DE19749027A1 - Setzgerät - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Setzgerät zum Eintreiben von nagelförmigen Befestigungs
elementen in harte Untergründe gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Zum Eintreiben von nagelförmigen Befestigungselementen in harte Untergründe wie
beispielsweise Beton, Gestein oder Stahl werden heutzutage Setzgeräte verwendet, die
beispielsweise mittels Pulverkraft betrieben werden. Die Setzgeräte weisen ein Gehäuse,
einen wenigstens teilweise im Gehäuse angeordneten Führungszylinder, einen in dem
Führungszylinder angeordneten, axial versetzbaren Treibkolben auf, der beim
Eintreibvorgang des Befestigungselementes beispielsweise direkt mit diesem
zusammenwirkt. Nach jedem Setzvorgang muß der Treibkolben in seine Ausgangs
stellung zurückversetzt werden.
Aus der DE-OS 18 12 207 ist ein Setzgerät bekannt, bei dem die Rückstellung des Treib
kolbens in seine Ausgangsstellung mittels eines hebelförmigen, federbelasteten Rück
stellelementes erfolgt das gegenüber dem Gehäuse des Setzgerätes in einer sich in
Setzrichtung erstreckenden Ebene schwenkbar ist. Das Rückstellelement ragt durch eine
seitliche Öffnung des Führungszylinders in diesen hinein und wirkt dort mit einer in Setz
richtung weisenden Mitnahmefläche des Treibkolbens zusammen. Die schwenkbare
Lagerung des Rückstellelementes erfolgt über eine am Gehäuse angeordnete, sich
senkrecht zur Setzrichtung erstreckende Drehachse. Das mit dem Rückstellelement
zusammenwirkende Federelement stützt sich einerseits am Gehäuse, andererseits an
einer setzrichtungsseitigen Anschlagfläche des Rückstellelementes ab. Bei einer Ver
setzung des Treibkolbens in Setzrichtung wird das Federelement vorgespannt. Nach
einem erfolgten Eintreibvorgang entspannt sich das Federelement wieder und ver
schwenkt dabei das Rückstellelement entgegen der Setzrichtung derart lange, bis der
von dem Rückstellelement beaufschlagte Treibkolben seine Ausgangsposition wieder
erreicht hat.
Der Treibkolben dieses bekannten Setzgerätes weist neben einem Dichtungsbereich
auch einen Führungsbereich auf, der sich setzrichtungsseitig an den Dichtungsbereich
anschließt. Der Durchmesser des Dichtungsbereiches entspricht im wesentlichen dem
Innendurchmesser des Führungszylinders und der Durchmesser des Führungsbereiches
ist im wesentlichen auf den Durchmesser einer Führungsbohrung im Gehäuse des Setz
gerätes abgestimmt. Insbesondere der Führungsbereich des Treibkolbens unterliegt
einer Abnützung, so daß dieser von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden muß. Bei dem
bekannten Setzgerät gestaltet sich das Austauschen des Treibkolbens als äußerst
schwierig und zeitaufwendig, da das ganze in den Führungszylinder ragende Rückstell
element aus dem Gehäuse ausgebaut werden muß, damit der mittels einer Gewinde
verbindung an das Gehäuse angebundene Führungszylinder abgeschraubt werden
kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Setzgerät zu schaffen, bei dem der Treib
kolben schnell und einfach ausgewechselt werden kann.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch ein Setzgerät, welches die im kennzeichnenden
Abschnitt des Patentanspruchs 1 angeführten Merkmale aufweist. Die erfindungs
gemäße Ausrückung des Rückstellelementes ermöglicht die Entnahme des in dem
Führungszylinder befindlichen Treibkolbens in Setzrichtung, ohne daß das gesamte
Rückstellelement ausgebaut bzw. entfernt werden muß.
Eine einfache Bauweise des Setzgerätes wird erreicht, indem vorteilhafterweise die
Drehachse des Rückstellelementes am Führungszylinder gelagert ist.
Das Rückstellelement wird von dem Federelement gegen die in Setzrichtung weisende
Mitnahmefläche des Treibkolbens gedrückt und ragt somit zumindest teilweise in den
Führungszylinder. Das Federelement ist beispielsweise als Drehfeder ausgebildet. Da
ein Erfassen des aus dem Führungszylinder herausragenden Teiles des Rückstell
elementes von Hand nicht gut möglich ist, ist zum Ausrücken in die Freigabestellung
vorzugsweise ein am Rückstellelement angreifender, parallel zur Setzrichtung versetz
barer Schieber vorgesehen.
