die eine relativ
höhere Steifigkeit hat und mit dem Motor verbunden ist. Der
Ausgleichsvorrichtungskörper 42 wird durch eine
Ausgleichsabdeckung 46 abgedeckt. Flaschen 45, in die
Mischungen, die getrennt werden sollen, hineingegeben werden,
sind in einem Winkelrotor 43 angeordnet. Der Winkelrotor 43
ist mit einem konstanten Winkel zur Rotorwelle 41 mitumfaßt
und auf der Rotorwelle 41 durch eine Mutter 44 befestigt. Die
Kugelausgleichsvorrichtung 200 ist, wie deutlich in der
Zeichnung gezeigt ist, unterhalb des Winkelrotors 43
angeordnet, was es einem Bedienungspersonal der Zentrifuge
100 gestattet, den Winkelrotor 43 ohne Entfernen der
Kugelausgleichsvorrichtung 200 auszutauschen.
Die Kugelausgleichsvorrichtung 200 kann von jedem Typ der
obigen Ausführungsbeispiele sein. Dieses Ausführungsbeispiel
bietet dieselben Effekte wie diejenigen der obigen
Ausführungsbeispiele.
Fig. 20 zeigt das neunte Ausführungsbeispiel der Zentrifuge
100 der Erfindung, das eine Abwandlung des achten
Ausführungsbeispieles aus Fig. 19 ist.
Eine Rotorwelle 47 ist dünner als die Rotorwelle 41 in Fig.
19 und hat eine niedrigere Steifigkeit. Ein Kranz 48 ist auf
einem oberen Ende der Rotorwelle 47 installiert. Ein
Winkelrotor 49 ist drehbar durch den Kranz 48 gelagert und
hat darin Kammern mit Öffnungen zum Hineinlegen und
Herausnehmen der Flaschen 45 ausgebildet. Eine Rotorabdeckung
50 ist auf dem Winkelrotor 49 montiert, um die Öffnungen der
Kammern zu verschließen. Die Rotorabdeckung 50 hat eine
ringförmige Kammer 70 darin ausgebildet, koaxial zu einer
Drehachse des Winkelrotors 49. Die ringförmige Kammer 70 wird
durch eine Abdeckung 52 unter Verwendung einer Schraube 51
verschlossen und hat darin Kugeln 21 zur Bildung einer
Kugelausgleichsvorrichtung 200. Die ringförmige Kammer 70
kann alternativ direkt in dem Winkelrotor 49 oberhalb des
Kranzes 48 ausgebildet sein. Dies liegt darin, daß für den
Fall, wo die Steifigkeit der Rotorwelle 47 gering ist, die
Schwingung des Rotors 49 während einer Drehung mit hoher
Drehzahl durch eine unausgeglichene Masse eines
Rotationssystems, bestehend aus einem Abschnitt des Rotors 49
oberhalb des Kranzes 48, Mischungen, die in die Flaschen 45
gegeben wurden, die Flaschen 45 und der Rotorabdeckung 52,
hervorgerufen wird.
Die Kugelausgleichsvorrichtung 200 und der Rotor 49 können
von jeglichem Typ der obigen Ausführungsbeispiele sein.
Während die vorliegende Erfindung anhand der bevorzugten
Ausführungsbeispiele offenbart wurde, um ein besseres
Verständnis zu erleichtern, soll klargestellt sein, daß die
Erfindung in verschiedenen Arten verkörpert werden kann, ohne
das Erfindungsprinzip zu verlassen. Deshalb sollte die
Erfindung so verstanden sein, daß sie alle möglichen
Ausführungsbeispiele und Abwandlungen zu den gezeigten
Ausführungsbeispielen umfaßt, die möglich sind, ohne den
Erfindungsgedanken zu verlassen, wie er in den beigefügten
Ansprüchen festgelegt wird.
