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DE19749485A1 - Sternrad, insbesondere für Sternradwalzen von Trennvorrichtungen - Google Patents

Sternrad, insbesondere für Sternradwalzen von Trennvorrichtungen

Info

Publication number
DE19749485A1
DE19749485A1 DE19749485A DE19749485A DE19749485A1 DE 19749485 A1 DE19749485 A1 DE 19749485A1 DE 19749485 A DE19749485 A DE 19749485A DE 19749485 A DE19749485 A DE 19749485A DE 19749485 A1 DE19749485 A1 DE 19749485A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fingers
star wheel
star
hub part
wheel according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19749485A
Other languages
English (en)
Inventor
Klemens Kalverkamp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Franz Grimme Landmaschinenfabrik GmbH and Co KG
Original Assignee
Franz Grimme Landmaschinenfabrik GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Franz Grimme Landmaschinenfabrik GmbH and Co KG filed Critical Franz Grimme Landmaschinenfabrik GmbH and Co KG
Priority to DE19749485A priority Critical patent/DE19749485A1/de
Publication of DE19749485A1 publication Critical patent/DE19749485A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D33/00Accessories for digging harvesters
    • A01D33/04Stone-separating mechanisms

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Sternrad, insbesondere für Sternradwalzen von Trennvorrichtungen, in einer Ausbildung gemäß dem Oberbegriff des An­ spruchs 1.
Sternräder dieser Art (DE 295 16 309 U1) werden auf einer Mehrkant-, insbe­ sondere Vierkant-Antriebswelle nebeneinander zur Bildung einer Sternradwal­ ze angebracht, wobei ihre Nabenteile einander bündig berühren. Die einander benachbarten Sternräder sind jeweils winklig, bei einer Vierkant-Antriebswelle um 90°, zueinander versetzt, so daß die Finger benachbarter Sternräder je­ weils zueinander auf Lücke versetzt sind. Hauptanwendungsgebiet solcher Sternradwalzen sind Trennvorrichtungen in Hackfruchterntemaschinen und Sortiergeräten.
Die Erfindung befaßt sich mit dem Problem, die Herstellungskosten zu vermin­ dern und das von der Antriebswelle auf die Sternräder übertragbare Antriebs­ moment zu vergrößern.
Die Erfindung löst das Problem durch ein Sternrad mit den Merkmalen des An­ spruchs 1. Hinsichtlich wesentlicher weiterer Ausgestaltungen wird auf die An­ sprüche 2 bis 7 verwiesen.
Das Sternrad nach der Erfindung bildet eine sich gewissermaßen aus zwei herkömmlichen Sternrädern zusammensetzende einstückige Sternradeinheit, innerhalb der die Finger jenen Versatz zueinander aufweisen, wie er bei zwei herkömmlichen, auf einer Antriebswelle benachbarten Sternrädern verwirklicht ist. Anstelle von zwei Spritzvorgängen für zwei herkömmliche Sternräder kann das erfindungsgemäße Sternrad in einem einzigen Spritzvorgang hergestellt werden, wodurch erhebliche Kosteneinsparungen erzielt werden. Zugleich ver­ doppelt sich das ohne Beschädigung von der Antriebswelle auf das Sternrad übertragbare Drehmoment, so daß auch bei starkem Widerstand, den bei­ spielsweise große Steine auf ein Sternrad ausüben können, ein sonst in der Regel auftretendes Durchdrehen der Antriebswelle im Nabenteil vermieden und ein ordnungsgemäßer Betriebsablauf sichergestellt werden kann.
Weitere Einzelheiten und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Be­ schreibung eines Ausführungsbeispiels des Gegenstands der Erfindung, das in der Zeichnung näher veranschaulicht ist. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Sternrades nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf das Sternrad nach Fig. 1, und
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 1.
Das in der Zeichnung veranschaulichte Sternrad bildet einen Formkörper aus Kunststoff, Kautschuk od. dgl. Material und umfaßt einen Nabenteil 1, der eine zentrale Durchführungsöffnung 2 für eine Antriebswelle, im Falle des vorlie­ genden Beispiels eine Vierkant-Antriebswelle, aufweist. Ferner umfaßt das Sternrad eine Anzahl von etwa sternförmig vorn Nabenteil 1 vorspringenden flexiblen Fingern 3, 4 die in Querschnitten senkrecht zu ihrer Längsmittelebene im wesentlichen rechtwinklig begrenzt sind, in ihrer Dicke vom Nabenteil 1 zu den Fingerenden abnehmen und Längsmittelebenen mit einem bogenförmig gewölbten Verlauf aufweisen.
Die Finger 3 bilden eine erste Gruppe von Fingern, die an eine Stirnfläche 5 des Nabenteils 1 angrenzen, in Umfangsrichtung fluchtend hintereinanderlie­ gen und dabei einen Teil der axialen Breite des Nabenteils 1 einnehmen. Die Finger 4 bilden eine zweite Gruppe von Fingern, die an die gegenüberliegende Stirnfläche 6 des Nabenteils 1 angrenzen, ebenfalls in Umfangsrichtung fluch­ tend hintereinanderliegen und sich ebenfalls über einen Teil der axialen Breite des Nabenteils 1 erstrecken. Die Finger 3 der ersten Gruppe sind in Umfangs­ richtung mittig auf Lücke zu den Fingern, 4 der zweiten Gruppe versetzt, wie dies die Fig. 1 und 2 veranschaulichen.
Die Finger 3, 4 beider Gruppen stehen wechselseitig mit ihren einander zuge­ wandten Seitenrändern geringfügig axial über die radiale Mittelebene 7 des Sternrades über, so daß sie einander in axialer Richtung etwas überlappen. Die Finger 3, 4 beider Gruppen stehen auch mit ihren einander abgewandten Seitenrändern jeweils geringfügig axial über die Stirnflächen 5, 6 des Naben­ teils 1 über, so daß bei einer Anordnung von erfindungsgemäßen Sternrädern axial nebeneinander auf einer Antriebswelle auch im Übergangsbereich zwi­ schen benachbarten Sternrädern die Finger 3, 4 eine jeweils entsprechende Überlappung haben.
Die Überstände liegen vorzugsweise im Bereich von 10 bis 20% der Finger­ breite, die je nach Einsatzzweck in der Regel zwischen 15 bis 75 mm beträgt.
An ihren Enden haben die Finger 3, 4 zu der in Drehrichtung 8 vorderen Seite hin eine wulstartige Verdickung 9, die einem Verschleiß entgegenwirkt und die Mitnahmewirkung der Finger 3, 4 erhöht. Der Erhöhung der Mitnahmewirkung dienen auch wulstartige Verdickungen 10 an den Fingern 3, 4, die eine achsparallele Querrippe bilden und im Bereich der äußeren Hälfte der Finger 3, 4 angeordnet sind.