Der beispielsweise hülsenförmig ausgebildete Schieber erstreckt sich wenigstens teil
weise um den Führungszylinder und kann gegenüber diesem in eine setzrichtungsseitige
Freigabestellung versetzt werden, wenn beispielsweise eine setzrichtungsseitig an dem
Gehäuse angeordnete Standplatte von diesem entfernt wird.
Der Schieber kann beispielsweise auch als Klinke ausgebildet sein, die ebenfalls parallel
zur Setzrichtung in eine entriegelte Stellung versetzbar ist.
Um nach einem Entfernen der Standplatte von dem Gehäuse eine automatische Ver
setzung des Rückstellelementes in eine Freigabestellung erreichen zu können, ist
vorteilhafterweise zur Versetzung des Schiebers eine Feder, beispielsweise in Form
einer Druckfeder vorgesehen, die zwischen einer entgegen der Setzrichtung weisenden
Stirnseite des Schiebers und einer in Setzrichtung weisenden Anschlagkante des
Führungszylinders angeordnet ist. Die Feder muß eine Federkraft aufweisen die
ausreicht, um das vom Federelement beaufschlagte Rückstellelement in eine Freigabe
stellung zu versetzen.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die Drehachse des Rück
stellelementes an einem gegenüber dem Führungszylinder versetzbaren Trägerarm
gelagert. Beim Versetzen des Trägerarmes wird das daran angeordnete Rückstell
element aus der Axialprojektion der Mitnahmefläche des Treibkolbens ausgerückt, ohne
daß ein Verschwenken des Rückstellelementes gegenüber dem Trägerarm erfolgen
muß. Neben dem Rückstellelement befindet sich auch das Federelement an dem
Trägerarm.
Der Trägerarm ist zweckmäßigerweise in einer Ebene versetzbar, die sich parallel zur
Setzrichtung erstreckt. Der Trägerarm ist daher beispielsweise in der gleichen Ebene wie
das Rückstellelement mittels einer Schwenkbewegung versetzbar. Hierzu ist der
Trägerarm um eine Drehwelle schwenkbar, die sich senkrecht zur Setzrichtung erstreckt
und sich an einem Trägerelement befindet, das mit dem Führungszylinder in Verbindung
steht.
Eine Versetzung des Trägerarmes kann auch durch eine Verschiebung desselben senk
recht zur Setzrichtung erfolgen. Das an dem Trägerarm schwenkbar angeordnete Rück
stellelement ist auf diese Weise senkrecht aus der Axialprojektion der Mitnahmefläche
des Treibkolbens ausrückbar.
Um Beschädigungen von Geräteteilen vorzubeugen, ist zur Begrenzung der Schwenk
stellungen des Rückstellelementes zweckmäßigerweise wenigstens ein Dämpfungs
element vorgesehen. Dabei wird eine Begrenzung der Schwenkbewegung des Rück
stellelementes in Richtung Arbeitsstellung und/oder eine Begrenzung der Schwenk
bewegung des Rückstellelementes in Richtung Ausgangsstellung erzielt. Als
Dämpfungselemente eignen sich beispielsweise Federn, Bauteile aus
Elastomerwerkstoff und hydraulische, pneumatische und mechanische Dämpfsysteme.
Aus montagetechnischen Gründen ist vorteilhafterweise das Dämpfungselement an dem
Trägerarm angeordnet.
Die Erfindung wird anhand von Zeichnungen, die ein Ausführungsbeispiel wiedergeben,
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Setzgerät, schematisch dargestellt;
Fig. 2 eine vergrößerte, geschnittene Darstellung eines Teils des
Gehäuses des Setzgerätes gemäß Fig. 1; ein hebel
förmiges Rückstellelement befindet sich in der Ausgangs
stellung;
Fig. 3 das Gehäuse gemäß Fig. 2; das Rückstellelement wirkt mit
einem Schieber zusammen und befindet sich in der Frei
gabestellung;
Fig. 4 eine vergrößerte, geschnittene Darstellung des Teils des
Gehäuses eines weiteren erfindungsgemäßen Setzgerätes;
ein hebelförmiges Rückstellelement befindet sich in der
Ausgangsstellung und ist an einem Trägerarm angeordnet
der sich in einer geschlossenen Stellung befindet;
Fig. 5 das Gehäuse gemäß der Fig. 4; das Rückstellelement
befindet sich in einer Arbeitsstellung;
Fig. 6 das Gehäuse gemäß den Fig. 4 und 5; der Trägerarm
befindet sich in einer geöffneten Stellung.