Eine Kugelausgleichsvorrichtung 200 zur Minimierung eines
dynamischen Ungleichgewichts eines sich bewegenden Teils
einer rotierenden Maschine wie einer Zentrifuge 100 ist
vorgesehen. Die Kugelausgleichsvorrichtung 200 umfaßt ein
Drehausgleichsvorrichtungsgehäuse 20, in dem Kugeln 21
angeordnet sind. Das Drehausgleichsvorrichtungsgehäuse 20 ist
auf dem sich bewegenden Teil koaxial zu einer Drehachse davon
montiert und hat darin eine innere Seitenwand 65 ausgebildet,
die so gekrümmt ist, daß die Kugeln 21 durch die
Zentrifugalkraft weg von dem Boden des
Ausgleichsvorrichtungsgehäuses 20 entlang der inneren
Seitenwand 65 angehoben werden und zur gegenüberliegenden
Seite einer unausgeglichenen Masse 15 des sich bewegenden
Teils hin gedrängt werden, wenn die Drehzahl des sich
bewegenden Teils eine Resonanzdrehzahl übersteigt, das heißt
eine Drehzahl des sich bewegenden Teils, wenn sie mit einer
natürlichen Frequenz des sich bewegenden Teils übereinstimmt,
wodurch die unausgeglichene Masse 15 des sich bewegenden
Teils ausgeglichen wird. In einer alternativen Form umfassen
die Kugeln 21 eine erste Gruppe mit großem Durchmesser 21a
und eine zweite Gruppe mit einem kleinen Durchmesser 21b. Die
Kugeln mit dem großen Durchmesser 21a und die Kugeln mit dem
kleinen Durchmesser 21b sind abwechselnd angeordnet. Jede der
Kugeln mit dem großen Durchmesser 21a wird durch die
Reaktionskraft, die durch ein Verschieben der Mitte zwischen
einer der Kugeln mit dem großen Durchmesser 21a und einer
benachbarten der Kugeln mit dem kleinen Durchmesser 21b, die
auf dem Boden des Ausgleichsvorrichtungsgehäuses 20
angeordnet sind und zur gegenüberliegenden Seite der
unausgeglichenen Masse 15 des sich bewegenden Teils hin
gedrängt werden, hervorgerufen wird, auf die benachbarte der
Kugeln mit dem kleinen Durchmesser 21b gehoben, wenn die
Drehzahl des sich bewegenden Teils die Resonanzdrehzahl
übersteigt.
Claims (16)
1. Kugelausgleichsvorrichtung (200) zur Steuerung eines
dynamischen Ausgleichs eines sich bewegenden Teils einer
rotierenden Maschine, die die folgenden Bauteile aufweist:
ein auf einer Drehachse koaxial zu einer Drehachse des sich bewegenden Teils der rotierenden Maschine montiertes Drehausgleichsvorrichtungsgehäuse (20), das eine im wesentlichen zylindrische innere Seitenwand (65) und einen Boden (24) umfasst, und eine ringförmige Laufbahn besitzt, die auf dem Boden entlang eines Umfangs der inneren Seitenwand (65) ausgebildet ist;
Kugeln (21), die im Drehausgleichsvorrichtungsgehäuse (20) frei beweglich angeordnet sind; dadurch gekennzeichnet, dass
die innere Seitenwand (65) einen oberen und einen unteren Abschnitt (31, 32) umfasst, wobei sich der untere Abschnitt näher an der Drehachse des Drehausgleichsvor richtungsgehäuses (20) befindet als der obere Abschnitt, so dass die Kugeln innerhalb des oberen Abschnitts, der kleiner als der untere Abschnitt ist, zu der gegenüberliegenden Seite einer unausgeglichenen Masse (15) des sich bewegenden Teils gedrängt werden, die eine Schwingung des sich bewegenden Teils initiiert.
ein auf einer Drehachse koaxial zu einer Drehachse des sich bewegenden Teils der rotierenden Maschine montiertes Drehausgleichsvorrichtungsgehäuse (20), das eine im wesentlichen zylindrische innere Seitenwand (65) und einen Boden (24) umfasst, und eine ringförmige Laufbahn besitzt, die auf dem Boden entlang eines Umfangs der inneren Seitenwand (65) ausgebildet ist;
Kugeln (21), die im Drehausgleichsvorrichtungsgehäuse (20) frei beweglich angeordnet sind; dadurch gekennzeichnet, dass
die innere Seitenwand (65) einen oberen und einen unteren Abschnitt (31, 32) umfasst, wobei sich der untere Abschnitt näher an der Drehachse des Drehausgleichsvor richtungsgehäuses (20) befindet als der obere Abschnitt, so dass die Kugeln innerhalb des oberen Abschnitts, der kleiner als der untere Abschnitt ist, zu der gegenüberliegenden Seite einer unausgeglichenen Masse (15) des sich bewegenden Teils gedrängt werden, die eine Schwingung des sich bewegenden Teils initiiert.
2. Kugelausgleichsvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass der untere Abschnitt im wesentlichen
die gesamte Länge der ringförmigen Laufbahn belegt.
3. Kugelausgleichsvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass der untere Abschnitt (32) mit einem
gegebenen Krümmungsradius so von dem Drehausgleichs
vorrichtungsgehäuses (20) nach außen gekrümmt ist, dass ein
Abstand zwischen der Drehachse des Drehausgleichs
vorrichtungsgehäuses (20) und einer inneren Oberfläche des
unteren Abschnitts (32) in einer Richtung senkrecht zur
Drehachse des Drehausgleichsvorrichtungsgehäuses (20) zu
dem oberen Abschnitt (31) hin zunimmt, und dass ein Winkel
zwischen einer Tangente, die durch einen Punkt auf der
inneren Oberfläche des unteren Abschnitts (32), mit dem
jede der Kugeln (21) in Kontakt ist, geht, und einer
vertikalen Linie, es den Kugeln (21) gestattet, von der
ringförmigen Laufbahn entlang der inneren Oberfläche des
unteren Abschnitts (32) durch eine Zentrifugalkraft nach
oben weg abgehoben zu werden, die erzeugt wird, wenn die
Drehzahl des sich bewegenden Teils der rotierenden Maschine
die Resonanzdrehzahl übersteigt.
4. Kugelausgleichsvorrichtung gemäß Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, dass der obere Abschnitt (31) der inneren
Seitenwand (65) mit demselben Krümmungsradius gekrümmt ist,
wie der untere Abschnitt (32), und dass der Abstand
zwischen der Drehachse des Drehausgleichsvorrichtungs
gehäuses (20) und einer inneren Oberfläche des oberen
Abschnitts (31) in einer Richtung senkrecht zur Drehachse
des Drehausgleichsvorrichtungsgehäuses (20) beim Verlassen
des unteren Abschnitts (32) abnimmt.
5. Kugelausgleichsvorrichtung gemäß Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, dass der obere Abschnitt (31) der inneren
Seitenwand (65) mit einem Krümmungsradius gekrümmt ist, der
stiller als derjenige des unteren Abschnitts (32) ist.
6. Kugelausgleichsvorrichtung gemäß Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, dass der obere Abschnitt der inneren
Seitenwand (65) eine flache innere Oberfläche hat, die sich
parallel zur Drehachse des Drehausgleichsvorrichtungs
gehäuses (20) erstreckt.
7. Kugelausgleichsvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass die innere Seitenwand
einen gestuften Abschnitt umfasst, wobei der obere
Abschnitt eine innere Oberfläche hat, die sich parallel zur
Drehachse des Drehausgleichsvorrichtungsgehäuses (20)
erstreckt, der untere Abschnitt eine innere Oberfläche hat,
die in einem gegebenen Winkel zur Drehachse des
Drehausgleichsvorrichtungsgehäuses (20) geneigt ist, um es
den Kugeln (21) zu gestatten, weg von der ringförmigen
Laufbahn entlang der inneren Oberfläche des unteren
Abschnitts durch eine Zentrifugalkraft angehoben zu werden,
die erzeugt wird, wenn die Drehzahl des sich bewegenden
Teils der rotierenden Maschine die Resonanzdrehzahl
übersteigt, wobei sich der gestufte Abschnitt zwischen dem
oberen Abschnitt und dem unteren Abschnitt
erstreckt und in der Radialrichtung vom unteren Ende des
oberen Abschnitts zum oberen Ende des unteren Abschnitts
nach innen vorsteht.
8. Kugelausgleichsvorrichtung gemäß Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, dass der gestufte Abschnitt Vorsprünge und
Ausnehmungen aufweist, die abwechselnd am Umfang davon
angeordnet sind.
9. Kugelausgleichsvorrichtung gemäß Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, dass die Kugeln eine erste Gruppe von
Kugeln mit großem Durchmesser (21a) und eine zweite Gruppe
von Kugeln mit kleinen Durchmesser (21b) umfassen.
10. Kugelausgleichsvorrichtung gemäß Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, dass die Kugeln mit dem großen Durchmesser
(21a) und die Kugeln mit dem kleinen Durchmesser (21b)
abwechselnd angeordnet sind.