Claims (7)

1. Sternrad, insbesondere für Sternradwalzen von Trennvorrichtungen, be­ stehend aus einem Formkörper aus Kunststoff od. dgl. mit einem Nabenteil (1), der eine zentrale Durchführungsöffnung (2) für eine Antriebswelle aufweist, und mit einer Anzahl von etwa sternförmig vom Nabenteil (1) vorspringenden, flexiblen Fingern (3, 4), dadurch gekennzeichnet, daß der Nabenteil (1) zwei axial benachbarte Gruppen von Fingern (3,4) trägt und die Finger (3) der er­ sten Gruppe zu den Fingern (4) der zweiten Gruppe auf Lücke versetzt ange­ ordnet sind.
2. Sternrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Finger (3, 4) beider Gruppen mit ihren einander zugewandten Seitenrändern wechselseitig geringfügig axial über die radiale Mittelebene (7) des Sternrades überstehen.
3. Sternrad nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Finger (3, 4) beider Gruppen mit ihren einander abgewandten Seiten­ rändern jeweils geringfügig axial über die Stirnflächen (5, 6) des Nabenteils (1) überstehen.
4. Sternrad nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Überstände 10-20% der Fingerbreite beträgt.
5. Sternrad nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Finger (3, 4) in Querschnitten senkrecht zu ihrer Längsmittelebene recht­ winklig begrenzt sind, die Dicke der Finger (3, 4) vom Nabenteil (1) zu den fin­ gerenden hin abnimmt und die Längsmittelebene der Finger (3, 4) einen in Drehrichtung (8) bogenförmig konkav gewölbten Verlauf aufweist.
6. Sternrad nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Finger (3, 4) an ihren Enden zur Vorderseite hin eine wulstartige Verdickung (9) aufweisen.
7. Sternrad nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Finger (3, 4) im Bereich ihrer äußeren Hälfte an ihrer Vorderseite mit einer eine Querrippe bildenden wulstartigen Verdickung (10) versehen sind.
DE19749485A 1997-11-08 1997-11-08 Sternrad, insbesondere für Sternradwalzen von Trennvorrichtungen Withdrawn DE19749485A1 (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10243646B4 (de) * 2002-09-19 2007-05-16 Grimme Landmaschf Franz Trennvorrichtung für Erntegut
EP2181575A1 (de) 2008-10-31 2010-05-05 Grimme Landmaschinenfabrik GmbH & Co. KG Sternrad für Sternradwalzen von Förder- oder Trennvorrichtungen
DK201500439A1 (da) * 2014-08-20 2016-11-28 Niels Kjaer Laursen Vertikalsorterer
WO2017061942A1 (en) * 2015-10-08 2017-04-13 Väderstad Holding Ab Metering rotor for metering granular or powdered material in an agricultural implement, meter system and method for feeding granular or powdered material

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