Da die beiden, im folgenden näher beschriebenen Setzgeräte zum Teil gleiche Bauteile
aufweisen werden zum Teil die gleichen Bezugsnummern für gleiche Bauteile ver
wendet.
Das in Fig. 1 dargestellte Setzgerät weist ein Gehäuse 1, einen Handgriff 2 und einen
Betätigungsschalter 3 auf. Innerhalb des Gehäuses 1 ist ein rohrförmiges Gehäuseteil 4,
das einen Teil des Gehäuses 1 bildet, ein Kartuschenkanal 5 und ein Zündmechanismus
6 schematisch dargestellt. Das Gehäuseteil 4 wird setzrichtungsseitig von einem ersten
Führungsbereich 72 eines Treibkolbens 7 überragt.
Wie die Fig. 2 bis 6 zeigen weist das rohrförmige Gehäuseteil 4 an einem setzrichtungs
seitigen Endbereich ein Innengewinde 42 auf, das mit einem Außengewinde einer
Standplatte 43 in Verbindung bringbar ist. Diese Standplatte 43 ist beispielsweise mit
einer nicht dargestellten Treibkolbenbremse versehen oder steht mit einer solchen in
Verbindung. Die Standplatte 43 weist eine zentrale Durchtrittsöffnung auf, deren Durch
messer im wesentlichen dem Durchmesser des ersten setzrichtungsseitigen Führungs
bereiches 72 des Treibkolbens 7 entspricht. Eine in der Standplatte 43 geführte, mit
einem nicht dargestellten Zündmechanismus zusammenwirkende, stiftförmige
Anpreßeinrichtung 40 überragt die Standplatte 43 setzrichtungsseitig. Der Treibkolben 7
weist neben dem ersten Führungsbereich 72 auch einen Dichtungsbereich 71 und einen
zweiten Führungsbereich 73 auf, der sich zwischen dem ersten Führungsbereich 72 und
dem Dichtungsbereich 71 befindet. Der Durchmesser des Dichtungsbereiches 71 ist
größer als der Durchmesser des ersten Führungsbereiches 72 und kleiner als der
Durchmesser des zweiten Führungsbereiches 73.
Der Treibkolben 7 befindet sich in einem Führungszylinder 8 und ist gegenüber der
Standplatte 43, gegenüber dem Gehäuseteil 4 und gegenüber dem in dem Gehäuseteil
4 axial versetzbar angeordneten Führungszylinder 8 axial versetzbar. Der Führungs
zylinder 8 weist eine zentral Durchgangsbohrung mit mehreren Abschnitten mit unter
schiedlichen Durchmessern auf. Ein erster setzrichtungsseitiger Abschnitt weist einen
Durchmesser auf, der im wesentlichen dem Durchmesser des zweiten Führungs
bereiches 73 des Treibkolbens 7 entspricht. Der Durchmesser eines zweiten
Abschnittes, der sich entgegen der Setzrichtung an den ersten Abschnitt anschließt,
weist einen Durchmesser auf, der im wesentlichen dem Durchmesser des Dichtungs
bereiches 71 des Treibkolbens 7 entspricht. Entgegen der Setzrichtung schließt sich an
den zweiten Abschnitt eine im Durchmesser stark verringerte Durchgangsbohrung an,
die den zweiten Abschnitt mit einem Kartuschenlager 81 verbindet, das sich an einem
der Setzrichtung gegenüberliegenden freien Endbereich des Treibkolbens 7 befindet.