11. Kugelausgleichsvorrichtung (200) zur Steuerung eines
dynamischen Ausgleichs eines sich bewegenden Teils einer
rotierenden Maschine, die die folgenden Bauteile aufweist:
ein auf einer Drehachse koaxial zu einer Drehachse des sich bewegenden Teils der rotierenden Maschine montiertes Drehausgleichsvorrichtungsgehäuse (20), das eine zylindrische innere Seitenwand (65) und einen Boden (24) umfasst, und eine ringförmige Laufbahn besitzt, die auf dem Boden entlang eines Umfangs der inneren Seitenwand (65) ausgebildet ist;
Kugeln (21), die im Drehausgleichsvorrichtungsgehäuse (20) frei beweglich angeordnet sind; dadurch gekennzeichnet, dass
die Kugeln (21) eine erste Gruppe an Kugeln mit einem großer Durchmesser (21a) und eine zweite Gruppe an Kugeln mit kleinen Durchmesser (21b) umfassen, wobei ein Unterschied des Durchmessers zwischen den Kugeln mit dem großem Durchmesser und den Kugeln mit dem kleinen Durchmesser die Vorrichtung bildet.
ein auf einer Drehachse koaxial zu einer Drehachse des sich bewegenden Teils der rotierenden Maschine montiertes Drehausgleichsvorrichtungsgehäuse (20), das eine zylindrische innere Seitenwand (65) und einen Boden (24) umfasst, und eine ringförmige Laufbahn besitzt, die auf dem Boden entlang eines Umfangs der inneren Seitenwand (65) ausgebildet ist;
Kugeln (21), die im Drehausgleichsvorrichtungsgehäuse (20) frei beweglich angeordnet sind; dadurch gekennzeichnet, dass
die Kugeln (21) eine erste Gruppe an Kugeln mit einem großer Durchmesser (21a) und eine zweite Gruppe an Kugeln mit kleinen Durchmesser (21b) umfassen, wobei ein Unterschied des Durchmessers zwischen den Kugeln mit dem großem Durchmesser und den Kugeln mit dem kleinen Durchmesser die Vorrichtung bildet.
12. Kugelausgleichsvorrichtung gemäß Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, dass die Kugeln mit dem großen Durchmesser
(21a) und die Kugeln mit dem kleinen Durchmesser (21b)
abwechselnd angeordnet sind.
13. Kugelausgleichsvorrichtung gemäß Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, dass sich die innere Seitenwand des
Drehausgleichsvorrichtungsgehäuses (20) vertikal parallel
zur Drehachse des Drehausgleichsvorrichtungsgehäuses (20)
erstreckt, und dass ein innerer Durchmesser der
zylindrischen inneren Seitenwand und der Unterschied des
Durchmessers zwischen den Kugeln mit dem großen Durchmesser
(21a) und den Kugeln mit dem kleinen Durchmesser (21b) so
bestimmt ist, dass die Kugeln mit dem großen Durchmesser
(21a) durch eine Zentrifugalkraft weg von der ringförmigen
Laufbahn angehoben werden, die auf die Kugeln mit dem
großen Durchmesser (21a) und die Kugeln mit dem kleinen
Durchmesser (21b) wirkt, wenn die Drehzahl des sich
bewegenden Teils aus dem Bereich der unteren Drehzahl
heraus ansteigt.
14. Zentrifuge (100) mit einem Drehbauteil, gekennzeichnet
durch eine Kugelausgleichsvorrichtung (200) gemäß einem der
vorstehenden Patentansprüche.
15. Zentrifuge (100) gemäß Anspruch 14, dadurch
gekennzeichnet, dass das Drehbauteil einen Rotor (8)
umfasst, der durch eine Welle (7) drehbar gelagert ist, des
weiteren einen Motor (3), der den Rotor (8) durch die Welle
(7) dreht; und dass die Kugelausgleichsvorrichtung (200)
auf der Welle (7) zwischen dem Rotor (8) und dem Motor (3)
montiert ist.
16. Zentrifuge (100) gemäß Anspruch 14, dadurch
gekennzeichnet, dass das Drehbauteil einen Rotor (8)
umfasst, der durch eine Welle (7) drehbar gelagert ist,
wobei der Rotor (8) einen Rotorkörper und eine Abdeckung
(13) umfasst, der Rotorkörper eine Vielzahl an Kammern (70)
mit Öffnungen darin ausgebildet hat zum Hineingeben und
Herausnehmen von Mischungen, die getrennt werden sollen,
die Abdeckung (13) auf dem Rotorkörper angeordnet ist, um
die Öffnungen zu verschließen, des weiteren aufweisend
einen Motor (3), der den Rotor (8) durch die Welle (7)
dreht, und dass die Kugelausgleichsvorrichtung (200) in der
Abdeckung des Rotors (8) montiert ist.
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| DE19749357A1 (de) | 1998-06-25 |
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