Sowohl das Gehäuseteil 4 als auch der Führungszylinder 8 weisen sich einander im
wesentlichen deckende, radial erstreckende Durchtrittsöffnungen 41, 83, beispielsweise
in Form von Längsschlitzen auf. Diese Durchtrittsöffnungen 41, 83 werden von einem
Trägerelement 84 und von einem hebelförmigen Rückstellelement 10 durchsetzt. Das
Trägerelement 84 ragt seitlich von dem Führungszylinder 8 ab und steht mittels nicht
näher dargestellten Verbindungselementen mit dem Führungszylinder 8 in fester Ver
bindung. Das hebelförmige Rückstellelement 10 ist schwenkbar an einem außerhalb
des Gehäuseteiles 4 liegenden, freien Endbereich des Trägerelements 84 angeordnet.
Zwischen dem Rückstellelement 10 und einer setzrichtungsseitigen Mitnahmefläche 74
des Treibkolbens 7 ist beispielsweise ein nicht dargestelltes Bauteil mit schlag
dämpfenden Eigenschaften angeordnet, das beispielsweise an dem Rückstellelement
oder an dem Treibkolben 7 angeordnet ist. Dieses Bauteil ist beispielsweise aus
elastischem Material gebildet.
Die in den Fig. 2 und 3 dargestellte Verbindung zwischen dem Rückstellelement 10 und
dem Trägerelement 84 erfolgt mittels einer senkrecht zur Setzrichtung erstreckenden
Drehachse 86. Ein sich an dem Trägerelement 84 und dem Rückstellelement 10
abstützendes Federelement 85 in Form einer Drehfeder umschlingt die Drehachse 85
und drückt das Rückstellelement 10 gegen eine in Setzrichtung weisende Mitnahme
fläche 74 des Treibkolbens 7, die im Bereich des zweiten Führungsbereiches 73 ange
ordnet ist. Zwischen dem Gehäuseteil 4 und dem Führungszylinder 8 befindet sich ein
hülsenförmiger Schieber 9, der entgegen der Setzrichtung gegen die Kraft einer Feder
92 in Form einer Druckfeder entgegen der Setzrichtung versetzbar ist. Die den
Führungszylinder 8 umgebende Druckfeder stützt sich an einer entgegen der Setz
richtung weisenden Stirnseite des hülsenförmigen Schiebers 9 und einer in Setzrichtung
weisenden Anschlagkante 82 des Führungszylinders 8 ab. Die Fig. 2 zeigt die Druck
feder in einem zusammengedrückten Zustand.
Der hülsenförmige Schieber 9 weist gemäß Fig. 2 eine seitliche Öffnung 91 auf, die sich
mit den radialen Durchtrittsöffnungen 41, 83 des Gehäuseteiles 4 und des Führungs
zylinders 8 deckt. Die seitliche Öffnung 91 wird durchsetzt von dem Trägerelement 84
und dem hebelförmigen Rückstellelement 10.
In der Fig. 3 ist das Gehäuseteil 4 ohne Standplatte und ohne stiftförmige Anpreß
einrichtung dargestellt. Die Druckfeder bewirkt eine Verschiebung des hülsenförmigen
Schiebers 9 in Setzrichtung, so daß dieser das setzrichtungsseitige freie Ende des
Gehäuseteiles 4 überragt. Beim Verschieben des Schiebers 9 in Setzrichtung schlägt
eine in Setzrichtung weisende Anschlagkante der seitlichen Öffnung 91 gegen eine
Anschlagfläche 11 des Rückstellelementes 10 und bewirkt dadurch ein Verschwenken
des Rückstellelementes 10 in Setzrichtung, bis dieses eine Freigabstellung erreicht hat
und nicht mehr in das Innere des Führungszylinders 9 bzw. in die Axialprojektion der
Mitnahmeflächen des Treibkolbens 7 ragt. Die Anschlagfläche 11 wird von jener Seite
des Rückstellelementes 10 gebildet, die der in Setzrichtung weisenden Anschlagkante
des hülsenförmigen Schiebers 9 zugewandt ist. Die von der Druckfeder auf den hülsen
förmigen Schieber 9 wirkende Federkraft ist größer als die von der Drehfeder auf das
Rückstellelement 10 wirkende Federkraft.
Der in den Fig. 4 bis 6 dargestellten Verbindung des Rückstellelementes 10 mit dem
Trägerelement 84 dient ein Trägerarm 88. Das Rückstellelement 10 ist gegenüber dem
Trägerelement 84 um eine senkrecht zur Setzrichtung erstreckende Drehwelle 89
schwenkbar angeordnet. Das Verschwenken des Rückstellelementes 10 gegenüber dem
Trägerarm erfolgt um eine senkrecht zur Setzrichtung erstreckende Drehachse 86.
Ein sich am Rückstellelement 10 und am Trägerarm 88 abstützendes Federelement 85
in Form einer Drehfeder umschlingt die Drehachse 86 und drückt das Rückstellelement
10 gegen eine in Setzrichtung weisende Mitnahmefläche 74 des Treibkolbens 7, wenn
sich der Trägerarm 88 in einer geschlossenen Stellung befindet. Diese Stellung des
Rückstellelementes 10 wird als Ausgangsstellung bezeichnet. Dies ist in Fig. 4
dargestellt. Das Rückstellelement 10 ist von dem Treibkolben 7 in eine Arbeitsstellung
verschwenkbar. In der Arbeitsstellung des Rückstellelementes 10 befindet sich der
Treibkolben 7 in einer setzrichtungsseitigen, vordersten Lage. Schwenkbewegungen des
Rückstellelementes 10 von einer Ausgangsstellung in eine Arbeitsstellung werden von
Dämpfungselementen 20, 30 gedämpft.
Zwischen dem Gehäuseteil 4 und dem Führungszylinder 8 ist ein hülsenförmiger
Schieber 9 angeordnet, der mittels einer Spannfeder 94 entgegen der Setzrichtung in
Richtung Trägerarm 88 versetzbar ist. Der Trägerarm 88 weist eine in Setzrichtung offen
ausgebildete Vertiefung 87 in Form einer Aussparung auf, in die eine Verriegelungs
kontur 93 des Schiebers 9 ragt, wenn sich der Trägerarm 88 in einer geschlossenen
Stellung befindet.
Die Fig. 5 zeigt das Rückstellelement 10 in einer Arbeitsstellung. Der Trägerarm 88
befindet sich ebenfalls in einer geschlossenen Stellung.
Aus der Fig. 6 ist erkennbar, daß das Gehäuseteil 4 setzrichtungsseitig von einer
Standplatte nicht mehr verschlossen ist und daß sich sowohl die Spannfeder 94 als
auch der hülsenförmige Schieber 9 nicht mehr zwischen dem Gehäuseteil 4 und dem
Führungszylinder 8 befinden. Da der Schieber 9 nicht mehr in die Vertiefung des
Trägerarmes 88 ragt, kann dieser gegenüber dem Trägerelement 84 derart verschwenkt
werden, daß das Rückstellelement 10 nicht mehr in die Axialprojektion der Mitnahme
fläche 74 des Treibkolbens 7 ragt.
Claims (8)
1. Setzgerät zum Eintreiben von nagelförmigen Befestigungselementen in harte
Untergründe mit einem Gehäuse (1), einem Führungszylinder (8), einem in dem
Führungszylinder (8) axial versetzbaren Treibkolben (7) sowie einem hebel
förmigen Rückstellelement (10) das gegenüber dem Gehäuse (1) in einer parallel
zur Setzrichtung liegenden Ebene um eine Drehachse (86) schwenkbar ist und
unter der Kraft eines Federelementes (85) mit einer in Setzrichtung weisenden
Mitnahmefläche des Treibkolbens (7) zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet,
daß das Rückstellelement (10) aus der Axialprojektion der Mitnahmefläche (74)
des Treibkolbens (7) in eine Freigabestellung ausrückbar ist.
2. Setzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (86)
des Rückstellelementes (10) am Führungszylinder (8) gelagert ist.
3. Setzgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein am Rückstell
element (10) angreifender, parallel zur Setzrichtung versetzbarer Schieber (9)
vorgesehen ist.
4. Setzgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Versetzen des
Schiebers (9) eine Feder (92) vorgesehen ist.
5. Setzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (86)
des Rückstellelementes (10) an einem gegenüber dem Führungszylinder (8)
versetzbaren Trägerarm (88) gelagert ist.
6. Setzgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Trägerarm (88) in
einer Ebene versetzbar ist, die sich parallel zur Setzrichtung erstreckt.
7. Setzgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Begrenzung der Schwenkstellungen des Rückstellelementes (10) wenigstens ein
Dämpfungselement (20, 30) vorgesehen ist.
8. Setzgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Dämpfungs
element an dem Trägerarm (88) angeordnet ist.
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